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KurzfilmeTranskript
00:00Aber ich kann Maike gegenüber mein Wort nicht brechen.
00:04Und im Gegensatz zu dir hat Luisa vollstes Verständnis dafür.
00:09Ich hätte auf sie hören sollen. Sie hat mir schon gesagt, dass du sehr unversöhnlich bist.
00:14Verdammt dünnes Eis, mein Freund.
00:15Ganz ruhig. Man könnte gerade meinen, da ist jemand eifersüchtig.
00:18Hör zu. Luisa wird bestimmt erfreut darüber sein, wenn du mir ein Pfeilchen verpasst.
00:24Hör zu, Nora. Henning und Luisa sind einfach nur Kollegen.
00:28Ja, so hat es früher auch mal angefangen.
00:31Mensch, Simon, wach auf. Die beiden kennen sich doch nicht erst seit gestern.
00:34Die haben eine Geschichte, von der du offensichtlich überhaupt nichts weißt.
01:02Hey, what you looking for?
01:08No one has the answer.
01:11They just want more.
01:15Hey, who's gonna make it right?
01:22This could be the first day of my life.
01:39Oh, Papa. Kommissar Delbrück kennst du ja schon.
01:45Herr von Weiden?
01:50Ja, das sind ja aber Neuigkeiten, Kommissar Delbrück.
01:54Jan und ich, wir sind jetzt...
01:57Du siehst es ja.
02:00Ja, das ist jetzt entschuldigt, aber es ist...
02:03Es kommt überraschend.
02:05Ja, es kommt auch für mich überraschend.
02:08Also für uns ist es sehr überraschend, ja.
02:15Ja, dann...
02:16Also hier am besten allein.
02:17Ach, du kannst hier auch gerne zu und zu...
02:19Nein, nein, nein, nein, nein. Ich habe noch einen wichtigen Termin.
02:22Tschüss.
02:29Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.
02:31Mein Vater ist ganz entspannt.
02:33Ja, ja, ich weiß.
02:57Hör auf, Nora.
02:58Du versuchst mir nicht zum ersten Mal einzureden,
03:00dass was zwischen Henning und Luisa läuft.
03:02Wenn du mehr über die Vergangenheit der beiden wüsstest,
03:04dann würdest du mir vielleicht auch mal zuhören.
03:05Ich weiß genug über deine Vergangenheit mit Luisa
03:07und das reicht mir. Du warst immer schon eifersüchtig.
03:10Bislang gab es in meinem Leben noch nie eine Beziehung,
03:12in die sich Luisa nicht eingemischt hat.
03:14Erspar mir die Leier.
03:15Ich weiß nicht, wie sie das immer macht.
03:17Vielleicht, weil es ihr niemand zutraut,
03:18weil sie so unschuldig wird.
03:19Weil letztendlich wickelt sie jeden Mann um den Finger.
03:21Fang jetzt nicht mit deinem Ex-Verlobten Holger an
03:23oder mit der Geschichte zwischen uns.
03:24Das ist genau der Punkt, Simon.
03:26Luisa schafft es immer, meine Beziehung kaputt zu machen.
03:29Nora, du weißt genau, was ich denke.
03:31Da läuft nichts zwischen Henning und Luisa.
03:33Es ist aber schön, dass du dir da so sicher bist.
03:36Bin ich, ja.
03:37Aber es geht hier nicht um dich
03:39oder um die heilige Luisa,
03:40sondern um meine Beziehung.
03:42Ich liebe Henning und ich will ihn nicht verlieren.
03:44Wieso bist du eigentlich so sicher, dass das passiert?
03:47Weil es zwischen Luisa und Henning
03:49wieder genauso anfängt wie damals,
03:51als sie zum ersten Mal zusammengekommen sind.
03:57Und wie genau ist das passiert?
04:03Also, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
04:06Die Überraschung ist euch gelungen.
04:08So, du hast gedacht, wir hätten deinen Geburtstag vergessen.
04:11Ganz ehrlich?
04:12Ja.
04:13Also, du hast dir wirklich eine großartige Meinung von deinen Freunden.
04:15Naja, woher soll ich denn wissen,
04:17dass ihr allesamt ein Geheimnis so gut hüten könnt?
04:19Mit Verlaub bei einer entsprechenden Zielvorgabe
04:22ist das selbst für einer größeren Personengruppe
04:24kein wirkliches Problem, Frau Landmann.
04:26Ich muss Sie enttäuschen, Herr Adam.
04:28Also, Ihre Heimlichtuerei heute Morgen,
04:30also, sie war nicht gerade sehr diskret.
04:32Wahrscheinlich hast du gedacht,
04:33dass wir uns alle bei Tobias versammeln.
04:35Ja, ich hatte so eine vage Vermutung.
04:37Entschuldigt, ich will ja nicht drängeln,
04:39aber der Sekt wird warm.
04:41Ja, danke.
04:42Danke.
04:43Ui.
04:44Danke.
04:45Danke.
04:48So, dann.
04:49Auf dich.
04:50Danke.
04:50Auf dich.
04:51Zum Wohl.
04:51Auf dem Wohl.
04:52Zum Wohl.
04:58So, und jetzt packe ich die Geschenke aus.
05:00Ja.
05:01Ja.
05:10Luisa, da bist du ja.
05:11Hast du Simon nicht mitgebracht?
05:13Ich dachte, der wäre schon hier.
05:14Nein.
05:15Dann ist er wohl mit der Jobsuche beschäftigt.
05:18Dann hoffen wir mal, dass er Erfolg hat.
05:21Hallo.
05:23Kamerad.
05:23Na, ist gerade nicht so einfach, oder?
05:26Simon hat dir vor dem Streit erzählt.
05:28Wir haben nicht viel.
05:29Wirklich.
05:30Das ist in Ordnung.
