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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich habe keine guten Neuigkeiten für Sie.
00:02Nur zu, ich bin im Training.
00:07Geht es um meinen Vater?
00:09Es tut mir sehr leid, aber...
00:13Was? Was ist mit ihm?
00:15So wie es aussieht, wird er wohl nicht mehr gesund werden.
00:21Aber ich dachte...
00:23Es gab Komplikationen und...
00:26die Ärzte können leider nichts mehr für ihn tun.
00:31Lisa, bitte sag mir, was los ist.
00:36Das kann ich nicht.
00:39Was immer es ist, du weißt, du kannst mir vertrauen.
00:42Ich meine, wir werden gleich heiraten.
00:43Ich werde dein Ehemann sein.
00:45Nein.
00:48Was heißt nein?
00:51Ich kann es nicht.
00:55Ich dachte, ich kann es, aber...
00:58das geht nicht.
01:03Ich kann nicht nicht heiraten.
01:06Ich kann nicht heiraten.
01:14Hey, what you looking for?
01:19No one has the answer.
01:22They just want more.
01:27Hey, who's gonna make it right?
01:33This could be the first day of my life.
01:44Jetzt beruhige dich erst mal.
01:47Du bist nervös, das verstehe ich.
01:50Es ist doch völlig normal, vor der Hochzeit kalte Füße zu kriegen.
01:52Nein, das ist es nicht.
01:54Das geht einfach nicht unter diesen Umständen.
01:57Du willst doch lieber eine große romantische Hochzeit.
02:01Ich habe mich sowieso gewundert, warum du nicht kirchlich heiraten möchtest.
02:07Ich liebe dich, Luisa.
02:09Und ich will, dass du glücklich wirst.
02:12Wenn du willst, holen wir die kirchliche Trauung einfach nach.
02:15Nein, das ist es nicht.
02:16Was ist es dann?
02:24Ich liebe dich nicht.
02:28Warum hast du mir dann einen Antrag gemacht?
02:33Weil ich musste.
02:36Annabelle hat mich...
02:37Was hat Annabelle mit unserer Hochzeit zu tun?
02:41Sie macht mich dafür verantwortlich, dass Richard van Weyden sich von ihr scheiden lässt.
02:46Und aus Rache will sie, dass ich genauso unglücklich werde wie sie.
02:51Deshalb hat sie mich erpresst.
02:53Was? Womit denn?
02:56Sie hat Simon im Gefängnis zusammenschlagen lassen.
03:01Sie wollte ihn freilassen.
03:05Wenn nicht.
03:07Wenn du mich heiratest.
03:24Luisa hat es verdammt, eilig Henning Reichenbach zu heiraten.
03:27Du verstehst einfach nicht.
03:28Wir wollten heiraten.
03:29Ich habe leider keine guten Neuigkeiten für Sie.
03:31Gibt es meines Erachtens?
03:32Es tut mir sehr leid, aber so wie es aussieht, wird er wohl nicht mehr gesund werden.
03:41Und?
03:42Der Antrag auf Ausgang ist gestellt.
03:46Dankeschön.
03:47Jetzt brauchen wir nur noch ein klein wenig Geduld, bis die Gefängnisdirektion eine Entscheidung getroffen hat.
03:52Wie lange dauert so etwas?
03:53Ich hoffe sehr, dass es schneller geht als bei dem Antrag auf Haftverschonung.
03:57Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ob wir heute noch mit einer Entscheidung rechnen können.
04:01Mein Vater liegt aber im Sterben.
04:03Ich meine, die können mir doch nicht einfach verweigern, ihn noch einmal zu sehen.
04:05Meine Familie braucht mich jetzt.
04:06Ich habe die Dringlichkeit des Falls deutlich gemacht.
04:09Mehr kann ich leider nicht tun.
04:11Das heißt, ich soll hier einfach nur rumsitzen und warten, während sich der Zustand meines Vaters immer weiter verschlechtert.
04:16Es tut mir leid.
04:23Und ich bin auch noch so dumm und glaube dir deine Show.
04:26Ich wollte dir nicht wehtun.
04:29Du hast mir vorgespielt, dass du mich liebst.
04:31Dass du dein Leben mit mir verbringen willst.
04:34Was dachtest du denn, dass mich das glücklich macht?
04:36Nein.
04:38Aber es ist dir egal.
04:39Hauptsache Simon wird aus dem Gefängnis entlassen.
04:41Er wurde von seinen Mithäftlingen zusammengeschlagen.
04:44Annabella...
04:45Annabella liegt mit einem Schlaganfall im Krankenhaus.
04:49Ich glaube nicht, dass sie Simon das Leben momentan schwer machen kann.
04:52Aber Kommissar Delbrück...
04:54Er wird von Annabella bezahlt.
04:56Er ist Annabella's Komplize.
04:59Ich weiß, das hört sich alles unglaublich an.
05:02Aber er hat mich erpresst.
05:05Er hat mir gedroht, dass Simon noch viel Schlimmeres passiert.
05:08Wenn ich dich nicht heirate.
05:11Als wirst du mir brav was vorgespielt.
05:15Was hätte ich denn tun sollen?
05:16Mir die Wahrheit sagen zum Beispiel?
05:18Ich durfte mit niemandem darüber sprechen.
05:20Mit dir schon gar nicht.
05:22Ich hätte dir geholfen.
05:25Ich hatte Angst, dass sie es herausfinden.
05:28Und Simon noch mehr antun.
