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  • vor 3 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was bisher geschah
00:02Attenzione!
00:06Siehst du? Als ob ich gar nicht existiere.
00:10Flirte mit deiner anderen.
00:11Wie wär's denn mit der da hinten?
00:13Nein, das tue ich ganz sicher nicht.
00:15Soll ich vielleicht mal mit Mona reden?
00:19Egal ob es nun Boni geben wird oder nicht, zu deinem Schaden soll die Umstellung nicht sein.
00:24Ich kann mich also auf dich verlassen?
00:25Lenz hat die Wahl so gut wie verloren.
00:27Mir fehlt nur noch eine Stimme.
00:29Für die Firma wäre es wichtig, dass ich der neue Vorsitzende des Betriebsrats werde.
00:34Und ihre Stimme ist die entscheidende.
00:36Wer ist für Herrn Lenz?
00:40Und wer stimmt für Herrn Hund?
00:44Rosi.
00:45Und für wen stimmst du?
00:49Jedenfalls wusste dein Großvater, wo es schön ist.
00:52Ich glaube, hier könnte ich es auch aushalten.
00:55Ich weiß gar nicht, ob er hier gelebt hat.
00:56Wozu brauchst du ja die Hütte denn sonst?
01:22Ich habe mich in dich verliebt.
01:23Ich weiß gar nicht, ob ich gerade ein bisschen.
01:26Ich weiß gar nicht, ob es nicht.
01:26Also, ich weiß gar nicht.
01:27Aber ich sehe gar nicht.
01:27Ich weiß gar nicht, wie einfach das came.
01:29Untertitelung. BR 2018
01:59Alisa, ich...
02:09Oh Gott, habe ich das wirklich gerade gesagt?
02:11Kannst du nicht einmal die Klappe halten, Anissa Lenz?
02:15Ich...
02:16Das kam wirklich gerade sehr plötzlich.
02:17Plötzlich.
02:18Ja, irgendwie schon.
02:22Alisa, die Sache mit uns...
02:23Okay, tut mir leid.
02:24Tut mir leid, tut mir leid, tut mir leid.
02:25Ich wollte dir wirklich keinen Druck machen.
02:28Ich hätte allerdings auch nichts dagegen, wenn du mir jetzt um den Hals fallen würdest.
02:32Nein, nein, nein.
02:33Darum geht's doch gar nicht.
02:34Ich wollte was klarstellen.
02:37Okay.
02:38Also, was ich eigentlich sagen wollte, auch wenn man das jetzt vielleicht nicht so gemerkt hat, ist...
02:45Du hast gesagt, du brauchst Zeit.
02:47Und das akzeptiere ich.
02:48Und das andere, keine Ahnung, das ist einfach so mitgerutscht.
02:55Das musste einfach raus.
02:58So bin ich nun mal.
03:00Sonst wäre ich geplatzt.
03:04Also, ich geh dann besser an.
03:06Ja.
03:07Ja.
03:07Musik
03:35Rosi, Stimmenthaltungen sind nicht zulässig. Du musst dich entscheiden. Für wen stimmst du?
03:42Also ich stimme für Herrn Hund.
03:45Drei Stimmen gegen zwei. Somit ist der Hund beim Mehrheitsbeschluss zum neuen Betriebsrat gewählt.
03:51Vielen Dank, ich nehme die Wahl an.
03:53Herzlichen Glückwunsch.
03:55Herr Lenz, nichts für den Hund.
04:03Vielen Dank, Frau Laubinger.
04:05Aber ich habe auch nichts anderes von Ihnen erwartet.
04:07Auf gute Zusammenarbeit.
04:10Ihr Vertrauen ist bei mir am besten in Händen.
04:13Als neuer Vorsitzender des Betriebsrats werde ich mein Bestes tun, uns bei der Geschäftsführung zu vertreten.
04:18Fragt sich nur, wen Sie da wirklich vertreten.
04:20Vor allem jetzt, wo das Mehrschichtensystem mit Bonuszahlungen eingeführt werden soll.
04:25Wissen Sie, welche Stelle ich heute Morgen bei Ihrem Gespräch mit Oskar Kastelhoff leider verpasst habe?
04:29Wie viel er Ihnen dafür zahlt, dass Sie seine Interessen gegenüber der Überlegschaft durchsetzen.
04:35Wissen Sie, was Sie jeder denken, bei dem Sie dieses Märchen auftischen?
04:38Dass Sie ein ganz schlechter Verlierer sind.
04:40Tut mir leid, Herr Lenz, aber ich muss jetzt an die Arbeit.
04:48Ja, genießen Sie es, Frau Laubinger.
04:50Mit Kollegen Hunds Unterstützung steht in Umstrukturierungen jetzt nichts mehr im Weg.
04:53Er weiß, ob wir nächstes Jahr noch Jobs haben.
04:55Das ist doch alles noch nicht geklärt.
04:56Doch, doch. Sie haben es entschieden mit Ihrer Stimme.
04:59Und das, obwohl Sie vom Kollegen Hund nie überzeugt waren.
05:02Ich verstehe das einfach nicht.
05:03Herr Lenz, die Wahl ist gelaufen.
05:05Herr Lenz, die Wahl ist gelaufen.
