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Kurzfilme
Transkript
00:00Die Familie ist das Wichtigste. Alles andere zählt nicht. Du bist schwanger, stimmt's?
00:18Probleme mit dem Vater? Was gibt's zum Abendessen? Frag deinen Vater. Er führt mich aus.
00:24Schlechtes Gewissen? Er ist verheiratet. Mein Sohn gibt sich doch nicht mit einer besseren Putze ab.
00:31Du kennst ihn doch überhaupt nicht. Also, sehen wir zu, dass wir Sie loswerden.
00:36Beherrschen Sie eigentlich irgendetwas? Ich kann auch keine brauchbare Allgemeinbildung erkennen.
00:42Diese Grunderfordernisse scheinen nicht zu Ihren Kernkompetenzen zu gehören.
00:47Das muss ich mir von einem arroganten Spießer wie Ihnen nicht vorwerfen lassen.
00:50Das reicht. Sie verlassen augenblicklich das Haus.
00:53Das ist David.
00:55Wer ist denn David?
01:23So happy that I could cry when I look in your eyes.
01:28Cause you keep giving me, keep giving me better fights.
01:35Wer ist David?
01:38David ist der Enkel der Gräfin.
01:40Das ist sehr erfreut, Herr.
01:42Toni Weiß. Ich bin Lenas Freund.
01:44Ja. Ich wollte mich eigentlich nur für meinen Vater entschuldigen.
01:50Das können Sie sich sparen. Lena, arbeite nicht für Leute wie Sie.
01:53Halt weiter.
01:54Lena, du brauchst mir diese Spießer nicht beleidigen zu lassen. Schönen Tag noch.
01:58Ich hab doch gesagt, dass David damit nichts zu tun hat.
02:00Ach was? Sie trinken doch alle gleich.
02:01Ab und wie wollen Sie das beurteilen?
02:03Verzieh dich auf dein Schloss und lass uns in Frieden.
02:04Schaf, ich bitte auch noch was sagen?
02:06Ein für alle Mal. Lena braucht deinen Job nicht. Sie kümmert sich lieber um uns, ihre Familie.
02:12Tschüss.
02:12Gehst du?
02:22Du hast doch noch mal Beschwerde, die dich behandeln.
02:24Hörst du mir eigentlich zu? Ich hab dir gesagt, dass David und die Gräfin nichts damit zu tun haben.
02:28Ach, dieser Job ist nichts für dich.
02:29Das hast du nicht zu entscheiden.
02:31Ich verdiene genug.
02:32Wie oft soll ich denn noch sagen, dass ich so nicht leben will?
02:38Versteh mich nicht falsch, Mama.
02:39Micha und ich, wir waren immer froh, dass du für uns da warst.
02:42Bügeln, kochen, putzen, das ist nichts für mich.
02:46Aber das weiß ich doch, Lena.
02:48Und ich freue mich für dich, dass du endlich eine Arbeit gefunden hast, die mehr für dich ist als nur ein Job.
02:52So wie ich gern Hausfrau und Mutter bin.
02:54Hausfrau oder Dienstmädchen? Wo ist da bitte der Unterschied?
02:57Ich bin Gesellschafterin.
02:58Warum bist du eigentlich so scharf auf diese Arbeit, die viel mehr ist als nur ein Job?
03:01Weil ich die Gräfin mag und weil er gut bezahlt ist.
03:04Und warum hast du mir nie was von diesem David erzählt?
03:06Ach, darum geht's dir. Du bist eifersüchtig.
03:09Lena! Lena!
03:12Lena!
03:13Toni!
03:15Wer die Liebe festhalten will, der muss auch mal loslassen.
03:18Die Tagesberichte sind fertig. Schön Feierabend.
03:45Wie?
03:48Heute kein Abschiedskurs?
03:51Nach dem, was du deinem Sohn gesagt hast?
03:54Die Familie ist das Wichtigste und alles andere zählt nicht.
04:00Bedeute ich dir wirklich so wenig?
04:01Natürlich nicht.
