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KurzfilmeTranskript
00:01Was bisher geschah.
00:03Und wenn es drei Jahre alt ist, dann soll es auf ein Internat in die Schweiz gehen?
00:06Anna, das kannst du nicht machen.
00:08Gerade in den ersten Jahren braucht ein Kind seine Eltern.
00:10Und sie geben ihr auch dieses Halluzinogen, weil sie wollen, dass Frau Kastelow zusammenbricht.
00:21Die Aufzeichnungen über die Vergangenheit von Liliana Kastelow befinden sich an einem sicheren Ort
00:26und werden an Christian Kastelow weitergeleitet, falls mir etwas zustoßen sollte.
00:33Ich übertrage meine gesamten Anteile an der Firma Kastelow Optische Werke,
00:37uneingeschränkt und mit sofortiger Wirkung an meinen Schwager Oskar Kastelow.
00:41Also meine erste Lektion hier war, dass man jede Aufgabe mit vollem Einsatz ausführen muss.
00:45Und dazu gehört auch sicherlich zu lesen, was man da unterzeichnet.
00:48Übertragt ihr es nicht etwas?
00:51Nein, Jonas hat wirklich recht. Ich war unaufmerksam.
00:53Sicher. Dann sieh mal zu, wie du das klärst, dieses Missverständnis.
01:00Oliver hat es doch auch gesagt.
01:02Oliver Wolter?
01:03Ja, und er hat mir auch erzählt, dass du quasi in Hannover darauf gewartet hast, dass ich...
01:07Ach.
01:11Mieser, lügt ein Intrigant!
01:12Mieser, lügt ein Intrigant!
01:42Wofür war die denn?
01:56Sie wissen ganz genau, was sie gemacht haben.
01:58Und ich erwarte, dass sie das für uns allen hier aufklären.
02:00Vor allem für Alisa.
02:02Christian, was ist denn in dich gefahren?
02:03Wir sind mitten in einem Kundengespräch.
02:06Hört ihr an, was er zu sagen hat?
02:08Er hat das alles eingefädelt.
02:09Wollen Sie das nicht vielleicht lieber unter sich ausmachen?
02:13Wir können so lange draußen warten.
02:15Aber was halten Sie davon, wenn Herr Wolter Ihnen erstmal die Produktionsstätten zeigt und wir Ihnen nachher weiterhauen?
02:19Das halte ich für eine gute Idee.
02:21Ja, ich auch.
02:23Sag mal, hast du jetzt vollkommen den Verstand verloren?
02:40Das hier sind die Schleifaufsätze für die Kristallsparte.
02:43Sie sind nicht ganz billig, aber allein der Bellhofenauftrag rechtfertigt diese Investition.
02:47Eine Ladung Quarzsand für die Glasschmelze.
02:57Deine Gewissenhaftigkeit in allen Ehren, Liliana.
02:59Aber ich glaube, du musst nicht jedes Dokument einzeln prüfen.
03:02Du kannst dem Sekretariat schon vertrauen.
03:04Oder glaubst du, die wollen dir eine Waschmaschine andrehen?
03:07Das ist komisch.
03:08Ich habe da irgendwie noch was auf dem Ohr von wegen voller Einsatz, egal wie unbedeutend und klein die Aufgabe auch erscheinen mag.
03:15Kann das nicht eben noch von Ihnen?
03:16Es tut mir leid, Oskar, dass ich heute etwas langsam bin, aber ich habe schon wieder schlecht geschlafen.
03:22Ach, du schläfst schlecht in letzter Zeit?
03:24Das liegt wohl am Wetter.
03:30So, was haben wir denn hier?
03:33Oh, Entschuldigung, das war ja so.
03:36Ich werde versuchen zu retten, was zu retten ist.
03:42Also von dem kann ich bestimmt noch wahnsinnig viel lernen.
03:46Vor allem, wie man sorgfältig mit wichtigen Dokumenten umgeht.
03:48Oh, der ist aber nett.
03:54Guten Tag.
03:56Für wen sind die denn?
03:58Sehr freundlich.
04:01Die vielleicht von Robert sind?
04:04Ich guck mal.
04:04Sehr geehrte Frau Lenz.
04:11Ein kleines Dankeschön meinerseits für die gute Zusammenarbeit, Dieter Beloben.
04:15Mama, mach dir nichts draus.
04:17Ich weiß eh nicht, was du empfindest.
04:19Was war denn gerade im Kampf Lorenzraum los?
04:21Gab es da eine Prügelei?
04:22Ach, Unsinn.
04:23Na ja, Christian Kastelhoff hat den Olli ganz schön angemacht.
04:26Da hat ihm sogar eine geknallt.
04:27Caro, das ist nicht der Olli.
04:29Der Mann heißt Oliver Wojter.
04:30Und woher willst du das überhaupt wissen?
04:31Ich hab's selbst gesehen.
04:32Worum ging's denn?
04:33Keine Ahnung, vielleicht Sex mit der Ex.
04:35Na ja, Oliver Wojter war jedenfalls mal mit Alisa Lenz ein Paar.
04:38So ein Blödsinn.
04:41Alisa würde Oliver Wojter nicht mal mehr mit...
04:44Er ist ja egal, okay?
04:47Könnten wir die Gerüchteküche jetzt mal einstellen und wieder an die Arbeit gehen?
04:52Ja, dann bring ich mal den Blumenstrauß ins Atelier.
04:55Ja, und ich muss noch was kopieren.
04:59Und ich wollte noch frischen Kaffee aufholen.
05:05Was kann denn da nur los gewesen sein?
05:07Oliver hat das alles eingefädelt.
05:09Er will uns auseinander bringen.
