- vor 3 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Was bisher geschah
00:30Ihr Sohn hat meiner Tochter Geld aus der Tasche gezogen, ohne Gegenleistung
00:36Mein Sohn ist für die schlechten Noten ihrer Tochter nicht verantwortlich
00:40Wollen Sie etwa behaupten, dass meine Tochter dumm ist?
00:42Lenz, du hast nicht nur mich angelogen, du hast auch noch unsere Tochter zum Lügen angestiftet
00:47Das kannst du nicht einfach so wieder gut machen
00:49Mama, Papas Modellwut, das ist weg
00:55Willst du meine Beziehung mit Christian aufs Spiel setzen, wegen eines einzigen Seitensprungs?
01:01Paul, Paul, sieh mich an, willst du das?
01:03Was wäre ich denn für ein Freund, wenn ich Christian das verheimlichen würde?
01:07Unsere Alisa wird uns ja heute verlassen
01:08Mütter weinen immer, wenn ihre Kinder ausziehen
01:10Wir können mal was trinken gehen, so als Freunde
01:14Schön, dann bis bald
01:17Bis bald
01:19Es tut mir leid, unser Kurs war ein Fehler
01:21Du wirfst die ganze Sache von deinem Ex weg
01:24Und ich mach dasselbe mit meinen Gefühlen für Christian
01:27Hier
01:28Das brauch ich nicht mehr
01:30To walk these streets without you
01:38I hate being on my own
01:41So many souls around you
01:44But it never feels like home
01:47Home is where there's no mistaking
01:51And I'm a million miles from you
01:57But if we stay strong
02:01I know we'll make it through
02:06I love you
02:19Ich muss mich bei dir entschuldigen.
02:45Für was?
02:46Es tut mir leid, unser Korsanfehler.
02:53Ach übrigens, hier, das brauche ich nicht mehr.
02:59Ich brauche nicht.
03:00Jetzt noch reißen das. Gleich hier auf der Stelle.
03:05Du kriegst deinen Teil zurück.
03:10Ich meine.
03:16War ein Versuch. Schlaf gut.
03:19Musik
03:25Musik
03:27Musik
03:36Musik
03:38Musik
03:40Musik
03:42Deine erste Nacht bei uns soll es ja nicht aussehen wie ein Schweinestolp.
04:01Danke.
04:07Haben wir ganz schön was geschafft, wir zwei.
04:10Ist richtig gemütlich.
04:12Danke nochmal für deine Hilfe.
04:15War mir ein Vergnügen.
04:19Vor allem, weil wir die Wette gewonnen haben und den Schrank alleine aufgebaut haben.
04:23Glaubst du, du wirst dich hier wohlfühlen?
04:25Bestimmt.
04:26Glaubst du denn, du wirst mich ertragen?
04:28Ja, war klar.
04:29Vor allem bin ich froh, dass das Zimmer jetzt nicht mal mit den Sachen von meinem Ex zugerümbelt ist.
04:35Auf unsere kleine Ragazza-WG. Auf uns.
04:37Danke.
04:38Oh Gott, ist das spät.
04:45Ich muss morgen ganz früh raus zum Großmarkt.
04:47Kann ich dir irgendwie helfen?
04:49Das wäre toll, wenn du Emilia in die Schule bringen könntest.
04:51Da muss ich nicht so hetzen.
04:52Na klar, mache ich.
04:53Ich habe eher als Spätschicht.
04:54Da muss ich da sein um acht, ne?
04:55Hm, du bist ein Schatz.
05:01Ist alles in Ordnung mit dir?
05:03Ja, warum?
05:04Du guckst, als ob dir gerade was ganz anderes durch den Kopf geht.
05:07Ich habe unten gerade zufällig Christian getroffen.
05:12Oh, was geht?
05:13Und?
05:14Nichts.
05:15Das war eigentlich ganz gut.
05:17Ich habe ihm ganz klar gesagt, dass ich mit ihm abgeschlossen habe.
05:21Und, dass ich die Glassteine für die Stiftung seiner Mutter schleife.
05:24Da arbeiten wir ganz professionell zusammen.
05:27Ich hoffe, du hältst es durch.
05:29Glaubst du, ich schaffe das nicht?
05:30Doch, doch, natürlich.
05:31Mona, ich will jetzt einfach erstmal nur noch in Ruhe meinen Job machen und meinen Glasschmuck.
05:38Und danach kommt lange, lange nichts.
05:42Außer natürlich mit dir und Emilia eine schöne WG haben.
05:46Salute.
05:47Salute.
06:01Salute.
06:18Hallo.
06:20Hi.
06:22Wie war dein Termin in Brüssel?
06:24Anstrengend.
06:25Und, gibt es was Neues? Wann geht es los?
06:27Wann geht was los?
06:29Na, die Werbekampagne für Samper for the Graphics.
06:31Haben sie dir schon Termine durchgegeben für die Shootings?
