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Kurzfilme
Transkript
00:00:28Die CIA
00:00:30Die CIA-geheime Einnahmen auch aus dem illegalen Drogenhandel bezogen.
00:00:35Aus dem Buch »The CIA and the Cult of Intelligence« von Victor Marchetti und John D. Marx erschienen 1974 bei
00:00:42Knopf Incorporated, New York.
00:00:47Thailand, 1973.
00:01:00»F jene, ich bin Arzt.«
00:01:18»Professor Dr. Leo Wickers?«
00:01:22»Ihr Beruf?«
00:01:24»Ich bin Arzt.«
00:01:30Berufsgepäck?
00:01:30Nein.
00:01:31Führen Sie Medikamente mit?
00:01:33Kopfschmerztabletten, Alkohol?
00:01:34Nein.
00:01:35Angenehmen Aufenthalt in Thailand.
00:01:39Man hat mir das Hotel Asia empfohlen. Ist das ein vernünftiges Hotel?
00:01:43Asia?
00:01:43Ja.
00:01:44Gutes Hotel, Mister. Sauber, modern.
00:01:47Klimatisiert?
00:01:48Klimatisiert.
00:01:50Liegt in der Fiatai Road. Geschäftsreisende wohnen meist dort.
00:01:55Fahren Sie mich dorthin.
00:02:00Ist noch was?
00:02:01Fiatai Road, das wären 60 Badmister.
00:02:04Würden Sie mit drei Dollar zufrieden sein? Ich habe noch kein thailändisches Geld eingewechselt.
00:02:08Drei Dollar?
00:02:09Ja.
00:02:10Damit sehr zufrieden.
00:02:11Wenn Sie wollen, einen Tipp, sagen Sie es bitte.
00:02:14Einen guten Stadtführer, hier sehr gute Bäder mit Massage.
00:02:18Und wenn Sie chinesisch essen wollen, empfehle ich den Golden Dragon oder Great Shanghai.
00:02:24Ein Taxi fährt Sie in zehn Minuten dorthin.
00:02:27Bezahlen Sie aber nicht mehr als zehn Bad. Das ist reichend.
00:02:35Hallo.
00:02:38Sir.
00:02:38Das Büro für industrielle Kooperation. Das soll in der Rode Langliegen...
00:02:42Ah, Luangroth.
00:02:44Ja, die ist gleich hier, nicht weit vom Zentralhospital, Sir.
00:02:47Und dann suche ich einen Herrn, der hier eine Fabrik für Seidenstoffe besitzt.
00:02:51Leider weiß ich die Straße nicht nur seinen Namen, Mr. Tracy Blake.
00:02:54Ach, Mr. Blake.
00:02:57Sie werden ihn hier finden.
00:02:59Soipula, nicht weit vom Lompini-Park.
00:03:01Eine große Fabrik für Seiden.
00:03:03Möchten Sie seine Telefonmasse?
00:03:04Dafür wäre ich Ihnen sehr verboten.
00:03:05Sie können von Ihrem Zimmer aus telefonieren, Sir.
00:03:07Danke.
00:03:16Mr. Blake, ein Hinweis für Sie vom Empfangschef des Hotels Asia.
00:03:21Ein Professor Leo Wilkers, Schweizer, aus den Vereinigten Staaten kommt, hat nach Ihnen gefragt.
00:03:27Es wird Sie interessieren, dass er sich außerdem erkundigte, wie er zum Büro für industrielle Kooperation kommen kann.
00:03:35Oh, keine Ursache. Das war eine Selbstverständlichkeit.
00:03:51Ja, ich habe verstanden.
00:03:56Schicken Sie ihn rauf.
00:03:57Bringen Sie dann Whisky und Juice.
00:04:00Okay, Sir.
00:04:13Sir, dies ist Professor Wilkers.
00:04:15Mr. Edward Warren.
00:04:16Willkommen in Bangkok. Ich freue mich, Sie kennenzulernen.
00:04:19Guten Flug gehabt.
00:04:20Danke.
00:04:20Wo sind Sie abgestiegen? Hotel Asia?
00:04:22Ja, man hat es mir empfohlen. In New York schon.
00:04:24Ach, da hat man Ihnen sicher auch empfohlen, mich zu besuchen.
00:04:26So ist es, Mr. Warren.
00:04:28Ich hoffe, ich halte Sie nicht zu sehr von Ihrer Arten.
00:04:30Aber ganz im Gegenteil. Rauchen Sie?
00:04:31Danke.
00:04:33Sie sind auf meinen Besuch vorbereitet worden?
00:04:35Ich wusste, dass Sie kommen würden.
00:04:39Man hat mir geraten, Sie aufzusuchen.
00:04:41Genauer gesagt, es war der Sekretär unserer Kommission, der mir riet, Ihre Hinweise zu unserer Arbeit an Ort und Stelle
00:04:46zu hören.
00:04:47Sie wissen, unsere Kommission beschäftigt sich im internationalen Rahmen mit der Bekämpfung des Drogenmissbrauchs.
00:04:53Unsere Statistiken weisen nach, etwa 70 Prozent des Rohropiums, das heute illegal gehandelt wird, kommt aus dem Norden Thailands.
00:05:01Diese Quellen will ich erforschen, Mr. Warren.
00:05:04Nur wenn wir genau wissen, woher das Zeug kommt und warum es produziert wird...
00:05:08Danke, Miss Pöckens.
00:05:10...können wir auf internationaler Ebene Gegenmaßnahmen treffen.
00:05:13Bitte nur einen symbolischen Schluck.
00:05:15Ich bin nicht gewöhnt, Alkohol zu trinken.
00:05:18Mein lieber Professor, ich will Ihnen gerne helfen, aber seien Sie mir nicht böse, wenn ich Ihre bisherigen Vorstellungen gleich
00:05:23am Anfang Ihrer Mission ein wenig vom Kopf auf die Beine stelle.
00:05:30Zunächst die Tatsachen.
00:05:31Der ganze Norden Thailands, besonders das Goldene Dreieck, ist das Sorgenkind der Regierung.
00:05:35Nicht wegen des Opiums.
00:05:36Sie können sicher sein, alles, was von dort kommt, wird von der Polizei genauestens kontrolliert.
00:05:41Dort oben gibt es Stämme, die kommunistischen Einflüssen unterliegen.
00:05:45Es hat etliche Rebellionen gegeben, aber die Regierung hat keine Möglichkeit, dieses Gebiet völlig zu kontrollieren.
00:05:50Warum sollten Sie nicht vielleicht mit Opium handeln?
00:05:53Eine gute Frage, aber der Kern liegt woanders.
00:05:56Wir hier, die wir dieses Land so genau wie unsere Hosentasche kennen, wir wissen, die größten Opiumproduzenten sitzen in unserem
00:06:02Nachbarland.
00:06:03In Burma?
00:06:04Ja.
00:06:05Und wissen Sie, warum Ihre Kommission das nicht in Ihren Statistiken hat?
00:06:09Weil Burma sich seit Jahren so gut wie absolut gegen die Außenwelt isoliert hat.
00:06:14Ein burmesisches Einreisevisum ist heutzutage wertvoller als eine Aktie bei General Motors.
00:06:18Testen Sie es selbst.
00:06:20Beantragen Sie ein Visum, geben Sie an, zu welchem Zweck Sie in das Land wollen.
00:06:23Die Antwort, die man Ihnen geben wird, die kenne ich schon jetzt.
00:06:26Der ist nein.
00:06:28Wenn ich Sie recht verstehe, halten Sie das, was unsere Kommission ermittelt hat, für unzutreffend.
00:06:32Soweit es Thailand angeht, ja.
00:06:34Nur eine erklärbare Fehleinschätzung.
00:06:36Demnach gibt es in ganz Thailand niemanden, der illegal Opium handelt?
00:06:40Natürlich gibt es ein paar kleine Schieber, aber Sie sprachen ja von 70 Prozent des illegalen Marktes.
00:06:44Wer sind die kleinen Schieber? Sie würden mich interessieren.
00:06:48Gut, Professor. Ich nenne Ihnen einen Namen.
00:06:51Bitten Sie den Mann um eine Unterredung, aber...
00:06:56...machen Sie mich für nichts verantwortlich, was Ihnen passiert, wenn Sie sich mit ihm anlegen.
00:07:00Er besitzt eine große Seidenfabrik in der Soy Pooler.
00:07:03Sein Name ist Mr. Tracy Blake.
00:07:07Sind Sie schon lange im Land?
00:07:11Seit Jahren.
00:07:14Wir haben die Aufgabe, industrielle Kooperation zu koordinieren.
00:07:18Eine langfristige Arbeit, die viel Fingerspitzengefühl erfordert.
00:07:22Mhm.
00:07:24Fingerspitzengefühl brauchen Sie dafür sicher.
00:07:27Ich denke, ich sollte mir noch einen Rat bei Ihnen holen.
00:07:30Aber bitte.
00:07:32Halten Sie es für möglich, dass ich für ein paar Tage in den Nordwesten reise.
00:07:35In die Gebirgsgegend.
00:07:38Wie alt sind Sie?
00:07:4050.
00:07:43Raten würde ich Ihnen das nicht.
00:07:44Es ist eine Strapaze, die macht selbst jungen Menschen zu schaffen.
00:07:48Außerdem würde Ihnen dort oben keiner antworten.
00:07:50Sie riskieren höchstens, dass sich jemand durch Ihre Neugierde gefährdet sieht und Ihnen von hinten eine Kugel in den Kopf
00:07:55schießt.
00:07:57Keine schöne Vorstellung.
00:07:58Dies scheint ein Land mit rauen Sitten zu sein.
00:08:00So ist es.
00:08:02Mr. Warren, ich habe Ihnen sehr zu danken.
00:08:05Ich bitte Sie, das ist doch eine Selbstverständlichkeit.
00:08:07Sie sollten sich unbedingt mal den Königspalast ansehen und in Partai jagen.
00:08:10Sollten Sie einen Tag am Strand verbringen.
00:08:12Klingt interessant.
00:08:13Ich werde mich gewiss nicht langweilen.
00:08:15Vorhin habe ich einen Stadtplan gekauft und ein paar Worte Thaisprache gelernt.
00:08:19Pam Raccoon heißt, ich liebe dich.
00:08:21Erkrank heißt, noch einmal bitte.
00:08:24Und Pam Noe bedeutet, jetzt bin ich müde.
00:08:26Oh, Sie sind sprachbegabt.
00:08:28Was Doppelbett heißt, wusste ich vorhin auch.
00:08:31Ich habe es wieder vergessen.
00:08:34Mr. Warren, ich danke Ihnen.
00:08:38Sie haben mir sehr geholfen.
00:08:51Sloan, kommen Sie zu mir.
00:08:59Es täte mir leid, Mr. Beck, wenn ich Ihre Freizeitpläne stören würde.
00:09:04Machen Sie sich keine Sorgen darüber, Professor.
00:09:07Ich freue mich über Ihren Besuch.
00:09:08Ach, wirklich?
00:09:11Warum nicht?
00:09:12Sie wissen noch nicht, mit welchem Anliegen ich komme.
00:09:16Wer war es doch gleich, der Ihnen rieb, mich anzurufen?
00:09:19Mr. Bloom aus New York.
00:09:21Ich sagte es am Telefon.
00:09:22Ja, natürlich, ich erinnere mich.
00:09:24Der junge Mann machte vor einem halben Jahr hier statistische Erhebungen.
00:09:27Ich konnte Ihnen damals ein wenig helfen.
00:09:30Professor, ich bin kein Freund von Spiegelfechter Rhein.
