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KurzfilmeTranskript
00:00Gloria, in exces deo, o heilge Sese, du Dummheit, du Heere,
00:17heilge Beschränktheit, frommes Verachten.
00:25Gloria, du einzig kannst den Geist so befrachten, dass kein Gedanke ihn noch beschwere. Amen.
00:43Zum Himmelmoor der Tronsitz der Heere, reich keines Denkens, mühsams Betrachten.
00:58Gloria, nichts, was die Weisen kunstvoll je dachten, auch nicht in tiefsinterfundene Leere. Amen.
01:19Nichts dauert als die ewige Ruhe, die prächtige, die geht uns, wenn wir tot sind,
01:50Der Mann aus Nola, den die römischen Inquisitionsbehörden im Jahre 1600
01:54auf dem Scheiterhaufen wegen Ketzerei verbrennen ließen, gilt allgemein als ein großer Mann.
01:59Nicht nur wegen seiner kühnen und als wahr erwiesenen Hypothesen über die Bewegung der Gestirne,
02:05sondern auch wegen seiner mutigen Haltung gegenüber der Inquisition, der er sagte,
02:11Ihr verkündet das Urteil gegen mich mit vielleicht größerer Furcht, als ich es anhöre.
02:17Wenn man seine Schriften liest und dazu noch einen Blick in die Berichte von seinem öffentlichen Auftreten wirft,
02:23so fehlt einem tatsächlich nichts dazu, ihn einen großen Mann zu nennen.
02:28Und doch gibt es eine Geschichte, die unsere Achtung vor ihm vielleicht noch steigern kann.
02:35Es ist die Geschichte von seinem Mantel.
02:43Ein venezianischer Patrizier, ein gewisser Mochenigo, lud den Gelehrten in sein Haus ein,
02:49damit er ihn in der Physik und der Gedächtniskunst unterrichtet.
03:08Herr Giordano Bruno.
03:12W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W.
03:23Das war's für heute.
03:56Im Jahre 1592 hatte er sich damals noch in einem Hotel wohnend von einem Schneider namens Gabriele Zunto einen dicken
04:06Mantel anmessen lassen.
04:28Wirklich, Maßarbeit. Meister Zunto.
04:35Gabriele.
04:4030 Scooty kannst du verlangen.
04:42So viel?
04:44Schicken Sie die Rechnungen an meinen reichen Schüler, den jungen Herrn Mocenigo.
04:48Er bewirtet mich schon ein paar Monate lang als Endgeld für meinen Unterricht.
04:52Da wird er mich auch nicht frieren lassen.
04:54So viel.
04:56So viel.
04:59So viel.
05:07So viel.
05:14So viel.
05:16So viel.
05:29Musik
05:57Musik
06:18Das war nicht ausbedrungen
06:58Musik
07:26Musik
07:52Anstelle
07:53der Unterweisungen schwarzer Magie
07:57die ich erhoffte
08:01erhalte ich eine solche
08:04in Physik
08:08Ich bin darüber sehr unzufrieden
08:17Sie haben mir nur Kosten verursacht
08:21und ihre geheimen
08:24lukrativen Kenntnisse
08:25für sich behalten
08:27Musik
08:35Diese Physik
08:37Ihre Wissenschaft
08:39nützt mir nichts
08:41Musik
09:20Musik
09:21Musik
09:22Musik
09:51Untertitelung des ZDF, 2020
10:22Untertitelung des ZDF, 2020
10:30Er schreibt, dieser schlechte und undankbare Mensch habe in seiner Gegenwart übel von Christus gesprochen,
10:39von den Mönchen gesagt, sie seien Esel und verdummten das Volk.
10:45Und außerdem behauptet, es gebe im Gegensatz zu dem, was in der Bibel stehe, nicht nur eine Sonne, sondern unzählige.
10:54Und so weiter und so weiter.
10:56Er, Mochenigo, habe ihn in seiner Bodenkammer eingeschlossen und bittet ihn schnellstens abzuholen.
11:08Es ist Sonntag. Gleich nach Mitternacht holt ihr ihn.
12:01Untertitelung des ZDF, 2020
12:29Untertitelung des ZDF, 2020
12:59Untertitelung des ZDF, 2020
13:29Untertitelung des ZDF, 2020
13:59Untertitelung des ZDF, 2020
14:29Untertitelung des ZDF, 2020
14:38Untertitelung des ZDF, 2020
14:40Ja, aber da ist immer noch was offen. Ich kann keinen Kredit mehr geben. Ich habe Auslagen. Ich muss auch
14:49leben.
