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  • vor 19 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:29Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:36Na und, wo ist er jetzt?
00:38Ja, jetzt warte mal.
01:06Frani Cech?
01:12Komm Frani Cech, lass den Blödsinn, bitte.
01:24Frani?
01:50Spinnst du, wo warst du?
01:52Ich hab was gefunden, komm.
01:56Wie ist denn das passiert?
01:58Ich hab mir eingebildet, da hinten bei den Bäumen ist wer.
02:02Ich hab's jetzt glaubt, du bist das, weil du auf einmal weg warst.
02:05Ich bin hin und dann bin ich da drunter gefallen.
02:07Aua.
02:08Ich zeig das.
02:13Ich weiß jetzt, wo er das Mädchen versteckt hat.
02:16Jetzt warte.
02:17Hallo, jetzt warte bitte.
02:34Na super.
02:37Ich will wissen, wo der Fichtner ist.
03:05Was?
03:06Also, ich werd sicher nicht aufhören, nur weil...
03:09Entschuldigung, das ist aber nicht mein Fehler, wenn die Soko Haller den alten Fall nicht genau überprüfen.
03:15Arschloch.
03:17Frani Cech!
03:18Sie gehen jetzt besser.
03:19Für Sie gibt's ja nichts mehr zu tun.
03:21Und das sagt wer genau?
03:24Major Kleber.
03:25Ich leite die Soko Haller.
03:26Ah.
03:27Na dann wundert's mich, dass Sie nicht selber auf den Fichtner gekommen sind.
03:31Tut's nicht so schlau, Frau Inspektor.
03:34Der Fichtner ist natürlich im Zusammenhang mit dem Verschwinden von der Anna Haller befragt worden.
03:38Aber es hat keine konkreten Verdachtmomente gegen ihn gegeben.
03:41Na ja, dann waren Sie blind.
03:42Der Fichtner hat sowohl die kleine Anna entführt, als auch vor zehn Jahren ihre große Schwester.
03:46Haben Sie eine Ahnung, wo er sein könnte?
03:48Ich?
03:49Nein, warum denn ich?
03:51Na, immerhin hat er Sie ja angerufen.
03:54Wenn Sie genau hingeschaut hätten, dann wäre Ihnen sofort aufgefallen, dass der Fichtner in beiden Fällen ziemlich verdächtig ist.
04:00Sagt jemand, der ein Verhältnis mit einem Serienmörder gehabt hat?
04:06Sollte sich der Fichtner noch einmal bei Ihnen melden, wenn Sie mir das unverzüglich mitteilen, ja?
04:11Haben Sie mich verstanden?
04:16Danke.
04:18Super.
04:19Na was? Kann ich was dafür, dass wir da kein Befugnis haben?
04:22Die wird sich noch wundern, das sag ich dir.
04:24Die ist auf jeden Fall noch schlimmer als du.
04:26Soll das ein Kompliment sein?
04:41Bis der Feldwebel den Fall gelöst hat, sind beide Mädels tot und so lange werde ich ganz sicher nicht warten.
04:46Das war mir klar.
04:48Also, was ist?
04:52Was für ein ruhiges Leben mit einer sicheren Beamtenpension, das wird eh total überbewertet.
04:59Sehr geil.
05:07Drei Monate nach dem Verschwinden von der Lucy Haller hat der Fichtner sein Haus in Mittendorf einer deutschen Urlauberfamilie verkauft
05:13und ist unbekannt verzogen.
05:14Ob er wirklich in Afrika war und was er dort gemacht hat, kann ich noch nicht sagen.
05:18Der Fichtner ist von den damaligen Ermittlern zweimal befragt worden, weil sein Haus ganz in der Nähe von der Stelle
05:24ist, wo das Fahrrad von der Lucy Haller gefunden worden ist.
05:27Er ist ihnen aber nicht verdächtig vorgekommen, darum hat es auch keine Hausdurchsuchung gegeben.
05:32Na ja, wenn jemand gerade seine Frau und seine Tochter beim Autounfall verloren hat, geht man halt nicht davon aus,
05:37dass dein Kind entführt.
05:38Ja, aber vielleicht war gerade das der Auslöser für ihn.
05:40Der findet die Kleine am Fluss, sie ist verletzt und er will sie retten.
05:43Ist das jetzt wieder so ein Gefühl von dir?
05:45Na, immerhin ist er Arzt.
05:46Ja, und was? Und vergisst dann das Kind den Eltern zurückzugeben, oder wie?
05:49Natürlich hat er es nicht vergessen, aber vielleicht ist die gleich alt gewesen wie seine Tochter, hat ja ein bisschen
05:54ähnlich geschaut.
