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Kurzfilme
Transkript
00:00:23Im Januar 1945 begannen die sowjetischen Truppen,
00:00:28nachdem sie die tief gestaffelte Verteidigung des Gegners durchbrochen hatten mit der
00:00:33Viswa-Oder-Operation.
00:00:41Panzereinheiten und motorisierte Verbände stießen in das gegnerische Hinterland vor.
00:00:46Die Vorausabteilungen erzwangen aus der Bewegung heraus den Übergang über die Oder, das letzte
00:00:52größere Wasserhindernis auf dem Wege zur Hauptstadt des Hitlerreiches.
00:00:56Bis nach Berlin waren es noch 80 Kilometer.
00:01:27Untertitelung des ZDF, 2020
00:01:57Untertitelung des ZDF, 2020
00:01:59Untertitelung des ZDF, 2020
00:02:05Den Hammer.
00:02:05Zu Befehl.
00:02:14Warum stehen wir, Coach Haging?
00:02:16Kein Treibstoff, Genosse General.
00:02:18Ich habe schon gestern gemeldet, dass für jede Maschine nur noch ein halber Tank da ist.
00:02:22Ich verstehe.
00:02:23Als wenn es nur das wäre.
00:02:24Oberst Lebedenko hat die Oder forciert und wir...
00:02:30Sind Sie Mitarbeiter des Chorstabes oder ich?
00:02:33Warum stehen bei Ihnen die Hauptkräfte mit leeren Tanks, Oberst?
00:02:37Die Versorgungsbasis liegt hinter der Viswa-Genosse General.
00:02:39Wir haben dreimal schneller angegriffen als die Norm ist.
00:02:42Wollen Sie etwa, dass sich das Angriffstempo nach den Normen des Hinterlandes richtet?
00:02:45Bis zur Versorgungsbasis sind es fast 500 Kilometer.
00:02:48Die Verbindung fehlt.
00:02:55Also, bringen Sie die Panzer in Stellung.
00:02:58Natürliche Deckung suchen und sofort tarnen.
00:03:01Für die Artillerie Stellung ausheben und Lebedenko durch Feuer unterstützen.
00:03:05Ausführen.
00:03:06Zu Befehl, Genosse General.
00:03:10Noch etwas, Oberst.
00:03:15Sobald es dunkel wird, Lebedenko durch Brigadokommandior Siomin ablösen.
00:03:21Genosse General.
00:03:23Oberst Lebedenko hat seine Aufgabe gut erfüllt.
00:03:25Der Brückenkopf ist fest in unserer Hand.
00:03:28Deshalb löse ich ihn ja ab. Das ist der Grund.
00:03:31Wenn Ivan Lukic ankommt, sofort mit ihm zu mir.
00:03:36Zu ihm zu befehlen.
00:03:37Ausführen. Wegtreten.
00:03:45Geist.
00:03:48Geist.
00:03:55Geist.
00:03:58Geist.
00:03:59Geist.
00:04:29Untertitelung. BR 2018
00:04:32Was ist Korrespondent? Warst du auf dem anderen Ufer?
00:04:36Ja, war ich.
00:04:39Berichtest du über den schnellen Vorstoß über die Ruder?
00:04:44Nach Möglichkeit.
00:04:47Weißt du, ein Panzersoldat hat mir gesagt, das ganze Land schaut auf den Brücken.
00:04:58Er meinte, wir springen von ihm direkt nach Berlin.
00:05:02Ein Volksdichter, was?
00:05:08Was soll das? Ist das hier ein Theater, Batyanov?
00:05:10Wieso denn Theater?
00:05:11Was ist das für einer?
00:05:13Das weiß der Teufel.
00:05:15Fährt einfach so ein Mercedes durch den Wald.
00:05:17Nur zwei Motorräder Begleitschutz.
00:05:19Da gaben wir einen Feuerstoß auf die Räder.
00:05:20Ein Oberst und die paar MP-Schützen.
00:05:23Rein in den Graben und schießen zurück.
00:05:25Doch er hier steht da wie ein Ölgürze.
00:05:27Er hebt weder die Hände, noch sucht er irgendwo Deckung.
00:05:31Naja, den anderen ging es schlecht.
00:05:33Doch den hier, den haben wir ins Auto gepackt.
00:05:35Ganz höflich, wie sich's gehört.
00:05:38Später wollte er ja durchdrehen.
00:05:39Er tobte und hat uns angebrüllt.
00:05:42Hier wurde er dann ruhig.
00:05:43Ganz still.
00:05:46Merkwürdiger Mensch.
00:05:47Mensch, du bist Offizier.
00:05:49Vielleicht spricht er mit dir.
00:05:55Haben Sie uns was zu sagen, General?
00:05:58Wer sind Sie?
00:05:59Führen Sie mich zu einem russischen General.
00:06:02Ich bin nur gewillt, mit einem gleichrangigen Offizier zu sprechen.
00:06:08Geh und melde dem General, was ihn erwartet.
00:06:13Warum hast du den Kerl nicht zu den Aufklärern geschleppt?
00:06:16Hey, Batyanov.
00:06:17Dann sieh dir erst mal an, was in seinem Auto gelegen hat.
00:06:20Zeig er.
00:06:30Ach, du je.
00:06:32Gut, wenn der General Zeit hat, melde ich es.
00:06:36Ivan Lukic, Sie waren doch auch Jäger.
00:06:39Als wir in Transbaikalien dienten, war ich es.
00:06:43Aber nur ein bisschen.
00:06:44Bestimmt, genau.
00:06:46So war es.
00:06:50Ihre Vorausabteilung hat entschlossen gehandelt, Genosse Oberst.
00:06:54Dafür werde ich Sie für den Titel Held der Sowjetunion vorschlagen.
00:06:59Ich danke Ihnen, Genosse General.
00:07:03Wie standen Sie vorzutragen?
00:07:05Wenn nicht bald die Hauptkräfte eintreffen,
00:07:08die Vorausabteilung kann allein den Brückenkopf nicht halten.
00:07:11Genau darum geht es.
00:07:13Ivan Lukic, ich habe Sie abgerufen für eine wichtige Sache.
00:07:16Ich höre, Nikolaj Igoldsch.
00:07:19Dieses Mal im Hinterland.
00:07:23Was denn?
00:07:26Hinterland?
00:07:28Ich war stets...
00:07:30...Truppenoffizier.
00:07:34Stellvertretender Kommandeur die ganze Zeit.
00:07:36In der Brigade und dann auch im Chor.
00:07:38Sowas liegt mir nicht.
00:07:39Ein rückwärtiger.
00:07:41Umso mehr, als es bis Berlin weniger als 100 Werst sind.
00:07:43Ich weiß, ich weiß, Ivan Lukic, ich weiß das.
00:07:47So etwas muss es auch geben, so eine Dienststelle.
00:07:50Stellvertreter bei den Panzertruppen.
00:07:53Stellvertreter wie Sie sind rar, Ivan Lukic.
00:07:56Ich kenne keinen Vorgesetzten, der sich freiwillig von Ihnen trennen würde.
00:07:59Bitte setzen Sie sich.
00:08:01Sie haben mein Wort.
00:08:03In Berlin ziehen Sie als Brigadekommandeur ein.
00:08:07Entschuldigen Sie aber, verstehen Sie mich auch.
00:08:10Die Aufgabe ist äußerst wichtig.
00:08:12Ich höre, Nikolaj Yegoric.
00:08:16Für uns ist der Treibstoff jetzt das A und O.
00:08:19Ich muss wieder beweglich werden.
00:08:21Die Panzer stehen eingegraben am Ufer.
00:08:23Ich mache einfache Geschütze aus ihnen.
00:08:27Die Pioniere errichten ein, zwei den Übergang.
00:08:29Und unsere Maschinen stehen mit leeren Tanks.
00:08:32Verbindung mit der Basis ist nicht vorhanden.
00:08:35Sehen Sie.
00:08:41Die Stadt Himmelsfort.
00:08:43Die Entfernung von uns circa 100 Kilometer.
00:08:46Die Lage ist günstig.
00:08:47Weit ab von den Hauptstraßen.
00:08:49Man wird sie deshalb nicht bombardieren.
00:08:51Mit dem Chef der rückwärtigen Dienste bin ich einig.
00:08:54Er wird den Treibstoff genau dorthin liefern.
00:08:57Wir verlegen dort die Basis.
