- vor 21 Stunden
Eberhard Lindenau besucht die Firma Lurzer. Er will seine 200 Waschsalons mit Trimmgeräten ausrüsten. Kalinke wird für die Dauer der Verkaufsgespräche zum Abteilungsleiter befördert, Ingrid Schmelzer als seine Assistentin ausgegeben. Lindenau erweist sich als gewiefter und zäher Verhandlungspartner. Schmelzer blüht sichtbar auf, als Lindenau heftig mit ihr flirtet. Kurz vor Vertragsabschluß taucht Frau Lindenau auf und sorgt für eine Riesenüberraschung. (Text: EinsFestival)
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00:00Und die Brügel und die Bär, die machen eine Torte.
00:03Und mit Wunderkerzen. Also das wird was.
00:08Was ist denn das hier?
00:09Ja, Hundefutter von der Wespe I oder von Brommelkamp.
00:12Nehmen Sie mal hier, lassen Sie mich machen.
00:15Ich kann mir Karl Inkels ergriffenes Gesicht schon vorstellen.
00:20Zehn Jahre lang im selben Laden.
00:22Sollten wir ihm gleich noch einen Stück dazu legen.
00:24Wieso? Nee, also ich finde so ein Jubiläum immer sehr nett.
00:28Sind Sie so freundlich und gehen damit durchs Haus?
00:31Immer ich.
00:51Das darf nicht wahr sein.
01:01Edmund, hast du das gehört? War da nicht eben ein Hubsignal?
01:04Ich komme da nicht weg. Da steht einer dermaßen dämlichen Weg mit seiner Luxuskiste.
01:07Luxuskiste? War das vielleicht doch gar keine Luxuskiste.
01:10Du, Tim, ich lasse ihn jetzt aufschlitten. Das ist mir völlig egal.
01:12Edmund, hast du eine Sekunde Zeit, wo ich dich gerade eben treffe?
01:15Was denn?
01:16Hier, deine letzte Kilometerabrechnung. Also die kann ich so nicht akzeptieren.
01:19Wieso?
01:20Ja, rechnen wir das mal nach. Die Summe der zum Ziel zurückgelegten Kilometer.
01:22Also, da gibt sich eine Differenz zu den Rückwegen. Praktisch fährst du immer 15 Prozent länger hin als zurück.
01:30Timmy, ich habe einen Termin. Und wenn diese Kiste draußen nicht gleich abgeschleppt wird,
01:35dann kannst du dem Kunden erklären, warum ihn keiner besucht. Ist das klar?
01:38Ja, ach du meine Güte, ja. Edmund, da war vorhin ein Herr, der wollte zu Herrn Direktor Brömmel kamen.
01:43Dann sehen wir uns.
01:45Ja, aber Timmy, warum sagst du das nicht gleich, Mensch?
01:48Edmund!
01:54Tja, Herr Lindner, sehr sauber, sehr gepflegt, Herr Waschzahn. Muss ich mal sagen.
02:00Bundesweit besitzen wir davon 200. Eine Kette, wie ich schon sagte.
02:04Herr Nürn, was führt Sie dann zu uns?
02:08Wir handeln Sie...
02:08Mit Sportartikeln, weiß ich.
02:13Ah, was ist das?
02:15Das ist ein Yiging. Er handelt sich um uralte asiatische Weisheit.
02:19Das heißt, um eine Sammlung von uralten...
02:22Interessant, interessant.
02:23Was macht die Hausfrau im Waschsalon?
02:26Bitte?
02:28Ja, also, was macht sie wohl?
02:31Waschen wird sie vermutlich.
02:33Das macht natürlich die Maschine.
02:34Die Hausfrau wartet bloß. Die sitzt dabei und langweilt sich.
02:37Und genau an dem Punkt setzt meine Idee an.
02:40Ich möchte in jeder unserer Filialen ein komplettes Trim-Programm anbieten, nach dem Motto
02:44Die Schleuder rotiert, die Hausfrau trainiert. Was halten Sie davon?
02:50Ja, doch...
02:52Ja, das ist durchaus...
02:54Ja, warum nicht?
02:55Das ist eine hundertprozentige Idee.
02:57Damit schleudern wir die Konkurrenz windelweich.
03:00Ja, Scherz am Rande.
