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  • vor 19 Stunden

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:02Musik
00:38WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:11GmbH im Auftrag des WDR
01:42GmbH im Auftrag des WDR
01:50Wie bitte?
01:52Bitte?
01:52Ja.
01:54Und wo?
01:56Ja.
02:04Rechts um die Ecke und blüht das Auto links.
02:27Ja, Chefinspektor.
02:28Na, Wind, danke, dass Sie mich gleich angerufen haben.
02:32Wir haben den Sohn erwischt, wer da hinten über dem Zaun ist.
02:35Auf dem Gelände haben wir ein paar illegale Partys stattgefunden, darum sind wir vorsichtig.
02:40Wissen Sie, was das ist?
02:43MDMAs, nicht legal, nicht gesund, haben wir in seiner Jacke gefunden.
02:47Kommt das öfter vor bei einem Sohn?
02:49Ja, natürlich nicht.
02:50Solange er die selber nimmt, ist er nur deppert.
02:52Aber er melden müsste das nicht, das wissen Sie.
02:55Ja.
02:56Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass Sie mich als erstes informiert haben.
02:58Danke, Kollege.
02:59Eine Hand wäscht die andere einen.
03:08Sagen Sie ihm, Sohne soll ich aufhören mit dem Zeug.
03:11Und jetzt verschwinden Sie, bevor ich mir etwas anderes überlege.
03:19Na, Vincent.
03:21Guten Abend.
03:22Guten Abend.
03:40Und jetzt red.
03:45Wo hast du die Tabletten her?
03:49Seit wann nimmst du sowas?
03:50Ich nehm gar nichts.
03:51Warum hast du das dann einstecken?
03:54Ist dir das klar?
03:55Wenn dich die angezeigt hätten, dann hättest du jetzt jede Menge Probleme.
03:58Du machst gerade die Probleme.
03:59Und fragst du, das ist ein Spaß?
04:01Das ist kein Spaß, Jan!
04:02Wo hast du die her?
04:03Wird das jetzt ein Verhör?
04:06Ist das dein neuer Job?
04:07Auf illegalen Partys Drogen verkaufen, ja?
04:10Ich bin auf deiner Seite.
04:12Das weißt du ganz genau.
04:13Du musst mit mir reden, Jan!
04:14Red mit mir!
04:15Bleib da, Jan!
04:41Geflor.
04:42Machst du mir mal ein Foto von dem Schlüsselanhänger oder was das ist?
04:46Das kostet aber extra.
04:49Danke vielmals.
04:50Extra Wurst zähm' aber vielleicht.
04:52Hallo!
04:53Bevor du mich fragst, die hast du keine zwei Stunden tot.
04:55Ich weiß.
04:56Na, dann kann ich ja auch gehen.
04:58Der Mann von der Security hat ihn um 10.30 Uhr gefunden.
05:00Er hat laute Musik gehört und ist dann gleich am Anfang von seiner Runde da rein.
05:03Na, wie das Hauptlicht eingeschaltet hat, muss der oder die Täter gleich abgekaut sein.
05:08Wahrscheinlich da raus.
05:09Weil gesehen hat er nix.
05:10Was produzieren die da außer Drecke eigentlich?
05:13Soweit ich weiß, nix.
05:15Insolvenz oder so.
05:16Diese Halle gehört einer Firma und diese Firma gehört wiederum dem Horst Schnabel.
05:20Dem Dagobert Trump von Österreich.
05:23Ja, genau.
05:24Das ist sein Sohn.
05:26Oha!
05:27Der war schwer im Event-Business.
05:28Sein Vater hat erst letzte Woche eine Security-Firma engagiert,
05:31weil sein Sohn dauernd hier illegale Fäden veranstaltet hat.
05:34Na, damit ist jetzt erst einmal Schluss, würde ich sagen.
06:03Das ist ein Sohn.
06:06Beeil dich bitte.
06:07Ja, du kennst mich.
06:08Ja, drum.
06:09Geh.
06:10Das da drin ist mein Sohn.
06:12Ich hab ein Recht hier zu sein.
06:13Halt drauf.
06:14Du hast hier zuständig geschwächt.
06:15Ich will den zuständigen Oberinspektor sprechen.
06:19Herr Oberinspektor, schnell.
06:21Doktor Schnell, Gerichtsmedizin.
06:23Das ist die Bezirksinspektorin Landauer.
06:26Und die Zuckerschnecke soll einen Mordfall lösen?
06:30Die Zuckerschnecke wird dran arbeiten.
06:32Wenn Sie sich jetzt ein bisschen zusammenreißen,
06:34den Tatort verlassen
06:35und der Bezirksinspektorin Maja Landauer
06:37draußen ein paar Fragen beantworten.
06:41Geh mal.
06:54Die Tote heißt Alice Gläutke.
06:56Sie ist 22 Jahre alt.
06:58Sie hat gestern Nachmittag geheiratet
07:00und am Abend bei der Hochzeitsfeier
07:03während der Brautentführung ist sie verschwunden.
07:06Das ist ja aber, soviel ich weiß,
07:07auch der Sinn von diesem Brauch.
07:09Ja, nein.
07:10Also ich meine,
07:11erst nach der Brautentführung
07:13ist sie verschwunden, alleine.
07:14Das muss ich jetzt nicht verstehen, oder?
07:17Sag einmal,
07:18kann man da wirklich nicht mit dem Auto hinfahren?
07:20Glaubst du, ich geh zum Spaß zu Fuß?
07:22Wer hat sie gefunden?
07:24Ein morgendlicher Jogger.
07:26Verdächtige.
07:28Naja,
07:29das Opfer ist ziemlich reich,
07:30seit dem Tod ihrer Mutter.
07:32Na schon,
07:33dann hat ja wenigstens der frischgebackene Ehemann was davon.
07:35Ja.
07:41Sag einmal,
07:42da kann man ja doch mit dem Auto herfahren.
07:44Mein Navi sagt nein.
07:45Dein Navi sagt nein.
07:46Seit wann hörst du auf dein Navi?
07:53Morgen,
07:54was haben wir?
07:55Viele Fischerfußspuren,
07:56Damen und Herrenschuhe,
07:58aber auch grobes Profil,
07:59vermutlich Gummistiefel,
08:00wir machen gerade die Abdrücke.
08:02Aber keine Schleife oder Kampfspuren.
08:04Sag, wo ist eigentlich der Stefan?
08:05Du, ich hab gerade gehört,
08:06dass der einen anderen Tatort hat,
08:08aber sein Substitut sollte eigentlich schon da sein.
