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Kurzfilme
Transkript
00:00:07Ihre private Meinung in Ehren.
00:00:10Bitte berücksichtigen Sie aber, dass sich unser Unternehmen schon seit Monaten auf eine unmittelbare wissenschaftliche Zusammenarbeit orientiert hat.
00:00:20Wir bitten Sie, sich zu entscheiden.
00:00:22Monsieur Chauffour, ich habe seit Monaten keinen Zweifel daran gelassen, dass ich diese wissenschaftliche Zusammenarbeit ablehne.
00:00:28Die Gründe sind Ihnen bekannt.
00:00:30Ja, gewiss. Aber Sie repräsentieren die Meinung der wissenschaftlichen Mitarbeiter unseres Institutes.
00:00:36Wenn Sie sich weiter gegen die Fusion stemmen, was soll ich dann von Ihren Mitarbeitern erwarten?
00:00:42Herr Professor, glauben Sie nicht, dass Ihre Ansichten ein bisschen antiquiert sind?
00:00:49Verzeihung, ich will Sie nicht beleidigen, Sie sind Wissenschaftler und kein Politiker, aber es hat sich einiges verändert in der
00:00:55Welt.
00:00:56Ich habe es bemerkt.
00:00:57Auch in den französisch-deutschen Beziehungen.
00:01:00Die alte Rivalität ist ein für allemal begraben und eine echte Partnerschaft kann begründet werden.
00:01:05Meinen Sie nicht, dass das auch im Interesse Frankreichs liegt?
00:01:09Ich brauche keinen wirtschaftspolitischen Nachhilfeunterricht, um das zu begreifen.
00:01:13Ich habe nichts gegen freundschaftliche Beziehungen zwischen uns und den Deutschen.
00:01:18Aber ich habe Vorbehalte gegenüber deutschen Industriellen.
00:01:22Gut.
00:01:24Wenn Sie nicht wollen, dann müssen wir Mittel und Wege finden, Sie zu überzeugen.
00:01:29Werden Sie nach München zum Kongress fahren?
00:01:31Ja, ich werde fahren.
00:01:34Gerade deshalb.
00:01:37Bitte?
00:01:41Wann werden Sie fahren?
00:01:43Mademoiselle Adan bemüht sich um ein Coupé im Frühzug.
00:02:01Das ist der Schlafwagen S98 des R5, der fahrplanmäßig 21.45 Uhr in Paris abgefahren ist.
00:02:08Der Wagen ist nicht voll belegt.
00:02:11Zwei Abteile sind erst ab Straßburg und Stuttgart gebucht.
00:02:15Zwei weitere Abteile bleiben unbelegt.
00:02:17Die Reisenden bereiten sich auf die Nacht vor.
00:02:26Weitere Fahrgäste sind der Japaner Okamura, der zum ersten Mal Europa bereist.
00:02:32Die englische Schauspielerin Jane Collins.
00:02:39Und der Münchner Tierarzt Dr. Bartels.
00:02:48Diese Abteile sind miteinander verbunden.
00:02:50Sie sind belegt von dem Profiboxer Jack Gray und seinem Manager Sammy Weiler.
00:02:59Entgegen seiner Absicht, den Frühzug zu benutzen, fährt Prof. Dr. Charles Le Duc,
00:03:04der führende Wissenschaftler des UNOMI-Konzerns, bereits mit diesem Nachtexpress nach München.
00:03:13Warum?
00:03:29Frank, du musst dich beeilen.
00:03:35So, hier der Bericht von gestern.
00:03:39Ja.
00:03:46Die Sache gefällt mir nicht.
00:03:48Warum?
00:03:49Er versucht doch schon seit Jahren seiner Frau die Schuld in die Schuhe zu schieben.
00:03:53Ah, du meinst, er hatte schon vorher Scheidungsabsicht?
00:03:55Doch, von bin ich überzeugt.
00:03:57Er ist doch Stammgast in der Ladybar.
00:03:59Oh, aber das festzustellen ist nicht deine Aufgabe, Liebling.
00:04:03Trotzdem wäre mir wohler, wenn ich ihn aufs Kreuz legen könnte.
00:04:06Schade, er ist genau mein Typ.
00:04:09Hoi, hoi, hoi, hoi.
00:04:11Ich glaube, ich werde dir eine Gefahrenzulage geben müssen, hast du?
00:04:14Und dir dich aufgrund ihrer ständigen Belästigung ist schon längst verdient, Herr Winter.
00:04:19Moment, erst fordere ich den mir gesetzlich zustehenden Urlaub.
00:04:22Jetzt fängt die mit Urlaub an.
00:04:24Sollten Sie mir diesen Urlaub weiterhin verweigern,
00:04:26so sehe ich mich leider gemütlich, Sie zu heiraten.
00:04:29Und dann bestimme ich.
00:04:34Paragraf 253.
00:04:37Wer einen anderen rechtswidrig mit Gewalt oder durch eine Drohung mit einem empfindlichen Übel
00:04:43zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt,
00:04:47und so weiter und so fort, wird wegen Erpressung mit Zuchthaus oder Gefängnis nicht unter sechs Monaten bestraft.
00:04:54Oh, wie aufschlussreich.
00:04:55Sagen Sie, würden Sie sich wenigstens herablassen, meine Verteidigung zu übernehmen?
00:04:59Darüber ließe Sie sich reden, allerdings kommt mir das im Augenblick sehr ungelegen.
00:05:03Sie müssen nämlich wissen, ich bin im Begriff zu heiraten.
00:05:06Ich habe bereits schon meine Hochzeitsreise gebucht.
00:05:10Wenn Sie sich mal überzeugen wollen, bitte schön.
00:05:13Oh, du ausgemachter Schorki.
00:05:15Moment.
00:05:17Vorerst muss ich noch den Spuren von Frau Breitkreuz und die Ladybar folgen.
00:05:22Ich bin schon weg.
00:05:28Hier, Detektor Frank Winter.
00:05:31Was wäre es da?
00:05:34Hallo, Frank.
00:05:36Hünomi-Konzern Paris.
00:05:43Ja, Winter?
00:05:45Hier, Hünomi, Paris.
00:05:47Mein Name ist Choufou, Sekretär des Aufsitrates.
00:05:50Monsieur Winter, wir haben einen dringenden Auftrag für Sie.
00:05:52Ja, bitte, ich höre.
00:05:53Es ist sehr heilig, Monsieur.
00:05:55Wir erfuhr soeben, dass Professor Le Duc, der erste wissenschaftliche Mitarbeiter unserer Firma,
00:06:00plötzlich aus Paris abgefahren ist, zu einem Kongress nach München.
00:06:04Wir sind etwas beunruhigt und möchten Sie bitten, umgehend Kontakt mit Professor Le Duc aufzunehmen.
00:06:10Es ist möglich, dass er sich in Gefahr befindet.
00:06:13Gefahr? Wie meinen Sie das?
00:06:15Es muss nicht sein, aber es kann sein.
00:06:18Wir stehen Sie.
00:06:19Wir möchten auf alle Fälle, dass Sie ihn beobachten und sein nötig beschützen.
00:06:23Ja, ist gut, aber wie sind Sie ausgerechnet auf mich gekommen?
00:06:28Sie wurden uns von unserem Saarbrücker Tochterunternehmen empfohlen.
00:06:32Berganda Elektromaschinen GmbH.
00:06:34Sie hatten vor einem Jahr...
00:06:36Ja, ja, ich entsinne mich.
00:06:37Sagen Sie bitte, wann haben Sie erfahren, dass der Professor abgereist ist?
00:06:41Vor wenigen Minuten.
00:06:43Er reist im Schlafwagen Paris-München.
00:06:45Wagen Nummer S98, Abteil 9.
00:06:50Wagen S98, Abteil 9.
00:06:52Professor Le Duc.
00:06:54Sagen Sie bitte, können Sie mir eine Personenbeschreibung von ihm geben?
00:06:59Ja, gern.
00:07:00Ungefähr 1,75 Meter groß.
00:07:02Graues, schütteres Haar.
00:07:04Alter, hier 50 Jahre.
00:07:06Ist blöd, Regen.
00:07:08Ist gut.
00:07:09Sie müssen unbedingt versuchen, den Express in Straßburg zu erreichen.
00:07:13Wir haben für Sie telegrafisch das Abteil Siegten im gleichen Wagen reservieren lassen.
00:07:17Ja, in Ordnung, ich fahre sofort los.
00:07:20Vielen Dank.
00:07:21Guten Abend.