04:02Ich habe ihm das erstbeste gesagt, was mir eingefallen ist. Was hätte ich ihm denn erzählen sollen?
04:07Die Wahrheit?
04:08Frank, dass du mich liebst.
04:11Oder ist es nicht die Wahrheit?
04:13Hast du mich die ganze Zeit belogen?
04:15Natürlich nicht.
04:18Ich liebe dich sehr sogar.
04:19Wenn ich dir nur glauben könnte.
04:23Ich weiß, ich müsste mit Pia reden, mit Micha, mit Lena. Aber es ist nicht so einfach.
04:31Nein, das weiß ich. Aber es ist nötig. Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann hättest du es schon längst getan.
04:38Ich kann nicht.
04:47Nein, Frank. Du willst nicht. Dass ich das Problem, wenn ich das gewusst hätte...
04:54Frieden?
05:20Du warst echt unmöglich.
05:24Es tut mir leid.
05:32Das tut es dir immer. Warum musst du jedes Mal so ausflippen?
05:37Ich liebe dich, Lena. Von ganzem Herzen.
05:39Das weiß ich. Aber es kann so einfach nicht weitergehen.
05:44Ich versuche mich ja zu bessern.
05:47Aber dieser Typ, dieser David, seine Familie hat Millionen.
05:52So etwas hat mich noch nie interessiert.
05:56Das weißt du.
05:57Der lebt auf dem Schloss.
05:59Nein, in Los Angeles.
06:00Ach.
06:02Ihr scheint euch ja ziemlich intensiv unterhalten zu haben.
06:05Schon gut, schon gut, schon gut.
06:11Ich meine...
06:11Er sieht halt besser aus, als ich mir gedacht habe.
06:17Du fängst doch auch nicht mit jeder attraktiven Frau was an, die dich anlächelt.
06:22Nee.
06:25Nur mit einer.
06:26Was ist mit meinem Job auf dem Schloss?
06:38Für mich gibt's nur einen.
06:44Die können wir hoffentlich ganz schnell verzeihen.
06:46Ich bin mir.
07:16Wie kommst du dazu, Lena, so zu behandeln?
07:22Ich war mir sicher, dass es in deinem Sinne so taktlos, wie sie mit deiner Großmutter umgesprungen ist.
07:26Sie ist nicht taktlos. Sie ist unkonventionell. Und Großmutter mag das.
07:30Dieses Mädchen weigert sich, mit Mutter Bridge zu spielen.
07:32Obwohl es ihre Schuld war, dass ihre Freundinnen nicht gekommen sind.
07:35Ich nenne das nicht unkonventionell, sondern schlicht unverschämt.
07:38Aber sie hatte recht. Großmutter hat den Termin verwechselt. Nicht sie.
07:42Jetzt stellst du Mutter plötzlich so da, als ob sie nicht alle beieinander hätte.
07:45Jetzt tu bitte nicht so, als ob sie hier um Großmutters Wohl ginge.
07:48Diese Heuchelei kauft dir doch hier keiner ab.
07:50Das musst du gerade sagen. Wer hat sich denn zwei Jahre lang hier nicht blicken lassen?
07:54Du weißt ganz genau, warum ich nach Los Angeles gegangen bin.
07:56Julias Tod hat mich genauso getroffen wie dich.
07:58Nachdem du sie jahrelang betrogen hast.
08:02Dass du mir das immer noch unterstellst.
08:05Ich dachte eigentlich, wir hätten Frieden geschlossen.
08:08Dann hör auf, Lena zu diskreditieren. Großmutter ist mehr als glücklich mit ihr.
08:11Sag mal, willst du es denn nicht sehen?
08:13Mutter ist nicht in der Verfassung, eigene Entscheidungen zu treffen.
08:17Das meinst du nicht ernst, oder?
08:19Leider ja.
08:21Und ich hab dir gestern noch geglaubt, dass du nicht hinter diesem ominösen Anruf steckst.
