- vor 6 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung. BR 2018
00:53Ich vermiss dich.
01:04Ja, hallo?
01:07Ja.
01:09Ja.
01:16Ja, hallo?
01:19Ja, hallo?
01:21Ja, hallo?
01:24Ja, hallo?
01:38Ja, hallo?
02:11Ja, hallo?
02:15Ja, hallo?
02:15Ja, hallo?
02:22Ja.
02:23Ja, hallo?
02:50Ja, hallo?
02:53Also, das habe ich eh nicht so oft getan.
02:54Herr Czerny?
02:55Sie haben sich also heute mit einer anderen Frau getroffen.
03:00Und wie heißt sie?
03:02Konrad.
03:03Konrad?
03:04Yeah.
03:05Ulrike Konrad.
03:06Ờhh.
03:08Und wo finden wir die Dame?
03:10Gleich ums Eck.
03:12Nesterweg 18.
03:13Bandschau mit der Nachbarin. Gratuliere.
03:22Na, auch schon da?
03:24Ja, ich hab auf die Mama gewartet.
03:26Naja, immerhin ist sie mitten in der Nacht rübergekommen, wegen den Kindern.
03:31Ja, ich.
03:33Alles in Ordnung?
03:34Alles bestens.
03:35Na, schön.
03:36Servus, Stefan.
03:38Also, der Chene schwört, dass es nur zwei Schlüssel zu diesem Haus gibt.
03:41Seinen und den von seiner Frau.
03:43Das heißt, der Mörder hat die Frau Chene umgebracht und hat sich dann in Luft aufgelöst.
03:47Gar nicht kuss, dass du ein Gespenster glaubst.
03:49Sie hat ein Einstich auf der Seite, schaut nach einem Messer aus mit einer schärfen Dünnenklinge.
03:53War wahrscheinlich gleich tot.
03:55Gewehrt hat sie sich auf jeden Fall nicht, wie es ausschaut.
03:57Naja, vielleicht hat sie ja ihren Mörder gekannt.
03:59Einen Ehemann mit 1a-Mordmotiv hätten wir jedenfalls schon.
04:03Wann ist sie denn gestorben?
04:04Gegen 10, halb 11, später sind sie 11.
04:06Wann krieg ich den Bericht?
04:08Morgen Mittag.
04:08Wie bitte? Entschuldige, du meinst heute Mittag.
04:11Na, ich mein morgen.
04:12Heute am Nachmittag ist das Fußballfinale.
04:14Wir haben beide versprochen, dass wir dort sind.
04:15Was, FC Blaumeise gegen Sportclub Spartakus?
04:18Ich drück die Daumen.
04:19Und was ist mit heute Vormittag?
04:20Glaubst du, du bist die Einzige mit einer Leiche in der Stadt?
04:23Der Marek steigt mir seit zwei Tagen aufs Dach wegen der Messerstecherei in Ottagre.
04:26Super, Stefan.
04:27Und wie soll ich jetzt arbeiten, wenn ich nicht einmal weiß, woran sie gestorben ist?
04:29Also ich lasse die Blaumeisen garantiert nicht im Stich, nur weil du wieder eine Rappel kriegst.
04:34Wiederschauen.
05:02Entschuldigung.
05:04Frau Inspektor?
05:07Ja?
05:09Kann ich vielleicht kurz mit dem Roland sprechen?
05:11Und Sie sind?
05:12Denise von Langheim.
05:13Ich wohne nebenan.
05:14Der Roland hat mir die Kinder gebracht, wie die Polizei gekommen ist.
05:16Und jetzt weint die Stefanie so nach ihrer Mama.
05:18Und da habe ich gedacht, vielleicht könnte Roland ja kurz...
05:21Ja, ja.
05:22Ich sage es ihm.
05:23Danke.
05:29Der Cerny hat gesagt, dass er sich um halb sieben mit der Konrad im Hotel Fortuna
05:33getroffen hat.
05:34Das ist irgendwo in der Josefstadt.
05:36Und schließend von dort direkt zu einem Firmenessen.
05:39Und dann ist er mit ein paar Herren was trinken gewesen.
05:42Er ist erst nach zwei Uhr nach Hause gekommen.
05:44Übrigens, die Eltern der Toten sind bei einem Flugzeugabsturz umgekommen.
05:47Sonst gibt es keine Verwandten.
05:50Sie werden mir nicht zu.
06:00Was ist denn das?
06:02Hallo.
06:03Morgen.
06:03Ist das unser neuer Spürhund?
06:05Jetzt sparen Sie aber ein bisschen sehr.
06:07Das ist der Schurli.
06:08Hallo Schurli.
06:08Der Thomas hat mich angerufen, jetzt passe ich auf ihn auf, bis er aus Indien zurück ist.
06:12Den haben Sie doch gerade schon einmal eingesperrt, oder?
06:14Nein, dann bleibt der Schuhleiter ein bisschen länger bei uns.
06:16Uns?
06:17Uns?
06:17Ich höre immer nur uns.
06:19Ich glaube, mit dem Tommy ist es seit Ewigkeiten an.
06:21Ja, ich sehe.
06:22Ist das unsere Vorstadtshausfrau?
06:25Schau, was du über sie herausfindest.
06:26Freunde, Feinde, Vorlieben, bla bla bla.
06:28Wenn du schon dabei bist, bitte kauf einen anderen Kaffee, weil der ist echt gruselig.
06:34Ich glaube, ich bin ein allergisch auf das Vieh.
06:41Gesundheit.
