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  • vor 1 Tag

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:04Musik
00:38Musik
01:00Hallo
01:01Hallo
01:05Ich glaube ich habe etwas Schreckliches getan
01:11Musik
01:14Musik
01:15Musik
01:26Musik
01:26Musik
01:26Musik
01:27Musik
01:56Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:57Oh, hallo
01:59Zum Ruppenberger nehme ich an
02:01Ja
02:02Da könnten wir doch gleich gemeinsam fahren
02:04Na, so weit kommt's noch
02:06Du Ozonloch, Erderwärmung, Artensterben
02:09Ist dir das alles wurscht?
02:12Ich fahr
02:13Gut
02:21Gut, danke Kollege
02:22Ja, Herr Doktor
02:25Ha, Verehrung, Herr Chefinspektor
02:28Sein Auto ist kaputt
02:29Morgen
02:29Ich hab nix gesagt
02:32Ja
02:33Ich geh schon mal vor, ne?
02:34Ja, und die Typen
02:38Na, geht's dir eh gut?
02:40Ja, ja, müde bin ich halt
02:41Was erwartet mich da drinnen?
02:43Du sagst mir aber schon, wenn ich was für dich tun kann, Angelika
02:46Ja, ja
02:46Wieso, möchtest du wieder jemandem in die Schulter schießen?
02:49Was?
02:49Nein, ich...
02:50Danke
02:52Äh, die Tote da drin heißt Elena Rubenberger, 38
02:57Sie ist heute Nacht hier in ihrem eigenen Haus erstochen worden
03:01So wie's ausschaut von ihrem Ehemann
03:03Na wunderbar, geh mal wieder schlafen, Fall gelöst
03:06Nein, ja, also
03:07Er hat zwar die Tat gestanden, aber er hat auch gesagt, dass er sich an nix erinnern kann
03:13Was? Wie kann er Tat gestehen, wenn er sich nicht erinnert?
03:15Naja, das klingt jetzt ein bisschen komisch, aber er hat gesagt, er hat's im Schlaf getan
03:20Im Schlaf?
03:20Ja, er war schon als Kind ein Schlafwandler
03:24Ja, und als Erwachsener bringt er dann seine Frau um im Schlaf
03:28Seine fast schon Ex-Frau
03:29Die beiden sind kurz vor der Scheidung gestanden
03:32Ja, ja, die Zeilen gibt's da ja im Schlaf
03:36Morgen
03:38Morgen
03:41Morgen
03:42Morgen
03:47Morgen, Morgen, Morgen
03:48Morgen, Chefin
03:49Morgen
03:54Danke
03:55Danke.
04:02Flora?
04:03Ja?
04:04Ich brauch dich da.
04:05Kommst du her, bitte?
04:07Die Tote ist da hinten im Schlafzimmer.
04:09Ja, danke.
04:23Kommst du?
04:26Ja.
04:31Ich nehme an, der Angriff hat in der Küche stattgefunden.
04:35Sie ist ausgewichen.
04:36Versucht zu fliehen, ist da herein.
04:38Sie ist verblutet.
04:42Funden haben sie es um 3.23 Uhr.
04:44Da wird der Tones-Zeitpunkt ungefähr 1-2 Stunden davor liegen.
04:48Wenn sie da recht ist, nehmen sie zu.
04:49Ja.
04:51Was war sie vom Beruf?
04:52Eine Köchin, eine sehr bekannte sogar.
04:54Besitzerin von mehreren Lokalen in der Innenstadt.
04:59Und du sagst, ihr Fast-Ex-Ehemann ist der Tatverdächtige?
05:03Ja.
05:03Wohnt der noch da?
05:04Nein, der wohnt zur Zeit in seinem Büro.
05:06Keine 15 Minuten von hier.
05:08Hat er noch einen Schlüssel?
05:09Die Kollegen haben nichts bei ihm gefunden.
05:11Auch nicht im Auto, mit dem er zur Wachstube gefahren ist.
05:14Er hat ja nur im Pyjama und nicht einmal mit Schuhen dort aufgetaucht.
05:17Es gibt übrigens keinen Hinweis auf gewaltsames Eindringen.
05:20Da hinten im Wintergarten ist so eine Art Hundeklappe, die war nicht verriegelt, aber sonst...
05:24Eine Hundeklappe?
05:25Mhm.
05:25Also keine nennenswerten Abwehrspuren.
05:31Fünf, sechs Stiche, Bauchstiche.
05:34Und einer hat die Beinschlager erwischt.
05:36Der wird sie nicht mehr lange durchgehalten.
05:37Ja.
05:40So, haben wir eine Tatwaffe?
05:41Das Messer ist wahrscheinlich aus dem Messerblock in der Küche.
05:44Gefunden haben wir es aber noch nicht.
05:46Wer hat denn eigentlich Sie gefunden?
05:48Wir.
05:48Also die Streife, die hergefallen ist, nachdem ihr Mann auf der Wache durchgedreht ist.
05:52Verstehe.
05:53Wissen wir, was ich gestern Abend gemacht habe?
05:54Das Handy ist bereits auf dem Weg zur Auswertung.
05:57Das haben wir am Boden neben dem Bett gefunden.
05:59Schläft man um zu träumen oder träumt man um zu schlafen?
06:02Ein Traumtagebuch.
06:04Interessant.
06:05Wo ist unser Schlafwandler jetzt?
06:06Immer noch auf der Wache.
06:08Sie sollen ihn aufs Kommissariat bringen.
06:09Gut.
06:10Ciao, Flora.
06:10Servus.