14:50Der Herr wird bald zahlen. Er ist im Dienst des Mochenigo. Und ich hoffe, dass...
14:57Untertitelung des ZDF, 2020
14:58Untertitelung des ZDF, 2020
15:01Er soll verhaftet sein.
15:04Wer?
15:05Wer?
15:08Dieser Bruno.
15:10Aber der Mantel ist doch noch gar nicht bezahlt.
15:16Das meine ich ja.
15:18Wie komme ich zu meinem Geld?
15:22Aber dann verdiene ich ja gar nichts.
15:26Und ihr auch nicht.
15:31Lasst den Stoff hier.
15:33Kommt morgen.
15:34Da weiß ich mehr.
15:54Wir haben genug für diesen Betrüger bezahlt.
15:58Vielleicht laufen Sie ins Tribunal des Heiligen Offiziums
16:01und sagen dort, dass Sie mit diesem Ketzer was zu tun haben.
16:11Das ist einer, der mit dem Ketzer zu tun hat.
16:13Ketzer!
16:14Ketzer!
16:15Ketzer!
16:16Ketzer!
16:17Ketzer!
16:18Ketzer!
16:19Ketzer!
16:20Ketzer!
16:33Was ist das?
17:18Untertitelung des ZDF, 2020
17:33Du schweigst seit einer Woche.
17:56Hier ist eine Rechnung nicht bezahlt von dem Mann, dessen Namen auf aller Lippen ist.
18:18Der Nolaner ist Stadtgespräch.
18:21Ich weiß, aber alle sprechen nur flüsternd von ihm.
18:27Wir bekommen Geld von ihm.
18:29Ja.
18:33Es gehen die fürchterlichsten Gerüchte über seine Schlechtigkeit um.
18:38Was soll ich machen?
18:40Er hat nicht nur die Ehe in den Kot gezogen.
18:46In Gesprächen und in Büchern.
18:49Ja, er hat auch Christus selber einen Scharlatan geheißen.
18:57Und die fürchterlichsten Sachen über die Sonne gesagt.
19:01Es passt sehr gut dazu, dass er seinen Mantel nicht bezahlt hat.
19:05Frau macht dich nicht unglücklich.
19:08Mit denen ist nichts zu spaßen.
19:13Mit mir auch nicht.
19:22Ich habe nicht die geringste Lust, den Verlust zu tragen.
19:27Der Wein würde noch wässriger, das Mahl noch kärglicher.
19:32Wenn ich einen Weg wüsste, würde ich ihn gehen, um an das Geld zu kommen.
19:39Du bist immer müde.
19:44Und feige.
19:47Und du bist eine Keife.
19:52Verbreitest Gerüchte.
19:54Hast solche Ohren.
19:56Das wird ja schlecht bekommen.
20:15Das ist ein Kind.
20:55UNTERTITELUNG
21:09Ich verlange die 32 Scudi, die mir der verhaftete Ketzer schuldet.
21:19Welcher?
21:21Der bei dem Mucinigo wohnte.
21:42Ich verspreche Ihnen, der Sache nachzugehen.
21:57UNTERTITELUNG
22:14Was haben Sie zu sagen?
22:25UNTERTITELUNG
22:26Sie schweigen!
22:30UNTERTITELUNG
22:32Sie stellen keine klugen Fragen.
22:44UNTERTITELUNG
23:06UNTERTITELUNG
23:09Herr Zuntu, Sie sind vorgeladen.
23:15UNTERTITELUNG
23:15UNTERTITELUNG
23:16Warten Sie!
23:39Wir wollen uns mit Ihnen verständigen.
23:50Bei der Regelung der finanziellen Probleme des Verhafteten werden Ihre Forderungen berücksichtigt.
24:04Viel wird dabei nicht rauskommen.
24:08Danke. Heiligen Dank.
24:12Viel wird dabei nicht rauskommen.
24:16Danke. Danke. Danke. Danke.
24:31Ich bin nicht zufrieden mit diesem Danke, Danke, Danke.
24:38Genügt es nicht, wenn ich auf meinen abendlichen Shoppen verzichte?
24:41Nein!
24:44Ich arbeite und nähe die halbe Nacht, bis mir die Nadel aus der Hand fällt.
24:51Aber da ist der Stoffhändler.
24:56Da sind Schulden.
25:00Die müssen bezahlt werden.
25:03Mit mehr Arbeit kannst du den Verlust nicht wiedergutmachen.
25:12Es ist eine Schande, einen Verbrecher in Gewahrsam zu nehmen, bevor er seine Schulden bezahlt hat.
