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00:00The 10th stage of the Rally Dakar
00:07The 4th stage of the Rally Dakar
00:14The 10th stage of the Rally Dakar
00:20The 4th stage of Santiago de Chile
00:23The Hauptstadt
00:25From Chile, a last day for the Dakar-Tros in this country.
00:30Then it goes over the Anden in Richtung Argentinian.
00:33The today's test is going to be in the south of La Serena.
00:39Then a little, but also a little bit in the direction of the land.
00:43Inneren zum Fuhrse der Anden.
00:46At the end of the 238 km again to the coast and then finally to Santiago.
00:55David Frittinier mit seiner Yamaha.
00:58Er hat gestern 10 Strafminuten ausgefasst.
01:01Ich hatte Ihnen ja in unseren gestrigen Sendungen gesagt, dass er den Zielkorridor verpasst hat.
01:05Und nach unserer letzten Einblendung war klar, David Frittinier wird mit 10 Minuten gebüßt.
01:10Dann ist er noch relativ glimpflich davon gekommen.
01:19An der Spitze ist in der Motorradwertung alles klar.
01:22Es sei denn, David Frittinier, es sei denn, Cyril Dupré kriegt doch noch das große Fracksausen,
01:28das sich in den letzten beiden Tagen angedeutet hat.
01:30Ganz vorne Marc Koma, heute ein weiterer Etappensieg für den Spanier.
01:35Paul Anders Ullewalzetta, der sich auf Platz 2 hat vorarbeiten können,
01:41hat heute bei einem anderen Schreckenlayout viel, viel Zeit verloren.
01:45Dann, während Francisco Lopez an dem Pferd einen Schrecken einjagt
01:51und sich mit Rang 3 ebenso näher heranraubt an den zweitplatzierten Norweger,
01:56wie das auch Helder Rodriguez schafft.
01:59Auf einmal liegt im Kampf um den zweiten Platz richtig Brisanz drin,
02:02während Cyril Dupré sich wieder gefangen hat und seine Spitzenposition verteidigen kann.
02:06Koma gewinnt die Etappe vor Frittinier, dann Helder Rodriguez, Ruben Faria und Francisco Lopez.
02:13Paul Anders Ullewalzetta nur auf der achten Position.
02:16Das heißt, hinter Dupré hat jetzt Ullewalzetta plötzlich nur noch einen Minimalvorsprung auf Lopez und Rodriguez.
02:23Da wird es in den nächsten Tagen nochmal richtig spannend.
02:26Und die große Frage bei den Autos war natürlich,
02:28kommt heute gleich der nächste Angriff von Nasser Al-Attiyah auf den Spitzenreiter, auf Carlos Sainz.
02:35Auf einem Streckenuntergrund und einem Streckenlayout,
02:38das die rheinrassigen Rallyefahrer wie Sainz und Alatiyah bevorteilt.
02:50Prompt haben die Marathon-Füchse, wie beispielsweise Mark Miller,
02:54mit seiner versammelten Bacher-Erfahrung heute nicht mehr allzu viel zu bestellen gehabt.
02:58Miller hangelt sich auf Platz 3 in seinem VW Race Touareg.
03:03Aber ganz vorne kam er nicht ran.
03:05Stefan Peterhansel, der umgebaute, überarbeitete BMW X3 auch auf diesen engeren Prüfungen besser.
03:11Allerdings beklagt Stefan Peterhansel heute Brems-Brems-Fading,
03:15nachlassende Bremskraft wegen überhitzender Bremsen.
03:18Deswegen verpasst er den Etappensieg um letztlich 28 Sekunden.
03:22Liegt auf Platz 4 in der Gesamtwertung.
03:26Carlos Sainz muss im Staub von Nasser Al-Attiyah fahren,
03:30über weite Strecken der Etappe hinweg.
03:32Trotzdem kann er Zeit gut machen.
03:36Kann sich durch den Staub so weit durcharbeiten,
03:38dass er sogar fast Stoßstange an Stoßstange mit dem Araber fährt.
03:42Das heißt, Carlos Sainz kann seine Vormachtstellung wieder untermauern,
03:45indem er die erste Etappe in der diesjährigen Dakar gewinnt.
03:48Carlos Sainz, der Sieger.
03:50Stefan Peterhansel auf der zweiten Position.
03:52Nasser Al-Attiyah büßt etwas Zeit ein als viertplatzierter.
