- vor 6 Stunden
Geschäftskunden aus England stehen den Lurzers ins Haus. Rothenbaum soll sie betreuen, hat aber Urlaub. Nun trifft es Fritz Rohr, dies gefällt Brömmelkamm nicht. Kalinke soll einspringen, hat jedoch keine Ahnung. Rothenbaum unterweist ihn – aber Kalinke begreift nichts. Als Rothenbaum auch noch privater Ärger widerfährt, hat sie eine glänzende Idee. (Text: EinsFestival)
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00:00...dem muss.
00:01Abwarten.
00:02Oh, guten Morgen, Frau Rotenbaum.
00:04Guten Morgen.
00:04Wir haben telefoniert. Ich bin die Maklerin.
00:07Danke.
00:07Annegret Seif. Wie Seife ohne E.
00:10Wollen wir gleich mal reingehen und uns anschauen?
00:12Ja, gerne.
00:15Also insgesamt hat die Wohnung 130 Quadratmeter.
00:19Boden und Zentralheizung. Ich habe sie vorhin eingeschaltet.
00:22Sie können ruhig mal die Schuhe ausziehen. Es ist toll.
00:25Ich glaube es auch so.
00:27Jetzt mach doch nicht so ein Gesicht.
00:31Oh ja, das ist wirklich schön.
00:34Ist das da Süden?
00:36Südosten.
00:38In der gleichen Richtung liegt das Wohnzimmer und auch das Arbeitszimmer.
00:41Oder je nachdem das Kinderzimmer.
00:44Wieso Kinderzimmer?
00:46Das ist ein sehr schöner Balkon.
00:48Ja.
00:52Vor allen Dingen ist er ringsherum gegen jede Art von Einsichtgeschützten.
00:56Ich wohne ja selber hier in der Anlage.
00:57Meine Wohnung ist leider ein bisschen kleiner.
00:59Im Sommer kann ich hier spitternackt in der Sonne leben.
01:02Wenn es umher scheint.
01:05Na?
01:09Und im Keller ist ein Schwimmbad und eine Sauna.
01:12Können Sie jederzeit Ihre Freunde mitbringen.
01:14So.
01:15Die Unterlagen lasse ich Ihnen jetzt erst mal hier.
01:18Ja, da fällt mir noch was ein.
01:24Sag doch mal was.
01:26Wie findest du es denn?
01:28Ich finde es einfach zu hell.
01:32Da habe ich noch was zum Wachwerden.
01:36Danke.
01:39Wenn Sie schon so früh aufstehen mussten, Herr Rotenbaum.
01:45Oh, da scheint mir ein kleines Missverständnis vorzulegen.
01:51Ja, das tut mir leid.
01:52Das ist meine Schuld.
01:53Ich hätte dich vorstellen sollen.
01:56Kannst du mir noch mal verzeihen?
01:58Wir kommen zu spät in die Firma.
02:02Liebling, du hast noch gar nichts über die Wohnung gesagt.
02:05Muss das jetzt sein?
02:06Nein, muss nicht, aber es wäre doch vielleicht ganz nett.
02:08Also gut.
02:09Erstens brauchen wir kein Kinderzimmer
02:10und zweitens Fußbodenheizung ist sowieso Quatsch.
02:13Das finde ich toll.
02:16Wenn ich in die Sauna will,
02:18dann nicht mit irgendwelchen Nachbarn.
02:19Außerdem ich hasse diesen pseudorustikalen Wohnanlage.
02:23Allein wenn ich das Wort schon höre.
02:25Wahrscheinlich so.
02:26Wiedersehen.
02:32Also ich verstehe dich nicht.
02:33Seit Wochen jammerst du darüber, wie es bei dir aussieht.
02:37Schimmel an den Wänden,
02:39Pilze auf dem Teppichbuden,
02:42fußkalt im Winter.
02:45Außerdem für uns beide ist es da sowieso zu eng.
02:49Aber bitte doch nicht sowas.
02:52Ich kann mich ja jetzt umsehen.
02:55Ab morgen habe ich Urlaub.
