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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Warum hast du Simon erzählt, dass du ihn verletzt gefunden hast?
00:03Weil es so war.
00:06Ich hab ihn gesucht und im Hausboot gefunden.
00:08Weil ich ihn dorthin gebracht hab.
00:10Ich wusste nicht, dass du auch dort warst.
00:12Und Delbrück, was wollte der dort?
00:14Das weiß ich nicht. Ich hab ihn dort nicht gesehen.
00:17Ich komm gerade vom Friedhof.
00:19Man hat die Urne deines Vaters in dem geplanten Grab gefunden,
00:23das wir inzwischen längst freigegeben hatten.
00:26Hast du dazu irgendwas zu sagen?
00:28Er wollte dann einfach in den See kippen.
00:30Damit ihr ihn so schnell wie möglich vergessen könnt.
00:32Einfach ab ins Wasser. Als hätte er nie existiert.
00:34Sebastian, es reicht.
00:35Glaubst du das wirklich?
00:37Glaubst du, wir haben diese Art der Bestattung gewählt,
00:38um ihn so schnell wie möglich zu vergessen?
00:40Ja, genau das glaube ich.
00:41Ihr wolltet ihn so schnell wie möglich loswerden,
00:43damit ihr ungestört zusammen ins Bett gehen könnt.
01:10Hey, who's gonna make it right?
01:26Sebastian, es tut mir leid.
01:28Na toll.
01:30Jetzt schlägst du mich schon.
01:31Dann muss ich wohl die Wahrheit gesagt haben.
01:33Das ist doch kein dummes Zeug.
01:34Aber du musst doch wissen, dass das nicht wahr ist.
01:36Lass ihn.
01:36Ich weiß nicht, warum ich das getan habe.
01:39Ich schon.
01:41Was er gesagt hat, ist unverzeihlich.
01:54Bei Messern gibt's eine ganz einfache Regel.
01:56Man darf sie nur für das benutzen, wozu sie gemacht wurden.
01:58Okay.
01:59Und das hier ist ein Jagdmesser.
02:00Okay.
02:01Kein Dosenöffner.
02:02Okay.
02:03Mein Vater hätte mir nie einen Dosenöffner
02:04zur Försterprüfung geschenkt.
02:06Okay, aber du benutzt es doch gar nicht zum Jagen.
02:08Das macht nichts.
02:09Hauptsache, ich benutze es...
02:10Konrad, wie schön, dass es wieder ganz ist.
02:12Kaffee?
02:13Gerne.
02:19Also langsam macht mich das schon nervös.
02:22Ich steck's weg.
02:23Ich meine doch gar nicht das Messer.
02:24Ich meine den Brief.
02:26Na, dann mach ihn doch auf.
02:28Schon mal was vom Postgeheimnis gehört?
02:30Dann schmeiß ihn weg.
02:31Ich kann doch nicht einen fremden Brief wegschmeißen.
02:34Du kannst ihn ja einrahmen und hier über den Tresen hängen.
02:36Und wenn der Besitzer kommt, dann freut er sich.
02:37Guck mal, die Adresse ist total undeserlich.
02:39Vielleicht ist er für dich?
02:40Ich mach ihn jetzt auf.
02:42Elsa, das ist ein Jagdmesser.
02:45Ja.
02:49Der ist für Sophie.
02:51Sehr geehrte Frau Nowak,
02:53in der Sache van Weiden gegen van Weiden bestehend...
02:57Ach Gott, das ist heute in einer halben Stunde.
02:59Was?
03:01Sophie hat in einer halben Stunde einen Termin beim Gericht.
03:04Na, das kann knapp werden.
03:27Oh, hallo.
03:28Oh, kann es sein, dass du einkaufen warst?
03:30Ja, gefällt dir mein Outfit?
03:32Also, du siehst darin sehr professionell aus.
03:35Ja, richtig.
03:38Kann es sein, dass du mit Sophie heute einen Termin hast?
03:41Nicht, dass ich wüsste.
03:42Herr van Weiden!
03:43Ja?
03:44Wir müssen sofort los. Bitte kommen Sie.
03:46Wohin?
03:47Zum Familiengericht.
03:49Ihr Scheidungstermin ist genau jetzt.
03:52Jetzt?
03:52Ich denke...
03:53Ich erkläre Ihnen alles unterwegs. Bitte kommen Sie mit.
03:56Äh, ja, also, aber Moment, kann er sich nicht wenigstens noch umziehen?
04:00Wieso denn?
04:01Ja, du kannst doch nicht so vor Gericht erscheinen.
04:03Du hast doch gerade erst gesagt, dass ich darin sehr professionell aussehe.
04:06Auf dem Golfplatz, ja, aber doch nicht vor Gericht.
04:08Wir müssen wirklich los.
04:09Was sagen Sie denn dazu? Kann man so vor Gericht erscheinen?
04:12Ja.
04:13Klar, klar, die Richterin wird begeistert sein.
04:15Richard, das ist doch peinlich.
04:16Dann musst du hierbleiben. Entschuldige, wir fahren.
04:18Also nein, also, so schnell wirst du mich nicht los.
04:33Ich habe noch nie einen meiner Söhne geschlagen. Noch nie. Keinen von beiden.
04:38Einmal ist immer das erste Mal.
04:39Tobias, red nicht so.
04:41Sebastian ist zu weit gegangen.
04:42Das gibt mir aber nicht das Recht, ihn zu ohrfeigen.
