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  • vor 4 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Halt!
00:02Ich wollte die Kette nicht klauen. Erzähl ich dir das der Polizei.
00:05Wie willst du das Erbstück von deinem Vater jetzt auslösen?
00:07Also im Moment habe ich keinen Job, aber ich kriege ja schon Geld.
00:10Du kannst hier anfangen. Als Kellner.
00:12Wo ist Tamara? Haben sie sie gesehen?
00:14Es tut mir sehr leid, aber ich...
00:16Ich kann ihre Tochter nirgendwo finden.
00:24Danke.
00:26Ohne dich wird meine Schwester wahrscheinlich nicht mehr leben.
00:28Ihr verheimlicht mir, dass mein Kind in Lebensgefahr war?
00:31Ich weiß, dass du Tamara immer nur beschützen willst, aber vielleicht...
00:33Aber ich will doch nur, dass dir nichts passiert.
00:35Sie sollte endlich schwimmen lernen.
00:37Ich taufe dich auf den Namen...
00:40Isabel!
00:46Gewisse Dinge hier sind für mich reserviert, Schätzchen.
00:49Und zwar nur für mich.
00:51Ich bin ein Million Miles von dir.
00:52Aber wenn wir bleiben,
00:53wir bleiben,
00:54wir bleiben,
00:55wir bleiben,
00:56I know...
00:57These streets without you.
00:59I hate being on my own.
01:01So many souls around you.
01:03But it never feels like calm.
01:07Home is where there's no mistaking.
01:11Wie viel? 220 Euro für einmal abschleppen.
01:33Ja, aber das ist doch unheimlich viel Geld im Vergleich zum Wert meines Wagens zum Beispiel.
01:38Okay. Okay, okay, ich versuche das Geld aufzutreiben. Wie lange kann ich denn meinen Wagen bei Ihnen stehen lassen?
01:47Tagessätze. Ja, das hätte ich mir ja denken können. Ihnen auch. Ich melde mich.
02:01Bravo, Alisa. Es gibt Parkplätze wie Sand am Meer. Und welchen suchst du dir aus?
02:08Die wusste ganz genau, wen sie abschleppen lässt. Bestimmte Dinge sind für mich reserviert, Schätzchen. Und zwar nur für mich.
02:15Die Botschaft ist angekommen. Danke, Frau Burg.
02:18So aus wirtschaftlichen Gründen muss das Logistikzentrum nicht gebaut werden. Im Gegenteil.
02:22Mit den Zahlen allein wirst du Ludwig und Oskar nicht überzeugen können.
02:26Ich weiß. Aber mein Kernargument ist ja auch ein anderes.
02:28Was gibt es gegen eine umweltgerechte Neuausrichtung von Castell of Optik einzuwenden, wenn sie mittelfristig sogar Sparpotenziale bietet?
02:36Und der Imagegewinn tritt sofort ein.
02:38Und das schätzt dein Onkel Oskar nicht. Er hat viel Arbeit in die Planung des Logistikzentrums gesteckt.
02:42Er wird sich das nicht einfach so nehmen lassen.
02:44Ja, deshalb setze ich auf Ludwig.
02:47Aber was erwartest du denn von Christian?
02:49Dass er sich entschuldigt, natürlich. Und zwar unaufgefordert.
02:53Es ist ein Unding, dass ausgerechnet mein Sohn sich von der Jubiläumsfeuer stieht, als ginge ihm das alles nichts an.
02:58Er wird seine Gründe gehabt haben.
03:00Wenn er als Geschäftsführer ernst genommen werden will, muss er sich an die Regeln halten.
03:05Da seid ihr endlich.
03:06Hallo.
03:07Hallo.
03:08Nehmt ihr bitte Platz. Wir haben nicht viel Zeit.
03:19Ich gehe davon aus, dass alle Christians Businessplan gelesen haben.
03:24Ja, wie ihr seht, liegt auch mir am wirtschaftlichen Erfolg von Castell auf Optik.
03:27Allerdings wäre der Bau des Logistikzentrums eine Fehlinvestition.
03:31Entschuldige, aber deine Einschätzung geht aus den Unterlagen hervor.
03:34Vielmehr interessiert mich an dieser Stelle Ellens und Oskars Urteil.
03:37Ellen?
03:38Nun, zu den wirtschaftlichen Vor- und Nachteilen kann ich nichts sagen.
03:42Juristisch wäre ein Planungsstopp nicht unbedenklich.
03:45Halle hat Vorverträge mit Subunternehmern geschlossen.
03:47Die werden auf Einhaltung pochen.
03:49Aber du hast doch gesagt, dass sich die Kosten im Falle einer Schadensersatzforderung in Grenzen halten.
03:54Wahrscheinlich, habe ich gesagt.
03:55Es geht hier nicht nur um das Logistikzentrum, Christian.
03:59Oskar, wie siehst du die wirtschaftlichen Gesamtfolgen?
04:04Ja, was soll ich sagen?
04:05Was die Umsetzung des Konzepts anbelangt, sehe ich leider Schwierigkeiten.
04:09Wurde auf den Punkt gebracht.
04:11Ich halte das wirtschaftliche Risiko für unkalkulierbar.
04:17Hallo.
04:37Frau Kastellow!
04:38Ich bin auf persönliche Einladung von Christian Kastellow hier.
04:43Er hat mir nämlich eine Jahreskarte geschenkt.
04:45Was sie nicht sagen.
04:47Ja, weil ich nämlich Tamara das Leben gerettet habe.
04:49Das Leben gerettet? Wie denn was?
04:51Die Arme wäre beinahe am See ertrunken.
04:52Die kann doch nicht schwimmen.