06:11Danke.
06:17Herr Rugenberger?
06:20Aufwachen, Herr Rugenberger.
06:23Komm, und stehen ganz offen.
06:26Also, der Hartwig Rugenberger ist um zehn nach zwei auf der Wache gewesen.
06:30Um drei Uhr 23 waren dann die Kollegen im Haus.
06:33Die Tür war offen und das Licht hat gebrannt.
06:36Warum hat das so lange gedauert?
06:37Weil sie ihn erst ins Spital schicken wollten.
06:39Aber er hat sich gewehrt und darauf beharrt, dass sie nachschauen, ob es seiner Frau gut geht.
06:44Angehörige?
06:45Einen Bruder und die Eltern.
06:47Informierst du dich bitte?
06:49Und erkundig dich, wie ihr Verhältnis zu ihrem Fast-Ex-Mann war, ja?
06:52Also das Übliche halt.
06:54Gut.
06:54Ja.
06:56Morgen.
06:57Morgen.
06:57Kollege.
06:59So, Herr Rugenberger.
07:00So, Herr Rugenberger.
07:01Angelika Schnell ist mein Name.
07:03Mordkommission.
07:05Also, Sie haben ausgesagt, heute in der Nacht in Ihrem Haus Ihre Frau mit mehreren Messerstichen
07:10getötet zu haben.
07:11Jetzt interessiert mich natürlich brennend.
07:12Erstens, warum haben Sie das getan?
07:14Gab's Probleme mit der Scheidung oder geht's um Geld oder um Eifersucht?
07:17Und zweitens, wo ist die Tatwaffe?
07:18Nein.
07:20Wie, nein?
07:22Ich hab gesagt, dass ich aufgrund meiner äußeren Erscheinung annehmen muss, dass ich etwas
07:25Schreckliches getan hab.
07:27Ich kann aber nichts gestehen, woran ich mich nicht erinnere.
07:29Ah, ist das Ihre Strategie?
07:30Auf Unzurechnungsfähigkeit spekulieren?
07:33Ich bin nicht unzurechnungsfähig, ich hab geschlafen.
07:35Sie haben Ihre Frau getötet, also zumindest haben Sie das behauptet.
07:38Das habe ich offenbar wirklich.
07:40Das ist so furchtbar.
07:42Diese verdammte Schlafhandlerei.
07:44Unsere Trennung, alles umsonst.
07:47Wie sind Sie denn ins Haus gekommen?
07:50Ich weiß es nicht mehr.
07:52Ich bin erst im Auto wieder zu Bewusstsein gekommen.
07:55Da war ein Licht und dann...
08:00Beim Wintergarten, da ist so eine Art Hundeklappe.
08:02Ich nehme mal nicht an, dass Sie da durch sind.
08:03Hat Ihnen Ihre Frau die Tür aufgemacht?
08:05Wir haben überhaupt nie einen Hund gehabt.
08:08Schade eigentlich.
08:10Das Haus, unser Zuhause.
08:11Ich hab das für uns gebaut.
08:14Mhm.
08:15Haben Sie einen Schlüssel?
08:16Ich wohne seit einem halben Jahr nicht mehr dort.
08:18Ja, das heißt ja nicht.
08:19Sie können ja trotzdem einen Schlüssel haben.
08:20Ja Gott noch mal, ich hab keinen.
08:22Das war doch das, was die Elena nie mehr wollte.
08:24Dass ich einfach so ins Haus komme.
08:26Dass ich plötzlich bei ihrem Zimmer stehe.
08:30Gut, Herr Rugenberger, wo ist die Tatwaffe?
08:32Verstehen Sie mich denn nicht?
08:33Ich kann nichts dafür.
08:35Das ist wie ein Fluch.
08:37Das Aufstehen in der Nacht.
08:38Das Herumirren.
08:39Anderen Angstmachen.
08:40Ich hab alles dafür getan, dass das aufhört.
08:42Alles, alles, alles, alles, alles, alles.
08:45Soll ich einen Arzt rufen?
08:57Frau Moser?
09:00Ihre Anwältin ist da.
09:26Morgen, Chefin.
09:28Morgen, Kemal.
09:29Das Handy vom Opfer.
09:31Nichts Auffälliges, außer zahllose Anrufe gestern von einem Alessandro Marschke.
09:34Aha.
09:35Der wünscht dir die Pest an den Hals, weil sie ihm sein Restaurant wegnimmt.
09:39Handydaten und die Termine der letzten Tage, soweit sie im Handy eingetragen sind.
09:43Der Verdächtige will mir einreden, dass er seine Frau im Schlaf getötet hat.
09:46Na, der wird sich wundern.
09:47In Kanada hat's mir so einen Fall gegeben, glaube ich.
09:49Und in England.
09:50Ja, aber wir sind hier in Wien und bei uns wird nicht im Schlaf gemordet.
09:53Sagt die Chefin.
09:55Also, die Rugenbergers waren auf jeden Fall beide in Behandlung bei einem Schlafexperten.
10:00Er wegen seinem Schlafwandeln und sie wegen Albträumen.
10:03Das haben mir gerade ihre Eltern gesagt.
10:04Und wir wissen, was sie gestern am Abend vorgehabt hat.
10:06Yamagoya, M.H.19.30 Uhr.
10:09Ja, das ist so ein Schickimicki-Fusion-Tie.
10:12Na, sollte man nicht erst mit dem Schlafforscher reden?
10:14Wenn er schon wach ist.
10:15Na, wenn nicht, dann wecken wir ihn auf.
