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KurzfilmeTranskript
00:00Lass uns zusammen weggehen aus Falkenthal.
00:03Wir könnten dieses Hotel gemeinsam führen und du kannst deinen Traum verwirklichen.
00:09Die fangen einfach nochmal ganz von vorne an.
00:12Mal, was sagst du?
00:15Sebastian, ich bin auch sehr gerne mit dir zusammen.
00:19Aber ich kann einfach keine Affäre mit dem Freund meiner besten Freundin haben.
00:24Ich will keine Affäre mit dir.
00:27Ich will mehr.
00:31Viel mehr.
00:34So, wie war das jetzt mit der Geisteraustreibung in unserem neuen Schlafzimmer?
00:40Was ist, hast du den Geist schon entdeckt?
00:46Ich möchte ja.
00:56Anabelle.
01:01Hey, what you looking for?
01:07No one has the answer.
01:10They just want more.
01:14Hey, who's gonna make it right?
01:21This could be the first day of my life.
01:31Annabelle, was machst du hier?
01:34Ich bin wieder zurück.
01:35Die Klinik hat mich nach Hause entlassen.
01:38Nach Hause?
01:40Annabelle, du bist hier nicht mehr zu Hause.
01:43Das tut sehr weh, das aus deinem Mund zu hören.
01:47Das ging mir nicht sehr gut in letzter Zeit, wie ihr vielleicht gehört habt.
01:50Ja, das haben wir.
01:52Das tut mir auch sehr leid für dich, aber ich muss dich trotzdem bitten zu gehen.
01:56Das hier ist nicht mehr dein Zimmer.
01:59Es hat sich einiges verändert hier.
02:01Ja, genau.
02:02Und jetzt genug geplaudert.
02:03Gehen Sie und zwar schnell.
02:06Es tut mir leid, aber das kann ich nicht.
02:09Wie bitte?
02:10Bitte entschuldigen Sie.
02:26Wir haben uns gerade aus der Manufaktur geschlichen wie Schwerverbrecher.
02:29Wolltest du Lise vielleicht mitnehmen?
02:30Nein.
02:31Das heißt, ja, weißt du, ich will sie nicht mehr belögen.
02:35Als sie mich vorhin gefragt hat, ob ich bei euch im Kurierdienst aushelfen will, da...
02:39Da hättest du ruhig ja sagen können.
02:40Ja, wie und dann?
02:41Dann hätten wir uns öfter gesehen.
02:43Du bist so ein Arschloch.
02:47Mann, Maike, ich weiß ja selbst, dass ich Mist gebaut habe, aber...
02:50Aber was?
02:52Ich weiß auch nicht, was in letzter Zeit mit mir los ist.
02:54Dein Vater ist gestorben, das ist mit dir los.
02:56Und dann dieser ganze Streit mit deiner Mutter über die Beerdigung.
02:59Das hätte man noch nie in der Opfer geholfen.
03:01Sie war verletzt, wenn du ihr unterstellst, dass sie und Tobias...
03:05Wie auch immer.
03:08Ich kann verstehen, dass du ein bisschen durch den Wind bist.
03:11Du bist definitiv die Einzige in Falkenthal.
03:15Verstehst du dich denn selbst?
03:17Ich weiß, was ich will.
03:18Ach ja? Und was?
03:22Dich.
03:23Ich will mit dir zusammen sein.
03:25Du bist die Einzige, bei der ich mich nicht verstellen muss.
03:29Bei der ich so sein kann, wie ich bin.
03:31Sebastian, ich habe auch Gefühle für dich.
03:35Aber wenn du wirklich mit mir zusammen sein willst...
03:37Das will ich.
03:38Dann red mit Lissi.
03:40Wirklich, ich meine es ernst.
03:41Entweder du redest mit ihr oder...
03:42Oder was?
03:44Oder das mit uns beiden wird nichts.
03:58Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.
04:00Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.
04:15Du und ich gemeinsam in unserem Hotel.
04:19Es ist inzwischen mein Hotel, Luisa.
04:22Du hast es mir verkauft.
04:24Das stimmt, Entschuldige.
04:26Ich weiß, dass du mit dem Wort unser nicht dich und mich gemeint hast.
04:31Aber du und Simon, ihr könnt euren Traum vom gemeinsamen Hotel nun mal nicht leben.
04:36Jedenfalls zur Zeit nicht.
04:37Danke, dass du mich noch mal dran erinnerst.
04:40Luisa, ich weiß, dass du Simon immer noch liebst.
04:42Und ich weiß auch, dass es zwischen uns immer anders sein wird.
04:46Aber sieh das Ganze doch mal so.
04:47Wenn wir beide aus Falkenthal weggehen würden,
04:51müsstest du Simon nicht jeden Tag sehen.
04:53Du bräuchtest kein schlechtes Gewissen zu haben,
04:56weil du ihm nicht erklären kannst, warum du mich und nicht ihn geheiratet hast.
05:01Du meinst, sie soll weglaufen?
05:02Nein, ich meine, du sollst dich und Simon nicht länger quälen.
05:05Aus den Augen, aus dem Sinn. Verstehe.
05:09Wenn Delböck wüsste, dass du weit genug von Simon entfernt bist,
05:13würde er ihn endlich in Ruhe lassen.
05:15Das war doch immer seine Forderung.
05:19Deswegen hat er dich erpresst.
05:20Und nur deswegen hast du mich geheiratet.
05:24Ja.
05:27Simon wäre dann außer Gefahr.
05:29Und wir müssten nicht mehr das verliebte Ehepaar spielen.
05:33So schwer fällt mir das auch wieder nicht.