04:53Ich kam gerade noch rechtzeitig.
04:55Das hat mir mein Mann gar nicht erzählt.
04:56Ja, ich war mit einem Freund im...
04:59Also was heißt Freund?
05:00Der ist eher so eine Art Verehrer.
05:01Ja.
05:01Und...
05:02Ja, also ich war am Ufer und höre plötzlich diese Schreie.
05:04Und sehe plötzlich Tamara mitten im Wasser.
05:06Und ihr Kopf taucht die ganze Zeit auf und unter.
05:09Und da bin ich natürlich sofort hingerannt.
05:10Ist ja klar.
05:11Und bin rein ins Wasser und schwimme um mein Leben.
05:13Also ich schwimme natürlich um Tamaras Leben.
05:15Und habe sie dann noch mit allerletzter Kraft ans Ufer gezogen.
05:18Leider kann man sich seine Lebensretter nicht aussuchen.
05:20Was?
05:21Was?
05:26Die Kosten haben sich spätestens in fünf Jahren amortisiert.
05:29Bis dahin sind wir pleite.
05:31Nicht, wenn wir auf das Logistikzentrum verzichten.
05:33Das Logistikzentrum stärkt unsere strategische Position im globalen Wettbewerb.
05:38Was ich leider bei Christians geplanten Investitionen überhaupt nicht sehe.
05:42Wir dürfen auch den Imagegewinn nicht außer Acht lassen.
05:45Wofür steht Castell auf Optik heute?
05:47Und wofür in fünf Jahren?
05:48Und wofür steht die Führung des Unternehmens in fünf Jahren?
05:51Für Verlässlichkeit?
05:53Oder für Sprunghaftigkeit?
05:57Oskar, ich vertraue deinem Urteil.
06:02Wir bleiben bei der ursprünglichen Planung.
06:04Moment bei.
06:10Ich hätte gerne dieselbe Maske.
06:12Die Beluga-Kaviar-Maske.
06:14Kaviar?
06:16Das klingt ziemlich teuer.
06:17Na, 20 Gramm kosten 260 Euro.
06:19Für so eine Gesichtsmaske bräuchten sie dann allerdings schon 80 Gramm.
06:22Okay.
06:25Ich nehme die Maske.
06:27Für Gesicht und Dekolleté.
06:30Ja, sehr gern.
06:34Dankeschön.
06:35Das sind ja über 1000 Euro.
06:54Wow.
06:57Wow.
06:59Oskar hat eine völlig andere Unternehmensphilosophie als ich.
07:02Das war doch von vornherein klar.
07:04Wieso gibst du mir nicht wenigstens die Chance, dich von meinen Ideen zu überzeugen?
07:07Du möchtest, dass ich dich als Geschäftsführer dieser Firma ernst nehme?
07:12Dann gebe ich dir einen guten Rat für die Zukunft.
07:16Verhalte dich auch wie ein Geschäftsführer.
07:18Und nicht wie ein pubertärer Hitzkopf, der wegrennt, sobald es darauf ankommt.
07:22Wie bitte?
07:22Wenn ich zitieren darf.
07:27Das 150 Jahre Jubiläum von Kastelhoff Optik erreichte damit seinen strahlenden Höhepunkt.
07:31Allein der frischgebackene Geschäftsführer Christian Kastelhoff glänzt durch Abwesenheit.
07:38Du lehnst meinen Businessplan ab, weil du gekränkt bist?
07:41Ist das etwa das Verhalten, das man von einem Scheib erwartet?
07:43Ellen, hast du die Verträge für die Bebauung des Westhoffers dabei?
07:55Ja.
07:56Gib sie mir bitte.
07:58Eine weise Entscheidung.
08:01Danke sehr.
08:03Das kannst du nicht machen.
08:08Jetzt nicht bitte.
08:10Ihre Tochter.
08:11Es ist dringend.
08:11Tamara, was ist denn schon wieder?
08:16Vergeht.
08:19Ja, ja, natürlich.
08:20Ich komme sofort.
08:23Entschuldigt.
08:25Was ist mit Tamara?
08:41Na, endlich.
08:58Okay.
08:5950, 70, 80, 85.
09:03Was hast du denn erwartet, Alisa?
09:05Dass sich das Geld über Nacht verdoppelt?
09:06Das ist kein Traum.
09:09Das ist ein Albtraum.
09:11Und?
09:12Das ist alles, was ich habe.
09:14Dafür kann ich nicht mal die Reifen auslösen.
09:16Mama, kein Geld, kein Job, kein Auto.
09:20Ich weiß echt nicht, wie es weitergehen soll.
09:22Was soll denn das Abschleppen kosten?
09:24220 Euro.
09:26Und das auch nur, wenn ich es heute abhole.
09:27Was machst du nur da?
09:32Es müsste reichen.
09:34Mama, das kann ich nicht annehmen, das ist euer Haushaltsgeld.
09:37Nein, das ist unser Notgroschen für Unvorhergesehenes.
09:40Ja, aber ich will das nicht.
09:41Ich meine, ich bin doch selbst schuld.
09:42Was parke ich auch ohne nachzudenken?
09:43Alisa, es geht dir nicht um Schuld.
09:45Es geht dir um die Lösung eines Problems.
09:47Vielleicht sollte ich das Auto verkaufen.
09:49Es kostet eh nur und ist ständig kaputt.
09:51Du bist auf Arbeitssuche.
09:53Du brauchst das Auto.
09:53Also, danke Mama.
09:57Sobald ich Arbeit habe, zahle ich es euch zurück.
09:58Das verspreche ich.
09:59Ja, das weiß ich doch.
10:01Und jetzt los.