00:07:22Auf Wiederhören.
00:07:29Was sagst du dazu?
00:07:30Na, und dann wie Paris ist das ein ziemlich großer Laden, Frank.
00:07:33Naja, elektronische Rechenmaschinen und Übersetzungsautomaten, glaube ich.
00:07:37So circa 10.000 Angestellte.
00:07:40Das heißt, 10.002.
00:07:42Na, der Breitkreis kann schwarz werden.
00:07:44Hier ist mehr zu verdienen.
00:07:45Schau doch mal nach, wann der Zug in Straßburg ankommt.
00:07:48Du kommst auf jeden Fall morgen mit der ersten Maschine nach München.
00:07:53Wir treffen uns wie üblich im Parkhotel.
00:08:45Das heißt, es ist ein ganzes Wagen.
00:09:09Darf ich bitte mal Ihr Ticket sehen, mein Herr?
00:09:11Ja, bitte.
00:09:13Mein Name ist Frank Winter.
00:09:15Ja, ich weiß, die telegrafische Bestellung.
00:09:17Bett Sieben, bitte.
00:09:30Bitte.
00:09:31Danke.
00:09:36Bitte, welches Abteil hat Professor Ledueck?
00:09:39Bett Neun, mein Herr.
00:09:40Haben Sie sonst noch irgendeinen Wunsch?
00:09:41Nein, danke. Ich komme nachher nochmal zu Ihnen.
00:09:43Bitte sehr.
00:09:45Danke, ich mache schon selbst.
00:09:49Danke.
00:09:52Danke.
00:09:58Danke.
00:10:08Danke.
00:10:18Danke.
00:10:20Danke.
00:10:23Danke.
00:10:26Danke.
00:10:27Danke.
00:10:28Danke.
00:10:54Verzeihung, habe ich die Ehre, mit Herrn Professor Ledück zu sprechen?
00:10:56Ja, natürlich. Mein Name ist Frank Winter, ich bin Privatdetektiv. Vor zwei Stunden etwa wurde ich von Ihrer Gesellschaft beauftragen.
00:11:05Sehr erfreut. Ich soll Sie nach München begleiten. Meinen Sie, das ist notwendig?
00:11:11Verdauere, das kann ich im Augenblick nicht beurteilen. Haben Sie besondere Wünsche, Monsieur Ledück?
00:11:15Nein, danke. Im Augenblick nicht.
00:11:31Sie wünschen, bitteschön? Ich rechne mit Ihrer Diskretion.
00:11:37Ah, ich verstehe. Einen Augenblick bitte, mein Herr.
00:11:40Okay.
00:11:51Okay.
00:11:53Okay.
00:12:00Okay.
00:12:01Okay.
00:12:04Okay.
00:12:10Womit kann ich dienen?
00:12:12Sind alle Betten heute Nacht belegt?
00:12:15Sehen Sie, hier ist der Belegungsplan. Die Abteile 5, 11 und 19 sind noch unbelegt.
00:12:22Aber es gibt doch zwischen den einzelnen Abteilen Verbindungstüren, nicht wahr?
00:12:26Selbstverständlich. Zwischen 5 und 7, 9 und 11, 13 und 15, 17 und 19. Aber die sind verschlossen.
00:12:33Aha, die Abteile Collins und Dr. Bartels sind also verschlossen, können aber geöffnet werden.
00:12:38Ja, richtig. Das stimmt.
00:12:41Und Professor Ledück?
00:12:43Das hat Verbindung mit Abteil 11, aber das ist noch unbelegt.
00:12:46Ach ja, das ist sehr unbelegt. Kann ich das haben? Ich möchte gerne tauschen.
00:12:50Tja.
00:12:51Das geht leider nicht. Das ist von einem Dr. Werkmeister vorbestellt, aber der steigt erst in Stuttgart zu.
00:12:55Hm.
00:12:56Aber ich kann es mir doch mal ansehen, ja?
00:13:00Selbstverständlich.
00:13:01Bitte.
00:13:08Bitteschön.
00:13:10Na du, wo kommt denn das her?
00:13:17Ich bin ein Zeug.
00:13:19Ich bin ein Zeug.
00:13:25Ich bin ein Zeug.
00:13:44Ich bin ein Zeug.
00:13:44Darf ich fragen, was Sie für Anlass, dieses Abteil zu inspizieren?
00:13:47Eine reine Sicherheitsmaßnahme.
00:13:49Ach so, ich verstehe.
00:13:52Entschuldigen Sie bitte.
00:14:09Herr Professor, darf ich mir Ihr Abteil mal ansehen?
00:14:12Nicht nötig. Bei mir ist alles in Ordnung. Ich habe es gründlich untersucht. Achten Sie, dass hier auf dem Gang
00:14:16nichts passiert. Gute Nacht.
00:14:18Gute Nacht. Gute Nacht.
00:14:48Ich bin ein Zeug.
00:15:02Okay.Redakt.
00:15:05Hast du mich wie die gemeinste Straßenswürde behandelt?
00:15:08Mein Gott, wie konnte ich mich nur mit dir einlassen?
00:15:12Was ist denn hier los?
00:15:15Miss Collins, bitte nicht so laut.
00:15:17Wir kriegen sonst wieder Ärger.
00:15:19Miss Collins studiert nämlich eine neue Rolle ein.
00:15:23Miss Collins, bitte.
00:15:26Hören Sie, und dabei soll man nun schlafen können.
00:15:27Es ist empörend.
00:15:28Was soll ich denn machen?
00:15:31Tut mir leid, meine Herren, ich gebe jetzt keine Autogramme.
00:15:36Haben Sie so etwas schon gehört?
00:15:37Eine Frechheit, was man sich hier bieten lassen muss.
00:15:39Ach was!
00:15:41Schaffen, ich lasse mir das nicht mehr länger bieten.
00:15:43Ich werde mich über Sie beschweren.
00:15:44Entschuldigen Sie bitte, Herr Professor.
00:15:47Trinken Sie einen Cognac mit?
00:15:52Gern.
00:16:01Warum sind Sie eigentlich nicht geflogen?
00:16:03Das bekommt man ja nicht.
00:16:07Ein bisschen ungewöhnlich für einen, der immer mit der Fliegerei zu tun hat, aber es ist leider so.
00:16:11Sie haben mit der Fliegerei zu tun?
00:16:13Naja, indirekt.
00:16:15Eigentlich mit der Luftverteidigung.
00:16:17Interessant.
00:16:18Ich bin übrigens auch Flieger gewesen.
00:16:20So.
00:16:22Ja, Nachtjäger.
00:16:24Naja, ist ja heute alles anders.
00:16:26Bei den Geschwindigkeiten, die die Kisten drauf haben.
00:16:28Sie haben recht, es ist wirklich alles anders.
00:16:30Luftkämpfe werden heutzutage auf dem Boden entschieden.
00:16:33Wie weit ist denn die Entwicklung auf diesem Gebiet?
00:16:35Da gibt es nicht viel zu erklären.
00:16:37Ich meine, die Sache ist sehr kompliziert.
00:16:40Der Pilot ist bei Überschaltgeschwindigkeiten immer mehr auf die Signale der Bodenstationen angewiesen.
00:16:44Die Bodenstation bestimmt die Geschwindigkeit und die Flugrichtung eines Angriffs.
00:16:48Ja, sogar den Zeitpunkt für den Abschuss der Raketen.
00:16:51Die Kommandos der Bodenstationen sollen direkt auf elektronischem Wege umgesetzt werden.
00:16:56Ja, verstehe.
00:16:57Und daran arbeiten Sie, Herr Professor.
00:17:00Werden Sie darüber auch in München auf dem Kongress sprechen?
00:17:02Auf jeden Fall über kybernetisch-theoretische Probleme.
00:17:06Und wann reisen Sie wieder zurück?
00:17:08Ich hoffe bald.
00:17:09Ich habe Ende der Woche Geburtstag.
00:17:11Oh, dann erlaube ich mir, auf Ihre Gesundheit zu trinken.
00:17:13Vorher?
00:17:14Wissen Sie, das ist immer so eine Sache.
00:17:22Übrigens, würde ich Ihnen empfehlen, machen Sie sich in Ihrer Kabine bequem.
00:17:28Es war absolut unnötig, Sie zu engagieren.
00:17:34Das hoffe ich allerdings auch.
00:17:36Aber nun bin ich einmal hier und schließlich werde ich dafür bezahlt.
00:17:40Gute Nacht und angenehme Ruhe.
00:17:43Gute Nacht.