05:31Ist auch klar, dass er mit einem Freund darüber redet.
05:33Er hat halt gerade ein Problem damit,
05:34dass er keinen Job hat.
05:35Ich weiß.
05:36Das Ganze wäre viel leichter,
05:37wenn er mich nicht als Gegnerin betrachten würde,
05:39sondern als seine Partnerin.
05:43Eva.
05:44Ah, alles Gute zum Geburtstag.
05:47Hallo, Luisa.
05:49Oh, das ist schön.
05:52Willkommen, dass du auch gekommen bist.
05:53Willkommen, Eva.
05:55Der Blitz hat aber erst eingeschlagen,
05:57als sie sich schon eine Weile kannten.
06:01Kannten sie sich eigentlich schon vor ihrer Zusammenarbeit im Saphir-Hotel?
06:04Nein.
06:04Wir haben ihn beide erst dort kennengelernt.
06:07Und da haben die beiden sich dann immer besser verstanden.
06:10Ja.
06:11Sie hatten eben viel miteinander zu tun.
06:16Und als Henning sie dann zur Hausdame befördert hat,
06:18wurde ihre Zusammenarbeit immer enger.
06:22Sie lagen eben im Job auf derselben Wellenlänge.
06:26Und sie haben beide für das Hotel gelebt.
06:30Das klingt ja nach einem perfekten Team.
06:34Erst war es nur beruflicher Natur.
06:38Aber als dann der Umbau des Hotels geplant wurde,
06:41haben sie Tag und Nacht zusammengearbeitet.
06:44Verstehe.
06:46Und in dieser Zeit haben sie sich dann ineinander verliebt.
06:49Gemeinsamer Erfolg ist wahrscheinlich doch anziehend.
06:53Und du glaubst, die beiden kommen sich jetzt wieder so nah
06:55durch ihre Zusammenarbeit für die Stiftung?
06:56Ja.
06:57Ich bin noch nicht blind.
07:00Deshalb würde es mich ja auch beruhigen,
07:02wenn du dort wieder anfangen würdest zu arbeiten.
07:04Dann wärst du in ihrer Nähe.
07:06Das ist natürlich wirklich blöd,
07:08dass Henning diese Maike als Designchefin engagiert hat.
07:11Ich kann mir schon vorstellen,
07:12dass es nicht toll ist,
07:13in einer Abteilung anzufangen,
07:14die man mal geleitet hat.
07:17Es ist zumindest nicht einfach.
07:25Simon ist immer noch wütend
07:27wegen unserer Auseinandersetzung.
07:29Aber diesmal kann und will ich nicht nachgeben.
07:36Natürlich hätte Henning Simon von Anfang an sagen müssen,
07:39dass er ihn nicht wieder als Chefdesigner einstellen kann.
07:42Aber Simon verrennt sich, wenn er meint,
07:44dass Henning das mit Absicht getan hat.
07:46Er hatte den Job schon Maike versprochen.
07:49Und nur weil ich versucht habe,
07:50ihm das klarzumachen,
07:51glaubte er, ich stelle mich gegen ihn.
07:55Simon muss doch wissen,
07:56dass ich immer zu ihm halte,
07:58weil ich ihn liebe.
08:01Ich hoffe, er begreift das,
08:03wenn er sich wieder beruhigt hat.
08:15Also so richtig kann ich das immer noch nicht fassen,
08:17dass ihr alle meinetwegen gekommen seid.
08:19Und es musste niemand überredet werden.
08:21Nicht einmal Herr Adam?
08:22Wieso denn?
08:23Ihr vertrat euch doch in letzter Zeit ganz gut.
08:25Ich glaube,
08:25sie hat ihm immer noch nicht verziehen,
08:26dass er ihren Kartoffelschiller zerbrochen hat.
08:29Zeig mir doch noch mal diesen Tanzstil.
08:31Vielleicht schaffe ich ihn ja doch.
08:32Na komm.
08:35Eva, unser Geburtstagstanz.
08:36Komm.
08:42Und wieso bist du ohne Simon da?
08:45Weiß ich, der arbeitet, keine Ahnung.
08:48Weißt du, was mir total Spaß gemacht hat?
08:50Unsere Party neulich gerade auch,
08:51weil es ohne die Männer war.
08:52Das müssen wir wiederholen.
08:53Vielleicht fällt uns auch ein neues Motto ein.
08:55Oder willst du noch mal
08:56ein nettes Party machen?
08:57Also ich schätze,
08:58Konrad würde es freuen
08:59und Simon wahrscheinlich auch.
09:02Na jetzt mal,
09:03worüber amüsiert ihr euch so?
09:04Frauensache.
09:09Vielen Dank.
09:11Ich danke dir, Tobias.
09:13Auf dich.
09:19Ach, der Tanzguss hat sich gelohnt.
09:25Tobias ist ein hervorragender Tänzer.
09:27Das liegt alles an der guten Partnerin.
09:30Echt?
09:31Der Bulle und Sophie Nova
09:32haben sich dem Lanzino gezauft?
09:34Ja, Lissi war total durcheinander.
09:36Vor allem, weil Herr Delbrück
09:38wohl ziemlich komisch
09:39auf die Vorwürfe von Frau Nowak reagiert hat.
09:42Er ist ja nicht mehr der Jüngste,
09:43sondern er ist bei der Kripo.
09:44Ist doch klar,
09:44dass der kein unbeschriebenes Platten ist.
09:46Ja schon,
09:46aber das,
09:47was Frau Nowak
09:48ihm an den Kopf geworfen hat,
09:49das klang wohl schon ziemlich ernst.
09:51Naja,
09:52ich habe ihr gesagt,
09:52sie soll noch mal mit ihm reden.
09:54Bluge Frau,
09:55blubber Rat.
09:55Ich weiß.
10:00Och,
10:01Barney.