08:10Ja, es ist aber niemand da,
08:11oder siehst du wen?
08:12Nein.
08:12Können wir?
08:13Ja, ja, und die Bank sind wir fertig.
08:14Danke.
08:15Bitte.
08:36Hast du schon mal
08:37von diesen Erdlöchern gehört, Franny?
08:39Hm?
08:40Diese Erdlöcher,
08:41da tut sich ein Loch in der Erde auf,
08:43ein riesiger Krater,
08:45ganz plötzlich
08:46und verschluckt alles.
08:51Und kein Wissenschaftler hat eine Erklärung dafür.
08:54Naja, also meistens gibt's schon
08:55eine logische und physikalische Erklärung dafür.
08:59Das einzig Unerklärliche daran
09:00sind die Medienberichte darüber.
09:02Dr. Finn, Rechtsmedizin.
09:03Wie der Vogel?
09:05Ja, wenn's Ihnen beim Merken hilft.
09:06Ja, schon.
09:07Äh, Chefinspektorin Schnell.
09:09Chefinspektor Franny Cech,
09:10mir wäre ja eigentlich lieber,
09:11Sie wären Dr. Flink.
09:13Ich hab schon viel von Ihnen gehört,
09:15Frau Schneider.
09:16Ja, schön, gut, gut.
09:17Tut mir leid,
09:18dass ich so lange gebraucht habe.
09:19Ja.
09:19Mein Navi ist kaputt.
09:20Ah, aber doch,
09:21mit dem Auto fast bis zur Leiche.
09:23Also, da gratuliere ich.
09:25Wissenschaftlich ganz unerklärlich.
09:27Ja.
09:27Was ist mit der Todesursache?
09:29Ich bin doch gerade erst angekommen.
09:31Ist das mein Problem?
09:33Gehen Sie mir bitte aus dem Weg.
09:37Wann genau wurde Sie das letzte Mal
09:39lebend gesehen?
09:40Das war gegen 21.40 Uhr.
09:42Da hat sie mit ihrer Trauzeuge
09:44in das Gasthaus verlassen,
09:45um wieder zurück zur Hochzeitsparty zu fahren,
09:47wo sie aber nie angekommen ist.
09:48Ja, das hab ich verstanden.
09:49Dankeschön.
09:50Ja, Sie haben beide ein Taxi genommen,
09:52aber sie wollte dann alleine
09:53noch woanders hin.
09:55Keine Abwehrspuren an Händen
09:56oder Unterarmen.
09:57Sieht so gut, Frau Doktor.
09:58Erzählen Sie mir doch was,
09:59was ich nicht selber sehe.
10:00Sie ist etwa sechs bis acht Stunden tot.
10:03Also, das heißt,
10:03seit gestern Nacht
10:04zwischen halb elf und halb eins.
10:07Ja, auf eine halbe Stunde
10:08auf oder ab
10:09lege ich mich jetzt nicht fest.
10:10Ja.
10:13Druckstellen am Hals,
10:16frettichale Blutungen an Augen,
10:19Schleimhäuten.
10:20Ich würde sagen,
10:21tot durch ersticken.
10:22Und ich würde sagen,
10:23jemand hat dir einen Plastiksackerl
10:24über den Kopf gestimmt
10:25und dann zugezogen.
10:26Oder man hat sie damit erwürgt.
10:29Genaueres sage ich Ihnen.
10:30Wenn Sie sie am Tisch haben,
10:31ja, den Text kenne ich von irgendwoher.
10:33Erstaunlich ist,
10:34sie hat sich offenbar gar nicht gewehrt.
10:36Das legt dem Schluss nahe,
10:37dass sie zu dem Zeitpunkt
10:38nicht bei Bewusstsein war.
10:40Und warum war sie bewusstlos?
10:41Das sage ich Ihnen...
10:43Am besten schnell.
10:44Wie wäre es mit zwölf?
10:45Kein Problem.
10:46Wunderbar.
10:47Franicek, wir gehen.
10:49Wiederschauen.
10:50Wiedersehen.
10:52Was bist du denn so unfreundlich
10:54zur Frau Doktor?
10:55Ich hätte halt lieber
10:56den Stefan da gehabt.
11:01An was erinnert dich das Ganze?
11:03Ehrlich gesagt, an nix.
11:06Mich erinnert es ein bisschen
11:07an Schneewittchen.
11:08Ach so?
11:09Ja.
11:10Ah, suchen wir deswegen
11:11die böse Stiefmutter?
11:12Oder die Siebenzwerge?
11:14Tja.
11:15Wissen wir, wo der Vater wohnt?
11:17Hinter den Siebenbergen.
11:18Du, wer sagt Siem?
11:23Oh.
11:26Ja.
11:33Hallo.
11:38Hallo.
11:39Hallo.
11:40Es sind aber mehr als sieben.
11:41Und die meisten
11:42sind ja größer.
11:45Tag.
11:51Tasche hier.
11:52Lamas.
11:53Alpakas.
11:54Der Pferdner hat mir gesagt,
11:56dass Sie zu Herrn Leutgeb wollen.
11:57Ja.
11:58Ich bin Vanessa Thunier.
12:00Ich bin hier die Gastgeberin,
12:01sozusagen.
12:02Hallo.
12:02Guten Tag.
12:03Chefinspektor Franicek.
12:04Chefinspektorin Schnell.
12:05Wir müssen mit Herrn Leutgeb sprechen.
12:07Den Weg können Sie sich sparen.
12:09Er weiß schon,
12:09was Sie ihm sagen wollen.
12:11Tasche, Herr.
12:12Ist er ein Hellseher?
12:13Wenn Sie seine Tochter lebend gefunden hätten,
12:15hätten Sie es ihm am Telefon gesagt, oder?
12:17Ja.
12:17Wir müssen trotzdem mit ihm reden.
12:19Es geht ihm nicht gut.
12:21Es wäre wirklich besser, wenn Sie...
12:22Gut, wer sind Sie?
12:22Seine Ärztin, seine Frau, oder...
12:24Sein einziges Kind ist tot.
12:25Was wollen Sie von ihm?
12:26Wollen Sie ihm ein Foto zeigen,
12:28oder wollen Sie ihn mit Einzelheiten quälen?
12:29Sein einziges Kind ist ermordet worden.
12:31Wir würden ganz gerne herausfinden,
12:32wer es getan hat,
12:32wenn Sie das erlauben.
12:38Wolff.
12:44Wolff, das sind die Herrschaften von der Polizei.
12:48Guten Tag.
12:50Herr Leutgeb?
12:52Ich habe es mir vorgestellt.
