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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich war gerade in Simons Atelier. Hast du ihn gesehen?
00:01Nein, aber auf dem Boden war Blut.
00:03Das war Delbrück, naja, beziehungsweise seine Schläger.
00:06Sie haben Simon die Hand gebrochen.
00:09Delbrück hat seine Drogen wahrgemacht. Er erpresst mich weiter.
00:12Ich kann Simon nicht mehr sehen.
00:15Oh Gott, das tut mir leid.
00:18Jedenfalls nicht hier in Falkenthal.
00:20Wie? Wie meinst du das?
00:23Wir könnten fliehen.
00:25Nein, das geht nicht.
00:28Luisa, Simon war schon mal auf der Flucht und ist von Delbrück geschnappt worden.
00:31Da wusste er aber nicht, was auf dem Spiel steht.
00:34Wie willst du es ihm jetzt sagen?
00:36Sobald ich ihn finde?
00:37Moment mal. Das Hausboot.
00:40Ja, was soll damit sein?
00:43Simon hat sich schon mal dort versteckt.
00:45Dann würde er es wohl kaum ein zweites Mal tun.
00:48Ja, weil es dumm von ihm wäre.
00:50Genau.
00:51Und genau deshalb würden sie dort auch niemals nach ihm suchen.
00:54Habe ich recht?
00:56Es stimmt nicht, dass ich keine Gefühle mehr für dich habe.
01:00Im Gegenteil.
01:03Ich liebe dich.
01:05Und ich werde nie aufhören, dich zu lieben.
01:10Simon, kannst du mir verzeihen?
01:13Ja.
01:15Ja.
01:24Ich liebe dich.
01:29Das ist ein wenig.
01:31Ich liebe dich.
01:37Hey, who's gonna make it right?
01:44This could be the first day of my life.
01:53Bitte, Simon, sag was.
01:56Ich kann verstehen, wenn du mir nicht verzeihen kannst.
02:00Ich weiß, ich hätte mich dir anvertrauen müssen, aber bitte sag was.
02:05Irgendwas.
02:09Oh Gott.
02:11Gott, du grüßt ja. Simon, hörst du mich? Simon?
02:16Warum bleibt denn nur der Krankenwagen?
02:20Keine Pfarrung, das gibt es doch nicht.
02:23Simon, der Krankenwagen kommt bestimmt gleich.
02:26Mir ist kalt.
02:27Ja, ich bin bei dir.
02:30Vielleicht kann ich dir helfen.
02:50Danke.
02:51Auf für das Sofa, letzte Nacht.
02:57Ach, hier bist du.
02:59So ein Zufall, ich wollte dich gerade anrufen.
03:02Willst du mir helfen? Das ist aber nett.
03:04Nee, eigentlich wollte ich mir heute noch frei nehmen.
03:08Sebastian, ich verstehe, dass das gerade eine schwierige Zeit für dich.
03:10Tatsächlich?
03:11Ja.
03:13Aber ich führe diesen Kurierdienst praktisch alleine, seit dein Vater den Unfälle hatte.
03:16Ja, weil ich ständig bei meinem Vater im Krankenhaus war.
03:18Ja, und ich dachte, dass dir der Kurierdienst genauso wichtig ist wie mir.
03:21Und jetzt da...
03:22Und jetzt was?
03:23Jetzt ist mein Vater tot und es soll wieder alles so sein wie vorher?
03:26Nein, das meine ich nicht.
03:27Aber wir haben Erfolg mit diesem Unternehmen und den können wir nur halten, wenn wir zusammenarbeiten.
03:30Also was ist denn jetzt?
03:31Du verstehst echt überhaupt nichts.
03:33Dann erklär es mir.
03:33Wenn ich wieder in der Lage bin zu arbeiten, dann werde ich wieder arbeiten, okay?
03:36Weißt du was? Ich glaube, du bist jetzt in der Lage zu arbeiten.
03:39Dann was soll denn das?
03:41Na, spinnst du?
03:48Vielen Dank.
04:05Ehrlich gesagt, machen wir uns Sorgen.
04:08Ja.
04:09Wir sind leider immer noch nicht über den endgültigen Entscheidungstermin informiert worden.
04:13Ja, das wundert mich auch.
04:14Die Vorladung hätte längst kommen müssen.
04:17Kann das denn irgendwelche Einwände seitens des Gerichts geben?
04:22Sophie?
04:24Einwände?
04:25Entschuldigen Sie bitte.
04:25Ich wüsste nicht welche.
04:27Sie haben die Vollmacht, alle rechtlichen Angelegenheiten Ihrer Frau zu regeln,
04:30solange Annabelle gesundheitlich dazu nicht in der Lage ist.
04:33Das betrifft auch die Scheidung.
04:35Ja.
04:37Das heißt, wir können jetzt nur noch abwarten?
04:39Ja.
04:41Was ist denn, wenn Annabelle wieder in der Lage ist, selbst zu entscheiden?
04:44Ich meine, ich wünsche ihr alles Gute, Gesundheit, Glück.
04:46Ja, ich verstehe schon, was Sie meinen.
04:48Nun ja, ich werde mich auf alle Fälle noch mal telefonisch nach dem Termin erkundigen.