02:57Drei Wochen.
02:58Drei Wochen ohne Lurza?
03:00Du glaubst ja selber nicht, dass du das durchhältst.
03:02Abwarten?
03:04Heute Abend kommst du erst mal zu mir und ich koche uns was.
03:08Was würde dir schmecken?
03:09Wieso willst du jetzt kochen?
03:11Auf einmal?
03:13Geht alles zu meinem neuen Programm.
03:16Also was?
03:21Bratente.
03:25Mitfüllung.
03:45Bitte die Kartons mit Sorgfalt behandeln.
03:47Die sind nur geliehen.
03:49Ansonsten haben Sie hoffentlich keine Probleme.
03:50Kino, komm, setz ab.
03:52Steig rein.
03:53Und ich halte ihn so lang und dann ziehst du von oben.
03:55Komm, lass los.
04:01Komm mal an.
04:02Muss das sein?
04:03Wir haben heute so viel zu tun und doch...
04:04Frau Brögele, aus Raumnot ist sie gezwungen, die letzten zehn Jahre aus der Registratur zu entfernen.
04:09Ach.
04:10Und Sie und Frau Weste stehen dabei und gucken zu.
04:13Ich darf nichts schwerheben.
04:14Das weiß ja wohl jeder, oder?
04:16Frau Brögele?
04:16Ja.
04:17Aber dann können Sie einen der Männer bitten, Ihnen zu helfen, Frau Weste.
04:19Morgen.
04:20Frau Rotenbaum, Herr Brömmel kam jetzt schon zweimal nach Ihnen gefragt.
04:24Herr Niederbach.
04:25Bitte?
04:26Können Sie bitte mal mithelfen?
04:28Die Kartons müssen einfach...
04:29Du musst dringend ans Telefon, sonst wahnsinnig gerne.
04:33Ich sag nichts mehr.
04:40Morgen, Herr Drom.
04:41Mahlzeit.
04:43Da war ein paar Anrufe für dich.
04:45Vielleicht kümmert sich das nicht mal um.
04:47Ausnahmsweise vorm Frühstück.
04:49Bist du sauer, oder was?
04:51Vielleicht bist du morgen mal pünktlich.
04:53Ich bin nicht dein Anrufbeantworter.
04:55Es tut mir leid.
04:56Ich hatte einen wichtigen Termin.
04:58Na ja.
05:10Sag mal, Edmund.
05:12Du und Frau Schneider.
05:14Wie lange macht ihr das, dass ihr zusammenlebt?
05:19Und wie ist das so?
05:23Aha.
05:25Morgen früh, 10 Uhr, die Delegation aus London.
05:27Na endlich.
05:29Das hat ja lang genug gedauert.
05:32Allerdings.
05:33Und nun mal die Fakten.
05:35Das sind besonders wichtige Kunden, betone ich mal.
05:38Ja, das ist mir bekannt.
05:40Ich habe sie schließlich selber geworben.
05:42Äh, ich meine, ähm, wir sollten uns da abstimmen, wenn die morgen hier auftauchen, ne?
05:49Wie wollen Sie da vorgehen, verkauftaktisch?
05:51Wieso?
05:54Das betrifft mich doch gar nicht mehr, Herr Brömmelkamp.
05:56Ich habe ab morgen Urlaub.
05:58Tja, aber den kann man doch verschieben um einen Tag.
06:01Das ist doch besonders für Sie kein Thema, sage ich mal.
06:04Ja, dann sage ich mal, ich möchte meinen Urlaub nicht verschieben.
06:06Wissen Sie, das ist mein Thema.
06:09Ja, ja, aber hier, ich denke, ja, ja, wer soll sie denn vertreten überhaupt?
06:14Ach, ich dachte an Herrn Rohr.
06:16Der ist inzwischen eingearbeitet.
06:17Der Rohr.
06:18Da muss ich mich aber reell wundern.
06:21Bei dem waren Sie doch von Anfang an konträr, dass er überhaupt hier arbeitet.
06:24Den habe ich doch eingestellt, gegen Ihren Widerstand damals.
