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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:35Musik
01:07Musik
01:58Untertitelung des ZDF, 2020
02:18ZDF, 2020
02:33Gegen Geraldine Fink, geboren am 20.02.1991 in Walterstadt, wird Haftbefehl beantragt.
02:39Frau Fink wird beschuldigt, den Medienassistenten Markus Kleinert mit einem Messer angegriffen und getötet zu haben.
02:44Die Tatwaffe wurde in der Wohnung von Frau Fink gefunden.
02:47Auf Kleidung und Haut der Beschuldigten wurden Blutspuren des Opfers sichergestellt.
02:51Keine Einbruchsspuren, keine Fremdspuren.
02:53Täter und Opfer waren offensichtlich alleine in der Wohnung.
03:06Herr Hornberg, was für ein Zufall.
03:08Hallo Herr Elmott, schön Sie zu sehen.
03:10Haben Sie im Moment ein Mandat?
03:12Ne, jetzt gerade nicht.
03:13Sehr gut, dann habe ich eines für Sie.
03:15Das ist eine Person des öffentlichen Lebens, eine Art Prominente.
03:19Das interessiert Sie ganz bestimmt.
03:21Aha.
03:21Ja, bitte.
03:24Was muss ich machen?
03:25Müssten wir hier diese anwaltliche Vollmacht unterschreiben, damit ich Sie vertreten kann.
03:33Gut, dann können wir endlich weitermachen.
03:36Ich konnte mir jetzt natürlich in der Kürze der Zeit nur einen groben Überblick über den Fall verschaffen.
03:42Herr Hornberg, hier geht es um eine Vorführung vor einem Haftrichter.
03:46Ihre Anwesenheit genügt.
03:49Also, echauffieren Sie sich nicht schon wieder.
03:52Gut.
03:52Gut, warum Untersuchungshaft?
03:55Frau Fink ist die dringende Tatverdächtige in einem Mordfall.
03:59Ich sehe keine Dringlichkeit.
04:00Auf der Tatwaffe waren nicht mal Ihre Fingerabdrücke.
04:06Und das Blut an Ihren Händen?
04:08Das stammt zweifellos vom Opfer.
04:10Ja, natürlich.
04:10Sie wollte dem Opfer helfen.
04:11Selbstverständlich hatte sie ein Blut an Ihren Händen.
04:14Die Beschuldigte stand zum Tatzeitpunkt unter Drogeneinfluss.
04:17In diesem Zustand wäre sie nie in der Lage gewesen, dem Opfer zu helfen.
04:20Das beweist auch der Bluttest.
04:23Frau Fink war ganz offensichtlich nicht handlungsfähig.
04:26Moment.
04:27Wenn sie nicht handlungsfähig war, dann soll sie dann einen Mann dieser Größenordnung angegriffen und erstocken haben.
04:36Ihre Mandantin nimmt regelmäßig Partydrogen.
04:39Sie ist den Konsum gewohnt und kann deshalb durchaus die Tat begangen haben.
04:43Moment, Frau Staatsanwältin.
04:44Entweder war sie handlungsunfähig oder sie war es nicht.
04:48Ja, laut Bluttest war sie ersteres.
04:50Beides gleichzeitig geht nicht, Frau Staatsanwältin.
04:53Wie war Ihr Verhältnis zum Opfer, Frau Fink?
04:58Markus hat in meiner Agentur gearbeitet.
05:00Das war ein berufliches Verhältnis, oder?
05:03Haben Sie eine Erklärung, Frau Fink?
05:08Ich kann mich an nichts erinnern. Ich weiß nicht, was passiert ist.
05:12Meine Mandantin war zur Tatzeit handlungsunfähig.
05:17Deswegen beantrage ich, den Haftbefehl aufzuheben.
05:21Kommen Sie mir ja nicht auf die Idee und schlagen Sie aus der Anklage Profit.
05:26Als Prominente haben Sie bei mir keinen Bonus.
05:31Aber auch keinen Malus.
05:37Aber denken Sie daran, der Richter hat Ihre Mandantin strenge Auflagen erteilt.
05:41Frau Fink darf weder Interviews gehen, noch in der Öffentlichkeit auftauchen.
05:43Trotzdem ist sie erst mal auf freiem Fuß.
05:45Für mich bleibt Ihre Mandantin immer noch die Hauptverdächtige in diesem Fall.
05:48Und sobald ich neue Beweise habe, werde ich die Wille in Kraftsetzung des Haftbefehls beantragen.
05:53Was er denn, Frau Fink gibt ein Interview und besteht die Tat selbst.
05:56Schönen Tag noch, Herr Hornberg.
05:58Wiederschauen, Frau Strauß.
06:01Geh mir.
06:05Dieser Markus Kleinert, das spätere Mordopfer, war in der Tatnacht in Ihrer Wohnung.
06:10Können Sie sich noch an irgendwas erinnern?
06:14Blackout.
06:17Keine Ahnung, was da passiert ist.
06:20Totaler Filmriss.
06:23Vielleicht habe ich ja wirklich zugestochen.
06:26Was?
06:29Ich habe Angst.
06:32Wovor?
06:36Vor mir selbst.
06:40Ich kann jetzt nicht zurück in meine Wohnung.