00:09:01Yes.
00:09:01Genau.
00:09:02Sie fahren nach Himmelsfort.
00:09:05Organisieren Sie die Versorgung mit Treibstoff.
00:09:08Danach kommen Sie gleich zurück.
00:09:11Ein Wagen und Geleitschutz?
00:09:15Ja, Genosse General.
00:09:17Bis auf den Geleitschutz.
00:09:19Hier im Chor können Sie auf keinen Soldaten verzichten.
00:09:23Komme auch ohne aus, Nikolaj Jekoritsch.
00:09:26Gestatten Sie, Genosse General.
00:09:31Die Aufklärer haben einen deutschen General erwischt.
00:09:33Aber statt zu Ihrer Abteilung, jetzt haben Sie ihn hier abgeliefert.
00:09:38Der fehlte mir noch.
00:09:39Wer ist denn jetzt bei Ihnen?
00:09:41Na, Hauptmann Nikolski, der von der Zeitung.
00:09:44Aber mit uns spricht er nicht.
00:09:45Nur mit einem General.
00:09:48Na gut.
00:09:49Wollen wir ihn uns mal ansehen.
00:09:51Nehmen Sie Platz, Ivan Lukic.
00:09:55Hauptmann Nikolski.
00:09:57Na komm schon.
00:10:00Gewehr.
00:10:02Hier, Genosse General.
00:10:21Also, wer sind Sie?
00:10:22Welche Dienststellung?
00:10:23Mein Name ist Weisdorff.
00:10:26Ich bin Generalarzt.
00:10:28Professor Weisdorff.
00:10:29Dienststellung Sanitätschef der Armeegruppe.
00:10:32SS-Leute haben...
00:10:33Ich bin dazwischen und versuchte diesen Massenmord zu verhindern.
00:10:36SS-Leute haben deutsche Verwundete erschossen.
00:10:38Die Aufklärer haben davon berichtet.
00:10:41Ich wurde von der SS darauf hingewiesen, der Reichsführer habe dies angeordnet, um Sie nicht in russische Hände fallen zu
00:10:51lassen.
00:10:51Wenn ich Sie richtig verstehe, wollten Sie Menschenleben retten.
00:10:56Und unsere Verwundeten, was ist damit?
00:10:59Wie denken Sie über die Erschießung unserer Sanitätsstaffel?
00:11:03Babi, ja.
00:11:05Maldaneck.
00:11:07Über die Gaskammer.
00:11:08Antwort.
00:11:10Ich bin Arzt, der General.
00:11:12Habe niemals geglaubt, dass es so etwas gibt.
00:11:14Diese Lager und auch Erschießungen.
00:11:18Aber was ich heute sei, ist beschämend für mich als Deutscher.
00:11:21Und wie kommen die Orden in Ihrem Besitz, General?
00:11:24In meinem Wagen saß ein Offizier.
00:11:27Ein Offizier von der Heresgruppe.
00:11:30Mit diesen Orden sollte er die Verwundeten im Lazarett auszeichnen.
00:11:35Die die SS-Leute erschossen haben.
00:11:38Sie werden jetzt genug Zeit haben, über alles nachzudenken.
00:11:47Bringen Sie ihn zum Stab.
00:11:49Vielleicht ist er dort nützlich.
00:11:50Ich spreche dem Radio oder ähnliches.
00:11:51Staschina?
00:11:54Räum das Zeug weg.
00:11:56Zur Befehl, Genosse General.
00:12:07Bitte sehr.
00:12:21Gestatten Sie, dass ich gehe?
00:12:26Waren Sie schon auf dem anderen Ufer?
00:12:27Ja, Genosse General.
00:12:29Wo ist der Standort Ihrer Zeitung?
00:12:30Im Himmelspfort.
00:12:32Fahren Sie mit Oberst Lebedienko, Ivan Lugitsch?
00:12:34Ja.
00:12:36Wie ist es?
00:12:36Nehmen Sie ihn mit?
00:12:38Natürlich, Nikolai Igold.
00:12:39Gestatten Sie eine Frage, Genosse General.
00:12:41Wir kommen auf der Fahrt am deutschen Nazarett vorbei.
00:12:45Darf ich es mir ansehen?
00:12:46Ivan Lugitsch, was ist?
00:12:48Ja, natürlich.
00:12:49Zwanzig Minuten.
00:12:50Mhm.
00:12:51Fahr mit ihm hin.
00:12:55Vielleicht schreibt er dann was darüber.
00:13:23Ja, ich bin.
00:13:54Untertitelung des ZDF, 2020
00:14:13Untertitelung des ZDF, 2020
00:14:26Es gilt, alle zu retten, soweit es in unserer Kraft steht, für Ihre Familien.
00:14:35Ich möchte das. Erfüllen Sie diese letzte Bitte eines sterbenden Karl.
00:14:52Herr Oberst? Ich bin der Meinung, unser Marschtempo ist nicht angemessen. Tagsüber halten.
00:15:00Wer ist das?
00:15:02Obersturmbannführer SS Friedrich Klein.
00:15:04Der Obersturmbannführer stieß gestern zum Regiment.
00:15:06Ich bin im russischen Kessel gewesen. Ich bin sehr angetan, eine Einheit vorzufinden, in der noch wahrhafte deutsche Disziplin herrscht,
00:15:13Herr Oberst.
00:15:13Doch da ich jetzt feststelle, dass Sie...
00:15:15Raus!
00:15:16Was ist?
00:15:18Das war ein Befehl, haben Sie nicht gehört?
00:15:42Hier müsste es sein, Genoss, Oberst.
00:15:44Das war ein Befehl, haben Sie nicht gehört.
00:16:30Das war ein Befehl, haben Sie nicht gehört.
00:17:09Leichtzellen ohne Begleitschatz zu fahren.
00:17:19Himmelsforte.
00:17:22Pforte. Ein eigenartiger Name für einen Ort.
00:17:26Da wohnten fremme Leute.
00:17:29Sie gab das hin.
00:17:31Aber das ist sicher schon lange her.
00:17:33Ja, ja, so wird es wohl sein.
00:17:35Man lernt immer noch etwas dazu.
00:17:40Was hast du bisher gemacht?
00:17:42Ich meine vor dem Krieg, Hauptmann.
00:17:46Kunstgeschichte.
00:17:52Du bist zu beneiden.
00:17:56Du hast ständig nur schöne Dinge um dich.
00:17:58Sowas muss Spaß machen.
00:17:59Ich habe mich ein wenig für Musik interessiert.
00:18:03Ich habe mich ein wenig für Musik interessiert.
00:18:03Aber ich hatte zu wenig Zeit dafür.
00:18:06Da habe ich es dann lieber sein lassen.
00:18:08Ich habe mich auch mit deutscher Literatur beschäftigt.
00:18:11Mein Vater ist Fachmann, was Deutschland betrifft.
00:18:15Ein Scheißfachgebiet hat sich dein Vater da ausgesucht, Hauptmann.
00:18:18Wie können Sie sowas sagen?
00:18:20Ich meine die deutsche Kunst und Literatur.
00:18:23Ihr kennt sie nur nicht.
00:18:25Wir haben diese Kultur kennengelernt.
00:18:28Mit eigenen Augen haben wir sie gesehen.
00:18:32Am liebsten würde ich sie alle da hinaufschicken zu dieser himmlischen Pforte.
00:18:38Gut ist ja gut. Genug davon, Alter.
00:18:42Bei Tichons Pyridonisch in der Gegend von Magilyov wurde seine ganze Familie umgebracht.
00:18:48Alle.
00:18:49Man kann sagen, bis hin zum letzten Zurückliegen.
00:18:55Bitte verzeihen Sie.
00:19:13Legt an.
00:19:18Feuer.
00:19:25Die Herren Offiziere bleiben bitte.
00:19:27Die anderen wegtreten.
00:19:30Die Unteroffiziere bleiben ebenfalls hier.
00:19:46Meine Herren,
00:19:49Oberst Eisleben war ein durch und durch tapferer Soldat.
00:19:51Er kämpfte in zwei Kriegen
00:19:53und starb für die Ehre seines Vaterlandes.
00:19:58Möchten Sie vielleicht etwas sagen, Obersturmbandführer?
00:20:01Ja, Herr Major.
00:20:06Es ist kein Geheimnis.
00:20:09Unsere Lage ist äußerst schwierig.