05:35Ellen? Bist du da?
05:44Gott sei Dank.
05:45Ich habe mir schon Sorgen gemacht.
05:47Wolltest du uns am See nicht was Warmes zu trinken holen?
05:51Ja, entschuldige.
05:53Aber ich war nach unserem Umwelteinsatz total durchgefroren.
05:57Dann hast du nicht angerufen.
05:59Du, das wollte ich.
06:00Und dann kam auf einmal noch ein Anruf aus der Firma.
06:03Und darüber habe ich es einfach vergessen.
06:06Reicht du mir mal bitte das Handtuch?
06:12Es ist nett von dir, dass du zum See gekommen bist.
06:17Ich weiß, dass du schätzt.
06:17Ich möchte doch wissen, womit du dich beschäftigst.
06:24Und was dir wichtig ist.
06:27Die Qualität des Wasserstens ist wirklich extrem schlecht.
06:30Und ich habe die Befürchtung, dass die Firma dafür verantwortlich ist.
06:33Christian, du kümmerst dich darum.
06:35Mehr kannst du nicht tun.
06:36Das hätte viel früher passieren müssen.
06:38Du hast doch die Algen gesehen.
06:40Och je, erinnere mich bloß nicht daran.
06:42Ich glaube, die einzige Form, in der ich Algen zukünftig sehen will,
06:44ist geröstet und zu Sushi verarbeitet.
06:48Es wäre kein besonders gelungener Nachmittag für dich, oder?
06:54Der Tag ist noch nicht zu Ende.
06:56Du könntest das Ruder ja nochmal rumreißen und mich zum Essen einladen.
07:00Ich muss noch arbeiten.
07:02Hier, Bella.
07:03Deine Nabelschnur.
07:04Du bist ein Schatz.
07:05Schläft sie endlich?
07:06Ja, tief und fest.
07:09Und du?
07:10Neues an der Liebesfront?
07:13Mona, ich bin so ein Idiot.
07:17Ja, weiß ich.
07:19Warum genau?
07:20Ich habe es getan.
07:22Wie?
07:23Wieder?
07:24Ja, habt nochmal.
07:25Kein Quatsch.
07:26Moment mal.
07:27Soll das heißen, du hattest Sex?
07:28Jetzt krieg dich wieder ein, Jonas.
07:30Ich bin volljährig.
07:31Ich meine, ich habe es gesagt.
07:32Was?
07:33Und er war nicht mal dabei?
07:35Das ist so schmutzig.
07:36Hast du nicht irgendwas in der Küche zu tun?
07:38Allora, nochmal.
07:40Was genau hast du ihm gesagt?
07:43Dass ich mich in ihn verliebt habe.
07:46Verstehe.
07:47Du wolltest ihm Zeit geben, eine Entscheidung zu treffen.
07:50Und jetzt?
07:51Ja, jetzt denkt er bestimmt, ich bin eine durchgeknallte Psychopathin, die nach einer Nacht geheiratet werden will und die Kinderzimmer plant.
07:58Ach, Quatsch.
07:59Du warst nicht dabei, Mona.
08:00Ich habe irgendwas von Brautkleidern gefaselt und frag mich nicht.
08:05Ich erinnere mich nicht mehr so genau daran.
08:07Und jetzt glaubst du, du hast es total vergeigt?
08:09Ja.
08:09Nein.
08:10Ich sag mal so, über den Zeitpunkt, da könnte man diskutieren.
08:15Der war so mäßig günstig.
08:17Aber?
08:19Aber ich bin in Christian verliebt.
08:23Und dazu stehe ich auch.
08:27Und deine Gefühle muss man rauslassen, sonst...
08:29Sonst kriegt man Ulchiri.
08:31Magengeschwüre.
08:32So.
08:33Runter damit.
08:43Ah ja.
08:44Und morgen ist ein neuer Tag, an dem ich mich schön hübsch auf mein Leben konzentrieren werde.
08:51Doch.
08:52Werde ich.
08:52Ach, ich bin mir sicher, dass du alles richtig gemacht hast.
08:56Ich meine, was gibt es Schöneres als deine Liebserklärung?
08:58Gewinn, Kerzen, gutes Essen.
09:01Naja, wir hatten Algen am See.
09:04Verstehe.
09:05Da würde ich mir an deiner Stelle auch Sorgen machen.
09:10Oh Mann.
09:13Mona.
09:14Hol doch mal ein paar Gläser.
09:24Ja.
09:26Caro, kommst du mal runter?
09:27Ich hab was zu feiern.
09:35Das reicht ja noch nicht mal für ein Glas.
09:37Du kannst dich ruhig mal ein bisschen freuen.
09:40Ich bin jetzt Vorsitzender des Betriebsrats bei Castellof Optik.
09:42Das ist doch was.
09:43Ja, das muss ich aber auch sagen.
09:45Jetzt freu dich mal, Caro.
09:47Super, Papa.
09:47Herzlichen Glückwunsch.
09:49Dann feiert ihr beiden mal schön.
09:50Wo willst du denn hin?
09:54Zu Tamara.
09:57Tschüss.
10:04Na dann.
10:05Auf dich.
10:07Ich bin richtig stolz.
