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  • vor 2 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Was bisher geschah
00:02Regenbogen entstehen, wenn Licht durch die Wolken bricht und die Sonne den Regen berührt.
00:10Ich wünsche Ihnen, dass auch in Ihrem Leben die Sonne immer wieder einen Weg durch die Wolken findet.
00:16Jacques Leblanc
00:17Du musst dem Richter nur sagen, dass du mich als einen vertrauenswürdigen, rechtschaffenden Menschen kennengelernt hast.
00:26Ich hoffe, dass Sie sich auf nichts einlassen, nach allem, was er Ihnen angetan hat.
00:30Nee, ganz bestimmt nicht.
00:31Was bietest du mir?
00:34150.000 Euro für ein paar Minuten deiner Zeit.
00:38Okay, ich tue es.
00:41Komm doch einfach mit.
00:42Soll ich am Klassentreffen?
00:44Außerdem kennst du die meisten eh schon.
00:45Stefan, Christian, Katja.
00:49Daran habe ich jetzt gar nicht gedacht.
00:51Ist das ein Problem für dich?
00:53Nö, das wäre es ja nur, wenn ich eifersüchtig wäre.
00:55Und ich finde es schön, dass wir beide uns wieder so gut verstehen.
00:57Und dass du bald nach Hamburg ziehst.
00:59Dann sehen wir uns öfter.
01:00Ja, darauf freue ich mich auch.
01:02Dann fangen wir ganz von vorne an, ja?
01:04Mhm, das tun wir.
01:05Ja, das tun wir uns wieder so gut verstehen.
01:06Ja, das tun wir uns wieder so gut verstehen.
01:10Ja, das tun wir uns wieder so gut verstehen.
01:11Ja, das tun wir uns wieder so gut verstehen.
01:13Und ich bin ein Million Miles von dir.
01:32Katja, ich will auch, dass wir beide von vorne anfangen, aber wirklich von vorne.
02:02Als Freunde.
02:10Danke und bis später.
02:11Bis später.
02:12Ciao.
02:12Tschüss.
02:13Tschüss ihr zwei.
02:14Tschüss.
02:16Anna und Alexandra sind wirklich nett.
02:18Schade, dass sie nicht häufiger in Schoenroder sind.
02:20Weiß ich dir nicht mehr?
02:21Doch.
02:26Entschuldige mich mal kurz.
02:27Bitte, was ist denn los?
02:30Paul und Katja.
02:33Soll ich dich nach Hause bringen?
02:34Nein, nein.
02:35Bleib durch hier.
02:36Komm, wir gehen.
02:43Ich liebe Betty und wir sind glücklich.
02:46Sehr glücklich.
02:50Sorry, ich wollte das nicht.
02:52So was geht einfach nicht.
02:53Lass du dich voll von der Nostalgie des Klassentreffens hinreißen lassen.
02:59Ich mag dich halt, aber ich will mich wirklich nicht zwischen...
03:03Du bist eine tolle Frau, aber ich liebe Betty.
03:06So, jetzt gehen wir zurück zu den anderen.
03:08Tut mir leid, ich habe den Schluss vom Auftritt verpasst.
03:19Hast du Betty gesehen?
03:20Die ist gerade mit Alice heraus.
03:22Sie ist gegangen.
03:23Es schien dir nicht so gut zu gehen, ja.
03:27Ach, sie hat uns gesehen.
03:29Wehen.
03:39Ja, ich gehe dann auch mal.
03:40Ja, war schön, dich mal wieder gesehen zu haben.
03:44Bis bald.
03:50Haben wir auch nicht so ein Gesicht.
03:51Hab doch einen coolen Abend.
03:52Oh, das war schön, die alten Freunde mal wiederzusehen.
04:15Vor allem Stefan.
04:17Nein, alle.
04:18Aber geküsst hast du nur Stefan.
04:20Ja, weil Betty das so bestimmt hat.
04:23Und?
04:23Hat dir gefallen nach so langer Zeit, deinen alten Freund mal wieder zu küssen?
04:28Ein Kuss ist ein Kuss ist ein Kuss.
04:31Und Stefan?
04:33Mensch, Alex.
04:34Betty wollte, dass wir uns küssen und wir haben es halt gemacht.
04:36Da gibt es nichts rein zu interpretieren.
04:37Nicht von seiner Seite und auch nicht von meiner.
04:39Sonst hätte ich das ja wohl gemerkt.
04:45Jetzt liegt mein Vater da oben unterm Dach und ärgert sich über seine Tochter.
04:50Mach dir nicht so viele Gedanken.
04:51Hm, der schläft doch bestimmt schon um die Uhrzeit, hm?
04:55Komm, ich muss meine Schuhe ausziehen, bevor die mich umbringen.
05:00Warum bloß kriegen wir beide das nicht hin?
05:03Das ist doch mein Vater.
05:04So sind sie halt, die Väter.
05:08Die ändern sich einfach nicht.
05:15Na gut, lass uns gehen.
05:17Jetzt verpassen wir noch den Flug morgen.
05:18Herr Hund.
05:36Hallo.
05:37Haben Sie nicht schon längst Feierabend?
05:38Ja, ich wollte auch nur mal gucken, ob noch jemand da ist.
05:45Es ist ja schön, so zuverlässige Mitarbeiter wie Sie zu haben.
05:48Ich muss jetzt aber nach Hause.
05:50Morgen wird ein anstrengender Tag.
