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Transkript
00:00:00Musik
00:00:41Musik
00:01:10Werner Bredebusch erfüllt einen schweren Auftrag.
00:01:14Als Kundschafter verfolgt er die Spur faschistischer Wölfe,
00:01:17die nach 1945 von geheimen Schlupfwinkeln aus die Fortsetzung ihrer aggressiven Politik betreiben.
00:01:25Im Auftrage der Genossen unserer Sicherheitsorgane lebt sich Werner Bredebusch in die Rolle des gefallenen Jagdfliegers Achim Detjen ein
00:01:32und gewinnt in einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager Kontakt mit dem SS-Offizier Born.
00:01:41Bei der Ankunft in der BRD entzieht das von Born informierte faschistische Kameradenhilfswerk
00:01:47den von den Franzosen wegen eines Kriegsverbrechens gesuchten Achim Detjen dem Zugriff der Militärpolizei.
00:01:55Musik
00:01:59Über den römischen Weg gelingt es Detjen 1950 in die Hochburg der führenden faschistischen Militärs in Argentinien vorzudringen.
00:02:09Sogar den ehemaligen Geschwaderchef Detjens, Oberst Krösing, vermag der Kundschafter perfekt zu täuschen.
00:02:16Niemand zweifelt an seiner Identität.
00:02:21Der französische Journalist Charles André, der um Detjens Flucht vor der französischen Militärpolizei weiß
00:02:27und in aller Welt Recherchen nach untergetauchten Nazis führt,
00:02:31findet Oberst Krösing und Detjen, die in der argentinischen Luftwaffe als Ausbilder tätig sind.
00:02:41Werner Bredebusch gerät in ernste Bedrängnis, als Krösing von ihm eine rasante Kunstflugvorführung verlangt.
00:02:48Bredebusch hat zwar eine Grundausbildung als Pilot absolviert, aber ihm fehlt die Erfahrung eines routinierten Jagdfliegers.
00:02:58Musik
00:03:16Mein Gott, der Mann ist ja noch besser geworden.
00:03:27Musik
00:03:45Hallo!
00:03:49Hallo!
00:03:49Hallo!
00:03:50Hallo!
00:03:50Hallo!
00:03:50Dankeschön!
00:03:51Großartig!
00:03:52Das ist ja gut!
00:03:53Neue Maschinen, neue Montour, aber der Geistertruppe!
00:03:55So ist es, Horst!
00:03:57Herzlichen Glückwunsch!
00:04:19Das ist ja gut!
00:04:28Das ist ja gut!
00:04:30Das ist ja gut!
00:04:44Musik
00:05:12Musik
00:05:38Musik
00:06:13Ein Mokka, bitte
00:06:34Meine Herren, wenn wir heute nach alter Fliegersitte den Bravourflug unseres Kameraden Detchen begießen,
00:06:42so sitzen mit unserem Tisch alle diejenigen, die an unserer Seite über Polen flogen.
00:06:47Frankreich, Griechenland, Russland. Kameraden, die vom Feinflug nicht zurückgekehrt sind.
00:06:51Sie alle, die Männer vom Jagdgeschwader Immelmann, erwarten von uns, dass wir ihr Vermächtnis erfüllen.
00:06:55Kapitän Detchen hat uns gezeigt, dass das alte fliegerische Können und der kämpferische Mut noch in unseren Knochen stecken.
00:07:01Meine Herren,
00:07:05so, und nur Feuer frei.
00:07:07Die Herren Offiziere fühlen sich wohl hier.
00:07:09Einige, Senior, lauter Kommandeure, sehr angenehme Gäste, seit Jahren schon.
00:07:13Der eben sprach, ist der Chef der Fliegerschule, nicht wahr, Colonel Krösing.
00:07:17Sie sind Flieger, Senior?
00:07:18Nicht direkt.
00:07:19Dann verkaufen Sie Flugzeuge.
00:07:21Ich benutze sie. Schränken Sie sich ruhig noch ein bisschen ein.
00:07:23Sehr liebenswürdig, Senior.
00:07:26Der junge Mann, der da gerade gefeiert wird.
00:07:28Ich habe ihn irgendwo schon mal gesehen.
00:07:30Leider, Senior, er ist das zweite Mal hier.
00:07:33Hm, ich kann mich irren.
00:07:34Herr Oberst, jetzt sind Sie dran.
00:07:36Ja, ein Wansch.
00:07:36Oh, ich will mich provozieren.
00:07:38Oh, ja.
00:07:38Er will mich provozieren.
00:07:39Der will mich provozieren.
00:07:54Die Natur, der Geist der Truppe.
00:08:08So ist.
00:08:11Und da man seinen Kommandeur nicht ungestraft herausfordert, erwarte ich von Ihnen, dass Sie mit der ersten Dame tanzen, die
00:08:16reinkommt.
00:08:17Das mache ich doch auch.
00:08:18Und wenn sie auf Krücken geht.
00:08:20Als Talisman empfohlen.
00:08:21Na, geben Sie mal her.
00:08:24Ein Autogramm.
00:08:28Ja, ganz der Alte.
00:08:36Na, dann ran an den Feind.
00:08:38Ist doch gar nicht so hässlich, wenn da eine Erbschaft drin ist.
00:08:40Toi, toi, toi.
00:08:41Oh, jetzt muss er, ob er will oder nicht.
00:08:44Ha, ha, ha, ha.
00:08:45Ich, Moment.
00:08:46Was?
00:08:47Guten Abend, Herr Fuhrer.
00:08:49Prost.
00:09:08Kann so neu scheint er hier aber nicht zu sein, was?
00:09:10Die Dame wohnt im Haus, Senorita Morello. Ihr Vater ist einer der reichsten Bergwerkbesitzer des Nordens.
00:09:14Er ist übrigens so weiß wie Sie und ich.
00:09:17Noch einen Mocker, Senor?
00:09:18Zwei, bitte. Schenken Sie sich auch richtig.
00:09:20Danke sehr.
00:09:22Im Norden gibt es Kupfer, Zink und Blei, nicht wahr?
00:09:24Ja.
00:09:25Senor Morello exportiert?
00:09:33Ich bin ein bisschen abergläubisch, Senorita.
00:09:36Sie sind die erste Frau, mit der ich in Argentinien getanzt habe.
00:09:39Jetzt beim zweiten Mal sind Sie wieder da. Ich meine, das kann doch kein Zufall sein.
00:09:43Alle gute Dinge sind drei, sagt man bei Ihnen, ja?
00:09:46Woher kennen Sie das gute deutsche Sprichwort?
00:09:49Oh, ich weiß eine Menge aus Ihrer Heimat. Wir haben oft Gäste von da.
00:09:53Freunde auch nicht.
00:09:55Geschäftspartner.
00:09:59Wenn ich am Oberst aufmerksam machen darf.
00:10:01Hä?
00:10:02Es muss noch festgelegt werden, wer Sie morgens zur Instanz erfliegt.
00:10:06Aber an mir tun Sie sich doch nicht so schwer.
00:10:07Dätjen, die Herren sehen auch gerne mal neue Gesichter.
00:10:10Ich muss nachholen, Kapitän Dätjen.
00:10:13Ich freue mich.
00:10:14Morello.
00:10:15Carmela Morello.
00:10:18Ja.
00:10:19Frau Morello, darf ich Sie vielleicht zu einem Trink einladen?
00:10:21Oh, leider.
00:10:23Ach, Verabredung haben Sie?
00:10:25Bis morgen früh um zehn.
00:10:26Oh.
00:10:30Da kommt ja unser Casanova.
00:10:32Nicht gleich übertreiben, ha?
00:10:33Ja, Verabredung perfekt.
00:10:34Drehen wir nicht darüber.
00:10:36Na, das ist Dätjen. Immer noch der Alte.
00:10:38Glaubt, dass keiner merkt, was er für einen Schlag bei Frauenzimmern hat.
00:10:40Aber nur, weil jeder acht sind.
00:10:42Hoffentlich fliegt er nicht so, wie er tanzt.
00:10:49Na, gestern noch einen Abschuss gehabt?
00:10:51Schweigen wir drüber.
00:10:57Na, alles okay?
00:10:58Alles okay, Kapitän.
00:10:59Bitte, das Wetter.
00:11:00Danke.
00:11:13Eitel Sonnenschein und Sie machen Gesicht wie zehn Tage Regenwetter.
00:11:16Und fliegen wir denn?
00:11:18Genau 200 Kilometer Nord-Nord-West.
00:11:22Und dann?
00:11:26Schönes Wetter heute.
00:11:50Ein Brief für Sanirita Morello.
00:11:52Wenn Sie so freundlich wären.
00:11:57Übrigens werden Sie die Möglichkeit haben, ihn selbst danach zu fragen.
00:12:01Ich erwarte ihn hier.
00:12:03Ausgezeichnet.
00:12:04Sie sind mir nicht böse, wenn ich ihn fünf Minuten mit Beschlag belege.
00:12:07Der Tag ist noch so jung, Signor.
00:12:09Vielen Dank.
00:12:10Guten Morgen, Herr Herr.
00:12:11Ich möchte ein Frühstücksgetein.
00:12:12Bitte sehr.
00:12:13Bei dieser Gelegenheit kann ich wenigstens einen richtigen Namen kennenlernen.
00:12:16Unsere Bekanntschaft war so kurz.
00:12:19Kapitän Dätchen.
00:12:21Dätchen?
00:12:22Ja.
00:12:22Tatsächlich Dätchen?
00:12:23Ja, natürlich.
00:12:25Ich habe ihn so verstanden.
00:12:26Vielleicht spreche ich den Namen nicht richtig an.
00:12:28Signorita Morello?
00:12:29Ja.
00:12:29Dieser Brief ist eben für Sie abgegeben worden.
00:12:31Von wem?
00:12:32Ein Fliegersoldat.
00:12:35Moment.
00:12:38Hoffentlich nichts Unangenehmes.
