- vor 8 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Musik
00:40Ja, das ist richtig.
00:42Sie wissen ja, dass sich um viele Orte, wie zum Beispiel Burgen, Schlösser, Überreste verlassener Dörfer oder aber auch um
00:51Sümpfe, Felsen, Höhlen, rätselhafte Geschichten ranken.
00:57Es sind die Sagen. Diese beruhen zum Teil auf Wirklichkeit, zum Teil entspringen sie der Fantasie der Menschen.
01:05So auch hier in Mecklenburg, in unserem schönen Schloss Schwerin.
01:08Hier lebt, so berichtet die Sage, ein Kobold, das Peter-Männchen.
01:15Es soll ein verwunschener Prinz sein, der als Geist in den Räumen des Schlosses spukt und seinen Schabernack treibt.
01:22Die Welt außerhalb des Schlosses jedoch bleibt ihm versperrt.
01:42Musik
01:49Ich, äh...
01:53Ich ließ euch kommen, Spantum, um euch etwas Erschreckendes zu zeigen.
01:59Etwas Erschreckendes, mein Herzog.
02:05Seht.
02:09Die Truhe war fest verschlossen.
02:13Ich kam, um einen Ring herauszunehmen, doch ich suchte ihn vergebens.
02:18Ringe, Ketten, Broschen, Spangen, Schmucksachen, jeder Art gestohlen.
02:25Ich bin entsetzt, mein Herzog.
02:28In euren Räumen ein Dieb.
02:31Es ist so.
02:35Leider.
02:45Die Gänge sind bewacht.
02:48Unbeobachtet kann hier kein Fremder eindringen.
02:51Und trotzdem ein Dieb.
02:55Setzt alles in Bewegung.
02:57Entlarvt den Täter, vor allem bringt mir mein Schmuck zurück.
03:00Ich werde nicht ruhen, mein Herzog.
03:04Durchsucht mit euren Leuten das Schloss.
03:07Kontrolliert jeden, der es verlässt.
03:10Verhört den Verdächtigen.
03:12Macht das Verbrechen in der Stadt bekannt.
03:14Ich setze tausend Taler auf den Kopf des Täters.
03:19Der Herzog von Mecklenburg verschenkt Schmuck.
03:22Wenn er beraubt wird, steht seine Ehre auf dem Spiel.
03:29Euer Zorn ist gerecht.
03:31Was ihr befehlt, wird geschehen.
03:32Gestattet mir jedoch ein Wort.
03:37Sprecht.
03:38Eure Ehre, mein Herzog, ist unser höchstes Gut.
03:43Niemand soll euch kränken dürfen in eurer Ehre.
03:46Bedenkt jedoch, ihr setzt sie aufs Spiel,
03:48schon wenn der Raub bekannt wird.
03:51Diese Räume sind so beschaffen und bewacht,
03:53dass nichts gestohlen werden kann.
03:57Dieser Glaube sollte euren Untertanen erhalten bleiben.
04:01Für eure Ehre.
04:03Und die Tatsache?
04:07Bis jetzt ist ja nichts bewiesen,
04:12als dass der Schmuck verschwunden ist.
04:16Beweis genug?
04:19Mit Verlaub.
04:21Vielleicht kommt er von selbst zurück,
04:25wenn er von selbst verschwand.
04:29Was?
04:32Was soll das heißen?
04:34In diesem Schlosse gehen sonderbare Dinge vor.
04:39Jeder weiß, es spukt.
04:43Soweit die Kunde zurückreicht über diese Mauern,
04:47lebt es hier.
04:51Ihr meint, dass das P...
04:55...dass es seinen Schabernack mit meinem Schmuck getreibt.
05:01Es hat noch niemals gestohlen.
05:04Du wirst mein Herzog.
05:06Aber wenn sich die Sache nun als ein übler Scherz erweist.
05:14Solche Scherze darf es niemals geben.
05:17Natürlich mein Herzog.
05:18Aber wenn man es genau bedenkt,
05:23wenn es für Menschen unmöglich ist zu stehlen,
05:28können es ja nur Geiste gewesen sein.
05:33Mit Verlaub, ein Kobold ist ein Kobold.
05:38Solch Hausgeist hängt sich die sonderbarsten Sachen aus.