00:09:32Ich habe mich über Sie informieren lassen.
00:09:34Es war doch Mr. Warren, der Sie auf mich aufmerksam machte, nicht wahr?
00:09:37Der auch.
00:09:38Ich weiß nicht, ob er Ihnen auch das gesagt hat.
00:09:41Ich bin in den USA geboren.
00:09:43Seit 20 Jahren bin ich Bürger Thailands.
00:09:45Dann sind Sie im Zweiten Weltkrieg hierher gekommen.
00:09:48Ja, 1944 im Fallschirm.
00:09:50Ich war Angehöriger des Büros für strategische Dienste der Vereinigten Staaten, OSS.
00:09:55Man kann sagen, ich war Geheimagent.
00:09:57Es gibt Amerikaner, die nennen mich einen Bamboo.
00:10:01Einen in Asien verschütt gegangen.
00:10:02Das ist mir egal.
00:10:04Ich werde für immer hierbleiben.
00:10:06Ich glaube, Sie sollten das alles wissen, bevor wir über anderes reden.
00:10:11Professor, darf ich Sie mit meiner Frau bekannt machen?
00:10:20Mögen Sie sich wohlfühlen in unserem Land.
00:10:22Madame, ich bin entzückt.
00:10:23Verzeihen Sie einem alten Mann aus Europa, wenn er angesichts so viel weiblicher Schönheit
00:10:27nicht die Beherrschung aufbringt, kühl zu bleiben.
00:10:30Sie müssen aus dem französischen Teil der Schweiz stammen, oder?
00:10:32So ist es.
00:10:33Ein Mann ist erst alt, wenn er nicht mehr zu Scherzen aufgelegt ist.
00:10:36Dürfen wir Sie zu einem Picknick nach Landessitte einladen?
00:10:39Mit dem größten Vergnügen, Madame.
00:10:45Warum haben Sie ihm eigentlich diesen Schnüffler auf den Hals gehetzt, Sir?
00:10:48Eine Konkurrenz wie Blek schaltet man am elegantesten mit legalen Mitteln aus.
00:10:52Sie glauben, diese Professorschaft Blek?
00:10:54Entweder das, oder Blek macht einen Fehler.
00:10:56Dann haben wir ihn, dann ist er fertig.
00:10:58Fahren wir hinterher?
00:11:00Nehmen Sie sich unseren Wagen und folgen Sie ihm.
00:11:02Ich will wissen, was dieser Wilkers weiter unternimmt.
00:11:17Verstehen Sie mich recht, Mr. Blek.
00:11:19Unsere Organisation will eigentlich analysieren, wo die Quellen der Droge wirklich liegen.
00:11:24Aus der genauen Kenntnis heraus können wir vielleicht Veränderungen vorschlagen.
00:11:29Ich verstehe Ihr Anliegen.
00:11:30Ich fürchte nur, Sie werden wenig ausrichten.
00:11:32Man sagt Ihnen nach, Sie selbst wären am Handeln mit Rohopium beteiligt.
00:11:36Mr. Wilkers, ich produziere Seide, traditionelle Thai-Seide, das ist mein Hauptgeschäft.
00:11:41Und Opium handeln Sie sozusagen nebenbei, wenn ich Sie recht verstehe.
00:11:45Haben Sie darauf geachtet, was die meisten Frauen in Bangkok heute tragen?
00:11:48Ich muss gestehen, nicht sehr genau.
00:11:50Sie tragen billigen Ramsch aus der amerikanischen Massenproduktion, importiert.
00:11:54Damit zahlen unter anderem die Vereinigten Staaten für ihre Stützpunkte.
00:11:57Und das beeinträchtigt Ihr Geschäft?
00:11:59Ein traditioneller Erwerbszweig vieler Thailänder wird auf die Dauer kaputt gemacht.
00:12:03Und deshalb handeln Sie nebenbei mit Opium.
00:12:06Ich handle auch mit gezuckerten Lotoskernen oder getrockneten Pilzen.
00:12:10Im nächsten Jahr werde ich anfangen, Tee zu exportieren.
00:12:13Wären Sie bereit, Ihre Rohopium-Lieferanten zu nennen?
00:12:17Mr. Wilkers, nehmen Sie mir nicht übel.
00:12:21Sie sind auf dem besten Wege, mit einer Schöpfkelle das Meer zu leeren.
00:12:25Mag sein.
00:12:27Wissen Sie, ich persönlich glaube, Drogensucht hat viel mehr mit der absoluten Zerrüttung der betreffenden Gesellschaft zu tun,
00:12:33als mit dem Angebot auf dem grauen Drogenmarkt.
00:12:35Und dann die ganze Jagd nach der illegalen Droge in den Vereinigten Staaten
00:12:38ist im Grunde eine Jagd auf solche Leute, die außerhalb eines großen Syndikats ihr kleines Geschäft machen wollen.
00:12:44Ein Ausschalten der unliebsamen Konkurrenz.
00:12:46Das Syndikat ermuntert die Polizeibührenden sogar offiziell dazu.
00:12:50Man könnte sagen, das ist Heuchelei, aber lassen wir die moralischen Kategorien.
00:12:53Ich halte es einfach für kühlen Geschäftssinn.
00:12:55Es ist eigenartig.
00:12:56Mr. Warren will mir einreden, das Opium kommt nicht aus Thailand, sondern aus Burma.
00:13:00Und Sie bieten mir ein Syndikat an, als den großen Übeltäter.
00:13:03Was Burma betrifft, so hat Mr. Waffen gelogen.
00:13:06Und Sie?
00:13:07Ich habe keine Skrupel, Opium anzukaufen.
00:13:10Wer mir Ware anbietet, den nehme ich Sie ab, ohne Fragen zu stellen.
00:13:13Aber es geht von mir in jedem Fall an Betriebe, die es für medizinische Zwecke aufbereiten.
00:13:17Sehen Sie, nichts verpflichtet mich dazu, Ihnen das nachzuweisen.
00:13:21Aber wenn es Ihre Ermittlungen fördert, tue ich es jederzeit gern.
00:13:25Ist eben angekommen. Wir melden uns nachher wieder.
00:13:28Der Kern des Problems liegt woanders.
00:13:31Die Bergbewohner im Goldenen Dreieck bauen Opium nicht an, um die Welt zu vergiften.
00:13:35Sie bauen es an aus Gründen der Unterentwicklung dieser Landschaft.
00:13:39Zurückgebliebenheit ist der Ausgangspunkt des Übels.
00:13:42Drei Viertel des Rohopiums aus dem Goldenen Dreieck
00:13:44werden nicht von kleinen Händlern auf den illegalen Drogenmarkt geworfen,
00:13:48sondern von jedem Syndikat, das Sie für ein Phantom halten.
00:13:54Sie können das selbst nachprüfen, wenn Sie Mut haben.
00:13:57Wir müssen Sie allerdings aufmerksam machen.
00:13:59Sobald Sie die Wahrheit wirklich entdecken und Sie beweisen können,
00:14:03steht Ihr Leben auf dem Spiel.
00:14:05Ich bin keine furchtsame Natur.
00:14:07Aber die Leute, die gegen Sie stehen, haben keine Skrupel,
00:14:10sind keine Anfänger.
00:14:12Trotzdem, wer sind diese Leute?
00:14:14Der zentrale Geheimdienst der Vereinigten Staaten, CIA.
00:14:17Vor langer Zeit haben die angefangen, sich zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.
00:14:22Eine dieser Quellen ist das Opium aus dem Goldenen Dreieck.
00:14:24Diese Einnahmen aus dem illegalen Drogengeschäft
00:14:28unterliegen nicht der Kontrolle von Regierung und Kongress.
00:14:31Und im Vergleich mit dem, was die Agentur heute an Opium auf den grauen Drogenmarkt wirft,
00:14:35sind die Menge, die kleine Händler verhökern wie ein Liegentreck,
00:14:38neben nur Kohlenhalter.
00:14:40Mr. Blake.
00:14:43Haben Sie Beweise für das, was Sie behaupten?
00:14:47Beweise müssen Sie sich selbst suchen.
00:14:49Ich kann Ihnen lediglich den Weg nennen, der dazu führt.
00:14:59Nennen Sie mir den Weg.
00:15:00Man fährt um 0.10 Uhr mit dem Zug nach Chiang Mai.
00:15:03Am nächsten Vormittag ist man dort und dann hat man noch 150 Kilometer mit dem Maultier vor sich.
00:15:10Aber dort gibt es keinen, der mir offen sagt, wie die Dinge liegen.
00:15:14Mr. Wilkers, fahren Sie zur Kaisitzart-Universität.
00:15:17In Greenhouses 4 treffen Sie einen Studenten mit Namen Singkat.
00:15:21Er ist ein Freund der Familie.
00:15:23Er wird Ihnen weiterhelfen.
00:15:25Sagen Sie mir noch eins, Mrs. Blake.
00:15:27Warum decken Sie für mich die Karten auf?
00:15:29Es sind nicht meine Karten.
00:15:31Mr. Wilkers, ich bemühe mich Ihnen zu helfen, weil ich glaube, dass der Zweck Ihrer Reise nützlich ist.
00:15:37Im Interesse Thailands.
00:15:41Wie lange hast du Dienst?
00:15:42Bis 22 Uhr. Warum fragst du?
00:15:44Kennst du den Professor? Den aus der Schweiz.
00:15:47Älterer Haar, älterer Anzug, hm?
00:15:49Ah, Mr. Wilkers, natürlich.
00:15:51Was ist mit ihm?
00:15:52Eben habe ich ihn hochgefahren.
00:15:54Er ist jetzt auf seinem Zimmer.
00:15:56Hat er gesagt, ob er noch wegfahren will?
00:15:58Ich habe gehört, wie er ein Taxi bestellt hat.
00:16:00Für 19 Uhr.
00:16:03Gib uns Bescheid.
00:16:04Und pass auf, kann sein, dass er den Hinterausgang benutzt.
00:16:07Was habt ihr gegen ihn?
00:16:10Gar nichts.
00:16:11Wenn es dich beruhigt, gar nichts.
00:16:13Mr. Le Bonsoe, please call the receptionist.
00:16:16Mr. Le Bonsoe, the receptionist, please.
00:16:47Ich will nicht in die Liste.
00:16:50Was soll das? Was wollen Sie?
00:16:58Was wollen Sie eigentlich von mir?
00:17:00Dies ist ein Überfall.
00:17:02Wenn Sie sich bewegen, Sir, werden Sie merken,
00:17:05dass dieses Messer außerordentlich scharf ist, Sir. Verstanden?
00:17:09Sie wollen also jetzt ins goldene Dreieck.
00:17:11Mr. Blake war sicher, Sie würden mir dabei helfen.
00:17:16Darf ich mal sehen?
00:17:23Ich bin aus Mung Nang.
00:17:25Wissen Sie, wo das liegt?
00:17:28Nein.
00:17:33Hier oben im Norden.
00:17:35150 Kilometer von Chiang Mai.
00:17:40Um unser Dorf herum
00:17:42gibt es kein Tal, in dem nicht der Mond blüht.
00:17:45Solange sich die Leute erinnern können.
00:17:47Ein traditionelles Laster sozusagen.
00:17:50Kennen Sie unsere Berge?
00:17:51Nur aus Beschreibungen.
00:17:53Recht dünne Luft.
00:17:55Tiefe Bodentemperaturen in den Nächten.
00:17:57Tagsüber brennt die Sonne.
00:17:58Und der Mond gedeiht dort, ohne dass man die Natur verändern muss.