04:44Entschuldige bitte.
04:46Der Junge unterstellt uns, dass wir Harald am Hausboot bestattet haben, damit wir ihn leichter vergessen können.
04:51Sebastian trauert um seinen Vater. Es ist nicht leicht für ihn.
04:54Ja, für uns etwa? Harald ist mein Bruder und dein Mann.
04:57Aber Sebastian ist jünger als wir.
04:59Dann ist er auch noch nicht so alt für eine Ohrfeige.
05:02Also bitte.
05:04Ich lasse mir von ihm doch nicht vorwerfen, dass ich nur auf Haralds Tod gewartet habe, um endlich mit dir
05:07zusammen sein zu können.
05:13Und was machen wir jetzt?
05:15Nichts.
05:18Wir können doch nicht einfach nichts tun.
05:20Doch.
05:22Sebastian muss jetzt erst mal selbst mit sich klarkommen.
05:24Im Augenblick können wir ihm nicht helfen.
05:26Ich will dich sehen.
05:28Ich will dich jetzt auch nicht hacerlo.
05:53Nein, wir gucken.
06:09Zieh dir das mal an.
06:11Was ist das?
06:13Auszüge aus dem Stiftungsrecht.
06:15Hagens Entwurf einer Satzung für die Harald-Becker-Stiftung
06:18und die Korrespondenz mit der Stiftungsbehörde.
06:22Und was steht da drin?
06:23Fass mal kurz zusammen.
06:25Die Behörde fordert für jede Stiftung einen Stiftungsvorstand,
06:29der das Vermögen der Stiftung nach Vorgabe der Satzung verwaltet.
06:33Da werden Nora und ich drin sitzen.
06:37Das Problem ist, wir sind beide nicht unabhängig vom Stifter der Manufaktur Falkenthal.
06:45Du schon.
06:48Ich soll in den Vorstand der Harald-Becker-Stiftung?
06:51In das Aufsichtsgremium.
06:53Wir brauchen jemanden unabhängigen, der unsere Bücher kontrolliert.
06:56Und da ich schon in zahlreichen Aufsichtsräten Erfahrung gesammelt habe,
06:59dachtet ihr, nehmen wir die Maiwald, die kann das.
07:02Es reicht, wenn du Rechnungen und Bilanzen lesen kannst.
07:04Du hast doch eine kaufmännische Ausbildung.
07:06Zweck der Stiftung ist die Förderung von talentierten jungen Wissenschaftlern und Ingenieuren.
07:11Das ist doch eine schöne Aufgabe.
07:13Und eine angemäße Aufwandsentschädigung gibt es auch.
07:16Machst du es?
07:17Warum nicht?
07:18Das klingt doch interessant.
07:20Du, Henning, wir müssen hier mal über die Stiftung reden.
07:24Was machst du denn hier?
07:25Komm rein, Nora.
07:26Ich habe gute Nachrichten für dich.
07:28Luisa ist bereit, in den Stiftungsvorstand einzutreten.
07:32Luisa?
07:33Ja.
07:34Hast du ein Problem damit?
07:37Brauchen wir dafür nicht eine erfahrenere Kraft?
07:41Ich meine, ich will dir nicht zu nahe treten, aber du bist nur Hotelkauffrau.
07:45Du bist doch auch nur eine Sekretärin und leitest deine Firma.
07:49Außerdem liegt dir doch so viel daran, dass die Stiftung so schnell wie möglich ihre Arbeit aufnehmen kann.
07:52Ja, das stimmt, aber...
07:54Na also, dann wäre das entschieden.
08:07Und wie fühlt man sich so als frischgebackener Junggeselle?
08:11Hervorragend.
08:12Und das alles verdanke ich nur meiner tüchtigen Anwältin.
08:14Danke für die Blumen.
08:16Aber der Einfall, dass wir Annabelles Patientenvollmacht nützen, um in ihrem Namen in die Scheidung einzuwilligen, stammt von Hagen.
08:23Ja, Annabelle weiß noch gar nichts von der Scheidung.
08:25Es wird ein harter Schlag für sie.
08:27Soll ich ihr die Scheidungsurkunde ins Krankenhaus zukommen lassen?
08:29Oh, um Gottes willen. Damit warten wir, bis sie wieder gesund ist.
08:32Und wenn sie überhaupt nicht mehr gesund wird? So ein Schlaganfall ist eine ernste Sache.
08:35Noch haben wir Hoffnung. Das entscheiden wir, wenn es so weit ist.
08:39Da kommt Hagen.
08:40Hallo, ihr drei.
08:41Hallo, Hagen.
08:42Hallo.
08:46Was macht dein Handicap, Richard?
08:48Falls du damit Annabelle meinst, das gibt es nicht mehr.
08:51Richard ist heute von Annabelle geschieden worden.
08:53Nicht im Ernst.
08:55Doch.
08:56Glückwunsch.
08:57Klasse.
08:58Ja, und Glückwunsch natürlich auch an die Anwältin.
09:01Vielen Dank, aber der entscheidende Tipp kam ja von dir.
09:04Ach komm, mit diesem kleinen Tipp habe ich doch lediglich...
09:06Hast du?
09:06Mit diesem kleinen Tipp hast du doch lediglich die Wartezeit verkürzt.
09:09Ihr streitet euch jetzt aber nicht, oder? Heute ist zu ein schöner Tag.
