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KurzfilmeTranskript
00:01Was bisher geschah.
00:03Bitte pass gut auf dein Baby auf.
00:05Egal, ob Oskar der Vater ist.
00:09Oder ob ich es bin.
00:10Kann es sein, dass Oskars Tochter heute mit dem falschen Bruder...
00:13Kann es sein, dass es Oskar vielleicht brennend interessiert?
00:15Dass dein Kind gar nicht von ihm, sondern von Jonas ist?
00:17Tamara hat mir alles erzählt.
00:18Ich weiß jetzt, dass das alles ein riesen Missverständnis war.
00:20Und dieser blöde Spruch von mir,
00:23dass du der größte Fehler meines Lebens gewesen wärst,
00:25das war der größte Fehler meines Lebens.
00:27Ich weiß, das war total bescheuert von mir,
00:29aber ich wusste ja nicht.
00:30Ich meine, ich hatte ja keine Ahnung, was ich mache.
00:41Oh, äh...
00:43Das blutet von Frau Castello.
00:44Ich habe gerade die Blutwerte bekommen.
00:46Es gibt Torspuren von einem Halluzinogen.
00:48Was für ein Halluzinogen? Wovon redest du?
00:49In dem Blut wurden nicht nur das Schlafmittel nachgewiesen,
00:52sondern auch Spuren einer stark halluzinogenen Droge.
00:54Das gibt es doch gar nicht.
00:55Im Städt habe ich gesagt.
00:59Wenn wir Glück haben, erwischen wir sie noch,
01:01bevor sie in Sanatorium fährt.
01:02Na dann, nichts wie los.
01:03Ah, selbst versuche ich mich zu erreichen.
01:08Paul, kann es sein, dass diese Droge...
01:10...dass wir ja in Gefahr ist?
01:29Gott sei Dank ist Aljana in Sicherheit, wenn ich daran denke, was Oskar hier alles angetan hat.
01:51Die Halluzinoptionen müssen ganz schön heftig gewesen sein, bei der Konzentration der Droge im Blut.
01:56Deswegen hat sie die ganze Zeit geglaubt, sie hätte ihre Tochter auf dem Gewissen.
02:01Wo willst du hin?
02:03Zu Oskar.
02:04Warte mal, wir haben doch überhaupt noch nichts Konkretes gegen ihn in der Hand.
02:07Alice hat recht.
02:08Außerdem gibt es im Moment Wichtigeres.
02:10Wichtigeres, als Oskar endlich zur Verantwortung zu ziehen?
02:12Die behandelnden Ärzte müssen wissen, dass deiner Stiefmutter wochenlang Halluzinogene verabreicht wurden.
02:17Sie können sie sonst gar nicht richtig behandeln.
02:20Dann schicke ich sie zum Besten gleich ins Sanatorium.
02:23Wollt ihr das nicht lieber persönlich klären?
02:24Die Kollegen sollten wissen, dass sie das Zeug nicht freiwillig eingenommen hat.
02:28Es gibt nämlich eigentlich eine ärztliche Meldepflicht bei sowas.
02:31Und dann würde er ja möglicherweise Schwierigkeiten bekommen und aus Kaviere vorgewarnt.
02:35Genau.
02:36Komm, wir fahren in diese Klinik.
02:38Ihr wollt zur Mama?
02:39Da komm ich mit. Sie hat ihre Sachen hier vergessen. Der Koffer steht immer noch im Flur.
02:44Ich hoffe, es ging ihr nicht schlechter. Sieht ihr nämlich gar nicht ähnlich, dass sie solche Sachen vergisst.
02:48Tamara, es gibt was, was du noch nicht weißt. Der Grund für Lilianas Schwächeanfälle.
02:52Was?
02:54Ach, mach dir keine Sorgen. Jetzt, wo ihr Bescheid wissen, wird alles gut.
02:57Wir erklären es dir unterwegs, okay?
03:09Caro, bleib sofort stehen.
03:18Und was, wenn nicht das?
03:20Womit willst du mir drohen?
03:21Wer hat hier Wehen in der Hand?
03:23Du machst dich lächerlich.
03:24Und dein Gedanke, dass Jonas so nicht eine Affäre hat, ist völlig absurd.
03:27Ja, das sollte man meinen, ne?
03:29Bei dem Altersunterschied, schließlich könntest du seine Mutter sein.
03:32Aber jetzt kriegst du ein Kind von ihm, die sofort den Mund hältst.
03:35Glaubst du, du kannst mich mit deinen Drohungen einschüchtern?
03:37Ich hab' euch gesehen.
03:40Ich hab' mit eigenen Ohren gehört, dass das Kind von Jonas sein könnte.
03:46Alles gut, warte.
03:51Ich hatte einen schwachen Moment mit Jonas.
03:54Aber es hatte nichts zu bedeuten.
03:56Und vor allem, es ist ausgeschlossen, dass Jonas der Vater meines Kindes ist.
04:00Jonas klang da aber ganz anders.
04:02Wie litt sich da was ein?
04:05Aber es ist unmöglich.
04:07Es geht dich ja eigentlich nichts an.
04:10Aber es war ein einmaliger Seitensprung.
04:12Und wir haben Verhöhung zu Kuckuck.
04:14Jetzt hör endlich auf mit diesem Thema.
04:17Apropos Kuckuck.
04:19Ich glaube schon, dass es Oskar etwas angeht, dass du ihn betrogen hast.
04:23Und dass du ihm jetzt womöglich ein Kuckuckskind unterjubeln willst.
04:26Du vergisst, dass du selbst ein Kuckuckskind bist, meine Liebe.
04:29In diesem Zusammenhang hat Oskar mir ja wohl überhaupt keine Vorwürfe zu machen.
04:35Naja, wenn du das so locker siehst, dann wird es dir auch nichts ausmachen, wenn ich Oskar von dir und Jonas erzähle.
04:41Aber ich bin durchaus bereit, mir das nochmal zu überlegen.