05:35Ach so.
05:37Na dann.
05:50Lass es uns versuchen.
05:53Unser kleines Hotel wartet schon darauf, jede Menge neue Gäste zu empfangen.
05:58Du meinst, dein Hotel?
06:01Unser Hotel.
06:03Schließlich sind wir doch verheiratet.
06:06Du und ich.
06:28Du willst meine Steinbüste machen?
06:30Den Steinblock habe ich schon.
06:32Daraus will ich die ideale Frau gestalten.
06:35Ich wusste bislang nur nicht, wie sie eigentlich aussieht.
06:38Das ist natürlich ein Problem.
06:40Nicht mehr.
06:41Seit heute weiß ich, wie sie aussieht.
06:48Deine Augen, dein Lächeln, das kleine Grübchen an deinem Kinn.
06:55Kleines Grübchen?
06:57Bist du dir sicher?
06:58Es hat die ganze Zeit dem Entwurf gefehlt.
07:02Also ich, ich soll für dich passieren.
07:05Was, was muss ich machen?
07:07Ja, nichts.
07:07Bleib so.
07:08Du bist perfekt.
07:10Deinetwegen haben die Menschen überhaupt angefangen zu machen.
07:17Das ist doch merkwürdig.
07:19Wir fahren einfach drauf los und dann verfahren wir uns und dann landen wir hier in diesem
07:26verwunschenen Hotel.
07:28Als hätte es nur auf uns gewartet.
07:34Der schönste Ort der Welt wird immer da sein, wo wir zusammen sind.
07:54Simon, bitte, ich kann dir nicht sagen, was du wissen willst.
07:56Warum nicht?
07:57Warum kannst du es mir nicht sagen?
07:58Luisa, ich liebe dich.
07:59Bedeute ich dir nichts mehr?
08:02So ist es.
08:04Ich liebe Henning und deshalb habe ich ihn geheiratet.
08:07Finde dich damit ab.
08:09Verschwinde endlich aus meinem Leben.
08:10Verschwinde endlich aus meinem Leben.
08:11Verschwinde endlich aus meinem Leben.
08:26Was hat das zu bedeuten?
08:29Herr Adam, könnten Sie uns einen Augenblick allein lassen?
08:34Sie wollen uns doch nicht weismachen, dass Sie nicht mehr gehen können.
08:38Das soll vorkommen nach einem Schlaganfall.
08:40Ich fass es nicht.
08:41Sie wollen die Situation tatsächlich ausnutzen, um...
08:43Seit dem Schlaganfall bin ich halbseitig gelähmt.
08:49Zum Glück habe ich meine Gesichtsmuskeln noch unter Kontrolle.
08:52Man muss eben für alles dankbar sein.
08:54Das heißt, du kannst dich tatsächlich nicht mehr bewegen?
08:57Ich würde es ja gern, aber...
08:59Ohne fremde Hilfe...
09:01Herr Adam?
09:03Erf sie meiner Frau in den Rollstuhl.
09:20Warten Sie.
09:30Das ist doch dieser Neubau an der Schmidstraße, richtig?
09:33Tja, Bäckersbooten kennen sich eben aus.
09:37Genau.
09:38Ja.
09:39In zehn Minuten sind wir da.
09:41Auf Wiederhören.
09:44So.
09:45Du hast genau zehn Minuten Zeit.
09:48Deckzeug?
09:53Es sei denn, du hast gerade was anderes vor.
09:55Ich kann das auch gerne machen.
09:57Nein.
09:57Es ist nur...
09:59Ist wieder was mit deiner Familie?
10:02Das außenweise nicht.
10:03Es...
10:05Es hat eher was mit Maike zu tun.
10:07Sie ist ein bisschen komisch im Moment, ne?
10:09Als ich vorhin bei ihr war, um sie zu fragen, ob sie uns...
10:11Ich weiß, sie hat mir davon erzählt.
10:12Ach, dann weißt du, dass sie Nein gesagt hat?
10:15Ja.
10:17Und ich glaube, ich weiß auch warum.
10:19Ich weiß auch warum.
10:21Du weißt es?
10:22Sie ist scharf auf dich.
10:25Nein, Quatsch.
10:27Nein, sie muss sich auf ihre Gesellenprüfung vorbereiten, deshalb kann sie nicht.
10:31Aber ihr Verhalten ist trotzdem ein bisschen eigenartig im Moment.
10:35Naja, wenn sie nicht will, dann...
10:37Wir finden schon jemand anderes.
10:38Und du meinst...
10:39Klar.
10:41So kann es jedenfalls nicht weitergehen.
10:42Du hast recht.
10:43Und deshalb werde ich...
10:44Deshalb mache ich jetzt den nächsten Auftrag.
10:46Lissi, Lissi, jetzt...
10:47Jetzt hör mir mal zu, okay?
10:49Nein.
10:50Du hörst mir jetzt mal zu.
10:52Ich war in letzter Zeit wirklich ungerecht zu dir.
10:54Du hattest so viel um die Ohren mit deinem Vater und so.
10:57Und ich...
10:59Ich habe dich unter Druck gesetzt.
11:01Dich überfordert.
11:03Weißt du, was wir machen?
11:05Wir stellen eine Aushilfe ein, wenn wir expandieren.
11:07Dann hast du in Zukunft weniger Stress und mehr Zeit für mich.
11:10Da haben wir doch beide was davon.
11:13Wir haben doch diesen Crew, den zusammen aufgezogen.
11:16Das ist unser Projekt.
11:17Und das soll es auch bleiben.
11:19Ja?
11:21Einverstanden?
11:24Gut.