05:35Es ging dir die ganze Zeit um Simon.
05:41Als du mich geküsst hast, dachtest du da auch an ihn?
05:48Ich weiß es nicht.
05:51Noah hätte ich sowas zugetraut.
05:53Aber dir?
05:56Ich weiß, dass es falsch war.
06:00Deshalb habe ich es dir jetzt gesagt.
06:03Ich hätte dich nicht heiraten können, ohne dass du die Wahrheit kennst.
06:09Und jetzt, wo ich Bescheid weiß, erwartest du wohl nicht, dass ich dich noch heirate.
06:19Henning.
06:21Sie haben Simon mit Glasscheiben ins Essen getan.
06:27Kommissar Delbrück schreckt vor nichts zurück.
06:32Was ist, wenn Simon es das nächste Mal nicht rechtzeitig merkt?
06:36Was ist, wenn sie ihn umbringen?
07:01Hallo, Sebastian.
07:03Waren wir immer noch im Krankenhaus?
07:05Ich nehme es an, ja.
07:09Sebastian, wegen gestern Abend.
07:14Du weißt, wie sehr deine Mutter, deinen Vater lebt.
07:17Und ihr vorzuwerfen, dass sie ihn sterben lassen will, um...
07:20Ja, ich weiß, was ich gesagt habe, war ungerecht, aber...
07:22Das war es, ja.
07:24Ich kann verstehen, dass du Angst um deinen Vater hast.
07:28Wir wollen alle nicht, dass er stirbt.
07:31Mama ist sich da offensichtlich nicht so sicher.
07:33Sonst würde sie die Einverständniserklärung
07:35für die lebensverlängerten Maßnahmen unterschreiben.
07:37Sebastian.
07:40Die Entscheidung, die deine Mutter jetzt treffen muss,
07:43ist die schwerste, die man einem Menschen abverlangen kann.
07:47Da gibt es kein einfaches Richtig-oder-Falsch.
07:49Was ist denn daran so schwer?
07:50Wenn die Ärzte irgendwas tun können, um Papas Leben zu verlängern,
07:52dann sollen sie es machen.
07:54Ja, auch wenn es heißt, dass Harald leiden wird,
07:57Dein Vater leidet unter multiplem Organversagen.
08:00Du kennst dich doch auch etwas aus und weißt, was das bedeutet.
08:08Die Ärzte können seinen Tod nur hinauszögeln, aber nicht verhindern.
08:15Ich weiß, wie schwer das zu akzeptieren ist, Sebastian.
08:20Aber Harald wird sterben.
08:23Die Frage ist nur, ob er vorher noch monatelang leiden muss.
08:29Ich will nicht, dass Papa stirbt.
08:32Ich auch nicht.
08:34Deine Mutter genauso wenig.
08:38Du weißt, wie sehr deine Mutter Harald liebt.
08:43Und sie überlegt nur, was das Beste für ihn ist.
08:50Papa würde leben wollen.
08:54Bist du dir da so sicher?
08:56Unter diesen Bedingungen?
09:05Die nächste Zeit wird so oder so sehr schwer für uns alle sein.
09:11Egal, wie deine Mutter sich entscheidet.
09:15Wir müssen sie dabei unterstützen.
09:20Sie wird den Halt ihrer Familie brauchen.
09:31Frau Landmann, können Sie bitte am Tisch mit anfassen?
09:34Ich möchte Ihnen etwas zentraler stellen.
09:36Tut mir leid, ich habe zu tun.
09:40Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten.
09:42Gut, dann tun Sie es auch nicht.
09:45Aber ich hatte bisher den Eindruck,
09:47dass Sie gern in diesem Hause arbeiten.
09:50Sehr gern sogar.
09:52Ich auch.
09:53Dann möchte ich Sie bitten,
09:54unsere Arbeitsstellen nicht weiter zu gefährden.
09:57Sie lassen sich aber schnell einschüchtern.
09:59Frau Van Weiden hat eindeutig erklärt,
10:01wenn Sie diese Hochzeit boykottieren,
10:04werden wir beide hinterlassen.
10:05Ach, Nora spielt sich immer ein bisschen auf.
10:09Ich mache mir ernsthaft Sorgen um Luisa.
10:11Diese Hochzeit mit Henning,
10:13das ist ein großer Fehler
10:14und ich werde Sie nicht darin unterstützen.
10:16Es ist nicht Ihre Aufgabe als Köchin,
10:18die Entscheidungen in diesem Hause infrage zu stellen.
10:20Aber meine Aufgabe als Luisas Freundin,
10:24dass Sie das nicht verstehen,
10:25wundert mich nicht.
10:26Für Sie muss alles perfekt
10:27und reibungslos sein.
10:29Gefühle kennen Sie doch gar nicht.
10:32Der Standesbeamte muss gleich da sein.
10:33Ja, dann kann es ja bald losgehen.
10:35So, ich hoffe,
10:36Sie werden rechtzeitig mit den Vorbereitungen fertig.
10:38Selbstverständlich, Frau Van Weiden.
10:39Wo ist denn die Hochzeitstorte?
10:40Sie wird gleich geliefert
10:42und nach der Trauung
10:43zusammen mit dem Champagner gereicht.
10:45Sie können die Torte abbestellen.
10:48Es wird keine Hochzeit geben.
11:02Henning war so verletzt
11:03und das mit Recht.