06:43Das halte ich nicht aus.
06:45Bitte.
06:47Helfen Sie mir.
06:49Wenn Sie sich an die Auflagen des Richters halten, dann helfen wir Ihnen.
06:54Wir.
06:55Wir.
07:02Ich habe keinen Bock, auf so jemanden aufzupassen.
07:05So einen It-Girl.
07:07Diese C-Promis, ja?
07:09Sind wir unerzogene Kinder.
07:11Es geht nicht um Aufpassen.
07:12Es ist eben Personenschutz.
07:14Das ist doch was ganz anderes.
07:15Es ist ja warm.
07:17Der Kühlschrank ist kaputt.
07:20Ich weiß nicht, Benni.
07:22Bitte.
07:23Was hast du jetzt vor?
07:24In Ihrer Wohnung ist ein Mord passiert.
07:26Eine reine Vorsichtsmaßnahme.
07:27Nur für ein paar Tage.
07:28Es ist ziemlich krass, was da passiert ist, ne?
07:32Sag mal, du könntest so ein Typ sein wie Kevin Costner in Bodyguard.
07:38Und das Honorar?
07:39Übliche Tagesatz.
07:40Und Kevin Costner.
07:41Ja, klar.
07:44Jetzt hast du dich.
08:01Frau Dr. Strauß.
08:03Hier ist die Frau.
08:05Danke, Frau Kulig.
08:06Wo ist mein Mädchen?
08:08Äh, welches Mädchen?
08:10Geraldine Fink.
08:11Die ist angeblich verhaftet worden und man hat mir ihren Namen gegeben.
08:15Wissen Sie denn nicht, wen Sie hier verhaften?
08:17Doch, aber das teile ich nicht jedem mit.
08:18Ich bin Geraldines Agentin.
08:20Ich habe ein Recht zu erfahren, wo sie ist.
08:21Dann arbeiten Sie in dieser Agentur.
08:25My Fame, bitte.
08:27Ich arbeite nicht für My Fame.
08:28Ich bin My Fame.
08:30Und wen vertreten Sie da noch so außer Frau Fink?
08:32Kenne ich da jemanden?
08:33Alle meine Klienten sind Prominente.
08:36So prominent wie Frau Fink oder Prominente?
08:39Sagen Sie mir jetzt endlich, wo sie ist?
08:41Ja, da müssen Sie schon mit Frau Finks Anwalt sprechen.
08:44Sie hat einen Anwalt, das wusste ich gar nicht.
08:46Ja, der steht ihr von rechts wegen zu.
08:49Und wo finde ich dann den?
08:53So, komm.
08:56Hier ist das Bad.
08:57Da ist das Bett.
08:59Das ist fast frisch bezogen.
09:01Wille.
09:02Was?
09:03Lass dir, kannst du ein bisschen Ordnung halten.
09:07Wo kann ich denn mein Handy aufladen?
09:08Hier wird nicht telefoniert.
09:10Warum?
09:11Rechter Schage.
09:13Weil niemand wissen soll, wo du bist.
09:15Das ist eine Vorsichtsmaßnahme.
09:18Sind Sie jetzt mein Beschützer?
09:22Also, damit hier keine Missverständnisse entstehen, ja?
09:25Leo ist nicht in einem Fanklub.
09:27Er passt auf dich auf.
09:28Das ist sein Job.
09:28Und er wird dafür bezahlt.
09:30Ja?
09:31Hele?
09:32Was denn?
09:32Du wirst doch bezahlt, oder nicht?
09:34Das spielt doch jetzt hier überhaupt keine Ahnung.
09:36Können wir bitte mal ganz kurz...
09:37Ist das...
09:37In Ernst gar nicht?
09:38Ja.
09:40Nicht telefonieren, klar?
09:41Klar.
09:58Gerardin!
10:02Gerardin?
10:03Nele, hast du Gerardin gesehen?
10:05Nein.
10:07Unter Deck ist ja auch nirgendwo dies abgehauen.
10:09Na und?
10:10Ich bin für die verantwortlich.
10:11Oh, Leo, du bist nicht ihr Kindermädchen.
10:15Warum bist du eifersüchtig?
10:17Eifersüchtig? Auf Gerardin?
10:18Na klar.
10:19Das ist nicht mal mein Typ.
10:20Außerdem steht die auf reiche Männer.
10:21Das ist ein It-Girl.
10:23Nicht so stinknormal wie ich.
10:24Ach, Mann, nicht jetzt, bitte.
10:26Ich brauche deine Hilfe, ich muss sie finden.
10:28Benni, dreht mir in den Hals um.
10:30Was macht ein It-Girl, wenn es dunkel wird, hm?
10:33Keine Ahnung.
10:34Ich schätze, sie ist im Prime Club, aber da kommst du nicht rein.
10:39Du siehst übrigens fantastisch aus.
10:49Sie müssen Frau Eisner sein, ja?
10:51Die Agentin von Gerardin.
10:53Nehmen Sie doch bitte Platz.
10:55Wo ist Gerardin?
10:57Sie ist unter Auflagen frei.
11:00Ah, zu Hause ist sie aber nicht.
11:04Sie muss sich bitte momentan aus der Öffentlichkeit raushalten.