05:55Und du glaubst, er ist so wirr, dass er denkt, sie ist seine Tochter?
05:58Psychologen nennen das Übertragung.
06:00Übertragung, ah ja.
06:02Die damaligen Ermittlungen haben sich ganz auf die Familie Haller konzentriert.
06:06Das waren schwierige Verhältnisse bei denen.
06:08Sechs Kinder, nie genug Geld.
06:10Man ist davon ausgegangen, dass die Eltern was mit dem Verschwinden des Kindes zu tun haben.
06:14Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jemand sein Kind umbringt.
06:17Wie auch immer. Das gehört dem Fichtner. Der Kemal soll sich das anschauen.
06:20Und wonach soll er suchen?
06:21Nach einem Hinweis darauf, wo er sich versteckt halten könnte.
06:23Und wenn die Fahndung was ergibt, will ich sofort wissen, ja?
06:24Ja, kein Problem.
06:26Sag mal, du hast das Handy vom Tatort mitgenommen. Spinnst du?
06:30Was? Der Feldwebel hat mich ja nicht danach gefragt.
06:36Ja, ich...
06:38Hallo, Chefin.
06:39Ah, Kemal.
06:39Rani?
06:41Kampfverletzung?
06:42Ja.
06:45Du hast Glück, dass gerade alle anderen Verbrecher in Wien schlafen.
06:47Ja, wenn einer wieder Fichtner wach ist, reicht mir das, danke.
06:50Im Grunde gibt es nur eine Möglichkeit, wie du rausfinden kannst, wo er war oder vielleicht sogar noch ist.
06:55Und du wirst mir sicher gleich sagen, welche.
06:57Also schau, jedes Handy meldet sich bei einem Handymast an, damit man telefonieren kann.
07:01Und wenn du unterwegs bist, wechselst du also auf die Stationen.
07:04Danke.
07:05Fritz, einmal gebackene Bananen, bitte.
07:08Bist du gleich da schwanger?
07:09Ja, sicher.
07:10Schießt es nicht?
07:11Und wann kommt's?
07:12Nach der Hochzeit.
07:13Ich hab nicht ewig Zeit.
07:15Sorry.
07:16Ja, das sind die letzten 24 Stunden vor seiner Flucht.
07:19Er war nur bei den drei Stationen längere Zeit angemeldet.
07:22Das ist ein Haus.
07:23Ja.
07:23Wer ist da?
07:25Das ist nicht weit von dort, aber irgendwo unten an der Donau.
07:27Und was ist das?
07:28Das ist am 23.
07:30Ein Riesen-Einkaufszentrum.
07:32Na bitte, dann fahren wir.
07:33Aber da können wir ja gleich die Stecknadel im Heuhaufen suchen.
07:36Hat er ausnahmsweise mal recht.
07:39Ja, eh.
07:48Sag einmal.
07:50Mazat.
07:51Kein Anschluss unter dieser Nummer.
07:52Was ist das jetzt?
07:53Wo bist du bitte?
08:08Das ist das!
08:40Untertitelung. BR 2018
09:00Ja, Major Kleber, entschuldigen Sie die Störung.
09:02Angelika, schnell, hier. Ich wollte nur fragen, ob es was Neues zu dem...
09:09Dann nicht, Trampelblüder.
09:40Untertitelung. BR 2018
09:51Hallo, Lucy. Ich bin die Angelika.
09:55Keine Angst, ich tue dir nichts.
09:57Was willst du hier?
09:59Ich bin von der Polizei. Ich möchte helfen.
10:02Du brauchst mir nicht helfen.
10:05Wo ist denn dein Vater?
10:07Der ist nicht mein Vater.
10:10Natürlich bin ich dein Vater.
10:11Lucy. Ich bin die Lucy. Merk dir das endlich.
10:15Wo ist denn die Anna?
10:16In ihrem Zimmer.
10:18Und wo ist das?
10:19Sie hat bestimmt Hunger. Wir müssen niemals zu essen machen.
10:22Was glaubst du, mache ich da gerade, Manfred?
10:24Ich sorge mich schon um sie.
10:26Glaub mir, ich kann das.
10:28Das kannst du nicht, Anna. Du bist doch noch ein Kind.
10:30Mein großes Kind.
10:33Ich bin kein Kind.
10:34Händlich auf damit. Ich bin eine Frau. Ich bin deine Frau.
10:39Lass uns das Messer legen, Herr Fichtner.
10:42Bleiben Sie stehen.
10:45Ich habe gesagt, Sie sollen stehen bleiben.
10:48Lucy?
10:49Ja?
10:50Lucy?
10:52Lucy?