04:54Ist alles in Ordnung, Sophie?
04:56Ja, natürlich.
05:00Nein, es tut mir leid.
05:01Ich warte nur selbst auf eine Antwort.
05:05Von Hagen, nicht wahr?
05:08Sie haben ja mitbekommen, wie ich Hagen hier im Gutshaus im Wohnzimmer eine Szene gemacht habe.
05:15Dabei hat er Ihnen eine so romantische Botschaft auf seinem Diktiergerät hinterlassen.
05:19Ja, das habe ich leider erst zu spät bemerkt.
05:22Haben Sie denn das Missverständnis aufleihen können?
05:25Nun ja, sagen wir es mal so.
05:26Ich habe ihm ebenfalls eine sehr eindeutige Nachricht hinterlassen.
05:31Mhm.
05:31Und?
05:32Wie hat er reagiert?
05:34Das ist die Antwort, auf die ich warte.
05:37Machen Sie sich keine Sorgen.
05:39Bestimmt arbeitet er schon an einer eindrucksvollen Erwiderung.
05:47Na, wer sagt's denn?
05:54Also, Sophie, was hast du mir zu sagen?
05:57Die ersten Worte waren ja nun nicht so nett.
06:06Das ist rückwärts.
06:09Oh, Herr Hagen.
06:14Ach, Mann, Sophie, ich verstehe kaum, was du meinst, wenn du vorwärts redest.
06:23Danke, tschüss.
06:24Tschüss.
06:34Hey, Elsa.
06:36Ist Sebastian noch da?
06:37Nee, der ist gerade mit seinem Motorrad davon gefahren.
06:40Ach, dann ist er wahrscheinlich schon wieder arbeiten.
06:42Machst du mir bitte einen Kaffee zum Mitnehmen?
06:46Oh, hast du Ärger?
06:48Wieso?
06:50Ja, der Brief hier, der sieht irgendwie nach was Gerichtlichem aus.
06:53Nein, nein, den hat irgendein Gast hier wohl vergessen.
06:56Da wird irgendwas drüber geschüttet.
06:58Auf jeden Fall kann man die Adresse überhaupt nicht mehr lesen.
07:01Naja, wenn ihn jemand vermisst, wird er ihn schon abholen.
07:05Hey, ist alles in Ordnung?
07:07Ja, ja, ist schon gut.
07:09Ach, mir ist heute schon den ganzen Tag irgendwie so übel und schwindelig.
07:13Ah, das heißt, man kann gratulieren.
07:15Nein, das heißt, dass mir schon den ganzen Tag so übel und schwindelig ist.
07:18Na ja, ich meine wegen dieser ganzen Anstrengungen von dir und Konrad.
07:23Was?
07:24Ja, was denn sonst?
07:27Ich bin schwanger?
07:29Naja, vielleicht ist es einfach besser, dass du dich einen Moment oben ausrufst.
07:36Ja.
07:38Also, bis dann.
07:40Bis dann?
07:45Ich bin oben, ich brauche jetzt Ruhe.
08:05Ich bin oben, ich bin oben, ich bin oben.
08:19Deine Hand hat sich entzündet, daher das Fieber.
08:23Simon, hörst du mich?
08:25Simon.
08:26Simon.
08:29Simon.
08:52Ich muss Hilfe holen.
08:57Das dauert nicht lange, ja?
09:05Hörst du das?
09:06Da kommt der Arzt.
09:12Herr Becker?
09:15Oh Gott.
09:17Das ist der Herr Brücke.
09:20Der darf mich hier nicht sehen, schon gar nicht mit dir.
09:33Komm, Herr Becker, ich weiß doch, dass Sie da drin sind.
09:46Los pains ihn.
09:49China.
10:04Andreas?
10:05vu spreadiafische passé.
10:05Vanueltosemmusikmusikmusikmusikmusikmusikmusikmusikmusikmusikmusikmusikumi.
10:18Musik
10:36Hi, Maike.
10:37Ist Sebastian noch nicht aufgetaucht?
10:40Sieht ja nicht danach aus.
10:42Der Herr hat wohl wieder Wichtigeres zu tun.
10:44Wahrscheinlich schraubt er an seinem Vergaser rum.
10:45Ich habe gerade auch ziemlich viel zu tun,
10:47aber wenn ich später Zeit habe,
10:48dann würde ich dir natürlich helfen.
10:49Du willst es lieb,
10:50aber eigentlich ist es der Job von jemand anderem.
10:52Du wirst uns heute auch noch raus.
10:55Lissi, du musst Sebastian anrufen.
10:56Wenn er wüsste, wie viel du zu tun hast,
10:58dann würde er vielleicht...
10:59Maike, ich würde ja gerne mit ihm reden.
11:00Aber jedes Mal, wenn ich ihn versuche anzusprechen,
11:03sagt er mir, dass ich ihn nicht verstehe.
11:04Außerdem habe ich vorhin in Barneys versucht,
11:07mit ihm zu reden.
11:07Ja, und?
11:08Ach, wie gesagt, er hat wohl was Besseres zu tun.
11:13Er ist nicht der Einzige,
11:14der hier gerade eine schwierige Zeit durchmacht.