10:02Du musst dich beeilen, ja?
10:04Und tschüss.
10:16Ich wollte mich bei Mama dafür bedanken, dass ich schwimmen lernen darf.
10:19Zuerst hat sie mir zugehört.
10:20Und dann ist sie mir plötzlich in die Arme gefallen.
10:22Ich habe gar nicht gemerkt, dass es hier schlecht geht.
10:24Schon gut, Herr Baris.
10:25Du musst mich, Christian.
10:26Ihr seid doch nicht etwa meinetwegen hingekommen.
10:28Komm, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte liegen, ja?
10:30So.
10:31Das wäre doch nicht nötig gewesen.
10:32Ich habe nichts Ernstes, nicht wahr, Paul?
10:35Guten Tag, Paul.
10:36Guten Tag, Herr Kastelhoff.
10:37Hey.
10:38Also, organisch ist alles in Ordnung.
10:41Trotzdem sollten Sie den Vorfall nicht auf die leichte Schulter nehmen.
10:45Ihre Frau hatte eine Panikattacke.
10:47Aber sicher nur eine Stressreaktion.
10:50Die Vorbereitung für die Jubiläumsfeier haben mich doch sehr beansprucht.
10:55Meinst du nicht, dass mein Badeunfall auch eine Ursache dafür sein könnte?
10:59Ach.
11:01Vielleicht, vielleicht auch nicht.
11:03Außerdem spielt das gar keine Rolle.
11:05Mir geht es schon wieder viel besser.
11:06Und ansonsten habe ich ja jetzt deine Medikamente.
11:09Bedenken Sie bitte, die Berührungsmittel helfen nicht gegen die Ursachen.
11:12Also, Panikattacken sind normalerweise die Symptome tiefer liegender psychischer Probleme.
11:17Wenn Sie sich ein solcher Vorfall wiederholt, müssen Sie sich unbedingt bei mir melden.
11:21Natürlich.
11:23Danke.
11:24Gute Besserung.
11:26Danke.
11:26Hier.
11:35Damit du nicht frierst.
11:36Oh mein Liebes, mir ist nicht kalt.
11:38Soll Teresa dir einen Tee kochen?
11:40Ich kann dir auch was vorlesen.
11:42Oder soll ich Musik anmachen?
11:43Hast du nicht gehört, was Paul gesagt hat?
11:44Deine Mutter braucht Ruhe.
11:46Am besten du gehst auf dein Zimmer.
11:47Vater.
11:47Vater.
11:48Vater.
11:48Vater.
11:56So.
12:03Hallo, ihr beiden.
12:05Hallo.
12:06Ich brauche dringend einen Doppel-Nespression.
12:09Ist was passiert, Cara?
12:10Ja.
12:11Ellenburg hat meinen Wagen abschleppen lassen, weil ich auf ihrem Parkplatz stand.
12:15Wusste sie, dass es dein Wagen war?
12:17Oh ja.
12:18Madonna, die ist so gnadenlos.
12:22Hier.
12:22Danke.
12:23Was hat es denn gekostet?
12:25220.
12:26Und der Mann vom Abschlepphof meinte, für weitere 200 bringt er meinen Wagen direkt zur Schreckpresse.
12:33Jonas, der macht wirklich gerade ganz komische Geräusche. Kannst du mal gucken gehen?
12:36Also natürlich nur, wenn du meinen Bruder entbehren kannst.
12:40Deinen Bruder?
12:41Ach, ihr seid Geschwister.
12:43Hast du das nicht erzählt?
12:45Hat sich noch nicht ergeben.
12:46Du hättest ja auch mal was sagen können.
12:48Jetzt verstehe ich endlich. Ich habe mich schon gewundert.
12:50Worüber?
12:52Na, dass ich euch beide so mag.
12:53Obwohl ihr ja sehr unterschiedlich seid.
12:55Ja, aber ein Herz und eine Seele. Schon immer gewesen, hm Kleiner?
13:00Dein Schlüssel.
13:01Achso, ja.
13:02Dann hoffentlich kriegst du es hin.
13:04Ich verstehe überhaupt nicht, warum ich in letzter Zeit so viel Pech habe.
13:10Vielleicht daran, dass ich meinen Glücksbringer verloren habe.
13:13Einen Glücksbringer? Daran glaube ja nicht mal ich. Und ich bin katholisch.
13:16Ja, ich glaube auch nicht wirklich dran, aber irgendwie gehört er zu mir.
13:21Das war ein Ohrring aus Kristall, ein Erbstück.
13:24Ohrring aus Kristall?
13:26Trägst du ihn an deiner Kette?
13:27Ja.
13:29Und dieser Kristall hat einen ganz einmaligen Schliff, der funkelt in allen Regenbogenfarben.
13:34Irgendwie fehlt er mir wirklich.
13:38Entschuldige mich mal kurz.
13:40Ich bin gleich wieder da.
13:48Es ist Alisas Kristall im Robertsladen und du hast ihn verpfändet.
13:51Manage, komm rein und sag es deiner Schwester.
13:54Das kann ich nicht.
13:55Du bleibst hier.
13:56Es ist Franzo!
14:15Glaubst du, Papa gibt mir die Schultern, Mamas Panikattacke?
14:18Ich weiß auch nicht, was zur Zeit mit ihm los ist.
14:21Habt ihr Streit?
14:23Es ist was Geschäftliches.
14:26Christian, sie ist genau in dem Moment zusammengebrochen, als ich von dem Schwimmunterricht angefangen habe.
14:35Dabei dachte ich, nach meinem Unfall hätte sie verstanden, dass ich unbedingt schwimmen lernen muss.
14:39Ich dachte, sie wäre damit einverstanden.