03:02Natürlich erwarte ich von Ihnen auch ein bisschen Fantasie.
03:04Immerhin rede ich von 200 Trim-Ausrüstung. Mit allen Schikanen.
03:10Ja, nur, wissen Sie, ich bin hier mehr für die Personal-Dinge zuständig.
03:16Die Verkaufsdirektorin, Frau Rodenbaum, ist gerade verreist.
03:19Das hätten Sie mir auch eher sagen können.
03:22Sie erwarten wohl kaum, dass ich einen Auftrag dieser Größe mit einem Sachbearbeiter bespreche.
03:27Entschuldigung.
03:28Draußen steht ein fremder Wagen im Weg. Ist der vielleicht von Ihnen?
03:31Ich bin sowieso gleich weg.
03:33Aber bitte, bitte, behalten Sie doch Platz. Bitte.
03:37Was wäre gelacht?
03:39Moment mal.
03:41Herr Kalinke.
03:43Ein Glück, dass Sie da sind.
03:45Ich habe da drin einen hochkarätigen Kunden.
03:48Mit etwas Fantasie verkaufen Sie dem 200 Trinkereite.
03:51Ja, aber ich habe einen wichtigen Termin.
03:52Also, hier ist unwichtig.
03:53Und merken Sie sich eines.
03:55Der da drinnen darf auf keinen Fall merken, dass Sie nur Sachbearbeiter sind.
03:59Haben Sie verstanden?
04:01Herr Lindenau, darf ich Ihnen unseren zweiten Verkaufsdirektor, Herrn Kalinke, vorstellen?
04:06Herr Kalinke ist schon sehr gespannt auf Ihre Ideen.
04:13Timi, ich habe wirklich genug zu tun.
04:16Jetzt kommen wir nicht auch noch mit Kalinkes Kilometerabrechnung.
04:19Also, es muss etwas geschehen.
04:21So geht es jedenfalls nicht weiter.
04:23Wieso?
04:24Es gibt Kollegen im Verkauf, die machen praktisch nichts anderes, als in ganz Land durch die
04:28Gegend zu fahren und sie machen Kundenbesuche.
04:31Das müssen Sie doch.
04:32Du warst doch schließlich auch beim Verkauf.
04:33Natürlich.
04:34Es kam aber nur höchst selten vor, dass mich ein Kunde persönlich sehen wollte.
04:38Ja, das kann ich mir gut vorstellen.
04:43Ich brauche mal fünf Mark, Herrn Kalinke.
04:46Haben Sie das gemacht?
04:47Oh, das ist ja toll.
04:48Frau Schmelzer.
04:49Ja?
04:50Wir sind in einer Besprechung.
04:51Ja.
04:52Frau Schneider war eben da.
04:53Die sucht sich schon überall, Herr Thieme.
04:55Ach, aber dann will mich natürlich sofort zu ihr.
04:57Ich bitte mich zu entschuldigen.
04:58Ja.
04:58Lass dich nicht aufhalten.
05:04Guten Tag.
05:05Es ist leise, Herr Thieme.
05:08Herr Kalinke übernimmt das Büro und sämtliche Befugnisse von Frau Rotenbaum.
05:12Was?
05:12Wir sind im Ausnahmezustand.
05:14Ich erwarte, dass Sie folgende Maßnahmen in Bewegung setzen.
05:17Ja, also hoffentlich sind die nicht irgendwie giftig.
05:20Quatsch.
05:20Die lutsch ich jeden Tag.
05:22Wer zehn Jahre Lurzer übersteht, geht auch daran nicht kaputt, Frau Brögele.
05:25Sag mal, es ist fertig, wenn du nimmst gleich nichts.
05:27Klar.
05:30Entschuldigung.
05:32Frau Schmelzer, folgen Sie mir sofort.
05:34Lassen Sie alles stehen und liegen.
05:36Ich?
05:37Wieso denn?
05:37Anordnung von Herrn Direktor Brömmelkamm.
05:39Sie sind ab sofort Herrn Kalinke zugeteilt als persönliche Assistentin.
05:43Wow.
05:44Augenblick, Herr Thieme.
05:46Warum hat man mich darüber nicht informiert?
05:49Frau Wespe, es handelt sich um einen akuten Notfall.