06:41Hast du, wenn es nach mir geht, kommt der Haus in den Kochtopf.
06:44Jetzt stell dich nicht so an, dass du hast deine Schildkröten auch keine Suppen gemacht.
06:47Was?
06:48Sag mal, aber das ist doch was völlig anderes.
06:50Ach so?
06:51Sag mir einfach die wahre Bitte.
06:53Was, dass ich nach Haus gefahren bin und die Laura umbracht hat?
06:55Sag mir einfach nur, dass du es nicht wahr hast, bitte.
06:58Verschwind!
06:59Guten Tag.
07:00Dürfen wir reinkommen?
07:04Herr Ciani hat Ihre Frau von Ihrem Verhältnis gewusst?
07:06Nein, sicher nicht.
07:08Die Laura hätte sich nie so gut verstellen können.
07:10Sie aber schon.
07:12Sie haben sich gestern Abend um halb sieben im Hotel Fortuna getroffen, Frau Cronrath, ja?
07:18Ja, aber wir sind kurz vor acht wieder gegangen.
07:20Und nachher?
07:21Wie nachher?
07:22Na, was haben Sie nachher gemacht?
07:24Ich bin nach Haus gefahren.
07:25Meine Tochter war im Kino und ich wollte vorher zu Hause sein.
07:28Mhm.
07:29Die Frau Ciani haben es nicht zufälligerweise gesehen?
07:32Nein, nur die Denise, die ist vor der Tür von der Laura gestanden, wie ich gerade nach Haus gekommen bin.
07:37Also die Frau von Langheim.
07:40Und wann wartet?
07:42So um halb neun.
07:44Aber die Denise war die beste Freundin von der Laura.
07:48Also die Frau von Langheim.
07:51Ich habe der Laura ein Buch gebracht.
07:53Ah, dieses Buch über Düfte, ne?
07:55Stimmt.
07:56Das Sie geschrieben haben?
07:57Genau.
07:57Und deshalb sind Sie ja nochmal extra rüber.
08:00Sie hat mich angerufen und darum gebeten.
08:02Sie wollte die Stefanie nicht allein lassen.
08:04Die Kleine wacht im Moment nachts so oft auf.
08:09Interieur, extraordinär.
08:10Ich habe ein paar Jahre in Frankreich gelebt.
08:12Und sagen Sie, von Langheim?
08:14Ich habe gedacht, bei uns gibt es schon lange keine Zus und Fonds mehr.
08:17Mein Mann ist Deutscher.
08:19Ist er das?
08:19Ja.
08:21Fisch.
08:21Nur leider viel zu selten zu Hause.
08:24Sagen Sie, die Frau Conrad hat uns erzählt, dass sie der Laura ihre beste Freundin war.
08:27Wir haben uns gut verstanden, das ist richtig.
08:29Beste Freundin ist vielleicht ein bisschen übertrieben.
08:32Haben Sie vielleicht eine Idee, wer Sie umgebracht haben könnte?
08:35Natürlich nicht.
08:38Das Einzige.
08:41Sie hat gestern Abend mit der Birgit gestritten.
08:44Irgendwas wegen dieser Märchenaufführung in der Schule.
08:47Birgit wer?
08:48Birgit Schneeweiß.
08:49Sie wohnt Grillparzer Weg 23.
08:51Sie und die Laura waren eigentlich befreundet.
08:53Und um was ist es da gegangen bei dieser Märchenaufführung?
08:55Da müssen Sie schon die Birgit selber fragen.
08:57Ich habe keine Kinder.
08:58Ich kriege sowas Gott sei Dank immer nur aus der Ferne mit.
09:01Haben Sie eigentlich gewusst, dass der Roland Scherner mit der Frau Conrad ein Verhältnis hat?
09:04Die halbe Siedlung hat es gewusst, nur die Laura nicht.
09:07Und ich habe es nicht übers Herz gebracht, das ihr zu sagen.
09:10Wenn ich jetzt nicht bald einen ordentlichen Kaffee kriege...
09:12Aber da gibt es eine Ecke an um die Ecken.
09:14Was? Wo?
09:15Da war doch nirgends eine Bäckerei.
09:16Nein.
09:17Aber ein Golfclub.
09:19Mit Clubhouse.
09:24Herrlich.
09:29Du, was ist, wenn die Conrad befürchtet hat, dass ihr Gespuse bei dir ist?
09:33Und sie deswegen, die liebe Laura, abgemolkst hat.
09:35Den Schlüssel hat sie sich vom Czerny besorgt.
09:37Aber die Tür war von innen zugesperrt.
09:39Und der Schlüssel von der Czerny ist gesteckt.
09:41Jetzt erklären wir mal, wie die Conrad aus dem Haus rausgeht,
09:44die Tür von außen zusperrt und dann innen den Schlüssel reinsteckt.
09:47Ich meine...
09:47Ist ja schon gut.
09:48Aber man darf sich ja noch ein paar Gedanken machen, nicht?
09:51Ich komme gleich.
10:14Ich komme gleich.
10:27Ich komme gleich.
10:54Du, dann war es die von der Märchenaufführung.
10:58Was?
10:59Entschuldige, ich meine nur.
11:03Soll ich mal einen Schnupperkurs machen?
11:06Wie bitte?
11:08Ah ja, viel Spaß dabei.
11:10Gefranichek, zahlst du bitte.
11:12Ja.
11:16Herr Czerny.
11:18Ah, böse.
11:19Ich meine, ich gebe die Kinder zu meinen Eltern.
