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KurzfilmeTranskript
00:00Was bisher geschah.
00:03Jedes Mal, wenn der Name Christian fällt, ist es so, als hätte jemand das Licht in deinen Augen angeknüpft.
00:09Ja, dagegen bin ich wohl machtlos.
00:12Dabei versuche ich wirklich, wirklich mir nicht allzu große Hoffnung zu machen.
00:16Na dann, bis bald.
00:19Als deine Eltern damals bei dem Segelunfall starben, hast du einen tiefen, tiefen Schockerl.
00:24Vielleicht hat die Tatsache, dass Tamara beinahe ertrunken wäre, dich daran erinnert.
00:28Paul kümmert sich allein um die Praxis.
00:30Aber dann sind die alten Krankenharten deiner Mutter doch noch dort.
00:33Vielleicht gibt es ja da drin Hinweise, warum deine Mama diese Panikattacken hat.
00:37Na, schau mal hier, bei frühere Geburten, da ist bei Erstgeburt Nein angekreuzt.
00:42Das bedeutet doch, dass meine Mutter vor mir schon mal ein Kind geboren hat.
00:47Oskar, es kann doch nicht so schwierig sein, diese Alisa Lenz rauszuwerfen.
00:50Du hast ja selbst gesehen, dass sie praktisch unkündbar ist.
00:53Dann muss man es eben geschickter anstellen.
00:54Ich habe auch schon eine Idee wie...
00:58Gerade wollten sie mich noch entlassen und jetzt plötzlich befördern sie mich?
01:02Nicht direkt befördern.
01:03Die Stelle, von der ich spreche, ist nicht hier bei uns frei, sondern in Eisenach.
01:09Die Stelle, von der ich spreche, ist nicht hier bei uns frei.
01:11Die Stelle, von der ich spreche, ist nicht hier bei uns frei.
01:13Ich bin ein paar Millionen von dir.
01:15Die Stelle, von der ich spreche, ist nicht hier bei uns frei.
01:17Ich bin ein paar Millionen von dir, aber es ist nicht hier bei uns frei.
01:21Aber es ist nicht hier bei uns frei.
01:23Die Stelle, von der ich spreche, ist nicht hier bei uns frei.
01:27Und ich bin ein Millionen von dir von dir.
01:33Die Stelle, von der ich spreche, ist nicht hier bei uns frei.
01:43Die Stelle, von der ich spreche, ist nicht hier bei uns frei.
01:45Eine Stelle als Feinoptikerin in Eisenach.
01:50Also, ich hätte jetzt mit vielen gerechnet, aber damit...
01:53Ein Talent wie Iris lässt mich noch nicht in einem dunklen Keller verkommen.
01:56Und dass ich Sie und Ellen Burg zufällig beim Seitensprung gesehen habe,
02:01hat nichts damit zu tun?
02:03Nicht das Geringste.
02:04Ach komm, jetzt seien Sie doch ehrlich.
02:06Sie haben Hund auf mich angesetzt, um mich loszuwerden.
02:09Und weil das nicht geklappt hat, versuchen Sie es jetzt auf die Tour.
02:12Der Job stellt eine finanzielle Verbesserung für Sie dar. Sie können nur gewinnen.
02:17Wie weit ist Eisenach von hier entfernt? Drei Stunden?
02:20Ich müsste also jeden Tag sechs Stunden pendeln.
02:22Sie haben recht. Das geht natürlich nicht.
02:25Besser wäre es, Sie suchen sich dort eine neue Bleibe.
02:28Ach, verstehe.
02:30Ich soll also nicht nur aus der Firma, sondern gleich aus der ganzen Stadt verschwinden.
02:34Sie wollten eine Stelle als Feinoptikerin. Ich biete Ihnen eine.
02:37Was ist Ihre Antwort?
02:38Die Antwort ist nein. Ich lasse mich von Ihnen nicht kaufen.
02:41Seien Sie vernünftig.
02:45Ich gebe Ihnen Zeit, bis morgen Vormittag es sich noch einmal zu überlegen.
02:48Weißt du eigentlich, woher der Name Diamant kommt?
03:01Mhm.
03:02Von Alexander dem Großen. Er hat sie nämlich aus Griechenland mitgebracht.
03:09Und die Leute riefen Adamat. Und das heißt unbesiegbar.
03:14Mir war gar nicht klar, dass du dich für Geschichte interessierst.
03:18Tue ich auch nicht.
03:20Ich habe einfach nur den schönsten Ring ausgesucht und der Verkäufer hat den Rest erklärt.
03:24Er war sehr nett.
03:25Das glaube ich.
03:29Was ist denn los mit dir?
03:30Ich dachte, wir wollten uns einen schönen Abend machen.
03:32Und du machst ein Gesicht?
03:34Mir ist gerade eingefallen, dass ich noch mal ins Büro muss.
03:38Kannst du nicht ausnahmsweise mal ein bisschen früher Schluss machen?
03:40Wir wollten doch auch noch die Gästeliste für die Hochzeit besprechen.
03:43Ich treffe morgen einen wichtigen Kunden wegen der neuen Laser-Optiken.
03:47Darauf muss ich vorbereitet sein.
03:50Na dann...
03:53Bring doch die Unterlagen, nachdem du sie gelesen hast, einfach mit.
