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KurzfilmeTranskript
00:00...versuchungshaft verbringt Nutzen, um ihre eigene Position in der Firma auszubauen.
00:04Sie reden sich um Kopf und Krach.
00:07Dass es Ihnen egal ist, wer Marie das angetan hat, das war mir klar.
00:11Aber dass Sie auf Kosten Ihres eigenen Sohnes Ihre Macht spielchen treibend ist.
00:16Und da geht's noch um was völlig anderes.
00:20Wenn Marie an ihren Verletzungen gestorben wäre,
00:23dann wahrscheinlich wären Sie sogar froh, sie los zu sein.
00:25Nach der vorgetäuschten Schwangerschaft, da war sie ja nur noch störend, oder?
00:29Ach, Sie sind ja völlig verrückt.
00:32Wer hätte am meisten davon, wenn Daniel sich schuldig bekennt?
00:36Der wahre Täter.
00:39Sie.
00:48Hey, what you looking for?
00:54No one has the answer.
00:57They just want more.
01:02Hey, who's gonna make it right?
01:09This could be the first day of my life.
01:18Was für eine interessante Theorie.
01:22Sie sind ja nicht mehr ganz betrost.
01:24Es geht mir doch nur um Daniel.
01:26Sparen Sie hier einen Atem für etwas anderes.
01:29So was Ungeheuerliches sollten Sie in Zukunft nicht mal mehr denken.
01:40Und sie hatte zwei Kinder.
01:42Die glichen den Rosenbäumchen.
01:44Und das eine hieß Schneeweißchen.
01:45Und das andere Rosenrot.
01:48Und wir beide wollten immer Rosenrot sein,
01:51weil sie immer die Stärkere war.
01:53Weißt du noch?
02:02Schneeweißchen war stiller und sanfter als Rosenrot.
02:05Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher,
02:08suchte Blumen und fing Sommervögel.
02:14Die beiden Kinder hatten einander so lieb,
02:16dass sie sich immer an den Händen fassten,
02:18so oft sie zusammen ausgingen.
02:19Und wenn Schneeweißchen sagte,
02:22wir wollen uns nicht verlassen,
02:26so antwortete Rosenrot,
02:29solange wir leben nicht.
02:37Mann, hast du viele CDs.
02:39Da soll mir noch mal jemand erzählen,
02:41dass die Umzüge von Leuten
02:43die ganze Bibliotheken mit sich rumschleppen
02:46am schlimmsten sind.
02:47Deine Musiksammlung ist mindestens genauso schrecklich.
02:50Du sei froh,
02:51dass ich letztes Jahr meine Plattensammlung verkauft habe.
02:54Ich erinnere mich,
02:55ich war derjenige,
02:55der sie mit dir zum Flohmarkt getragen hat.
02:58Ach, schwanger müsste man sein.
03:01Komm, das bisschen Bewegung hat dir doch nicht geschadet.
03:04Das glaube ich aber auch.
03:05Ja, nee, hab gut reden.
03:07Ich muss ja noch die ganze Nacht im Cozy durchstehen.
03:10Vielen Dank für deine Hilfe.
03:11Na klar, kein Ding.
03:13Magst du noch was trinken?
03:14Nee, nee, lass mal durch.
03:15Ich muss wieder runter.
03:17Also dann, wir sehen uns
03:18und viel Spaß noch beim Auspacken.
03:21Danke.
03:22Danke nochmal.
03:23Ciao, ciao.
03:26Hm.
03:31Du, dir ist aber schon klar,
03:33dass du deine Sachen dann
03:34in deinem Zimmer verstauen musst.
03:36Das macht dir mal gar keine Sorgen.
03:37Ich bin nämlich Experte für organisiertes Wohnen.
03:40Ich brauche nur ein paar Tage Zeit.
03:42Ah ja.
03:42Das heißt also,
03:43wir machen Schluss für heute?
03:45Na ja, nach dem anstrengenden Tag,
03:47da haben wir uns doch
03:47einen gemütlichen Feierabend verdient.
03:51Willst du auch was trinken?
03:52Einen Saft oder einen Tee?
03:54Nein, danke.
03:57Ich bin wundschlussglücklich.
03:58Ich bin wundschlussglücklich.
04:07Silke Mertens, guten Abend.
04:11Das Jugendamt?
04:13Ja.
04:16Ähm, morgen,
04:17morgen Nachmittag?
04:20Ja, verstehe.
04:21Ja, ich werde da sein.
04:22Ähm, ja.
04:24Ihnen auch noch einen schönen Abend.
04:28Das Jugendamt will vorbeikommen?
04:32Morgen Nachmittag.
04:33Wieso das denn?
04:35Es ist Routinebesuch.
04:38Aha.
04:39Seit wann schaltet sich das Jugendamt ein,
04:41bevor das Kind da ist?
04:43Ja.
04:44Du meinst also auch,
04:45das ist ein schlechtes Zeichen, oder?
04:47Vielleicht wollen die,
04:47dass ich mein Kind zur Adoption freigebe.
04:49Ach, Quatsch.
04:50Die haben doch überhaupt keinen Grund dafür.
04:53Jetzt lassen wir uns mal nicht verunsichern, okay?
04:56Toller Tipp.