00:12:41Einem so schönen Morgen.
00:12:46Sie müssen sich leider noch ein Weilchen gedulden.
00:12:49Signor Dätchen ist heute verhindert.
00:12:52Der Dienst.
00:12:56Grazie, Signorita.
00:12:59Man soll den Tag nie vor dem Abend loben.
00:13:09Musik
00:13:38Ja, der erste Eindruck gut. Man kann sich direkt heimisch fühlen in Argentinien. Wie in Landsleuten.
00:13:44Das ist noch gar nichts. In Uruguay sitzen mehr, die ganz fetten Bonsen.
00:13:50Die deutschen Spezialisten sind eben überall gefragt, sogar in Südamerika.
00:13:54Na, immer. In Montevideo hocken vom Krieg ja noch 200 Jogosleute.
00:13:57Ach, was machen die denn?
00:13:59Das selbe. Was denn sonst?
00:14:03Ja. Und Sie, Senior Coronel, das geht mir ganz schwer über die Lippen.
00:14:08Wollen Sie hier für alle Zeiten Wurzeln schlagen, oder?
00:14:10Ja, hören Sie, bis Sie zu Hause die Wurgen geglättet haben und keinen Tag länger.
00:14:15Da müssen Sie mir sagen, wann ich die Koffer packen kann. Ich möchte nämlich nicht gerne überrascht werden.
00:14:19Aber langsam mit den jungen Pferden. Aber unsere Zeit kommt, Hädchen. Das ist so sicher wie das Arme in der
00:14:24Kirche.
00:14:25Adenauer holt uns nach Hause, bevor ihm die Sozis die Zügel aus der Hand nehmen.
00:14:28Das glaube ich nicht. Wie weit?
00:14:32Ja, das sind jetzt circa, circa 160 Kilometer Nord und Wett.
00:14:39Ja, also ich glaube nicht, dass die uns in Europa wiedersehen wird. Das heißt, bis auf mich, wenn ich an
00:14:45meine Erlebnisse mit den Herren Franzosen denke.
00:14:46Ja, Gott sei Dank haben die unter den Alliierten am wenigsten zu sagen. Die Amerikaner forcieren das neue Amt Lang.
00:14:53Mich persönlich stört dabei nur, dass der Chef ein Zivilist sein wird.
00:14:56Ach nee, Herr Obers, da bin ich ganz anderer auf. Das ist doch ein, wie soll ich sagen, hervorragender Schachtzug
00:15:01von Herrn Adenauer.
00:15:02Wieso?
00:15:03Lang ist ein unbelasteter Mann und der braucht doch bloß seinen Namen zu geben. Verstehen Sie?
00:15:09Ja, das ist doch ein, wie soll ich sagen.
00:15:37Los, Beeilung. Der Chef wartet nicht mehr.
00:15:42So sehnsüchtig hat ihr Stanz ja lange nicht auf Material von drüben gewartet. Es tut sich endlich irgendwas, wie?
00:15:47Na, es wurde auch Zeit. Kommen Sie, Däntchen, der Platz ist bewacht.
00:15:51Wann sind wir wieder zu Hause? Weihnachten?
00:15:54Die Gegend hier fällt einem langsam auf den Wecker. Ein Königreich für einen deutschen Eichenwald.
00:16:25Spann hier.
00:16:47Sehen Sie sich ein bisschen um, Dädchen. Wenn Sie genug davon haben, im Gästehaus wartet ein Zimmer auf Sie. Sogar
00:16:52mit Klimaanlage.
00:16:53Ich werde mir die Gegend ein bisschen beschnuppern.
00:16:55Herr Oberst, wenn Sie mir bitte folgen würden, das Zeug in die Adjutantur.
00:17:01Schauen Sie uns jetzt.
00:17:02Okay.
00:17:30Sind Sie beim ersten Mal, das ist noch ganz spannend.
00:17:33Für Sie ist das sicherlich alles sehr interessant.
00:17:36Aber wir haben das hier alle Tage.
00:17:38Sagen Sie, gehört das alles zu Estancia?
00:17:40Ja, soweit Sie sehen können.
00:17:43Kann man denn das alles im Auge behalten?
00:17:45Weil dieser weiträumig bleibt.
00:17:47Wer garantiert, dass hier nicht Leute herkommen, die das alles nichts angeht?
00:17:53Es gibt ja praktisch nur einen Zugang von Süden her.
00:17:56Und das ist die Brücke von Santa Rosa über den Rio Primero.
00:18:00Und wird die passiert, das wissen wir.
00:18:01Ja, günstig.
00:18:03Um 16 Uhr wird gegessen.
00:18:05Dann ist die Hitze vorbei.
00:18:07Wir fahren schon.
00:18:10Den Wagen schicken wir später wieder zurück.
00:18:20Das lasse ich mir nicht bitten.
00:18:22Was denken Sie diese, diese leise Trainer vom Rhein eigentlich?
00:18:25Feiglinge.
00:18:26Das könnte Ihnen so passen.
00:18:27Unsere Erfahrung.
00:18:28Die wir, weiß Gott, teuer genug bezahlt haben.
00:18:30Unsere Studien, unsere Pläne.
00:18:31Und zwar detaillierte Pläne.
00:18:32Tja.
00:18:33Sie wollen sie.
00:18:34Sie wären blöd, wenn Sie darauf verzichten würden.
00:18:37Nirgendwo sonst finden Sie einen Stab mit so reicher Austerfahrung.
00:18:40Sehr richtig.
00:18:40Aber ich empfinde es als persönliche Beleidigung von mir zu verlangen, dass ich im Dunkel
00:18:44bleibe, dass ich vielleicht die Fäden ziehe, während andere auf meine...
00:19:02...und ich denke dabei nicht nur an die Herrschaften im Osten.
00:19:05Meinen Sie, der Tommy hätte Dünnkirchen vergessen?
00:19:07Oder der Armee, die er denn?
00:19:09Und da ist es doch wohl taktisch klüger, an die Wehrmachtsspitze nicht gerade Kameraden
00:19:13zu stellen, deren Namen bei den anderen peinliche Erinnerungen erwecken.
00:19:19Ich kann Ihnen nur beipflichten, Herr Riedel.
00:19:21Ich glaube, Sie eifern sich völlig umsonst.
00:19:23Wie das?
00:19:23Wir sollten nicht den Fehler machen, unsere eigene Arbeit zu unterschätzen.
00:19:28Herr Blank bietet uns nicht mehr und nicht weniger, als führend an der Schaffung der
00:19:32theoretischen Grundlagen dieser Bundeswehr mitzuarbeiten.
00:19:37Ja, zum Teufel, was wollen Sie denn mehr?
00:19:39Wenn wir die Bundeswehr planen, so kann das doch nur heißen, neue Maschinen, neue Montur,
00:19:42aber der Geistertruppe, so! Und darauf kommt's dran!
00:19:46Ob ich diese Planung in voller Uniform mache oder insgeheimen, das ist mir doch scheißegal.
00:19:50Der Meinung bin ich auch.
00:19:52Ich nicht?
00:19:53Na, dann eben nicht. Also zur Sache, meine Herren.
00:20:09Das ist nicht.
00:20:13Sie sind niemhäppig.
00:20:23Was ist?
00:20:26Der Arme, ich kann ihn nicht bewegen.
00:20:28Sattel dein Pferd, du musst zum Arzt. Kannst du dich wenigstens im Sattel halten?
00:20:31Ja, es wird schon gehen.
00:20:35Na ja.
00:20:39Ist ausgekugelt. Halt mal fest.
00:20:42So.
00:20:50Komm mal hoch.
00:20:53Mach mal so, mach mal richtig so. Bewegen mal.
00:20:57Ja, siehste, deswegen brauchst du nicht zum Arzt.
00:21:02Danke, Senior.
00:21:06Ja, was ist denn nun, Kapitän? Vom Essen halten Sie wohl gar nichts.
00:21:10Na, ich komm ja schon.
00:21:32Mit dem guten Riedel geht manchmal das Temperament durch. Wenn ich mir eine Bemerkung gestatten darf, Herr General, mit seiner
00:21:39Draufgingerei kann er leicht alles kaputt machen.
00:21:41Was Herr Blank und wir mühsam aufzubauen versuchen.
00:21:44Dazu lassen wir es nicht kommen, mein lieber Größing.
00:21:47Wenn Herr Riedel nicht in größeren Kategorien zu denken weiß, so ist das seine Sache. Wir können es.
00:21:53Ich selbst fliege nach Paraguay.
00:21:55Ich gedenke darauf hinzuarbeiten, dass unsere Herren auf eine persönliche Beratung zwischen uns und dem Stab der künftigen Wehrmacht drängen.
00:22:02Zumal ja unsererseits seine Vorgabe erfolgt ist.
00:22:04Soviel ich weiß, hat Bonn die Studie des General von Manteufel über die Aufstellung einer Armee aus Front der fahrenden
00:22:09Soldaten sehr wohlwollend geprüft.
00:22:10Ganz recht. Wollen Sie?
00:22:12Oh ja, danke.
00:22:13Nur von Manteufel ist Panzerfachmann. Von der Fliegerei beispielsweise versteht er so viel wie die Kuh vom Tanzen.
00:22:19Nee, nee, wenn das mal spruchreif ist, dann rechne ich sehr stark auf Sie.
00:22:23Zumal die von Ihnen vertretene Ansicht absolut meinen Intentionen entspricht.
00:22:27Vom Wendlingen, danke, Herr General.
00:22:28Ja, ist schon gut. Es liegt eine ganze Menge in der Luft.
00:22:31Zwei Linien zeichnen sich ab. Nummer 1, die Franzosen mit ihrem Plevenplan, eine europäische Streitmacht des Westens.
00:22:38Linie 2, der Nordatlantik-Pakt Washington, eine europäische Streitmacht unter amerikanischem Befehl.