10:03Mein Guter,
10:04du willst sicherlich
10:05mal an die frische Luft,
10:06na?
10:06Na,
10:06dann los,
10:07komm.
10:09Hallo,
10:10Adam,
10:10Sie stehen hier ja so ganz allein.
10:11Wo ist denn Ihr Glanz?
10:12Ich,
10:13ich bin nicht lustig.
10:16Aber Sie haben doch sicher Hunger,
10:17Sie haben doch noch gar nichts gegessen.
10:19Sehen Sie mal,
10:19der Kartoffelsalat
10:20ist fast so gut wie Ihr.
10:21Danke,
10:22ich bin nicht hungrig.
10:24Ah.
10:32Och,
10:32bitte.
10:33Da kommt jetzt keiner mehr rein,
10:35Herr Adam schläft auch schon.
10:36Ja,
10:36aber ich habe halt noch nicht so viel Erfahrung
10:37mit Frauen,
10:38die noch zu Hause wohnen.
10:39Geht's spinn doch nicht so rum.
10:41Wolltest du einen Anstandsbesuch
10:42bei meinem Vater machen,
10:43oder was?
10:44Nein,
10:45ich stelle mir nur gerade vor,
10:46wie das ist,
10:46wenn ich nach Hause komme
10:47und ich erwische meine Tochter
10:48knutschend auf dem Sofa.
10:50Äh,
10:50warte mal,
10:50du hast ja wohl keine Tochter.
10:52Nein,
10:53natürlich nicht.
10:54Wir haben keine Geheimnisse.
10:56Also,
10:56bei meinem Vater musst du dir
10:57auf jeden Fall keine Sorgen machen.
10:58Er ist zwar ein bisschen älter,
10:59aber er ist noch lange kein Spieser.
11:01Ja,
11:01das habe ich schon gemerkt.
11:03Dann hat dich dein kriminalistisches Gespür
11:04ja nicht im Stich gelassen.
11:05Das tut's endlich nie.
11:07Er mag dich.
11:08Das habe ich gemerkt.
11:17Ich hätte dieses Monster
11:18am liebsten erwürgt.
11:20Glaubst du,
11:20er hat irgendwas gemerkt?
11:22Das hoffe ich nicht.
11:24Aber ich weiß nicht,
11:25ob ich mich die ganze Zeit
11:25in der Gewalt hatte.
11:27Ich kann dich nur zu gut verstehen,
11:28Richard.
11:30Warum hat sich dieses Monster
11:31ausgerechnet Lissi ausgesucht?
11:33Sie ist jung,
11:34sie ist attraktiv
11:35und sie hat verdammt viel Geld.
11:37Muss ich noch mehr sagen?
11:38Nein, nein, nein, nein.
11:40Dann ist meine Tochter
11:41also die nächste Geldquelle,
11:42die er anzapfen will.
11:43Er arbeitet nicht mehr für Annabelle.
11:45Das heißt,
11:46er braucht Bares.
11:47Allein was er an Geld
11:48im Monat im Lanzino lässt,
11:50ist von einem normalen
11:51Beamtengehalt
11:51nicht zu bezahlen.
11:53Und so einem Typen
11:53ist Lissi auf den Leim gegangen.
11:56Ich würde dir sogar
11:57nicht was Tröstliches sagen,
11:59aber Delbrück
12:01kennt wirklich keine Skrupel.
12:04Ah.
12:05Er hat Helena umgebracht
12:06und er hätte wahrscheinlich,
12:08ohne mit der Wimper zu zucken,
12:09auch den Tod
12:10weiterer Menschen
12:10in Kauf genommen.
12:12Hagen war der Einzige,
12:13der ihm von Anfang an misstraut hat.
12:16Warum hat sich meine Tochter
12:18ausgerechnet
12:18in diesen Mann verliebt?
12:22Ich kann Lissi
12:23nicht in ihr Unglück laufen lassen.
12:24Ich muss mit dir reden.
12:25Aber Richard,
12:26wenn Lissi tatsächlich
12:27so sehr in ihn verliebt ist,
12:28dann treibst du sie
12:29mit jedem Wort der Kritik
12:30an Delbrück
12:31weiter in seine Arme.
12:32Ja, wahrscheinlich hast du recht.
12:34Ich werde wohl
12:35erst mal so tun müssen,
12:36als hätte ich kein Problem
12:37mit ihrer Entscheidung
12:37und dann später
12:39ganz langsam Zweifel zu sehen.
12:42Ich fürchte wirklich,
12:43du hast keine andere Möglichkeit.
12:45Ich hasse dieses
12:46Taktieren und Versteckspielen.
12:48Ich weiß.
12:50Du hättest ihn sehen sollen,
12:52wie er da saß
12:52mit seinem halbleeren Bierglot.
12:54Ach, ich hätte ihn
12:55am liebsten in den Arm genommen.
12:56Und warum hast du nicht?
12:58Das kommt schon noch,
12:59wenn Simon erst noch
13:00wieder in der Manufaktur arbeitet.
13:02Nur zur Erinnerung,
13:03er hat den Job abgelehnt.
13:05Er wird also nicht
13:06wieder in der Manufaktur arbeiten.
13:07Schon vergessen?
13:07Da wäre ich mir nicht so sicher.
13:09Was soll das heißen?
13:10Simon weiß inzwischen,
13:12wie gefährlich es sein könnte,
13:13euch alleine
13:14in der Manufaktur zu lassen.
13:15Schließlich seid ihr euch
13:15ja schon mal
13:16über die Arbeit ziemlich nahe gekommen.
13:18Will er die Stelle
13:18jetzt etwa doch annehmen?
13:20Er denkt drüber nach.
13:21Sag mal, spinnst du?
13:23Ich setze extra
13:24die kleine Hansen
13:24als Designchefin,
13:26damit Simon eben
13:26nicht zurück in die Manufaktur kommt.