00:20:12Folgender Ausweg.
00:20:13Wir müssen uns zu unseren Einheiten durchschlagen und das heißt kämpfen.
00:20:16Bis zur Ostsee.
00:20:17Vom militärischen Standpunkt betrachtet ist so ein Unternehmen völlig sinnlos, Obersturmbandführer.
00:20:22Die russischen Panzer stehen an der Oder.
00:20:24Sie können stündlich vorrücken.
00:20:25Hören Sie auf.
00:20:25Im Gefecht sind wir nicht mehr gewachsen.
00:20:26Haben Sie etwa die Absicht zu kapitulieren, Major?
00:20:31Das habe ich nicht gemeint.
00:20:35Als Rangältester der Truppe
00:20:37werde ich ab sofort das Kommando übernehmen.
00:20:42Gibt es Einwände, Major?
00:20:44Ich glaube nicht.
00:20:45Nein.
00:20:47Im Übrigen,
00:20:49das Panzerregiment, das gibt es nicht mehr.
00:20:51In dieser Stunde brauchen wir nicht nur einfach Soldaten.
00:20:54Jetzt muss jeder das letzte geben.
00:20:57Da sehen Sie.
00:20:58Auf die können Sie zählen.
00:21:38Untertitelung im Auftrag des ZDF,
00:21:41Na los, halt an.
00:22:11Wer seid ihr?
00:22:12Stashina Kononov.
00:22:13Ich bin der Fahrergenosse Oberst.
00:22:15Und wo ist Ihr Kommandeur?
00:22:16Er liegt dort auf den Jalousien.
00:22:19Leutnant Achmedchin.
00:22:20Er wurde vor drei Tagen verwundet.
00:22:22Da hätte man ihn ins Lazarett bringen müssen.
00:22:23Habe ich ja gesagt, aber er wollte nicht.
00:22:25Das Chor ist zur Oder vorgestoßen.
00:22:28Warum habt ihr den Panzer so quer hingestellt?
00:22:30Da kommt ja niemand durch.
00:22:31Das war der Schlepper.
00:22:32Hingestellt und weg war er.
00:22:34Wir warten auf den Werkstattwagen.
00:22:36Soll ich den Leutnant wecken?
00:22:37Nicht nötig.
00:22:38Übrigens, den Burschen sollte man füttern.
00:22:41Der ist Scheugenosse Oberst.
00:22:42Warum denn?
00:22:44Hey, Fritz.
00:22:46Komm her, komm schon.
00:22:47Na los.
00:22:48Es gibt was zu futtern.
00:22:52Hm.
00:22:53Ihr mit eurem Fritz, Fritz.
00:22:55Der heißt doch wohl so.
00:22:57Hauptmann Nikolsky.
00:23:00Hier, Genosse Oberst.
00:23:01Erklär du mal dem Burschen, dass die schwarzen Männer hier ihm nichts Böses tun werden.
00:23:05Du kannst das.
00:23:09Wie heißt du denn?
00:23:10Ich?
00:23:11Hans.
00:23:15Hast du Hunger?
00:23:16Mhm.
00:23:17Na komm.
00:23:24Ah, ein alter Bekannter.
00:23:25Komm her.
00:23:27Einen Löffel bitte.
00:23:28Ah.
00:23:31Da ist er, hm?
00:23:32Na los.
00:23:34Langkräftig zu.
00:23:35Erst pusten, pusten.
00:23:37Es ist sehr heiß.
00:23:39Na ist schon, ist schon.
00:23:40Löffel los.
00:23:43Na also, geht doch.
00:23:57Hans, komm sofort her.
00:24:00Lass doch den jungen Frau.
00:24:01Es schmeckt ihm, sehen Sie.
00:24:03Na los, keine Angst.
00:24:05Lang nur tüchtig zu.
00:24:07Schmeckt es?
00:24:09Komm unauf.
00:24:11Zu Befehl, Genosse Oberst.
00:24:12Schaffen Sie den Leutnant wenigstens rüber ins Haus.
00:24:15Er fliegt am ganzen Körper, der Ärmste.
00:24:17Wird gemacht, Genosse Oberst.
00:24:18Los zurück, Spiridonitsch.
00:24:20Wir müssen einen Umweg fahren.
00:24:33Ja, Herr Stortner.
00:24:35Dagegen ist selbst der Krieg machtlos.
00:24:38Recht bescheiden, die Wirtschaft.
00:24:42Lehrerin, was?
00:24:44Warum Lehrerin, ne?
00:24:50Sehst du Bücher?
00:24:52Übrigens, die Frau ist nicht schlecht.
00:24:53Gute 30, was?
00:24:56Ja, meinst du?
00:24:59Also 35, aber sonst nicht schlecht für die Truppe, richtig.
00:25:03Kaffee?
00:25:05Was ist?
00:25:07Von wegen nicht schlecht.
00:25:09Nein, danke, dafür ist jetzt kein Bedarf.
00:25:13Wir hätten lieber was Kräftigeres.
00:25:17Packen wir Boulard hierher, oder wie?
00:25:20Schön weich.
00:25:22Dazu bei einer Frau.
00:25:24Oh, keine Lust.
00:25:26Gib ihr eine.
00:25:33Bedienen Sie sich.
00:25:35Na, Loris, nehmen Sie.
00:25:39Danke.
00:25:55Da, nimm dir ein Beispiel.
00:25:59Vielleicht lieben Sie gerade das.
00:26:01Wo willst du hin?
00:26:03Ihr raucht und ich werde den Leutnant her schaffen.
00:26:32So.
00:26:34So.
00:26:36Komm aufs Sofa.
00:26:40So.
00:26:41Ihr bleibt zu liegen, Boulard.
00:26:44Na also.
00:26:45Auf dem Sofa ist es doch bequemer als auf den Jalousien.
00:26:48Wir gehen zur Maschine zurück.
00:26:50Wechseln das Steuergestänge.
00:26:51Die Waschenko.
00:26:52Hm?
00:26:57Wir gehen.
00:27:01Ich werde die Waschenko.
00:27:01Dann bin ich Ora.
00:27:30Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:47Untertitelung des ZDF, 2020
00:28:01Und was hat er, Obersergeant?
00:28:06Nicht mehr zu reparieren, was?
00:28:07Völlig zu Bruch, Genosse Oberst.
00:28:09Da muss er neuer rein.
00:28:10Gibt es einen Stadtkommandanten?
00:28:12Nein, einen Kommandanten haben wir nicht.
00:28:14Doch wenn erst die rückwärtigen Dienste da sind, dann wird schon einer da sein.
00:28:18Für uns heißt es heute hier, morgen woanders.
00:28:21Hör zu, Jelkin.
00:28:23Du kennst doch die Stadt sicher schon ein wenig.
00:28:26Wo kann man hier am besten ein Lager anlegen für Treibstoffe?
00:28:30Recht günstig wäre ein Hof mit Zaun, breite Zufahrtsstraßen.
00:28:36Na, und wünschenswert wären auch Behälter, hast du verstanden?
00:28:39Doch, ich weiß da was.
00:28:40So einen Platz gibt es, Genosse Oberst.
00:28:41Erst mitten in der Stadt, es ist mal ein Weinlager oder sowas gewesen.
00:28:45Und im Keller sind Zisternen und Fässer sind da.
00:28:49Aber alle leer.
00:28:51Alle leer, bist du sicher?
00:28:53Jawohl, alle leer, Genosse Oberst.
00:28:55Na, vielen Dank.
00:29:08Gestatten, Herr Oberst, Duhlmannführer?
00:29:10Was ist los, Kunze?
00:29:11Es fehlt der Panzerfahrer Gefreiter Hansen.
00:29:14Was heißt das? Fehlt.
00:29:16Er scheint desertiert zu sein.
00:29:17Hansen ist aus dieser Gegend hier.
00:29:19Aus Himmelsfort.
00:29:21Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
00:29:24Durch neuen Ersetzen.
00:29:25Der Gefreiter Hansen ist ein hervorragender Panzerfahrer.
00:29:28Wenn Ihre Fahrer, so hervorragend Sie auch sind, desertieren,
00:29:31dann bleibt uns nichts übrig, als Schwächere in die Panzer zu setzen.
00:29:34Hansen kommt sicher zurück.
00:29:36Ich habe ihm nämlich erlaubt, dass...