00:22:45Tja, ich persönlich zweifle nicht daran, dass Herr Adenauer die zweite Variante wählen wird.
00:22:50Aber wie dem auch sei, in jedem Falle wird ein deutscher Beitrag gefragt sein.
00:22:56Ich bitte um Entschuldigung. Wir können nach Prag weiß starten, Herr General.
00:23:00Wenn Sie nichts dagegen haben, dass ich heute Ihr Pilot bin.
00:23:02Welche Ehre?
00:23:04Ich möchte mich von den Herren in Paraguay auf einige Zeit verabschieden.
00:23:07Ich bin eingeladen worden, in Deutschland eine Reihe von Vorträgen zu halten.
00:23:11Aha.
00:23:12Die Heimat hat den Mann nicht vergessen, der auf 2530 Feindflüge zurückblicken kann.
00:23:16Und wer hat Sie eingeladen?
00:23:17Ein Herr von Taten.
00:23:19Und ich werde die Stunde nutzen, solange ich unvergessen bin.
00:23:22Na, strafen Sie schon mal die Maschine.
00:23:24General?
00:23:25General?
00:23:31Da ist der blöd, der alte Himmelhund.
00:23:35519 Panzer, das Schlachtschiff Marat und zwei Kreuzer.
00:23:38Höchst dekorierter Offizier im Weltkrieg II.
00:23:41Aber in puncto Taktik immer noch eine Null.
00:23:44Na ja, das verlangt ja auch niemand von ihm.
00:23:46Tun Sie mir einen Gefallen, lieber Koysig.
00:23:48Besprechen Sie folgendes mit Wachleiterkutz.
00:23:50Na ja.
00:23:58Na dann, guten Flug, Herr General.
00:24:10Habe verstanden, Herr Oberst.
00:24:12Ich leite das in die Wege.
00:24:13Man wird drüben ein wachsames Auge von Riedel haben.
00:24:15Herr Kutzener, lassen Sie die Herren in der Bundesrepublik deutlich wissen,
00:24:18dass sich das Kameradenhilfswerk vom Alleingang des Herrn Riedel distanziert.
00:24:21Bin ich verstanden worden?
00:24:22Vollkommen, Herr Oberst kann sich ganz auf mich verlassen.
00:24:24Riedel wird versuchen, mit den Großkopfenden in Bonn zusammenzutreffen.
00:24:27Ich weiß nicht, wie weit die Beziehungen dieses Herrn von Tappen reichen,
00:24:29aber uns liegt absolut nichts an derartigen Begegnung.
00:24:31Klar, schon klar.
00:24:32Danke.
00:24:42Ah, die Silberpfeifer.
00:24:44Hübsche Maschine.
00:24:45Hier herrscht ja ein regger Flugverkehr.
00:24:48Das ist General Albrecht.
00:24:50Riedel fliegt die Maschine.
00:24:51Ah, das ist Riedel.
00:24:52Da habe ich mich doch nicht getäuscht, als er rauskam.
00:24:55Was halten Sie von ihm?
00:24:57Ich habe nie die Ehre gehabt, ihn persönlich kennenzulernen.
00:25:00Idol.
00:25:03Mehr nicht, leider.
00:25:05Wir starten jetzt auch?
00:25:07Nein, noch nicht.
00:25:08Wir warten, bis die zurück sind.
00:25:13Senor Lopez?
00:25:15Ja?
00:25:16Bitte?
00:25:17Sie führen hier Charterflüge aus.
00:25:20Wo soll es denn hingehen?
00:25:22Und wann?
00:25:22Zu den Ausläufern des Gran Chaco.
00:25:24Darf man fragen, was?
00:25:25Ja, ich habe hier für ihn illustriert, ein paar Luftaufnahmen zu machen.
00:25:29Ah, da bin ich genau der richtige Meinung für Sie.
00:25:30Meine alte Juanita ist nicht die schnellste, aber zu fotografieren, die geschaffen.
00:25:33Ich bin mal für eine Filmgesellschaft geflogen.
00:25:34Ich weiß, was Sie brauchen.
00:25:35Kommen Sie, steigen Sie ein.
00:25:36Machen Sie einen Brückenflug.
00:25:37Moment, Moment, Moment mal.
00:25:37Vom Gran Chaco würden wir weiterfliegen.
00:25:40Zum Zusammenfluss von Paraná und Paraguay.
00:25:43Das Grenzgebiet?
00:25:44Tut mir leid, Senor, aus dem Geschäft fährt nichts.
00:25:47Ja, aber...
00:25:48Ich bin zweimal dort gewesen und beide Male gab es Ärger.
00:25:51Wegen der Grenze?
00:25:52Weiß ich nicht.
00:25:54Beim ersten Mal hatte ich hinterher die Bullen auf dem Hals.
00:25:56Mein Passagier hatte Rauschgift abgeworfen.
00:25:58Sie können alles durchkramen, was ich...
00:26:00Beim zweiten Mal...
00:26:03Wissen Sie, was das ist?
00:26:04Da bin ich mit einem Wissenschaftler geflogen.
00:26:07Flug sogar eingereicht und genehmigt.
00:26:09Und genau da, wo Paraná und Paraguay zusammenfließen,
00:26:13gab es Feuer.
00:26:14MG-Feuer.
00:26:15Ratatatatatata!
00:26:16Da sind wir mit Ach und Krach davongekommen.
00:26:18Die Ecke sieht mich nicht wieder.
00:26:19Haben Sie den Vorfall nicht angezeigt?
00:26:21Hab ich, hab ich.
00:26:22Aber die Polizisten in Corrientes haben bloß dämlich gegrinst.
00:26:25Ohne mich, Senor.
00:27:01Ah, Senor Kapitan.
00:27:03Welche Freude.
00:27:05Guten Abend, Pedro.
00:27:06Das Feuer hat mich angelockt.
00:27:07Bitte.
00:27:09Kommen Sie ans Feuer und seien Sie unser Gast.
00:27:11Setzen Sie sich.
00:27:13Also, guten Abend allerseits.
00:27:15Guten Abend, Senor.
00:27:18Sie sind weit gelaufen.
00:27:20Wie gesagt, das Feuer,
00:27:23die Luft der Suppe in der Nase.
00:27:26Da bin ich neugierig geworden.
00:27:32Seid ihr jede Nacht hier draußen?
00:27:33Die Herde darf nicht allein bleiben.
00:27:36Manchmal kommt der Puma oder Jaguar.
00:27:38Sucht Beuten.
00:27:40Es ist schlimm, wenn die Herde flüchtet.
00:27:42Große Verluste, Senor.
00:27:46Welches ihr Pferd?
00:27:48Der Braune, gleich vorn.
00:27:49Seigen Sie es mir.
00:27:50Sehr gerne.
00:27:51Kommen Sie.
00:27:55Kommen Sie, Senor.
00:27:56Ja, ja.
00:28:02Ich habe es selbst zugeritten.
00:28:05Es gibt kein besseres Herden.
00:28:07Wenn Sie reiten möchten,
00:28:09Ihnen würde ich es geben.
00:28:10Na doch, nicht gerade bei Nacht.
00:28:12Vielleicht ein andermal.
00:28:14Ich habe eine Frage, Pedro.
00:28:16Wohin startete eine Silberpiper?
00:28:18Als ich landete, habe ich keine gesehen.
00:28:21Gibt es hier noch einen anderen Flugplatz?
00:28:22Das Flugzeug steht im Berg.
00:28:24Ein großer Schuppen mit Erde abgedeckt.
00:28:27Es ist verboten, darüber zu sprechen.
00:28:30Schade, das wusste ich nicht.
00:28:32Dann reite ich ihn andermal.
00:28:34Senor,
00:28:36was möchten Sie wissen?
00:28:37Pedro, ich möchte gerne wissen,
00:28:38wohin die Silberpiper fliegt.
00:28:41Ich möchte Ihnen gerne helfen, Senor.
00:28:43Aber das weiß ich nicht.
00:28:45Dorthin,
00:28:45in Richtung des Sonnenaufgangs.
00:28:48Wo Parana und Paraguay zusammenfließen.
00:28:50Sitzen immer dieselben drin?
00:28:51Es sind eben unsere Essentieros.
00:28:53Sie bleiben einen Tag weg,
00:28:55manchmal auch zwei.
00:28:56Danach kommen Sie wieder zurück.
00:28:58Und wie oft fliegt Sie?
00:28:59Immer wenn das Flugzeug hier ist,
00:29:00mit dem Sie gekommen sind, Senor.
00:29:03Na gut, gehen wir.
00:29:04Was macht denn Ihr Arm?
00:29:06Gut.
00:29:32Gar nicht neugierig, was hier los war?
00:29:35Ich habe Sie hin und her zu schaukeln, Senor.
00:29:37Keine Fragen zu stellen.
00:29:38Man kann es auch übertreiben,
00:29:39solange wir uns kennen.
00:29:41Wenn es nach Hause geht, nach Deutschland.
00:29:43Hätten Sie nicht Lust,
00:29:44als mal in Adjo mitzukommen?
00:29:46Oh ja.
00:29:47Hätte ich schon Lust.
00:29:49Nur die Franzosen, Senor.
00:29:51Die haben da nichts mehr zu sagen.
00:29:53Würde Sie das nicht reizen,
00:29:54mal von Anfang an dabei zu sein?
00:29:55Das würde mich schon reizen.
00:29:56Mit Ihnen als Chef, jederzeit.
00:29:58Das ist doch ein Wort.
00:30:00Nein, genau andersrum.
00:30:02Da oben sind wir lang zu flogen.
00:30:03Moment.
00:30:04Ja, ich habe gesucht.
00:30:06Was sagen denn die Kerzen?
00:30:07Eine Kerze mit mir.
00:30:08Kapitann Däthchen!
00:30:09Ich komme.
00:30:10Sieh mal den Magneten an.
00:30:16Sehen Sie sich das mal an?
00:30:20Bodenlose Schwanerei.