10:17Und auf dem Weg dorthin kriegst du einen Kaffee von mir.
10:19Du bist so lieb zu mir, Franzik.
10:21Immer.
10:40Wie lange ist denn der Herr Rugenberger schon bei Ihnen in Behandlung?
10:44Das war kaum vor etwa einem halben Jahr, oder Uli?
10:48Seine Schlafstörung hat die Ehe sehr belastet.
10:51Der Elena und ich sind befreundet.
10:53Sie hat mir davon erzählt, darum habe ich ihm vorgeschlagen zu uns zu kommen.
10:56Er war aber nicht lange bei mir.
10:58Ein, zwei Monate vielleicht.
10:59Er wollte schnelle Ergebnisse.
11:02Ein garantiertes Ende seiner Schlafstörung.
11:05Das ist aber der völlig falsche Ansatz.
11:08Also, es sieht alles danach aus, dass er seine Frau getötet hat.
11:11Die Frage ist jetzt nur, hat er dabei geschlafen oder nicht?
11:14Darum die wichtigste Frage zuerst.
11:15Ist es möglich, jemanden tatsächlich im Schlaf zu töten?
11:19Experimente haben gezeigt, dass Schlafwandler sehr präzise Handlungen durchführen können.
11:23Einen Nagel einschlagen zum Beispiel.
11:25Und auf jemanden mehrmals mit einem Messer einstechen?
11:28Wir wissen von Schlafwandern die Schränke auseinander und wieder zusammenwauen.
11:31Die kochen oder Autofahren.
11:33Ja, und auf jemanden mehrmals mit einem Messer einstechen?
11:37Wie gesagt, das Gehirn sprüht erlernte automatisierte Handlungsabläufe ab.
11:42Aggressives Verhalten ist allerdings eher selten.
11:45Gut, also verstehe ich das richtig, dass Sie sich vor Gericht nicht festlegen können?
11:48Das kann ich nicht.
11:49Und was war mit den Albträumen von der Frau Rogenberger?
11:52Die haben wir bald in den Griff gekriegt.
11:55Ich habe nämlich herausgefunden, dass sie Klarträumerin ist.
11:59Klarträumerin?
12:01Das sind Menschen, die sich während des Schlafs bewusst sind, dass sie träumen.
12:05Sie sind von immenser Bedeutung für die Traumforschung.
12:08Wahnsinn, die können einfach so schlafen mitten am Tag?
12:10Manche, ja.
12:12Die anderen bekommen ein leichtes Schlafmittel, dazu die angenehme Atmosphäre.
12:18Mhm.
12:19Und Sie schauen dann bei fremden Träumen zu, hm?
12:22Ganz so ist es nicht.
12:23Noch nicht.
12:25Aber wir arbeiten dran.
12:26Geläugern?
12:27Ja.
12:29Neulich ist es uns gelungen, mit Hilfe von Hirnscans ganze Traum-Szenen aus den Köpfen der Schlafenden auszulesen.
12:34Ah ja?
12:35Ja.
12:35Mein Assistent, der Dr. Abitz-Seder.
12:38Hallo.
12:39Hallo.
12:39Er versucht gern, mir immer wieder Konkurrenz zu machen.
12:43Ja, und was untersuchen Sie da gerade drinnen?
12:45Wir beobachten, inwieweit ein Träumender in den Traum eines anderen eingreifen kann.
12:49Es wäre eine absolute Sensation, wenn wir beweisen, dass Probanden im Schlaf untereinander kommunizieren.
12:56Entschuldigung.
12:56Oder ein Ereignis voraussehen.
12:59Mhm.
13:00Frau Ruckenberger wird uns sehr fehlen.
13:03Sie war wirklich gut in der Beschreibung Ihrer Träume.
13:05Mhm.
13:33Danke, dass du auf mich aufpasst, Mama.
13:37Rian ist alles, was ich hab.
13:39Du nimmst ihn mir nicht sein, Kind.
13:41Du nimmst ihn mir nicht sein.
13:43Wenn Sie von mir träumen, sind Sie dann in meinem Traum?
13:47Oder bin ich in ihrem?
13:49Haben Sie sich das noch nie gefragt?
13:51Bis jetzt noch nicht, nein.
13:53Außerdem wird Schlaf sowieso überbewertet.
13:55Andere Frage, was haben Sie denn gestern am Abend gemacht?
13:58Ich?
13:59Ja, Sie.
14:00Und sagen Sie uns bitte nicht, Sie haben geschlafen.
14:03Gegen 19.30 Uhr war nämlich die Frau Ruckenberger verabredet mit einem gewissen MH.
14:08Und zwar im Tamagotchi.
14:12Yamagoya.
14:12Yamagora, na ja, sag ich ja.
14:14Das ist so ein Schickimicki-Fusion-Tie.
14:17MH? Manuel Hirsch.
14:20MH?
14:22Martin Huber?
14:23Markus Häusler?
14:25Mach die nach Haas.
14:28Ja, also Sie waren gestern am Abend nicht mit der Frau Ruckenberger essen.
14:31Wir haben außerhalb des Labors keinen Kontakt zu unseren Probanden.
14:35Es ist gegen die Regeln.
14:39Fahr bitte in dieses Fujiyama und frag, ob die Ruckenberger dort war.
14:41Zeig die Ihnen ein Foto von ihr und auch von diesem Professor Hirsch, ja?
14:44Yamagoya.
14:45Was?
14:46Frau Inspektor?
14:47Ja?