05:51Der Prozess gegen meinen Mann beginnt.
05:55Ich bin froh, wenn das alles vorbei ist.
05:57Ja.
05:57Schönen Abend.
06:01Und, Herr Hund, machen Sie bald Schluss.
06:04Das werde ich tun, Frau Kostelhoff.
06:05Es tut mir leid, Frau Kostelhoff.
06:20Lars Lenz, ihr wisst ja, wie es geht.
06:23Lars, wenn das Hund hier.
06:26Es tut mir leid, ich kann nicht mit nach Braunschweig kommen.
06:29Mein Weg führt in eine andere Richtung.
06:35Auskunft, verbinden Sie mich bitte mit dem Flughafen.
06:40Ja, guten Abend.
06:41Ich wollte fragen, ob ich bei Ihnen so spät noch einen Flug buchen kann.
06:44Das war Paul oder irgendwo anders.
06:46Ja, danke, Vater.
07:00Ich habe es genau gewusst.
07:03Diese Frau will mir Paul wegnehmen.
07:04Aber du fandest sie doch sympathisch.
07:06Ach, das habe ich doch nur gesagt, weil ich nicht eifersüchtig sein wollte.
07:10Aber du warst es.
07:11Ja.
07:12Und zu Recht.
07:13Jetzt weiß ich es ja wenigstens.
07:15Tja, ich gut amüsiert beim Klassentreffen.
07:18Ist ja schön und gut, aber es gibt Werktätige, die morgen früh wieder rauten.
07:22Bis mit dir, Peti.
07:24Paul hat Katja geküsst.
07:30Wärst du dazu nicht zu sagen?
07:32Doch, also da hilft nur ein Notfalltropfen.
07:36Ich habe unten noch ein Kräuterbitter aus der Appenzell.
07:38Ich hole ihn schnell.
07:41Ja.
07:42Bitter.
07:43Das haut hin.
07:45Peti.
07:46Das klärt sich bestimmt ganz schnell.
07:48Paul liebt dich doch.
07:49Robert.
08:04Was denn jetzt wieder?
08:08Robert, lass mich bitte rein.
08:10Ist er schon drin?
08:11Danke.
08:12Ich muss sofort zu Betty.
08:13Ich weiß, dass du Erklärungsbedarf hast.
08:15Du weißt, was passiert ist?
08:16Ich weiß aber nicht, ob Betty sich deine Erklärung anhören will.
08:20Ich muss mit dir reden.
08:21Sie hat das völlig missverstanden.
08:22Was gibt es denn daran, misszuverstehen?
08:25Das war eindeutig.
08:26Das war viel zu eindeutig.
08:28Manche Dinge sehen eindeutig aus und sind das aber gar nicht.
08:31Erinnerst du dich an die Sache zwischen Christian und Gabi?
08:33Ach, das war doch was ganz anderes.
08:35Das kannst du aber nicht wissen, solange du nicht mit Paul gesprochen hast.
08:38Doch, das kann ich.
08:39Weil ich es nicht nur gesehen, sondern auch gehört habe.
08:41Dabei war zwischen Paul und mir alles wieder klar.
08:48Er hat mir sogar den Vogel wiedergebracht.
08:52Oh?
08:54Wie du mir geschenkt hast, damit ich meine Angst vor Verantwortung verliere.
08:59Der blieb mir zwar mir weggeflogen.
09:01Aber das ist nicht der Vogel, den ich dir mitgebracht habe.
09:09Was?
09:09Ich fasse es nicht.
09:13Paul hat mir sogar einen falschen Vogel untergeschoben.
09:19Paul ist unten, der möchte mit dir sprechen.
09:20Sag ihr, wer soll mich in Ruhe lassen?
09:24Und den Vogel kann er sich auch sonst wohin stecken.
09:28Das hilft mir jetzt auch nicht mehr weiter.
09:36Und?
09:37Da kann man nichts machen.
09:38Paul ist ja kein Zweck.
09:40Betty ist außer sich.
09:42Und dann hat sie noch was mit dem Vogel gesagt.
09:44Aber das bedrohle ich lieber nicht.
09:46Das ist auch nicht nötig.
09:48Komm, Paul.
09:49Schlaf eine Nacht drüber.
09:50Ja, ruhe dich aus.
09:52Komm.
09:53Bleib vernünftig.
09:58Bis dahin fällt dir bestimmt nicht ein, was du hier sagen willst, ja?
10:01Das weiß ich auch jetzt.
10:02Ich sag Betty die Wahrheit.
10:04Gute Nacht, Paul.
10:05Tschüss.
10:06Danke auch.
10:07Danke auch.
10:08slapped then.
10:18Sayain.
10:21Das ist auch...
10:21Yesin.
10:22Das ist auch nur.
10:23Dware Office.
10:23Das ist auch nur.
10:24experimenting!
10:24Das ist auch nur.
10:25Dware Wholedeise.
10:26Das ist auch nur.
10:28Das ist es wirklich alles.
10:29Das ist auch nur.
10:29Was?
10:30Dwareこれ macht das ist.
10:31Was.
10:32My Can't.
10:33Das ist auch einfach.
10:34Paul!
11:04Morgen, Robert.
11:06Du hast die ganze Nacht hier gesessen?
11:09Hier.
11:11Wem geht's heute an den Kragen?
11:16Ja, wird wenigstens im Bett im Trockenen.
11:20Was man von dir nicht behaupten kann.
11:22Ist das Bett nicht schon auf?