11:24Einverstanden.
11:25So.
11:26Jetzt kannst du ans Telefon gehen, während ich weg bin.
11:29Wir sehen uns später.
11:30Tschüss.
11:50Deine Frau?
11:55Was hätte ich sagen sollen?
11:57Ex-Frau?
11:59Zum Beispiel?
12:03Tut mir leid, Annabelle.
12:04Ich konnte es dir leider noch nicht sagen, aber du bist keine von beiden mehr.
12:07Wir sind nämlich seit kurzem geschieden.
12:09Ja.
12:11Klingt gut für mich.
12:12Elena, sie hatte einen Schlaganfall und sitzt im Rollstuhl.
12:18Das Schicksal hat sich noch einmal besonnen, denke ich.
12:22Sie hatte bisher ziemlich viel Glück, findest du nicht?
12:26Natürlich wünsche ich das, was Annabelle passiert ist.
12:28Keine Menschen auf dieser Welt, auch ihr nicht.
12:30Aber ich verstehe trotzdem nicht, warum du ihr die Tatsache verschwiegen hast,
12:36dass du inzwischen von ihr geschieden bist
12:38und in der nächsten Woche eine andere Frau heiraten wirst, nämlich mich.
12:47Ja, ich werde es ihr sagen.
12:50Wann?
12:52Wenn sie sich ein bisschen beruhigt hat.
12:55Ich hoffe, du wartest damit nicht, bis sie wieder gehen kann.
12:57Denn das könnte unter Umständen sehr lange dauern.
13:01Du bist sehr hart in der Nähe.
13:04Nein, ich bin realistisch.
13:07Denn egal, was in der Vergangenheit geschehen ist,
13:09sie hat es immer wieder verstanden, dich für sie einzunehmen.
13:12Die Variante mit dem Rollstuhl ist allerdings der Gipfel.
13:16Du weißt, dass Annabelle keine Chance mehr hat, von mir Vertrauen zu gewinnen.
13:19Zeiten sind vorbei.
13:20Sind sie das?
13:22Ich bin aber auch niemand, der nachtritt, wenn der andere am Boden liegt.
13:25Das verlangt doch gar keiner von dir.
13:29Sag ihr einfach, dass sie keinen Anspruch mehr auf dieses Gutshaus hat
13:32und dass sie es deshalb verlassen muss.
13:34Und zwar sofort.
13:50Alles in Ordnung?
13:51Weiß nicht.
13:52Sag du's mir.
13:53Dann bist du jetzt sauer, oder was?
13:54Warum sollte ich?
13:55Ich hatte nie vor, dich zu verletzen.
13:57Dann lass Simon in Ruhe.
13:58Irgendjemand muss ihm doch wohl beistehen.
14:00Ja, und das bist ausgerechnet du.
14:02Du siehst doch, dass es ihm offensichtlich nicht gut geht.
14:04Und du kannst nicht bei ihm sein.
14:06Ich weiß.
14:07Und vielleicht hat Henning doch recht.
14:09Recht womit?
14:10Er hat mich gefragt, ob ich mit ihm zusammen das Hotel eröffnen will.
14:13Ihr beide wollt aus Falkenthal weggehen.
14:14Henning will aus Falkenthal weggehen.
14:16Ja, aber das klingt doch nach einer guten Idee.
14:18Dann wäre Simon auf jeden Fall aus der Botschlusslinie.
14:21Aber dafür in deiner.
14:23Was ist?
14:23Nimmst du es mir jetzt doch wieder oder?
14:24Was, dass du dich an ihn noch angemacht hast?
14:27Das tue ich nicht.
14:28Er hat mich geküsst und nicht umgekehrt.
14:30Weißt du was?
14:31Du müsstest genau wissen, wie sich das anfühlt.
14:34Simon und ich, wir wollten heiraten.
14:35Und ehrlich gesagt, es ist die Hölle für mich, euch zusammenzusehen.
14:37Ich wollte ihn dir niemals wegnehmen.
14:40Lass gut sein.
14:41Also, ich würde nochmal über Hennings Vorschlag nachdenken.
14:44Wenn ihr beide nicht mal in Falkenthal werdet, könntet ihr nochmal neu anfangen.
14:48Henning und ich?
14:49Na jetzt nicht unbedingt zusammen.
14:50Aber hier unter diesen Umständen?
14:52Hier kommt doch keiner vom anderen los.
14:54Henning nicht von dir, du nicht von Simon.
14:56Dort hättest du eine neue Aufgabe.
14:58Henning und du, ihr werdet Geschäftspartner und wer weiß.
15:01Die Zeit heilt alle Wunden.
15:03Das ist eine Lüge.
15:04Also, ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber Henning hat eine ganze Menge für dich getan.
15:11Ich weiß.
15:12Nein, das weißt du offensichtlich nicht.
15:14Du schuldest ihm was.
15:15Was?
15:16Mit ihm neu anzufangen.
15:18Mit oder zumindest bei ihm.
15:20Das wäre das Beste für Henning.
15:22Und auch für Simon.
15:23Ja, und auch das Beste für dich.
15:27Und auch das Beste für mich.
15:33Hi.
15:34Hallo.
15:35Sag mal, hast du Sebastian gesehen?
15:37Nein, ich dachte, der ist beim Empfang und wollte mit dir reden.
15:39Ja, das hat er auch.
15:41Und?
15:42Also, was hat er gesagt?
15:46Liebe Lissi, du weißt, dass ich dich sehr gerne mag, aber so wie es jetzt ist, kann ich einfach nicht
15:57weitermachen.