14:50Ich, ich wollte es nicht von dem Doktor Hirsch sagen,
14:52aber der Hartwig hat die Behandlung abgebrochen, weil die Elena an dem Traumexperiment teilgenommen hat.
14:58Was soll ihn daran gestört haben?
15:00Weil in den Sitzungen, wenn alle über ihre Träume reden, viel Privates zur Sprache kommt.
15:04Der Hartwig wollte nicht, dass sie über den Sprich dort, wo er behandelt wird.
15:07Was ich irgendwie verstehen kann.
15:09Ja.
15:10Sanzi, Sie kennen die beiden ja schon ziemlich lange.
15:12Warum, glauben Sie, ist es gerade jetzt zur Tat gekommen?
15:15Also er hat eine Therapie gemacht, er ist ausgezogen.
15:17Er hat immer wieder betont, dass er die Elena liebt.
15:19Und dass er alles tun wird, damit sie wieder zusammen sind.
15:22Aber die Elena war drüber hinweg.
15:24Ich denke, das hat sie ihm auch gesagt.
15:27Aha, verstehe.
15:28Ja.
15:29Na gut.
15:31Danke.
15:32Danke.
15:32Wiederschauen.
15:34Sag einmal treu, nicht?
15:36Oder hat die gerade den Ruckenberger belastet?
15:38Uah!
15:48Hallo.
15:49Hallo.
15:52Hallo.
15:56Stefan?
15:57Ja.
15:58Wie geht's?
15:59Ja, eh.
16:01Also der Angriff ist, wie gesagt, von vorne erfolgt.
16:04Sie hat mit Unterarmen und Händen versucht, das abzuwehren.
16:08Und nach Stichkanal und Schnittfläche würde ich sagen, du suchst ein japanisches Kochmesser.
16:12Aha.
16:12Samt Doku-Klinge, 16 bis 18 Zentimeter.
16:16Und die Stiche waren allesamt nicht sehr tief.
16:19War er gezögert?
16:20Nein, oder er war nicht so kräftig.
16:23Vielleicht eine Frau?
16:24Möglich.
16:25Der Angreifer hat auf jeden Fall mit links zugestochen, also so.
16:28Und sie hat kurz vor ihrem Tod Geschlechtsverkehr gehabt.
16:32Aber doch nicht mit einem Schlafwandler.
16:33Probe ich schon im Labor.
16:36Gut.
16:36Danke.
16:38Du, Angelika.
16:39Ja.
16:41Meinst du nicht, dass das mit uns in dem Haus eigentlich schon ganz gut läuft?
16:46Ja.
16:47Es ist alles sehr gemütlich.
16:49Wie der Jan mir beim Herrichten hilft.
16:52Ja.
16:52Dass die Katrin so oft zum Abendessen da ist.
16:55Und meinst du nicht, dass du dich vielleicht auch ein bisschen mehr,
16:59ich weiß nicht, wie ich sagen soll, mehr einbringen könntest?
17:05Einbringen?
17:07Was genau schwebt da davor?
17:09Na ja, der Jan hat mir versprochen, dass er mir am Wochenende beim Hochbett hilft.
17:13Das ist dann nicht so anstrengend für uns Ältere mit dem Rücken.
17:17Du könntest was anbauen, Gemüse, Kräuter, von mir als Blumen.
17:21Du kannst das wirklich, gell?
17:23Das mit dem Hochbett.
17:25Für alles gibt's ein erstes Mal.
17:26Nein, ich meine, du kannst wirklich so tun, als wäre alles in Ordnung.
17:30Es ist alles in Ordnung.
17:33Wenn wir wollen, wenn du auch willst,
17:36dann ist das alles wieder gut.
17:41Gut.
18:00Danke, dass du gleich gekommen bist.
18:02Ja, klar.
18:03Also du hast gesagt, es gibt ein Problem?
18:06Ja, mir fehlen immer noch die Beweise für die Anklage von der Anna Moser.
18:11Und die Landauer, die kennst du doch gut, oder?
18:13Die Maya hat jahrelang für mich gearbeitet, ja?
18:17Am Anfang habe ich mir gedacht, sie verschleppt den Fall wegen dir,
18:19weil sie dir einen Gefallen tun will oder so.
18:22Aber jetzt?
18:24Ich meine, wir müssen die Moser festnageln, aber die Landauer bringt mir nichts.
18:28Die Maya ist zuverlässig und genau. Ich lege meine Hand für sie ins Feuer, ja?
18:31Vielleicht brauche ich etwas mehr Kreativität im Schnabelfall.
18:38Komm schon.
18:40Es kann doch nicht so schwer sein, einen kippenden Apothekenräuber aufzutreiben.
18:44Ich möchte, dass du ihr dabei hilfst.
18:47Ich?
18:50Was? Das glaube ich jetzt nicht, Christian.
18:52Ich meine, du warst es doch, der mir jede Einmischung in dem Fall untersagt hat.
18:55Ich brauche etwas Handfestes.
18:57Sonst kommt die Moser damit davon.
18:59Ich bin mir nicht einmal sicher, ob der Richter morgen die U-Haft verlängert.
19:02Wahrscheinlich ist sie eh in der Psychiatrie besser aufgehoben.
19:05Irre ich mich, oder willst du mir jetzt damit sagen, dass dich der ganze Fall nicht mehr interessiert?
19:09Da ehrst du dich, das schwöre ich dir.
19:11Dann red bitte mit der Landauer.
19:14Gut.
19:17Was den Rogenberger-Mord betrifft.
19:19Ja.
19:20Ist ja ein bisschen dünn, was du da hast.
19:22Ja, aber es spricht alles gegen den Ehemann.