10:53Lucy, wo bist du?
10:54Ich bin dein Vater.
11:27Ah! Scheiß!
11:38Anna?
11:44Was? Lucy?
11:54Ah!
11:57Ah!
12:16Oh!
12:19Ah!
12:20Angelika!
12:23Angelika!
12:30Die Kredierung ist nahe und kommt langsam zurück.
12:34Ich bin froh, dass das alles gut ausgehen kann.
12:36Weil die zweiseitige Milchstruktur relativ möglich ist.
12:40Das Milchstammerton war ja stattdessen tamponiert, aber...
12:53Versagen?
12:55Stefan, hallo?
12:57Das ist schon ein Zierklochen, deine Frau.
13:00Na ja, wir haben sie großzügig mit Volumenexpande infundiert,
13:03ein bisschen mit Fresh Frozen Plasma und ihre Konzentraten aufgefüllt und...
13:07Fresh Frozen?
13:08Es klingt verlockend, irgendwie nach Eiscreme.
13:11Und wer bist du?
13:13Wie geht das denn?
13:13Wo ist das denn?
13:13Du bringst sie durch.
13:15Danke.
13:17Hallo, Angelika.
13:19Ich bin's.
13:21Wie geht's dir?
13:22Ja, eh gut, aber weiter schlafen würde ich gern.
13:24Es war grad so spannend.
13:27Frau Schnell!
13:28Können Sie mich verstehen?
13:30Wissen Sie, wo Sie sind?
13:33Na, na, na, wo wäre ich sein nach einem Bauchschuss?
13:38Jetzt wird alles wieder gut.
13:40Na ja.
13:42Vielleicht wird am Ende ja wirklich alles gut.
14:06So, hier ist dein Könnte ich meinen Pfefferminzli mit einem Schuss Ingwer haben?
14:10Oder nein, doch lieber ein Kamillentee, aber nicht zu heiß und zu mitnehmen.
14:12Geht das?
14:12Ja, ja.
14:14Danke.
14:16Es ist so schön, dich wieder so fesch und lebendig zu sehen.
14:19Ich freu mich so.
14:21Oh Gott.
14:23Entschuldige.
14:23Ist nix passiert.
14:25Alles gut.
14:26Okay.
14:28Du, der Frani lässt dich herzlich grüßen, aber der hat so viel um die Ohren, der schafft's halt leider nicht.
14:34Du siehst, bin leicht dicker geworden?
14:36Nein, nein, nein. Ganz im Gegenteil.
14:38Ach so.
14:39Wie geht's dir?
14:41Na ja, es wird wirklich Zeit, dass du wieder kommst.
14:43So, der Frani ist so mühsam als Chef, dem kann man überhaupt nix recht machen.
14:46Und mit dem Kemal?
14:48Stört ja vor, der will mich heiraten.
14:50Echt?
14:51Ja.
14:54Aber es ist ein bisschen plötzlich, finde ich.
14:56Was hast du gesagt?
14:57Ich weiß nicht.
14:59Ich muss mir das Ganze noch ein bisschen überlegen.
15:03Pass halt auf, dass es sich nicht in Luft auflöst, ja?
15:09Ja, eh.
15:20Soda.
15:42Möchtest du ja mal nicht?
15:43Ja, gern.
15:46Dankeschön.
15:47In meinem Fall schnell.
15:48Es geht nicht.
15:49Ja, ich muss das.
15:50Möchtest du?
15:52Möchtest du?
16:12Möchtest du?
16:16Ja.
16:18Hallo.
16:20Ulrich, hallo.
16:22Wissen Sie meinen Namen?
16:23Haben Sie nach mir gefragt?
16:26Die hat ein gewisser Oberst Schuster schicken lassen.
16:28Der hätte er mal früher geschickt.
16:29Jetzt sind Sie ja beinahe weg.
16:33Oder nehmen Sie die eh mit.
16:35Ah, ah.
16:36Ajo, die Skublaspäle.
16:37Wie wäschte ich?
16:37Nein, da wird.
16:38Nein.
16:42Brauchen Sie noch irgendwas?
16:43Aber ich sehe schon.
16:45Künstlicher Tiefschlaf hat Ihnen gut getan.
16:47Sie sehen sehr erholt aus.
16:48Ja, dabei habe ich das Gefühl gehabt.
16:51Ich war die ganze Zeit wach.
16:53Nein, das waren Sie nicht.
16:55Aber das sieht gut aus.
16:56Ich weiß das genau.
16:57Ich habe Sie nämlich jeden Tag gewaschen.
17:01Vervorragend.
17:03Gut.
17:03Mit der Narbe müssen Sie beim Duschen noch etwas aufpassen.