11:21Das ist sicher gescheiter.
11:22Ja, das ist sicher eine gute Idee.
11:23Wir dürfen uns eh noch ein bisschen umschauen, oder?
11:25Ja, bitte.
11:25Selbstverständlich.
11:26Komm her.
11:27Danke.
11:28Papa.
11:29Papa.
11:39Musik
12:07Musik
12:09Musik
12:16Musik
12:18Musik
12:19Musik
12:21Musik
12:23Musik
12:44Vielen Dank.
13:05Vielen Dank.
13:30Vielen Dank.
13:53Das mache ich nur, dass du bei den Kochtopf kommst, du.
14:01Ja, schnell.
14:03Hallo.
14:09Hallo.
14:09Na, dummste.
14:10Na was?
14:11Nicht jeder ist so zwänglerisch wie du.
14:13Okay.
14:17So.
14:19Hallo, Laura.
14:21Das ist die Birgit.
14:22Bitte, bitte sag nicht wegen heute Nachmittag.
14:25Ich verspreche dir auch.
14:26Ich verspreche dir, ich mache alles, was du willst.
14:28Nur bitte verrate mich nicht.
14:31Da, schau her.
14:33Und ich habe mich schon gewundert, wie sich unsere Vorstadtprinzessin die ganzen Felsen leisten kann.
14:37Raff, jetzt einmal, was ich herausgefunden habe.
14:40Hm, dass die Lava Tscherni ein ziemliches Luder war.
14:44Genau.
14:46Und du?
14:47Ähm, ich nehme heute einmal den gebratenen Tofu.
14:50Was?
14:51Ja, ich habe halt einen Guste drauf, jetzt schaut es nicht so.
14:54Ja, dann schmeckt es dir nicht, dann wirst du auch ein Schneckhandy.
14:57Zwänglerisch und ungefällig.
14:59Wollt ihr jetzt wissen, was ich über die Laura Tscherni herausgefunden habe oder nicht?
15:02Ja, bitte.
15:03Also, vor der Heirat hat es Frane geheißen und Laura auch nicht, sondern Evelin.
15:07Sie hat eine Friseurlehre gemacht und dann beim Partyservice gearbeitet.
15:10Da hat sie den Roland Tscherni kennengelernt.
15:12Der war damals Verkäufer bei irgendeinem großen Elektronikmarkt.
15:15Dann, wo er Geschäftsführer geworden ist, hat sie ihn geheiratet.
15:18Super, Maja.
15:19Danke.
15:19Danke.
15:19Wie ist denn das so geschwind herausgefunden?
15:21Ich habe ihre Mutter besucht.
15:22Ja, dann hat sie den Flugzeugabsturz überlebt.
15:25Anscheinend hat die Laura immer schon gerne Geschichten erzählt.
15:27Und sie hat sie ein bisschen scharniert für ihre Mutter, weil die Raumpflegerin ist.
15:31Na dann, wo sie verheiratet war, hat sie sich überhaupt nicht mehr gemeldet.
15:34Na ja, also das schmeckt schon ein bisschen komisch.
15:36Ist was nicht in Ordnung?
15:37Nein, nein, der Fradicek möchte nur unbedingt mit mir tauschen.
15:41Ja, genau.
15:43Guten Appetit.
15:45Und futterneidig.
15:50Also, die Tscherni schnüffelt ihre Nachbarinnen hinterher und erpresst sie.
15:54Und eine von ihnen bringt sie dann um.
15:56Danke.
15:57Das Alibi vom Tscherni steht.
15:59Der Portier hat gesehen, wie er und die Konrad das Hotel verlassen haben.
16:02Die Konrad hat übrigens total verheult ausgeschaut.
16:04Keine Spur von siebter Himmel.
16:06Neuern, 20 Minuten später war er wieder mit seinen Kollegen im Restaurant.
16:09Und die waren die ganze Zeit zusammen, bis sie kurz vor zwei Uhr früh dann nach Hause gegangen sind.
16:13Vielleicht war es ja doch die Konrad aus Eifersucht.
16:15Also, ich tippe eher, dass die Tscherni irgendein düsteres Geheimnis entdeckt hat.
16:19Vielleicht sollte ich mich bei der Frau Schneeweiß auf eine Märchenstunde einladen.
16:23Die rennt uns nicht so schnell davon.
16:26Ja, schnell.
16:28Hallo?
16:30Hallo?
16:33Ist was?
16:34Nein, nein, nichts.
16:35Was ist, was ist?
16:36Bist du fertig?
16:36In einer halben Stunde ist Abend pfiff.
16:38Ja.
16:39Meißen vor, noch ein Tor.
16:41So ist es.
16:42Komm, komm.
16:43Viel Spaß.
16:44Danke.
16:44Geh' mir.
16:46Geh' mir.
16:46Ole, ole, ole, ole.
16:49Blau, ole, ole.
16:53Blau, ole, ole.
16:55Blau, ole, ole.
16:56Jetzt kommt sie mit.
16:57Gebt sie in Corona.
16:58Ole, ole, ole, ole, ole, ole.
17:03Ja, super.
17:04Superschön.
17:07Buh, faul.
17:08Hallo, Schiedsrichter, Telefon.
17:09Bitte, der pfeift sich, ne?
17:12Alter.
17:13Mama, ist total peinlich.
17:14Wieso?
17:15Wie ist die Katrin nicht auch ein bisschen anfeuern?
17:16Ich wäre lieber zum Tobias gegangen.
17:18Der hat sich das neue Ninja Power 2000 runtergeladen.