14:41Auf eine Art ist sie das ja sicher auch.
14:44Aber sie hatte immer schon große Angst, dass sie irgendwas zustößt.
14:47Und jetzt ist es beinahe passiert.
14:52Glaubst du, sie erwartet jetzt, dass ich auf den Unterricht verzichte?
14:56Vielleicht solltest du einfach erstmal nicht davon anfangen, bis sie sich erholt hat.
15:00Denn grundsätzlich bist du erst dann vom Ertrinken sicher, wenn du auch schwimmen kannst.
15:04Wow, das ist doch die aktuelle James-Marias-Kollektion.
15:15Ich liebe seine Mode.
15:17Ich bin zwei Schauen für ihn gelaufen.
15:19Echt?
15:20Das ist ja Wahnsinn.
15:25Trinken Sie ein Prosecco-Aperol mit mir?
15:27Ich trinke nur grünen Tee.
15:30Grünen Tee?
15:32Super!
15:32Es wird nicht immer eine Caro da sein, die mich aus dem Wasser zieht.
15:39Es war nicht Caro, die dich gerettet hat.
15:42Wie, natürlich?
15:43Nein, sie hat es nur behauptet.
15:46Alisa Lenz hat dich aus dem Wasser gezogen.
15:48Wer?
15:48Alisa Lenz.
15:50Das ist die junge Frau, die mit mir die Entenküken eingefangen hatte, als ich auf dem Weg vom Flughafen wiederher war.
15:55Sie war am See spazieren und hat deine Hilferufe gehört.
16:00Aber außer Caro und Lars Lenz war da niemand.
16:04Und du und Ellen natürlich.
16:06Du warst wahrscheinlich kurz bewusstlos, nachdem Alisa dich ans Ufer gezogen hatte.
16:09Sie ließ dich allein, um Hilfe zu holen.
16:12Aber als sie zurückkam, warst du schon längst mit uns auf dem Weg nach Haus.
16:17Wer hat dir das erzählt?
16:19Mona Bertani.
16:21Alisa war direkt nach deiner Rettung bei ihr im Bistro.
16:23Klitschnass und völlig ratlos, dass die Frau, die sie gerettet hatte, spurlos verschwunden war.
16:29Aber wieso erzählt denn Caro dann...
16:32Du meinst, sie hat mich zufällig am Ufer gefunden?
16:35Und die Gunst der Stunde genutzt, sich als Retterin aufzuspielen.
16:38Genau.
16:39Und sowas will meine Freundin sein?
16:42Ich glaube, sie bereut es schon.
16:48Zwei grüne Tees, bitte.
16:50Tut mir leid, junge Dame, damit kann ich nicht erinnern.
16:54Herr Spilker.
16:56Guten Tag, Frau Kastellow.
16:57Hallo, wo warst du?
16:58Christian Kastellow hat mich gebeten, die junge Dame nach Hause zu begleiten.
17:01Aber...
17:02Ja, ein Versehen, offenbar sind sie nur ehrtümlich im Besitz der Zutrittsberechtigung.
17:06Danke, Frau Rammel.
17:07Na, wenn ich dann bitten darf.
17:13Grazie.
17:16Cara.
17:16Denkst du an deinen Kristallanlinger oder an ihn?
17:19Christian?
17:20Ach was, der ist doch verlobt.
17:22Eben.
17:23Ich hab nur ganz kurz drüber nachgedacht, ihn vielleicht anzurufen, weil ich doch dringend
17:27einen Job brauche.
17:27Und immerhin ist er einer der Geschäftsführer von Kastellow Optik.
17:31Willst du dir das wirklich antun?
17:32Christian und diese Person jeden Tag über den Weg laufen.
17:34Was soll ich dann machen, Mona?
17:35Ich hab Schulden.
17:37Und mittlerweile nicht mal mehr nur bei der Bank.
17:39Mama hat mir ihr Notgroschen fürs Abschleppen geopfert.
17:42Ja, muss es denn unbedingt eine Stelle in deinem Beruf als Feinoptikerin sein?
17:46Mittlerweile will ich was da alles machen.
17:48Aber das Jobangebot ist ziemlich mau.
17:50Ecolow, hast du hier schon mal reingeschaut?
17:52Ist von heute.
17:54Danke, Lena.
17:55Du bist die beste.
17:56Wo bleibt nun das eigentlich?
17:58Das frage ich mich allerdings auch.
18:02Sind Sie denn zufrieden mit meiner kleinen Aufmerksamkeit?
18:07Rot hätte mir zwar besser gefallen, aber ich will nicht jammern.
18:10Das ist gut, Herr Kastellow.
18:13Sie sagten, das Logistikzentrum sei beschlossene Sache.
18:15Ja, so ist es.
18:19Mir liegt aber immer noch kein Bauauftrag vor.
18:21Mein Bruder hat die Verträge soeben unterzeichnet.
18:24Ja, das ist ja großartig.
18:27Ganz hervorragend.
18:29Nächste Woche rollen die Bagger.
18:30Und dann rollt auch der Rubel.
18:40Ja, hallo?
18:41Ich hab grad Besuch bekommen.
18:43Ja, wiederhören.
18:48Was erzählst du da?
18:49Ludwig hat die Verträge noch nicht unterzeichnet.
18:52Hätte er aber.
18:54Wäre da nicht Tamaras Anruf gewesen.
18:56Ist also reine Formsache.
18:59Auch dank deiner fundierten juristischen Beratung.
19:02Hör auf, Oskar.
19:08Es könnte sein,
19:11dass du auf den falschen Geschäftsführer gesetzt hast.
19:13Das ist lieb von dir.
19:37So.
19:38Danke.