06:27Ja, ja, das stimmt.
06:28Ich hatte von Anfang an Bedenken, ihn einzustellen.
06:31Aber Sie sind darüber hinweggegangen.
06:35Und?
06:36Wer hat recht gehabt?
06:37Ja, ich natürlich.
06:38Doch ein tadelloser Verkäufer, der Rohr.
06:41Na also, dann gibt es doch überhaupt kein Problem, wenn er mich morgen vertritt.
06:44Am besten, Sie machen Ihnen gleich mit den Feinheiten vertraut.
06:47Was denn für Feinheiten?
06:49Na ja, Preise, Tarife.
06:52Sonderabsprachen, womit wir halt so unser Geld verdienen.
06:56Ja, aber...
07:01Und plötzlich sagt er, ich zeig dir noch das Album meiner Liebsten, ja?
07:04Ich denke, na, das kann ja heiter werden.
07:07Da waren das Bilder von Lokomotiven, Rohren und Maschinen und so ein Kram.
07:12Der ist nämlich Spezialist für Schwertransport, weiß man.
07:15Ingrid, bitte!
07:17Ja, also...
07:22Sag mal, sind die Bänder schon wieder alle?
07:27Ich hab noch eins.
07:33Ach, Frau Schmelzer, kommen Sie nachher mal kurz zu mir.
07:35Ich hab' eine Kleinigkeit für Sie.
07:38Das will ja dann von mir.
07:41Hinsichtlich der Vereinbarkeit von Urlaubsansprüchen...
07:45Urlaubsansprüche gibt's nicht.
07:46Da haben Sie recht.
07:47Das versuche ich ja gerade zu erklären.
07:49Nee, ich meine doch das Wort.
07:51Urlaubsanspruch gibt's nur in der Einzahl.
07:53Die Mehrzahl ist falsch.
07:55Ja, das hat mich aber immer so...
07:57Also, meinetwegen, schreiben Sie, Frau Schneider,
08:01Durchsetzungen von Urlaubsanspruch
08:04sind nur insoweit zulässig,
08:06wie sie nicht mit den allgemeinen, vitalen Interessen der Firma kollidieren.
08:13Soll ich Ihnen mal was sagen, was ich glaube,
08:15warum die sich ausgerechnet von dem Ohr vertreten lässt?
08:18Wenn der nämlich reinfällt mit den Engländern, falle ich mit,
08:22denn ich hab' ihn schließlich eingestellt.
08:24Also, das glaub' ich nicht.
08:25Deshalb riskiert Frau Rotenbaum nicht so'n großen Auftrag.
08:29Da steht's.
08:31Dunkle Mächte bedrohen mich.
08:36Die will über mich triumphieren.
08:38Und wenn die Firma dabei in Trümmern geht,
08:41das lässt ihr eiskalt?
08:42Dann geben Sie ihr offiziell Anweisung, ihren Urlaub zu verschieben.
08:45Darauf wartet die doch bloß.
08:48Wenn ich der Befehle, hier zu bleiben,
08:50renn die zum Lurzer,
08:51dann denkt der Herr Lurzer, dass ich denke,
08:53dass sie unersetzlich ist, dass niemand das machen kann, was sie kann.
08:57Und schon sitzt sie hier und will mehr Geld.
09:03Ich stehe solid im Zwiespalt, Frau Schneider.
09:07Falls Ihnen das noch nicht transparent ist.
09:09Dann beauftragen Sie eben jemand anderes mit der Vertretung.
09:13Ist sowieso komisch, dass ausgerechnet Herr Rohr das machen soll.
09:18Es gibt schließlich Kollegen, die sind schon wesentlich länger hier.
09:22An wen denken Sie dabei?
09:26Die Meistererfahrung bringt wahrscheinlich Herr Kalinke mit.
09:32Ich weiß nicht.
09:33Ist doch seltsam.
09:35Wenn einer zehn Jahre dabei ist und immer noch Sachbearbeiter...
09:39Also so viel ich weiß, hat Herr Kalinke immer loyal und mit vollem Einsatz für die Firma gearbeitet.