00:18:15Es ist sehr unruhig heute Nacht.
00:18:17Hoffentlich können wir nun gut schlafen.
00:18:19Angenehme Nachtruhe.
00:18:20Gute Nacht.
00:18:41Kamil?
00:18:44Ja.
00:18:45Kamil?
00:18:46Ja.
00:18:48Kamil?
00:18:50Ja.
00:19:02Sie haben in Paris gedreht?
00:19:04Ja, ich drehe noch. Ich habe nur eine Woche unterbrochen.
00:19:07So, und jetzt fahren Sie nach München?
00:19:09Ja. Sind Sie Journalist?
00:19:13Ja, wenn Sie so wollen.
00:19:15Ich fahre in die Alpen. Ich liebe die Berge.
00:19:19Sie waren auch in Paris?
00:19:20Ja. Und sagen Sie, woran drehen Sie denn zurzeit in Paris?
00:19:24Wenn ich fragen darf.
00:19:25Ja, wissen Sie, das ist so ein historischer Stoff.
00:19:27Der Streit zwischen der Königin Elisabeth und der Stuart.
00:19:30Aber nicht von Schiller.
00:19:32Und wie war das mit Ihrem Vater? Das war doch ein ehrlicher Mensch, nicht wahr?
00:19:35Wie bitte?
00:19:36Sie haben vorhin hier so intensiv probiert.
00:19:40Ja, sehen Sie, das Stück ist ausgezeichnet.
00:19:42Es lebt von einer ins Extrem getriebenen, potenzierten seelischen Spannung.
00:19:46Es knistert förmlich in den Partnerbeziehungen.
00:19:49In dem Werk werden die tiefsten Tiefen und die höchsten Höhen menschlicher Existenz förmlich ausgelotet.
00:19:54Und wer hat das Drehbuch geschrieben?
00:19:57Ja, warten Sie mal, der Autor.
00:19:59Wer war das denn noch?
00:20:02Ein gewisser...
00:20:03Patin, sagen Sie doch bitte dem Schaffner Bescheid.
00:20:06Ich hätte gern noch ein Mineralwasser.
00:20:07Er übersieht offenbar meinen Ruf.
00:20:10Selbstverständlich.
00:20:11Und erinnern Sie bitte den Schaffner, dass er mich um 8 Uhr weckt. Bitte nicht vorher.
00:20:14In Ordnung.
00:20:15Entschuldigen Sie.
00:20:22Hab schon gehört.
00:20:27Erinnern Sie auch.
00:21:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:21:25Untertitelung des ZDF, 2020
00:21:32Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:00Sie können sich ja auch nicht schlafen.
00:22:03Sie hatten recht. Es ist wirklich sehr unruhig heute Nacht.
00:22:29Was ist denn los?
00:22:32Ich sah, dass Ihre Tür offen stand.
00:22:35Verlassen Sie sofort mein Abteil.
00:22:41Ich glaube, Sie überschreiten Ihre Kompetenzen.
00:22:48Entschuldigen Sie, Herr Professor.
00:23:14Sie könnten sich doch ruhig, Herr Stindel, hinlegen. Jetzt kann doch nicht mehr viel passieren.
00:23:17Machen Sie mir doch bitte einen Kaffee.
00:23:21Bitte.
00:23:22Danke.
00:23:32Übrigens, das Abteil 11 ist ja immer noch leer.
00:23:36Ja, ich wundere mich auch. Der Herr ist nicht gekommen.
00:23:41Sind Sie sicher, dass er in Stuttgart zusteigen wollte?
00:23:44Ganz sicher. Da ist ja der Beleg.
00:23:49So.
00:23:50Hier ist Ihr Kaffee. Bitte schön.
00:23:52Ja, danke.
00:24:03Möchten Sie vielleicht einen Cognac?
00:24:06Ja, bitte.
00:24:08Bitte.
00:24:21Zum Holen. Danke.
00:24:31Na nun?
00:24:34Warum fahren wir denn plötzlich so langsam?
00:24:37Ja, wissen Sie, hier ist nämlich eine Baustelle seit 14 Tagen.
00:24:41Wenn wir Pech haben, dann halten wir auch noch.
00:25:11Aus welchem Stück ist denn diese Szene?
00:25:13Zeigen Sie her.
00:25:16Na, es geht.
00:25:19Ein kleiner Kreislaufkollaps. Wasser und Verbandszeug.
00:25:21Ja, hier ist sie schon.
00:25:22Danke.
00:25:28Danke, es geht schon wieder.
00:25:30Danke.
00:25:39Danke.
00:25:55Und jetzt geht's mir so ein paar Mal.
00:25:56Ganzein.
00:25:56Uma M型-J Neo1028.
00:25:56Es geht schon mal.
00:25:57Es geht wohl.lyn
00:25:58Age.
00:26:27Untertitelung des ZDF, 2020
00:26:30Sie haben wohl überhaupt nicht geschlafen?
00:26:32Nein.
00:26:34Ist doch kein Wunder, man kommt sich vor wie auf einer Vorstadtbühne, aber nicht wie im Schlafwagen.
00:26:38Tja, Künstler sind eben immer im Training, nicht wahr?
00:26:41Sie waren in Paris?
00:26:43Ja, zum Kongress.
00:26:45Eine ziemlich anstrengende Angelegenheit.
00:26:48Ich glaube, man kann jetzt frühstücken gehen.
00:26:50Gute Weiterfahrt.
00:26:52Guten Morgen, Paul.
00:26:54Gute Weiterfahrt.
00:26:56Danke.
00:26:56Bitte schön.
00:26:58Guten Morgen.
00:26:59Haben Sie gut geschlafen?
00:27:00Gut, danke.
00:27:01Nur wenn Sie bitte mal die Rollos untersuchen würden, die klappern ja so.
00:27:04Ich werde das sofort verantworten.
00:27:05Ja, bitte.
00:27:06Ich danke Ihnen für den Hinweis.
00:27:07Gute Weiterfahrt.
00:27:11Guten Morgen.
00:27:13Ich habe mich ja noch gar nicht bei Ihnen bedankt.
00:27:14Hoffentlich habe ich Ihnen keine Umstände gemacht.
00:27:16Keine Ursache.
00:27:17Fühlen Sie sich besser?
00:27:19Ja, danke.
00:27:20Auf Wiedersehen.
00:27:21Auf Wiedersehen.
00:27:25Guten Morgen.
00:27:26Entschuldigen Sie noch mal wegen heute Nacht.
00:27:27Aber ich bitte Sie.
00:27:28Das kann doch vorkommen.
00:27:29Dankeschön.
00:27:37Geht meine Uhr richtig?
00:27:387.15 Uhr?
00:27:40Ja.
00:27:407.15 Uhr.
00:27:42Bitte zwei Kaffee.
00:27:43Wir möchten nicht im Speisebaden frühstücken.
00:27:45Aber gern.
00:28:10Das ist 8 Uhr.
00:28:14Herr Professor.
00:28:15Es ist 8 Uhr.
00:28:34Herr Professor, bitte aufstehen.
00:28:36Es ist 8 Uhr.
00:28:43Rischke.
00:28:52Ja, was ist?
00:28:53Los, schließen Sie auf.
00:29:01Rischke.
00:29:01Moin.
00:29:02Ich bin mir.
00:29:11Das ist 8 Uhr.
00:29:12Ich bin mir.
00:29:13Und ich bin mir.
00:29:14Ich bin mir.
00:29:16Ich bin mir.
00:29:27München-Aufbahnhof, München-Aufbahnhof, eingefahren ist der M5-Haus-Paris,
00:29:34zur Weiterfahrt-Pafé über Salzburg als ehemalige Bahnhofstadt.
00:29:40Abfahrt 9.
00:30:00Kommissar Marquardt, ich bin über alles informiert.
00:30:06Kennen Sie diesen Mann?
00:30:08Noch nie gesehen.
00:30:11Das ist Professor Charles Le Duc.
00:30:14Er wurde eine Stunde nach Abfahrt des Zuges aus Paris ermordet und kurz vor Nance aus dem Zug gestürzt.
00:30:22Und Sie haben ihn gefunden, ja?
00:30:24Nein.
00:30:26Unsere französischen Kollegen.
00:30:28Wir sind über Fernschreiber benachrichtigt worden.
00:30:33Er wurde, wie gesagt, kurz vor Nance aus dem Zug gestürzt.
00:30:37Ermordet wurde er schon vorher.
00:30:40Die Leiche sollte vermutlich in die Mosel fallen, kurz bevor der Zug den Viadukt überfuhr.