00:29:39Sie haben ihn einfach weggelassen?
00:29:41Ja.
00:29:43Er ist seit 39 an der Front.
00:29:44Drei Jahre war er nicht mehr zu Hause.
00:29:46Er kommt gegen Abend zurück, da bin ich ganz sicher.
00:29:51Kunze?
00:29:53Sie nehmen fünf zuverlässige Soldaten und sehen sich, sobald es dunkel wird, mal Himmelsfort an.
00:29:57Aufgabe?
00:29:58Feststellen der Stärke der russischen Garnison.
00:30:01Anzahl und Verteilung der schweren Waffen.
00:30:03Und vor allem erkunden Sie, ob Treibstoff vorhanden ist.
00:30:06Los, ausführen.
00:30:06So bewählen.
00:30:10Wenn genug da ist, werden wir Himmelsfort in einem Handschleich einnehmen.
00:30:15Es wird Zeit, dass wir die Panzer und anderen Fahrzeuge auftanken.
00:30:17Das ist sehr riskant, Obersturmbannführer.
00:30:20Im Krieg ist alles riskant, das müssten Sie doch wissen.
00:30:26Stagina!
00:30:31Genosse Oberst, Personal entlädt Bekleidung von der Vorausabteilung.
00:30:35Es meldet Stagina Gorobiec.
00:30:36Und was ist das für ein Personal?
00:30:39Die Mädchen von der Wäscheabteilung.
00:30:47Sind Sie etwa den ganzen Krieg über bei der Wäsche?
00:30:52Das nicht, ich war auch an der Front. Nach einer Verbundung kam ich hierher.
00:30:55Schon lange in der Stadt?
00:30:57Seit gestern, Genosse Oberst.
00:30:59Wie ist es hier so?
00:31:01Tja, ruhig, haben sich alle versteckt.
00:31:03Also Stagina, wir werden Ihnen Ihr Waschhaus leider wegnehmen müssen.
00:31:07Treib- und Schmierstopplager, haben Sie verstanden?
00:31:10Verstanden.
00:31:11Was wird aus uns?
00:31:15Wie wär's denn mit dem da?
00:31:17Macht einen ziemlich guten Eindruck.
00:31:19Weißt du, wer drin ist?
00:31:20In der Bäckerei. Der Bäcker wird dort wohnen.
00:31:23Ja.
00:31:24In der Bäckerei, sagst du.
00:31:28Also, dann könnt ihr da auch nicht rein, Stagina.
00:31:31Musst ihr dir einen anderen Platz suchen?
00:31:33Noch eins. Welche von unseren rückwärtigen Diensten gibt es noch in der Stadt?
00:31:37Die Zeitung vom Chor, die ist da am Platz hinten.
00:31:40Und am Stadthand der Versorgungszug.
00:31:42Ist stecken geblieben. Kein Benzin.
00:31:44Also folgendes, Saschina.
00:31:46Der Hauptmann und ich werden mal den Bäcker besuchen.
00:31:49Wärmen uns dort auf.
00:31:51Und du, Gorabetz, zieh dich inzwischen nach etwas um.
00:31:53Genosse Oberst.
00:31:54Ja, verstanden.
00:31:55Ich muss zur Redaktion, ich hab Material vom Brückenkopf.
00:31:57Hört auf!
00:31:57Das hat Zeit, Hauptmann, nichts da.
00:31:59Einmal wirst du uns noch einen Dienst leisten und dann gehen.
00:32:01Okay, verstanden, nein?
00:32:03Verstanden.
00:32:04Spiridonic.
00:32:05Hier.
00:32:05Du kontrollierst das Fassungsvermögen der Keller.
00:32:09Danach lauf gleich zum Wirtschaftszug und bring mir den Kommandeur her.
00:32:13Das Gelände muss bewacht werden.
00:32:15Zu Beginn, Hauptmann.
00:32:20Holzmann mein Name.
00:32:23Bitte kommen Sie rein, Herr Oberst.
00:32:24Kommen Sie.
00:32:25Holzmann heißen Sie.
00:32:26Guten Tag.
00:32:27Guten Tag.
00:32:29Darf ich Ihnen meine Familie vorstellen, wenn Sie gestatten?
00:32:31Wir sind eine ehrliche deutsche Arbeiterfamilie, meine Herren.
00:32:36Meine Frau, Lieselotte.
00:32:40Mein Sohn Horst.
00:32:42Meine Tochter, Erna.
00:32:45Volksstürmmann.
00:32:46Panzerfaust, hm?
00:32:47Warum glauben Sie das?
00:32:49Naja, warum?
00:32:50Muss den Haarschnitt ansehen.
00:32:51Bei diesen Burschen wird das so getragen.
00:32:55Na, komm, Kleiner.
00:32:56Zeig uns doch mal deine Hände.
00:33:00Siehst du?
00:33:01Pulverflecke an den Fingern.
00:33:03Hatte bereits Gelegenheit, mit der Panzerfaust zu schießen.
00:33:06Das kleine Scheuser.
00:33:07Fleißig geschossen, hat Angst gekriegt und ist zur Mama gerannt.
00:33:11Und nun sitzt er da und zittert.
00:33:14Erwischen ihn die eigenen, gibt's keine Gnade.
00:33:16Doch die unseren fürchtet er auch.
00:33:20Feines Kerlchen.
00:33:21Ein Held, wie er im Buche steht.
00:33:23Rede du.
00:33:27Wie lange warst du beim Volkssturm?
00:33:31Wo?
00:33:32Was hast du dort gemacht?
00:33:36Ich war da nur eine Woche, Herr Offizier.
00:33:41Na, anderthalb.
00:33:44Wir haben die Stadt Küstrin verteidigt.
00:33:48Aber ich, ich hab auf niemanden geschossen.
00:33:51Auf niemanden, wirklich.
00:33:56Wir wissen, dass er lügt.
00:33:57Doch wir werden Ihren Sohn nicht bestrafen.
00:34:01Es wäre besser, Sie hätten ihn nicht zum Volkssturm geschickt.
00:34:04Sie hätten ihn verprügeln sollen.
00:34:07Und Sie haben auch Pögel verdient.
00:34:11Setzen Sie sich bitte, Herr Oberst.
00:34:17Ich weiß nicht, irgendwie ist mir nicht danach, mit Ihnen Tee zu trinken.
00:34:20Nein, danke.
00:34:23Was ist los?
00:34:24Ernährt sich bei Ihnen die Bevölkerung vom Heiligen Geist, oder was?
00:34:27Warum wird eigentlich in der Bäckerei nicht gearbeitet?
00:34:30Ich höre.
00:34:31In der Stadt gibt es keinen Strom.
00:34:33Es gibt auch keine Briketts.
00:34:35Also können die Öfen nicht beheizt werden.
00:34:38Außerdem weiß ich nicht, wie viel Brot ausgegeben werden darf.
00:34:41Da hat er recht.
00:34:42Ich will nichts mehr davon hören.
00:34:43Gleich morgen mit dem Brotbacken beginnen.
00:34:45Haben Sie verstanden?
00:34:46Nun fangen Sie mal an, das Weitere klärt die Kommandantur.
00:34:53Grüß dich, Petrolic.
00:34:55Guten Abend, Genosser Hoffmann.
00:34:56Herzlich willkommen.
00:34:57Danke.
00:34:59Danke.
00:34:59Gut.
00:35:29Ach, Nikolsky, da sind Sie.
00:35:30Bin ich, Genosse Oberstleutnant.
00:35:31Bleiben Sie sitzen. Einen Augenblick noch, wir reden dann gleich.
00:35:38Tja.
00:35:44Haben Sie an der Oder?
00:35:45Sogar am anderen Ufer.
00:35:48Sieh mal an. Das kommt mir gerade recht.
00:35:51Was soll ich schreiben?
00:35:53Berichten Sie. Eine Reportage. Titel unsere Panzer jenseits der Oder.
00:35:58Findet sich hier was, Esparas, Genosse Oberstleutnant?
00:36:00Aber ja, Frau Zenko.
00:36:02Ja?
00:36:03Was zu essen für den Hauptmann.
00:36:05Verstanden.
00:36:06Hast du etwas Neues im Stabhauptmann?
00:36:08Bis Berlin ist es zwar nicht mehr weit, aber trotzdem.
00:36:13Unsere Flanken sind offen.
00:36:15Tja.