19:24Die Frage ist nur, hat er es ihm Schlaf getan oder war er wach und behauptet, nur geschlafen zu haben?
19:28Tatwaffe?
19:28Haben wir nicht, wahrscheinlich weggeworfen.
19:30Ist was dran an der Schlafhandler-Geschicht?
19:32Also, ein Experte sagt vielleicht ja, vielleicht nein.
19:37Gut, dann bring mir bitte einen Beweis, dass eine Schlafhandler nur meine Lüge ist.
19:40Weil ich nämlich keine Lust habe...
19:41Auf eine Gutachterschlacht vor Gericht, schon klar.
19:44Tschüss.
19:49Frani ruft den Ogertschnick an. Der muss sich unseren Tatort anschauen.
19:52Wir treffen uns beim Haus vom Rogenberger.
19:55Ja, jetzt.
19:56Bringen wir ihn von der Spurensicherung mit, ja? Danke dir. Ciao.
20:03Ich hab doch...
20:04Ja, wir arbeiten dran. Morgen früh? Kein Problem.
20:10Ich hab den Starnitsch im Knacken und komm mit diesem depperten Apothekenräuber nicht weiter.
20:13Ja, vielleicht fragst du nicht die richtigen Leute.
20:15Das ist doch eigentlich deine Aufgabe, Slatko, hm? Was ist mit deinen Achso-Super-Connections in die Drogenszene?
20:22Ich bin schon so lange beim Suchtgift. Aber manchmal frag ich mich halt auch, wie lange mach ich das noch?
20:29Will ich nicht einmal ein feines Büro mit einer Fashion pflanzen?
20:33Geh bitte, dir taugt doch dein Job.
20:37Naja, eh.
20:38Weißt du, seit die Anna Moser mit dem vierten Mann angefangen hat, der anscheinend auch in der Halle war,
20:42und den Dennis Meider erschossen hat, komm ich nicht mehr zusammen in meinem Fall.
20:47Glaubst du überhaupt, dass das stimmt?
20:48Schau, ich geh davon aus, dass der Dennis Meider die Anna Moser erpresst hat, weil er gesehen hat, wie sie
20:52den Schnabel erschossen hat.
20:54Und deswegen hat sie den Dennis Meider dann auch erschossen.
20:56Ich weiß nicht. Die Moser gilt aber kaltblütiger Mord.
21:00Du, ich brauch diesen Apothekenräuber. Er war in der Halle. Vielleicht hat er was gesehen.
21:04Für dich werde ich zaubern, Prinzessin.
21:09Ah, Herr Schnabel, was kann...
21:11Ich bin hier, weil ich ihr Gesicht sehen will, wenn sie es erfahren.
21:14Ich komme gerade vom Staatssekretär kein Rat. Sie sind unfähig oder korrupt.
21:19Aber in beiden Fällen ist Schluss damit.
21:21Was soll das heißen?
21:22Man wird sie aus diesem Büro entfernen.
21:23Man wird ihnen den Fall wegnehmen und dafür sorgen, dass jemand kompetenterer den Mörder meines Sohnes hinter Gitter bringt.
21:29Einen schönen Tag noch.
21:33Ihnen auch.
21:42Herr Schnabel, Horvath, Slatko Horvath, wie habt ihr es da drin gerade mitkriegt?
21:48Der unfähige Trampler hat es zu verantworten, dass der Mörder meines Sohnes immer noch frei herumläuft.
21:52Die Dame da drinnen hat ein Problem. Sie kennt nicht die richtigen Leute, die sie weiterbringen. Aber Sie, Sie kennen
21:58die richtigen Leute, das spürt man sofort.
22:03Und wenn dem so wäre?
22:05Na ja.
22:06Ich wiederum kenne Leute, die ihnen bei ihrem Problem helfen könnten. Mich zum Beispiel.
22:15Interessant.
22:16Wollen wir unsere Gemeinsamkeiten vielleicht woanders ein bisschen näher ausloppen?
22:22Wenn es das wert ist.
22:35Bitteschön.
22:36Super, danke.
22:37Bitteschön.
22:40Bitteschön.
22:50Bitteschön.
22:59Bitteschön.
23:04Bitteschön.
23:14Bitteschön.
23:16Hallo.
23:17Hallo.
23:19Ja.
23:20Suchen wir was Bestimmtes?
23:22Ja, wir suchen einen Beweis dafür, dass er Sie nicht im Schlaf umgebracht hat.
23:29Du, du hast übrigens recht gehabt, der Hirsch war mit der Rugenberger Essen, der wird vom Yamagoya, hat ihn identifiziert.
23:37Und die Uli, die Psychologin?
23:39Die Frau Magister Fiebinger hat eine eigene Praxis für Traum- und Bewusstseinsforschung, aber sonst nichts Auffälliges.
23:45Also ich habe eine Vorliebe für Rotwild.
23:46Was?
23:47Nein, für den Dr. Hirsch.
23:50Ihr sucht doch ein japanisches Messer, oder?
23:52Ja.
23:58Mit Santokoklinge, 16 bis 18 Zentimeter, das Messer der drei Tugenden.
24:03Ideal für Fisch, Fleisch und Gemüse.
24:05Perfekt zum Schneiden, Würfeln und Hacken.
24:09Oder wie in dem Fall, zustechen.
24:12Den muss es vom Fahrrad mitgenommen, abgewaschen und wiederhergebracht haben.
24:16Sehr unglaublich.
24:17Das gibt's ja nicht. Das kann er doch nicht alles im Schlaf gemacht haben.