00:30:44Die Täter hatten Pech, der Körper schlug in Ufernähe auf.
00:30:47Wurde kurz darauf gefunden.
00:30:50Ein Zufall.
00:30:51Sie sagten, er ist vorher ermordet worden.
00:30:53Die ersten Untersuchungen ergaben, dass er im Abteil betäubt und dann durch eine Injektion getötet wurde.
00:31:00Und Sie, Herr Winter, hatten das Vergnügen, ab Straßburg mit dem Mörder Ihres Schutzbefohlenen zu reisen.
00:31:05Bedauerlich, dass sich Ihre Reisebekanntschaft vorzeitig empfohlen hat.
00:31:09Pech für Sie.
00:31:10Vergessen Sie nicht den Vorteil, dass ich den Mörder kenne.
00:31:14Im Übrigen hoffe ich, diese Reisebekanntschaft bald zu erneuern.
00:31:20Sind Sie vom Konzern oder von Professor Leduc persönlich engagiert worden?
00:31:27Von der UNOMI Paris, verehrter Herr Kollege.
00:31:30Ich erhielt den Auftrag, als der Zug bereits unterwegs war.
00:31:33So.
00:31:34War der Täter nicht verblüfft, als er sich bei ihm in Straßburg meldete?
00:31:38Ja, natürlich.
00:31:41Aber das wäre der wahre Professor ja auch gewesen, denn der wusste ja nichts von dem Auftrag des Konzerns.
00:31:48Ja.
00:31:49Und wie soll es nun weitergehen?
00:31:52Ja.
00:31:55Wir werden uns erstmal den Reschke anhören.
00:31:59Herr Reschke, kommen Sie da bitte mal rein.
00:32:03Jawohl.
00:32:05Bitte.
00:32:06Bin Sie frei.
00:32:11Herr Reschke, haben Sie gesehen, wie Professor Leduc in Paris eingestiegen ist?
00:32:16Nein, Herr Kommissar.
00:32:18Waren Sie nicht im Waggon, als die Fahrgäste kamen?
00:32:21Doch, doch, selbstverständlich.
00:32:23Aber den Professor Leduc habe ich erst gesehen, als er bereits im Abteil war.
00:32:26Sie meinen den Herrn, der es sich für Leduc ausgegeben hat?
00:32:30Haben Sie die anderen Passagiere früher gesehen?
00:32:32Ja.
00:32:35Nicht alle.
00:32:37Miss Collins rief mich, sie hatte Schwierigkeiten mit ihrem Klappbett.
00:32:40Gibt es denn da überhaupt Schwierigkeiten?
00:32:42Eigentlich nicht, aber Sie wissen ja, wie Frauen sind.
00:32:46Und wo ist Herr Okamura zugestiegen?
00:32:48In Paris.
00:32:50Und Dr. Bartels?
00:32:52Dr. Bartels, warten Sie mal.
00:32:55Ah ja, Dr. Bartels, der ist in Paris zugestiegen und Okamura in Nancy.
00:33:02Ich muss das verwechselt haben.
00:33:04Reschke.
00:33:08Sie sind wohl sehr müde, was?
00:33:11Ja, Herr Winter.
00:33:14Sie müssen verstehen, sowas ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht passiert, in all den vielen Dienstjahren.
00:33:19Vor allem hätte ich doch den Professor Leduc beim Einsteigen sehen müssen.
00:33:23Ich muss da nicht aufgepasst haben.
00:33:25Ja, ja?
00:33:25Gehen Sie in den Waggon zurück und halten Sie sich zu unserer Verfügung.
00:33:28Jawohl.
00:33:29Falls noch ein paar Fragen noch tauchen.
00:33:30Ja.
00:33:39Hier beim Kilometer 732 hatte der Zug aufenthalt.
00:33:43Seit 14 Tagen wegen einer Baustelle.
00:33:47Und genau an dieser Stelle bekamen die Collins ihren Anfall.
00:33:49Sie waren abgelenkt und der Täter konnte entkommen.
00:33:53Nicht nur ich war abgelenkt.
00:33:56Auch Reschke.
00:34:00Ein raffiniertes Spiel.
00:34:03Die Collins hatte den Auftrag, uns abzulenken.
00:34:17Bitte nach ihm.
00:34:18Ich bin ja hier sozusagen zu Hause.
00:34:22Entschuldigen Sie, dass ich so misstäusch war.
00:34:24Macht nichts, gehört ja schließlich zum Beruf.
00:34:38Ziemlich aufdringliches Parfum.
00:34:40Ja, ich kenne die Dame.
00:34:43Hier, in diesem Abteil gefunden.
00:34:45Nach der Präforation zu urteilen, von einem Block abgerissen.
00:34:49War nebenan belegt?
00:34:50Ja, von Dr. Bartels.
00:34:53War diese Tür verschlossen?
00:34:54Ja.
00:34:55Und die anderen?
00:34:56Auch.
00:34:56Außer der von der 9 in die 11.
00:34:58Also vom Tatort zum unbelegten Abteil.
00:35:02Chef, kommen Sie doch mal her.
00:35:05Mhm.
00:35:07Der Kopf einer Ampulle.
00:35:13Wessen Abteil war das?
00:35:15Das Abteil von Dr. Bartels.
00:35:18Dann werden wir uns den mal unter die Lupe nehmen.
00:35:20Die Adresse haben wir.
00:35:21Der läuft uns nicht weg.
00:35:25Weiler und Jack Gray.
00:35:27Kaum anzunehmen, dass so ein prominenter Boxer seinen Titelkampf aufs Spiel setzt.
00:35:31Und wer sagt Ihnen, dass es überhaupt einen Jack Gray gibt?
00:35:34Ich habe eine Eintrittskarte für morgen Abend.
00:35:37Viel Spaß.
00:35:40Und auch Camora?
00:35:42Den überlasse ich Ihnen.
00:35:44Ich interessiere mich mehr für Damen.
00:35:46Ach, tun Sie mir doch bitte einen Gefallen und benachrichtigen Sie meine Verlobte im Parkhotel.
00:35:51Ich muss nach Paris.
00:36:01Guten Tag, ich hatte angerufen. Firma Winter, Saarbrücken.
00:36:04Ich weiß Bescheid.
00:36:04Danke.
00:36:05Den Schlüssel bitte.
00:36:10Detektiv trank mit Täter Cognac.
00:36:15Ja, warte.
00:36:40Darf ich Ihnen ein Glas Burgunde mit Ei anbieten?
00:36:42Nein, Dankeschön.
00:36:43Was hat der Herr Professor immer so gerne getrunken?
00:36:45Machen Sie sich meinetwegen keine Umstände.
00:36:46Aber wenn Sie mir vielleicht noch ein paar Fragen beantworten wollen.
00:36:50Aber gerne, Monsieur, wenn ich Ihnen damit helfen kann.
00:36:52Er war ein so guter Mensch.
00:36:53Wissen Sie, der Herr Professor liebte seine Schmetterlinge und seine Arbeit über alles.
00:36:57Schmetterlinge?
00:36:58Ja.
00:36:59Soll ich Sie mal zeigen, eine große Sammlung?
00:37:01Nein, vielleicht später.
00:37:02Heute habe ich nur sehr wenig Zeit mitgebracht.
00:37:04Sagen Sie, bekam der Herr Professor öfter Besuch?
00:37:09Öfter?
00:37:10Nein.
00:37:11Der Herr Professor war am liebsten allein.
00:37:14Wollen Sie hier im Haus?
00:37:15Ein paar Häuser weiter, aber ich war hier fast wie zu Hause.
00:37:19Ich kam jeden Tag hierher und habe Ihnen das Essen gemacht und die Wohnung sauber gehabt.
00:37:25Hat der Herr Professor mit Ihnen über seine Abreise nach München gesprochen?
00:37:28Nein.
00:37:29Er bekam einen Anruf und sagte mir nur, dass er schnell fort muss.
00:37:33Obwohl er eigentlich erst am nächsten Tag fahren wollte.
00:37:37War der Herr Professor verheiratet?
00:37:40Seine Frau starb vor zehn Jahren.
00:37:44Hat er nie die Absicht, wieder zu heran?
00:37:47Nein, das glaube ich nicht.
00:37:50Zumindest hat er nie darüber gesprochen.
00:37:54Hat er Damenbesuche?
00:37:57Darüber möchte ich nicht sprechen, Monsieur.