04:57Schau, wir zeigen uns einfach von unserer besten Seite
04:59und dann wird dieser nette Beamte vom Jugendamt
05:02sich höchstens ärgern,
05:03dass er seine kostbare Zeit mit uns verplempert hat.
05:08Wenn ich dich nicht hätte,
05:10ich würde wirklich durchdrehen.
05:23Habe ich eben wirklich behauptet,
05:25dass Annabelle Marie niedergeschlagen hat?
05:27Wäre sie dazu wirklich in der Lage?
05:29Nein, das habe ich nur gesagt,
05:31weil ich wütend auf Annabelle war.
05:33Auf ihre ignorante Art,
05:34mit der sie durchsetzen will,
05:35dass Daniel ein Schuldeingeständnis unterschreibt.
05:38Warum schafft diese Frau es nur immer wieder,
05:40mich so zu provozieren?
05:42Hallo, Julia.
05:44Alles okay mit dir?
05:45Ich habe Stimmen gehört.
05:46War das meine Tante?
05:49Ja, Annabelle war hier.
05:52Was ist denn passiert?
05:55Ich glaube, ich habe eben ein bisschen zu heftig reagiert.
05:59Das ist doch kein Wunder.
06:00Ihr seid im Moment alle ein bisschen angespannt.
06:02Ich meine, welche Familie würde das aushalten?
06:05Daniels Verlobte liegt im Koma,
06:07Daniel selbst sitzt im Gefängnis.
06:09Das ist doch kein Wunder,
06:09wenn du da ein bisschen überreagierst.
06:11Ich meine, immerhin ist Daniel ja sowas wie dein Neffe.
06:13Das ist schon gut, Kathi.
06:15Entschuldige, ich wollte dir nicht zu nahe treten.
06:19Ich weiß.
06:20Es tut mir alles so leid.
06:23Vor drei Wochen, als Annabelle zu mir kam,
06:25da kannst du dir gar nicht vorstellen,
06:26wie sehr ich mich gefreut habe,
06:27eine neue Familie gefunden zu haben.
06:29Annabelle war vor drei Wochen bei dir?
06:31Mhm.
06:32Das war kurz nach der Beerdigung meines Vaters.
06:34Die war am Dienstag.
06:35Und zwei Tage später, am Abend,
06:37stand Annabelle plötzlich vor meiner Tür.
06:39Also am Donnerstag.
06:40Kannst dir gar nicht vorstellen,
06:41wie sehr ich mich gefreut habe.
06:42Das ist der Abend an dem Marie.
06:45Oh Gott, da ist Marie niedergeschlagen worden.
06:47Entschuldige, ich bin sehr müde.
06:49Jetzt tut mir leid,
06:50ich quatsch dich hier vor, wie blöd.
06:51Nein, nein, du meinst es ja nur nicht.
06:53Danke.
06:55Gute Nacht.
06:55Nacht.
06:56Gute Nacht.
07:38Ich bin zwar nicht deine Mama,
07:39aber wenn du nicht deine Klausur verpennen willst,
07:42so wie Lilly neulich,
07:43sollst du langsam mal ins Bett.
07:46Ich spiele extra mit Dämpfer.
07:49Hallo, sag mal was.
07:51Lass den Quatsch.
07:52Er kann reden.
07:54Jetzt mal ganz im Ernst,
07:55es ist niemandem damit geholfen,
07:56dass du hier sitzt und dir Gedanken machst.
07:58Bringt genauso wenig wie Charlottes Wache an Maries Bett.
08:02Lilly und du, ihr wisst immer alles besser.
08:04Aber was wirkliche Probleme sind,
08:05davon habt ihr keine Ahnung.
08:08Willst du uns den Vorwurf machen,
08:10dass Lillys Bruder nicht im Koma liegt
08:11und dass meine Eltern noch leben?
08:14Nee.
08:15Aber?
08:17Ich mach mir einfach Sorgen.
08:20Weil Charlie nur noch im Krankenhaus abhängt.
08:23Ja.
08:24Sobald Charlotte bei Marie ist,
08:25blendet sie alles andere aus.
08:26Ja, sie macht sich jedem Hoffnung,
08:28seitdem diese andere Frau aufgewacht ist.
08:29Sie steigert sich in diese Hoffnung hinein.
08:31Und ich hab einfach Angst,
08:32dass sie zusammenbrechen könnte,
08:33sobald sie checkt,
08:34dass Marie vielleicht nie wieder aufwacht.
08:37Charlie wird das akzeptieren müssen,
08:38dass das jetzt der Normalzustand ist.
08:42dass Marie im Koma liegt, mein ich.
09:40Sobald Charlotte bei Marie ist,
09:41Da bin ich.
09:43Wartest du schon lange?
09:44Seit einer halben Stunde.
09:46Und soweit ich weiß,
09:46sind wir auch seit einer halben Stunde verabredet.
09:48Es tut mir leid, Nico.
09:50Aber heute gab es ein Familienessen,
09:51das konnte ich mir nicht entgehen lassen.
09:53Wieso?
09:54Hat Eva deine Leibspeise gekocht?
09:56Oder habt ihr eine Runde Mau Mau gespielt?
09:58Sei nicht so fickig.
10:00Zu Entschädigungen lade ich dich auch ein.
10:02Ja?
10:03Jan?
10:04Hi, Patricia.