04:44Beim Schwimmen.
04:45Das entspannt mich nämlich immer so schön.
04:49Und die Arbeiten am Pool, die können ja wohl noch etwas warten, oder?
04:51Natürlich hat Mama dieses Zeug nicht freiwillig genommen.
05:13Vielleicht hat es ihr ja diese Wahrsagerin gegeben.
05:15Wirklich?
05:16Das ist komisch.
05:18Das wird noch merkwürdiger.
05:19Die Fahndungsmeldung, die Horst aus Gomera mitgebracht hat, ist eine Fälschung.
05:24Es wurde niemals gegen eine Vera Himmelreich wegen Mordes ermittelt oder wegen sonst irgendwas.
05:28Alles erlogen.
05:29Aber sowas würde Horst nie machen.
05:31Ja, da gebe ich dir recht.
05:32Er hätte keinen Grund, sowas zu tun.
05:34Ja, sonst doch auch niemand.
05:35Wer sollte Mama so hassen, dass er so etwas tut?
05:38Ich glaube nicht, dass es um Hass geht.
05:40Worum dann?
05:41Geld.
05:42Und Macht.
05:45Du meinst, es geht um die Firma?
05:48Willst du sagen, dass Oskar...
05:49Bara, das ist erstmal nur ein Verdacht, mehr nicht.
05:53Es passt alles ziemlich gut zusammen.
05:54Aber solange nicht das Gegenteil bewiesen ist, sollten wir davon ausgehen, dass dein Onkel unschuldig ist.
05:59Also am besten denkst du gar nicht weiter dran und behandelst ihn wie immer.
06:03Wieso denkst du, er will mich auch zum Schweigen bringen?
06:05Ich weiß, das klingt alles ziemlich...
06:09Was?
06:12Unfassbar?
06:13Ja.
06:14Das tut es.
06:18Aber es ergibt auch einen Sinn.
06:27Caro, kommst du bitte mal?
06:28Hast du den Vertragsentwurf von Herr Tajewitsch noch ausgeschickt?
06:37Mir ist doch noch was aufgefallen.
06:42Herr Beuter, was wollen Sie?
06:44Zunächst einmal an Ihnen mitteilen, dass Ihre Tochter sich freigenommen hat.
06:47Und dann würde ich mich ganz gerne nach dem Wohlbefinden von Frau Kastelhoff erkunden.
06:52Wie geht's in der Arm?
06:57Etwas besser.
07:00Ihre Genesung wird sich natürlich noch hinziehen.
07:02Das ist kein Wunder.
07:04Bei den ganzen Drogen in Ihrem Blut.
07:08Was reden Sie da?
07:09Ich rede davon, dass die Ärzte eine hohe Konzentration eines Halluzinogens im Blut ihrer Schwägerin gefunden haben.
07:17Wer behauptet das?
07:18Ich habe zufällig gehört, wie Paul Hartmann es Christian und Alisa erzählt hat.
07:23Die beiden befinden sich übrigens jetzt, in diesem Moment, auf dem Weg ins Sanatorium.
07:26Sie müssen mir aber nicht danken. Das habe ich gerne gemacht.
07:30Was haben Sie gerne gemacht?
07:32Als Sie vorgewarnt, jetzt wissen Sie, dass die beiden Ihnen auf der Spur sind.
07:37Mir auf der Spur?
07:39Glauben Sie, Herr Merz, ich würde meine Schwägerin Drogen verabreichen?
07:41Ja, natürlich würden Sie das. Warum denn auch nicht?
07:44Wenn Sie Ihnen in Folge dessen die Firma überschreiten?
07:48Machen Sie sich keine Sorgen von mir, erfährt es keiner.
07:49Hauptsache, Sie vergessen nicht, wer Ihre Freunde sind und mit wem Sie sich besser nicht anlegen.
07:58Herr Kastelhoff, ich muss mich schon lange nicht mehr mit Ihnen anlegen.
08:01Dafür schulden Sie mir einfach viel zu viele Gefallen.
08:04Ist sonst noch irgendwas? Ich müsste nämlich weiterarbeiten.
08:07Nein, nichts.
08:10Überschlagen Sie sich nur nicht vor Dankbarkeit.
08:11Ich bin's.
08:26Wir kriegen ein Problem.
08:27So, guten Appetit.
08:35Robert, was meinst du, italienisch oder französisch?
08:37Ich will's eine Sprache-Kurse an der Volkshochschule machen.
08:39Nein, natürlich nicht. Ich will für Paul kochen.
08:42Willst du ihn schon wieder loswerden?
08:43So schnell?
08:44Jetzt wird mal nicht frech. Also jetzt sag lieber, sei den Bocker oder boiabes?
08:48Es kommt auf den Tag drauf an.
08:49Ach ja, immer am Dienstag und am Donnerstag gibt's den besten Fisch.
08:52Heute.
08:53Robert, bitte jetzt sag, ich muss noch alles einkaufen und bei uns ist auch noch nicht aufgeräumt.
08:57Sekunde.
08:58Du willst heute Paul einladen zu uns?
09:00Ja, du Schnellmerker.
09:02Nee, kommt nicht in Frage.
09:04Was? Wieso kommt es nicht in Frage?
09:06Ich hab heute Hund eingeladen und alles vorbereitet.
09:09Ja, und?
09:11Jetzt glaub bloß nicht, dass du immer alles bei uns bestimmen kannst.
09:14Ich habe Paul eingeladen und das ist ja wohl eindeutig wichtiger.
09:17Aha, ich wüsste nicht wieso.
09:18Außerdem hab ich dir vorgestern gesagt, dass ich heute die Küche brauche.
09:21Und wenn du nur ein einziges Mal mir zuhören würdest, statt pausenlos selbst zu reden.
09:25Und wenn du nicht immer so langweiliges Zeug reden würdest, ja, dann würde man dir vielleicht auch mal zuhören.
09:30Wenn ich einen Vorschlag zur Güte machen dürfte.