10:14Ja, Hund?
10:16Wer ist da?
10:17Fasching?
10:19Das kann nicht sein.
10:21Irgendwas mit Karneval in Rio.
10:22Da hat sich wohl jemand verwählt.
10:25Und?
10:26Geht es um die Reise nach Brasilien?
10:29Genau.
10:30Zwei Wochen Rio inklusive Hotel.
10:31Richtig.
10:33Danke.
10:34Auf Wiederhören.
10:37Wir fahren nach Rio de Janeiro?
10:39Ach, Bella, das ist...
10:41Ich wollte ja nie was sagen, aber...
10:43Aber jedes Jahr ein neuer Campingplatz, weil die Hotels zu teuer sind.
10:46Und zum Duschen muss man immer quer über den Platz.
10:48Und wenn es draußen regnet, ist alles nass und eklig.
10:50Und jetzt...
10:51Und dann gleich Rio.
10:52Der Urlaub ist nicht für uns.
10:55Der ist für Frau Laubinger.
10:57Was?
10:57Ja, die Reise ist ein Bonus für ihre Stimme bei der Wahl.
11:00Und du hast ihre Stimme gekauft?
11:02Von unserem Geld?
11:04Ja, die Rechnung geht natürlich an Oskar Kastelhoff.
11:06Er hat am meisten davon, dass ich jetzt bei den Arbeitern das Sagen hab.
11:09Ja, aber dann hast du ja gar nicht wirklich gewonnen.
11:13Dann war das alles Betrug.
11:15Ich bin jetzt Vorsitzender und nur das zählt.
11:17Und anstatt hier rumzumeckern, freu dich lieber.
11:19Ja, der ist ja gar nicht.
11:20Ja, die Reise ist.
11:21Ja, der ist ja gar nicht.
11:22Ja, der ist ja gar nicht.
11:23Ja.
11:23Ja.
11:24Ja, der ist ja gar nicht.
11:25Untertitelung. BR 2018
11:55Der Hund hat Frau Laubinger Stimme gekauft? Bist du sicher?
12:01Frau Laubinger vertraut Hund normalerweise nicht von der Wand bis zur Tapete.
12:04Und daraus hat sie auch noch nie ein Hehl gemacht.
12:07Nein, jetzt guck dir das an.
12:09Wer es nötig hat.
12:11Und was machen wir jetzt wegen Frau Laubinger?
12:13Ich habe keine Beweise. Was kann ich da machen?
12:15Nochmal mit ihr reden.
12:18Die war jetzt gelaufen.
12:20Vielleicht müssen wir wirklich erstmal abwarten, was passiert. Bis nachdem.
12:23Ich arbeite auch hier. Und Frau Laubinger vertritt mich mit ihrer Stimme.
12:27Die knöpfe ich mir jetzt vor und frage sie, wieso sie sich für einen Hund entschieden hat.
12:33Guten Morgen, Frau Hund. Ich möchte gerne Frau Laubinger sprechen. Ist sie da?
12:37Äh, worum geht's denn?
12:38Das würde ich ihr gerne selbst sagen.
12:41Frau Laubinger ist nicht im Haus.
12:43Oh, ist sie krank?
12:44Sie hat Urlaub. Zwei Wochen Brasilien.
12:47Ach. Davon wusste ich nichts. War auch sehr kurzfristig.
12:51Sie entschuldigen mich?
12:53Kastell auf Optik. Mein Name ist Cornelia Rund. Was kann ich das?
12:55Der Überstundennachweis wird von den Mitarbeitern eigenverantwortlich und unter Berücksichtigung betrieblicher Sonderregelungen
13:03sowie üblicher kalendarischer Spezifika erstellt, wobei sich die Regulierung der über die Überstunden hinausgehenden Bonuszahlungen
13:12ausschließlich an eben dem durch die Mehrarbeit erwirtschafteten Überschuss ermisst,
13:17der dann erreicht ist, wenn beides prozentual konform geht.
13:21Kein Mensch außer uns wird das verstehen.
13:25Zwei reichen doch.
13:28Das heißt im Klartext, dass niemand einen Bonus erhält.
13:30Außer den Kastellows.
13:32Seit wann betrügen die ihre Mitarbeiter?
13:34Ich betrüge niemanden. Ich zahle nur nicht mehr als nötig.
13:36Was übrig bleibt, geht auf die Familie.
13:42Gut. Von mir aus.
13:46Mir ist nur nicht klar, wie du das beim Betriebsrat durchkriegen willst.
13:49Und soviel ich weiß, haben die gerade einen neuen Vorsitzenden.
13:51Und zwar im richtigen.
13:55Was ist denn los mit dir?
13:58Hast du auf dem falschen Fuß aufgestanden?
14:01Oder macht der es, weil unser Nachwuchs zu schaffen?
14:05Deine Beteiligung an dieser Schwangerschaft beläuft sich auf ziemlich genau fünf Minuten.
14:13Und damit ist das Thema jetzt beendet.
14:15Ich wünschte mir, du hättest nur fünf Minuten gebracht, um diese Angelegenheit wieder aus der Welt zu schaffen.
14:19Wie schon gesagt, Oskar, sobald meine Blutwerte wieder stabil sind, gehe ich in die Klinik.
