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🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:00Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
00:00:32Das war eine Nacht.
00:00:35Hoffentlich hört sie mich nicht.
00:00:41Hallo, Liebling. Liebling, dein Männer ist da.
00:00:51Sie ist noch nicht da.
00:00:53Hab ich ein Glück.
00:00:55Ich bin allein.
00:00:56Guten Morgen.
00:00:57Guten Morgen.
00:00:58Ich wünsche Ihnen einen recht erfolgreichen Sonnabend.
00:01:01Meine Nerven.
00:01:03Meine Nerven.
00:01:05Danke, Schatz.
00:01:07Charlie.
00:01:14Charlie.
00:01:16Manu, noch kein Tisch gedeckt?
00:01:20Ach, er schläft noch.
00:01:25Charlie, hoppala.
00:01:31Charlie, aufstehen.
00:01:34Frühstück.
00:01:36Männer haben es gut.
00:01:37Ach, so.
00:01:41So.
00:01:42Ach, ein echt schönen guten Morgen, verehrte Frau Nachbarin.
00:01:58Ach.
00:02:08Ja, wer soll's denn sonst sein, wenn's früh um achtet bimmelt, nicht wahr?
00:02:12Hab's sie aus dem Bett geholt?
00:02:13Aber nein, ich bin grad gekommen.
00:02:16Das hab ich mir doch gleich gedacht.
00:02:17Dankeschön. Ich hatte Nachtdienst im Krankenhaus. Danke.
00:02:20Ich hab nämlich gestern Abend schon mal geläutet, aber da war niemand zu Hause.
00:02:24Möchten Sie eine Tasse Kaffee?
00:02:26Oh, das sag ich nicht, nein.
00:02:28Aber den häuslichen Frieden möchte ich unter gar keinen Umständen stören.
00:02:32Aber Sie stören doch nicht. Haben Sie schon was gegessen?
00:02:36Ja, eigentlich nicht.
00:02:37Aber Herr Scheiblein, was essen müssen Sie schon.
00:02:41Ja, das riech ich, aber das macht mir ja keiner was und so alleine, mein Führer.
00:02:47Setzen Sie sich doch.
00:02:48Ja, das lädt sich bei mir immer auf den Magen.
00:02:52Sie sind wohl nicht ganz allein, ne?
00:02:54Oh nein, mein Mann schläft noch.
00:02:57Ach, während seine Kuh das Frühstück zu bereitet, schlummert er noch ein bisschen.
00:03:02Ach, wissen Sie, mein Mann hat gestern Abend den Club renoviert.
00:03:06Hat gebinselt?
00:03:07Mhm.
00:03:08Ja.
00:03:08Darf ich?
00:03:09Bitte.
00:03:09Und sowas strengt an und der Jüngste ist der ja auch nicht mehr.
00:03:12Und das ist richtig.
00:03:14Und so maler meistensämmer gefahrter Kollege, finde ich, oder?
00:03:17Aber man kann's auch übertreiben.
00:03:19Das stimmt. Die sind auch nicht von heute, sag ich mal.
00:03:26Ja, das stimmt.
00:03:32Ja, das stimmt.
00:03:34Ja, das stimmt.
00:03:46Ja, das stimmt.
00:03:51Das ist mit drei?
00:03:53Ja, drei.
00:03:54Ein halb.
00:03:55Ja, ein halb.
00:03:56Wo Sie immer so freundlich sind, nicht wahr? Eine Hand röst die andere.
00:04:01Sabine Fischer, Friedrichsthal, unterm Buchen?
00:04:04Buschen.
00:04:05Unterm Buschen.
00:04:07Buschen.
00:04:08Nein, komisch.
00:04:09Komisch?
00:04:10Was soll denn daran komisch sein?
00:04:11Oh, den Fräulein Sabine Fischer aus Friedrichsthal kennen wir nicht.
00:04:15Kennen wir nicht.
00:04:16Unheim.
00:04:16Nicht bekannt, verwandt oder verschwächert?
00:04:18Nein, nein.
00:04:19Find ich aber Merkworte, sollte ich mich da gebrochen.
00:04:22Nee, nee.
00:04:23Herrn Karl Bombe, Berlin, Chausseestraße 11.
00:04:28Ach, sagen Sie mal, war der gute Nichtfrau Viertelcher zur Kur in dem Ort?
00:04:32Nicht zur Kur.
00:04:36Die Genossenschaft hat in Friedrichsthal ein Ferienheim renoviert.
00:04:40Mein Mann war zwei Wochen dort.
00:04:41Auf Montage sozusagen. Er wird aber Pinsel verschusselt haben.
00:04:48Pinsel?
00:04:50Riecht wie eine ganze Parfümerie.
00:04:52Perfekt.
00:04:53Mhm.
00:04:54Ist mir gar nicht draufgefallen.
00:04:56Na, was haben Sie bloß für eine Nase?
00:04:58Ja, es duftet, würde ich sagen.
00:05:01Aber...
00:05:02Frau Giege, kann ich deinen Mann sprechen?
00:05:03Nein, kannst du nicht.
00:05:04Aber bloß ein paar Minuten, Mädchen.
00:05:06Hallo, Charlie, eine Sauce.
00:05:15Ich habe mal ein ganz schlechtes gelesen.
00:05:17Ja, meine Sie nicht, junger Mann.
00:05:18Entschuldigen Sie.
00:05:19Mein Name ist Scheitlein, Post-Obersekretär.
00:05:22Angenehm, Moluschke.
00:05:23Der kann das sein.
00:05:24Ja, bekannt, kommen Sie mir auf.
00:05:25Warten Sie mal.
00:05:26Acht-Strich-Drei, stimmt's?
00:05:27D-Eins-Strich-Vier.
00:05:29D-Eins-Strich-Zwei.
00:05:30D-Eins-Strich-Zwei.
00:05:30Du bist ja halt so stürmisch.
00:05:32Entschuldige mal.
00:05:33Ich konnte ja nicht wissen, dass du Besuch hast, wenn man nicht da ist.
00:05:35Sag mal, was willst du denn damit sagen?
00:05:36Ja, also der Pfarrer möchte ich mich voll inhaltlich anschließen, Herr Lischke.
00:05:39So wollen Sie damit sagen?
00:05:40Also Leute, bloß keine Aufregung.
00:05:42Ich habe Sie so gemeint.
00:05:43Ja, das möchte ich auch ausgebeten haben, nicht wahr?
00:05:45Der Hausherrlich nehme ich nebenan in Bette und schlummert noch ein bisschen.
00:05:49Ach nee, Tatsache?
00:05:50Du!
00:05:51Ich möchte nicht wissen, wann der heute Nacht ins Bett gekommen ist.
00:05:54Tja, dann fragst du mich zu viel.
00:05:55Wieso?
00:05:56Ich denke, ihr wart gestern Abend im Club zusammen und habt dort gepinselt.
00:05:59Eben nicht, Mädchen.
00:06:00In der Spätschicht fehle der Kranfahrer.
00:06:02Ich konnte die Jungs doch nicht im Stich lassen.
00:06:03Und das Telefon war auch kaputt.
00:06:05Auch nur der Post beschuldigt.
00:06:06Das ist üblich.
00:06:08Da hast du ihn also wieder mal versetzt.
00:06:11Es ging beim besten will nicht.
00:06:12Aber ich sehe mir gleich mal an, was Karl geschafft hat.
00:06:14Vielleicht war mir noch das Unterschied.
00:06:16Du, lasst euch das Jahr nicht einfallen.
00:06:17Dass ihr Frauen immer das letzte Wort haben müssen.
00:06:22Also wenn Karl mich am Wochenende wieder versetzt, dann setzt's was.
00:06:25Sie wissen doch, wie die Männer sind.
00:06:27Immer was im Kopf, da wollen sie sich auch durchsetzen.
00:06:29Nun nehmen Sie ihn bloß noch in Schutz.
00:06:31Der Club, das ist Sache der Hausgemeinschaft.
00:06:33Wo steht denn geschrieben, nun sagen Sie mal, Herr Scheitlein, wo steht geschrieben, dass einer alles macht und der andere
00:06:37nichts?
00:06:38Na, ich weiß nicht.
00:06:39Wo zum Teufel sind denn meine Hausschuhe?
00:06:41Er scheint schlecht geschlafen zu haben.
00:06:43Das macht die Pinselein.
00:06:46Guten Morgen.
00:06:47Guten Morgen.
00:06:51Warum denn so grummig?
00:06:54Hm?
00:06:55Schwester Inge, meine Hausschuhe.
00:06:57Immer bereit, Herr Doktor.
00:06:59Wünsche wohl, geruht zu haben.
00:07:01Moin.
00:07:02Lauf nicht barfuß.
00:07:05Mach deine Morgengymnastik.
00:07:12Eine Verhandlung, ist das?
00:07:14Also, den richten Ton haben Sie auch nicht.
00:07:19Den richten Ton haben Sie auch nicht zu Ihrer Frau Gemahe, wenn ich mir die Kritik erlauben darf.
00:07:24Nee, dürfen Sie nicht.
00:07:27Ach, Sie sind da.
00:07:29Hätte ich mir ja gleich denken können.
00:07:31Das ist fein, nicht?
00:07:32Ja, fabelhaft ist das.
00:07:36Na, hab ich von den Strapazen erholt?
00:07:38Ja, was für Strapazen?
00:07:39Da wollen Sie doch die ganze Nacht gepinselt haben, da tut einem doch das Kreuze weg.
00:07:45Mir nicht.
00:07:45Mir nicht.
00:07:47Und eins.
00:07:48Und zwei.
00:07:51Und drei.
00:07:52Und hoch das Bein.
00:07:53Das nutzt auch nichts.
00:07:54Gegen die Natur kann keiner anders wie mit dem Haar ausfallen.
00:07:59Danke, ich kann nicht klagen.
00:08:01Na, Sie sind eh mit Glückspilz.
00:08:04Sehen Sie nun, ist der Puste weg.
00:08:07Haben Sie schon mal was von Intervalltraining gehört?
00:08:11Also, ich kann das gar nicht mehr mit ansehen, wie Sie sich schinden tun.
00:08:15Mach ich sonst ne Viertelstunde.
00:08:17Ne Viertelstunde?
00:08:18Sagen Sie mal, soll ich Ihnen vielleicht zur Hand gehen?
00:08:22Wissen Sie, lieber eh ne wencher hohen, Herr Domka.
00:08:27Sagen Sie mal, war schon jemand hier?
00:08:29Ja, der Herr Holuschka aus der 5-2.
00:08:32Da wollte ich entschuldigen, wie ich ihn gestern Abend war, dass er doch versetzt hat.
00:08:35Und sonst war niemand hier?
00:08:37Nee, nicht, dass ich wüsste.
00:08:38Ja, aber der Kaffee dann.
00:08:39Ach ja, Ihre Gute.
00:08:40Ihre Gute Dame.
00:08:41Ihre Gattin war so gut, mir ihn einzuschwebbern.
00:08:45Aha.
00:08:45Ja.
00:08:46Also war niemand hier.
00:08:49Das heißt, Sie sind hier?
00:08:50Ja.
00:08:51Das ist ein Ding.
00:08:51Ich liege im Bett und der Herr Nachbar rastelt Süßholz, ne?
00:08:55Hören Sie mal, Herr Baum, doch immer diese Unterstellung.
00:08:57Haben Sie schon mal was von Eifersucht gehört?
00:09:00Oh ja, Othello.
00:09:02Da passieren die schlimmsten Dinge.
00:09:03Das stimmt, das stimmt.
00:09:06Sein oder nicht sein.
00:09:08Beste Mona.
00:09:10Wenn der Mensch in dem Punkte empfindlich ist, und ich bin empfindlich.
00:09:15Südnö.
00:09:16An Ihrer Stelle würde ich die Kurve kratzen.
00:09:19Aber Herr Pompach, ich gebe es ja zu, dass ich eine kleine Schwäche für die Gattin habe.
00:09:23Aber rein platonisch, rein platonisch.
00:09:27Wie bin ich los?
00:09:33Aber einen häuslichen Frieden, der möchte es wenig sterben.
00:09:36Darum möchte ich bitten, ja?
00:09:38Ich will Sie wirklich nicht nur freden, Sie ist wahr.
00:09:41Naja.
00:09:43Raus!
00:09:45Meine Nerven.
00:09:47Du bist ja immer nur nicht angezogen.
00:09:51Soll ich deinen Verehrer vielleicht alleine lassen?
00:09:54Welchen Verehrer?
00:09:55Na, die Frage.
00:09:56Was denkst du, weshalb dein Postsekretär hier jedes Wochenende antanzt, ne?
00:10:00Der Bursche begreift einfach nicht, dass ein Mann mit seiner Frau auch mal allein sein möchte.
00:10:06Noch dazu am Samstagvormittag.
00:10:10Mein Charly hat nicht ausgeschlagen.
00:10:13War auch eine ganze Menge Arbeit, ne?
00:10:15Du wirst dich gestern Abend über anstrengt haben.
00:10:18Aber das habe ich dir ja gleich gesagt.
00:10:20Ich fühle mich wie zerschlagen.
00:10:22Vielleicht auch eine Grippe im Anzug.
00:10:24Kopfschmerzen?
00:10:25Nee, mehr Hals.
00:10:26Komm, lass mal sehen.
00:10:28Ja, die Mandeln sind leicht gerötet.
00:10:31Du, ich hab noch eine Flasche Crefaville.
00:10:34Crefaville.
00:10:38Muchen der Hustensaft.
00:10:41Habe ich schon als Säugling nicht allzu gern gemocht.
00:10:44Hauptsache es hilft.
00:10:45Wir haben damit immer die besten Erfolge.
00:10:47Na komm, nimm einen Schluck.
00:10:48Nach dem Frühstück.
00:10:50Sonst kriege ich kein bisschen mehr runter.
00:10:53So, und jetzt gehen wir ins Bett und dann schlafen wir den ganzen Vormittag.
00:10:57Nach dem Frühstück.
00:11:00Fehlt bloß noch, dass du krank wirst.
00:11:03Wollen wir es nicht hoffen.
00:11:05Und alles bloß wegen diesem Klopp.
00:11:07Aber da kann man reden und reden.