05:11Dann ist er also dafür verantwortlich, dass du es dir gestern mit Gabi im Wellnessbereich gemütlich gemacht hast?
05:15Ja, genau.
05:16Er hat Gabi gesagt, dass wir uns getrennt hätten und dass sie mich endlich mal ein bisschen trösten kann.
05:21Wahrscheinlich hat er auch die SMS von meinem Handy geschickt.
05:24Dann wurde die also wirklich von deinem Handy ausgesendet?
05:27Von Oliver?
05:29Ja, das ist auf jeden Fall nicht anders zu erklären.
05:31Wahrscheinlich hab ich das Telefon auf dem Tisch liegen lassen.
05:34Oliver hat Gabi auch gesagt, dass sie zu mir ins Hotel kommen soll,
05:36um mich zu verführen.
05:37Und Gabi hat das alles gemacht, weil er sie ferngesteuert hat?
05:40Oder hypnotisiert oder sowas?
05:41Er hat ihr Hoffnung gemacht, dass ich was von ihr will, wenn wir uns getrennt haben.
05:44Und wie bitte soll Oliver das alles eingefädelt haben?
05:47Wahrscheinlich bist du immer noch betrogen.
05:48Nein, bin ich nicht.
05:50Das war auch Oliver, der hat mich gestern abgefüllt.
05:52Christian, dazu gehören immer noch zwei.
05:54Verstehst du das denn nicht?
05:56Oliver hat das doch alles von Anfang an geplant.
05:59Er wollte, dass du mich mit Gabi erwischst.
06:01Und das soll ich dir glauben.
06:03Frau Gabi, sie kann dir das alles erklären.
06:05Ach, auf einmal.
06:07Und woher weißt du das?
06:09Habt ihr beide euch nochmal getroffen?
06:10Ja, heute Morgen.
06:11Unmittelbar, bevor sie Schönrode endgültig verlassen wollte, hat sie mir alles gesagt.
06:15Und du bist dir sicher, dass ihr beide euch das bei der Gelegenheit nicht einfach ausgedacht habt?
06:19Oliver hat das alles geplant.
06:20Christian, ich weiß selbst, dass Oliver nicht der aufrichtigste Mensch von der Welt ist.
06:24Aber dass du ihm jetzt die Schuld für deine Affäre in die Schuhe schieben willst,
06:27ist wirklich das Allerletzte.
06:29Ich kann doch verstehen, dass sich das verrückt anhört.
06:31Aber es ist die Wahrheit.
06:32Ich muss mich jetzt um Landkraft kümmern.
06:34Ich hoffe, dass dein Auftritt ihn nicht ein für alle Mal vergraut hat.
06:41Frau Kastelow?
06:51Der Herr wünscht, Herrn Spilker zu sprechen.
06:54Guten Tag.
06:56Friedrich Genet, mein Name.
06:58Erfreut, Daniel Kastelow.
07:00Ich bin ein alter Freund von Herrn Spilker.
07:04Wir kennen uns von früher.
07:08Und Sie wollen Horst besuchen?
07:11Gibt es damit ein Problem?
07:16Leider ja.
07:18Horst liegt seit vorgestern Abend im Koma.
07:24Was ist passiert?
07:25Ein Unfall.
07:28Ein Treppensturz.
07:31Ist es dennoch möglich, ihn zu sehen?
07:35Ja, natürlich.
07:36Ich erkläre Ihnen gleich den Weg zum Krankenhaus.
07:38Ich bin ein Problem.
07:41Noch Kaffee?
07:51Nee, ich hab noch.
07:53Ist die milchsauer?
07:55Tut mir leid, ich hab vorhin lang gerochen.
07:56Ich dachte, die sei noch okay.
07:57Nein, nein, nein.
07:57Der Kaffee ist super.
07:58Ganz, ganz lecker.
08:00So lecker ihnsten Kaffee halt sein kann.
08:02Oh.
08:10Jetzt weiß ich, woher du die hast.
08:12Ja, woher?
08:13Von Lars.
08:16Ich hab Lars von Ben Mazoui erzählt, als er wegen seines Knies im Krankenhaus war.
08:20Und dann hab ich ihm diese DVD geschenkt.
08:23Und er hat's dir gegeben.
08:24Richtig?
08:24Ja, Lars hat sie mir geschenkt.
08:37Tamara, kann ich dich mal was fragen?
08:42Was?
08:42Lars glaubt, dass du mit dem Schluss gemacht hast, weil du nicht verknallt bist.
08:54Stimmt das?
08:56So ein Quatsch.
08:58Ich in dich.
08:59Kommt mir da rauf.
09:00Genau, die Kristallsparte ist eine Kooperation der optischen Werke mit Alisas Himmelreich.
09:20Da bin ich wieder.
09:20Oh.
09:21Ja, wir haben festgestellt, dass sich Kastellhoff Optik und unsere kleine Schmuckfirma hervoreinandergänzen.
09:27Oh, Entschuldigung.
09:29Kein Problem, Herr Lenz.
09:30Hätten Sie eine Sekunde Zeit?
09:32Ja, eigentlich müsste ich die Umsetzung der neuen Entwürfe mit den Kristallschleifern besprechen,
09:36aber das kann ich auch später noch.
09:39Großartig.
09:39Dann wär's nett, wenn Sie Herrn Landgraf kurz durch die Produktionsstätten führen würden.
09:43Bitte.
09:44Natürlich.
09:45Und wenn Sie mir hier in Lampform würden?
09:47Gerne.
09:48Lenz.
09:49Danke.
09:52So.
09:55Was war denn nun mit Christian?
09:58Er hat mit Gabi Schöne gesprochen.
10:00Und?
10:06Hast du Gabi dazu ermutigt, sich an Christian ranzuwerfen?
10:09Was?