14:25Und damit ist das Thema beendet.
14:27Das ist ja auch von deinem Interesse.
14:29Bald kannst du deine Schwangerschaft nämlich nicht mehr für Christian verbergen.
14:32Ich habe im Moment wirklich andere Probleme.
14:34Ärger im Paradies?
14:35Ich wüsste nicht, was dich das anginge.
14:39Ich will einfach nur in Ruhe arbeiten.
14:42Aber das ist schwierig, wenn Christian mir mit seinen Nachhaltigkeitstheorien ständig auf die Nerven geht.
14:48Das Wohl der Firma liegt ihm eben sehr am Herzen.
14:51Hm?
14:51Das ist an einer ganz bestimmten Arbeiterin ganz besonders, wenn ich mich recht erinnere.
15:00Oskar, auch wenn das für dich nur schwer nachvollziehbar ist, weil du deine Frau ständig betrügst.
15:05Hm?
15:06Das gilt nicht für alle Männer.
15:08Ach ja.
15:09Christian hat ja sogar einen Kuss gebeichtet, der liebe Kleine.
15:12Hoffen wir, dass er nicht auch irgendwann sein Herz für die kleine Schleiferin entdeckt.
15:15Dazu wird es nicht kommen.
15:18Denn wie du weißt, bekomme ich meistens, was ich will.
15:29Wie könnte ich das jemals vergessen?
15:34Guten Morgen, Mona. Rate mal, was ich für dich habe.
15:38Hey, Kanto Cini.
15:39Fertig.
15:40Wenn ich rechne, brennen bei mir höchstens zwei von zehn Lampen.
15:43Und wenn man mich unterbricht, dann gehen die auch noch aus.
15:44Tja, das liegt in der Ausbildung der Gehirnhälften.
15:47Na, da spricht der Experte.
15:49Bei Jungs ist das Rechenzentrum einfach stärker ausgeprägt.
15:51Sonst wärt ihr auch nicht in der Lage, die Ergebnisse der Bundesliga zu entschlüsseln.
15:56Ah, danke.
15:59Erwartest du Mahnungen?
16:01Schlimmer. Briefe von meiner Mutter.
16:04Ach, Robert.
16:06Ja, komm doch rein.
16:09Mona, ich weiß, ihr habt eigentlich nicht auf, aber ich hab mich gefragt, ob ich doch einen Kaffee haben könnte.
16:15Oder bringt das deine Inventur durcheinander?
16:17Umgekehrt, die Inventur bringt nicht durcheinander.
16:19Ich mach dir einen Kaffee.
16:20Danke, ich muss gleich zum Großmarkt.
16:24Was ist denn das?
16:25Ein Stammgast lädt dich zu einer romantischen Überraschung heute Mittag ein.
16:32Na, das klingt doch vielversprechend.
16:34Vielversprechend, das glaubst du doch wohl selbst nicht.
16:36Ein Blind Date.
16:37Ich mein, wie bucklig muss man sein, wenn das der einzige Weg ist, um an ein Date zu kommen?
16:42Woher willst du das denn wissen?
16:43Vielleicht ist er ja groß und attraktiv.
16:46Und dunkelhaarig mit feurigen Augen.
16:48Aua.
16:48Was?
16:51Ach, schon gut.
16:52Sieh doch einfach zu, dass du pünktlich vom Großmarkt wieder da bist.
16:55Vielleicht hat er ja in Wirklichkeit auch dich gemeint.
16:57Da steht kein Name drauf.
16:59Nee, nee.
17:00Das ist schon für dich.
17:01Glaub mir mal.
17:01Wie ist die Stimmung an der Basis?
17:19Die Leute sind besorgt.
17:21Sie fragen sich, ob das neue Arbeitssystem wirklich eingeführt wird.
17:25Ohne den Betriebsrat können wir solche Entscheidungen gar nicht treffen.
17:28Tut mir übrigens leid, dass dein Vater nicht Vorsitzender geworden ist.
17:31Was rede ich denn bloß dauernd über die Firma?
17:34Klar ist die wichtig, aber ich würde im Moment viel lieber wissen, ob du mich für komplett gaga hältst.
17:40Und du?
17:41Was?
17:42Bedauerst du es nicht, dass dein Vater die Wahl nicht gewonnen hat?
17:45Doch, und wie.
17:46Er nimmt die Sorgen der Arbeiter sehr ernst.
17:49Und Herr Rohn tut das nicht?
17:51Ehrlich gesagt glaube ich, dass mit ihm die Pläne deines Onkels nur noch abgenickt werden.
17:58Aber der Betriebsrat hat ihm was sein Vertrauen ausgesprochen.
18:01Ja.
18:02Fragt sich nur, was sie dafür bekommen haben.
18:04Frau Laubinger hat für ihren Hund gestimmt, obwohl sie nichts von ihm hält.
18:08Und jetzt ist sie zwei Wochen in Brasilien.
18:14Gut.
18:14Ich höre mich mal auf, ja.
18:18Da bist du ja, Schatz.
18:22Hallo, Frau Lenz.
18:24Gut, dass ich dich sehe.
18:25Heute Mittag ist die Anprobe für die Hochzeit.