05:54Tatütata.
05:55Wie bitte?
05:57Ja, Notfälle sollen wir nicht aufhalten, Frau Wespe, oder?
05:59Ach was.
06:00Herr Thieme, bei einer Personalentscheidung möchte ich als Betriebsrätin informiert werden.
06:07Zu gegebener Zeit, Frau Wespe.
06:09Zu gegebener Zeit.
06:11Was ist?
06:14Da hat auch keiner was gesagt.
06:27Ja.
06:28Am besten nehmen Sie dort erst mal Platz.
06:30Aber wieso denn hier?
06:31Ich denke, ich soll zu Herrn Kalinke.
06:32Herr Kalinke kommt jeden Augenblick.
06:37Ja, und was soll ich jetzt hier machen?
06:39Darauf kommt es überhaupt nicht an.
06:40Wichtig ist nur, dass der Eindruck gewahrt bleibt, dass Sie Herrn Kalinke's Assistentin sind
06:44und dass das hier Herrn Kalinke's Büro ist.
06:46Das ist ja geil.
06:47Herr Thieme, was ist mit dem Türschild?
06:49So?
06:49Ja, da steht noch immer Frau Rotenbaum.
06:52Oh, lieber Gott, ja.
07:00Na, der alte Knabe da drinnen schien mir aber reichlich kaut sich.
07:03Wann schiebt er dir denn in Rente?
07:04Du, wo ruft mich der Brömmelkamm an, ich soll einen Termin für dich übernehmen?
07:07Dann weile dich mal.
07:10Sie duzen sich mit Ihren Leuten?
07:11Ja, schwedisches Prinzip.
07:14Soll gut sein für die Motivation.
07:17Sie kommen, Herr Thieme.
07:20Edmund, meinen allerherzlichsten Glückwunsch.
07:23Glückwunsch?
07:23Was gibt's denn Schönes?
07:25Herr Thieme meint den neuen Produktionsplan, den ich durchgeboxt habe.
07:28Interessant.
07:29Und wen haben wir hier?
07:31Das ist Frau Schmetzer.
07:32Ja, ich assistiere Herrn Kalinke.
07:34Lindenau, wie kann Herr Kalinke sich denn bei so einer bezaubernden Assistentin noch auf die Arbeit konzentrieren?
07:40Sind Sie ein Engel und machen wir noch einen Kaffee?
07:42Ich hatte schon einen, aber der war ein bisschen schwach auf der Brust.
07:45Mach ich.
07:46Danke.
07:46Bitte sehr.
07:53Mensch, Herr Thieme.
07:58Sagen Sie, Frau Schneider.
08:01Herr Kalinke zieht um?
08:03Vorübergehend.
08:04Da bin ich doch überrascht.
08:06Mir hat nämlich keiner was gesagt.
08:07Ich meine, wenn jetzt Herr Kalinke statt Frau Rotenbaum...
08:10Da erwarte ich zunächst, als Betriebsrat gehört zu werden.
08:13Herr Kalinke vertritt Frau Rotenbaum.
08:16Anweisung vom Chef.
08:18Mehr gibt's da nicht zu wissen, Frau Westbrook.
08:20Guten Tag.
08:29Und Sie machen den Mund auch nicht auf für Frau Niederbach?
08:32Sie sehen da einfach zu.
08:34Wieso?
08:35Wobei denn?
08:36Bei dieser Intrige gegen Frau Rotenbaum.
08:40Herr Kalinke sitzt jetzt dick und breit in Ihrem Büro.
08:44Sogar Frau Rotenbaums Name ist von der Tür weg.
08:47Hm, na ja.
08:49Ich dachte immer, Frau Rotenbaum ist Ihnen nicht ganz gleichgültig.
09:02Also angeguckt hat er mich gleich.
09:05Ich glaub, irgendwie war ich schon sein Typ.
09:10Lehnendenau.
09:11Gar kein schlechter Name, wa?
09:14Wie lange musst du denn bei Karl Linke bleiben?
09:16Den weiß ich nicht.
09:17Wahrscheinlich, bis der wieder weg ist.
09:18Trag das schon mal ins Schreibzimmer.
09:20Wir treffen uns da um fünf.
09:21Oder dauert das bei Herrn Kalinke länger?