10:15Hat er, hat er das gesagt?
10:22Alisa, ich hab wirklich schon viel Mist gebaut in der Vergangenheit.
10:24Aber wenn dein Freund jetzt versucht, mir die Schuld an seinen amorösen Abenteuer in die Schuhe zu schieben, dann...
10:30Alisa, sag mir bitte einen Grund, warum ich was gegen Christian unternehmen sollte.
10:39Das hier müssen Sie nochmal neu ausdrucken.
10:51Das hier auch.
10:53Dieses Dokument müssen Sie sich...
10:55Guten Tag, Frau Hund.
10:56Guten Tag.
10:57Oskar, bist du soweit?
10:59Soweit.
11:00Drück dich deutlich, Ostana.
11:00Unser Ultraschalltermin.
11:04Ach ja, richtig, aber ich will vergessen.
11:06Tut mir leid, Schatz, aber das wird nichts mehr.
11:09Fahre ohne mich.
11:10Wo war ich stehen geblieben?
11:11Okay.
11:12Dieses Dokument müssen Sie noch nachfragen.
11:13Da hätte ich Monsieur Genet auch gleich ins Krankenhaus begleiten können.
11:16Wen?
11:18Bitte wen?
11:20Monsieur Genet, ein alter Freund von Horst.
11:22Und was wollt ihr?
11:23Horst besuchen.
11:25Weißt du was, Dana? Ich komme doch bitte ins Krankenhaus.
11:27Jetzt auf einmal?
11:29Ja, ich will doch mal einen Jungen sehen.
11:30Frau Hund, Sie erledigen das?
11:32Natürlich, mache ich.
11:42Darf ich fragen, wie es zu dem Koma bei Aaron Spilker gekommen ist?
11:48Er hat sich bei einem Sturz ein intrazerebrales Hermatom zugezogen
11:51und musste in eine Langzeitnarkose gelegt werden.
11:53Ein hünstliches Koma?
11:57Genau.
11:58Aber jetzt ist er doch in einem...
12:00Echten Koma.
12:02Leider.
12:03Offenbar eine Überreaktion auf die Medikamente.
12:06Eine Überreaktion?
12:08Ja.
12:08So etwas ist sehr selten, kann aber vorkommen.
12:12Wäre es nicht möglich, dass so ein Zustand durch eine Überdosierung verursacht wird?
12:20Theoretisch schon.
12:21Aber das können wir in diesem Fall ausschließen.
12:23Ich habe es genau überprüft, das war alles richtig eingestellt.
12:27Wenn Sie noch Fragen haben, Sie wissen ja, wo Sie mich finden.
12:31Ja.
12:32Vielen Dank.
12:33Bitte.
12:33Na, alter Freund, du hast dich nicht mehr gemeldet.
12:45Da bin ich gekommen.
12:46Wie es scheint, hattest du recht mit deinen Befürchtungen.
12:53Ich werde dafür sorgen, dass Christian Kasteloff diese Unterlagen sicher erhalten wird.
13:03So, wie du es gewollt hast.
13:08Ach, hallo Christian.
13:20Jana, hallo.
13:21Sag mal, hättest du einen Moment Zeit für mich?
13:23Ich würde gerne etwas mit dir besprechen wegen der Firmenleitung.
13:26Es ist gerade ganz schlecht.
13:27Ich muss mich um den Landgab kümmern.
13:29Sag mal, ich habe gehört, zwischen Oliver Reuter und dir ist etwas vorgefallen?
13:36Ach, nicht der Rede wert.
13:38Das heißt, ihr hättet euch geprügelt.
13:40Das stimmt so nicht ganz.
13:41Ich habe ihm eine reingehauen.
13:44Ich habe für ein Augenblick die Kontrolle verloren.
13:46War wahrscheinlich ein Fehler.
13:50Worum ging es denn?
13:54Ich mache dir noch keine Sorgen.
13:55Ich bin einfach ein bisschen gestresst.
13:59Alisa und ich, wir haben uns gestretten.
14:05So schlimm?
14:06Ich möchte schon.
14:11Warum komme ich nicht einfach bei dir im Büro vorbei?
14:12Dann können wir klären, was du besprechen wartest.
14:15Ja, aber lass dir ruhig Zeit zu.
14:17Wichtig ist es dann auch wieder nicht.
14:18Okay.
14:18Hallo.
14:19Hallo.
14:20Hallo.
14:20Hallo.
14:21Hallo.
14:22Sag mal, hast du nichts für die Schule zu tun?
14:47Nö.
14:48Was ist mit deinen Abi-Vorbereitungen?
14:50Es wäre wirklich sinnvoll, etwas zu lernen, Lars.
14:53Töne Mutter hat vollkommen recht.
14:55Das Abitur ist wichtig für das gesamte Leben.
14:57Danach fragen sie dich in 30 Jahren noch.
14:59Was für das denn jetzt?
15:00Sie sind weder mein Vater noch mein Lehrer.
15:01Aber ich bin dein Trainer.
15:03Ja, nicht mehr.
15:05Ich kann sowieso kein Fußball mehr spielen.
15:07Lars, Herr Hund hat es nur gut gemeint.
15:09Mit Chaos-Erziehung hat es auch nur gut gemeint.
15:11Was dabei rausgekommen?
15:13Die hat die Abi geschmissen.
15:14Entschuldigen Sie.
15:18Ein Teenager mit Liebeskummer.
15:20Dazu kommt ja enttäuschend, dass seine Profikarriere vorbei ist, bevor sie richtig angefangen hat.
15:23Ja, ich hoffe wirklich, dass Sie ihn in der Reha-Klinik noch hinbekommen.
15:27Das hoffe ich auch.
15:29Lars ist wirklich ein großes Talent.