13:28Und was machst du?
13:28Ich sorge dafür,
13:30dass alle wieder mitspielen können.
13:32Und wie soll ich
13:32bei Luisa punkten,
13:33wenn Simon ständig
13:34um uns herum schwirrt?
13:35Wie viele Punkte
13:36hast du denn bis jetzt
13:37bei ihr gemacht?
13:37Vergiss nicht,
13:38dass sie Simons Misstrauen
13:39gegen mich für völlig überzogen hält
13:41und die beiden deshalb
13:41sogar im Streit liegen.
13:43Stimmt.
13:44Er ist sehr enttäuscht darüber,
13:45dass sie dich sogar verteidigt hat.
13:47Na also,
13:47unser Plan funktioniert doch.
13:50Simons Eifersucht
13:51auf mich wächst
13:52und Luisa und er
13:53entfernen sich langsam voneinander.
13:56Es reicht aber nicht,
13:58dass du dich mit Luisa
13:58nur ständig
13:59um diese lächerliche Stiftung
14:01kümmerst.
14:02Und deshalb treibst du
14:03Simon zurück in die Manufaktur?
14:04Ach, was glaubst du,
14:05wie er eifersüchtig sein wird,
14:07wenn er euch
14:07ständig zusammensieht?
14:09Außerdem will ich ihn
14:10immer in meiner Nähe haben.
14:12Sei vorsichtig, Noah.
14:13Das kann auch nach hinten losgehen.
14:15Keine Sorge.
14:16Solange du schön
14:17mit Luisa zusammenarbeitest,
14:19verlottt alles nach Plan.
14:38Hallo, Simon.
14:40Ah, da bist du ja.
14:42Hast du bis jetzt gearbeitet?
14:45Nein.
14:46Heute war doch
14:47Eifers Geburtstag.
14:51Wieso warst du eigentlich
14:52nicht auf der Feier?
14:54Ja, um...
14:55Ich hatte zu tun.
14:58Du wurdest vermisst.
15:01Deine Mutter hat nach dir gefragt
15:02und Konrad.
15:04Waren alle da?
15:05Ja, waren alle da.
15:07Eva hat sich gefreut.
15:08Sogar Ludwig war da.
15:09Aber er hat sich nicht getraut,
15:10ihr sein Geschenk zu geben.
15:24Ich gehe schlafen.
15:25Ich muss morgen früh raus.
15:27Ich kann dich erbringen,
15:28wenn du willst.
15:29Nein, nein, das ist nicht nötig.
15:31Ich muss wirklich früh raus.
15:32Es wird mir nichts ausmachen.
15:35Danke, ich schaffe das.
15:37Wie du willst.
15:47Wir müssen leider schon los.
15:49Einen schönen Abend noch.
15:51Ja, also, ich habe zu danken.
15:53Das war eine tolle Überraschung.
15:55Die Tasse, die ist wunderschön.
15:59Auf Wiedersehen.
16:00Tschüss.
16:00Tschüss.
16:04Tschüssi.
16:06Tschüss.
16:06Und danke nochmal, ne?
16:08Auch gern.
16:08Tschüss, Eva.
16:10Freut mich, wenn es dir gefallen hat.
16:11Ja, komm, guten Abend, Jose.
16:12Okay.
16:14Aber jetzt gehen sie schon alle.
16:16Sei doch nicht traurig, Eva.
16:18Es ist dein Abend.
16:19Außerdem sind wir doch noch hier.
16:20Ja, das stimmt.
16:25Herr Adam, haben Sie mich jetzt eben erschreckt?
16:28Am Geburtstag kann man schon mal erschrecken.
16:30Ja, natürlich.
16:31Darf ich Ihnen mein kleines Geburtstagspräsenz überreichen?
16:36Das ist wirklich für mich?
16:37Ja, selbstverständlich, verbunden mit meinen besten Wünschen.
16:40Herr Adam, das war doch aber nicht nötig.
16:42Das ist doch nur eine Kleinigkeit.
16:45Das ist ja eine tolle Überraschung.
16:50Ein Kartoffelschäler.
16:52Sie werden begeistert sein.
16:53Das Gerät ist vollkommen neu entwickelt und designt.
16:57Es eignet sich, wenn ich mal nehmen darf, für Rechtshänder und für Linkshänder.
17:02Die beidseitig nutzbare Klinge aus Rostrei in Jedelstalt ist praktisch unverwüstlich.
17:08Der Griff schmiedt sich der Hand in unvergleichlicher Weise an.
17:14Und hier ist natürlich ein kleines Seitenmesser zum Augenausstechen.
17:19Bei den Kartoffeln natürlich.
17:22Weil ich Ihnen doch Ihren Kartoffelschäler zu brauchen habe.
17:28Freuen Sie sich?
17:31Und wie.
17:32Ist toll.
17:34Jetzt kann ich jederzeit die Kartoffeln mal mit der linken oder mit der rechten Hand schälen.
17:40Mhm.
17:44Ja.
17:45Amen.
18:15Amen.
18:45Amen.
19:16Amen.
19:45Amen.
19:55Guten Morgen, Richard.
19:57Guten Morgen, Annabelle.
19:58Du bist immer noch ein Frühaufsteher.
20:00Ja, manche Gewohnheiten legt man eben nicht ab. Hast du gut geschlafen?
20:05Danke. Störe ich?
20:07Nein, überhaupt nicht.
20:09Komm, lass uns gemeinsam frühstücken, wenn du magst.
20:11Sehr gern.
20:16Danke.
20:19Guten Morgen, Papa.
20:21Guten Morgen, Lissi.
20:22Na, hast du gut geschlafen?
20:24Ja, und du?
20:25Wie ein Baby.
20:28Herr Adam, ich hätte gern Kaffee.
20:30Sehr gern.
