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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Du bist echt klasse, Maike.
00:05Du bist der einzige Mensch, der mich versteht.
00:10Danke.
00:26Danke.
00:28Ich liebe dich. War das deutlich genug?
00:37Es hat lange gedauert, ich weiß. Vielleicht etwas zu lange. Aber das zeigt doch nur, dass ich es mir gut
00:42überlegt habe.
00:47Sophie Nowak, willst du mich heiraten?
00:51Ja, du Idiot.
01:06Hey, what you looking for?
01:11No one has the answer.
01:14They just want more.
01:19Hey, who's gonna make it right?
01:26This could be the first day of my life.
01:41Erwartest du jemanden?
01:43Nein, eigentlich nicht.
01:45Na dann vergiss es einfach.
01:51Mann, wer kann denn das sein?
01:53Maike, ich bin's.
01:55Das ist Lissi.
01:56Maike, mach die Tür auf. Ich weiß, dass du da bist.
01:59Oh nein, was machen wir denn jetzt?
02:01Keine Ahnung.
02:05Super.
02:10Guten Morgen. Hast du bis eben gerade geschlafen?
02:13Ja, ich war total müde.
02:15Du brauchst einen Kaffee und eine kalte Dusche.
02:17Danke.
02:17Hast du kurz Zeit für mich?
02:19Ich würde gern mit dir über Sebastian reden. Geht das?
02:21Ja, klar.
02:24Ist alles okay?
02:25Ja, ich hab einfach nur super schlecht geschlafen.
02:28Ach Mensch.
02:40Nora, ich verstehe immer noch nicht, was Simon hier soll.
02:43Wir haben den Treuhandposten für die Stiftung bereits an Luisa vergeben.
02:47Also für einen Geschäftsführer bist du ein bisschen schwer von Begriff.
02:49Lass uns bitte bei der Sache bleiben, Nora.
02:51Die Becker Stiftung soll an das Lebenswerk von Harald Becker erinnern
02:55und junge Wissenschaftler in Schwellenländern fördern.
02:57Danke für die Zusammenfassung. Was hat Simon damit zu tun?
03:00Er ist Harald Beckers Sohn.
03:01Und ich denke, dass es die Glaubwürdigkeit erhöht, wenn ein Namensvertreter im Vorstand sitzt.
03:05Und macht, entschuldigt, wenn ich hier Klartext rede, die tägliche Zusammenarbeit deutlich schwieriger.
03:11Henning hat recht, wenn ich gewusst hätte.
03:12Also wenn ich gewusst hätte, dass hier private Motive wichtiger sind als die Arbeit an der Stiftung,
03:17dann hätte ich mit dem ganzen Mist erst gar nicht angefangen.
03:19Mist ist genau das richtige Wort für das, was du hier angerichtet hast.
03:22Wieso bin ich jetzt auch noch schuld, dass die beiden nicht mehr miteinander reden, oder was?
03:24Darum geht's doch überhaupt nicht!
03:26Worum geht es denn?
03:27Das sollten wir beide vielleicht unter vier Augen besprechen.
03:30Wenn ihr so nett wärt, uns einen Moment allein zu lassen.
03:35Die Situation hier muss geklärt werden.
03:38Ich weiß.
03:39Ich rufe euch dann, wenn wir hier fertig sind.
03:45Jetzt zu uns. Wir beide sollten uns mal unterhalten.
03:50Lass uns doch den Kaffee in der Küche trinken.
03:52Ach, ich wollte gar nicht so lange bleiben.
03:53Wir können doch ins Warnis gehen.
03:54Nein, so ein Kratz!
03:56Was ist denn hier los?
03:59Hast du auf dem Sofa geschlafen?
04:00Ja.
04:02Ja, ich habe auf dem Sofa geschlafen, weil...
04:04Draußen ist doch die Baustelle und das ist ziemlich laut an meinem Fenster.
04:07Ach so.
04:09Also, wie gesagt, es geht um Sebastian.
04:12Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht.
04:15Ich habe ihn total vor den Kopf gestoßen.
04:17Überleg doch mal, was der gerade alles durchmacht.
04:19Sein Vater ist tot.
04:21Sein Bruder war im Gefängnis.
04:23Und ich habe keinerlei Verständnis für ihn aufgebracht.
04:26Habe ihn auch noch unter Druck gesetzt.
04:28So einer Freundin wird auch keiner geschenkt.
04:30Ich glaube, ich muss noch mal mit ihm reden.
04:34Ihm irgendwie zu verstehen geben, dass er sich so viel Zeit lassen kann, wie er will.
04:38Ich schaffe das mit der Firma auch alleine.
04:40Oder?
04:41Ja.
04:42Ja.
04:44Gut.
04:45Danke fürs Zuhören.
04:48Ich habe dich lieb.
04:50Ein bisschen blass siehst du aber aus.
04:53Ja, das liegt wahrscheinlich daran, dass ich noch keinen Kaffee getrunken habe.
04:56Na, dann lasse ich dich jetzt mal in Ruhe.
04:58Ach so.
04:59Ähm.
05:00Weißt du, wo Sebastian ist?
05:01Sein Motorrad steht unten.
05:04Ich glaube, der hat gestern ziemlich viel getrunken und hat das Motorrad dann stehen gelassen.
05:09Ach so.
05:10Gut.
05:10Bis später.
05:19Oh, das war knapp.