08:25Dabei ist dir doch jedes Mittel recht, Großmutter endlich ins Heim zu bekommen.
08:28Wenn du hier freie Bahn hast.
08:30Freie Bahn? Wofür?
08:32Auch ich wohne hier. Schon vergessen?
08:35Ach, du hast doch überhaupt keine Ahnung, was hier los ist.
08:37Bleib bei deiner Musik. Konzentrier dich auf das, was du kannst.
08:40Und überlass es mir, mich um die Dinge hier zu kümmern.
08:42Das tun die Eifersüchtig ist es ja nichts Neues.
09:12Und dass er ausschlippt, auch nicht.
09:15Ich weiß. Er hat sich ja auch entschuldigt, aber trotzdem.
09:18Naja, er liebt dich. Und er will dich beschützen.
09:21Deswegen würde er mich am liebsten gleich einsperren.
09:23Vielleicht hat er in dem Fall ja sogar recht.
09:26Es gibt natürlich gar keinen Grund zur Eifersucht.
09:29Nein, den gibt es nicht.
09:30Und was ist mit dem Glitzern in deinen Augen, wenn du von David redest?
09:33Quatsch, der ist kein Glitzern.
09:34Hat also den Sex-OP von Prinz Chad?
09:38Naja, Segelohren hat er nicht gerade.
09:40Der trägt auch keine gemusterten Sakkos.
09:43Und er hat Haare.
09:45Und Augen.
09:46Augen?
09:47Ja, ganz tolle Augen.
09:49Und da wunderst du dich, wenn Toni ausflippt.
09:52David hat mich vielleicht ein bisschen aus dem Gleichgewicht gebracht,
09:54aber das heißt auch noch lange nichts.
09:56Oder doch?
09:56Nein.
10:05Toni?
10:07David.
10:08Du hast also Angst, mit ihm zu sprechen?
10:11Ich habe mich doch gerade erst wieder mit Toni versöhnt.
10:26Ich dachte, diese Fenster-Kurzerin wären wir endlich los.
10:43Sind wir das nicht?
10:44Ich habe dir doch gesagt, sie hat auch David um den Finger gewickelt.
10:47Dass ich versucht habe, sie rauszuwerfen, hat ihr nur noch Misstrauische gemacht.
10:51Er vertraut mir nicht.
10:52Egal, was ich tue, weint immer noch seiner Mutter nach.
10:55Ja, und jetzt?
10:57Wir können das Schloss ja wohl kaum mit Altlasten verkaufen.
11:01Ein neues Mädchen für Mutter finden, so schnell wie möglich.
11:04Damit wir auch jemanden dort haben.
11:08Und dann glaub mir, David, vielleicht, dass ich nur das Beste für sie will.
11:13Ich glaube, ich wüsste da jemanden.
11:16Damit wir jemanden in ihrer Nähe haben, der das tut, was wir wollen.
11:20Was meinst du?
11:21Raphael, deine Mutter braucht nur noch einen kleinen, winzigen Schuss.
11:26Hier mit.
11:31Und dann begreift auch endlich dein Herr Sohn, dass deine Mutter in professionelle Hände gehört.
11:34Wie weit bist du jetzt eigentlich schon mit dem Schnitt des Films?
11:52Hör auf.
11:55Von den Produzenten über die Geldgeber, diesen Redakteuren bis hin zu den Pressefritzen.
12:00Alle wollen sie mir reinquatschen.
12:02Ja, aber so ist eben das Geschäft. Du machst es doch auch nicht zum ersten Mal.
12:05Das ist schrecklich.
12:05Du hast mich doch richtig gehört. Da muss mein Enkel erst aus Amerika kommen, damit du dich mal wieder blicken willst.
12:12Asche auf mein Haupt.
12:14Ja, ja.
12:14Aber wie ich gehört habe, sind sie ja jetzt in den besten Händen.
12:18Ja, Lena ist aber auch ein wahrer Glücksgriff. Für deine Großmutter oder für dich?
12:22Für uns beide. Und erst der Marmorkuchen ihrer Mutter. Ein Gedicht. Ist noch was da?