17:21Ja, aber du weißt ganz genau, warum du im Moment nicht allein weggehen sollst, ne?
17:24Das geben mich die blöden Mörder von der Mama an.
17:27Halt, rin, zieh's raus, auf Flügel.
17:35Ja, schnell.
17:39Ich hab dich vermisst.
17:43Ich brauch dich, das weißt du doch.
17:52Das ist unser Spiel.
17:55Und wenn ich nimmer mitspielen möchte?
17:59Ich verlasse mich auf dich.
18:05Jetzt geht's drauf, drauf, drauf.
18:09Ja!
18:15Mama, hast du dich da gesehen?
18:16Ja, super, mein Schatz.
18:18Ich hab nie glaubt, dass der reingeht.
18:20Gratuliere.
18:20Oh, hilf, von mir!
18:21Oh!
18:26Türen schließen, Zug fährt ab.
18:32Ja, genau, mein Diensthandy.
18:33Ich muss wissen, wer mich um 18.13 Uhr angerufen hat.
18:35Ah, und übrigens, das Ergebnis geht mir nicht was an, ja?
18:38Außerdem brauch ich die Telefondaten von den Cherneys.
18:41Morgen im Lauf des Tages, was das heißt, doch eh wieder fünf am Nachmittag.
18:46Ja, gut, okay.
18:47Aber schickt mir die Ergebnisse gleich rüber, ja?
18:51Nasenbohrer.
18:52Ja!
18:53Wahnsinn, ich glaub's immer noch nicht.
18:55Wir haben den Sportclub noch nie klagen.
18:57Kannst du mal bitte über was anderes reden?
18:59Nicht nur immer über Fußball.
19:01Nur weil du dich nicht auskennst.
19:03Ich hab dir das hundertmal gesagt, die scharfen Messer nicht in den Geschirrspülern.
19:09Den man vom Onkel Günther zur Hochzeit geschenkt kriegt.
19:12Papa, kannst du heute bei uns schlafen?
19:14Du, ihr seid eh so gut bewacht, da braucht sie mich gar nicht.
19:18Wir haben ja Personenschutz.
19:19Die fangen den Mörder?
19:21Die haben ein Auge auf euch, auch wenn's das nicht siehst.
19:24Du kannst vielleicht trotzdem noch bei den Kindern bleiben.
19:25Ich müsste mich noch einmal ins Büro.
19:27Jetzt?
19:27Ja, ich hab heute am Nachmittag ein paar Sachen liegen gelassen.
19:30Müsste ich dringend erledigen.
19:31Ähm, also dann schlaft's gut, meine Süßen.
19:33Ciao.
19:37Was hat die Mama?
19:52Wo bist du?
19:56Schön.
19:58Jetzt.
19:59Entschuldige.
20:00Jetzt hast du mich voll erschreckt.
20:02Ich hab mir gedacht, du bist beim Fußballmatch von der Katrin.
20:05Ah, ich hab nur über ein paar Sachen nachdenken müssen.
20:07Naja.
20:10Wer hat denn gewonnen?
20:11Hat der Katrin ihre Mannschaft?
20:14Ist das der Abendessen?
20:16Naja, ich hab mir gedacht, der Schurli soll doch ein bisschen was von seinem Leben haben.
20:21Die Maya hat übrigens die ganze Nachbarschaft in der Siedlung überprüft.
20:25Bis jetzt sind die Damen und Herren nicht aktenkundig.
20:28Naja, das heißt aber noch lange nicht, dass es nichts zum Verstecken gibt.
20:30Nein, ich nicht.
20:33Warten, warten, warten und man weiß nicht auf was, ne?
20:38Machen wir Schluss für heute?
20:41Ich sag nur geschwind dem Schurli Ciao, ja?
20:43Ja.
20:48Gute Nacht, Frau Svaterstrand.
20:49Gute Nacht.
20:51Wiederschauen.
20:51Wiedersehen.
20:53Du, ähm, ich muss noch einmal kurz, ja?
20:57Du hörst da, Blasenleiden, ich mein, so oft wie du heute aufs Klo gehst.
21:00Bis morgen dann, dann nehmen wir uns dann die Schneeweißfeuer.
21:03Also ich mein die Märchen-Tante.
21:05Ja.
21:06Gute Nacht.
21:07Gute Nacht.
21:26Alles in Ordnung?
21:27Ja.
21:31Hat man nicht einmal mehr im Badezimmer seine Ruhe?
21:33Und?
21:34Alles erledigt?
21:35Ja, alles erledigt.
21:37Danke, dass du blieben bist.
21:41Ist wirklich alles in Ordnung?
21:43Ich hab einen Haufen Polizisten vor der Tür stehen.
21:46Franice klatscht mir den ganzen Tag hinterher.
21:48Was soll sein?
21:49Der Feiler ist ein Killer, der schreckt von nichts zurück.
21:51Ja, ich lass mich aber nicht von ihm einschüchtern.
21:54Hast du wieder was von ihm gehört?
21:56Was, wie kommst du auf das?
21:58Na ja, heute beim Fußballspiel, das Telefonat, da ist es ja komisch geschaut.
22:02Also, muss ich jetzt bei jedem Telefonat grinsen wie ein Hutschpferd, oder wie?
22:07Also mit dir ist doch irgendwas, das merk ich schon die ganze Zeit.
22:09Was?
22:10Nein, nix, es ist alles in Ordnung.
22:11Jetzt hör doch auf, mir einzureden, dass irgendwas nicht in Ordnung ist mit mir.