05:42Und ihr im Missverstehen seiner Laune?
06:07Oh, das war es.
06:15Ihr habt es beleidigt.
06:19Und jetzt raus.
06:22Führt meine Befehle aus.
06:24Raus.
06:25Was?
06:27Ja, ja.
06:29Ja, ja.
06:38Kunstsinger.
06:40Ihr habt gehört, wovon der Herzog sprach.
06:43Seine Worte waren deutlich.
06:47Wächst euch nichts Verdächtiges aufgefallen?
06:50Keine Gerüchte, kein unbedachtes Wort.
06:53Das hat ja niemand, dessen Räumen sich nähern, oder?
06:56Entfernen.
06:58Knechte, Mächte, Leute aus dem Gefolge der Herzogin.
07:00Nichts.
07:00Nichts.
07:01Vielleicht.
07:02Ja.
07:03Ach nein.
07:05Kunstsinger.
07:07Ein Hinweis?
07:08Ein Schlossknecht, der als Zimmermann hier tätig war,
07:11benahm sich merkwürdig.
07:15Ich sah ihn mehrmals eilig gehen.
07:20Wer ist dieser Schlossknecht?
07:23Niemand nennenswert.
07:24Es ist ein alter Gauner, durchtrieben wie alles.
07:27Es ist nur ein Verdacht.
07:29Ihr fragtet mich.
07:30Ich kann mich irren.
07:39Lass ihn doch festnehmen.
07:51Zum letzten Mal.
07:56Gestehe deine Schuld.
07:58Ich bin kein Dieb, Herr.
08:02Das Lügen nützt dir nichts.
08:04Wir haben unsere Mittel.
08:07Es war für dich, du sagst die Wahrheit gleich.
08:09Ich bin kein Dieb.
08:12Niemals in meinem Leben habe ich gestohlen.
08:14Was sollte ich mit Schmuck?
08:16Vielleicht haben dich die Krämer erpresst.
08:20Mich hat niemand erpresst.
08:22Oder bestochen?
08:23Niemand.
08:24Wie du willst.
08:26Bring den weg.
08:30Ich habe nichts Unrechtes getan.
08:34Kunzinger.
08:36Ihr sorgt dafür, dass er gesteht.
08:39Ja, oder?
09:03Ich habe nichts vor.
09:16Du bist wahnsinnig.
09:18Ich muss zu ihm.
09:44Ich muss zu ihm.
10:24Ah, die Tochter.
10:32Ich bitte um Vergebung, Herr.
10:34Ich wage bei euch einzudringen, weil ihr des Öfteren schon die Güte hattet,
10:38mich zu bemerken und zum Sprechen zu ermutigen.
10:44Nun?
10:50Sprich.
10:53Rettet meinen Vater.
10:57Er ist unschuldig.
11:01Was glaubst du, kann ich für ihn tun?
11:04Ich bin nur ein getreuer Diener unseres Herzogs.
11:10Ein Wort von euch und er ist frei.
11:17Du überschätzt da meine Macht.
11:22Allein der Herzog kann Gnade gewähren.
11:27Nicht Gnade, Herr.
11:30Gerechtigkeit.
11:34Mein Vater in Ketten.
11:36Unmöglich hat er was Böses getan.
11:40Es sprechen alle Tatsachen gegen ihn.
11:47Du allerdings, gefällst mir.
11:55Wie kommt ein solcher Mann zu einer solchen Tochter?
12:00Gut.
12:02Ich gebe dir eine Chance.
12:06Überzeuge deinen Vater, dass er die Schuld gesteht.
12:12Dann kann ich beim Herzog ein Wort zu seiner Begnadigung einlegen.
12:18Ich...
12:20Ich kann ihn von nichts überzeugen, was er nicht getan hat.
12:24Die Rettung ist dann ausgeschlossen.
12:34Ich kann einen reuigen Täter begnadigen.
12:37Keinen Starkkopf.
12:39Herr...
12:40Als Tochter tu, was man dir sagt.
12:42Zwei Tage gebe ich dir Bedenkzeit.
12:44Hinaus!
13:05Was ist du da?
13:07Was hat er gesagt?
13:13Wer denen in die Hände fällt, ist verloren.
13:20Keine Angst.
13:22Angst.
13:23Nicht um mich.