11:05Ich habe ihm vorgemacht,
11:07dass ich ihn liebe,
11:08dass ich ihn heiraten möchte.
11:11Gibt es etwas Grausameres,
11:12als mit den Gefühlen eines Menschen zu spielen?
11:15Aber ich habe es nicht freiwillig getan.
11:18Die Hochzeit wäre die einzige Möglichkeit gewesen,
11:21Simon aus dem Gefängnis zu befreien.
11:25Ich habe Henning die Wahrheit gesagt.
11:28Aber was bedeutet das für Simon?
11:35Ich liebe ihn.
11:37Und ich muss einen Weg finden,
11:39ihm zu helfen.
11:50Hallo?
11:52Hallo, ich muss hier raus!
11:54Hey!
11:59Was soll das, Herz?
12:01Ich muss hier raus zu meinem Vater.
12:02Über Ausgang entscheidet die Gefängnisleitung.
12:04Wann?
12:05Nächstes Jahr?
12:06Ich muss jetzt hier...
12:07Hier raus!
12:09Vielleicht will ich Sie mit der Gefängnisleitung sprechen!
12:11Haben Sie das gehört?
12:12Ich will mit Ihrem Chef sprechen!
12:16Ich muss hier raus!
12:21Henning, warte doch mal!
12:24Warte!
12:25Bitte, Noah!
12:26Nicht heute, nicht jetzt!
12:27Du kannst doch nicht einfach die Trauung absagen!
12:29Das kannst du Luisa nicht antun!
12:30Die arme Luisa kommt schon klar!
12:32Glaub mir, sie ist toffer, als du denkst!
12:36Ja?
12:37Ja?
12:38Wie sieht's aus?
12:39Trinken Sie schon den ersten Champagner auf Ihre gelungene Erpressung?
12:42Ich trinke nicht so früh am Tag.
12:45Ja, stimmt.
12:46Das gehört sicher nicht.
12:47Sie erpressen lieber Ihr kleines Schwesterchen.
12:50Und?
12:50Hat das glückliche Brautpaar die Torte schon angeschnitten?
12:53Die Trauung verzögert sich ein bisschen.
12:55Was soll das heißen?
12:57Es gibt da ein kleines Problem mit dem Brötigam.
12:59Dann schlage ich Ihnen vor, Sie bewegen sich sofort hierher, zu mir ins Lanzino.
13:04Und unterwegs machen Sie sich bitte einen Plan, damit aus diesem kleinen Problem kein großes wird.
13:09Ja, nein, eigentlich müsste ich jetzt...
13:11Wissen Sie, was das Geheimnis zu einem glücklichen Leben ist?
13:14Nein.
13:15Diskutieren Sie niemals mit einem Polizisten.
13:17Tun Sie einfach nur das, was er Ihnen sagt.
13:24Ah, Frau Maywald, was für eine Überraschung.
13:27Auf dem Revier hat man mir gesagt, dass Sie hier zum Mittag essen.
13:31Setzen Sie sich doch.
13:33Bitte.
13:33Wie heißt es so schön, in Gemeinschaft isst es sich besser?
13:37Ich muss mit Ihnen über die Hochzeit reden.
13:40Bitte sehr.
13:41Danke.
13:41Darf ich Ihnen etwas bringen?
13:43Ja, ein Wasser bitte für Frau Maywald.
13:45Gerne.
13:46Oder werden Sie jetzt eine Reichenbach?
13:48Es wird keine Hochzeit geben.
13:52Sie haben sich entschieden, Ihren Simon im Gefängnis zu lassen?
13:57Ich habe alles getan, was Sie von mir verlangt haben.
13:59Ich habe versucht, Henning zu heiraten.
14:01Aber Sie haben es nicht getan.
14:02Er hat die Hochzeit abgesagt.
14:05Ich fürchte, dann muss ich hier Simon auf weitere zehn Jahre Gefängnis einstellen.
14:15Obwohl, wenn das mit dem Schaben im Essen nochmal passiert, dann kann er vielleicht das Ende seiner Haftzeit gar nicht
14:21mehr erleben.
14:22Ich weiß, dass Annabelle von Weiden sich an mir rächen will.
14:25Das hat doch gar nichts mit Simon zu tun.
14:31Gut, ich tue alles, was Sie wollen.
14:34Ich verspreche, dass ich Simon nie wiedersehen werde.
14:37Ich verlasse Falkenthal, wenn es sein muss, egal was.
14:40Aber bitte sorgen Sie dafür, dass Simon aus dem Gefängnis freikommt.
14:44Sie lieben Simon sehr, oder?
14:48Ich würde alles für ihn tun.
14:54Dann heiraten Sie Henning Reichenbach.
14:56Sonst bleibt Ihr geliebter Simon da, wo er gerade ist, in seiner ganz persönlichen Hölle.
15:06Ich wünschte, Simon wäre hier.
15:08Frau Nowak hat einen Antrag auf Ausgang für Simon gestellt.
15:12Vielleicht kommt es ja damit durch.
15:13Es kann doch nicht sein, dass Sie ihn nicht zu seinem Vater lassen.
15:15Abgesehen davon, dass er unschuldig ist.
15:17Ich meine, Gefangene haben doch auch Rechte.
15:19Ich rufe gleich noch mal Frau Nowak an.
15:21Vielleicht gibt es ja was Neues.
15:24Marianne.
15:25Hallo.
15:27Ich habe mir schon Sorgen gemacht.
15:29Ich war die ganze Nacht in der Klinik.