09:12Also mir ist nicht nachstreiten zumut.
09:14Nein, mir auch nicht.
09:15Hagen, was hältst du von meinem Golf-Outfit?
09:20Sieht professionell aus.
09:35Tobias hat recht. Sebastian ist zu weit gegangen.
09:38Ja, ich wäre trotzdem froh, wenn ich ihn deshalb nicht geschlagen hätte.
09:41Ach, das wird er schon verkraften.
09:42Was ich nur noch nicht ganz verstehe, ist, wie ist Sebastian überhaupt an die Urne gekommen?
09:46Ich meine, wir haben sie doch auf dem Wasser abgesetzt.
09:49Keine Ahnung.
09:50Er hat sie da irgendwie rausgefischt.
09:52Und dann hat er sie heimlich auf dem Friedhof begraben?
09:55Ja.
09:56In diesem Grab, was ohnehin für die Urne vorgesehen war und was ich längst freigegeben hatte.
10:01Und was willst du mit der Urne jetzt tun?
10:04Gute Frage, ich weiß es nicht.
10:06Also wenn Sebastian wirklich so viel daran liegt, dass sie auf dem Friedhof begraben wird, dann...
10:10Tja.
10:12Vielleicht würde es helfen, diesen dummen Streit endlich zu beenden.
10:16Sag mir Bescheid, wenn ich dir irgendwie helfen kann.
10:20Ach Simon, du bist es ja wohl, der Hilfe braucht, oder?
10:23Keine Sorgen.
10:25Nora kümmert sich schon um mich.
10:28Sie hat dich auch regelmäßig im Gefängnis besucht.
10:30Ja, ohne ihre Aussage wäre ich auch dort nicht rausgekommen.
10:35Schon erstaunlich, wie dieses Mädchen für dich kämpft.
10:38Als wir noch zusammen waren, konntest du sie nicht leiden.
10:41Ja, da habe ich gedacht, sie wäre die Falsche für dich.
10:44Und jetzt glaubst du, dass sie die Richtige ist?
10:47Na, immerhin hält sie zu dir, auch wenn es schwierig wird.
10:50Und vielleicht hat sie eine zweite Chance verdient.
10:55Das musst du natürlich selbst entscheiden.
10:59Danke, stimmt so.
11:02Tja, dann bedanke ich mich für die Einladung.
11:05Nein, nein, ich bedanke mich bei dir.
11:08Weißt du, Frau Nowak ist zwar eine hervorragende Anwältin, aber manchmal ist sie so ein bisschen komisch.
11:11Ja, manchmal scheut sie sich in die Träckkiste zu greifen.
11:15Aber dafür habe ich ja dich.
11:20Weißt du, ich kann es noch gar nicht fassen.
11:23Ich bin geschieden.
11:25Ja.
11:26Was willst du denn jetzt mit deiner neuen Freiheit anfangen?
11:30Gute Frage.
11:33Vielleicht mache ich Helena einen Heiratsantrag?
11:36Wirklich?
11:37Warum nicht?
11:38Das freut mich, aber gratuliere.
11:40Wirklich?
11:41Das freut mich aber.
11:42Gratuliere.
11:43Na ja, noch hat er es ja nicht getan, aber er hat es schon einmal versucht.
11:46Aber da ist uns eine Krankheit dazwischen gekommen.
11:49Sie waren krank?
11:50Nein, nein, nein, nicht wir.
11:51Aber unsere Platane hinter dem Haus, ja, diese Masaria-Krankheit, aber das ist eine andere Geschichte.
11:56Nein, in Ordnung.
11:57Ich gehe davon aus, Sie wollen einen Ehevertrag aufsetzen?
12:00Um Gottes Willen, keinen Ehevertrag.
12:02Nein, da bin ich abergläubisch.
12:03Ja, dann setze ich wohl meinen Ehevertrag auf, oder?
12:05Um Gottes Willen, keinen Ehevertrag.
12:07Ich will die Frau das zweite Mal heiraten.
12:09Ich vertraue ihr.
12:11Gehen wir?
12:11Ja, gehen wir.
12:14Nach dir.
12:16Nach dir.
12:16Nach dir.
12:23Das kommt gerade aus dem Labor, das muss heute noch raus.
12:25Danke.
12:31Ach, Lissi, gut, dass du wieder arbeitest.
12:33Nein, dann muss es ja tun.
12:34Gab es eigentlich Reklamationen?
12:36Keine, warum?
12:36Gut, dann habe ich ja doch alles richtig gemacht.
12:39Wieso du?
12:40Ich dachte, Sebastian hat das gestern erledigt.
12:42Ja, auch, also wir haben das zusammen gemacht, dann ging es schneller.
12:44Aha.
12:45Danke, aber lass das bitte nicht zur Gewohnheit werden, das ist sein Job.
12:48Klar.
12:48Ja, habt ihr eigentlich miteinander gesprochen?
12:51Wir haben uns schon wieder gestritten.
12:52Schon wieder?
12:54Ja, ich finde es unmöglich, wie er seine Mutter behandelt.
12:56Sein Vater ist gestorben.
12:57Da kann sie doch nichts dafür.
13:00Danke, dass du eingesprungen bist.
13:01Auf dich ist wirklich immer Verlass.
13:02Ist doch klar.
13:03Hat sogar Spaß gemacht.
13:05Wenn du Sebastian siehst, dieser ganze Stapel muss heute noch raus, ja?
13:08Ja, tschüss.