09:43Na ja, wenn der reinsegelt, den habe wenigstens nicht ich reingestellt.
09:49Der war schon da.
09:50Ich wüsste nicht, aus welchem Grunde Herr Kalinke reinsegeln sollte.
09:54Das geht doch nicht.
09:56Dann sieht es wieder so aus, als traue ich es dem Rohr nicht zu.
09:58Das tun Sie doch auch nicht.
10:01Sehen Sie, Frau Schneider, das unterscheidet uns eben.
10:05Sie denken nicht um die Ecke.
10:08Frau Schmelzer, mein Anliegen ist ein bisschen aus der Reihe.
10:16Ich möchte, dass Sie mir was diktieren.
10:20Was? Ich Ihnen?
10:21Ja.
10:22Aber das bleibt unter uns, ja?
10:26Ich möchte jemanden überraschen.
10:31Also, wie kocht man eine Bratente mit Füllung?
10:35Die wird doch nicht gekocht.
10:46Alles drin, Herr Thieme.
10:49Herr Thieme, Sie möchten sofort zu Herrn Brömmelkamm.
10:53Ich komme sofort.
11:00Herr Förster, bitte bleiben Sie doch beim Wagen. Wir fahren gleich.
11:05Na, nichts zu tun?
11:09Ich habe kürzlich mit Herrn Lurzer gesprochen.
11:12Herr Lurzer ist etwas in Sorge, wegen der Kosten, die so anfangen bei der Produktionsentwicklung.
11:16Die sind in diesem Jahr reell explodiert.
11:19Alles wird immer teurer.
11:21Herr Thieme, das ist, nehme ich an, nicht alles, was Ihnen dazu einfällt.
11:27Keineswegs.
11:28Ich schlage vor, ich überprüfe das im Rahmen einer Sonderrevision.
11:31Da haben wir dann einen genauen Überblick.
11:33Wenn Sie das für erforderlich halten.
11:35Unbedingt.
11:37Oder vielleicht nicht.
11:38Gut.
11:39Ich respektiere Ihre Entscheidung, Herr Thieme.
11:43Erstellen Sie einen Überblick über die letzten zehn Jahre.
11:47Zehn Jahre?
11:50Ja, und dann immer wieder mit heißem Fett übergießen, sonst wird sie nämlich trocken, ne?
11:54Ja, ja, das...
11:56Das habe ich irgendwo.
11:59Hier, unter Besonderheiten.
12:02Ähm, wen wollen Sie denn damit überraschen?
12:05Mein Vater.
12:06Der kommt zu Besuch.
12:09Frau Rottenbaum, Herr Thieme war eben bei mir.
12:12Ja?
12:13Er macht eine Revision.
12:15Er möchte da eine ausführliche Statistik von meinem Bezirk.
12:18Ich nehme an, Sie haben ihm gesagt, dass Sie mich ab morgen vertreten.
12:21Mir wäre es am liebsten, Sie sagen es ihm selbst, Frau Rottenbaum.
12:25Ich halte die Tür auf.
12:28Rein in den Wagen, raus aus dem Wagen, hier regiert der Wahnsinn.
12:31Herr Thieme?
12:32Ja?
12:33Wir machen eine Revision.
12:35Darf ich fangen, warum?
12:36Ja, ich überprüfe die anteiligen Entwicklungskosten von damals bis heute.
12:39Ja, zehn Jahre, das dürfen wir alles wieder auspacken.
12:41Ja, ja, schrecklich.
12:42Aber auf ein Rohr kann ich nicht verzichten, den brauche ich selber.
12:44Herr Thieme, können wir weiter?
12:45Ich kann es nicht mehr halten.
12:46Ja, ja.
12:47Ähm, Herr Direktor Bräumekam hat das zur Verfügung.
12:50Ich kann Ihnen nicht helfen.
12:55Ach, so ist das.
13:01Ich verstehe ja, dass du sauer bist, aber deswegen muss man doch nicht gleich kündigen.