03:56Und ich frage dich ab.
03:59Das klingt gut.
04:01So machen wir das.
04:04Na dann, lies schnell.
04:05Ich warte.
04:10Der Ring ist schön.
04:11Du wirst toll aussehen auf unserer Hochzeit.
04:25Sag mal, hast du dir eigentlich schon Gedanken darüber gemacht, wie wir die Krankenakte wieder zurück in die Praxis schmuggeln?
04:31Nee, das mache ich später.
04:32Paul wird die Akte schon nicht vermissen.
04:36Ja, aber wenn er merkt, dass sie weg ist, dann zählt er eins und eins zusammen und weiß, dass wir sie haben.
04:40Paul ist im Moment mein kleinstes Problem, Caro.
04:43Hier steht, dass meine Mutter vor mir schon mal ein Kind geboren hat.
04:46Leider steht hier überhaupt kein Hinweis darauf, wann dieses Kind zur Welt gekommen sein soll.
04:51Vielleicht war deine Mutter damals aber auch einfach noch sehr jung, als was passiert ist und sie hat das Kind zur Adoption freigegeben.
04:58Mama?
04:59Das kann ich mir nicht vorstellen.
05:04Okay.
05:06Sie direkt darauf anzusprechen, fällt auf jeden Fall aus.
05:09Dafür ist sie in letzter Zeit viel zu labil und nervös.
05:12Was ist denn mit deinem Vater? Der müsste es doch wissen.
05:15Wenn ich ihn frage, dann muss ich ihm auch von der gestohlenen Akte erzählen.
05:19Irgendwas sagt mir, dass das nicht so gut ankommt.
05:21Lass uns die Akte lieber wieder zurückbringen, bevor auffällt, dass sie fehlt.
05:25Sollte das passieren, dann nehme ich alles auf meine Kappe und lasse dich aus der Sache raus, okay?
05:33Nehmen wir mal an, dieses Kind gibt es wirklich.
05:37Dann ist meine Mutter nie darüber hinweg gekommen, es wie auch immer verloren zu haben.
05:44Der Eintrag könnte aber auch einfach nur ein Missverständnis sein.
05:48Immerhin hast du doch einen älteren Bruder Christian.
05:51Nein, der stammt aus Papas erster Ehe. Der kann damit nicht gemeint sein.
05:54Sag mal, wie alt war denn dein Bruder, als deine Eltern sich kennengelernt haben?
06:02Zehn.
06:07Und mit zehn kriegt man schon eine Menge mit.
06:10Ich glaube, ich werde heute Abend mal mit Christian reden.
06:14Der Job in Eisenach hätte viele Vorteile.
06:24Mehr Gehalt, ich könnte meine Schulden abbezahlen.
06:27Doch hier geht es ums Prinzip.
06:29Ich will mich nicht von Oskar Kastelhoff bestechen und aus der Stadt jagen lassen.
06:33Doch wenn ich bleibe, sucht er weiter nach einem Grund, meine Probezeit nicht zu verlängern.
06:37Heute hatte ich einfach Glück, dass Christian sich für mich eingesetzt hat.
06:40Christian, der würde mir in Eisenach am meisten fehlen.
06:45Ich kann doch nicht hier weg, ohne zu wissen, was mit uns ist.
06:49Mit uns, wie das klingt.
06:55Wo wollen Sie denn hin?
06:57Nach Hause, meine Schicht ist um.
06:59Ach, und die Inventur der Lagerbestände?
07:02Aber mir wurde gesagt, die ist erst zum Monatsende fällig.
07:05Tja, ich fürchte, wir brauchen noch einen Zwischenstand.
07:08Und zwar heute noch.
07:11Aber Frau Hund, ich habe mich gerade umgezogen und...
07:14Wissen Sie was?
07:16Das mache ich doch gerne für Sie.
07:19Seien Sie vorsichtig, Frau Lenz.
07:22Sie haben sich hier keine Freunde gemacht.
07:25Schönen Tag noch.
07:26Das ist eines meiner Lieblingslieder.
07:28Ein Freund hat mir die Platte geschenkt.
07:29Sie sollten Mona mal hören, wenn keine Gäste da sind.
07:30Dann singt sie nämlich mit.
07:31Das klingt richtig klasse.
07:32Das interessiert hier aber keinen.
07:33Möchten Sie, dass sie singt?
07:34Ja!
07:35Ja!
07:36Ja!
07:37Ja!
07:38Ja!
07:39Ja!
07:40Ja!
07:41Ja!
07:42Ja!
07:43Ja!
07:44Ja!
07:45Ja!
07:46Ja!
07:47Ja!
07:48Ja!
07:49Ja!
07:50Ja!
07:51Ja!
07:52Ja!
07:53Ja!
07:54Ja!
07:55Ja!
07:56Ja!
07:57Ja!
07:58Ja!
07:59Ja!
08:00Ja!
08:01Ja!
08:02Ja!
08:03Ja!
08:04Ja!
08:05Ja!
08:06Ja!
08:07Und mit den FUNI, der Tto hat, in Ciel se va, in Ciel se va.
08:14Se va, siccome il vento il bollo scratto, isiam gelà, isiam gelà.