11:20Dieser Job ist wirklich wichtig für uns.
11:23Das ist eine Riesenschance.
11:24Kannst du mir sagen, wie ich das alleine schaffen soll?
11:26Ehrlich gesagt, nein.
11:28Nichts klappt.
11:29Weder das Geschäft noch unsere Beziehung, gar nichts.
11:31Lissi, jetzt überstürzt man nichts.
11:34Eure Beziehung ist die eine Sache und Beckers Boden die andere.
11:37Und wirft das bitte nicht durcheinander.
11:40Du darfst Sebastian nicht aufgeben.
12:01Hallo, hier ist Luisa. Leider bin ich zurzeit nicht zu erreichen.
12:04Hinterlassen Sie eine Nachricht.
12:06Ja, Luisa, ich bin schon wieder.
12:08Bitte ruf mich zurück.
12:09Ich mache mir Sorgen.
12:12Hast du Simon schon gefunden?
12:13Da steigt doch kein Mensch durch.
12:16Herein.
12:16Ich wollte mit der Harald-Becker-Stiftung etwas Gutes tun, ja?
12:19Aber die Unterlagen, die Hagen Ritter uns hier gegeben hat,
12:22ich meine, die sind so umfangreich,
12:24da kannst du ja gleich eine neue Manufaktur gründen.
12:26Er wird wissen, was er tut.
12:27Sag mal, Henning, hörst du mir überhaupt zu?
12:29Sag mal, glaubst du, dass Luisa mit Simon durchbrennen würde?
12:32Hä? Wie kommst du denn darauf?
12:34Simon ist verschwunden
12:36und Luisa ist heute früh aufgebrochen, ihn zu suchen.
12:39Das war auch mit Spaziergang gemeint.
12:41Das kann man nur so dumm sein.
12:43Sie hat ihr Handy ausgeschaltet.
12:48Wenn Luisa Simon vor Delbrück findet, dann...
12:51Wieso sollte Delbrück nach Simon suchen?
12:53Quatsch! Nein!
12:54Ich meine, wenn Delbrück rausfindet,
12:55dass sie sich mit Simon treffen will,
12:57dann wird er ihm doch wieder was antun.
12:59Das weiß Luisa auch.
13:01Glaubst du wirklich, dass sie versuchen wird,
13:03mit Simon zu verschwinden?
13:05Luisa liebt Simon.
13:06Und sie würde alles für diese Liebe tun.
13:20Ja, Becker.
13:23Geh ich weg.
13:24Bitte.
14:03Scheiße, Kürta.
14:06Scheiße, Kürta.
14:19So, fünf Minuten.
14:25Oh Gott.
14:27Oh Gott, also wenn das jetzt neun Monate so geht,
14:30na dann Prostmahlzeit.
14:54Oh nein.
14:57Oh nein.
14:59Bitte nicht.
15:01Bitte nicht Konrads Jagdmesser.
15:04Was mach ich denn jetzt?
15:07Ich kann doch Konrad nicht sagen, du Schatz.
15:10Mir ist heute dein Messer kaputt gegangen.
15:12Ja.
15:12Genau das, was du als Erbstück von deinem Großvater hast.
15:15Nein, ja.
15:16Es ist das, was dein Vater dir zur Gesellenprüfung geschenkt hat.
15:22Mist.
15:25Ich meine, ich könnte ihm auch sagen, du Konrad,
15:27ich hab heute in deine Tasche geguckt,
15:29weil es Plink gemacht hat.
15:30und dann war auf einmal dein Messer kaputt.
15:33Ach, das geht doch auch nicht.
15:36Was ist denn das Blöde?
15:37Weh.
15:38Weh.
15:48Und wo war er jetzt?
15:51Hier.
15:58Ja, guten Tag.
15:59Mein Name ist Elsa Ritter.
16:00Sagen Sie, ähm, reparieren Sie auch Jagdmesser?
16:02Ja, das ist nämlich sowas wie ein Notfall.
16:14Bäckersbooten?
16:28Bäckersbooten?
16:31Aufgelegt.
16:32Oh nein, das wird ja gar nicht weniger.
16:34Na, wie denn auch?
16:35Wenn ich ans Telefon gehe, kann ich nicht ausliefern,
16:37und wenn ich ausliefer, kann ich nicht ans Telefon gehen.
16:39Ich kann mich doch nicht zweiteilen.
16:40Jetzt reicht's.
16:41Was machst du?
16:42Ich ruf Sebastian an und sag ihm, dass er dir helfen soll.
16:44Es ist auch sein Job.
16:46Du hast ja recht, aber es ist mein Partner,
16:47also ruf ich ihn an.
17:10Sebastian.
17:13Was machst du denn da?
17:15Ich repariere die Fußrasten meines Motorrads.
17:25Hallo, Maike.
17:27Sebastian, hier ist Lissi.
17:28Hi, Lissi.
17:29Was gibt's?
17:30Arbeit.
17:32Ich kann nicht.
17:33Du kannst nicht?
17:34Was soll das bitte heißen?
17:35Dass es im Moment nicht geht.
17:37Aha.
17:39Und wie lange soll dieser Moment andauern?
17:41Solange er eben dauert.