00:11:09Übrigens, dein Kaffee ist vorzüglich.
00:11:12Kein Mensch kocht einen so vorzüglichen Kaffee.
00:11:14Nicht einmal meine Mutter.
00:11:16Von der Hausgemeinschaftsleitung war niemand da?
00:11:19Doch, Brückner und Krämer.
00:11:20Den Honig bitte.
00:11:21Was?
00:11:22Die aufgedonnerte Blonde aus der 20-10?
00:11:24Das ist die Blonde?
00:11:25Na komm, tu nicht so.
00:11:26Na, wenn ich arbeite, dann kann ich mich nicht darum kümmern, ob irgendeine Sekretärin
00:11:29blond oder schwarz ist.
00:11:31Sie ist Sekretärin.
00:11:32Ja.
00:11:33Sie wollte nur mal rauskriegen, ob ich ihr vielleicht, du verstehst.
00:11:38Kein Wort.
00:11:39Ihr Verlobter wünscht eine neue Tapete ins Schlafzimmer.
00:11:42Wieso denn ins Schlafzimmer?
00:11:44Na, sie war doch schon mal verheiratet und ihren neuen Verlobten stört die alte Tapete.
00:11:49Wenn ihn das Doppelbett gestört hätte, nicht wahr?
00:11:52Aber nein, die Tapete irritiert den jungen Mann.
00:11:54Ein merkwürdiger Mensch muss das sein und eifersüchtig wie sonst was.
00:11:58Hat sie dir das erzählt?
00:11:59Was?
00:12:00Dass er ein Doppelbett hat.
00:12:01Vielleicht hat sie auch bloß eine Couch.
00:12:03Na, was ist es denn?
00:12:03Nur eine Couch oder ein Doppelbett?
00:12:05Es ist ein Doppelbett.
00:12:05Ach, ein Doppelbett.
00:12:12Mein Gott, da sagt man irgendwas daher und gleich wird man festgenagelt.
00:12:17Und dieser Scheiblein, nächstens vergisst er noch seine Brieftasche.
00:12:21Das ist für dich.
00:12:23Wer hat mir denn ein Päckchen geschrieben?
00:12:25Von einem Fräulein Sabine Fischer aus Friedrichsthal.
00:12:29Kenn ich nicht.
00:12:29Aber sie wird dich kennen.
00:12:31Sonst hätte sie dir ja kein Päckchen geschickt.
00:12:35Unterm Busschen.
00:12:37Unterm Busschen.
00:12:38Burschen.
00:12:39Was?
00:12:40Burschen?
00:12:43Merkwürdiger Name, ne?
00:12:45Willst du nicht aufmachen?
00:12:47Hat doch gar nicht geläutet.
00:12:50Ach so.
00:12:51Päckchen.
00:12:52Nach dem Frühstück.
00:12:53Ist dir wohl unangenehm, weil ich dabei bin.
00:12:56Also schön, dann machen wir das Päckchen von diesem Fräulein Schneider eben auf.
00:12:59Fischer.
00:13:01Nicht Schneider.
00:13:02Sabine Fischer.
00:13:03Fischer oder Schneider ist ja völlig gleichgültig.
00:13:05Fischer ist fritze Fisch, die frische Fische.
00:13:07Aber dein Name hat sie sich gut gemerkt.
00:13:09Und was fängt das schon wieder an?
00:13:10Wie hab ich das bloß verdient?
00:13:12Ach, sieh mal Karl.
00:13:16Ne Puppe.
00:13:20Meinetwegen kann's auch ein Nachtgeschirr sein.
00:13:24Ne Babypuppe.
00:13:25Und so hübsch angezogen.
00:13:27Du sag mal, was hat denn das zu bedeuten?
00:13:30Was weiß ich?
00:13:31Irgendjemand scheint mich für einen jungen Pionier mit einer Drüsenverschiebung zu halten.
00:13:37Also Sachen gibt's, die gibt's überhaupt nicht.
00:13:42Mein geliebtes Charlie-Männchen.
00:13:44Ach, Liebling.
00:13:45Liebling, das hast du ja schon lange nicht zu mir gesagt.
00:13:49Und das sage ich auch jetzt nicht zu dir.
00:13:51Denn das steht hier auf der Karte.
00:13:54Mein geliebtes Charlie-Männchen.
00:13:56Meint die nicht?
00:13:57Na wen denn sonst?
00:13:59Na Karl, du, du Schuft.
00:14:01Was ist denn?
00:14:02Na die Karte, die Karte.
00:14:04Mein Gott, dass ihr Frauen nicht in der Lage seid, eine Situation nüchtern zu betrachten.
00:14:10Meint die...
00:14:12Eine Schrift hat die Kollegin.
00:14:21Meint die...
00:14:27Mein geliebtes Charlie-Männchen.
00:14:30Schade, dass die schönen Tage, die wir zusammen verbringen durften, nun vorüber sind.
00:14:36Hört, hört.
00:14:37Was ich angekreuzt habe, ist der Gasthof mit jenem stillen Kämmerlein, das wir beide wohl nie vergessen werden.
00:14:45Wird der immer schöner, ne?
00:14:47Halt dich fest.
00:14:49Das Püppchen, das ich dir hier schicke, hat symbolische Bedeutung.
00:15:02Ich hoffe, du errätst, was ich meine.
00:15:05Ich werd verrückt.
00:15:07Ich werde Vater und ich weiß von nichts.
00:15:12So, mein geliebter Pinsel-Akrobat.
00:15:16Für heut sei innig umarmt, gegrüßt und geküsst von deinem Schnurz.
00:15:21Schnurz.
00:15:22Entweder ich träume oder ich werde verrückt.
00:15:25Schnurz dreimal unterstrichen.
00:15:27Oh Karl, warum hast du mir das angetan?
00:15:30Ich hab dir überhaupt nichts angetan, weder hier noch in irgendeinem stillen Kämmerlein.
00:15:34Und Schnurz hab ich noch nie zu einer Frau gesagt.
00:15:37Sowas albern ist, zu einer Frau Schnurz zu sagen.
00:15:40Hab ich zu dir schon jemals Schnurz gesagt?
00:15:42Nie.
00:15:43Na bitte.
00:15:43Aber wieso kann sie dann schreiben, mein geliebter Pinsel-Akrobat?
00:15:47Aber das ist mir Schnurz!
00:15:52Was weiß ich, was dieses Bollern Schneider da...
00:15:54Fischer!
00:15:55Fischer oder Schneider, dieser Name, das ist ja zum Auswachsen.
00:15:58Schrei mich nicht so an.
00:16:01Ich erkläre hiermit feierlich, ich kenne diesen Schnurz nicht noch.
00:16:04Habe ich mit ihr jemals irgendwo irgendwie irgendetwas?
00:16:07Oder traust du mir das zu?
00:16:09Ich will dir ja gerne glauben, aber wie denn?
00:16:14Das geht retour!
00:16:20Ruhe!
00:16:28Die Post, die Post bringt mir diese Bombe ins Haus und ich soll damit fertig werden.
00:16:33So weit kommt das noch.
00:16:36Ruhe!
00:16:38Für diese Sendung bin ich nicht zuständig.
00:16:41Ja, aber Karl, wo willst du denn hin?
00:16:42Zu deinem Post-Obersekretär!
00:16:44Ja, aber doch nicht auf Fuß!
00:16:48Oh, Charlie!
00:16:52Und ich hatte mir das Frühstück so schön vorgestellt.
00:17:03Hallo Inge, was ist denn los?
00:17:06Charlie ist schon eben vorbei mit der Rakete.
00:17:07Ja, er ist zu Herrn Scheitlein runter.
00:17:11Warte, warte ich ein paar Minuten.
00:17:13Störe ich mich wieder?
00:17:15Nein.
00:17:19Mich störst du nicht!
00:17:24Warst du im Club?
00:17:26Na und?
00:17:26Ach so, na ja, im Club, ich habe nur mal einen Blick reingeworfen.
00:17:30Hübsches Püppchen habt ihr, hm?
00:17:32Euer Tochter kriegt wohl einen Baby, hm?
00:17:35Was Besseres fällt dir wohl nicht ein.
00:17:37Erlaubt mal.
00:17:38Heutzutage wird man eben mit 40 Großmutter.
00:17:40Wenn es nur das wäre.
00:17:42Er hat eine andere.
00:17:44Euer Schwiegersohn?
00:17:45Nein.
00:17:46Wer wäre sie sonst?
00:17:46Karl!
00:17:48Was denn?
00:17:49Charlie?
00:17:54Das kann ich doch nur um ein Irrtum haften.
00:17:57Der Junge ist doch froh, wenn er seine Ruhe hat.
00:18:03Sogar ein Baby ist unterwegs.
00:18:06Übertreib mal nicht, ja.
00:18:07Wir haben's schriftlich.
00:18:09Schwarz auf Weiß und noch dazu in Farbe.
00:18:13Oh!
00:18:15Oh!
00:18:17Junge, Junge.
00:18:19Das ist ein Hammer.
00:18:23Ich bin so unglücklich.
00:18:25Tschüss!
00:18:27Lolo!
00:18:28Ein Plus!
00:18:36Eure Türe stand offen.
00:18:38Ja, das hat sie so an sich.
00:18:39Wir erwarten den Schlosser.
00:18:41Entschuldige bitte, wenn ich hier so reinplatze.
00:18:43Aber Ruth schickt mich wegen der Kaffeesahne.
00:18:45Ja, kann sie haben.
00:18:47Liegt der alte Junge noch in den Federn?
00:18:48Nein, er ist bei Herrn Scheitlein unten.
00:18:51Ah, so.
00:18:58Wie geht's Ihnen?
00:19:00Herr Scheitlein?
00:19:01Na, Charlie natürlich.
00:19:02Mal schlecht vermutlich.
00:19:03War er hier?
00:19:05Wer?
00:19:05Na, der Verlobte.
00:19:06Welcher Verlobte?
00:19:07Nicht so laut, Kollege.
00:19:09Hat er mir nichts erzählt?
00:19:11Ich habe Charlie noch nicht gesprochen.
00:19:13Er ist nämlich gestern Abend urplötzlich von der Bildfläche verschwunden.
00:19:17und da hätte ich gern gewusst, ob der Kerl ihm vielleicht...
00:19:20Ich habe dir zwei Büchsen eingepackt.
00:19:22Das ist aber lieb von dir.
00:19:24Was kriegst du denn dafür?
00:19:25Ach, das mache ich mit Ruth.
00:19:27Da ist mir recht.
00:19:28Was?
00:19:31Wohlbekommen.
00:19:32Danke, danke.
00:19:33Du bist ja ganz schöner Kälte.
00:19:34Ja, das Wetter, das Wetter.
00:19:38Schade geht's auch nicht gut, weißt?
00:19:39Hat er es wieder auf den Bronchien?
00:19:42Von wegen Bronchien.
00:19:44Er wird Vater.
00:19:46Also unsere Frauen immer zu kleinen Späßen aufgelegt.
00:19:52Aber das ist doch nicht möglich.
00:19:54Aber Mädchen, habt ihr euch das denn gut überlegt?
00:19:59Ihr seid doch nicht mehr die Jüngste.
00:20:01Wer spricht denn von mir?
00:20:02Ein Freundin Sabine Fischer aus Friedrichshahn ist die Mutter.
00:20:06Nein, ich habe es auch nicht glauben wollen.
00:20:10Es sieht aber ganz so aus.
00:20:12Dieser Charlie!
00:20:13Dieser Charlie!
00:20:18Entschuldigung.
00:20:19Bitte, bitte.
00:20:20Ist was passiert?
00:20:20Nein, nein, nein. Ich würde nur die Kaffee reinholen.
00:20:24Bitte?
00:20:27Herr Scheitlein!
00:20:28Herr Scheitlein!
00:20:30Da haben Sie aber was Schönes angerichtet.
00:20:32Das ist wohl ein falscher Zungenschlag, Herr Nachbar.
00:20:35Meine liebe Frau Pompa.
00:20:36Es tut mir ja so furchtbar leid.
00:20:38Aber ich bin nicht der Schutz.
00:20:40Wo haben wir denn das Korpusdelikt?
00:20:42Da!
00:20:43Na, fein.
00:20:47Wer hat denn das oft gemacht?
00:20:48Na, ich natürlich. Wer denn sonst?
00:20:50Na, also nun verstehe ich überhaupt nicht mehr.
00:20:52Eben haben Sie mir erklärt, das wäre nicht Ihr Beckel.
00:20:54Und jetzt muss ich feststellen, das Beckel ist schon auf.
00:20:57Und zwar durch Sie.
00:20:58Also ich glaube, ich rede mir den Mund fusselig.
00:20:59Ich habe Ihnen doch schon auseinander posamentiert,
00:21:01dass ich dieses Beckel...
00:21:03Also entweder ist das mein Beckel, dann mach ich das Beckel auf.
00:21:07Oder es ist nicht mein Beckel, dann bleibt das Beckel zu.
00:21:09Nicht wahr?
00:21:10So ist doch die Frage, nicht wahr?
00:21:12Na, das ist irgendwie einleuchtend.
00:21:14Also der Kerl macht mich wahnsinnig.
00:21:15Bitte nehmen Sie Platz.
00:21:16Was, in meinem Haus?
00:21:18Es wird ein Protokoll aufgesetzt, führe ich immer bei mir.
00:21:24Zwei Pausbuchen.
00:21:27Also, wollen wir mal.
00:21:30Der Absender ist in Decher.
00:21:32Nee, der Absender ist Friedrichsthal.
00:21:34Ja, Friedrichsthal ist in Decher.
00:21:36Nee, Friedrichsthal ist in Thüringen.
00:21:38Ja, aber die Adresse ist in Decher.
00:21:40Nee, die Adresse ist Berlin.
00:21:41Sagen Sie mal, wollen Sie mich veräppeln?
00:21:44Natürlich ist die Adresse Berlin, sonst hätte ich das Beckel doch gar nicht erst angeschleppt, nicht wahr?
00:21:48Aber, aber der Absender, Herr Scheitlein, der Absender.
00:21:51Mein Mann behauptet, dass er ein Fräulein Sabine Fischer aus Friedrichsthal nicht kennt.
00:21:56Ja.