06:35Stell dir das alles nicht so leicht vor.
06:37Gabriele Lorenz ist ziemlich schwierig.
06:39Darunter hat sie Änderungswünsche.
06:41Die macht es bestimmt auch ihrer Werbeagentur nicht leicht.
06:43Und was heißt das jetzt?
06:45Das heißt, dass wir abwarten müssen.
06:47Sie wird sich schon melden, wenn es losgeht.
06:49Du bist doch Profi, du kennst das doch.
06:51Das klang aber vor deiner Geschäftsreise ganz anders so, als wollten die morgen gleich loslegen.
06:55Ja, da hast du wohl was missverstanden.
06:58Ich kann nicht so ungeduldig, Dana.
07:00Ich kann auch nichts daran ändern.
07:01Aber...
07:01Ich sag aber, können wir das Thema für heute beenden?
07:04Ich bin echt ziemlich geschafft.
07:08Ich bring noch mal kurz unter die Dusche, ja?
07:09So ist das also, wenn man sich nur noch um die Karriere kümmert.
07:20Irgendwann ist man alt.
07:21Und die einzige Chance auf ein bisschen Spaß sind Kongresse, auf denen man sich flachlegen lässt.
07:25Schöner nagellack.
07:38Meine Lieblingsfarbe.
07:39Gut, dass ich die Sache mit Christian endgültig geklärt habe.
07:59Jetzt kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren.
08:01Jetzt kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren.
08:04Auf meinen Job und vor allem das Schleifen der Glassteine.
08:08Und dabei kann es mir egal sein, wie oft ich Christian über den Weg laufe.
08:11Der Auftrag von Liliana Kastelow ist meine große Chance, mir mit dem Glasschleifen eine Zukunft aufzubauen.
08:18Vielleicht erfüllt sich irgendwann mein Traum und ich werde eines Tages vom Glasschleifen leben können.
08:27Es tut so gut, wieder ein eigenes Zimmer zu haben.
08:31Und noch dazu bei einer lieben Freundin.
08:34Die WG Mona und Emilia wird mich vom Grübeln abhalten.
08:38Auf andere Gedanken bringen.
08:40Morgen um acht bringe ich Emilia zur Schule.
08:43Vorher mache ich Frühstück.
08:46Habe ich den Wecker gestellt?
08:48Ja.
09:08Und, hast du ihn gefunden?
09:10Nein, keiner hat ihn gesehen. Er ist nach der Spätschicht gegangen.
09:13Ich verstehe das nicht.
09:15Es sieht ihm gar nicht ähnlich. Einfach so verschwinden.
09:17Ich habe irgendwie ein ganz blödes Gefühl.
09:22Und sein Schiffsmodell?
09:24Warum ist das weg?
09:27Vielleicht sollten wir einfach nochmal bei den anderen Modellbastlern anrufen.
09:29Da ist er nicht.
09:31Da habe ich von zu Hause aus schon angerufen.
09:33Probier nochmal auf seinem Handy.
09:34Komm.
09:34Wieder nur die Mailbox.
09:40Bitte ist ja auch sein Handy kaputt.
09:43Oder er will nicht mit uns sprechen.
09:46Du meinst er?
09:46Ja, er war wirklich richtig sauer wegen der Nachhilfe-Geschichte mit Lars.
09:50Und weil du dich mit Frau Lenz getroffen hast.
09:52Aber diesmal war es irgendwie anders.
09:55Er hat ja noch nicht mal richtig geschrien.
09:56Aber er verschwindet doch nicht einfach so.
10:06Danke, Paul.
10:08Ich weiß, das ist nicht einfach für dich.
10:11Hier ist es wahrscheinlich einfacher als für dich.
10:13Ich muss nur schweigen.
10:14Ja, das wird noch eine harte Zeit.
10:17Mein Fehler...
10:20Da muss ich wohl durch.
10:24Paul, du kannst dir gar nicht vorstellen,
10:25wie schwer es mich für Christian so anzulügen.
10:28Doch, doch.
10:28Ich glaube, ich kann mir das ganz gut vorstellen.
10:35Oh, hallo.
10:37Hallo.
10:40Paul, ich wusste nicht, dass du da bist.
10:42Ist alles in Ordnung?
10:42Ja, er ist nur auf dem Sprung vorbeigekommen,
10:45um nach mir zu sehen.
10:46Und, wie geht's dir?
10:48Alles im grünen Bereich.
10:49Wie gesagt, ein paar Vitamine, Mineralstoffe.
10:52Also bis zur Hochzeit ist wieder alles in Ordnung.
10:55Sehr gut.
10:56Dann wirst du dich in nächster Zeit ein bisschen ausruhen, okay?
10:58Wird gemacht.
11:00Macht euch einen schönen Abend, ihr beiden.
11:02Ja, du dir auch.
11:05Nacht, Paul.
11:12Ähm, willst du noch was trinken?
11:17Nee, ich glaube, ich gehe ins Bett.