20:32Ach, da fällt mir noch etwas Wichtiges ein.
20:35Würden Sie mich bitte noch mal auf mein Zimmer bringen?
20:38Natürlich.
20:46Na, also geht doch.
20:51Du siehst so zufrieden aus.
20:53Und das so früh am Morgen.
20:56Ich bin glücklich, Papa.
20:58Mhm.
21:01Ich bin mal neugierig, ja?
21:04Wie habt ihr euch denn kennengelernt, Kommissar Delbrück und du?
21:08Ich hatte dir doch erzählt, dass mich ein Polizist gerettet hat, als Jens mich da am Park belästigt hat.
21:13Ja. Ach, das war Kommissar Delbrück.
21:15Genau.
21:16Und dann hat er mir noch bei der Anzeige gegen Jens geholfen.
21:19Und dann haben wir uns immer öfter gesehen.
21:22Ich verstehe.
21:24Und jetzt kennt ihr euch schon so richtig gut.
21:27Was meinst du damit?
21:30Du hast vorhin selbst von Jens gesprochen.
21:32Ich mach mir als Vater natürlich Sorgen.
21:35Papa Jan ist Polizist.
21:37Also einer von den Guten.
21:38Ah, ja, ich verstehe.
21:40Aber ich meine, ihr kennt euch doch noch nicht lange.
21:43Geht das denn alles ein bisschen schnell?
21:47Du magst ihn nicht.
22:02Ich hoffe, du hast einen sehr guten Grund, mich mitten in der Nacht aus dem Bett zu klingeln.
22:07Ich bin überrascht, dass du überhaupt zu Hause bist.
22:10Sonst bist du doch immer schon im Wald.
22:12Tja, ich hab frei.
22:14Also was um alles in der Welt treibt dich um diese Uhrzeit hierher?
22:17Ein morgendlicher Charme kann's ja kaum sein.
22:20Ich hatte einfach eine verdammt schlechte Nacht und konnte nicht mehr schlafen.
22:24Verstehe.
22:27Hast dich mit Luisa gestern gestritten, hm?
22:30Und dann war sie alleine auf der Geburtstagsfeier von meiner Mutter?
22:33Und du hast die ganze Nacht kein Auge zugetan, weil du ein schlechtes Gewissen hast.
22:37Ich schätze mal, ich hab richtig Mist gebaut.
22:40Luisa und ich, wir reden noch nicht mehr mehr miteinander.
22:44Warum das denn?
22:45Immer noch wegen dem Jobangebot von diesem Henning Breidenbach?
22:48Reichenbach.
22:49Ja.
22:51Also?
22:52Auch.
22:53Irgendwie hab ich Angst.
22:55Verstehst du?
22:56Ich will Luisa nicht verlieren.
22:58Das wirst du nicht.
22:59Sie liebt dich.
23:00Trotzdem glaubt sie mir nicht, dass er ein Lügner und Heuchler ist.
23:03Mein Gott.
23:04Jetzt vergiss doch mal diesen Henning Breidenbach.
23:06Reichenbach.
23:08Reichenbach, ja.
23:08Siehste, dieser Typ ist so unwichtig, dass ich mir noch nicht mal seinen Namen merken kann.
23:12Hat Luisa irgendwie angedeutet, dass sie mit diesem Henning auch irgendwie ihre Freizeit verbringen will?
23:16Nein, nicht so.
23:17Und will sie dich verlassen und mit ihm durchbrennen?
23:20Spinnst du?
23:24Und was machst du dann hier?
23:27Ich...
23:27Du gehst jetzt nach Hause und vergisst diesen Henning und redest mit Luisa und vertraue jemandem.
23:32Und entschuldige bitte, aber ich gehe jetzt noch mal ins Bett.
23:36Gute Nacht.
23:40Ich finde doch einfach nur, du solltest nichts überstürzen.
23:43Du tust hier gerade so, als wollten Jan und ich morgen heiraten.
23:46Du weißt doch noch gar nichts über den Mann.
23:48Ich weiß das, was ich wissen muss.
23:51Jan ist witzig, charmant, liebevoll und ich fühle mich sehr wohl mit ihm.
23:56Tja, was ist mit seiner Familie, seinem Hintergrund?
23:59Du hast doch meine Freunde bis jetzt nie nach ihrer Familie oder ihrem Bankkonto beurteilt.
24:03Aber darum geht es doch auch gar nicht, Luisa.
24:05Worum geht es dann?
24:09Beruhigt es sich, wenn ich dir sage, dass er gut verdient und geerbt hat?
24:14Ja, das heißt doch aber nur, dass er ein Mann ist, der schon im Berufsleben steht.
24:17Und du?
24:18Du hast leider immer noch kein Abitur.
24:20Ich hatte auch nicht vor, meine Hausaufgaben mit ihm zu machen.
24:22Jesse.
24:25Papa, ich verstehe, dass du dir Sorgen machst, weil du um einiges älter bist als ich.
24:28Und deshalb habe ich dir bis jetzt auch nichts davon erzählt, weil ich mir nicht sicher war.
24:31Aber jetzt bin ich mir sicher und ich möchte, dass du mir vertraust.
24:38Jesse, weißt du, so ein Altersunterschied, ja? Der kann manchmal ein größeres Problem sein, als man am Anfang denkt.
24:45Du musst es ja wissen. Wie viel jünger war Mama damals? Zwölf bis 15 Jahre?
24:50Aber das war doch was ganz anderes.
24:53Klar.
24:55Jesse, ich will dir doch nur ersparen, dass du enttäuscht wirst.
24:59Hast du das schon für dich beschlossen, dass er mir wehtun wird?
25:03Aber ich habe einfach mehr Erfahrung und mehr Menschenkenntnis.
25:06Und ich habe das sichere Gefühl, dass diese Beziehung ein Fehler ist.