00:38:06Wenn Sie mir helfen wollen, den Mörder von Professor Leduc zu finden,
00:38:11dann müssen Sie mir alles sagen, Madame.
00:38:14Ungefähr seit einem halben Jahr kam diese Frau zu ihm.
00:38:18Welche Frau?
00:38:20Ich kenne sie nicht.
00:38:21Ich weiß auch nicht, wie sie heißt.
00:38:23Der Professor schickte mich aber fort, wenn sie kam.
00:38:26Hier auf dem Schreibtisch steht ihr Bild.
00:38:33Wo ist das Bild?
00:38:36Ich war gestern noch hier.
00:38:38Ich weiß nicht, wo es ist.
00:38:43War es diese Frau?
00:38:45Nein.
00:38:53Guten Tag.
00:38:54Mein Name ist Schufour.
00:38:56Ich bin Sekretär des Aufsichtsrats der Ölomie.
00:38:58Bitte nehmen Sie Platz.
00:39:05Ich habe Ihren Bericht gelesen.
00:39:07Als wir Sie telefonisch beauftragten, konnten wir nicht wissen,
00:39:09dass Professor Leduc bereits tot war.
00:39:12Bedauerlich.
00:39:14Wirklich.
00:39:15Sehr bedauerlich für uns.
00:39:17Bitte.
00:39:18Danke schön.
00:39:21Wir hätten Sie früher informieren sollen.
00:39:29Ja, wenn ich ein Foto von Professor Leduc gehabt hätte,
00:39:31dann wäre dieses Verbrechen vermutlich schon in Straßburg aufgeklärt worden.
00:39:37Kennen Sie zufällig diesen Herrn hier?
00:39:42Noch nie gesehen.
00:39:43Das ist der Mann, der sich mir gegenüber als Professor Leduc ausgegeben hat.
00:39:47Wie kommen Sie dazu?
00:39:48Ach Gott, ich habe während der Fahrt ein bisschen fotografiert.
00:39:51Das ist ein Hobby von mir.
00:39:53Nein, der Mann ist mir nicht bekannt.
00:39:55Aber ich hätte gern dieses Foto unserem Sicherheitsdienst zur Verfügung gestellt.
00:39:58Ja, bitte schön.
00:39:58Ich habe noch einige Abzüge davon.
00:40:00Danke, Mademoiselle.
00:40:04Für uns kam die Abreise Leducs ziemlich unerwartet.
00:40:07Wieso?
00:40:08Wussten Sie denn nicht, dass Professor Leduc zum Kongress der Internationalen Kybernetischen
00:40:12Gesellschaft fahren wollte?
00:40:13Ja.
00:40:15Es gab zwischen uns einige Differenzen in Bezug auf München,
00:40:18aber zum Kongress wollte er fahren.
00:40:20Ich bin der Meinung, dass Professor Leduc unfreiwillig nach München gefahren ist.
00:40:25Wie kommen Sie darauf?
00:40:28Ich habe mich heute Vormittag etwas in der Wohnung von Professor Leduc umgesehen.
00:40:34Die Haushälterin erzählte mir, dass Professor Leduc in letzter Zeit einige Telegramme erhalten
00:40:39hatte, die ihn sehr aufgeregt haben.
00:40:41Die Post war so freundlich, mir die Abschriften zu überlassen.
00:40:44Bitte schön.
00:40:46Termin verlängert, 20. September.
00:40:50Letzter Termin, 10. Oktober.
00:40:5316. Oktober, S98, Abteil 9.
00:40:57Das ist der Schlafwagen Paris-München.
00:41:00Ich kann mir das alles nicht erklären.
00:41:02Leduc hat nie darüber gesprochen.
00:41:05Ich vermute, dass er erpresst worden ist.
00:41:08Womit war er zuletzt bei Ihnen beschäftigt?
00:41:12Mit der Entwicklung eines elektronischen Kommandogerätes zum Abfangen von Luftzielen.
00:41:16Darüber war dieser Mann gut orientiert.
00:41:19Ich habe mich mit ihm darüber unterhalten.
00:41:22Von wo kamen die Telegramme?
00:41:24Sie wurden in einem Postamt in München aufgegeben.
00:41:28Wissen Sie vielleicht, welche Unterlagen der Herr Professor bei sich führte?
00:41:34Nein.
00:41:35Aus dem Entwicklungsprogramm seiner Abteilung keine.
00:41:37Das haben wir bereits überprüft.
00:41:40Seltsam.
00:41:42Sind Sie sicher?
00:41:44Ja.
00:41:45Aber wenn Sie sich selbst überzeugen wollen?
00:41:50Hallo.
00:41:52München, bitte.
00:41:53Mademoiselle Ardant, wir sind im Labor.
00:41:57Die Arbeitsstätte von Professor Leduc.
00:42:00Guten Tag, meine Herren.
00:42:01Lassen Sie sich nicht stören.
00:42:02Das ist hier gewissermaßen die Zentrale unserer gesamten Forschung.
00:42:05Hier bei Professor Leduc laufen die Forschungsergebnisse aller Abteilungen zusammen.
00:42:09Besagt es, dass Professor Leduc der einzige war, der auf diesem Gebiet umfassend orientiert war?
00:42:13Professor Leduc ist der Vater dieser Neuentwicklung.
00:42:15Sie müssen verstehen, dass Aufträge, die der militärischen Geheimhaltung unterliegen, von uns entsprechend behandelt werden.
00:42:19Und Professor Leduc gehört zu den führenden Wissenschaftlern auf diesem Gebiet.
00:42:25Aber die Unterlagen können doch fotokopiert worden sein.
00:42:28Schon.
00:42:29Aber unser Gelände ist gut abgeschirmt.
00:42:31Und vergessen Sie nicht, dass unsere Mitarbeiter durch die Strahlenschleuse müssen,
00:42:34bevor sie das Tor passieren.
00:42:35Und durch diese Kontrolle bringt man kein Millimeter-Filmmaterial.
00:42:38Auch nicht, wenn man es verschluckt.
00:42:40Wer wird die Arbeit, Professor Leducs, fortsetzen?
00:42:42Bis seine Arbeiten fortgesetzt werden können, werden Monate vergehen.
00:42:45Darin liegt ja der große Schaden für unser Unternehmen.
00:42:48Können Sie mir sagen, welche Firmen noch an dieser Entwicklung arbeiten?
00:42:52In Europa gibt es ungefähr zwei Dutzend größere Firmen.
00:42:55Und in Asien?
00:42:56Es käme nur Japan in Frage und darüber ist uns sehr wenig bekannt.
00:43:01Arbeiten denn die Firmen des gemeinsamen Militärpaktes nicht zusammen?
00:43:04Das wird angestrebt.
00:43:05Man will die Entwicklungsprogramme und Forschungsergebnisse koordinieren.
00:43:09Aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt arbeitet noch jeder für sich.
00:43:12Und Professor Leduc war ein ausgesprochener Gegner derartiger Fusionsbestrebungen.
00:43:16Hatte er bestimmte Gründe dafür?
00:43:18Ein Mann wie Professor Leduc hat es nicht nötig, mit anderen Wissenschaftlern zu kooperieren.
00:43:22Wer hatte denn eigentlich einen Vorteil davon, Professor Leduc zu beseitigen?
00:43:28Ihre Aufgabe ist es, den Mord aufzuklären.
00:43:31Wir müssen erfahren, wer dahinter steckt.
00:43:33Aber ich bitte Sie, Ihre Ermittlungen so zu führen, dass unser Unternehmen nicht ins Gespräch gebracht wird.
00:43:38Diese Anweisung kommt nicht nur von der UNOMI.
00:43:40Sie wissen, das Projekt, mit dem Professor Leduc sich zuletzt beschäftigte,
00:43:43unterliegt der militärischen Geheimhaltung.
00:43:46Wussten Sie, dass Professor Leduc Beziehungen zu einer Dame unterhielt?
00:43:50Nein.
00:43:51Stimmt das?
00:43:52Das überrascht mich.
00:43:54Professor Leduc war doch leidenschaftlicher Junggeselle.
00:43:57Kennen Sie eine Jane Collins?
00:44:02Sie ist Schauspielerin?
00:44:03Nein.
00:44:05Hm, schade.
00:44:07Ich bin davon überzeugt, dass uns diese Dame nützlich sein könnte.
00:44:10Tut mir leid, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.
00:44:13Außerdem ist das ja wohl Ihre Aufgabe.
00:44:15Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
00:44:19Ich danke Ihnen für das Gespräch.