15:59Wir sind zwar ein ziemlich gutes Team im Job und haben eine tolle Firma auf die Beine gestellt, aber wenn
16:06es um uns beide geht, ich meine um unsere Beziehung, dann, ich glaube, du und ich, wir passen einfach nicht
16:14zusammen.
16:25Also, ehrlich gesagt, habe ich die ganze Zeit geredet, aber du hattest auf jeden Fall recht, ich muss mehr Rücksicht
16:31auf ihn nehmen, dann wird das auch wieder was mit uns beiden.
16:35Vielleicht lenkt ihn ja die Arbeit beim Kurieren so sehr ab, dass er wieder zu sich kommen kann, dass sich
16:39das mit seiner Mutter endlich wieder einringt.
16:43Und wenn wir dann eine Aushilfe eingestellt haben, können wir wieder mehr Zeit miteinander verbringen.
16:48Doch, ich hätte da viel eher drauf kommen müssen.
16:50Ja, vielleicht.
16:53Na, das hört sich ja sehr überzeugt an.
16:55Doch, doch, wirklich.
16:58Sag mal, stimmt irgendwas nicht mit dir?
17:00Wieso, was soll nicht mit mir stimmen?
17:02Sebastian meinte vorhin auch, dass du irgendwie...
17:04Was meinte Sebastian?
17:06Dass du komisch bist in letzter Zeit.
17:08Ach ja?
17:08Ja, und ehrlich gesagt finde ich das auch.
17:14Ist denn alles okay mit dir?
17:16Ich meine, du würdest doch mit mir reden, wenn es nicht so wäre, oder?
17:21Ja, klar.
17:23Gut.
17:25Ansonsten, du weißt ja, wo du mich finden kannst.
17:38Oh, Richard, komm, setz dich doch einen Moment zu mir.
17:43Du glaubst gar nicht, wie sehr ich auf diesen Moment gewartet habe.
17:47Die letzten Wochen waren furchtbar.
17:49Das kann ich mir vorstellen.
17:53Als der Arzt mir die Diagnose mitteilte, dachte ich, mein Leben wäre zu Ende.
17:58Na, sicher, ich saß schon einmal im Rollstuhl, aber ich habe mich noch nie so eingeschränkt gefühlt wie jetzt.
18:04Wenn du möchtest, dann kann ich nochmal mit deinem Arzt sprechen und...
18:07Glaub's mir nicht.
18:08Du hältst mich für eine Simulantin.
18:11Das sehe ich dir doch an.
18:12Ich kenne dich.
18:13Du bist mein Ehemann.
18:16Nein, das bin ich nicht mehr.
18:18Was soll das heißen?
18:20Das soll heißen, du und ich, wir sind geschiedene Leute.
18:25Aber das kann nicht sein.
18:28Du...
18:29Du kannst dich doch nicht ohne meine Einwilligung von mir scheiden lassen.
18:32Ja.
18:34Die Scheidung wurde durch deine Patientenverfügung rechtskräftig.
18:37Und die war auf mich ausgestellt.
18:39Es tut mir leid, aber so ist es am besten.
18:42Am besten?
18:43Für wen?
18:44Für dich und für Helena.
18:47So seid ihr mich endlich los.
18:52Ich lag im Krankenhaus im Sterben.
18:55Niemand wusste, ob ich diesen Schlaganfall überleben würde.
18:59Und was tust du?
19:01Du denkst nur daran, dich von mir scheiden zu lassen.
19:04Hör zu, Annabelle.
19:06Wenn du mit deinem Anwalt sprichst und die Scheidungspapiere einsehen wirst,
19:10dann wirst du feststellen, dass du in jeder Hinsicht sehr gut versorgt wirst.
19:17Was allerdings das Gutshaus betrifft, respektive deine 50 Prozent...
19:21Die gehören jetzt dir, richtig?
19:25Ich muss das Gutshaus verlassen.
19:29Ja.
19:30Und es wäre lieb von dir, wenn du das so schnell wie möglich tun könntest.
19:35Helena und ich, wir...
19:38Wir wollen heiraten.
19:40Heiraten?
19:41Ja.
19:41Nächste Woche.
19:49Ist alles in Ordnung?
19:53Entschuldige, aber das ist jetzt alles ein bisschen viel für mich.
20:00Soll ich deinen Arzt rufen?
20:02Nein, nein, das ist nur mein Blutdruckmessgerät.
20:06Annabelle, ich...
20:07Ich kann ja verstehen, dass du die Scheidung ohne meine Einwilligung durchgesetzt hast.
20:14Aber ich liebe dich immer noch.
20:19Und du...
20:21Teure des Teils.
20:33Hey.
20:34Nora.
20:34Schön, dich zu sehen.
20:36Bist du dir sicher?
20:38Ja, zu das mit gestern, das...
20:40Tut mir leid, dass ich...
20:41Schon gut.
20:41Nein, es ist eben nicht gut.
20:43Ich habe mich benommen wie ein Idiot.
20:44Ja, mein Gott.
20:45Du hast mich geküsst.
20:46Ja.
20:47Bist du schon dabei?
20:48Um Luise eins auszuwischen.
20:50Ja, es ist dir auch gelungen.
20:52Wie meinst du das?
20:55Sie packt, gerade.
20:57Sie packt?
20:58Mhm.
20:59Wo will sie denn hin?
21:01Also ich schätze, das will sie dir lieber selber sagen.
21:04Schon noch mal, sag es mir.
21:07Ich weiß eigentlich...
21:09Wolltet ihr zusammen das Hotel eröffnen?
21:12Was ist mit dem Hotel?
21:15Sie wird es demnächst eröffnen.