00:18:01Ohne dass man sie überlistet.
00:18:03Die Leute sind sehr rückständig.
00:18:05Bildung ist teurer als Gold.
00:18:08Das ist Boden aus der Gegend von Mung Nang.
00:18:11Sie experimentieren damit?
00:18:13Das gehört zu meiner Diplomarbeit.
00:18:16Mit verändertem Feuchtigkeitsgrad,
00:18:18mit Phosphaten angereichert.
00:18:21Trockenreis,
00:18:23den wir für unterschiedliche Bodenbedingungen gezüchtet haben.
00:18:26Teepflanzen,
00:18:27die mögen Hochlandklima.
00:18:31Wozu führen Sie diese Experimente durch?
00:18:33Um neue Sorten einzuführen?
00:18:35Nein.
00:18:36Mit meiner Arbeit möchte ich die Veränderung der Landwirtschaft in den Bergen erreichen.
00:18:40Damit ändert sich auch die sozialökonomische Struktur.
00:18:42Und die Leute hören auf, Opium anzubauen.
00:18:46Sagten Sie,
00:18:47nicht Bildung sei so teuer wie Gold?
00:18:49Teurer.
00:18:53Wissen Sie,
00:18:53weshalb ich hier studieren konnte?
00:18:55Nein,
00:18:56möglicherweise haben Sie
00:18:58einflussreiche Verwandte.
00:19:00Mein Vater handelt mit Rohopium.
00:19:06In Mung Nang?
00:19:07Ja,
00:19:07ein zweier Geschäft.
00:19:08Er und mein Onkel.
00:19:10Mr. Blake hat mit beiden Geschäfte gemacht.
00:19:12Ich finde es vernünftig,
00:19:14dass Sie in den Norden reisen.
00:19:15Bitte, Herr Sinkert.
00:19:17Glauben Sie denn,
00:19:18Ihr Vater würde mir Einblick geben,
00:19:19auch wenn ich Fragen nach dem Opium stelle?
00:19:23Wurde Ihr Onkel,
00:19:24würde er nicht etwas dagegen haben?
00:19:28Meinen Onkel treffen Sie nicht an.
00:19:29Er sitzt in Chiang Mai im Gefängnis.
00:19:31Warum?
00:19:34Mr. Blake hätte Sie ruhig informieren können.
00:19:36Aber Sie können es auch von ihm erfahren.
00:19:38Von meinem Vater.
00:19:40Fragen Sie in unserem Dorf nach.
00:19:43Bansamo.
00:19:44Können Sie uns nicht wenigstens erklären,
00:19:45wer hinter diesem Streik steht?
00:19:47Es sind jetzt fast ein Dutzend Betriebe in der Hauptstadt.
00:19:49So was kommt doch nicht zufällig.
00:19:50Natürlich nicht.
00:19:51Es gibt Kräfte in diesem Land,
00:19:52die eine erhebliche Gefahr
00:19:54für die freiheitliche Ordnung und Sicherheit darstellen.
00:19:56Die Kommunisten.
00:19:59In der Öffentlichkeit werde ich das immer behaupten,
00:20:01nur unter uns.
00:20:03Die Kommunisten sind nicht so gut organisiert,
00:20:05um eine Bewegung dieser Art zustande zu bringen.
00:20:08Es stecken aufrührerische Studenten
00:20:10hinter der ganzen Sache und...
00:20:12Na?
00:20:14Und was?
00:20:16Es sieht so aus,
00:20:16als ob selbst der König sich dreht und wendet.
00:20:19Wir haben Informationen,
00:20:20nach denen er sich mit Studentenführern getroffen hat.
00:20:23Auch seine Frau.
00:20:26Dieses einäugige Aas.
00:20:28Ich habe immer geahnt,
00:20:29dass er falsch ist wie Hundedreck.
00:20:31Wenn es kitzlig wird,
00:20:32schlägt er sich auf die Seite,
00:20:33auf der er die meisten Chancen vermutet.
00:20:35Mr. Sloan ist gekommen.
00:20:36Ich komme gleich.
00:20:39Wir haben echte Schwierigkeiten, mein Lieber.
00:20:43Wir werden sehr clever sein müssen,
00:20:45um Sie zu meistern.
00:20:48Sie entschuldigen mich einen Moment.
00:20:56Warum melden Sie sich erst jetzt?
00:21:00Die Gorillas von Mr. Blake haben mich bedroht.
00:21:02Aus der Stadt gefahren
00:21:04und in den Salzgärten von Conbury abgesetzt.
00:21:08Den Wagen habe ich dann paar Kilometer weiter wiedergefunden.
00:21:10Sir, Sie müssen unbedingt die Militärpolizei einschalten.
00:21:12Langsam, langsam, Mr. Sloan aus Massachusetts.
00:21:15Warum haben Sie sich nicht gewehrt?
00:21:18Bringen Sie sich erst mal in Ordnung.
00:21:21Morgen beobachten Sie diesen Wilkers weiter.
00:21:23Alles andere wird sich finden.
00:21:25Okay, Sir, nur...
00:21:28Noch eine Beichte?
00:21:30Wilkers ist aus dem Hotel ausgezogen.
00:21:33Bei der Rezeption ist an niemanden aufgefallen,
00:21:35ein Flugticket wurde auch nicht gebucht.
00:21:37Das bedeutet, er ist noch im Land.
00:21:41Und Blake versucht uns,
00:21:42den Schwarzen Peter zurückzuspielen.
00:21:44Er braucht Wilkers nur dorthin zu schicken,
00:21:47wo wir das Opium herholen.
00:21:49Sir, soll ich in Chiang Mai Bescheid sagen?
00:21:53Falls Wilkers tatsächlich in das Goldene Dreieck gelangt,
00:21:58so wird er da bleiben müssen.
00:22:03Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:22:04wird er bis zum nächsten Mal.
00:22:12Derlaubst du sie in der Nähe Instruktoren
00:22:15auf der Nähe Instruktoren
00:22:15Und dann bis zum nächsten Mal.
00:22:17Und dann bis zum nächsten Mal.
00:22:19Und dann bis zum nächsten Mal.
00:22:28Und dann aus der Nähe Instrufe.
00:22:56End der hole.
00:23:01Schrauben Sie die Flasche zu.
00:23:06Wo sind Ihre Waffen, Mister?
00:23:10Ich habe keine Waffen.
00:23:12Sind Sie Polizei?
00:23:14Steigen Sie ab.
00:23:23Ist das nicht das Hoheitsabzeichnis momentan?
00:23:26Das trägt man doch in Taiwan.
00:23:28Haben Sie einen Pass?
00:23:29Natürlich.
00:23:33Können Ihre Leute nicht die Gewehre herunternehmen?
00:23:35Wohin wollen Sie?
00:23:37Nach Morgunan.
00:23:38Morgunan?
00:23:38Ja.
00:23:40Das ist noch ein ganzes Stück.
00:23:42Sie wollen doch zu Loven und Bansamu.
00:23:44Woher wissen Sie das?
00:23:46Sie machen die Reise umsonst.
00:23:49Loven ist verhaftet.
00:23:51Dann werde ich mit Bansamu sprechen.
00:23:53Ja, den treffen Sie an.
00:23:55Wir haben vorausgesetzt, dass wir Ihre Reise nicht schon hier beenden.
00:23:58Dazu haben Sie kein Recht.
00:23:59Wenn man das hier in der Hand hat, dann hat man immer recht.
00:24:03Aber außerdem gibt es noch die Vernunft.
00:24:07Und die Vernunft sagt mir, warum sollen wir Sie nicht weiterreisen lassen?
00:24:12Wer sind Sie überhaupt?
00:24:14Ich?
00:24:15Ich bin Offizier der dritten Guomingdang-Armee.
00:24:18Haben Sie nie etwas davon gehört?
00:24:20Doch.
00:24:21Sie sind damals 1949 aus China südwärts ausgewichen.
00:24:24Haben Sie eigentlich keinen Ärger mit den thailändischen Behörden?
00:24:28Oh, keine Sorge.
00:24:30Was hier in diesem Gebiet geschieht, das bestimmen wir.
00:24:33Bitte schön.
00:24:34Danke.
00:24:35Dann haben Sie auch veranlasst, dass Herr Loven eingesperrt wurde.
00:24:40Damit haben wir nichts zu tun.
00:24:42Das ist Heroin.
00:24:43Möchten Sie probieren?
00:24:44Danke.
00:24:46Ich möchte Ihnen eine Frage stellen.
00:24:48Wer steckt nun wirklich hinter der Verhaftung von Loven?
00:24:53Sind Sie verheiratet?
00:24:54Ja, warum?
00:24:59Loven hat eine Art Ehebruch begangen.
00:25:04Captain, noch eine Frage.
00:25:07Was für Leute sind das, mit denen Loven diese geschäftliche Ehe führt?
00:25:17Ciao, ruft die Zentrale Qing Mai.
00:25:20Ciao, ruft die Zentrale Qing Mai.
00:25:23Also passen Sie auf, Kenny.
00:25:26Diesen Loven treffen Sie diesmal nicht an, dafür seinen Kompagnon Banzermuth.
00:25:30Die Leute, für die das Zeug bestimmte, sind unterwegs.
00:25:32Ware möglichst schnell übergeben.
00:25:33Okay, Sir.
00:25:35Für die Ladung gibt's zehn Säcke.
00:25:37Ist über Funk bestätigt.
00:25:39In Ordnung.
00:25:40Hals, Hals und Beinbund.
00:25:46Mr. Lomsock, bitte.
00:25:50Na, dann holen Sie ihn und zwar schnell.
00:25:55Ich bin der Mann, der den Schnee fliegt.
00:25:57Bleibt es bei dem Preis.
00:25:59Gut.
00:26:00In den nächsten Tagen gibt es eine Chance.
00:26:03Ich schlage vor, Sie treffen Vorbereitungen.
00:26:05Ja, wie gesprochen.
00:26:07Halten Sie Ihr Funkgerät besetzt.
00:26:09Ende.
00:26:16Was ist, hast du Bedenken?
00:26:18Habe ich jemals Bedenken gehabt, wenn wir ein paar Dollar nebenbei machen konnten.
00:26:21Joe, das sind 300.000.
00:26:24Damit haben wir ausgesorgt, wenn wir nach Hause kommen.
00:26:27Tankstelle, Kneipe, Mietshaus.
00:26:29Wir sitzen auf einem sicheren Polster.
00:26:31Das Risiko ist klein.
00:26:33Warren hat keine Ahnung.
00:26:34Loven ist ausgeschaltet.
00:26:35Und Bandsamo, wenn wir so verfahren, wie ich es dir gesagt habe, besteht keine Gefahr.
00:26:40Wie viel weiß dieser Lomsock von der Sache?
00:26:42Mach dir keine Sorgen.
00:26:43Er bezahlt und danach kennt er uns nicht mehr.
00:26:48Rundes Geschäft.
00:27:06Eine herrliche Gegend, Mr. Bandsamo.
00:27:09Für einen Europäer ist die Stille wie Medizin.
00:27:14Es ist nicht immer so still hier.
00:27:16Die Leute sind jetzt auf den Mondfeldern, da nehmen Sie selbst die Kleinen mit.
00:27:20Wenn nur die alten Leute bleiben zu Hause?
00:27:22Die Leute werden bei uns nicht sehr alt.
00:27:25Opium?
00:27:25Ja, schon unsere Urgroßeltern waren daran gewöhnt, Rohopium zu kauen.
00:27:31Wenn sie krank waren, Schmerzen hatten, auch gegen Hunger.