00:30:22Ist heute mit der Post gekommen?
00:30:26Na, ganz schöner Ruhm.
00:30:27Das kann man wohl sagen.
00:30:30Es fehlte noch.
00:30:32Ausgerechnet jetzt.
00:30:34Schön, es ist kein Geheimnis,
00:30:35dass Leute von uns hier sind.
00:30:36Aber so mit Straße und Hausnummer
00:30:38und ausgerechnet ich.
00:30:39Wem schadet denn das?
00:30:41Na, mir, Menschenskind.
00:30:42Sie können sich doch denken,
00:30:43dass solche Schmierereien
00:30:44von den Missvergnügten zu Hause
00:30:45an die große Glocke gehängt werden.
00:30:46Wenn wir auf diese Weise im Gespräch sind,
00:30:48na, dann gute Nacht, Marie.
00:30:49Können wir unsere gemeinsame Reise
00:30:50zum künftigen Stab der Luftwaffe
00:30:51in den Schornstein schreiben?
00:30:53Ja, da.
00:30:55Fein war's.
00:31:04Er hat es geschafft.
00:31:05Ja, Stein.
00:31:07Das, das sagt alles.
00:31:08Die Karte aus München vom Dezember
00:31:10war ein Anhaltspunkt.
00:31:11Das ist die Bestätigung.
00:31:13Der Fotograf hat auf Größen gezielt
00:31:15und hätte vor Schneeben beierwischt.
00:31:17Eindeutig.
00:31:19Wo kriege ich jetzt ein paar Blumen her?
00:31:23Ich fahre bei seiner Mutter vorbei.
00:31:32Was denn?
00:31:33Und die Zeitung nimmst du nicht mit?
00:31:34Na, klar.
00:31:36Sie freut sich doch, wenn sie ihn sieht.
00:31:38Wenn es doch nur ein Zeitungsbild ist.
00:31:39Du hast recht.
00:31:41Sie hat ja auch einen Grund,
00:31:42stolz auf ihn zu sein.
00:31:43Hallo, Gitti, ich bin's.
00:31:44Hör mal zu, ich brauche ein paar Blumen.
00:31:46Sag mal, bist du bei Trost?
00:31:47Um diese Jahreszeit.
00:31:48Was heißt denn diese Jahreszeit?
00:31:49Ja, und was für Blumen soll ich auch sein?
00:31:50Sehr gute.
00:31:51Auch das noch.
00:31:52Sag mal, wann brauchst du die Dinge denn?
00:31:53Sofort.
00:31:54Du bist wohl verrückt.
00:31:56Gelbe Rosen.
00:31:59Was ist denn?
00:32:10Musik
00:32:28Journal Parisien setzt seine Ermittlungen fort.
00:32:31Wahrscheinlich bin ich der Nächste.
00:32:32Ja, bin ich auch schon.
00:32:33Weiß bloß noch nicht, wer ich bin.
00:32:35So eine Scheiße!
00:32:37Ich stelle Sie vom Dienst frei.
00:32:38Nehmen Sie die Cessner und holen Sie kurz noch von der Instanz, ja.
00:32:40Der weiß, wie man solche Leute findet.
00:32:43Na, was ist?
00:32:45Ja, August, ich bin gegen Kutzner.
00:32:47Wieso?
00:32:48Er ist ein altes Glatschmaul.
00:32:50Sie kennen doch die Situation da.
00:32:52Und schon ist einer dran und schiebt Sie beiseite.
00:32:55Beiseite?
00:32:57Unter dem Vorwand, Sie aus der Schusslinie zu halten, verstehen Sie?
00:33:00Und wer soll die Sache bereinigen?
00:33:02Ich.
00:33:03Trauen Sie sich das zu?
00:33:05Einen Anhaltspunkt habe ich ja schon.
00:33:07Da.
00:33:08Das Bild muss von oben aus fotografiert worden sein.
00:33:12Aus einem der Häuser, die der Schule gegenüberliegen.
00:33:36Na ja, Senioren, das wäre der einzige Wagen, der Ihren Anforderungen entspricht.
00:33:43Nicht mehr ganz neu, aber auch nicht tot zu kriegen.
00:33:48Ah ja, hat Antrieb.
00:33:51Und Gelände gängig.
00:33:53Einen Tank für 600 Kilometer.
00:33:56Gut, den nehm ich dann.
00:33:58Ich werde ihn ungefähr 14 Tage brauchen.
00:33:59Wann wollen Sie ihn abholen?
00:34:01Übermorgen früh, geht das?
00:34:03Ja, gut, gut, gut.
00:34:05Der nimmt den.
00:34:14Heute ist es ruhig, aber sonst, die Fliegerschule da drüben, den ganzen Tag donnernt und kracht
00:34:18es dort.
00:34:19Das ist vielen Senioren zu laut.
00:34:20Dabei gewöhnt man sich schnell daran.
00:34:22Sie hören es schließlich gar nicht mehr.
00:34:23Oh.
00:34:25Wer hat als Letzter hier gewohnt?
00:34:27Ein Ausländer.
00:34:28Ein lebenswürdiger Mensch.
00:34:29In den Tagen war es besonders schlimm mit der Fliegerei.
00:34:31Wahrscheinlich ist er deshalb ausgezogen.
00:34:32Hat er eine Kamera gehabt?
00:34:33Ein Fotoapparat?
00:34:35Ja, hat er einen.
00:34:36So einen altmodischen.
00:34:38Aha.
00:34:41Aber warum fragen Sie ihn?
00:34:43Hat er etwas Verbotenes getan?
00:34:44Sind Sie von der Staatspolizei?
00:34:46Um Gottes Willen.
00:34:48Französisches Filmpack, deshalb.
00:34:51Wohin ist er gezogen?
00:34:52Weiß ich nicht.
00:34:53Können Sie mir helfen, ihn zu finden?
00:34:55Ich hätte mich zu gerne mal ein bisschen mit ihm unterhalten, so von Franzose zu Franzose.
00:35:01Wie hieß er eigentlich?
00:35:02Auch da kann ich Ihnen nicht helfen.
00:35:03Alles, was ich weiß, er wollte ein Auto leihen und er fragte nach einem Verleih.
00:35:06Aha.
00:35:06Und Sie haben ihn einen genannt?
00:35:08Nein.
00:35:08Ich kenne keinen.
00:35:11Ihr Französischer Bekannter will morgen um sechs den Jeep abholen.
00:35:14Danke.
00:35:14Bitte.
00:35:14Äh, Feuer?
00:35:15Na, ich rauche doch nicht auf Ihrer Tankstelle.
00:35:17Ja, wenn Sie, Senior André, sehen wollen, kommen Sie am besten morgen hierher.
00:35:20Das wird das Beste sein.
00:35:21Komme ich morgen früh um sechs.
00:35:22Ja, ja, kommen Sie ruhig vorbei.
00:35:23Gut.
00:35:24Ciao.
00:35:24Ciao.
00:35:25Ciao.
00:35:26Ciao.
00:35:33Ciao.
00:35:38Ciao.
00:35:50Musik
00:36:37Nehmen Sie mich ein Stück mit, meine Mühle ist sauer.
00:36:39Steigen Sie ein.
00:36:40Das ist nett von Ihnen.
00:36:42Wo soll es denn hingehen?
00:36:44Ganz ruhig, Senor Déti, mich täuschen Sie nicht.
00:36:47Wozu die Maskerade, Kapitän?
00:36:50Ist aber gar nicht nett von Ihnen.
00:36:54Entschuldigen Sie, tut mir leid.
00:36:56Sind klar, dass Sie sich in Lebensgefahr befinden?
00:36:58Ich weiß, was ich tue.
00:37:00Es wäre klüger gewesen, wenn Sie mit Ihren Veröffentlichungen erst in Paris begonnen hätten.
00:37:04Zeitverlust.
00:37:05Ach, wissen Sie, Zeitverlust.
00:37:07Sie werden die Erstanz ja nicht erreichen.
00:37:09Man wird Sie abfangen.
00:37:11Estanz ja?
00:37:15Sie werden verstehen, dass ich jetzt was unternehmen muss.
00:37:19Ich verstehe.
00:37:21Hier.
00:37:23Man wird Sie frühestens hier zu stoppen versuchen.
00:37:27Die Brücke hinter Santa Rosa ist so schmal, dass Sie im Schritt fahren müssten.
00:37:32Links und rechts des Flusses ist Wald.
00:37:34Nebenbei gesagt ein ideales Versteck.
00:37:38Verhalten Sie die Karte, werden Sie gebrauchen können.
00:37:45Hallo, Senores.
00:37:46Sie wissen nicht, wie es weitergeht?
00:37:48Kann ich Ihnen behilflich sein?
00:37:49Alles in Ordnung.
00:37:50Nur eine kleine Kaffeepause, mehr nicht.
00:37:52Dann lassen Sie sich den Kaffee gut schmecken.
00:37:54Gute Weiterfahrt.
00:37:55Trotzdem, vielen Dank.
00:38:05Warum tun Sie das?
00:38:07Ich will uns beiden Schereien ersparen.
00:38:11Sie kennen diese Erstanz ja nicht, wahr?
00:38:13Ja, vom Hörensagen.
00:38:14Es gibt dort nur verhältnismäßig kleine Fische.
00:38:17Die Großen sitzen in Paraguay.
00:38:21Wo Paraná und Paraguay zusammenfließen.
00:38:23Wenn Sie es wissen, warum fragen Sie?
00:38:25Ich könnte mich irren.
00:38:27Ich an Ihrer Stelle würde gleich nach Paraguay fahren.
00:38:31Wohin die Flugzeuge fliegen.
00:38:33Ach, haben Sie welche gesehen?
00:38:35Nein.
00:38:36Den zweiten Schritt nicht vor dem ersten.
00:38:38Ich muss diese Estanz ja fotografieren.
00:38:40Ich brauche Belege.