00:44:22Oh, dann würde ich sogar meine Maschine noch schaffen.
00:44:25Sie errechnen mich in München im Parkhotel.
00:44:44Ja, Moment.
00:44:54Guten Tag, Frau Herrn Simon.
00:44:56Guten Tag.
00:44:57Sie wünschen?
00:44:58Ich komme von Kommissar Marquardt, Kriminalpolizei.
00:45:01Ich hätte Sie gern gesprochen.
00:45:02Bitte treten Sie näher.
00:45:08Ja, Herr Winter ist im Moment nicht da,
00:45:10aber wenn Sie warten wollen,
00:45:12er muss jeden Moment zurückkommen.
00:45:15Bitte.
00:45:24Bitte setzen Sie sich doch.
00:45:26Danke.
00:45:29Worum handelt es sich denn?
00:45:30Vielleicht kann ich etwas für Sie tun.
00:45:32Um es kurz zu machen, um die Filme.
00:45:36Um die Filme?
00:45:38Um welche Filme denn?
00:45:40Die Herr Winter im Schlafwagen gemacht hat.
00:45:42Wir brauchen Sie dringend für die Ermittlungen.
00:45:45Oh, das tut mir aber leid.
00:45:47Herr Winter hat doch die Filme bereits Herrn Marquardt gegeben.
00:45:50Da kann ich Ihnen leider nicht helfen.
00:45:54Wenn Sie uns nicht sagen, wo Sie die Filme versteckt haben,
00:45:57dann müssen wir Sie eben suchen.
00:45:58Ich warme Sie.
00:46:02In diesen Dingen verstehen wir keinen Spaß.
00:46:04Ich möchte wissen, was das alles soll.
00:46:06Es kann ja sehr leicht möglich sein,
00:46:08dass Herr Winter die Filme gar nicht mehr hat.
00:46:10Schließlich bin ich nicht mit ihm verheiratet.
00:46:12Ich kann nicht alles wissen.
00:46:14Und bin ich nicht 123.
00:46:14нуж.
00:46:21Vielen Dank.
00:46:50So, wenn Sie uns jetzt nicht sofort sagen, wo Sie die Filme versteckt haben, dann werden wir Sie eben visitieren.
00:46:58Moment!
00:47:00Das mache ich.
00:47:17Das mache ich.
00:47:27Das mache ich.
00:47:43Das mache ich.
00:47:48Das mache ich.
00:47:52Das mache ich.
00:47:53Das mache ich.
00:48:04Das mache ich.
00:48:13Das mache ich.
00:48:15Das mache ich.
00:48:43Das mache ich.
00:48:44Das mache ich.
00:48:45Das mache ich.
00:48:48Das mache ich.
00:48:50Das mache ich.
00:48:50Das mache ich.
00:48:53Das mache ich.
00:48:55Das mache ich.
00:48:57Das mache ich.
00:48:59Das mache ich.
00:49:40Das mache ich.
00:49:54Das mache ich.
00:50:10Das mache ich.
00:50:12Das mache ich.
00:50:29Das mache ich.
00:50:32Das mache ich.
00:50:47Das mache ich.
00:50:50Das mache ich.
00:51:19Das mache ich.
00:51:26Das mache ich.
00:51:29Das mache ich.
00:51:30Das mache ich.
00:52:12das mache ich.
00:52:29Das mache ich.
00:52:29Das mache ich.
00:52:29das mache ich.
00:52:55mir die Dame ja vor. Collins. Also das Gesicht habe ich schon mal wo gesehen. In einem Industriekatalog.
00:53:04Vielleicht hat sie geheiratet. Ja, vielleicht hat sie einen anderen Namen.
00:53:09Ja, natürlich. So, dass ich da nicht gleich drauf gekommen bin. Das ist sie. Das ist Fräulein van Velsen.
00:53:16Van Velsen? Ja. Aber Fräulein van Velsen wird bei uns nicht mehr geführt. Wir haben sie damals an
00:53:24eine Industriewerbung vermittelt. Schade.
00:53:56Na, was habe ich Ihnen gesagt? In unserer Branche ist man hartnäckig.
00:54:04Interessante Lektüre. Aber für eine Frau? Wissen Sie, zu dieser romantischen Umgebung würde
00:54:11viel eher ein Liebesroman passen.
00:54:16Sagen Sie, was wollen Sie eigentlich? Ich finde sie bezaubernd. Einfach bezaubernd.
00:54:23Noch was? Ich möchte mein Angebot wiederholen. Bis jetzt haben Sie noch kein Angebot gemacht.
00:54:30Ach ja, richtig. Also passen Sie auf. Sie übergeben mir die bewussten Fotos. Sämtliche
00:54:38Negative und Abzüge. Und veranlassen Ihren Chef sofort alle Ermittlungen in der Sache
00:54:42Le Duc einzustellen. Wir garantieren für Ihre Sicherheit, sorgen für größere Aufträge
00:54:48und vereinbaren ein angemessenes Entschädigungshonorar. Korrekt?
00:54:52Korrekt.
00:54:55Herr Winter hat im Moment für Sie keine Zeit, Chris. Keine Angst. Er ist bei Kommissar Marquardt.
00:55:01Wollen Sie mich nicht endlich verraten, wer Sie eigentlich sind?
00:55:04Ich heiße Pritzko.
00:55:05Das weiß ich ja nur.
00:55:07Alles andere ist uninteressant.
00:55:10Sie sind so jung, Chris. Und so hübsch.
00:55:15Es wäre schade um Ihr Gesicht.
00:55:18Wissen Sie, es gibt Fälle, die liegen außerhalb des Kompetenzbereichs der Kripo.
00:55:21Auch Sie haben nichts damit zu tun. Gar nichts.
00:55:24Dazu gehört auch der Fallprofessor Dr. Charlie Duc.
00:55:28Ich werde mir in den nächsten Tagen bei Ihnen Bescheid holen.
00:55:32Auf Wiedersehen.
00:55:36Übrigens, der Einsatz unserer Pferdenhunde an der Baustelle hat nichts ergeben.
00:55:39Bitte sehr, nehmen Sie da Platz.
00:55:40Ja, danke.
00:55:41Sie sind eine Weile am Bahn dann entlang gelaufen und dann stehen geblieben.
00:55:44Vermutlich ist der Mütter nicht ausgestiegen, sondern nur umgestiegen.
00:55:48Es ist zum Kotzen.
00:55:52Raschkundweiler undurchsichtig, der Okamura nicht aufzutreiben und von der Van Felsen keine Spur.
00:55:58Chris wälzt den ganzen Tag von früh bis spät diese Industriekataloge und klappert sämtliche Agenturen ab.
00:56:03Und Bartels?
00:56:04Ist ein ausgemachter Angeber.
00:56:06Und die Ampulle?
00:56:08Darüber verreigert er jede Aussage.
00:56:10Ich habe den Eindruck, dass er süchtig ist.
00:56:14Können Sie nicht mal eine polizeiärztliche Untersuchung fahren lassen?
00:56:17Es tut mir leid, Winter.
00:56:19Jetzt nicht mehr.
00:56:20Man hat mir den Fall aus der Hand genommen.
00:56:24Was?
00:56:26Der Fall wird von der Sicherungsgruppe weiter bearbeitet.
00:56:29Er liegt außerhalb unserer Kompetenzen.
00:56:32Großfahndung wird eingestellt, Fahndungsersuchen an die Interpol zurückgezogen und so weiter und so weiter.
00:56:38Das habe ich fast befürchtet.
00:56:39Die ganze Geschichte liegt außerhalb des zivilen Sektors.
00:56:44Ja und Ihre französischen Kollegen?
00:56:46Das gleiche.
00:56:48Ziviler Sektor.
00:56:50Was heißt denn hier außerhalb des zivilen Sektors?
00:56:53Die Hintergründe mögen doch sein, wie Sie wollen.
00:56:55Hier ist ein Mord passiert und hier ist das Morddezernat.
00:56:58Winter, ich bin Warnter.
00:56:59Ich habe meinen Anweisungen zu folgen.
00:57:03Ausgerechnet jetzt, wo ich Ihre Hilfe so dringend brauche.
00:57:06Die Fahndung müsste anlaufen.
00:57:08Ich bin sicher, dass wir über die Van Felsen weiterkommen.
00:57:11Ich auch.
00:57:12Aber leider.
00:57:14Ünomi hin, ünomi her.
00:57:16Nach allem, was wir bisher wissen, ist hier ein Konkurrenzverbrechen verübt worden.
00:57:21Magwart.