17:05Aber sonst sind Sie bald wieder ganz die Alte.
17:08Ah, ja.
17:09Wissen Sie, wie ich bin?
17:10Ah, Ihr Mann hat von Ihnen erzählt.
17:12Ex-Mann.
17:14Na, Ihr Kollege auch.
17:17Bitte sehr.
17:19Wiederschauen.
17:24So, Sie haben sich also die ganze Zeit um mich gekümmert, während ich im Tiefschlaf war, ja?
17:28Ja.
17:31Die ganzen zwei Wochen.
17:32Und morgen verlassen Sie mich schon wieder.
17:36Ich werde Sie vermissen.
17:39Ich Sie auch.
18:01Danke.
18:04Alles Gute.
18:31Alles Gute.
18:33Hallo, Mama.
18:34Hallo, meine Süßen.
18:36Hallo, hallo.
18:38Hey.
18:39Oh.
18:39Julika.
18:40Du darfst servieren?
18:41Nein, mach da keine Sorgen.
18:42Wir gehen sehr gut.
18:43Die sind von der Mama.
18:45Die ist natürlich auch froh, dass es dir wieder besser geht.
18:48Wie geht es denn dir eigentlich?
18:49Ja, gut.
18:50So wie immer.
18:53Frau Trouladen.
18:54Die weiß doch, dass ich die nicht mag.
18:56Ja, ich habe sie eh gesagt, aber...
18:59Hast du die alle mitgebracht?
19:00Nein, das muss der Fralicik gewesen sein.
19:03Der wollte dich halt am Laufenden halten.
19:04Dann war aber ziemlich oft da.
19:06Tja.
19:07Täglich.
19:08Ich war fast ein bisserl eifersüchtig.
19:11Hast du während dem Tiefschlaf eigentlich irgendwas mitbekommen?
19:13Oder hast du irgendwas Spannendes träumt?
19:15In dem Zustand träumt man nicht.
19:17Und wenn überhaupt, dann können sich die wenigsten Patienten daran erinnern.
19:20Du musst dir vorstellen, der Körper ist in sowas wie ein Energiesparmodus.
19:24Er tut nichts, was er nicht unbedingt muss.
19:26Die Mama tut doch immer irgendwas.
19:28Es gibt Studien über Bewusstseinsminderung.
19:31Können Sie eure Fachgespräche woanders fortsetzen?
19:33Ich habe so wahnsinnigen Hunger.
19:34Ja, gut.
19:35Packen wir's.
19:43So.
19:43Noch einmal geil, ne?
19:44Und geblatene Linden-Nudeln mit Linden-Fleihers.
19:46Ich bin die auch verstandene.
19:48Ja, so mag ich das.
19:51Super, dass du wieder da bist.
19:53Danke, Fritz.
19:54Unkraut vergeht nicht.
19:55Wie geht's denn eigentlich für Susi?
19:56Nein, die geht's voll nimmer.
19:58So kann man das jetzt auch nicht.
20:00Die Susanne hat einen tollen Job angeboten bekommen bei den großen Sportartikelherstellern.
20:04Toll.
20:05Sie zieht nach Deutschland.
20:07Aber dafür kriegen wir jetzt immer günstig neue Schwarze.
20:10Das ist doch super.
20:11Also, ich mein, das tut mir leid.
20:14Magst du dann noch eine Portion oder können wir dann langsam nach Hause?
20:18Nach Hause?
20:18Wir.
20:19Na ja, der Papa wohnt jetzt bei uns.
20:24Nur für die Zeit, wo du im Spital warst.
20:26Ich werde jetzt natürlich wieder...
20:27Nein, nein, nein. Ist kein Problem.
20:30Ich find's schön, wenn du da bist.
20:33Wirklich.
20:36Sag, wollt ihr nicht schon einmal allein fahren?
20:38Dann kennt ihr nämlich...
20:40Ihr wisst schon, was ich gesagt hab.
20:43Wie die Mama.
20:44Wir müssen mit den Öffis nach Hause fahren.
20:46Ja, ihr würdet mir einen großen Gefallen tun.
20:48Hey, klar. Viel Spaß noch.
20:50Bis später. Ciao.
20:51So.
20:53Was denn?
20:54Mach mal die Augen zu.
20:55Was ist denn?
20:56Komm, komm, komm, komm, komm.
21:02Was wird das?
21:03Wir werden gleich sehen.
21:15Was?
21:19Angelika.
21:21Angelika, ich...
21:24Ich hab in letzter Zeit, wie ich neben dem Bett gesessen bin, sehr viel nachgedacht.