12:55Oft habe ich es mir vorgestellt,
12:57wie es sein wird.
12:58Aber man kann es sich nicht vorstellen.
13:00Nicht wirklich.
13:03Was er meint,
13:04ist, seine Tochter war krank.
13:05Todkrank.
13:07Morbus Hotschkin
13:08haben Sie diagnostiziert bei meiner Kleinen.
13:11Vor einem Jahr.
13:13Sie kam aus dem Nichts.
13:16In Chemo, OP, Bestrahlung,
13:19es war schrecklich.
13:23Vor drei Monaten erklärt mir die Alice,
13:27sie ist gesund.
13:29Will heiraten.
13:35Gesund.
13:37Der Tumor war angeblich weg.
13:40und die Metastase.
13:44Ganz unglaublich.
13:46Das ist doch gut.
13:48Ja.
13:50Und jetzt ist sie tot.
13:54Herr Leutgeb,
13:57Ihre Tochter wurde an einem ganz
13:59speziell arrangierten Platz gefunden.
14:02Sie hat...
14:02Hören Sie auf.
14:04Ich halte es doch alles nicht bei mir aus.
14:12Es tut mir sehr leid.
14:15Das ist einfach zu viel für ihn.
14:17Er hat vor zwei Jahren
14:18seine Frau an den Krebs verloren
14:19und jetzt das.
14:20Wie lange wohnt er denn schon hier?
14:22Seine Frau wollte hierher,
14:24als es ihr immer schlechter ging.
14:25Er kam mit ihrer Krankheit
14:27überhaupt nicht zurecht
14:28und ist dann nach ihrem Tod
14:29hier geblieben,
14:29zusammen mit seiner Tochter.
14:31Aber die Tochter
14:32hat doch jetzt bei ihrem Mann gewohnt.
14:34Ja, seit drei Monaten.
14:35Sie war sein ganzes Glück
14:37und er das ihre.
14:38Wissen Sie vielleicht,
14:39wo er sein könnte?
14:40Weil zu Hause ist er nicht
14:41und sein Handy ist ausgeschaltet.
14:43Nein.
14:43Und ich kann auch nur hoffen,
14:45dass er sich nichts angetan hat.
14:46Sagen Sie,
14:47was betreiben Sie denn da eigentlich
14:48für einen Verein?
14:49Das ist kein Verein.
14:51Und auch keine Sekte.
14:53Ich unterstütze Menschen
14:54in schwierigen Lebensphasen.
14:56Menschen, die sich im Alltag
14:57nicht mehr zurechtfinden.
14:59Und die sind alle krank?
15:01Es gibt verschiedene Arten
15:03von krank sein.
15:04Aber ja, wenn Sie so wollen,
15:05hat jeder hier
15:06auf irgendeine Weise ein Leiden.
15:08Das ist aber schon
15:08ganz schön kostspielig
15:09auch das alles hier, oder?
15:11Jeder gibt,
15:11was er will und kann.
15:13Und ich habe das zweifelhafte Vergnügen,
15:15sehr vermögend zu sein.
15:16Schön.
15:18Darf ich Sie was fragen?
15:19Natürlich.
15:21Wie ist Alice gestorben?
15:23Na ja, da warten wir noch
15:24auf den genauen Bericht
15:24der Gerichtsmedizin,
15:25aber warum fragen Sie das?
15:29Ist es möglich,
15:30dass sie das selbst getan hat?
15:32Warum hätte sie das tun sollen?
15:35Weil sie in Wirklichkeit
15:36gar nicht krank war,
15:37sondern ihre Heilung
15:37nur erfunden hat,
15:39um ihren Vater zu beruhigen.
15:40Glaubst du das?
15:41Ja, aber deswegen
15:42dann noch extra heiraten?
15:43Ich weiß nicht.
15:44Wir müssen mit dem Ehemann reden.
15:45Wie heißt der noch einmal?
15:46Mike Taschner.
15:48Schau mal, diese Bank da.
15:50Die schaut doch aus
15:51wie die am Kobenzel, oder?
15:53Bitte schön.
15:54Dankeschön.
15:54Gern.
15:57Wie ist sie denn
15:57da eigentlich hingekommen?
16:00Vermutlich mit einem Taxi,
16:01das sie auf der Straße
16:02angehalten hat.
16:03Zumindest hat ihre Trauzeuge
16:04sie da das letzte Mal gesehen.
16:06Aber sie hat niemandem gesagt,
16:07wo sie hin will.
16:08Nein, nur, dass sie eine Überraschung
16:09für ihren Mann hat
16:10und dass sie ihn unbedingt
16:11selber noch anrufen wollte.
16:13Wie denn anrufen?
16:14Wir haben doch gar kein Handy
16:15bei ihr gefunden, oder?
16:16Vielleicht hat ja die Tournier recht
16:18und sie wollte gar niemanden
16:20mehr anrufen.
16:21Aber Katie bringt sich doch
16:22nicht an ihrem Hochzeitstag um.
16:23Das glaube ich nicht.
16:25Wer kann schon wissen,
16:26was in einem Menschen
16:26tatsächlich vorgeht?
16:33Wir brauchen auf jeden Fall
16:34ihre Handydaten.
16:35Gut.
16:35Und treibt mir ihren Ehemann auf, ja?
16:37Ja.
16:41Du musst was essen, Mike.
16:53Wieso habt ihr sie allein gelassen?
16:56Wieso habt ihr so mit ihr mitgefahren
16:57oder da gesagt?
16:59Wir haben ja nicht wissen können,
17:00was sie...
17:01Sie war so schön gestern.
17:03So fröhlich, so...
17:05Und jetzt?
17:08Was soll ich jetzt machen,
17:09wenn ich sie?
17:11Daran musst du immer denken, Mike.
17:14Wie schön es gestern war.
17:17Wie glücklich die Alice war.
17:19Wie glückliche beide gestern gewesen seien.
17:23Daran musst du immer denken.
17:25An das Schöne, das euch verbindet,
17:27jetzt für immer.
17:30Sie fährt mir so sehr.
17:39Woke up that morning,
17:41felt pretty bad.
17:43Stiff and no power,
17:45in our cocoa sweats.
17:47Then I remember
17:49the guy from last night.
17:51He said,
17:52better spare a change
17:53or die.
17:55Buddy, take it easy.
17:57Take a deep breath.
17:59Calm down.
18:01Don't do what you may regret.
18:03Wrong answer, I guess.
18:05Cause all I got from him
18:07is that bullet in my chest.
18:09Okay.
18:11Du bist mir heute in der Früh abgegangen.