08:22Lesti, lesti, viamotiam sulla, lesti, lesti, viamotiam sulla, funiculi, funicula, funiculi, funicula.
08:32Viamotiam sulla, funiculi, funicula, lesti, lesti, viamotiam sulla, lesti, lesti, viamotiam sulla, funiculi, funicula, funiculi, funicula, viamotiam sulla, funiculi, funicula.
08:58Hallo Christian, ich wollte gerade nach Hause fahren, um Mariliana zu sehen.
09:01Gibt es noch irgendwas, was wir besprechen sollten?
09:04Nein, ich glaube nicht. Fahr ruhig, wir sehen uns im Augenblick.
09:07Ach, Christian, ich habe da noch eine Bitte.
09:10Natürlich, worum geht's?
09:12Um deine Schwester. Tamara steht gerade auf Kriegsfuß mit mir.
09:16Was sie glaubt, dass du nicht genug Rücksicht auf Lianas Gesundheit nimmst?
09:19Na ja, gestern bei der Fernsehreportage hat sie fast für eine Klage sorgt, weil sie dachte, Dreharbeiten sind zu viel für Lianas.
09:25Tamara meinte sicher nur gut.
09:26Ja, das weiß ich, Christian, aber sie hat sich nun mal in den Kopf gesetzt, dass ihre Mutter dem Psychologen sprechen sollte, um die Ursache für ihre Panikattacke zu ergründen.
09:35Doch damit setzte sie nur noch mehr unter Druck.
09:38Hast du ihr das gesagt?
09:39Ja, mehrmals, aber ich bin der Feind.
09:42Ich weiß sie nicht.
09:43Okay, ich verstehe.
09:45Heute wird's ein bisschen eng bei mir, aber ich rede morgen mit ihr, versprochen.
09:48Danke.
09:49Tschüss.
09:49Tschüss.
09:50Tschüss.
09:51Tschüss.
09:52Tschüss.
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09:54Tschüss.
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10:00Tschüss.
10:01Tschüss.
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10:17Tschüss.
10:18Tschüss.
10:19So ähnlich sah die Schleifmaschine meines Vaters auch aus.
10:42Er hat mich als Kind immer mitgenommen und ich durfte ihm bei der Arbeit zugucken.
10:48Er konnte zaubern.
10:50Ein unscheinbares Stück Glas hat er in einen Diamanten verwandelt.
10:54Ich war so fasziniert von seiner Arbeit.
10:58Und jetzt stehe ich selbst hier und wünsche mir nichts sehnlicher, als eines Tages in seine Fußstapfen treten zu können.
11:04Was machen Sie denn noch hier?
11:20Ihre Frau hat mich gebeten, das hier für Sie zusammenzustellen.
11:23Wenn Sie es ihr geben könnten, bitte.
11:25Ich möchte noch an der Maschine arbeiten.
11:34Natürlich. Sie haben mir jetzt die Erlaubnis dazu.
11:36Danke.
11:37Bist du soweit? Halle abgeschlossen?
11:57Nein.
11:57Ich dachte, wir gehen jetzt nach Hause.
11:59Ja, das tun wir auch. Aber in der Halle sitzt noch voll an Extrawurst und schleift wieder.
12:04Ach, Alisa Lenz?
12:06Ja. Sie hat mir das für dich gegeben.
12:08Das brauche ich nicht mehr.
12:12Ich habe sie Zwischeninventur machen lassen.
12:19Wozu?
12:20Nur so.
12:21Geschieht dir recht, wo sie dir so viel Ärger gemacht hat.
12:24Sag mal, bist du verrückt geworden?
12:25Du weißt doch, dass der junge Kastellow sie unter seine Fittiche genommen hat.
12:30Na, hör mal. Wegen ihr hast du eine Abmahnung kassiert. Und was ist mit deiner Beförderung?
12:34Wenn die erzählt, dass sie von uns gemobbt wird, kann ich die Beförderung gleich vergessen. Mensch, denk doch mal nach.
12:39Ich habe es nur gut gemacht.
12:40Ich kann doch nicht den ganzen Tag darauf aufpassen, dass du kein Mist baust.
12:44Und die Lenz kriegt schon ihr Fett weg. Keine Sorge.
12:48Ist ja gut.
12:49Ja.
12:55Christian.
13:20Hab dich erschreckt?
13:21Ein bisschen. Ich dachte, du hundschleichst wieder hier rum.
13:23Macht er wieder Ärger?
13:27Nein, er verhält sich erstaunlich zahm, seitdem du dich für mich eingesetzt hast. Danke dir nochmal dafür.
13:33Das war selbstverständlich.
13:34Natürlich war es das. Das hat er für jede andere auch getan. Oder?
13:39Schleifst du immer noch an demselben Glasstück?
13:40Ja. Ich habe ehrlich gesagt kein anderes.
13:44Kaum zu glauben, in einem Betrieb, der sich auf feinoptische Produkte spezialisiert hat.
13:48Ja. Glas ist eben nicht gleich Glas.
13:51Wem sagst du das?
13:52Ich habe mich gerade durch 200 Seiten Fachliteratur zu dem Thema gequält.
13:58Warte mal. Ich habe da vielleicht was für dich.
14:01Ich bin gleich wieder da.