11:07Hören Sie mal.
11:09Ich bin die wichtigste Person in Ihrem Leben.
11:13Vernunft war noch nie Ihre Stärke.
11:16Was wollen Sie denn damit sagen?
11:18Gerardin ist manchmal, wie soll ich sagen, unberechenbar.
11:25Trauen Sie ihr eine Gewalt dazu?
11:28Sie verteidigen eine Prominente in einem Strafprozess.
11:31Sind Sie ein Promi-Anwalt, Herr Hörnerberg?
11:34Nein, das bin ich Gott sei Dank nicht.
11:59Nein, das ist ein Promi-Anwalt, Herr Hörnerberg.
12:10Ein Angestellter Ihrer Agentur wurde ermordet.
12:13Markus Kleinert.
12:15Ja, das ist furchtbar.
12:19Aber man muss doch das Beste aus dieser tragischen Sache machen.
12:23Es geht hier um Menschenleben.
12:27Was ist Ihr Claim?
12:29Wie verkaufen Sie sich?
12:32Ach, Frau Eisner, Anwälte und Werbung, ja?
12:35Ja, das ist so eine Sache.
12:39Sie kommen nicht über das Aussehen.
12:42Nicht?
12:43Sie sind eher so der sauselige Verlierertyp.
12:47Ist das Ihre Masche?
12:49Frau Eisner, vielen herzlichen Dank, dass Sie da waren.
12:55Geben Sie den Fall ab, Herr Hörnerberg.
12:58Das ist nicht Ihre Liga.
13:00Wissen Sie, was meine Liga ist?
13:02Strafrecht.
13:09$1,000, Wissen Sie, was meine Liga ist?
13:11Ja, das war es.
13:13Ja, das war es.
13:18Ja, das war es.
13:21Das war es.
13:42Das war's für heute.
13:54Das war's für heute.
14:23Das war's für heute.
14:51Das war's für heute.
14:58Das war's für heute.
15:28Das war's für heute.
15:29Das war's für heute.
16:14Das war's für heute.
16:18Das war's für heute.
16:46Das war's für heute.
17:15Das war's für heute.
17:45Das war's für heute.
18:03Das war's für heute.
18:36Das war's für heute.
18:41Das war's für heute.
19:10Das war's für heute.
19:34Das war's für heute.
20:01Das war's für heute.
20:28Das war's für heute.
20:56Das war's für heute.
21:57Das war's für heute.
22:24Das war's für heute.
22:55Das war's für heute.
23:24Das war's für heute.
23:36Das war's für heute.
24:06Das war's für heute.
24:28Das war's für heute.
24:59Das war's für heute.
25:22Das war's für heute.
25:26Das war's für heute.
25:34Das war's für heute.
26:01Das war's für heute.
26:03Das war's für heute.
26:20Das war's für heute.
26:29Das war's für heute.
26:36Das war's für heute.
26:49Das war's für heute.
26:50Dafür schmeckt's aber ganz lecker, ja?
26:53Frau Eisner, was kann ich für Sie tun?
26:55Ich hab immer noch keinen Kontakt zu Geraldine.
26:57Ich hab mir große Mühe gegeben.
26:58Aber sie geht nicht an ihr Telefon.
27:00Ich glaube, da kann ich Ihnen nicht helfen, ja?
27:02Ich hab inzwischen einen sehr erfolgreichen Strafverteidiger
27:05für Geraldine gefunden.
27:07In ihrer Situation braucht sie einen angemessenen Rechtsbeistand.
27:10Den hat sie doch schon.
27:13Herr Hornberg, Sie sind Pflichtverteidiger.
27:15Sie haben's doch dauernd mit kleinen Kriminellen zu tun.
27:17Hier geht es um eine ganz andere Dynamik.
27:20Models, Schauspieler, Fußballer,
27:22das sind Mandanten, die in der Öffentlichkeit stehen.
27:24Diese Leute haben einen Markenkern,
27:26den sie schützen müssen.
27:27Und sie haben noch nie einen Prominenten verteidigt.
27:29Frau Eisner, Prominente gehören leider nicht zu meinem Markenkern.
27:37Herr Zeitz, Braunwald mein Name.
27:40Ich komme von der Firma Netgrave.
27:42Sie hatten uns beauftragt,
27:43den digitalen Nachlass ihrer Frau zu verwalten.
27:46Und kurz darauf haben sie den Auftrag wieder storniert.
27:48Warum?
27:50Um die Abschaft kümmert sich unterdessen ein Notar.
27:53Wir sind ein junges, aufschlebendes Internetunternehmen
27:56mit exzellentem Beschwerdemanagement.
27:59Und wir wollen von unseren Kunden lernen.
28:00Deswegen würde ich gerne wissen,
28:02was wir falsch gemacht haben.
28:04haben.
28:08Seid's!
28:15Nein, das ist momentan sehr ungünstig.
28:19Äh, hören Sie, ich hole Sie zurück, ja?
28:28Wir wollen von unseren Kunden lernen.
28:31Was haben wir falsch gemacht?
28:33Bitte gehen Sie ins.
28:42Warum haben Sie den Auftrag gestorniert?
28:45Weil ich das Ganze für Quatsch halte.