18:12Wirklich, das ist ja sehr erfreulich.
18:15Nicht einmal ich kann an zwei Orten gleichzeitig sein.
18:17Und deswegen schickst du mir diesen komischen Vogel?
18:19Hättest du das nicht umgekehrt machen können?
18:21Die Frau Dr. Fink ist absolut spitze.
18:24Wohin, frage ich mich.
18:25Nicht einmal da ist sie.
18:27Die ist für mich im Labor.
18:29Die Meier...
18:32Da ist er ja, der kleine Lauser.
18:36Wir müssen schnellstens Ergebnisse liefern.
18:37Das ist ein Wunsch von ganz oben.
18:39Von ganz oben.
18:40Aha.
18:43Stefan, wir haben ein Problem.
18:45Die da habe ich beim Jan gefunden.
18:47Du hast den Jan getroffen.
18:48Wann denn?
18:48Das ist das Einzige, was dir dazu einfällt.
18:52Was sagt er denn dazu?
18:53Er sagt, es sind nicht seine,
18:55er nimmt nichts und so weiter.
18:56Du, ich mache mir wirklich Sorgen.
18:58Ich meine, solche Tabletten,
18:59das ist keine Kleinigkeit.
19:00Wo hat er die her?
19:01Er ist ja nicht deppert.
19:02Zumindest nicht so deppert.
19:05Wahrscheinlich wollte er cool sein
19:06oder für seine Freunde angeben.
19:08Irgendwas.
19:11Ja.
19:12Ja, eh.
19:13Vielleicht hast du recht.
19:14Ich schaue es mir an.
19:16Danke.
19:19Ich weiß auch nicht.
19:21Gerade waren wir noch in Jesolo am Strand
19:22und am Sandburgen gebaut.
19:24Und jetzt das.
19:25In Jesolo?
19:25Wann waren wir in Jesolo?
19:27Na ja, dann waren wir halt in Bibione.
19:28Ist das nicht egal?
19:32Ich erkenne gerade mein eigenes Kind nicht mehr.
19:35Der ist kein Kind mehr.
19:36Das ist ein vernünftiger Bub.
19:37Ich rede mit ihm.
19:39Gut.
19:42Frag vielleicht die Katrin,
19:43weil die weiß vielleicht am besten,
19:45mit wem er so herumhängt.
19:46Ja.
19:47Liniano.
19:48Liniano war das 2006.
19:50Jesolo 2.5.
19:51Sicher.
19:54Eine hypoxische Erstickung.
19:55Das bedeutet,
19:56ersticken durch Sauerstoffmangel
19:57in der Einhandelskunft.
19:59Außer ihm war sie schwanger.
20:01Ah.
20:02Früherstadion.
20:04Das Stück von der Plastiktüte
20:05ist noch im Labor.
20:07Unklar ist leider,
20:07warum sie sich nicht gewehrt hat.
20:09Und ich habe gedacht,
20:10Sie erzählen mir jetzt,
20:10womit sie betäubt worden ist.
20:12Alle Tests auf Bekanntes
20:13oder Tiefe
20:14sind bis jetzt negativ.
20:15Heißt,
20:15Sie war vielleicht gar nicht
20:16bewusstlos
20:17und wollte sich einfach
20:17nicht wehren?
20:19Erstickung mittels Plastiktüte
20:20ist grausam.
20:21Nylonsackerl, bitte.
20:23Man kriegt alles mit.
20:25Panik bricht aus,
20:26man kämpft.
20:27Gut, anders gefragt.
20:28Könnte sie es selbst getan haben?
20:30Sie meinen sich eine Tüte
20:31über Stülpen zu finden
20:32und warten,
20:32wie es der Luft ausgeht?
20:33Ein Sackerl, ja.
20:34Aber sonst war das meine Frage, ja?
20:36Ja, es gibt Fälle
20:37von Selbstwertung,
20:38aber
20:40außerdem hat jemand
20:41ihr das Sackerl
20:42runtergenommen.
20:46Sonst haben Sie nichts gefunden?
20:48Brot, Frankfurter,
20:49Schokolade im Magen,
20:50aber kein Zusammenhang
20:50mit der Todesursache.
20:52Ich frage nur,
20:52weil laut Ihrem Vater
20:53hatte Sie ein Krebsleidung.
20:55Davon habe ich nichts gesehen.
20:57Aha.
21:00Vielleicht war der Krebs
21:01wirklich plötzlich weg.
21:02Geht das?
21:02Eine Spontanremision,
21:04ja, das kommt vor.
21:05Ist aber äußerst selten.
21:08Ich schaue Sie mir
21:09gleich noch einmal an.
21:10Alois,
21:11kannst du mir helfen, bitte?
21:20Ah, geh mal.
21:22Du kannst ja sagen,
21:22so geht das nicht.
21:23Ich kann nicht gleichzeitig
21:24für zwei Chefs arbeiten.
21:26Chefine,
21:27und sie freut sich sicher,
21:28wenn du sie dann selber sagst, ja?
21:30Ja, die Handydaten von da
21:31Alice Lloyd gibt.
21:32Ihr Handy ist seit gestern
21:3322 Uhr offline.
21:35Letzter Login war in der Nähe
21:36vom Tatort.
21:36Du, ich brauche unbedingt
21:37die Ortung von Mike Taschner,
21:39das ist seine Nummer.
21:40Und sein Bewegungsprofil
21:41von gestern Nacht, ja?
21:42Sonst noch was?
21:43Ah ja.
21:44Wie geht es denn übrigens
21:45deiner frischgebackenen
21:47Bezirksinspektorin
21:47so in ihrem neuen Job?
21:48Ja, woher soll ich das wissen?
21:50Ich habe glaub,
21:51ihr seid es gerade wieder,
21:52oder?
21:52Ihr seid es gerade wieder
21:52nicht mehr.
21:54Es ist aus.
21:55Außen vorbei.
21:58Ups.
22:08Hi, hier ist Jan.
22:19Hallo, hallo.
22:20Hallo, ich bin die Mama vom Jan.
22:22Ist er da?
22:23Jan?
22:24Die Polizei?
22:27Sein Zimmer ist da hinten.
22:29Wenn er da ist, ist er dort.
22:30Danke.
22:38Hallo, Jan.
22:40Was machst du hier?
22:41Schauen, wie es dir geht.
22:42Und? Was siehst du?
22:44Taschner, die kenne ich noch gar nicht.
22:46Fisch, ist die neu?
22:47Was willst du?
22:48Ich möchte mit dir reden.
22:49An dein Handy gehst du ja nicht.