13:24Du darfst den Mut nicht verlieren.
13:26Ach, wenn ich es nur am Mut lege.
13:28Uta, ich liebe dich.
13:33Wie lange wird die Liebe halten?
13:37Wenn sie meinen Vater durch die Stadt führen.
13:40Als Dieb.
13:41Zum Henker.
13:43Alle werden auf mich zeigen.
13:45Das ist die Tochter.
13:46So darfst du nicht sprechen.
13:52Ich werde zu dir halten.
13:55Immer.
13:58Das schwöre ich.
14:00Ich werde zu dir halten.
14:19Hey, du.
14:22Mit wem hast du gesprochen?
14:24Herr, wie sollte ich...
14:25Schweig!
14:32Übrigens, wir können Leute unangemeldet bei mir eindringen.
14:35Herr, ich...
14:35Schweig!
14:45Das wird schief gehen können.
14:50Sei wachsam, wenn du wache stehst.
14:58Wohin starrst du?
15:03Hier bin ich!
15:07Nein, hier!
15:12Wer bist du?
15:18Und wo?
15:21Ich?
15:26Ich bin...
15:28Peter Männchen?
15:30Olaf Seebeck.
15:32Geboren in der Johannis-Nacht bei Neumond.
15:36In dem Jahre, als in der Schwerin das große Unwetter tobte.
15:41So sagt es meine Mutter.
15:44Du bist stark und tapfer.
15:49Ich habe mich nie gefürchtet.
15:51So, so.
15:52Du liebst dieses Mädchen?
15:58Ich liebe Uta.
16:01Liebe alles.
16:03Hilf uns, Peter Männchen.
16:06Gut.
16:07Ich will euch helfen.
16:09Aber du musst auch etwas für mich tun.
16:12Was soll ich machen?
16:14Erlöse mich.
16:15Dich, dich erlösen?
16:20Ein Fluch hat mich verzaubert.
16:22Wenn du stark bist.
16:26Er kommt zurück.
16:28Ich werde einen kleinen Spuk entwarten.
16:33Erwarte mich, ob ich da bin.
16:35Ich bin bereit.
16:40Schreckliches Gewitter.
16:42Gott, steh uns bei.
16:59Hast du je ein solch erschreckendes Gewitter?
17:04Ich weiß nicht, wovon ihr redet, Herr.
17:08Woher?
17:08Es ist fest, will es.
17:10Oh, Gott.
17:12Es ist schon geholfen.
17:15Woher?
17:18Du fragst wo?
17:29Ah!
17:30Oh Gott!
17:31Oh Gott!
17:49Euch ist nicht gut?
17:54Wirklich nicht.
17:56Da!
17:58Da!
18:04Das ist kein Gewitter.
18:11Machst du dich lustig über mich?
18:13Ich werde dir...
18:16Wachablösung!
18:24Au!
18:26Was hat er denn?
18:55Wachablösung!
18:57Wachablösung!
19:09Wachablösung!
19:13Wachablösung!
19:14Ein Leben lang teil der Merzog gedient.
19:19Ein Mann im Kerker.
19:26Hallo?
19:29Hallo!
19:29Hallo!
19:35Niemand hört mich.
19:43Ich werde hier frieren.
19:49Ich habe Durst.
19:52Oma!
19:56Wie lange liege ich schon in diesem Loch?
20:00Angekettet wie ein Tier.
20:03Bin ich denn ein Verbrecher?
20:04Nein!
20:07Nein!
20:09Ich liege hier gefesselt.
20:11Mut!
20:12Woher ihn nehmen denn Mut?
20:15Geduld!
20:16Ich hatte mein Leben lang Geduld!
20:21Geduld!
20:22Einen
20:23TREKEND!
20:28Hey!
20:34Ist hier jemand?
20:37TREKEND!
20:40Nichts!
20:44Sagte ich Geduld?
20:49Der Wahnsinn brotzt schon in mein Gehirn.
20:52Du bist gesund.
20:54Da!
20:57Ich spreche doch nicht schon mit mir selbst.
21:00Ist hier jemand in der Finsternis? So zeige dich doch!
21:10Licht.
21:12Träu mich.
21:16Meine Arme.
21:19Ich bin nicht mehr gefesselt.
21:26Bin ich frei.
21:45Dieses Gewölbe.