13:08Danke.
13:09Bis dann.
13:14Bis dann.
13:16Hey.
13:17Ach, Sebastian, Lissi ist gerade in dem Fahrstuhl.
13:20Wenn du dich beeilst, dann kriegst du sie noch.
13:22Ach, und ich soll dir sagen, dieser ganze Stapel, der muss heute noch raus.
13:28Ja, zu zweit geht es schneller.
13:32Spaß gemacht gestern.
13:33Ja, fand ich auch.
13:35Aber wahrscheinlich hast du noch einiges zu tun heute.
13:38Also eigentlich bin ich mit meinen Sachen durch.
13:40Na dann.
14:08Stehe ich?
14:10Nein.
14:12Komm rein.
14:19Du arbeitest?
14:21Ja, etwas.
14:25Einen Ehevertrag?
14:29Anwaltsgeheimnis.
14:32Möchtest du einen Kaffee?
14:35Ich hab dir übrigens dein Diktiergerät zurückgeschickt.
14:39Ja, danke.
14:41Ich hatte dir auch was draufgesprochen?
14:44Ich weiß.
14:46Ich konnte es nicht abhören, Bandsalat.
14:48Ach so.
14:52War es richtig?
14:53Na ja, wie man es nimmt.
14:55Ich habe mich bei dir entschuldigt, dass ich dir vor Richard und Helena so eine Szene gemacht habe.
15:02Gibt es davon eine Kopie?
15:04Nein, aber ich kann meine Entschuldigung gerne noch einmal wiederholen.
15:08Nein, ist schon gut.
15:09Ich verzeihe dir.
15:11Ich hatte aber auch allen Grund dazu.
15:14Wozu?
15:15Ja, immerhin hast du mich eine kleine Studentin genannt.
15:17Sophie, ich habe dich...
15:20...auf dem Band.
15:22...
15:23...
15:23...
15:23Wie weit hast du es denn abgehört?
15:26Warum?
15:27Kam danach noch was Wichtiges?
15:30Nein, nein, schon gut.
15:31Du hast dich entschuldigt, damit ist die Sache für mich erledigt.
15:36Gut, ich wollte dir einen Vorschlag machen.
15:41Ja?
15:42Es könnte sein, dass Richard und Helena bald einen Heiratsantrag machen.
15:45Und ich dachte mir, wir zwei könnten schlauer sein als die beiden und nun mal einen Ehevertrag aufsetzen.
15:51Das kann nicht nur sein, Richard wird es tun.
15:53Was meinst du, woran ich da gerade arbeite?
15:55Das ist nicht dein Ernst.
16:01Wollen wir es zusammen machen?
16:10Dieses Juristendeutsch?
16:12Verstehst du das?
16:14Muss ich ja wohl.
16:16Ich habe die Stiftung gegründet.
16:19Das ist dein beträchtliches Vermögen, dass du in die Stiftung investierst.
16:23Ich denke, der Name Harald Becker muss in Ehren gehalten werden.
16:27Schließlich hat die Firma seiner Erfindung sehr viel zu verdanken.
16:32Nur schade, dass deine Mutter das nicht so sieht.
16:35Ich meine, hätte sie mit Harald einen anständigen Vertrag ausgehandelt,
16:38anstatt seine Unterschrift zu fälschen,
16:39dann wäre Simon nie auf die Idee gekommen, hier in die Manufaktur einzubrechen oder...
16:42Das hätte Annabelle nicht die Gelegenheit gegeben, euch zu erpressen.
16:47Ich verstehe den Hass dieser Frau einfach nicht.
16:54Er fehlt dir.
16:59Es vergeht keine Sekunde, in der ich nicht an ihn denke.
17:02Und deshalb bist du jetzt hier, um ihm über die Stiftung nahe zu sein.
17:07Nein, das ist nicht der Grund.
17:09Henning hat mich gebeten zu helfen.
17:11Er musste aber nicht viel Energie aufbringen, um dich zu überzeugen.
17:19Wow.
17:28Wow.
17:29Wow.
17:52Du glaubst im Ernst, die Arbeit für die Stiftung könnte für mich ein Ersatz für die Nähe zu Simon sein.
17:57Ich wüsste nicht, warum du dich sonst drauf einlassen solltest.
17:59Es sei denn, es gefällt dir, mich zu kontrollieren.
18:01Nora, ich will dich nicht kontrollieren.
18:03Ach nein?
18:04Ich dachte, darin besteht dein Job hier, mir hinterher zu schnüffeln.
18:07So darfst du das nicht sehen.
18:08Wie denn sonst?
18:10Es liegt doch auf der Hand.
18:11Ich habe Kontakt zu Simon, du nicht.
18:13Er weiß nicht, dass du erpresst wirst.
18:15Und deshalb vertraut er dir nicht mehr.
18:17Und mir vertraust du nicht mehr.
18:19Nora, ich vertraue dir.
18:20Du bist eifersüchtig.
18:22So, jetzt reicht's.
18:23Wir reden ein andermal darüber.
18:24Ja.
18:25Ja.
18:53Hallo?
18:55Delbrück. Ich warte immer noch auf mein Geld.
18:57Ich tue ja schon, was ich kann.
18:59Es ist nur nicht so einfach, wenn einem ständig jemand auf die Finger schaut.
19:02Reichenbach?
19:03Nein, schlimmer, meine Schwester.