10:05Komm gleich.
10:13Also, was war so aufregend bei euch?
10:16Ich habe eine neue Cousine.
10:19Ach, neue Cousine hast du.
10:21Jetzt tu nicht so abgebrüht.
10:23Als rauskam, dass Julia deine Schwester ist,
10:25da fandest du das aber auch seltsam.
10:28Na ja.
10:29Kannst du dir das vorstellen?
10:31Kein Mensch wusste,
10:32dass meine Mutter einen Bruder hatte,
10:33mit dem sie sich vor Urzeiten zerstritten hat.
10:35Und plötzlich taucht die Tochter von diesem Bruder auf.
10:38Die am Sterbebett erfahren hat,
10:40dass sie noch eine reiche Tante hat, oder was?
10:42Klingt komisch, ist aber so.
10:46Irgendwie passt es auch zur Mutter.
10:48Dass sie ihren eigenen Bruder verleugnet,
10:51weil er einfach nicht passt.
10:53Ziemlich abgebrüht.
10:55Und was darfst du sein?
10:57Für mich den Driver's Cup, bitte.
10:59Ich hätte gern ein Bier.
11:00Okay.
11:03Ähm, wie ist diese Cousine so?
11:06Eigentlich ganz nett.
11:09Und sie weiß ziemlich witzige Anekdoten
11:11über Mutters Kindheit,
11:12die wir ohne Cathy mit Sicherheit
11:13niemals erfahren hätten.
11:21Warum lasse ich mich immer wieder
11:22derart von Annabelle Gravenberg reizen?
11:25Sie glaubt, dass ich Daniel schade,
11:27weil ich seine Unschuld beweisen will.
11:30Und ich werfe ihr vor,
11:31selbstverdächtig zu sein.
11:32Das ist doch absurd.
11:35Wir wollen im Moment doch beide das Gleiche.
11:39Also sollten wir gemeinsam für Daniel kämpfen,
11:41anstatt uns zu streiten.
11:43Unser Streit hilft ihm nicht.
11:50Entschuldigung.
11:51Ich wusste gleich,
11:52dass du schon wieder da bist.
11:53Ich bin auch gerade erst gekommen.
11:58Friedrich.
12:01Es tut mir leid,
12:02wegen vorhin.
12:07Ich,
12:08ich finde es bewundernswert,
12:10wie du dich um Daniel kümmerst.
12:12Aber?
12:16Manchmal beunruhigt mich die Heftigkeit,
12:18mit der du dich für Daniel ansiehst.
12:20Aber ich wollte doch dich nicht verletzen.
12:27Als sein Anwalt anrief
12:28und sagte,
12:29dass Daniel überhaupt keinen Besuch
12:30mehr bekommen möchte,
12:31darf...
12:31Vor allem keinen Besuch von dir.
12:33Ist doch egal,
12:34wer ihn besucht.
12:35Er darf nicht das Gefühl bekommen,
12:37dass wir ihn vergessen.
12:38Ihr seid...
12:39Wir sind doch seine Familie.
12:42Ich liebe dich, Junge.
12:59Ich habe vorhin Kati getroffen.
13:00Ich glaube,
13:01sie fühlt sich wohl hier.
13:02Das glaube ich auch.
13:04Sie hat vorhin beim Essen verkündet,
13:05dass sie noch länger bleiben will.
13:07Was stört dich denn daran?
13:09Ach, ich weiß nicht.
13:10Ich...
13:10Ich finde sie einen Tick
13:12zu überschwänglich.
13:13Sie ist unsicher.
13:15Nach dem Tod ihres Vaters
13:17war sie erst mal ganz alleine.
13:18Und auf einmal hat sie
13:19eine völlig neue Familie.
13:22Du hast wirklich für alles
13:23und jeden Verständnis, hm?
13:26Ich weiß einfach,
13:27wie schwer es ist,
13:27im Hause Grafenberg Fuß zu fassen.
13:41Nehmen Sie sich immer alles
13:43ohne zu fragen?
13:45Ich mache mich doch nur
13:46mit meiner neuen Familie bekannt.
13:47Liebe Tante.
13:51Wenn wir alleine sind,
13:53dann können Sie sich
13:53dieses Tantchen-Theater sparen.
13:55Ja, aber wenn uns jemand hört,
13:57in diesem alten Haus
13:58gibt es so viele Möglichkeiten,
13:59sich zu verstecken.
14:00Warum tun Sie es dann nicht?
14:03Meinetwegen können Sie sich
14:04in der hintersten Besenkammer
14:05verstecken.
14:06Aber dann würde ich ja
14:07gar nichts mehr mitbekommen.
14:08Das wäre ja schade.
14:10Das sehe ich anders.
14:11So?
14:13Dann würde die kleine Julia
14:15ja auch nie erfahren,
14:16dass du die liebe Marie
14:17gar nicht ins Koma
14:18katapultiert haben kannst.
14:20Äh,
14:21was soll das jetzt?
14:23Ich habe Julia
14:24von deinem Besuch bei mir
14:25vor drei Wochen erzählt.
14:27Sie war ganz enttäuscht,
14:29als sie gehört hat,
14:30dass du in der Nacht
14:31von Maries tragischem Unfall
14:32bei mir warst.
14:36Ein einfaches Danke
14:38würde reichen.