18:28Keine Sorge, ich bin pönchlich.
18:30Ich weiß doch, dass ich mich auf dich verlassen kann, hm?
18:33Entschuldige, ich muss doch was mit Ostkarte sprechen.
18:35Was ist der Eindruck, Herr Hund?
18:43Da steht die Belegschaft bei den geplanten Änderungen hinter uns.
18:46Selbstverständlich, Herr Direktor.
18:48Haben Sie aber nicht mit allen gesprochen, Herr Hund.
18:50Entschuldige die Verspätung.
18:52Was meinst du bitte?
18:53Es gibt beunruhigte Stimmen unter den Angestellten.
18:56Ich habe gerade mit einigen gesprochen.
19:00Dann hättest du ihnen erklären sollen, dass die Umstellung für sie alle Vorteile bringt.
19:03Und vor allem mehr Geld.
19:04Bisher war es mir nur leider nicht möglich, durch das neue Bodensystem durchzusteigen.
19:07Tja, so ein BWL-Studium ist auch nicht mehr das, was mal war.
19:11Also, Oskar, bitte, ja, bitte.
19:13Oskar, bieten wir für ihre Konditionen?
19:15Natürlich tun wir das, Ludwig.
19:18Schauen wir auf unsere Tarifverträge.
19:19Unsere Mitarbeiter arbeiten nach wie vor zu unseren Konditionen.
19:22Die Zeitarbeiter.
19:23Zu ihr.
19:25Mit anderen Worten, wir schaffen ein Zweiklassensystem.
19:28Können wir mal versuchen, einen Tag lang nicht die Welt zu retten, sondern einfach wirtschaftlich zu arbeiten?
19:33Ja, das können wir. Aber auch ohne unsere Mitarbeiter auszubeuten.
19:37Herr Hund, ist Ihnen denn klar, wie das mit diesem neuen Bonussystem laufen soll?
19:42Ja, ja, ja, ja.
19:45Dann können Sie mir doch sicherlich erklären, wie höhere Arbeitszeiten in der Woche mit Überstunden und Boni entlohnt werden.
19:50Also, Christian, was soll das denn hier, bitte?
19:56Ich will nur sicher gehen, dass unsere Mitarbeiter wissen, worauf sie sich einlassen.
20:00Das tun wir. Wir wollen das Mehrschichtensystem.
20:03Mehr Verdienst durch mehr Arbeit. Das können wir alle gut gebrauchen.
20:07Herr Hund, eine Frage noch. Stimmt es, dass Frau Laubinger heute nach Brasilien geflogen ist?
20:14Was soll das? Die Frau hat meines Wissens nach lange Urlaub beantragt.
20:18Also, es reicht jetzt. Wir müssen das Produktionsvolumen steigern oder uns aus dem Semping- und Thielen-Geschäft zurückziehen.
20:26Oskar und ich sind für das neue Bonussystem. Der Betriebsrat steht hinter uns. Ich denke, wir haben eine Entscheidung.
20:31Das ist doch wohl nicht dein Ernst.
20:32Allerdings ist es das.
20:33Rosi Laubinger hat schon lange auf einen Urlaub in Brasilien gespart. Sie hat sogar angefangen, in ihrer Freizeit Portugiesisch zu lernen.
20:46Na, hat sich ja offensichtlich gelohnt.
20:49Vor ein paar Tagen erst, da hat sie mir erzählt, dass sie ihre Reisekasse für eine neue Waschmaschine plündern musste.
20:54War sie sehr enttäuscht.
20:56Na, da kann sie wenigstens gleich ihre Klamotten waschen, wenn sie nach Hause kommt. Wie praktisch.
20:59Papa, noch ist die Einführung des Mehrschichtsystems und der Bonuszahlung ja nicht entschieden.
21:06Weißt du vielleicht mehr als dein Vater?
21:09Ich hab mit Christian Kastelhoff gesprochen und er wollte sich nochmal für die Belegschaft einsetzen.
21:29Ah, Herr Hund.
21:32Kommt jetzt der große Moment, wo Sie sich der Belegschaft erzählen, dass Sie unsere Interessen für einen Bonus von Oskar Kastelhoff verkauft haben?
21:38Im Gegensatz zu Ihnen fühle ich mich dem Betrieb, für den ich arbeite, verpflichtet.
21:41Ja, nur leider nicht den Mitarbeitern, die Sie gewählt haben. Mit Ausnahme von Frau Laubinger natürlich.
21:46Sie sollten vorsichtig sein, solche Verlaubnungen zu verbreiten.
21:49Ja, das bin ich auch.
21:51Darum sage ich einfach die Wahrheit.
21:52Und haben Sie auch irgendwelche Beweise für Ihre Wahrheit?
21:56Warten wir doch einfach, bis Frau Laubinger aus dem Urlaub zurück ist.
22:00Hm.
22:01In der Zwischenzeit können Sie sich ja schon mal mit Ihren zukünftigen Arbeitszeiten beschäftigen.
22:05Dieser Entwurf wurde von der Geschäftsleitung sehr begrüßt.
22:09Genießen Sie mal Ihre Freizeit.
22:11Sie werden nur noch wenig Möglichkeit haben, Ihren Pausenraum rumzulungern.