15:30Ich musste nachdenken.
15:34Und wie geht es Ihnen?
15:37Unverändert.
15:41Und?
15:44Hast du dich entschieden?
15:46Ja.
15:49Ich habe die Einverständniserklärung unterschrieben.
15:54Danke, Mama.
15:56Ich liebe deinen Vater doch auch.
15:58Ich weiß.
15:59Ich weiß.
16:00Es tut mir leid.
16:01Wir stehen das gemeinsam durch.
16:03Ja.
16:11Wie können Sie das Simon nur antun?
16:13Sie sind doch Polizist.
16:15Sie müssen Verbrechen vermeiden und nicht bekehren.
16:17Die Menschen vertrauen Ihnen.
16:19Ja, ja.
16:20Ich weiß.
16:20Das macht doch meinen kleinen Nebenverdienst so einfach.
16:26Sagen Sie, Frau Maywald,
16:28haben Sie nicht noch Hochzeit, um die Sie sich kümmern müssen?
16:31Also nicht, dass ich Ihre Gemeinschaft nicht schätze oder so.
16:40Was machst du denn hier?
16:42Ich?
16:44Na, ich bin hier, um die Antipasti abzubestellen.
16:47Henning meinte, die Hochzeit ist jetzt abgesagt.
16:49Ich habe ihm die Wahrheit gesagt.
16:52Über die Erpressung?
16:53Warum denn?
16:55Ich konnte Ihnen das nicht antun.
16:58Pass auf.
16:59Geh doch jetzt erst mal nach Hause, ja?
17:01Ich bestelle das alles ab,
17:02kläre das mit der Rechnung,
17:03komme danach und dann reden wir.
17:04Gut?
17:04Danke.
17:05Keine Sorge.
17:05Ich bin für dich da, ja?
17:11Puh, das war knapp.
17:13Zum Glück ist mir das mit Herrn Antipasti eingefallen.
17:15Sind Sie endlich fertig mit Ihrer Selbstbeweihräucherung?
17:18Lassen Sie uns mal zum Punkt kommen.
17:19Was haben Sie vor, um die Hochzeit zu retten?
17:21Keine Sorge, ich kümmere mich darum.
17:23Dann hoffe ich mal, dass Sie sich erfolgreich kümmern.
17:26Der liebe Simon hat Ausgang beantragt.
17:28Wieso?
17:28Sein Vater liegt im Staben.
17:30Herr Becker stirbt?
17:31Ja, es sieht so aus.
17:34Unter diesen Umständen kann ich Herrn Simon Becker
17:36nicht länger im Gefängnis halten.
17:39Bis er rauskommt, wird Luisa verheiratet sein.
17:41Dafür sorge ich.
17:43Ich konnte nicht anders.
17:46Ich verstehe dich, Marianne.
17:49Die Vorstellung, dass er stirbt und...
17:51und dann nicht mehr da ist.
17:55Er ist mein Bruder.
17:56Es fällt mir doch auch schwer, entgehen zu lassen.
18:00Letzte Nacht habe ich von ihm geträumt.
18:04Ich habe da auf der Couch gelegen und...
18:07plötzlich stand er da.
18:08Er hatte seinen Mantel an und...
18:12und einen Koffer in der Hand.
18:15Und hat gesagt, dass er jetzt gehen muss und...
18:17dass er sich von mir verabschieden will.
18:21Hat er gesagt, wohin er geht?
18:25Nein.
18:27Ich habe versucht, ihn aufzuhalten.
18:31Ich habe ihm gesagt, dass er mich doch nicht allein lassen kann.
18:34Und dann bist du plötzlich gekommen und...
18:37und er hat gelächelt und hat gesagt,
18:40du bist nicht allein.
18:45Und dann?
18:46Dann hat er...
18:48meine Hand genommen und...
18:50und sie in deine gelegt.
18:53Und dann ist er...
18:54dann ist er einfach gegangen.
18:57Er weiß, dass du ihn liebst.
19:00Und was, wenn nicht?
19:03Was ist, wenn er...
19:05wenn er deswegen gehen musste,
19:06weil er dachte, dass wir beide...
19:11dann ist er nicht so einfach gehen lassen.
19:11Unser Kuss, das war ein Fehler.
19:14Du gehörst zu Harald.
19:16Und das weiß er auch.
19:18Ich kann ihn nicht so einfach gehen lassen.
19:23Noch ist er bei uns.
19:43Harald Becker liegt immer noch im Krankenhaus.
19:45Die Ärzte geben ihm wohl nicht mehr sehr lange.
19:48Das ist bedauerlich, aber...
19:50was kann ich da tun?
19:52Jan, es tut mir ja leid,
19:53dass ich dich in deiner Mittagspause nerven muss,
19:54aber es ist wirklich wichtig.
19:56Ich habe einen Antrag auf Ausgang gestellt
19:58und die Gefängnisleitung...
20:01lässt sich verdammt viel Zeit mit ihrer Entscheidung.
20:04Jetzt soll ich?
20:05Jan, sein Vater liegt im Sterben.
20:09Dankeschön.
20:10Sophie.
20:12Hör zu, ich habe auf die Genehmigung der Freigänger
20:14keinen Einfluss.
20:15Das ist Sache der Gefängnisse selbst.
20:19Aber du leitest die Ermittlungen.
20:20Es ist dein Fall.
20:22Vielleicht brauchst du den Hauptverdächtigen ja um...