28:48Meine Frau ist tot.
28:50Und ihr Privatleben geht Sie nichts an.
28:54Guten Tag.
28:56Guten Tag.
29:03Geraldine hat jederzeit die Möglichkeit,
29:05Ihren Verteidiger zu wechseln.
29:06Oder wollen Sie eine Mandantin gegen Ihren Wunsch verteidigen?
29:10Frau Eisser,
29:11Geraldine hat die Möglichkeit,
29:12sich jederzeit einen anderen Verteidiger zu nehmen.
29:16Das Gericht muss das dann bestätigen.
29:18Geraldine hat einen Agenturvertrag.
29:20Und dieser Vertrag bevollmächtigt mich mit der vollständigen Wahrnehmung Ihrer Rechte.
29:28Gut, dass Sie es ansprechen, Frau Eisser.
29:30Sagen Sie, kann es sein, dass im Agenturvertrag steht,
29:34dass Geraldine 50% von all ihren Einkünften als Agenturprovision
29:39an Sie abtreten muss?
29:43Wozu wollen Sie denn das wissen?
29:44Weil wenn dem so wäre,
29:46und wenn das in dem Agenturvertrag drin stünde,
29:51dann wäre der sittenwidrig.
29:55Jetzt reden Sie keinen Unsinn.
29:57Wenn Sie, dann würde ich Geraldine empfehlen,
30:00sich eine neue Agentur zu suchen.
30:02Geraldine kann nicht einfach Ihren Agenturvertrag kündigen,
30:05wenn es ihr passt.
30:06Muss sie auch gar nicht.
30:07Wenn der Vertrag sittenwidrig ist,
30:10dann ist er ungültig.
30:12Wollen Sie sich wirklich mit mir anlegen, Herr Hornberg?
30:15Frau Eisner, ich vertrete Geraldine.
30:18Und wenn es sein muss, auch gegen Sie.
30:41Wir wollen die Immobilie in France, wir wollen die Immobilie selbst.
30:48Wir haben es verstanden?
30:50Wir wollen die Immobilie sein.
30:51lovedいます.
31:06Untertitelung. BR 2018
31:30UNTERTITELUNG
31:59UNTERTITELUNG
32:01UNTERTITELUNG
32:01UNTERTITELUNG
32:01UNTERTITELUNG
32:04UNTERTITELUNG
32:06UNTERTITELUNG
32:11UNTERTITELUNG
32:40Untertitelung. BR 2018
32:55UNTERTITELUNG
33:17Hier ist jede Menge Geld am Start. Du musst unbedingt diese Erbschaftssache nochmal überprüfen.
33:22Ah ja, und ich habe noch was gefunden. Ich schicke dir das. Warte.
33:29Ist durch. Hast du es?
33:30Aber wie bist du nun da in das Haus gekommen?
33:36Und was machst du da in dem Schlafzimmer?
33:40Und? Kennst du die Frau?
33:42Auf dem Bild?
33:44Ja.
33:45Kommen mir irgendwie bekannt vor. Warum?
33:58Leo, hast du was zu rauchen da?
34:01Im Moment nicht.
34:04Warmes Bier kann ich dir anbieten.
34:10Wo ist dein Handy wieder?
34:12Wow, wo hast du das denn hier?
34:17Woher wohl?
34:19Von dem ekligen Typ aus dem Club?
34:21Julian Riedel heißt er.
34:24Georg Zeitz. Sagt dir das was?
34:27Ein Immobilienmakler.
34:29Ich kenne keinen Immobilienmakler.
34:31Georg Zeitz war ein Kunde von Julian Riedel.
34:34Zeitz hat mit deinem Freund Markus in der Mordnacht telefoniert.
34:37Also, sag dir dein Name was.
34:39Fängst du jetzt auch schon an wie dein Kollege? Ich kenne keinen Georg Zeitz.
34:45Warum hängt dann dein Bild in seinem Schlafzimmer?
34:55Keine Ahnung. Wahrscheinlich ist er ein Fan von mir.
35:00Du brauchst wirklich, dass alle Leute dich lieben, ne?
35:03Ja.
35:05Logisch.
35:07Warum glaubst du dich?
35:10Weil ich etwas ganz Besonderes bin.
35:14Das sagt meine Agentin.
35:21Du musst dringend lernen, dein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.
35:25Ganz dringend.
35:27Und zwar so schnell wie möglich.
35:53und zwar so schnell wie möglich.
36:07Ich fühle mich jetzt nicht.
36:13Was ist?
36:16Nichts. Wieso? Frühstück.
36:20Oben.
36:22Jetzt.
36:34Sie sind bei Pflegeeltern aufgewachsen, ja?
36:37Ja. Heimkind. Kann man nichts machen. Aber meine Mutter hat mich da rausgeholt und dafür bin ich ein bisschen bedankbar.
36:43Milch? Wenn Sie Mutter sagen, ja, dann meinen Sie Ihre Pflegemutter, oder?
36:52Was ist mit Ihrer Leiblichen?
36:54Unbekannt.
36:56Schauen Sie mal, bei dem Bild hier, ja, da dachten wir ja, dass es sich um ein Porträt von Ihnen
37:04handelt.