19:05Henning hat sie eingesetzt, um die Bücher zu kontrollieren.
19:08Ihr Problem. Ich habe meinen Teil der Arbeit getan.
19:10Oder sehen sich Ihre Schwester und dieser Bäcker wieder?
19:12Nein.
19:14Dann sorgen Sie dafür, dass ich endlich mein Geld bekomme.
19:21Bis jetzt.
19:23Die Immobilien in New York bleiben also Eigentum von Frau Bernstein.
19:28Außer der gemeinsam erworbenen Immobilie in der Madison Avenue.
19:32Einverstanden.
19:33Wobei beide Parteien sich das Recht behalten, den jeweils anderen auszuzahlen.
19:39Ja. Dann hätten wir es doch, oder?
19:42Ja, fast. Was machen wir mit der Wohnung an der Piazza del Paradiso?
19:46Welche Wohnung?
19:49Welche Wohnung?
19:52Oh, die Wohnung.
19:54Du hast es tatsächlich vergessen.
19:56Nein, nein, nein. Ich...
19:57Ich habe nur die Adresse in Rom vergessen.
19:59Sie bleibt also Eigentum von Frau Bernstein.
20:02Ja.
20:05Sophie, entschuldige.
20:06Ich weiß, dass wir doch mal zusammen hinziehen wollten.
20:09Das ist gut, Sir.
20:11Wir könnten das immer noch tun.
20:13Ich glaube, das wäre keine so gute Idee.
20:16Warum?
20:19Du und ich in Rom, in einer kleinen Kanzlei.
20:21Du siehst doch, wie gut wir beide harmonieren.
20:24Und das Beste habe ich vergessen.
20:29Das kam heute mit der Post.
20:32Meine Zulassung.
20:33Das heißt, ich bin jetzt wieder ein richtiger Anwalt.
20:36Das freut mich für dich.
20:38Ach, Sophie, komm.
20:39Bloß, weil ich die Adresse vergessen habe.
20:41Hagen, es geht doch nicht um diese Adresse.
20:43Sondern?
20:45Ich habe das Band bis zum Ende gehört.
20:54Und das sagst du mir erst jetzt, ja?
21:05Meine Mutter hat heute einen Anruf von der Friedhofsverwaltung bekommen.
21:08Die haben sich gewundert, dass das Grab meines Vaters zugeschüttet war.
21:11Sie haben es aufgemacht und die Urne gefunden.
21:13Ja, und jetzt?
21:15Jetzt weiß meine Mutter, dass ihr Plan nicht funktioniert.
21:17Jetzt hat mein Vater einfach geräuschlos zu entsorgen.
21:21Und wie hat sie reagiert?
21:25Sie hat meine Ohrfeige verpasst.
21:30Aber kannst du ihnen denn nicht erklären,
21:32dass du deinen Vater an einem Ort beigesetzt haben möchtest,
21:35wo du hingehen kannst?
21:36Das ist denen egal.
21:39Ja, und was willst du jetzt machen?
21:42Keine Ahnung.
21:43Zu Hause kann ich jedenfalls nicht schlafen.
21:46Und bei Lissi?
21:47Geht auch nicht.
21:48Wir haben uns gestritten.
21:49Sie meint, ich übertreibe.
21:52Na ja, wenn du willst,
21:54kannst du natürlich auch wieder hier schlafen.
21:57Wirklich?
21:58Ja, klar.
22:03Du bist echt klasse, Maike.
22:08Du bist der einzige Mensch, der mich versteht.
22:13Danke.
22:35Was hast du denn erwartet?
22:36Auf jeden Fall etwas mehr als eine billige Entschuldigung auf einem Band,
22:39das ich noch nicht mal gehört habe.
22:41Ich hätte mich gerne vorhin noch einmal entschuldigt.
22:43Na, dann ist ja alles in Butter.
22:45Dachtest du vielleicht, ich falle dir jetzt um den Hals?
22:46Nur weil ich zufälligerweise in den Besitz eines Bandes gekommen bin,
22:50auf dem du ausdrucksweise mal einmal etwas Nettes über mich sagst?
22:52Was Nettes?
22:53Das war ja wohl ein bisschen mehr als was Nettes.
22:55Ach ja?
22:56Was war es denn dann in deinen Augen?
22:58Das war...
23:01Vergiss es.
23:01Siehst du, du bekommst es noch nicht einmal jetzt über die Lippen.
23:04Nicht einmal jetzt?
23:05Wir streiten uns gerade, falls dir das noch nicht aufgefallen sein sollte.
23:08Nein, das ist mir nicht aufgefallen.
23:09Wir streiten uns nämlich immer.
23:11Immer?
23:12Was war denn das am Tisch gerade?
23:15Das war nur, weil ich mich zurückgehalten habe.
23:17Du hast dich zurückgehalten?
23:18Ja.
23:19Das merkst du gar nicht mehr, oder?
23:20Noch immer der alte Macho Hagen.
23:24Das reicht jetzt.
23:25Das war einmal zu viel, Macho.
23:27Wo willst du denn hin?
23:29Weg.
23:29Aber es ist deine Wohnung.
23:31Ja, und deswegen kann ich auch kommen und gehen, wann ich will.
23:42Sag doch einfach nur, ich liebe dich.
24:08Tschüss.
24:11Na?
24:13Hi, Hagen.
24:14Seht ihr das mal an?
24:17Ein Messer?
24:18Ja.
24:19Fällt dir was auf?