11:24Das kann noch dauern.
11:26Sie hat noch stundenlang mit der Lisa gesprochen.
11:28Dann warte ich halt noch ein bisschen.
11:30Jetzt geht auch mal nach Hause unter die heiße Dusche.
11:32Du bist ja völlig durchgefroren.
11:34Ich gehe hier nicht eher weg, bis ich die Sache mit Betty geklärt habe.
11:38Aber dann geh rein.
11:40Machst du mir einen Kaffee?
11:42Ja, klar.
11:43Danke.
11:56Entschuldigung.
11:57Doch, was seid ihr denn so nervös?
11:59Die Sachlage ist klar.
12:00Oskar wird verurteilt und damit hat sich's.
12:02Bei Oskar weiß man nie, was er noch in petto hat.
12:04So wie ich ihn kenne, wird er auf unschuldig plädieren.
12:06Damit kommt er nicht durch.
12:08Er hat meinen Vater umgebracht.
12:13Was guckt ihr denn so?
12:14Ich habe längst begriffen, dass man ver...
12:16dass Oskar für ein Verbrecher ist.
12:18Und ich will genauso wie ihr, dass er für immer im Gefängnis bleibt.
12:21Das wird er auch.
12:23Das sage ich doch.
12:25Ich fürchte nur, man wird ihm den Mord nicht nachweisen können.
12:28Oskar hat genügend Straftaten begangen, die ihm der Staatsanwalt einwandfrei nachweisen kann.
12:31Wollen wir es hoffen.
12:33Ja, wir sind ja auch noch da.
12:35Unsere Aussage wird ihn zweifelsfrei beschuldigen.
12:37Macht ihr keine Sorgen.
12:39Hoffentlich wird dieser Wert aus dem Kloster nicht vorgeladen.
12:42Ich könnte seinen Anblick nicht ertragen.
12:44In ein paar Stunden ist alles vorbei.
12:46Und dann muss ich diesen Menschen nie mehr wiedersehen.
12:49Stefan.
12:51Hey.
12:52Willst du uns kurz vom Prozess nochmal aufmuntern?
12:54Ich werde es versuchen.
12:55Herr Faber, setzen Sie sich doch zu uns.
12:57Dankeschön.
12:58Hallo.
12:59Hi.
13:00Sie können meinen Platz haben.
13:01Ich muss eh nochmal in die Firma.
13:03Ja, dann sehen wir uns später vor Gericht.
13:09Caro hat eine große Entwicklung gemacht, findet ihr nicht?
13:12Sogar ich kann sie inzwischen gut leiden.
13:15Ja, dann erzähl uns doch mal, was uns heute bei Gericht erwartet.
13:18Die gegnerische Seite hat mich natürlich nicht in ihre Strategie eingeweiht.
13:21Aber ich denke, ich kann euch durchaus eine Einschätzung der Lage geben.
13:24Die Verteidigung wird natürlich versuchen, die Strafen mal so gering wie möglich zu halten.
13:30Guten Morgen, Oma.
13:32Süße.
13:33Das ist aber schön, dass du nochmal vorbeikommst.
13:35Na?
13:36Ich will unbedingt nochmal mit Papa reden, bevor ich nach Gomera fliege.
13:38Das kann doch nicht sein, dass wir uns jedes Mal streiten.
13:41Er macht sich selbst das Leben schwer.
13:43Und seitdem die Gaststätte nicht mehr geht, da ist er besonders reizbar.
13:46Jetzt denn schlechter als sonst?
13:48Naja, den Mittagstisch mussten wir aufgeben.
13:50Es lohnt sich einfach nicht mehr.
13:51Wir fangen jetzt immer erst nachmittags an.
13:53Oma, gibt's da irgendwas, was du mir erzählen müsstest?
13:57Nein, nein, nein, nein. Dein Vater macht alles wie sonst. Es kommen nur eben viel weniger Gäste.
14:02Weil er immer noch Mutters Rezepte aus den 70ern verwendet.
14:05Er hat den Tod deiner Mutter nie verwunden.
14:08Nie.
14:09Nee.
14:10Und das Tod meiner Seele, wie wenn ich sehe, wie sehr er darunter leidet.
14:13Gut, dass Papa dich hat.
14:15Ja.
14:16Ist er da?
14:17Nein, im Moment nicht erst auf dem Großmarkt.
14:19Aber er müsste jeden Moment hier sein.
14:21Dann warte ich so lang.
14:22Gut.
14:23Und mache ich ein bisschen nützlich.
14:24Nee, nee, nee, nee.
14:25Keine Widerrede.
14:26Oh!
14:27Da steht was über Christian Castellows Onkel drin.
14:29Aha.
14:30Danke.
14:31Du bist engagiert.
14:33Man könnte ihm den Mord an meinem Vater wirklich nicht nachweisen.
14:40Nein.
14:41Die Beweislage ist einfach zu dünn für eine Verurteilung.
14:43Der Staatsanwalt hat die Mordanklage bereits zurückgezogen.
14:46Er fürchtet, dass die Verteidigung die Glaubwürdigkeit anzweifeln könnte.
14:50Schließlich haben sie erst nach der Trennung von ihrem Mann ausgesagt.
14:53Und Oskars Anwalt könnte es als Rache einer betrogenen Ehefrau auslegen?
14:58Ganz genau.
14:59Und die anderen Anklagepunkte?
15:00Für die anderen Vergehen ist die Beweislage relativ eindeutig.