15:31Vielleicht sollte ich die Leitung nochmal anrufen und fragen, ob er früher kommen kann.
15:35Ein bisschen Abstand zu allem täte ihm sicher gut.
15:37Ja.
15:37Oh, meine Pasteten.
15:47Das ist nochmal gut gegangen.
15:49Die riechen ja wirklich großartig.
15:51Die Journalisten von daheim und köstlich werden...
15:52Zu Hause und lecker.
15:54Ja, wie auch immer.
15:54Auf jeden Fall werden die begeistert sein.
15:56Das hoffe ich, Herr Hund.
15:57Denn wenn Sie einen positiven Artikel schreiben, dann werde ich vielleicht noch mehr im Internet verkaufen.
16:02Hören Sie, ich müsste noch ganz kurz einkaufen.
16:04Könnten Sie hier die Stellung halten und vielleicht ein bisschen aufräumen?
16:07Danke.
16:07Ich bin gleich wieder da.
16:19Beim Schmelzen kommt es vor allem auf die richtige Rezeptur an.
16:22Nur so erhält das Glas sein charakteristisches Funken.
16:24Oh.
16:25Von einem Verehrer?
16:28Nein, von einem Kunden.
16:30Bellhofen.
16:31Der Bellhofen?
16:32Der Kaffeeröster.
16:34Ja, er vertreibt neulich in seinen Filialen unseren Kristallschmuck.
16:37Und wie es aussieht, scheint er ganz zufrieden zu sein.
16:42Herr Landgraf, bitte entschuldigen Sie, dass ich vorhin der Artikontrolle verloren habe.
16:46Hauptsache, Sie haben sich wieder beruhigt.
16:48Wir stehen zur Zeit alle etwas unter Stress.
16:50Da kann sowas schon mal vorkommen.
16:51Hätten wir Horst nicht nach dem Ultraschall besuchen können?
17:00Ich wollte nur schnell nachsehen, ob sein Zustand sich vielleicht gebessert hat.
17:04Ich wusste gar nicht, dass du im Sonal stehst.
17:07Horst ist seit Ewigkeiten unser Fahrer.
17:09Und man hat seinen Angestellten gegenüber doch mitmenschliche Pflichten, findest du nicht, Dana?
17:13Doch, natürlich.
17:17Hallo, Dana.
17:18Hallo.
17:19Hi, Gustelhoff.
17:21Sagen Sie, war ein Monsieur Jeuny hier?
17:26Ja.
17:27Was hat er gewollt?
17:30Er hat sich informiert, wie es Horst geht und wie es zu dem Koma gekommen ist.
17:33Ich habe keine andere Wahl.
17:42Was haben Sie gesagt?
17:43Dass wir auch keine Erklärung dafür haben.
17:46Wo ist er jetzt?
17:48Jeuny?
17:49Ja.
17:50Keine Ahnung.
17:51Und wie geht's Horst?
17:53Leider unverändert.
17:55Tut mir leid, ich muss weiter.
17:56Was interessierst du dich eigentlich so für diesen Jeuny?
18:04Er könnte uns Schwierigkeiten machen.
18:07Was sind für Schwierigkeiten?
18:10Liliana sollte die Wahrheit nie erfahren zu ihrem eigenen Schutz.
18:13Stimmt nicht, das wissen Sie genau.
18:15Am Ende wollte Herr Kastelhoff seiner Frau alles sagen.
18:17Aber da hatten Sie die Akte schon aus dem Safe gestohlen.
18:19Wozu geben Sie Frau Kastelhoff dieses Halluzinogen?
18:22Ich habe dieses Fläschchen noch nie gesehen.
18:25Hallo?
18:26Oskar, ich rede mit dir.
18:30Du wolltest gar nicht wegen unserem Kind mit ins Krankenhaus stellen,
18:34sondern wegen diesem Jeuny.
18:37Ich habe jetzt keine Zeit, dir das zu erklären danach.
18:39Aber diese Stücke sind noch alle von Ihnen selbst handgefertigt, Frau Lenz, oder?
18:56Lässt sich denn diese Qualität bei der Massenproduktion von Schmuck überhaupt halten?
19:03Wir achten sorgfältig auf...
19:04Ich versichere Ihnen, dass auch unsere neuen Produktlinien, die in Zusammenarbeit mit den optischen Werken entstehen,
19:12dieselbe Qualität und Liebe zum Detail aufweisen.
19:15Zumal wir bei Kastelhoff Optik traditionell viel Wert auf gute Qualität mit in Germany legen.
19:20Und ich denke, das sieht man auch bei unseren Kunden seit 150 Jahren.
19:22Ich frage nur, weil meine Kunden größten Wert auf die Exklusivität der Stücke legen.
19:28Die werden Sie auch erhalten.
19:30Der Name Alisa Simmerich steht für ein unverwechselbares Design, das Sie so nur bei uns erhalten.
19:36Und jedes Schmuckstück wird von Hand geschliffen.
19:38Ist also ein Unikat.
19:40Sogar das Rohmaterial unserer Kristallglas ist einzigartig.
19:43Wir lassen das hier exklusiv für die Kristallschleiferei herstellen.
19:46Tja, Sie haben mich fast überzeugt.
19:49Aber so schön Ihre Kristallobjekte auch sind, mir fehlt noch der letzte Pfiff.
19:54Irgendetwas, was Sie wirklich, wirklich außergewöhnlich machen, verstehen Sie?
19:59Ich verstehe Sie voll und ganz, Herr Landgraf.
20:01Aber machen Sie sich keine Sorgen, Frau Lenz wird Ihnen eine Kollektion entwerfen, die Ihresgleichen sucht.
20:06Wir könnten noch weitere Formen in die Kollektion mit aufnehmen.