17:43Das ist zu lange.
17:45Du verstehst es nicht.
17:47Das ist mir einfach im Moment zu viel Druck.
17:48Der Job, du...
17:49Zu viel Druck?
17:51Dann sag ich dir mal was.
17:52Weißt du, was Druck ist?
17:54Das ist, wenn man plötzlich die ganze Verantwortung alleine tragen muss.
17:57Verstehst du?
17:58Ich brauch das ja alles nicht.
18:00Ich schmeiß es hin, genau wie du.
18:02Ich, ich mach mein Abitur ganz in Ruhe und fang nochmal von vorne an, allein.
18:07Hallo, bist du noch dran?
18:09Ja.
18:10Und, hast du dazu irgendwas zu sagen?
18:13Mach, was du für richtig hältst.
18:18Das werde ich.
18:21Jetzt sag nicht, ihr habt Schluss gemacht.
18:23Doch.
18:24Das haben wir.
18:26Zumindest beruflich.
18:28Es ist ihm alles zu viel Druck.
18:32Ach, Lissi.
18:42Habt ihr Streit?
18:49Ich gehe jetzt zum See.
18:51Ich wollte deinem Vater ein paar Blumen bringen.
18:55Hast du vielleicht Lust mitzukommen?
18:58Zum See?
19:00Da ist ja gar nicht Papas Grab.
19:18Die Stiftungsaufsicht überwacht die Einhaltung der Stiftungssatzung.
19:28Insbesondere die des Stiftungszwecks und die Erhaltung des Vermögens.
19:34Danke, Herr Ritter.
19:40Leute, Herr Böck, gibt es Neuigkeiten von Simon?
19:43Das wollte ich Sie auch gerade fragen.
19:46Haben Sie eigentlich schon mein Stiftungskonto eingerichtet?
19:48Ich arbeite daran.
19:50Was ist mit Simon?
19:51Sind Sie immer auf der Spur?
19:52Ich hoffe, ich kann mir die Kontonummer merken.
19:54Wenn Sie Simon gefunden haben, bekommen Sie Ihr Geld.
19:57Na, dann füllen Sie doch schon mal die Überweisung aus.
20:00Ihr Simon ist auf dem Hausboot.
20:01Gott sei Dank.
20:02Es geht ihm aber nicht besonders gut.
20:05Für Sie verantwortlich sind.
20:06Ja.
20:07Keine Rose ohne Dornen.
20:10Sehen Sie es doch einfach als Chance.
20:13Ihr Simon muss zum Beispiel jetzt gerade dringend zum Arzt.
20:16Ja, dann bringen Sie ihn ins Krankenhaus.
20:18Nee, das werde ich bestimmt nicht tun.
20:21Aber vielleicht wollen Sie ja die Ratterin spielen.
20:24Ja.
20:26Ja, das ist eine gute Idee.
20:28Dann beeile ich mich.
20:29Probleme?
20:30Nein.
20:31Hast du was von Luisa gehört?
20:33Nein, ich hatte gehofft, dass sie sich vielleicht bei dir meldet.
20:36Sie kommt bestimmt, wenn sie Simon nicht finden kann.
20:39Und wenn sie ihn schon gefunden hat?
20:42Sie kommt zurück.
20:44Glaub mir.
21:04Wenn du gekommen bist, um mit mir über Lissi zu sprechen, dann vergiss es einfach.
21:07Bin ich aber nicht.
21:08Na, dann ist ja gut.
21:11Was machst du da?
21:13Ich repariere die Fußrasten meines Motorrads.
21:15Die sind nämlich abgefahren.
21:16Ach, und das kennst du selber?
21:17Ja, ich versuche es zumindest.
21:19Sag mal, du bist doch nicht wirklich gekommen, um mit mir über Motorräder zu reden, oder?
21:22Na ja, da muss ja irgendwas dran sein, wenn es das Einzige ist, was dich noch interessiert.
21:25Na ja, klar.
21:26Jetzt wird es so eine Psychonummer, hm?
21:28Nein, ich meine es ernst.
21:30Ich möchte dich gerne verstehen.
21:34Warum?
21:36Was ist das denn jetzt für eine Frage?
21:38Eine ernst gemeinte.
21:39Was interessiert sich, was in mir vorgeht?
21:41Na, weil wir befreundet sind?
21:42Und weil du mir nicht egal bist und Lissi auch nicht?
21:45Ihr seid meine besten Freunde und ich will nicht, dass nach Beckersboden auch noch eure Beziehung den Bach runtergeht.
21:50Dann sieh nicht hin.
21:52Aber ich glaub's einfach nicht, dass dir das alles egal ist.
21:58Weißt du, ich hab mal dran geglaubt, dass man alles erreichen kann, wenn man das will und wenn man sich
22:02Mühe gibt.
22:03Ja, das glaub ich auch.
22:05Mein Vater hat das auch geglaubt.
22:07Das hätte auch fast geklappt.
22:08Das war aber, bevor er seine Frau mit seinem Bruder betrogen hat.
22:11Und bevor er überfahren worden ist.
22:12Und na ja, den Rest kennst du ja.
22:14Und jetzt frag ich dich, wozu das Ganze?