20:26ich weiß es nicht,
20:27eine Tatortbegehung zu machen.
20:31Wie stellst du dir das vor?
20:33Und jetzt soll ich auf dem Weg dorthin
20:34zufällig am Krankenhaus vorbeifahren?
20:38Jan, bitte, es ist wirklich wichtig.
20:40Du hast doch immer gesagt,
20:41dass du mir helfen willst.
20:43Und du findest nicht,
20:44dass ich das bereits getan habe, ja?
20:46Ich habe dir bereits geholfen,
20:47als du versucht hast,
20:48einen Brief an deinen Mandanten
20:49ins Gefängnis zu schmuggeln.
20:50Da hätte ich dich melden müssen
20:51und ich habe geschwiegen.
20:53Ja, dafür bin ich dir ja auch dankbar.
20:55Sophie, ich bin Polizist.
20:57Ich werde für die Einhaltung
20:58der Gesetze bezahlt.
20:59Und jetzt soll ich selbst
21:01gegen Gesetze und Vorschriften verstoßen?
21:03Jan, ich würde dich nicht fragen,
21:04wenn es sich wichtig wäre.
21:06Aber hat ein Sohn nicht das Recht,
21:07sich von seinem sterbenden Vater zu verabschieden?
21:10Na ja, vielleicht genehmigt euch morgen
21:12schon die Gefängnisleitung in den Ausgang.
21:13Morgen ist es vielleicht zu spät.
21:18Ich dachte eigentlich immer,
21:19dass du auf meiner Seite bist.
21:26Also, wenn du darüber reden möchtest.
21:29Ich komme klar.
21:34Hör zu.
21:36Das habe ich Helena noch nie erzählt.
21:39Als wir beide damals geheiratet haben,
21:41da war ich kurz davor,
21:43einfach zu verschwinden.
21:46Je näher die Trauung rückte,
21:48desto schlechter ging es mir.
21:49Ich konnte plötzlich nicht mehr atmen.
21:51Der Gedanke daran,
21:53dass ich ab dem Tag
21:53nur noch mit einer Frau zusammen sein sollte.
21:55Also, ich habe gedacht,
21:56ich mache den größten Fehler meines Lebens.
22:04Aber als wir beide dann vor dem Altar standen
22:08und ich ihr in die Augen geblickt habe
22:11und ihr Lächeln gesehen habe,
22:16da war ich der glücklichste Mensch auf dieser Welt.
22:21Na ja.
22:23Mittlerweile bin ich sechsmal verheiratet
22:25und glaub mir,
22:26bei jedem einzelnen Mal
22:28hatte ich ein paar Minuten vor der Trauung
22:31eine kleine Panikattacke.
22:35Ich schätze, beim letzten Mal
22:36war sie etwas größer als sonst, oder?
22:39Tja, wenn ich damals gewusst hätte,
22:41wer Annabelle wirklich ist,
22:42hättest du dir einiges erspart.
22:44Ja, in dem Fall hast du wohl recht.
22:47Aber in deinem,
22:48ich meine, in eurem da,
22:51hast du
22:53eine kleine Panik
22:54kurz vor der Trauung.
22:57Das gehört einfach dazu.
22:59Und ganz besonders vor der ersten.
23:04Das ist es nicht, Wichert.
23:08Luisa,
23:12ich kann sie einfach nicht heiraten.
23:20Es tut mir leid, Simon.
23:23Ich hab wirklich alles versucht.
23:29Hey.
23:31Hallo.
23:42Was ist das?
23:45Das ist der Verlobungsring,
23:47den mir Simon geschenkt hat.
23:52Ich weiß ja,
23:53dass du lieber Simon heiraten würdest
23:55als Henning.
23:55Aber wenn du nicht
23:56auf die Erpressung
23:57von diesem Delbrück eingehst,
23:58dann wird Simon
23:58die nächsten Jahre
23:59im Gefängnis verbringen.
24:00Aber was soll ich machen?
24:02Ist doch Henning derjenige,
24:03der nicht heiraten will.
24:04Warum musstest du ihm
24:05auch von der Erpressung erzählen?
24:07Ich hatte ein schlechtes Gewissen.
24:12Es ist dir auch wirklich lüblich,
24:13dass du so ehrlich bist.
24:15Aber hast du mal drüber nachgedacht,
24:16was das für Simon bedeutet?
24:18Ich denke den ganzen Tag
24:19an nichts anderes.
24:23Ich habe versucht,
24:24mit Delbrück zu sprechen.
24:26Ich habe ihn angefläht,
24:27Simon aus dem Gefängnis zu lassen.
24:29Aber er macht nichts.
24:31Entweder ich heirate Henning
24:34oder Simon bleibt im Gefängnis.
24:36Dann sprich nochmal mit Henning.
24:38Mach ihm klar,
24:38was von dieser Hochzeit abhängt.
24:40Das habe ich doch versucht.
24:44Dann muss ich mit ihm sprechen.
24:48Das bringt doch nichts.
24:51Es ist vorbei.
24:54Ich kann sie ihm nicht helfen.
24:58Ich kann nichts mehr für ihn tun.
25:05Danke.
25:06Und, ist mein Ausgang genehmigt?
25:08Nein, aber...
25:09Das kann doch einfach
25:09alles nicht wahr sein!
25:14Was wollen Sie denn hier?
25:18Sie zu einer Tatortbegehung abholen.
25:20Wozu das denn?