22:14Es passt.
22:14Warum sei es nicht so?
22:17Entschuldige, Mausi.
22:17Der Papa und ich haben nur diskutiert.
22:32Schlaf gut, mein Schatz.
22:34Und träum was Süßes.
22:44Stefan?
22:54Ich bin ja, ich bin ja, ich bin ja, ich bin ja.
23:20Du schau her, da ist noch ein Platz und frei im Paradies.
23:39Na, danke.
23:49Ah, hallo, ist deine Mama auch da?
23:50Julian, wer ist es denn?
23:52Frau Schneeweiß, Kriminalpolizei.
23:54Kommen Sie ruhig weiter.
23:56Aber bitte ziehen Sie sich die Schuhe aus, ja?
24:01Ah, guten Tag.
24:03Guten Morgen.
24:04Chefinspektorin Schnell.
24:05Bezirksinspektor Franitschek.
24:06Ich habe Sie eh vorgestern bei den Tschernis gesehen.
24:08Das ist wirklich furchtbar mit der Laura.
24:10Wie kann ich Ihnen helfen?
24:14Oh.
24:18Sie hat mir versprochen, dass sie die Kassette wegschmeißt.
24:21Ich hätte mir denken können, dass sie lügt.
24:23Aber deswegen habe ich sie nicht umgebracht.
24:26Ich schwöre es.
24:27Womit hat sie die Frau Tscherni denn erpresst?
24:31Das ist mir so peinlich.
24:33Ich weiß nicht, warum ich das getan habe.
24:35Ich habe genug Geld mitgehabt.
24:38Das war nur so...
24:41Ich habe gedacht, es sieht mich niemand.
24:43Aber an der Kasse.
24:46Und ausgerechnet die Tscherni, die falsche Kuh, steht an der Nebenkasse.
24:50Alle haben gedacht, sie ist das naive Blondchen.
24:52Aber dann...
24:53Sie haben etwas mitgehen lassen, nicht?
24:56Ja.
24:58Und wissen Sie, das wäre gerade ganz blöd gewesen wegen meinem Mann.
25:02Wo doch gerade in den Vorstand vom Golfclub gewählt worden ist.
25:06Was wollte denn die Frau Tscherni von Ihnen? Geld oder...
25:10Auch.
25:11Aber vor allem wollte sie überall mit dabei sein.
25:14Und die Lena, ihre Tochter, hat in der Schulaufführung unbedingt die Hauptrolle spielen müssen.
25:17Obwohl sie sich den Text nicht und nicht merken kann.
25:20Sie hat das arme Kind regelrecht traktiert.
25:23Frau Schneeweiß, die Frau von Langheim hat uns von einem Streit zwischen Ihnen und der Frau Tscherni erzählt.
25:28Die liebe Denise.
25:30Ich würde mich nicht wundern, wenn die edle Frau von und zu auch nicht freiwillig zu ihrer Busenfreundin geworden ist.
25:35Ah, da schon her.
25:37Ja, die Sonja, die Frau Swoboda und ich haben dann der Lena die Hauptrolle weggenommen.
25:42Es ist nicht mehr gegangen.
25:43Dann ist die Laura in die Schule gekommen und hat bei der Probe einen Tanz aufgeführt.
25:47Und dann hat die Lena die Rolle wieder gekriegt.
25:49Es ist uns ja nichts anderes übrig geblieben.
25:51Die Sonja wollte auf keinen Fall, dass jemand erfährt, dass sie und ihr Mann...
25:55Sonja, es tut mir leid, aber die Polizei hat eh schon alles gewusst.
25:58Guten Morgen.
25:59Sie wollten nicht, dass jemand was erfährt, Frau Swoboda?
26:03Mein Sohn Tim wurde von der hiesigen Privatschule abgelehnt.
26:08Wir haben dem Direktor eine großzügige Spende zukommen lassen und dann wurde er genommen.
26:13Ja.
26:15Die Augen.
26:17Nur der Swoboda möchte nicht im Dunkeln begegnen.
26:20Die haben wahrscheinlich auch Karate oder diese Ninja-Geschichten.
26:24Aber wenn es stimmt, dann waren die mit ihren Männern zusammen und haben nach sieben keinen Fuß mehr vor die
26:27Tür gesetzt.
26:28Ja, wenn es stimmt.
26:31Dann schau mal, die Konrad.
26:34Was doch super ist.
26:36Sonst müssen wir den Verdächtigen immer durch die halbe Stadt hinterher hetzen.
26:40Und da servieren sie sie praktisch selber am Silbertablett.
26:43Frau Konrad!
26:46Haben Sie einen Augenblick Zeit?
26:52Ja, Maja, was gibt's?
26:54Ach, vielen Dank.
26:55Der Portier vom Hotel Fortuna hat uns gesagt, dass Sie gestern geweint haben, wie Sie weggefahren sind.
27:00Ich hab geweint?
27:02Sagt er.
27:05Sollen wir den Roland Czerny fragen?
27:06Mhm.
27:08Hat er Ihnen gesagt, dass es aus ist?
27:11Dass es nicht mehr aushaltet, die Lügerei.
27:12Sind Sie deshalb rüber zu Laura und haben Sie umgebracht, weil Sie den Roland nicht verlieren wollten?
27:16Was reden Sie denn da?
27:18Frau Konrad, Sie sind vorgestern Abend um 20.35 Uhr geblitzt worden.
27:2283 statt 50.
27:24Waren Sie irgendwie aufgeregt?