09:23Nee, hat er nichts gesagt.
09:28So, hier wäre mal mein Wunschzettel.
09:30Da müsste ich dann bis heute Abend wissen, was das kostet.
09:32Das ist ein bisschen knapp so kurz für Feierabend.
09:34Da müssen Ihre fleißigen Wichtel eben mal länger klopfen.
09:37Oder wofür duzen Sie die?
09:38Ja, aber ich wollte...
09:40Oh.
09:40Der Kaffee.
09:42Also, dann bis heute Abend um acht bei mir im Hotel der Kalinke.
09:45Ja, schade.
09:45Und zwar mit Ihrer bezaubernden Assistentin.
09:49Tschüssi.
09:49Äh, ja, tschüss.
09:51Sagen Sie bloß, der lädt mich auch ein.
09:53Äh, ja, das auch, ja.
09:55Ich glaub, er kommt.
09:56Gerd, mach schon mal die Musik ein.
09:57Der von Liederbach.
09:58Ihre wunderschöne Bremsen auf mich.
10:02Jetzt, jetzt, jetzt.
10:04Ich glaub, der wird geschossen.
10:15Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, es tut mir furchtbar leid, die Feier ist vertagt.
10:19Wir stehen vor einer Ausnahmesituation.
10:22Ich muss Sie bitten, alle unverzüglich an Ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.
10:26Herr Kalinke braucht jetzt unsere aller Unterstützung.
10:30Selbstverständlich.
10:31Ah ja.
10:33Herr Kalinke verschwendet jedenfalls keine Zeit.
10:36Darf man fragen, was wir hier unterstützen sollen?
10:39Herr Kalinke verhandelt einen Großauftrag für Frau Rotenbaum.
10:42200 Waschmaschinen.
10:44Äh, ja.
10:46200 Trimgeräte, äh, nach dem Motto, die Schleuder rotiert, die Hausfrau trainiert, äh.
10:52Naja, also wie auch immer, ich brauche bis heute Abend eine komplette Kalkulation.
10:57Ja, ist gut.
11:11Brauchst du noch lang?
11:12Nein, nein, nein, ein Prozent.
11:14Ach, das stimmt ja auch.
11:16Es ist, ja, immer sag mal, muss das sein?
11:20Du, dafür war ich extra zu Hause.
11:22Was soll denn der Lindenau denken?
11:24Immer dieselben Klamotten.
11:25Ja, aber, das ist, ja, doch mal alles.
11:29Naja.
11:31Ach, weg.
11:34Oh, Entschuldigung.
11:36Edmund, kann ich dich mal kurz sprechen?
11:38Und zwar allein.
11:40Herr von Niederbach, ich bin nicht zum Spaß hier, auch wenn Sie das meinen.
11:43Sag mal, findest du das fair?
11:45Die Rotenbaum ist ein paar Tage weg und dann machst du sowas.
11:48Ich bin...
11:49Der Brömmelkamm, der sägt ja schon ganz schön an Ihrem Stuhl,
11:52aber dass ausgerechnet du dich daran beteiligen musst...
11:54einen dringenden Termin.
11:55Und von Ihnen wird eine Kalkulation erwartet.
11:57Die ist fertig.
11:59Herzlichen Glückwunsch noch zu deinem Jubiläum.
12:02Ist ja interessant, was so nach zehn Jahren aus einem werden kann.
12:05Sag mal, Sebi, hast du sie noch alle, oder?
12:08Ich meine...
12:09Oh, Herr Kalinke, ich bin fertig.
12:14Naja.
12:18Nicht ein bisschen zu kalt hier?
12:19Nö, mir ist warm.
12:20Moment mal, ich muss doch mit Herrn von Niederbach reden.
12:23Ich glaube, wir sind fertig, Herr Kalinke.
12:27Das...
12:30Die Hose.
12:32Ach so, ja, die Hose muss ich...
12:35Das ist ja...
12:50Das ist ja verrückt.
12:52Ach, wie nehmen Sie das?
12:53Ja, in die Kalkulation.
12:54Frau Schmetzer?
12:55Ja.
12:56Ist besser, wenn Sie es tragen lassen, Assistentin.
12:58Ja.
12:58Ja.
13:01Hallo, du Löhchen!