37:05Ich glaube inzwischen, dass es Ihre leibliche Mutter ist, Antonia Zeitz.
37:16Das gibt's doch nicht.
37:18Sie wohnt in der Nähe von Frankfurt, in Kronenberg. Hat sie jemals mit Ihnen Kontakt aufgenommen?
37:24Nein, ich wusste nichts von Ihnen.
37:32Kronenberg ist doch ganz in der Nähe.
37:35Wann will ich Sie sehen?
37:40Es tut mir leid.
37:44Ihre Mutter hatte einen Autounfall.
37:48Sie ist verstorben.
38:07Ich habe mit dem Nachlassgericht telefoniert.
38:12Der Ehemann Ihrer Mutter, Georg Zeitz, hat einen Erbschein beantragt.
38:21Tschö.
38:38Aber halt dich zurück.
38:42Ich will nur wissen, was der Typ von mir will.
38:44Es ist mein Leben. Ich muss es jetzt in die Hand nehmen.
38:47Wer hat das gesagt?
38:47Ja, komm.
38:55Was soll das denn?
38:56Hallo, Frau Strauß.
38:58Was?
38:58Schauen Sie mal, was ich Ihnen mitgebracht habe.
39:00Großer Kaffee-Latte mit extra Karamell und Zimt auf den Milchschaum.
39:07Bitteschön.
39:08Danke.
39:09Scheißdrucker.
39:11Da steckt man nicht drin.
39:13So.
39:14Ist das die Akte aus Wald?
39:16Was? Wie kommen Sie denn darauf?
39:17Deswegen haben Sie mich da angerufen.
39:19Ja, aber Ihre Akte ist 20 Jahre alt.
39:21Wenn, dann finden Sie die im Hauptarchiv.
39:23Ich habe einen Suchauftrag gestellt.
39:24Hier, das ist die Vorgangsnummer.
39:26Wenn die was finden, dann bekommen Sie ein Schreiben.
39:29Hat das was mit unserem aktuellen Fall zu tun?
39:31Nee.
39:32Ach, Sie haben noch andere Fälle?
39:34Sehr witzig.
39:35Und deswegen haben Sie mich herzitiert.
39:37Ich habe Sie halt gerne bei mir.
39:40Nein, natürlich gibt es da noch was anderes, Herr Hornberg.
39:42Haben Sie heute schon die Zeitung gelesen?
39:44Nein.
39:45Dann sollten Sie das aber dringend tun.
39:52Ach, zur Scheiße.
39:55Was hat der Aftrichter gesagt?
39:58Was für ein Geschäft? Davon weiß ich nichts.
40:01Ich.
40:02Wir wollten einen Warbefilm mit Ihnen machen.
40:04Für Nedgrave.
40:05Für eine Firma, die längst pleite ist?
40:09Markus hat mir nichts davon erzählt.
40:11Hast du das Projekt mit ihm besprochen?
40:13Pass mal auf.
40:14Du hast Jirardin verfolgt.
40:15Du hast sie bedroht.
40:16Du hast mit Markus telefoniert.
40:17Und am nächsten Tag war er tot.
40:18Du bist nicht nur pleite, du bist am Arsch.
40:21Also, rede endlich mit uns.
40:23Was hast du in Ihrem Nachlass gefunden?
40:26Briefe.
40:29Deine Mutter hat Briefe an dich geschrieben.
40:31Ich habe sie in einer verschlüsselten Datei auf ihrem Computer gefunden.
40:33Und sie hat sie nie abgeschickt.
40:36Was hast du damit gemacht?
40:38Ich habe sie ausgedruckt und einem Freund gegeben.
40:41Markus.
40:42Wo sind die Briefe jetzt?
40:44Markus hat sie Georg Zeitz geschickt.
40:46Warum hat er das getan?
40:48Sie hat die Briefe doch an mich geschrieben.
40:50Du hast den digitalen Nachlass von Antonia Zeitz betreut.
40:53Du hast Einblick in die Unterlagen bekommen.
40:56Wie hoch war das Vermögen?
40:59Fünf Millionen Euro.
41:11Der Pflichtanteil am Vermögen Ihrer Mutter beträgt die Hälfte, also 2,5 Millionen.
41:15Es geht's mir egal.
41:16Wir fahren jetzt nach Kronenberg.
41:17Ich möchte die Briefe meiner Mutter lesen.
41:19Das geht nicht.
41:20Der Richter ist außer sich.
41:21Sie haben gegen die Auflagen verstoßen.
41:24Der Haftbefehl ist wieder in Kraft gesetzt.
41:26Und wenn Sie mich fragen, zu Recht.
41:28Aber warum?
41:29Ich...
41:29Jedes Mal, wenn wir ein Stückchen Land sehen, bauen Sie wieder Scheiße.
41:33Wer sagt uns denn, dass Sie den Artikel nicht lanciert haben?
41:35Benni.
41:38Wie kommt das in die Zeitung?
41:43Doris.
41:44Ich hab nichts gemacht, ehrlich.
41:46Ich spreche mit der Staatsanwaltschaft.
41:48Wenn Sie die Untersuchungshaft antreten, dann geschieht das unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
41:53So wie sich das Ihre Agentin vorstellt, wird das mit Sicherheit nicht passieren.