15:04Oskar wird es nicht wagen, auf uns schuldig zu plädieren.
15:07Wir kennen mich also schuldig in allen Punkten mit Ausnahme des Mordvorwurfs von meinem Bruder.
15:11Dafür gibt es keine Beweise.
15:12Die Anklage wegen Mordes wurde fallen gelassen.
15:14Ach.
15:16Tatsächlich.
15:19Aber das ändert nichts in unsere taktischen Vorgehensweise.
15:22Wir plädieren auf rübergehende Unzurechnungsfähigkeit.
15:25Du meinst, er will wegen Unzurechnungsfähigkeit mit der Bewährungsstrafe davon kommen?
15:29Er wird es bestimmt versuchen.
15:30Sein Anwalt wird seine vorstrafenfreie Vergangenheit ins Spiel bringen und er kann einen Leumundszeugen laden.
15:36Bernhard Hund ist gefragt worden.
15:38Bernhard Hund, mit dem ist Oskar schon lange überkreuzt.
15:40Deshalb weigert er sich auch.
15:43Also ich kenne niemanden, der was Positives bei Oskar sagen könnte.
15:47Ach ähm, der Hund hat sich übrigens doch bereit erklärt als Leumundszeuge für mich auszusagen.
15:51Gut, sehr gut sogar.
15:53Ja.
15:54In ein paar Stunden bin ich wieder ein freier Mann.
16:01Gernhard.
16:02Das...
16:03Ich...
16:04Ich...
16:05Ich wollte mich nochmal entschuldigen.
16:07Das mit der Annonce, das war total...
16:08Ist schon gut.
16:09Ist schon gut.
16:10Caro, ich möchte dir gerne einen Rat geben.
16:11Jeder macht mal Fehler.
16:12Aber bitte Caroline, mein Mädchen, pass auf dich auf.
16:13Mach ich.
16:14Gernhard.
16:15Gernhard.
16:16Das...
16:17Ich...
16:18Ich...
16:19Ich wollte mich nochmal entschuldigen.
16:20Das mit der Annonce, das war total...
16:22Ist schon gut.
16:23Ist schon gut.
16:24Caro, ich möchte dir gerne einen Rat geben.
16:27Jeder macht mal Fehler.
16:32Aber bitte Caroline, mein Mädchen, pass auf dich auf.
16:38Mach ich.
16:41Was du manchmal keine sehr verlockend sein, Dinge zu tun, die...
16:45die nicht korrekt sind.
16:47Ich weiß.
16:50Und wenn man dann keinen Ausweg sieht, dann...
16:53dann gibt man dieser Verlockung auch oft nach.
16:59Caro...
17:11Versprich mir bitte eins.
17:15Versuche mal, das Richtige zu tun.
17:18Ich weiß, du kannst das.
17:21Ja, versuche ich.
17:23Versprochen.
17:25Aber wovon sprichst du eigentlich?
17:30Ich muss leider los.
17:36Alles Gute, mein Schatz.
17:41Ich sage nachher bei Oskars Prozess aus.
17:46Vielleicht willst du ja auch dahin kommen.
18:00Der Schenken von Bauer Hartwig schmeckt also immer noch.
18:03Der ist einfach köstlich.
18:07Donnerstag Krustenbraten.
18:09Und Freitag Forelle Blau.
18:12Versuch es doch mal umgekehrt.
18:14Donnerstag die Forelle, Freitag den Braten.
18:17Freitag Fisch, was ist daran schlecht?
18:24Oma meint, der Fischerkug läuft nicht so gut.
18:27Geht schon.
18:27Aber über Mittag habt ihr zu.
18:32Es war ohnehin viel zu viel Arbeit für Oma und für mich.
18:36Ich glaube, das ist doch bisher immer beide super gemeistert.
18:39Wir werden auch nicht jünger.
18:45Und abends, wie läuft es da so?
18:47Geht schon.
18:48Nicht sonderlich, oder?
18:49Willst du nicht doch den Gastraum streichen?
18:56Was soll das bringen?
18:58Neue Gäste vielleicht?
19:00Jüngere Leute.
19:02Wenn du es besser weißt, dann zieh hierher und hilf mir.
19:04Aber du reist ja viel lieber um die Welt.
19:05Ja, ich reise gerne.
19:08Und was das Helfen betrifft, bist du doch viel zu stur, um das zuzulassen.
19:14Wahrscheinlich.
19:17So.
19:18Ich muss jetzt arbeiten.
19:35Das ist süß von dir, Lisa, aber ich krieg nichts runter.
19:44Ach, komm schon.
19:45Wenigstens den Toast mit Gudruns Bären-Marmelade.
19:48Du meinst, hungern ist auch keine Lösung, ja?
19:52Wenn das Paul ist, ich bin nicht da.
19:56Ich bin's nur.
19:57Betty, du kannst dich doch nicht ewig vor Paul verstecken.
20:00Und ob ich das kann?
20:01Ja, dann richte dich mal auf eine lange Zeit ein.
20:03Paul sitzt unten in Mona Lisa und geht nicht, bevor du mit ihm geredet hast.
20:08Ja, komm, gib ihm wenigstens eine Chance für eine Aussprache.
20:11Wozu denn?
20:12Paul kann mir erzählen, was er will.
20:13Ich glaub ihm sowieso kein Wort.
20:15Also, ich war ja auch so stur und wollte Christian nicht glauben.