09:33Paul, bist du schon lange hier?
09:36Ich bin gerade erst gekommen.
09:37Aber zu meinem Vorschlag.
09:38Was hältst du davon, wenn ich heute Abend bei mir für dich koche?
09:44Ja, wirst du das denn machen?
09:47Ja, natürlich.
09:48Also was ist, um acht bei mir?
09:51Ja, sehr gern.
09:53Prima.
09:54Dann gehe ich mal besser einkaufen.
09:56Gibt es irgendwas, was du nicht magst oder nicht verdrägst?
10:00Nö, eigentlich esse ich alles ganz gern.
10:03Außer Artischocken vielleicht, die mag ich nicht so.
10:06Das ist leicht.
10:06Einen artischockenfreien Abend kriege ich hin.
10:08Tschüss.
10:10Tschüss.
10:15Du isst alles?
10:16Seit wann?
10:18Ich dachte, du kriegst so ein Weifus die Kretze.
10:20Und außerdem bist du der nörgligste Äste, der mir jemals begegnet ist.
10:23Oh Gott, jetzt übertreibst du aber.
10:26Außerdem, wenn man verliebt ist, dann schmeckt eben einfach alles.
10:29Oh Gott, ich habe ja noch nichts anzuziehen.
10:35Robert, ich gehe dann mal, ja?
10:36Tschüss.
10:37Tschüss.
10:37Aber Sie stören doch nicht, Frau Castellow.
10:45Jonas müsste jede Minute da sein.
10:51Sie kochen ein?
10:52Ja, ich habe einen Internetvertrieb mit meinem Chutney und ich möchte Sie nicht langweilen.
10:57Kann ich Ihnen irgendetwas anbieten?
10:58Kaffee?
10:59Tee?
11:00Nein, danke.
11:00Machen Sie sich keine Umstände.
11:01Ich glaube, es ist sowieso besser, wenn ich ein anderes Mal wiederkomme.
11:05Ja, kann nicht Jonas was ausrichten, oder?
11:07Soll er Sie anrufen?
11:10Frau Castellow, ist alles in Ordnung?
11:13Setzen Sie sich doch.
11:16Setzen Sie sich.
11:17Danke.
11:18Soll ich einen Arzt rufen?
11:19Nein, danke, es ist alles in Ordnung.
11:22Mir ist so ein bisschen schwindelig.
11:25Es passiert mir manchmal, wenn es heiß ist.
11:27Oh ja, natürlich.
11:29Ich habe schon den ganzen Morgen den Herd an.
11:31Ich mache sofort ein Fenster auf.
11:32Nein, lassen Sie nur.
11:33Vielleicht haben Sie einen Schluck Wasser?
11:35Ja, sicher.
11:37Dann?
11:42Was machst du hier?
11:43Ist irgendwas mit dem Baby?
11:44Nein, es ist alles gut.
11:45Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.
11:47Ich wollte nur...
11:50Mama?
11:53Jonas!
11:53Bitteschön.
11:57Danke.
11:58Bist du so lieb und stellst den Herd in fünf Minuten aus, Jonas?
12:07Du bist ja völlig durcheinander.
12:09Was ist los?
12:10Was ist passiert?
12:10Ah, entschuldigen Sie.
12:27Entschuldigung.
12:28Kastelhoff, mein Name.
12:31Wir suchen Liliana Kastelhoff.
12:33Kastelhoff, Liliana Kastelhoff, ja.
12:35Die haben wir heute aufgenommen.
12:37Ach, sind Sie der behandelnde Arzt?
12:38Ich würde mich gerne um jeden Patienten persönlich kümmern, aber das ist beim Sanatorium unserer Größe leider nicht möglich.
12:44Nein, ich bin Dr. Schwarz, der Chefarzt hier.
12:49Das ist der Kastelhoff, der Stiefsohn.
12:50Das sind Tamara und Alisa, die Töchter von Frau Kastelhoff.
12:53Was kann ich für Sie tun?
12:55Bevor unsere Mutter hierher kam, wurde eine Blutuntersuchung bei ihr gemacht.
12:59Und dabei hat sich herausgestellt, dass sie anscheinend systematisch unter Drogen gesetzt wurde.
13:03Was?
13:04Darf ich fragen, um was für Drogen es sich da behandelt?
13:08Ich habe das Blutbild dabei.
13:10Hier.
13:15Atropa Belladonna.
13:17Ein sehr wirksames Medikament, kann schwere Allozinationen auslösen.
13:21Genau das ist auch passiert.
13:22Können Sie uns zu unserer Mutter bringen?
13:25Einen Moment.
13:26Ich sehe, was ich tun kann.
13:31Schwarz hier.
13:32Haben Sie schon mit der Therapie bei Frau Kastelhoff begonnen?
13:37Verstehe.
13:38Nein, nein, Ihre Kinder sind da und wollen zu ihr.
13:41Gut, danke.
13:44Das war der behandelnde Arzt Ihrer Mutter.
13:46Die Therapie hat bereits vor einer Stunde begonnen.
13:48Und was heißt das?
13:49Das heißt, dass wir leider niemanden zu ihr lassen können.
13:52Was?
13:53Wieso das denn?
13:53Hat Ihnen das ja niemand erklärt?
13:58Wenn Caro wirklich zu Oskar geht, ist alles aus.
14:01Vielleicht wäre es das Beste.
14:04Was redest du da?
14:06Oskar würde dich umbringen, wenn du wüsstest, dass wir beide miteinander geschlafen haben.
14:09Anna, mach dir keine Sorgen um mich.
14:13Für unser Baby wäre es wahrscheinlich das Beste, wenn es wüsste, wer sein Vater ist.
14:16Es ist überhaupt nicht gesagt, dass es von dir ist.
14:18Oskar könnte genauso gut der Vater sein.
14:20Und ich bete zu Gott, dass er niemals erfährt, dass daran auch nur der geringste Zweifel besteht.