05:21Oh.
05:21Keine Panik.
05:22Bin ja nur ich.
05:24Oh.
05:24Neu ist gut.
05:27Was machen wir denn jetzt?
05:31Hast du nicht was zum Kaffee gesagt?
05:38Als Kerner.
05:43Hör!
05:48Hör!
05:52Hör!
06:02Sag mal, das Tempo, das du gerade vorlegst?
06:06Was ist das denn?
06:08Jetzt.
06:10Ich bin da.
06:13Du wusstest, dass Luisa den Job in der Stiftung übernimmt.
06:16Ich weiß gar nicht, warum du sich so als Geschäftsführer aufspielst.
06:19Ich bin der Geschäftsführer, schon vergessen.
06:21Und ich habe die Vollmacht meiner Mutter.
06:23Und damit bin ich ihr juristischer Stellvertreter.
06:26Habe somit die volle Verfügungsgewalt.
06:29Das mag sein.
06:30Aber über Personalfragen entscheide immer noch ich.
06:32Vielleicht in der Manufaktur, aber nicht in der Stiftung.
06:36Ja, ich verstehe dich nicht.
06:38Wir versuchen seit Tagen, Simon und Luisa auseinanderzuhalten,
06:42um Simon vor Kommissar Delböck und seinen Schlägern zu schützen.
06:45Der Mann ist gefährlich.
06:48Hast du vergessen, was er mit Simons Hand gemacht hat?
06:52Kommissar Delböcks Forderungen sind unmissverständlich.
06:56Simon und Luisa dürfen keinen Kontakt haben.
06:58Und du hast nichts Besseres zu tun, als die beiden hier aufeinandertreffen zu lassen.
07:03Was willst du eigentlich?
07:05Ich will, dass die Stiftung ein Erfolg wird.
07:08Ja, und der Papst will heiraten.
07:11Ich werde dir sagen, was du vorhast.
07:13Da bin ich aber gespannt.
07:15Dir geht es doch nur darum, Luisa zu verkraulen, weil sie dir seit ein paar Tagen auf die Finger guckt.
07:21Luisas Aufgabe ist es, kritische Fragen zu stellen.
07:24Warum sollte mich das stören?
07:27Ah.
07:28Weil ich die Stiftung für meine eigenen privaten und dunklen Machenschaften missbrauchen will, richtig?
07:34Interessanter Gedanke.
07:35Du bist paranoid.
07:36Das wird man auch, wenn man in deiner Nähe leben muss.
07:38Dann lebe woanders.
07:40Das hättest du dir überlegen sollen, bevor du mich nach Faltenthal geholt hast.
07:43Ja, da habe ich auch gedacht, du bist Manns genug, Luisa zurückzuerobern.
07:47Wir sollten zum Thema zurückkommen.
07:50Luisa und Simon können nicht zusammen in der Stiftung arbeiten.
07:53Simon muss gehen, basta.
07:55Und ich brauche einen Bäcker in der Stiftung.
07:57Und deshalb bleibt er auch basta.
08:09Simon, wie geht es deiner Hand?
08:11Könnte kaum besser sein.
08:12Sie würde sogar weniger wehtun, wenn ich wüsste, wer mir das angetan hat.
08:17Er glaubt, ich habe etwas mit dem Überfall auf ihn zu tun.
08:20Wenn ich ihm nur erklären könnte, wie das alles passiert ist.
08:23Wie sehr ich ihn liebe und dass ich schweigen muss, um ihn zu schützen.
08:27Ich habe es ja versucht.
08:29Aber davon weiß er nichts mehr.
08:30Sein Fieber war zu hoch.
08:33Das Schicksal will anscheinend nicht, dass wir zueinander finden.
08:38Oder ist das nur eine Prüfung?
08:41Ob wir weiter an unsere Liebe glauben?
08:45Bitte, wenn das eine Prüfung ist, lass Simon sich umdrehen.
08:50Ein einziges Mal.
08:53Ich möchte nur einmal seine Augen sehen.
09:12So, wir sind fertig.
09:13Kommst du bitte, Simon?
09:14Ich muss mit dir reden.
09:32Hey!
09:39Hagen?
09:42Ich kann das immer noch nicht glauben.
09:46Ja.
09:48Ich fand die letzte Stunde auch nicht schlecht.
09:50Ach Mann, du Idiot, das meine ich doch nicht.
09:55Ich meine uns beide.
09:58Dass wir jetzt wirklich wieder zusammen sind?
10:04Und das alles trotz Diktiergerät und miserablen Timing.
10:08Oder vielleicht gerade deshalb.
10:14Mir war eigentlich ganz klar, dass du früher oder später...
10:20Dass ich was?
10:21Na ja, dass du mir wieder verfallen würdest.
10:24So siehst du das also?
10:27So sehe ich das oder siehst du irgendwelche anderen Interpretationsmöglichkeiten?
10:30Ich würde mal so sagen, wie viele Interpretationsmöglichkeiten von eitler Macho gibt es denn, hm?
10:36Oh.
10:37Also mir fallen da, glaube ich, ganz schön viel ein.
10:44Und die nächste.
10:46Komm.
10:48Ja.
11:04Du hast uns alle in eine unmögliche Situation gebracht.
11:07Aber ich konnte doch nichts dafür.
11:08Ich wäre niemals hierher gekommen, wenn ich gewusst hätte, dass Luisa auch für die Stiftung arbeitet.