20:19Und jetzt bin ich unglaublich glücklich, dass sich alles aufgeklärt hat.
20:24Herr Christian hat ja auch immer die Wahrheit gesagt.
20:26Warum sollte das bei Paul anders sein?
20:28Paul, ich fahr gleich zurück nach Hamburg.
20:41Wenn du willst, nehm ich dich mit.
20:43Ich dachte, du willst dir vielleicht nochmal die neue Wohnung angucken und den Mietvertrag klar machen.
20:47Dafür hab ich jetzt keinen Kopf.
20:50Mein Gott, du siehst echt fertig aus.
20:53Betty hat uns gestern gesehen.
20:54Und seitdem verbarrikadiert sie sich oben und lässt mich nicht zu sich.
21:04Das tut mir echt leid.
21:07Das hilft mir jetzt leider auch nicht mehr weiter.
21:09Aber du kannst ihr doch bestimmt alles erklären.
21:15Paul, Betty ist jetzt soweit.
21:18Danke, Robert.
21:31Hallo.
21:33Caro.
21:34Oh Gott.
21:35Ist schon so spät.
21:35Müssen wir los?
21:36Ganz ruhig, du hast noch Zeit.
21:38Immer noch das Buch von deiner Mutter.
21:40Ja.
21:41Sie wollte es wegschmeißen, hab ich's am Licht genommen.
21:43Warum wollte sie es wegschmeißen?
21:44Keine Ahnung.
21:45Ich find's auch schrecklich.
21:46Ich mein, immerhin hab ich ihr das Buch geschenkt.
21:48Vielleicht haben es zu viele Leute gelesen.
21:50Aber es ist ja auch einfach total spannend.
21:52Allein das Ende.
21:54Der Mond stand still über ihnen.
21:57Bertram nahm Klaras Hand und sah ihr tief in die Augen.
22:01Die schönsten Augen der Welt.
22:03Die ihm die Kraft gaben, wieder an das Glück zu glauben.
22:07Ist das nicht mega romantisch?
22:09Bisschen kitschig vielleicht.
22:11Aber stimmt, Romantik pur.
22:12Und weißt du, was das heißt?
22:16Dass Mama Bernhard immer noch liebt.
22:18Meinst du?
22:19Naja, natürlich.
22:21Wieso hätte sie sonst so ein Happy End geschrieben?
22:24Ich glaube nicht, dass sie das geschrieben hat.
22:26Ist das eine ganz andere Schrift?
22:28Du hast recht.
22:36Das ist...
22:37Das ist Bernhards Schrift.
22:40Nein.
22:44Deswegen war er so komisch.
22:46Er ist total durch den Wind, weil er...
22:47Weil er nicht weiß, wie Mama darauf reagiert.
22:50Gut, dass ich das Buch an mich genommen habe.
22:52Meinst du, deine Mutter hat das Ende schon gelesen?
22:54Nein, natürlich nicht.
22:55Sonst hätte sie das Buch hier nicht weggeschmissen.
22:59Deine Mutter.
23:02Ah, der Spielker wartet unten im Wagen.
23:05Ja, Caro.
23:06Lass dich von Oskar nicht unterkriegen.
23:08Die wie war es so?
23:08Du kommst nicht mit?
23:10Nein.
23:11Ich will diesen Mann nie wiedersehen.
23:13Ja, okay, das ist verständlich.
23:15Ich muss ja.
23:17Aber ich verspreche dir,
23:18ich werde mich von ihm nicht mehr beeinflussen lassen.
23:22Gut.
23:23Viel Glück.
23:24Danke.
23:33Ich habe ihr den Spa-Bereich gezeigt.
23:35Wir haben uns ganz normal unterhalten.
23:37Und plötzlich hat sie mich an sich gezogen
23:38und wollte mich küssen.
23:39Ja, gewährt hast du dich aber auch nicht.
23:41Ich habe ihr sofort klargemacht,
23:42dass das nicht geht.
23:43Und dass ich nur dich liebe.
23:45Paul, halt mich nicht für blöd, ja?
23:47Ich habe es doch gehört.
23:48Ihr wollt wieder von vorne anfangen.
23:50Hast du auch gehört,
23:50was ich ihr sonst noch gesagt habe?
23:52Nein, das hat mir gereicht.
23:54Das hat schon weh genug getan.
23:55Betty, das ist ein Riesen-Missverständnis.
23:57Es ist überhaupt nicht so,
23:58wie du jetzt gerade denkst.
24:01Paul, bitte erspar mir diese Sprüche, ja?
24:04Betty, du musst mir glauben,
24:05ich will mein Leben mit dir verbringen.
24:07Ich will mit dir nach Hamburg ziehen.
24:09Wo du dann mit Katja
24:10in einem Krankenhaus zusammenarbeitest.
24:12Nee, Paul.
24:13Das tue ich mir nicht an.
24:15Ich schwöre dir,
24:15Katja ist mir sowas von egal.
24:17Betty, ich liebe dich.
24:18Und lass mich allein, ja?
24:36Die Sachen, die du noch hier hast,
24:38die...
24:39Ich pack sie dir zusammen,
24:43die kannst du dann später abholen.
24:44Caro, ich bin in Gedanken bei dir.
24:57Danke, Mama.
24:58Ich pack das schon.
24:59Mir tut es so leid,
25:00dass du das durchmachen musst.
25:02Was kannst du dafür,
25:03dass mein Vater ein Verbrecher ist?