13:05Ach, ich lasse mich doch von dem nicht für dumm verkaufen.
13:07Von dem schon gar nicht.
13:10So ein billiger, mieser, durchsichtiger Trick.
13:17Und wenn du Lurze anrufst?
13:18Puh, das will ich doch gar nicht.
13:21Ich habe auf diesen ganzen Laden keine Lust mehr.
13:25Und das nicht erst seit heute, verstehst du?
13:27Uh, Herr von Niederbach, könnten Sie bitte zwei Kartons aus dem Bus reinschraben?
13:32Nein, das kann ja nicht, Frau Biss.
13:33Und nun lassen Sie uns bitte in Ruhe, ja?
13:36Oh, komm jetzt.
13:37Lass uns endlich essen gehen.
13:41Sag mal, Birgit, wir wollten doch einkaufen, unsere Saatkartoffeln.
13:45Adam, ich kann nicht weg.
13:46Der Thieme macht Revisionen, braucht die Listen bis um vier.
13:52Sag mal, kannst du da nicht mal was machen?
13:53So geht's doch nicht.
13:54Die Angie ist schon wieder beim Schleppen.
13:56Ingrid ist zum Tisch.
13:57Danach schreibt sie für die Rotenbaum.
13:58Ich komme Ihnen mal zum Essen.
14:02Mahlzeit.
14:02Stellen Sie sich vor.
14:03Die Rotenbaum und der von Niederbach und mitten auf dem Parkplatz.
14:06Sagen Sie mal, Frau Wespe, was soll denn das heißen?
14:08Wozu brauchen Sie diese Daten?
14:10Weiß ich nicht.
14:12Das ist für die Sonderrevision.
14:13Herr Thieme hat das veranlasst.
14:14Warum?
14:15Ja, warum?
14:19Das habe ich mich auch gerade gefragt.
14:21Na nun.
14:23Stellen Sie sich vor, Frau Brögele.
14:25Die Rotenbaum und der von Niederbach.
14:27Nein!
14:29Also heute spielen ja wohl alle hier verrückt.
14:33Frau Brögele, haben Sie noch was gesehen?
14:35Ah, Frau Rotenbaum, eine Sekunde bitte.
14:37Es geht um das hier.
14:38Halten Sie das für sinnvoll.
14:39Wir haben hier zwei computergestützte Langzeitanalysen.
14:42Da finden Sie alles.
14:43Aber wirklich alles drin, was sich der Thieme jetzt erst mühsam zusammen puzzelt.
14:49Aber...
14:49Nein, nein, nein, lass mal.
14:50Das geht schon.
14:51So, worum geht das, Herr Lema?
14:52Frau Rotenbaum, wir haben doch wirklich etwas Besseres zu tun, als hinter irgendwelchen
14:56Zahlen hinterher zu jagen, die bekannt sind.
14:58Noch dazu in doppelter Ausführung.
15:00Ja, das anzunehmen.
15:01Aber warum macht der Thieme das?
15:04Da ist er doch nicht selber drauf gekommen.
15:06Das sehe ich auch so.
15:08Also verstehe ich Sie richtig.
15:09Herr Thieme arbeitet zurzeit an ausgemachten Quatsch.
15:12Tut mir leid.
15:14Ja.
15:15Würden Sie mir das überlassen?
15:17Ja.
15:19Gut.
15:21Ich werde mich sofort der Sache annehmen.
15:26Frau Restmann, bitte in die Akten.
15:30Hallo.
15:31Hallo.
15:32Ist er drin?
15:33Ja, aber Sie können jetzt nicht stören.
15:34Er ist gerade.
15:35Keine Angst, Schneiderchen.
15:36Er ist gleich satt.
15:41Oh, ich störe ungern beim Tischgebet, aber das muss ich Ihnen noch geben.
15:44Raten Sie es weiter an, wen Sie wollen.
15:47Was ist denn das?
15:48Alle laufenden Vorgänge für meine Urlaubsvertretung.
15:50Herr Rohr kennt sich damit aus.
15:51Aber der kann doch gar nicht.