12:27Ja, aber das sieht leider schlecht aus.
12:29Äh, äh.
12:30Na?
12:31Also, Großmama, das kannst du mir nicht antun.
12:35Na gut, dann hoffe ich, dass Lena morgen neun mitbringt.
12:39Falls die morgen überhaupt kommt. Tschüss.
12:42Na klar kommt die.
12:43Also, wenn sie sich schon nichts von deiner Großmutter sagen lässt, dann erst recht nicht von deinem Vater.
12:48Ja, aber vielleicht von ihrem Freund.
12:51So, jetzt machen wir weiter.
12:52Ja.
12:56Oh.
12:57Fertig!
13:04Ohne dich hätte ich das nie geschafft.
13:07So viel habe ich doch gar nicht gemacht.
13:11Pass auf, dass sich Käpt'n Luca nicht aus seinem Schiff mitnimmt.
13:14Wieso? Ich liebe Abenteuer.
13:17Ja, aber Käpt'n Luca ist ein gefährlicher Pirat.
13:20Fall nicht auf ihn rein. Käpt'n Toni ist der Böse.
13:23Gingst du jemals schlecht bei mir, Prinzessin Lena?
13:25Na ja.
13:28Genau. Du hättest seit Jahren auf deiner Insel gefangen.
13:31Attacke!
13:39Lass mir mein Leben, Pirat.
13:41Nur, wenn ich heute die Macht habe.
13:43Okay.
13:44Okay.
13:44Das war's für heute.
14:14Das war's für heute.
14:44Das war's für heute.
15:14David, nee, sorry, aber das ist es noch nicht. Also nicht für den Titelsong.
15:23Ich weiß. Da muss mehr Sehnsucht rein, mehr Melancholie, mehr Herz, mehr Gefühl.
15:29Ja.
15:30Es ist schon spät. Lass uns morgen weitermachen.
15:36Wie, ist doch nicht spät. Ey, was ist denn los mit dir?
15:40Der Streit mit meinem Vater, der geht mir nicht aus dem Kopf.
15:48Und die süße Lena.
15:49Warum nehmen wir eigentlich nicht Ihre Melodie?
15:56Da scheint mir, da steckt mir jede Menge Herz und Gefühl drin.
15:59Das geht nicht. Ich...
16:00Ich hör sie nicht. Nur ein paar erste Töne.
16:04Oh Mann, du steckst echt in der Krise, weißt du was?
16:07Erst beendet diese Teresa euer kleines Liebesabenteuer und jetzt kannst du nicht mal mehr die Melodie einer Frau hören.
16:13Ja, das ist bei Lena halt total anders. Die ist...
16:16Die ist nicht greifbar.
16:18Die sagt immer, was sie will.
16:21Apropos.
16:22Hat sie deinen Vater wirklich arroganter Spießer genannt?
16:29Du, dann gibt's dir bei ihrem Macho-Freund auch nicht klein bei.
16:32Jede Wette.
16:32Obwohl...
16:34In Beziehung, da musst du taktieren.
16:37Kannst dir gar nicht vorstellen, wie oft ich bei Silke die Klappe gehalten hab.
16:40Idiot, echt.
16:41Warum denn?
16:43Ich mein, man kann doch über alles reden.
16:47Nee.
16:48Die Wahrheit von der Wahrheit ist, sie tut weh.
16:51Also lügen wir.
16:52Und vor allen Dingen belügen wir uns selbst.
16:55Ist nicht wie im Märchen.
16:57Da passt Aschenputtel der Schuh und aus dem Frosch wird ein Prinz.
17:01Nicht in der Wirklichkeit.
17:02Wirklichkeit sieht anders aus.
17:06Ja.
17:07Dann kann ich nur sagen, auf das entspannte, stressfreie Single-Leben.
17:14Auf die Freiheit.
17:32David.
17:44David.
17:51Liebling.
17:52Raphael.
17:56David geht dir wohl nicht aus dem Kopf.