11:11Aber ich wusste es doch selbst nicht.
11:13Ach, willst du mir weismachen? Du wusstest nicht, dass Luisa hier ist?
11:15Nein!
11:17Bitte?
11:17Komm.
11:18Rufen wir Henning an, der wird dir das schon bestätigen.
11:23Schon gut. Ich glaub dir ja.
11:30Weißt du, Simon, seit Luisa und Henning verheiratet sind, ich weiß, das ist kein einfaches Thema für dich, aber für
11:35mich auch nicht.
11:37Jedenfalls, seit die beiden verheiratet sind, macht Luisa, was sie will.
11:41Sie wickelt Henning um den Finger.
11:43Na und was habe ich damit zu tun?
11:44Ich glaube nicht, dass sie wirklich an dem Andenken deines Vaters interessiert ist.
11:49Ich glaube vielmehr, dass sie die Stiftung sabotieren will, um endgültig einen Schlussstrich unter das Thema Becker und die Schuld
11:58an den Unfall deines Vaters zu ziehen.
12:00Und deshalb müssen wir beide die Sache zusammen betreuen.
12:05Nur wenn wir zusammenhalten, hat die Stiftung eine Chance.
12:08Ich würde mich freuen, wenn die Stiftung so schnell wie möglich ihre Arbeit aufnehmen könnte.
12:11Aber ich kann nicht bleiben, wenn Luisa hier auch arbeitet.
12:15Tut mir leid, aber danke für dein Angebot.
12:46Marianne, du sollst.
12:46Du sollst wirklich etwas essen.
12:48Ich habe keinen Appetit.
12:50Marianne.
12:51Wir können das ja auch aufheben für Sebastian.
12:55Er hat sicher Hunger, wenn er nachher nach Hause kommt.
13:03Was denkst du?
13:07Ich denke, ich hätte ihn nicht aufheben dürfen.
13:11Das war nicht richtig.
13:12Ich bin zu weit gegangen.
13:15Willst du meine Meinung hören?
13:18Da bin ich nicht sicher.
13:20Ich sage es dir trotzdem.
13:21Sebastian ist zu weit gegangen.
13:23Er hat dich provoziert.
13:24Die Aufheige war hart, aber gerechtfertigt.
13:26Sebastian ist mein Sohn.
13:28Ja, er ist dein Sohn, aber er hat auch deine Entscheidungen zu respektieren.
13:34Ich weiß nicht, ob es richtig war, dass ich die Entscheidung allein getroffen habe, was mit Haralds Urne geschieht.
13:40Das hast du nicht.
13:42Die Familie hat sich beraten und eine Entscheidung getroffen.
13:47Wir wollten die Asche dem Wasser übergeben, weil Harald die Freiheit über alles liebte.
13:53Die Freiheit zu denken, zu forschen und so zu leben, wie es ihm gefiel.
13:59Ja, diese Entscheidung, die, die vertrete ich auch immer noch.
14:04Aber Harald ist tot und Sebastian lebt.
14:06Und was haben wir gewonnen, wenn wir die Asche in alle Winde verstreuen und unsere Familie gleich mit?
14:21Nora, was willst du?
14:23Wie konntest du Simon herbringen und ihm allen Ernstes einen Job in der Stiftung anbieten?
14:26Ach, das habe ich dir doch vorhin erklärt.
14:28Simon gehört zur Familie Becker.
14:30Und ich dachte, dass das der Stiftung zugutekommen würde.
14:32Du weißt genau, dass ich von Delbrück erpresst werde.
14:34Ich muss Simon aus dem Weg gehen.
14:35Du hast gesehen, was passiert, wenn ich das nicht tue.
14:37Aber es muss doch möglich sein, dass ihr wenigstens miteinander arbeitet.
14:40Nein, das ist nicht möglich.
14:41Wir dürfen uns nicht sehen, weder bei der Arbeit noch sonst wo.
14:43Und das weißt du auch.
14:46Ich dachte, ich tue was Gutes, wenn ich Simon mit ins Boot hole.
14:48Du tust Simon aber nichts Gutes, wenn du ihn in Lebensgefahr bringst.
14:51Deshalb muss ich mich jetzt an einer Erpressung halten, mit der ich überhaupt nichts zu tun habe.
14:54Meinst du, ich habe mir das ausgesucht?
14:56Mit dieser Stiftung gebe ich einer Familie die Chance,
15:00die Trauer über den Tod des Vaters und Ehemannes in etwas Positives, Produktives umzuwandeln.
15:05Ein Tod, an dem du übrigens nicht ganz unbeteiligt bist.
15:10Wie meinst du das?
15:15Ich will Simon schützen.
15:17Und wenn dir irgendetwas an ihm liegt, dann solltest du das auch tun.
15:20Damit helfen wir ihm und seiner Familie im Moment am besten.
15:22Ich lasse mich nicht unter Druck setzen.
15:24Und schon gar nicht werde ich die Hände in den Schoß legen.
15:26Das sollst du auch nicht.
15:28Ich versuche hier die ganze Zeit die Gründung dieser Stiftung voranzutreiben.
15:32Und du und Henning, ihr werft mir ständig Steine in den Weg.
15:34Ich stelle kritische Fragen. Das wird dir wohl erlaubt sein.
15:37Kritische Fragen.