00:21:56Na, sagen Sie mal, hat sie das gar nicht stutzig gemacht? Ich meine so überhaupt?
00:22:00Na, also, haben Sie mal eine Frau, die gleich alles Mögliche denkt.
00:22:03Aha, nun bin ich also noch schuld.
00:22:05Na, natürlich. Jede andere Frau hätte ihren Mann genommen, hätte ihm Kuss gegeben und die Sache wäre erledigt gewesen.
00:22:09Na, und die Karte. Die Karte existiert wohl überhaupt nicht.
00:22:12Die Karte, die Karte habe ich doch nicht geschrieben.
00:22:14Jerry!
00:22:15Aber Fräulein Sabine Fischer hat dir geschrieben. Sie muss dich doch kennen, du Pinselakrobat.
00:22:19Oh, oh.
00:22:20Oh, oh.
00:22:20Hören Sie mal, nicht weiter die Amtshandlung, nicht wahr?
00:22:24Ja.
00:22:24Ruhe!
00:22:28Durfte ich das ominöse Beweisstück mal sehen?
00:22:31Bitte.
00:22:31Danke.
00:22:34Mein geliebtes...
00:22:36...Charlie Menel?
00:22:37Ja, das hatten wir doch schon.
00:22:39Das hatten wir doch schon. Irgendjemand hat sich einen Scherz gemacht.
00:22:42Oh, schöner Scherz.
00:22:42Dann würdest du bitte mal einen Augenblick ruhig sein. Das wird sich ja gleich alles aufklärt, nicht?
00:22:47Sagen Sie mal, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mir fehlen die Worte.
00:22:51Sehen Sie, so ist es mir auch gegangen. Wissen Sie was?
00:22:53Wir packen das Päckchen jetzt zusammen, schicken es zurück.
00:22:56In acht Tagen kann das von Herrn Schneider in Friedrichshall entgegennehmen und die Sache ist erledigt und vergessen.
00:23:00Also, Herr Bombach, ein bisschen mehr Charakter. Hätte ich Ihnen zugetraut.
00:23:03Was wollen Sie damit sagen?
00:23:05Sie wollen das Päckchen nicht mitnehmen?
00:23:06Nein, ich will das Päckchen nicht mitnehmen. Das Päckchen bleibt hier.
00:23:09Meine liebe Frau Bombach, sehen Sie den Ding ins Auge.
00:23:13Alleine sind Sie nicht. Einer wird zu Ihnen halten und das bin auf alle Fälle ich.
00:23:18Also, was machen Sie denn da? Sie bringen ja meine Frau völlig durcheinander.
00:23:21Bei mir hat es kein Glück im Computer, Sie, Casanova.
00:23:24Was bin ich? Ich bin ein...
00:23:27Das ist ja wohl nicht zu fassen.
00:23:29Mein Protokoll. Sie hören von mir.
00:23:33Hoffentlich nicht.
00:23:33Von der Oper-Post-Direktion.
00:23:38Ist sie weg?
00:23:44Mhm. Rinn in den Fahrstuhl und runter.
00:23:47Also, Frauen können einen mit ihrer Eifersucht ganz schön durcheinander bringen.
00:23:51Geil?
00:23:52Jo, Charry.
00:24:03Charry.
00:24:04Nimm's mir nicht übel.
00:24:06Aber mit diesem Schnurrt, da musst du mal bei Takte reden. Das Mädel kann sich nicht eure Ehe drehen.
00:24:11Du auch, Holuschke.
00:24:12Na schön. Ihr habt mal gute Stunden gehabt. Na bitte.
00:24:14Aber deswegen kannst du doch deine Frau nicht sitzen lassen.
00:24:15Also, ich glaube, ich rede auswärts.
00:24:17Habt ihr vielleicht in diesem Motel Kanaster gespielt?
00:24:19Mann, ich höre tausend Eige. Ich kenne dieses von deinen Schnurz nicht.
00:24:22Da ist zu mir kein Mensch, der mir glaubt.
00:24:23Also, wenn du mir jetzt noch erschießt, dann ist das starbende Klub prädodiert.
00:24:26Geh ich in die Luft.
00:24:27Bis zur Stunde ist dich dein einziger Pitzelstrich getan.
00:24:31Prost.
00:24:55Buchen der Hustensaft.
00:24:58Glaube ich hab heute nen schlechten Tag.
00:25:01Warst du ein Heben?
00:25:04Habt ihr bei Brüttner Karten gespielt?
00:25:06Na? Hast du doch ne Frau gut?
00:25:08Wenn du wüsstest.
00:25:09Charlie, was ist mit dir los? Siehst du ganz glass aus. Komm, setz dich hin.
00:25:13Kopf zurück. Füße hoch.
00:25:18Holly, ich hab dir schon hundertmal gesagt, wenn du zu mir kommst,
00:25:21sollst du die Füße nicht auf den Tisch legen.
00:25:29Sag mal, du kennst doch diese Creme.
00:25:31Na klar, die Ingrid Creme. Die ehemalige Olympiasiegerin im Turmspring, ja?
00:25:36Ach, die wohnt auch hier.
00:25:37Nicht doch, die, ich meine die.
00:25:39Ach so.
00:25:40Die kleine Blonde aus 20-10, die auf ihrer Hausversammlung mit ihren prallen Hosen die Männer verrückt macht.
00:25:46Ja.
00:25:48Das ist doch ein ganz vernünftiges Mädchen.
00:25:52Also wenn jetzt noch ein Päckchen kommt, dann springe ich aus dem Fenster.
00:25:55Mach mal auf.
00:25:57Nimm mich doch das Fenster.
00:26:00Mach die Tür.
00:26:01Du, ich geh.
00:26:02Wer ist, was anziehen?
00:26:03Hey.
00:26:03Komm mal.
00:26:04Falls das so ein Kerl sein sollte mit Strickhemd und Lederjacke, für den bin ich verreist.
00:26:09Okay?
00:26:09Karosche.
00:26:10Oder so.
00:26:13Also entweder er hat einen völlig verkorksten Charakter oder er führt ein aufregendes Doppelleben.
00:26:22Ja, da.
00:26:23Da haben wir ja schon.
00:26:25Ja.
00:26:26Na, ey.
00:26:27Was ist hier los?
00:26:28Das ist überhaupt nicht eine Frage hier.
00:26:30Nicht?
00:26:31Ah.
00:26:33Fleißige Hände waren ja schon am Berg.
00:26:36Ich dachte, er sei ein Krieg möbeliert.
00:26:38Alter.
00:26:41Verreist.
00:26:42Und als eigentlich sofort verschwindest dann eben.
00:26:46Oh.
00:26:47Mann.
00:26:47Ja, was?
00:26:48Das kann ich mir denken.
00:26:50Oh.
00:26:50Hängen wir dann da schön im Stück hin?
00:26:52Oh.
00:26:53Okay, Mann.
00:26:54Halten Sie mal.
00:26:55Was ist?
00:26:56Festhalten.
00:26:56Höher.
00:26:57Wie höher?
00:26:58Noch höher.
00:26:59Danke.
00:27:00So könnte es hinkommen.
00:27:01Bitte.
00:27:01Wo könnte was hinkommen?
00:27:03Ist das der Mann?
00:27:04Ich kenn ihn nicht.
00:27:05Na, wenn du nicht kennst, was macht der da hier?
00:27:06Da frag ich noch mal.
00:27:07Geil.
00:27:09Meine Herren, ich sehe Ihnen an der Nasenspitze an, dass Sie zu gern wissen möchten, wer dieser
00:27:12überaus sympathische junge Mann ist.
00:27:14Ja.
00:27:14Mit dem Sie im Augenblick zu tun haben.
00:27:16Wer eben durch die Türe kam, das ist Handfriedrich Rübesar.
00:27:20Ein unbedeutender, aber durchaus werbewürgsamer Name, wie Sie zugeben müssen.
00:27:25Meister Bombach war es, der mich beauftragte, dieses schmerzlich nüchterne Gelass in einen orientalischen
00:27:30Tömpel zu verwandeln.
00:27:33Auf diesem Teppich mit den Fransen, da soll ein Odaliske tanzen.
00:27:37Oh nein, äh, nicht.
00:27:38Doch, doch, doch, doch, doch, doch.
00:27:39Die Kunstformat-Opfer.
00:27:40Auch von euch Möhle-Transporter.
00:27:42Ihr geht mir doch mal her zur Handpolizei.
00:27:44Alter, äh, Kumpel.
00:27:45Geist nicht auf die Spitze.
00:27:52Ich glaube, ich werde immer verrückt.
00:27:54Tief atmen, Charlie.
00:27:55Ganz tief.
00:27:56Oh Mann, Sie zittern ja.
00:27:57Ruhig bleiben, Charlie, ruhig.
00:27:58Ja, ja.
00:27:59Charlie behauptet immer, ich hätte schwache Nerven, aber wenn ich Sie da so hängen sehe.
00:28:02Ja, bitte, welcher Charlie?
00:28:04Ja, Charlie Bombach natürlich.
00:28:06So, Charlie Bombach natürlich.
00:28:07Was?
00:28:07Ich?
00:28:09Vorzüglich.
00:28:09In der Cheminat ist ja noch Platz.
00:28:11Da räumen wir das überflüssige Möbelmann hinein und schon haben wir Bewegungsfreiheit.
00:28:15Kollege?
00:28:16Ja?
00:28:16Ich hätte da mal ne Frage.
00:28:18Aber jetzt doch nicht.
00:28:18Ich bin an Eile.
00:28:20Ruckzuck entsteht der Partysaal für die Braut aus Friedrichsthal.
00:28:23Ach so doch, Friedrichsthal.
00:28:24Nein, nicht Friedrichsthal.
00:28:25Nicht Friedrichsthal.
00:28:27Oh.
00:28:52Was?
00:28:53Was?
00:28:54Ah es ist eine Wohltate.
00:28:57Carly?
00:28:59Carly!
00:29:04Weg wie Schmitz Katze.
00:29:14Hübsche Katze
00:29:22Ah, mein Scherli
00:29:24Geh, geh
00:29:28Geh, geh
00:29:31Geh, geh
00:29:46Wo ist denn Scherli?
00:29:48Er muss die Flucht ergriffen haben
00:29:50Na, und das Päckchen?
00:29:51Na, Lietze
00:29:53Es passt
00:29:55Als Neil hat's mich
00:29:56Kind mal erwischt
00:29:57Hast du denn kein Taschentuch?
00:30:00Hab ich, hab ich alles
00:30:08Oh, na jetzt kann ich Inges Aufregung aber verstehen.
00:30:12Ja, also mir war von vornherein klar, dass Charly sowas nicht macht.
00:30:17Gar nichts war dir klar.
00:30:19Doch, doch. Ihr Frauen müssen immer gleich, wer weiß was denken.
00:30:23Ja, und ihr Männer seid ja so harmlose und so unschuldige Geschöpfe.
00:30:26Stimmt.
00:30:28Sag mal, wann bist du denn eigentlich nach Hause gekommen?
00:30:34Na, es war so gegen halb vier.
00:30:36Aha.
00:30:37Ja, wir hatten in der Spätschicht eine Havarie an den Drehbänken, ja?
00:30:42Und, äh...
00:30:42Und Charly?
00:30:44Charly, der wird im Club gepinselt haben.
00:30:47Hat er eben nicht.
00:30:48Inge vermutet, dass er bei der...
00:30:51Ach ja, dass er bei dieser hübschen Blonden gewesen ist.
00:30:54Na, was für einer Blonde? Ich kenne doch kaum jemand im Haus und schon gar keine Blonde.
00:30:59Ah, ja, ja doch, mein Lieber, die kennt du doch, die kennt doch jeder.
00:31:03Krämer heißt sie.
00:31:05Krämer?
00:31:06Krämer?
00:31:06Ja, ganz oben, so 19. oder 20. oder?
00:31:0919, 20. Ach ja, ja, ja, jetzt erinnere ich mich.
00:31:14Und Charly soll bald nicht gewesen sein?
00:31:17Ja, er hat sich verraten. Sie soll nämlich ein Doppelbett haben.
00:31:23Was? Doppelbett?
00:31:28Was hat er erzählt?
00:31:29Doch, stell dir vor, da bist du bach. Was?
00:31:32Ja, so zieh mich.
00:31:34Ja, Moment mal, da fällt mir gerade noch was ein.
00:31:36Ja, aber, Ginti, wo bist du denn hin?
00:31:38In die Brotte. So wie ich Charly kenne, sitzt er jetzt dort und spült seinen Kummer runter.
00:31:44Ja, aber, ja, also irgendwas stimmt hier nicht.
00:32:09Ob er sich das wohl ins Schlafzimmer hängen will?
00:32:12Ginti, wo du zu uns bist? Bitte schön. Wie schön. Du, Ruth, wenigstens ein Lichtblick.
00:32:17Ich glaube, der Schlosser ist da.
00:32:19Oh, hey, nicht direkt.
00:32:21Nein.
00:32:23Sie werden sich wundern, dass ich da draußen stehe.
00:32:26Wissen Sie, der Aufzug war kaputt und wie ich aussteige, da lese ich plötzlich Ihren Namen.
00:32:29Na und?
00:32:30Na, Bombach.
00:32:31Ja, stimmt, Bombach.
00:32:32Wie? Ja, so ein Zufall, nicht? Und deshalb wollte ich gerade draußen klingeln, eine Kiste.
00:32:36Mit Ölfarben in Tuben ist nicht zufällig bei Ihnen abgegeben worden.
00:32:39Äh, wieso?
00:32:40Na, Bombach. Kleine Verwechslung wäre ja möglich. Wie gesagt, ich heiße auch Bombach. Nichts für ungut, war ja nur eine
00:32:45Frage.
00:32:46Bombach? Bombach?
00:32:47Ja, Bombach. Karl Bombach.
00:32:49Karl? Karl?
00:32:50Nein.
00:32:51Sie machen Witze.
00:32:53Interessant, bleiben Sie mal so.
00:32:55Ja, Karl Bombach. Neu zugezogen.
00:32:58Was haben Sie für einen Beruf?
00:33:00Eigentlich wollte ich Sänger werden, aber die Kommission war nicht von meinem Talent zu überzeugen. Da bin ich Maler geworden.
00:33:06Ah, das ist halt der Pinselakrobat.