25:21Ich habe Ihnen doch schon alles gesagt,
25:22was ich weiß!
25:23Ich habe Jan,
25:24Kommissar Delbrück,
25:25von Ihrem Vater erzählt
25:26und er hat sich bereit erklärt,
25:28uns zu helfen.
25:29Die Gefängnisleitung geht davon aus,
25:31dass Sie in die Manufaktur
25:32zu einer Tatortbegehung fahren.
25:34Aber...
25:34Sie bringen mich ins Krankenhaus.
25:36Ja, aber nur,
25:36wenn Sie keinen Blödsinn machen.
25:38Kein Fluchtversuch,
25:39keine Diskussion,
25:40wenn ich sage,
25:40dass wir gehen.
25:41Sie sind einfach nur still
25:42und machen genau das,
25:43was ich sage.
25:44Alles.
25:45Ich verspreche es.
25:47Gut.
25:48Dann lassen Sie uns gehen.
25:50Danke.
26:05Ich habe dich gesucht.
26:06Spar dir deinen Vortrag, Noah.
26:08Ich weiß sowieso,
26:08was du sagen willst.
26:09Ja, wenn du es weißt.
26:10Warum sitzt du denn noch hier?
26:11Oben in der Mansarde liegt
26:12Luisa heult auf ihrem Bett
26:13und wartet auf den großen Retter.
26:15Wohl doch auf Simon.
26:17Sag mal, Henning,
26:18was hat dich eigentlich so verändert?
26:21Früher hast du jede Herausforderung angenommen.
26:23Du hast es geliebt,
26:24für etwas zu kämpfen,
26:25weil du wusstest,
26:26dass du immer gewinnst.
26:28Du würdest Simon sofort heiraten,
26:30auch wenn du wüsstest,
26:30dass er dich nicht liebt, oder?
26:32Natürlich würde ich das,
26:33weil ich weiß,
26:34dass Liebe nicht so einfach passiert.
26:36Man muss um sie kämpfen.
26:37Und wenn du Luisa wirklich so lieben würdest,
26:39wie du immer behauptest,
26:40dann würdest du um sie kämpfen.
26:41Sie liebt Simon.
26:42Ja, mein Gott, vielleicht.
26:43Aber das kann sich doch ändern.
26:45Und es wird es auch.
26:48Wenn ihr beide erst mal verheiratet seid,
26:50dann kannst du ihr doch immer noch beweisen,
26:51was für ein toller Mann du bist.
26:53Wenn die verheiratet sind,
26:55wird Simon aus dem Gefängnis entlassen.
26:57Und dann?
26:58Zieh mit ihr weg.
27:00Du musst alles tun,
27:01damit sie Simon vergisst.
27:04Und du kümmerst dich dann
27:05um den trauenden Simon.
27:07Tu doch nicht so,
27:08als würdest du hier um mein Glück gehen.
27:10Henning, es geht mir um unser beider Glück.
27:12Ja?
27:14So eine Chance für diese hier,
27:16die bekommen wir nie wieder.
27:20Sieh mal,
27:20ihr wart doch früher so glücklich zusammen.
27:22Warum soll das denn nicht wieder so werden?
27:25Hm?
27:26Luisa ist so sentimental.
27:29Das weißt du doch.
27:30Du musst nur die richtigen
27:31Voraussetzungen schaffen.
27:33Dann wird sie dir auch wieder gehören.
27:38Vielen Dank, dass Sie mir helfen.
27:40Ja, ja.
27:41Keine Unmesser.
27:43Seitdem ich im Gefängnis sitze,
27:44bin ich mit Sachen konfrontiert worden.
27:47Ich war kurz davor,
27:48den Glauben an die Menschheit zu verlieren.
28:18Ich glaube,
28:19wir sollten noch mal reden.
28:26Ich weiß,
28:26du wolltest nur Simon helfen.
28:34Ich liebe ihn.
28:51Ich habe etwas für Sie.
28:53Luisa wollte,
28:54dass ich Ihnen...
28:55Sie haben mir geschrieben.
28:56Oh, das würde ich an Ihrer Stelle nicht tun.
28:59Sie wissen doch,
29:00dass eingehende Post
29:01zuerst kontrolliert werden soll.
29:02Das geben Sie mir den Brief zurück.
29:06Was macht er denn da?
29:09Mann!
29:10Mann, mach die Straße frei!
29:12Sonst gibt es nur Ordnungsgeld!
29:16Kein Respekt mehr
29:17vor der Polizei, Leute.
29:19Leute.
29:27Ich kann verstehen,
29:28wenn du wütend bist.
29:31Ich war verletzt.
29:36Aber ich weiß,
29:36dass du kein Mensch bist,
29:37der leichtfertig
29:38mit den Gefühlen anders spielt.
29:42Ich wusste einfach nicht mehr,
29:43was ich tun sollte.
29:48Ich habe dir mal versprochen,
29:49dass ich immer für dich da sein werde.
29:52Und das habe ich ernst gemeint, Luisa.
29:59Wenn das bedeutet,
30:00dass ich dich heiraten muss,
30:03dann heirate ich dich.
30:08Aber...
30:08Ich liebe dich, Luisa.
30:11Und ich werde dich jetzt
30:12nicht im Stich lassen.
30:17Wir werden noch heute heiraten.
30:35Ich bin wieder da.
30:37Und Sebastian und Tobias
30:38sind auch da.
30:41Vorsicht, Mama.