14:39Wie aufmerksam von Ihnen,
14:41Frau Bellinghoff.
15:01Wissen Sie,
15:02ich bin es gar nicht gewohnt,
15:03dass jemand die ganze Arbeit
15:04für mich macht.
15:05Machen Sie sich mal
15:06um mich keine Gedanken.
15:08Genießen Sie es ruhig.
15:10Trotzdem.
15:10Den Kaffee zu trinken,
15:11wenn ich ihn bringe.
15:13Ich komme mir irgendwie
15:13schlecht dabei vor.
15:15Ach,
15:16Unsinn.
15:17Ich arbeite hier
15:18seit 40 Jahren
15:18und das tue ich gern.
15:21Hatten Sie nie Lust,
15:22was anderes zu tun?
15:23Um ehrlich zu sein,
15:24nein.
15:25Die Grafenbergs
15:26sind nicht nur
15:27mein Arbeitgeber,
15:29das ist meine Familie,
15:31mein Zuhause.
15:32Ja,
15:32eine Familie zu haben,
15:33ist schön.
15:36Kathi,
15:37ich wollte Ihnen
15:38nicht zu nahe treten.
15:39Ach,
15:39das ist schon gut.
15:41Mein Vater war sehr krank,
15:42wahrscheinlich ist es besser so.
15:44Es tut mir leid,
15:45dass Sie ihn schon verloren haben.
15:47Dass Sie mich alle
15:48so freundlich aufnehmen,
15:48das hilft mir sehr.
15:50Wo ich doch weiß,
15:50dass Sie selbst
15:51gerade eine schwierige Zeit
15:52durchmachen.
15:52Ja.
15:54Ich hoffe,
15:55es ist bald vorbei.
15:56Wie ein schrecklicher Traum.
15:59Eva,
16:00entschuldigen Sie mich bitte.
16:01Ich muss noch mal
16:02kurz auf mein Zimmer.
16:08Ich muss noch mal
16:34mit dem kohlen Bruder
16:35zu stehen,
16:36während Lilly
16:37mit dem kohlen Bruder kam.
16:39Sag mal,
16:41hast du noch mal
16:41mit Lilly geredet?
16:44Sieht man mir das an?
16:45Ja.
16:46Strahlst ja wieder.
16:49Habt ihr euch ausgesprochen?
16:51Ich glaube,
16:51Lilly hat verstanden,
16:52warum es mir ging.
16:53Na.
16:54Und was machen wir
16:55jetzt mit der Reise?
16:57Hat sie von sich aus
16:57abgesagt.
16:59Wenn ich will,
16:59kann ich sie ihr
17:00zu einem anderen Anlass
17:01noch mal schenken.
17:04Ja,
17:05und da ich meiner Tochter
17:06nichts nachstehen möchte,
17:07muss ich mich auch noch
17:08in aller Form
17:08bei dir entschuldigen.
17:10Was?
17:11Wieso?
17:12Ja,
17:13ich habe doch deine
17:14erste Restaurierungsarbeit
17:15zerstört.
17:16Och, Tobias,
17:17denkst du immer noch
17:18an den blöden Stuhl?
17:19Na klar.
17:21Sag mal,
17:22ich habe ein paar
17:22Flohmärkte rausgesucht.
17:24Vielleicht finden wir
17:24ja auf einem
17:25einen passenden Ersatzstuhl.
17:36Bon Tag.
17:37Cordia.
17:39Hey.
17:41Du hast kaum geschlafen,
17:42oder?
17:43Ach Quatsch,
17:43das sieht nur so aus.
17:46Wieso?
17:47Bist du nicht
17:47bei deiner Klausur?
17:49Ich schreibe
17:49aus den Eerzweiten
17:50und ich dachte,
17:52ich bring dir was mit.
17:54Oh, Süße.
17:56Ich habe gehört,
17:57der Krankenhauskaffee
17:58schmeckt fürchterlich.
17:59Ja,
18:00er ist widerlich.
18:06Ich denke,
18:07dass du da bist.
18:10Wie geht es ihr?
18:14Ich habe ihr
18:14Märchen vorgelesen.
18:17Das hat sie immer
18:17früher gemacht,
18:18als ich nicht einschlafen
18:19konnte.
18:24Hast du das gesehen?
18:26Ja.
18:26Oh mein Gott.
18:27Sie hört auf.
18:28Marie,
18:29ich ruhe die Ärzte.
18:29Marie, komm,
18:30einfach,
18:30einfach jetzt die Augen
18:31aufmachen,
18:32okay?
18:32Mach die Augen auf,
18:33sieh mich an.
18:34Komm,
18:35alles wird gut.
18:40Guten Morgen,
18:40Annabelle.
18:43Guten Morgen,
18:44Frederic.
18:51Willst du dich nicht zu mir
18:53setzen?
18:55Ehrlich gesagt,
18:56nein.
19:00Fühlst du dich einsam?
19:04Wo ist denn deine
19:05liebe Nichte?
19:09und du auch so allein?
19:11Wo ist denn deine liebe
19:12Freundin?
19:16Ich hoffe,
19:16sie geht mit dir
19:17feinfühliger um
19:18als mit mir.
19:19Sie schien mir
19:20gestern Abend
19:21sehr durcheinander zu sein.