24:20Das glaubt dem doch kein Mensch.
24:22Eben.
24:27Sie müssen durstig sein.
24:30Tasche her.
24:31Links Hände.
24:31So ein Zufall.
24:32Danke, Alex.
24:33Ich werde nicht recht schlau aus Ihnen, Herr Huberberger.
24:36Was soll ich Ihnen denn noch sagen?
24:38Wenn ich's getan habe, ist das doch schrecklich genug.
24:41Haben Sie Ihre Frau früher schon nochmal angegriffen?
24:43Was? Nein.
24:45Nicht, wenn ich wach war.
24:47Es ist im Schlaf passiert.
24:49Zweimal.
24:49Ich hab Sie gewürgt in der Nacht.
24:53Und da hat die Elena nicht mehr schlafen können neben mir.
24:57Aus Furcht.
24:58Und die alten Träume am Anfang.
25:00Und dann sind Sie ausquartiert worden?
25:01Ja, zuerst ins Gästezimmer.
25:04Was war der Elena nicht genug?
25:06Und dann ins Büro.
25:08Raus aus Ihrem schönen Haus, das Sie geplant und gebaut haben.
25:10Das muss Sie doch wütend gemacht haben.
25:12Was? Warum denn?
25:14Niemand kann leben mit einem Mann, der einen Arzt macht.
25:16Ja?
25:17Das Blut am Messer ist von der Rückenberger.
25:18Fingerabdrück haben wir leider keine.
25:20Gut, wir bringen das Messer rein.
25:21Super.
25:22Danke, Flora.
25:23Da hat eine Freundin von meiner Frau gearbeitet.
25:26Ich hab gelernt, wie ich mich selber überwache in der Nacht.
25:28Wie ich mich selber aufweck, wenn's wieder anfängt, dieses...
25:31Ja.
25:33Stimmt, du weißt.
25:34Danke.
25:35Danke.
25:39Das, Herr Rückenberger, ist das Messer, mit dem Ihre Frau ermordet worden ist.
25:42Und dieses Messer haben wir gefunden in Ihrer Küche.
25:45Gereinigt und auf dem Messerbord aufgehängt.
25:47Sie haben's dort hingetragen, bevor Sie zur Polizei gegangen sind.
25:49Das ist nicht besonders schlau von Ihnen, wenn Sie mich fragen.
25:52Kein Gericht der Welt wird Ihnen glauben, dass Sie das alles im Schlaf getan haben.
25:54Ich weiß doch nicht einmal, dass ich Sie umgebracht habe.
25:56Natürlich wissen Sie, was Sie getan haben.
25:58Jetzt geben Sie's doch endlich zu.
25:59Nein, ich weiß das nicht.
26:11Der Mann macht mich wahnsinnig.
26:12Der macht mich wahnsinnig.
26:14Aber sein Motiv ist klar.
26:15Das Haus ihr Geld.
26:16Solange er nicht geschieden ist, gehört ihm alles.
26:19Du machst jetzt am besten deinen Bericht fertig und ich regle den Rest vor Gericht.
26:22Ja, danke, Christian.
26:23Also, seine Fingerabdrücke sind in der Küche.
26:26Was die Spuren im Rest...
26:28Ah, und der Ogertschnick hat sich gemeldet.
26:30Er kann jetzt, wenn wir können.
26:32Super.
26:32Und jetzt nagelt man fest den Rugenberger.
27:14Und, wie schaut's aus?
27:16Können Sie schon was sagen?
27:18Es ist ganz einfach.
27:19Es waren zwei.
27:21Was?
27:22Wie zwei?
27:23Nach der Tat waren zwei Personen hier im Raum.
27:26Zwei?
27:28Das Opfer ist da gestanden.
27:30Mit dem Rücken zur Küchenzeile, das Glas in der Hand nehme ich an.
27:33Der Täter daneben.
27:35Er greift mit der linken Hand zum Messer und geht auf Sie los.
27:38Sie weicht zurück, bis sie nicht mehr kann.
27:39Dabei schmeißt sie das Glas um und hebt die Hände zum Schutz.
27:41Er sticht so, einmal unten, einmal oben.
27:45Sie wehrt ab, das sind die Spritzer da.
27:47Er erwischt den Hals, das ist das etwas Größere.
27:50Sie stürzt und der nächste Stich, zack, in die Hauptschlager am Oberschenkel.
27:55Bitte, Herr Ogertschnick.
27:57Sie flüchtet ins Schlafzimmer.
27:59Der Täter hinterher.
28:02Und da, ähm, eigentlich wurscht.
28:05Spannend wird's erst, als er wieder zurückkommt.
28:07Er putzt sich hier die Schuhe ab.
28:11Und in dem Moment kommt der Schlafhandler herein.
28:16Und überrascht den Täter.
28:18Aber er nimmt ihn überhaupt nicht wahr.
28:20Der Täter weicht aus und beobachtet ihn.
28:24Weil der gar nicht glauben kann, dass der Rugenberger wirklich schläft.
28:35Dann rutscht er aus und verschmiert dadurch die Abdrücke des Täters.
28:38Er rappelt sich hoch, macht den Eiskasten mit der rechten Hand zu,
28:42dreht sich um
28:45und geht wieder hinaus.
28:50Der Pyjama ist mir von Anfang an aufgefallen.
28:53Das Blutmuster entlastet euren Schlafwandler.
28:56Wenn der wirklich mit der linken Hand mehrmals zugestochen hat,
29:00dann schaut das anders aus.
29:03Ja, wenn er recht hat.