22:16Wozu die Mühe, wenn man am Ende nicht mal ein anständiges Grab bekommt?
22:25Wie kann man sich eigentlich die Fußrasten abfahren?
22:32Man muss sich weit genug in die Kurven legen.
22:38Hallo, jemand zu Hause?
22:42Hier!
22:45Hallo?
22:46Musst du gar nicht arbeiten?
22:48Ich wollte mich ein bisschen ausrunden, weil die...
22:50Verstehe.
22:50Ich muss gleich wieder los.
22:51Ich hab nur meine Tasche vergessen mit dem Jagdmesser.
22:53Mit dem Jagdmesser? Aber brauchst du das denn heute?
22:56Ich geh eigentlich nie ohne mein Messer in den Wald.
22:59Aber dann geh doch nicht in den Wald.
23:00Dann geh mit mir spazieren. Ich hab Zeit.
23:04Ich weiß, was besser ist.
23:08Kommst einfach mit in den Wald.
23:09Ich bereite uns ein schönes Picknick.
23:11Und dann arbeiten wir noch ein bisschen an unserer Familienplanung.
23:17Wollen wir uns mit der Familienplanung nicht mal eine Pause geben?
23:25Heißt, dass du bist?
23:26Nein.
23:28Ich bin nicht schwanger.
23:29Ich hab vorhin mal einen Test gemacht.
23:30Aber schwanger bin ich nicht.
23:32Aber das macht doch nichts.
23:34Dann klappt's vielleicht beim nächsten Mal.
23:38Nimmst du ja sehr locker.
23:40Hast du gedacht, dass es so schnell funktioniert?
23:43Na ja, also...
23:44Zumindest hatte ich's gehofft.
23:46Aber du anscheinend ja nicht.
23:47Ich bin doch nicht naiv.
23:50Na gut.
23:52Du musst doch mal los.
24:07Eine Sekunde länger auf dem Hausboot.
24:09Und Del Brück hätte mich bei Simon erwischt.
24:13Hoffentlich kümmert er sich um ihn.
24:15Simon braucht dringend einen Arzt.
24:19Aber was ist, wenn Simon sich verrät?
24:21Wenn er Del Brück sagt, dass ich bei ihm war?
24:24Nein.
24:25Simon wird wissen, dass er sich vor Del Brück verstellen muss.
24:28Schließlich hab ich ihm alles erzählt.
24:31Endlich hab ich ihm die Wahrheit gesagt.
24:33Dass ich alles nur getan habe, um ihn zu schützen.
24:42Luisa, was ist denn mit dir passiert?
24:46Es hat geregnet.
24:48Geregen?
24:49Wo soll es denn geregnet haben?
24:53Also ehrlich gesagt bin ich beim Spazierengehen in den See gefallen.
24:56So.
24:57Du bist einfach so ins Wasser gefallen.
25:01Luisa, sag mir die Wahrheit.
25:05Welche Wahrheit.
25:07Komm.
25:08Ich kenn dich doch.
25:11Warum willst du mir etwas vormachen?
25:14Warum heiratest du den Mann,
25:17den du nicht liebst
25:18und den Mann, den du liebst, jagst du davon?
25:38Ich hab richtig gesehen, wie enttäuscht er war.
25:41Weil du das Messer kaputt gemacht hast?
25:42Nein, weil ich nicht schwanger bin.
25:45Er hat ja auch geglaubt, dass es sofort klappt, oder?
25:47Ich auch.
25:48Ihr habt ja auch alles Mögliche angestellt.
25:51Das war wohl zu viel des Guten.
25:54Gutes, was Spaß macht.
25:55Ach, Maike, als du heute Morgen mich auf die Idee gebracht hast,
25:58dass ich vielleicht schwanger sein könnte,
25:59da hab ich's wirklich geglaubt.
26:01Und wie hat sich das angefühlt?
26:04Für einen klitzekleinen Moment war's das Schönste,
26:06was ich mir vorstellen kann.
26:09Naja, ich muss jetzt los.
26:10Ich muss ja noch das Messer reparieren.
26:12Ich will noch in die Apotheke.
26:13Also die Gurken waren wirklich zu viel.
26:14Ach, äh, kannst du mir was aus der Apotheke mitbringen?
26:16Hier, das trage ich irgendwie die ganze Zeit schon in meiner Tasche rum.
26:20Die Anti-Baby-Pille?
26:22Ja.
26:23So sieht meine Familienplanung aus.
26:25Sag mal, gibt's da irgendjemanden?
26:28Naja, man weiß ja nie.
26:30Ohoho.
26:33Und dann sagt sie mir, dass es nicht geklappt hat.
26:35Einfach so.
26:36Wenigstens hat sie dir nicht auf Band gesprochen.
26:39Und wir haben wirklich alles Mögliche versucht, um schwanger zu werden.
26:42Und dafür, dass sie sich angeblich genauso sehr ein Kind wünscht wie ich,
26:45hat sie das vorhin eine Spur zu locker genommen.
26:47Und halt ehrlich gesagt, ich verstehe nicht wirklich, was dein Problem ist.
26:50Ja, ich frage mich, will Elsa wirklich ein Kind oder tut sie nur so?
26:53Dieses Miststück.