11:18Ich bin ziemlich müde.
11:20Ja, du hast recht.
11:21Ist für mich bestimmt auch besser.
11:23Ich habe immer noch so Kopfweh.
11:24Wenn ich mal ausschlafe,
11:25dann sind sie morgen hoffentlich auch weg.
11:27Ja.
11:27Ja.
11:28Das war's.
11:58Das war's.
12:28Das war's.
12:58Das war's.
13:28Das war's.
13:58Was soll das heißen, erst nach 48 Stunden?
14:01Wenn Sie meinen Mann meldet sich immer, er macht sowas nie.
14:06Anzeichen eines Gewaltverbrechens?
14:09Was meinen Sie damit?
14:10Nein, ja.
14:12Das ist ein Schiffsmodell, das ist weg.
14:16Wie bitte?
14:17Machen Sie sich lustig über mich, ja?
14:20Danke, das hilft mir jetzt auch nicht weiter.
14:21Die Polizei will den Arzt suchen, wenn er volle zwei Tage verschwunden ist.
14:27Und wenn Papa wirklich was passiert ist?
14:33Na schön.
14:34Die wollen uns nicht helfen.
14:36Also müssen wir selbst was unternehmen.
14:38Was willst du machen?
14:39Ich rufe jetzt alle Krankenhäuser von hier bis Hannover an.
14:43Auch wenn's Stunden dauert.
14:44Ich werde dir helfen.
14:45Ich suche die Nummern aus dem Internet raus.
14:48Gut.
14:49Danke sehr.
15:06Guten Morgen allerseits.
15:13Guten Morgen.
15:15Du musst deine Termine heute doch hoffentlich noch tauschen können, wie besprochen.
15:27Entschuldige bitte, welchen meinst du?
15:31Die Vertragsunterzeichnung mit Frau Lorenz geht auch wohl vor.
15:33Bei diesem Auftragsvolumen sollte der Chef schon persönlich seine Aufwartung machen.
15:37Ja, natürlich, das geht in Ordnung.
15:39Ein wichtiger Kunde?
15:40Eine Kundin.
15:42Gabriele Lorenz, Europarepräsentantin von Zepik Photographics.
15:46Einer der größten Kamerasteller Japans.
15:49Neben T-Land könnte Frau Lorenz einer unserer wichtigsten Auftraggeber werden.
15:53Ich habe das Geschäft eingefädelt.
15:54Ja, Dana, du kannst sehr stolz sein auf deinen Mann.
15:58Er hat Frau Lorenz von den Vorzügen unserer Produkte überzeugt.
16:01Ich erinnere mich an Frau Lorenz.
16:02Ich bin ja letztes Jahr auf dem Innungsempfang begegnet.
16:04Eine sympathische Frau.
16:06Sympathisch?
16:07Oskar meinte schwierig.
16:09Aber dann hast du sie ja von deinen Vorzügen überzeugt.
16:12Hallo, was ist denn dein Problem?
16:14Diätkoller?
16:15Ich gratuliere herzlich zu diesem Millionendeal.
16:19Aber vielleicht könntest du deinen tüchtigen Bruder ja mal dazu bringen,
16:22eine Pause einzulegen,
16:23damit er nicht zu viele Überstunden machen muss.
16:31Entschuldige mich bitte.
16:43Seit wann geht es dir denn nicht so gut?
16:45Seit eben, als ich aufgewacht bin.
16:48Und tut dir was weh?
16:49Ja, der Holz und der Kopf und die Ohren.
16:54Ich glaube, du hast ein bisschen Fieber.
16:56Willst du eine heiße Milch mit Honig oder einen Tee haben?
17:00Heiße Schokolade.
17:03Gut.
17:03Mina, ich glaube, das ist nichts Schlimmes,
17:05aber zur Schule kannst du heute nicht gehen.
17:06Okay.
17:07Und wir rufen am besten mal einen Arzt.
17:08Guten Morgen, Paul.
17:14Hier ist Alisa.
17:15Ich brauche einen Arzt.
17:19Nein, nicht für mich.
17:20Ich wohne noch seit gestern bei Mona Bertani,
17:22vor Mona Lisa.
17:23Und ihre Kleine ist krank.
17:25Genau, Emilia.
17:27Naja, leichtes Fieber auf jeden Fall
17:28und ein bisschen Halsschmerzen.
17:30Nein, die ist tumorweise gerade unterwegs.
17:32Also, wenn du kurz vorbeikommen könntest
17:34und sie dir anschauen.
17:36Ja.
17:38Das wäre toll.
17:40Gut.
17:41Dann bis gleich.
17:42Danke.
17:45So.
17:47In einer halben Stunde kommt der Arzt vorbei
17:49und kümmert sich um dich.
17:50Und wie wäre es,
17:52wenn ich dich jetzt ins Bett bringe?
17:53Dann mache ich dir eine heiße Schokolade
17:55und dann lese ich dir vor,
17:57wo auf der Lust ist.