00:36:15Die Infanterie ist 300 Kilometer zurück.
00:36:20Der Panzer fällt Treibstoff.
00:36:21Ja, auch hier steht es mit dem Benzin nicht gerade zum Besten.
00:36:25Für die letzte Auflage, wir haben Sie mit dem Krat vertrieben.
00:36:28Das Benzin reichte knapp.
00:36:29Gerade so.
00:36:30Und wie haben Sie sie gedruckt?
00:36:31Mit der Hand, wie sonst.
00:36:33Wir sind kaputt, der Teufel weiß wie.
00:36:34Benzin ist ausgestanden.
00:36:36Sie schaffen es an.
00:36:36Oberst Lebedinko ist damit beauftragt.
00:36:38Er richtet einen Treibstofflager rein.
00:36:39Die waren Lukitz?
00:36:40Ja.
00:36:53Er richtet einen Treibstofflager.
00:37:17Schöne Unterkunft.
00:37:19Na?
00:37:20Was haben Sie denn gedacht?
00:37:21Ich bin der Rangälteste am Ort.
00:37:24Ich meine, so eine Villa ist gerade wie geschaffen.
00:37:27Für die Redaktion.
00:37:33Markenporzellan.
00:37:34Es fehlt an nichts.
00:37:38Beinahe königlich, nicht wahr?
00:37:40Wenn auch nicht königlich von einem Baron ist, ist es sicher.
00:37:43Die Villa gehörte einem kaiserlichen General außer Diensten.
00:37:47Er selbst ist mit seiner Familie geflohen.
00:37:49Das Dienstmädchen und den Gärten hat er hier gelassen.
00:37:53Also folgendes.
00:37:57Sie ruhen sich etwas aus, essen und dann schreiben Sie los.
00:38:02Es kommt in die erste Spalte.
00:38:04Geht klar, Genosse Oberstleutnant.
00:38:12Und Sie ruhen.
00:38:19Das Only Real ist.
00:38:21fotorium.
00:38:21Ich ruhe.
00:38:21Oh.
00:38:39Prozenko?
00:38:41Sie haben gerufen, Genosse Hauptmann?
00:38:44Es ist dickig hier. Und verkohlt riecht es auch.
00:38:47Ich gehe auf Stamm.
00:38:48Ist gut.
00:38:50Wenn der Oberstleutnant fragt, ich bin bald wieder zurück.
00:38:52Ich habe verstanden.
00:39:12Na, wie geht es der alten Kliste, Petrovic?
00:39:37Die Russen haben mir uns zu essen gegeben, Gustav.
00:39:40Na und?
00:39:47Nicht so laut.
00:39:48Was ist?
00:39:51Sie haben einen Offizier ins Haus gebracht. Er ist verwundet.
00:40:06Jetzt wird es Zeit.
00:40:09Ich muss wieder zurück zur Einheit. Sie warten sich ja schon.
00:40:12Du willst wirklich? Wozu denn noch?
00:40:15Sag mal, bist du verrückt, Erika?
00:40:18Warum gibst du nicht auf, Gustav?
00:40:20Der Krieg ist doch sowieso verloren.
00:40:22Du musst doch an die Kinder denken.
00:40:24Wenn du dich freiwillig stellst, tun sie dir bestimmt nichts.
00:40:27Ich meine, es sind doch auch Menschen.
00:40:30Was redest du da? Ich bin doch kein Deserteur, Erika.
00:40:33Es geht nicht.
00:40:34Ich muss zurück. Egal, was passiert.
00:40:38Ich habe es versprochen.
00:40:39Der Major kriegt Ärger.
00:40:41Ja.
00:40:42Ja.
00:40:42Ja.
00:41:02Sind Sie Frau Hansen?
00:41:04Ja.
00:41:05Ist Ihr Mann zu Hause?
00:41:06Nein, wieso? Er ist nicht hier.
00:41:09Richten Sie ihm aus, dass er sofort zurückkommen soll. Befehl vom Major.
00:41:12Wir wollen den Ivan aus Himmelsfort raushauen.
00:41:15Bestellen Sie das.
00:41:30Bestellen Sie das.
00:42:16Untertitelung. BR 2018
00:42:46Untertitelung. BR 2018
00:42:53Hey Mädchen, da steht er unböe.
00:42:55Nur keine Angst, Mädchen.
00:43:03Hauptmann Nikolski, habe ich gestört?
00:43:06Haben Sie.
00:43:08Darf man sich zu ihm setzen?
00:43:09Und wozu dann?
00:43:10Was soll das, Nadiersta? Setzen Sie sich, Genusser Hauptmann.
00:43:18Kommt, wir gehen.
00:43:21Vera.
00:43:24Wir ruhen uns ein bisschen aus, dann übernehmen wir die nächste Schicht.
00:43:31Vera.
00:43:33Vera.
00:43:38Ist das Kohlsuppe oder Kascha?
00:43:42Diese Kohlsuppe würden Sie bestimmt nicht essen wollen.
00:43:44Warum?
00:43:45Sie ist mit Seife angerichtet.
00:43:47In einer Feldküche?
00:43:50Ja, wir kochen darin Wäsche, Genusser Hauptmann.
00:43:53Eine gute Idee finden Sie nicht?
00:43:55Das hat sich der Star China ausgedacht.
00:44:00Ah, Dampfbad und Waschabteilung.
00:44:09Also, hier stecken Sie jetzt.
00:44:11Eigentlich ist unsere Abteilung weiter vorn.
00:44:13Wir sind hier nur sieben Mädchen.
00:44:15Und Star China Garabiertz.
00:44:16Ihren Garabiertz kenne ich.
00:44:19Passt er auf Sie auf?
00:44:19Warum sollte er das tun?
00:44:22Wir verstehen unsere Sache auch ohne ihn.
00:44:24Wir passen schon auf.
00:44:25Jeder auf sich.
00:44:54Schön haben Sie das Lied gesungen.
00:44:56So, schön, sagen Sie.
00:44:58Das haben wir verlernt.
00:45:01Wir singen nur noch so aus Gewohnheit.
00:45:05Vor dem Krieg hätten Sie uns hören sollen.
00:45:11Sie sind Glanzleute?
00:45:12Ja, wir sind aus der Gegend von Volokda.
00:45:16Also Spitzenklöpplerin.
00:45:17Wenn schon aus Volokda, dann auch gleich Klöpplerin.
00:45:21Dieses Lied war sehr alt.
00:45:23Und überspitzen.
00:45:26Da habe ich nur gedacht.
00:45:28Mit Klöpplerinnen können ein solches Lied singen.
00:45:30Während der Arbeit.
00:45:32Erraten?
00:45:34Erraten.
00:45:35Wir sind Klöpplerinnen.
00:45:37Alle drei?
00:45:37Ja.
00:45:38Juba, Nadja und ich.
00:45:39Vera, Nadje, Juba.
00:45:43Da fehlt nur noch eine Sophia, die Mutter der Feisheit.
00:45:45Warum soll die fehlen?
00:45:46Wir haben eine Sophia.
00:45:47Zwei sogar.
00:45:50Ich muss Holz nachlegen.
00:45:51Ich helfe Ihnen.
00:45:55Schon lange dabei?
00:45:57Von Belarusland an.
00:46:01Bedauern Sie, hier Wäscherin zu sein?
00:46:03Zu bedauern ist da nichts.
00:46:05Nein, nur die Hände werden dick.
00:46:07Das macht das Wasser.
00:46:09Meine Sorge ist nur, ob ich nach dem Krieg mit diesen Händen werde klöppeln können.
00:46:13Können Sie sich nicht woanders hinversetzen lassen?
00:46:18Und wer wird dann waschen?
00:46:22Wer wird Ihre Sachen für Sie waschen?
00:46:27Ich wasche mein Zeug allein.
00:46:29Und die Verwundeten?
00:46:30Ja, das ist wahr.
00:46:46Irgendwie eigenartig.
00:46:49Sie schießen nicht.
00:46:51Kein Feuerschein, nichts.
00:46:54Stille.
00:46:56Wie bei uns in Kirillowo im Winter.
00:47:02Weil es keinen richtigen Schnee gibt.
00:47:05Und die Fröste fehlen.
00:47:10Was ist das?
00:47:35Die Fahrergenosse oberst sind fertig.
00:47:38Sie fahren seit zwei Tagen.
00:47:41Na schön, wie du willst.