14:01Was habe ich mir nur dabei gedacht?
14:19Hey, Robert. Alles klar?
14:27Natürlich.
14:28Statt in deinem Laden zu versauern, solltest du lieber mal in Mona Lisa vorbeischauen.
14:31Dein Grammophon ist ein voller Erfolg.
14:33So.
14:34Mona liebt das Teil.
14:36Leider haben wir nur eine Platte. Hast du vielleicht noch mehr?
14:38Nein, tut mir leid.
14:42Schade.
14:43Drüben ist gerade echt gute Stimmung.
14:45Tja.
14:46Kann man wohl nichts machen.
14:48Scheint so.
14:53Hey, was ist denn mit der?
14:55Ach, die, die, die.
14:57Ist unverkäuflich.
14:58Borgst du sie mir?
15:01Was?
15:02Das ist eine Originalaufnahme von 1952 aus Mailand.
15:06Ich passe auch gut drauf auf.
15:08Ausgeschlossen.
15:10Und was nützt du denn die Platte, wenn du sie nicht abspielen kannst?
15:13Du hast die Platte und wir haben das Grammophon.
15:15Das ist wie Schloss und Schlüssel.
15:17Ich habe Nein gesagt und dabei bleibt es.
15:19Ja?
15:25Auch nicht Mona zuliebe?
15:40Die hier sind durch die Qualitätskontrolle gefallen und müssen eingeschmolzen werden.
15:45Kannst du damit was anfangen?
15:46Könnte sein.
15:48Meistens benutzen wir Kronenglas.
15:50Das ist gut für Linsen, weil es das Licht zwar bricht, aber...
15:52Aber nicht streut, ich weiß.
15:54Ich bin gelernte Feinabdickerin.
15:56Ich weiß.
15:58Das hier ist eine neue Mischung, die auch Bleioxyd enthält.
16:00Dann könnte man daraus auch Kristalle herstellen.
16:03Pro Diamanten wäre es zwar besser.
16:05Wer braucht denn Diamanten?
16:07Mein Vater konnte aus Bleiglas Kristalle herstellen, die schöner waren als jeder Diamant.
16:12Wenn dieser zuhört, dann fragt man sich, warum Feinoptikerin?
16:18Warum hast du nicht Kristallschleiferin gelernt?
16:23Weil es mir vernünftiger erschien.
16:26Dass es ein Fehler war, ist mir jetzt später klar geworden.
16:29Es ist nie zu spät damit anzufangen.
16:31Ja, vielleicht irgendwann, wenn ich meine Schulden bezahlt habe.
16:34Nein, nicht irgendwann. Man muss an seine Träume glauben.
16:37Und die Maschine, dafür hast du schon.
16:39Ja.
16:40Allein dafür lohnt es sich hier zu sein.
16:42Danke, dass ich daran arbeiten darf.
16:49Willst du nicht mal ausprobieren, wie er geschliffen aussieht?
16:51Du seid per me.
17:07Grazie, mille grazie. So, Herrschaften, das war's.
17:10Mein Kollege Jonas übernimmt jetzt.
17:12Was? Singen?
17:13Nein, Kellnern, abkassieren. Ich muss Emilia abholen.
17:17Ciao.
17:17Geh nur.
17:28Robert!
17:29Hast du das Beste eben verpasst?
17:31Mona hat ein kleines Konzert gegeben. Sie ist gerade weg.
17:34Ich will meine Platte zurück.
17:36Was? Wieso denn?
17:37Ich habe einen Käufer und brauch sie jetzt.
17:40Ich denke, die ist unverkäuflich.
17:42Komm, draufhagen, wer sie haben will.
17:44Schade. Mona hat die Nummer echt gut gefallen.
17:46Und wo habe ich noch meinen Kopf? Ich habe die Autoschlüssel vergessen.
17:49Ciao, Roberto.
17:51Er holt seine Platte ab.
17:52Wirklich? Ma per qué?
17:54Weil.
17:56Darum.
17:57Leb wohl.
17:58Que suceso?
18:00Was ist denn mit Robert los?
18:02Wahrscheinlich stört's ihm, wenn andere Leute besser gelaunt sind als ihr selbst.
18:10Hier.
18:10Was meinst du?
18:16Das ist wirklich ein Jammer, dass wir uns nicht auf Kastrale spezialisiert haben.
18:20Ich könnte dir sofort einen neuen Job anbieten.
18:22Das hat dein Onkel schon getan. Wenn auch als Vereinobtikerin.
18:25Hier bei uns?
18:27Ich wusste gar nicht, dass eine Stelle frei ist.
18:29Nicht hier, bei Mehrmann in Eisenach.
18:32Ach.
18:32Ja, ich war auch überrascht.
18:34Du hast natürlich zugesagt.
18:38Nein, hab ich nicht.
18:41Okay.
18:42Warum nicht?
18:44Ich möchte lieber hierbleiben.
18:46In Schönrode.
19:00Hallo?
19:01Hallo, Schatz.
19:02Wie weit bist du?
19:03Ich muss noch lange lesen.
19:06Nein, aber ich bin aufgehalten worden.
19:08Soll ich raus?
19:09Nein, ist okay.
19:11Ist Tamara bei dir?
19:13Genau.