25:10Das ist mir egal.
25:11Wenn Jan ein Fehler ist, bitte, aber er wird mein Fehler sein.
25:14Jesse.
25:15Schließlich hast du mich auch nicht gefragt, als du Annabelle zurück ins Haus geholt hast.
25:18Das kann man doch nicht miteinander vergleichen.
25:19Ich muss damit leben, dass Annabelle in diesem Haus wohnt.
25:21Und du musst akzeptieren, dass ich mit Jan zusammen bin.
25:35Ach Mann, na doch.
25:40Komplett neu designt.
25:43Das glaube ich sofort.
25:45Nur Kartoffel schälen kann man damit nicht mehr.
26:04Ich bin die nächste Stunde unterwegs. Eine dringende Besorgung für Frau Grafenberg.
26:08Ja, dann sputen Sie sich mal, damit Ihre Herrin und Meisterin nicht so lange warten muss.
26:13Sie weihen ja gerade mein Geburtstagsgeschenk ein.
26:16Ich hatte mir schon große Sorgen gemacht, ob es Ihnen auch gefällt.
26:21Ob es mir gefällt? Ich bin geradezu begeistert.
26:27Ich hatte noch nie so einen großartigen Kartoffelschäler.
26:32Zeigen Sie es doch mal.
26:42Ich glaube, wir müssen uns erst noch ein bisschen aneinander gewöhnen.
26:46Das scheint mir auch so.
26:59Alles eine Frage der Zeit.
27:14Ich kapiere es einfach nicht.
27:16Statt sich für mich zu freuen, dass ich glücklich bin, macht mein Vater einen auf, dieser Mann ist nicht gut
27:20genug für dich.
27:21Ätzend.
27:22Du machst dich eben Sorgen.
27:23Ich bin verdammt nochmal erwachsen.
27:25Väter und ihre Töchter, das ist immer was ganz Besonderes.
27:27Ich kann mich noch erinnern, was mein Vater immer für Stress gemacht hat, wenn Konstanz so einen neuen Freund hatte.
27:31Bis jetzt hatte er nie ein Problem damit, wenn ich Beziehungen hatte.
27:34Aber dieser Kommissar ist eben ein ganzes Stück älter als du.
27:36Was macht das bitte für einen Unterschied?
27:37Mein Vater war achtmal verheiratet und mindestens die Hälfte der Frauen war deutlich jünger als er.
27:42Der Punkt ist, es geht ihn überhaupt nichts an.
27:45Ja, und ich lasse mir nicht vorschreiben, mit wem ich zusammen sein darf.
27:48Ich glaube nicht, dass er das damit sagen wollte.
27:49Auf wessen Seite stehst du eigentlich?
27:51Auf gar keiner. Ich glaube einfach, dass er ein bisschen Zeit braucht, mit der Situation klarzukommen.
27:54Hast du mal 50 Cent?
27:56Aber ich finde es völlig daneben, wenn Eltern sich da einmischen.
28:00Normalerweise wollen sie, dass man erwachsen ist, ja?
28:02Und dass man selbstständig handelt.
28:04Und kaum tut man etwas, was gegen ihren Strich geht, sagen sie plötzlich,
28:08ich bin viel lebenserfahrender als du, also tu bitte das, was ich dir sage.
28:11Ein schlagendes Argument, wenn man selber Erfahrungen sammeln will.
28:15Eben, und genau aus dem Grund werde ich das tun, was ich für richtig halte.
28:38Ich wollte, dass Annabelle endlich ihre gerechte Strafe erhält.
28:47Darüber habe ich vergessen, dass es auch noch etwas anderes gibt, als meine Rache.
28:54Aber ich konnte doch nicht ahnen, dass Lissi sich ausgerechnet in deinen Mörder verliebt.
29:03Ich wünschte, du wärst hier.
29:06Du würdest bestimmt die richtigen Worte finden, um sie vor diesem Mann zu warnen.
29:14Und ich?
29:17Ich habe alles nur noch viel schlimmer gemacht.
29:29Was soll ich denn jetzt tun?
29:50Ich habe alles nur noch viel schlimmer gemacht.
30:02Ich...
30:06Es tut mir leid.
30:11Ich hätte niemals an dir zweifeln dürfen.
30:14Stimmt.
30:17Ich will mich nicht streiten, aber ich möchte es einmal sagen.
30:21Okay.
30:26Ja, Henning ist Geschäftsführer und kann mich sicher gut in der Manufaktur gebrauchen.
30:31Und ja, es macht Sinn, dass er mir nichts von Maikes Beförderung erzählt hat, damit ich sein Angebot nicht ablehne.
30:40Aber?
30:41Aber ich glaube nicht, dass das der wirkliche Grund war, mir zu verschweigen, dass ich nicht der Chefdesigner werde.
30:47Das wollte ich nur mal feststellen.
30:49Ich weiß nicht, was in Henning vorgeht.
30:52Oder warum er gewisse Dinge tut.
30:55Ich weiß nur, dass es immer Streit gibt, wenn er aufeinandertrefft.
30:58Und deshalb ist es vielleicht besser, wenn du ihm einfach aus dem Weg gehst.
31:02Du hast recht.
31:04Mit ihm zusammenarbeiten ist keine gute Idee.
31:06Ich schätze nicht.
31:08Dann ist das heimliche Knutschen in der Teestube also gestorben.
31:11Und du kannst mich ja ab und zu besuchen kommen.
31:14Ja, das mache ich.
31:15Aber meinen Job suche ich lieber außerhalb der meiner Faktur.
31:17Das klingt nach einer guten Idee.
31:20Und ich bin mir sicher, dass du eine tolle Aufgabe finden wirst.
31:23Und ich werde Geld verdienen.
31:24Für unser Hotel.
31:38Ich dachte schon, du kommst gar nicht mehr.