00:38:42Wissen Sie, als ich anfing, die Spur der Wölfe zu recherchieren,
00:38:44hatte ich nur einige Agenturmeldungen vom September 1944 in der Hand.
00:38:48Es hieß, einige Nazigrößen hätten in Südamerika Grundbesitzer worden.
00:38:52Es war auch die Rede von einem U-Boot,
00:38:53dass unser Befehl des Kapitänleutnants Lütt in Gedingen bereitliegen sollte,
00:38:57um Nazigrößen nach Lateinamerika überzusetzen.
00:38:59Ich stand diesen Dingen sehr skeptisch gegenüber.
00:39:01Aber irgendwo muss man ja ansetzen.
00:39:03Möchten Sie noch was?
00:39:04Lieber Klares Wasser.
00:39:06Haben Sie mal die Gästeliste von Metelmilsotis durchgeblättert?
00:39:09Mhm.
00:39:10Am 23. sind auch zwei deutsche Herren abgestiegen.
00:39:14Hinter den Namen steht, welche Konzerne Sie vertreten.
00:39:16Die Firmen sind genauso gut in Paris bekannt wie in Berlin oder London.
00:39:20Risto.
00:39:23Ein gewisser Oberst Krösing ist dort ja wohl häufiger Gast.
00:39:27Sie müssen doch nicht alles wissen.
00:39:30Und Fräulein Carmela Morello fühlte sich ja auch recht alleingelassen.
00:39:34Von mir?
00:39:34Mhm.
00:39:35Da haben Sie doch 50 Zeilen gut bei Ihrem Chef.
00:39:38Jedenfalls vielen Dank für die Warnung.
00:39:40Ich möchte mich gern bei Ihnen revanchieren, Herr Däthchen.
00:39:43Ganz einfach.
00:39:45Vergessen Sie mich.
00:39:47Schon geschehen.
00:39:56Gut, die Jungs.
00:39:57Sehr schön.
00:40:09Was ist los?
00:40:10Ich war Ihnen dicht auf den Fersen, habe ihn nicht mehr bekommen.
00:40:13Jedenfalls ein französischer Reporter hat sich ein Jeep gemietet.
00:40:16Befindet sich auf dem Weg zum Gran Chaco.
00:40:17Zur Estancia.
00:40:18Was will er da?
00:40:19Keine Ahnung.
00:40:20Jedenfalls fährt er so Richtung Norden.
00:40:22Zur Funkbude.
00:40:22Los.
00:40:23Kurz noch benachrichtigen.
00:40:52Wenn man doch solche Leute dazu bringt,
00:40:54könnte sich vorher anzumelden.
00:40:55Dann wäre alles viel leichter.
00:41:36Wie geht's denn weiter?
00:41:39Jetzt sind wir hier.
00:41:40Ah, das sehe ich.
00:41:41Dann müssen wir runter zum Rio Primero.
00:41:42Das ist der einzig fahrbare Weg zur Estancia.
00:41:44Da muss er lang.
00:41:45Kein Verkehr, da können wir eine Ruhe erledigen.
00:41:48Hier.
00:41:48Ach, hinter der Brücke von Santa Rosa.
00:41:54Und kein Risiko eingehen.
00:41:57Nur wer ganz sicher ist, gibt Feuer.
00:42:00Und zum Schluss?
00:42:01Benzin drüber und anstecken.
00:42:03Es wird ein Unfall.
00:42:04Schade um den Mann.
00:42:05Ja, ja Hansch, aber jetzt versteck erst mal den Wagen.
00:42:07Ich bin ein Unfall.
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00:44:38Verflucht noch mal, wo bleibt er denn?
00:44:46Jetzt kann er kommen.
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00:47:11Die Amerikaner sind praktische Leute. Wir schätzen es durchaus, wenn eine Armee von erfahrenen Leuten geführt wird, von Leuten wie
00:47:17ein Oberst Krösing und Ihnen.
00:47:19Sie sind beide nicht an exponierter Stelle tätig gewesen, sie haben ihre Pflicht getan.
00:47:23Und wenn es im Eifer des Gefechts Übergriffe gab, Lappalien in Kürze vergessen.
00:47:29Wir möchten verhindern, dass der rasche und reibungslose Aufbau der Bundeswehr durch Leute verkompliziert wird,
00:47:34die früher zu weit vorgeprescht sind und die trotz aller Entnazifizierungs-Persil-Scheine nur eine Belastung für uns wären.
00:47:41Diese Uneinsichtigen muss man daran hindern, Porzlan zu zerschlagen.
00:47:45Verstehe. Und das verlangen Sie von mir?
00:47:47Aber nein, nicht doch. Wir möchten lediglich in der Lage sein, rechtzeitig einzugreifen, wenn unseren gemeinsamen Interessen in der genannten
00:47:53Weise Gefahr droht.
00:47:55Ein Mann wie Sie würde ich gerne zu meinen Informanten zählen und die Central Intelligence Agency verfügt über erhebliche Mittel
00:48:01für solche Zwecke.
00:48:02Es geht mir nicht ums Geld. Etwas Überraschendes alles.
00:48:07Außerdem bezweifle ich, dass Sie Ihre Freude an mir hätten. Ich bin Flieger.
00:48:12Wollen Sie nicht möglichst bald wieder nach Deutschland zurück?
00:48:14Ja, natürlich.
00:48:17Sehen Sie, da haben wir doch einen gemeinsamen Nenner.
00:48:20Wenn das die CIA in die Hand nimmt, ich werde zu gegebener Zeit auf Sie zukommen, Senior Detien.
00:48:41Senior Kapitan!
00:48:42Ja?
00:48:43Wohnen Sie auch hier jetzt?
00:48:45Sagen Sie, ist das Ihr Zimmer?
00:48:46Ja. Kommen Sie auf einen Drink?
00:48:48Ja, gerne.
00:48:50Senior Rita, ich habe eine Frage. Wer wohnt denn in der 24?
00:48:53Niemand, Senior. Zimmer 24 ist zurzeit gar nicht belegt.
00:48:58Sie kennen doch einen Mr. Wilson?
00:49:00Mr. Wilson? Nein, nie gehört, Senior Kapitan.
00:49:03So.
00:49:05Aber das hier haben Sie geschrieben?
00:49:06Nein.
00:49:08Wie kam der Mann darauf, Ihren Namen zu verwenden?
00:49:11Weil Sie eine Einladung von mir nicht abschlagen würden.
00:49:15Aha, aller guten Dinge sind drei.
00:49:17Und woher wusste Mr. Wilson von unserer Verabredung?
00:49:21Schieben Sie in einem beliebigen Hotel eine Fünf-Dollar-Note über den Tisch.
00:49:28Wir haben immerhin zweimal zusammen getanzt.
00:49:33Salute.
00:49:34Salute.
00:49:43Nicht nett, was Sie mir zutrauen?
00:49:45Entschuldigen Sie. Ich war ganz einfach überrascht.
00:49:49Die Yankees haben eine seltsame Art, Geschäft zu machen, vor allem in Lateinamerika.
00:49:54Ich würde vorsichtig sein.
00:49:57Mein Vater hat für diese Kerle nichts übrig.
00:49:59Sie drängen sich überall hinein.
00:50:01Und im Grund sind sie unseriös.
00:50:04Er macht ausschließlich mit Ihren Landsleuten Geschäft,
00:50:07schon weil sie sehr auf ihn angewiesen sind.
00:50:09Und die deutschen Firmen kurbeln jetzt mächtig.
00:50:21Warum reden wir eigentlich so viel?
00:50:22Bitte?
00:50:28Immer derselbe.
00:50:29Es geht schon weniger um die neue Armee.
00:50:31Das Tauzin um die Freunde beginnt.
00:50:33Das ist nicht zu fassen.
00:50:36Habe ich Sie richtig verstanden, Herr Oberst?
00:50:38Wird nichts aus unserer gemeinsamen Heimkehr, oder?
00:50:40Wenn die so weitermachen nicht.
00:50:43Nur persönliche Interessen.
00:50:45Sind Sie denn auf diese Herren angewiesen?
00:50:47Die haben immerhin den Ruhm und die großen Namen.
00:50:49Wenn man nicht mit ihnen geht.
00:50:51Das ist ein Trugschluss, Herr Oberst.
00:50:53Ich lese alle deutschen Zeitungen, die man hier kriegt.
00:50:56Reden Sie schon?
00:50:57Mein Eindruck ist, dass die neuen Führer in Bonn gewandte Leute sind.
00:51:00Sie folgen der von den Amerikanern vorgezeichneten Linie,
00:51:03schnell schlagkräftige Verbände aufzubauen.
00:51:05Aber schnell können Sie es nicht.
00:51:06Die Öffentlichkeit würde schockiert sein.
00:51:08Durch die alten, bekannten Namen.
00:51:10Was wäre die Folge?
00:51:11Das kann man sich doch ausrechnen.
00:51:13Protest über Proteste.
00:51:15Na ja, später.
00:51:24Also, worauf wollen Sie hinaus?
00:51:26Wenn ich etwas zu sagen hätte.
00:51:28Na los.
00:51:29Ich würde mir Leute suchen,
00:51:31die nötigen Erfahrungen haben,
00:51:34aber niemals im Blickpunkt standen.
00:51:36Für Fliegerei zum Beispiel.
00:51:38Geschwaderchefs.
00:51:39Die einige von Hunderten waren.
00:51:41Na ja, das leuchtet mir ein.
00:51:43Leider haben Sie nichts zu sagen.
00:51:45Wir beide sind ja ganz einer Meinung.
00:51:46Bloß dieser Klüngel da drin verhandelt mit Bonn.
00:51:49Nicht ich.
00:51:49Und Sie schon gar nicht.
00:51:51Bonn wird den Klüngel nur so weit benutzen,
00:51:53wie es ihn gebrauchen kann.
00:51:55Ich finde,
00:51:56Sie sollten sich rechtzeitig
00:51:58von ihm lösen.