13:02Ich hab Sie schon gesehen von drinnen.
13:04So.
13:05Sie bestimmen jetzt, wo wir hingehen.
13:06Ich meine natürlich erst mal zum Abendessen.
13:09Ja, aber ich...
13:10Ich hab hier was für Sie, Herr Lindenau.
13:12Interessant.
13:12Was ist das Feines?
13:13Die Kalkulation.
13:14Vielleicht können wir beim Abendessen noch...
13:15Oh, bitte, nein.
13:16Da bin ich eigen.
13:17Also das Geschäft, das schlägt mir immer furchtbar auf die Verdauung.
13:19Auf den Magen, meinen Sie?
13:20Auf den Magen, ja.
13:21In mein Fach, bitte, ja.
13:23So, das lese ich in Ruhe heute Nacht im Bett.
13:26Mit leerem Magen verstehe ich das sowieso nicht.
13:40Nicht schlechter, wo bist du?
13:43Vergessen, Mama.
13:56Was war denn los?
13:59Alle hatten sie.
14:01Du, der verträglichen Stiel, der Eberhard.
14:03Wieso wer?
14:04Eber Lindenau.
14:06Bitte konzentriere dich.
14:08Ja.
14:08Was ist mit dem Auftrag?
14:09Kriegst du ihn?
14:11Weiß nicht.
14:12Darüber würde ich sagen, wurde nicht gesprochen.
14:27Jetzt beeil dich doch.
14:28Ah, ja.
14:34Guten Morgen, Frau Westen.
14:35Guten Morgen.
14:37Wie geht's dir los?
14:38Vielleicht hat sie schlecht geschlafen.
14:39Hab ich auch.
14:40Tut, ich muss.
14:41Ich bin schon zu spät.
14:52Moment, Moment mal.
14:53Ja, gut, langsam.
14:57Das sind meine Sachen.
14:58Wo bringt ihr denn das hin?
14:59Rauf in ihr neues Büro.
15:01Tja, neue Posten, neues Büro.
15:03Herr von Hedermacher, ich habe die Hälfte verloren.
15:04Du, ganz, ganz herzlichen Glückwunsch.
15:06Geh nur zu.
15:08Ach, du weißt es noch gar nicht.
15:09Da bin ich also der Erste.
15:10Du bist der Erste, der mir guten Morgen sagt.
15:11Sagst du mal, spinnen die alle, oder was ist los?
15:13Glaub mir, Edmund, Neider sterben nie aus.
15:15Nein, das kommt noch als Ranschreiber.
15:17Du hast ab heute ein eigenes Büro.
15:19Ich weiß es vertraulich, durch den Direktor Brommelkamp.
15:23Was?
15:24Ja.
15:30Du, Heima, der Team hat mir gerade erzählt,
15:32ich kriege ein eigenes Büro.
15:34Nicht nur das.
15:34Du wirst offiziell Verkaufsleiter.
15:36Der Brommelkamp spricht es gerade mit Herrn Lurzer.
15:40Ach, deshalb haben die mich alle so schief angeguckt.
15:43Außer Thieme.
15:46Er hätte mich wenigstens fragen können,
15:47ob ich überhaupt will.
15:49So durch die Hintertür, verstehst du?
15:51Also, ich finde, es hat wirklich lang genug gedauert,
15:53dass du mal weiterkommst.
15:54Ja, aber Heima, ich bin jetzt in der Klemme.
15:57Der Lindenau hat mich gestern angefragt,
15:59ob ich bei ihm anfangen will als Vertriebsleiter.
16:01In Berlin.
16:04Du, ich, ich habe ihm zugesagt.
16:07So hast du.
16:09Ah, guten Morgen, Herr Kalinke.
16:11Guten Morgen.
16:12Na, wie hat sich unser Freund Lindenau entschieden?
16:15Also, bis jetzt noch gar nicht.
16:18Na, kommen Sie mal zu mir rein.
16:19Frau Schneider, bitte keine Gespräche jetzt.
16:22Na, kommen Sie.
16:23Kommen Sie.
16:27Natürlich ist da nichts gelaufen.
16:28Der Kalinke saß ja den ganzen Abend dabei durch.
16:31Na, was soll denn das hier?
16:32Vom Verkauf.