17:59Was?
18:01Was meinst du?
18:02Du hast gerade im Schlaf seinen Namen genannt.
18:06Wundert dich das?
18:09Bei all den Sorgen, die er uns momentan macht?
18:10Er ist ja bald wieder zurück in Amerika.
18:16Wann denn?
18:18Na, drei, vier Wochen.
18:21Wie länger kann dieses Filmprojekt mit seinem Freund eigentlich nicht dauern?
18:26So bald schon.
18:27Ja.
18:28Ja.
18:29Dem Himmel sei Dank.
18:30Ja.
18:30Dem Himmel sei Dank.
18:31Äpfel.
18:47Untertitelung des ZDF, 2020
19:17Untertitelung des ZDF, 2020
19:47Untertitelung des ZDF, 2020
20:17Untertitelung des ZDF, 2020
20:47Untertitelung des ZDF, 2020
21:17Untertitelung des ZDF, 2020
21:47Untertitelung des ZDF, 2020
22:17Untertitelung des ZDF, 2020
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23:18Untertitelung des ZDF, 2020
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24:17Untertitelung des ZDF, 2020
24:18Untertitelung des ZDF, 2020
24:47Untertitelung des ZDF, 2020
24:48Untertitelung des ZDF, 2020
24:50Hallo?
24:59Theresa hier.
25:00Ach.
25:01David, ich muss dich wiedersehen.
25:03Das klang aber vor kurzem noch anders.
25:05Vergiss, was ich gesagt habe.
25:06Es war ja nicht viel.
25:08Sehen wir uns wieder, David?
25:10Ja.
25:12Ja, ich melde mich.
25:20Mini, Mini!
25:26Wo bist du denn, mein kleiner süßer Mini?
25:30Wo ist Mama?
25:31Du willst mir doch nicht wirklich erzählen,
25:32dass der Hund da oben ist.
25:34Quatsch, der ist da hinten bei den Tennisplätzen.
25:37Wer buddelt irgendwas aus?
25:38Ach, sie haben ihn gefunden, Gott sei Dank.
25:50Tschüss, Mama.
26:18Oh, warte.
26:24Ich drück dir ganz fest die Daumen für deine Mathearbeit.
26:27Kann nicht brauchen.
26:28Glück, mein ich.
26:31Dir auch alles Gute für die Arbeit, Jasmin.
26:40Warst du bei der Frauenarztin?
26:43Und?
26:47Ich bin tatsächlich schwanger.
26:48Oh, geht leichter als runter.
27:01Ja, da bin ich wieder.
27:03Das freut mich sehr, Lena.
27:04Es tut mir leid, dass Toni so überreagiert hat.
27:13Normalerweise ist er nicht so.
27:15Sind Sie schon länger zusammen?
27:17Mhm.
27:17Und wer gehört noch zu dieser Familie?
27:20Luca.
27:21Er ist Tonis Sohn aus einer früheren Beziehung.
27:23Ah.
27:24Was hat Ihr Vater eigentlich gegen mich?
27:26Ach, das dürfen Sie nicht persönlich nehmen.
27:28Sondern?
27:29Ich glaube, dass mein Vater versucht, Großmutter ins Altenheim abzuschieben.
27:34Und das stören Sie natürlich.
27:37Deshalb bin ich ja so froh, dass Sie wieder für Sie da sind.
27:39Na, du kleiner Ausreiter.
27:51Ich war vorhin ein bisschen aufgeregt wegen mir nicht.
27:54Sag mal, Raphael will mir ein neues Mädchen vorstellen.
27:58Wisst ihr warum?
28:00Jetzt reicht's aber.
28:01Ich bin ja so froh, dass Sie da sind.
28:31Ich bin ja so froh, dass Sie da sind.
29:01Ich bin ja so froh.
29:03Da antwortet niemand, Papa.
29:05Gib mal.
29:07Hallo?
29:09Hallo.
29:11Hast du Ausgaben schon gemacht?
29:13Mhm.