15:38Die Gründung in so einer Stiftung ist schon kompliziert genug.
15:40Da bräuchte niemanden, der mir noch zusätzliche Schwierigkeiten macht.
15:43Ich greife nur ein, wenn etwas juristisch anfechtbar ist.
15:45Seitdem bist du eigentlich Rechtsexpertin.
15:47Ich dachte, du wärst Hotelkauffrau von Beruf.
15:49Henning hat beschlossen, dass wir beide gemeinsam die Stiftung leiten.
15:52Wenn du ein Problem damit hast, dann solltest du das mit Henning.
15:54Ja, und das werte ich auch.
15:55Ach, Henning.
15:57Da komme ich ja genau richtig.
15:58Wie man es nimmt.
16:00Aha. Ja.
16:04Mhm.
16:06Die Lieferung soll jetzt erfolgen.
16:09Tut mir leid, aber das werden wir nicht schaffen.
16:11Hier ist gerade richtig viel los.
16:14Ich weiß, dass wir da Verwerbung machen, alles innerhalb einer halben Stunde.
16:18Ja, uns ist jeder Kunde sehr wichtig.
16:21Hören Sie.
16:23Ach, Mist.
16:28Sebastian.
16:29Hi.
16:30Ich hab dich schon überall gesucht.
16:32Ja, jetzt bin ich da.
16:34Wo hast du ihn denn aufgegabelt?
16:35Unten vorm Haus.
16:36Ich wollte gerade mein Motorrad abholen.
16:38Hört zu, ich lass euch dann mal alleine.
16:40Ja, ich hab ziemlich viel zu arbeiten.
16:44Hast du kurz Zeit für mich?
16:48Kommt drauf an.
16:51Keine Vorwürfe, versprochen.
16:53Ich würde nur gern Kaffee mit dir trinken.
16:55Geht das?
16:58Du versuchst also deiner Schwester ein schlechtes Gewissen zu machen?
17:01Nein.
17:01Vergiss es, Nora.
17:02Ich habe entschieden, dass für Simon kein Platz in der Stiftung ist.
17:06Wir brauchen jemanden mit kaufmännischer Erfahrung.
17:08Die hat Luisa, aber Simon nicht.
17:09So einfach ist das.
17:10Und mit dir würde ich gerne reden.
17:22Delbrück, was geht's?
17:23Hoffentlich bald mein Geld.
17:25Ich hab kein Geld.
17:26Bedanken Sie sich bei Luisa.
17:27Ja, was läuft denn jetzt schon wieder schief?
17:29Oh Gott, fragen Sie lieber, was hier funktioniert.
17:31Sie und Ihre Probleme gehen mir langsam aber sicher auf die Nerven.
17:35Wir treffen uns im Lanzino.
17:36Nein, ich...
17:37Hallo?
17:39Hallo?
17:40Oh, mein Gott.
17:46Hier.
17:48Danke.
17:49Gern geschehen.
17:52Du siehst müde aus.
17:54Ja, ich...
17:55Ich habe auch wenig geschlafen.
17:57Das ist gerade wirklich nicht leicht.
18:00Es ist eine schwierige Zeit gerade.
18:04Ich...
18:04Ich wollte dir sagen, dass es mir unglaublich leid tut,
18:09wie ich mich dir gegenüber verhalten habe.
18:11Es...
18:12Ich meine, ich bin deine Freundin
18:14und ich habe dir überhaupt nicht geholfen,
18:15sondern dir das Leben auch noch zusätzlich schwer gemacht.
18:18Mein Verhalten war wirklich total bescheuert.
18:21Okay, es ist okay.
18:25Meinst du...
18:27Das hört sich jetzt blöd an,
18:28aber meinst du, wir können auch mal von vorne anfangen?
18:32Oder ist es vorbei?
18:37Okay.
19:04Was denkst du?
19:12Es ist schön, mit dir in Ruhe zu sitzen.
19:15Das finde ich auch.
19:17Keine Vorwürfe mehr.
19:20Versprochen?
19:22Versprochen.
19:30Was ist denn los?
19:32Nichts, ich...
19:33Ähm...
19:34Ist dir das alles zu schnell jetzt?
19:37Ähm...
19:38Sollen wir was unternehmen?
19:40Ja, kommt drauf an.
19:43Weißt du was?
19:44Wir machen den Laden heute einfach dicht
19:46und, ähm...
19:47Vergessen das Ganze mal für einen Tag.
19:49Ja?
19:49Ja, klingt gut.
19:50Ich, ich glaube,
19:51ich weiß doch schon,
19:52was wir machen können.
19:55Ja?
19:55Ja, okay.
19:56Ich, ich, ich warte dann unten.
19:57Ich brauche noch ein paar Minuten
19:58und dann komme ich runter.
19:59Ja.
20:00Ja?
20:02Ja?
20:05Ja?
20:06Ja.
20:20Darf ich kurz reinkommen?
20:21Ja, sicher.
20:24Hier, ich habe dir was zu essen mitgebracht.
20:26Warte mal schauen,
20:27wie es dir geht.
20:27Danke.
20:28Das ist nett von dir.
20:31Oh Mann, hör zu.
20:32Ich, äh...
20:34Es tut mir leid.
20:35Du musst dich nicht entschuldigen.
20:36Alles, was du getan hast,
20:37war völlig richtig.