03:56Und damit kann Sainz ein bisschen durchatmen.
03:59Er hat damit einen großen, großen Schritt in Richtung des Gesamtsiegs der Dakar gemacht,
04:03den sich der Spanier ja so sehr herbeisehnt.
04:08Noch immer da ist allerdings nicht alles gegessen.
04:11Carlos Sainz, der Spitzenreiter, weiß nur zu gut.
04:13Ein kleiner Fehler.
04:14Und dann ist diese Rallye für ihn vielleicht doch noch verloren.
04:18Und momentan allerdings Carlos Sainz mit seinem ersten Etappensieg bei dieser diesjährigen Veranstaltung sicher in Führung.
04:26Das war nur ein kleiner Schritt.
04:29Erneut, wie ich es schon immer sage, ist es wichtig, einen weiteren Tag ohne Probleme abzuhaken.
04:37Ich bin Nasser Al-Attiyah ziemlich lange nachgefahren, sodass ich jetzt zehn Minuten Vorsprung habe.
04:42Aber es sind immer noch vier Tage und ich werde wahrscheinlich jeden Abend beim Einschlafen mir dasselbe sagen.
04:48Bloß kein Fehler am folgenden Tag.
04:50Bloß nichts riskieren und irgendwie den Sieg einbringen.
04:55Carlos Sainz also nach harter Arbeit auf einer Prüfung, die ihm optimal gelegen hat aufgrund des Layouts.
05:01Vom Charakter her sehr ähnlich an der Rallye-Weltmeisterschaftsprüfung.
05:05Alle Hintergründe hören Sie um 23 Uhr in unserer Analyse.
05:08Bis dahin, tschüss, danke fürs Zugucken, Ihr Norbert Okenga.
05:12Santiago de Chile ist der Zielort der heutigen Etappe bei der Rallye Dakar.
05:39Das ist die zehnte gewertete Tageswertung, allerdings mit einem ganz anderen Gesicht, mit einem ganz anderen Anforderungsprofil als die letzten Tage in der Atacama-Wüste.
05:52Denn auf dem Weg zurück in Richtung der Anden, da erwartet uns jetzt ein anderes Geläuf.
05:57Die Prüfung deutlich technischer, vom Charakter her eher eine aus der Rallye-Weltmeisterschaft, aus dem klassischen Rallye-Sport entsprechend.
06:11In der Motorradwertung muss sich deswegen Paul Anders-Üllewald-Setter wieder besonders anstrengend, seine schwere Karte eben auf Platz 2 zu halten.
06:24Und bei den Autos haben sich einige in eine missliche Lage gebracht.
06:27Am schlimmsten von allen hat Robert Baldwin erwischt in seinem Hammer.
06:30238 Kilometer, die auf Zeit gefahren werden.
06:45Schmale, passartige Bergfahrte prägen das Bild der Etappe.
06:49Zahlreiche Bremsmanöver und enge Kehren fordern viel Bewegung im Cockpit.
06:56Dazu permanent wechselndes Terrain, vor allem der klassische Rallye.
07:00Stil ist hier gefragt.
07:02Also für Carlos Sainz, aber auch für dessen harten Verfolger Nasser Al-Atiyah, das bevorzugte Jagdrevier.
07:11Al-Atiyah musste heute als erster in die Prüfung reinfahren.
07:14Man musste also quasi eine Spur ziehen für den Rest und deswegen hat er in der Tagesbilanz im Gespräch mit Gerhard Bauer sicherlich auch nicht allzu viel Positives zu sagen.
07:24Von einem sehr staubigen Tag, an dem er ein bisschen Zeit verloren hat auf Carlos Sainz.
07:35Wenn man als erster losfährt, dann hat man nur den Staub der Motorräder vor einem, aber noch nicht von anderen Autos.
07:41Trotzdem hat man immer die Gefahr, dass man Zeit verliert, weil man die Route für die anderen quasi erschließt und eröffnet.
07:48Die anderen können einem dann in den Spurwillen nachfahren, die man gelegt hat.
07:56Ich habe allerdings nur eine Minute und ein bisschen verloren.
07:59Morgen fahre ich später los.
08:00Ich hoffe, dass ich da den Spieß wieder umdrehen kann, denn es wird wirklich Zeit, dass ich mal den Angriff lanciere so langsam morgen bei anderen Voraussetzungen.