41:58Doris hat viel für mich getan.
42:00Sie ist hart, aber sie verarscht mich.
42:01Sie hat die Geschichte in die Öffentlichkeit getragen.
42:04Obwohl ich ihr gesagt habe, dass sie damit Ihre Freiheit aufs Spiel setzt.
42:08Benni.
42:15Georg Zeitz wollte die 5 Millionen nicht teilen.
42:17Und Markus Kleinert hat ihn deswegen erpresst, bevor er ermordet wurde.
42:20Ist doch ein klassisches Tatmotiv.
42:22Die muss ich sofort in Untersuchungshaft gegeben.
42:23In U-Haft?
42:25Die ist total durch den Wind.
42:26Guck sie dir doch an.
42:27Geraldine hält das niemals durch.
42:29Ja, was sollen wir denn machen?
42:32Du gehst zur Staatsanwältin und präsentierst dir unseren neuen Tatverdächtigen.
42:36Georg Zeitz.
43:04Meine Mandantin erbt ein Millionenvermögen.
43:06Und deswegen beantragen Sie, dass der Haftbefehl gegen Ihre Mandantin unterzüglich aufgehoben wird?
43:10Mit welcher Begründung?
43:11Einen Moment, ein paar Wider, bitte.
43:13Hallo, Nummer 3 ohne Soße, bitte.
43:15Durch das bislang unbekannte Vermögen ergibt sich ein völlig neuer Tatverdacht, Frau Strauß.
43:20Dankeschön.
43:21Tut mir leid, Herr Hornberg, aber ich sehe keinerlei Zusammenhang zwischen dem Mord an Markus Kleinert und der Erbschaft von
43:26Frau Fink.
43:27Die beiden sind ja noch nicht mal miteinander verwandt.
43:29Herr Hornberg, gegen Ihre Mandantin liegt ein Haftbefehl vor.
43:32Ich kann Ihnen nur dringend raten, ihr zu sagen, dass sie sich ganz schnell bei der Staatsanwaltschaft melden soll.
43:37Selbstverständlich.
43:38Der Herr, der geht auf mich.
43:39So, sehr freundlich. Vielen Dank.
43:41Ihr Mann.
43:54Und?
43:56Gefällt's dir?
43:59Weiß nicht.
44:07Du gehst da jetzt rein und redest mit deinem Stiefvater.
44:10Er hat die Briefe.
44:12Du gehst da jetzt ganz alleine rein.
44:14Ohne Doris, ohne Agentur, ohne Anwalt.
44:17Nur du.
44:18Es ist dein Leben.
44:24Ich kenne den Mann doch gar nicht.
44:26Was soll ich überhaupt sagen?
44:28Der Mann war mit deiner Mutter verheiratet.
44:31Dir kann er sicher genau sagen, was damals passiert ist.
44:37Sie hat mich zur Welt gebracht und deiner Babyklappe abgelegt.
44:42Sie hat mich im Stich gelassen, dass es passiert.
44:49Sie hat dir Briefe geschrieben.
44:51Die sie nunmals aufgeschickt hat.
44:55Sie hat an dich gedacht.
44:58Sie hat in deiner Nähe gelebt.
45:01Ich bin mir ganz sicher, dass sie dich kontaktiert hätte,
45:04wenn sie nicht vorher...
45:06nicht...
45:06vorher gestorben wäre.
45:15Ich hoffe, dass du dir irgendwann verzeihen kannst, dein Mutter.
45:22und jetzt gehst du doch rein.
45:24Komm.
45:26Bitte geh schon mal vor und sag ihm, dass ich auf dem Weg bin.
45:30Ich brauche noch einen Moment.
45:33Bitte.
45:35Okay.
45:38Mach es.
45:43Taschentücher sind da drinnen.
46:01Georg Zeitz will meine Mandantin um ihren Pflichtteil betrügen.
46:05Sie steht nämlich als Tochter in der Erbfolge ganz oben.
46:09Davon steht nichts in Akten.
46:10Ja, weil Frau Zeitz ihr Leben lang darüber geschwiegen hat.
46:14Es gibt einen einzigen Hinweis darauf, dass sie eine Tochter hat
46:17und dass die Tochter Geraldine Fink war.
46:18Und der steht in einer verschlüsselten Computerdatei,
46:21die bei der Firma Netgrave liegt.
46:23Und deren Chef, Julian Riedl,
46:25hat sich dieser Datei unrechtmäßig bemächtigt.
46:28Das hat er übrigens auch schon gestanden.
46:30Dann ist es aber Diebstahl und kein Kapitalverbrechen.
46:33Ja.
46:33Oder hat er mittlerweile auch den Mord gestanden?
46:44Das sind die Briefe.
46:46Vielen Dank, Herr Zeitz.
46:48Und Sie wussten nichts von Geraldine?
46:51Nein.
46:53Meine Frau hat nie von ihr gesprochen.
46:56Würden Sie kurz mit ihr reden?
46:59Das wäre wichtig für Sie.
47:01Ich glaube, das würde ihr viel bedeuten.
47:03Wo ist sie?
47:05Draußen im Wagen.
47:08Okay, alles gut.
47:25Das haben Sie oben im Schlafzimmer vergessen.