19:14Ja, Ludwig hat mich gebeten, mit ihr zu reden, weil sie sich Sorgen um Liliana macht.
19:21Ach so?
19:22Ich komm gleich nach Haus, ja?
19:24Grüß Tamara von mir.
19:25Grüß Tamara von mir.
19:25Es geht mich ja nichts an, aber es klang gerade so, als hättest du wegen mir gelogen.
19:40Das war Ellen.
19:43Sie ist manchmal ein bisschen kompliziert.
19:46Ich wollte dich da nicht mit reinziehen.
19:48Danke.
19:51Ich sollte da mal gehen.
19:53Ist gut.
19:55Darf ich das behalten?
19:56Es ist dein Glas.
20:01Bis morgen.
20:02Bis morgen.
20:02Elenbock?
20:18Hallo, Ellen.
20:19Hier ist Tamara.
20:22Tamara?
20:22Ich weiß, es ist schon spät, aber ist Christian da?
20:27Nein, er ist nicht da.
20:29Okay.
20:31Dann versuche ich es besser morgen nochmal.
20:34Ich sage Ihnen, dass du angerufen hast.
20:36Danke.
20:37Gute Nacht.
20:42Ich mache gerade zu.
20:44Ist schon okay.
20:45Ich wollte nur mal fragen, ob du noch Schellackplatten reinbekommst.
20:47Das kann ich mir nicht vorstellen.
20:49Ich habe nämlich eine super Idee.
20:51Monas Gesangseinlagen sind so gut angekommen und deshalb gibt es ab jetzt regelmäßig Grammophon-Karaoke.
20:56Wie findest du das?
20:58Hört sich kornvoll an.
21:00Du musst ja nicht kommen.
21:02Das Einzige, was ich brauche, sind mehr Platten.
21:04Hast du einen Tipp, wo ich die bekommen kann?
21:06Nein.
21:11Da ist ja doch noch eine.
21:12Du hattest gar keinen Käufer dafür, stimmt's?
21:27Aber wieso?
21:28Ich dachte, du magst Mona.
21:31Das hat dich nicht davon abgehalten mit ihr zu.
21:35Was?
21:35Moment mal.
21:39Sag bloß, du...
21:41Oh Mann, ich Idiot.
21:43Ich hab's doch gewusst.
21:45Du bist doch in Mona verknallt.
21:48Und statt es ihr offen zu sagen, schenkst du ihr lieber ein Grammophon und ihre Lieblingsmusik?
21:53Boah, aber diese Liebe scheint ihr euch ja zu teilen.
21:56Hey, du hast aber was total falsch verstanden, Robert.
21:59Natürlich mag ich Mona.
22:01Aber nur als Kumpel.
22:03Und als meine Chefin.
22:05Aber mehr auch nicht.
22:09Ist das wahr?
22:12Sowas von wahr gibt's kein zweites Mal.
22:14Und war Mona sehr böse, dass ich die Platte wieder mitgenommen habe?
22:24Naja, ein bisschen enttäuscht.
22:28Aber das kriegen wir wieder hin.
22:30Ich lass mir was einfallen.
22:31Versprochen.
22:32Was?
22:33Nein!
22:34Hey!
22:36Ach, du dickes Ei.
22:44Post von der Bank.
22:51Die ging noch an meine Berliner Adresse.
23:01Weisen wir sie darauf hin, dass sie mit der letzten Zinsrate in Verzug geraten sind.
23:05Zahlbar bis...
23:06Puh.
23:08Hätten sie sich damit nicht noch ein bisschen mehr Zeit lassen können?
23:14Hey!
23:17Bist du gerade von Arbeit gekommen?
23:19Mhm.
23:20Was ist denn los?
23:22Müde?
23:24Nein.
23:26Aber schlechte Nachrichten.
23:32Autsch!
23:34Wo bekommst du denn dein erstes Gehalt?
23:36Am Monatsende.
23:37Aber das reicht bei weitem nicht, um die Rate zu bezahlen.
23:40Ich verdiene einfach nicht genug als Lagerhilfe.
23:42So aus, als bräuchtest du einen besseren Job, ha?
23:46Ja.
23:46Und zufällig hat man mir heute einen angeboten.
23:49Als Feinoptikerin.
23:51Da verdient man noch mehr als als Lagerhilfe, oder?
23:53Genug, um die Bank zufriedenzustellen.
23:55Tja, dann ist dein Problem noch gelöst.
23:56Herzlichen Glückwunsch!
24:00Ich hab dir den Job nicht angenommen.
24:02Was?
24:03Wieso denn nicht?
24:04Ich dachte, deswegen bist du extra von Berlin hier nach Schönroda gekommen.
24:08Ja, aber der Job ist nicht hier, sondern in Eisenach.
24:12Das ist doch ein Stück weit weg von hier, oder?
24:16Ja.
24:17In Zug ungefähr drei Stunden.
24:20Dankeschön.
24:21Ich müsste umziehen.
24:23Und ehrlich gesagt,
24:25will ich nicht hier weg.
24:26Nicht jetzt.
24:30Wenn's aber der einzige Ausweg ist,
24:34nimm den Job doch an.
24:35Ich hab noch bis morgen früh Bedenkzeit.
24:42Hey, ich hab's ja nie geschafft, dich in Berlin zu besuchen.