17:59Gut.
17:59Netter Auftritt.
18:12Schlecht geschlafen?
18:13Du bist ein Schwein.
18:15Bekomme ich eine Erklärung?
18:16Vergiss es.
18:18Dana.
18:20Sag mir doch einfach, was los ist.
18:22Du bist sowas von selbstgefällig.
18:24Da fragst du mich noch.
18:25Deswegen bin ich auch mit so einer klugen
18:26und feinsinnigen Frau wie dir verheiratet.
18:28Klär mich auf.
18:32Ich weiß, dass du mich betrügst.
18:34Mein Gott, das hatten wir doch schon hundertmal.
18:36Wieso glaubst du es diesmal?
18:37Ich glaube es nicht, Oskar.
18:38Ich weiß es.
18:39Genau wie die anderen hundertmal.
18:41Zieh dein Hemd aus.
18:43Warum sollte ich?
18:44Weil dir die Schlampe den ganzen Rücken verkratzt hat.
18:47Oh Gott, ich bin sowas von beschraubt.
18:49Immer lasse ich mich von dir einwickeln.
18:51Es gibt überhaupt keine Werbekampagne.
18:53Du wolltest nur in Ruhe
18:54dich mit dieser Gabriele Lorenz treffen.
18:56Ja, und an der Erderwärmung bin ich auch schuld.
18:58Du wirst ja mal hysterischer.
18:59Geradezu paranoid.
19:00Ich höre mir das nicht länger an.
19:02Oskar.
19:04Oskar, du bleibst jetzt hier.
19:05Oskar, du bleibst jetzt hier.
19:35Ist alles okay mit Ihnen?
19:40Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen.
19:43Mein Mann ist verschwunden.
19:45Wie verschwunden?
19:47Ich habe ihn gestern Abend nicht mehr gesehen.
19:50Er meldet sich nicht
19:51und hat auch sein Handy ausgeschaltet.
19:53Hat der, ich meine,
19:55ist das schon mal vorgekommen?
19:56Nein.
19:57Haben Sie schon seine Freunde
19:58oder Bekannte angerufen?
20:00Keiner weiß was.
20:02Die Polizei nimmt erst nach 48 Stunden
20:04eine vermissten Anzeige auf.
20:06Ich habe alle Krankenhäuser abtelefoniert.
20:08Nichts.
20:09Na, das ist doch aber eine gute Nachricht.
20:12Ich denke, mehr kann man im Moment auch nicht tun.
20:15Wird sich sicher bald melden.
20:16Woher wollen Sie das wissen?
20:19Entschuldigung,
20:19ich wollte nur was Aufmunterndes sagen.
20:22Sparen Sie sich das.
20:23Ihnen wäre es doch ganz recht,
20:24wenn er nicht mehr wiederkommt.
20:25Nein, das stimmt nicht.
20:27Dann werden Sie Betriebsratsvorsitzender.
20:30Ganz ohne Konkurrenz.
20:31Das passt Ihnen doch wunderbar in den Kram.
20:33Ich verstehe Ihre Sorge, aber ich...
20:35Wissen Sie was?
20:36Lassen Sie mich jetzt einfach in Ruhe.
20:38Ich muss jetzt arbeiten.
20:40Und Sie ja wohl auch.
20:51So, Emilia.
20:52Du atmest jetzt mal ganz langsam ein und aus.
20:55Ja, so ist gut.
20:58Ich horch jetzt ein bisschen in dich hinein.
21:00Nein, du musst nicht herkommen, Mone.
21:03Wirklich nicht.
21:03Es ist nichts Ernstes.
21:04Sie hat nur ein kleines bisschen Fieber.
21:06Und außerdem ist Paul gerade hier und untersucht sie.
21:09Ja, natürlich.
21:10Ich melde mich, sobald ich genau das weiß.
21:13Okay, bis dann.
21:13Ciao.
21:15Ja, na, so was.
21:16Ist etwa noch ein kleiner Patient?
21:18Weiß nicht.
21:19Na, dann will ich den mal lieber auch untersuchen, was?
21:24Ui.
21:25Dein kleiner Freund ist auch ein bisschen krank.
21:29Pass mal auf.
21:30Ihr beiden legt euch jetzt hin und schlaft ein bisschen.
21:32Dann geht es euch bald wieder besser, versprochen.
21:33Good night.
21:50Es ist nichts Gravierendes.
21:51Nur ein Grippaler-Infekt.
21:53Die halbe Schule ist krank.
21:54Dann werde ich gleich mal Ihre Mutter beruhigen.
21:56Das war ja der Sinn des Einsatzes, was?
21:57Danke, dass du so schnell hergekommen bist.
22:00Das habe ich gern gemacht.
22:01Guten Morgen, Frau Bund.
22:08Da ringt etwas Besonderes heute.
22:10Guten Morgen, Herr Kastellow.
22:13Nein, nichts.