20:08Der Tropfenmolder, der Wettschliff.
20:10Oder unterschiedliche Fassungen.
20:14Oder unterschiedliche Größen.
20:16Oder Farben.
20:19Man könnte die Kollektion doch in mehreren Farben produzieren.
20:23Jedes Modell in unterschiedlichen Tönen.
20:25Das Glas lässt sich mühelos einfärben, ohne Qualitätsverlust.
20:28Ah, Sie meinen so etwas wie gelb für den Sommertyp und weinrot für den Herbsttyp.
20:33Zum Beispiel.
20:35Das klingt wirklich interessant.
20:37Was meinen Sie, Herr Körner?
20:38Das wäre was Neues.
20:39Und, was meinst du?
20:52Romeo und Julia.
20:54Ballett von Sergej Sergejevic Prokofiev.
20:57Prokofiev, ja.
20:59Soll ich?
21:00Sollst du was?
21:01Zum Ballett?
21:02Conny Hund schenken natürlich, nachdem unser Theaterabend ins Wasser gefallen ist.
21:09Ja, dann schenk sie ihr doch.
21:11Ich habe die Shakespeare-Komplettausgabe schon geschenkt.
21:14Meinst du, ist etwas übertrieben?
21:16Ach, Robert, du hast vielleicht Probleme.
21:18Sag mal, den Tonfall kenne ich doch.
21:23Lass mich raten.
21:25Du bist Dana Kastelhoff begegnet.
21:27Sie hat heute einen Ultraschalltermin im Krankenhaus.
21:30Na und?
21:31Du wolltest sie dir doch aus dem Kopf schlagen.
21:33Ja, ich weiß, aber Mann, Robert, das könnte mein Kind sein da in ihrem Bauch.
21:37Ich würde es mir schon gerne mal ansehen.
21:39Wolltest du sie zum Ultraschall begleiten?
21:42Ja.
21:44Das ist nicht dein Erster, Jonas.
21:46Denk doch mal nach.
21:48Die Frau, die hat sich entschieden, mit ihrem Mann dieses Kind großzuziehen.
21:51Ja, ich weiß, aber der Typ interessiert sich doch gar nicht wirklich für sie oder das Baby.
21:54Das ist nicht mehr deine Sache.
21:55Ach, nein?
21:55Nein.
22:01Den größten Gefallen, den du da an der Ton kannst, ist, dich von ihr fernzuhalten.
22:06Und nicht auszudenken, wenn ihr Mann erfährt, was du mit seiner Frau hattest.
22:11Ja, ich weiß.
22:18Auf Wiedersehen, der Mann.
22:26Frau Lenz, Herr Kastelhoff, Herr Reuter, es hat mich sehr gefreut.
22:30Die Freude war ganz auf unsere Seite.
22:31Den restieren wir dann morgen.
22:33So ist es.
22:33Auf Wiedersehen.
22:34Auf Wiedersehen.
22:36Alissa, können wir noch mal in Ruhe miteinander reden?
22:39Soll ich in der Nähe bleiben?
22:40Sie können froh sein, dass ich so gut erzogen bin.
22:43Und jetzt lassen Sie uns allein.
22:53Hast du mal drüber nachgedacht, was ich gesagt habe?
22:56Ich habe Oliver sogar darauf angesprochen.
22:59Und er hat es natürlich gelockt.
23:00Allerdings.
23:01Alissa, er spielt uns gegeneinander aus.
23:03Aber er hat überhaupt keinen Grund, das zu tun.
23:06Und selbst wenn.
23:07Wie bitte schön, soll Oliver das denn alles eingefädelt haben?
23:10Gabi auf dich anzusetzen?
23:12Sie nach Hannover zu locken?
23:14Ihr von deinem Handy aus eine SMS zu schicken?
23:16Und dafür zu sorgen, dass du dich betrinkst?
23:19Und sie dann dazu zu bringen, dich zu trösten?
23:21Das soll alles Oliver gemacht haben?
23:23Wahrscheinlich hat er noch einen Stuntfahrer engagiert,
23:26damit Gabi vor Mona Lisa direkt in deinen Arm landet?
23:28Christian, das ist doch völlig abwegig.
23:31Aber dass ich dich betrüge und dann nicht mal den Mumm habe, dazu zu stehen,
23:34das glaubst du?
23:36Nach allem, was passiert ist, glaubst du ihm mehr als mir?
23:40Mama, ich bin bei der Krankengynastik, ne?
24:00Herr Hund?
24:07Ja, deine Mutter ist was einkaufen und hat mich gebeten für Ordnung.
24:12Oh Gott, da sind sie.
24:13Wer?
24:14Na, die hören von zu Hause und lecker.
24:15Die wollten doch deine Mutter interviewen.
24:17Und sie ist noch gar nicht wieder zurück.
24:21Danke, Herr Brinkmann.
24:22Sie retten mir das Leben.
24:23Der Bäcker hatte kein Chiavata mehr.
24:25Dankeschön.
24:26Wie war denn eigentlich Ihr Theaterabend mit Conny?
24:30Fragen Sie nicht.
24:31Wir haben das Stück verpasst.
24:33Ach, äh.
24:34Meinen Sie, es wäre übertrieben,
24:35wenn ich Conny-Stadtessen hier Romeo und Julia schenke?
24:38Von Prokofjev?
24:39Nein, überhaupt nicht.
24:42Oh, entschuldigen Sie.
24:46Lenz?
24:48Ach, zu Hause und lecker.
24:49Ja, ich bereite gerade Ihren Besuch vor.
24:53Sie kommen heute nicht.
24:57Verschieben auf nächste Woche.
25:00Ja, natürlich.
25:03Was machen wir denn jetzt?