00:57:23Le Duc hat sich lange Zeit einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit anderen ausländischen Firmen entgegengestellt.
00:57:29Weil er wusste, dass seine Arbeit höchste strategische Bedeutung besitzt.
00:57:33Nachdem er sich fortgesetzt weigerte, einer Fusion zuzustimmen, da hat man ihn offensichtlich erpresst.
00:57:39Erpresst?
00:57:40Womit?
00:57:40Das ist die Aufklärung des Mordes.
00:57:42Aber so weit sind wir noch nicht.
00:57:48Ich bin sicher, dass Le Duc ermordet worden ist, als auch dieses letzte Mittel fehlschlug.
00:57:52Alles, was wir bisher wissen, ist, dass Le Duc trotz seiner Abneigung gegen die deutsche Industrie
00:57:57nach München fahren wollte zu einem Kongress.
00:58:00Er hätte dort gesprochen.
00:58:02Und weiß Gott, er hätte ausgepackt.
00:58:05Verstehen Sie nun, weshalb wir so dicht am Täter dran sind?
00:58:09Le Duc wollte am 17. Oktober nach München fahren.
00:58:12Er bekommt einen Anruf und fährt daraufhin schon mit dem Nachtzug.
00:58:16Warum das alles?
00:58:18Kinder, ich rate Ihnen dringend, daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
00:58:24Was wollen Sie damit sagen?
00:58:26Verdammt heißes Eisen.
00:58:28Steigen Sie aus, Winter.
00:58:34Ich denke nicht daran.
00:58:49Na endlich.
00:58:51Hier, Frank.
00:58:53Genau der 44. Katalog.
00:58:59Rheinwald AG, München.
00:59:03Hier.
00:59:05Computer, Denken, Rechnen, Handeln für Sie, Rheinwald AG.
00:59:09Computer, geniale Schöpfung menschlichen Geistes, Rheinwald AG.
00:59:18Wie die ÖNOMI.
00:59:20Sag mal, Frank, was ist denn eigentlich ein Computer?
00:59:24Ja, weißt du, das sind elektronische Maschinen, die auf kybernetischem System aufgebaut sind.
00:59:29Die werden zwar von Menschen programmiert, aber arbeiten vollkommen selbstständig.
00:59:32Entschuldigen Sie bitte, eine Telegrammdurchsage für Sie.
00:59:34Ja.
00:59:34Kommen Sie bitte ans Telefon.
00:59:35Ich komme.
00:59:36Ich komme mit.
00:59:54Was ist denn los, Frank?
00:59:57Die ÖNOMI.
01:00:00Ich soll die Nachforschung im Falle Le Duc einstellen.
01:00:04Das Honorar hätten Sie mir in vereinbarter Höhe überwiesen.
01:00:11Schweinerei.
01:00:17Na, was denken sich diese Menschen überhaupt?
01:00:22Aber mit mir können Sie das Ding nicht drehen.
01:00:26Erst Marquardt, jetzt du?
01:00:28Das ist kein Zufall, Frank.
01:00:32Ich muss sofort nach Paris.
01:00:35Pass mal auf, Chris.
01:00:37Du musst versuchen herauszubekommen, wo wir die Van Felsen erreichen können.
01:00:40Unter Umständen über die Werbeabteilung dieser Firma, ja?
01:00:43Frank, kannst du nicht morgen früh nach Paris fliegen?
01:00:45Du erreichst sowieso keinen Mensch mehr bei der ÖNOMI.
01:00:48Na nun, Chris.
01:00:49Angst?
01:00:50Hm, ein bisschen.
01:00:54Ich muss nach Paris.
01:00:58Ich muss herausbekommen, womit Le Duc erpresst worden ist.
01:01:19Ich muss mich mit meiner Wolfenstin und Ducke sprechen gehen.
01:01:20Ich muss mich mit einer Sparte versuch den Felsen...
01:01:21… und das.
01:01:45Vielen Dank.
01:02:21Vielen Dank.
01:02:47Vielen Dank.
01:03:17Vielen Dank.
01:03:19Willst du mir guten Abend sagen, Mademoiselle Ardant?
01:03:26Guten Abend.
01:03:30Setzen wir uns.
01:03:32Danke.
01:03:49Es war Ihr Pech, nach Paris zu kommen.
01:03:51Ja, das scheint so.
01:03:53Das Telegramm war von Ihnen.
01:03:55Im Auftrag von Monsieur Chauffour.
01:03:57Wie Sie sehen, interessiert mich der Fall nach wie vor.
01:04:00Sie sind sehr leichtsinnig.
01:04:02Das ist berufsbedingt.
01:04:05Auch Ihre Arbeit ist nicht gerade ungefährlich, aber sicher lukrativ.
01:04:12Es war nur Ihr Pech, dass ich hier engagiert bin.
01:04:17Engagiert waren.
01:04:22Wenn Monsieur Chauffour erfährt, welche Rolle Sie hier spielen,
01:04:27was glauben Sie wohl, auf wessen Dienst er verzichten wird?
01:04:30Auf meine oder auf Ihre?
01:04:33Ich glaube, Sie kommen etwas zu spät.
01:04:36Monsieur Chauffour war zu Fusionsgesprächen in München.
01:04:39Ja, ja, ich verstehe.
01:04:41Daher das Telegramm und deshalb muss doch Ledück verschwinden.
01:04:45Die Nomi ist an der Aufklärung des Morbes nicht mehr interessiert.
01:04:47Außerdem wird Monsieur Chauffour nichts davon erfahren.
01:04:52Sie meinen also,
01:04:54ich habe das gleiche Schicksal zu erwarten wie Professor Ledück?
01:04:58Professor Ledück verstand nicht, seine Chance zu nutzen.
01:05:04Sie müssen es ja wissen,
01:05:06als seine intimste Freundin.
01:05:13Gratuliere.
01:05:16Verlassen Sie sich darauf.
01:05:17Wenn ich neulich hier das Original gefunden hätte,
01:05:21dann stünden Sie jetzt nicht hier.
01:05:27Wie haben Sie erfahren, dass ich für München arbeite?
01:05:30Durch Sie?
01:05:32Sie waren so unvorsichtig,
01:05:34als ich bei Chauffour im Zimmer saß,
01:05:36ein Ferngespräch nach München anzumelden.
01:05:39Außerdem.
01:05:41Wegen der Fotos
01:05:42hätten Sie meiner Mitarbeiterin
01:05:43Ihre Leute nicht auf den Hals setzen sollen.
01:05:45Sehr clever.
01:05:47Was haben Sie jetzt mit mir vor?
01:05:49Das hängt von Ihnen ab.
01:05:53Ihr Auftrag bei der Nomi ist abgelaufen.
01:05:56Setzen Sie sich.
01:06:06Ich kann mir vorstellen,
01:06:07dass andere Firmen an Ihrer Mitarbeit interessiert sind.
01:06:11Schon möglich.
01:06:12Nutzen Sie Ihre Chance.
01:06:15Ja.
01:06:16Ich will ja schließlich nicht enden wie Ledück.
01:06:20Sehen Sie, als Ledück erfuhr,
01:06:21dass ich für München tätig bin,
01:06:23war er zunächst schockiert.
01:06:25Ich versuchte Ihnen begreiflich zu machen,
01:06:27was die Nomi ihn erledigt,
01:06:28wenn Sie erfahren,
01:06:29dass er mit der Agentin
01:06:30einer Konkurrenzfirma befreundet ist.
01:06:34Aber der Professor schlug
01:06:35jede noch so gut gemeinte Empfehlung in den Wind.
01:06:39Und auch im Zug war er nicht
01:06:41für Ihr Münchner Projekt zu interessieren?
01:06:43Er glaubte allen Ernstes,
01:06:44den Zug noch verlassen zu können,
01:06:46um Anzeige zu erstatten.
01:06:49So gesehen ist er an seinem Unglück selbst schuld.
01:06:53Weil er sich nicht erpressen ließ?
01:06:57Also moralisch sind Sie auf der Höhe Ihrer Aufgaben.
01:07:00Sie sollten es auch sein, Winter.
01:07:03Schließen Sie sich einer Firma an.
01:07:06Welche würden Sie mir vorschlagen?
01:07:10Vielleicht die Rheinwald.
01:07:13Ich könnte Ihnen den Job vermitteln.
01:07:16Vorausgesetzt Sie schweigen.
01:07:18Wir könnten sogar zusammenarbeiten.
01:07:20Und wirklich?
01:07:21Warum nicht?