00:52:00So kenne ich Sie ja gar nicht.
00:52:02mit eigenen Gedanken,
00:52:03Oberleutnant Dätchen.
00:52:04Das ist mir neu.
00:52:05Das war Oberleutnant Dätchen,
00:52:06Senior Coronel.
00:52:07Sie selbst haben mich zum Kapital befordert.
00:52:09Also, es würde mich schon reizen,
00:52:11wenn ich als Ihr Adjo
00:52:12in die Heimat zurückkehren dürfte.
00:52:15Weiß schon gar nicht mehr,
00:52:16wie meine Familie aussieht.
00:52:17Meine Tochter muss schon
00:52:18eine richtig junge Dame geworden sein.
00:52:21Wir sollten mit einem Amerikaner gehen.
00:52:23Au-West.
00:52:26Übrigens,
00:52:27Kutzen hat mir gesagt,
00:52:28dieser französische Spinner
00:52:29ist auf und davon.
00:52:30Hat wohl die Hosen vollgekriegt.
00:52:31Na, immer noch besser,
00:52:32als wenn er Kutzenhofer
00:52:33durch die Flinte gelaufen wäre.
00:52:49Sie dürfen sich
00:52:50nicht so werfen lassen,
00:52:51Senior.
00:52:52Gehen Sie einfach
00:52:53im Retros mit.
00:53:00Oh, meine Pause.
00:53:02Er tut ja schon der Arsch weh.
00:53:07Sie wollten mich etwas fragen, Senior.
00:53:10Herr Pedro,
00:53:10Sie kommen doch mehr
00:53:11in der Gegend rum
00:53:12als der Estancierus.
00:53:14Ist in der letzten Zeit
00:53:15ein Fremder aufgefallen.
00:53:16Mann mit dem Fotoapparat.
00:53:19Pepe hat diesen Mann gesehen.
00:53:22Auf der Estancia
00:53:23ist er nicht gewesen.
00:53:24Aber ganz in der Nähe.
00:53:26Er muss wohl
00:53:27ein Gelehrter sein.
00:53:28Er fotografiert
00:53:30Schlangen,
00:53:31Vögel.
00:53:33Wenn Sie es wissen,
00:53:34und Pepe,
00:53:35dann wissen es doch
00:53:36auch die Estancierus.
00:53:38Verstehen Sie?
00:53:39Von uns nicht.
00:53:40Sie sprechen nicht
00:53:41mit unserer Einen.
00:53:43Pedro.
00:53:45Ich muss
00:53:46diesen Mann sprechen.
00:53:48Unbedingt.
00:53:51Eine halbe Stunde
00:53:52von hier.
00:53:52Am Fluss.
00:53:53Zelt.
00:53:54Moment mal.
00:53:55Aber keiner darf es wissen.
00:53:57Verstehen.
00:53:58Reiten wir.
00:53:59und mehr.
00:54:15Marifu.
00:54:28Hallo, Entree !
00:54:33Wer ist da ?
00:54:46Haben Sie was zu trinken?
00:54:47Hallo, Senior Kapitän.
00:54:49Na, so eine Überraschung.
00:54:51Ja, Pfeffer Minstee.
00:54:52Egal, hauptsache was zu trinken.
00:54:54Wen haben Sie da bei sich?
00:54:55Ein Freund von mir.
00:54:56Na, hat man Ihnen noch keinen Besuch abgestattet?
00:54:58Oh, Sie sind der Erste.
00:54:59Da bin ich ja gespannt, wie lange das dauert.
00:55:02Oh, darf ich mal?
00:55:03Ah ja.
00:55:05Ich bin Ihnen dank schuldig.
00:55:06Hat haargenau gestimmt, das mit der Brücke und so?
00:55:09Bei so einer Gelegenheit habe ich natürlich gleich eine Bitte.
00:55:14Ah, hier.
00:55:15Auf den Bildern, die ich gemacht habe.
00:55:17Da ist eine Menge Gesichter.
00:55:20Die allerneueste Denkschrift.
00:55:22Die Herren legen Wert darauf, dass sie im Bundeskanzleramt direkt übergeben wird.
00:55:26Geheime Kommandosache.
00:55:27Nur durch Offizier.
00:55:29Ich halte es nicht für ratsam, dass Sie sich selbst nach Deutschland begeben.
00:55:33Ich verstehe, General.
00:55:35Der Kurier reist nach Frankfurt am Main, Hotel Metropolen.
00:55:39Bei ihm wird Sie ein Mann unter dem Kennwort Vergießmann nicht vorstellen und bringt den Kurier zur genannten Dienststelle.
00:55:46Unterrichten Sie ihn in diesem Sinne.
00:55:48Jawohl, Herr General.
00:55:50Also das ist der Abwehroffizier Kutzner, das ist ganz klar.
00:55:54Aber die anderen kenne ich nicht, die gehören zum Haufen, das ist ganz sicher.
00:55:57Wunderbar.
00:55:58Der Hinterhalt, in den unser Reporter nicht ging.
00:56:00Punkt.
00:56:02Klar, wenn Sie gehört zum Handwerk, was?
00:56:03So was gefällt den Lesern.
00:56:05Immerhin einige neue Namen.
00:56:07Leute, über deren Verbleib bisher nichts bekannt war.
00:56:09Das wird Aufsehen machen.
00:56:10Trotzdem, André, Sie sollten Ihre Zelte abbrechen.
00:56:13Wenn ich sie gefunden habe, können es andere auch tun.
00:56:15Ich bin so vorsichtig wie möglich.
00:56:16Ein paar Tage noch, bis ich sie alle auf der Platte habe.
00:56:18Und dann ab nach Paraguay.
00:56:20Der Silberpfeifer hinterher.
00:56:23Ich habe mich in Miosotis für die Gästeliste interessiert.
00:56:27Die deutschen Geschäftsleute haben nie eine Geschäftsbesprechung geführt,
00:56:30aber ihr Aufkreuzen deckte sich immer mit den Flügen Ihres Herrn Oberst.
00:56:33Hut ab vor Ihren Informationen, Signor André.
00:56:35Und Sie sind überzeugt, dass diese stimmen.
00:56:37Die stimmen.
00:56:39Da können Sie ganz sicher sein.
00:56:40Es gibt auch hier Menschen, die auf unserer Seite stehen.
00:56:43Die den Wölfen auf der Spur bleiben.
00:56:46Ich habe doch recht mit unserer Seite.
00:56:48Spur der Wölfe ist gut.
00:56:51Ja, und dann ab nach Paraguay.
00:56:53Der Weg wird mir nicht lang werden.
00:56:54Unterwegs könnte ich zum Beispiel versuchen, mir über Sie klar zu werden.
00:56:57Sie hatten noch abgemacht, dass Sie mich vergessen.
00:56:59Pardon, aber eine Bitte noch.
00:57:01Könnten Sie den Brief mit nach Cordoba nehmen?
00:57:03Dort gibt es weniger Leute, die einen Brief nach Europa gleich aus der Fassung bringt.
00:57:06Ja, kann ich, aber schreiben Sie noch einiges hinzu.
00:57:08Nämlich, dass sich einige deutsche Konzerne zunehmend für lateinamerikanische Bodenschätze interessieren.
00:57:13Bei den gleichen Firmen, die während des Krieges illegal für die deutsche Rüstung gearbeitet haben.
00:57:17Namen?
00:57:18Das ist Haniel Trast.
00:57:22Besonders die Ferro Stahl AG.
00:57:23Oh, Moment, das muss ich mir aufschreiben.
00:57:25Ja, das muss ich mir auch aufschreiben, sonst vergesse ich das.
00:57:26Haniel Trast, besonders die Ferro Stahl AG.
00:57:28Im Übrigen ist die Ferriera SA in Madrid und die Ulrico SA in Buenos Aires.
00:57:34Ulrico SA in Buenos Aires, Tochtergesellschaft des bundesdeutschen Unternehmens.
00:57:38Seit langem im südamerikanischen Geschäft beschäftigt.
00:57:41Hand in Hand mit der Banco Aleman Transatlantico.
00:57:44Haben Sie das?
00:57:45Transatlantico.
00:57:45Haben Sie das?
00:57:45Ja.
00:57:47Deutsche Überseebank.
00:57:48Wunderbar.
00:57:49Dann kann ich es ja wieder wegmachen.
00:57:50Das haue ich dann gleich in die Maschine.
00:57:52Da bin ich ja schon das zweite Mal an Ihrem Artikel beteiligt.
00:57:54Ich danke Ihnen auch schön für die Information.
00:57:56Bitte, bitte, bitte, bitte.
00:57:59Übrigens, das ist für Sie, zur Erinnerung.
00:58:02Wer ist denn dieser hübsche Junge?
00:58:04Ich hätte Sie noch schon im Jeep geben können, nur da war ich mir noch nicht sicher.
00:58:07Aber jetzt?
00:58:26Kommandant der Braunbach sofort zu mir.
00:58:28Jawohl.
00:58:28Waren Sie die Mühle in Schuppen.
00:58:30Brauchen Sie mich noch, Senior Colonel?
00:58:32Nee.
00:58:33Oder warten Sie mal her.
00:58:33Kommen Sie mit.
00:58:41Sie müssen für ein paar Tage Braunbachs Dienst übernehmen.
00:58:43Urlaub.
00:58:44Davon hat der alte Fuchs mir gar nichts gesagt.
00:58:45Nein, der weiß auch noch nichts von seinem Glück.
00:58:47Das Material muss weg.
00:58:49Schade, dass ich nicht gezählt habe, die wievielte Denkschrift das war.
00:58:51Aber eine persönliche Frage, Herr Oberst.
00:58:53Gehört Braunbach zu Ihnen oder zum Klüngel?
00:59:23Ich bin vorhin mit meiner Bemerkung etwas zu weit gegangen, Senior Corinne.