22:15Alles in Ordnung, Konradia.
22:17Was?
22:18Warum?
22:19Ja, du siehst etwas mitgenommen aus.
22:21Hast du Stress zu Hause?
22:21Ben hat es verschwunden.
22:27Das ist ja merkwürdig.
22:28Weißt du etwas?
22:30Nein, er hat mich gestern Abend angerufen und um einen Sonderurlaub gebeten.
22:32Ich dachte, es geht um eine familiäre Angelegenheit.
22:36In unserer Familie ist alles okay.
22:38Und du hast wirklich keine Ahnung, wo er stecken könnte?
22:39Ja, vielleicht braucht er einfach eine Auszeit, um den Kopf freizubekommen.
22:45Aber ich habe...
22:45Glaub mir, alle Männer haben manchmal das Bedürfnis, einfach alles stehen und liegen zu lassen
22:49und nur das zu tun, was sie gern möchten.
22:51Weißt du was?
22:52Nimm dir den Rest des Tages frei, hm?
22:54Alles wird gut, also glaub mir.
22:56Ja, Frau Hund, wenn es Neuigkeiten an dieser Angelegenheit gibt, lassen Sie es mich bitte wissen.
23:01Danke.
23:09Vorher ist keine Schule, viel schlafen, viel trinken.
23:24Den Rest macht der Körper von allein.
23:25Das ist alles?
23:28Du kannst dir, wenn du magst, auch kleine Zwiebelsäckchen um die Ohren hängen.
23:30Das hilft.
23:31Es stinkt.
23:32Und das steckt in Willen.
23:35Danke nochmal für deine schnelle Hilfe.
23:37Gern.
23:39Ja, dann?
23:39Magst du vielleicht vorher noch einen Kaffee?
23:43Ach, Quatsch, du musst ja bestimmt sofort zu deinen anderen Patienten.
23:46Also ganz vereilig ist es eigentlich nicht.
23:49Abgesehen davon hatte ich heute Morgen nur einen ganz schlechten Kaffee an der Tankstelle.
23:52Na dann, Mona hat köstlichen, verdienlichen Espresso.
23:56Überredet.
23:57Gut, dauert aber einen Moment.
23:58Setz dich doch.
24:04Ähm, Frau, was ich noch sagen wollte.
24:08Ja?
24:09Ich habe doch letztens gesagt, dass ich mich freuen würde, wenn wir mal zusammen was unternehmen.
24:17Essen gehen oder so, als Freunde.
24:18Und ich wollte dir nur sagen, das habe ich ernst gemeint.
24:25Also nur, weil du dich seitdem nicht mehr gemeldet hast.
24:27Ach so.
24:28Das lag an der Grippewelle, die gerade grassiert.
24:32Ganz bestimmt nicht daran, dass ich keine Lust hätte, dich zu sehen.
24:35Dann ist ja gut.
24:38Ich wollte nur, das wollte ich dir einfach nur sagen.
24:41Auf unseren Abschluss und auf unsere zukünftige Zusammenarbeit.
25:01Vielen Dank für Ihr Vertrauen, Frau Lorenz.
25:06Ich bin mir sicher, dass Kastellow-Optik meine Erwartungen nicht enttäuschen wird.
25:09Und sogar übertreffen.
25:12Vorsicht, ihr Herren.
25:13Wenn ein Auftakt so vielversprechend ist, wie lässt sich das noch steigern?
25:16Durch Kontinuität und Qualität.
25:19Frau Lorenz, ich muss mich leider verabschieden.
25:22Aber Sie sind ja in guten Händen.
25:24Aber sicher.
25:25Hat mich sehr gefreut, Herr Kastellow.
25:28Oh, entschuldigen Sie bitte.
25:30Aber es könnte wichtig sein.
25:32Ich schätze die Art unserer Zusammenarbeit sehr.
25:47Wir sollten sie intensivieren.
25:51Ich glaube, ich muss jetzt ins Hotel meine Sachen packen und dann zurück nach Genf.
25:56Moment.
25:56Sendback Photographics hat auch eine Werbekampagne geplant.
26:03Ja.
26:04Aber was interessiert dich das?
26:06Weil Kastellow-Optik ein, sagen wir mal, sehr großes Interesse daran hat,
26:11dass diese Zusammenarbeit auf ganzer Front dann erfolgt wird.
26:14Ja, das haben wir alle.
26:18Wie wäre es, wenn Kastellow-Optik sich an dieser Kampagne beteiligt
26:22und dafür in gewissen Punkten Mitspracherecht bekommt?
26:26Mitspracherecht?
26:27Wie darf ich das verstehen?
26:30Wir verfügen über ausgezeichnete Kontakte zu den besten Agenturen in Europa.
26:36Und wo ist der Hacken?
26:38Es gibt keinen Hacken.
26:40Eher ein Bonbon.
26:43Meine Frau modelt und sie ist wirklich gut.
26:48Ist das so komisch?