00:33:08Wie bitte?
00:33:09Da werden Sie gleich bestehen. Sind Sie verheiratet?
00:33:13Nicht direkt.
00:33:13Aber Sie wollen Waldheiratung.
00:33:16Ja, das hatte ich eigentlich vor.
00:33:17Und wie heißt die Auserwählte?
00:33:19Sie sind aber ganz schön neugierig, meine Damen. Ist das hier in dieser Hausgemeinschaft so üblich oder gibt es eine
00:33:23besondere Veranlassung?
00:33:24Da ist Post für Sie gekommen.
00:33:26Von einem Schnurz.
00:33:27Dreimal unterstrichen.
00:33:28Aus Friedrichtal.
00:33:29Aus Friedrich.
00:33:30Schaline.
00:33:31Dämmerts?
00:33:31Miss Dämmert.
00:33:33Ihm Dämmerts.
00:33:36Hast du es eben poltern gehört?
00:33:39Na gut.
00:33:40Mir ist ein ganzer Steinbruch von der Seele gerutscht.
00:33:43Da bin ich hier ja wohl nicht mehr gebraucht, was du? Ich muss rüber. Der Junge kommt aus der Schule.
00:33:46Oh du Ruth, ich bin ja ja so dach.
00:33:48Ach, Unsinn. Aber du, dein Schalimännchen.
00:33:51Da scheint ja wirklich nur Dummheiten im Kopf zu haben.
00:33:54Wieso?
00:33:55Der wird Vater.
00:33:57Die nochmal, was sie da steht.
00:34:03Das muss ja ein ganz schöner Schreck für Sie gewesen sein, Frau von Bach.
00:34:07Ja, das kann man wohl annehmen.
00:34:09Ach, schön.
00:34:11Das finden Sie schön?
00:34:12Wie?
00:34:13Ja, schön nackt.
00:34:15Wie kommt denn sowas zu uns?
00:34:17Es gibt Leute, die sammeln solche Sachen.
00:34:19Ach bitte, dann nehmen Sie es mal für solche Leute mit.
00:34:22Na, Fabian.
00:34:23Wissen Sie, ich gebe heute eine kleine Party mit Freunden.
00:34:25So eine Art, helfen Sie mal bitte.
00:34:27So eine Art Einzugsfeier, wenn Sie mit Ihrem Mann kommen würden.
00:34:29Aber gerne.
00:34:30Frau Bomber, ich werde Vater was.
00:34:31Das muss doch gefeiert werden.
00:34:32Ja, ja.
00:34:33Machen Sie bitte auf.
00:34:35Ich mache einen Schuh schon.
00:34:36Aber gerne.
00:34:38Ja, bitte?
00:34:39Herr Bomber?
00:34:40Nicht, nein.
00:34:41Also sind Sie es nur oder sind Sie es nicht?
00:34:43Nicht direkt.
00:34:44Ja oder nein?
00:34:45Ich bin es und ich bin es auch.
00:34:46Frau Bomber.
00:34:47Ja.
00:34:48Guten Tag.
00:34:49Tag.
00:34:49Ist es dein Vater doch jemand?
00:34:51Nein.
00:34:52Gut, dann kann er gehen.
00:34:53Wieso?
00:34:53Keine Aufregung.
00:34:54Geschieht alles in Ihrem Interesse.
00:34:56Was ich mit Frau Bomber zu bereden habe, ist nicht für jedermann bestimmt.
00:34:59Klar?
00:35:00Ja, ist klar.
00:35:02Ihr Schnurz.
00:35:03Ja.
00:35:04Danke.
00:35:06Ja, aber das bitte auch.
00:35:08Charlie-Männchen.
00:35:11Wiedersehen.
00:35:12Wiedersehen.
00:35:14Darf ich mich setzen?
00:35:15Bitte.
00:35:18Gestatten, 50-8.
00:35:20Angenehm, 7-3.
00:35:22Ja, ich weiß.
00:35:23Zweimal verheiratet, ohne Erfolg.
00:35:25Ich?
00:35:25Nein, ich.
00:35:26Hilde Schneider.
00:35:27Aber seit zwölf Jahren Fahrerin auf der Linie 84.
00:35:30Unfallfrei.
00:35:31Sie und das bei dem heutigen Verkehr.
00:35:33Zurückhaltung und Zuverlässigkeit schätzen meine Kollegen besonders an mir.
00:35:37Bei mir läuft auch alles gerade und exakt wie am Schnürchen.
00:35:39Unkorrektheiten hasse ich.
00:35:40Also, das kann ich überhaupt nicht haben.
00:35:43Verstehen Sie?
00:35:44Hat er sich schon Arsch aufs Haupt gestreut?
00:35:46Wer?
00:35:46Na, ihr Mann natürlich.
00:35:48Mein Mann?
00:35:49Ja.
00:35:49Den Mund hat er mir zugehalten.
00:35:52Eine Viertelstunde lang.
00:35:53Mein Mann?
00:35:55Als er mich überfallen hat.
00:35:57Ja, ich habe mich natürlich gewehrt und seinen Pinsel dabei zu fassen gekriegt.
00:36:08Diesen Pinsel mit dem Buchstaben B-O-M.
00:36:13Bom.
00:36:13Fehlt nur noch Bach.
00:36:15Na, sagt Ihnen das was, Frau Bomber?
00:36:19Sie wollen mir einreden, dass mein Mann mit Ihnen...
00:36:23Moment.
00:36:24Habe ich denn gesagt, dass er mit mir?
00:36:26Nein.
00:36:27Diesen und so?
00:36:28Aber wenn er Sie angebt...
00:36:29Frau Brumbach, Ihr Mann kam von einer anderen und Ihr Mann war hinter ihm her.
00:36:33Mein Mann?
00:36:34Nein, Ihr Mann.
00:36:35Na, welcher Mann?
00:36:36Der Mann von der anderen.
00:36:37Also doch nicht mein Mann.
00:36:38Doch, Ihr Mann.
00:36:39Doch.
00:36:39Na, oh.
00:36:40Frau Bomber, ganz ruhig bleiben, ganz ruhig bleiben.
00:36:42Ich glaube, ich muss Ihnen die Sachen von Anfang an erzählen.
00:36:45Niemand.
00:36:47Hier.
00:36:49Setzen Sie sich.
00:36:50Also folgendes.
00:36:51Ich komme also letzte Nacht mit der letzten Bahn nach Hause.
00:36:54Genau 3.31 Uhr.
00:36:55Die letzte Bahn ist nämlich immer pünktlich.
00:36:58Ich betrete also...
00:37:01Ich betrete also meine Wohnung ganz schön in Schaft.
00:37:04Acht Stunden auf der 84.
00:37:06Da kann ich nur sagen, hier stehen aber eine Menge Flaschen rum.
00:37:10Wie bitte?
00:37:11Ich denke, ihr wirst hier noch einen schönen Kaffee machen.
00:37:14Und zwar türkisch.
00:37:15Also dazu nehme ich immer eine Hälfte Essel für Koster, gestrichenen Teelöffel Puderzucker,
00:37:18eine kleine Prise Zimt, das Ganze schön umruhen, schon schlafen Sie wie im siebten Himmel.
00:37:22Frau Fischer.
00:37:23Schneider.
00:37:24Wie das tapfere Schneiderlein.
00:37:25Ich setze also Wasser auf, werfe noch einen Blick in die modischen Maschen.
00:37:28Ich will nämlich auch so eine Hekelstohler machen.
00:37:30Weil abends beim Fernsehen, da zieht es hier immer so.
00:37:34Ich bin nämlich eine leidenschaftliche Fernsehzuschauerin.
00:37:38Ob Kesselbunt ist, Sandmännchen, Frau Köln...
00:37:41Ach, den liebe ich auch.
00:37:47Kabel.
00:37:47Ach nein.
00:37:48Zur Sache, zur Sache.
00:37:50Gut, gut, ja, bremsen Sie mich ruhig.
00:37:51Also, da plötzlich im Treppenflur geht ein fürchterlicher Krach los.
00:37:56Na, ich raus.
00:37:57Da werden Tür aufgerissen, wieder zugeschmissen.
00:37:59Und dann setzt eine wilde Jacht ein.
00:38:01Von oben nach unten, rauf und runter, drunter und drüber und alles...
00:38:06Stopp, finster.
00:38:07Sie, Sie müssen nämlich wissen, bei uns ist seit acht Tagen im Treppenaufgang das Licht im Allm.
00:38:12Ich habe schon eine HGL-Serie durchgesteckt.
00:38:14Frau Frischer!
00:38:15Schneider.
00:38:16Wie das tapfere Schneiderlein.
00:38:17Genau.
00:38:18Ich denke, sind die noch zu retten, denke ich.
00:38:20Und rufe Herrschaften, Vorsicht, ihr brecht euch noch die Ohren.
00:38:23Haben Sie nachts auch mal so ein Ohrensauschen?
00:38:27Liebes Frau Schneiderlein, bitte und tun Sie mir einen Gefallen.
00:38:32Nun, verbrechen Sie mich doch nicht dauernd.
00:38:33Wo war ich denn nicht stehen geblieben?
00:38:35Ach so, an der Tür.
00:38:36Also, ich will wieder rein, die Taschenlampe holen.
00:38:40Da plötzlich springt doch ein Kerl auf mich zustellen.
00:38:44Hilfe, ich bin verloren.
00:38:45Schickt mich in meine Wohnung rein und hält mir Tür im Mund zu.
00:38:48Dass ihm das gelungen ist.
00:38:50Ja, ja, ja.
00:38:52Wie bitte?
00:38:55Und das eine Viertelstunde lang.
00:38:57Warum denn so lange?
00:38:58Warum, warum, Frau Bock?
00:39:00Wenn 20 Milchparteien mitten in der Nacht in einem Treppenaufgang ohne Licht ein Schuldchen suchen,
00:39:07den Zirkus können Sie sich nicht vorstellen.
00:39:09Na und weiter, weiter.
00:39:12Nichts weiter.
00:39:14Der Mann verschwindet wieder.
00:39:17Und mein Türke ist kalt.
00:39:20Aber ermordet!
00:39:24Quatsch.
00:39:25Mein Kaffee kostet rüber.
00:39:28Und das soll mein Mann gewesen sein.
00:39:31Der Pinsel.
00:39:32Wie bitte?
00:39:33Sie vergessen den Pinsel, Frau Bomber.
00:39:36Bom.
00:39:37Hat dann Bart...
00:39:38Der Pinsel?
00:39:39Nein.
00:39:40Dann war es der andere.
00:39:42Charlie-Männchen.
00:39:43Ah, Sie meinen den Kollegen mit der Kollegin in Öl.
00:39:46Ja.
00:39:48Der war es nicht.
00:39:49Wieso?
00:39:50Woher wollen Sie das wissen?
00:39:52Es war doch finster.
00:39:53Frau Bomber, es wäre doch ein Witz, wenn ausgerechnet dieser Mann einen Pinsel mit dem Buchstaben Bom in der Tasche
00:39:59gehabt hätte.
00:40:00Nicht?
00:40:00Aber er heißt auch Bomber.
00:40:02Und Maler ist er außerdem.
00:40:04Ein Doppelpinsel?
00:40:06Ein Doppelgänger?
00:40:07Ja.
00:40:09Frau Bomber, kommen Sie mir da nicht mit so einer Ottos.
00:40:12Ich will Ihnen doch bloß helfen.
00:40:15Hilde Schneider kennt die Männer.
00:40:16Zwei Ehen ohne Erfolg.
00:40:20Doppelgänger.
00:40:20Das ist ja wie im Fernsehspiel.
00:40:22Aber er wohnt seit gestern hier.
00:40:25Und das sind Tatsachen, liebe Frau Schneider.
00:40:27Tatsachen.
00:40:28Na schön.
00:40:29Aber überlegen Sie mal, Frau Bomber.
00:40:31In der ersten Nacht, ja, angenommen, wo dieser Bomber zwei hier einwohnt, da soll er gleich so eine Dinger drehen,
00:40:38ha?
00:40:39Aber meinem Mann trauen Sie zu, dass er Sie nachts überfällt.
00:40:43Aber das lasse ich nicht zu.
00:40:44Der arme Kerl wurde heute schon einmal verdächtigt.
00:40:47Und dann war es der andere.
00:40:48Nein, liebe Frau Schneiderlein, da spielt sich bei mir nichts ab.
00:40:51Wir gehen jetzt zu Bomber zwei.
00:40:53Und dann wird sich ja herausstellen, wer Sie heute nach Hopperland überfallen hat.
00:40:57Jawohl.
00:40:58Und dann hat der Staatsanwalt das Wort.
00:41:10Aber nein, nein.
00:41:12Warum klingeln Sie denn nicht?
00:41:14Bitte, nehmen Sie Platz.
00:41:15Gehen Sie doch mal kurz.
00:41:16Nein, ich muss nicht.
00:41:17Nein, Frau Schneiderlein, ich, wir haben noch was Wichtiges zu erledigen.
00:41:23Gehen Sie doch, Frau Schneiderlein.
00:41:34Ja, sicher, aber ich muss nicht.
00:41:35Ich weiß nicht, ob ein Mensch nachfinden kann, wie mir ums Herz so ist.
00:41:39Die reine Seelenqual.
00:41:41Unten in meiner Klausel habe ich gesessen und in meinem Kopf vorgeachtet bloß ein Gedanke.
00:41:46Hättest du dort das Beckel mit retour genommen.
00:41:49Ja, schließlich habe ich nicht mehr ausgehalten in meinen vier Wänden.
00:41:53Eine Viertelstunde bin ich durchs Haus getichert.
00:41:55Treppe rauf, treppe runter.
00:41:57Und dann habe ich mich vor der Türe von der Frau Bombach postiert.
00:42:01Nee, so eine Aufregung wünsche ich meinem ersten Feind nicht.
00:42:05Da klingelt einer.
00:42:08Ob das der Hausherr ist?
00:42:10Also ganz wohl ist man nicht bei dem Gedanken.
00:42:13Der klingelt schon wieder.
00:42:16Vielleicht hat er die Schlüssel vermasselt.
00:42:18Ich meine, soll ich ihn hier aufmachen oder nicht?
00:42:20Das ist hier die Frage.