22:51Sag, wolltest du dich nicht
22:52einen Job suchen?
22:54Ich habe einen Job.
22:55In der Bar.
22:57Ich meine, tagsüber.
22:59Was ist mit dem Praktikum
23:00beim Roten Kreuz,
23:01das du unbedingt bekommen wolltest?
23:02Hat das geklappt?
23:03Lass mich doch einfach in Ruhe.
23:04Ich bin erwachsen.
23:07Jan, ich möchte von dir wissen,
23:09von wem du die Tabletten
23:10bekommen hast.
23:11Übrigens,
23:12wann kriege ich die zurück?
23:13Töck, ich glaube,
23:14du träumst ein bisschen, oder?
23:16Hast du sie von dem Typen,
23:17der mich gerade aufgemacht hat?
23:22Ruben,
23:22meine Mutter möchte wissen,
23:24ob du Tabletten vertickst.
23:28Ja, du bist wirklich sehr erwachsen.
23:29Du hast kein Recht,
23:30die Tabletten zu behalten.
23:31Ich habe sie bezahlt.
23:32Die gehören mir.
23:33Jetzt pass einmal auf,
23:34mein Sohn.
23:35Wenn du wieder klar bist im Kopf,
23:37dann meldest du dich bei mir.
23:38Hast du das verstanden?
23:41Ob du das verstanden hast, Jan?
23:43Yes, Sir.
23:44Mom, Sir.
23:48Ich werde einen Aschenbecher raus.
23:59Herr Taschner?
24:05Angelika, schnell.
24:07Kriminalpolizei.
24:10Herr Taschner,
24:11wir suchen Sie schon den halben Tag.
24:17Woher wissen Sie denn
24:18von diesem Platz hier?
24:21Ich habe eine Überraschung für dich,
24:23hat es gesagt.
24:25Wenn du mich findest,
24:26sage ich dir ein Geheimnis,
24:27das unser Leben für immer verändert.
24:29Wann hat sie das gesagt?
24:30Darf ich?
24:37Hm?
24:39Was?
24:40Wann hat Ihnen Ihre Frau gesagt,
24:41dass sie sich hier treffen möchte?
24:43Am Telefon?
24:45Auf der Hochzeit.
24:47kurz bevor sie weg ist,
24:48mit dem Gesäubern der Bianca.
24:49Sie haben also gewusst,
24:51dass Ihre Frau hier gestern Nacht
24:52auf Sie gewartet hat?
24:54Sie glauben, ich weiß.
24:58Der vorbestrafte Ehemann,
24:59der hinter einem Geld her ist.
25:01Und?
25:02Waren Sie es?
25:06Was glauben Sie,
25:07was die Alice für ein Glück
25:08für mich war,
25:10dass sie sich in mich verliebt hat?
25:11Dass sie mich
25:13liebt?
25:17Das war ihre Idee.
25:21Ich hätte doch nie gewagt,
25:22sie zu fragen,
25:23ob sie mir heiraten will.
25:25Was kann ich ihr schon bieten?
25:28Aber ihr war das egal.
25:29Sie hat mich nicht verurteilt,
25:30weil ich irgendwann ein paar Fehler gemacht habe.
25:33Sie hat an mich geglaubt.
25:35An uns.
25:37Sie hat gesagt,
25:39solange wir zusammen sind,
25:40können wir alles überstehen.
25:42Haben Sie gewusst,
25:42dass Ihre Frau schwanger war?
26:11Was hab ich ein?
26:20Was war das?
26:20Was bin ich?
26:22Was war das?
26:23Was war das?
26:39Hallo.
26:44Seit wann ist das nicht mehr mein Büro?
26:46Du warst so lange unterwegs, da hab ich halt schon angefangen.
26:51Und? War er oben am Berg?
26:53Ja, ja, verzweifeltes Häufchen Ehemann. Hast du wegen dem Ehevertrag nachgefragt?
26:57Ja, der Maik Taschner ist jetzt sehr reich. Und er war auch gestern Nacht am Kobenzl.
27:01Jedenfalls war sein Handy von 23.30 Uhr bis kurz vor 0.30 Uhr in der Nähe vom Tatort eingeloggt.
27:07Ja, aber warum hätte er sie umbringen sollen? Ich mein, schau dir das an.
27:11Geld?
27:12Nein, nein, der ist wirklich verzweifelt über ihren Tod.
27:16Gut, unser Opfer verlässt um 21.30 Uhr das Wirtshaus von dieser Brautentführung.
27:21Gewartet hat sie dort mit ihren beiden Trauzeugen.
27:24Verlassen hat sie das Wirtshaus dann nur mit der Trauzeugin, dem sich ein Taxi genommen
27:28und sind von dort weggefahren.
27:29Zehn Minuten später ist dann die Trauzeugin ausgestiegen.
27:31Genau, 21.40 Uhr.
27:32Und das Opfer ist alleine weitergefahren.
27:34Ja.
27:35Was ist eigentlich mit dem Trauzeugen, mit dem Xaver Frohner?
27:38Na, der ist angewiesen schon zehn Minuten früher wieder zurück zur Hochzeitsfeier.
27:41Und der Ehemann, der Maik Taschner, hat laut Zeugen um 20.30 Uhr die Hochzeitsfeier verlassen
27:47und ist um 21.30 Uhr wieder zurück.
27:50Mhm.
27:50Ah ja, da. Um 20.15 Uhr.
27:53Und was ist das jetzt?
27:54Da hat die Alice zum letzten Mal telefoniert und zwar mit der Tournier.
27:59Ah, um 21.15 Uhr, da war sie ja noch in dem Wirtshaus.
28:03Und da, um 22.33 Uhr, hat der Maik Taschner mit der Tournier telefoniert.
28:09Und danach hat er endgültig die Hochzeitsfeier verlassen.
28:12Die Tournier, die hat uns aber ganz schön viel nicht erzählt, oder?
28:14Allerdings.
28:15Ich möchte mit den Brautentführern reden.
28:18Die sitzen seit zehn Minuten drüben und warten auf uns.
28:23Bravo.
28:25Sie sind also die beiden Trauzeugen vom Schneewittchen?
28:31Die Alice hat im Wirtshaus mit der Frau Tournier telefoniert. Wissen Sie vielleicht warum?
28:35Ich habe nicht einmal mitbekommen, dass sie telefoniert hat.
28:37Eigentlich hätte sie gar kein Handy haben dürfen.
28:39Darum hättest du dich eigentlich kümmern sollen.
28:41Ich habe sie im Wirtshaus zurückgegeben. Sie wollte es unbedingt haben.