00:47:42Sollen die Männer sich jetzt eine halbe Stunde ausruhen?
00:47:45Danach nehmt ihr fünf Tanks mit Diesel und zwei mit Benzin.
00:47:48Ist das klar?
00:47:49Und damit fahrt ihr geradewegs zum Chor an die Oder.
00:47:53Wählen Sie dafür die besten Fahrer aus.
00:47:55Und den übrigen Treibstoff, den werden wir hier einfüllen.
00:47:58Verstanden?
00:47:59Nein?
00:47:59Zu Befähiggen, Herr Oberst.
00:48:10Sie dienen beim Stab, Genosse Hauptmann?
00:48:13Was sagt man?
00:48:15Wird der Krieg bald zu Ende sein?
00:48:16Das merken Sie doch selbst.
00:48:18Lange wird es nicht mehr dauern.
00:48:20Und beim Stab bin ich auch nicht.
00:48:21Bei der Zeitung.
00:48:25Ein Schriftsteller?
00:48:28Zum ersten Mal, dass ich mit einem Schriftsteller rede.
00:48:31Was für ein Schriftsteller.
00:48:32Eher Journalist.
00:48:36Und Verse?
00:48:38Können Sie sowas nicht schreiben?
00:48:40Nein, ich glaube nicht.
00:48:41Sie lieben wohl Gedichte.
00:48:45Furchtbar gern.
00:48:46Die mir gefallen, schreibe ich alle in ein Heft ein.
00:48:49Wenn es keiner sieht, dann wird die anderen mich nicht auslachen.
00:48:53Was gibt's da zu lachen?
00:48:54Das ist doch sehr schön.
00:48:55Ja, dann tragen Sie bitte irgendwas vor, Genosse Hauptmann.
00:49:00Wenn Sie etwas auswendig können.
00:49:04Ich wollte Ihnen sagen, ich heiße André.
00:49:08Na gut, tragen Sie bitte etwas vor, André.
00:49:14Sie liebten sich beide, doch keiner wollte es dem anderen gestehen.
00:49:19Sie sahen sich an so feindlich und wollten vor Liebe vergehen.
00:49:23Sie trennten sich endlich und sahen sich nur noch zuweilen im Traum.
00:49:28Sie waren längst gestorben und wussten es selber kaum.
00:49:33Das ist Heine.
00:49:34Hat es Ihnen gefallen?
00:49:36Ich weiß nicht.
00:49:37Es klingt nicht schlecht.
00:49:40Wenn der Krieg vorbei ist, werde ich die Zehnklassenschule beenden.
00:49:45Und Sie?
00:49:46Was machen Sie, Genosse Hauptmann?
00:49:48Ja, zuerst beende ich die Universität
00:49:49und dann bitte ich als Kunsterzieher im Kirillabor arbeiten zu dürfen.
00:49:53Sie machen sich über mich lustig, Genosse Hauptmann.
00:49:55Nein, Liratschka.
00:49:56Nein, er ist ernst.
00:49:59Sie sind ein sonderbarer Mensch, Genosse Hauptmann.
00:50:02Wieso?
00:50:05Naja, so höflich.
00:50:08Andere wollen gleich an einem rumgrabschen.
00:50:10Sind Sie es, Genosse Hauptmann?
00:50:12Ja.
00:50:13Vereilen Sie sich.
00:50:14Rubinov wartet auf Sie.
00:50:21Nun, es ist Zeit, dass wir uns verabschieden.
00:50:25Auf Wiedersehen, Genosse Hauptmann.
00:50:28Auf Wiedersehen.
00:50:33Was soll dieser Unfug?
00:50:34Warten Sie.
00:50:35Ich kann Sie leider nicht begleiten.
00:50:38Hier für Sie.
00:50:42Annehmen Sie.
00:50:46Ist die schön.
00:50:49Tun Sie doch etwas, Herr Offizier.
00:50:51Bitte holen Sie meinen Mann aus dem Keller, retten Sie ihn.
00:50:53Helfen Sie mir doch, ich bitte.
00:50:54Die Frau ist aufrechtlich, ich glaube ihr.
00:50:55Ich wüsste nicht, warum Sie uns etwas vormachen sollten.
00:50:57Der Mann ist noch in Ihrer Wohnung.
00:50:58Vielleicht erfahren wir von ihm, was es mit dem Feldl auf sich hat,
00:51:01der mit der MP da war.
00:51:02Meinen Sie, dass das stimmt?
00:51:03Es gibt ja noch verspannte Einheiten.
00:51:06Warum nicht dein Panzerregiment?
00:51:07Was?
00:51:07Der Feldlir besagte, Sie wollen Himmelsfort einnehmen.
00:51:09Wenn der Sie wissen, Ihr Haus vorwarten, muss da was dran sein.
00:51:11Ich glaube, Sie haben recht.
00:51:12Wir merken das oberste Gedenk hoch.
00:51:14Gehen wir, Hauptmann.
00:51:16Und was wird aus Ihrem Mann?
00:51:18Porzenko!
00:51:19Hier!
00:51:20Folgendes.
00:51:21Du nimmst die MP.
00:51:22Ja.
00:51:22Und diese Frau, verstanden?
00:51:23Ja.
00:51:24Du gehst mit ihr nach Hause.
00:51:25Im Keller, da sitzt Ihr Mann.
00:51:28Ein Panzersoldat.
00:51:29Du bringst ihn zum Beinlager.
00:51:31Ja, klar.
00:51:31Ja, und sei vorsichtig, hörst du Porzenko.
00:51:35Nimm dir jemanden von dem angeschlagenen T-34 zur Hilfe.
00:51:37Zur Sicherheit.
00:51:38Los.
00:51:40Der Soldat wird alles in Ordnung bringen.
00:51:42Sie brauchen sich keine Sorgen mehr zu machen.
00:52:03Komm!
00:52:07Stehenbleiben!
00:52:10Stehenbleiben!
00:52:11Bleibt stehen!
00:52:12Ich schieße!
00:52:14Ich schieße!
00:52:34Vera!
00:52:36Vera!
00:52:41Vera!
00:52:42Warm.
00:52:46Das Mädchen, wofür?
00:52:50Ich geh zu der Bedenkung.
00:53:17Hände hoch! Abgehauen!
00:53:19Nein! Bestimmt nicht!
00:53:22Gustav! Komm raus!
00:53:25Gustav!
00:53:39Pause, Ben!
00:53:42Wir werden das Benzin nicht einfüllen, Genossen.
00:53:44Der Treibstoff geht von hier aus geradewegs an die Oder.
00:53:48Ihr werdet ihn direkt zum Chor fahren, alles klar?
00:53:51Haltet keine Volksräden!
00:53:53Genosse Oberleutnant, lassen Sie aufsitzen.
00:53:55Zu den Wagen! Lausche!
00:53:57Spiridonic!
00:53:58Tank auf und füll die Kanister!
00:54:00Zu Befehl!
00:54:03Sobald ihr auf der östlichen Chaussee seid, fahrt ihr geradeaus, immer die Straße lang.
00:54:09Ihr fahrt ohne Begleitschutz.
00:54:11Die Deutschen können jeden Augenblick hier angreifen.
00:54:14Bringt den Treibstoff gut hin und meldet es dem Chorkommando.
00:54:17Verstanden?
00:54:17Vielleicht sollte man General Schupen die Koffer suchen, Hilfe zu schicken.
00:54:22Drei Stunden hin und drei zurück.
00:54:25Nein, nicht nötig.
00:54:27Wie heißt es so schön? Mit Gott!
00:54:29Es wird Zeit für euch.
00:54:49Seht euch diese Missgeburt an.
00:54:52Der Kerl wollte lieber an einer Espe hängen, mit einer bolschewistischen Schlinge um den Hals.
00:54:58Das scheint er dem Dienst in einer Kampftruppe vorzuziehen.
00:55:01Was soll denn eine Frau als Deutsche von dir denken?
00:55:04Es muss sie mit Scham erfüllen, dass der Vater ihrer Kinder ein Deserteur und Verräter ist.
00:55:09Ich bin nicht desertiert, hatte Urlaub.
00:55:11Das war genehmigt.
00:55:13Fragen Sie doch Major Schiller.
00:55:15Ich sagte Ihnen doch, dass Hansen kein Deserteur ist.
00:55:17Und ich sage, er ist ein Deserteur.