24:21Was soll mir denn auffallen?
24:23Siehst du?
24:23Man sieht nämlich nichts.
24:24Das ist repariert worden.
24:25Austauschbare Klinge.
24:26Habe ich von meinem Vater geschenkt bekommen.
24:29Was ist los?
24:32Ich kann mit dieser Frau einfach nicht reden.
24:34Das liegt an den zwei Gehirnhälften.
24:36Emotionales und rationales Denken.
24:37Frauen können beides auf einmal.
24:39Und das ist gut so?
24:40Gibt es ja auch noch einen Kaffee.
24:41Das ist sehr gut.
24:44Wofür?
24:45Na ja, wenn du zeitgleich einen Kampfjet fliegen musst und ein Beziehungsgespräch führen willst.
24:49Ja.
24:49Das klingt nach so viel.
24:51Das klingt danach, als wenn du es dir ein bisschen einfacher machst.
24:54Warum das denn?
24:55Weil das Beziehungsgespräch immer das eigentliche Ziel ist.
24:57Der Kampfjet, der ist nur der Weg dahin.
25:00Verstehst du, was sie meint?
25:02Ja, sie will sagen, dass wenn eine Frau mit ihrem Mann über die Beziehung reden möchte,
25:06tut die Frau so, als würde sie über einen Ehevertrag reden.
25:08Das ist doch ganz klar.
25:10Ja, ja.
25:11Ja, ja.
25:14Warum kann ich ihr nicht einfach sagen, dass ich sie liebe?
25:19Ja.
25:51Lege, lege.
26:18Hallo, Simon.
26:19Hallo, Nora.
26:20Ich habe vorhin versucht, dich anzurufen.
26:21Warte, warte, ich helfe dir.
26:22Danke.
26:23Tatsächlich?
26:24Ja, ich hatte mein Handy wiedergefunden am Hausboot und da wollte ich mich melden.
26:30Und da hast du als erstes meine Nummer aufgerufen?
26:32Ja.
26:33Aha.
26:35Und was wolltest du mir sagen?
26:39Ich wollte mich bei dir bedanken.
26:40Für alles, was du in letzter Zeit für mich getan hast.
26:43Ich war dir gegenüber immer sehr ablehnend, als ich noch mit Luisa zusammen war.
26:47Das tut mir leid.
26:49Naja, ich war ja manchmal auch ziemlich gemein zu euch.
26:54Es fiel mir schwer zu akzeptieren, dass du sie mehr liebst als mich.
26:57Und mir fiel es schwer, um zu erkennen, dass hinter dem berechnenden Köpfchen auch ein
27:01mitfühlendes Herz schlägt, wie deine Harald-Becker-Stiftung beweist.
27:06Dein Vater hat es verdient.
27:08Ich bin froh, dass ich den Fehler meiner Mutter wiedergutmachen kann.
27:12Ich wünschte, ich könnte für das Andenken meines Vaters genauso viel tun.
27:15Das könntest du vielleicht sogar.
27:45Ich bin froh, dass ich mich nicht mehr liebte, dass ich mich nicht mehr liebte.
27:47Komm gar nicht in Frage, Sophie.
27:50Diesmal hält sich der Macho zurück.
27:52Der Vertrag geht genauso, wie du ihn geschrieben hast, an Richard.
27:59Ich bin froh, dass ich mich nicht mehr liebte, dass ich mich nicht mehr liebte.
28:09Ich bin froh, dass ich mich nicht mehr liebte.
28:20Und er wird auch dafür hättet.
28:25Noch vor wenigen Stunden war ich bereit, das Risiko in Kauf zu nehmen.
28:29Ich habe Simon alles gestanden.
28:33Die Erpressung.
28:34Den Grund, warum ich ihn nicht besucht habe, als er mich am nötigsten brauchte.
28:38Den Grund, warum ich Henning geheiratet habe.
28:41Aber das Fieber war zu hoch.
28:43Er hat mich nicht verstanden.
28:48Vielleicht ist es besser so.
28:51Delbrück ist ein gefährlicher Mann.
28:53Ich muss mich von Simon fernhalten, damit ich nicht noch einmal in Versuchung gerate und ihn in Gefahr bringe.
29:02Und egal, was sich Nora da sonst noch einbildet.
29:06Die Arbeit für die Stiftung gibt mir die Möglichkeit, ihm im Andenken seines Vaters nahe zu sein.
29:12Und etwas Gutes für seine Familie zu tun.
29:22Ich muss mich先 sehen.
29:25Ich muss sich vergänglich sein.
29:27Ich muss mich Gutes sagen.
29:27Es ist, dass man in der Ort die Stiftung gibt.
29:28Jetzt kann ich in der Hauptstadt demonen sein.
29:39Jeder ist für Stiftung geben.
29:39I. und heran Sie in der Innenベ pulsено.
29:49Richard, hast du ihn dabei?
29:51Ja, hier ist er.
29:55Wunderbar.
29:57Und ich habe dir noch was mitgebracht als dein alter Freund und Anwalt.
30:01Was ist das?
30:02Schau rein.
30:05Ich weiß, das Unromantischste, was man tun kann, ist, einen Verlobungsring und einen Ehevertrag zu überbringen, aber...
30:16Wirst du mir Angst machen?
30:17Wieso?
30:18Das soll ein Ehevertrag sein.
30:21Sophie hat ihn ausgearbeitet, ist ja nicht gut, ich habe ihn nicht nochmal durchgesehen.