26:50Du glaubst im Ernst, dass ich deine eifersüchtige Frau für unsere Kampagne engagieren würde?
26:57Sie ist immer noch ein Profi.
26:59Und warum sollten wir das tun?
27:03Ich denke daran, einen sehr großzügigen finanziellen Beitrag unsererseits.
27:08Ganz unabhängig von meinem persönlichen Engagement in diesem Projekt.
27:14Ich würde es mal überlegen.
27:20Ich würde es mal überlegen.
27:20Du bist nicht in der Schule.
27:32Ich habe mir freigenommen, falls Papa auftaucht.
27:37Ich habe mir auch freigenommen.
27:52Und gibt es was Neues, irgendwas aus der Firma?
27:59Er hat sich gestern Abend bei Ludwig Castell aufgemeldet und sich Sonderurlaub genommen.
28:04Der hat sich Urlaub genommen und uns nichts gesagt?
28:09Niemand weiß, wo er ist.
28:11Warum tut er das?
28:12Das war sicher ein spontaner Entschluss.
28:14Ach ja, er darf das, hm?
28:16Das ist echt das Letzte.
28:18Daran werde ich ihn erinnern, wenn ich das nächste Mal spontan weg will.
28:21Dann wäre doch der Teufel los.
28:23Das ist etwas völlig anderes.
28:25Du willst ihn jetzt wieder in Schutz nehmen?
28:27Wir haben ihn enttäuscht.
28:30Wir haben ihn angelogen wegen deiner Nachhilfe.
28:34Du musstest ja ausgerechnet diesen Lars Lenz als Lehrer haben.
28:37Immer musst du deinen Kopf durchsetzen.
28:38Und deswegen ist es okay, dass Papa sich jetzt so kindisch aufführt?
28:42Und ich habe Karl Lenz den Tipp gegeben wegen der Betriebsratsversammlung.
28:46Das hätten wir alles nicht tun dürfen.
28:48Und wenn er nun überhaupt nicht mehr wiederkommt?
28:50Schön wär's.
28:51Halt den Mund!
28:57Das ist sowas von unfair.
29:00Jetzt sind wir wieder schuld.
29:01Ich natürlich, ist ja klar.
29:04Weißt du was?
29:05Du stehst derartig unter seiner Fuchtel.
29:07Das ist echt krank.
29:08Caro.
29:09Das ist klar.
29:21Finde ich toll, dass du jetzt hier wohnst.
29:23Als ich heute Morgen aufgewacht bin, musste ich selbst erst überlegen.
29:25Ich meine, bis mir klar war, wo ich bin.
29:27Hattest du mir nicht erzählt, dass du gerne mit deinen Eltern wohnst?
29:31Ja, das habe ich auch.
29:32Aber es war einfach zu eng.
29:33Als sie das Haus gekauft haben, war ja nicht geplant, dass ich auch mit einziehe.
29:36Das war alles.
29:38Platzprobleme.
29:40Na komm, wenn wir richtige Freunde sind, kannst du mir ruhig was von dir erzählen.
29:43Mit 27 Jahren kann man doch nicht mehr bei seinen Eltern leben und ihnen auf der Tasche liegen.
29:48Das war ja von Anfang an nur vorübergehend.
29:50Und wenn man erwachsen wird, will man ja auch ein bisschen Privatleben haben, stimmt's?
29:53Was meinst du?
29:56Wie geht es ihr?
29:57Ähm, gut, sie schläft in meinem Zimmer.
29:59Sie müssen sich keine Sorgen machen.
30:01Es ist nur ein grippaler Infekt.
30:02Schön, dass Sie gekommen sind.
30:04Das ist mein Job.
30:05Ja, kann ich irgendwas tun? Medikamente oder so?
30:08Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen was aufschreiben.
30:10Geben Sie es aber nur, wenn es wirklich nötig ist.
30:12Ja, bitte.
30:13Vorsichtshalber.
30:13Ach, zu dumm.
30:20Ich hab mein Rezeptblock vergessen.
30:22Gehst du denn jetzt gleich zurück in die Praxis?
30:25Ja, wieso?
30:26Na, dann komm ich einfach mit und du gibst es mir da.
30:28Super.
30:29Dann könnt ihr euch noch unterhalten, ne?
30:30Ich räume erstmal die Einkaufsbeweg und gehe dann in die Apotheke.
30:33Das kann ich doch auch gleich mitmachen auf dem Rückweg.
30:35Wirklich?
30:35Ach, danke.
30:43Wiedersehen, Frau Bertani.
30:44Ciao.
30:45Bis später.
30:53Dana, jetzt warte doch. Dein Handy war ausgeschaltet.
30:56Weil ich beschäftigt bin.
30:58Bleib stehen und hör zu.
30:59Ich wüsste nicht, warum.
31:01Ich wollte nur sagen, dass dein Modeljob für Sandbag Photographics so gut wie sicher ist.