00:55:19Und ein Verräter.
00:55:23Du wirst verrecken.
00:55:25So einer verdient das Leben nicht.
00:55:36Weg schaffen!
00:55:42Major Schiller!
00:55:44Felddebel Kunze!
00:55:46Wegdrezen! Alle abdrezen!
00:55:48Was hat die Feindaufklärung ergeben, Kunze?
00:55:51Die Stadt ist nicht besetzt.
00:55:53An schweren Waffen ein nicht funktionierender Geschosswerfer und ein angeschossener Panzer.
00:55:56Beides wird bewacht.
00:55:58Und Benzin?
00:56:00Eine Kolonne mit Sprit ist eingetroffen. Offenbar wollen Sie ein Tanklager einrichten.
00:56:04Das Ganze wird bewacht wie üblich.
00:56:06Nicht heute gefährlich.
00:56:08Gut, Kunze. Wegkriegen.
00:56:12Major Schiller!
00:56:13Bitte!
00:56:18Was ist los, Major?
00:56:21Oberst Eisleben war vorsichtiger. Er ließ nicht mal Feuer anzünden.
00:56:28Der Angriff wird über das Feld geführt.
00:56:31Was halten Sie von diesem Plan, Major?
00:56:34Die Panzer kommen nicht durch.
00:56:36Warum nicht?
00:56:38Nasser Schnee, aufgeweichter Boden.
00:56:40Und dazu noch diese steilen Steigungen.
00:56:43Dann nehmen wir eben die Straße.
00:56:46Die Straße ist gefährlich.
00:56:48Wieso das denn?
00:56:50Da können Sie jeden Panzer einzeln knacken.
00:56:53Möchte nur wissen, womit.
00:56:55Machen Sie hier bloß keine Panik, Major.
00:56:58Den gefreiten Hansen zu erschießen war völlig sinnlos.
00:57:01Die Leute sind am Ende, das wissen Sie.
00:57:04Ich werde jeden Verrat im Keimer ersticken.
00:57:07Merken Sie sich das, Major.
00:57:10Mein entschlossenes Vorgehen hat die Demoralisierung aufgehalten.
00:57:14Es war hichte Zeit.
00:57:49Über das Feld werden Sie nicht angreifen, das ist klar.
00:57:52Dann bleiben Sie im Dreck stecken.
00:57:55Also werden Sie auf der Straße kommen, sehen Sie.
00:57:58Die Kolonne mit dem Benzin ist jetzt hier, auf der östlichen Chassee.
00:58:06Nun, ein Regiment werden Sie im Wald schon nicht zu stehen haben.
00:58:09Aber wenn die Deutsche sagt, dass da Panzer sind...
00:58:13Genossen, was soll's. Wir werden die Stadt halten.
00:58:17Wie groß ist jetzt unser Personalbestand?
00:58:20Ich hab nur 15 Mann, einschließlich Fahrer.
00:58:24Und ich habe sieben Mädchen.
00:58:26Nein, sechs.
00:58:27Zwölf Mann vom Versorgungszug.
00:58:29Da sind aber schon die Köche dabei.
00:58:31Tja, nicht viel, oder?
00:58:35Und dann sind ja auch noch wir da.
00:58:37Da ist die Besatzung vom T-34 und vom Werfer,
00:58:41der uns so viel nutzt wie die Milch vom Ziegenbock.
00:58:44Und wenn wir Artillerie anfordern?
00:58:47Die käme zu spät.
00:58:49Außerdem wird jetzt an der Oder jeder Soldat gebraucht.
00:58:53Na gut, wir müssen sehen, wie heißt es so schön, wenn Gott uns nicht verlässt,
00:58:58wird Hitler uns nicht verschlingen.
00:59:00Genosse Oberst, hier gibt es ein Geschütz von den Deutschen.
00:59:03Und Granaten, zwei Kisten.
00:59:05Die Deutschen haben es zurückgelassen, eine Lasche ist kaputt, das ist alles.
00:59:08Schießen tut es.
00:59:09Und wer von uns soll damit schießen, wenn ich fragen darf?
00:59:11Ich war bis zur Verwundung bei der Artillerie, Genosse Oberst.
00:59:14Tja, und wo kriege ich für dich die Bedienung her?
00:59:18Ich brauche dazu nur ein Ladekanonier.
00:59:20Und bei den Mädchen, wer übernimmt dort das Commander?
00:59:24Etwas pelitonisch, oder wer?
00:59:26Ich habe das verstanden.
00:59:27Nicht nur die Mädchen, eine Kompanie könnte man ihr geben, sage ich Ihnen.
00:59:32Es ist nicht Sache der Frauen, mit Gewehren zu schießen.
00:59:38Na gut, wenn es nicht anders geht. Also mach es so.
00:59:41So ungefähr.
00:59:43Jetzt zu dir, Hauptmann.
00:59:45Du wirst den Redaktions-LKW anwerfen, hast du verstanden?
00:59:48Benzin nimmst du von meinem Wagen.
00:59:50Spiridonic sagst du, ich hab's befohlen.
00:59:52Dann ab zur Katjuscha, nimmst du die Besatzung und lässt dort nur einen Posten zurück.
00:59:56Zu Befehlgenosse Oberst.
00:59:58Bitte seht euch das an, Genossen.
01:00:00Die Verteidigungsstellung legen wir hier an.
01:00:05Beobachtungspunkt Mühle.
01:00:08Halt! Stehen bleiben!
01:00:09Von Oberstliebe Denko.
01:00:11Hör mal, Ober-Sargeant.
01:00:13Lass das Feuer löschen.
01:00:14Teile einen Posten für die Katjuscha ein.
01:00:16Alle übrigens zu mir ans Auto.
01:00:18Was ist los?
01:00:18Die Deutschen können jeden Moment angreifen.
01:00:21Und wo sollen die herkommen?
01:00:22Aus dem Wald.
01:00:23Der Befehl lautet Personalbestand versammeln.
01:00:25Verstanden.
01:00:27Was ist das Feuer aus?
01:00:29Der Genuss Altmann.
01:00:30Ich hab da so eine Idee.
01:00:32Was für eine?
01:00:32Dazu brauchte ich ein Aggregat.
01:00:44Aufwachen, Leutnant. Aufstehen.
01:00:47Wie fühlen Sie sich?
01:00:48Sie müssen lauter sprechen. Er hört kaum noch was.
01:00:51Können Sie vom Panzer aus feuern?
01:00:53Gezielt vom Platz aus.
01:00:55Kann ich.
01:00:56Aus dem Stand, ja.
01:00:59Die Nacht.
01:01:00Gut, die war.
01:01:02Aufschließen.
01:01:02Die Nacht und siehe.
01:01:16Ich bin entspannt.
01:01:17Ja, siehe.
01:01:19Schausch, Sieh.
01:01:19Kiva.
01:01:20Da.
01:01:24Hier.
01:01:31Ich bin aus dem Plan.
01:01:39Hör zu, Leutnant. Du wirst das Feuer eröffnen ohne Kommando, sobald der erste Panzer auftaucht. Verstanden?
01:01:45Zu Befehl, Genosse Oberst.
01:01:54Ah, runter, Samit.
01:01:58Ich hab das drüber zu Katyusha.
01:02:03Genosse Oberst?
01:02:05Prächtig, Birkin. Sehr gut ausgedacht, wirklich gut. Auf mein Leuchtraketensignal belegst du die Straße.
01:02:11Aber einen gezielten Angriff kann ich nicht garantieren. Zur Abschreckung wird es gerade so reichen.
01:02:15Wo ist es zur Abschreckung?
01:02:16Zu viel.
01:02:18Hauptmann, bringen Sie das Aggregat in Gang. Das Kommando geht in Position. Dann ab zum Beobachtungspunkt.
01:02:25Wo ist das, Genosse Oberst?
01:02:26Ist dir am Stadtrand die Mühle aufgefallen? Und dort hat man einen guten Rundblick. Hast du verstanden?
01:02:40Deine Meinung. Was sind das für Ruinen, Artmann?
01:02:47Reste einer mittelalterlichen Festung wahrscheinlich.
01:02:51Möglich, dass er den Zugang zur Oder sichern sollte.
01:02:54Gebaut von Königin aus der Dynastie der Piasten.
01:02:56Oder auch vom Deutschritterorden.
01:02:58Die Piasten also.