20:38Du willst auch nur das Beste
20:39für die Stiftung.
20:40Und dass das andere Leute
20:41nicht so sehen,
20:42ist nicht dein Fehler.
20:44Danke.
20:45Es ist mir wichtig,
20:46dass du das so siehst.
20:49Ich habe nochmal mit Luisa geredet.
20:52Sie ist nicht bereit,
20:53mit dir zu arbeiten.
20:54Und Henning unterstützt sie,
20:55wo er nur kann.
20:58Ich verstehe Luisa nicht mehr.
20:59Und ich will es auch nicht mehr verstehen.
21:02Weißt du, als ich vorhin mit ihr
21:04vorhin ins Büro gestanden habe?
21:05Ja?
21:08Da dachte ich für einen Moment,
21:10ich habe diese Verbindung
21:12wieder zu ihr gefühlt.
21:13Und dann war es plötzlich vorbei.
21:14Ich weiß, ich habe überlegt,
21:15ob ich die Arbeit an der Stiftung
21:17einfach niederlege.
21:18Dann hätte ich mehr Zeit,
21:19mich um dich zu kümmern.
21:19Nein, Nora, bitte tu das nicht.
21:21Die Sache ist viel zu wichtig,
21:22als dass wir sie so einfach
21:23aufgeben sollten.
21:24Wenn ich dir irgendwie helfen kann,
21:26dann...
21:26Das könntest du sogar.
21:27Na klar.
21:29Ich weiß, dass du mit Luisa
21:30nicht zusammenarbeiten willst,
21:31aber könntest du dir vorstellen,
21:33als Designer für die Stiftung zu arbeiten?
21:35Jedenfalls vorübergehend?
21:36Du brauchst einen Designer?
21:38Ja.
21:39Na, jemand muss doch
21:40das Logo zum Beispiel entwerfen.
21:44Briefpapier, Pressemappen.
21:45Leider ist das hier
21:46meine Arbeitshand.
21:48Aber wenn du willst,
21:49kann ich dich ja gerne beraten.
22:14Hallo, das ist die Mailbox von Sebastian Becker
22:16und den Becker...
22:21Hast du ihn erreicht?
22:24Nein.
22:26Nur die Mailbox.
22:28Und deine Nachricht hinterlassen
22:29wolltest du nicht?
22:31Ich weiß nicht,
22:32was ich ihm sagen soll.
22:36Sag ihm, was du fühlst.
22:39Sag ihm,
22:39dass dir die Orphe geleihtut.
22:41Dass du mit ihm noch einmal
22:42über die Beerdigung
22:43sprechen möchtest.
22:44Dass du dir Gedanken
22:45um ihn machst.
22:47Irgendwie habe ich das Gefühl,
22:48dass er das im Moment
22:48nicht hören will.
22:49Mag sein,
22:50aber du willst das loswerden.
22:51Und das ist mindestens
22:52genauso wichtig.
22:55Ja.
22:57Da magst du recht haben,
22:58aber
22:59ich erreiche ihn ja nicht.
23:01Vielleicht ist er
23:02bei Maike
23:03oder bei Lissi.
23:04Hast du das bei den beiden
23:05schon mal versucht?
23:06Nein.
23:24Becker Sputne.
23:25Guten Tag.
23:26Hallo Lissi,
23:26hier ist Marjane Becker.
23:28Ach, hallo.
23:29Ist alles in Ordnung?
23:31Ja.
23:32Äh,
23:33nein,
23:33nicht wirklich.
23:35Ich suche Sebastian.
23:37Hast du eine Ahnung,
23:38wo er gerade steckt?
23:39Der ist gerade runtergegangen.
23:40Wir wollten gleich los.
23:41Soll ich ihm was ausrichten?
23:43Ähm,
23:45nein,
23:46ich wollte nur wissen,
23:46ob es ihm gut geht.
23:48Ja,
23:49ich denke schon.
23:50Die letzten Wochen
23:51waren halt wirklich
23:52nicht einfach für ihn.
23:54Ja,
23:55ich weiß.
23:56Deshalb wollte ich auch.
23:58Ich,
23:58ich dachte,
23:59Handeln Sie sich keine Sorgen.
24:00Ich kümmere mich um Sebastian.
24:02Das ist gut.
24:05Ich habe noch mal
24:06über alles nachgedacht.
24:07Und ich würde gern mit ihm
24:09noch mal
24:10über die Beerdigung reden.
24:12Und, äh...
24:12Ehrlich gesagt,
24:13weiß ich nicht,
24:14ob das gerade
24:14der richtige Moment dafür ist.
24:16Ich glaube,
24:16Sebastian braucht
24:17ein bisschen Abstand
24:17von all dem.
24:20Ja.
24:21Da hast du recht.
24:23Sag ihm doch bitte,
24:24dass ich bedauere,
24:25was geschehen ist.
24:26Mhm.
24:26Ich richte es ihm aus.
24:28Er wird sich freuen.
24:29Danke.
24:30Auf Wiederhören.
24:47Du willst mich doch jetzt
24:48im Moment
24:48nicht zeichnen, oder?
24:50Doch, will ich.
24:53Aber wieso?
24:56Für die Steinbüste.
24:58Sonst hast du dein Hotel,
24:59ehe ich mit der Skulptur
25:00fertig bin.
25:02Aber mein Hotel
25:03ist ein sehr ferner Traum.