25:06Trotzdem,
25:06ich hätte dir das gern erspart.
25:09Mama,
25:09wenn du mit Oskar
25:10keinen One-Night-Stunt gehabt hättest,
25:11dann würde es mich gar nicht geben.
25:13Das wäre doch auch nicht besser.
25:16Das wäre sogar sehr, sehr traurig.
25:18Und weißt du,
25:19was noch sehr traurig ist?
25:21Dass ich Oskar wie interessiert
25:22das Hündchen hinterhergelaufen bin.
25:24Obwohl er sich
25:25einen Dreck für mich interessiert hat.
25:27Ein guter Vater,
25:28der kümmert sich um seine Kinder.
25:29So wie Bernhard und mich.
25:31Bernhard hat sich immer bemüht,
25:33dir ein guter Vater zu sein.
25:34Ja.
25:35Und der ist sehr sensibel
25:36und einfühlsam.
25:37Auch wenn er das nicht so zeigen kann,
25:39wie er wirklich ist.
25:39Aber einen besseren Mann
25:41kannst du dir gar nicht wünschen.
25:43Und Mama,
25:43ich bin ganz sicher,
25:44dass du das auch bald merken wirst.
25:47So.
25:51Ich muss los.
25:52Ja.
25:53Der Späker fährt sonst so nämlich los.
25:55Ja.
25:55Ich drücke dir die Tauben.
25:56Ja.
25:57Sehr schön.
25:57Tschüss.
25:58Tschüss.
26:05War bestimmt merkwürdig,
26:07als Betty Hanna
26:07zu einem Kurs
26:08mit dir verdonnert hat,
26:08das war doch alles nur ein Spiel.
26:11Sicher?
26:12Alex,
26:13das mit Hanna und mir
26:13ist Jahre her, ja?
26:15Wie gefällt es dir eigentlich in Hamburg?
26:17Gut.
26:17Die Catering-Firma,
26:18für die sie arbeitet,
26:19ist ganz okay.
26:19Vor allem die vielen Auslandsreisen.
26:21Hm,
26:21klingt ja interessant.
26:23Schön,
26:23dass wir uns noch mal sehen.
26:25Hallo.
26:26Es hat wieder nicht funktioniert.
26:30Finde dich endlich damit ab,
26:31dass dein Vater ist,
26:32wie er ist.
26:33Wo ist denn das Problem?
26:34Ach,
26:35mein Vater kann einfach nicht akzeptieren,
26:37dass ich mit 18 weggezogen bin.
26:39Tja,
26:39und ich kann nicht akzeptieren,
26:40dass er es nicht akzeptieren kann.
26:43Du,
26:43Alex,
26:44nimmst du mir nicht übel,
26:44aber ich muss noch mal umbuchen.
26:46Du willst ja mal
26:47mit deinem Vater reden.
26:48Ich kann mit diesem blöden Gefühl
26:50einfach nicht nach Gomera fliegen.
26:52Gut.
26:54Aber wir fliegen zusammen
26:55und lassen mich das machen.
26:56Das ist auch mein letzter Versuch.
27:17Ah,
27:17da sind sie ja.
27:17Guten Tag,
27:18Herr Faber.
27:18Guten Tag.
27:19Guten Tag.
27:21Tja,
27:22wollen wir das Beste hoffen.
27:24Sag mal,
27:25Alisa,
27:25seid ihr schon unterwegs?
27:26Okay,
27:29ihr müsst unbedingt
27:30zur Seitentür reingehen.
27:31In der Eingangshalle
27:31wimmelt das von diesem Presseputzes.
27:35Allee,
27:35soll ich mal Schluss machen?
27:36Sie bringen gerade Oskar.
27:44Liliana,
27:45du siehst wundervoll aus.
27:47Liliana,
27:54es tut mir auch richtig leid,
27:56was ich dir alles angetan habe.
27:58Ich wünsche mir so,
27:59dass du mir verzeihen kannst.
28:01Da kannst du lange drauf warten,
28:02Oskar.
28:03Und denk dran,
28:05Mord verjährt nicht.
28:07Ich,
28:07ich habe nur...
28:08Sei still, Oskar.
28:10Ich kann deine Lügen
28:11nicht mehr ertragen.
28:26Sie hatten recht.
28:28Er zeigt sich reumütig.
28:29Na, Papa?
28:42Genug Pilze fürs Abendessen?
28:47Ich dachte,
28:47du wolltest weg.
28:48Ich habe den Flug umgebucht.
28:54Ah.
28:58Ich wollte nicht,
28:59dass wir so auseinander gehen.
29:05Ich will mich doch gar nicht
29:06mit dir streiten.
29:07Und schon gar nicht
29:08über den Fischer Krug.
29:12Naja,
29:14zum Streiten gehören immer zwei.
29:18Sag deine Oma.
29:21Da haben wir zwei
29:22uns ja gefunden.
29:26Komm her,
29:27mein Mädchen.
29:33Bist halt ein Wandervogel.
29:45Du schaffst es, Lillian.
29:48Entschuldigt,
29:57wir haben ewig
29:57nach einem Parkplatz gesucht.
29:58Jetzt seid ihr ja da.
30:00Der Richter
30:00hasst Verspätung.
30:01Und als Nebenklägerin
30:02musst du gleich mit rein.
30:03Sie natürlich auch.
30:04Ähm,
30:05was mit uns?
30:06Das ist keine öffentliche
30:07Verhandlung.