19:26So mein
19:27Wohlbefinden bemüht,
19:28kenne ich gar nicht.
19:34Lass Julian mich
19:34einfach in Ruhe.
19:37Na schön.
19:39Dann lass du mich
19:40und meine Nichte
19:41aber auch in Ruhe.
20:02Hi,
20:03Silke.
20:05Ich freue mich
20:06auch, dich zu sehen.
20:09Was willst du?
20:11Wie geht's dir?
20:12Und im Clan.
20:18Gehst du immer so
20:18mit Kunden
20:19von Falkenthal Porzellan um?
20:21Wenn du hier bist,
20:22um mir Ärger zu machen,
20:24dann bist du hier
20:24an der falschen Adresse.
20:26Dass du immer
20:26eines gleich
20:27auf dich beziehen musst,
20:28meine Liebe.
20:28Ich bin rein geschäftlich hier.
20:30Ich möchte bitte
20:30mit der Geschäftsleitung sprechen.
20:32Bis jetzt
20:32ist nur Patricia hier.
20:35Danke.
20:36Dein Kaffee.
20:37Oh, danke.
20:39Ist alles in Ordnung
20:39bei dir?
20:41Andreas,
20:41du scheinst ja Silke
20:43die Wünsche von den Augen
20:44anlesen zu können.
20:45Ich hab gar nicht gehört,
20:46wie sie ihren Kaffee bestellt hat.
20:47Och, weißt du,
20:48wenn man sich so gut kennt,
20:50dann braucht man ja keine Worte,
20:51um sich zu verstehen.
20:53Soweit ich weiß,
20:54soll man in der Schwangerschaft
20:55auf Koffein verzichten.
20:57Weißt du,
20:58mein lieber Jörg,
21:27Andreas macht mir immer
21:29und ich sag mir nicht,
21:32dass du dich von diesem Auftritt
21:34beeindrucken lässt.
21:35Warum muss der ausgerechnet
21:36heute auftauchen?
21:37Ich bin schon nervös genug
21:39wegen des Jugendamts.
21:41Oder meinst du,
21:42der hat damit was zu tun?
21:43Also, ich glaub nicht,
21:44dass Jörg irgendeinen Draht
21:45zum Jugendamt hat.
21:47Außerdem bist du doch
21:47eine Bilderbuchschwangere.
21:49Dass wir noch diese Beamten
21:50bei ihrem Routinebesuch
21:51schon kapieren.
22:08Ach, meine Güte,
22:09jetzt hab ich mich aber erschreckt.
22:11Was kann ich mir denken?
22:14Meine Güte,
22:14Sie denken jetzt nicht,
22:15dass ich...
22:15Ich hab nur einen Stift gesucht
22:17für mein Kreuzfahrträtsel.
22:19Warum nehmen Sie nicht diesen da?
22:22Oh, danke.
22:25Ich liebe nämlich Kreuzfahrträtsel.
22:27Mein Vater hatte auch
22:28ein Faible dafür.
22:29Wir haben sie oft
22:29gemeinsam gemacht.
22:31Eine Familienkrankheit sozusagen.
22:34Wenn Sie so wollen, ja.
22:38Stö, ich möchte,
22:38Sie lieber alleine sein.
22:40Nein, nein.
22:40Ich suche nur meine Tasche.
22:41Ach, sind Sie auf dem Weg
22:43in die Manufaktur?
22:46Was machen Sie eigentlich
22:47den lieben langen Tag,
22:48wenn Sie keine
22:48Kreuzfahrträtsel lösen?
22:50Sie meinen beruflich.
22:52Ich bin meinem Vater
22:54bei den Finanzen
22:55etwas zur Hand gegangen.
22:57Ihr Vater war selbstständig?
22:59Mein Vater hatte ein Händchen
23:00für Aktien und Wertpapiere,
23:02Fondsgesellschaften.
23:03Er war Filialeiter
23:04und Vermögensberater
23:05für Privatkunden.
23:07Sie haben sowas
23:08wie die Buchhaltung gemacht?
23:10Kann man so sagen.
23:13Viel Spaß noch
23:14mit den Kreuzfahrträtseln.
23:18Ich habe es gewusst.
23:20Ich habe gewusst,
23:21dass sie wieder aufwacht
23:22und jetzt wird sie wieder gesund
23:23und alles wird gut.
23:24Charlie, lass uns lieber warten,
23:25was Professor Witthoff sagt.
23:27Okay.
23:30Deine Klausur?
23:31Ja, ich muss gleich los.
23:33Ja.
23:33Und?
23:34Tut mir leid, Frau Vermont.
23:37Was?
23:37Sie haben doch gesehen,
23:38dass sie sich bewegt hat.
23:40Das ist eine bloße Kontraktion
23:41der Muskeln.
23:42Das kann bei Komapatienten
23:43vorkommen.
23:45Wie?
23:47Was soll das heißen?
23:48Ihre Schwester zeigt
23:49keinerlei Anzeichen
23:50von Bewusstsein.
23:54Aber sie hat sich da bewegt.
23:57Ich komme später noch mal vorbei.
24:07Ach, die Augen.
24:11Ich bin mir schüttet.
24:13Ich bin mir schüttet.
24:16Ich bin schüttet.
24:17Charlie, Felix!