19:40Das ist lieb von dir.
19:41Wie geht es dir jetzt, ne?
19:44Schon viel besser.
19:47Sag mal.
19:49Also diese,
19:51diese Panikattacke,
19:54wie hat sich die geäußert?
19:57Das war nichts weiter.
19:59Also meines Wissens sind
20:07Panikattacken verbunden mit
20:10verbunden mit starken Angstzuständen.
20:15Weißt du, bei mir war das so
20:16ein unbestimmtes Angstgefühl.
20:23Und dann wurde mir schwarz vor Augen.
20:24Ah ja, und hast du,
20:27hast du eine Idee wie...
20:29Ludwig?
20:30Ja.
20:31Kannst du meinen Gefallen tun?
20:32Jeden, das weißt du.
20:34Und mir die Stiftungsunterlagen
20:35für das Mosambit-Projekt bringen.
20:37Ach, Juliana, bitte komm,
20:38du solltest dich ausruhen.
20:40Unsere Spendenbilanz war so positiv.
20:43Darüber rege ich mich bestimmt nicht auf.
20:45Ich bin schon unterwegs.
21:01Ja, gut, dann kann man nichts machen.
21:03Wiederhören.
21:04Mann.
21:05Von wegen Neuanfang.
21:06Wie denn ohne Arbeit?
21:08Hey.
21:10Hey.
21:11Ich hab die Ölleitung gewechselt.
21:15Und den Keilrämen und...
21:16Naja, jedenfalls ist dein Auto
21:18jetzt wieder okay.
21:19Das ist die erste gute Nachricht des Tages.
21:21Danke.
21:22Du bist der beste Bruder der Welt.
21:24Nicht der Rede wert.
21:26Sag mal, hast du mit Mona
21:27über meinen Kristallanhänger gesprochen?
21:30Könnt schon sein.
21:31Wieso?
21:32Ach, nur so.
21:33Ich hab ihr erzählt,
21:34dass ich ihn verloren hab
21:35und ich weiß nicht,
21:36irgendwie hat sie sofort verstanden,
21:38was er mir bedeutet.
21:39Wie läuft's denn mit der Jobsuche?
21:41Ähm, gar nicht.
21:45Das wird schon.
21:46Sorry, ich muss wieder ins Mona Lisa.
21:48Meine Schicht beenden.
21:49Tschüss.
21:51Tschüss.
21:59Hey.
22:00Hey.
22:03Dachte, du brauchst jetzt mal eine Pause.
22:05Okay.
22:05Okay.
22:11Wegen Ludwig.
22:18Ich würd' das an deiner Stelle
22:19nicht so schwer nehmen.
22:21Er hat sich meinen Businessplan
22:22nicht mal angesehen,
22:23weil ich mich in seinen Augen
22:24falsch benommen hab.
22:25Er versucht mich zu erziehen.
22:30Aber das hab ich nicht mehr nötig.
22:32Ich bin alt genug.
22:33Ludwig meint das doch gar nicht so.
22:37Er kann sich offenbar gar nicht vorstellen,
22:39dass es Unternehmen gibt,
22:40die meine betriebswirtschaftlichen Kompetenzen
22:41zu schätzen wissen.
22:42Ellen.
22:45Vor meiner Abreise
22:46hat mir Vision Enterprises
22:47das Angebot gemacht,
22:48in Vancouver zu arbeiten.
22:50Mit der Aussicht auf Teilhaberschaft.
22:52Und das erzählst du mir erst jetzt?
23:01Das stand bisher an die
23:02zur Debatte für mich.
23:03Für mich war immer klar,
23:04dass ich die Firma
23:05meiner Familie übernehmen würde.
23:07Bis heute.
23:09Du bist ja schnell dabei,
23:11unseren Lebensplan
23:11über den Haufen zu werfen.
23:14Ich weiß doch,
23:15wie gut du dich
23:15bei Castell of Optik etabliert hast.
23:18Aber denk immer drüber nach.
23:20Wir beide in Kanada.
23:22Und eine brillante Wirtschaftsanwältin
23:23wie du ist da bestimmt...
23:24Erinnerst du dich noch
23:25an unsere Ontario-Reise?
23:27Kein fließend Wasser,
23:28kein Strom
23:29und wie wir gefroren haben.
23:33Vision Enterprises
23:34ist in Vancouver.
23:36Wir würden in der Stadt wohnen.
23:38In einer wunderschönen Stadt.
23:43Wie wäre es,
23:44wenn du erst mal
23:44mit Vision telefonierst
23:45und herausfindest,
23:46ob das Angebot überhaupt noch steht?
23:48Ich meine,
23:49vielleicht diskutieren wir ja
23:51eine Möglichkeit,
23:52die so gar nicht mehr existiert.
23:56Schön,
23:56dass du nicht gleich Nein sagst.
24:07Dass du dich hier noch mal hertraust.
24:09Ja.
24:12Danke,
24:12dass du mich vorher nicht verraten hast.
24:15Weißt du,
24:15ich wollte mir Alisas Kristallanhänger
24:16nur ausleihen.
24:18Wirklich.
24:20Das war so.
24:22Ich habe meinen Job
24:23im Country Club verloren,
24:24weil ich einen Unfall gebaut habe.
24:26Und ich muss den Schaden ersetzen.
24:282.500 Euro.
24:30Und wenn ich das
24:31meinen Eltern sage,
24:31die bringen mich um.
24:33Und deshalb dachte ich...
24:35Verpfände ich doch einfach mal
24:36den Schmuck meiner Schwester.
24:36Nur für zwei Tage.
24:38In dem wollte ich
24:38das Pfandgeld vermehren.