30:24Das solltest du aber vielleicht besser.
30:30Jede Form von Liebesbeziehung kommt allein durch die Willenserklärung der Partner zustande.
30:33Diese Willenserklärung hat mündlich zu erfolgen in Anwesenheit des Partners und in unmissverständlicher Form.
30:41Es reicht nicht aus, sie auf einem Diktafon oder einem anderen Tonträger zu hinterlassen.
30:47Ansonsten bleibt die Wahl der Worte dem Erklärenden überlassen, Zeugen sind ebenfalls erlaubt.
30:54Könnte es sein, dass Sophie auf eine Entscheidung von dir wartet?
31:03Das gibt es doch nicht. Ich bin nervös.
31:06Alles wird gut.
31:08Ich meine, eigentlich müsste doch Richard nervös sein. Ich muss doch einfach nur Ja sagen.
31:12Ich bin mir sicher, er ist mindestens genauso nervös wie Sie.
31:15Hallo.
31:16Hallo, Lissi.
31:17Ja.
31:18Wow, du siehst ja umwerfend aus. Hast du heute noch was vor?
31:22Ich habe es gewusst. Man sieht es mir an, ich muss mich sofort umziehen.
31:24Was sieht man dir an?
31:25Dein Vater macht mir heute einen Heiratsantrag. Ich meine, vielleicht.
31:29Was? Das ist ja fantastisch. Herzlichen Glückwunsch.
31:31Nein, nein, nein, nein. Nicht gratulieren. Es ist doch nur eine Vermutung.
31:34Schade, dass ich nicht dabei sein kann. Ich muss arbeiten.
31:36Vielleicht verpasst du ja nichts.
31:38Ach du, der kriegt das schon hin. Der Mann hat Routine.
31:40Erzähl mir nachher, wie es war, ja?
31:42Tschüss.
31:42Ja, ja.
31:43Tschüss.
31:43Ich freue mich für euch.
31:49Was macht ihr nur so lange in der Bibliothek?
31:55Frau Bernstein, ich habe eine Frage. Sie haben doch damals Hagen und mir angeboten, dass wir ihre Wohnung in Rom
32:02anmieten dürfen.
32:04Und ich wollte fragen, ob dieses Angebot auch für mich alleine gilt.
32:09Ja, natürlich. Sie wollen uns verlassen?
32:12Ja.
32:14Für mich gibt es hier nichts mehr zu tun. Die Schadung ist abgeschlossen und nur deshalb bin ich ja nach
32:18Falkenthal gekommen.
32:21Und Hagen?
32:26Hagen hat sich anders entschieden.
32:29Was?
32:32Ja.
32:42Morgen, Luisa.
32:43Henning, ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich vorübergehend dein Büro benutze.
32:46Nein, überhaupt nicht.
32:48Solange du nicht jeden Tag vor mir kommst.
32:51Das wäre ja gar nicht gut für meine Autorität.
32:53Ja, gestern habe ich bei Nora gearbeitet. Es passt ihr gar nicht, dass ich im Aufsichtsgremium sitze.
32:58Du hättest vielleicht vorher mit ihr darüber sprechen sollen.
33:00Meinst du?
33:02Dann hättest du den Eindruck vermeiden können, dass ich nur da bin, um sie zu kontrollieren.
33:05Diesen Eindruck will ich ja gar nicht vermeiden.
33:08Dann hat Nora also recht.
33:10Wenn es dich beruhigt, mich kontrollierst du auch.
33:14Aber denkst du wirklich, Nora will sich an der Stiftung bereichern?
33:17Ich weiß nicht, was sie vorhat.
33:19Aber das ganze Unternehmen ist zu altruistisch für deine Schwester.
33:22Nora und eine gemeinnützige Stiftung, das stinkt doch zum Himmel.
33:27Morgen, Nora. Gerade haben wir von dir gesprochen.
33:29Ich hoffe nur Gutes.
33:31Selbstverständlich.
33:31Also, was die Stiftung angeht.
33:35Ich habe nochmal über alles nachgedacht und eine Nacht drüber geschlafen.
33:38Und ich finde jetzt auch, dass Luisa eine gute Wahl ist als Aufsichtsperson für die Stiftung.
33:44Allerdings finde ich auch, dass es alles ein bisschen viel Arbeit ist für eine Person allein.
33:49Und in anderen Stiftungen sitzen ja auch mehrere Personen in einem Aufsichtsgremium.
33:54Und ich habe auch schon gleich eine Lösung parat.
33:57Wer könnte besser geeignet sein, die Arbeit der Harald-Becker-Stiftung zu kontrollieren als...
34:01Kommst du bitte?
34:04Simon Becker.
34:06Der Sohn.
34:27Richard?
34:30Was hat das zu bedeuten?
34:35Es gibt...
34:36Es gibt viele Gründe, dich zu lieben, aber...
34:40Weißt du, was mich gerade wirklich an dir verzaubert?
34:43Was denn?
34:45Es ist, dass du so rücksichtsvoll bist.
34:49Rücksichtsvoll?
34:49Ja.
34:51Du tust halt seit Tagen so, als wüsstest du nicht, was ich für heute vorbereitet habe.
34:58Ja, ich...
34:59Ich dachte, du freust dich, wenn du mich überraschen kannst.
35:04Siehst du?
35:05Genau das meine ich.
35:11Helena Bernstein.