25:04Wir können Sie doch nicht vor der Tür stehen lassen.
25:06Deine Mutter, ist das Interview so wichtig.
25:07Immer mit der Ruhe.
25:08Meine Mutter kommt sicherlich gleich.
25:10Und bis dahin müssen Sie die eben bespaßen.
25:12Ich?
25:12Ja, wieso?
25:13Und was ist mit dir?
25:14Ich muss zur Physiotherapie.
25:16Ciao.
25:16Ciao.
25:19Guten Tag.
25:20Guten Tag.
25:21Guten Tag.
25:21Guten Tag.
25:23Permiso.
25:24Permiso.
25:25Se puede?
25:25Ja.
25:26Hola.
25:26Ja.
25:27Guten Tag.
25:32Hemos leído de su pensión.
25:35En Internet.
25:36Tiene algo libre?
25:38Libre?
25:39No somos complicados.
25:41Nos basta solamente un establo.
25:42Wir haben ja gerade gesagt, dass wir nur Spanisch sprechen.
25:45Ah, disculpe, disculpe.
25:48Pero nosotros no hablamos alemán.
25:51Aha.
25:52Alemán.
25:52No hablamos.
25:54Alemán?
25:54Alemán.
25:56Setzen sich da erstmal.
25:57Perdón?
25:58Setzen sich da erstmal hin.
26:00Setzen.
26:01Setzen.
26:01Ah, ya, ya.
26:03Sentémonos, sentémonos.
26:04Ja.
26:04Váfor, es sí.
26:08Muy bien.
26:13Oye, está bonito aquí.
26:14Te parece?
26:15Está bien?
26:15Sí.
26:16Bonito, eh?
26:17Bonito.
26:17Sí.
26:19Muy bien.
26:21Sí.
26:25Es tut mir leid, dass hier ein Interview verschoben worden ist.
26:28Tja, da kann man nichts machen.
26:32Danke nochmal.
26:33Sí, schon, Frau Lentz.
26:34Und Paul hat dich wirklich gefragt, ob du in ihn verliebt bist.
26:45Das ist echt krass.
26:47Krass, das ist peinlich.
26:49Schöpfe.
26:50Schöpfe.
26:50Schöpfe.
26:50Schöpfe.
26:50Schöpfe.
26:51Carolina, könntest du mir ein Gefallen tun und das ist deine Mutter?
26:54Was ist denn das?
26:55Das ist Romel Julia von Prokofiev.
26:58Von mir aus?
26:59Ja, danke schön.
27:00Und beste Grüße von mir.
27:01Ja.
27:02Danke.
27:02Wegen dem Typ ist meine Mutter gerade voll auf den Kult-Schuh-Tripp.
27:06Das ist echt peinlich.
27:09Und was hast du gesagt?
27:10Wie?
27:11Auf Pauls Frage.
27:13Ich habe alles abgestritten.
27:14Warum hast du denn nicht die Wahrheit gesagt?
27:16Ja, Paul, ich bin in dich verliebt.
27:18Geht's noch lauter?
27:20Tut mir leid, aber das wäre auf jeden Fall besser gewesen.
27:22Besser als dieses ewige Hin und Her.
27:30Kann ich Ihnen helfen?
27:31Vielleicht.
27:32Jeunet, mein Name.
27:34Ich suche nach einem Ehren Christian Kasteloff.
27:37Tut mir leid, ich weiß auch nicht, wo er gerade ist.
27:39Es ist von großer Wichtigkeit, Madame.
27:42Es handelt sich um...
27:43Monsieur Jeunet?
27:44Oh, mit wem habe ich die Ehre?
27:48Oskar Kasteloff.
27:50Ich habe schon viel von Ihnen gehört.
27:51Ich kümmere mich um den Herrn.
27:53Entschuldigen Sie mich.
27:54Gehen wir doch mal in mein Büro, da können wir uns ungestört unterhalten.
27:59Ich weiß einfach nicht mehr, was ich glauben soll und was nicht.
28:03Und vor allem erinnert es mich an eine Situation, die ich nie wieder erleben wollte.
28:10Du meinst so wie damals in Berlin, als Oliver dich betrogen hat?
28:13Ja.
28:13Aber war das nicht doch anders?
28:18Ja, es gibt einen Riesenunterschied.
28:23Ich liebe Christian immer noch.
28:25Deswegen tut es auch doppelt wie.
28:26Vielleicht sagt Christian ja doch die Wahrheit.
28:32Ich meine, wenn ich jemandem zutrauen würde, so etwas zu manipulieren, dann Oliver.
28:39Oliver, du meinst, Oliver hat Gabi gezwungen, Christian auf der Preisverleihung zu küssen oder sich in sein Hotelzimmer zu schleichen.
28:47Und selbst wenn das stimmen würde, niemand hat Christian dazu gezwungen, mir das alles zu verheiblichen.
28:52Das kann ja nicht Oliver in die Schuhe schieben.
28:54Ja, schon.
28:56Ja, und überleg doch mal, was, was da alles passiert ist.
28:59Ich meine, allein diese Geschichte mit der SMS.
29:02Wie soll Oliver das denn angestellt haben, ohne dass irgendjemand was merkt?
29:05Ich war praktisch die ganze Zeit bei Christian.
29:07Wenn er nicht gerade bei dieser Gabi war.
29:09Ich weiß es doch auch nicht, aber das passt alles nicht zu Christian.
29:15Ich meine, du kennst ihn natürlich besser als ich, aber...
29:17Nur, was hätte Oliver davon, uns beide auseinander zu bringen?
29:23Er würde dabei einiges riskieren. Wofür?
29:26Vielleicht will er dich ja zurück.
29:27Ach, das ist doch absurd.