00:27:35Aber im Prinzip tauschen Sie das Opium unten in der Ebene gegen Reis ein.
00:27:39Was bleibt uns sonst anders?
00:27:40Was sollen wir denn machen?
00:27:42Wir haben kein anderes Handelsobjekt.
00:27:45Wir brauchen nicht nur Reis, wir brauchen auch Salz, Lampenmüll, Stoff für Kleidung.
00:27:52Herr Bandsamo, aus 10 Kilo Rohopium kann man 1 Kilo Heroin herstellen.
00:27:59Eine Einzelportion von etwa 5 Milligramm reinem Heroin kostet 5 Dollar.
00:28:04Allein in den USA werden jährlich etwa 10 Milliarden Dollar an der Droge verdient.
00:28:10Ich bin hierher gereist, um herauszufinden, wer diesen Verdienst einsteckt.
00:28:15Dass Sie es nicht sind, das sehe ich.
00:28:24Würden Sie mir Ihre Handelspartner verraten?
00:28:26Ich will versuchen, Ihnen zu helfen.
00:28:28Ich versichere Ihnen, niemand wird Ihren Namen erfahren.
00:28:31Das können Sie schon ausrichten gegen einen Mann, der die amerikanische Armee hinter sich hat.
00:28:38Er braucht nur den Polizeichef von Bangkok anzurufen.
00:28:41Und es ergeht mir genauso wie meinem Partner Loven.
00:28:45Dieser Mr. America muss ein mächtiger Mann sein.
00:28:48Aber auch er kann bezwungen werden.
00:28:51Sie wollen ihn bezwingen.
00:28:53Mr. Warren bezwingen.
00:28:54Wen?
00:28:55Mr. Warren.
00:28:56Seit Mitte der 60er Jahre haben wir keinen anderen Abnehmer mehr.
00:29:00Aber Ihr Schwager Loven hat doch offenbar einen anderen verkauft.
00:29:03Er hat versucht, eine geringe Menge Rohopium in Chi-Mai zu verkaufen.
00:29:07Er ist im Gefängnis gelandet.
00:29:09Durch wen, Bruder?
00:29:12Das ist alles, was ich noch an Nahrung besitze.
00:29:14Die anderen haben wir auch nicht mehr.
00:29:16Sicher, wir könnten in die Berge hinaufgehen, nach Wurzeln graben oder versuchen, ein Tier zu erliegen.
00:29:22Auf die Dauer hilft uns das nicht gegen den Hunger.
00:29:26Aber Mr. Warren wird Sie doch bezahlen.
00:29:28Er bezahlt mit Waffen.
00:29:30Mit Waffen?
00:29:34Brauchen Sie die Waffen?
00:29:35Nein.
00:29:36Wenn Mr. Warren uns nichts anderes gibt, müssen wir sie nehmen.
00:29:39Denn wenn wir Opium tauschen wollen, werden wir ausgeraubt.
00:29:43Von diesen Grumman Dung Leuten, die mich angehalten haben.
00:29:46Die Banditen handeln im Auftrag der Amerikaner.
00:29:50Aber weshalb zwingt Warren, sie Waffen für das Opium zu nehmen?
00:29:53Versteckt hinter dem ganzen Spiel.
00:29:55Das muss doch irgendeinen Sinn haben.
00:29:57Hinter diesen Bergen liegt Burma.
00:30:00Da gibt es die Guomindang, die Shan und die Karin-Banditen.
00:30:06Man hat sie aufgehetzt gegen die burmesische Regierung.
00:30:09Wollen Sie damit sagen, Mr. Warren versorgt die Banditen über Sie als Zwischenhändler mit Waffen?
00:30:14Und er nimmt dafür Opium in Zahlung?
00:30:15Ja, so ist das.
00:30:21Mit einer Schweinerei von diesem Ausmaß habe ich nicht gerechnet.
00:30:48Das ist Satschanasai.
00:30:51Mein Sohn Sinkat wird sie heiraten, wenn er aus Bangkok zurück ist.
00:30:54Ihr Sohn Sinkat bekommt eine sehr schöne Frau.
00:30:59Ich muss aufs Feld.
00:31:01Satschanasai bringt sie ins Nachbarhaus.
00:31:03Verlassen Sie das Haus nicht, bevor wir Sie darum bitten.
00:31:06Gehen Sie.
00:31:22Hey, Bad Samu!
00:31:25Warum lauerst du mir auf?
00:31:27Was wollt ihr von mir?
00:31:29Ich muss auf die Felder.
00:31:30Ja, dann geh nur.
00:31:33Wir machen den Austausch mit Louven ab.
00:31:36Louven ist nicht da.
00:31:37Ich werde mit zurückgehen.
00:31:39Wie viele habt ihr mit?
00:31:41Na, zehn Säcke.
00:31:42Na schön.
00:31:44Bringt sie ins Dorf runter.
00:31:45Es ist niemand da.
00:31:47Louvens Keller ist leer.
00:31:51Na, vorsichtig da.
00:31:52Hier lang.
00:32:01Halt.
00:32:01So, hier alles, halt.
00:32:16Was ist denn mit dem Sack?
00:32:17Schlechtes Zeugnauto.
00:32:19Minderwertig.
00:32:19Liegt zwei Monate bei uns herum.
00:32:21Sonst ist alles wie leergefegt.
00:32:24Los, bringt es runter.
00:32:26Wenn ihr fertig seid, wartet drüben in den Hügeln.
00:32:29Wie immer.
00:32:30Sobald die Flieger im Haus sind, könnt ihr zur Maschine.
00:32:32Okay.
00:32:33Na los, runter mit dem Zeug.
00:32:35Ist noch genug Platz.
00:32:36Na los.
00:32:38Na, lass mich mal durch.
00:32:39Na los, weiter, weiter, weiter.
00:32:41Da.
00:32:45Unglaublich.
00:32:48Was macht ihr mit den Waffen, die ihr für euer eigenes Opium bekommt?
00:32:52Verkaufen an die Schadenleute.
00:32:54Und die geben euch dann wieder Opium dafür?
00:33:01Und das liefert ihr wieder Mr. Warren und der schickt die Waffen dafür und so geht das weiter.
00:33:05Manchmal schickt ihr auch Reis oder Öl.
00:33:07Aber nur manchmal.
00:33:08Warum zum Teufel baut ihr nicht in euren Bergen selbst etwas an, was man essen kann?
00:33:12Ich bin 23 Jahre alt.
00:33:14Ich habe noch keine Reispflanze in der Hand gehabt.
00:33:18Wie man hier Reis anbaut, wusste sie ihn gerade auch nicht, bevor er nach Bangkok ging.
00:33:24Wenn er zurückkommt, wird er etwas ausrichten können?
00:33:28Wir warten auf ihn.
00:33:29Das ganze Dorf.
00:33:32Die Air-Amerika-Maschine.
00:33:37Woher wissen die Flieger, dass Opium angekommen ist?
00:33:39Sie machen das mit einem Radio.
00:33:40Das Flugzeug meldet sich an.
00:33:42Satz schon, Hase.
00:33:43Geh mit unserem Gast ins Haus von Muchatin.
00:33:46Die Flieger dürfen dich und Mr. Wilkas nicht sehen.
00:33:48Macht heute Nacht kein Licht.
00:33:50Wie viele Säcke haben die Leute denn mitgebracht?
00:33:52Zehn.
00:33:53Mr. Wilkas.
00:33:55Mr. Warrens Agentur hat strenge Vorschriften.
00:33:58Keiner darf die Piloten auch nur sehen.
00:34:00Und die Piloten dürfen auch keinen Kontakt mit uns aufnehmen.
00:34:05Auf diese Weise kann jeder immer sagen, er habe nie etwas mit dem anderen zu tun gehabt.
00:34:09Ich begrüße Sie, Mr. Kinney.
00:34:13Wie war der Flug? Gut?
00:34:14Danke, mein Lieber. Es ging.
00:34:18Ich vermisse Louven. Ist er krank?
00:34:21Man hat ihn verhaftet.
00:34:22Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Mr. Warren ausrichten würden,
00:34:26dass die Polizei in Schickmey
00:34:28Louven ohne Grund festhält.
00:34:30Vielleicht kann Mr. Warren etwas für ihn tun.
00:34:33Wird erledigt.
00:34:34Da liegt bestimmt ein Irrtum vor.
00:34:35Ja.
00:34:36Wir bringen das schon in Ordnung.
00:34:38Hallo, Bansamo.
00:34:40Oh, Mr. Bates.
00:34:42Es sind 30 Kisten.
00:34:43Die Munition ist in denen aus Blech.
00:34:47Wir können wohl wieder in Louvents Haus übernachten.
00:34:52Selbstverständlich.
00:34:53Richten Sie sich dort ein.
00:34:54Sie wissen ja Bescheid.
00:34:56Das Opium lagert bereits im Keller.
00:34:58Wie immer.
00:34:59Ja.
00:35:00Wann wollen Sie denn zurückfliegen?
00:35:01Morgen.
00:35:02Bei Sonnenaufgang.
00:35:10Mann, wenn ich mir vorstelle, was für ein Gesicht Warren machen wird.
00:35:13Halt die Klappe.
00:35:14Über solche Sachen redet man nicht einmal mit sich selbst.
00:35:29Sieht so aus, als hätten wir tatsächlich ein Mordsglück.
00:35:33Die Leute sind alle auf den Mondfeldern.
00:35:39Ist das wirklich geruchlos?
00:35:42So geruchlos, wie nachher dein Funkspruch mit Bangkok.
00:35:46Wir laden das Opium gleich in die Maschine.
00:35:48Du brauchst nicht mitzugehen.
00:35:50Hier.
00:35:51Brauch noch einer von Ihren Zierheiten.
00:35:53Wie ist denn diesmal die Ernte bei euch?
00:35:55Wir werden einen normalen Ertrag haben.
00:35:57Bei uns wird in diesem Jahr weniger zusammenkommen.
00:35:59Wir haben ein paar Gegenden verloren.
00:36:01Sie setzen uns ganz schön zu, die Truppen aus Rangoon.
00:36:03Warum einigt ihr euch denn nicht mit denen?
00:36:06Wir wollen nicht von Rangoon regiert werden.
00:36:09Und die Amerikaner helfen uns.
00:36:12Glaubst du nicht, dass die Amerikaner euch eines Tages die Rechnung dafür überreichen werden?
00:36:16Was soll ein junger Mann aus einem Schahendorf heute machen?
00:36:19Schon die Großväter haben im Zweiten Weltkirr gekämpft.
00:36:24Wenn wir uns weigern, das weiterzumachen, schließt man uns aus der Dorfgemeinschaft aus.
00:36:30Es heißt, die Raguna-Regierung hat ein Programm für die Entwicklung eures Landes, stimmt das?
00:36:36Macht dir mal keine Gedanken.
00:36:38Wir werden schon durchkommen.
00:36:39Okay.
00:36:40Mr. Kinney?
00:36:42Mr. Kinney?
00:36:43Die Schahndeute sind bereits auf dem Rückweg.
00:36:46Sie sagen, sie wollen die Nacht nutzen.
00:36:48Da tun sie recht dran.
00:36:50Jetzt trinken wir erst mal einen.
00:36:52Du hast es verdient.
00:36:53Das ist das Einzige, was wir in einem leeren Dorf tun können.
00:37:04Wie fühlt man sich, wenn man allein zu Hause ist?
00:37:06Man gewöhnt sich dran.
00:37:08Kinney, gieß noch was nach.
00:37:12Also Prost.
00:37:13Gut, gut.
00:37:17Na, kleiner Nachtisch.