00:42:24Ich lasse ihn rein.
00:42:28Na endlich, na endlich!
00:42:30Wo ist denn der Meister?
00:42:31Herr Meister, wer sind Sie denn?
00:42:32Ich weiß gar nicht, ob ich Sie hier reinlassen soll.
00:42:34Ich bin nämlich auch nur zu Gast.
00:42:37Wo ist denn mein Teppich?
00:42:38Was ist denn der Teppich?
00:42:40Also Leute, so geht das wirklich nicht.
00:42:41Wie soll man denn da arbeiten?
00:42:43Entschuldigen Sie mal, sind Sie Kollege, guten Herrn Bombach?
00:42:46Gewissermaßen.
00:42:47Ach so.
00:42:47Und ich habe hier einiges vorzubereiten, umzubauen und zu verändern.
00:42:51Umzubauen?
00:42:51Aber das möchte doch bitte schön in Absparung mit dem Besitzer dieser Komfortwohnung geschehen.
00:42:56Verstehen Sie?
00:42:56Ich verstehe nicht.
00:42:57Nein, das ist ja auch nicht.
00:42:59Es war nämlich schon vor einer Stunde hier.
00:43:01Und soll ich die zur Hand gehen?
00:43:02Bitte, um die Details zu besprechen.
00:43:04Bitte, da jetzt.
00:43:05Ja, denn nicht das andere Ende brauchen.
00:43:07Ich bitte schön.
00:43:08Und wen treffe ich da an?
00:43:09Na?
00:43:10Zwei Möbeltransporter, die sich hier rumlimmelten.
00:43:12Oh, oh, ist das ein Gefitze.
00:43:14Ja.
00:43:19Ich habe es.
00:43:20Ich nicht.
00:43:24Zwei Möbeltransporter traf ich hier an, die sich hier rumlimmelten, als sei das ihre Wohnung.
00:43:28Und von Charlie keine Spur.
00:43:32Der Künstler wird nämlich im engeren Freundeskreis Charlie genannt.
00:43:35Was denn für ein Künstler?
00:43:37Na, Bombach ist Maler, Herr.
00:43:39Künstler, falls Sie das noch nicht begriffen haben sollten.
00:43:41Nee, das habe ich noch nicht begriffen.
00:43:42Ich weiß nur, dass er Pinsel nennt.
00:43:45Pinsel nennen Sie das?
00:43:46Ja.
00:43:47Pinsel?
00:43:48In ein paar Jahren werden sich die Galerien um seine Gebilde reißen, Herr.
00:43:51Er gehört zu den ganz Großen.
00:43:54Der Auserwählte.
00:43:55Also nun machen Sie mal einen Punkt, Schöner Mann.
00:43:56Ich weiß ja nicht, was der Herr Bombach Ihnen alles noch erzählt hat.
00:43:59Aber wenn das ein Künstler ist, dann bin ich irgendeiner.
00:44:03Sie?
00:44:04Ja, ich.
00:44:05Und der Herr Bombach, der pinselt ganz andere Sachen.
00:44:11Und wenn Sie das nicht glauben, dann können Sie sich ja mal seine Frau fragen.
00:44:15Ich muss mal einen Weg besorgen und komme gleich wieder.
00:44:18Seine Frau?
00:44:18Ja.
00:44:19Da kann ich ja nur lachen.
00:44:20Was gibt es denn da zu lachen?
00:44:22Er ist nämlich nicht verheiratet.
00:44:24Nun schlägt es dreißen.
00:44:26Hat er Ihnen das auch erzählt?
00:44:27Ah, da.
00:44:28Ah, da.
00:44:28Und ich kann Ihnen noch etwas verraten.
00:44:30Er will erst heiraten.
00:44:33Doch, doch, doch, doch.
00:44:34Und zwar eine Brustschwimmerin aus Thüringen.
00:44:37Was sagen Sie nun?
00:44:41Vielleicht eine Freund Fischer aus Friedrichstahl unter Buschen Neune?
00:44:45Na, da wissen Sie ja Bescheid.
00:44:47Ja, ich weiß Bescheid.
00:44:48Und ich weiß auch Bescheid, dass die beiden schon 20 Jahre verheiratet sind.
00:44:53Ich kenne sie schon lange und ich habe sogar eine Schwäche für die Gute.
00:44:58Sie?
00:44:59Ja.
00:45:00Für Schalis Frau?
00:45:00Ja, loben Sie es nur.
00:45:12Was sagen Sie mal, was ist denn mit Ihnen los?
00:45:14Jetzt hören Sie aber mal rüscheln.
00:45:16Ja, ja.
00:45:16Das habe ich gar nicht so gerne.
00:45:18Schnaps, bitte.
00:45:19Ja, bitte.
00:45:21Ein Schnaps?
00:45:22Sind Sie verrückt in dem Zustand?
00:45:24Ja, das kann folgen haben.
00:45:25Ich werde Ihnen eine Tröppel hinfunk holen.
00:45:27Aus meiner Hausapotheke.
00:45:29Hinfunk, durch die Wund.
00:45:30Ja.
00:45:31Oh, ich glaube, da kommt die Frau Pompach.
00:45:34Hören Sie mir, Ekelfein.
00:45:35Sagen Sie nichts von der Wassermächse.
00:45:37Das bringt sich ja selber schon.
00:45:38Oh.
00:45:39Hallo.
00:45:39Pompling.
00:45:41Pompling.
00:45:42Pompling, sieh mal, was ich dir hier mitgebracht habe.
00:45:44Das ist nicht die Frau Pompach.
00:45:45Das ist Charlie.
00:45:48Pompling, komm, lass mich rein.
00:45:49Die ganze Geschichte ist vergeben und vergessen.
00:45:52Also, wenn das Charlie ist, bin ich Picasso.
00:45:55Er ist es.
00:45:56Er ist es.
00:45:57Sie werden es schassen.
00:45:58Pompling.
00:45:58Kommen Sie rein, Herr Pompach.
00:46:00Ihre Frau ist nicht zu Hause.
00:46:02Sie sind es.
00:46:03Ja, wenn Sie nichts dagegen haben.
00:46:04Ich habe Ihnen schon mal gesagt, ich habe es nicht gern, wenn Sie da um meine Frau herumschwänzeln.
00:46:09Hör mal zu.
00:46:09Sie haben es nötig, sich so hier aufzuregen, ja, wo Sie die Brustmietze da aus Friedrichshal
00:46:17auch noch ehelichen wollen, nicht wahr?
00:46:20Was will ich?
00:46:21Hallo, Charlie.
00:46:22Was will denn der hier?
00:46:23Guten Tag.
00:46:23Wer hat denn den Verrückten hier reingelassen?
00:46:25Ich.
00:46:26Ich.
00:46:26Das junge Mann hat gebimmelt und der Niemann zu Hause war, habe Schnuff gemacht.
00:46:29Die Leiter hat er mitgebracht und die Lampjongs wegen dem Umbau.
00:46:33Das war doch dein ausdrücklicher Wunsch, nicht wahr, Charlie?
00:46:36Ich gehe kaputt.
00:46:36Ja.
00:46:37Ich brauche Luft.
00:46:38Ja, das ist das schlechte Gewissen.
00:46:41Das schlechte Gewissen.
00:46:42Den seiner haut mich auch nicht stecken.
00:46:46Der Kollege kann überhaupt keinen Spaß verstehen.
00:46:48In solchen Fällen ist es immer besser, sich unvertüglich abzusetzen.
00:46:55Das war doch Pimpspun.
00:46:56Nein, nein, nein.
00:46:58Sagen Sie mal, kommen Sie mit?
00:47:00Nee, nee, ich warte hier auf den Frau Bompach.
00:47:02Ich kriege doch vor dem noch lange nicht ins Mauseloch.
00:47:06Hier steht doch mein Teppich.
00:47:08Jetzt fängt er wieder mit dem Teppich an.
00:47:10Sagen Sie mal, Nachbar, Sie kapieren wohl gar nichts, was?
00:47:13Wie?
00:47:14Charlie ist nämlich nicht Charlie.
00:47:16Capisco?
00:47:17Nee.
00:47:19Der eine früh, der andere spät.
00:47:22Der dritte überhaupt nicht.
00:47:26Freundschaft, au revoir.
00:47:32Freundschaft, au revoir.
00:47:33Also ganz dicht ist der oben.
00:47:37Ist er weg?
00:47:38Ja, eben raus.
00:47:40Also der macht mich doch wahnsinnig.
00:47:42Ich bin auch schon ganz mischo gesammt.
00:47:44Sind Sie es nur oder sind Sie es nicht?
00:47:46Bin ich es nur oder bin ich es nicht?
00:47:48Sie sind es doch.
00:47:49Ich bin es nicht.
00:47:50Sind es nicht?
00:47:51Ich bin es doch.
00:47:53Ich bin ein Doppelgänger.
00:47:54Ich meine, ich habe einen.
00:47:57Einen Doppelgänger.
00:47:58Ist doch logisch.
00:47:59Ja, Sie haben einen Doppelgänger.
00:48:00Ist doch logisch.
00:48:01Wie soll denn der heißen?
00:48:02Karl Bompach natürlich, wie denn sonst.
00:48:04Karl Bompach.
00:48:06Und wo soll der wohnen?
00:48:08Da hier, in der dritten, vierten, in der siebten, achten, zehnten oder zwölften.
00:48:11Wo denn sonst?
00:48:12Und ja, natürlich, auf dem Beckel stand ja auch Karl Bompach, Chausseestraße, helfen.
00:48:20Das weiß ich definitiv.
00:48:21Wo ist denn das Beckel?
00:48:22Das liegt da auf dem Tisch.
00:48:22Das liegt da auf dem Tisch.
00:48:23Das liegt da nicht.
00:48:24Das liegt es nicht.
00:48:28Das liegt es nicht.
00:48:29Ja, aber ich habe es doch genau die...
00:48:30Moment, eine Sekunde.
00:48:33Oh, die Gude, wird es doch nicht an fremden Eichentum vergriffen haben?
00:48:39Wie soll ich denn das der Oberpostdirektion beibringen?
00:48:42Na, das ewig Weibliche zieht uns hinan, heißt es immer.
00:48:46Na, ich habe nicht viel Herr hier.
00:48:47Hier im Möbel, ist es nicht.
00:48:50Schauen Sie mal, Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich mir Ihnen einkrieße.
00:48:54Ja, von mir aus.
00:48:59Oh ja, gucken Sie auch schön in den Schränken nach und unter dem Bett.
00:49:04Bleiben Sie draußen, ich gehe doch auch nicht in Ihr Schlafzimmer.
00:49:07Empfindlich sind die Leute.
00:49:09Warum sind Sie, Frau Schneider?
00:49:11Charlie!
00:49:12Oh, kann man machen.
00:49:12Warte, warte, warte.
00:49:14Hallo, Liebling.
00:49:15Du sag mal, wo hast du das Päckchen hingelegt, das da auf dem Tisch gelegen hat?
00:49:19Ist das dein Pinsel?
00:49:21Was ist mit dem Pinsel?
00:49:23Ob das dein Pinsel ist, möchte ich wissen.
00:49:25Natürlich steht es auf, Bomben, die werde ich irgendwo verloren haben.
00:49:28Den hat dir Frau Schneider aus der Tasche gezogen.
00:49:30Wer ist denn Frau Schneider?
00:49:31Die Frau, die du heute Nacht überfallen hast.
00:49:34Ach, die?
00:49:38Ich habe eine Frau überfallen.
00:49:39Die Stimme, die Stimme.
00:49:42Sagen Sie mal ganz schnell, Hilfe, ich bin verloren.
00:49:45Ganz schnell, Hilfe, ich bin verloren.
00:49:47Das ist auch, Frau Bomber.
00:49:48Die Stimme habe ich ja noch im Traum gehört.
00:49:50Oh, Karl.
00:49:51Warum hast du mir das angetan?
00:49:52Ich habe dir gar nichts angetan.
00:49:54So glaube mir doch, bitte schön.
00:49:56Über...
00:49:56Sie sind ein ganz schlimmer, sind Sie.
00:49:58Was wollen Sie denn?
00:49:59Ich kenne Sie doch gar nicht.
00:50:00Mitten in der Nacht in meine Wohnung eindringen.
00:50:02Mir den Mund zu halten, eine Viertelstunde lange.
00:50:04Da mir nichts, die nichts.
00:50:05Verduften Sie, das machen Sie nicht nochmal mit mir.
00:50:08Ach, Sie sind das.
00:50:09Oh, Vater.
00:50:13Bleiben Sie stehen, Herr Bomber.
00:50:15Stehen bleiben oder ich komme.
00:50:20Oh, Karl Heimrich.
00:50:23Ach, ein Organ hat die Kollegin, das geht ja durch Mark und Pfennige.
00:50:28Also mit ihr möchte ich auch nicht vereheligt sein.
00:50:32Ach, Herr Scheitlein, wenn Sie wüssten.
00:50:34Ja, ich weiß nur, dass das Beckel ist futsch und das macht nur Kummer.
00:50:38Am liebsten würde ich meine Sachen packen und gehen.
00:50:41Na, ich höre mir nicht recht.
00:50:43Wenn er unbedingt eine andere braucht, bitte, soll er doch.
00:50:46Also, Frau Bomber, nicht mehr Marial nicht mehr, als wenn Sie frank und frei und ledig wären.
00:50:51Aber die Wahrheit ist nun mal die Wahrheit und da fühle ich mich verpflichtet und darum...
00:50:57Die Wahrheit, doch.
00:50:59Belogen hat er mich von vorn und von hinten und Sie auch, Herr Scheitlein.
00:51:03Nein, nein.
00:51:03Oh, doch.
00:51:04Mich nicht, mich nicht.
00:51:05Ich bin eine durch und durch kritische Natur.
00:51:07Auch Herr Scheitlein, Herr Scheitlein.
00:51:10Ja, na, wissen Sie was?
00:51:12Wir setzen uns jetzt erst einmal.
00:51:15Und ich hole, uns die Treppe zu trinken.
00:51:18Machen Sie es bitte nicht so spannend.
00:51:20Ja, ich sitze wie auf Kohlen.
00:51:22Ah!
00:51:23Na ja, vorläufig sitzen Sie erst einmal auf Rosen, nicht?