26:54Ja, du meinst also auch, sie macht mir was vor.
26:56Was?
26:57Nein, um Gottes Willen, ich meine die Kassette.
27:00Konrad.
27:01Du weißt genau, wie sehr sie dich liebt.
27:03Sowas würde sie niemals tun.
27:04Außerdem weiß ich, dass sie sich ein Kind wünscht.
27:06Ja, und warum nimmt sie dann das Nichtschwangersein so auf die leichte Schulter?
27:09Wäre dir eine schwere Depression lieber?
27:11Nein, natürlich nicht.
27:12Also, wie ging es dir denn, als du erfahren hast, dass sie nicht schwanger war?
27:16Ich war enttäuscht natürlich.
27:18Ja, und sie war mindestens genauso enttäuscht.
27:20Und damit es dir, mein Lieber, nicht schlechter geht,
27:22da ist sie halt einfach fröhlich zur Tagesordnung übergegangen.
27:25Du meinst, Frauen machen immer genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich fühlen?
27:28Ich befürchte manchmal schon, ja.
27:30Muss ich das verstehen?
27:31Nein, ganz im Gegenteil.
27:34Je mehr du versuchst, es zu verstehen, desto mehr kommt es dir vor,
27:36als würden sie rückwärts sprechen.
27:40Tja, ich glaube, hier ist nichts mehr zu retten.
27:43Also, ich muss los.
27:45Können Sie das bitte in den Müll schmeißen?
27:48Danke, den Kaffee zahlt er.
27:55So, hier, etwas Heißes.
27:59Das wird dir gut tun.
28:01Danke.
28:05Luisa, wenn du schon nicht mit mir reden willst,
28:08hast du wenigstens Simon alles erklärt, was in dir vorgeht?
28:11Ja, das habe ich.
28:13Ich hoffe, er kann mir verzeihen.
28:15Ja.
28:16Vielleicht versteht er dich ja, der arme Junge.
28:35Warte, ich helf dir.
28:40Oh, das war gut.
28:41Vorsichtig.
28:42Danke.
28:48Ach, Simons Handverletzung sieht ja wirklich schlimm aus.
28:52Du weißt davon?
28:53Nora hat so etwas angedeutet.
28:55Sag mal, wie ist denn das passiert?
28:57Ich weiß nicht.
29:02Luisa, was ist hier eigentlich los?
29:06Das, das wüsste ich auch gern.
29:19So, und wenn es im Lager nicht mehr ist, dann musst du das hier eintragen.
29:22Und dann können wir es eben beim nächsten Mal, wenn wir bestellen...
29:24Ein Pappuccino, bitte.
29:26Du hast nicht zufälligerweise Hagen gesehen?
29:29Äh, hab doch gerade knapp verpasst.
29:33Sag mal, darf ich dich auf einen Kaffee anladen?
29:36Ich muss leider los.
29:38Konrad, du...
29:39Also, du und Hagen, ihr seid doch jetzt ziemlich gut befreundet, oder?
29:44Ja, kann man so sagen.
29:46Hat er dir gegenüber vielleicht eine Nachricht erwähnt, die ich ihm hinterlassen habe?
29:51Eine Nachricht?
29:52Nö.
29:54Ach komm, Konrad.
29:55Ihr Männer redet doch andauernd über uns Frauen.
30:06Verstehe.
30:07Also, es ist anders gewesen, als es jetzt aussieht.
30:09Ich fürchte, diese Botschaft ist andeutig.
30:11Nein, Sophie, weißt du...
30:14Ach, lass es einfach Hagen erklären, ich muss los.
30:25Sophie Nowat?
30:27Herr Dr. Meinke, nett, dass Sie zurückrufen.
30:31Ja, es geht um die Van Weiden-Scheidung.
30:35Sagen Sie, wann haben Sie denn diesen Brief abgeschickt?
30:39Nein, er ist noch nicht angekommen.
30:42Gut, dann warte ich darauf.
30:45Ich danke Ihnen ans Bein.
30:46Ja, wiederhören.
30:57Luisa, Eva hat mir gesagt, dass du hier bist.
31:01Seit wann bist du denn wieder da?
31:03Noch nicht lange.
31:04Dann hast du sie mal nicht gefunden?
31:06Doch, er war auf dem Hausboot.
31:07Und?
31:08Seine Hand hatte sich entzündet.
31:10Er hatte Fieber und er hat das Bewusstsein verloren.
31:12Aber ich musste weg, weil plötzlich Delbrück kam.
31:15Jetzt mal langsam, wie kam Delbrück zum Hausboot?
31:17Ich weiß es nicht, vielleicht liegt es daran, dass er ihn schon einmal dort gefunden hat.
31:22Hat er dich gesehen?
31:23Nein, ich konnte rechtzeitig entwischen.
31:26Das ist gut.
31:27Weißt du, wo Simon jetzt ist?
31:30Zu Hause im Atelier.
31:32Hat Delbrück ihn zurückgebracht?
31:34Nein, Nora.
31:36Wie so Nora?
31:36Was hat sie damit zu tun?
31:38Ich weiß es nicht.
31:40Vielleicht hat Simon sie angerufen, damit sie ihn vom Krankenhaus abholt.