28:44Aber dass sie für ihren frischgebackenen Ehemann eine Überraschung geplant hat,
28:49das haben Sie als Trauzeugen nicht gewusst?
28:50Sie wollte urplötzlich, dass wir zur Hochzeitsparty zurückfahren
28:53und dem Maik sagen, dass sie ihn anrufen wird.
28:55Und ich bin dann auch los.
28:56Sie war irgendwie seltsam.
28:58Darum wollte ich sie auch nicht allein lassen.
28:59Aber sie hat mich weggeschickt.
29:01Nachdem Sie aus dem Taxi ausgestiegen sind,
29:03wo sind Sie dann hin? Wieder zurück zur Party?
29:05Ich bin nur kurz nachher aus mich umziehen,
29:07weil ich mir im Wirtshaus Wein übers Klärt geschüttet habe.
29:09Gut, ich frage Sie noch einmal.
29:11Warum könnte die Alice mit der Frau Turnier telefoniert haben?
29:15Sie war eine Freundin von Alice ihrer Mutter.
29:17Hat sich gekümmert, wie sie so krank war.
29:20Die Alice hat sich Gedanken gemacht wegen der Hochzeit.
29:23Ob sie dem Maik nicht so viel zumutet in ihrem Zustand.
29:26Aber ihr ist gut gegangen mit der neuen Therapie?
29:28Mit Vitamin und Mineralien gegen Krebs.
29:31Was für ein Unfug.
29:33Sie wäre daran elend zugrunde gegangen, wie ihre Mutter.
29:37Laut Gerichtsmedizin gibt es keine Anzeichen für irgendeine Erkrankung.
29:47Die Alice hat immer gesagt, sie will das niemandem antun.
29:51Sie will auf keinen Fall, dass jemand sieht, wie der Krebs sie langsam auffrisst.
29:57Du passt mir eh auf, ja?
29:58Kann Geschwindigkeitsrekord aufstehen.
30:00Papa.
30:01Danke.
30:03Wie lange bleibst du in Salzburg?
30:04Ich weiß nicht genau.
30:06Danke.
30:06Aber ich rufe dich auf jeden Fall an.
30:08Gleich, wenn du ankommst.
30:09Ja, klar.
30:12Sag.
30:14Wo warst du denn in letzter Zeit mit dem Jan unterwegs?
30:16Ich war nur einmal in dem Club, in dem er arbeitet.
30:18Aber das ist jetzt auch schon wieder länger her.
30:20Wieso denn?
30:20Naja, weil ich mich frage, was er so macht.
30:22Du, ich glaube, der hat gerade ganz schön viel Spaß.
30:25Aha.
30:26Na dann.
30:28Vorsichtig, ja?
30:28Ja, ja.
30:38Ich glaube, ich muss noch einmal los, dir was zum Essen besorgen.
30:41Ich habe keinen Hunger.
30:43Du musst was essen.
30:45Komm, schauen.
30:54Und da hat die Alice ihr erstes Dreirad bekommen.
30:58Du musst jetzt nach vorne schauen, Wolf.
31:00Das bist du den beiden schuldig.
31:02Ich frage mich die ganze Zeit, warum wir so viele Unglück haben müssen.
31:08Ja, sie steht wie in der Alice.
31:13Warum meine Familie?
31:16Was haben wir getan?
31:18Was habe ich getan?
31:19Gar nichts hast du getan.
31:20Nein.
31:21Niemand von euch.
31:25Ich besorge uns jetzt, was zum Essen.
31:27Ja, Gar.
31:29Ich traue mich, das kaum zu sagen.
31:31Aber jetzt, wo sie tot ist, bin ich ein schlechter Mensch, weil ich mich befreit fühle.
31:38Die Angst ist schlimmer als die Gewissheit.
31:41Ich hätte es nicht einmal durchgestanden.
31:45Ich weiß.
31:53Na, der Mike Taschner hat es nicht leicht gehabt.
31:55Im Heim aufgewachsen, Schulabbruch, acht Monate Häfen, wegen einem Raubdelikt.
32:02Nach der Entlassung vor drei Jahren kommt dann die Tournee ins Spiel.
32:05Sie unterstützt ihn, gibt ihm einen Job und finanziert seine Ausbildung.
32:10Ich unterstütze Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
32:13So viel Gutmensch ist kaum auszuhalten, oder?
32:15Ja.
32:16Außerdem ist sie als Treuhänderin für das Vermögen von unserem Opfer eingesetzt.
32:21Bis zu deren 25. Geburtstag.
32:24Aber nachdem der Leutgeb schon vorher was zugestoßen ist, bleibt sie das auch.
32:29Aber Geld hat sie doch selber genug.
32:30Ja.
32:31Von ihrem Mann.
32:32Der ist vor zehn Jahren in einem Autounfall ums Leben gekommen.
32:35Gemeinsam mit den beiden Kindern.
32:38Sehr hart.
32:39Trotzdem.
32:40Sie muss aufhören vor lauter Beschützerinstinkt unsere Ermittlungen zu behindern.
32:49Braucht er einen Anwalt?
32:51Wenn er vorhat, mich weiter anzulügen, dann wär's ratsam, ja?
32:53Aber Mike hätte doch Alice nie etwas angetan, der hat sie doch über alles geliebt.
32:57Warum haben Sie uns nicht gesagt, dass die Alice kurz vor ihrem Tod sie angerufen hat?
33:01Weil mir nicht klar war, dass das wichtig sein könnte.
33:04Und dass er sie um halb elf in der Nacht angerufen hat, das war auch nicht wichtig.
33:06Wir haben hier bei Ihnen Gummistiefel sichergestellt, die zu den Spuren vom Datort passen.
33:11Und die Bank, auf der sie gelegen ist, ist eine von Ihren.
33:14Es ist kein Verbrechen, den romantischen Traum einer jungen Frau zu erfüllen.
33:17Sie haben ihm gesagt, wo er sie finden kann?
33:18Ja.
33:19Weil ich mich gewundert habe, warum die Alice sich noch nicht bei ihm gemeldet hat.
33:22Aber Sie haben weder Ihrem Vater noch der Polizei gesagt, wo sie ist.
33:25Aber ich konnte doch nicht wissen, was passiert ist.
33:28Und es war ihr so wichtig, dass nur er erfährt, wo er sie finden kann.
33:32Die Alice war tot, wie ich hingekommen bin, ich weiß.
33:35Ich glaube, sie macht einen Spaß mit mir.
33:41Sie stellt sich schlaufend, aber...
33:43Sie ist ein Sackl.