00:51:29Die Rosen der Rose.
00:51:31Ach, Herr Scheitlein, rote Rosen für mich.
00:51:34Ja, na, eigentlich habe ich mich zu so einer Äußerung meiner Gefühle noch nicht hinreißen lassen.
00:51:39Die sind von Ihrem Mann.
00:51:41Aua, kann er sich an Hut stecken?
00:51:44Also, nee, Frau Bombach, das muss jetzt mal losfahren.
00:51:47Bei der Bus, äh, Schwimmerin da, da war doch der Doppelgänger am Werk.
00:51:53Das weiß ich doch längst.
00:51:55Er hat sich doch sein Päppchen bei mir abgeholt.
00:51:58Na, ist denn das die Möglichkeit und wir suchen und suchen?
00:52:00Herr Scheitlein, es geht doch hier um eine ganz andere Sache.
00:52:03Mein Mann hat sich heute Nacht die ganze Nacht bei einer anderen Frau herumgedrückt.
00:52:08Hier im Hause.
00:52:09Und ich hatte Nachtdienst.
00:52:10Bei der Kollegin, die da eben raus ist?
00:52:12Nein, das tapfere Schneiderlein hat ihn erwischt.
00:52:15Äh, vielmehr, er hat sie überfallen,
00:52:18weil der Mann von der anderen Frau hinter meinem Mann her war.
00:52:21Verstehen Sie?
00:52:23Nee.
00:52:25Ach, Herr Scheitlein.
00:52:28Herr Scheitlein.
00:52:29Was soll ich denn bloß machen?
00:52:32Na, dann machen Sie noch mal.
00:52:38Wissen Sie, vor allen Dingen ist es sehr...
00:52:48Vor allen Dingen ist es sehr gut, wenn die Tränen kullern.
00:52:51Da findet die Sehne ihren Frieden.
00:52:57Sieh, Manns, los.
00:52:59Wer ist denn das?
00:53:00Wie konnte Sie gehen?
00:53:00Sieh, Manns, los.
00:53:01Für eins, los.
00:53:03Die Stunde der Wahrheit ist da.
00:53:06Sieh mich an und hacken dich.
00:53:11Du, also bist das, Mann.
00:53:13Der Kerl, der Kerl ist heiß, meine Damen.
00:53:16Äh, Sie haben, Sie haben zu viel getrunken.
00:53:20Bitte gehen Sie nach Hause.
00:53:22Sie hat einen anderen genommen.
00:53:25Das ist doch kein Wunder.
00:53:28Kein Wunder.
00:53:29Sie hat dich ausgesucht.
00:53:31Hat man doch ausgerechnet dich.
00:53:33Das wäre ich nie verstehen.
00:53:34Ich muss sie an.
00:53:34Ich muss sie an.
00:53:38Ich muss sie an.
00:54:04Warum läuft sie denn weg?
00:54:06Da fragt sie doch.
00:54:09Und du, Muda?
00:54:13Lass dir das eine Lehre sein.
00:54:24Wir müssen nicht kommen.
00:54:28Und mach sowas nie wieder.
00:54:31Hände hoch, sie sind so ein Single.
00:54:41Was haben sie denn eben mit der kleinen Frau Bobbach gemacht?
00:54:45Sie! Großer, dicker Mann, sie!
00:54:49Ja, irgendwie muss ich Sie erschreckt haben.
00:54:51Aber den Herrn Bobbach, den haben Sie erwischt.
00:54:54Ja, sind Sie noch zu retten?
00:54:56Das ist doch gar nicht, Herr Bobbach, das ist doch Scheiblein aus der 1-Stich-4.
00:55:00Aber er hatte sie doch im Arm.
00:55:02Schätzen Sie mal, wie oft es vorkommt, dass ein Mann eine Frau im Arm hat, mit der er nicht verheiratet
00:55:07ist.
00:55:07Aber sie macht es schwer, wirklich.
00:55:10Wassermarsch, aufwachen, Herr Nachbar!
00:55:14Sie bleiben jetzt hier ganz ruhig liegen.
00:55:17Rühren sich nicht vom Fleck.
00:55:20Ich hole Brückner.
00:55:23Ich hole Brückner, das ist ja frei für die Schiedskommission.
00:55:29Scheiben.
00:55:31Scheiben.
00:55:31Und Sie bleiben auch hier, verstanden?
00:55:34Eiei, Käpt'n!
00:55:34Frügel quer durch die Menschheit!
00:55:37So was gibt's ja nicht mal im Polizeiruf 110!
00:55:43Hinlegen!
00:55:43Ich hab Ihnen nichts getan, ja?
00:55:47Hinlegen!
00:55:48Ich weiß gar nicht, was Sie von mir wollen!
00:55:53Keine Lösung!
00:55:56Falkner!
00:55:56Ja?
00:55:58Ja?
00:56:20Wissen Schnapp!
00:56:27Willst du einen Schnaps?
00:56:28Um Gottes Willen, Schnapp!
00:56:31Wie wahr, wie wahr, Freund!
00:56:34Die Liebe und der Alkohol!
00:56:37Oh!
00:56:39Das ist unser Unruf!
00:56:41Prost!
00:56:42Prost!
00:56:45Bist du im Glas?
00:56:47Oder außerhalb?
00:56:49Außerhalb, Kollege, außerhalb!
00:56:50Na, den ist gut!
00:57:05Bieler!
00:57:06Fernfrager!
00:57:07Wohnhaft in Untermitte bei einer flatterhaften Taube!
00:57:10Und du?
00:57:10Bombach!
00:57:12Halt!
00:57:13Interessant, bleiben Sie mal so!
00:57:15Du bist Bombach!
00:57:17Genau, äh, stört Sie das?
00:57:18Der Maler?
00:57:20Eben derselbe!
00:57:20Mann, hauen Sie ab, solange der Weg gerade ist!
00:57:25Gehen Sie da!
00:57:29Wer?
00:57:32Wer war denn was?
00:57:35Der Mensch, der mit deiner Frau posierte!
00:57:39Ach, ich verstehe, Sie denken Verkehrsportfreund!
00:57:42Ich bin nicht Bombach!
00:57:43Dass du nen Bart hast, hat sie mir verschwiegen!
00:57:46Ja!
00:57:47Das hättest du nicht fragen sollen!
00:57:49Das nicht!
00:57:50Beim ersten Maler tut's noch weg!
00:58:01Bruder!
00:58:04Der ganze Jammer dieser Welt!
00:58:06Hallo, Charlie!
00:58:09Ihr Club ruft Sonderschicht!
00:58:13Hallo, hallo!
00:58:15Wo ist denn hier los?
00:58:16Siehst du nicht bis dann?
00:58:18Mensch nicht!
00:58:21Ja, das sehe ich!
00:58:24Und dann mit Vollgas auf die Kreuzung!
00:58:26Sonderschweiler, was?
00:58:28Hey du!
00:58:29Hör mal!
00:58:30Entweder du hast ne Mais unter'm Pony
00:58:32oder zu viel Feuerwasser hintos, hä?
00:58:33Die liebe Freundin, die Seele und ihren Schmerz!
00:58:37Den hast du vergessen!
00:58:39Wer ist denn das?
00:58:40Karl Bombach!
00:58:41Du, Jungchen!
00:58:42Mach keine vollen Witze!
00:58:43Das ist nicht Karl Bombach, klar?
00:58:44Er hat's mir doch aber gesagt, bevor er zu wohnen ging!
00:58:46Oh, ich muss es doch wissen, wer Karl Bombach ist, hm?
00:58:49Ich muss es doch wissen!
00:58:49So!
00:58:49Du musst es wissen!
00:58:51Natürlich!
00:58:54Ist doch Fleisch!
00:58:56Von meinem Fleisch!
00:58:57Ach, ich schätze, du bist doch Verlobte von der kleinen Creme
00:59:00und von ganz oben!
00:59:03Hab ich mir doch gleich gedacht, hä?
00:59:06Lederjaggelfstrichend, Blindfeibersucht, komm her!
00:59:07Würde mal sagen, was gestern Abend war!
00:59:09Die Kleine hat's doch mit Kunst!
00:59:11Mit der Kunst!
00:59:20Bruder!
00:59:22Wenn das wieder nicht der Richtige war, geh ich ins Kloster!
00:59:28Lieblink!
00:59:31Lieblink!
00:59:32Lieblink!
00:59:42Die Kollegen sehen aber niedergeschlagen aus!
00:59:52Guten Tag!
00:59:53Guten Tag!
00:59:54Schönes Wetter heute!
00:59:56Interessiert mich nicht bei schönes Wetter!
00:59:58Ja!
00:59:58Darf ich Ihnen vielleicht eine Zigarette anbieten?
01:00:02Ja!
01:00:02Nicht auch!
01:00:03Ja!
01:00:03Ich auch!
01:00:06Wodka!
01:00:07Anti-Alkoholiker!
01:00:11Nur ausnahmsweise einen Schluck!
01:00:13Ja!
01:00:14Heute ist Sonntag, was?
01:00:15Ja!
01:00:15Ja!
01:00:24Ja!
01:00:26Ja!
01:00:29Ja!
01:00:33Ja!
01:00:36Du bist wirklich nett zu mir!
01:00:38Ja!
01:00:39So nett war bisher keiner zu mir!
01:00:41Man haut die Leute ja auch nicht einfach auf den Kopf!
01:00:44Ja!
01:00:45Noch dazu die Falschen!
01:00:47Wieso die Falschen?
01:00:48Na ja!
01:00:49Ja, weil, rate mal!
01:00:50Mein erstes Mal hat uns...
01:01:07Der ist aber sensibel!
01:01:22Das ist ja, Sie sind ja der Schlimmste, Sie sind ja, Sie sind ja der Allerschlimmste.
01:01:27Sagen Sie mal, wer ist denn das hier?
01:01:28Das ist Ihr Doppelgänger.
01:01:29Was?
01:01:30Ihr seht mir doch aber gar nicht ähnlich.
01:01:32Ja, Sie, Sie sind ja auch eine Spezialanfertigung.
01:01:38Wo wollen Sie denn hin?
01:01:39Ihre Frau holen.
01:01:40Ja, das hat aber noch Zeit.
01:01:41Ja, für Sie vielleicht, aber nicht für mich.
01:01:43Ja, Rallo, Ihr Scheitlein, Sie bist...
01:01:44Holly, alter Junge.
01:01:45Wie geht's dir?
01:01:46Ja, danke der Nachfrage.
01:01:49Mein Lieber, der Kollege hat einen Bums in der Dampfrabbe.
01:01:52Oh, lassen Sie mal, das ist gut für die Durchblutung.
01:01:56Ja, Zolli, Zolli-Männchen.
01:01:57Komm, aufstehen.
01:01:59Mein Gott, nochmal, den hat's aber erwischt.
01:02:00Ja, da kannst du mal sehen, was dir erspart geblieben ist.
01:02:04Es klingelt, meine Frau.
01:02:05Und der Boxer ist noch hier.
01:02:06Komm, den müssen wir rausschaffen.
01:02:08Komm, pass auf.
01:02:08Oh, dann, ihr müde, wie ein Fleischhund.
01:02:10Komm, aufstehen.
01:02:10Er ist der Junge.
01:02:12Sieh, mein Schlotchen.
01:02:16Hey, du, Zolli.
01:02:18Ich geh nach oben, wo die Cremen.
01:02:19Ja, ja.
01:02:20Was?
01:02:20Wen willst du holen?
01:02:21Ja, die Cremen.
01:02:22Das kannst du aber jetzt nicht...
01:02:23Alle Karten auf den Tisch, Zolli.
01:02:24Dass du in solchen Feld das Beste glauben hast.
01:02:26Ja, aber...
01:02:26Holly!
01:02:28Jetzt ist er wach.
01:02:29Äh, aufstehen.
01:02:30Sie müssen hier raus.
01:02:31Ist er schon wieder weg.
01:02:32Äh...
01:02:33Holly!
01:02:33Du kannst mich doch nicht im Stich lassen.
01:02:35Wer sind die denn?
01:02:37Die Hausdetentiven.
01:02:38Auch das noch.
01:02:39Sie!
01:02:40Sie müssen hier...
01:02:41Mein Gott, was mache ich denn mal raus?
01:02:43Herr Brückner, bleib' die Hände weg!
01:02:51Ach, Herr wenigste!
01:02:58Was verschafft mir die Ehre?
01:03:01Wo ist Herr Scheidlein?
01:03:03Entschuldige, wie Störung bitte.
01:03:04Was du auch, wie du siehst.
01:03:06Herr Brückner, hier auf diesem Sessel hat Herr Scheidlein gelegen.
01:03:09Und zwar so.
01:03:11Wenn er da gelegen hatte, muss er ja noch da sitzen.
01:03:13Sie heißen mich.
01:03:13Herr Brückner, ich möchte jetzt gerne von Ihnen wissen, wo ist Scheidlein?
01:03:18Lassen Sie doch meine Hose los!
01:03:26Ich soll an Ihre Hose...
01:03:28Herr Brückner!
01:03:30Ich weiß gar nicht, warum Sie sich so aufregen.
01:03:32Ist ja gar nichts passiert.
01:03:33Ist gar nichts passiert.
01:03:34Soll das heißen?
01:03:34Die Spinne!
01:03:35Dort hat er gelegen.
01:03:36Das habe ich mit meinen eigenen zwei Augen gesehen.
01:03:39Dort!
01:03:39Ja, wo denn dort?
01:03:39Auf dem...
01:03:41Oh!
01:03:42Herr Bomber, bringen Sie mich nicht zur Weißblut!
01:03:44Ich hole was Kaltes!
01:03:46Also, Frau Schneider, warum denn gleich so witzig?
01:03:48Das sind doch Halluzinationen!
01:03:50So!
01:03:51Erst überfällt er mich nachts und jetzt soll ich auch noch an Halluzia...
01:03:54Na, warte!
01:03:55Moment!
01:03:57Wer hat Sie heute Nacht überfallen?
01:03:59Na, Ihr Freund Bomber!
01:04:00Karl!
01:04:02Ich habe doch nicht richtig gehört!
01:04:03Karl Bomber!
01:04:05Der soll sich an ihn vergriffen haben?