00:59:26Entschuldigen Sie.
00:59:26Ich bin eben bei der Staatspolizei gewesen, Mädchen.
00:59:29Ehrenwägen.
00:59:35Ist das der Pass, der Ihnen in Rom ausgestellt wurde?
00:59:39Ja.
00:59:41Nehmen Sie ihn an sich, Senior Alfredo Rustico.
00:59:45Und wenn Sie mal reingucken würden, könnten Sie ein neues Visum sehen.
00:59:49Das ist der Bundesrepublik.
00:59:53Ich habe es mir überlegt.
00:59:54Ich glaube, Sie sind der geeignetere Kurier.
00:59:57Ihr Flug ist für morgen gebucht.
00:59:59Sie fahren noch heute Nacht nach Rio.
01:00:00Zu viel aus.
01:00:01Seit wann bieten Sie Ihrem Chef keinen Stuhl an?
01:00:04Ja, bitte, Chef.
01:00:07Ja.
01:00:09Über das Dienstliche sprechen wir später.
01:00:11Hier.
01:00:12Diese beiden privaten Briefe nehmen Sie mit, der an meine Frau.
01:00:15Ja.
01:00:16Und dieser darf nicht in falsche Hände kommen.
01:00:18Erinnern Sie sich an General Kammerhofer?
01:00:19Natürlich.
01:00:21Das hier ist seine Privatadresse.
01:00:23Vielleicht nutzt es uns, wenn er weiß, was hier gespielt wird.
01:00:43Mein Name ist Rustico.
01:00:45Für mich ist ein Zimmer bestellt worden.
01:00:46Sehr wohl, Senior Rustico.
01:00:48Sie haben Zimmer 305.
01:00:51Übrigens, Sie werden bereits erwartet dort drüben.
01:00:57Herr Rustico?
01:00:59Ja, bin ich.
01:01:00Botmer.
01:01:02Es wurde uns gemeldet, mit welcher Maschine Sie eintreffen.
01:01:04Ich darf Sie doch zu einem kleinen Begrüßungsschluck,
01:01:07wenn Sie sich frisch gemacht haben.
01:01:10Kennwort vergiss mal nicht.
01:01:12Wir kommen in der Heimat.
01:01:16Ich bin persönlicher Referent des Herrn General Speidel
01:01:19und seiner Eigenschaft als militärpolitischer Berater des Herrn Bundeskanzlers.
01:01:23Sie übergeben mir Ihr Material, das ich nach Bonn bringe.
01:01:25Die Sichtung wird etwa drei Tage dauern.
01:01:28Ich werde Sie dann persönlich hier abholen,
01:01:31dann, wenn der Herr General Zusatzfragen zu stellen wünscht,
01:01:34oder ich überbringe Ihnen Schriftstücke, die Sie bitte nach Argentinien zurückbefördern.
01:01:38In der Zwischenzeit?
01:01:41Genießen Sie die Heimat.
01:01:43Nichts Menschliches ist uns fremd.
01:01:45Zum Wohl.
01:01:45Zum Wohl.
01:01:49Bitte.
01:01:51Danke.
01:01:53Elegant Magalino.
01:01:54Ja, kürze.
01:01:56Aufregend gewesen, war es.
01:01:58Ja, alles klar.
01:01:58Herzlichen Glückwunsch, dem jungen Vater.
01:02:00Dankeschön.
01:02:01Dankeschön.
01:02:07Werner Bredebusch ist in Frankfurt am Main.
01:02:11Aufgabe Ort.
01:02:13Mutter und Sohn wohl auf.
01:02:16Also alles in Ordnung.
01:02:18Er ist für drei Tage im Hotel Metropol.
01:02:27Wir müssen auf schnellstem Wege Kontaktaufnahme veranlassen.
01:02:32Weiß Werner von Winkelmann in Frankfurt?
01:02:34Nein, aber er ist auf alles vorbereitet.
01:02:37Erkennungssystem?
01:02:38Hat er.
01:02:41Wen soll ich dann schicken?
01:02:43Tietze?
01:02:45Ja, Tietze.
01:02:47Und jetzt bitte stillhalten.
01:02:49So.
01:02:50Jetzt sind Sie erlöst.
01:02:52Und machen Sie sich keine Sorgen um Ihre Bilder.
01:02:54Sie bekommen sie rechtzeitig.
01:02:56Ich werde Sie heute noch fertig machen.
01:02:58Das ist aber reizend von Ihnen, Frau Winkelmann.
01:03:00Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll.
01:03:02Aber Frau Wunke.
01:03:03Das tue ich doch gern.
01:03:05Oh, entschuldigen Sie mich.
01:03:06Ach, bitte gehen Sie nur.
01:03:07Ich werde schon fertig.
01:03:11Frau Tietze, guten Tag.
01:03:13Hier spricht Tietze.
01:03:14Guten Tag.
01:03:16Ich bitte sehr herzlich um Entschuldigung.
01:03:18Erst habe ich wegen meiner Familienfotos so gedrängt.
01:03:20Und nun, mir ist etwas dazwischen gekommen.
01:03:23Noch eine Besprechung um 18 Uhr.
01:03:25Mir ist das schrecklich peinlich.
01:03:27Aber ich bitte Sie, Herr Tietze.
01:03:29Moment, fallen Sie nicht, Stufe.
01:03:31Ihre Bilder liegen für Sie zur Abholung bereit.
01:03:33Ab 18 Uhr.
01:03:34Auf Wiedersehen.
01:03:35Auf Wiedersehen.
01:03:37Ich bin da.
01:03:49Musik
01:04:14Musik
01:04:47Grüß dich.
01:04:47Tag, Winnie.
01:04:48Fein, dich auch mal wiederzusehen. Was macht Berlin?
01:04:50Oh, wächst und gedeiht. Viel Arbeit. Und du, Winnie?
01:04:54Alles in Ordnung. Was gibt's denn Dringendes?
01:04:57Komm, gehen wir ein Stück in den Wald.
01:05:02Magst du?
01:05:03Gerne, danke.
01:05:05Ähm, von heute bis übermorgen wird jeden Abend um 19 Uhr ein Senior Rustico im Hotel Metropol nach Post auf
01:05:12seinen Namen fragen.
01:05:14Wir müssen unbedingt in diesen drei Tagen Kontakt mit ihm bekommen.
01:05:19Gehen wir noch ein Stückchen an die Bahn?
01:05:24Das darf doch nicht wahr sein.
01:05:26Geht schon mal vor, bitte.
01:05:29Wissen Sie noch, damals im Heimkehrerzug.
01:05:32Natürlich weiß ich.
01:05:34Wie heißen Sie jetzt?
01:05:35Rustico, und Sie?
01:05:36Ich heiße Bockenkamp.
01:05:37Wie geht's denn drüben?
01:05:38Wir geben uns Mühe.
01:05:39Dienstlich hier?
01:05:40Ja, für ein paar Tage.
01:05:41Schade, dass ich heute Abend beschäftigt bin.
01:05:43Ja, das finde ich auch. Das würde ich gerne für Sie übernehmen.
01:05:45Wenn Sie wieder mal da sind, müssen Sie mich unbedingt anrufen, Erinnerungen austauschen.
01:05:48Und davon haben wir beide doch genug.
01:05:50Das mache ich.
01:05:51Alles Gute für Sie.
01:05:52Mein Name ist Rustico. Haben Sie Post für mich?
01:05:54Augenblick, bitte.
01:05:57Bedauere außerordentlich, Senior Rustico.
01:05:59Schade. Haben Sie... Danke.
01:06:01Danke.
01:06:03Danke.
01:06:18Meine Frau, Sie haben Ihre Zigaretten verloren.
01:06:20Oh, vielen Dank.
01:06:22Wie gut, dass es kein goldenes Zwiebel war.
01:06:24Ja, das trotzdem ist, Herr Sylvain.
01:06:25Können wir uns morgen elf Uhr im Palmgarten treffen?
01:06:27Gut.
01:06:28Danke.
01:06:31Zuerst war ich natürlich etwas überrascht.
01:06:33Die Sache mit der Zigarettenschachtel war für einen Mann festgelegt.
01:06:36Naja, was hätten wir machen sollen?
01:06:38Ein neues Erkennungssystem nach Argentinien übermitteln?
01:06:40Nicht gut möglich.
01:06:42Ich soll dich ganz herzlich grüßen.
01:06:44Von allen.
01:06:45Besonders von deiner Mutter.
01:06:46Danke.
01:06:47Die Genossen lassen fragen, ob wir irgendetwas für dich tun können.
01:06:50Was soll sie für mich tun?
01:06:52Es tut schon gut, wenn man mal reden kann, wie einem der Schnabel hier wachsen ist.
01:06:59Afgava, Amerikaner.
01:07:00Die Dinger stehen in Argentinien an jeder Ecke.
01:07:03Man vertraut mir.
01:07:04Der Klüngel hat mich aufgenommen.
01:07:07Ich habe zwei Tage Zeit.
01:07:09Wann und wo können wir uns sprechen?
01:07:10Warte mal.
01:07:13Ich habe wichtige Mitteilungen zu machen.
01:07:14Morgen Nachmittag, 17 Uhr, an der Zufahrt zur guten Aussicht.
01:07:18Ich würde ganz gern noch zu den Wasserrosen gehen.
01:07:24Hat ja wunderbar geklappt.
01:07:26Und nun?
01:07:27Wir haben Zimmer in der guten Aussicht.
01:07:30Wir kommen natürlich getrennt an.
01:07:31Und morgen früh musst du den ersten Bus nehmen.
01:07:34Und heute?
01:07:35Machst du vielleicht nach dem Abendessen einen Spaziergang.
01:07:37Und dann treffen wir uns ganz zufällig.
01:07:39Ja.
01:07:42Also, so viel ist klar.
01:07:43Es besteht eine direkte Verbindung zwischen deinen Leuten auf der Estancia
01:07:46und der Zentralen für Heimatdienst im Bundeskanzleramt.