33:46Sie haben mir das Sackl vom Kopf genommen?
33:48Ich wollte, dass sie wieder atmet.
33:51Dass sie lebt.
33:53Haben Sie vielleicht auch Ihr Handy mitgenommen?
33:56Ja.
34:00Servus, Maja.
34:01Hallo.
34:02Fritz, eine Fastenspeise scharf und einen Jasmin-Tee betreiben.
34:06Ich habe gesehen, liebe Ente, knusprig. Die ist ganz frisch.
34:09Knusprig und Fliess? Warum nicht?
34:13Ist es gestattet, Frau Bezirksinspektor?
34:16Chefinspektor Frani Tschek aus meiner alten Abteilung.
34:19Inspektor Leitner.
34:20Grüße.
34:20Grüße.
34:21Frani?
34:21Ja.
34:24Danke, Fritz.
34:27Du wirst es nicht glauben, Maja, aber du fällst uns.
34:30Naja, dir vielleicht.
34:32Nein, auch der Angelika. Sie müsste jeden Augenblick da sein.
34:36Ich werde dann wieder. Sie wissen eh, wo Sie mich finden.
34:39Herr Chefinspektor.
34:40Widerschauen.
34:40Widerschauen.
34:41Vielen Dank.
34:41Guten Abend.
34:42Guten Abend.
34:43Hallo.
34:44Hallo.
34:45Die Frau, die mir meinen Ex-Mann ausspannt.
34:49Was macht denn einer von der Streife aus dem 22. da?
34:51Ja.
34:52Fritz ist halt berühmt.
34:54Und weit über die Grenzen vom 2. hinaus.
34:56Ja, ja.
34:58Wer sagt denn, dass ich das trink?
34:59El Meistel persönlich.
35:01Na, Fritz.
35:02Bring mir einen grünen Tee.
35:04Oder nein, bring mir lieber einen Ingwer-Tee.
35:07Nein, vergiss den Tee.
35:09Bring mir lieber einen Soda-Zitronen.
35:11Ja.
35:11Danke.
35:14Im Übrigen kann ich nichts dafür, dass der Stefan grad Dienst hat, wenn ich einen Fall reinkriege.
35:18Ja, eh.
35:19Eh.
35:21Aber jetzt erzähl einmal, wie geht's dir?
35:23Gut.
35:26Gut.
35:26Und?
35:28Was und?
35:29Na ja.
35:29Was willst du denn jetzt hören?
35:31Dass ich's nicht schaff?
35:32Dass es mir zu viel Verantwortung ist?
35:34Ich schaff das.
35:35Auch wenn manche Leute dabei nicht grad sehr hilfreich sind.
35:40Darauf trinkt man was.
35:41Äh, Fritz.
35:41Drei Prosecco.
35:42Du, danke, Frau.
35:43Nicht vielleicht ein andermal.
35:44Ich muss dringend ins Büro.
35:46Pa.
35:52Zwei Prosecco.
35:57Zwei Prosecco, Fritz.
36:17Hallo.
36:22Stefan.
36:23Ist was passiert?
36:25Die Frau Doktor Fink weiß jetzt, wie's passiert ist.
36:28Oder besser gesagt, warum das Opfer bewusstlos war.
36:30Aha.
36:31Und das kann sie mir nicht selber sagen?
36:32Na ja, sie muss noch einige Berechnungen machen.
36:35Todeszeitpunkt.
36:35Sag einmal.
36:37Zahlt das alles die Haushaltsversicherung?
36:39Ach Stefan, es ist urspät.
36:41Ich bin total müde.
36:43Der Jan geht den ganzen Tag mit ans Telefon.
36:46Ja, ich sag ja, er ist komisch.
36:51Magst du noch mit drauf kommen?
36:55Und was hat dein komischer Vogel jetzt rausgefunden?
36:57Zwei winzige Einstecher in der Bauchdecke.
37:00Sie hat das Gewebe drum herum entnommen und Insulin nachgewiesen.
37:04Aber unser Opfer war keine Diabetikerin.
37:06Ja, eben.
37:07Wenn es einem gesunden Menschen Insulin verabweicht,
37:09führt es zu einer unnatürlichen Senkung des Blutzuckerspiegels.
37:13Du wirst müde, bewusstlos.
37:14Und unter Umständen fährst du ins Koma.
37:16Frage der Menge, natürlich.
37:19Der Vater von der Alice ist Diabetiker.
37:22Aber der will ja nicht seine eigene Tochter umbringen.
37:25Und was ist, wenn sie es von ihm genommen hat?
37:27Aber warum glauben immer alle, dass sie nicht mehr leben wollen?
37:32Tada!
37:35Wie lange hat es denn eigentlich gedauert,
37:36von der Verabreichung des Insulins, bis sie dann bewusstlos geworden ist?
37:40Die Frau Dr. Fink versucht das gerade aus den Mikrospuren hochzurechnen.
37:44Aha.
37:45Da gefällt es dir also besser als bei mir.
37:49Wird er jeden Tag aufgeräumt?
37:51Einmal in der Woche.
37:54Ah.
37:55Und der Chantano wird uns gleich was zum Trinken bringen.
37:58Der was?
37:59Der Chantano.
38:10Ja.
38:11Okay.
38:12Gut.
38:12Danke Frau Doktor.
38:13Ja, danke.
38:16Einmal links und dann nehmen wir geradeaus.
38:19Ja, Franny.
38:20Gerät doch noch einmal mit dem Xaver Frohner.
38:22Werner frage noch, ob die Alice sich ihre Vitamine gespritzt hat.
38:25Und wenn ja, wo sie die am Tag der Hochzeit aufbewahrt hat.
38:31Hallo.
38:33Guten Morgen.
38:35Ach, guten Morgen, Frau Inspektor.
38:37Kommen Sie zu uns, leisten Sie uns Gesellschaft.
38:39Ich würde gern ganz kurz mit dem Herrn Leutgeb sprechen, wenn das geht.
38:42Denen ihr berufen eigentlich manchmal auf die Nerven.
38:45Manchmal wahnsinnig.
38:46Gibt's was Neues?
38:47Ja, es gibt tatsächlich was Neues.
38:50Wie wir jetzt wissen, hat sich Ihre Frau statt ihrer Vitamine eine ziemlich hohe Dosis
38:54Insulin gespritzt.
38:55Jetzt fragen wir uns natürlich, wie das geschehen konnte.
38:57Darf ich?
38:58Sie sind Diabetiker, Herr Leutgeb, oder?
39:00Ja.
39:01Und?
39:03Fehlt Ihnen was von Ihren Insulinvorräten?