21:47Gar unhaft.
21:56Brot.
22:02Schinken.
22:10Käse.
22:17Peter Männchen.
22:19Guter Geist.
22:21Bist du es.
22:23Tausend, danke.
22:33Das ist Wein.
22:34Das ist, was du tun.
22:48Da ist ein, was du tun hast.
22:55Die Stolz, das ist ein Kind.
23:00Nee, ich bin kein Kind.
23:01Ich bin kein Kind.
23:03Ja, ich bin kein Kind.
23:13Na, wie lebt der noch?
23:18Sauf, friss.
23:22Hey, ammer Teufel.
23:24Ich gebe dir einen guten Rat.
23:27Gesteh es das Beste.
23:30Dann wirst du vielleicht bloß gehängt.
23:40Dann wirst du vielleicht bloß gehängt.
24:16Danke, Pfeffermännchen.
24:30Komm nur, komm, wir sind am Ziel.
24:39Jetzt sollst du mein Geheimnis erfahren.
24:44Das hier ist der Rittersaal des alten Schweriner Schlosses, tief auf dem Grunde des Sees.
24:52Ein böser Fluch hat mich dazu verurteilt, in den Mauern des Schlosses als Geist zu leben.
25:01Einmal in 100 Jahren gibt es für mich Hoffnung, wenn ein Jüngling kommt, der in der Johannisnacht bei Neumond geboren
25:10ist und ein Mädchen liebt, für das er alles opfert.
25:14Er kann mich erlösen.
25:17Zur Belohnung werden alle seine Wünsche in Erfüllung geben.
25:25Ich habe nur einen Wunsch.
25:28Uta muss wieder glücklich sein.
25:30Sie wird glücklich werden.
25:34Und was geschieht mit dir, wenn ich dich erlöse?
25:40Ich werde herzlösen.
25:42Habe ich dann gerecht regiert, komme ich endlich zu.
25:45Und die Menschen?
25:49Werden sie glücklicher.
25:55Das ist mein Wille.
25:58Ich will dich erlösen.
26:01Das hat schon mancher gesagt.
26:04Du musst gegen mich kämpfen.
26:06In drei aufeinanderfolgenden Mächten.
26:09Dreimal siegen.
26:11Bisse in meiner Gestalt kämpfen Mächte, die nicht meinem Willen unterliegen.
26:16Um mich zu befreien, musst du stärker sein als ich.
26:19Ich werde dich erlösen.
26:22Bedenke, du kannst vernichtet werden.
26:25Noch kannst du zurück.
26:35Lass uns kämpfen.
26:37Es geht ab.
26:44In der Truhe.
26:46Dort.
26:49Ist ein Schwert.
26:51Das Schwert des Gottes Pustegart.
26:54Er gab es meinen Vätern.
26:56Nimm du es.
26:58Nimm es.
27:06Und das Schwert.
27:07Sieh die Rostflecken.
27:09Wisch sie weg.
27:11Wenn das Schwert lenkt, beginnt der Kampf.
27:17Die Flecken.
27:19Die Flecken.
27:42Was machst du Wicht in meinen Mauern?
27:49Wachst du es gegen einen Herrn, dein Schwert zu erheben?
28:05Wachst du es gegen einen Herrn, dein Schwert zu erheben?
28:15Wachst du es gegen einen Herrn Dollar?
28:24Wachst du es für dich?
28:30Wachst du es gegen einen Mund?
28:41Musik
29:13Musik
29:42Musik
30:14Musik
30:48Peter, Männchen, wo bist du? Ich seh dich nicht mehr.
31:03Musik
31:04Bist du es? Dort? Auf dem goldenen Pferd? Deine Rüstung glänzt in der Sonne.
31:14Was redet ihr denn da?
31:17Ich schaffe es. Ich werde dich erlösen. Wir kämpfen.
31:24Na sag mal, machst du Witze am frühen Morgen? Halt's Maul!
31:34Wer hat dich denn so verbrödelt?
31:38Was ist hier los?
31:54Keine Antwort ist auch eine Antwort.
31:56Er will gegen das Peter-Männchen gekämpft haben. Sagt er, solche Schläge zu bekommen.
32:02Na, danke!
32:03Genau! Ruhe!
32:10Was ist hier geschehen? Na?