21:29Über uns, über unser Leben, über die ganzen Dinge, die wir gemeinsam erlebt haben.
21:35Das war fast wie damals, wie du völlig fertig warst nach der Geburt von Jan und von der Katrin.
21:40Und trotzdem hast du gesagt, du würdest sofort wieder zwei Kinder kriegen wollen.
21:46Ja, die Kinder waren zu früh da.
21:50Wir haben in Wirklichkeit so wenig Zeit gehabt zu zweit.
21:54Wir haben so wenig von dem gemacht, was wir uns gewünschen haben.
22:00Na, lange Rede, kurzer Sinn.
22:04Du wolltest immer mit einem Wohnmobil durch die Welt und ich hab mir gedacht, wann, wenn nicht jetzt.
22:12Du musst keine Angst haben. Ich misch mich nicht ein in dein Leben. Ich fang jetzt nicht an zu klammern.
22:16Es ist einfach nur, ich hab mir gedacht.
22:19Ich hab keine Angst, Stefan. Ich bin einfach nur...
22:23...gerührt.
22:27Entschuldige.
22:30Danke.
22:36Und damit fangen wir jetzt nach Haus, oder wie?
22:40An sich ja. Ich muss das Mobil nur kurz zurück in die Werkstatt bringen.
22:45Das wird komplett hergerichtet mit allem Schnickschnack.
22:49Ich muss nur kurz rausgeben, damit ich's dir zeigen kann und warten drauf, dass ich's wieder...
22:56Ja, ich muss eh noch ein paar Sachen erledigen.
22:58Und du gehst aber jetzt nicht ins Büro?
23:00Nein, natürlich nicht.
23:02Wir sehen uns dann nachher zu Hause, ja?
23:07Ach, der Fichtner ist jetzt seit vier Tagen mit der Anna verschwunden. Das gibt's doch nicht.
23:13Der kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben.
23:15Habt ihr eine Streife bei seinem Haus postiert?
23:18Was, warum nicht? Dann macht sie's aber geschwind.
23:21Der kann dort jederzeit wieder auftauchen.
23:24Ich meld mich gleich wieder.
23:27Hallo.
23:28Hallo.
23:30Angelika, das ist aber eine Überraschung.
23:34Gut schaust du aus.
23:37Danke.
23:40Aber was machst du da? Du bist doch noch im Krankenstand, oder?
23:52Na, hab ich da gar nicht gefehlt.
23:55Klar. Aber schließlich kann ich dich nicht jeden Tag im Krankenhaus besuchen.
23:59Ja, klar.
24:02Ja.
24:04Hala, das ist also dein Fall.
24:06Ja.
24:08Seitdem wir die Tote aus der Donau gefischt haben und festgestellt wurde, dass sie die Schwester ist von der Anna,
24:13die vor knapp 14 Tagen entführt worden ist.
24:17Sie ist also Tote, Lucy.
24:22Das ist gut.
24:25Was ist gut?
24:27Dass sie tot ist. Nein, ich meine natürlich nicht, dass sie tot ist, aber ich verstehe dann, warum ich sie
24:31gesehen habe.
24:34Wie, du hast sie gesehen?
24:37Ich...
24:37Das ist nicht so wichtig.
24:40Okay.
24:41Magst du mir vielleicht erzählen, wo ihr steht, sag?
24:44Gerne. Also wir gehen davon aus, dass der Manfred Fichtner beide Mädchen entführt hat.
24:49Die Lucy vor zehn Jahren in Mittendorf und die Anna eben jetzt vor zwei Wochen in Wien, wo die Hallers
24:54inzwischen wohnen.
24:55Zwei Kinder aus einer Familie.
24:58Ach, schrecklich, was.
25:02So knapp dran war er an dem Orsch, aber dann...
25:06Was war dann?
25:09Ich war bei seinem Haus und wollte ihn mitnehmen, wegen einem Verhör.
25:12Das Haus war leer auf den ersten Blick.
25:15Dann habe ich aber Licht bemerkt im Keller. Ich gehe in den Keller und...
25:18Dann hat er da plötzlich von hinten eins übergezogen.
25:24Ja.
25:26Ja, ich meine...
25:28Sonst hättest du ihn doch sicher erwischt, oder?
25:32Ich habe ihn einfach nicht gehört.
25:36Der Pinguin und die Jacke haben im Kohlenkeller gefunden.
25:38Die Sachen können zweifelsfrei der Anna.
25:40Und außerdem haben wir Spuren von Essensresten in der Küche und im Keller gefunden.
25:45Du glaubst, sie lebt noch?
25:47Ich will gar nichts anderes denken.
25:51Wo habt ihr denn die Lucy gefunden?