21:18Mit Henning.
21:28Hi.
21:30Hi.
21:30Hast du Lissi gesehen?
21:31Bin ich die Auskunft, oder was?
21:33Was soll denn das jetzt heißen?
21:33Na, Lissi war auch vor einer halben Stunde hier und hat nach dir gefragt.
21:36Ich wollte dir das hier geben.
21:37Was ist das?
21:38Ein Abschiedsbrief.
21:39Hier, lies selbst.
21:40Ein Abschiedsbrief?
21:41Für Lissi.
21:42Ach so.
21:44Ich dachte schon...
21:45Was?
21:46Dass ich nicht den Mund habe, hier zu sagen, was ich fühle?
21:48Habe ich auch nicht.
21:49Drum habe ich es aufgeschrieben.
21:54Es war vor allem Maike, die in dieser Zeit für mich da war und die mich verstanden hat.
22:02Sie ist die Frau, mit der ich zusammen sein will.
22:07Verzeih mir, Lissi.
22:09Ich wollte dir niemals wehtun, aber...
22:12Zwischen uns ist es aus.
22:16Wow.
22:20Es tut mir leid, dass ich dachte, du würdest dich drücken.
22:24Noch hat sie den Brief nicht.
22:25Hier steckst du.
22:26Wir haben sieben neue Aufträge.
22:28Jede Menge zu tun.
22:29Kommst du?
22:32Was ist los?
22:34Was tut ihr denn so geheimnisvoll?
22:36Das tun wir doch gar nicht.
22:38Komm, ich helfe euch ein bisschen.
22:40Ich dachte, du musst wieder eine Prüfung lernen.
22:41Nein, das kann ich auch später.
22:42Passt du.
22:49Was für eine Zumutung für Henning, hier in Falkenthal immer so tun zu müssen, als wären wir ein glückliches Ehepaar.
22:55In unserem Hotel müssten wir uns nicht mehr verstellen.
22:59Aber würde er sich vielleicht nicht doch noch Hoffnung machen, dass es zwischen uns irgendwann funktionieren könnte?
23:05Auf jeden Fall wäre Simon außer Gefahr.
23:08Aber er wäre auch weit weg.
23:10Und ein Leben ohne ihn kann ich mir nicht mehr vorstellen.
23:14Aber wenn ich hier bleibe, werde ich auch ohne ihn leben müssen.
23:18Und vor allem werde ich dabei zusehen, wie er und Nora...
23:23Nein, das...
23:25Das geht nicht.
23:26Das halte ich nicht aus.
23:33Ich weiß, was Sie vorhaben, Annabelle.
23:38Dann wissen Sie ja mehr als ich.
23:40Hören Sie doch auf!
23:41Spielen Sie doch jetzt hier bitte nicht die einsame, verlassene Kranke!
23:45Ich fühlte genau, das bin ich jetzt.
23:48Einsam, verlassen und krank.
23:50Aber das dürfte Sie doch freuen.
23:52Was erwarten Sie denn von mir?
23:54Mitleid?
23:55Vielleicht so etwas wie Mitgefühl?
23:59Sie haben meine Tochter auf dem Gewissen.
24:01Und Sie wollten auch mich töten lassen.
24:03Das behaupten Sie, aber Sie konnten das nie beweisen.
24:06Nein, weil Sie immer dafür gesorgt haben, dass alle Beweise rechtzeitig verschwinden.
24:11Helena, Sie haben gewonnen.
24:14Gewonnen?
24:15Richard wird Sie heiraten.
24:17Wollen wir die Vergangenheit nicht einfach ruhen lassen?
24:20Das klingt ja fast so, als würden Sie bereuen, was passiert ist.
24:25Vielleicht tue ich das ja.
24:26Oh nein, Annabelle, das nehme ich Ihnen nicht ab.
24:28So etwas wie ein Gewissen hatten Sie doch noch nie.
24:30Sie wissen doch gar nicht, was das ist.
24:32Menschen ändern sich.
24:34Besonders, wenn Sie dem Tod ins Auge geblickt haben.
24:39Entschuldigt Sie bitte, Helena, aber ich...
24:42Ich darf mich nicht aufregen.
24:43Glauben Sie ernsthaft, dass Sie mit dieser Mitleidstour noch einmal bei Richard durchkommen?
24:47Helena, was soll das?
24:50Du hörst doch, dass es ihr nicht gut geht.
24:52Sie darf sich nicht aufregen.
24:53Dann ist sie in Schutz.
24:55Nein, aber ich finde, wir könnten zurzeit etwas mehr Rücksicht auf sie nehmen.
24:58Findest du nicht?
25:00Rücksicht?
25:01Danke, Richard.
25:03Es geht schon wieder.
25:16Wir müssen reden, Richard.
25:18Ja, ich fürchte, das müssen wir.
25:26Zuerst verrät sie unsere Liebe und jetzt auch noch unseren Traum.
25:31Ich weiß.
25:33Eigentlich wollte sie das Hotel mit dir eröffnen.
25:37Warum tut sie das?
25:38Ich meine, was habe ich ihr getan?
25:41Ich glaube nicht, dass sie dich verletzen will.
25:44Aber sie macht es andauernd.
25:48Vielleicht sucht sie ja auch noch einen Weg, um weit weg von dir zu sein.
25:55Ich glaube, sie will einfach nur kein schlechtes Gewissen mehr haben.
25:59Vielleicht ist es wirklich besser so.
26:04Ich glaube, ihr könntet beide nochmal ganz neu anfangen.
26:07Ja, das könnten wir vielleicht.
26:17Das sollten wir jetzt beide nicht tun.