31:41So ist es.
31:43Ich kann es nicht ausstehen, wenn wir uns streiten.
31:45Wenn du jetzt doch auch den ersten Schritt machen kannst.
31:47Nein, das war diesmal definitiv deine Aufgabe.
31:49Ich schätze, du hast recht.
31:52Ich liebe dich.
31:54Ich liebe dich.
32:10Ja, dank Ihres wunderbaren Kartoffelschälers, da ist die Arbeit ein Kinderspiel.
32:20Das freut mich zu hören.
32:21Vielen Dank noch einmal für Ihr wunderbares Geschenk.
32:23Ich hoffe nur, dass Herrn van Weiden nicht Schwierigkeiten macht, dass Sie plötzlich die doppelte Menge an Kartoffeln verbrauchen.
32:33Wie gesagt, das sind Anfangsprobleme.
32:38Frau Landmann, Sie haben heute eine wichtige Lehre erteilt.
32:42Die Menschen sind verschieden, zum Glück.
32:45Und was für den einen gut ist, muss für den anderen überhaupt nicht passen.
32:50Deshalb
32:53habe ich Ihnen etwas mitgebracht.
32:57Was ist das, Herr Adam?
32:59Packen Sie es doch aus.
33:08Mein Kartoffelschäler.
33:09Nicht ganz, aber ein perfektes Dubel.
33:12Ich habe in ganz Falktal nicht ein Haushaltswarengeschäft ausgelassen.
33:18Herr Adam, das ist das beste, das schönste Geburtstagsgeschenk, das Sie mir machen konnten.
33:29Hallo.
33:31Hallo.
33:32Jetzt sagt mir bitte, dass dein Besuch im Gefängnis was gebracht hat.
33:35Leider nein.
33:38Er bleibt bei seiner Aussage.
33:40Er war ein Wachmann der Manufaktur, Annabelle hat ihn entlassen und jetzt wollte er sich an ihr rächen.
33:46Und dann hat er die Bremsleitung und Annabelles Wagen durchschnitten.
33:49Ich frage mich, was Delbrück und Annabelle ihn für diese Aussage gezahlt haben.
33:55Sicherlich genug, damit er sich ein schönes Leben machen kann, wenn er wegen guter Führung vorzeitig entlassen wird.
34:06Alles in Ordnung?
34:09Ja, ja.
34:11Ich hätte so gehofft, dass wir die beiden überführen können, wenn wir uns auf Delbrück konzentrieren.
34:18Hast du eigentlich mit Lissi gesprochen?
34:21Ja, ich habe sie versucht von Delbrück fernzuhalten und habe das Gegenteil erreicht.
34:26Jetzt denkt sie, ich hätte etwas gegen ihren neuen Freund.
34:30Ich habe es dir doch gesagt.
34:33Und, was willst du jetzt tun?
34:36Mich um Lissi kümmern.
34:40Und unser Plan, Annabelle und Delbrück zu überführen, willst du denen Adakter legen?
34:45Es tut mir leid, aber im Zweifel ist mir meine Tochter wichtiger als meine Rache und ich kann mich nicht
34:49zweiteilen.
34:51Mach dir keine Sorgen.
34:52Früher oder später werde ich etwas gegen Delbrück finden.
34:57Was willst du jetzt tun, um Lissis Vertrauen wiederzugewinnen?
35:02Gute Frage, wenn ich das wüsste.
35:12Das heißt, jede Art von negativem Stress kann die Heilung blockieren.
35:17Genau.
35:18Sie sollten versuchen, sich in nächster Zeit möglichst wenig aufzuregen.
35:21Und reden Sie darüber.
35:23Bis zum nächsten Mal, ja?
35:30Nur manchmal ist es schwierig, jemanden zu finden, mit dem man über seine Probleme reden kann.
35:55Solange Sie im Gutshaus bleiben, sollten wir vielleicht versuchen, uns wie erwachsene Menschen zu benehmen.
36:03Ja.
36:04Sie meinen so eine Art Waffenstilstaat.
36:18Es geht um meinen Ex-Mann.
36:19Er will Helena heiraten.
36:22Dazu wird es aber nicht kommen.
36:24Warum nicht?
36:26Weil Sie, Helena Bernstein, töten werden.
36:32Mein Gott, Richard.
36:37Was habe ich dir nur angetan?
36:44So, ich danke dir.
36:46Na, wenn ich schon mal hier bin, kann ich dir auch helfen.
36:48Brauchst du noch was?
36:49Nein, danke.
36:50Jetzt habe ich alles.
36:52Sag mal, warum warst du eigentlich nicht auf Evas Geburtstagsparty?
36:55Ich hatte zu tun.
36:57Jobsuche.
36:59Aber mit dir und Luisa hast du alles in Ordnung.
37:01Ja, natürlich.
37:02Wir sind beide nur im Moment ziemlich eingespannt und daher sehen wir uns nicht oft.
37:08Wichtig ist, dass die Ressourcen dann auch zur Verfügung stehen, wenn er sie braucht.
37:11Deshalb sehen wir uns ja jetzt die beiden Räume hinter der Formerei an.
37:15Naja, es sind mehr Abstellkammern.
37:16Die können wir bestimmt gebrauchen.
37:18Zum Beispiel als Materiallager.
37:21Wir müssen unbedingt die Kinderheime kontaktieren, die wir ausgesucht haben.
37:24Ich dachte, dass wir an einem der nächsten Samstage die Heimleiter zu einer Informationsveranstaltung in die Manufaktur einladen.
37:30Das ist eine gute Idee.
37:31Da können wir unsere Projekte vorstellen.
37:33Stopp!
37:34Tunfisch magst du doch nicht.
37:36Ah ja, stimmt.
37:36Das hier ist eins, ja.