22:19Verstehst du da irgendwas?
22:22Vielen Dank.
22:32Bitte schön.
22:33Ah, Moment.
22:35Das ist für Sie.
22:35Ah, vielen Dank.
22:45Besucht heute eigentlich niemand mehr Geschäfte?
22:48Ludwig, das wäre in diesem Fall etwas schwierig gewesen.
22:51Die seiner Schuhe aus Mailand.
22:52Oh.
22:54Also der Farbe nach Zürich, brauchst du sie für einen ganz besonderen Anlass.
22:59Meine Mutter hat ihre Brautschuhe ja noch mit selbst gesammelten Pfennigen bezahlt.
23:02Und heute bestellt man sie einfach im Internet.
23:04So ändern sich die Zeiten.
23:06Ja.
23:08Du musst eine wunderschöne Braut sein, Ellen.
23:11Christian sollte sich wirklich glücklich schätzen.
23:13Danke, Ludwig.
23:16Aber irgendwie habe ich das Gefühl, da kommt jetzt noch was.
23:21Dein Gefühl täuscht dich nicht.
23:22Ich habe eine Bitte.
23:22Ja, es geht um die Firma.
23:26Genauer gesagt um die geplanten Umstrukturierung.
23:29Ja, Oscar hat mir gerade die Verträge vorgelegt, wie der Belegschaft die neuen Arbeitszeiten vergütet werden soll.
23:33Christian hält nichts von dieser Umstellung.
23:35Und leider ist der wirtschaftlichen Argumenten im Moment auch nicht sehr zugänglich.
23:38Ich weiß, ich kenne seine Einstellung.
23:41Ellen, bitte, bitte rede noch einmal mit ihm, ja.
23:44Auf dich hat er doch immer gehört.
23:47Das wäre wirklich sehr hilfreich.
23:49Ich meine, Kastell of Optik ist ein Familienunternehmen und es geht auch um eure Zukunft.
23:54Mhm.
24:08Perfekt.
24:23Robert?
24:40Hallo, Jonas.
24:41Du, ich wollte fragen, wann ich denn da sein soll.
24:43Keine Frage.
24:44Mona ist noch beim Großmarkt.
24:45Die braucht ja immer Ewigkeiten.
24:46Das ist ja ganz gut.
24:48Ich muss noch einen Tisch ausliefern und umgezogen bin ich auch noch nicht.
24:51Kein Problem.
24:52Es ist alles vorbereitet.
24:53Du wirst begeistert sein.
24:55Ja, Mona, hoffentlich auch.
24:57Robert, du kannst dich auf mich verlassen.
24:59Bei einem romantischen Candlelight-Essen schmilzt jede Frau dahin.
25:02Ja, aber Mona ist nicht wie jede Frau.
25:05Sie ist was Besonderes.
25:06Ja, klar, das weiß ich.
25:07Aber sie steht auf Romantik.
25:08Das hat sie gestern ja ganz klar gemacht.
25:10Ja, aber als sie die Postkarte gesehen hatte, sah sie nicht so begeistert aus.
25:14Nein, weil sie schon ihre Einkaufsliste im Kopf hatte.
25:17Aber Frauen lieben Überraschungen.
25:19Vertrauen mir doch einfach.
25:20Ja.
25:21Soll ich vielleicht noch eine Kleinigkeit mitbringen?
25:25Schlepp hier bloß keine rostige Eieruhr an, ja?
25:27Nein, ich dachte, wir wollen Blumen.
25:30Oder ist das zu eindeutig?
25:32Robert, du willst Mona deine Liebe gestehen.
25:34Ein kleines bisschen eindeutig ist da ja wohl nicht verkehrt, oder?
25:38Ja, ist nicht meine Stärke.
25:40Ja, ich weiß.
25:42Deswegen hast du ja auch mich.
25:44Und glaub mir, bald brennen hier nicht nur die Kerzen, sondern auch die Luft.
25:48Vor Amore.
25:50Amore.
25:52Amore.
25:52Was machst du denn schon hier?
26:04Mein Gemüsehändler war heute nicht da und deswegen bin ich jetzt schon zurück.
26:08Und wie es aussieht, wurde ich auch schon erwartet.
26:10Störe ich?
26:28Natürlich nicht.
26:29Komm rein.
26:30Ich habe gerade mit Ludwig gesprochen.
26:41Tut mir leid, dass du überstimmt wurdest.
26:43Ja, das ist in erster Linie hart für die Belegschaft.
26:46Die neuen Arbeitszeiten sind eine Riesenbelastung.
26:48Für alle hier.
26:49Aber es ist auch eine Möglichkeit, sein Einkommen aufzubessern.
26:51Und das muss man auch als Chance sehen.
26:53Nachtschichten schlauchen.
26:55Die Leute brauchen ihr Wochenende.
26:56Ganz abgesehen von der zusätzlichen Umweltbelastung.
26:58Ja, du hast recht.
26:59Aber wir brauchen auch die Aufträge von T-Land und Sandbag Photographics.
27:03Aber nicht um jeden Preis.
27:05Christian, Castell of Optic hat die Obergrenze für den zulässigen Schadstoffausstoß noch lange nicht erreicht.