01:07:25Sie, jetzt fehlt nur noch,
01:07:26dass Sie mir morgens den Sekt ins Bett bringen.
01:07:30Ich glaube,
01:07:31Sie verkennen etwas den Ernst der Situation.
01:07:37Wollen Sie sich das hinsetzen?
01:07:43Ich habe Sie für klüger gehalten, Winter.
01:07:46Da schade um Sie.
01:07:47Wieso?
01:07:51Ich versuche, meine Chance vorzunehmen.
01:07:58Händen Sie die Hände auf den Rücken.
01:08:09Halten Sie das für fair?
01:08:10Oh, ich wusste gar nicht,
01:08:12dass diese Vokabel in Ihrem Wortschatz existiert.
01:08:17Ich werde dafür sorgen, dass die Polizei hier sicher finden wird.
01:08:21Vielen Dank für den Tipp, Rheinwald.
01:08:26Hallo, grüß.
01:08:31Hallo, Frank.
01:08:32Ich bin in den Werbestudien der Rheinwald,
01:08:34Riemenschneider Straße 65.
01:08:36Es liegt in der Altstadt,
01:08:38nicht weit vom Rathaus.
01:08:39Es ist jetzt 9.15 Uhr.
01:08:42Tschüss, deine Chris.
01:08:44Hallo, Frank.
01:08:45Was macht unser Urlaub?
01:08:50Fass doch mal die Cola-Flasche da an.
01:08:56Stell mal rüber, ja?
01:08:57Hm.
01:08:57Ich bin in der Altstadt.
01:09:02Ich bin in der Altstadt.
01:09:49Bist wohl neu hier.
01:09:52Ja, ich war doch den Chef.
01:09:55Kann ich mir denken. Da kannst du lange warten.
01:09:58Was meinst du, wie viel Neue hier täglich auf den Chef warten?
01:10:00Es ist schwer, in das Geschäft reinzukommen.
01:10:04Nein, nein, ich glaube, Sie verstehen mich falsch.
01:10:06Ich suche jemanden.
01:10:10Ich suche meine Cousine.
01:10:13Ach, die Felsi. Das ist deine Cousine?
01:10:16Sie kennen Irene?
01:10:18Ja, natürlich. Ich habe doch zwei Jahre mit ihr zusammengearbeitet.
01:10:21Dann können Sie mir sicher sagen, wo ich sie jetzt finde.
01:10:25Moment mal.
01:10:28Glocknerstraße 43.
01:10:32Hallo, Britzko.
01:10:33Mensch, Britzko.
01:10:34Teures Viertel. Irene hat sich toll rausgemacht.
01:10:38Und da ist nicht so.
01:10:39Und da ist es eine Chatzeile.
01:10:57Und da ist es eine사� beschäftigt.
01:11:01Jetzt lassen Sie mich sehr augeben.
01:11:02Das sieht so aus.
01:11:02Und da ist es so.
01:11:05Und da ist es so schön.
01:11:20Frambrisco!
01:11:27Komm!
01:11:32Komm, Kuss.
01:12:06Wie kommen Sie denn her?
01:12:11Ja, das ist mein Berufsgeheimnis.
01:12:14Und was wollen Sie von mir?
01:12:17Ich wollte mich bedanken für die Komödie, die Sie mir vorgespielt haben.
01:12:22Ich weiß nicht, was Sie meinen.
01:12:25Ja, ein Schlafwagen ist eine ungewöhnliche Bühne.
01:12:27Und an Menschenleben ein ungewöhnlicher Eintrittspreis.
01:12:31Was sagen Sie da?
01:12:34Sie sind der Beihilfe zum Mord verdächtig, Fräulein von Felsen.
01:12:38Mord? Wie können Sie so etwas behaupten? Ich habe...
01:12:40Lassen Sie doch das Theater.
01:12:42Ich schwöre Ihnen, ich weiß von keinem Mord.
01:12:47Ich weiß lediglich, dass Professor Leduc möglichst unbemerkt nach Deutschland gebracht werden sollte.
01:12:52Von wem?
01:12:55Von Cornelius.
01:12:58Cornelius also.
01:12:59Der Mann, der sich mir gegenüber als Professor Leduc ausgab.
01:13:03Bitte glauben Sie mir, ich wusste nichts von einem Mord.
01:13:07Was hatten Sie denn dabei zu tun?
01:13:16Ich hatte die Aufmerksamkeit, der Schaffner es auf mich zu lenken.
01:13:19Und der Fahrgäste, wenn es notwendig war.
01:13:22Das haben Sie auch ausgezeichnet getan.
01:13:25Und die Anweisungen, besonders wegen meines Auftauchens, bekamen Sie durchs Fenster.
01:13:29Ja.
01:13:31Welche Rolle spielte Dr. Bartels?
01:13:33Dr. Bartels, der Tierarzt?
01:13:34Ja.
01:13:34Was soll denn der damit zu tun haben?
01:13:36Wir fanden in Ihrem Abteil den Rest eines Zettels, der von seinem Rezeptblock stammte.
01:13:41Ja, er gab mir seine Telefonnummer. Ich sollte ihn unbedingt anrufen in München.
01:13:50Also gut. Nehmen wir einmal an, es stimmt alles, was Sie mir sagten.
01:13:55Wie kamen Sie denn zu dem Cornelius?
01:13:58Ich bin schon lange ohne Engagement. Ich musste Geld verdienen.
01:14:02Ich suchte einen Job, wurde Fotomodell und eine Industriewerbung vermittelt.
01:14:08Bei der Rheinwald lernte ich Cornelius kennen.
01:14:10Nur ihn?
01:14:12Und einen gewissen Pritzko.
01:14:15Ja, und? Weiter.
01:14:20Cornelius war nicht zu mir.
01:14:22Er versprach mir zu helfen, wenn ich ihm helfen würde.
01:14:26Und so ist das gekommen.
01:14:28Aber ich habe nie gewusst, dass ein Mensch umgebracht werden sollte.
01:14:32Bitte glauben Sie mir, ich schwöre es Ihnen.
01:14:39Ist Ihnen denn nicht aufgefallen, dass in München die beiden Männer nicht mehr im Zug waren?
01:14:45Ich hatte Anweisung, mich noch vor Einfahrt über den Speisewagen unbemerkt zu entfernen.
01:14:50Von wem?
01:14:53Vor Antritt der Reise bekam ich einen Anruf aus Paris.
01:14:56Mademoiselle Ardant?
01:14:59Ja.
01:15:04Und dann haben Sie sich mit Cornelius in Verbindung gesetzt?
01:15:08Ja.
01:15:10Wo ist Cornelius zu finden?
01:15:17Bei der Rheinwald AG.
01:15:20Treffen Sie sich noch mit ihm.
01:15:25Er kommt heute Abend zu mir.
01:15:27Wann?
01:15:2820 Uhr.
01:15:4020 Uhr.
01:15:46Gesetztenfall, Sie erwischen diesen Cornelius.
01:15:48Ist dann die Angelegenheit für Sie erledigt, oder?
01:15:51Was heißt oder?
01:15:53Na, Sie glauben doch nicht etwa im Ernst daran, dass Sie einen von diesen Leuten erwischen werden,
01:15:56die diesen Mord organisiert haben.
01:15:58So viel Naivität traue ich Ihnen nicht zuwinter.
01:16:02Mag sein, dass Sie recht haben.
01:16:08Ein Bolter
01:16:16Wo ist denn nicht?
01:16:445 nach 8.
01:16:47Ich geh mal rauf.
01:16:56Vielleicht ist es doch besser, wenn ich mitgehe.
01:17:21Ich geh mal rauf.
01:17:33Ich geh mal rauf.
01:17:54Ich geh mal rauf.
01:18:24Ich geh mal rauf.
01:18:56Sie haben in Notwehr gehandelt.
01:18:58Ja.
01:19:00Ich hab es geahnt.
01:19:02Ich hab es gewusst.
01:19:04Cornelius hat alles erfahren.
01:19:08Von Pritzko.
01:19:11Ja.
01:19:12Tja.
01:19:13Tut mir leid vor allem von Felsen, aber ich muss sie vorläufig festnehmen.
01:19:31Mord im Schlafwagen geklärt.
01:19:35Komplizin erschossen Mörder.
01:19:37Welcher Mord?
01:19:41Welcher Mord?
01:19:44Der Mord an Cornelius.
01:20:12Der Mord an Cornelius.
01:20:38Der Mord an Cornelius und Posner liegt.
01:21:00Untertitelung. BR 2018
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