37:44Weil es zwischen Luisa und Henning wieder genauso anfängt wie damals, als sie zum ersten Mal zusammengekommen sind.
37:53Mein Name ist natürlich nicht auf der Schleife.
37:56So wie Sie es wollten, gnädige Frau.
37:58Es gibt nämlich einige Leute hier in Falkenthal, die es missverstehen würden, wenn ich Blumen auf Helena Bernsteins Grab lege.
38:05Das kann ich mir nicht vorstellen.
38:07Sie waren noch nie ein besonders guter Lügner.
38:10Trotzdem danke.
38:11Ich weiß es zu schätzen.
38:16Richard!
38:18Alles in Ordnung?
38:22Ja, sicher.
38:25Du hast ja nichts dagegen, dass ich ein Gesteck für Helena besorgt habe.
38:30Ja, natürlich nicht.
38:32Es ist eine schöne Geste.
38:40Noah, kann ich dir irgendwie helfen?
38:42Ich habe hier doch irgendwo eine neue Rolle Klebestreifen hingelegt. Jetzt finde ich die nicht mehr.
38:48Ja.
38:50Jetzt mal spinnst du.
38:51Ich dachte, du fängst.
38:53Warum sollte ich?
38:54Das ist eben der Unterschied zwischen einem Team und einem guten Team.
38:58Ja.
38:59Hallo.
39:03Wir müssen reden.
39:05Warum nicht? Wann?
39:06Jetzt und hier.
39:07Von mir aus?
39:09Ich wollte sowieso gerade gehen.
39:17Also, woher geht's?
39:32Annabelle.
39:34Ich denke mal, dann Helenas Grab schreckt sie davor zurück, mir ihre Reue vorzuheucheln.
39:39Richard, du hast selbst gesagt, du kannst dich nicht zweiteilen.
39:43Kümmere dich jetzt lieber um Lissi und überlass mir den Rest.
39:47Ich kann jetzt nicht aufhören.
39:50Aber halt, dann riskierst du, dass Lissi sich immer weiter auf Delbrück einlässt.
39:54Ich habe Lissi heute dreimal versucht anzurufen, um mit ihr zu reden, aber...
39:58...hier hat nicht abgehauen.
39:59Na ja, im Moment ist sie wütend, aber...
40:01...ich gebe ihr ein bisschen Zeit, das wird sich geben.
40:04Nein.
40:06Erst wenn sie die Wahrheit über Delbrücks Beteiligung an Helenas Ermordung erfährt,
40:11...dann ist das Thema beendet.
40:13Du willst dir wirklich die Wahrheit sagen?
40:16Nein.
40:18Wie die Dinge stehen, würde sie glauben.
40:20Das ist nur ein weiterer vorgeschobener Grund, weil ich ein Problem mit ihrem Freund habe.
40:25Ich...
40:27Ich muss es ihr beweisen.
40:31Das heißt, wir machen weiter?
40:36Es gibt keinen anderen Weg.
40:39Wir müssen etwas finden, das Annabelle aus der Reserve lockt.
40:43Dann müssen wir es schnell finden, damit wir sich schnell überführen können.
40:52Hallo.
40:52Hallo.
40:53Bist du schon wieder oder immer noch in der Manufaktur?
40:56Ich habe Neuigkeiten und die möchte ich gerne mit dir teilen.
40:58Dann mach's mal nicht so spannend.
40:59Ich habe einen neuen Job.
41:01Was?
41:02So schnell?
41:03Ja.
41:03Das ist ja wunderbar.
41:05Wann fängst du an?
41:06Wo?
41:07Als was überhaupt?
41:08Hier.
41:08Ich habe beschlossen, Hennings Angebot anzunehmen.
41:10Das ist nicht dein Ernst.
41:12Wieso nicht?
41:12Wir wollen doch so schnell wie möglich unser Hotel zurückkaufen und Henning zahlt sehr gut.
41:15Ich verstehe das nicht.
41:17Du wolltest auf Abstand zu Henning gehen.
41:18Und jetzt fängst du hier an zu arbeiten, wo du ihn jeden Tag siehst.
41:21Warum ist es dir so wichtig, dass ich ihm aus dem Weg gehe?
41:23Weil er immer streitet, sobald ihr euch seht.
41:25Ich dachte, du würdest dich freuen, dass ich in der Designabteilung anfange.
41:28Aber irgendwie habe ich das Gefühl, du willst mir den Job ausreden.
41:31Ich versuche nur, deinen plötzlichen Sinneswandel nachzuvollziehen.
41:35Ich glaube, es passt dir nicht.
41:37Wie kommst du jetzt darauf?
41:39Kann es sein, dass du lieber unbeobachtet sein willst?
41:44Das ist es also.
41:46So war es nicht gemeint.
41:48Du fängst hier nicht an, weil du Geld für unser Hotel verdienen willst.
41:51Du willst mich kontrollieren.
41:56Kaum arbeitet Simon wieder in der Manufaktur, streiten sich die Liebenden, als gäbe es keinen Morgen mehr.
42:00Gut, Simon und ich warten einen kleinen Streit.
42:02Wenn du mit jemandem reden willst?
42:04Dann sage ich es dir.
42:05Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Annabelle Grafenberg so etwas wie eine Beichte ablegen will?
42:10Die Wanns ist nach wie vor in ihrem Zimmer installiert.
42:13Ich werde also Fahrer Lehmann zu uns nach Hause bitten und es so einrichten,
42:16dass sich die beiden für eine bestimmte Zeit in Annabelles Zimmer zurückziehen können.
42:21Ich werde noch nicht schauen.
42:22Das ist ja auch nicht so ein bisschen zu sehen.
42:22Ich will doch nicht mehr über sie uns da, bis zum Lass verheilbar.
42:23Ich werde auch nicht sagen.
42:23Ich werde auch nicht mehr über die Welt bestimmt.
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