24:45Aber Eisenach soll ja auch ganz schön sein.
24:49Danke, Bruderherz.
24:51Aber bevor du meine Sachen packst,
24:52schlaf ich vielleicht noch mal ne Nacht drüber.
24:53Ich hab's ja nicht hier,
24:55okay.
24:56Okay.
25:01Ich hab's ja nicht hier.
25:03Ich hab mit ihr.
25:04Untertitelung des ZDF, 2020
25:34ZDF, 2020
26:04ZDF, 2020
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26:40ZDF, 2020
26:44Untertitelung des ZDF, 2020
27:14Untertitelung des ZDF, 2020
27:44Muss ja ein sehr interessantes Gespräch gewesen sein mit Tamara
27:46Ja, ja, ja
27:48Worüber habt ihr denn gesprochen?
27:52Nichts Besonderes
27:53Du kennst ja Tamara
27:55Immer mit dem Kopf durch die Wand
27:58Suchst du was?
28:05Ja, ein Stück Glas
28:07Ein Probestück
28:08Brauchst du es für deine Kundenpräsentation?
28:13Mhm
28:13Das ist ein neues Glas für die Laseroptiken
28:16Das kann doch nicht weg sein
28:17Ich glaub nicht, dass ich's gesehen hab
28:21Ja, ist auch egal
28:24Ich muss los
28:25Bis später
28:27Für wie blöd hältst du mich?
28:57Wir überlegen gerade, was wir für deine Schwester tun können
29:07Damit sie nicht auf Dauer auf dem Sofa übernachten muss
29:09Äh
29:11Das hat sich doch sowieso bald erledigt
29:13Wieso das?
29:15Ja, man hat Alisa doch einen neuen Job angeboten
29:17Als Feinoptikerin
29:18Ja na
29:19Dann hat es endlich geklappt
29:21Tja
29:21Und offenbar gerade noch rechtzeitig
29:24Wir haben den Brief der Bank heute Morgen auf dem Tisch gefunden
29:26Ja, deshalb will sie den Job ja auch annehmen
29:28Selbst wenn die Sache einen kleinen Haken hat
29:31Wieso? Was denn für einen Haken?
29:34Ja, der Job ist nicht hier in Schönrode
29:36Sondern
29:40In Eisenach
29:42Ja
29:42Oskar Kastelhoff sagt, er möchte mein Talent nicht verkümmern lassen
29:46Aber eigentlich will er mich nur loswerden, weil ich über ihn und Ellen Burg Bescheid weiß
29:49Man darf sich nicht erpressen lassen
29:51Okay, Mafia
29:52Gut, dass du abgelehnt hast
29:53Komm, wir setzen uns hin
29:55Ja, aber genau das ist das Problem
29:56Ich kann es mir nicht leisten abzulehnen
29:58Ich habe gestern fast von der Bank bekommen
30:00Immer kommt einem das blöde Geld in die Quere
30:03Vielleicht, wenn ich mit den Leuten von der Bank nochmal rede
30:06Kriege ich da einen Aufschub
30:07Das wäre doch gut
30:08Also das löst vielleicht dein Problem auf Dauer nicht, ha?
30:13Ja, aber ich hätte wenigstens Zeit, mir darüber klar zu werden, was ich eigentlich will
30:17Sag mal, würdest du den Job auch annehmen, wenn ihn diese Firma dir
30:21Von sich aus angeboten hätte?
30:23Ich meine, was hält dich eigentlich hier?
30:25Der Job als Lagerhilfe ganz bestimmt nicht
30:27Außer natürlich der Kuss mit Christian
30:30Aber der hat sicherlich nichts zu bedeuten, ha?
30:33Ich weiß, es klingt verrückt, aber solange ich das Gefühl habe, dass er vielleicht doch was bedeutet, kann ich ja nicht weg
30:45Echo, das ist es also
30:47Red mit der Bank
30:48Andererseits, vielleicht bilde ich mir das alles auch nur ein und dann wäre es total dumm, den Job abzulehnen
30:53Hast du nochmal von Christian was gehört?
30:56Ja, wir waren gestern in der Firma, es war nett
30:57Es war sogar sehr nett
30:59Wir haben geredet und überhaupt nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht
31:02Und dann hat Ellen Burg angerufen und weg war er
31:05Offensichtlich kann sie nicht loslassen
31:07Ja, und der nicht von ihr
31:10Und dein Herz sagt trotzdem, dass du hier bleiben willst
31:13Morgen, Mama
31:21Guten Morgen, Liebes
31:22Wie geht's dir?
31:26Hast du immer noch Kopfschmerzen?
31:27Nein
31:28Seit das Fernsehteam weg ist und der ganze Rummel vorbei ist, geht's mir schon viel besser
31:32Das könnte auch in den Tabletten liegen, die Paul dir gibt
31:34Wenn dem so ist, helfen sie mir offensichtlich
31:37Und das ist gut
31:38Na, du weißt, dass ich da anderer Meinung bin
31:40Tamara, ich werde mich nicht in eine Gesprächstherapie setzen
31:43Wenn es mir weiter besser geht wie jetzt, wäre das reine Zeitverschwendung
31:47Sag mal, was ihr gestern im Fernsehteam erzählt habt
31:52Wie du Papa auf Teneriffa kennengelernt hast
31:54Wann genau war denn das?