26:22Ja, natürlich nicht.
26:29Das mit Luisa und dir, das ist noch viel zu frisch.
26:34Wir sollten warten, bis du ein bisschen Abstand dazu hast.
26:37Ja.
26:38Du hast recht, so.
26:40Und außerdem.
26:47Außerdem was?
26:50Na, du weißt, was ich für dich empfinde.
26:54Ich möchte nicht, dass du denkst, dass ich die Situation irgendwie ausnutzen will oder so.
26:59Das ist sehr unständig von dir.
27:23Du und Sebastian.
27:24Wer hätte das nach so langer Zeit noch gedacht?
27:26Ja, ich kann es auch noch nicht glauben.
27:29Ich hoffe nur, er meint es ehrlich mit dir.
27:30Er meint es ehrlich.
27:32Dann freue ich mich für dich.
27:34Danke.
27:36Das Problem ist nur Lissi.
27:38Sie wird mich dafür hassen.
27:40Na ja, am Anfang schon.
27:42Aber guck mal, Lina und ich, wir sprechen ja auch wieder miteinander.
27:44Und du weißt, was ich damals am liebsten mit ihr gemacht hätte, als ich sie mit Ben erwischt habe.
27:48Allerdings.
27:50Eigentlich ist es ja auch eher Sebastians Aufgabe, die Situation zu klären.
27:53Ich meine, er ist ja mit Lissi zusammen.
27:54Aber sie ist auch meine Freundin.
27:56Stimmt.
28:01Dann ruf sie jetzt an und sag ihr, was passiert ist.
28:04Wie, einfach so?
28:05Natürlich einfach so.
28:07Je länger ihr damit wartet, umso schlimmer wird doch die Situation.
28:10Hm?
28:25Sebastian, hallo.
28:26Hallo.
28:27Hast du einen Moment Zeit für mich?
28:28Nee, eigentlich nicht.
28:29Ich muss zu Lissi.
28:30Wir haben wirklich viel zu tun.
28:30Sebastian, ich wollte dir nur sagen, dass die Urne deines Vaters nun endgültig in seinem Grab
28:35beigesetzt wurde.
28:36So wie du es wolltest.
28:38Und ich hoffe, dass wir damit unsere Streitigkeiten begraben und wieder aufeinander zugehen können.
28:44Mama, ich habe jetzt wirklich keine Zeit.
28:45Das mit der Ohrfeige, das tut mir leid.
28:47Ich weiß, dass ich das nicht hätte tun dürfen.
28:50Verzeih mir bitte.
28:51Ich muss jetzt wirklich los.
28:55Hey.
28:56Hi.
28:58Alles ausgeliefert und erledigt?
29:00Mhm.
29:00Das habe ich gesehen.
29:02Ach, wenn du meine Mutter meinst.
29:04Ich will einfach nicht mehr über die Vergangenheit sprechen.
29:07Okay.
29:10Aber über uns.
29:12Falls du mir sagen willst, wie sehr du mich liebst
29:14und dass ich die beste und erfolgreichste Geschäftsfrau der Welt bin, dann bitte.
29:18Das bist du bestimmt.
29:20Du willst mir noch was anderes sagen.
29:24Ich habe dir hier alles aufgeschrieben.
29:28Weißt du was?
29:30Ich will auch nicht mehr über die Vergangenheit reden.
29:33Wir haben beide in letzter Zeit ziemlich viel Unsinn gemacht.
29:37Aber was doch zählt, ist das jetzt.
29:39Und zwar das mit dir und mir.
29:41Lissi, jetzt warte mal.
29:42Nein, lass es mich jetzt sagen, sonst sage ich es überhaupt nicht mehr.
29:47Also, ich glaube, mir ist jetzt erst richtig bewusst geworden,
29:51was ich für dich empfinde.
29:55Sebastian, ich liebe dich.
30:14Hör zu, ich verstehe ja, dass du wütend bist.
30:17Du verstehst es?
30:18Ja.
30:21Annabelle hat ja schließlich auch alles dafür getan,
30:22uns in jeder erdenklichen Art und Weise zu schaden.
30:26Du hast vergessen, dass sie unsere Tochter ermordet hat
30:29und dass auch ich nur knapp einem von ihr geplanten Attentat entgangen bin.
30:32Helena, wir müssen damit aufhören.
30:34Womit?
30:35Uns gegenseitig zu zerfleischen.
30:37Moment mal, wen meinst du jetzt eigentlich mit uns?
30:40Komm, du weißt genau, wen oder was ich meine.
30:42Es ist genug.
30:43Annabelle und ich sind geschieden und
30:45sie hat jetzt ein Weißgott mehr als hartes Schicksal zu tragen.
30:47Hm, wenn es mal das Schicksal war.
30:51Ich meine, vielleicht hilft sie auch ein bisschen nach.
30:53Sie ist wirklich äußerst mitleiderregend in ihrem Rollstuhl.
30:56Helena, das reicht.
30:58Warum kannst du nicht einfach damit aufhören?
31:00Weil diese Frau eine notorische Lügnerin ist
31:02und sich niemals in ihrem Leben ändern wird.
31:04Wer sagt dir das?
31:06Mein gesunder Menschenverstand sagt mir das.
31:08Entschuldige, sie ist fast gestorben.
31:10Kann es sein, dass sich ihre Sicht auf die Vergangenheit verändert hat?
31:16Ich dachte, dass sich deine Sicht auf die Vergangenheit
31:18inzwischen etwas verändert hat, aber
31:21ich für euch den Bezug auf Annabelle
31:22bist du immer noch so gut, glaube ich, wie früher.