30:08Das bedeutet,
30:08Zuschauer sind nicht zugelassen.
30:10Über alle Ausnahmen
30:10entscheidet der Richter selbst.
30:13Ja,
30:13und all diejenigen,
30:14die als Zeugen geladen sind,
30:15müssen hier draußen warten,
30:16bis sie hier reingerufen werden.
30:17Alles klar?
30:18Wir schaffen das.
30:22Elisa,
30:24Lilliana ist sehr nervös.
30:25Ich habe Angst,
30:26dass ihre Aussage nicht gut durchsteht.
30:27Und Dana?
30:29Hält sich tapfer.
30:30Sie hält ja dich an ihrer Seite.
30:38Und was meint ihr?
30:40Wie viele Jahre kriegt er?
30:41Hoffentlich viel.
30:43Zum Glück hat dein Vater,
30:44also Bernhard Hund
30:46sich auf nichts eingelassen.
30:48Auf was eingelassen?
30:50Oskar wollte,
30:50dass er ein Leumundszeugnis
30:51für ihn abgibt.
30:53Ein Leumundszeugnis?
30:54Er soll bezeugen,
30:55dass Oskar ein guter Mensch ist.
30:58Aber,
30:59soweit ich weiß,
30:59ist Bernhard Hund
31:00nicht mal als Zeuge geladen.
31:01und es ist ein Leumundszeug,
31:04aber es ist eine Leumundszeugung.
31:05Es ist eine Leumundszeugung.
31:06Hallo, Conny.
31:21Gut ruhen.
31:22Wie kommt das denn hierher?
31:26Dann hast du es also zurückbekommen.
31:28Ja, dieses Buch ist irgendwie verhext.
31:30Aber das ist doch wunderbar.
31:31Dann kannst du jetzt endlich das Ende von der Geschichte schreiben.
31:34Hast du schon vergessen, wie viel Ärger mir diese Schreiberei gebracht hat?
31:37Ja, Wernert hat etwas überreagiert.
31:41Aber das legt sich ganz sicher.
31:42Nein, es ist vorbei, Gudrun.
31:44Chaos Annose hat ihm den Rest gegeben.
31:52Glaub mir, Gudrun.
31:54Es ist besser so.
31:56Aber das kannst du doch nicht machen.
31:58Doch.
31:59Und jetzt entschuldige mich bitte.
32:01Und mal schnell die Post verteilen.
32:04Gudrun, was hast du denn da?
32:19Karl.
32:20Ich wollte dir nur dein Mittagessen bringen.
32:23Das ist aber schwer verdauliche Kost.
32:24Stell dir vor, Conny wollte das wegwerfen.
32:27Das ist so ein wunderschönes Buch.
32:28Sie wird schon ihre Gründe haben.
32:30Aber später bereut sie es vielleicht.
32:32Und darauf würde ich nicht bauen.
32:35Aber ich kann es dir eh nicht ausreden.
32:37Ich muss los, bis später.
32:38Mm.
32:39smo
32:58auf 패st.
32:59Aufgrund der Schwere der Anklagepunkte und der eindeutigen Beweismittel
33:13beantragt die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von acht Jahren.
33:19Ich möchte das hohe Gericht auf die außergewöhnliche Heimtücke verweisen,
33:24mit der der Angeklagte das familiäre Vertrauensverhältnis vorsätzlich missbrauchte
33:29um sich seiner Schwägerin, der hier anwesenden Liliana Kastellow, Inhaberin von Kastellow Optik, zu entledigen.
33:35Aus reiner Habgier nahm der Angeklagte alle seelischen und physischen Qualen seiner Familie bereitwillig in Kauf
33:43und schreckte noch nicht einmal davor zurück, seine Schwägerin und seine Neffen der Lebensgefahr auszusetzen.
33:54Er hat meinen Vertrauen missbraucht und mir nur vorgespielt, dass er mich unterstützt.
33:59Als ich schließlich dahinter gekommen bin, dass er mir Drogen verabreicht, um mich willenlos zu machen,
34:05hat er mich kurzerhand entführt.
34:09Dann zielte mein Onkel mit seiner Waffe auf uns.
34:13Er wusste, wir hatten herausgefunden, dass er hinter der Entführung steckte
34:16und dass er sich Kastellow Optik unrechtmäßig angeeignet hatte.
34:23Wenn die Polizei nicht aufgetaucht wäre, hätte er uns umgebracht.
34:26Er hatte mir versprochen, mich endlich zu adoptieren.
34:37Aber er wollte nur, dass ich ihm das Geld für seine Flucht bringe.
34:44Er hat mich immer nur benutzt.
34:46Ich war zu dem Zeitpunkt schon schwanger.
34:51Aber dass mir oder dem Kind etwas passieren könnte, das war ihm egal.
34:54Ich will meine Taten nicht leugnen.
35:02Und ich kann sie auch nicht entschuldigen.
35:05Ich stand unter einem entsetzlichen Druck damals.
35:10Der plötzliche Tod meines Bruders und die finanziellen Probleme in der Firma.
35:13Auf einmal sah ich überall böse Mächte.
35:16Und ich glaubte, um das Erbe meines Bruders zu retten,
35:19ich müsste sie bekämpfen, mit allen Mitteln bekämpfen.
35:24Und ich habe den Überblick verloren.
35:29Wo ist Gericht?
35:33Ich plädiere nicht auf Freispruch, denn das würde die Leiden meiner Angehörigen verhören.