24:18Nein!
24:20Nein!
24:35Hallo,
24:35Colja Hertel hier.
24:37Ja,
24:38ich bin ziemlich erkältet.
24:40Ich kann die Klausur heute nicht schreiben.
24:43Einen Attest, ja, selbstverständlich.
24:46Okay, zum Arzt, vielen Dank. Ja, tschüss.
24:53Ciao.
25:00Hallo, Kathi. Ich habe gehört, dass du noch eine Weile hier bleibst.
25:03Ja, ich bin mir nur nicht sicher, ob das auch allen hier gefällt.
25:06Wieso?
25:08Ach, vielleicht ist das alles nur ein Missverständnis.
25:12Was ist denn passiert?
25:14Ich habe vorhin mit Frederik geredet.
25:16Er und Annabelle verstehen sich wohl nicht so gut.
25:19Naja, sie haben ein etwas angespanntes Verhältnis.
25:22Vielleicht ist es deswegen.
25:24Immerhin bin ich Annabelles Nichte.
25:25Vielleicht hat Frederik deswegen ein Problem mit mir.
25:27Wie kommst du denn darauf?
25:29Na, ihr schien so misstrauisch.
25:32Das tut mir leid, Kathi.
25:34Wahrscheinlich bin ich im Moment einfach etwas empfindlich.
25:37Ich bin noch sehr durcheinander nach dem Tod meines Vaters.
25:41Das verstehe ich.
25:42Annabelle und ihr, ihr seid die einzige Familie, die ich jetzt noch habe.
25:45Mach dir keine Gedanken.
25:46Frederik hat es sicher nicht so gemeint.
25:48Meint, er war nur schlecht drauf.
25:50Habt ihr euch gestritten?
25:54Wir sind im Moment alle ein bisschen empfindlich.
25:57Wegen Daniel.
26:03Ein Auftrag für die Manufaktur.
26:06Wie interessant.
26:08Ja, ich hab Leuten hören, dass Falkenthal Porzellan in einer Krise steckt.
26:11Und dagegen willst du was tun?
26:14Du überschätzt dich.
26:16Ja?
26:18Du Richter?
26:20Deine drei Teller fürs Lanzino kannst du in jedem besser sortierten Haushaltswarengeschäft bekommen.
26:24Also vergiss es.
26:27Ihr seid doch auf jeden Auftrag angewiesen.
26:29Und man sich erwägt sich Daniels Verhaftung negativ.
26:31Jörg, was willst du eigentlich?
26:33Mich nerven, weil mein Bruder im Gefängnis sitzt?
26:36Also, dass ihr Frauen immer glaubt, man ist euretwegen da.
26:40Silke hat sich vorhin auch gleich angesprochen, Gefühl, dass ich kam.
26:45Kann es sein, dass du gerade versuchst, dein mickriges Ego aufzupeppen?
26:48Spielst du dich ja als Kunde auf und glaubst auch noch, wir müssten dir dankbar dafür sein.
26:51Ich möchte nur ein Angebot.
26:54Mein Angebot besteht darin, dass ich dich herausgehen lasse, ohne die Security-Abteilung zu verständigen.
27:05Diese Masche hast du dir doch von deiner Mutter abgeschaut.
27:09Wenn sie hilft, dich loszuwerden, meinetwegen auch das.
27:2812.30 Uhr bei mir im Büro?
27:29In Ahnung, das passt.
27:31Bis später.
27:33Julia!
27:34Ich hab den Croissant mitgebracht.
27:35Eva hat gesagt, du hast noch gar nicht gefrühstückt.
27:39Ich bin Annabelle beim Frühstück begegnet und das mit Appetit vergangen.
27:43Hast du viel zu tun?
27:45Es geht.
27:45Was hast du denn vor?
27:47Ich bin gerade auf dem Weg zu Damien.
27:50Wir wollen ihm doch zeigen, dass wir für ihn da sind.
27:52Ich weiß.
27:55Ich hab heute früh mit Annabelles Nichte gesprochen.
27:59Ja, das hat sie mir erzählt.
28:01Und was sagt die gute Kathi?
28:03Frederik.
28:05Kathi hat das Gefühl, dass dir ihre Anwesenheit nicht so recht ist.
28:08Ich werd das Gefühl nicht los, dass mit dir irgendwas nicht stimmt.
28:11Naja, Kathi ist Annabelles Nichte.
28:13Eben.
28:14Ja, aber das heißt doch nicht, dass sie automatisch genauso verlogen und intrigant ist wie ihre Tante.
28:19Bist du einfach zu misstrauisch.
28:20Bin ich denn?
28:21Ich hoffe, du hast recht.
28:27Ich bewundere dich.
28:29Wie hältst du es bloß mit diesen ganzen Jammerlappen hier aus?
28:33Ich hab auch schon mal bessere Zeiten erlebt.
28:36Euer Dienstmädchen hat mir heute Morgen erzählt, dass sie schon 40 Jahre hier ist.
28:40Sie hat mir eine Menge Arbeit mit den Kindern abgenommen.
28:43Ja, natürlich.
28:44Aber die Zeiten sind wohl schon längst vorbei, oder?
28:48Sagen Sie, warum regen Sie sich so über Eva auf?
28:50Suchen Sie einen Job?