25:05Das kann zwar sein,
25:06aber das ist dir auch egal.
25:09Deine Augen,
25:11dein Lächeln,
25:12das kleine Grübchen
25:13an deinem Kinn.
25:15Kleines Grübchen?
25:17Bist du dir sicher?
25:18Das hat die ganze Zeit
25:19dem Entwurf gefehlt.
25:25Hey!
25:28Walter!
25:47Sie glauben wirklich,
25:48Sie sind so gut
25:48wie Ihre Mutter, ja?
25:50Da müssen Sie aber
25:50noch ein bisschen üben.
25:51Wieso?
25:52Die Idee,
25:52Sie wollen dann nie
25:53meine Faktur zu holen,
25:53war doch hervorragend.
25:54Damit Ihre Schwester
25:55freiwillig das Feld holt.
25:56Ja, das hätte sie auch getan.
25:57Sie nimmt Ihre Drohung
25:58sehr ernst.
25:59Natürlich tut sie das.
26:01Aber dafür hätte Simon
26:01nicht von sich aus dem Posten
26:02ablehnen dürfen.
26:04Mein Gott,
26:05wir hätten jeden Tag
26:06zusammenarbeiten können.
26:07Ja, offenbar hatte er
26:08nicht den gleichen Wunsch.
26:09Ich habe Sie nicht
26:09nach Ihrer Meinung gefragt,
26:11Delbrück.
26:11Sagen Sie mir lieber,
26:12wie wir Luise
26:12aus dem Weg schaffen können.
26:14Nein!
26:15Aus dem Weg schaffen?
26:16Nein, so habe ich das
26:16nicht gemeint.
26:18Interstehen Sie sich
26:19Luise anzufassen, ja?
26:21Ihre brutalen Methoden
26:21haben bisher nichts
26:22als Ärger verursacht.
26:23Ja, wirklich?
26:24Aber meine Methoden
26:25haben immerhin dazu geführt,
26:26dass ich Frau May,
26:27die Freiheit von Herrn Becker
26:28fernhält.
26:29Und ich will jetzt
26:29endlich meine Belohnung
26:30dafür.
26:30Ich will mein Geld.
26:31Ich will mein Geld.
26:32Ich kann das nie mehr hören.
26:34Ich kann Ihre Ausreden
26:34nicht mehr hören.
26:35Ich möchte endlich
26:36meinen Anteil
26:36an der Beckeritformel.
26:37Den werden Sie auch bekommen.
26:39Aber ohne die Stiftung
26:40wird da nichts draus.
26:42Und mit Luise am Nacken
26:43wird nichts aus der Stiftung.
26:44Begreifen Sie das endlich mal.
26:45Und Sie sollten endlich
26:46begreifen,
26:47dass Sie seit Tagen
26:48Ihre Probleme
26:49zu meinen machen.
26:50Ich habe da
26:51keine Lust mehr drauf.
26:52Diese Erpressung,
26:53das war Ihre Idee
26:54und nicht meine.
26:54Und ich habe eine Menge
26:55Beweise gegen Sie.
26:57Meine Geduld ist am Ende.
27:23Ich weiß aber nicht,
27:24ob wir die richtige
27:25Entscheidung getroffen haben.
27:27Du meinst,
27:27dich in der Stiftung
27:28zu behalten
27:28und auf Simon zu verzichten?
27:30Nora hat doch recht
27:31mit ihrem Argument.
27:32Mit Simon hätten wir
27:33einen Vertreter
27:33der Familie Becker
27:34in der Stiftung.
27:35Das wäre doch
27:35ein großartiger Imagegewinn.
27:36Das mag sein,
27:37aber es gibt eben auch
27:38noch andere Verkoren,
27:39die eine Rolle spielen.
27:40Deine kaufmännische Erfahrung
27:41und deine, sagen wir,
27:43gelernt kritische Distanz
27:44zu Nora.
27:45Ich verstehe.
27:46Du müsst raussehen.
27:47Ich gehe gern
27:48auf Nummer sicher.
27:50Wenn Nora mit zu viel
27:51Macht ausgestattet wird,
27:53ist deine gewisse
27:54Vorsicht nicht verkehrt.
27:58Wie war es für dich,
27:59Simon zu begegnen?
28:01Entschuldige,
28:02ich wollte nicht
28:02Ihnen's geht sein.
28:06Es hat wehgetan.
28:08Ich stand auf dem Flur.
28:11Es hat wehgetan,
28:12dass ich nicht mit ihm reden kann
28:13über das,
28:13was alles passiert ist.
28:16Ich darf nicht riskieren,
28:17dass Geldbrück
28:17sich immer noch einmal
28:18etwas antut.
28:20auf der einen Seite
28:22ist da
28:23eine gewaltige Distanz
28:25zwischen uns.
28:32Gleichzeitig ist
28:33seine Gegenwart
28:34sehr vertraut.
28:35Ich weiß genau,
28:36was du meinst.
28:38Henning,
28:40ist das der Grund,
28:41warum du mich
28:42in die Manufaktur geholt hast?
28:45Was?
28:49Weil du mich
28:50in deiner Nähe haben willst?
28:53Wieso?
28:54Wie kommst du denn darauf?
28:57Soll ich dir das
28:58wirklich sagen?
29:02Nein.
29:08Komm her.
29:19Also,
29:20ihr seid meine Gäste.