39:05Das weiß ich nicht.
39:07Können Sie dann bitte nachschauen?
39:10Ich kann das sowieso nicht genau sagen.
39:12Ich habe immer eine größere Menge vorrätig.
39:15Was tut ihr das Insulin, Kim?
39:18Spinnst du?
39:18Gar nichts habe ich.
39:22Aber sie hat gewusst, wo ich sie aufbewahre.
39:24Nein, nein.
39:25Ihre Tochter war glücklich und sie war gesund.
39:27Außerdem war sie schwanger.
39:28Einen Suizid halte ich für absolut unrealistisch.
39:31Sie war krank.
39:32Geht das nicht in Ihren Kopf?
39:33So ein Krebs verschwindet nicht einfach.
39:36Wissen Sie, wie oft sie uns damit gedroht hat, sich umzubringen?
39:38Sag's Ihnen, Wolf!
39:40Aber doch nicht in den letzten Monaten.
39:42Da ist es ihr gut gegangen.
39:44Sie wollte leben.
39:46Mit mir.
39:47Mit unserem Kind.
39:48Das denke ich auch, Herr.
39:49Wieso kannst du es nicht ertragen, dass die Alice gesund war?
39:52Weiß es nicht wahr!
39:53Und sie hat das gewusst.
39:55Und dieses Kind!
39:57Was für ein Leichtsinn!
39:58Was ist, wenn der Krebs zurückkommt?
40:00Wenn sie wieder Chemo machen muss?
40:02Dann muss sie abtreiben oder die Behandlung verweigern!
40:04Bianca!
40:04Es reicht jetzt!
40:06Die Alice hat die Vitaminspritzen immer in einer Box in ihrer Tasche.
40:10Aber am Hochzeitstag, da hat sie nur eine kleine Tasche gehabt.
40:12Die Bianca hat dann die Box aufbewahrt.
40:14Und ihr zurückgegeben?
40:15Im Wirtshaus.
40:17Wann war das?
40:19Um neun.
40:20Da war es Zeit für die Injektion.
40:22Sie hätten die Spritzen also ganz leicht austauschen können, ja?
40:25Warum möchte die Bianca das tun sollen?
40:28Sie hat sich aufopfern und meine Frau gekümmert und dann um die Alice und um mich.
40:32Sie hat ihre Therapie abbrochen.
40:34Sie hat sich stattdessen Hormone geben lassen, damit sie schwanger wird.
40:38Alles wegen ihm.
40:40Warum gönnst du uns unser Glück nicht?
40:42Glück?
40:43Was für ein Glück, Meg?
40:45Was ist mit dem Handy?
40:46Was haben Sie mit dem Handy Ihrer Freundin gemacht?
40:50Schauen Sie, Frau Petric, wir finden das Handy in Ihrer Wohnung.
40:54Oder haben Sie es weggeschmissen?
40:56Unsinn, was Sie da reden.
40:57Bianca, sag doch mal was!
40:59Ich habe Sie beschützt.
41:01Vor den Schmerzen.
41:03Vor sich selber.
41:05Vor dem, was Sie hätte irgendwann durchmachen müssen.
41:10Du hast sie umgebracht.
41:14Du hast sie umgebracht!
41:16Mike!
41:18Herr Taschner!
41:21Herr Taschner!
41:27Es gibt keine Heilung!
41:31Verstehst du das nicht, Mike?
41:33Das wollte ich dir ersparen.
41:48Nein sein hier.
41:52Ich bin nicht in der Seite von Nagel zum Schmerzen.
41:56Aber wenn ich dich nicht in der Seite die Tür schreibe mir wiederBER kann,
41:59es war das nicht in der Stelle.
41:59Es ist wegen der Schmerzen der Antifahrung.
41:59Herr Taschner!
42:00Das ist ja nicht!
42:01Ich bin immer noch nicht in der Seite von Nachdenkrank,
42:01Ben und jetzt in der Mitte.
42:01Ich bin immer noch nicht in der Mitte.
42:01Keine Anniere,
42:10Störe ich?
42:11Nein, nein, nein, komm rein.
42:12Ich will ja immer noch wissen, wie es in deiner neuen Abteilung läuft.
42:15Deswegen bin ich da.
42:17Nimm Platz.
42:17Danke.
42:19Ich such den Jan.
42:20Den Jan? Meinen Jan. Warum?
42:23Es geht um den Schnabelmord.
42:25Was hat denn der Jan mit dem Schnabelmord zu tun?
42:27Naja, es war nicht gerade sehr clever von dir, den Jan vom Tatort wegzuholen.
42:31Was hast du glaubt? Ich finde nicht heraus, dass er vorgestern Nacht am Industriegelände war.
42:37Der Streifenpolizist aus dem 22. Verstehe.
42:40Ja, dem Inspektor Leitner hat es nicht gerade sehr gefallen, dass ein Kollege von ihm den sozusagen inoffiziellen Weg genommen
42:45hat.
42:47Mir gefällt auch vieles nicht.
42:49Du, es gibt eine Verbindung vom Tatort zum Jan.
42:53Was verdächtigst du ihn jetzt?
42:55Naja, er ist ein Zeuge. Ich möchte mit ihm reden, aber ich finde ihn nicht.
42:57Beim Stefan ist er nicht, im Club, wo er arbeitet, ist er nicht und sein Handy ist immer aus.
43:01Wo ist er?
43:03Ich erreiche ihn auch nicht.
43:05Bitte sag mir, wo er ist.
43:06Sonst muss ich eine Fahndung nach ihm ausschreiben.
43:17Hallo Jan.
43:20Hallo.
43:22Maja, was wird das?
43:23Ich habe ein paar Fragen an dich.
43:25Aber mach dir keine Sorgen. Es ist nur, wenn du da vorgestern im 22. unterwegs warst.
43:30Warst du in einer von den Hallen?
43:32Ich wollte gerade über den Zaun zu einer Party und da ist die Streife gekommen.
43:37Erkennst du das?
43:41Was ist das?
43:42Das ist ein Schlüsselchip.
43:44Von dem Club, wo du arbeitest.
43:46Ja, klar.
43:48Ja, so oder so ähnlich schauen dir aus, ja?
43:51Ist das deiner?
43:53Nein.
43:54Wo ist denn dann deiner?
44:00Jan, das ist deiner.
44:01Der ist mit einem Fingerabdruck personalisiert.
44:04Dann habe ich ihn halt verloren.
44:05Ja, genau.
44:07Nehmen wir einen Mordopfer.
44:08Nein.
44:22Untertitelung des ZDF, 2020
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