25:37Ich werde bis zum Heiligen Vater nach Rom.
25:42Ich werde bis zum Heiligen Vater nach Rom.
25:44Ich werde bis zum Heiligen Vater nach Rom gehen, um eine 2-30-Skule zu bekommen.
25:49Er braucht keinen Mantel auf dem Scheiterhaufen.
25:52Oh Gott.
25:52Gott.
25:54Sag das alles dem Beichtvater.
25:59Mhm.
26:18Er braucht keinen Mantel auf dem Scheiterhaufen.
26:24Wenn ich raten darf.
26:27Ja.
26:31Verlangen Sie, dass man Ihnen wenigstens den Mantel herausgibt?
26:38Ja.
26:40Wir haben einen Anspruch auf Geld.
26:42Nicht auf einen Mantel, der schon getragen und außerdem auf Marsch gearbeitet wurde.
26:48Ich weiß nicht.
26:49Damit kann ich nicht zufrieden sein.
26:51Ich muss das Geld...
26:52Ich muss das Geld...
27:19Was will ich denn...
27:21Wir müssen das Geld beraten.
27:21Ich komme auf dir zu wenig Kartoffeln aus.
27:22Maia.
27:22furnace kein Kopf werden.
27:26Ja...
27:26Klaus...
27:26So kennt man sie ja gar nicht.
27:37Sie sind so still, Frau Zunto.
27:40So kennt man sie ja gar nicht.
27:42Was soll ich sagen ...
27:44Alles hört sich in Schweigen…
27:46Tja, aber man flüstert in der ganzen Stadt.
27:50Was?
27:52Die Verhöre sollen ungeheure Schandtaten zutage fördern.
27:58Es ist eine Tortur für mich, wenn ich höre, dass die Sache um den Ketzer so schlecht steht.
28:04Er wird nie mehr freikommen und seine Schulden bezahlen können.
28:08Frau, sei ruhig. Lass das getratschen.
28:11Du findest nachts wieder keine Ruhe.
28:21Könnte man das hier enger machen und den Überrock wenden?
28:28Der Überrock ist von gutem Tuch. Wo habt ihr das her?
28:32Eine Spende, meines Herrn.
28:37Wird sich schon machen lassen. Aber es dauert.
28:42Ich habe Zeit.
28:44Ob die Patres nicht eine Sünde begehen.
28:53Bestimmt begehen sie eine Sünde, wenn sie die berichtigten Forderungen eines kleinen Handwerkers so gleichgültig abtun.
29:02Meine Frau wird ihnen den Termin geben.
29:05Die Steuern werden immer höher und das Brot hat erst kürzlich wieder aufgeschlagen.
29:10In drei Wochen können sie kommen. Es wird zwei Scooby kosten.
29:16Es wird einem nichts geschenkt.
29:20Bitte.
29:29Du schabert dich noch auf den Scheiterhaufen.
29:32Aber es bringt Geld.
29:34Wer weiß, was das für einer war.
29:47Sie sollen sofort ins Gebäude des heiligen Uffiziums kommen.
30:01Sie sollen sofort ins Gebäude des heiligen Uffiziums kommen.
30:18Geben Sie Ihr Geschwätz auf.
30:22Schämen Sie sich nicht wegen einiger Scooby.
30:26Ein sehr ernstes, geistliches Verfahren im Munde herumzuziehen.
30:36Wir verwarnen Sie.
30:39Eindringlich.
30:59Gegen Leute Ihres Schlages besitzen wir allerlei Mittel.
31:05Eindringlich.
31:12Gegen drei Wochen的 highlighted steps.
31:46Untertitelung des ZDF, 2020
32:09ZDF, 2020
32:24ZDF, 2020
32:47Es soll Verhandlungen in der Signoria geben.
32:52Auch in der Bürgerschaft bespricht man dieses Auslieferungsgesuch.
32:58Aber die Stimmung ist sehr dagegen.
33:03Die Zünfte wollen kein römisches Gericht über sich wissen.
33:09Was du das so ruhig sagen kannst?
33:15Die wollen den Ketzer wirklich nach Rom gehen lassen?
33:19Ich sagte gerade das Gegenteil.
33:22Die wollen den Ketzer wirklich nach Rom gehen lassen?
33:28Ohne, ohne, ohne, ohne, ohne, dass er seine, seine Schulden bezahlt hat?
33:33Du verdrehst wieder alles.
33:36Wir wollen kein Gericht über sich wissen, aber es ist über Ihnen.
33:40Da bleibt mir keine andere Möglichkeit.
33:41Warte!