01:07:49Leiter ist Graf von Schwerin.
01:07:51Ah, ist das nicht derjenige, der...
01:07:52Naja, das ist einer der 120 Generäle, die unter Halter ihre Kriegserfahrung für die Amerikaner auswerten.
01:07:57Angeblich baut er ein spezielles Schutz- und Begleitkommando für die Bundesregierung auf.
01:08:01Und was macht er wirklich?
01:08:02Es geht darum, Kader für die künftigen Streitkräfte zu erfassen.
01:08:05Und deine Argentinier spielen dabei eine entscheidende Rolle.
01:08:07Ja, ist klar.
01:08:08Ich werde ein Auge drauf halten.
01:08:11Die Zentrale für Heimatdienst hält sich ziemlich zurück.
01:08:14Dafür tritt eine sogenannte Bruderschaft spektakulär in der Öffentlichkeit
01:08:17und fordert 30 Divisionen und die Entlassung aller inhaftierten Kriegsverbrecher.
01:08:22Sag mal, dein Verhältnis zu Krösing ist aber...
01:08:25Ach, der vertraut mir das, total sicher.
01:08:27Ein gewisses Risiko ist allerdings dabei, wenn nämlich der Klinge stärker ist
01:08:31und ihn über die Klinge springen lässt.
01:08:34Dann bin ich auch erledigt.
01:08:36Weißt du, ich denke immer darüber nach, ob es nicht besser wäre,
01:08:39wenn ich mir da ein Türchen aufhalte.
01:08:42Was meinst du?
01:08:43Nein, würde ich nicht machen.
01:08:45Geh gerade darauf zu.
01:08:47Natürlich ist es ein Risiko.
01:08:49Aber wenn er es schafft, zieht er als Luftwaffenspezialist ins neue Kriegsministerium ein und tut mit.
01:08:54Seine Ansichten entsprechen doch vollkommen dem Maximen Bonz.
01:08:56Du musst das unterstützen, wo du kannst.
01:08:59Dich ihm unentbehrlich machen.
01:09:00Na ja, du hast mich überzeugt, das ist richtig.
01:09:03Ich werde den Besuch bei General Kammgruber ausnutzen, Krösings Renommee aufzubauen.
01:09:08Ich habe noch etwas.
01:09:10Dieses Material, das ich mit nach Argentinien nehme.
01:09:12Wollen wir das ansehen oder nicht?
01:09:14Das ist ein unnützes Risiko.
01:09:16Das erfährst du doch viel einfacher von Krösing.
01:09:19Briefe und Siegel müssen garantiert unversehrt sein.
01:09:23Ja, ist richtig.
01:09:26Wenig noch eine persönliche Bitte für meine Mutter aus Argentinien.
01:09:30Schön.
01:09:30Mein schönstes Stück jedoch, mein Herz in Gold, habe ich für meine Mutter reserviert.
01:09:35Man legt es ihr steuerfrei und unverzollt so um den Hals, dass sie es in Ewigkeit nicht mehr verliert.
01:09:40Und wer hat das gesagt?
01:09:42François Vion.
01:09:59Wenn ich mir abschließend eine Bemerkung erlauben darf, Herr General.
01:10:02Herr Oberst Krösing liegt an einer Antwort von Ihnen außerordentlich viel.
01:10:06Ziehen, Herr General, ziehen!
01:10:09Ja, Sie werden verstehen.
01:10:12Wir erleben tausende Kilometer von der Heimat entfernt Fehlernplätze.
01:10:17Wir erleben von Erinnerung an die schönen alten Zeiten. Sie werden verstehen, Herr General.
01:10:22Mein alter Freund Krösing.
01:10:24Ja, ja, natürlich haben Sie recht.
01:10:26Natürlich ist er doch drüben völlig fehl am Platz.
01:10:29Aber Ihr Argentinier könnt wenigstens fliegen, während wir hier...
01:10:34In Argentinien sind wir alle überzeugt, dass unsere Stunde wiederkommt.
01:10:38Herr Oberst Krösing glaubt fest daran, eines Tages wieder unter Ihrem Befehl stehen zu dürfen.
01:10:43Nein, Herr General, wenn ich das hinzufügen darf.
01:10:48Ihre Worte freuen mich, Herr Däckchen.
01:10:51Treue ist selten geworden und wo man sie noch findet, muss man sie pflegen.
01:10:55Ich werde ihm ein paar Zeilen schreiben, die können Sie doch mitnehmen, nicht wahr?
01:10:59Selbstverständlich, Herr General.
01:11:10Scheiße.
01:11:13Vom Feindflug nicht zurückgekehrt.
01:11:21Freude psi.
01:11:27Vom Feindflug.
01:11:28Vom Feindflug.
01:11:30Vom Feindflug.
01:11:32Vom Feindflug.
01:11:47Musik
01:12:14Musik
01:12:48Musik
01:13:16Musik
01:13:45Was ist denn los mit der Kiste?
01:13:47Weißer Teufel, Obers, ich bin noch nicht dahinter gekommen.
01:13:49Aber ich würde ja gerne noch mal eine Runde drehen.
01:13:52Ja, ja, machen Sie das. Aber erst mal willkommen.
01:13:54Grüße Sie. Na, wie war's?
01:13:56Fantastisch. Und ganz stark der Eindruck, wir werden gebraucht.
01:14:00Na, habe ich Sie nicht gesagt?
01:14:02Nun, das Material.
01:14:02Ach so. In Laistanzia sitzen Sie wie auf Kohlen deswegen.
01:14:06Also bringen Sie die Mühle in Ordnung, ich schicke Ihnen den Magen raus.
01:14:08Wir quatschen dann nachher noch ein bisschen.
01:14:09Moment mal.
01:14:11Diesen Privatbrief.
01:14:13Von General Kramgruber.
01:14:14Mit kameradschaftlichem Gruß.
01:14:16Sie wissen gar nicht, was für eine Freude Sie mir damit machen.
01:14:19Wie sahen aus?
01:14:20Ganz der Alte.
01:14:21Er sagte wörtlich, Treue ist selten geworden.
01:14:25Wo man sie findet, muss man sie pflegen.
01:14:28Orient.
01:14:33Bei diesem Gespräch auf dem Petersberg in Bonn ist Herr Dr. Adenauer vom Hohen Kommissar
01:14:37McCloy befragt worden, ob er in der Lage sei, 150.000 zuverlässige Freiwillige einzuberufen.
01:14:43Und was er zu tun gedenke, wenn die Opposition sich dagegen ausspreche.
01:14:47Hat er das nötig?
01:14:48Laut Artikel 3 des sogenannten Besatzungsstatuts sind die Alliierten jederzeit berechtigt,
01:14:53die Bundesregierung zur Schaffung einer Armee zu ermächtigen.
01:14:56Wer noch?
01:14:57Ich halte es für einen sehr klugen Schachzug, sich der Zustimmung der Opposition zu versichern.
01:15:01Denken Sie an 1914.
01:15:02Hat sich doch prächtig bewährt.
01:15:32Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:15:52Herr Dr. Adenauer hat also die Möglichkeit einer Einberufung von 150.000 Freiwilligen nicht grundsätzlich verneint.
01:15:58Na schön, was sind 150.000?
01:16:00Aber meine Herren, es liegt doch klar auf der Hand.
01:16:02Unsere Denkschrift, die der Kurier nach Bonn brachte und in der wir von 400.000 Mann ausgehen,
01:16:07wird dort gegenwärtig wohlwollend geprüft.
01:16:10400.000 Mann, das sind 30 Heeresdivisionen, wovon ein Drittel Panzerverbände sein müssen und...
01:16:15Und von einer taktischen Luftwaffe, um die Heeresverbände Wirkung soll zu unterstützen.
01:16:18Ganz recht.
01:16:19Ich sehe es aus ersten großen Erfolg unserer Arbeit hier in Argentinien an, dass man uns heute bittet,
01:16:24einen Luftwaffenoffizier für Planungstätigkeit abzustellen.
01:16:28Na bitte, das ist doch was.
01:16:30Oberst Riedl, der Prominenteste in diesem Kreis.
01:16:34Und ganz auch mein Vorstand.
01:16:35Absolut.
01:16:35Die Entscheidung liegt nicht bei uns, meine Herren.
01:16:38Man teilt mir mit, dass auf Empfehlung von General Kammgruber Oberst Größing für diesen Posten vorgeschlagen wurde.
01:16:44Meinen Glückwunsch, mein lieber Größing.
01:16:46Danke.
01:16:46Sie sind unser Scout.
01:16:48Machen Sie gute Quartiere in Bonn.
01:17:02Hey, Petro, der Senior Kapitan hat nach dir gefragt.
01:17:04Er wollte nicht warten.
01:17:05Er war zu eilig.
01:17:06Er wollte ein Pferd.
01:17:07Ich habe es ihm gegeben.
01:17:08Was?
01:17:09Wohin ist er geritten?
01:17:10Dorthin.
01:17:11Kramba!
01:17:12Hey!
01:17:12Los!
01:17:13Komm!
01:17:29Los!
01:17:30Los!
01:17:32Los!
01:17:32Los!
01:17:32Los!
01:17:32Los!
01:17:33Los!
01:17:34Los!
01:17:36Los!
01:17:38Los!
01:17:38Los!
01:17:40Los!
01:17:40Los!
01:17:41Los!
01:17:44Los!
01:17:52Das war's.
01:18:23Waffe weg und raus.
01:18:51Los, jetzt!
01:18:53Woten auch, Dähtchen!
01:19:13Mach schon.
01:19:34Dähtchen!
01:19:44Dähtchen!
01:20:06Dähtchen!
01:20:07Dähtchen!
01:20:14Dähtchen!
01:20:16Dähtchen!
01:20:20Dähtchen!
01:20:35Dähtchen!
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01:20:46Dähtchen!
01:20:48Dähtchen!
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