01:04:06Moment!
01:04:08Vergriffen nicht!
01:04:09Direkt!
01:04:09Geld wollte er auch keins!
01:04:12Er war nur auf der Flucht!
01:04:13Vor wem denn?
01:04:14Vor dem Mann von der Frau, mit der er...
01:04:17Heute Nacht in unserem Treppenaufgang ohne Licht!
01:04:22Nein!
01:04:23Doch!
01:04:23Und den Fall bringe ich auch noch vor die Schiedskommission!
01:04:27Aber warum denn gleich vor die Schiedskommission?
01:04:29Was meinen Sie denn, was das Gestaut aufwirbelt?
01:04:31Ach, ist mir doch egal!
01:04:32Liebe Frau Schneider!
01:04:35Ich bitte Sie!
01:04:36Sprechen Sie erst einmal mit ihm!
01:04:38Wie leicht wird man heutzutage in eine Geschichte verwickelt und der Anlass ist ganz harmlos!
01:04:41Ja!
01:04:42Harmlos!
01:04:43Na nun machen Sie aber mal einen Punkt!
01:04:44Halt!
01:04:45Nicht auf den Tisch!
01:04:46Die Bette ist durchgestrichen!
01:04:51Du bist mir vielleicht schlimmer, du!
01:04:53Von dir hört man ja Dinge!
01:04:55Ach, Dinge, ja!
01:04:56Meine Herren, hier handelt es sich um nächtlichen Hausfriedensehebruch in Tadeinheit mit Mieterbelästigung!
01:05:04Herr Bommer!
01:05:05Ja!
01:05:06Waren Sie heute noch den Erzwanzigsten?
01:05:08Ich gestehe es, bediene nicht!
01:05:09Wurden Sie verfolgt?
01:05:10Auch das!
01:05:11Sind Sie auf mich los mit den Worten, Hilfe, ich bin verloren?
01:05:13Ich gebe es zu!
01:05:14Haben Sie was?
01:05:16Was?
01:05:16Nee, bloß nicht!
01:05:17Moment!
01:05:18Da hat eben jemand gesprochen!
01:05:19Ja, nee, ich hab gesagt, ich möchte dann das Wasser haben!
01:05:21Also, bitte unterbrechen Sie mich nicht dauernd!
01:05:25Haben Sie...
01:05:26Flöhe?
01:05:28Was machen Sie denn da mal für Verrenkungen?
01:05:30Ach, das ist Lockerungsübungen für Masse!
01:05:33Das hilft jetzt auch nichts mehr!
01:05:35Also, in seiner Wohnung kann er machen, was er will, mich stören Sie nicht!
01:05:37Also, bitte stören Sie mich nicht bei meinen Ermittlungen!
01:05:40Haben Sie mich nun in meine Wohnung geschleppt, um mir den Mund zu gehalten!
01:05:43Ja, der Not gehorcht nicht dem eigenen Triebe!
01:05:47Verschonen Sie wenigstens mich mit Ihren Trieben!
01:05:51Ruhig nur übernehmen Sie!
01:05:53Also, kaum!
01:05:54Du hast eben selbst diese für mich...
01:06:00Rüst befremdlichen Vorgänge in der vergangenen Nacht bestätigt!
01:06:05Ich sehe mich gezwungen, persönlich, die Lehren einzubreifen!
01:06:08Ich hoffe, dass wir diese ganze Angelegenheit im Sinne gut nachbarlicher Beziehung enden können!
01:06:13Andernseits würde nämlich Frau Schneider auf einem offiziellen Schiedsverfahren bestehen!
01:06:18Recht so!
01:06:18Recht so!
01:06:19Recht so!
01:06:20Aber ehe nun Herr Bombach ein umfassendes Geständnis ablegt, möchte ich doch gerne wissen...
01:06:32Was ist denn das für ein eigenartiges Geräusch?
01:06:36Äh, was denn für ein Geräusch? Ich höre nichts, hörst du was?
01:06:40Also, ich höre doch ganz deutlich da drinnen, schnarcht die mal!
01:06:44Ist das Ihre Frau?
01:06:45Meine Frau?
01:06:46Natürlich ist das meine Frau und ich war kalt!
01:06:48Ja, natürlich ist das meine Frau. Immer, wenn sie vor der Nachtschicht kommt, dann schnarcht die so!
01:06:52Mach die trockene Luft!
01:06:53Mehr zu den oberen Luftwegen!
01:06:57Deshalb, deshalb haben wir doch immer Husten, dachte er!
01:06:59Also, ich habe noch nie eine Frau so schnarchen gehört! Nicht mal mich!
01:07:06Sie wird auf dem Rücken liegen und es nicht merken.
01:07:09Da hilft nur eins, man muss sie umlegen.
01:07:10Was?
01:07:15Mein lieber Herr im Gesangverein.
01:07:17Was sollte ich denn machen?
01:07:18Meine Frau war ohnehin mit den Nerven runter.
01:07:20Da konnte ich nicht auch noch diesen Kollegen anbieten.
01:07:22Wo bin ich?
01:07:26Bei Karl Bomber.
01:07:27Ach, bei mir.
01:07:28Ja, nee, bei mir.
01:07:29Was machen Sie denn hier?
01:07:31Ja, nein.
01:07:33Eigentlich wollte ich nur einen Teppich holen.
01:07:36Was?
01:07:38Du bist in meinen Teppich.
01:07:40Du bist in meinen Teppich.
01:07:41Du bist in meinen Teppich.
01:07:42Du bist in meinen Teppich.
01:07:43Du bist in meinen Teppich.
01:07:46Das ist mein Teppich.
01:07:48Du bist in meinen Teppich.
01:07:50Wer war denn das?
01:07:51Der wollte eigentlich bloß einen Teppich holen.
01:07:56Mein Doppelgänger, der wohnt seit zwei Tagen hier im Haus.
01:07:59Doppelgänger?
01:08:01Ich merke, das ist...
01:08:03Und wer schnarcht da drüben?
01:08:05Das ist Bieler.
01:08:05Der Verlobte von der Krämer.
01:08:07Na, wer denn sonst?
01:08:08Du lieber Himmel, du hast uns da in ein Ding reingeritten.
01:08:11Was ich ausgerechnet?
01:08:13Wer kam denn auf die grandiose Idee?
01:08:14Aber doch nicht bis zum frühen Morgen.
01:08:18Aber sie wollte es doch nicht anders.
01:08:20Immer wieder wollte sie noch mal und noch mal wieder schon zu weit sein.
01:08:25Das sind immer diese Übertreibungen, die so viel Schaden anrichten.
01:08:28Ihr hättet euch mit mir verabschieden sollen.
01:08:31Ob nun früher oder später wäre ja ohnehin alles rausgekommen.
01:08:33Ich meine, er war ja erst für morgen früh verplant, aber plötzlich brummt er unten vor der Haustür.
01:08:37Der Bieler?
01:08:38Nee, sein Laster.
01:08:39Wir konnten uns gerade noch in eine dunkle Treppenflurecke verglichen.
01:08:43Und der Günther, der muss die Mütze liegen gelassen haben.
01:08:47Das muss der Bieler bemerkt haben.
01:08:48Er hat ja die Krämer keine Erklärung abgegeben.
01:08:50Ja, hat sie, aber er hat ihr ja nicht geglaubt.
01:08:52Plötzlich geht ein Mord spektakell los.
01:08:54Wie ein Mann seine Frau nur so missverstehen kann, denke ich noch.
01:08:56Und da passiert es.
01:08:57Was denn?
01:08:57Günther muss niesen.
01:08:58Tata.
01:08:59Nee, dreimal.
01:09:01Und der Rest war eine Reflexhandlung.
01:09:03Und Günther?
01:09:03Ja, Günther, der konnte sich nach meiner Flucht in Ruhe zurückziehen.
01:09:07Ja, und wie kommt ein Doppelgänger unter den Tisch?
01:09:10Der wurde niedergeschlagen.
01:09:11Er hat auch ihn?
01:09:12Ja, und Holuschke.
01:09:13Ist der auch da drin?
01:09:13Nein, Holuschke holt die Krämer.
01:09:15Hierher?
01:09:15Ja, nein, ich habe ihr gesagt, das ist Wahnsinn, aber der war ja nicht davon abzubringen.
01:09:19Großer Gott, das sind doch Dimensionen an.
01:09:22Ich höre für mich, die hängt allein im ganzen Haus, wie der Tratsch wuchert.
01:09:26Wenn ich an meine Frau denke.
01:09:28Oh.
01:09:29Mir wird es heiß und kalt.
01:09:30Ja.
01:09:31Wem sagst du das?
01:09:32Na schön.
01:09:35Sehen wir den Dingen ins Auge.
01:09:38Gurs scheitern?
01:09:39Sucht meine Frau.
01:09:41Also, so ein grober Kerl scheint es gar nicht zu sein.
01:09:44Wer da so hilflos auf seinem Kissen liegt, streiche ich ihm die Haare aus der Stirn.
01:09:49Da sehen mich doch zwei große blaue Augen schwermütig an.
01:09:54Wer bitte?
01:09:54Der Boxer.
01:09:56Ich glaube, er braucht mich jetzt.
01:10:08Diese Frauen.
01:10:10Man braucht bloß an ihr Mitgefühl zu appellieren und schon öffnen sie ihr Herz.
01:10:15An ihr Mitgefühl appellieren?
01:10:17Ich habe da auch zwei große schwermütige Augen.
01:10:21Die ab und zu blau sind.
01:10:27Vielleicht sollte ich mich auch ins Bett legen.
01:10:29Hast du überhaupt noch ein Bett frei?
01:10:31Nee, aber eine Couch.
01:10:42Das ist ja viel niedrig.
01:10:43Da fehlt noch ein Stück.
01:10:44Ach so.
01:10:54Ach, das sage ich, das überlasse ich immer der Situation.
01:11:00Ach, wir müssen doch eine Linie haben.
01:11:01Richtig.
01:11:04Wir müssen doch eine Linie haben.
01:11:06Richtig, Linie.
01:11:08Ach, ganz einfach.
01:11:11Du hast von Bela genauso eins abgekriegt.
01:11:13Ja, was habe ich doch geahnt.
01:11:14Mein Gott, eine Lüge, würde ich wohl erlaubt sein.
01:11:17Aber ich lüge nie.
01:11:18Das kriege Trittchen.
01:11:20Ja.
01:11:20Gut, siehle.
01:11:21Nein, hat nicht so locker mehr verkrampft.
01:11:24Was denn noch verkrampft?
01:11:26Gut, Achtung.
01:11:28Das ist ja die Linie.
01:11:29Ja.
01:11:32Frau Schneider, werden Sie bitte mal so nett sich ein bisschen um Herrn Bombach kümmern.
01:11:37Ich glaube, mir geht's nicht gut.
01:11:38Na, war doch vorhin noch ganz munter.
01:11:40Ja, ja, ja, ja.
01:11:41Na, nun, ihr seht ja ein Durcheinander wie bei Schienenersatzverkehr.
01:11:46Ich komme Ihnen gerade noch den Divan drunterlegen.
01:11:49Er stand plötzlich auf und er arschfahl im Gesicht und fiel um.
01:11:52Es klingelt.
01:11:53Sie machen ja Sachen, Herr Bombach.
01:11:56Hat mich übel zugerichtet.
01:11:58Wer, der kleine Brückner?
01:11:59Nein, der Bieder natürlich.
01:12:00Blind links hat er um sich geschlagen.
01:12:02Hier sticht es, da piekt es.
01:12:03Aber davon haben Sie doch vorhin noch gar nicht gesagt.
01:12:05Welcher Mann spricht schon gern von seinen Niederlagen?
01:12:08Das ist wahr.
01:12:09Entspannen Sie sich, Herr Bombach.
01:12:11Ganz locker.
01:12:11Das kriegen wir wieder hin.
01:12:13So, geben Sie mir mal Ihr Händchen.
01:12:14Sie sind ein Engel.
01:12:15Ja, so.
01:12:15Und tief durchatmen.
01:12:16Eins und zwei.
01:12:18Und eins.
01:12:19Tief durchangefallen.
01:12:23Ah!
01:12:23Ah!
01:12:24Was ist das?
01:12:25Frau Schneider!
01:12:27Was machen Sie mit meinem Mann?
01:12:30Atemübung?
01:12:31Was?
01:12:33Karl, Karl, schau mal, was ist dir was Schönes?
01:12:35Springe, liebe Frau.
01:12:37Ja, schlink.
01:12:38Bleib ganz ruhig.
01:12:39Ja, ja.
01:12:39Denk an was Schönes.
01:12:40Frühling, grüne Wiesen.
01:12:42Ja, und an Frau Krämer.
01:12:45Fieber hast du nicht.
01:12:46Nein, wenn du da bist, dann bin ich immer ganz gesund.
01:12:49Wenn du krank bist, dann brauchst du mich.
01:12:51Aber sonst lässt du mich links liegen.
01:12:52Nein, das stimmt nicht.
01:12:53Und nach.
01:12:53Ich verwöhne dich wie ein jugendlicher Liebhaber.
01:12:55Ich schenke dir Rosenkonfekt.
01:12:57Ja, wenn du schlechtes Gewissen hast.
01:12:58Oder zum Frauentag.
01:12:59Oh, das war zu viel.
01:13:02Oh, gut.
01:13:03Gut, Gott, du hast gesagt.
01:13:05Was weißt du, was los ist?
01:13:08Güter!
01:13:10Das ganze Haus ist in Aufruhr.
01:13:12Die Meier ist mir nicht von der Seite gewichen.
01:13:14Und der dicke Puchanko da rankt von Etage zu Etage.
01:13:16Und Alarmiert die Mieter.
01:13:18Hallo, Karlchen.
01:13:19Na, wie geht's denn?
01:13:20Na, das kann ich mir denken.
01:13:22Güter!
01:13:24Frau Krämer, warum kommt denn ihr Mann?
01:13:27Ach, der diskutierte im Haus nur mit dem halben Dutzend Mietern,
01:13:30die Scheitlein angespitzt hat.
01:13:31Scheitlein?
01:13:31Oh, der muss sich eingreifen.
01:13:32Der muss ja überall dabei sein.
01:13:34Also, sauernd weisen Sie vom Thema ab.