14:26Hey, ich weiß, dass du Angst hast.
14:29Aber ich verspreche dir, dass ich immer für dich da bin.
14:31Jonas, bitte.
14:31Du hast keine Ahnung, wozu Oskar fähig ist.
14:35Wir müssen verhindern, dass Caro uns verrät.
14:37Wir müssen.
14:38Das sehe ich anders.
14:40Und selbst wenn, ich wüsste nicht, wie wir es könnten.
14:42Also willst du mir nicht helfen?
14:44Gut, dann weiß ich ja bestimmt.
14:46Anna, warte.
14:47Ich meine doch nur, wenn Caro sich irgendwas in den Kopf gesetzt hat, dann ist es schwer, sie zu stoppen.
14:57Caroline?
15:00Hi.
15:01Sag mal, warst du gerade im Pool?
15:04Ja, was dagegen?
15:06Mensch, das gibt es doch nicht.
15:07Deinetwegen musste ich die Poolreinigung verschieben.
15:09Wo ist denn dein Problem?
15:11Du hast doch Beschäftigung gefunden.
15:12Ja, aber das hatte ich für morgen geplant.
15:14Für den Pool brauche ich mindestens einen halben Tag.
15:16Und deinetwegen darf ich jetzt Überstunden machen.
15:18Vielen Dank dafür.
15:19Hallo, ich bin hier Gast.
15:21Und die Überstunden des Hausmeisters interessieren mich nicht.
15:23Caro?
15:25Sag mal, in was zum Ton redest du eigentlich mit mir?
15:28Spiel dich nicht auf wie mein Vater, ja?
15:29Das bist du nicht.
15:30Und du warst es auch nicht.
15:32Und jetzt lass mich in Ruhe, oder soll ich mit Dana reden?
15:34Das wird nicht nötig sein.
15:36Fräulein Kastellow.
15:39Oskar mag zwar dein Vater sein, aber wir haben dich großgezogen, deine Mutter und ich.
15:44Mensch, Caroline, Oskar interessiert sich doch überhaupt nicht für dich.
15:48Der interessiert sich für niemanden außer für sich selbst.
15:50Caro, das musst du mir glauben.
15:53Ich kenne ihn.
16:01Dazu muss die Patientin aber ein Verhältnis absoluten Vertrauens zu ihrem Therapeuten aufbauen.
16:08Er ist in der Zeit der Behandlung und zunächst auch danach die wichtigste Bezugsperson.
16:12Aber können wir ihr nicht wenigstens kurz Hallo sagen? Ich bin mir sicher, das würde sie aufmuntern.
16:16Das glaube ich auch. Und wir könnten sie beruhigen wegen der Fahndungsmeldung.
16:20Fahndungsmeldung?
16:20Unsere Mutter musste annehmen, dass sie von der spanischen Polizei gesucht wird, wegen des Todes ihrer kleinen Tochter.
16:26Das hat sich aber zum Glück als Irrtum erwiesen.
16:28Ich verspreche Ihnen, ich lasse es ihr heute noch ausrichten, aber ich kann sie wirklich nicht zu ihr lassen.
16:33Es würde die ganze Therapie gefährden.
16:36Von seiner Therapie habe ich aber noch nie was gehört.
16:39Nun, ich nehme an, dass Sie in Ihren jungen Jahren auch noch keine klinische Therapeutin sind.
16:46Sehen Sie, ich kenne natürlich nicht alle Details aus dem Therapieplan Ihrer Mutter,
16:49aber grundsätzlich werden Patienten, vor allem wenn wir es mit Halluzinationen und Psychosen zu tun haben,
16:55streng von der Außenwelt abgeschirmt.
16:57Und wozu soll das gut sein?
17:00Die Medikamente haben Ihre Mutter in Zustände versetzt, in denen sie nicht Herr ihrer Sinne war.
17:05Es ist essentiell, dass sie wieder lernt, sich selbst zu vertrauen.
17:08Und das kann besser gelingen, wenn man alle äußeren Einflüsse von ihr fernhält.
17:12Auch die angenehmsten.
17:14Naja, in zwei Wochen können wir Sie ja sehen.
17:17Ganz sicher, vielleicht sogar schon etwas früher.
17:18Können Sie uns dann vielleicht anrufen?
17:21Selbstverständlich.
17:22Und unter dieser Mobilnummer können Sie mich Tag und Nacht erreichen.
17:38Sie hat den bitte geben würden.
17:40Und falls irgendwas sein sollte, informieren Sie bitte immer uns.
17:42Auf gar keinen Fall Oskar Kastellow.
17:44Natürlich, wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen würden.
17:49Na komm, das wird schon alles seine Ordnung haben.
17:51Wir können jetzt sowieso nichts machen.
17:53Und Dr. Schwarz hat recht, niemand von uns kennt sich wirklich mit solchen Therapien aus.
17:56Ich will trotzdem wissen, was das für eine Therapie sein soll.
17:58Nee, diese von der Therapie ist durchaus nicht ungewöhnlich.
18:18Da müsst ihr euch keine Sorgen machen.
18:20Aber wieso muss Mama denn total isoliert werden?
18:22Tamara, ich würde dir das gerne in Ruhe erklären.
18:25Aber es ist gerade echt nicht so günstig.
18:28Ach so, triffst du dich mit Betty?
18:29Ja, ich koche heute für sie.
18:32Ich habe mich noch gar nicht bei dir bedankt, dass du dir die Sache erklärt hast.
18:35Also, dass ich so komisch zu ihr war, weil du im Schrank gesteckt hast.
18:38Na, keine Ursache.
18:39Trotzdem danke.
18:41Und kommt gut nach Hause.
18:42Ja, tschüss, Paul.
18:51Danke, Gudrun.
18:52Gerne.
18:53Sag mal, willst du ein Restaurant eröffnen?
18:56So ähnlich.
18:57Ich will für Betty kochen.
18:59Und weil ich nicht genau weiß, was sie mag, konnte ich mich nicht entscheiden.