29:21Es kommt überhaupt
29:21nicht in Frage.
29:22Ich zahle.
29:22Richard,
29:23ich bitte dich.
29:23Ich hab was zu feiern,
29:24also lade ich euch ein.
29:26Okay.
29:27Was genau hast du denn
29:28zu feiern?
29:28Vielleicht,
29:29dass sie nicht nach oben
29:30gehen?
29:31Haben
29:33jedenfalls nicht alleine.
29:34Was?
29:35Ihr geht?
29:36Also ich meine,
29:37du und Sophie,
29:38sie gehen zusammen
29:39nach Rom?
29:39Ja,
29:40und dort wollen wir
29:41heiraten.
29:42Das ist ja wunderbar.
29:46Also,
29:47vor unserer Hochzeit,
29:48ich meine,
29:48vor unserer ersten Hochzeit
29:49waren wir auch
29:50gemeinsam in Rom.
29:51Das war traumhaft.
29:52Ja,
29:52ich hoffe,
29:53sie gehen nicht
29:53so schnell nach Rom.
29:56Ihr werdet nämlich,
29:57also ich meine,
29:57sie und du,
29:58ihr werdet hier
29:59nämlich noch gebraucht.
30:00gebraucht.
30:02Wir wollten euch bitten,
30:03also sie und dich bitten,
30:05ob ihr unsere Trauzeugen seid.
30:08Ja,
30:08gerne,
30:09es wäre uns ein Vergnügen.
30:10Und eine sehr große Ehre.
30:11Da sind wir aber froh.
30:13Ich meine,
30:13wir wollen zwar nur
30:14im kleinen Kreis heiraten,
30:15aber umso wichtiger ist es ja,
30:17sich mit guten Freunden
30:18zu umgeben.
30:19Apropos gute Freunde,
30:20also ich finde,
30:21wir kennen uns jetzt lange genug
30:22und Hagen gehört sowieso
30:23schon zur Familie
30:24und Sophie ja jetzt auch bald.
30:26Also ich finde,
30:27wir sollten das lästige
30:28für sie aufgeben.
30:32Ja,
30:32also,
30:34ich bin Helena.
30:35Richard.
30:36Sophie.
30:41Hagen.
30:43Sehr erfreut.
31:11Ich bin
31:23Musik
31:53Musik
32:22Meinst du, wir haben uns richtig entschieden?
32:28Dass wir die Urne auf dem Friedhof beigesetzt haben?
32:31Ja.
32:34Du wolltest Harad immer seine Freiheit lassen.
32:37Das habe ich getan, ein Leben lang.
32:41Und weißt du, das Grab auf dem Friedhof ist wunderschön.
32:46Ich liebe die Stille dort und den Frieden.
32:51Und vielleicht ist es ja auch für Harald gut, dort zur Ruhe zu kommen.
32:58Und wir können ja auch so immer ans Wasser gehen und an ihn denken.
33:04Das werde ich bestimmt oft tun.
33:07Für Sebastian ist es besonders wichtig, einen konkreten Ort zu haben.
33:11Wo er zu seinem Vater gehen kann und mit ihm reden kann.
33:16Sebastian.
33:18Sei nicht zu hart mit ihm.
33:20Das bin ich gar nicht.
33:22Ich hoffe sehr, dass wir wieder einen Weg zueinander finden.
33:30Er wird sicher den Weg zu uns zurückfinden, jetzt, wo wir die Urne beigesetzt haben.
33:37Das wird er.
33:38Ganz bestimmt.
33:47Es ist schön hier im Wasser.
33:50Ja.
33:54Und ich habe das Gefühl, Harald ist bei uns.
33:56Wie ist das?
34:09Danke.
34:34So schlimm.
34:36Es gibt manche Dinge, die möchte man nicht den ganzen Tag vor Augen haben.
34:39Ja, da hast du recht.
34:41Manchmal ist es besser, sich abzulenken und sich anderen Dingen zuzuwenden.
34:45Wow.
34:48Laura, du siehst fantastisch aus.
34:51Ach, das meinst du? Danke.
34:54Ich komme gerade aus dem Lanzino-Geschäftsessen mit Journalisten.
34:56Sie interessieren sich für die Stiftung. Hast du Zeit?
35:00Sicher.
35:03Bitte.
35:04Du hast aber einen ganz schönen Zahnrohr gehabt heute.
35:06Hattest du Angst?
35:08Quatsch. Du fährst doch ganz sicher.
35:09Ja. Aber du warst schneller als sonst, oder?
35:12Ja, ich habe Hunger.
35:14Wolltest du nicht was zum Eisen besorgen?
35:16Ja.
35:18Habe ich auch.
35:21So.
35:24Wow.
35:25Wo ist denn das her?
35:26Von Eva.
35:27Was?
35:29Juhu.
35:51Ja, ich habe es.
35:55Hallo.
35:56Ciao.
36:06Schau mal, dieses Logo finde ich ganz schön.
36:09Ja, das Logo ist wirklich schön, aber es verkörpert nicht wirklich den Geist der Stiftung.
36:14Wie meinst du das?
36:16Naja, es wirkt sehr kühl und kommerziell. Dabei ist die Stiftung noch ein wohltätiges Unternehmen.
36:20Du hast vollkommen recht. Schau mal, du nahm mir noch das an.
36:24Das gibt mir auch ganz schön.