00:37:24Und ich dachte, Bansamu raucht nur Opium.
00:37:27Chandu, das Drachensgraue Atem.
00:37:30Ich habe Chandu nie geraucht.
00:37:32Es wird sie überraschen, aber ich...
00:37:56Okay, das hätten wir.
00:37:58Das Zeug wird garantiert zwölf Stunden.
00:38:11Es ist zu dunkel.
00:38:12Man kann nichts erkennen.
00:38:13Wenn ich das alles erzähle, was hier oben vorgeht,
00:38:16es wird einen Aufruhr geben.
00:38:18Wir können nicht anders,
00:38:20solange unsere Regierung mit denen paktiert.
00:38:23Hm.
00:38:26Vielleicht gibt es Wege, eure Lage zu verändern, euch zu helfen.
00:38:33Wir werden sehen.
00:38:35Sinkert hat gesagt, wenn er kommt,
00:38:37wird er versuchen, manches hier zu ändern.
00:38:58Hoffentlich hält der Sack.
00:39:06Bist du denn nie für die Armee geflogen,
00:39:08bevor du zu uns kamst?
00:39:09Selbstverständlich.
00:39:11Du weißt doch,
00:39:12dass in solchen Säcken Gefallene transportiert werden.
00:39:29Dutzende von Leuten
00:39:30verkaufen täglich hier in Sheen-Mai kleine Mengen Opium.
00:39:34Warum verhaftet man mich und keinen der anderen?
00:39:37Sind Sie nicht der Dorfvorsteher von Mung-Nang?
00:39:39Dann müssen Sie auch wissen,
00:39:42was die Regierung angeordnet hat, oder?
00:39:45Natürlich.
00:39:46Aber ich weiß auch,
00:39:47dass sich so gut wie niemand an diese Anweisung hält.
00:39:50Das ist auch wieder wahr.
00:39:55Aber eins verstehe ich nicht.
00:39:57Wer hat denn der Polizei überhaupt gesagt,
00:39:59dass ich Ware verkaufe?
00:40:02Ein paar Leute treiben sich in der Stadt herum,
00:40:05halten die Augen offen.
00:40:06Sie haben den Auftrag zu melden,
00:40:08wenn jemand aus den Bergen
00:40:09Opium anbietet.
00:40:11Und dann?
00:40:12Melden wir es weiter.
00:40:14Melden wir es weiter, sagst du.
00:40:17An wen? Wohin?
00:40:19Ich weiß nicht, an wen.
00:40:22Und was ist dann?
00:40:24Nichts.
00:40:25Meist geschieht nichts.
00:40:26Nur in Ihrem Fall kam nach einigen Stunden
00:40:28die Anweisung aus Bangkok,
00:40:29Lovin Verhaften.
00:40:32Ich habe das Opium nicht verkauft,
00:40:34um reich zu werden.
00:40:35Ich habe es verkauft,
00:40:36weil wir bald nichts mehr zu essen haben.
00:40:39Ist das so schlimm in den Bergen?
00:40:41Wie?
00:40:42Sehr schlimm.
00:40:43Schlimmer als du ernst, Bruder.
00:40:46Haben Sie vielleicht Feinde?
00:40:50Aber vielleicht gibt es einen,
00:40:52der Ihnen ein Bein stellen will.
00:41:17Sir,
00:41:19aus Muang Nang,
00:41:20ein Funkspruch
00:41:22von unserer Maschine.
00:41:27Das ist ja ein Ding.
00:41:29Bitte?
00:41:31Ist von Sloan was gekommen?
00:41:33Nein, noch nicht, Sir.
00:41:35Sie hat es aber ganz schön erwischt.
00:41:36Wollen Sie sich nicht lieber
00:41:36eine Spritze geben lassen?
00:41:38Ich vertrage kein Penicillin.
00:41:40Ich bekomme immer geschmollene Augen davon.
00:41:42Wissen Sie,
00:41:43wo der Massagesalon
00:41:44Sayu Vit ist?
00:41:45Ich wüsste nicht,
00:41:46was ich dort sollte, Sir.
00:41:48Oh, Sie missverstehen mich.
00:41:49Man beschäftigt dort
00:41:50einen chinesischen Heilkundigen.
00:41:51Ich habe mir sagen lassen,
00:41:52er kann einen Schnupfen
00:41:53innerhalb einer halben Stunde
00:41:54durch Akupunktur beseitigen.
00:41:56Ich kann es nicht leiden,
00:41:57wenn bei mir Nadeln
00:41:58irgendwo hin sticht.
00:42:00Na, war ja nur ein Hinweis.
00:42:18Miss Perkins,
00:42:19wie lange haben Sie Dienst?
00:42:21Bis Mitternacht, Sir.
00:42:22In ein paar Minuten
00:42:23erwarte ich Besuch.
00:42:24Bringen Sie dann Fruchtsaft.
00:42:25Zeichnen Sie das Gespräch voll auf.
00:42:27Aufbewahrung Kategorie A3.
00:42:29Whisky in Fruchtsaft?
00:42:30Nein, pur.
00:42:31Beide.
00:42:40Bringen Sie ihn in den Konferenzraum.
00:42:42Aber vorher soll ihm der Polizist
00:42:44die Armbänder abnehmen,
00:42:44dann warten.
00:42:45Ja, gut.
00:42:56Mr. Warren,
00:42:57den Göttern sei Dank.
00:42:59Jubeln Sie nicht zu früh,
00:43:01Sie sind in eine sehr missliche Lage geraten.
00:43:04Aber Mr. Warren,
00:43:05Sie werden mir doch helfen.
00:43:06Sie müssen mir helfen.
00:43:08Müssen?
00:43:10Ich weiß nicht, ob ich überhaupt etwas für Sie tun kann.
00:43:14Man erweist mir schon einen großen Gefallen,
00:43:16dass man Sie zu einem Gespräch hierher führt.
00:43:18Ich bitte Sie sehr.
00:43:21Versuchen Sie es.
00:43:22Haben wir nicht immer gut zusammengearbeitet?
00:43:25Ja, ja, ja, aber nun hat Sie Ihre eigene Polizei festgenommen.
00:43:28Ja, ja, aber nun hat Sie Ihre eigene Polizei festgenommen.
00:43:28Ich kann mich nicht in die inneren Angelegenheiten Ihres Landes einmischen.
00:43:31Unmöglich.
00:43:33Wie oft habe ich Ihnen gesagt, wenn Sie in meinem Auftrag Opium aufkaufen und darüber
00:43:37schweigen, dann schirme ich Sie gegen alles ab.
00:43:40Aber so?
00:43:41Es war ganz minderwertiges Zeug, eine schlechte Sorte Opium.
00:43:45Ich würde es nie wagen, Ihnen so etwas anzubieten.
00:43:47Wir hatten vereinbart, Sie übergeben mir alles Opium, das bei Ihnen anfällt.
00:43:51Alles.
00:43:52So war es ja bisher auch.
00:43:53Aber wir sind in Not.
00:43:55Seit Monaten schon fehlt es uns an allem Möglichen.
00:43:59Wir haben kein Lampenöl und kein Salz mehr.
00:44:04Ihre Flugzeuge bringen nichts, was man essen könnte.
00:44:07Geben Sie es auf, uns zu betrügen. Wir haben den längeren Argen.
00:44:12Sie stehen dort oben auf einem für uns sehr wichtigen Posten.
00:44:15Unsere Verbündeten jenseits der Grenze brauchen Hilfe.
00:44:20Miss Perkins, was hätten wir übrig, um eine Notlage in Morgendan zu lindern?
00:44:27K-Ration, wasserdicht, Zigaretten normal, Menthol mit Filter, Schokolade in Büchsen,
00:44:32Luftdicht, Pepsi in Büchsen, Sandwich-Cream, Erdnüsse gesalzen,
00:44:36Batterien für Transistoren und Lampen,
00:44:39Messerschwimmfähig, Kugelschreiber mit Bild,
00:44:40Do-it-yourself-Werkzeugkasten für Anfänger und Fortgeschrittene.
00:44:43Danke.
00:44:46Es sieht nicht sehr gut aus, aber ich werde Ihnen helfen.
00:44:50Unter gewissen Voraussetzungen natürlich.
00:44:53Zumal ich eben erfahre, dass Sie selbst offenbar empfindlich hintergangen worden sind.
00:44:58Ihr Kompagnon Bansamo ist verschwunden
00:45:00und mit ihm zehn Säcke Rohopium von den Scharnleuten.
00:45:03Das ist nicht möglich.
00:45:04Hier steht es.
00:45:06Meine Piloten funken keine Schauermärchen.
00:45:09Ihr Kompagnon ist mit einer Portion Opium verschwunden,
00:45:11die einen reichen Mann aus ihm macht.
00:45:14Nun gut, das ist im Augenblick nicht zu ändern.
00:45:16Wenn einer Bansamo ausfindig machen kann, sind Sie das.
00:45:21Aber abgesehen davon...
00:45:22Bitte, Sir.
00:45:23Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass Ihrem Dorf geholfen wird.
00:45:29Ich hoffe nur, die Sache war eine Lehre für Sie.
00:45:32Damit es nicht nochmal zu Missverständnissen kommt,
00:45:35möchte ich, dass Sie das da unterschreiben.
00:45:38Sie verpflichten sich in Zukunft nie mehr Ware an jemand anderen abzugeben,
00:45:42als an mich oder an einen meiner Beauftragten.
00:45:44Können Sie das lesen?
00:45:48Nein, Sir.
00:45:49Mehr steht nicht drin.
00:45:52Mr. Warren wird es...
00:45:54Ich meine, werden Sie vielleicht etwas für mich tun können,
00:45:57damit ich nicht im Gefängnis bleibe?
00:46:00Wenn Sie das da unterschreiben, ist es möglich,
00:46:02dass man mir einen persönlichen Gefallen tut.
00:46:21Mr. Wilkers!
00:46:22Mr. Wilkers, bitte wachen Sie auf!
00:46:24Beim Samu ist weg, er ist nicht da.
00:46:26Ich kann ihn nirgends finden.
00:46:47Vielleicht ist er schon zur Arbeit auf die Mondfelder gegangen.
00:46:50Wollte er nicht von gestern dorthin?
00:46:53Frau Samu!
00:47:05Bansamu!
00:47:07279, hier ruft Drachen.
00:47:09279, hier ruft Drachen.
00:47:11279, Drachen ist zwischen 9 und 9.15 Uhr auf angegebenem Platz.
00:47:16Wiederhole.
00:47:17Sind zwischen 9 und 9.15 Uhr auf angegebenem Platz.
00:47:21Danke, Ende.
00:47:24Alles klar?
00:47:25So gut wie.
00:47:26Halt den Vogel auf Kurs, ich erledige das andere schnell selbst.
00:47:40Ich erledige das andere, ich erledige das andere.
00:48:26Ich erledige das andere, ich erledige das andere.
00:48:35Und jetzt Vollgas.
00:48:48Sie haben sämtliche Vollmachten.
00:48:50Wir wissen jetzt, auf welchem Wege er nach morgen angelangt ist.
00:48:52Er wird auf dem gleichen Wege zurückkommen.
00:48:54Stellen Sie ihn und schalten Sie ihn aus.
00:48:56Was meinen Sie, was wir alles am Hals haben?
00:48:57Dazu können wir nicht nur einen Professor gebrauchen,
00:48:59der Beweise gegen uns angeschleppt bringt.
00:49:00Haben wir uns verstanden?
00:49:01Ja, Sir, alles verstanden, ich werde.
00:49:03Sie halten sich raus.