31:43Sein Arm war geschehen.
31:48Henning, ich habe Simon die Wahrheit gesagt.
31:51Was?
31:51Über die Erpressung.
31:53Warum ich ihn verlassen habe.
31:54Warum ich dich geheiratet habe.
31:57Wie hat er reagiert?
31:59Ich weiß es nicht.
32:00Er hatte so starkes Fieber.
32:02Dann kam Delbrück.
32:05Du meinst, Delbrück hat Nora verständigt?
32:07Vielleicht.
32:10Ich verstehe nicht, warum Simon sich noch nicht bei mir gemeldet hat.
32:14Aber Simon weißt doch jetzt, dass er zu dir auf Abstand gehen muss.
32:18Vielleicht hast du recht.
32:21Wie wird das jetzt weitergehen mit euch beiden?
32:25Ich hoffe, dass mir Simon irgendwann verzeihen kann.
32:27Dass wir nochmal ganz von vorne anfangen können.
32:30Klar.
32:34Henning, es tut mir leid.
32:37Kein Problem.
32:38Ich wusste ja, wie ich mich eingelassen habe.
32:43Und?
32:44Hat Sophie gesagt, wann der endgültige Scheidungstermin nun stattfindet?
32:47Nein.
32:48Bei Gericht hat man ihr wohl nur gesagt, dass der Brief längst abgeschickt wurde.
32:53Wir können froh sein, dass die Bäckersboten solche Sendungen nicht transportieren.
32:56Der Brief würde nie ankommen.
32:59Aha.
33:00Und warum nicht?
33:02Sebastian.
33:04Gibt es Ärger?
33:06Ha!
33:06Das wäre untertrieben.
33:09Na dann erzähl doch mal.
33:16Wenn ich denke, wie euphorisch wir waren, als wir die Firma gegründet haben.
33:21Wir hatten doch den ersten Monat sogar 14,80 Euro Gewinn gemacht.
33:24Ja, das war ein sehr guter Anfang.
33:26Und jetzt seid ihr doch ein vieles erfolgreicher.
33:30Die Bäckersboten wird es nicht mehr geben.
33:32Aber ich denke, ihr hattet so viele Aufträge.
33:34Ja, aber die vielen Aufträge kann man nur zu zweit bewältigen.
33:39Lässt Sebastian nicht im Stich?
33:42Ja.
33:45Er kommt nicht über den Tod seines Vaters hinweg.
33:47Und ohne ihn schaffe ich es nicht.
33:52Aber du hast doch in den letzten Wochen auch schon ohne ihn gearbeitet.
33:55Da dachte ich ja auch, dass er irgendwann wieder anfangen wird zu arbeiten,
33:58wenn es seinem Vater wieder besser geht.
34:00Né, sieh.
34:02Du wirst doch jetzt nicht aufgeben, oder?
34:03Es bleibt mir nichts anderes übrig, Papa.
34:06Oh doch, das tut es.
34:07Ach ja?
34:09Jetzt hör mir mal zu.
34:10Du hast alles unternommen, um mich von deiner Geschäftsidee zu überzeugen.
34:14Ihr habt einen guten Kundenstamm.
34:16Zu dem auch übrigens die Van Weiden Group gehört.
34:19Es tut mir leid, Papa, aber du wirst dir einen neuen Kurierdienst suchen müssen.
34:22Ich will aber nur Bäckersboten.
34:24Oh, Papa.
34:26Lissi, du bist eine Van Weiden.
34:28Du gibst nicht einfach auf.
34:30Es tut mir leid, dass dein Partner abgesprungen ist, aber dann stellt man zur Not jemand anderen ein.
34:35Das wird aber nicht das gleiche wie mit Sebastian.
34:39Ja, gut, das mag ja sein.
34:42Aber denk daran, es geht hier um deinen Traum.
34:45Auch wenn du ihn nicht mit diesem Sebastian verwirklichen kannst, es bleibt dein Traum.
34:51Lissi, ich bin so stolz auf dich.
34:52Du hast so viel erreicht.
34:54Willst du das alles jetzt wieder wegschmeißen, nur weil es das erste Mal ein paar Schwierigkeiten gibt?
35:17So, jetzt nimmst du erst mal zwei von denen hier.
35:20Ja.
35:22Geht's?
35:24Und wenn die Schmerzen schlimmer werden, dann sollst du eine von denen hier nehmen, hat der Arzt gesagt.
35:28Danke.
35:31So, jetzt schauen wir mal.
35:34Hey, zumindestens scheint das Fieber zu sinken.
35:37Glaubst du, meine Hand muss operiert werden?
35:39Komm, Simon, du hast doch gehört, was der Arzt gesagt hat.
35:42Erstmal muss die Entzündung zurückgehen.
35:44Gott sei Dank ist der Bruch nicht kompliziert.
35:47Danke, Nora.
35:50Das ist doch selbstverständlich.
35:51Du hast mich aus dem Gefängnis geholt und dich um meine Familie gekümmert.
35:55Und jetzt hast du mich ins Krankenhaus gefahren und kümmerst dich immer noch um mich.
35:59Ich hab dir schon im Gefängnis gesagt, dass ich immer für dich da bin.