36:26Ja, ist schon besser. Aber es ist noch nicht perfekt ausgearbeitet.
36:30Aber es trifft schon mal die Richtung.
36:31Ja.
36:32Also verkörpert die Stiftung. Entspricht dem Anliegen der Stiftung.
36:36Das Anliegen, genau.
36:38Machst du dich über mich lustig?
36:40Nein, nein, nein. Ich bin nur erstaunt. Also über deine Sachkenntnis.
36:43Du kennst mich eben noch nicht so gut.
36:45Mhm.
36:46Was hältst du davon, wenn ich das Logo so zeichne, wie du es am besten findest?
36:52Du kannst zeichnen?
36:53Nein, aber mit deiner Hilfe schon.
36:56Und wie soll das gehen?
36:57Na schau mal.
36:58Dann nehme ich diesen Stift hier und deine Hand.
37:02Mhm.
37:04Und du führst jetzt meine Hand.
37:07Na gut, wenn du meinst.
37:08Mhm.
37:09Also den Strich hier, den würde ich einfach höher ziehen.
37:12Wie hoch denn? So hoch?
37:13So, ja.
37:14Ja?
37:15So ist gut.
37:18Also wenn das so weitergeht, dann werden wir nie fertig.
37:20Was trinkst du denn da?
37:22Hm.
37:23Tee.
37:25Also kann das ja nichts werden mit dem Zeichnen.
37:28Und was willst du jetzt machen?
37:30Ich besorge uns, was Vernünftiges zu trinken.
37:37Hey, du Vielfraß.
37:39Lass mir noch was über.
37:40Hm.
37:41Und was ist denn mit dem doch?
37:47Ich hoffe, Eva hat nichts dagegen, dass wir den Kühlschrank leer fressen.
37:51Ach Quatsch, das ist kein Problem.
37:52Der ist immer proppevoll.
37:54Hm.
37:54Wie praktisch.
37:55Mhm.
37:57Das können wir gerne wiederholen, wenn du willst.
38:01Hm.
38:22Das können wir gerne wiederholen, wenn du willst.
38:42Mit Sebastian und mir ist alles wieder in Ordnung.
38:46Es ist sehr romantisch.
38:48Lissi.
38:55Ich hab was gekocht, Maike.
38:57Isst du mit?
39:00Maike?
39:02Weißt du?
39:04Was ist denn los?
39:06Ist was passiert?
39:08Ich hab...
39:09Ich hab einen Riesenfehler gemacht.
39:19Oh, gibt's bei euch auch was zu feiern?
39:22Ach, warum so fröhlich?
39:23Wen hast du diesmal aufs Kreuz gelegt?
39:24Noch niemanden.
39:25Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
39:28Verstehe.
39:28Hast du den guten Simon endlich rumgekündigt?
39:31Sagen wir mal so.
39:33Ich geh mal ein wenig zur Hand.
39:35Ist das die letzte Flasche Champagner?
39:36Das Leben kann so ungerecht sein.
39:39Trotzdem wohl.
39:40Bekomm's.
39:40Danke.
39:50Noah und Simon.
39:53Wenn Luisa das erfahren würde, wäre sie mit Sicherheit sehr verletzt.
40:01Im Atelier brennt Licht.
40:04Was Simon wohl jetzt gerade macht?
40:08Wie gerne würde ich einfach zu ihm hinuntergehen.
40:10Ihn in den Arm nehmen und vergessen, was passiert ist.
40:14Ach, ich bin wieder da.
40:16Na?
40:17Was gibt's draußen zu sehen?
40:19Ich hab nur vor mich hingeträumt.
40:21Verstehe.
40:22Du wolltest dir doch was zu trinken heute.
40:23Ja, wollte ich eigentlich.
40:25Aber es gab nichts, wo ich Lust gehabt hätte.
40:29Schöner Abend.
40:30Ja, aber irgendwie liegt was in der Luft.
40:33Was, ein Unwetter?
40:35Jedenfalls fühlt es sich so an.
40:37Hab ich gar nicht gemerkt.
40:39Was hältst du von einem Spaziergang?
40:41Was jetzt?
40:42Bevor es regnet?
40:43Eben deshalb.
40:45Die interessantesten Seiten des Lebens entdeckt man nur, wenn man das Haus verlässt.
40:49Na gut, wohin willst du gehen?
40:51Ach, einfach nur ums Haus rum.
40:52Ganz kurz.
40:59Ich bin wieder da.
41:00Schön.
41:01Komm mal her, du musst dir das Bild ansehen.
41:20Das ist nicht ein Moment Zeit.
41:22Wie meinst du das?
41:52Polizeiobemeisterin Antje Blank?
41:53Ja, ja.
41:53Wissen Sie, wem der Waage draußen hier in der Einfahrt gehört?
41:56Nein, das weiß ich nicht.
41:57Es interessiert mich auch nicht.
41:57Ich will sie nackt sehen und zwar sofort.
41:59Wie bitte?
42:00Du bist ein ganz besonderer Mensch.
42:05Spinnst du?
42:07Ich hab euch gesehen.
42:09Warum hast du das getan?
42:11Du weißt genau, dass ich Simon liebe.
42:13Ich kann nichts für meine Gefühle.
42:14Du weißt ja.
42:14Ja.
42:15Wie ist dein Typ?
42:17Du weißt ja.
42:19ja.ihi. Du
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