00:49:05Sorgen Sie nur dafür, dass Chao die Sache ohne Aufsehen erledigt.
00:49:08Okay, Sir.
00:49:13Ich kenne ihn mit der Maschine zurück.
00:49:15Ist im Anflug, Sir.
00:49:37Hallo, Chef.
00:49:39Hallo.
00:49:41Und erzählen Sie mal schön der Reihe nach, wie das vor sich ging, Bates.
00:49:45Nautung war mit seinen Leuten schon da, als wir landeten.
00:49:48Wir haben gesehen, wie die Waffen entladen wurden.
00:49:50Dann haben wir uns gewaschen und gegessen.
00:49:53Bangsammo hat uns in Lowentz Keller den Stoff gezeigt.
00:49:56Und danach haben wir zusammen noch ein Bierchen getrunken.
00:50:00Was haben Sie gegessen?
00:50:04Konserven mit irgendeinem Fleischzeug, Dauerbrot, Butter, Sardinen.
00:50:08Das war wohl alles.
00:50:09Und Bier.
00:50:10Und Sie haben nichts gegessen, was von Bansamo angeboten wurde.
00:50:14Wie meinen Sie das, Sir?
00:50:15Nun, ich meine, dass man Ihnen eventuell etwas ins Essen gemischt haben könnte.
00:50:19Nein.
00:50:22Vergessen haben wir von ihm nichts.
00:50:23Tun wir aus Prinzip nicht.
00:50:24Aber der Schnaps schmeckt, ja?
00:50:25Schnaps?
00:50:26Ja, Sir.
00:50:27Wir haben vor dem Essen einen Becher von diesem Zeug getrunken.
00:50:31Sie haben also von Bansamo Schnaps angenommen?
00:50:33Nein, eigentlich nicht direkt von ihm.
00:50:35Sie müssen wissen, wir übernachteten ja im Lowents Haus.
00:50:38Und der Schnaps stand dort, also musste der Schnaps von Lowent gewesen sein.
00:50:41Und der war nicht da.
00:50:42Das ist unerheblich.
00:50:43Sie haben also Schnaps getrunken, den Bansamo sozusagen anbot.
00:50:46Ja, das haben wir.
00:50:47Die Sache wird übersichtlicher.
00:50:50Er hat dafür gesorgt, dass Sie beide festschlafen und ist dann mit dem Stoff verschwunden.
00:50:55Ich kann nicht glauben, dass ausgerechnet Bansamo eine solche Schweinerei mit uns treibt.
00:50:59Wie oft habe ich ihn eingeschärft?
00:51:00Traut keinem diese Einheimischen.
00:51:03Die verraten uns für einen halben Dollar.
00:51:06Genau das ist Ihnen passiert, Bates.
00:51:08Sir, ich weiß nicht, wie der Kerl sich das vorstellt.
00:51:11Wohin will er mit dem Zeug?
00:51:15Eines Tages wird er auftauchen, dann rechnen wir ab.
00:51:18Verlassen Sie sich drauf.
00:51:22Ich lasse Fahndungen über die thailändische Polizei erlaufen.
00:51:28Was soll nun werden, Sir?
00:51:30Zerbrechen Sie sich darüber nicht den Kopf.
00:51:32Das bringt es schon in Ordnung.
00:51:38Sie sprechen mit niemandem darüber, auch nicht, wenn Sie wieder ins Dorf kommen.
00:51:41Klar?
00:51:41Okay, Sir.
00:51:50Und wann werden wir kassieren?
00:51:54In drei oder vier Tagen werden wir abends im Karma erscheinen.
00:51:57Der Adlon sagt sein Hauptquartier und seinen Geldschrank.
00:51:59Ja, du meinst, der bezahlt den Bar.
00:52:00Aber nein, das geht anders, Vorsicht.
00:52:02Zuerst bekommen wir beide eine kleine Kontonummer, aber auf alle Fälle können wir uns einen Vorschuss geben lassen.
00:52:07Oh Mensch, 300.000 Dollar.
00:52:12Mann, ich glaube, die waren beide heute gut.
00:52:15Mr. Wilkers, Mr. Wilkers, Bangkok gibt Nachrichten durch.
00:52:19Es ist eine Revolution ausgebrochen.
00:52:21Die Studenten schlagen sich mit der Polizei und dem Militär.
00:52:24Die Arbeiter streiten.
00:52:25Die haben Kitty Kachon verjagt und Charo Satim.
00:52:30Die Generäle sind ins Ausland geflohen.
00:52:33Nach 40 Jahren haben wir endlich eine zivile Regierung.
00:52:38Sie wird eine Verfassung ausarbeiten.
00:52:40Und Ministerpräsident ist ein Universitätsprofessor.
00:52:43Damit hätte wohl niemand gerechnet.
00:52:47Jetzt muss nur noch Sinkert kommen.
00:52:51Ich laufe schnell zu den Mondfeldern, denen anderen erzählen, was passiert ist.
00:53:15Wir sind alle froh, dich wieder gesund in unserem Dorf zu sehen.
00:53:18Was ist mit Bansamo?
00:53:19Mit dem Professor haben wir lange überlegt.
00:53:21Mit welchem Professor?
00:53:22Wir haben einen Europäer zu Gast.
00:53:24Einen Professor.
00:53:25Er meint, die Flieger dachten, es ist niemand im Dorf außer Bansamo.
00:53:30Und im Keller lagen die zehn Säcke Opium.
00:53:34Wenn Bansamo verschwand, konnten Sie Mr. Warren erzählen, es wäre gar kein Opium hier gewesen.
00:53:40Das heißt, Sie haben...
00:53:43Ja, Sie haben ihn umgebracht.
00:53:45Ist Ihnen mein Aufenthalt in Ihrem Dorf unangenehm?
00:53:48Nein, nein.
00:53:50Es ist nur so, dass es mit einigen Gefahren verbunden ist, Sir.
00:53:56Das ist mir bekannt.
00:53:59Mr. Wilkers, ich bitte Sie sehr, beenden Sie Ihre Arbeit hier oben bei uns und reißen Sie ab.
00:54:07Ich fürchte, Sie stürzen unser Dorf endgültig ins Verderben.
00:54:12Wir sind in keiner beneidenswerten Lage.
00:54:18Im Radio haben Sie gesagt, den Bergbewohnern soll jede Hilfe geleistet werden.
00:54:24Trotzdem möchte ich Sie dringend bitten, reißen Sie ab, Sir.
00:54:28Tun Sie unserem Dorf und sich selbst den Gefallen.
00:54:32Denken Sie an Bansamo.
00:54:34Was will Mr. Warren machen, wenn wir einfach aufhören, Opium anzubauen?
00:54:38Das müssen wir erst mit Simkat besprechen.
00:54:40Wir werden warten, bis er zurückkommt.
00:54:43Was wollen die machen, wenn wir einfach sagen, hier ist Thailand, nicht Amerika?
00:54:47Kein Amerikaner kann einen von uns Thai zu etwas zwingen.
00:54:52Wann bringt die Air Amerika die versprochenen Lebensmittel?
00:54:55Wir brauchen Reis, Salz, Lampenöl.
00:54:58Die neue Ernte müssten wir vergraben, an zwei verschiedenen Stellen.
00:55:02Wenn Sie uns Lebensmittel bringen, geben wir Ihnen nur einen Teil des Opiums dafür.
00:55:07Das andere heben wir auf für spätere Zeiten.
00:55:12Mr. Lowen, Sie müssen mir nicht antworten.
00:55:14Mussten Sie bei Mr. Warren etwas unterschreiben?
00:55:21Ich musste mich verpflichten, unser Opium nie wieder an jemand anderem zu verkaufen, als nur an ihn.
00:55:26Und hat er Sie dazu gezwungen?
00:55:28Unterschreiben oder Gefängnis?
00:55:38Ich kann Sie verstehen, Mr. Lowen.
00:55:47Ich werde meine Aufzeichnungen ordnen, meine Protokolle unterschreiben lassen und abreisen.
00:56:03Mr. Wilkers, die Banditen sind wieder in der Schlucht.
00:56:07Kommen Sie mit, wir sind noch etwas Neues erfahren wollen.
00:56:11Die Nautung-Leute kennen nicht alle unsere Partner, verstehen Sie?
00:56:17Stopp! Das ist Lowen.
00:56:19Und der andere Mann, wer ist das?
00:56:22Bleibt Ihr in Deckung. Ich werde das prüfen.
00:56:25Hey, Lowen! Was soll das bedeuten? Wer ist der Mann?
00:56:29Ein Mitarbeiter der Agentur.
00:56:31Man hat ihn uns geschickt, um die Verbindungen noch etwas weiter auszubauen.
00:56:40Sie werden verstehen, dass ich Ihnen meinen Namen nicht nennen kann.
00:56:43Aber was ist mit dir? Ich denke, ihr seid längst weit weg von hier.
00:56:47Wir waren weit weg.
00:56:51Aber wie du siehst, wir sind auf den Flügeln des Drachens über die Berge zurückgesegelt.
00:56:55Und was wollt ihr?
00:56:56Ladung kommt für uns an. Der Funkspur ist schon da.
00:56:59Habt ihr was mitgebracht?
00:57:03Ging zu schnell. Die burmesischen Truppen jagen uns.
00:57:05Das Zeug von Mr. Warren kann vielleicht das Schlimmste verhindern.
00:57:08Waffen?
00:57:09Sprengstoff.
00:57:11Wir müssen den Rangunern den Weg verlegen.
00:57:14Die machen ernst diesmal.
00:57:15Wir wollten zu den Feldern.
00:57:17Aber wenn die Sache so ist, werden wir lieber ins Dorf zurückreiten.
00:57:21Habt ihr wenigstens für jeden von uns eine Schale Reis?
00:57:25Reis ist knapp.
00:57:26Aber wir haben Wildgemüse.
00:57:28Wenn ihr damit zufrieden seid, werde ich den Frauen Bescheid sagen.
00:57:32Wir sind mit allem zufrieden.
00:57:35Sieh nur zu, dass es mit dem Essen nicht so lang dauert.
00:57:41Die CIA als Nachschublieferant für die in Burma operierenden Banditen
00:57:45und als Großabnehmer für Opium.
00:57:47Ich überlege, ob ich das Ganze nicht lieber aufgeben soll
00:57:50und ohne Ergebnisse nach New York zurückfliege.
00:57:53und darauf verzichte, irgendetwas aufzuklären.
00:57:58Wenn die Maschine kommt, ob ich sie mir ansehen kann?
00:58:03Wenn Sie es so einrichten, dass man sie dabei nicht sieht, warum nicht?
00:58:07Sie kennen die Piloten?
00:58:08Ja, ich kenne sie.
00:58:10Und ich weiß, dass Sie Bansamu getötet haben.
00:58:13Wie wollen Sie das verweisen?
00:58:15Man braucht keine Schulbildung, um so durchschauen, was sich da abgespielt hat.
00:58:18Ich selbst habe es erfahren, von Mr. Warren persönlich,
00:58:21dass mit dieser Maschine nicht ein einziger Sack Opium in Bangkok angekommen ist.
00:58:24Nicht ein einziger Sack.
00:58:45Hallo, Lohven.
00:58:48Zurück aus dem Käfig?
00:58:50Ach, war alles nur ein Missverständnis.
00:58:53Reden nicht, hast einfach Glück gehabt.
00:58:55Die konnten dir nichts nachweisen, ne?
00:58:59Lohven, alter Pirat, komm rauf!
00:59:02Sofort, Mr. Bates.