19:02Also, habe ich ein bisschen übertrieben.
19:04Ja, wenn sie sich nicht sehr verändert hat, dann ist es immer gut, eine Alternative im Haus zu haben.
19:08Wieso?
19:10Alisa hat sie früher auf zum Essen mitgebracht und wir hatten eine Alles-was-bett-die-nicht-ist-Liste am Kühlschrank hängen.
19:16Die hast du nicht vielleicht noch?
19:18Leider nein, aber wenn ich mich erinnere, dann isst sie keine Zwiebeln, kein Meerrettich, keine rote Beete.
19:25Suppe nur ohne Fettaugen.
19:27Äpfel nur ohne Schale, Brot nur ohne Kruste.
19:30Kein Wild, kein rotes Fleisch.
19:32Fisch nur im Ganzen.
19:33Kartoffeln nur als Kroketten.
19:35Aufhören, bitte.
19:37Ich glaube, ich muss noch mal los.
19:38Minestrone und Rumsteak mit Kartoffelgratzerfein flach.
19:42Die Dorade ist auch gestaubt.
19:44Was mache ich denn bloß?
19:46Salat, Paul.
19:47Salat ist immer gut angekommen.
19:48Mit Brot, aber ohne Kruste.
19:50Und Pasta.
19:52Pasta ging auch immer.
19:54Allerdings die Soße nur ohne Hackfleisch.
19:56Danke für die Warnung.
19:57Gerne.
19:58Gudrun, du hast nicht zufällig seit Wochen nichts gegessen?
20:02Willst du jetzt zu jedem Gang in neues Kleidern ziehen?
20:15Quatsch.
20:16Ich konnte mich nur nicht entscheiden.
20:17Und da habe ich ein paar Sachen zur Ansicht mitgebracht.
20:21Viel Spaß beim Aussuchen.
20:23Guck mal.
20:25Welches findest du besser?
20:27Das rote.
20:28Da ist überhaupt nichts Rotes dabei.
20:32Ach Robert, du kannst wenigstens mal gucken.
20:34Du siehst doch, dass ich zu tun habe.
20:37Na ja gut, so richtig sieht man es wahrscheinlich erst angezogen.
20:40Weißt du was?
20:40Ich ziehe die Teile mal über und dann guckst du.
20:42Betty, ich muss mich jetzt wirklich umsessen kümmern.
20:44Ja?
20:45Robert, ja stell dich doch nicht so an.
20:46Du wirst doch mal ein paar Minuten schauen können und mir dann deine Meinung sagen.
20:49Conny, sie ist gleich da und ich muss auch mich auch noch...
20:54Ja, verstehe.
20:58Genau.
21:01Paula hat mich zwar beruhigt wegen der Therapie, aber ich hätte Mama trotzdem noch so gerne gesehen.
21:05Wenigstens für ein paar Minuten.
21:06Schreib ihr doch einen Brief, vielleicht darf sie den wenigstens lesen.
21:09Das mache ich.
21:10Gut, vielen Dank für Ihre Info, Herr Dr. König.
21:16Der Notar meint, wenn wir nachweisen können, dass Liliana unter Drogen stand, als die Oskar die Firma überschrieben hat,
21:22können wir das eventuell anfechten.
21:23Okay, das ist gut.
21:24Das ist mit Oskar reden.
21:25Aber wozu?
21:26Er wird kaum zugeben, dass er Liliana unter Drogen gesetzt hat.
21:29Das nicht, ich würde ihm aber trotzdem gerne ein bisschen auf den Zahn.
21:31Christian, wenn er mitbekommt, dass wir ihn verdächtigen...
21:33Ich werde es ihr nicht spüren lassen.
21:35Du bist ziemlich aufgebracht.
21:36Keine Sorge, ich habe mich unter Kontrolle.
21:38Warum kommst du denn nicht mit?
21:40Wenn du mir nicht traust.
21:42Gute Idee.
21:43Ich komme mit.
22:02Ja.
22:03Gehen wir wieder.
22:05Herr Brinkmann scheint nicht da zu sein.
22:06Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass das wirklich so eine gute Idee ist, ihn nach Ihrer Frau auszufragen.
22:11Ein Versuch ist es wert.
22:13Oder glauben Sie, er ist einer von der diskreten Sorte?
22:16Solche Leute lieben doch klatsch und tratsch.
22:18Also ich habe da immer noch meine Zweifel ab.
22:20Herr Brinkmann, wirklich homosexuell ist.
22:22Ein ehemaliger Antiquitätenhändler, der Salzer-Tanz jetzt als Barkeeper arbeitet und in einer Frauen-WG wohnt, der muss von einem Anrufer sein.
22:32Bernhard.
22:33Guten Abend.
22:34Conny.
22:35Gut, dass ich dich treffe.
22:37Ich hätte dich sonst noch angerufen.
22:39Du, ich mache mir nur so Sorgen um Caro.
22:42Wieso, was ist denn?
22:43Nee, sie hat sich so verändert in der letzten Zeit.
22:46Und das alles nur, um Oskar Kastelhoff zu gefallen.
22:48Na ja, er ist nun mal ihr Vater.
22:52Da ist es doch nur natürlich, dass sie seine Nähe sucht.
22:55Aber Caro ist nicht der Mensch, der an sowas kaputt geht, Bernhard.
22:58Unser Mädchen hat gute Instinkte.
23:00Unser Mädchen, ja.
23:02Alles war so einfach, als sie das noch war.
23:05Ja, bitte.
23:05Ich kann die Uhr nicht zurückdrehen.
23:07Entschuldige, Conny, ich will dich gar nicht aufhalten.
23:09Wo willst du denn hin?
23:10Ich meine, das geht mir natürlich nichts an.
23:12Aber es sieht toll aus.
23:16Robert hat mich eingeladen.
23:17Er kocht für mich.
23:19Alles sehr nett.
23:21Ja, dann schönen Abend.