27:11Und genau das war bis jetzt unser Aushängeschild.
27:14Wir haben nicht nur Geld zu verlieren, sondern auch einen Ruf.
27:17Das stimmt.
27:18Und wirklich, Christian, ich finde es großartig, dass du so engagiert bist.
27:22Aber die Verantwortung für eine solche Firma zu übernehmen, heißt auch unbequeme Entscheidungen zu treffen.
27:27Ich habe auch Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber.
27:30Und die nehme ich sehr ernst.
27:37Irgendwann muss man Entscheidungen treffen, Christian.
27:41Und dann ist es besser zu wissen, auf welcher Seite man steht.
27:43Robert, wo steckst du denn?
28:02Man, Mona ist früher zurückgekommen.
28:04Ich versuche sie hinzuhalten, aber...
28:07Mann, gib einfach Gas, okay?
28:08Ganz schön mutig, einer Italienerin Pasta zu servieren.
28:20Ähm, ja, das ist ja auch eigentlich überhaupt geil.
28:22Die riechen aber wirklich gut.
28:26Wollen wir vielleicht noch ein bisschen warten?
28:29Worauf denn?
28:31Mona, das ist ein Missverständnis.
28:33Ich wollte dich gar nicht angraben.
28:34Hm, schon klar, du wolltest Strom sparen.
28:38Ja, ich weiß ja, wie das aussieht.
28:41Aber...
28:41Ah, ich hab's.
28:42Du hast mal wieder ein krummes Ding gedreht und traust dich nicht, es mir zu sagen.
28:47Also was ist jetzt?
28:48Bekomme ich was zu essen?
28:49Oder willst du dabei zusehen, wie ich entkräftet vom Stuhl kippe?
29:00Salute.
29:02Salute?
29:02Also gut.
29:10Erzähl mir was von dir.
29:12Wie war dein erstes Date?
29:15Ich war 15, er hieß Paolo.
29:17Erst wurde ich in einen schrecklichen Kinofilm geschleppt und in der letzten Reihe feucht abgeknutscht.
29:22Und dann hatte sein Roller auf dem rückwickenden Platten.
29:26Ja, aber die Dinger haben doch eine Satzlart.
29:28Ja, das nutzte aber nichts, weil Paolo hatte vom Reifeln wechseln genauso viel Ahnung wie vom Knuschen.
29:35Ah, un attimo.
29:36Wer hätte das gedacht?
29:45Du?
29:46Ein Sinn für Romantik?
29:48Wenn ich inspiriert werde.
30:02Du willst los?
30:04Ja, nur ein kurzer Termin zu Hause.
30:06Anprobe des Hochzeitsanzugs.
30:08Schön, dass du dich eigentlich mit den wirklich wichtigen Dingen in deinem Leben beschäftigst, Christian.
30:11Dazu zählt für mich auch alles, was zur Firma gehört. Und da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, Oskar.
30:16Ich denke schon.
30:18Ludwig und ich sind uns einig.
30:21Du bist überstimmt.
30:24Zeitarbeiter.
30:26Wann ist dir eigentlich diese grandiose Idee gekommen?
30:29Du bist doch derjenige, der ständig die längeren Arbeitszeiten thematisiert.
30:32Sollen unsere Leute rund um die Uhren den Maschinen stehen?
30:35Du willst, um ein bisschen mehr Profit aus der Firma zu holen, unsere Mitarbeiter unter den verrieflichen Mindestlohn beschäftigen.
30:40Na, wenigstens beschäftige ich sie.
30:42Es gibt Unternehmen, die lagern ihre Produktion komplett aus, ins Ausland.
30:46Oskar, Castell of Optics steht für Qualität. Das ist unser Markenzeichen.
30:51Deshalb beschäftigen wir seit Jahren nur qualifizierte Mitarbeiter.
30:54Wozu sollen wir teure Facharbeiter einkaufen, wenn wir dieselbe Leistung auch für deutlich weniger Geld bekommen?
30:58Weil wir den Menschen gegenüber eine Verantwortung tragen. Und den Kunden gegenüber auch.
31:04Wir tragen auch als Unternehmen eine Verantwortung.
31:06Schnell gute Ware herstellen und das zu möglichst günstigen Preisen. Sonst fegt der Markt uns weg.
31:11Hat dir das auf deiner Uni niemand erklärt?
31:13Oskar, vielleicht erinnerst du dich ja noch?
31:18Es gibt einen Grund, warum Qualität ihren Preis hat.
31:21Entweder man kann gut und schnell produzieren oder gut und billig oder billig und schnell.
31:34Alle drei Sachen zusammen lassen sich aber leider nicht realisieren.
31:39Hört, hört. Und woher hast du diese Weisheit?
31:42Betriebswirtschaftsstudium, erstes Semester.
31:45Das ist wahrscheinlich schon sehr lange her für dich.
31:46So, die hier müssen wir noch bestellen.
31:51Und vielleicht können Sie das Ganze zweimal kopieren, ja?
31:54Frau Hoden, falls irgendwas ist, ich bin kurz zu Hause meinen Hochzeitsanzug anzuprobieren.
31:58Ah, viel Erfolg!
32:00Ich bin kurz zu Hause.