30:48Denkst du,
30:49dass er Schmerzen hat?
30:50Nee, er hat sicher
30:51Medikamente bekommen.
31:00Simon.
31:01Hallo.
31:01Simon.
31:01Sind Sie für den Ausgang genehmigt?
31:03Oh.
31:04Genehmigt ist vielleicht
31:05das falsche Wort.
31:06Aber du bist doch da.
31:06Herr Delbrück hat dafür gesagt,
31:08dass ich herkommen kann.
31:09Dankeschön.
31:09Sie ahnen nicht,
31:10wie viel uns das bedeutet.
31:11Ja, ja, ist gut, ja.
31:12Herr Becker?
31:13Hm?
31:13Ich warte draußen
31:13und denken Sie dran,
31:14wir haben nicht ewig Zeit, ja?
31:15Danke.
31:17Hallo, Vater.
31:34Das ist er also.
31:36Der angeblich schönste Tag
31:38meines Lebens.
31:41Und dabei kann ich Henning
31:42wirklich dankbar sein
31:43für seine Hilfe.
31:45Einen besseren Freund
31:46als ihn kann man
31:47sich gar nicht wünschen.
31:50Aber ich liebe ihn nicht.
31:55Ich liebe Simon.
31:57Er ist der Mann,
31:58den ich heiraten will.
32:00Mit dem ich den Rest
32:01meines Lebens
32:01verbringen möchte.
32:05Werde ich jemals
32:06wieder mit Simon
32:07zusammen sein?
32:08oder ist das hier
32:09das Ende unserer Liebe?
32:12Selbst wenn er aus dem
32:13Gefängnis entlassen wird,
32:15Annabelle wird nicht zulassen,
32:17dass ich ihn sehe.
32:21Sie und Delbrück
32:22können ihm immer schaden.
32:25Was muss Simon
32:26von mir denken?
32:28Er muss sich
32:29so verraten fühlen.
32:32Ich wünschte,
32:33er wäre hier,
32:33damit ich ihm
32:34alles erklären kann.
32:39Du hast die
32:40Einverständniserklärung
32:40unterschrieben.
32:41Ich möchte,
32:41dass euer Vater
32:42so lange wie möglich
32:43lebt.
32:44Die Ärzte sagen aber,
32:45dass wir uns
32:45auf das Schlimmste
32:46einstellen müssen.
32:47Selbst mit den
32:48lebensverlängernden
32:48Maßnahmen geben sie ihm
32:49nur noch wenige Wochen.
32:50Noch ist Vater hier,
32:51egal was die Ärzte sagen.
32:53Herr Becker,
32:53wir müssen.
32:54Kann ich mich noch kurz
32:55von meiner Familie
32:56verabschieden?
32:59Ich war draußen.
33:00Danke.
33:04Schön, dass du hier warst.
33:08Ich kann nicht zurück.
33:10Was meinst du damit?
33:12Luisa will heute
33:13Henning heiraten.
33:13Was?
33:14Ihr beide wolltet doch
33:15heiraten.
33:15Wir verstehen es doch auch
33:17nicht.
33:17Das darf doch nicht
33:18wahr sein.
33:20Sie lässt sich einfach
33:21so fallen.
33:21Das ist es ja.
33:22Ich glaube nicht,
33:22dass ich es tun würde.
33:23Ja, und warum heiratest
33:24sie jetzt plötzlich
33:24Henning?
33:25Irgendeinen Grund
33:26wird sie schon dafür haben.
33:27Frau Nowak wollte
33:28einen Brief von Luisa
33:29zu mir ins Gefängnis
33:29schmuggeln.
33:30Und was hat sie dir
33:31geschrieben?
33:31Das weiß ich nicht.
33:32Delbrück hat mir
33:33den Brief abgenommen,
33:33bevor ich ihn lesen konnte.
33:34Aber ich bin mir sicher,
33:35dass sie mir darin
33:35alles erklären wollte.
33:37Was willst du jetzt tun?
33:40Ich muss mich dir
33:40sprechen, bevor diese
33:41Hochzeit stattfindet.
33:43Ach, dann will der
33:44Kommissar dich auch noch
33:45zu dieser Hochzeit fahren?
33:46Nein, er will mich
33:47direkt zurück ins
33:48Gefängnis bringen.
33:50Simon, willst du fliehen?
33:54Ich muss verhindern,
33:55dass Luisa den größten
33:55Fehler ihres Lebens macht.
33:57Aber Simon, wenn du das
33:58tust, dann ist das
33:58ein Schuldeingeständnis.
33:59Und das würde deine
34:00Situation noch verschlimmern.
34:02Dann muss ich das
34:02in Kauf nehmen.
34:04Ich muss mit dir sprechen.
34:06Und wie willst du das
34:07anstellen?
34:07Der Kommissar, der steht
34:08direkt hinter der Tür.
34:10Wie willst du da
34:10vorbeikommen?
34:11Mit eurer Hilfe.
34:13Ohne euch schaffe ich es
34:14nicht.
34:19Aber jetzt muss ich mich
34:20erst mal von Vater
34:21verabschieden.
34:34Ich bin bald wieder bei dir,
34:35hörst du.
34:42Da haben wir uns wohl zu früh
34:43gefreut.
34:44Man muss die
34:44Entscheidung der Herrschaft
34:46akzeptieren.
34:47Aber es ist ein Fehler.
34:49Es ist nicht an uns,
34:51das zu beurteilen.