31:04Ich glaub dir nichts mehr.
31:06Du wüsste spätestens glauben, wenn dein Gesicht dir aus allen Zeitschriften entgegenlächelt.
31:10Dann erklär mir doch mal, wie du Frau Lorenz überzeugen konntest.
31:14Ich hab ihr gesagt, dass du die Beste bist.
31:16Und sie war natürlich spontan überzeugt und begeistert, weil unser Kennenlernen so nett war.
31:21Am Anfang hat sie natürlich gezögert.
31:23Das kann man ja nicht verdenken.
31:24Aber dann hab ich ihr deine alten Fotostrecken gezeigt.
31:27Und als Geschäftsfrau kann sie es sich nicht leisten, nachtragend zu sein.
31:36Sie will das Beste für ihr Geld und das kriegt sie.
31:39Ich würd dir so gern glauben, Oskar.
31:41Das kannst du auch.
31:43Du bist drin.
31:44Das neue Gesicht ihrer Kampagne.
31:47Wirklich?
31:49Ihre Werbeabteilung wird deinen Agenten morgen anrufen.
31:51Danke.
32:01Das hab ich mir so gewünscht.
32:07Ich weiß, dass du da bist.
32:13Conny.
32:14Mach bitte auf.
32:19Conny, lass mich rein, bitte.
32:21Danke, dass du mich reinlässt.
32:29Was willst du?
32:33Karl hat erzählt, dass...
32:35Hast du inzwischen was erfahren?
32:37Wo er ist, hat er angerufen.
32:39Ich dachte, du findest es vielleicht beruhigend, eine Freundin an deiner Seite zu haben.
32:44Freundin?
32:46Ja.
32:47Natürlich nur, wenn du willst, dass ich bleibe.
32:48Eine Freundin hätte mich nicht dazu überredet, zu David Benedikt mitzukommen.
32:56Diese Lesung hat dir doch Spaß gemacht. Außerdem, was hat das damit zu tun?
32:59Viel.
32:59Ich musste Bernhard anlügen.
33:02Er hat mich erwischt und jetzt büße ich dafür.
33:05Dafür und für andere Sachen auch.
33:07Für was denn, um Gottes Willen?
33:09Eine Lüge ist zu anderen gekommen.
33:11Und jetzt ist Bernhard verschwunden.
33:14Conny, du glaubst, du bist schuld daran?
33:17Nur weil wir zusammen zu unserem Lieblingsautor gegangen sind?
33:20Ich weiß, wie du dich fühlst, aber ich bin mir sicher...
33:28Ach ja? Weißt du das?
33:29Na, dann bist du ja zufrieden.
33:31Wieso natürlich nicht?
33:33Weißt du, seit ihr Lenzens hier seid und euch aufspielt, geht bei uns alles schief.
33:38Und wolltest du die Praxis deines Vaters von Anfang an übernehmen?
33:57Nee, das hat sich eher so ergeben.
34:00Aber er hat sich schon darüber gefreut, oder?
34:03Doch, doch, ich denke schon.
34:04Wie viel da so sind, ne?
34:05Und dein Vater hat sich auch gefreut, dass du jetzt in seine Fußstapfen trittst?
34:10Als Feinoptikerin meine ich?
34:12Nein, richtiger Vater hat das nicht mehr erlebt.
34:16Das verstehe ich nicht.
34:18Gudrun und Karl sind nicht meine leiblichen Eltern.
34:20Sie haben Jonas und mich adoptiert,
34:22nachdem meine Mutter verschwunden und mein Vater gestorben ist.
34:25Aber mein leiblicher Vater hatte auch mit Glas zu tun.
34:28Er hat Kristalle geschliffen.
34:32So, ihr beiden. Macht euch einen schönen Tag?
34:35Nee, das ist ein Geschäftstermin, sieht man doch.
34:41Jetzt sehe ich sie auch, ja.
34:44Hallo.
34:45Hallo.
34:46Ich, ähm, sollte dann mal besser zur Apotheke gehen.
34:50Wir sehen uns.
34:50Okay.
34:51Tschüss.
34:52Tschüss.
34:53Tschüss.
34:58Willst du dich unserem Geschäftstermin anschließen?
35:00Nido, ich muss jetzt auch los.
35:01Oh.
35:07Entschuldigt.
35:11Ist Alisa krank?
35:14Nein, die Tochter von Mona Bertani.
35:16Alisa wohnt da jetzt.
35:17Ja, ich weiß. Ich habe sie gestern Abend gesehen.
35:19Ach ja?
35:19Sie hat versucht, unser Foto zu zerreißen.
35:23Was für ein Foto?
35:25Das ist auch gut so.
35:27Eigentlich ist es ja genau das, was ich wollte, als ich zu Alisa gegangen bin, um mir zu sagen,
35:31dass nichts mehr ist zwischen uns.
35:33Verstehe.
35:34Du hast das einzig Richtige getan, Christiane.