23:23Ja, dir auch.
23:27Tschüss.
23:30Haben Sie das gehört?
23:32Er kocht für Sie.
23:34Ihr sagt doch, Mädelsabend.
23:40Ja, das lässt sich arrangieren.
23:43Gut.
23:44Herr Wolter, wenn Sie uns kurz allein lassen würden?
23:49Natürlich.
23:50Ich warte dann draußen.
23:56Jetzt da.
24:00Worüber wolltet ihr mit mir reden?
24:02Wir erwarten die noch mitteilen, dass Liliana gut im Sanatorium angekommen ist.
24:05Wir waren gerade dort.
24:06Es freut mich.
24:08Ich hoffe, ihr geht's bald besser.
24:09Ganz sicher.
24:10Sie macht so eine Art Entgiftung.
24:13Entgiftung?
24:15Wovon, verstehe ich mich.
24:17Ihre Ernährung wird nochmal ganz genau auf den Prüfstand gestellt.
24:20Bluttests und so, du weißt schon.
24:21Das ist gut.
24:22Hauptsache, die können Ihnen da helfen.
24:26Was gibt's denn?
24:27Der Herr aus Indikistan ist da.
24:29Er wartet im Countryclub auf Sie.
24:31In Ordnung.
24:32Ich bin gleich da.
24:34Tut mir leid, ich habe einen Termin.
24:35Indikistan?
24:36Heißt, dass du zu diesem Altajewitsch?
24:38Nein.
24:40Sein Prokuristen.
24:42Oskar, ich schwöre dir.
24:43Wenn du auch nur daran denkst, mit diesen Waffengeschäften wieder anzufangen, zeige ich dich sofort an.
24:47Darf ich dich daran erinnern, dass deine Ex-Frau für die illegalen Deals verantwortlich war?
24:52Die Waffengeschäfte, die ich mit Altajewitsch machen werde, sind vollkommen legal.
24:55Castellof Optik ist aber verdammt nochmal kein Waffenproduzent.
24:58Noch nicht.
25:00Aber falls du auch das vergessen haben solltest, die Firma gehört jetzt mir.
25:03Also entscheide ich auch.
25:05Aber keine Sorge, eure Glasendenproduktion nehme ich euch nicht weg.
25:07Wir wissen ganz genau, mit welchen Mitteln du dir die Firma erschlichen hast.
25:10Damit kommst du nicht durch.
25:11Christian.
25:11Auch wenn Sie jetzt allein an der Spitze von Castellof Optik stehen.
25:17Sie können nicht machen, was Sie wollen.
25:19Du musst gar nicht so dreckig grenzen.
25:22Entschuldige ich mich jetzt, ich habe einen dringenden Termin.
25:31Und?
25:31Fühlst du dich jetzt besser?
25:34Von wegen warst du dich im Kontrollen.
25:36Und du meinst, Tomasuppe ist okay?
25:47Also was Betty davon hält, kann ich dir nicht sagen, Paul.
25:50Lebt er denn jetzt noch?
25:52Nein, ich habe ihn schon in Stücken gekauft.
25:54Dann ist der Mord ja schon passiert.
25:56Entschuldige, Paul.
25:58Ich weiß, Sie haben angeblich kaum Nerven, aber ich finde es trotzdem gruselig,
26:01ein lebendes Wesen in kochendes Wasser zu werfen.
26:03Ich mache Tomatensuppe.
26:06Ich will nicht, dass Betty mich für ein herzloses Monster hält.
26:14Robert, du kannst wenigstens mal gucken.
26:17Betty, du musst jetzt gehen.
26:19Ich gehe erst, wenn du was sagst.
26:25Oh, umwerfen.
26:29Also zu aufdringlich.
26:33Das habe ich doch gar nicht gesagt.
26:54Das hätte noch gefädelt.
26:55Kerzen, Kerzenwild.
27:06Ja, auf einen wunderschönen Abend mit einer wunderschönen Frau.
27:12Danke.
27:14Prost.
27:15Habe ich da gerade wunderschön gehört?
27:17Ja, aber du warst nicht gemeint.
27:20Also gefällt dir das auch nicht?
27:21Doch, das ist nett.
27:24Aber, was ich sagen wollte, Betty, wir konnten nicht, wir würden jetzt gerne essen.
27:28Ungestört.
27:31Was ist denn der Anlass, Betty?
27:34Ich habe ein Date mit Paul und ich weiß einfach nicht, was ich anziehen soll.
27:38Hast du denn noch was anderes?
27:41Dann kannst du das auch nicht leiden.
27:42Nein, aber es ist vielleicht etwas, ich weiß nicht, zu dezent.
27:47Schon verstanden.
27:54Habe ich jetzt etwas Falsches gesagt?
27:56Nein.
27:58Nein.
28:01Gut, und entschuldige, dass ich schon mit der Nerve habe, aber wir haben noch gar nicht über das Dessert gesprochen.
28:05Gibt es da irgendwas, was Betty nicht mag?
28:07Also, soweit ich weiß, ist Betty die einzige Frau der Welt, die keine Schokolade mag.
28:13Außer Weißer.
28:15Okay.
28:17Justin wäre mein Problem.
28:20Ich mag mich wieder.
28:21Tschüss, Paul.
28:26Wow.
28:27Geschmackvoll.
28:28Du, wunderschön.
28:29Komm her.
28:31Wir heben unser Glas auf Betty und ihr schönes Kleid.
28:35Kommt.
28:36Entschuldigung.
28:37Oh nein.
28:43Vater würde sich im Grab umdrehen.
28:46Erst bringt Oskar Liliana fast um und dann verwandelt er die Firma in einen Waffenladen.
28:51Christian, jetzt beruhige dich doch erstmal.
28:52Ja, ich weiß, ich hatte versprochen, mich nicht aufzureden.
28:54Nee, das ist doch jetzt egal.
28:57Wir sollten überlegen, was wir jetzt tun können.
29:00Ja, du hast recht.