33:44Alte, wohin?
34:08Das ist alles, was ich vorbringen kann.
34:11Ich habe alles aufmerksam angehört.
34:14Ich möchte Sie beruhigen.
34:17Lassen Sie mich überlegen.
34:26Soll ich gehen?
34:27Nein.
34:32Wollen Sie mit dem Bruno sprechen?
34:36Ja.
34:38Gut.
34:40Wenn es Ihnen morgen passen würde.
34:43Ja.
35:09Was ist die Begehren?
35:12Ich habe Sie beim Anmessen gesehen und die ganze Zeit Ihr Gesicht in guter Erinnerung gehabt.
35:33Ich erkenne Sie nicht.
35:35Nun, die Aufregung bei den Verhören muss mich verändert haben.
35:40Der Mantel.
35:41Sie haben ihn nicht bezahlt.
35:43Ach.
35:49Was bin ich Ihnen schuldig?
35:5332 Scudis.
35:55Sie haben doch die Rechnung bekommen.
36:01Wissen Sie, wie viel Geld zusammen mit meinen Habseligkeiten im Gebäude des Heiligen Offiziums abgegeben wurde?
36:06Ich weiß das nicht.
36:08Ich verspreche aber es festzustellen.
36:13Wie geht es Ihrem Mann?
36:14Danke.
36:15Es geht ihm gut.
36:16Er hat im Moment wieder seine Römeranfälle.
36:19Sie verwirren mich.
36:22Ihre Freundlichkeit verwirrt mich!
36:35Wenn wir was wissen, lassen Sie uns ein wenig Zeit, um unsere Erkundigungen einzuholen.
37:02Oh Gott.
37:07In zwei Tagen werde ich wieder hingehen.
37:09Bis dahin wollen Sie Erkundigungen einziehen.
37:14Erkundigungen?
37:16So, so.
37:21Er hat sich nach dir erkundigt.
37:24Nach mir?
37:27Ich könnte mir vorstellen, dass nun die ganze Sache im Fluss ist.
37:39So.
37:41So.
37:44So.
37:50So.
37:51So.
37:51So.
37:51Aber wer so einfältig ist wie du, mischt sich derart in große Sachen.
37:57Die sind alle sehr freundlich.
38:00Auch der Gefallene.
38:01Äh.
38:03Er wird vorgeführt.
38:05Ha!
38:06Was bleibt ihm übrig?
38:37Das ist los.
38:38Ich warte nun schon über eine Stunde.
38:41Hier rechnet man nicht mit Stunden. Warten Sie.
39:12Hier rechnet man nicht.
39:26Hier rechnet man nicht.
39:50Ich bin nicht im Stand, den Mantel zu bezahlen.
39:58Bei meinen Habseligkeiten hat sich kein Geld gefunden.
40:08Wenn noch brauchen Sie noch nicht alle Hoffnungen aufzugeben.
40:27Ich habe nachgedacht und mich erinnert, dass für mich bei einem Mann,
40:35der in der Stadt Frankfurt Bücher von mir gedruckt hat,
40:43noch Geld liegen müsste.
40:49An den werde ich schreiben, wenn man es mir gestattet.
40:59Um die Erlaubnis werde ich schon morgen nachkommen.
41:17Heute schien es mir beim Verheirr als ob keine besonders gute Stimmung herrsche.
41:24Da habe ich nicht Fragen und womöglich alles verderben wir euch.
41:38Wozu brauchten Sie einen Mantel, wenn Sie kein Geld hatten, ihn zu bezahlen?
42:03Ich habe immer verdient.
42:06Mit Büchern und mit Lehren.
42:12So, dachte ich, verdiene ich auch jetzt.
42:20Und den Mantel glaubte ich zu brauchen.
42:26Weil ich glaubte, ich würde noch im Freien herumgehen.
43:04Wer wird einen Menschen, dem die Inquisition, den Prozess macht, noch Geld schicken?
43:12Ich bin beruhigt über die Stellung der geistlichen Behörden zu uns.
43:19Seine unermüdlichen Versuche, das Geld einzutreiben, muss ich missbilligen.
43:31Solche Leute wie der kümmern sich den Teufel um ihre Verpflichtungen.
43:52Wenn man ihnen auf den Leib rückt, tun sie so, als setzen sie Himmel und Hölle in Bewegung.
44:00Er hat wohl jetzt an anderes zu denken.
44:10Oh, oh, oh, oh, oh.
44:39Oh, oh, oh, oh.
44:48Oh, oh, oh, oh.