08:07Ich benutze jeden Tag diese Augentropfen, um die Augen vor dem Staub zu schützen und sie auch gründlich von allem eventuellen gedrungenen Staub wieder zu befreien.
08:25Das ist ganz wichtig, dass man trotz Staubs den richtigen Durchblick behält, denn ganz staubfrei ist es natürlich auch in diesen Autos nicht.
08:32Außerdem haben wir auch die Sonnenbrillen, auf die wir vertrauen.
08:42Die sind allerdings weniger gegen den Staub, sondern mehr gegen Sonnenblendung.
08:49Mit den Sonnenbrillen und den Augentropfen sind wir gut gerüstet gegen die Anforderungen der Augen.
08:56Ich bin ganz optimistisch, dass ich die Rallye doch noch gewinnen kann.
09:03Wir haben noch vier Tage und da werde ich auf jeden Fall kämpfen bis zum Äußersten.
09:07Ich gebe die Rallye auf jeden Fall noch längst nicht verloren.
09:13Nasser Alatia also.
09:14Er ist nach wie vor auf Platz 2.
09:16Das Ergebnis der Etappe ist aber schon ein bisschen vorhergenommen.
09:18Als nächstes machen wir uns auf die Pirsch nach Mark Miller, während wir ihn suchen.
09:23Die Zeit für ein kleines Schwank aus dem Leben von Nasser Alatia.
09:26Der kommt ja aus Katar in Arabien, hat als Abkömmling der dortigen Herrscherfamilie einiges auf der hohen Kante.
09:32Und hier im Biwak wurden heute kleine Hütten verkauft, mit denen man herrenlose, obdachlose Kinder von der Straße holen will.
09:421.100 Euro pro Stück etwa.
09:44Und Nasser Alatia hat sich gleich mal in den Dienst der guten Sache gestellt.
09:48Hat 100 dieser kleinen Holzhütten für chilenische Wohltätigkeitszwecke gekauft.
09:55Ich habe meinen Fuß ein bisschen verknachst heute, deswegen hat der Physiotherapeut etwas mehr zu tun als sonst.
10:01Aber sonst ist im Prinzip alles in bester Ordnung.
10:05Ja, für sicher.
10:06Es ist wichtig, dass wir gute Nürnungen bekommen.
10:09Man muss sich um uns Fahrer genauso gut kümmern wie um die Autos.
10:13Und nachdem wir den ganzen Tag mehr als 600 Kilometer gefahren sind, auf wirklich unwegsamen Strecken,
10:18da sind natürlich alle Muskeln angespannt.
10:20Es gibt Verspannungen, die Knochen tun weh.
10:22Da ist wichtig, dass die Mediziner sich um uns kümmern und uns wieder fit machen für den nächsten Tag,
10:27sobald wir aus dem Auto rauskommen.
10:29Das ist natürlich auch ein angenehmer Nebeneffekt für uns, weil so eine Massage ist immer angenehm.
10:32Sobald ich von der Massagebank wieder runter bin, geht es in die sogenannte technische Nachbesprechung hinein.
10:43Bis dahin haben die Ingenieure sämtliche Daten aus dem Auto runtergeladen und wir können uns in die Daten reinstürzen und gucken,
10:50auch wie wir das Auto für den nächsten Tag abstimmen, beispielsweise in Sachen Bodenfreiheit oder in Sachen Dämpferkennlinien.
10:56Thanks.
10:59Mark Miller also, der US-Amerikaner aus dem VW-Werks-Team.
11:03Er liegt nicht nur auf der Massagebank, sondern auch auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung.
11:08Hoch lebe Chile zum letzten Mal. Es ist der Abschiedsgruß aus Chile.
11:28Morgen geht es über die Anden, wieder rein nach Argentinien, ins große Finale der Rallye Dakar in diesem Jahr.
11:35Es geht unglaublich knapp zu an der Spitze. Nasser Al-Attiyah gemeinsam mit seinem Neuruppiner-Beifahrer Timo Gottschalk.
11:43Die große Jagd auf den Gesamtsieg ist noch längst nicht abgehakt.
11:47Heute hat es einen kleinen Rückschlag gegeben. Allerdings hat Al-Attiyah auch von Anfang an alle Register gezogen.
11:53Den mächtigen VW Race Touareg mit letztem Einsatz um die Ecken geworfen.
11:58Aggressivität ist sein Markenzeichen. Er ist ja bedeutend jünger als sein Verfolger, Carlos Sainz.