29:01Wir haben nur eine Chance, wenn es uns gelingt, die Überschreibung der Firma rückgängig zu machen.
29:07Was hast du da?
29:08Die Nummer von diesem Dr. Schwarz.
29:11Vielleicht kann Liliana doch früher entlassen werden.
29:13Liliana ist noch nicht mal bereit, Besucher zu empfangen und du willst den Prozess zumuten.
29:16Fällt dir was Besseres ein?
29:18Nein.
29:19Ich werde jedenfalls nicht einfach tatenlos rumsitzen.
29:21Wir müssen deinen Onkel ganz genau beobachten und ihn in Sicherheit wiegen.
29:25Irgendwann wird er unvorsichtig werden und einen Fehler machen.
29:28Und so lange müssen wir verhindern, dass Oskar den Deal mit Atayevich abschließt.
29:31Und so lange müssen wir verhindern, dass Oskar den Deal mit Atayevich abschließt.
30:01Entschuldige, komm rein.
30:04Ja.
30:12Darf ich dir die Jacke abnehmen?
30:14Ja, gern.
30:15Ich würde mal sagen, die Mühe hat sich gelohnt.
30:37Du musst dir doch keine Mühe ergeben, um so toll auszusehen.
30:40Komm.
30:48Ich habe den Champagner schon aufgemacht, damit ich dir kein Auge ausschieße.
30:53Ich stelle mich beim Öffnen immer so durselig an.
30:55Das ist unsichtig von dir.
30:58Danke.
30:59Ja.
31:00Oh.
31:02So bin ich.
31:03Worauf trinken wir?
31:11Auf uns?
31:14Uns.
31:15Das finde ich gut.
31:18Ich auch.
31:19Richtig gut.
31:20Lars sagt, die Ärzte in der Reha sind sehr zufrieden mit seinen Fortschritten.
31:41Oh, das ist doch toll.
31:41Dann ist er ja bald wieder zu Hause.
31:44Ohne ihn ist so still hier.
31:45Ja, das stimmt.
31:48Aber ein bisschen müssen wir uns noch gedulden.
31:52Weißt du was?
31:53Hm?
31:54Dann lass uns doch wenigstens am Wochenende zusammen nach Hamburg fahren und ihn besuchen.
31:57Ach, das ist eine schöne Idee, Karl.
31:59Vielleicht will ja Jonas auch mitkommen.
32:01Hm.
32:03Apropos Jonas, da ist heute was Seltsames passiert.
32:05Dana Kastellow war hier und wollte mit ihm sprechen.
32:08Vielleicht hat sie ja gehört, dass er sein Praktikum geschmissen hat und will ihn wieder
32:15als Golflehrer in den Club holen.
32:17Also nach einem Einstellungsgespräch sah mir das nicht aus.
32:20Ich hatte das Gefühl, sie sind sehr vertraut miteinander.
32:25Wie, du meinst, die beiden sind befreundet?
32:29Ich kann mir nicht vorstellen.
32:32Wie soll er nicht?
32:34Oh, Jonas, hallo.
32:35Es wäre mir übrigens sehr lieb, wenn jemand erfährt, dass Dana heute hier war.
32:37Tja, natürlich nicht, wenn du das nicht willst.
32:44Danke.
32:45Was wollte sie denn von dir?
32:48Nichts.
32:50Reden.
32:52Reden.
32:55Und worüber?
32:57Geht es um deine und Alisas Mutter?
32:59Ist das eine interne Familienangelegenheit?
33:02So könnte man es nennen, ja.
33:07Wisst ihr, es ist vielleicht so, also es ist wahrscheinlich so, dass ich der Vater von Danas Kind bin.
33:19aus tagte Amir, ja.
33:30Und das ist wirklich so, also Ich sage, mein Name von Adam.
33:32Ach so, was ihr jetzt da?
33:33Aber die daughter hat ja gefällt mir da war.
33:35Ja, sonst hat sie gefragt, warum.
33:36Ah, Напр importa.
33:37Sie sag dich, warum?
33:38Ach so, wenn du denn da bist mir da bist.
33:39Aber o schön se will, ich an die Tür.
33:41Das geht ja schon ganz gut.
33:54Was willst du?
33:56Ich dachte, ich kann dir helfen, wenn Oskar dir das Golfe schon nicht ballbringt.
34:00Ich weiß ganz genau, was du von mir willst.
34:02Du willst wissen, ob ich Oskar von deinem kleinen, aber ertragreichen Abenteuer mit Jonas erzählen werde.
34:06Das tust du, Caro.
34:09Oskar wird dich ewig dafür hassen.
34:10Auch wenn du nur die Überbringerin der Nachricht bist.
34:19Na, dann hätten wir das ja jetzt geklärt.
34:21Caro, ich will dir ja helfen, auch wenn ich nicht so genau weiß, wie.
34:31Dann hilf mir verdammt nochmal mit diesem beschissenen Abschlag.
34:40Es ist gar nicht so schwer.
34:52Du wirst mir helfen, ein Teil dieser Familie zu werden.
34:54Gut.
35:08Was soll ich machen?
35:11Ganz einfach.
35:12Du wirst dafür sorgen, dass Oskar und ich mehr Zeit miteinander verbringen.
35:22Das heißt, wir werden miteinander essen gehen, in die Oper, auf Partys.
35:35Mit Oskar ist es eigentlich wie mit Golf.
35:37Man darf nicht zu viel erzwingen wollen.
35:40Caro, wenn ich dir einen guten Rat gebe.
35:41Du kannst dir deine Ratschläge sparen.
35:44Ich will nur, dass du dafür sorgst, dass Oskar endlich kapiert, dass er mein Vater ist.
35:52Und dann?
35:57Und dann?
35:58Dann wirst du ihn dazu bringen, mich zu adoptieren.
36:06Ganz offiziell.
36:07So, der zweite Gang.
36:32Ich hoffe, du magst warmen Ziegenkäse.