31:57Das war im Spätsommer, also knapp ein Jahr vor deiner Geburt
32:02Ach, dann habt ihr euch noch überhaupt nicht lange gekannt, bevor du mit mir schwanger geworden bist
32:07Stimmt
32:08Aber es fühlte sich richtig an
32:10Ich wusste, dein Vater ist der Mann, mit dem ich mein Leben verbringe und Kinder haben möchte
32:15Das klingt, als hättest du früher schlechte Erfahrungen gemacht
32:19Jeder macht mal schlechte Erfahrungen
32:24Ja, genau
32:27Und manchmal wird man dabei ja auch schwanger
32:30Ohne dass man es will
32:32Und da muss man eine schwere Entscheidung treffen
32:35Stimmt's?
32:38Tamara, musst du so eine Entscheidung treffen?
32:41Ich?
32:42Nein
32:43Tamara
32:45Ich weiß, dass wir in der letzten Zeit nicht immer einer Meinung waren
32:49Aber ich liebe dich
32:51Und wenn es irgendwas gibt, worüber du mit mir sprechen möchtest
32:54Nee, ich dachte, du hättest vielleicht Redebedarf
32:56Tamara
32:58Es ist keine Schande, über seine Probleme zu sprechen
33:01Ja, genau
33:03Also irgendwie scheint das für dich nicht zu gelten
33:06Ich muss los
33:09Ich will Christian noch in der Firma abholen und was mit ihm besprechen
33:13Wie du meinst
33:15Bis später
33:17Roberto
33:35Man, hast du mich erschreckt
33:37Entschuldigung
33:38Hallo Mona
33:39Ist schon gut
33:40Ich hab ja Nerven wie Drahtseile
33:42Tamara
33:44Was hast du dich so schick gemacht?
33:47Jemand Geburtstag?
33:49Nein
33:49Gabra
33:54Meine Lieblingsblumen
33:57Ich weiß
33:57Deshalb hab ich sie auch gekauft
33:59Die meisten mögen ja Rosen am liebsten
34:01Aber ich find die irgendwie abgedroschen
34:02Gabra
34:03Oh, die sind so schön
34:06Hab ich ja Glück gehabt, die richtige Wahl getroffen zu haben
34:09Sie sind nämlich ein Geschenk
34:11Sag mal
34:14Roberto
34:15Kann es sein, dass du dich verliebt hast?
34:20Ja, könnte schon sein
34:22Ja, ich freu mich
34:25Und dann Blumen
34:27Genau das Richtige
34:28Blumen öffnen das Herz
34:31Ja
34:31Wer immer deine Angebetete ist
34:34Mit den Blumen
34:35Ist sie die glücklichste Frau
34:38Wie kommst du auf so eine Idee?
34:58Das steht alles an Mamas alter Krankenakte
35:00Als sie mit mir schwanger war
35:03Da hat der Arzt bei Erstgeburt Nein angekreuzt
35:07Mir erzählt sie, ich sei ihr einziges Kind
35:09Und
35:14Brauchst du die Akte her?
35:16Hat Paul dir die gegeben?
35:18Nicht direkt
35:19Sondern?
35:21Ich hab sie mir geliehen
35:22Bist du jetzt völlig verrückt geworden
35:24Du kannst doch keine Krankenakte stehlen
35:26Ich bring sie doch zurück
35:27Ja, am besten sofort
35:28Bruderherz
35:30Es geht hier darum
35:32herauszufinden
35:32Was Mama krank macht
35:33Und das ist ein eindeutiger Hinweis
35:35Paul, hättest du mir doch gesagt
35:38Wenn du noch einen Bruder
35:39Oder eine Schwester hättest
35:40Hallo
35:41Arztgeheimnis
35:43Außerdem ist das die Akte von Pauls Vater
35:47Vielleicht hat er sie nie gelesen
35:48Hast du Liliana mal gefragt?
35:53Ja
35:54Ich hab's versucht
35:55Aber mit mir will sie darüber nicht sprechen
35:59Sie wird schon wissen, warum
36:01So was kann wer weiß
36:03Was für alte Wunden aufreißen
36:04Genau darum geht es doch
36:05Anstatt sich damit auseinanderzusetzen
36:08Verdrängt sie es
36:09Was glaubst du, warum sie Beruhigungstabletten braucht?
36:14Willst du weggucken?
36:15So wie Mama?
36:16So wie Papa?
36:22Okay
36:22Ich helf dir
36:23Unter der Bedingung, dass wir Vater einweinen
36:26Muss das sein?
36:29Jetzt mach dir mal keine Sorgen
36:30Von der Akte muss er ja nichts wissen
36:31Das bleibt unter uns
36:33Hallo Alisa
36:40Hallo
36:41Ich bin schon bewundert, wo du steckst
36:42Ich war noch kurz bei Mona was besprechen
36:44Ach
36:45Das hat nicht zufällig was mit einem Job in Eisenach zu tun?
36:51Verstehe
36:52Jonas hat's euch schon gesagt
36:54Hätte ich mir auch denken können
36:56Wolltest du es denn verschweigen?