16:33Die sollen ihren Dreck selbst wegmachen.
16:35Ich gehe mal schon.
16:40Herr Lindenau.
16:42Machen Sie sich verlaufen?
16:43Glaube ich nicht.
16:45Im Gegenteil.
16:47Guten Morgen.
16:48Guten Morgen.
16:49Kannst du mich zu deinem Meister bringen?
16:51Meister gibt es hier nicht.
16:52Oder ich würde es wissen.
16:58Beharrlichkeit schafft Heil.
17:01Herr Kalinke, es ist Zeit, Grundlagen zu legen für die Zukunft.
17:06In diesem Fall für die Irige.
17:09Sie werden ab sofort Verkaufsleiter, bekommen ein eigenes Büro.
17:13Über das Geld reden wir vielleicht später.
17:16Ja, Herr Brüggekamp, es ist...
17:18Überrascht, ja.
17:19So schnell kann es gehen.
17:20Im gewissen Sinne verdanken Sie das auch mir.
17:23Ich habe Herrn Lurzer das nahegelegt.
17:26Ja, aber...
17:26Kein Aber, Sie haben das verdient.
17:29Schließlich sind Sie eine ganze Ecke länger hier als die Rodenbaum, schätze ich mal.
17:33Wir sind Sie damit natürlich gleichgestellt.
17:35Das ist großartig.
17:36Es gibt da nur eine Kleinigkeit, Herr Brüggekamp.
17:38Gestern Abend war im Gespräch mit Herrn Lindenau.
17:41Ja.
17:41Ich glaube, ich konnte ihm klarmachen, dass wir die richtigen Partner sind.
17:45Das heißt, auch ich...
17:46Ja, und ob wir das sind.
17:48Ja, und dann kam dieses Angebot von Herrn Lindenau.
17:50Also das Angebot an mich, das...
17:52Ich...
17:52Ja?
17:54Ach so, ja, ja.
17:56Ja, ja, ja.
17:57Dankeschön.
17:59Das war Frau Schmelzer.
18:00Herr Lindenau ist da und will mit Ihnen einen Vertrag machen.
18:03Nun laufen Sie mal los.
18:05Vielleicht haben wir gleich was zu feiern.
18:07Kommen Sie.
18:08Und viel Erfolg wünsche ich Ihnen.
18:11Sie schaffen das schon.
18:13Sie machen das, Herr Kalinke.
18:15Ich schaue mal nach.
18:17Edmund, machen wir es kurz.
18:20Ist alles schön und gut, was ihr mir anbietet.
18:23Es hat nur einen Haken.
18:25Ich finde es zu teuer.
18:28Herr Berlinde, Eberhard, das ist ganz knapp kalkuliert.
18:32Kalkuliert 20 Prozent Rabatt auf alles und wir sind einig.
18:36Ja, aber das ist alles schon drin.
18:37Du verstehst mich nicht.
18:39Ich meine nochmal 20.
18:41Das ist unmöglich, da zahlen wir drauf.
18:42Erzähl mir nichts.
18:43Dich kostet das einen Federstrich.
18:45Jetzt komm, bloß ein kleines Einstiegsgeschenk.
18:48Dann verlässt du das sinkende Chef und kommst zu mir.
18:50Also doppelt einen Rabatt.
18:51Mhm.
18:53Dann muss ich was nachsehen.
19:07Vergessen Sie die Gläser nicht, Herr Thiemel.
19:08Ach so, ja.
19:10Edmund.
19:15Na, Herr Kalinke, kann man schon gratulieren?
19:18Er verlangt 40 Prozent Rabatt.
19:20Und was sagen Sie dazu?
19:21Gar nichts.
19:22Sonderrabatt in dieser Höhe entscheidet einzig und allein Frau Rodenbaum.
19:26Herr Kalinke, Frau Rodenbaum ist nicht da.
19:28Was soll das?
19:29Ich meine, haben Sie auf einmal kalte Füße und wenn woher?
19:32Herr, ich suche Herrn Thieme.
19:34Lassen Sie mich doch mit dem in Ruhe, Herr von Niederbach.
19:36Frau Schneider, wir haben ein Problem.
19:38Es gibt keine sauberen Gläser mehr.
19:40Dann waschen Sie welche ab.
19:41Ach so, Herr Thieme.