15:53Der muss doch...
15:53Kann Thieme die Zahlen liefern?
15:55Das muss er nicht, wenn Sie mich fragen.
15:56Es sei denn, Sie sind der Meinung, dass seit neuestem der Sinn einer Revision darin besteht,
16:00Kosten zu verursachen, anstatt sie zu senken.
16:02Wieso?
16:03Ach, Herr Lehmann erklärt Ihnen das sicher besser als ich.
16:06Mahlzeit.
16:10Das ging so schnell?
16:12Was ist denn los?
16:13Ich würde sagen, diesmal haben Sie um die falsche Ecke gedacht.
16:26Zehn Jahre.
16:28Imponierend, was da zusammenkommt.
16:36Leiter der Revisionsabteilung Alvin Thieme?
16:38Herr Thieme, wo steckt der Rohr?
16:39Herr Rohr ist nicht mehr im Haus, er ist unterwegs zu einem Kunden.
16:42Das hat sich erledigt, er soll sofort zu mir.
16:44Ja, aber es handelt sich um einen sehr weit entfernten Kunden.
16:48Er wird heute nicht mehr zurückkommen, aber morgen fängt er dann gleich mit der Revision an.
16:52Nein, die hat sich verüberflüssigt.
16:54Ich habe mit Herrn Lehmann gesprochen, zu was brauche ich zu handeln, die längst bekannt sind.
16:57Ich habe es nicht mehr als...
16:58Herr Thieme, das wird sofort beendet.
17:00Ausschluss vorbei, verstanden?
17:04Ja.
17:06Mein Gott.
17:07Das ist das Ende.
17:09Jetzt ist der Rohr futsch.
17:13Hier?
17:15Haben Sie heute Morgen nicht gesagt, der Kalinke sei so tüchtig?
17:20Soll ich ihn anrufen?
17:22Sagen Sie ihm, er hat mein vollstes Vertrauen.
17:27So, damit wäre jetzt erstmal Schluss für drei Wochen.
17:31Setzst du mich ab?
17:33Ich habe noch einen Termin mit Stefan zum Skorschen.
17:35Ja?
17:36Vergiss nicht unseren, ja?
17:38Halb neun, ne?
17:46Nein, Herr Thieme, einmal muss es doch vorbei sein.
17:58Hier ist der Schlüssel für den Haupteingang.
18:00Ah ja, danke.
18:01Brauchst du noch lang?
18:02Ach du, eigentlich kann ich gleich mitgehen.
18:04Das ist einfach nicht zu schaffen in dieser Zeit.
18:06Aber ja, tiefer ist schön, ja.
18:08Aber wir wissen, was der sich vorstellt.
18:11Am besten, ich rede morgen mit denen über das Wetter, dann kann ich nichts falsch machen.
18:14Verstehst du?
18:16Mensch, ich gebe mir solche Mühe und du sagst, du kannst nicht.
18:20Ach, Herrmann.
18:21Ich kann doch.
18:23Weißt du, hier zu dem Ganzen hier, da brauche ich mindestens acht Tage, Herrmann.
18:29Ängste waschen, Äpfel schälen und...
18:44So, Alter, jetzt trinken wir aber noch ein Bier, man sieht dich ja überhaupt nicht mehr.
18:47Du, geht nicht, morgen gerne.
18:49Sag mal, das sagst du jetzt seit Wochen, bist du verheiratet oder sowas?
18:52Du sag das nicht nochmal, ja.
18:54Ja, Stefan.
18:54Ach, hallo.
18:55Hallo, wie geht's?
18:57Äh, das ist...
18:58Na sowas?
18:59Und ganz alleine?
19:02Klar.
19:03Ach, ihr kennt euch schon?
19:07Bisschen.
19:08Erstmal.
19:10Oh nein.
19:26Na bitte.
19:28Moment!
19:37Ich komm gleich!
19:49Hey, du bist ja heute über...
19:51Darf ich reinkommen?
19:52Ein Moment.
19:54Ja, aber bitte, natürlich.
19:56Danke sehr.