35:39Ja, ich weiß.
35:52Guten Appetit.
35:53Danke.
35:57Sag mal, ist alles in Ordnung bei dir?
36:01Ich meine wegen heute Morgen.
36:04Du, es tut mir furchtbar leid.
36:05Ich wollte euch nicht den Tag verderben.
36:07Ich habe völlig überreagiert.
36:08Es kommt nicht wieder vor.
36:11Aber worauf hast du denn überreagiert?
36:14Glaubst du wirklich, Oskar betrügt dich?
36:18War das so eindeutig, ja?
36:21Naja, deine Reaktion...
36:24Ich glaube, jeder am Tisch hat es gemerkt.
36:28Wie peinlich.
36:29Macht ja nichts draus.
36:30Du schluckst deine Gefühle wenigstens nicht.
36:33Und das ist gut.
36:35Danke.
36:38Und glaubst du wirklich, Oskar betrügt dich?
36:40Ach was, das ist nur Gerede.
36:44Ich habe schlecht geschlafen.
36:47Alles wird wieder gut, wenn ich endlich wieder arbeite.
36:50Und ich habe einen neuen Job.
36:52Wirklich?
36:53Wie schön.
36:55Oskar hat mir einen Auftrag vermittelt.
36:57Na siehst du, er denkt an dich und sorgt sich um dich.
37:00Ach, Dana.
37:01In einer Ehe gibt es immer Phasen, in denen man sich voneinander zu entfernen scheint.
37:07Aber die gehen auch wieder vorbei, oder?
37:11Natürlich.
37:11Natürlich.
37:11Oh, ich muss mich beeilen.
37:24Das Flugzeug wartet nicht.
37:26Vielen Dank für dein Entgegenkommen bei der derbe Kampagne.
37:29Wie du schon sagtest, wir haben beide etwas davon.
37:33Apropos.
37:36Ich erstaunlich, wie schnell wir uns über die Summe an nicht fahren.
37:39Tja, wir harmonieren eben in vielen Bereichen.
37:42In der Tat, das tun wir ja.
37:45Erstaunlich, auch wie schnell du diese Summe locker machen konntest.
37:49Aber das ist wohl der Vorteil bei Familienunternehmen.
37:53Unkonventionelle Finanzierungsmöglichkeiten.
37:56Flexible Buchführung ist die Grundlage moderner Unternehmensführung.
38:00Ich verstehe.
38:01Eine Extrakasse für Werbekostenzuschüsse?
38:05Unter anderem.
38:07Auf Wiedersehen, Herr Castillo.
38:09Guten Flug.
38:30Alisa, warte mal.
38:31Warum?
38:34Hast du Lust, heute Abend was essen zu gehen?
38:36Gerne.
38:36Das ging aber schnell.
38:39Ich möchte nicht, dass du denkst, das mit der Grippewelle wäre eine Ausrede.
38:41Das habe ich sowieso nicht geglaubt.
38:43Wann wollen wir uns denn treffen?
38:46Ich könnte ein bisschen Frühschluss machen.
38:48Dann können wir noch eine Fahrt ins Grüne machen.
38:49Gerne.
38:50Ich kenne die Umgebung von Schoenroda noch gar nicht so richtig.
38:55Weißt du was?
38:57Wir können doch bei der Gelegenheit deine Endküken angucken.
38:59Ich bin zwar kein Tierarzt, aber ich sollte mir die Kleinen mal anschauen, bevor du sie auswilderst.
39:08Alisa?
39:08Paul, mir ist gerade eingefallen.
39:13Ich glaube, das ist doch nicht so eine gute Idee.
39:16Also eigentlich habe ich heute Nachmittag gar keine Zeit.
39:18Und heute Abend zum Essen?
39:22Heute Abend?
39:23Das müsste klappen, denke ich.
39:27Okay, schon verstanden.
39:28Was hast du verstanden?
39:30Dass ich mir Illusionen gemacht habe.
39:33Was meinst du?
39:33Na ja, ich dachte...
39:40Du bist immer noch in Christian verliebt, stimmt's?
39:52Dann hast du ja nicht einen Abbruch.
39:54Ich hoffe, das passiert, bevor du nur noch in Umstandszelte beißt.
39:56Glaub mir, ich habe nicht vor, ein Kuckuckskind mit in meine Ehe zu nehmen.
39:59Wenn man dem anderen nicht mehr trauen kann, dann ist man alleine vielleicht besser dran.
40:02Du hast doch gar nichts getan.
40:04Wir beide können uns nicht mehr treffen.
40:05In Zukunft heizen wir mit Schweinemist und die Schleifmaschinen werden von Eseln angetrieben.
40:09Diese Anlagen haben eine wesentlich höhere Produktionsgeschwindigkeit.
40:12Paul ist in dich verliebt, du bist in Christian verliebt, Christian heiratet Ellen.
40:15Das Leben geht weiter.
40:16Und auch du wirst glücklich sein.
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