34:52Vielen Dank, dass ich noch
34:52einmal zurückgekommen bin.
34:53Ich hatte heute keinen
34:54anderen Termin mehr.
34:56Ich nehme an, die Trauung
34:57soll hier stattfinden.
34:58Äh, ja, ja.
35:00Ja, ich wäre dann soweit.
35:02Wir warten nur noch
35:03auf die Braut.
35:03Sie wird gleich hier sein.
35:04Ich werde mal nachschauen.
35:09Na, du bist doch sicher,
35:11dass du sie liebst,
35:12oder?
35:12Ja.
35:13Und das ist du absolut
35:14das Richtige.
35:15Absolut, ja.
35:19Na, endlich.
35:20Wir warten schon alle
35:20auf dich.
35:22Das ist ein einziger
35:23Halbtraum.
35:28Na, komm schon.
35:29Wir müssen alle
35:30Kompromisse machen.
35:32Und lächle mal.
35:33Das ist nicht der
35:34schönste Tag deines Lebens.
35:43Zum Wohl.
35:44Ja, ich muss ja
35:45oder mir ein Kilo nehmen.
35:46Ja.
35:47Aber ich glaube,
35:48ich muss auch schon
35:48wieder weiter besitzen.
35:50Moment, Moment,
35:50stopp, stopp.
35:51Ich brauche die Nummer.
35:52Eine Telefonnummer.
35:54Deine ist.
35:55Moment.
35:56Deine oder Ihre?
36:07Okay, pass raus.
36:08Komm, schnell.
36:14Danke.
36:22Und wenn der Kommissar
36:23ihn erwischt hat?
36:24Das hätten wir schon
36:25mitbekommen.
36:27Hat es geklappt?
36:29Denburg hat nichts
36:29gemerkt.
36:31Er hat zum Glück
36:31mit deiner Krankenschwester
36:32gefleutet.
36:33Ja, dann hoffen wir mal,
36:34dass er noch eine Weile
36:34beschäftigt ist.
36:36Ja, und wenn er nach Simon
36:37fragt, dann lass mir
36:38uns irgendwas einfallen.
36:40Irgendwann wird er schon
36:40merken, dass er weg ist.
36:42Egal, Hauptsache,
36:43er kann jetzt mit
36:43Luisa sprechen.
36:45Ja, ich hoffe sehr für ihn,
36:47dass er herausfindet,
36:48was mit ihr los ist.
36:48Und vielleicht kann er die
36:49Hochzeit ja noch verhindern.
36:52Was ist los?
36:57Oh Gott, sein Herz schlägt
36:59nicht mehr regelmäßig.
37:00Wir brauchen einen Arzt.
37:07Danke.
37:36Hey, hey, können Sie mich
37:38gleich mitnehmen?
37:40Hallo?
37:41Hey!
37:42Mann, das kann doch nicht
37:43wahr sein!
37:51Hey, Sebastian,
37:52die Schicht der Himmel!
37:53Ich habe kein Taxi gefunden,
37:54ich schaffe es nicht
37:54rechtzeitig ins Gutshaus!
37:56Simon, du musst zurückkommen!
37:57Hat Delbrück Alarm geschlagen?
37:58Das ist egal,
37:59ich muss mit Luisa sprechen,
38:00bevor es zu spät ist!
38:00Er geht nicht um Delbrück!
38:01Papas Herz hat er ausgesetzt!
38:04Was?
38:29Wir sind hier zusammengekommen,
38:31weil diese beiden Menschen beschlossen haben,
38:32ihr Leben miteinander zu teilen
38:34und den Bund der Ehe einzugehen.
38:41Ihr braucht die Antibiotika,
38:43Hydroprotison und
38:44Drott Rekogin.
38:48Das ist mit meinem Vater.
38:50Treten Sie bitte zu,
38:50wir tun alles, was wir können.
38:52Verlassen Sie bitte den Raum!
39:00Warten Sie,
39:00erst bei Bewusstsein.
39:05Harald!
39:08Es wird alles gut,
39:09hörst du?
39:10Es wird alles wieder gut.
39:26Es muss jetzt gehen.
39:31Du darfst nicht gehen.
39:34Du kannst mich da nicht allein lassen.
39:37Hörst du?
40:15Du bist nicht allein.
40:21Du bist nicht allein.
40:23Ja, ich will.
40:26Und Sie, Luisa Maywald,
40:28wollen Sie den hier anwesenden Henning Reichenbach
40:29zu Ihrem Mann nehmen?
40:30So antworten Sie bitte mit Ja.
40:32Ja.
40:34Ja.
40:34Ja.
40:43Wie viel 250?
40:49Nichts.
40:49Nochmal 250.
40:54Nichts.
40:54260.
41:04Musik
41:16Musik
41:42Ja, ich will.
41:46Musik
41:56Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, die Idee stammt von dir.
42:00Welche Idee?
42:01Die Oppressung.
42:02Musik
42:05Lissi, du musst ihm helfen, damit er das durchhält.
42:07Ich habe das alles schon mal mit meiner Mutter durchgemacht.
42:09Eben deswegen?
42:11Ich weiß nicht, ob ich das kann.
42:13Das ist es.
42:15Das ist die Nachricht.
42:16Die Flaschenpost selbst ist die Nachricht.
42:19Simon hat sich wahrscheinlich auf dem Hausboot versteckt.
42:21Musik
42:24Maschinen
42:25Das ist die Nachricht.
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