29:14Hast du nicht?
29:15Oh Mann, immer wenn's fangt wird.
29:17Was zum Teufel willst du?
29:24Rede los.
29:26Oder lass uns entfliegen.
29:28Ein für alle Mal.
29:29Halt dich von Luca fern.
29:30Danke.
29:35Ah, ich sehe.
29:36Sie machen sich schon mal nützlich. Sehr gut.
29:38Gibt es sonst noch was, was ich für Sie tun kann?
29:41Nein, eigentlich nicht.
29:43Ach doch, natürlich.
29:45Hier.
29:46Diese Pillen.
29:48sind lebenswichtig für meine Mutter.
29:49Bitte achten Sie darauf, dass sie sie regelmäßig nimmt.
29:52Täglich, morgens, mittags und abends.
29:55Sie können sich auf mich verlassen.
29:56Ja, gut. Dann kochen Sie schon mal einen Tee.
29:59Mutter muss jeden Moment da sein.
30:00Okay.
30:00Okay.
30:00Das war's.
30:30Raphael.
31:00Ist sie unten?
31:02Raphael.
31:11Lena.
31:13Ich möchte mich aufrichtig für meine unbedachten Worte von gestern entschuldigen.
31:18Auf einmal.
31:20Ich habe die Situation leider völlig falsch eingeschätzt.
31:23Jetzt tu doch nicht so scheinheilig.
31:25Das ist mein Ernst, David.
31:28Nach unserem gestrigen Gespräch ist mir klar geworden,
31:30dass ich vor lauter Sorge um Mutters Wohlbefinden
31:33das Wichtigste aus den Augen verloren habe.
31:37Ihr Zuhause ist hier, auf dem Schloss.
31:42Ja, und umso glücklicher bin ich,
31:45dass Sie so eine durchsetzungsfähige Person sind.
31:47Ja, Mutter hat ihren eigenen Kopf.
31:52Aber die Mädchen vor Ihnen haben leider nie erkannt,
31:54was für eine wundervolle Frau sie ist.
31:57Ja, das ist sie wirklich.
31:58Ich werde Ihre Arbeit nicht mehr im Wege stehen, Lena.
32:01Im Gegenteil, ich möchte Sie unterstützen.
32:04Sicher.
32:05Darum hast du jetzt auch eine neue Frau engagiert.
32:07Ja.
32:08Damit Lena sich ausschließlich um Mutter kümmern kann.
32:11Janka wird alle anderen Arbeiten übernehmen,
32:15die im Hause anfallen.
32:17Auch die Zubereitung von Sandwiches?
32:20Ja, und sie kann auch über Nacht bleiben,
32:23falls das mal nötig sein sollte.
32:26Ja, ich finde, dass wir damit eine Lösung für Mutter gefunden haben,
32:30mit der wir alle leben können.
32:32Oder, David?
32:35Und dafür vergebe ich Ihnen sogar den arroganten Spießern.
32:41Ja, du bist gut.
33:05Also, ich will meinen realen Schluss haben, bevor...
33:07Das verstehe ich ja, aber...
33:09In einem halben Jahr sind wir Eltern, Micha.
33:11Wir müssen planen.
33:13Wir sind 16.
33:13Wie sollen wir denn ein Kind großziehen?
33:15Ja, wer hat da nicht aufgepasst?
33:16Ach, jetzt bin ich schuld an dem ganzen Mist.
33:18Mist?
33:19Du nennst unser Baby Mist?
33:21Du hättest auch an Verhütung denken können.
33:24Du willst, dass ich es wegmachen lasse, stimmt's?
33:28Jasmin.
33:30Ich hab dich lieb.
33:31Nein, oh Gott, lass mich in Ruhe.
33:33Ich bekomme das Kind, ob du willst oder nicht.
33:38Scheiße.
33:48Herein.
33:48Süße.
33:52Eine Frage, was ist das?
33:54Ja, so ein schönes, süßes Mini-Leib.
33:58Ja.
34:01Den Kakao, den können Sie gleich wieder mitnehmen.