29:30Darf ich so Oliver seinen Job aufs Spiel setzen?
29:32Außerdem hat er eine Freundin in Berlin.
29:34Stimmt.
29:34Auf der anderen Seite, dass Christian eine heimliche Affäre hat und Oliver als Sündenbock benutzt.
29:42Also, das kann ich mir auch nicht vorstellen.
29:45Konnte ich bis gestern auch nicht.
29:48Aber alles andere macht noch weniger Sinn.
29:55Was wollen Sie von ihr?
29:59Und der Lisa zurück?
30:01Hoffen Sie, dass Sie sie wieder einwickeln können?
30:03Ich weiß wirklich nicht, wovon Sie sprechen.
30:07Aber ich finde es jedenfalls ziemlich unanständig von Ihnen,
30:09dass Sie jetzt versuchen, Ihre Seitensprünge mir in die Schuhe zu schieben.
30:12Der einzige Grund, weshalb ich Sie nicht auf der Stelle freue,
30:14ist, dass es wie ein Schuldeingeständnis aussehen würde.
30:17Und dass Sie sich vor Alisa als armes Opfer darstellen könnten.
30:20Ja, vielleicht sollten Sie sich dann besser bei mir entschuldigen.
30:22Vor Alisa.
30:23Für den täglichen Angriff und für diese komplett absurden
30:26Entschuldigungen.
30:27Sie werden mit Ihren miesen kleinen Intrigen nicht durchkommen.
30:35Am Ende wird Alisa auf Ihr Herz hören.
30:39Und Sie wird die Wahrheit finden.
30:41Wenn Sie das sagen.
30:41Und Sie werden mit Ihren miesen,
31:11Hallo, Dana.
31:22Jonas.
31:25Gut siehst du aus.
31:27Der Anzug steht dir.
31:29Danke.
31:30Ich freue mich, dass Liliana erkannt hat,
31:32dass du besser in der Chefetage aufgehoben bist als im Lager.
31:35Ja, ich freue mich auch, dass sie mir das zutraut,
31:37Verantwortung zu übernehmen.
31:38Und wie gesagt, steht dir.
31:45Hattest du heute nicht einen Ultraschalltermin?
31:49Und?
31:50Alles klar mit dem Baby?
31:51Ja.
31:52Alles bestens.
31:55Hast du da nicht auch sein Bild bekommen?
31:56So eins, auf dem man gar nichts erkennt und es trotzdem alle total süß finden?
31:59Ja, so eins habe ich bekommen.
32:02Willst du es mal sehen?
32:03Gerne.
32:14Wow.
32:15Also ich finde, dass man da ziemlich viel drauf erkennt.
32:18Das ist der Kopf, oder?
32:19Ja, genau.
32:22Das sind die Ärmchen, das sind die Beinchen.
32:24Das sind die Ärmchen, das sind die Ärmchen, das sind die Ärmchen.
32:54Muchachos.
32:56Exactamente.
32:59Ah, fantástico.
33:02Was ist denn hier, Luz?
33:04Ja, so genau weiß ich das auch nicht.
33:08Buenos Dias, Señora Lenz.
33:11Estamos encantados de conocerla.
33:13Hola, hola.
33:15Hola.
33:16Hola.
33:18Wer sind denn diese Leute, Herr Hund?
33:21Zuerst dachte ich, das sind die Herren von Zuhause und Lecker.
33:23Ja, das sind sie auf keinen Fall.
33:25Ja, das wäre auch ein bisschen komisch.
33:27Deutsche Journalisten, die für eine deutsche Zeitung schreiben und kein Deutsch sprechen.
33:30Abgesehen davon, dass die Redaktion den Termin auf nächste Woche verschoben hat.
33:34Oh.
33:34Ähm, wer sind Sie?
33:37Und, äh, was wollen Sie hier?
33:41Señora Lenz, estamos encantados de conocerla.
33:45Lamentablemente, aún no hemos visto las habitaciones.
33:48Pero estamos seguros de que van a ser tan confortables como toda su casa.
33:52Ah, kennen Sie jemanden, der Spanisch spricht?
34:03Das sind bestimmt die Unterlagen, die Horst Christian übermitteln wollte.
34:06So ist es.
34:10Tja, ich glaube, mein Neff ist heute nicht im Haus.
34:12Wenn Sie wollen, lassen Sie sie einfach hier.
34:14Ich gebe sie ihm bei Zeiten.
34:16Pardon, aber das kann ich nicht tun.
34:22So, Horst und Sie kennen einander also von der Fremdenregion?
34:25Oui.
34:27Wie war doch gleich der Wahlspruch der Legion?
34:29Honnere Fidelité.
34:31Richtig.
34:33Ehre und Treue.
34:36Es gibt da Leute, die behaupten, Söldner Treue sei käuflich.
34:41Ich habe nicht vor, mich von Ihnen beleidigen zu lassen, Monsieur.
34:44Immer auf der Ruhe.
34:46Sie müssten was missverstanden haben, Monsieur.
34:47Ich wollte, ich habe lediglich, also, ich habe nur gesagt, es gibt Leute, die behaupten...
34:51Sie sollten sehr vorsichtig sein mit solchen Gerüchten.
34:54Dann ist da nichts dran?
34:55No.
34:57Gar nichts?
34:58No.
34:59Im Übrigen glaube ich nicht, dass Horst Spilke einen Unfall hatte.
35:03Und ich bin sicher, wenn Ihr Neffe diese Akte gelesen hat, wird er es auch nicht mehr glauben.
35:11Sie wissen, was da drinsteht?
35:12Allein die Tatsache, dass Sie unbedingt verhindern wollen, dass Ihr Neffe sie bekommt, macht sie verdächtig.
35:17Verdächtig.