19:43Ich meine, wegen der neuen Formulare für die Kilometerabteilung.
19:54Der kommt bestimmt gleich wieder.
19:55Ach, das hat keine Eile.
19:57Weißt du, das ist ja sowas von langweilig, dieses Pokern und Preise und Konditionen.
20:02Mich interessieren ganz andere Dinge.
20:07Kannst du dir vorstellen, dass ich heute Morgen hier bin aus einem ganz anderen, einem sehr privaten Grund?
20:15Wieso denn?
20:18Sag mal, Ingrid, hast du Lust, hier aufzuhören und mich auf einer längeren Reise zu begleiten?
20:26Ach so.
20:35Südamerika. Die Route steht schon fest.
20:40Eberhard.
20:40Herr Kalinke, Sie gehen jetzt sofort da wieder hineinfahren und weiter.
20:45Sie verschatzen ja sämtliche Sympathien.
20:48Davon wollen wir lieber erst gar nicht reden.
20:50Ihnen versehen ich jetzt ab, hier in die Kompetenz von Frau Rotenbaum einzugreifen.
20:54Bitte nennen Sie mir einen reellen Grund, warum Sie einen Auftrag dieser Größenordnung gefährden.
20:59200 Waschmaschinen, 200 Rimm-Ausrüstungen.
21:02Herr Römer kam. Ich glaube, der Kunde ist unsolide.
21:05Wieso?
21:05Edmund, die Firma von Herrn Lindenau hat eine Bankauskunft, die ist besser als die unsere.
21:09Na, das wäre, weiß Gott, kein Grundstück.
21:11Was ist denn hier los?
21:12Entschuldigen Sie.
21:14Ich will nicht stören. Ist bei Ihnen Herr Lindenau im Hause? Ich möchte zu ihm.
21:18Wieso?
21:18Darf ich fragen, wer Sie sind?
21:20Ich bin Frau Lindenau.
21:21Im Hotel wurde mir gesagt, mein Mann wäre hier.
21:24Er ist da drin.
21:25Warten Sie hier alle auf ihn?
21:27Aber nein, gängige Frau. Bitte, bitte. Kommen Sie.
21:39Na, Eberhard, wo geht's denn diesmal hin?
21:43Mein Mann leidet manchmal unter Reisefieber.
21:45Hoffentlich hat er Sie nicht allzu sehr angesteckt.
21:48Au!
21:50Nee, wieso das denn?
21:54Frau Schmelzer, was wolltet ihr denn?
21:57Einen Kaffee. Das wollen Sie doch alle.
22:01Mensch, Ingrid, was ist denn los?
22:04Aber die Teeküche ist dort.
22:08Mein Mann möchte sich verabschieden.
22:12Auf Wiedersehen, Wannett.
22:14Ja, aber bitte, äh, bitte, ähm, wie verbleiben wir denn jetzt zusammen?
22:20Tut mir leid, mein Vater hatte inzwischen eine andere Idee für die Waschsalons.
22:24Ihr Vater?
22:25Ja, die Firma gehört ihm doch.
22:27Mein Mann leitet die Werbeabteilung. Hast du es nicht erwähnt, Eberhard?
22:30Ich geh schon mal zum Auto.
22:32Auf Wiedersehen.
22:33Vater will kein Trimgerät. Er meine Fernsehecke mit Videothek.
22:36Das ist vielleicht noch besser. Auf Wiedersehen.
22:39Ingrid.
22:42Alles Gute.
22:43Ja, sowas.
22:44Wo bleibt denn da die Transparenz?
22:47Und die Konsequenz.
22:48Dann kann ich meine Sachen ja wieder zu Herrn von Niederbach bringen, ja?
22:51Tun Sie das, Herr Kalinke, tun Sie das.
22:53Danke.
22:54Frau Schneider, kommen Sie.
22:56Edmund, wir beide gehen jetzt einen Trick.
22:58Edmund, hast du noch eine Sekunde Zeit für mich?
23:01Es geht um die Kilometerabrechnung.
23:05Das ist ja ja.'s.
23:07Also,
23:07wir finden wir first. Um die
23:09Kilometerabrechnung. Dann machen
23:10Sie mehr das alte Tabern.
23:10Untertitelung des ZDF, 2020