34:03Ihr Sohn hat gesagt, dass Sie nach dem Essen immer heiße Schokolade trinken.
34:06Bringen Sie mir einen Kaffee.
34:08Zu viel Koffein ist Gift für Ihren Blutdruck.
34:10Ach, hat das auch mein Sohn gesagt.
34:12Dann nehme ich erst recht einen Kaffee.
34:14Und für den Blutdruck nehme ich Pillen.
34:17Morgens, mittags, abends, das sagt der Herr von Ahrensberg bereits.
34:20Sagen Sie mal, was sind Sie eigentlich?
34:23Ein Aufziehpüppchen, das meinem Sohn alles nachklappert?
34:27Ich übernehme das, Janka.
34:29Danke.
34:33Bitteschön.
34:35Ach, danke.
34:37Soweit ich das beurteilen kann, ist Janka sehr nett.
34:40Ich weiß nicht, was ihr Problem ist.
34:41Alle Dienstmädchen, die Raphael bringt, taugen nichts.
34:45Ja, aber vielleicht meint er es in diesem Fall mal gut mit Ihnen.
34:48Geben Sie Janka eine Chance.
34:49Dann soll sie mir Kontra geben, so wie Sie.
34:52Alles andere ist doch langweilig.
34:54Ach, übrigens, ich habe Ihnen doch das Britspielen beigebracht.
34:59Ähm, man sagt Treff statt Kreuz.
35:03An mehr kann ich mich aber nicht erinnern.
35:05Tja, da muss ich mich doch um jemanden anderen umsehen für die heutige Runde.
35:09Viktoria hat abgesagt.
35:11Dann hatte ich also doch recht.
35:13Sie haben den Tag verwechselt.
35:15Ah, das muss der Bote sein.
35:19Mit den Pralines.
35:21Für meine Britschdamen warten Sie einen Moment.
35:24Und denken Sie an das Trinkgeld.
35:29Und denken Sie an Ihre Pellen.
35:31Als würden es nichts für Feiglinge.
35:48Siebenfünfzig haben Sie gesagt.
35:50Den Rest können Sie behalten.
35:51Ähm, die Lieferung kostet siebenundfünfzig Euro.
35:55Siebenundfünfzig Euro für ein paar Pralinen?
35:57Sind die mit Gold gefüllt?
36:01Sie dachten wohl, Sie können die Gräfin über den Tisch ziehen.
36:04Mit einer alten Dame kann man es ja machen, aber da haben Sie sich ganz schön geschnitten.
36:07Lena.
36:08Ja, ich mache das schon.
36:09Also, zehn Euro oder Sie können Ihre hübsche kleine Punktebox wieder mitnehmen.
36:15So wie immer nehme ich an.
36:16Vielen Dank, stimmt so.
36:18Das ist für Sie.
36:18Kate.
36:19Der beleidigt mich und Sie geben ihm auch noch Trinkgeld dafür?
36:25Und überhaupt.
36:26Haben Sie schon mal einen Supermarkt von innen gesehen?
36:29Dann wüssten Sie nämlich, was Pralinen kosten.
36:31Das sind feinste belgische Pralines, handgefertigt.
36:34Die sind etwas teurer.
36:35Etwas teurer, das ist wucher.
36:37Lassen Sie doch Großmutter Ihre kleinen Freuden.
36:41Siebenundfünfzig Euro, dafür kann man den Kühlschrank für die ganze Woche füllen.
36:44Lena.
36:45Lena.
36:49Ich bin gerade nicht in der Stimmung.
36:54Ich wollte nur schauen, wie es dir geht.
36:57Sei nicht sauer.
36:58Ich habe gerade jetzt erfahren, dass du kaum bist.
37:00Schon gut.
37:04Du hör mal.
37:05Wegen gestern.
37:08Ich weiß, ich hätte Micha das nicht sagen sollen, von wegen, die Familie ist das Allerwichtigste.
37:14Aber ich wollte den Jungen irgendwie beruhigen.