01:13:36Was ist denn nun mit Scheitlein?
01:13:37Also, den habe ich mit Mühe und Not davon überzeugen können,
01:13:39dass er von einer größeren Aktion absieht.
01:13:41Du, dein Herr Scheitlein.
01:13:44Der scheint ja ganz schön rumgesponnen zu haben.
01:13:46Ja, wer weiß, was Frau Bombach ihm noch alles erzählt hat, nicht?
01:13:49Wie kommen Sie mir denn vor?
01:13:51Was soll ich ihm denn erzählt haben?
01:13:52Frau Bombach, tut Sie nicht so, als könnten Sie kein Wässerchen trüben,
01:13:56dass die Leute die Wahrheit nicht vertragen.
01:13:58Aber das haben wir gleich.
01:13:59Also, ich sage jetzt die Wahrheit.
01:14:01Ja, klar.
01:14:01Ich habe...
01:14:07Jetzt singt er wieder.
01:14:08Aber wo man singt, da lass dich ruhig nieder.
01:14:11Nee, nee, erst singt er, dann haut er.
01:14:13Ja, wer ist denn da?
01:14:15Das ist ein lieber netter Mensch, nur leider kommt er über einen völlig folgenden Augenblick.
01:14:20Ah, das ist er!
01:14:21Das ist er!
01:14:27Wieler, wo ist denn hier?
01:14:28Oh, erste Tür, erste Tür links!
01:14:30Die Dusche, danke.
01:14:32Sag mal, wie kommt denn der Mann in euer Schlafzimmer?
01:14:36Ich hatte die Becken gerade frisch bezogen.
01:14:39So, warte mal.
01:14:39Also, irgendwie kommt er mir bekannt vor.
01:14:43Ja, du gehst noch.
01:14:44Warte mal, warte mal.
01:14:45Ja, bitte.
01:14:47Herr Bieler?
01:14:50Was steht zum Dienst?
01:14:52Sagen Sie mal, sind Sie zufällig der Untermieter von Frau Kramer?
01:14:55Oh, Scheiße!
01:14:56Erlänge nicht diesen Namen!
01:14:58Fühle nicht allein im Schlaf!
01:15:00Herr Bieler!
01:15:01Ich bin doch kein Hochseilarkist!
01:15:04Wir hätten zu gerne gewusst, was sie nun eigentlich hierher geführt hat.
01:15:08Wer ist wir?
01:15:09Frau Bombach und ich!
01:15:11Du bist seine Frau?
01:15:12Ja.
01:15:13Komm an meine Brust, Schwester!
01:15:15In meinen Armen findest du Trost!
01:15:18Herr, ich versterne es!
01:15:19Herr Bieler!
01:15:21Er hat dich und mich betrogen, Schwester.
01:15:23Betrogen hat er uns!
01:15:25Oh, hat er eine Fahne!
01:15:26Heute Morgen wollte ich zurück sein, aber die Sehnsucht ließ mich aufs Gaspedal drücken.
01:15:31Fünf Tage habe ich sie in mir.
01:15:32Fünf ganze Tage.
01:15:34Und dann das.
01:15:36Was denn nun eigentlich?
01:15:38Im Korridor hing noch seine Mütze und das Bett war zerwühlt.
01:15:41Oh!
01:15:42Gespielt hätten sie, sagte sie.
01:15:44Gespielt.
01:15:45Im Bett?
01:15:46Überall.
01:15:46Da auch.
01:15:48Ich hatte ihm schon beinahe geglaubt.
01:15:51Ach, reg dich doch nicht auf, Bett!
01:15:52Du hast gleich zu reden.
01:15:54Dein Dünter war's ja nicht.
01:15:55Der lag neben dir im Haierbettchen und hat geschnarcht.
01:15:58Ja, von wegen.
01:15:58Der ist auch jetzt heute früh nach Hause gekommen.
01:16:00Aber deshalb glaube ich noch lange nicht sowas.
01:16:03Komm.
01:16:04Ja, rüber.
01:16:05Herr Bieler!
01:16:06Herr Bieler!
01:16:09Haben Sie den Mann gesehen?
01:16:11Nö.
01:16:12Herr Bieler!
01:16:13Herr Bieler!
01:16:14Herr Bieler!
01:16:14Hat er was gesagt?
01:16:16Er hat genießt, hat er.
01:16:19Dreimal.
01:16:23Er hat genießt?
01:16:27Ist dein Mann erkältet?
01:16:29Nein, aber meiner.
01:16:34Erste!
01:16:36Erste!
01:16:38Hans Zimmerhafen!
01:16:41Ich sehe überhaupt nicht ein, warum Sie Frau Krämer hier herholen.
01:16:46Das hat schon seine Gründe.
01:16:47Herr Martin, mit Mühe und Not haben wir die Leute beruhigt und jetzt kommen Sie.
01:16:52Frau Krämer hätte ich gern gesprochen.
01:16:54Sie war getraut.
01:16:54Sie?
01:16:55Nein, doch, wenn du mich fragen willst, ich würde sagen, schick sie weg.
01:16:58Und ich finde, es kann gar nichts schaden, wenn man sich mal ausschaut.
01:17:01Das ist ein Wort.
01:17:01Komm, Holly.
01:17:02Oh.
01:17:04Günther!
01:17:05Man wird doch noch mal die Schnupfen haben dürfen.
01:17:07Oder ist das ein Verbrechen?
01:17:12Gesundheit.
01:17:13Danke.
01:17:14Was ist denn das?
01:17:15Das ist der Untermieter.
01:17:17Welcher Untermieter?
01:17:18Der Untermieter von Frau Krämer.
01:17:20Ist was?
01:17:21Schon gut, komm weg, schon gut.
01:17:23Schlaf ruhig weiter.
01:17:24Also bitte, jetzt möchte ich wissen, wie war das heute Nacht nun wirklich?
01:17:31Wie soll das schon gewesen sein?
01:17:33Gehen wir jetzt?
01:17:34Nein.
01:17:35Na warte, ich muss ins Bett, ich habe Temperatur.
01:17:37Ach, du Ärmte, du kannst einem ja direkt leid tun.
01:17:40Ja, ja, dann gehen wir nun.
01:17:41Na bitte, dann geh doch.
01:17:42Ja, ja.
01:17:43Ich bin mir leid, Frau Bommock, dass ich noch die Gelegenheiten habe.
01:17:46Da ist ja unser Sorgenkind.
01:17:49Na?
01:17:50Äh, dein Mann ist tot, er schläft, das Kind, schon funkelt Wein im Blase.
01:17:56Komm schnell ins Bett, geschwind, geschwind.
01:17:58Du allerliebste Hase, ne?
01:18:00Frau Gregor!
01:18:03Sie kennen Herrn Gregor?
01:18:04Aber ja, er war gestern Abend so erkältet.
01:18:07Ich habe ihm empfohlen, sich ins Bett zu legen und seinen Schnupfen zu kurieren, aber
01:18:10wollte er partout mithalten in unserem Quartel.
01:18:12Und da haben Sie ganz bestimmt Schwarzen Peter gespielt.
01:18:14Was?
01:18:16Wer war denn das?
01:18:17Frau Gregor.
01:18:19Man wohnt unter einem Dach und kennt sich so wenig.
01:18:22Hoffentlich habe ich jetzt keinen Fehler gemacht.
01:18:24Ich bin ja so froh, dass mein Mann nicht allein bei Ihnen war.
01:18:27Aber Frau Bommock, wo denken Sie hin?
01:18:28Wir waren zu viert.
01:18:29Nein!
01:18:30Das heißt, der Brückner, der ist schon gegen...
01:18:31Zwei Uhr gegangen.
01:18:33Und dann wirbelt mein eifersüchtiger Hotelhoch auch noch alles durcheinander.
01:18:37Dicke, Dickechen, du, Dickechen.
01:18:41Was ist, wo bin ich?
01:18:41Ihr Mäuschen, Jümmerchen.
01:18:43Meine Traube.
01:18:44Herr Frank, wo ist die Wasser?
01:18:45Komm, sei lieb, wir gehen doch gleich nach oben.
01:18:48Ei, ei, Kämpf.
01:18:50Kommen wir zur Sache.
01:18:51Sie müssen wissen, ich leite den dramatischen Zirkel in unserem Betrieb.
01:18:55Naja, das muss ich rumgesprochen haben.
01:18:57Jedenfalls gab mir einer unserer Mieter das Manuskript eines Stückes, das er geschrieben hat, zu lesen.
01:19:01Ach, du ja.
01:19:02Und da kam mir die Idee, dass man es...
01:19:04So, nenne mir mal seinen Namen.
01:19:06Dicke.
01:19:07Da kam mir die Idee, dass man es den Mietern zur Eröffnung des Clubs vorstellen könnte.
01:19:11Herr Brückner war Feuer und Klagen.
01:19:13Wer ist dieser Brückner?
01:19:14Das erkläre ich dir später.
01:19:16Jedenfalls spielt er auch mit.
01:19:17Also, dass Herr Brückner sowas macht, ich denke, der ist Ökonom.
01:19:20So, jeder Mensch braucht ein bisschen Freude im Leben.
01:19:24Naja, und dass uns an geeigneten Proberäumen fehlt, habe ich unsere Wohnung zur Verfügung gestellt.
01:19:28Wenn ich geahnt hätte, dass der Dicke zurückkommt, hätte ich das selbstredend anders arrangiert.
01:19:33Ja, es tut mir leid.
01:19:35Es ist mir furchtbar freindlich.
01:19:36Hilfe!
01:19:37Herr Scheidlein ist gelohnt.
01:19:38Herr Scheidlein, aber wo denn?
01:19:39Herr Scheidlein, da draußen.
01:19:41Nein, Herr Scheidlein.
01:19:42Sehe, die man es los.
01:19:43Einer aufhänge.
01:19:44Stellen Sie sich vor, Herr Scheidlein hat...
01:19:47Nein, ich meine, Herr Bummer hat feuchte Tücher.
01:19:50Na los, holen Sie feuchte Tücher.
01:19:53Herr Bummer hat vor versammelter Mannschaft erklärt, dass er nachts bei Ihnen mit Brückner und Gregor Theater gespielt hat.
01:20:01Daraufhin wird Scheidlein weiß um die Nase, fällt um und in Ohnmacht.
01:20:05Ach du meine, dass Sie das so aufregen würden.
01:20:08Moment mal, was denn aufregen?
01:20:10Ach, ich hätte es Ihnen vorher sagen sollen, aber ich wollte erst die Potenzen der Herren prüfen.
01:20:16Bitte, bitte, was wollten Sie prüfen?
01:20:19Die Qualitäten, verstehen Sie?
01:20:20Spezieller Gregor macht mir so, und die Bett-Szene spielt der Haarsträubend schlecht.
01:20:25Im Bett spielt ihr Haarsträubend schlecht?
01:20:27Wissen Sie, vielleicht sollte ich doch lieber Herrn Scheidlein...
01:20:30Nein, Herr Scheidlein kommt nicht in Ihr Bett.
01:20:34Oh, Herr Scheidlein, komm nicht in Ihr Bett.
01:20:37Oh, wie möglich.
01:20:39Auf zu, Fiat, weg!
01:20:40Ganz kurz, ganz kurz.
01:20:42Ach, Herr Scheidlein, der arme Mann.
01:20:45Also, ich glaube, er hat einen Schock oder sowas ähnliches.
01:20:47Ja, vielleicht ist auch ein lieber Gipfel.
01:20:49Und er hat nichts gegessen oder getrunken.
01:20:51Ach, ich werde ihm erst mal die Kompresse aufmachen.
01:20:53Oh ja, tun Sie das.
01:20:54Humpeln Sie nicht an dem Mann rum, das mache ich persönlich.
01:20:57Herr Scheidlein, juhu!
01:20:58Na, mein, soll ich Ihnen mal eine Fuß-Hift-Kitzel-Sohle-Kotze-Kitzel-Kotze?
01:21:04Herr Scheidlein!
01:21:06Also, ich frage mich nur, wer Schuld hat, wenn ihm was passiert.
01:21:09Er?
01:21:10Na, der?
01:21:13Na, er!
01:21:14Na, er!
01:21:15Ich?
01:21:16Natürlich, warum müssen Sie sich auch nachts bei Fremdfrauen...
01:21:19Oh, Mensch, Mann!
01:21:20Sieg gleich...
01:21:20Sieg, Herr Scheidlein!
01:21:22Sieg, Herr Scheidlein!
01:21:24Sieg, Herr Scheidlein!
01:21:25Sieg, Herr Scheidlein!
01:21:26Sieg, Herr Scheidlein!
01:21:26Sieg, Herr Scheidlein!
01:21:26Sieg, Herr Scheidlein!
01:21:27Ruhe!
01:21:28Ruhe!
01:21:28Ruhe!
01:21:30Also, eigentlich ist niemanden schuld.
01:21:33Ach, ich...
01:21:34Herr Scheidlein!
01:21:36Herr Scheidlein!
01:21:38Ich bin persönlich und nicht etwa mein Geist.
01:21:41So reden Sie doch mal!
01:21:42Ja, also zunächst vorweg.
01:21:45Auf Freude kann einem Menschen die Besinnung rauben.
01:21:48Und das verdanke ich Ihnen.
01:21:49Frau Krämer.
01:21:52Krämer.
01:21:53Doch nun will ich mein Geheimnis nüften.
01:21:55Es handelt sich um ein Erbstück meines Onkels.
01:21:58Er war ein Schauspieler, ein sehr berühmter.
01:22:00Und sein Delle, der war so bedeutend,
01:22:03da sprechen die Krimlischauer heute noch davon.
01:22:07Ja, aber was habe ich denn damit zu tun?
01:22:09Oh, eine ganze Menge, Herr Bombach.
01:22:11Ich bin nämlich der Autor dieses Stücks.
01:22:14Ein Dichter?
01:22:15Ja.
01:22:16Oh, wie heißt denn das Stück?
01:22:18Wie soll's schon heißen?
01:22:20Krämer hoch aus!
01:22:22Krämer hoch aus!
01:22:24Krämer hoch aus!
01:22:33Krämer hoch aus!
01:22:55Vielen Dank.
01:23:24Vielen Dank.
01:23:57Vielen Dank.
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