45:04Untertitelung. BR 2018
45:37Untertitelung. BR 2018
45:53Der Prokurate der Republik wird ein Gutachten über die Frage der Auslieferung ausarbeiten.
46:00Lass die Frau Zunter noch einmal kommen.
46:26Meine Frau muss jeden Moment kommen.
46:28Gedulden Sie sich. Wir warten ja schon Monate.
46:34Sagen Sie Ihrer Frau, sie möchte ins Heilige Offizium kommen.
46:51Die Seniorie wird dem Wunsch des Papstes nachkommen und den Ketzer ausliefern.
46:56Dann wollen Sie dich wahrscheinlich mitschicken. Der Mönch war da.
47:00Du sollst dich im Heiligen Offizium einfinden.
47:04Ach.
47:12Der Gefangene hat gewünscht, Sie zu sprechen.
47:16Überlegen Sie aber bitte, ob der Zeitpunkt günstig gewählt ist,
47:20da der Gefangene unmittelbar vor einer für ihn hochwichtigen Konferenz steht.
47:26Fragen Sie ihn, nicht mich.
47:42Was ist das?
48:03Warum führen Sie sich dann so auf, wenn Sie im Freien herumgehen wollen?
48:11Es ist kein Geld für mich gekommen.
48:14Ich habe zweimal darum geschrieben, aber es ist nichts gekommen.
48:20Ich habe mir gedacht, ob ihr den Mantel zurücknehmen werdet.
48:24Ich wusste seit einem Jahr, dass es so kommen würde.
48:28Er ist nach Maß gearbeitet und schon getragen.
48:36Das habe ich nicht bedacht.
48:58Könnte man nicht alle meine Habseligkeiten verkaufen und das Geld diesen Leuten aushändigen?
49:06Das wird nicht möglich sein.
49:10Darauf erhebt Herr Mocenigo Anspruch. Sie haben lange auf seine Kosten gelebt.
49:15Er hatte mich eingeladen.
49:17Das gehört wirklich nicht hierher. Ich denke, dass der Mantel zurückgegeben werden soll.
49:24Und was sollen wir mit dem anfangen?
49:27Liebe Frau, ein wenig christliche Nachsicht würde Ihnen nicht schlecht anstehen.
49:34Der Angeklagte steht vor einer Unterredung, die für ihn Leben oder Tod bedeuten kann.
49:42Sie können kaum verlangen, dass er sich allzu sehr für Ihren Mantel interessiert.
49:50Ich meine, dass sie es verlangen kann.
50:01Sie müssen das alles entschuldigen.
50:05Denken Sie auf keinen Fall, dass mir Ihr Verlust gleichgültig ist.
50:11Ich werde eine Eingabe in dieser Sache machen.
50:15Der Mantel ist überhaupt nicht mit eingeliefert worden.
50:19Der Mocenigo muss ihn zurückgehalten haben.
50:23Das ist nicht recht.
50:26Ich werde ihn verklagen!
50:28Beschäftigen Sie sich lieber mit dem Gespräch, das Sie in ein paar Minuten zu führen haben werden.
50:33Ich kann es nicht länger zulassen, dass hier wegen einem Paar Skudi herumgestritten wird.
50:39Paar Skudi, Paar Skudi.
50:42Sie können leicht Nachsicht üben.
50:48Sie trifft kein Falljust!
50:50Das ist ein Monatsverdienst!
50:51Der Prokurator ist gekommen.
51:43Was hast du erreicht?
51:47Nichts!
51:50Schließlich tat der Mann, was er konnte.
52:09Der Mantel!
52:11Der Mantel!
52:11Der Mantel des Ketzers!
52:17Er hat sich tatsächlich noch die ganzen letzten Tage um den Mantel gekümmert.
52:30Zweimal macht er eine Eingabe.
52:33Zwischen den Verhören und den Unterredungen mit den Stadtbehörden.
52:37Und mehrere Male verlangt er eine Unterredung in dieser Sache mit dem Nunzius des Vatikans!
52:49Er hat es durchgesetzt.
52:51Der Mosche Nigo musste den Mantel herausgeben.
52:56Übrigens hätte er ihn jetzt gut gebrauchen können.
52:59Er wird ausgeliefert und soll noch diese Woche nach Rom abgehen.
53:02Sie schreiten.
53:06Der Mosche Nigo gibt es schon seit Jahren.
53:35Gläu in excelsis Deo
54:01Gläu in excelsis
54:39Gläu in excelsis
54:44Gläu in excelsis
54:48Gläu in excelsis
54:49Gläu in excelsis
55:38Untertitelung des ZDF, 2020
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