29:05Ich hab immer recht.
29:07Na, vielleicht war ja der Täter schon weg.
29:09Die Tür war offen.
29:10Negativ.
29:11Er hat wirklich aufgepasst, der Täter.
29:13Stimmt schon.
29:14Aber da unten
29:17ist er mit seinen Schuhen auf den Fußabdruck des Schlafwandlers draufgestiegen.
29:21Das heißt, er war nach ihm da.
29:24Womit der Professor ins Spiel kommt.
29:26Scheiße, scheiße, scheiße.
29:27Nein, nein, nein, schön sprechen.
29:28Wo ist dieser verdammte Bericht von der Spurensicherung?
29:31Auf deinem Schreibtisch.
29:32Ha!
29:33Ha!
29:34Hat sie das öfter?
29:35Ja, das hat sie öfter.
29:36Und jetzt bitte raus auf uns nachdenken.
29:40Danke, lieber Gregor,
29:42für die rasche Hilfe.
29:44Du bist eben so brillant wie attraktiv.
29:46Ich freue mich schon so auf unser Abendessen.
29:49Diesmal rufe ich ganz bestimmt zurück.
29:51Gregor!
29:53Bis bald.
29:56Und Gregor!
29:59Danke.
30:14Ah, Herr Dr. Haberziner.
30:16Oh.
30:16Herr Professor, gar nicht da?
30:17Er ist gerade im Gespräch mit der Nummer zwei.
30:19Wie, hat die Nummer zwei schlecht geträumt?
30:21Sie sind nicht die Einzige, die unser Experiment belächelt.
30:24Aber ich sag's Ihnen,
30:25es wird uns eines Tages gelingen,
30:26das menschliche Gehirn im Schlaf zu manipulieren.
30:28Hm, toll.
30:30Wissen Sie, was noch toll wäre?
30:32Wenn Sie uns in der Zwischenzeit
30:33Ihre Fingerabdrücke zur Verfügung stellen würden.
30:36Warum?
30:37Sie kennen einen Mordopfer.
30:39Ja, kein Problem.
30:41Ich kann Ihnen aber auch sagen,
30:43dass ich schon mal bei der Frau Ruppenberger im Haus war.
30:45Aha.
30:46Wann denn?
30:47Äh, zweimal, um exakt zu sein.
30:50Einmal, wie ich Ihre Schlafüberwachung auf
30:52und einmal, wie ich Sie wieder abgebaut habe.
30:54Das war vor fünf Monaten.
30:56Schlafüberwachung?
30:56Das ist ein mobiles Schlaflabor quasi.
30:59Damit kann man die Schlaflaboruntersuchung ganz bequem
31:02zu Hause absolvieren.
31:03Danke.
31:04In gewohnter Umgebung.
31:06Wir zeichnen alles kontinuierlich auf.
31:08Sie merken es gar nicht.
31:10Interessiert?
31:11Nein.
31:12Nein, nein.
31:13Nein, danke.
31:14Nein, aber Sie bringen mich darauf einen Gedanken.
31:17Heugen.
31:18Ah, der Herr Professor.
31:20Frau Inspektor.
31:21Hallo.
31:22Möchten Sie in unser Traumforschungsprojekt einsteigen?
31:25Wieso?
31:25Weil gerade ein Bett frei geworden ist.
31:27Weil Sie dafür eine besondere Begabung haben.
31:29Haha.
31:30Ah, nein, das bezweifle ich.
31:31Sagen Sie, Herr Professor,
31:32schlafen Sie eigentlich mit allen Ihren Träumerinnen
31:34oder nur mit den Verheirateten?
31:36Hm?
31:43Oh, offensichtlich habe ich gerade was Falsches gesagt.
31:45Herr Professor!
31:51Was fällt Ihnen ein, mich derart vor einen Mitarbeiter zu blamieren?
31:55Ja, genau.
31:56Die Regeln.
31:56Ich weiß, kein Kontakt zwischen und zu den Probanden.
31:59Aber Sie waren derjenige, der mit der Frau Ruppenberger
32:01am Abend ihres Todes essen war.
32:03Dafür gibt es nämlich Zeugen.
32:04Und selbst wenn, geht es Sie nichts an.
32:06Kennen Sie das?
32:09Also, ich habe ja erst begonnen zu lesen.
32:11Aber eines ist klar.
32:12Sie sind ein fixer Bestandteil der nächtlichen Hirnaktivitäten.
32:16Das da steht, sind Träume oder Gedanken,
32:18die beim Aufwachen entstehen.
32:20Das hat doch nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
32:22Wirklich?
32:23Dann war die Frau Ruppenberger also nur ein Fan von Shades of Dings.
32:26Ja?
32:27Was waren Sie eigentlich von mir?
32:28Also, wenn es ganz leicht geht, Ihre DNA.
32:30Wie bitte?
32:31Wie bitte? Ihre DNA.
32:32Sie waren nach diesem Essen im Fujiyama
32:34bei der Frau Ruppenberger zu Hause.
32:35Sie haben mit ihr Wein getrunken, Sie haben mit ihr geschlafen.
32:37Was war dann? Gab es Streit?
32:38Wollte sie mehr sein als nur ein Experiment?
32:42Gut, ich war bei ihr.
32:44Und ja, wir haben miteinander geschlafen.
32:46Aber wie ich gegangen bin, hat sie noch gelebt.
32:49Gut, so viel zu einem Teil der Wahrheit.
32:51Und jetzt machen sie ab.
32:55Ah.
32:56Ja, hey, bist du noch im Büro?