35:15Du bist meine Freundin gewesen.
35:18Eine Partnerin.
35:20Und eine Vertraute.
35:24Willst du nun wieder auch meine Frau sein?
35:28Bitte sag ja.
35:30Ich liebe dich über alles und ich kann mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen.
35:38Ja.
35:39Ja, ich will wieder deine Frau sein.
35:43Ja.
35:50Ja.
36:16Auf eine lange und glückliche Ehe.
36:37Brauchst du es?
36:39Nee.
36:45Und Lissi?
36:52Und was ist mit Lissi?
36:58Du bist mit ihr zusammen.
37:02Ich weiß.
37:09Und sie ist meine beste Freundin.
37:18Vielleicht sollten wir davon nichts erzählen.
37:21Ich kann sie nicht anlügen.
37:23Ich auch nicht.
37:27Aber...
37:29Lass uns doch einfach mal abwarten.
37:34Ich weiß nicht, ob ich das kann.
37:39Wenn du sie jetzt sagst, dann...
37:43verlierst du deine beste Freundin.
37:55Guten Morgen.
37:58Hey, Elsa.
37:58Hey.
37:59Machst du mir einen Kaffee zum Mitnehmen?
38:00Na klar.
38:05Hat denn der Gerichtstermin gestern noch geklappt?
38:08Woher weißt du denn davon?
38:12Hast du den hier gar nicht vermisst?
38:15Oh nein.
38:17Das ist der Brief, den Hagen mir gegeben hat.
38:19Der muss gestern aus meiner Tasche gefallen sein, als ich mich mit Sebastian gestritten habe.
38:23Ich hoffe, ihr habt euch wieder vertragen.
38:25Von wegen.
38:26Ich weiß noch nicht mal, wo er ist.
38:28Na, sein Motorrad steht noch vorm Bahnhof.
38:29Vielleicht ist er bei Maike.
38:31Ist sie nicht in der Manufaktur?
38:33Ich glaube nicht.
38:34Normalerweise holt sie sich ja immer ihren Kaffee vorher ab.
38:36Und heute war sie noch nicht da.
38:38Dann gehe ich mal gucken.
38:39Nicht, dass sie noch zu spät kommt.
38:40Vorsicht, heiß.
38:41Danke.
38:42Ciao.
38:50Ich würde gerne mit dir anstoßen.
38:53Ich auch, aber...
38:54Ich werde Faltenteil verlassen.
38:55Ich gehe nach Rom, in die Wohnung, die Frau Bernstein uns beiden mal angeboten hat.
38:59Wo war sie noch gleich?
39:00In der Via...
39:01Ach, egal.
39:01Du wirst mich ja wohl kaum dort besuchen kommen.
39:09So, das war's.
39:10Es wird Zeit für mich zu gehen.
39:13Sophie.
39:13Was ist?
39:14Noch ein Glas?
39:15Nein, danke.
39:18Die Zeit mit dir war...
39:20Ich...
39:20Ich wünsche dir alles Gute, Hagen.
39:24Herr von beiden, herzlichen Glückwunsch und...
39:26Danke.
39:26Auf Wiedersehen.
39:27Sie wollen doch nicht jetzt schon gehen.
39:29Jetzt wird es zwar erst gemütlich.
39:30Doch, ich habe noch einiges zu tun und ich möchte Falkenthal so schnell wie möglich verlassen.
39:35Sophie.
39:35Was ist?
39:37Nur noch einen Schluck.
39:39Nein, danke.
39:40Ich möchte nicht mehr.
39:42Auf Wiedersehen.
39:43Ich bin sehr froh, dass ich Ihnen bei Ihrer Scheidung helfen konnte.
39:46Und ich bin froh, dass Sie meine Anwältin waren.
39:48Wir bleiben in Kontakt?
39:48Natürlich.
39:49Frau Bernstein?
39:50Alles Gute.
39:50Alles Gute, Sophie.
39:52Wir sehen uns noch.
39:53Ja.
39:53Wegen der Wohnung, genau.
39:55Bis dann.
39:57Ich liebe dich.
40:03War das deutlich genug?
40:06Es sind Zeugen anwesend.
40:10Sophie, ich liebe dich und ich will nicht, dass du ohne mich gehst.
40:33Es hat lange gedauert.
40:34Ich weiß, vielleicht etwas zu lange, aber das zeigt doch nur, dass ich es mir gut überlegt habe.
40:45Und, naja, ich habe auch meinen guten Anzug angezogen.
40:51Sophie Norwalk.
40:53Willst du mich heiraten?
40:58Ja, du Idiot.
41:21Wie geht es doch nur darum, Luisa zu verkraulen, weil sie dir seit ein paar Tagen auf die Finger guckt?
41:25Weil ich die Stiftung für meine eigenen privaten und dunklen Machenschaften missbrauche.
41:30Richtig?
41:31Interessanter Gedanke.
41:32Ich möchte endlich meinen Anteil an der Beckelritt formeln.
41:34Sagen Sie mir lieber, wie wir Luisa aus dem Weg schaffen können.
41:36Ich muss Simon aus dem Weg gehen. Du hast gesehen, was passiert, wenn ich das nicht tue.
41:39Aber es muss doch möglich sein, dass ihr wenigstens miteinander arbeitet.
41:42Nein, das ist nicht möglich.
41:43Ich verstehe Luisa nicht mehr. Und ich will es auch nicht mehr verstehen.
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