25:54In der Donau bei Kloster Neuburg.
25:56Ganz in der Nähe von seinem Haus.
25:58Er hatte das Genick gebrochen und sie dann ins Wasser geschmissen.
26:00Hat er sie missbraucht?
26:01Nein.
26:03Wie seid ihr denn eigentlich auf den Fichtner gekommen?
26:05Na ja, wie klar war, wer sie war, habe ich gleich den ganzen alten Fall durchackern müssen.
26:09Wir haben uns dann gemeinsam alle genau angeschaut, die damals nach dem Verschwinden von der Lucy befragt wurden und in
26:16Verdacht geraten sind.
26:17Und da war der Fichtner dabei.
26:19Dass er jetzt in der Nähe von Wien lebt, hätte ein Zufall sein können.
26:22Aber bei der ersten Befragung ist mir gleich aufgefallen, wie nervös der war.
26:25Er hat mir gleich so eine komische Geschichte von seiner verstorbenen Familie erzählt.
26:29Ja, als hätten wir ihn danach gefragt.
26:35Was ist?
26:37Nix.
26:38Ihr macht es das super, ihr zwei miteinander.
26:41Hat er euch in sein Haus lassen?
26:44Nein.
26:59Tag, die Herren.
27:01Und?
27:03Irgendwelche Vorkommnisse?
27:04Leider nix, Chef.
27:06Gut.
27:07Da drin haben wir...
27:38Da hat er die kleine Anna eingesperrt gehabt.
27:41Den Binguin und die Jacken haben wir da gefunden.
27:45Aber die Lucy war nicht da herinnen.
27:47Nein, eben nicht.
27:48Komm.
27:53So.
27:54Das hier war ganz offenbar ihr Zimmer.
27:58Kein Schloss an der Tür, keine vergitterten Fenster.
28:01Ja.
28:02Dann hat sie nicht einsperren müssen.
28:03Sie wäre nämlich nicht davon gelaufen.
28:05Tja.
28:06Ziemlich unglaublich, was?
28:09Ihr Klassenvorstand hat zwar erzählt, dass sie ein bisschen verschlossen war, eine Einzelgängerin.
28:14Aber sonst?
28:15Sie ist fünf Jahre lang als Anna Fichtner hier einfach zur Schule gegangen.
28:20Anna Fichtner?
28:22Er hat sie als seine Tochter ausgegeben.
28:24Ja, es gibt sowohl eine Geburtsurkunde als auch einen Staatsbürgerschaftsnachweis.
28:29Beides ausgestellt in so einer afrikanischen Bananenrepublik.
28:33Er hat die Lucy als Tochter einer österreichischen Krankenschwester ausgegeben, die er dort kennengelernt und geheiratet hat.
28:41Was hat er denn in Afrika gemacht?
28:43Er war dort mehrere Jahre als Arzt, nachdem seine erste Frau und seine Tochter bei einem Autounfall ums Leben gekommen
28:50sind.
28:50Seine erste Anna.
28:52Habt ihr die Krankenschwester ausfindig machen können?
28:55Sie ist vor sechs Jahren in Afrika gestorben.
28:58Dann ist er mit der zweiten Anna wieder hierher zurückgekommen.
29:01Ja.
29:02So schaut's aus.
29:06Warst du eigentlich schon einmal bei seinem früheren Wohnort? Bei diesem Haus in Mietendorf, meine ich?
29:12Na, wieso? Warum sollte er dorthin zurückkehren?
29:35Du hast doch bestimmt Hunger.
29:38Ich möchte nach Hause.
29:41Du bist zu Hause, Anna.
29:44Komm, iss das.
29:49Dann trink wenigstens was.
29:58Wann kommt die Lucy zurück?
30:03Komm, trink.
30:05Das Haus ist am Bründlweg 77. Das ist irgendwo da drüben.
30:11Ich weiß gar nicht, wofür es da wirklich gut sein soll.
30:13Ich glaub nicht, dass du willst, dass der Anna was passiert, oder? Aber ich mein, bitte. Du bist der Chef.
30:19Der Doktor Wallner hat gemeint, der Fichtner wird ihr nichts tun, weil sie für ihn wie ein eigenes Kind ist.
30:25Der Doktor Wallner?
30:29Ja. Psychologe. Ein Spezialist für Entführungsopfer. Ganz dabei hilft, die Täter besser zu verstehen.
30:36So jetzt rechts?
30:38Äh, ja. Seit wann holst du Rat bei einem Psychologen?
30:44Na ja.
30:54Das da vorne, das müsste sein.
30:56Mhm.
30:57Laut den Unterlagen gehört das Haus immer noch der deutschen Familie, das der Fichtner damals verkauft hat.