36:04Weißt du eigentlich, wie das passiert ist?
36:05Ich meine, ich bin nicht ins Krankenhaus gekommen.
36:09Du kannst dich nicht erinnern?
36:10Nein.
36:12Das Letzte, was ich wollte, war, ich hab versucht, aufs Hausboot zu kommen.
36:21Dann hol ich dir jetzt erst mal noch was zu trinken und dann helfen wir deinem Gedächtnis mal auf die
36:24Sprünge.
36:25Ja.
36:34Hallo.
36:36Hallo.
36:44Hallo.
36:45Einmal anschneiden und ins warme Wasser, bitte.
36:50Wow.
36:51Das sind aber schöne Blumen.
36:54Hast du was angestellt?
36:56Du musst doch nichts anstellen, um einer tollen Frau Blumen zu schenken.
36:59Die sind aber schön.
37:02Mh.
37:03Was riecht denn hier so lecker?
37:05Ja, die tolle Frau, die braucht eben auch keinen Grund, um den tollen Mann was Schönes zu kochen.
37:10Königsberger Klopse.
37:13Vegetarisch.
37:17Elsa, ich wollte dir noch was sagen.
37:24Also, irgendwie war ich vorhin schon ein bisschen enttäuscht.
37:32Weil, naja, also ich hatte den Eindruck, dass es dir vollkommen egal ist, ob du schwanger bist oder nicht.
37:36Na, aber Konrad, nein.
37:39Naja, du hast es aber sehr locker genommen.
37:42Weißt du, für mich wäre es auch das Schönste gewesen, schwanger zu sein.
37:46Aber wir dürfen nicht jedes Mal enttäuscht sein, wenn es nicht klappt.
37:49Wir müssen ein bisschen entspannt bleiben.
37:57Ja, wahrscheinlich hast du recht.
38:00Und es gibt ja auch noch mehrere Kapitel in meinem Buch über Liebesrituale, die wir noch gar nicht berücksichtigt haben.
38:05Ja, und Falkenthal ist ja sehr groß.
38:09Wer weiß, wie viele magische Orte Falkenthal noch hat.
38:12Mhm.
38:14Mhm.
38:19Du Konrad.
38:20Ja.
38:21Soll ich die Blumen nicht mal ins Wasser stellen?
38:25Na gut.
38:26Komm doch mit.
38:28Na, ich warte hier.
38:34Kannst du mal rangehen?
38:57Ich halte das nicht mehr aus.
38:58Ich muss es jetzt wissen.
39:03Warum meldet sich Simon nicht?
39:05Er kennt die Wahrheit.
39:07Und was macht Nora so lange bei ihm am Atelier?
39:11Warum hat er nicht mich angerufen, sondern Sie, um ihn aus dem Krankenhaus abzuholen?
39:20Ich kann nicht mehr abwarten, bis er sich meldet.
39:27Ich habe Angst, dass er sich nicht mehr aus dem Krankenhaus abzuholen kann.
39:29Ich habe Angst, ihn zu verlieren.
39:33Ich habe Angst, ihn zu verlieren.
39:47Ich habe Angst, ihn zu verlieren.
39:51Aber woher hattest du denn den Schlüssel für das Hausboot?
40:04Aber woher hattest du denn den Schlüssel für das Hausboot?
40:07Ich glaube, ich bin eingeschlafen.
40:09Wo?
40:09Draußen?
40:10Ja, und als ich aufgewacht bin, lag ich im Hausboot.
40:12Und mir war sehr kalt.
40:16Und du kannst dich nicht mehr erinnern, wie du dort hingekommen bist?
40:21Nein.
40:24Also, ich habe dich überall gesucht.
40:30Und dann bin ich hierhergekommen, habe das hier gesehen.
40:34Dann habe ich versucht, dich zu erreichen, aber naja, dann habe ich mir gedacht, wo könnte
40:41Simon in seiner Panik wohl hingelaufen sein?
40:44Und dann bin ich einfach meinem Gefühl gefolgt, zum Hausboot gefahren.
40:50Gott sei Dank habe ich dich dort gefunden.
40:53Na ja, und dann habe ich dich erst mal ins Warme gebracht und dir den Arm verbunden und
40:59ins Krankenhaus gefahren.
41:01Das heißt, du hast mich gerettet?
41:15Ich weiß, dass ihre persönliche Situation zurzeit etwas schwierig ist, aber wenn sie
41:19ihren Job hier nicht ernst nehmen, muss ich mir einen neuen Kurierdienst suchen.
41:23Das ist doch merkwürdig.
41:24Zuerst taucht Delbrück dort auf, ja?
41:26Der Mann, der für Simons Verletzungen verantwortlich ist.
41:27Delbrück war auch am Hausboot.
41:28Allerdings.
41:29Und kurze Zeit später taust du dort auf.
41:31Das sind ein bisschen viele Zufälle auf einmal, oder?
41:33Was hast du jetzt vor?
41:34Ich meine mir, Simon.
41:35Ich werde ihn in Ruhe lassen.
41:36Ich kann ihn doch nicht länger gefährden.
41:38Auch wenn das heißt, dass ich auf meine Liebe verzichten muss.
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