12:09Und kann deswegen ja auch vielleicht ein bisschen mehr riskieren, auch wenn Sainz nicht gerade zu den Feiglingen im Fahrerlager gehört, im Iwak.
12:15Sainz war allerdings in der Anfangsphase bis zu eine Sekunde pro Kilometer schneller als Nasser Al-Attiyah.
12:22Ja, dieser Vorwärtsdrall fand dann allerdings irgendwann sein Ende.
12:27Nämlich genau da, als Sainz in die Staubfahne von Al-Attiyah eintauchte.
12:31Hat versucht ihn zu überholen, hat ihn per Sentinel, per Warnsignal also angetrötet.
12:35Das allerdings hat Nasser Al-Attiyah geflissen Licht ignoriert, um seinen Zeitverlust in Grenzen zu halten.
12:41Sainz hat trotzdem die Etappe gewonnen und sich damit ein bisschen freigeschwommen an der Spitze.
12:45Stefan Peter-Ronzell auf Rang 2 in seinem X-Rate BMW X3, obwohl er über Bremsfading, also über nachlassende Bremsleistung geklagt hat.
12:56Je länger die Etappe mit den vielen Kurven und den vielen harten Bremszonen wurde.
13:00Peter-Ronzell und Jean-Paul Cotteret immer noch auf Platz 3.
13:03Ja, auf Platz 4 in der Gesamtwertung.
13:05Hinter Marc Miller und Ralph Pitchford im VW Touareg.
13:10Im dritten von drei erstplatzierten.
13:12Miller und Pitchford verlegen sich längst darauf, Platz 3 nach Hause zu fahren.
13:17Das war nicht gerade gemütlich, aber doch auf Nummer sicher.
13:19Und mit dem Funken einer leisen Hoffnung, dass die beiden vorne sich so behaken, Sainz und Al-Attiyah,
13:25dass da vielleicht doch nochmal der eine oder andere Platz für ihn bei rausspringt.
13:31Göhle Schicherit mit Tina Turner.
13:34Fünfte heute, fünfte auch in der Gesamtwertung.
13:37Dieser Platz ist mittlerweile ziemlich manifestiert für den Turbodiesel aus dem hessischen.
13:48Philipp Boutron und Jean-Luc Martin rollen Iron Bowler in einen kleinen Graben hinein.
13:53Zwischenfälle gibt's wortwörtlich bis zum letzten Tag der Rallye und kaum ist er wieder draußen,
14:01kommt Lino Sisterina mit seinem Bruder Juan Pablo vorbei und deren Nissan strandet in exakt der gleichen Kuhle.
14:09Schlimmer noch, Robert Baldwin, der einem auf der Straße liegen gebliebenen Konkurrenten ausweichen wollte
14:13und schnurrschlags in diesen tiefen Graben eingetaucht ist.
14:17Mit vereinter Muskelkraft wird der Hammer mit seinem Heckantrieb wieder rausgewuchtet.
14:21BJ Baldwin, Kellen Walsh, ein früherer KTM-USA-Motorradfahrer von der Dakar, auf seinem Beifahrersitz.
14:28Frohgemut geht's weiter.
14:32Orlando Terranova, Orly, wie sie den Argentinier nennen,
14:36er fiebert jetzt bereits wieder der Rückkehr in seine argentinische Heimat entgegen.
14:41Dieses Geläuf kommt Orly ein bisschen mehr entgegen.
14:43Heute auf der Prüfung sechster, neunter in der Gesamtwertung,
14:46hat sich um zwei Positionen verbessern können.
14:49Miguel Barbosa mit Miguel Ramaljo, seinem Beifahrer in einem weiteren JMB Mitsubishi,
14:54heute siebter insgesamt auf Position zwölf.
14:59Jerem Spinelli mit Felipe Palmeiro bei Brasilianer in einem weiteren Mitsubishi
15:04aus dem ehemaligen Werksteam der reprivatisierten Masse sind achte heute, achte insgesamt.
15:09Und Robbie Gordon hat einsehen müssen, dass mit dem Hecktrieblerhammer
15:13hier auf diesen engen, winkeligen Faden kein Start zu machen ist.
15:16Die Allradler haben da vor allem beim Rausbeschleunigen einen latenten Traktionsvorteil
15:21gegenüber diesem Dickschiff aus den Staaten.