28:51Und was ist mit deinem Schwager?
28:53Eure Beziehung scheint mir auch nicht ganz ungetrübt.
28:55Na, was Sie nicht sagen.
28:57Ja, ich hab auch immer sehr unter meinem familiären Anhang gelitten.
29:02Ihre Cousine...
29:03Bianca hieß sie, nicht wahr?
29:05Ist schon ein Kreuz mit der Familie.
29:06Man kann sie sich nicht aussuchen.
29:09Meistens zumindest nicht.
29:11Machen Sie sich mal keine Hoffnung.
29:13Hier werden Sie sich nicht einmisten.
29:15Aber ich gehöre doch schon längst zu euch.
29:18Sobald die Papiere fertig sind, verschwinden Sie auf Nimmerwiedersehen.
29:24Abfahrt.
29:39Und, wie laufen die Geschäfte?
29:41Immerhin habe ich es nicht nötig, Brötchen zu schmieren.
29:43Und aus der Plätschleuder durchs Haus zu eiern.
29:46Silke ist ja leider nicht auf ihrem Platz.
29:48Soll ich ihr vielleicht was ausrichten?
29:50Schöne Grüße, dass du es endlich kapiert hast und sie in Ruhe lässt?
29:55Die werden deine blöden Sprüche noch vergehen.
29:59Ich weiß jetzt, was dein Problem ist, Jörg.
30:01Ja?
30:03Du überschätzt dich.
30:05Du glaubst, alle haben Angst vor dir.
30:08Ich rate dir, mich nicht zu unterschätzen.
30:10Und das kannst du auch der lieben Silke ausrichten.
30:15So, und jetzt fahr mit dieser Kaffeeschleuder aus dem Weg.
30:19Das ist schade, aber du wirst wirklich kein guter Vater.
30:23Gott sei Dank wirst du es ja auch nie.
30:26Silke und ich, wir freuen uns schon sehr auf das Kind.
30:54Du siehst müde aus.
30:59Es dauert nicht mehr lange.
31:00Bitte glaub mir, ich tue alles, um dich hier rauszuholen.
31:02Ich weiß, Julia.
31:05Gibt es was Neues von Marie?
31:08Nein, leider nicht.
31:13Erzähl mir was von zu Hause.
31:18Wusstest du, dass du noch eine Cousine hast?
31:20Nein.
31:22Hat Frederik...
31:22Nein, Annabelle.
31:24Sie hatte noch einen Bruder.
31:26Davon wusste ich gar nichts.
31:27Niemand wusste davon.
31:28Außer Annabelle natürlich.
31:31Ja.
31:31Meine Mutter hat viele Geheimnisse.
31:34Sie haben sich wohl schon sehr früh zerstritten.
31:37Und jetzt?
31:39Er ist tot.
31:41Aber seine Tochter, Kathi, die hat mit Annabelle Kontakt aufgenommen.
31:46Und Annabelle hat ihr angeboten, in der Weile in der Villa zu bleiben.
31:48Kathi ist wirklich nett.
31:50Ja, schade, dass ich sie nie kennenlernen werde.
31:53Natürlich wirst du das.
31:54Und zwar bald.
31:55Die Besuchstzeit ist oben.
31:58Ich komme bald wieder.
32:14Daniel darf die Hoffnung nicht aufgeben.
32:18Das Gefängnis macht ihn kaputt.
32:22Ich muss ihn so schnell wie möglich herausholen.
32:24Egal wie.
32:44Ingres vorhanden.
32:50Wachst du einen Tee?
32:52Gerne.
32:55Aber glaubst du wirklich, du kannst doch noch was draus machen?
32:57Ja, klar!
32:59Hier wird ordentlich abgeschliffen, kommen eine neue Lasur rauf, neue Beschläge.
33:04Na ja, notfalls können wir die Verzierungen absägen, dann schlappt das Ding nicht so ein.
33:10Gute Idee, von dir auf den Flohmarkt zu fahren.
33:13Ja, Griff ist kaputt, Bein ist kaputt.
33:19Ja, davon lasse ich mich gar nicht einschüchtern.
33:22Kann man alles reparieren.
33:25Und deine Begeisterung ist wirklich ansteckend.
33:28Danke.
33:40Tee ist alle.
33:42Aha.
34:05Hätte ich Daniel noch irgendwas sagen können, das ihm hilft?
34:08Ich muss endlich jemanden finden, der Daniel in dieser Nacht gesehen hat.
34:12Ich muss einfach.
34:13Eva hat mir erzählt, dass du noch mal ins Gefängnis gefahren bist.
34:18Ja, Daniel sah sehr schlecht aus heute.
34:22Unschuldig im Gefängnis, das muss ja auch furchtbar sein.
34:24Du glaubst auch, dass er unschuldig ist?
34:26Na ja, ich kann mir nicht vorstellen, dass es in dieser Familie einen Kriminellen geben soll.
34:30Es gibt wirklich niemanden, der Daniel in dieser Nacht gesehen hat.
34:34Jemand, der ihm ein Alibi geben könnte, der wird ihn retten.
34:36Jemand, der mit ihm zusammen war, das wäre noch besser.
34:40Vielleicht gibt es da ja jemanden.
34:43Eine Frau vielleicht, die die Nacht mit ihm verbracht hat und sich nicht traut, das zu sagen, weil sie einen
34:47Freund hat.