31:26Bitte nicht, Helena, du weißt, dass das nicht stimmt.
31:34Ich liebe dich, Richard.
31:37Ich möchte dich nicht noch einmal verlieren.
31:40Ich dich auch nicht.
31:43Dann schick sie weg.
31:45Schick sie weg von hier, schick sie weg von uns.
31:47Ich werde sie nicht gewaltsam aus diesem Haus werfen,
31:50falls du das meinst.
31:51Aber du kannst doch nicht...
31:52Sie ist gelähmt und sitzt im Rollstuhl.
31:54Das Risiko eines zweiten Schlaganfalls
31:56ist immer noch sehr hoch.
32:01Wie praktisch für sie, nicht wahr?
32:11Die Arbeit an der Stiftung macht Fortschritte.
32:14Die Pressemitteilung ist raus und hat eine gute Resonanz.
32:17Wir sind beide zur Zeit recht kreativ, oder?
32:20Du hast mit Luisa gesprochen.
32:22Auch wenn sie das im Moment nur recht widerwillig tut.
32:24Tatsächlich.
32:25Sie glaubt doch wirklich, ich will ihr Simon ausspannen.
32:27Glaubt sie das?
32:31Wenn du es jetzt noch schaffst,
32:32sie zu dieser Hotel-Nummer zu überreden,
32:34dann hast du eine neue beste Freundin an deiner Seite.
32:37Und die Frage ist nur, ob ich das will.
32:39Wird Luisa weggehen und dein neues Leben anfangen?
32:42Dich zur Freundin zu haben.
32:43Ich meinte Luisa.
32:45Meine Freundschaft hast du doch schon längst.
32:47Ach, deshalb fühle ich mich immer so geborgen in deiner Gegenwart.
32:49Du tust das Richtige.
32:51Wenn Luisa Simon erstmal vergessen hat
32:53und merkt, was für ein toller Hotelmanager,
32:56Freund und Ehemann du bist...
32:57Wird sie mich am Ende doch noch lieben.
32:58Warum nicht?
33:00Was glaubst du eigentlich,
33:01warum ich das Ganze vorgeschlagen habe?
33:05Denkst du vielleicht, ich will der ewige Freund sein,
33:07der Luisa nur dabei hilft,
33:08über Simon hinweg zu kommen?
33:10Ich stelle fest, du hast dazugelernt.
33:12Du hast eben ganze Arbeit geleistet.
33:19Ja?
33:22Natürlich, ich komme.
33:24Nichts anfassen.
33:34Derbrück, ja, ich bin's, Nora von Weiden.
33:36Ich habe gute Nachrichten.
33:37Meine liebe Schwester wird sich in Zukunft
33:39aus der Harald-Bäcker-Stiftung raushalten.
33:42Was das heißt?
33:43Sie bekommen bald ihr Geld.
33:45Ja.
33:47Und Luisa sind wir bald ein für allemal los.
33:56Ach, Simon, wie gerne würde ich dir endlich alles erklären.
34:00Dir sagen, warum ich Henning heiraten musste
34:02und ich mit dir zusammen bin.
34:06Das ist die Skulptur, die wir vor unserem Hotel aufstellen wollten.
34:12Willst du weiter daran arbeiten?
34:16Vielleicht hast du ja doch nicht abgeschlossen mit uns
34:19und unserer Liebe.
34:31Simon, nein, das darfst du nicht.
34:35Du darfst uns nicht aufgeben.
34:41Wie?
34:42Er hat gar nichts dazu gesagt?
34:46Wahrscheinlich war er von deinem Geständnis
34:48derartig überrascht, sodass er...
34:50Dass er für Freude gleich weggelaufen ist.
34:53Er liebt mich einfach nicht.
34:55Ach, Lissi, das ist nicht wahr.
34:57Ihr zwei seid ein so tolles Paar.
34:59Und ich weiß, dass er dich mag.
35:01Ach, mögen tue ich auch viele Leute.
35:03Deshalb sage ich ihm noch lange nicht, dass ich sie...
35:05Och, ich habe mich gerade zum Deppen der Nationen gemacht.
35:08Nein, das hast du nicht.
35:10Im Moment kommt eben niemand an ihn heran.
35:14Gib ihm etwas Zeit.
35:15Du wirst sehen, er wird sich schon bald melden.
35:18Wahrscheinlich tut es ihm schon leicht,
35:19dass er einfach so weggelaufen ist.
35:24Und, warst du bei Lissi?
35:26Ja.
35:27Hast du ihr den Brief gegeben?
35:28Mhm.
35:29Das war bestimmt schlimm.
35:30Die Arme war wenigstens, das ist jetzt raus.
35:33Und hat sie meinetwegen irgendwas gesagt?
35:35Gar nichts?
35:37Das ist kein gutes Zeichen.
35:38Du, Maike...
35:39Ich schwör dir, die bringt mich um.
35:40Nee, das wird sie ganz sicher nicht tun.
35:42Woher weißt du das so genau?
35:44Weil...
35:46Weil ich ab jetzt
35:48verdammt gut auf dich aufpassen würde.
36:13Darf ich?
36:15Was ist denn mit Ihnen los?
36:17Ich bin höflich.
36:18Seit wann?
36:20Noch so eine Unverschämtheit, ich werde keinen Tee kochen.
36:23Also hier stimmt doch was nicht.
36:24Sie helfen mir aus dem Mantel, Sie kochen Tee für mich.
36:27Was ist passiert?
36:28Sie ist zurück.
36:29Wer?
36:29Ihre beste Freundin.
36:31Luisa?
36:32Sie war doch gar nicht weg.