31:04Die dürften aber nicht oft da sein.
31:09Bleib einmal da vorne stehen, ja?
31:11Ja.
31:28Na, magst du wieder einmal wo einbrechen?
31:31Schaut ziemlich ungewohnt aus, hm?
31:33Was du jetzt sagst?
31:38Was ist eigentlich mit dem Handy vom Fichtner?
31:40Na, was glaubst du, dass ich das nicht checkt hab? Er hat keins, so schaut's aus. Jedenfalls keins mit Vertrag.
31:51Vielleicht hat ja von dem Nachbarn jemand was mitgekriegt.
32:00Was machst du denn da?
32:02Papa, sag Papa zu mir an.
32:05Du bist nicht mein Papa.
32:07Doch.
32:10Glaub mir.
32:12Ab jetzt bin ich dein Vater.
32:28Na ja, dann nix für ungut. Falls Ihnen doch noch was auffällt.
32:32Sie können mich jederzeit anrufen.
32:35Da ist er.
32:39Ich fahr.
32:40Ja, im Traum.
32:51Kannst du fahren wie ein normaler Mensch?
32:53So wie du?
32:56Was glaubst du, will da hin?
32:58Ja, das werden wir gleich sehen.
33:03Schiss.
33:04Da ist er.
33:04Ja, in der Zeit habe ich ihn draußen.
33:11Auf!
33:17Da ist er.
33:20Objektiv in die Straße.
33:22In.
33:28Da ist er.
33:31Papa.
33:33Objektiv in eine Erwege.
33:40Das ist er doch.
33:41Ja, ich glaube, das ist er.
33:52Das schaffen wir nicht mehr.
33:54Das schaffen wir.
33:55Zum Aussteigen ist es jetzt zu spät, gell?
34:08Haben Sie es geschafft?
34:12Sind Sie komplett irre oder sind Sie lebensmüde?
34:14Weder noch Kriminalpolizei.
34:17Inspektor Franetschek, das ist meine Kollegin.
34:18Legen Sie die Fähre wieder an.
34:20Ja, aber...
34:20Nichts, aber. Hopp, hopp, hopp, hopp.
34:22Oder willst du, dass ein Mörder entkommt?
34:26Ja, wir haben ihn.
34:28Rollfähre Weißenkirchen.
34:29Ob er bewaffnet ist, kann ich noch nicht sagen.
34:37Herr Fichtner, was ist denn mit der anderen los?
34:39Geht's ihr nicht gut?
34:41Sie muss schlafen.
34:44Das war alles ein bisschen viel für Sie.
34:49Ja, dann würde ich vorschlagen,
34:51Sie steigen aus dem Auto aus
34:52und wir suchen ihr irgendwo ein ruhiges Platzerl.
34:55Das kann ich nicht.
34:59Da draußen ist so viel Wasser.
35:01Die Kleine können wir dort auch trinken.
35:10Ich hab sie doch schon mal gesehen.
35:13Im Krankenhaus kann das sein.
35:15Wir sind nebeneinander gelegen.
35:18Ja.
35:19Ja.
35:21Stell uns doch den Motor ab.
35:22Dann können wir über alles reden.
35:25Reden, reden.
35:28Das wollte Diana auch.
35:29Reden.
35:34Lassen Sie mich.
35:35Sonst tue ich dir kleinen Wasser.
35:39Das meine ich ernst.
35:42Ja.
35:54So, das ist besser.
35:55So haben wir unsere Ruhe.
36:05Meine Anna ist tot.
36:09Aber das war nicht meine Schuld.
36:10Glauben Sie mir das?
36:12Es war ein Unfall.
36:15Ja, ich weiß.
36:16Der Autounfall, bei dem auch Ihre erste Frau gestorben ist.
36:20Sie hat mich angeschrien an ihren 16. Geburtstag.
36:23Dass sie jetzt nicht mehr meine Tochter ist.
36:26Dass sie meine Frau sein will und wir zusammen.
36:30Können Sie sich das vorstellen?
36:33Sie war doch meine Tochter.
36:35Sie reden jetzt von der Lucy.
36:39Ich wollte das nicht.
36:41Wollte sogar zur Polizei, wenn sie nicht damit aufhört.
36:46Dann hat sie mir ein Messer in den Bauch.
36:48Tja.
36:50Ich wollte nichts, dass Anna was passiert.
36:52Wirklich nicht.
36:56Aber wie ich aus dem Spital nach Hause gekommen bin,
37:00da war sie plötzlich da.
37:05Und die Anna hat gesagt, dass sie unsere Tochter ist.
37:10Das geht nicht, habe ich gesagt.