24:39Ich hatte einen todsicheren Tipp
24:40für eine Geldanlage.
24:41Börsengeschäfte?
24:46Online-Poker?
24:51Pferdewetten?
24:54No, no.
24:55Impossibile.
24:56Sag mal,
24:57wie dumm bist du eigentlich,
24:58ja?
24:58Und jetzt arbeitest du bei mir,
24:59um deine Schulden zu zahlen.
25:01Und was wird aus
25:01Alisas Kristallanhänger,
25:02ha?
25:04Du wirst es ja doch nicht sagen,
25:05oder?
25:06Ich meine,
25:07dass ich...
25:07Dass du ein Dieb bist
25:08und ein Lügner?
25:09Nein,
25:09das werde ich nicht sagen.
25:11Du wirst es ihr sagen.
25:14Was?
25:17Das, das, das, das,
25:18das geht nicht.
25:19Das geht auf gar keinen Fall.
25:20Deinen Eltern wirst du sagen,
25:20bis du Mist gebaut hast.
25:22Nein, nein.
25:23Weißt du eigentlich,
25:24wie sehr deine Schwester
25:25diesen Anhänger vermisst,
25:26ha?
25:27Weglaufen hilft da nicht.
25:29Das verspreche ich dir.
25:41Aber Antti,
25:45du mach schon.
25:46Ich pack das nicht.
25:48Je eher du die Sache
25:49in Ordnung bringst,
25:50desto besser.
25:51Sie werden dir schon
25:52nicht den Kopf abreißen.
25:53Das ist doch deine Familie.
25:54Oh, Madalena,
25:55das ist vielleicht ein Argument.
25:57Jonas,
25:57was ist denn nun?
26:00Ich möchte wissen,
26:01was wir hier machen.
26:02Wo sollen wir hier kommen?
26:04Tja, ich
26:04dachte mir,
26:05ich lade euch mal ein
26:07zum Essen,
26:08weil ich doch jetzt
26:09den neuen Job habe.
26:12Und?
26:12Ja, das ist doch
26:15eine tolle Idee.
26:17Ach du,
26:17das sieht wirklich lecker aus.
26:18Was hast du ausgefressen?
26:20Ach, Karl.
26:24Der Job im Country Club.
26:27Ich bin da nicht
26:27freiwillig weg.
26:29Sie haben mich rausgeschmissen,
26:30weil ich
26:30einen Golfbalki
26:31geschrottet habe.
26:35Sie wollen,
26:35dass ich den Schaden ersetze.
26:37Und deshalb
26:39habe ich Alisas
26:40Kristallanhänger versetzt.
26:42Er ist viel mehr
27:10als nur ein Kristallanhänger.
27:11Er ist das Einzige,
27:13das mir von meinem Vater
27:13geblieben ist.
27:15Und der schönste Kristall,
27:16den ich je gesehen habe.
27:18Er hat ihn
27:19für meine Mutter geschliffen.
27:20Du hast das Geld
27:44so auf einer Hinnbahn
27:45verschleudert.
27:50Junge,
27:51du bist ein solcher
27:51Kornboxe.
27:53Ich weiß,
27:54die Idee mit der Pferdewerte
27:54war totaler Schwachsinn.
27:57Ich musste
27:57auf die Schulden
27:57irgendwie zahlen.
28:00Ich werde mal
28:00einen Alisa suchen.
28:01Es ist großartig,
28:02dass ich mich
28:02jetzt hier einmische,
28:03aber
28:03ich habe Jonas
28:05dazu gebracht,
28:06Ihnen die Wahrheit zu sagen.
28:07Ja,
28:09er will es wieder gut machen
28:10und deswegen arbeitet er
28:12jetzt hier bei mir.
28:16800 Euro
28:17und die Frist für den Anhänger
28:18ist abgelaufen.
28:19Die Zeit drängt also.
28:21Aber wir haben das Geld nicht.
28:23Wir werden schon
28:24eine Lösung finden.
28:37Das Stellenangebot
28:38der Kanadier
28:39steht also noch.
28:41Und ich soll
28:41dich schön
28:41von Mr. Brooks grüßen.
28:43Für ihr Europageschäft
28:44könnten Sie
28:44eine Spezialistin
28:45für deutsches Recht
28:46sehr gut gebrauchen.
28:49Kanada
28:49ist nicht mein Land.
28:52Du kennst doch
28:52nur einen klitzekleinen
28:53Teil davon.
28:55Und wenn der Vancouver
28:56gar nicht gefallen sollte,
28:57dann sehen wir
28:57in ein, zwei Jahren weiter.
28:59Nein, Christian,
29:00so geht das nicht.
29:02Hör mal,
29:03ich bin deinetwegen
29:03hierher nach Schönroda gezogen.
29:05Zwei Jahre,
29:06die du in Kanada verbracht hast,
29:07habe ich hier auf dich gewartet.
29:09Verstehst du?
29:10Ich habe Opfer gebracht.
29:11Aber es war doch
29:11für dich keine verlorene Zeit.
29:14Du bist beruflich vorangekommen,
29:15so wie du es dir
29:16immer gewünscht hast.
29:16Ich habe die Zeit genutzt,
29:17um mir hier etwas aufzubauen,
29:19ja.
29:20Und das lasse ich mir
29:20nicht kaputt machen,
29:21weil du plötzlich
29:22deine Pläne änderst.
29:23Okay,
29:23was erwartest du von mir?
29:26Dass du ein bisschen
29:27länger durchhältst
29:28und nicht schon
29:29nach ein paar Tagen
29:29das Handtuch wirfst.
29:30Das mache ich doch
29:31überhaupt nicht.