32:59Okay, pass auf.
33:00Ich fahr noch einmal zu dem Ruppenberger.
33:02Der Assi vom Dr. Hirsch, der hat mich auf eine Idee gebracht.
33:05Ja, gut.
33:07Dann bis später.
33:07Ciao.
33:09Ciao.
33:13Ciao.
33:14Ciao.
33:15Ciao.
33:16Ciao.
33:16Ciao.
33:17Ciao.
33:18Ciao.
33:20Ciao.
33:20Ciao.
33:24Ciao.
33:26Ciao.
33:26Ciao.
33:29Ciao.
33:30Ciao.
33:41Ciao.
33:54Ciao.
34:30Ciao.
34:32Ciao.
34:32Ciao.
37:43Ciao.
37:45Ciao.
37:48Ciao.
37:54Ciao.
39:33Ciao.
39:35Ciao.
39:36Wenn so gut, gehen Sie doch in den Beobachtungsraum und machen Sie dort, was Sie sonst auch immer
39:39tun.
39:40Ja?
39:40Aber, aber ich...
39:41Nichts, aber gehen wir.
39:43Und Sie legen sich alle bitte ein bisschen schlafen.
39:45Danke.
39:52Herr Habitz, Herr Habitz, ich weiß nicht.
39:55Ja?
39:56Ja.
39:57Hat Ihnen die Frau Ruggenberger eigentlich letzte Woche irgendwas versprochen?
40:02Hm?
40:07Wieso sagen Sie denn nichts?
40:08Hm?
40:12Na gut, ich habe sie da.
40:13Wissen Sie, wie ich mir das vorstelle?
40:18Was ist da dringend los?
40:27Elena?
40:31Aber, wo ist sie?
40:34Hatik?
40:35Geht's dann zwischen Bessie?
40:39Und dir?
40:40Geh weg, du bist doch tot.
40:42Schlafmonitorkraft, da es mit einem Alarmsignal verknüpft ist.
40:46Geht los, sobald ich in der Nacht aufstehe.
40:48Es ist alles aufgezeichnet.
40:51Nicht wahr?
40:52Aber, ich werde nicht zu dir zurückkommen.
40:58Dank dem Herrn Doktor stirbt's.
41:01Alles klar!
41:05Nein, nein, nein, nein, nein, hier geblieben.
41:08So, guten Morgen, vielen Dank, danke für Ihre Hilfe.
41:12Sie sind doch nicht so bescheiden, Herr Professor.
41:16Na, immerhin haben Sie durch Ihr Experiment die Frau Ruggenberger von Ihren Albträumen befreit.
41:19Das stimmt nicht.
41:20Das war ich.
41:21Der Herr Professor hat halt eine ganz besondere Art der Therapie.
41:25Ich hab Sie von Ihren Albträumen befreit.
41:27Das war ich.
41:27Aber Sie haben ja nicht einmal was gehabt mit ihr.
41:29Doch, das war hier, hier auf dem Monitor.
41:32Entschuldigung, Entschuldigung, was haben Sie gesagt?
41:34Ich hab Elena von Ihren Albträumen befreit.
41:36Nicht er!
41:37Ich hab ihr die Angst genommen vor der Nacht, vor den Albträumen.
41:41Und dann betrübt sie mich mit diesem Albtraum!
41:44Ja, und mit der Nummer Eins.
41:45Das war ein Fehler!
41:47Die Frau Ruggenberger hat Ihnen erzählt, dass sie sich von Ihrem Mann trennen möchte.
41:51Da war aber nicht die Rede davon, dass sie dann mit Ihnen zusammen sein will.
41:54Oh doch, sie hat von mir geträumt.
41:56Das sagen die Daten.
41:57Sie hat mich gebraucht.
41:59Ich war wichtig für Sie.
42:00Die Daten lügen nicht.
42:01Und deswegen haben Sie sie umgebracht?
42:05Das wollte ich nicht.
42:06Ich wollte auch neu.
42:08Was?
42:08Was wollten Sie denn?
42:10Wollten Sie, dass Sie sie liebt, ja?
42:21Kleiner Tipp von mir, Herr Professor.
42:23Wenn Sie das nächste Mal experimentieren, halten Sie sich doch an Ihre eigenen Regeln.
42:28Ja.
42:36Manchmal ist die Realität richtig scheiße.
42:39Darum sollte man vielleicht noch ein bisschen dableiben und träumen.
42:44Lieber nicht.
42:46Komm, fahre.
43:02Hallo.
43:03Nein, nein, nein, warte.
43:07Tust du ja sonst noch weh.
43:12Wo ist denn eigentlich der Jan?
43:14Wollte der nicht helfen?
43:15Der hat angerufen, dass Dienst verschoben ist.
43:19Aha.
43:21Oh ja.
43:23Also, Stefan, ich hab mal überlegt.
43:25Ich fang vielleicht einmal mit...
43:28Ich fang vielleicht einmal mit Paradeisern an, ha?
43:30Ja, was meinst du?
43:31Ja, hallo.
43:32Super, gut.
43:34Ja.
43:35Oder Wiesenblumen.
43:36Da kann ich nicht so viel falsch machen.
43:39Ist auch gut.
43:40So magst du überhaupt nichts falsch.
43:43Wiesenblumen sind super.
44:13Danke, dass du gekommen bist.
44:17Du bist wütend.
44:20Das kann ich verstehen.
44:22Aber ich kann dir alles...
44:26Hey, sind Sie...
44:29Danke.
44:30.
44:37Danke.
44:39Hi.
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