32:30Untertitelung. BR 2018
33:00Dann ist das mit dem neuen Arbeitssystem also beschlossene Sache?
33:09Ja, so habe ich den Hund jedenfalls verstanden.
33:12Und wie wirkt sich das dann auf eure Arbeitszeiten aus?
33:14Nicht gerade positiv. Nachtschicht, Wochenendarbeit, Erhöhung der Wochenstundenzahl 45.
33:20Das volle Programm.
33:23Komm, jetzt ist aber Schluss mit Trübserblasen.
33:26Wo ist denn Jonas eigentlich? Der wollte doch zum Mittagessen da sein.
33:28Ich weiß nicht, vielleicht ist eben in Mona Lisa was dazwischen gekommen.
33:33Alice, ab wie weit bist du eigentlich mit den Steinen für die Stiftung von Frau Kastellhoff?
33:36Ich bin fast durch. Und Frau Kastellhoff hat mich heute Nachmittag zu ihrer Wohltätigkeitsveranstaltung eingeladen.
33:42Ach, das ist aber nett.
33:45Na dann hoffe ich, dass das Essen, das ich für den Empfang vorbereite, dir schmeckt.
33:48Und ich hoffe vor allem, dass du dich benimmst und Mama nicht deiner Wegen Ärger bekommt.
33:52Ach so, da wird schon nichts passieren. Deine Schwester wird das ganz souverän machen.
33:59Du machst dir Sorgen wegen der Umstrategierung.
34:03Vielleicht sollte ich nochmal mit Ludwig Kastellhoff reden.
34:06Er hat für die Sorgen seiner Mitarbeiter immer ein offenes Ohr.
34:08Aber mit ihm können wir vielleicht über Alternativmodelle verhandeln.
34:12Wie auch immer die aussehen werden.
34:14Papa, ich helfe dir. Zusammenfällt uns bestimmt was ein.
34:18Ich finde, das ist eine großartige Idee.
34:24Guten Appetit. Danke.
34:26Und dann hat meine Oma ihm gesagt, er soll sich nie wieder bei ihr blicken lassen.
34:29Und dann?
34:30Einen Monat später waren sie verheiratet.
34:36Ja, und nun?
34:38Was mit dem Nachtisch?
34:40Nachtisch?
34:41Wie, kein Nachtisch.
34:43Ich hätte da was im Angebot.
34:48Kaugummi.
34:51Du hast vielleicht Nerven.
34:52Jetzt eine Frau zu einem Candlelight-Lunch ein und vergisst den Nachtisch.
34:56Naja, ich bin eben spontan.
34:58Das macht doch meinen besonderen Charme aus.
34:59Ist es so?
35:01Natürlich kann ich es nicht mit dir aufnehmen.
35:15Nein!
35:16Stopp!
35:17Die Blumen!
35:18Die Blumen!
35:21Die Blumen!
35:29Hallo!
35:34Hallo!
35:36Mann!
35:37Wieso gibst du dir sonst eigentlich so wenig Mühe, nett zu sein? Du machst das doch gar nicht.
35:41Ach, Mona, ich bitte dich.
35:43Nett sind Männer, die bei Frauen keine Chance haben.
35:46Da liegst du völlig falsch.
35:48Ist das so?
35:49Na, dann klär mich doch mal auf.
35:51Was wollen Frauen?
35:52Frauen wollen Überraschungen.
35:57Und Männer, die wissen, was sie wollen.
36:00Ja, ich erinnere mich.
36:01Als Marco mich mit Emilia verlassen hat, weil er wusste, dass er seine Freiheit will, da war ich sehr überrascht.
36:05Und das war echt klasse.
36:07Mann, Marco.
36:08Das war doch kein Mann.
36:10Sonst wäre er niemals so dumm gewesen, dich zu verlassen.
36:13Soll das etwa heißen, Männer sind intelligent?
36:16Alle?
36:17Immer?
36:17Was ich alles lerne?
36:29Ach, Ellen, du siehst bezaubernd aus.
36:36Au, äh, tut mir leid.
36:37Kassi, was?
36:38Du darfst die Braut doch vor der Hochzeit nicht in ihrem Brautkleid sehen. Das bringt Unglück.
36:44Ich muss mit dir reden.
36:46Jetzt?
36:47Ich kann das nicht warten.
36:49Ich möchte nein.
37:02Geht's um den Streit mit deinem Vater?
37:05Nein, es geht um uns.
37:08Um uns?
37:11Und um die Hochzeit.
37:15Aha.
37:16Ich weiß nicht, ob ich dich heiraten kann.
37:30Jeder, der hier arbeitet, sollte das zu tariflichen Bedingungen tun.
37:33Was können wir denn schon machen?
37:36Wir könnten der Geschäftsleitung ein Alternativmodell vorschlagen.
37:39Wenn es nicht klappt, dann streiken wir.
37:41Aber wenn ich mit ihr zusammen bin, das ist, als würde mein Leben komplett neu anfangen.
37:46Alisa Lenz ist eine selber rechnende Frau.
37:48Du meinst also, es geht dir überhaupt nicht um Christian?
37:50Sie will eine Castellof werden.
37:52Dann müssen wir dafür sorgen, dass Christian die Augen geöffnet werden.
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