15:24Längst läuft hier im Biwak das Gerücht rum,
15:26dass Gordon das Auto nächstes Jahr mit Allradantrieb ausrüsten müsste, um Chancen zu haben.
15:33Und er soll auch wohl schon entsprechende Pläne in der Schublade haben.
15:36Carlos Sousa auf der sechsten Stelle, der beste aus der Mitsubishi-Abordnung,
15:42gleichzeitig auch der beste aus der Benziner-Fraktion, denn sowohl die VW als auch die BMW sind ja Turbodiesel.
15:49Janil de Beliers und Dirk von Sitzewitz, schauen Sie genau ins Gesicht des Beifahrers aus Schleswig-Holstein, liebe Zuschauer.
15:55Dann sehen Sie, wie schlecht es ihm geht.
15:59Er klagt über Reiseübelkeit bei fortgeschrittenem Tempo.
16:03Will heißen, dass viele Kurven, dass viele abbremsen, viele rauf und runter.
16:09Das schlägt ihm nachhaltig auf den Magen.
16:11Das war bereits auf den ersten Etappen so.
16:13Und jetzt passiert es ihm wieder bei diesen Rally-ähnlichen Faden.
16:15Hat sich sogar übergeben ins Cockpit hinein, nachdem noch ein Reifen gewechselt werden musste
16:19und er beim Reifenwechsel die Auspuffgase eingeatmet hat, die Mechaniker im Servicepark,
16:25die fanden heute Abend einen teilweise recycelten Obstsalat auf dem Beifahrerfußbord.
16:33Ricardo Leoldos Santos, ein Portugieser in einer BMW X5, also einem älteren X-Rate-Modell.
16:39Zwölfter heute, 16. in der Gesamtwertung.
16:42Nicolau Mislour, 13. und der Niederländer Toni Van Dane mit Walter Rosegaard auf dem Beifahrersitz
16:48in einem Ex-Werks-Mitsubishi, den er selbst gekauft hat.
16:5114. und 17.
16:53Stress bei Nicolau Mislour und Akira Miura, die noch gestern die T2-Wertung für seriennahe Autos angeführt haben.
17:00Jetzt muss er per Satellitentelefon eine Schadensmeldung abliefern bei seiner Mannschaft und um Hilfe fragen.
17:14Ich fuhr im tiefen Staub einem Wacke hinterher und dabei bin ich von der Strecke abgekommen.
17:19Er wollte mich nicht vorbeilassen, da habe ich die Geduld verloren und bin etwas zu aggressiv neben die Strecke gekommen.
17:24Prompt fiel ich in ein riesiges Schlag noch hinein und habe mich überschlagen.
17:28Der Motor ist noch zwei Minuten auf dem Kopf liegend weitergelaufen, bevor ich ihn endlich ausgestellt habe.
17:33Und dadurch ist natürlich die ganze Flüssigkeit kopfheister gegangen.
17:37Nicolau Gébon verliert damit die Führung in der T2.
17:40Yunan Mitsuhashi, sein Toyota-Teamkollege, der neue Spitzenreiter dort.
17:44Es ist der erste Etappensieg für Carlos Sainz bei der diesjährigen Rallye Dakar.
17:57Aber vielleicht ist er genau im richtigen Moment gekommen, nämlich um einen Angriff von Nasser Alatia auf die Führung in der Gesamtwertung abzuschmettern.
18:06Sein Vorsprung hat sich mit zehn Minuten stabilisiert, gar ein bisschen ausgebaut.
18:10Sainz führt nach wie vor vor Alatia.
18:1280 Kilometer lang lief alles glatt, dann liefen wir auf Nasser Alatia auf und mussten hinter ihm bleiben, weil er nicht auf sein Sentinel gehört hat und wir nicht vorbeikamen.
18:31Unser Auto ist für Prüfungen entwickelt, die einen afrikanischen Charakter haben, also lange und dünenreiche Kilometer.
18:39Hier haben wir fast 250 Kilometer nur Kurven, nur Bremszonen gehabt und da ist unser Bremssystem an seine Grenzen gestoßen.
18:47Wir brauchen wassergekühlte Bremssättel, wie wir sie bei Mitsubishi früher gehabt haben.
18:51Die fehlen bei Mitsubishi noch, die sollten wir dringend nachrüsten.
18:55Das sind genau die Prüfungen, die ich nicht brauchen kann mit meinem Auto.