00:59:04Die ganze Seite hier ist Sprengstoff C4 und hier drüben die Zünder.
00:59:08Sagt Nautungskerlen, Zünder und Sprengstoff dürfen nicht auf dem gleichen Maltier transportiert werden.
00:59:13Das Tier braucht nur zu stolpern und der Knall lässt den Himmel einstürzen,
00:59:16dass die Götter einzeln herunterfallen.
00:59:19Ich werde es Nautung persönlich ausrichten.
00:59:34Das sind dieselben Flieger?
00:59:36Ja, Bates und Kinney.
00:59:38Sie waren immer hier.
00:59:40Stimmt.
00:59:41Auch als Panzerhof erschwand.
00:59:50Sag mal, Nautung.
00:59:51Wie viel von dem Zeug braucht man, um einen ausgewachsenen Eisenholzbaum zu fällen?
00:59:56Oh, eine Platte.
00:59:58Vielleicht auch zwei.
01:00:01Willst du ein paar haben?
01:00:02Das wäre nicht schlecht.
01:00:03Ich will einen alten Baum umlegen.
01:00:05Du weißt, das ist eine harte Arbeit.
01:00:08Du bist mein Freund.
01:00:09Wenn du C4 brauchst, bekommst du es von mir.
01:00:12Nur musst du den Mund halten.
01:00:15Darauf verlass dich.
01:00:16Von mir erfährt niemand, Herr Kirsten.
01:00:18Hier.
01:00:19Das wird genügen.
01:00:22Am besten, du bindest es unten am Baum fest.
01:00:25Halb rund geformt.
01:00:27Ähm, wie viele Bäume?
01:00:29Einmal.
01:00:34Hier.
01:00:36Das ist der Zündmechanismus.
01:00:37Wenn du sofort Zündung nimmst, heißt das, in zehn Minuten geht der Sprengstoff hoch.
01:00:42Drehst den Zeiger auf den roten Punkt hier und drückst das Ding mit dem Stachel in die Masse.
01:00:47Du kannst auch länger, wenn du willst.
01:00:49Oh, eine Stunde, zwei, drei bis zwölf.
01:00:52Das ist alles.
01:00:54Ein Kinderspiel.
01:00:55Also nochmal.
01:00:56Ich stelle erst hier die Zeit ein.
01:00:58Ja.
01:00:59Dann drücke ich das Ding einfach in die Masse.
01:01:01Und den Rest, dass es zündet, besorgt die Uhr.
01:01:05Garantiert auf die Minute.
01:01:06Aber wenn du mehr zündest, zwei Stück auf einmal, dann geh ja weit genug weg.
01:01:10Mindestens 200 Schritte.
01:01:12Das Zeug ist ein Teufelszeug.
01:01:14Ich bin dir zu großem Dank verpflichtet.
01:01:16Ja.
01:01:17Na los, komm, nimm die Kisten.
01:01:18Wir müssen zurück.
01:01:19Ich räum noch die Maschine auf.
01:01:21Ja, ja, ja, mach das.
01:01:23Na komm.
01:01:23Gute Reise, Nautom.
01:01:24Ja, kannst du uns Glück wünschen.
01:01:26Wir werden's brauchen.
01:01:27Na komm.
01:01:28Na komm.
01:01:31Na komm.
01:01:34Na komm.
01:02:24Na, alles in Ordnung?
01:02:29Ja, Mr. Bales, alles verlagen.
01:02:32Auch aufgeräumt.
01:02:33Sie können sofort starten.
01:02:34Wenn Sie wollen.
01:02:35Und ob wir das wollen, Trinkhaus.
01:02:43Wir haben Eile.
01:02:45Es hat sich allerlei in der Hauptstadt ereignet.
01:02:47Man erwartet uns.
01:02:48Mr. Bales, ich hatte vorhin völlig vergessen, mich für die Ungelegenheit zu entschuldigen,
01:02:51die Bansamo Ihnen bereitet hat.
01:02:53Es ist mir noch heute völlig unbegreiflich, wie hat sich so etwas hat hinreißen lassen können.
01:02:58Schon gut.
01:02:58Sag ihr, Sachen kommen vor, Alter.
01:03:19Du lächelst wie über eine gelungene gute Tat.
01:03:23Aber ich bin traurig.
01:03:25Wir haben wieder das gemacht, was Sie von uns verlangen.
01:03:29Und Sie werden immer und immer wieder kommen.
01:03:32Na, die da.
01:03:34Die kommen nicht wieder.
01:03:36Herr Doktor.
01:03:39Ich gratuliere zum Diplom.
01:03:41Danke, danke.
01:03:43Die Kopfwunde, wird die verheilen?
01:03:45Ist schon wieder so gut wie in Ordnung.
01:03:47Ich konnte wenigstens aufstehen.
01:03:50Einige meiner Freunde waren tot.
01:03:52Aber ihr habt doch gesiegt, oder?
01:03:55Ich würde meinen, wir haben es ausgefochten.
01:03:59Wer den Sieg davon getragen hat, darüber bin ich mir nicht sicher.
01:04:05Und was sagt Mr. Blake zu den Ereignissen?
01:04:10Er meint, die Amerikaner bleiben trotzdem weiter im Lande.
01:04:13Und ein paar Generale, die sie kaufen können, finden sie jederzeit.
01:04:18In der Studentenvereinigung gibt es die gleichen Bedenken.
01:04:31Habt ihr erfahren können, was mit meinem Vater war?
01:04:34Mr. Warrens Piloten waren die letzten, die mit ihm zu tun hatten.
01:04:40Das verfluchte Opium.
01:04:43Es tötet die, die es rauchen?
01:04:46Aber es zerstört auch die anderen.
01:04:50Nicht mal die eigene Familie bleibt verschont.
01:04:54Du bist ein so außerordentlich kluger Mensch, dass ich es bedauere, dich nicht hier in Bangkok behalten zu können.
01:04:59In eurer Fabrik?
01:05:00Vielleicht.
01:05:02Aber Jungen wie du könnten es auch in der Politik sehr weit bringen.
01:05:07Jungen wie ich sollten ihre Kenntnisse lieber dafür verwenden, dass es den ärmsten Leuten einmal besser geht.
01:05:13Wir werden bald miteinander verwandt sein.
01:05:17Ja.
01:05:18Ich werde Satschanazai heiraten, sobald ich zu Hause bin.
01:05:23Und dann, was wirst du als erstes machen?
01:05:25Ich werde anfangen, den Leuten so etwas wie ein neues Selbstbewusstsein zu vermitteln.
01:05:29Und wie wir unsere Mägen aus eigener Kraft füllen.
01:05:34Wenn es mir nur gelingt, die Leute aus ihrem Trott zu reißen.
01:05:36Es ist wichtig, dass sie mir vertrauen und mir zupacken.
01:05:41Wir werden ein paar schnellwüchsige Feldfrüchte anbauen.
01:05:45Wenn wir die im Kochtopf haben, dann ist die Schlacht gewonnen.
01:05:49Wir haben lange überlegt, was wir euch zur Hochzeit schenken.
01:05:54Bitte?
01:05:55Bitte?
01:05:56Bitte?
01:06:03Was kann ich denn ernst sagen?
01:06:04Doch.
01:06:05Die Siam City Bank in Chiang Mai wird in den nächsten zehn Jahren alles Saatgut bezahlen, das ihr in Muang
01:06:12Nan braucht.
01:06:13Die Abmachung gilt auch für Düngemittel, Geräte.
01:06:15Für alles überhaupt, was der landwirtschaftlichen Erschließung dient.
01:06:18Das ist eine Riesensumme.
01:06:20Wie sollen wir das zurückzahlen?
01:06:23Das ist kein Kredit, sondern unser Hochzeitsgeschenk.
01:06:25Du weißt, Satschanazai ist meine Nichte.
01:06:28Ich muss dir dazu ausrichten, was mir mein Mann aufgetragen hat.
01:06:31Solltet ihr Überschüsse an Produkten haben, wird er in die Wege leiten, dass ihr sie immer in Chiang Mai absetzen
01:06:36könnt.
01:06:37Er bittet dich, das den Bewohnern möglichst vieler Dörfer auszurichten.
01:06:42Ich verstaune den Weitblick von Tracy Blake.
01:06:47Richte ihm aus, in zwei Jahren bekommt er von uns das erste Angebot.
01:06:50Es wird Tee sein.
01:06:51Aber wir werden ihn auch mit anderen Produkten überraschen.
01:06:54Ich hoffe, er steht dann auch zu seinem Wort.
01:06:58Er wird so höflich sein, dich nicht darauf hinzuweisen, dass du daran gezweifelt hast.
01:07:07In Chiang Mai werde ich mir noch ein Maultier ausleihen.
01:07:12Ich werde es mit Saatreis beladen.
01:07:15Etwas Phosphat muss ich auch mitnehmen.
01:07:18Wir werden Spitzhacken brauchen.
01:07:20Und Schaufeln.
01:07:49Wenig Zweck hinterher zu klettern.
01:07:51Den Rest besorgen hier oben die Geier.
01:07:54Für Sie, der Chef.
01:07:58Ja, Sloan hier.
01:08:01Okay, Sir, ich werde sofort die Suche einleiten.
01:08:04Gibt es schon irgendeinen Anhaltspunkt über die Stelle?
01:08:08Dann müssen wir es eben so versuchen.
01:08:10Übrigens, Sir, die betreffende Person ist ausgeschaltet.
01:08:14Ja, Dankeschön, ja.
01:08:15Ja, Ende.
01:08:17Zwischen Muang Nang und Chiang Mai ist eine Maschine von uns verschwunden.
01:08:20Offenbar Absturz.
01:08:21Wir müssen sofort die ganze Strecke absuchen.
01:08:24Das sind 150 Kilometer Gebirge und dazwischen Dschungel.
01:08:28Da können wir monatelang suchen.
01:08:31Mr. Warren bittet dringend darum.
01:08:36Meinetwegen. Los, Jungs!
01:08:44Meinetwegen. Los, Jungs!
01:09:11Profesor.
01:09:13Profesor.
01:09:41Professor, hören Sie!
01:09:47Professor!
01:10:05Wo bin ich?
01:10:10Bleiben Sie liegen.
01:10:12Still liegen.
01:10:19Er ist wach.
01:10:20Komm schnell, er ist wach.
01:10:33Das ist morgen lang?
01:10:35Ja, morgen lang.
01:10:41Aber ich war auch auf dem Rückweg.
01:10:44Ciao hat auf Sie geschossen.
01:10:46Es war auch ein Amerikaner bei Ihnen.
01:10:55Tut das weh?
01:10:56Hm, nein.
01:10:58Dann haben wir es wohl richtig gemacht.
01:11:00Tatsächlich nur ein Bruch.
01:11:01Bewegen Sie mal die Füße.
01:11:03Es ist weiter nichts gebrochen.
01:11:05Sie haben alles Glück Ihres Lebens auf einmal gehabt.
01:11:08Haben Sie mich hierher gebracht?
01:11:10Ja.
01:11:11Danke.
01:11:15Danke.
01:11:15Danke.
01:11:17Schlucken Sie nur.
01:11:18Sie haben lange genug Opiumsaft getrunken.
01:11:21Und?
01:11:24Opiumsaft?
01:11:25Mhm.
01:11:26Opiumsaft.
01:11:40Professor, da haben Sie aber einen langen Spaziergang gemacht.
01:11:45Keine Sorge, ich fühle mich wieder ausgezeichnet.
01:11:47Und das da brauche ich nicht mehr lange.