36:34Also, ich habe natürlich auch Perlenbrust im Angebot.
36:38Oder Forellenfilet.
36:41Nein, nein, nein.
36:42Ziegenkäse ist wunderbar.
36:43Und die Tomatensuppe eben, die war köstlich mit diesen frischen Kräutern.
36:47Das war göttlich.
36:48Ja, aber wenn du irgendwas nicht magst, dann sag was und ich improvisiere.
36:51Eine meiner leichtesten Übungen.
36:53Nein, es ist alles perfekt.
36:54Lauter Sachen, die ich liebe.
36:56Als könntest du hell sehen.
37:04Gott, entschuldige bitte.
37:05Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist.
37:08Also, eigentlich benehme ich mich nicht wie ein Frauenbär.
37:11Zumindest nicht beim ersten Date.
37:13Möchtest du Honig haben?
37:15Passt ja auch ganz gut zum Ziegenkäse.
37:17Das ist ganz schön frech.
37:18Gott, entschuldige bitte.
37:28Aber dieses neue Kleid, das macht mich wahnsinnig.
37:31Ist das neu?
37:33Dann könnte es doch vielleicht eine Kontaktallergie sein gegen das Material oder die Farbe.
37:37Meinst du?
37:38Nein.
37:42Gott, hier ist ja wirklich alles rot.
37:44Aber hier ja auch.
37:51Hast du sonst noch andere Allergien?
37:53Nee, eigentlich nicht.
37:56Außer gegen Beifuß.
37:57Aber das Zeug verwendet man ja eigentlich heutzutage sowieso überhaupt nicht.
38:04Hast du Beifuß ins Essen getan?
38:07Massenhaft.
38:08In die Tomatensauce.
38:11So.
38:12Oh.
38:12Ich hole den Arztkoffer.
38:26Ich habe gelesen, dass es ja super sein soll.
38:28Ja, den habe ich auch noch nicht gesehen.
38:29Von mir aus können wir uns den nachher anschauen.
38:31Vielleicht ein anderes Mal.
38:32Ich glaube nämlich nicht, dass wir Oskar eine romantische Komödie bekommen.
38:35Wie gut du mich kennst.
38:38Es hat allerbeste Laune, ihr beiden.
38:39Wir waren zusammen Golf spielen.
38:41Ja, und haben unser Kriegsball begraben.
38:43Aha.
38:44Na, auf nicht, nicht auf dem Fairway.
38:46Was hältst du davon, wenn wir alle zusammen essen gehen?
38:49Vielleicht bei Chefrederik?
38:50Du hast auch Zeit.
38:52Meinetwegen.
38:53Ich muss nur noch kurz ein Telefonat führen und dann können wir los.
38:56Wunderbar.
38:57Lass dir Zeit.
38:58Caro und ich müssen uns sowieso noch in Schale schmeißen.
39:03Kommst du, Caro?
39:04Ja, bin schon unterwegs.
39:07Na, mal sehen, was wir da haben.
39:08Ich könnte noch ein paar Sachen von mir holen.
39:17Wollt ihr Mama auch einen Brief schicken?
39:19Dann können wir alle einen anderen Schlag stecken.
39:20Unbedingt, aber ich würde das lieber in Ruhe machen.
39:23Oder willst du den heute noch abschicken?
39:24Nee, morgen ist auch okay.
39:25Apropos Ruhe, ich glaube, dein Handy hat gerade gepiept.
39:28Mhm.
39:29Na, SMS von Liliana.
39:30Ach, schreibt sie.
39:31Habe von eurem Besuch gehört.
39:33Vielen Dank, macht euch keine Sorgen, mir geht es gut.
39:36Bin ihr in den besten Händen.
39:38Werde voraussichtlich in zwei Wochen entlassen.
39:40Bis dahin werde ich mich allerdings nicht melden können.
39:42Grüße an alle, Liliana.
39:44Ja, dann geht's ihr gut.
39:47Ja, das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht.
39:50Dr. Schwarz hat wirklich gute Arbeit zu leisten.
39:52Und vor allem ist Liliana im Sanatorium für Oskar sicher.
39:55Ja.
39:55Ja.
40:01Wie geht denn unsere Patientin heute?
40:11Gut, sehr gut.
40:14Dann sorgen Sie dafür, dass das so bleibt.
40:16Sie bekommt doch alles, was sie braucht?
40:18Ja.
40:20Geben Sie ruhig reichlich von dem Zeug.
40:22In zwei Wochen muss sie so weich in der Birne sein,
40:24dass kein Richter der Welt noch auf Sie hört.
40:27Aber das Mittel kann bei zu starker Dosierung zu Herzversagen führen.
40:30Mir ist nicht wohl bei der Sache.
40:32Wollen Sie riskieren, dass sie Schwierigkeiten macht?
40:35Nein, natürlich nicht.
40:37Gut.
40:39Ich hoffe, sie ist sicher untergebracht.
40:41Ja, wie Sie es gewünscht haben.
40:44Dann kümmern Sie sich jetzt um Ihre Patientin, Herr Doktor.
40:47Ja, wie Sie wissen.
41:01Untertitelung. BR 2018
41:31Stimmt's wirklich, dass Castellof ab jetzt für die Waffenindustrie produziert?
41:49Es sieht so aus, Gerüchte gab es ja schon länger.
41:51Wir sind einfach ein gutes Team, du und ich.
41:54Und nicht mehr lang, dann weißt du das auch.
41:56Wenn wir es schaffen, die Öffentlichkeit massiv gegen den neuen Rüstungszweig aufzubringen,
42:00dann wird Oskar seine Pläne nicht einfach so durchziehen können.
42:02Ich sag Oliver sofort Bescheid.
42:04Das halte ich für keine so gute Idee.
42:06Wieso nicht? Er ist unser PR-Mann.
42:08Oliver ist nicht vertrauenswürdig.
42:09Aber wir brauchen ihn.
42:10Ich nicht.
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