19:03Wir hatten kein besonderes Problem und haben trotzdem neun Minuten verloren.
19:07Auf diesen Rally-WM ähnlichen Prüfungen, da lässt sich das mit unserer Konstruktion nicht vermeiden.
19:11In der Wüste sind wir gut, aber jetzt müssen wir das Auto besser machen, auch für solches Terrain.
19:15Also, ich glaube, liebe Zuschauer, wir sehen nächstes Jahr einen Allradhammer.
19:19Die Anzeichen darauf im Fahrerlager, im Biwak, die mehren sich mehr und mehr.
19:25Jetzt sind wir im Lager von Patrick Ciriol, dem bestplatzierten Bowler-Piloten.
19:29Er liegt auf der 20. Stelle in der Gesamtwertung, der Mann aus Frankreich.
19:36Diese Bowler Wildcat, interessante Konstruktionen, basierend auf Land Rover mit 252 PS starken 4,4 Liter V8 auf Jaguar-Basis.
19:44Sehr begeistert, aufgenommen von Privatfahrern.
19:48Die Marke kommt aus Belper in Derbyshire in der Nähe von Hazelwood.
19:52Das Auto ist für Privatfahrer wie geschaffen, vor allem, weil man es zu einem vertretbaren Budget einsetzen kann.
20:06Die Kosten sind nicht hoch, weder die Anschaffungs- noch die Unterhaltskosten.
20:10Wir hatten einige Schwierigkeiten mit Differenzialen, die hin und wieder mal durchgesperrt haben.
20:16Deswegen hat es nicht optimal funktioniert, deswegen habe ich etwas an Zeit verloren.
20:22Wir haben ein System im Auto, mit dem wir die Benzinpumpen so belüften können,
20:36dass das Benzin nicht zu heiß wird und nicht Blasen zu werfen beginnt.
20:41Aber das hat auch bei uns nicht so richtig funktioniert, deswegen haben wir damit ebenfalls noch Zeit verloren.
20:46Wir waren schon mal 12. bei der letztjährigen Redi-Dakar, das war zwar ein außergewöhnlicher Umstände,
20:52aber ich glaube, die Top 20 sind für uns trotzdem noch drin in diesem Jahr.
20:56Die Top 20 müssen wir anstreben und mit langen 20 liegen wir auch noch ganz genau im Zeitplan.
21:01Es gibt weiter gute Nachrichten aus dem Krankenhaus hier.
21:31Hier in Santiago de Chile, gar nicht so weit weg vom Biwak, wird ja Luca Manka, der schwer gestürzte Motorradfahrer, immer noch behandelt.
21:39Befindet sich nach wie vor in der Aufwegphase aus seinem künstlichen Koma.
21:44Sein Vater ist mittlerweile hier eingetroffen.
21:45Und obwohl er noch immer nicht ganz wach ist, sondern quasi vor sich hin dämmert, merken die Ärzte doch, dass wenn sie ihn mit Namen ansprechen, er darauf körperlich bereits reagiert.
21:56Und das wird allgemein als ein sehr ermutigendes Zeichen für eine mögliche Genesung von Luca Manka, dem KTM-Privatfahrer aus Italien angesehen.
22:06Eine der mächtigen Kamastrucks kehrt gerade zurück ins Biwak.
22:13Die Lkw wie immer die letzten, die eintrudeln.
22:16Heute allerdings eine Prüfung, die relativ zackig absolviert worden ist.
22:20Die Motorräder sind immer die ersten, die losfahren, die Lkw immer die letzten.
22:30Lange arbeiten müssen sie alle, egal ob vier oder zwei Räder.
22:35Und ein Teil der Arbeit heute Abend im Biwak, zum Beispiel bei Marc Koma, war nochmal das Einberufen einer extra Pressekonferenz für spanische Journalistenkollegen.
22:58Koma einigermaßen genervt davon, dass immer noch Berichte herumgeistern, er sei mit diesem illegalen Radwechsel aufgefallen.
23:07Er hat den spanischen Kollegen gegenüber noch einmal beteuert, dem sei nicht so.
23:10Und der Protest werde auf jeden Fall aufrecht erhalten.
23:13Er hat damit heute Abend nochmal reagiert.
23:16Auf Berichte, offensichtlich aus der Feder, also nur auf den Einflussbereich von Zürich geprägt.