32:17Mit wem hast du dich geschlagen?
32:21Es war alles nur Traum.
32:27Na, dein Gesicht ist kein Traum. Wo warst du letzte Nacht? Ist er hier gewesen?
32:33Ja, ich hatte Wache.
32:44Mit wem hat er sich geschlagen?
32:54Mit niemandem.
33:05Ich warte nicht mehr lange.
33:08Na schön.
33:10Ihr werdet noch sprechen.
33:15Nichts.
33:17Nichts.
33:19Das habt ihr hervorzuweisen.
33:21Nichts.
33:23Dreist lachen noch die Diebe über uns.
33:25Und das mit Recht.
33:26Nicht eine Spur, die uns dem Täter näher bringt.
33:29Mein Herzog, ein Knecht.
33:31Sitzt im Kerker. Ich weiß, ich weiß.
33:34Aber wenn er der Dieb ist, so bringt mir sein Geständnis und vor allem bringt mir meinen Schmuck zurück.
33:42Ich habe nicht unendliche Geduld.
33:49In drei Tagen ist der Fall geklärt.
33:52Siehe wohl, mein Herzog.
34:01Mein Herzog, es ist nicht nur der Knecht.
34:06Ein Soldat der Schlosswache, der ebenfalls in diesen Räumen Dienst tut, ist höchst verdächtig aufgefunden worden.
34:16Und?
34:17Hat er die Tat gestanden?
34:36Was sagt ihr?
34:41Es soll mit ihm verbündet sein.
34:46Was sagt ihr da?
34:48Man sagt, er sagt, es kämpft mit ihm.
34:56Geschwätz.
34:58Hat er den Schmuck?
35:00Ich bitte um Vergebung, mein Herzog, wir haben ihn arretiert.
35:03Er ist des Knechts zukünftiger Schwiegersohn.
35:06Die Tochter arbeitet als Magd hier im Schloss.
35:09Und, verzeiht, er kämpft mit es für euren Untergang.
35:20Für meinen Untergang.
35:25Ein Mann, geboren zu Johannes bei Neumund.
35:34Alt sind die Geschichten.
35:38Man hätte sie längst vergessen,
35:41wenn es uns nicht immer daran erinnern würde.
35:50Spanntuch, mein Herzog.
35:53Lass diesen Soldaten frei.
35:56Wir wollen ihm eine Falle stellen.
35:59Lass ihn genau beobachten.
36:01Jedes Gespräch, jeden Schritt.
36:04Wir wollen wissen, mit wem er verbündet ist.
36:07Ich sehe wohl, mein Herzog.
36:11Spanntuch.
36:12Mein Herzog.
36:14Später bringt ihr ihn in ein Verlies weit weg vom Schloss,
36:19wo...
36:22wo es keine Macht hat.
36:29Genial, mein Herzog.
36:31Ja.
36:44Hast du ihn erfüllt?
36:46Den Auftrag?
36:49Herr, das ist unmöglich.
36:54Du hast ihn also nicht erfüllt?
36:58Ich...
37:00Ich bitte um Gnade für meinen Vater.
37:03Eins ist das andere wert.
37:07Was würdest du für meine Gnade tun?
37:14Bei meiner Ehre.
37:16Alles, was ich kann.
37:22Schenke mir...
37:25...einen Teil von dem gestohlenen Schmuck.
37:30Mein Vater und ich besitzen ihn nicht.
37:33Alle schon in Geltung gesetzt.
37:35Tausend Taler.
37:37Und dein Vater ist frei.
37:40Ihr spielt mit meiner Not.
37:43Du hast ein hübsches Gesicht.
37:50Na?
37:59Ein Schrei?
38:02Hat Ihr Vater gestanden?
38:04Nichts.
38:05Nein.
38:07Es ist...
38:10Kunzinger.
38:11Ihr blutet?
38:12Die Nase nur.
38:15Ich...
38:16...bin mit der Hand.
38:17Unversehens.
38:19Es tut mir leid, Euch zu bemühen.
38:24Kunzinger.
38:28Ihr habt etwas verloren.
38:31Ich?
38:32Ich nicht.
38:33Da ist die Debin.
38:36Er lügt.
38:37Du wachst mir ins Gesicht zu sagen, dass ich lüge?