37:15Ja, du wirst es nicht verhindern können, dass er sich aufregt, wenn er die Wahrheit erfährt.
37:21Aber deshalb muss man ja nicht mit der Tür ins Haus fallen.
37:24Egal, wie du es anstellst.
37:27Tu es endlich.
37:27Rede mit ihnen.
37:29Mach es für uns.
37:33Gabi, ich liebe dich wirklich.
37:34Aber ich muss vorsichtig sein.
37:39Es ist meine Familie.
37:43Die könnten wir auch haben.
37:45Schon bald.
37:47Familie?
37:48Mit Kindern und allem?
37:49Ja.
37:51Ist doch mal ehrlich.
37:52Und dafür bin ich doch ein bisschen zu alt.
37:54Gut, wenn es mal bei Lena soweit ist.
37:58Aber als Großvater kann man die Kleinen ja immer wieder den Eltern zurückgeben.
38:04Gut, ich koche dir jetzt mal einen Tee.
38:08Wo ist denn der Wasserkocher?
38:09Komm schon.
38:21Ich habe einen Fehler gemacht.
38:24Aber es tut mir leid.
38:29Ich habe nachgedacht.
38:31Und natürlich will ich das Kind.
38:32Es war doch nur im ersten Moment.
38:34Und...
38:34Du willst das Kind nicht.
38:56Also lass mich in Ruhe.
39:04Doch nicht mit den Fingern, Lena.
39:19Mit was denn sonst?
39:20Mit der Silberzange, die ich hingelegt habe.
39:23Wozu sind die Dinger denn sonst gut?
39:25Natürlich.
39:26Wie konnte ich nur?
39:31Schwupps.
39:31Da sind fünf Euro weg.
39:33Wenn ich das Toni und Luca erzähle.
39:36Eure Familie?
39:39Mein Freund und sein Sohn.
39:41Aber irgendwie sind sie schon sowas wie Familie für mich.
39:47Und du wirst wohl bald geheiratet?
39:49Das war noch kein Thema bei uns.
39:51Warum nicht?
39:52Ich weiß auch so, dass Toni mich liebt.
39:55Und Sie lieben ihn auch?
39:57Ja, natürlich.
39:58Also, als ich der großen Liebe meines Lebens begegnet bin, wollte ich es am liebsten der ganzen Welt erzählen.
40:08Sie haben Ihren Freund noch nie erwähnt.
40:11Doch, natürlich.
40:13Toni ist ein guter Mann.
40:15Er ist liebevoll.
40:16Er bringt mich zum Lachen.
40:18Bei ihm fühle ich mich geborgen.
40:20Er gibt mir ein Zuhause.
40:23Ihre Ansprüche scheinen nicht besonders groß zu sein.
40:25Moment mal.
40:34Sie haben kein Recht über Toni, so zu urteilen.
40:36Vergessen Sie es halt wieder.
40:41Was wissen Sie schon von meinem Leben?
40:43Sie sind auf einem Schloss aufgewachsen.
40:45Leben in der Glitzerwelt von Hollywood und kaufen Pralinen für 57 Euro.
40:49Ich hätte auch gerne Klavier gespielt oder irgendwas mit Musik gemacht.
40:53Aber dafür war kein Geld da.
40:55Stattdessen musste ich ins Büro.
40:57Obwohl ich das gar nicht wollte, aber es ging nicht anders.
40:59Ich habe das Beste aus meinem Leben gemacht.
41:02Meine Welt ist in Ordnung.
41:10Jetzt kommst du und es ist alles durcheinander.
41:12Aber du auch, Lena.
41:22Hör auf, sonst.
41:25Sonst was?
41:25Ist euch überhaupt klar, was das bedeutet?
41:38Ein Kind großziehen, das ist eine Riesenverantwortung.
41:41Wisst ihr das?
41:42Um dich vor Ihnen zu fragen, ob du mich heiraten wirst.
41:45Sie wurde angefahren, aber den Täter haben sie nie gefunden.
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