47:32Nach dem Tod Ihrer Frau
47:33sollten Sie plötzlich das Erbe teilen
47:35mit jemandem, den Sie gar nicht kennen.
47:39Sie hätten nicht zu Netgrave gehen sollen.
47:42Julian Riedl wird aus dem Geheimnis
47:44Ihrer Frau Kapital schlagen
47:45und ist damit zu Markus Kleinert gegangen.
47:48Was wartet der von Ihnen?
47:50Der hat mich erpresst.
47:52Was hat er verlangt?
47:54Eine Million.
47:56Dann hätte er geschrieben.
47:57Und Geraldine hätte niemals erfahren,
47:59wie er Ihre Mutter ist.
48:03Alles gut.
48:05Ihnen auch.
48:22Und von dem Millionenerbe hat Ihre Mandantin nichts gewusst?
48:25Nein.
48:27Und wenn Sie doch davon wusste
48:28und Markus Kleinert in Ihrem Auftrag gehandelt hat?
48:30Ich meine, vielleicht hat sie ihn nur benutzt,
48:32um schnell an die Erbe zu kommen.
48:34Frau Fink hat ein Drogenproblem.
48:35Vielleicht brauchte sie Geld
48:36und Markus Kleinert hat ihr dabei geholfen,
48:38Familie Zeit zu erpressen.
48:39Warum sollte sie Ihren Komplizen erstechen?
48:42Ja, sie hatte halt einen Blackout.
48:43Sie weiß ja selber nicht,
48:44was sie in der Nacht gemacht hat.
48:45Georg Zeitz kannte das Mordopfer.
48:48Er hat mit Markus Kleinert telefoniert.
48:50Frau Strauß,
48:50es gibt einen neuen Tatverdächtigen.
48:52Das müssen Sie berücksichtigen.
48:54Das habe ich doch schon nichts.
48:55Wieso erzählen Sie mir das nicht?
48:58Weil Georg Zeitz nicht tatverdächtig ist.
49:01Sein Name stand auf der Anrufliste von Markus Kleinert.
49:04Deshalb haben wir sein Alibier
49:05klimamäßig überprüfen lassen.
49:07Er war wegen einem Immobiliengeschäft in London
49:09und zum Tatzeitpunkt befand er sich in 11.000 Meter Höhe
49:12auf dem Rückflug von London.
49:16Zei, Herr Hornberg,
49:17es tut mir leid,
49:18aber für die Staatsanwaltschaft
49:20ist Ihre Mandantin immer noch die Hauptverdächtige.
49:28Kannst du aufhören, rumzuschrauben
49:29und mir endlich zuhören?
49:30Ich höre zu.
49:31Also, lass uns doch mal zusammenfassen.
49:34Ja, du suchst nach einem Alternativ-Täter
49:36und es gibt keinen.
49:37Benni, Geraldine.
49:39Geraldine erbt Millionen.
49:41Lass uns doch bitte jetzt einmal zusammenfassen.
49:43Georg Zeitz scheidet als Täter aus.
49:45Der hat ein Alibi.
49:46Aber Julian Riedl war pleite,
49:49kannte das spätere Mordopfer Markus Kleinert
49:51und hat die Kundendaten gestohlen.
49:53Nein, muss zugeben.
49:54Der Riedl ist ein potenzieller Täter.
49:56Aber ich habe den kennengelernt.
49:58Das ist zwar ein Spinner,
49:59aber einen Mord traue ich dem nicht zu.
50:00Was mit Ihrer Agentin?
50:02Was soll mit der sein?
50:03Würde sie nicht an Einfluss verlieren,
50:04wenn Geraldine vermögend ist?
50:07Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen,
50:08dass sie es war.
50:10Als Markus Kleinert ermordet wurde,
50:12wusste er nicht mal Geraldine von ihrer Erbschaft.
50:13Geschweige denn, ihre Agentin.
50:16Wo ist sie eigentlich?
50:17Wer?
50:18Geraldine.
50:20Was wollte ich dir ja sagen?
50:21Die ist...
50:22Die ist weg.
50:24Es ist nicht dein Ernst.
50:26Nele!
50:28Vielleicht weiß Nele was.
50:29Nele?
50:42Und wo ist sie jetzt?
50:44Benni, woher soll ich das wissen?
50:45Sie war vorhin kurz hier,
50:47hat ihre Sachen genommen
50:48und ist dann zum Auto.
50:49Was für ein Auto?
50:51Da saß eine Frau drin,
50:53blond,
50:54Ende 40,
50:55die hat sie abgeholt.
50:56Ihre Agentin.
50:58Der Handy ist aus.
50:59Und jetzt?
51:01Jetzt wissen wir mit Sicherheit,
51:03dass Leo nicht Kevin Kostner ist.
51:11Ich glaube,
51:12euer Problem ist noch viel größer.
51:15Groß.
51:16Noch zu scheißen.
51:18Ihr habt ihr ihr Zeug genommen.
51:29Dankeschön.
51:31Endlich bist du zur Vernunft gekommen.
51:34auf deine Zukunft.
51:43Mein Mädchen.
51:50Hast du eine Ahnung,
51:51wo sie ist?
51:53Die ist in ihrer Wohnung.