38:41Du als die Tochter von jenem Knecht im Kerker?
38:45Sie kam mit einer Bitte zu mir.
38:48Ein Vorwand nur.
38:52Bestechen wolltest du mich mit dem geraubten Gut,
38:54damit ich deinen Vater laufen lasse?
38:57Befehlt.
38:58Was soll mit ihr geschehen?
39:02Nimm sie fest.
39:08Wache!
39:27Dein Schweigen nützt dir wirklich nicht.
39:30Nichts.
39:34Die Tochter ist gesprächiger.
39:42Meine Tochter?
39:44Hat gestanden.
39:47Uta?
39:48Ein Teil des Geraubten ist schon bei ihr gefunden.
39:55Sie hat damit nichts zu tun.
40:01Wenn du es besser weißt.
40:03Meine Tochter ist so unschuldig wie ich.
40:08Warum gibt sie dann die Schuld zu?
40:11Wenn ihr ein Opfer braucht.
40:13Dann nimm mich!
40:16Ein Geständnis!
40:27Er lügt.
40:32Nun, schnell!
40:34Das Geständnis!
40:35Er lügt.
40:45Ich habe nichts zu gestehen.
40:55Wir haben die Aussage deiner Tochter.
41:07Es gibt auch andere Mittel.
41:14Nun?
41:17Willst du sprechen?
41:19Keine Angst!
41:25Nein!
41:26Gleich wirst du sehr deutlich versprechen.
41:38Au!
41:39Was ist das?
41:42Ein Spruch?
41:43Schnell!
41:45Schnell!
41:57Das ist nicht so!
42:09Musik
42:48Was jetzt?
42:52Er ist doch gerade erst hier durch
43:02Hexerei
43:05Eichlinge, wollt ihr nur hierbleiben?
43:19Musik
44:06Untertitelung des ZDF, 2020
44:38ZDF, 2020
44:38Zieh weg! Jetzt hast du das zweite Mal gesiegt!
44:47Morgen werde ich zum dritten Mal siegen!
44:51Es wird immer schwerer für dich!
44:55Sei auf der Hut!
45:21Olof Seebeck!
45:24Auf Befehl des Herzogs! Du bist arretiert!
45:29Was wollen die hier?
45:31Hey!
45:32Keinen Widerstand!
45:34Was soll das?
45:36Was wollen die von dem Seebeck?
45:38Vielleicht ein Getraner!
45:39Du fragst noch?
45:46Sowas bekommt man im Schlaf!
45:50Abführen!
46:08Warum hat man mich so weit gebracht?
46:10Du hast dich selbst so weit gebracht!
46:12Du hast die halbe Stadt gefühlt!
46:14Ich muss ins Schloss zurück!
46:16Das Schloss und Riegel musst du!
46:22Höre, Freund!
46:24Im Stadtturm darf ich nicht bleiben!
46:26Ich muss ins Schloss zurück!
46:28Das Schloss natürlich!
46:31Meinetwegen ins Tiefste verliess!
46:35Nur diese eine Nacht?
46:37Ein Loch ist so gemütlich wie das andere!
46:47Ich muss jetzt Schloss schreien!
46:48Freie die Wand dann!
46:52Er ist nicht der Erste!
46:55Ich gebe dir, was du willst!
46:59Aber sorge dafür, dass ich heute noch ins Schloss komme!
47:04Gib, was du willst!
47:06Ich will deinetwegen nicht am Galgen enden!
47:17Peter München!
47:24Der dritte Kampf!
47:31Was wirst du nun tun?
48:06Das angesst dich!
48:08Die schauen!
48:11Das hat du lieben!
48:12Ich mache dich jetzt zu viel!
48:13Ihre Zeit ist mit sich ..
48:25Ich...
48:29Ich...
48:31Es ist...
48:33grauenhaft!
48:39Bier!
48:41Entsetzlich!
48:43Ein Ziegenbock
48:45auf meinem Bett!
48:47Oh mein Gott!
48:51Der Teufel!
49:01Der Teufel
49:03hockt in meinem Zimmer!
49:05Ich verlasse morgen das Schloss!
49:07Psst!
49:08Wir stehen im Dienst des Herzogs!
49:10Du! Ich nicht!
49:15Oh mein Gott!
49:17Nein!