35:39Was ich möchte, was ich aus tiefstem Herzen möchte, ist dem Gericht und euch allen hier meine aufrichtige Reue bezeugen.
36:02Es tut mir leid.
36:03Ich unterbreche die Verhandlungen für eine halbe Stunde.
36:10Nach der Pause hat die Verteidigung die Möglichkeit, Zeugen aufzubringen.
36:13Ich habe die Verhandlungen für eine halbe Stunde.
36:43Warte, ich habe noch was für dich.
36:45Damit du das pappige Zeug aus dem Flugzeug nicht essen musst.
36:47Danke, Omi.
36:49Ach, ich finde es so schön, dass du dich mit deinem Vater versöhnt hast.
36:52Er ist ein Sturkopf.
36:54Ja, aber er ist ein lieber Sturkopf.
36:56Ich mache mir Sorgen um ihn.
36:58Was ist, wenn er den Laden ganz dicht machen muss?
37:00Davon geht die Welt auch nicht unter.
37:03Ach, Oma.
37:05Der Fischerkrug steckt für ihn voller Erinnerung an Mama.
37:07Ja.
37:08Dein Vater wird auch ohne den Fischerkrug jeden Tag an deine Mama denken.
37:13Süße, du bist jung.
37:14Du darfst auf dein Leben nicht verzichten.
37:16Auch deinem Vater zuliebe nicht.
37:18Das habe ich auch nicht vor.
37:19Dann machst du es richtig.
37:21Folge einfach deinem Herzen dann.
37:23Dann wird alles gut.
37:26Du bist die beste Omi der Welt.
37:28Du machst es mir ja auch leicht.
37:29Also jetzt musst du los.
37:31Erhol dich schön und mach dir keine Sorgen.
37:34Ich pass auf ihn auf.
37:36Tschüss.
37:37Tschüss.
37:42Es wird doch jetzt nicht noch etwas schief gehen.
37:44Was sollte denn passieren?
37:45Oskar wird nicht freikommen.
37:46Auf seine vorgespielte Reue wird der Richter wohl kaum reinfallen.
37:49Selbst ich habe es ihm fast geglaubt.
37:51Ich dachte das auch erst.
37:53Aber dann hat er mit seinem Anwalt gesprochen und so komisch gelächelt.
37:57Abweil bereute dann nicht.
37:58Die Straftaten bleiben doch.
38:00Also diese Nummer mit der Unzurechnungsfähigkeit ist auch nicht mehr als ein schlechter Witz.
38:03Trotzdem.
38:04Ich habe ein ungutes Gefühl.
38:06Wen könnte die Verteidigung jetzt als Zeugen aufrufen, der etwas Positives über Oskar sagt?
38:10Er wird ja wohl kaum Artajewitsch herbeordert haben.
38:12Ich kann mir nicht vorstellen, dass Artajewitsch Wert darauf liegt, in ein deutsches Gericht zu kommen.
38:17Komm, gleich ist alles vorbei.
38:18Kannst du nicht mal den Schnabel halten?
38:37Mir ist gerade nicht nach Vogelgezwitscher.
38:38Deine Sachen liegen da.
39:03Ich habe mit dem Vermieter in Hamburg telefoniert.
39:17Das mit der Wohnung geht klar.
39:20Schön für dich.
39:25Betty, komm doch wenigstens mit und schau sie dir einmal an.
39:29Wozu?
39:30Du gehst nach Hamburg.
39:31Ich bleibe hier.
39:32Den Vogel kannst du übrigens auch mitnehmen.
39:37Das war sowieso nicht meiner.
39:40Der arme Kerl verkümmert doch bei mir.
39:43Er braucht jemanden wie dich.
39:47Deine Stimme wird er lieben.
39:56Hauptsache du redest ganz viel mit ihm.
39:58Vielleicht fängt er dann sogar an zu sprechen.
40:03Dann hoffe ich nur, dass er eine sie ist.
40:07Von euch Männern will ich nämlich erst mal kein Wort mehr hören.
40:28Papa.
40:52Papa.
40:53Papa.
40:58Bist du als Zeuge der Verteidigung hier?
41:06Ja.
41:10Bitte.
41:12Tu das nicht.
41:17Du weißt, dass es falsch ist, für Oskar auszusagen.
41:20Ich weiß, wie schwer es ist, keine Fehler zu machen.
41:28Ich hab hier selber genug gemacht.
41:34Aber ich will, dass du ein gutes Beispiel für mich bleibst.
41:41Bitte, Papa.
41:43Entscheide dich für das Richtige.
41:45Ja.
41:45Ja.
41:50Ein Mann, der sowas schreiben kann, der hat ein gutes Herz.
41:57Und deshalb werde ich dafür sorgen, dass Korni ihm eine zweite Chance gibt.
42:00Wir lassen uns scheiden.
42:02Es tut mir sehr leid, Caro, aber damit musst du dich abfinden.
42:05Ich werde nie einen anderen Mann lieben als deinen Vater.
42:07Junk eigentlich den Lübbel.
42:09Au, hat mein Bauch.
42:11Ich hab das in die Wehen.
42:12Ruhig dich, ich hole Hilfe, okay?
42:13Die Sache mit dir und Paul, das ist was Besonderes.
42:16Das kannst du nicht einfach so aufgeben.
42:17Die Sache mit dir und Paul, das ist auch Besonderes.
42:20Das ist auch Besonderes.
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