36:58Ach nein
36:59Ich wollte mir nur erst sicher sein, wie ich mich entscheide, bevor ich euch davon erzähle
37:05Wie hat Mama es denn aufgenommen, dass ich vielleicht schon wieder wegziehe?
37:12Du weißt, wie sehr es an dir hängt
37:14Aber darauf solltest du jetzt keine Rücksicht nehmen
37:17Tu was das Beste für dich ist
37:18So ein Angebot bekommt man nicht jeden Tag
37:21Ich hab mich noch nicht angültig entschieden
37:23Die junge Dame will sich heute bei mir melden
37:31Es wird mich wundern, wenn sie den Job bei Ihnen nicht annimmt
37:34Ich weiß, dass Sie viele Bewerber haben
37:37Ich werde mich bei Ihnen melden, Herr Meermann
37:39Ja, Sie haben mein Wort, auf Wiederhören
37:40Oskar
37:41Steig ein
37:45Ja, auch einen guten Morgen
37:58Komm, lass den Quatsch
37:59Hat sie den Job angenommen?
38:02Ja, so gut wie
38:03Es ist nur noch eine Frage der Zeit
38:05Ich hab keine Zeit
38:06Was ist denn?
38:09Hat sich Christian nicht so über die neuen Ehringe gefreut, wie das dir er oft hast?
38:14Natürlich hat er sich gefreut
38:15Du lügst, gib es zu
38:19Der Haussegen hängt immer noch schief wegen Alice Lenz
38:22Ich weiß es nicht
38:26Aber ich vermute, dass er sich mittlerweile mit ihr heimlich trifft
38:30Er scheint er wirklich Gefallen gefunden zu haben in unserer kleinen Lagerhilfe
38:33Ich saug schon dafür, dass ihm der Spaß mit ihr vergeht
38:38Und so lange
38:42Lass ich mir meinen Spaß nicht verderben
38:45Was ist denn hier?
39:03Jetzt?
39:06Hier?
39:08Wozu gibt es Hotels?
39:10Als ich dich gebeten habe, mit deiner Schwester zu sprechen
39:20Habe ich nicht gemeint, dass sie euch gegen mich verbünden sollte
39:22Jetzt hör uns doch erstmal zu
39:23Wir machen uns ernsthafte Sorgen um Liliana
39:27Das ist sehr nett
39:27Aber dafür ist Paul zuständig
39:29Ich frage mich, ob Paul alle Informationen hat, um sie richtig zu behandeln
39:33Was willst du damit sagen?
39:35Mama verdrängt etwas aus ihrer Vergangenheit und das macht sie krank
39:38Ach, Unsinn
39:39Dein Unfall auf dem See hat deine Mutter sehr mitgenommen
39:42Daher die Panikattacke
39:43Das ist doch wohl mehr als verständlich
39:45Verständlich, weil sie schon einmal ein Kind verloren hat?
39:50Wie bitte?
39:52Wir konnten einen Blick in ihre alte Krankenakte werfen
39:59Ich verstehe, weil ich weiß
40:01Daraus geht hervor, dass sie bereits vor Tamara ein Kind zur Welt gebracht hat
40:05Papa
40:07Papa, stimmt das?
40:10Ja, Tamara, das stimmt
40:27Deine Mutter hat vor dir schon einmal ein Kind zur Welt gebracht
40:31Die Zeit wird langsam knapp
40:44Wenn ich den Job in Eisenach doch noch annehmen sollte, muss ich mich langsam bei Oskar Kastelhoff melden
40:49Ich kann mir sein selbstzufriedenes Gesicht jetzt schon vorstellen
40:53Ich weiß genau, dass da was war zwischen Christian und mir
41:00Das bilde ich mir nicht nur ein
41:02Aber reicht das, um gegen jede Vernunft hierzubleiben?
41:09Vielleicht irgendwann, wenn ich meine Schulden bezahlte
41:11Nein, nicht irgendwann, man muss an seine Träume glauben
41:13Und die Maschine, dafür hast du schon
41:15Ja
41:17Hier, was meinst du?
41:19Was meinst du?
41:30Soll ich auf Christian hoffen und an meinen Traum glauben eines Tages Kristallschleiferin zu sein?
41:36Oder soll ich vernünftig sein, nach Eisenach gehen und all das hier hinter mir lassen?
41:40Ich wünschte, ich bekäme ein Zeichen, wie ich mich entscheiden soll
41:46Jetzt wird auch Christian Kastelhoff begreifen, für wen er sich da eingesetzt hat
42:01Das ist wieder so typisch, hier fliegt irgendeine Maschine auseinander und sie schieben das sofort mir in die Schuhe
42:06Bitte, bitte tu deiner Mutter den Gefallen und lass dieses dunkle Kapitel rum, hörst du?
42:12Du hast doch selbst gesagt, die Maschine ist alt, aber nicht defekt
42:14Ich hab sie ganz normal bedient und nur plötzlich fliegt die auseinander
42:19Wie, du meinst, die hat jemand absichtlich entfernt?
42:22Wie, du meinst, die hat jemand absichtlich, der wird angeht, die Schuhe
42:25Schuhe
42:27Wie, du meinst, die hat jemand absichtlich, dass du?
42:28Wie, du meinst, die hat jemand absichtlich, dass du?
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