36:33Ich meine die andere.
36:34Ich habe keine andere beste Freundin.
36:37Jedenfalls nicht in Falkenthal.
36:38Seien Sie nicht so grausam, Ludwig.
36:41Also kann mir mal jemand sagen, was hier los ist?
36:44Wer ist zurück?
36:46Annabelle.
36:48Ja.
36:49So ungefähr habe ich auch reagiert.
36:51Ja, und jetzt?
36:53Jetzt gibt es erst mal einen Tee.
36:55Sie sitzt im Rollstuhl.
36:57Ja, und was hat sie denn?
36:59Sie ist gelähmt.
37:01Halbzeitig.
37:02So, so.
37:03Das ist alles, was Sie dazu zu sagen haben.
37:06Frau Grafenberg ist sehr zu bemitleiden.
37:08Ich habe Annabelle schon einmal im Rollstuhl erlebt.
37:11Und das ist nicht das erste Mal,
37:13dass sie da mit Richard von Weiden ziemlich milde stimmt.
37:16Also Sie sind wirklich...
37:18Eine sehr kluge Frau.
37:20Ich kenne eben meine Pappenheimer.
37:23Wenn man nur wüsste,
37:25ob sie wirklich so beeinträchtigt ist,
37:29wie sie tut.
37:31Auch.
37:32Das könnte man ja mal testen.
37:36Indem man so tut, als ob.
37:37Ja, natürlich.
37:38Das ist doch nicht ernst, meine Damen.
37:53Ich kann es noch gar nicht glauben.
37:56Was denn?
37:57Mit dir habe ich das Große losgezogen.
38:02Nein, wirklich.
38:03Was ich eigentlich sagen wollte,
38:05ist, dass ich sehr froh bin,
38:06dass wir uns jetzt ohne schlechtes Gewissen treffen können.
38:09Nur du und ich.
38:12Ich glaube, ich brauche mal eine Dusche.
38:15Aber eine kalte, du Angeber.
38:24Ach nein, nicht jetzt.
38:27Ja, ich komme.
38:32Oh, Lissi.
38:47Du machst mich überglücklich.
38:49Dass wir zusammen das Hotel eröffnen
38:50und aus Falkenthal weggehen, heißt nicht.
38:52Heißt nicht, dass du mich jetzt plötzlich liebst.
38:54Ich weiß.
38:55Ich bin dir natürlich für alles sehr dankbar,
38:57aber ich gehe vor allem wegen Simon weg.
38:59Natürlich, das ist der Sinn der Sache.
39:02Delpö kann dich nicht mehr erpressen.
39:04Und Simon ist in Sicherheit.
39:07Ich bin wirklich so froh.
39:09Das wird wunderbar.
39:11Unser Hotel wird wunderbar.
39:12Das verspreche ich dir.
39:15Henning, bitte.
39:16Jetzt hör mir mal zu.
39:16Was denn?
39:18Was du auch sagst, du kannst mir den Tag nicht verderben.
39:21Falls du glaubst,
39:23dass wir beide trotzdem irgendwann noch eine Chance haben,
39:27dann muss ich dir sagen, das wird nicht der Fall sein.
39:30Dass ich jetzt Simon verlasse, heißt nicht,
39:32dass ich ihn nicht mehr liebe.
39:35Ich werde ihn immer lieben, verstehst du?
39:39In mir drin, da ist kein Platz für einen anderen Mann.
39:44Nicht jetzt und auch nicht in der Zukunft.
39:49Wenn du natürlich trotzdem mit mir das Hotel eröffnen willst,
39:51dann gehe ich mit dir.
39:53Als Freundin.
39:54Und wenn du das nicht kannst, dann...
39:58werde ich das natürlich verstehen.
40:10Hör zu, Lissi, ich...
40:11Stell dir das mal vor, er ist einfach abgehauen.
40:13Wer?
40:14Sebastian?
40:15Ja.
40:17Vielleicht war ihm einfach die Situation zu schwierig und...
40:20Schwierig?
40:21Weil ich ihm gesagt habe, dass ich ihn liebe?
40:23Du hast was?
40:24Ach, frag bloß nicht nach.
40:26Ist das peinlichste, was ich jemals erlebt habe?
40:31Du hast Männerbesuch?
40:34Oh.
40:35Ach, eine Peinlichkeit jagt die nächste.
40:38Tut mir leid, ich...
40:40wollte nicht stören, wir können ja...
40:42Aber wir haben vielleicht ein noch kleineres Haar...
40:54Ich danke Ihnen, Herr Adam.
40:56Sehr gern, Frau Grafenberg.
40:57Schon gut, Eva.
40:58Ich nehme den Tee auch dort am Tisch.
41:02Natürlich.
41:03Guten Tag, Frau Landmann.
41:09Guten Tag.
41:13Dankeschön.
41:15Darf ich Ihnen auch einen Tee eingießen?
41:17Das übernehme ich.
41:18Ach, lassen Sie nur, Herr Adam.
41:20Ich glaube, Frau Landmann hat nicht vor, mich zu vergiften.
41:25Ach, Richard, schön, dass du da bist.
41:27Trink eine Tasse Tee mit uns.
41:29Willst du den Frau Landmann so passen Sie doch auf?
41:31Oder wolltest Sie jemanden verbrühen?
41:33Ich schätze, genau das wollte Frau Landmann.
41:35Ich schätze, genau das wollte Frau Landmann.
41:42Keine Sorge, es tut nicht weh.
41:44Denn dieses Bein ist wirklich gelähmt.
41:47Das wollten doch alle wissen.
41:49Nicht wahr?
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