29:32Ich will nur ein eigenes Leben,
29:34und zwar mit dir.
29:35Verstehst du das nicht?
29:35Also, ich glaube,
29:45wir sind gerade beide
29:45ein bisschen voreilig
29:46mit unseren Entschlüssen.
29:50Ich mache dir einen Vorschlag.
29:52Wir gehen noch mal
29:53ein paar Tage in uns.
29:55Du denkst darüber nach,
29:57ob du dich vielleicht
29:57mit Vancouver antworten kannst
29:58und ich darüber,
30:00ob ich nicht vielleicht
30:01doch mit meinem Vater
30:02auskommen könnte.
30:03natürlich würde ich dich
30:05in dieser Zeit
30:06mit British Columbia-Fotos
30:07und Wahlgesängen
30:08mithören.
30:10Dann bringe ich
30:11deine Verwandten dazu,
30:12wieder netter zu dir
30:13zu sein.
30:13Ich gehe doch schnell.
30:33Bitte schön.
30:34Danke schön.
30:34Danke schön.
30:34Danke schön.
30:43Tschüss.
30:48Ciao.
30:54Christian!
31:01Christian Kastelhoff,
31:03bitte hinterlassen Sie
31:03eine Nachricht.
31:04Ich rufe Sie gern zurück.
31:06Buonasera, Herr Kastelhoff.
31:07Hier ist Mona Bertani
31:08am Handy von Alisa Lenz.
31:10Falls Sie immer noch
31:12darüber nachdenken,
31:14wie Sie sich bei Alisa
31:15für die Rettung
31:16Tamaras bedanken können,
31:18ich hätte da einen Tipp.
31:19zu sehen.
31:45Tamara, das ist ja schön.
31:48Komm, setz dich bitte einen Moment zu mir.
31:54Weißt du, ich...
31:55Ich wollte mich bei dir entschuldigen.
31:59Es tut mir leid, wenn ich vielleicht etwas schroff zu dir war,
32:02aber diese Rücke um deine Mutter, ich war einfach etwas angespannt.
32:07Wie geht es ihr denn?
32:08Ach, sie ist auf dem Wege der Besserung.
32:11Tabletten von Paul haben sie zwar etwas schläfrig gemacht,
32:13aber ich soll dir von ihr eine gute Nacht wünschen.
32:24Paul hat gesagt, Panikattacken können ein Symptom von psychischen Problemen sein.
32:32Ja, das hat er gesagt.
32:34Bei Mama ist das auf jeden Fall so.
32:37Ich meine, sie hatte immer schon diese völlig übertriebene Angst,
32:40dass mir etwas passieren könnte.
32:41Also, Tamara, ich...
32:44Ich kann ja nachvollziehen,
32:46dass die Fürsorge deiner Mutter für dich manchmal ein bisschen anstrengend ist.
32:52Aber ihr deswegen gleich psychische Probleme zu unterstellen,
32:55das halte ich ein bisschen für übertrieben.
32:58Warum?
32:59Nun, der Zusammenhang zwischen Lilianas Panik und deinem Schwimmunterricht
33:04ist eine mögliche, aber keineswegs zwingende Interpretation.
33:08Na toll, und deswegen sollen wir nicht drüber nachdenken, oder wie?
33:11Du, das habe ich nicht gesagt.
33:13Du versuchst, das Problem wieder zu vertuschen
33:15und so zu tun, als wäre nichts.
33:18Ist das eine Lösung?
33:21Mama ist krank.
33:23Ich schlage vor, wir warten ab, wie es ihr im Rücken geht,
33:26und dann sehen wir weiter.
33:27In Ordnung.
33:35Gute Nacht, mein Engels.
33:36In Robert Brinkmanns Laden liegt eine Kette mit Kristallanhänger.
33:52Die bedeutet Alisa sehr viel,
33:54aber sie hat nicht das Geld, sie auszulösen.
33:57Vielleicht könnten sie das tun.
33:58Es eilt ein bisschen.
34:00Okay, ciao.
34:01Bona notte.
34:03Löschen mit sieben.
34:06Sie haben keine weiteren Sprachnachrichten.
34:10Hauptmenü.
34:10Bis zum Nachden.
34:37Hallo.
34:51Hallo.
34:59Alisa.
35:03Es tut mir leid.
35:07Das ist die Quittung.
35:21Die Frist ist zwar schon abgelaufen, aber der Typ, dem der Laden gehört, hat gesagt, er verkauft die Kette erstmal nicht.
35:28Du hast genau gewusst, was mir die Kette bedeutet.
35:33Alisa, ich wollte nur...
35:34So viel Geld hab ich nicht.
35:37Oh, up.
35:42Martin!
36:12Normalerweise wird das Frühstück in diesem Haus erst um acht serviert.
36:16Ich weiß.
36:17Aber ich weiß auch, dass der Hausherr vorher sein Morgenritual zelebriert.
36:21Und was gibt es so dringend, setz ich da bitte?
36:24Dass man ihn dabei stören muss?
36:29Christian.
36:31Lothar, weißt du eigentlich, wie viel ihm daran liegt, dass du seinen Businessplan ernst nimmst?
36:37Wir wollen doch alle keinen Streit.
36:40Oder?
36:41Nein.
36:42Das wollen wir nicht.
36:45Aber um offen mit dir zu sprechen.
36:49Ich bin der Meinung, dass meinem Sohn eine kleine Lektion in Sachen Demut guttut.
36:55Er ist seit ein paar Tagen Geschäftsführer und nimmt schon für sich in Anspruch,
36:58das ganze Unternehmen mit einem Schlag umkrempeln zu können.
37:02Das klingt so, als würdest du ihm einen Gefallen tun, indem du ihn zum Geschäftsführer machst.