27:25Also, was ist da passiert zwischen Ihnen und dem Roland Czerny?
27:28Haben Sie gestritten, oder was?
27:32Ich weiß nicht, wieso ich hier auf ihn reingefallen bin.
27:36Ich hab ihm gesagt, dass ich schwanger bin.
27:38Und er hat gesagt, dass er die Laura nie verlassen wird.
27:46Ich hab die Laura nicht umgebracht.
27:50Was?
27:52Nein, ich hab dem Schule keine Karotten gegeben.
27:54Wem bekommst du denn da drauf?
27:56Weiß ich nicht.
27:56Keine Ahnung.
27:58Servus.
27:59Die Maja muss nicht alles wissen, sonst gibt es mir den Schule noch mit heim.
28:04Übrigens, von der Spurensicherung gibt es immer noch nichts Brauchbares.
28:08Und die Tatwaffe suchen wir auch immer noch.
28:12Sag ich mal, hörst du mir überhaupt zu?
28:14Ja, ja, sicher.
28:17Dank unseres überlasteten Herrn Pathologen wissen wir ja noch nicht einmal genau, wonach wir suchen sollen.
28:21Weißt du, was ich nicht verstehe?
28:24Ladendieb, Stahl, leerer Bestechung, ja, schön und gut.
28:27Aber, dass man deswegen jemanden umbringt, ich meine, das sind doch La Pali.
28:32Sag mal, spinnst du, was ist denn los?
28:37Frau von Langheim.
28:40Oh.
28:41Grüß Gott.
28:41Und? Womit hat die Laura sie erpresst?
28:44Erpresst?
28:44Ja.
28:44Mich, die Laura.
28:46Sind Sie verrückt?
28:47Sie wollte dazugehören und sie war ihr Ticket zur High Society, habe ich recht?
28:50Ich habe jetzt wirklich keine Zeit.
28:51Das, der gehört Ihnen.
28:53Sie tragen es auf dem Foto, das bei Ihnen zu Hause steht.
28:55Das ist ziemlich wertvoll.
28:58Die Laura hat nie und nimmer jemanden erpresst, dazu war sie gar nicht schlau genug.
29:01Sie war naiv und liebenswürdig und ich habe sie gemocht, auch wenn Sie sich das offensichtlich nicht vorstellen können.
29:07Und das da, das habe ich ihr geschenkt.
29:10Und sie hat eine Riesenfreude damit gehabt.
29:17Na, das war jetzt aber nicht so geschickt, Frau Chefinspektorin.
29:21Na, aber Sie ist, bist angewachsen.
29:28Wer will noch einsteigen?
29:37Also?
29:39Sie ist erstochen worden.
29:41Wissen wir das nicht schon?
29:42Direkt ins Herz, oder wie?
29:44Nein, die Lunge ist punktiert worden.
29:46Und, was heißt das?
29:47Und womit, Stefan, muss ich da halt alles aus der Nase ziehen?
29:50Ja, womit weiß ich selbst noch nicht genau.
29:52Wahrscheinlich ein scharfes, schmales Messer.
29:54Und heißen tut's, dass sie nach dem Einstich noch vier bis fünf Stunden gelebt hat.
29:59Wie bitte?
30:01Todeszeitpunkt zwischen halb elf und elf.
30:04Aber entschuldige, das heißt ja dann, dass...
30:05Dass sie zwischen sechs und sieben attackiert worden ist.
30:08Aber das verstehe ich nicht.
30:09Wieso ist sie nicht ins Krankenhaus gefahren?
30:11Die muss doch was gemerkt haben.
30:12Ich glaub, sie hat gar nichts gemerkt.
30:14Keine Schmerzen durch den Schock beim Einstich.
30:17Da auf der Seite ist der Einstich.
30:19Wie du meinst, die ist stundenlang damit herumgrenzt und hat nicht gewusst, dass sie...
30:24Und das ist ja völlig absurd.
30:28Ja, aber anderer Erklärung gibt's keine.
30:30Sie ist innerlich verblutet, ganz langsam.
30:33Sie ist wahrscheinlich immer müde geworden und irgendwann ist sie eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht.
30:37Und unsere ganzen Alibis, die sind jetzt zum Schweißen, oder?
30:44Danke, vielen Dank jetzt.
30:46Können wir noch einmal ganz von vorne anfangen.
30:50Stefan, wenn ich das gestern schon gewusst hätte...
30:52Ja, sowas passiert halt.
30:55Das darf aber nicht passieren.
30:57Ich war einen ganzen Tag, einen ganzen Tag verschissen.
31:0224 Stunden für... für Nogo.
31:05Bitte jetzt reg dich nicht so auf.
31:07Ich reg mich auch auf.
31:09Hey.
31:10Ich reg mich auch so.
31:12Komm, komm, komm.
31:18Hast du einen Test gemacht?
31:21Mhm.
31:30Wer ist der mögliche Vater?
31:33Oder will ich's lieber nicht sagen?
31:36Du kapierst das immer noch nicht, oder?
31:38Du weißt, bitte kapier ich nicht.
31:40Was glaubst du, was wir gemacht haben?
31:44Handelkalten?
31:48Tiff.
31:56Das geht's dir nicht aus.
31:57Das ist über 100 Jahre her.
31:58Ja, aber ich war noch nie pünktlich.
32:00Und das weißt du genau.
32:06Das ist bestimmt nur falsch.
32:08Allerhaben wirst du sehen.
32:10Mhm.
32:13Und wenn nicht...