51:56Hat sie das Handy wieder angemacht?
51:57Ja, gerade eben.
51:58Gib Gas!
52:18Ach, ist das schön,
52:19wieder zu Hause zu sein.
52:21Ja, da sind noch ein paar
52:22hässliche Flecken
52:23im Schlafzimmer.
52:27Ich hab das organisiert.
52:28Der Teppich wird morgen gereinigt.
52:31Wenn ich dich nicht hätte.
52:40Was ist denn,
52:41wenn Doris Eisner,
52:41wenn die doch was
52:43von der Erbschaft gewusst hat?
52:44Wenn Markus Klein
52:45hat,
52:46die davon erzählt hat
52:46oder sowas?
52:47Aber sie hat doch nichts
52:48von dem Geld.
52:49Was ist,
52:50wenn es ihr nicht ums Geld ging?
52:52Kontrollverlust.
52:53Du meinst,
52:54Doris Eisner
52:54hält es nicht aus,
52:56wenn ihre Schützlinge
52:56finanziell unabhängig werden,
52:58wenn sie die Kontrolle
52:59über sie verliert.
53:06Und wie fühlst du dich?
53:07Geht's dir jetzt besser?
53:10Ich weiß nicht,
53:18Markus hat mir
53:20von deiner Erbschaft erzählt.
53:23Herzlichen Glückwunsch.
53:26Markus.
53:27Ja,
53:28war ganz
53:29aufgekratzt.
53:32Das ist viel Geld.
53:37Was hast du mir gegeben?
53:41Was macht man
53:42mit einem Produkt,
53:43das nicht mehr funktioniert?
53:52Man tauscht es aus
53:54und kauft ein neues.
53:56Das alte schmeißt man weg.
54:11Jahre lang
54:12habe ich in dich investiert.
54:13Zeit,
54:14Geld,
54:16Gefühle.
54:18Und in dem Moment,
54:20wo ich dich mit Gewinn
54:21verkaufen kann,
54:22willst du mit Markus
54:23meine Agentur verlassen.
54:27Die Drecksau
54:28wollte mit deinem Geld
54:30eine eigene Künstleragentur
54:31aufmachen.
54:33Das konnte ich
54:34nicht zulassen.
54:36Dein Anwalt
54:38hat dir empfohlen,
54:39die Agentur zu wechseln.
54:42Aber das mache ich nicht mit.
54:44Du kannst mich
54:44nicht einfach so verlassen,
54:46Geraldine.
54:46Wenn dich jemand
54:47feuert,
54:47dann bin ich das.
54:50Jetzt fühl mir gut zu.
54:54Deinen Geliebten
54:55hast du aus Eifersucht
54:56und Drogenrausch
54:58erstrochen.
55:00Aber du konntest
55:01mit der Schuld
55:01nicht länger leben
55:02und deinen Selbstmord,
55:03dass es jetzt
55:04dein Tateinbestät ist.
55:07Noch eine Schlagzeile
55:09und dann interessiert
55:10sich niemand mehr für dich.
55:11Es ist vorbei.
55:15Lass dich fallen.
55:18Ja.
55:21Lass dich
55:22einfach fallen.
55:35Da.
55:39Ja.
55:44Geraldine.
55:45Ja.
56:13Frau Eisner?
56:15Frau Eisner?
56:18Frau Eisner?
56:19Frau Eisner?
56:23Frau Eisner?
56:26Frau Eisner?
56:30Ja.
56:34Ich höre dir.
56:35Nein, ich höre mir kurz nach.
56:41Komm mal,
56:42wir werden kurz nach.
56:42wir werden sich auf.
56:45Alles gut.
56:47Alles gut.
57:05Dann kommt ja fast nichts mehr raus.
57:07Jetzt ist ja ein bisschen zu kalt eingestellt.
57:08Bier Eis.
57:13Warum erpresst Gabi dich?
57:15Sie will das alleinige Sorgerecht für Nina.
57:18Die will dich fertig machen.
57:20Du besuchst die Sache von damals als Druckmittel.
57:25Wofür willst du die Akte über meinen Vater?
57:27Ich will wissen, was aktenkundig ist.
57:30Ist das nicht egal?
57:32Wenn Gabi wieder mit zu den Bullen geht, dann bin ich dran.
57:34Nee.
57:35Wenn es zum Beispiel Körperverletzung mit Todesfolge war,
57:38dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.
57:40Wenn ich vor Gericht muss.
57:41Ja, und die verurteilt mich wegen Mordes.
57:44Muss ich in den Knast.
57:45Das war aber kein Maus.
57:47Du hast dich schützend vor deine Mutter gestellt
57:49und deinen Vater mit einem Aschenbecher niedergeschlagen.
57:54Vielleicht ist es einfach Zeit, sich der Sache zu stellen.
57:58Vertrau mir und gib mir noch ein bisschen Zeit.
58:00Ich kümmere mich drum.
58:01Versprochen.
58:04Jetzt, wo du Promi-Anwalt bist?
58:08Ich glaube, dass die Agentin recht hatte.
58:10Womit?
58:11Das ist einfach nicht unsere Liga.
58:14Das weiß.
58:19Das weiß ich nicht.
58:30Untertitelung des ZDF, 2020
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