01:11:49Wenn ich noch ein Weilchen in ein, zwei Wochen kann ich ein bisschen mitarbeiten.
01:11:54Morgen, oder?
01:11:55Übermorgen müsste das Wasser laufen.
01:11:57Sagen wir, übermorgen.
01:11:59Wir haben Glück.
01:12:01Es gibt auf der Strecke nicht viel Geräusche.
01:12:04was das?
01:12:33Was unser Geräusche?
01:12:46Ist er tot?
01:12:47Ja.
01:12:49Dann haben die burmesischen Truppen seine Bande zersprengt.
01:12:54Der Sprengstoff von Mr. Warren hat also auch nicht mehr geholfen.
01:12:57Einer weniger.
01:12:59Was machen wir mit ihm, Bürgermeister?
01:13:02Am besten wir graben ihn ein, bevor er die Geier anlockt.
01:13:13Das ist aber nicht gerade ein sicherer Landeplatz, Sir.
01:13:18Was soll ich machen?
01:13:19Ich bin von Mr. Warren gezwungen worden, mich weiter fürs Opiumgeschäft zu verpflichten.
01:13:25Aber nur als Dorfvorsteher. Wir haben dich abgesetzt.
01:13:28Und von uns gibt es kein Versprechen an diesen Mister.
01:13:34Er hat recht.
01:13:36Geh mit den anderen weiter. Jetzt wird sich manches entscheiden.
01:14:07Wo ist Lovin?
01:14:08Guten Tag, die Herren. Lovin ist leider abwesend. Kann ich Ihnen helfen?
01:14:12Was heißt abwesend?
01:14:15Erarbeitet.
01:14:15Dann holen Sie ihn.
01:14:17Wenn Sie mir sagen, welche Art hier anliegen ist, kann ich Ihnen sicher helfen. Ich bin Dr. Singkat.
01:14:21Ich bin nicht krank und brauche keinen Arzt.
01:14:23Ich will den Dorfvorsteher sprechen, also schaffen Sie ihn her.
01:14:26Mit dem Dorfvorsteher sprechen Sie bereits.
01:14:28Verzeihen Sie, ich hatte Ihren Namen nicht verstanden.
01:14:30Ich hatte ihn auch nicht gesagt.
01:14:32Seit wann sind Sie hier, Dorfvorsteher?
01:14:33Wir wählen einen Vorsteher, wenn wir glauben, der Alte versieht sein Amt nicht mehr richtig.
01:14:37Sparen Sie sich Ihre Erklärung.
01:14:39Was soll das hier?
01:14:41Darüber haben die Dorfbewohner lange beraten.
01:14:43Auf diese Weise wollen wir unsere Lage verändern.
01:14:45In diesem Gebiet wurde früher nur Mon angebaut.
01:14:48Wir werden damit aufhören.
01:14:49Wir werden nicht satt davon.
01:14:51Und die Leute, die uns das Opium abkaufen, die betrügen uns nur.
01:14:54Wir haben uns ein System von Bewässerungsanlagen ausgedacht.
01:14:57Sobald das Wasser aus den Bergen auf die Felder geleitet ist, können wir Reispartaten und Maniok anbauen.
01:15:02Und auf diesen Hügeln hier werden Tebüsche waschen.
01:15:04Ja, ja, nun hören Sie mal zu, junger Mann. Sie sagten noch vorhin, Sie seien Mediziner.
01:15:06Das sagte ich nicht. Da haben Sie mich falsch verstanden.
01:15:08Sind Sie nun Arzt oder nicht?
01:15:11Doktor der Agrarwissenschaften.
01:15:13Sir, wir sollten mit diesem Kerl kurz einen Prozess machen.
01:15:15Herr Doktor der Agrarwissenschaften, haben Sie sich das da ausgedacht?
01:15:21Ja, unsere Regierung unterstützt den Gedanken.
01:15:23Anstelle der bisherigen Monokulturen von Opium, Anbau von Feldfrüchten.
01:15:28Jetzt will ich Ihnen mal was sagen und achten Sie genau auf jedes Wort.
01:15:31Ich habe mit Loven eine Abmachung.
01:15:34Danach nehme ich alles Rohopium in Zahlung, was im Dorf erzeugt wird.
01:15:38Ich bin nicht der Mann, der es sich gefallen lässt, dass seine Partner vertragsbrüchig werden.
01:15:41Ich habe Mittel dafür zu sorgen, dass diese Verträge eingehalten werden.
01:15:44Und ich zögere nicht, diese Mittel anzuwenden.
01:15:46Wollen Sie wieder Captain Chao auf ihn schießen lassen, Mr. Warren?
01:15:51Professor, ich dachte, Sie wären längst zu Hause.
01:15:53In einem Blechsarg?
01:15:55Sie Idiot.
01:15:57Schelten Sie ihn nicht.
01:15:59Er hat getan, was er konnte. Pech für Sie.
01:16:01Aber lassen Sie sich durch meine Anwesenheit nicht stören.
01:16:05Sie wollten gerade erklären, was Sie machen würden, falls das Opiumgeschäft nicht fortgesetzt wird.
01:16:09Sir, was ist nun? Laden wir nun aus oder nicht?
01:16:14Mit Ihnen, Herr Doktor, habe ich nichts zu besprechen. Ich werde nur mit Loven verhandeln.
01:16:18Bitte, Mister.
01:16:22Professor, es liegt offenbar ein Missverständnis vor. Ich habe Ihnen einiges zu erklären.
01:16:25Vor allem schlage ich Ihnen vor, mit mir nach Bangkok zu fliegen.
01:16:27Wir können dort in aller Ruhe besprechen, was Ihnen am Herzen liegt.
01:16:31Danke, Mr. Warren. Ich möchte nicht ein ähnliches Schicksal wie Banzamu erleiden.
01:16:35Nun, wenn Sie nicht wollen, ich kann Sie nicht zwingen.
01:16:37Wie wahr.
01:16:39Ich glaube, die Leute hier hätten nichts dagegen, wenn Sie wieder abfliegen.
01:16:41Sir, wir sollten den Leuten wenigstens sagen, Sie sollen nicht so viel an der Landepiste herumgraben.
01:16:45Wenn noch ein paar Meter wegfallen, kommt keine Maschine mehr runter.
01:16:47Dafür sind Sie verantwortlich.
01:16:49Ich werde Maßnahmen einleiten, dass Ihnen das Beschädigen der Landepiste noch leidtun wird.
01:16:53Wenden Sie sich bitte an die thailändischen Behörden.
01:16:55Die werden Ihnen sicher bestätigen, dass dieser Streifen Land zu Thailand gehört.
01:16:59Um einen Anspruch darauf zu haben, müssten Sie es kaufen.
01:17:03Das fällt Ihnen ein, mir zu melden, der Mann sei ausgeschaltet.
01:17:06Aber Sir, wir haben mit dem Maschinengewehr...
01:17:07Mich interessiert nicht, ob das mit einem Maschinengewehr gemacht wurde oder mit einem Taschenmesser.
01:17:12Ja, dann muss ich ihm schauen.
01:17:14Lassen Sie Chah aus dem Spiel.
01:17:19Wir landen in Chiang Mai zwischen.
01:17:22Sie warten dort, bis Wilkers durchkommt.
01:17:26Der Mann ist auszuschalten.
01:17:29Egal wie.
01:17:42Wenn Sie wirklich heil und unversehrt nach Hause kommen wollen, sollten Sie keine Zeit mehr verlieren.
01:17:47Ich begleite Sie nach Chiang Mai.
01:17:49Wir nehmen Wege, die sicher sind.
01:17:51Von Chiang Mai aus spricht Sinkert mit Wanner Blek.
01:17:53Sie wird weiterhelfen.
01:17:55Ich glaube, Sie machen sich zu viel Sorgen um mich.
01:17:58Und ich glaube, Sie unterschätzen die Situation.
01:18:00Sie sind der unbequemste Zeuge von allen.
01:18:11Ich werde nach meiner Rückkehr einen Bericht abgeben.
01:18:15Er wird einigen Staub aufwirbeln.
01:18:18Was mir damit persönlich bevorsteht, weiß ich.
01:18:21Schon, weil sich niemand gern mit der CIA anlegt.
01:18:24Man wird mir für meine Bemühungen danken und die Protokolle in einem Aktenschrank verschwinden lassen.
01:18:31Aber ich kenne die Szene in New York einigermaßen.
01:18:34Journalisten findet man immer, die solches Material, wie ich es mitbringe, auf jeden Fall verwenden werden.
01:18:42Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie wenigstens das erreichen.
01:18:45So schnell werde ich nicht aufgeben.
01:18:59Schnell!
01:19:02Ist das nicht in Ordnung?
01:19:04Eine Kleinigkeit, Mr. Wilkers.
01:19:06Aber das wird schnell erledigt.
01:19:23Was wollt ihr?
01:19:26Ihnen helfen, Mr.
01:19:28Und dann?
01:19:31Nehmen Sie uns mit nach Bangkok.
01:19:33Auf die Gefahr hin, dass Sie mir empfehlen, mich zum Teufel zu scheren, möchte ich Ihnen einen Rat geben.
01:19:38Sparen Sie sich die Mühe, diesen für Sie so unbequem Professor auszuschalten.
01:19:42Setzen Sie sich lieber in eine ruhige Ecke und überlegen Sie, was Sie in New York antworten werden, wenn er
01:19:46auspackt.
01:19:47Er wird nicht auspacken.
01:19:51Vergessen Sie nicht, dass wir in den Staaten immer noch eine Menge mehr Möglichkeiten haben als hier.
01:19:55Sie müssen es ja wissen.
01:19:57Ich an Ihrer Stelle würde mich nicht darauf verlassen, dass er schweigt.
01:20:00Mein lieber Blick, ich kann mir nicht vorstellen, dass es unmöglich sein sollte, mit Ihnen zu einer Einigung zu kommen.
01:20:05Warum setzen wir uns nicht in Ruhe an einen Tisch und überlegen, wie wir uns gegenseitig von Nutzen sein können,
01:20:11statt uns zu bekämpfen?
01:20:14Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb ich das tun sollte.
01:20:18Oh, doch.
01:20:20Wir hätten beide den Nutzen davon.
01:20:22Warren, Sie machen einen Kardinalfehler für einen Geheimdienstmann.
01:20:26Sie müssen davon ausgehen, dass ich ein thailändischer Geschäftsmann bin.
01:20:31Trösten Sie sich damit, Ihr Nachfolge wird es leichter haben.
01:20:34Es wird sicher lange dauern, bis die amerikanischen Truppen Thailand verlassen müssen.
01:20:37Aber was Ihre Agentur angeht, man wird in Zukunft ein wachsames Auge haben.
01:20:43Dessen können Sie gewiss sein.
01:20:44Das heißt also, Sie sind nicht bereit, ein Gespräch zu führen, das unser gegenseitiges Verhältnis bereinigen könnte?
01:20:52Nein.
01:20:58Willkommen, Mr. Bakers.
01:20:59Danke, Mr. Blick.
01:21:09In Muong Nan ist die Sonne jetzt schon hinter den Berggipfeln verschwunden.
01:21:12Werden Sie wiederkommen, Professor?
01:21:15Es ist vielleicht nicht wichtig, ob ich wiederkomme.
01:21:19Ich bin ein alter Mann.
01:21:21Es ist wichtiger, dass in den Bergen der Reis wächst und der Tef drauf.
01:21:28Dass die Leute auf der alten Landepiste Bananen ernten oder Erdnüsse.
01:21:36Das wird Ihnen das Gefühl dafür geben, was Sie ausrichten können.
01:22:04Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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