35:20Sie reden nicht mit den heißen Reihen herum, das muss man Ihnen lassen.
35:22Bringen Sie mich nun zu Christian Kastelhoff oder muss ich ihn selber so gründen?
35:30Beim nächsten Ultraschall wissen wir vielleicht schon, was es wird.
35:34Was wäre dir denn lieber? Ein Junge oder ein Mädchen?
35:37Ist mir völlig egal. Hauptsache, es ist gesund.
35:41Oskar behauptet ja immer felsenfest, dass es ein Junge wird.
35:43Ja, ich muss dann auch wieder.
35:52Geh noch nicht.
35:55Musst du nicht auch zurück zur Arbeit?
35:56Nein, doch. Aber Dana, ich habe so selten die Gelegenheit, mit dir alleine zu reden.
36:04Ich muss jetzt leider wirklich los. Ich bin schon viel länger weg, als ich vorhatte.
36:11Es war schön, Dich zu sehen.
36:13Ja.
36:17Darf ich?
36:19Was?
36:19Das Bild.
36:22Ja, klar.
36:31Mach's gut.
36:33Du auch.
36:36Und pass auf Dich auf.
36:40Mach ich.
36:43Und danke.
36:46Wofür?
36:47Dass ich das Baby sehen durfte.
36:55Bitte.
36:56Oh, was ist denn das?
36:58Von deinem Verehrer.
37:00Ach.
37:01Von Robert?
37:02Robert?
37:12Robert und Julia.
37:14Frau Hund.
37:16Ich gehe doch recht in der Annahme, dass mein Neffe heute nicht im Haus ist.
37:20Nicht wahr?
37:21Ich, ähm, ja, ich glaube, er hatte einen Auswärtstermin.
37:28Ähm, vor der Pause habe ich ihn noch im Konferenzraum gesehen.
37:31Und wo ist der?
37:32Gleich da drüben.
37:33Ja, Sie haben einen Moment.
37:34Ja, Sie haben einen Moment.
37:35Ja.
37:35Ja.
37:44Oh, gut, dass ihr da seid.
37:45Lars, du sprichst doch Englisch.
37:47Hast du in der Schule, oder?
37:48Ja, das haben wir versucht rauszufinden.
38:01Aber Lars, bitte hilf uns doch, sprich Englisch.
38:02Ja, ich probiere es.
38:05Hi, I'm Lars.
38:06I live here and I'm Gudrun's son.
38:09Pedro.
38:10So nice.
38:11So nice.
38:12Yeah, nice to meet you too.
38:14But please tell me, what do you want here?
38:17Creo que quieren saber de que que queremos aquí.
38:20Why are you here?
38:22Gudrun Lenz.
38:25Nice hostel.
38:27Yeah.
38:27Good food.
38:28Food.
38:28Internet.
38:38Wie lange sind die denn schon hier?
38:40Oh, so ein Stündchen.
38:42Anscheinend denken die, wir sind eine Pension.
38:44Die sind im Internet auf uns aufmerksam geworden.
38:46Ich check das mal hier nach.
38:47Was?
38:48Ich bin doch nur mit meinem Chat neben Internet.
38:51Ja, und vor allem keine Pension.
38:53Das klingt hier aber ganz anders.
38:55Bei Gudrun Lenz wird Gastlichkeit groß geschrieben.
38:58Wer einmal Gudruns köstliches Essen probiert hat, kommt garantiert immer wieder.
39:02Und wer über Nacht bleibt, kommt nicht nur in den Genuss der warmen, familiären Atmosphäre,
39:07sondern auch des besten Frühstücks im ganzen Landkreis.
39:11Und den gleichen Text gibt es auf Englisch und auf Spanisch.
39:15Ja, aber wer schreibt denn sowas?
39:18Betty.
39:18Oh, keiner da.
39:22Es wird mich nicht hindern, Christian Kastelhoff zu finden und ihm diese Akte persönlich auszuentwickeln.
39:34Kann ich Ihnen irgendwie helfen?
39:35Ja, da möchte jemand mit dir reden.
39:41Christian.
39:44Das ist General Genet.
39:45Er ist extra dem Weiten Weg aus Frankreich gekommen, um dir höchstpersönlich eine Akte auszuentwickeln.
39:51Sie sind Christian Kastelhoff?
39:53Wir müssen noch mal reden.
40:16Hat sich denn irgendwas geändert?
40:19Was meinst du?
40:19Verstehst du immer noch darauf, dass du unschuldig bist und Oliver nicht schuld ist?
40:29Was soll ich dir anderes sagen? Es ist die Wahrheit.
40:37Verstehst du nicht, wie du mir damit tust?
40:44Glaubst du wirklich, dass ich dich anlüge?
40:46Dass ich dich betrogen habe und Oliver die Schuld in die Schuhe schieben will?
40:53Das trafst du mir zu.
40:58Ich werde dich niemals betrügen.
41:00Ich dachte, du weißt das.
41:04Ich habe gesehen, was ich gesehen habe, Christian.
41:07Du vertraust mir wirklich nicht mehr.
41:18Ich kann dich.
41:25Dann
41:25hast du es also.
41:28Christian hat Oliver eine reingehauen.
41:49Reingehauen?
41:49Ja, vor irgendwelchen neuen Kunden.
41:50Ich habe all das schon mal mit Oliver durch.
41:53Ich kann das nicht auch mal.
41:54Aber Christian ist nicht Oliver.
41:56Sie haben mir immer geholfen, Horst.
42:01Warum lassen Sie mich gerade jetzt im Stich?
42:03Dann wäre es okay, wenn ich dich erst mal mit der Firma alleine lasse.
42:06Ja, sicher.
42:09Und Elisa?
42:10Fährt sie mit?
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