34:48Und Daniel sagt natürlich auch nichts, weil er ein Kavalier ist.
34:51Du meinst?
34:52Wenn man bedenkt, was für Daniel auf dem Spiel steht.
35:04Hallo, Eva.
35:05Frederik, da sind Sie ja.
35:07Das Essen ist bald fertig.
35:09Wunderbar.
35:10Frühstück habe ich nämlich ausfallen lassen.
35:12Wieso?
35:13Hat Julia Ihnen denn das Croissant nicht mitgebracht?
35:15Doch, hat sie.
35:16Aber ich bin nicht dazugekommen.
35:18Dafür esse ich ja jetzt.
35:21Ich habe Julia vorhin nach Hause kommen sehen.
35:24Sie wartet bestimmt schon auf Sie.
35:28Was bedrückt Sie?
35:30Ich habe es an Ihren Sorgenfalten gesehen.
35:37Glauben Sie wirklich, dass es gut ist, dass sich Julia so für Daniel engagiert?
35:42Für wen?
35:43Für Sie?
35:44Für Julia oder für Daniel?
35:48Für uns alle drei.
35:51Ich wünsche mir sehr, dass Daniel aus dem Gefängnis kommt.
35:55Aber es bringt niemanden etwas, wenn Julia dafür Verzweiflungstaten begeht.
36:02Ich bewundere Julia für Ihre Willenstärke.
36:05Aber Sie sind sich nicht sicher, ob es der richtige Weg ist.
36:10Ich weiß nicht, wie ich es ihr sagen soll.
36:14Ich will Sie nicht verletzen.
36:15Seien Sie für Sie da.
36:34Daniel ist unschuldig.
36:40Egal, was alle denken.
36:44Er hat Marie nicht niedergeschlagen.
36:48Ich weiß es.
36:54Auch wenn ich es nicht beweisen kann.
37:15Kathi hat recht.
37:17Daniel hat nur eine Chance, aus dem Gefängnis zu kommen.
37:21Er braucht ein Alibi.
37:43Er braucht ein Alibi.
37:55Auf von Remedykt pompierste.
38:02Er braucht Moneyball.
38:02Ist es genauso gut?
38:11Entneu.
38:18Er braucht ein Alibi.
38:19Er braucht ein Alibi.
38:20Er braucht ein Alibi.
38:21Er braucht ein Muster.
38:21Er braucht ein Alibi.
38:34Und wenn ein Alibi der einzige Weg ist,
38:37dann werde ich dafür sorgen, dass Daniel ein Alibi bekommt.
38:47Wie sehe ich aus?
38:49Entzückend spießig.
38:51Ja.
38:58Guten Tag. Kommen Sie doch rein.
39:01Guten Tag. Schmitz, mein Name.
39:03Sie sind Frau Mertens?
39:05Ja.
39:06Andreas Köhle, sehr erfreut.
39:08Und Sie sind der...
39:09Mitbewohner von Frau Mertens.
39:11Ach ja, Sie leben ja in einer Art Wohngemeinschaft.
39:14Das wussten Sie?
39:17Ja.
39:17Ja. Also ich bin hier, um mir die Lebensumstände von Frau Mertens genauer anzuschauen.
39:23Ja. Wollen Sie vielleicht einen Tee oder einen Kaffee?
39:26Nein, danke. Aber vielleicht könnten wir uns ja setzen.
39:30Ja.
39:31Hoppla.
39:40Schön haben Sie es hier.
39:43Sagen Sie, Sie haben doch sicher einen großen Bekanntenkreis.
39:46Haben Sie oft Besuch?
39:50Also Sie wollen wissen, ob wir hier wilde Partys feiern?
39:54Also wir haben nicht wirklich einen großen Freundeskreis, einen großen gemeinsamen Freundeskreis.
40:00Ich meine, wir kennen uns zwar schon lange, aber...
40:02Ja, wir arbeiten auch lange zusammen, aber...
40:04Also was Frau Mertens sagen möchte, ist, dass ich schwul bin und dass wir verschiedene Freunde haben.
40:11Ah.
40:15Ist das jetzt schlimm?
40:17Frau Mertens, auch das Jugendamt lebt nicht mehr im Mittelalter.
40:21Für uns ist das kein Problem.
40:26Frau Schilling, Sie wollen eine neue Aussage machen.
40:28Ja.
40:29Ich kann beweisen, dass Daniel Gravenberg nicht der Täter ist.
40:32Wollen wir uns setzen?
40:38Na dann.
40:41Erzählen Sie mal, Frau Schilling.
40:44Daniel Gravenberg hat ein Alibi für die Tatnacht.
40:48Und Sie können das bezeugen?
40:51Daniel und ich waren in der Tatnacht zusammen.
40:56Aha.
40:58Ich habe die Nacht mit Daniel Gravenberg verbracht.
41:01Die ganze Nacht.
41:02Wir waren oben.
41:04In seinem Zimmer.
41:06In seinem Bett.
41:09Das ist nicht dein Ernst.
41:11Ich habe die Nacht mit Daniel Gravenberg.
41:15Denn Kai scherz hat mir das Hayer 같아.
41:17Nein, ich habe das schon mal.
41:20Einstieg lived.
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