32:18Was ist, wenn ich ein Kind von einem Mörner kriege?
32:23Nein.
32:24Was ist denn?
32:24Ich weiß nicht.
33:12Nichts, falscher Alarm.
33:19Entschuldigung.
33:24Danke.
33:29Ja, na, dann schleich halt nicht so.
33:36Ja?
33:38Was heißt, wo ich bin?
33:39Ja, ich war bei der Obduktion von der Czerny.
33:41Und dreimal darfst du raten, was passiert ist.
33:44Deswegen die Geschichte mit dem Schlüssel.
33:46Die Czerny war tatsächlich allein, wie sie gestorben ist.
33:48Wahnsinn, der murkst sie um sechs ab und um elf ist er erst tot.
33:51Also das ist echt raffiniert.
33:52Ja, oder mehr Glück als Verstand.
33:53Der Stefan sagt, dass man so einen Stich eigentlich fast nicht planen kann.
33:56Hallo, wo ist eigentlich unser neuer Kollege?
33:57Ach, der Domi ist wieder da.
33:59Den haben sie nicht einreisen lassen in Indien.
34:00Na super, gerade wo man sich dran gewöhnt hat.
34:03Übrigens, das hat der Schestag vorhin abgegeben für dich persönlich.
34:06Ach so, das sind die Telefondaten von der Czerny.
34:08Keine Ahnung, warum man da so ein Geheimnis drum macht.
34:10Du willst das nicht anschauen?
34:11Bisschen später.
34:12Du rufst du bitte den Fritz an.
34:13Ich habe einen wahnsinnig machen.
34:14Gerne.
34:15Aber das sage ich dir gleich.
34:16Getauscht wird heute nicht, ja?
34:18Sei doch nicht immer so misstrauisch.
34:21Hallo Fritz, da ist Maya.
34:22Du dreimal Lotus und fünf Frauen wie immer.
34:26Da, schenke ich dir.
34:28Was ist los mit dir?
34:30Bist du krank?
34:31Also, die Konrad kann man vergessen.
34:33Die ist kurz vor sechs weggefahren.
34:34Und die Czerny war zwischen sechs und sieben bei der Probe von diesem Märchendings.
34:38Und sie hat die zwei Übermamas dazu getwungen, in ihrem Schatzl die Hauptrolle zurückzugeben.
34:41Glaubst du, dass die Schneeweiß und die mit den Augen die Ninja?
34:45Das war aber da.
34:46Naja, jedenfalls ist ihnen die Czerny schon ziemlich lange auf die Nerven gegangen.
34:49Ich war auch einmal das Schneewittchen in der Volksschule.
34:51Und der René Tostel war der Prinz.
34:53Der hat geschielt, aber sein Foto war der Bürgermeister.
34:55Siehst du das?
34:56Das ist überall das Gleiche.
35:27Spieglein, Spieglein an der Wand.
35:28Carolina, du musst ein bisschen lauter sprechen, sonst versteht dich hinten niemand.
35:34Spieglein, Spieglein an der Wand.
35:35Entschuldigung?
35:37Entschuldigung.
35:38Kinder, wir machen eine kleine Pause.
35:41Und bitte, schaut euch in der Zwischenzeit euren Text nochmal an.
35:45Wir sind ihr hinterhergelaufen.
35:47Sie ist dann hier stehen geblieben und hat gesagt,
35:49wenn die Lena die Hauptrolle nicht zurückkriegt, dann wissen wir ja, was passiert.
35:53Und dann?
35:54Dann ist sie zum Auto gegangen.
35:56Glaube ich zumindest.
35:56Ich weiß überhaupt nicht, was diese ganze Fragerei soll.
35:59Die Denise hat auch noch mit ihr gesprochen, Stunden später.
36:01Wie spät war es, wie die Frau Czerny von der Welt gegangen ist?
36:04Ich weiß nicht.
36:06Viertel sieben?
36:07Halb?
36:07Sie haben aber nicht gesehen, wie sie ins Auto gestiegen ist.
36:10Nein, sie hat immer hinten bei der Wiese geparkt.
36:16Entschuldigung, Herr Kollege.
36:18Mein Kollege.
36:20Die Laura war auch keine Chorifée, was das Einparken betrifft.
36:22Schon gar nicht mit dem neuen Minivan, den sie unbedingt hat, haben müssen.
36:26Wir basteln es nächstes Mal besser ab, okay?
36:29Also nehmen wir mal an, der Mörder hat da beim Auto auf Sie gewartet, ja?
36:32Sie kommt zurück und er attackiert Sie mit einem Messer.
36:35Wenn es nicht gleich tot umgefallen ist, warum sticht er dann nicht noch einmal zu?
36:39Berti!
36:40Komm!
36:55Berti!
37:02Berti!
37:28Was ist denn da?
37:33Fahrerflucht.
37:35Sie hat gewusst, wer den Kevin überfahren hat.
37:39Ja, danke, Maja.
37:42Matthias und Claudia Schuster sind zwei Monate nach dem Unfall weggezogen und seitdem steht das Haus zum Verkauf.
37:49Die Tscherni muss einen Beweis gehabt haben, weil einfach so zur Polizei gehen und sagen, der oder die war's.
38:01Ist doch lächerlich, die Laura hätte sowas nie gemacht.
38:04Tja, aber die Frau Schneeweiß und die Frau Swoboda haben bereits zugegeben, dass sie von ihr erpreist worden sind.
38:09Und die ganzen Kleider und Schuhe da oben, die werden Sie auch nicht nur von ihrem Gehalt finanziert haben.