01:03:02Siehst du, was das für ein Unterschied ist, Hauptmann? Für dich ist es der Deutschritterorden und für mich nur eine
01:03:08Position.
01:03:10In einem Durchbruch im Turm habe ich ein Geschütz aufstellen lassen.
01:03:13Von dort aus haben wir einen verdammt guten Schlusssektor, Hauptmann.
01:03:18Ist schon seltsam. Warum sind Sie in der Nacht nicht gekommen?
01:03:22Ob die Deutsche doch gelogen hat genau sowas?
01:03:24Na, warum sollte sie lügen? Sie wollte doch ihren Mann retten.
01:03:29Na, wie sieht's aus, Spiridonitsch?
01:03:30Scheint bei uns alles in Ordnung zu sein, Genosse Oberst.
01:03:33Hast du die Leuchtpistole?
01:03:34Ja, ist da.
01:03:36Gut gemacht, danke.
01:03:37Und wo hast du sie her?
01:03:39Von den Küchen.
01:03:41Ich möchte wissen, was die Küche damit anstellt.
01:03:44Wir sind die Götter.
01:03:45Vielleicht verscheuchen sie die Raben.
01:03:46Wenn die Katjusche anfangen soll zu singen, schießen sie in eine Leuchtkugel.
01:03:51Der einzige Trumpf, den wir haben.
01:03:56Komm, nicht schlafen.
01:03:57Mehr Aufmerksamkeit, Genossen.
01:03:59Jubischkina, was siehst du dich um?
01:04:01Fürchtest du, ein Geist könnte hinter dir stehen?
01:04:03Die Toten tun dir nicht, sondern die Lebenden.
01:04:05Sie nach vorn.
01:04:05Du hier.
01:04:07Wie heißt du, he?
01:04:08Wer, ich?
01:04:10Nikolaj Alexejitsch.
01:04:11Genau wie ich.
01:04:13Namensvetterleise.
01:04:13So ist es.
01:04:15Auf das Kommando laden.
01:04:17Schiebst du die Granate hier rein, und zwar kräftig.
01:04:19Hast du verstanden?
01:04:20Verstanden, Genossen.
01:04:21Kannst ja losgehen.
01:04:35Wer ist der Oberst?
01:04:37Deutsche Panzer auf der Straße.
01:04:39Also.
01:04:45Kommen gekrochen, die Schachteln.
01:04:48Na gut, sollen sie nur.
01:04:51Genossoros, eine Tankwagenkolonne ist noch in der Stadt.
01:04:54Was?
01:04:59Oh, zum Teufel.
01:05:07Spiridonitsch.
01:05:08Ja.
01:05:10Fahr sofort zum nördlichen Stadtrand.
01:05:12Leite die Tankwagenkolonne zur Oder um.
01:05:15Sie darf nicht in der Stadt bleiben.
01:05:16Eile dich.
01:05:18Verstanden.
01:05:37Genossor, Leutnant.
01:05:39Hörst du?
01:05:40Deutsche.
01:05:43Zum Gefecht.
01:05:47Laden.
01:05:55Ein Unterkaliber.
01:05:58Zum Gefecht.
01:06:05Der Panzer schießt ausgezeichnet.
01:06:08Jetzt.
01:06:10Nimm dir den anderen vor, Leutnant.
01:06:15Ein Panzerbrecher.
01:06:18Zum Gefecht.
01:06:23Zum Gefecht.
01:06:24Jetzt Feuer.
01:06:24Gezieltes Feuer, Genoss.
01:06:26Gezieltes Feuer.
01:06:35Land, hörst du?
01:06:36Zum Gefecht.
01:06:44Ich muss nicht.
01:06:50Egoroma.
01:06:51Schieß nicht immer in die Luft.
01:07:01Genossor, was durch Runde mit Benzin verlässt, die Stadt.
01:07:04Ich danke dir, alter Haudegen.
01:07:11Noch eine Granate.
01:07:13Kommt.
01:07:20Und Feuer.
01:07:30Wir haben uns ausgemacht.
01:07:31Du dich.
01:07:36Jetzt schießt noch gerade jetzt.
01:07:39Unser Panzer ist nicht zu hören.
01:07:46Vorwärts, Hauptmann, lauf schnell zum T-34.
01:07:48Dann Schützenkette bilden.
01:07:50Die Infanterie muss von den Panzern getrennt werden.
01:07:52Zu Befehl, Genossor, Bast.
01:07:56Lass die Leuchtpistole hier.
01:08:02Wenn es soweit ist, gebe ich selber das Signal.
01:08:05Ausführen.
01:08:05Zu Befehl.
01:08:11Die Leuchtpistole hier.
01:08:41kommt gearüber, und da.
01:08:48Weil es時間 ist not haver.
01:08:53Die Leuchtpistole hier.
01:08:56Es geht nicht mehr.
01:08:59Ach.
01:09:00Geht.
01:09:01Nein.
01:09:18Luba!
01:09:33Luba!
01:10:02Granate!
01:10:02Wie steht's, Taschina?
01:10:03Recht, die Granate geht zu Ende!
01:10:05Granate!
01:10:08Sind nur noch zwei da, genusses Taschina!
01:10:10Warum das Signal nicht kommt?
01:10:42Luba!
01:10:43Luba!
01:10:46Luba!
01:10:51Er ist eine große Strecke!
01:10:54Luba!
01:10:57Luba!
01:10:58Luba!
01:10:59Luba!
01:11:00Luba!
01:11:01Luba!
01:11:01Schießen einstellen! Nicht mehr schießen!
01:11:09Sie kapitulieren.
01:11:59Untertitelung des ZDF, 2020
01:12:30Untertitelung des ZDF, 2020
01:13:00Untertitelung des ZDF, 2020
01:13:14Untertitelung des ZDF, 2020
01:13:45Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:03Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:41Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:55Untertitelung des ZDF, 2020
01:15:50Das ist der Generalkaufmann Nikolski.
01:15:52Unser Korrespondent. Du warst doch mit Oberst Lebedenko zusammen.
01:15:56Jawohl, Genosse General.
01:15:57Hast du gesehen, wie er starb?
01:15:59Nein, Genosse General. Wir hatten ein Gefecht. Der Oberst wählte als Beobachtungspunkt die Mühle.
01:16:04Die Deutschen haben ihn offenbar ausgemacht und unter Feuer genommen.
01:16:07Und weiter?
01:16:08Wir haben Ivan Lukic schon himmelsvoll beerdigt. Im Gemeinschaftsgrab. Neben dem Friedhof.
01:16:14Ging alles zu schnell.
01:16:16Ich verstehe nicht, Genosse General.
01:16:18Er wurde begraben, wie es sich gehört. Rubino hat es mir erzählt.
01:16:22Warum wurde keine Hilfe angefordert?
01:16:25Oberst Lebedenko sagte, wir kommen selbst zurecht. Er wollte keine Soldaten vom Brückenkater abziehen.
01:16:31Ja, das sieht man nicht.
01:16:34Der Chef der Treibstoffkolonne hat mir die Lage vorgetragen, Genosse General. Ich habe eine Artilleriedivision in Marsch gesetzt.
01:16:40Ihre Division wird sicher immer noch in der Kolonne fest.
01:16:43Ich habe sie schon zurückgerufen.
01:16:46Ich müsste nach Himmelsfort fahren. Mich von Ivan Lukic verabschieden.
01:16:50Ausgeschlossen, Genosse General. Sie müssen gleich weiter zum Armeestab. Man erwartet sie.
01:16:55Dort ist ein Verbindungsoffizier von Marschall Zhukov.
01:16:59Dieser Krieg.
01:17:02Man verliert seine Kampfgefährten.
01:17:04Und einem bleibt nicht mal so viel Zeit, um an ihrem Grab zu stehen.
01:17:24Korrespondent, schreib es auf alles. Beschreibe genau, wie es gewesen ist.
01:17:28Damit, Ivan Lukic, null ausfangen.
01:17:35Alles aufsetzt.
01:18:00Musik
01:18:28Ich weiß nicht, wann, aber ich fühle mich, dass bald unsere Tanken in den letzten Kampf ist.
01:19:02Untertitelung des ZDF, 2020
01:19:21ZDF, 2020
01:19:54ZDF, 2020
01:19:57ZDF, 2020
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01:19:59ZDF, 2020
01:20:08ZDF, 2020
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