49:18Meines Großvatern hat es das nicht mehr gegeben!
49:22Feuer!
49:22Feuer!
49:24Feuer!
49:25Feuer!
49:26Feuer!
49:28Feuer!
49:29Feuer!
49:37Feuer!
49:52Feuer!
49:55Feuer!
50:09Die fallen da schon wieder
50:12Ja
50:19Der Herzucht
50:23Keine Zeremonie
50:25Es ist als trüglich eine Last von zehn Zentmern
50:30Einen Stuhl für den Herzog
50:32Es tritt mich unerführlich in die Seite
50:34Es, ich befürchte es
50:36Es, auf dem Rücken des Herzog
50:38Der Herzog ein Pferd
50:41So etwas wird die Welt nicht glauben
50:44Oh
50:45Oh
50:46Oh
50:46Oh
50:47Oh
50:47Oh
50:48Oh
50:48Oh
50:53Gott sei Dank
51:23Für
51:31An diesen Schwug
51:34Werdet ihr noch ewig denken
51:42Dabei hätte es so schön sein können
51:53Ja
51:54Dann eben bis zum nächsten Mal
51:56Ja
52:24Dann loskomm
52:27Wohin
52:30Wohin
52:31Das ist doch alles längst zu spät
52:35Vorwärts
52:58Dann raus
53:06Jetzt
53:08Der Herzog.
53:16Das also sind die Täter?
53:19Sehr wohl, mein Herzog.
53:22Und vorm Schmuck keine Spur.
53:34Ihr steht vor eurem Herzog.
53:45Was habt ihr mit zu sagen? Sprecht.
53:52Wir...
53:57Wir sind unschuldig.
54:01Ein Geständnis liegt vor, denke ich.
54:04So wurde mir gemeldet.
54:05Er hatte gestanden.
54:08Ich hatte und habe nicht zu gestehen.
54:10Die lügen bis zum bitteren Ende.
54:21Um dir zu helfen, bestach deine Tochter ihn mit einem gestohlenen Ring.
54:27Das ist nicht wahr.
54:28Schweig!
54:29Woher nahmst du diesen Ring?
54:30Von nirgends her.
54:31Ich habe ihn nie berührt.
54:33Gesteh, was du mir angetragen hast.
54:36Diesen Ring gabst du mir, damit ich deinen Vater heimlich fliehen lasse.
54:39Ich nahm ihn zwar.
54:41Jedoch ich warf empört den Ring ihr vor die Füße.
54:51Diesen dort?
54:54Ja.
54:55Man reiche mir diesen Ring.
55:02Das ist kein Ring?
55:04Das ist eine Brosche von meinem Schmuck.
55:07Habt ihr noch mehr solcher Gegenstände?
55:10Nein.
55:10Das kann nicht sein.
55:12Ist ja äußerst merkwürdig, dass man bei euch Schmuck findet.
55:18Wisst ihr vielleicht mehr, als ihr sagt?
55:20Nichts weiß ich.
55:22Und was ist das dort?
55:25Ihr habt einen guten Schuhmacher.
55:36Ihr ist schlecht.
55:38Ihm ist schlecht.
55:41Einen Stuhl bitte.
55:47Wie kommt ihr zu meinem Schmuck?
55:51Zauberei.
55:52Wie kommt ihr zu meinem Schmuck?
55:54Ich schwöre, wenn ich schuldig bin, soll aller gestohlener Schmuck auf mich herabfallen.
56:06Hört.
56:22Mein Schmuck.
56:27Ich schwöre.
56:28Ich schwöre.
56:30Ich schwöre.
56:31Ich schwöre.
56:37Ich schwöre.
56:38Raus für den.
56:40Freilassen.
56:42Freilassen.
56:43Festnehmen.
57:08Hier bin ich.
57:09Ich schwöre.
57:14Ich schwöre.
57:17Ich schwöre.
57:32Ich schwöre.
57:33Alle einmal wieder.
57:34Ich möchte mich jetzt von Ihnen verabschieden und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag.
57:39Ich schwöre.
57:43Ich schwöre.
57:50Ich schwöre.
57:55Ich schwöre.
57:58Ich schwöre.
58:11Ich schwöre.
58:13Ich schwöre.
58:15Ich schwöre.
58:25Musik
58:46Musik
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