38:13Jetzt hören Sie auf, über meine Frau solche Lügen zu erzählen.
38:17Wie hätten Sie es der Laura denn gesagt, dass die Konrad ein Kind von ihnen kriegt?
38:22Sie haben nicht gewusst, dass Ihre Frau in Wirklichkeit Evelyn heißt, oder?
38:25Und Ihre Eltern sind auch nicht bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.
38:29Die Mutter von der Evelyn ist Raumpflegerin und lebt in einer kleinen Wohnung in Herrnals.
38:37Das glaube ich aber jetzt alles nicht.
38:39Ja, dann rufen Sie es an.
38:41Gertrud Franek heißt sie, steht im Telefonbuch.
38:44Und jetzt werden Sie verstehen, dass wir uns noch ein bisschen umschauen müssen, oder?
38:47Ja.
39:04Und, was suchen wir?
39:06Das wissen wir wie immer dann, wenn wir es gefunden haben.
39:18Sag mal, wo rennt es denn schon wieder hin?
39:27Geh, Franek, halt mir das einmal bitte.
39:29Wo bitte?
39:30Ja, nicht fragen, einfach halten.
39:35Können Sie bitte das Vogelhäuschen in Ruhe lassen?
39:38Das ist eine Sonderanfertigung.
39:40Jetzt stören Sie es nicht bei unseren Ermittlungsarbeiten, ja?
39:52So, Herr Tscherni.
39:55Kennen Sie den?
39:57Nein.
39:58Das ist nicht unser Schlüssel.
40:06Frau von Langheim.
40:09Wie sind Sie hereingekommen?
40:11Habe ich vergessen abzusperren.
40:12Schauen Sie mal, dieser Fleck da, der steht ein bisschen aus wie Blut.
40:15Ist Ihnen der Schlüssel aus der Tasche gefallen, wie Sie sich zum Kevin gekniet haben?
40:19Wollten Sie nachschauen, ob er noch lebt?
40:22Und wie Sie gemerkt haben, dass er tot ist, sind Sie geschwind weitergefahren, nicht?
40:30Leider hat die Tscherni Sie beobachtet.
40:33Und den Schlüssel hat es auch gefunden.
40:36Frau von Langheim.
40:49Die Tscherni wollte meine Co-Autorin werden.
40:52Wollte auf den Kabern von meinen Büchern stehen.
40:54Hinten drauf ihr Foto.
40:56Sie wollte ordentlich einen Tantie-Mann mitverdienen.
40:58Das ist natürlich ergerund, ne?
40:59Entschuldigen Sie.
41:01Ich bin eine erfolgreiche Autorin und das bin ich nicht, weil ich auf meiner Couch Deckerl gehäkelt habe.
41:06Das bin ich, weil ich verzichtet habe.
41:09Auf Freizeit.
41:10Auf Freunde.
41:12Auf eine erfüllte Beziehung.
41:14Auf Kinder.
41:16Dieser unverschämte Trampel hat wirklich geglaubt, ich mache das.
41:20Die hat überhaupt geglaubt, sie kann uns alle hier herumkommandieren.
41:23Sie hat gesagt, sie gibt mir 24 Stunden Bedenkzeit.
41:27Na klar, da haben Sie natürlich dann schnell reagieren müssen.
41:29Sie ist dann zur Schule gefahren.
41:31Wegen der Lena und diesem blepperten Märchenstück.
41:33Sie wissen natürlich immer ganz genau, wo sie parkt.
41:36Ich wollte, dass es endlich ein Ende hat.
41:40Sie hat sich weggedreht, um den Sitz zu richten und dann habe ich einfach zugestochen.
41:47Einfach schnell zugestochen, ohne nachzudenken.
41:51Sie hat gedacht, sie hat sich den Rücken verrissen.
41:54Dann ist der Hund gekommen und ich habe den Nerven weggeschmissen und bin weg.
41:59Aber ich habe es nicht ausgehalten.
42:01Ich bin dann nochmal rüber mit dem Buch und dem Messer.
42:08Aber wie dann die kleine Treppe runtergekommen ist,
42:12habe ich es nicht mehr gekonnt.
42:17Ist das nicht eine völlig absurde Geschichte?
42:19Ja, völlig absurd.
42:22Da sticht man zu und die fällt nicht einmal um.
42:27Zum Schluss stirbt sie dann doch dran.
42:31Der Bub.
42:34Ich habe den Bub nicht vergessen können.
42:38Wahnsinn.
42:40Wie wir in der Früh bei Ihnen waren.
42:41Da haben Sie das da im Geschehspieler gehabt.
42:44Sie wollten sicher gehen, dass da kein Blut mehr drauf ist, stimmt's?
42:48Da hätte ich auch gleich drauf kommen können.
42:51Ich gebe es zu.
42:52Ich bin eine wirklich schlechte Hausfrau.
42:58Kollege?
43:00Kollege?
43:15Weißt du, Chefin, das mit dem Messer verstehe ich immer noch nicht ganz.
43:18Die werden stumpf im Geschehspüler.
43:20Du hast ja echt keine Ahnung.
43:21Sagt die Meisterköchin, ja?
43:24Packen wir es?
43:25Du fährst schon einmal vor mit den Kollegen.
43:27Ich habe noch etwas zu erledigen.
43:28Ah, da darf ich mich neben die Langheim quetschen.
43:31Hoffentlich hat es kein Messer dabei.
43:32Das war's.
44:03Bis zum nächsten Mal.