37:08Aber das ist nicht so.
37:09Christian hat ein anderes Angebot.
37:11Einen Posten bei Vision Enterprises in Vancouver.
37:16Wenn du ihn hier wie einen Lehrling behandelt, dann zieht er es vor, zurückzugehen.
37:21Willst du das?
37:28Ich will es nicht.
37:30Wenn ich dich richtig verstehe.
37:32Sobald ich die Verträge für die Bauung des Westufers unterzeichnet habe, packt er seine Koffer.
37:41Und da bin ich mir ziemlich sicher.
37:42Du hast natürlich recht.
37:56Du hast natürlich recht.
38:04Dein Verhalten auf der Jubiläumsfeier hat nichts mit deinem Businessplan zu tun.
38:10Das heißt also, du willst dir mein Konzept wirklich nochmal ansehen?
38:13Ja.
38:14Ja.
38:16Mit der Ernstheftigkeit, die es verdient.
38:20Danke, Vater.
38:26Wollt ihr nicht mit frühstücken? Der Kaffee wird kalt.
38:29Guten Morgen, Oskar.
38:30Morgen.
38:30Christian und ich haben gerade noch einmal über unsere gestrige Auseinandersetzung gesprochen.
38:37Und?
38:38Wir sollten nochmal über das Logistikzentrum reden.
38:40Wie bitte?
38:41Ich denke, diesen Punkt haben wir gestern abgehakt.
38:42Wir können uns keinen weiteren Aufschub leisten.
38:44Uns finden die tiefe Maßnahme bei Bodenfröscht hat.
38:46Oskar, jetzt übertreib mal nicht.
38:50Es wird nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, ob der Baubeginn nun einen Tag früher oder später angesetzt ist.
38:55Falls wir am Logistikzentrum festhalten.
38:57Jetzt gehen wir frühstücken, bevor der Grafee kalt ist.
39:22Sag's schon, was hast du mit meinem Vater gemacht?
39:25Nichts.
39:26Wir haben nur festgestellt, dass wir ein gemeinsames Interesse haben.
39:30Nämlich?
39:32Die dazu zu bringen, hier zu bleiben.
39:36Komm, wir gehen mal rein.
39:46Tag.
39:48Guten Tag.
39:49Wir würden uns gerne ein bisschen umschauen.
39:51Ja, natürlich.
39:52Suchen Sie was Bestimmtes?
39:54Eigentlich nicht.
39:55Ah, der Anhänger ist aber schön.
40:02Ja, da haben Sie recht.
40:03Ein außergewöhnlicher Stück.
40:05Könnte ich den mal sehen?
40:10Gerne.
40:12Aber er steht leider nicht zum Verkauf.
40:14Warum nicht?
40:14Nun, das ist ein bisschen kompliziert.
40:15Nun, das ist ein bisschen kompliziert.
40:18Normalerweise tätige ich keine Pfandgeschäfte.
40:20Aber hier habe ich eine Ausnahme gemacht.
40:21Wie schade.
40:22Wie schade.
40:25Was haben Sie dafür bezahlt?
40:27800 Euro.
40:29Den Wert veranschlage ich allerdings bei 1250.
40:33Und wenn wir Ihnen etwas mehr bieten würden, sagen wir 1500.
40:40Sie bringen mich in eine unangenehme Situation.
40:42Das wollen wir natürlich nicht.
40:43Und bei 2000?
40:46Verbessert das vielleicht Ihre Situation?
40:48Schatz, ich habe wirklich noch nie so etwas Schönes gesehen.
40:53Einerseits hat der junge Herr, der das schöne Stück verpfänden musste,
40:57nicht so aus, als ob er wieder kommen würde.
40:58Das heißt, Sie haben ihm eine Frist gewährt und er hat sie nicht genutzt.
41:02So ist es.
41:03Andererseits, und da wird es etwas schwierig.
41:05Also, ich glaube ganz gleich, was Sie jetzt noch anführen, Herr Brinkmann,
41:11ich glaube nicht, dass Sie meine Verlobte noch von diesem Schmuckstück abbringen können.
41:16Denn sobald sie sich mal etwas in den Kopf gesetzt hat,
41:19Sie verstehen.
41:23Also, das muss ja so kommen.
41:28Vielleicht lässt der Händler sich ja auf eine Ratenzahlung ein.
41:33Aber erstmal muss ich verhindern, dass er meinen Kristallanhänger verkauft.
41:37Und dann sehen wir weiter.
41:52Ich halte es für möglich.
41:53Dass sowohl die Panikattack, als auch die große Angst ihrer Frau ein und dieselbe Ursache haben.
41:58Aushalt!
41:58Schluss jetzt!
42:00Kastellows brauchen keinen Psychiater.
42:02Erweckst du ernsthaft, das Logistikzentrum nicht zu bauen?
42:04Ja, ich habe mich inzwischen dazu entschlossen.
42:07Ich finde, du könntest ruhig ein bisschen dankbar dafür sein,
42:09dass Ludwig Oskars Westliver Pläne auf Eis gelegt hat.
42:11Das kann ich dein Ernst sein!
42:12Warum müsste es unbedingt diese Kette sein?
42:14Wenn er die Kette nicht versetzt hat, dann will das alles nicht passieren.
42:17Das ist nun das Spiel.
42:17Das wird wirklich so gut.
42:21Das ist die Kette nicht nur noch.
42:22Das ist ein kette.
42:23Das ist ein kette.
42:24Das ist eine Kette.
42:24Das ist ein kette.
42:25Das ist eine Kette.
42:26Das ist eine Kette.
42:26Ich habe eine Kette.
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