20:05Ich störe wahrscheinlich, ja?
20:06Ja, äh, ja, worum geht's denn, Herr Kellenck?
20:10Die Sache mit den Engländern morgen, da werden noch ein paar Fragen.
20:13Aber ich glaube, es ist jetzt wirklich sehr unpassend, nicht?
20:16Ja, Sie sehen ja.
20:18Ja, aber es tut mir leid.
20:19Sie arbeiten schon seit Wochen an dieser Geschichte und...
20:22Ich muss Ihnen ja nicht sagen, was...
20:24Was da alles dranhängt.
20:27Also, ich schaffe es nicht.
20:29Und wenn ich die ganze Nacht dransitze, ich...
20:31Allein die Tarifordnung, die die haben, ist...
20:32Nein, da gehen Sie ihm einfach nicht hin.
20:34Bleiben Sie zu Hause, melden Sie sich krank.
20:36Ich habe aber vor...
20:38Nein, ich habe nur mal einen privaten Entschluss gefasst.
20:42Ja?
20:42Also, was meine zukünftige Position zur Lurze...
20:45Nein, kleinen Moment.
20:46Bitte sehr.
20:51Rotenbaum?
20:53Liebling, ich habe mir den Knöchel verstaucht oder draufgetreten oder verrenkt.
20:57Auf jeden Fall kann ich heute Abend nicht kommen.
20:59Du, ähm...
21:00Ja, hast du den verstaucht?
21:03Oder vielleicht richtig angeknackst?
21:05Wir vermissen dich schon.
21:07Ja, Moment.
21:09Äh...
21:10Marianne?
21:11Dann war das jetzt eben die Krankenschwester, ja?
21:13Ich wünsche dir gute Besserung, mein Schatz.
21:23Herr, ich...
21:24Ich glaube, Sie gehen jetzt besser, Herr Kalinke.
21:28Ja, aber...
21:29Ach so, ich habe mich unentschlossen nicht.
21:32Ich bin dann morgen da.
21:34Oh, Gott sei Dank.
21:35Ich meine...
21:36Auf Wiedersehen, Frau...
21:37Morgen.
21:39Dieser Schatzkerl!
21:42Wie bitte?
21:44Ja.
21:46Ja.
21:47Ja.
21:49Ja.
21:51Ja.
21:52Ja.
21:53Ja.
21:55Ja.
21:55Ja.
21:57Ja.
22:17Beim nächsten Ton ist es zehn Uhr und siebenundzwanzig Minuten.
22:23Wo ist denn das Telefon?
22:26Och, was du das?
22:28Ich denke, du bist in der Konferenz.
22:30Ich denke, du hast dir die Knüchel verstaucht.
22:33Vergiss nicht zu hinken, wenn dir der Rotenbaum begegnet, ja?
22:38I'm looking forward to see you in London race soon.
22:41Thank you.
22:42It would be a pleasure for us to...
22:44Bye.
22:44Goodbye, Madame.
22:48Na?
22:49Habe ich es nicht gesagt.
22:51Was ist jetzt mit deinem Urlaub?
22:54Gestrichen.
22:55Ab morgen bin ich für zwei Wochen auf Geschäftsreise in England.
22:58Nur zu Ihrer Information, Herr von Niederbach.
23:00Ach, Frau Schmelzer, ein Moment mal.
23:03Dass Sie gerade mal da sind.
23:06Hier.
23:07Das bitte unterschrieben an mich zurück.
23:09Danke.
23:11Eine Abmahnung?
23:12Ja.
23:13Sie waren wiederholt unpünktlich.
23:15Und ein bisschen Zuverlässigkeit erwarte ich nun mal.
23:18Zumindest bei der Arbeit, Herr von Niederbach.
23:21Richten Sie sich bitte danach.
23:24Ach, äh, Frau Schmelzer,
23:26mein Vater hat sich so über die Ente gefreut.
23:29Ähm, aber es war beim besten Willen nicht zu schaffen.
23:31Möchten Sie ein Stück?
23:32Kalt?
23:32Ich?
23:33Hm, immer.