37:11Das geht nicht.
37:15Wir haben gestritten und dabei ist sie
37:18die Kellertreppe runtergestürzt.
37:22Es war ein Unfall.
37:23Ein schrecklicher Unfall.
37:28Aber sie kann doch nicht einfach ein Kind empführen.
37:31Sie haben doch vor 10 Jahren genau dasselbe getan.
37:33Nein, nein, nein, nein.
37:34Ich habe sie gefunden, die arme Halbtote.
37:37In dem Fluss ist sie gefallen.
37:39Mit dem Fahrrad wäre fast ertrunken.
37:41Sie hätten die Lucy ihrer Familie zurückgeben müssen.
37:46Anna.
37:49Meine Anna.
38:01Alles wird gut.
38:09Ausstrengen, Herr Fichtner.
38:12Aber ganz langsam.
38:39Denken Sie nicht einmal dran, Herr Fichtner.
38:42Umdrehen.
38:49Mama.
38:52Mach dir keine Sorgen.
38:54Deine Mama ist bestimmt bald da.
39:13Morgen, Chef.
39:15Morgen, Servus.
39:45Untertitelung.
39:45Untertitelung.
39:45Untertitelung.
39:51UNTERTITELUNG
40:35UNTERTITELUNG
40:46UNTERTITELUNG
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41:00UNTERTITELUNG
41:04Wo soll ich denn die abstellen?
41:08Was ist denn das?
41:10Na, Kollegin, das sieht man doch.
41:18Mir ist schlecht. Entschuldige.
41:22Ist alles okay?
41:25Rosa. Guten Morgen, alle seien's.
41:29Morgen.
41:30Wo ist sie denn?
41:42Ist alles okay mit dir?
41:43Ja, alles in Ordnung. Ich muss irgendwie was Falsches gegessen haben oder so.
41:46Stimmt es, dass du sie heiraten wolltest?
41:48Jep.
41:49Irgendwie schon.
41:50Irgendwie? Das klingt ja nach einem vielversprechenden Anfang.
41:55Wow. Vom Innenminister persönlich?
41:58Geh bitte. So was schreibt die Sekretärin.
42:00Na endlich.
42:02Hallo.
42:03Herzlich willkommen. Ist das schön.
42:05Danke.
42:08Na ja, es schaut aus, als wäre jemand gestorben.
42:09Du, das sind alles Glückwünsche.
42:17Du wirst ganz bestimmt einmal Chef werden, Frau Nitschek. Ich werde mich dafür einsetzen.
42:21Was? Das hat durchaus Vorteile, wenn man nicht der Chef ist.
42:26Soll ich helfen?
42:27Geht schon.
42:29Was ist denn das?
42:30Ich habe uns ein bisschen Arbeit mitgebracht.
42:33Das sind ja alte Fälle von uns.
42:35Vor allem sind es ungelöste Fälle, aber ich glaube, ich weiß, wer die Mörder sind.
42:38Wieso? Hast du die Lösung gleich träumt?
42:41So kann man das, glaube ich, nicht sagen.
42:44Nein, sagen wir, ich habe einfach ein bisschen Zeit zum Nachdenken gehabt.
42:48Während du im Tiefschlaf warst, das ist ja interessant.
42:51Ich meine, rein wissenschaftlich.
42:53Du bist auch vorkommen.
42:54Wirklich, was?
42:55Ja.
42:57Und wer sonst noch?
43:01Sagst du mal, glaubt ihr, man kann sich bei der Polizei so eine Art berufliche Auszeit nehmen?
43:07Du hast eh gerade eine gehabt.
43:08Bitte, das war doch nicht freiwillig.
43:10Naja, ich meine nur.
43:11Na, ich glaube schon.
43:11Also in deinem Fall sicher.
43:16Was sagst du, das machst du doch nicht ernst, oder?
43:19Wieso?
43:19Ich finde, ihr kommt ohne mich ganz großartig aus.
43:22Na, nein, ich weiß es nicht.
43:25Oh, entschuldige bitte.
43:26Nein, kein Problem.
43:31Steht hier wirklich?
43:33Was jetzt?
43:34Na, mein Schreibtisch.
43:35Ah.
43:37Willkommen zurück.
43:39Auf dich.
43:41Prost.
43:42Prost.
43:42Ich würde sagen, vor allem, auf euch.
43:57Ich würde sagen, vor allem, auf euch.
44:15Ich würde sagen, vor allem, auf euch.
44:45aus.
44:46Ich würde sagen, vor allem, auf euch.
44:48Ich würde sagen, vor allem, auf euch.
44:50Ich würde sagen, vor allem, auf euch.
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