23:22Ein paar an das Ölle-Waldsetter, er liegt auf der zweiten Position, aber diese zweite Position ist alles andere als sicher für den Norweger.
23:30Denn die KTM mit ihrem 690 Kubikzentimeter Hubraum, die ist für die Prüfungen, die jetzt anstehen, viel zu schwer.
23:38Und Ölle-Waldsetter ist kein besonders technisch versierter Fahrer.
23:41Ihm liegen mehr die schnellen Vollgas-Passagen, das Fahren durch die Dünen, das richtige Navigieren.
23:46Da hat der norwegische Haudegen seine Stärken.
23:48Er wird jetzt, aller Voraussicht nach und jedem Tag, Zeit einbüßen.
23:54Und damit hat er heute gleich einmal begonnen auf diesen Rallye-ähnlichen Pfaden.
24:00Kein Enduro-Spezialist.
24:04Platz 2 von Ulle-Waldsetter.
24:06Äußerst wackelig.
24:07Die ersten Risse hat das Fundament des zweiten Platzes heute schon bekommen.
24:27Helder Rodriguez auf seiner 450er Yamaha.
24:30Dachte, er fährt falsch.
24:33Sieht dann Ulle-Waldsetter hinten ankommen.
24:35Eine elegante 360-Grad-Pirouette vor einem fast schon Trial-ähnlichen Geröllfeld zwischendrin.
24:41Rodriguez kann Ulle-Waldsetter in der Tat um 5 Minuten abhängen im Verlauf der heutigen Etappe.
24:50Und der Portugiese auf seiner Yamaha ist nicht der einzige, der Boden gut macht und der sich bedrohlich ranraubt an dem zweiten Platzierten.
24:58Das schafft auch Francisco Lopez, der Lokalmatador aus Chile.
25:05Der braucht allerdings mit seiner Aprilia jetzt bereits den dritten von drei erlaubten Motoren.
25:11Bei Aprilia geht also das Zittern los.
25:15Ob die Treibsätze, ob die Twin-Aggregate wirklich reichen bis zum Ende.
25:21Lopez lässt sich davon momentan nicht beeindrucken.
25:23Der Mann mit der weißen Kombi.
25:25So schnell unterwegs, dass dieses Pferd vor Schreck beinahe sich entscheidet, den direkten Weg nach unten einzuschlagen.
25:34Lopez damit fünfter in der Prüfung, dritter in der Gesamtwertung.
25:38Aber er hat drei Minuten gut gemacht, auch Ulle-Waldsetter.
25:40Ulle-Waldsetter, Rodriguez und Lopez liegen jetzt in nur noch gut zwei Minuten Abstand voneinander getrennt.
25:49Ganz vorne hat Cyril de Pré seinen Nervenflattern, sein Fracksausen wieder in den Griff bekommen, das ihn an den vorherigen beiden Tagen begleitet hat.
25:59Heute verlegt er sich auf eine defensive Fahrweise.
26:02De Pré auf der KTM sechstschnellster.
26:05Damit baut er seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus.
26:09Diese kleine Trial-Einlage fordert zu manchen Tribut auch von Hans-Jos Liefheber aus Holland mit der Nummer 48, der hängen bleibt.
26:23David Barrault aus Frankreich und Franco Pico aus Italien.
26:27Das war Yamaha und eine KTM hier ins Straucheln gekommen.
26:30Der Tagessieg geht einmal mehr an Marc Coma auf einer weiteren 730er KTM.
26:41Er arbeitet sich damit wieder auf die 17. Stelle der Gesamtwertung nach vorne.
26:45Hat sich gegenüber gestern um einen weiteren Platz steigern können.
26:52David Frétinier gestern zehn Minuten Strafe kassiert, weil er nicht ordnungsgemäß in den Zielschuss eingebogen ist,
27:00sondern das Ziel nicht richtig erreicht hat.
27:02Trotzdem lässt er die Yamaha heute ordentlich fliegen im Enduro-Stil.
27:05Mit schöner rausgestellten Fuß, teilweise sogar motocrossähnlich.
27:09Scrambling, wie die Engländer dazu sagen.
27:11Zweiter heute, nachdem er extrem viel riskiert hat.
27:15Und damit liegt er auf Rang sechs in der Gesamtwertung.
27:19Ruben Faria auf der 730er KTM hat die Prüfung heute als vierter beendet.
27:24Der Treue Vassal von Cyril Dupré folgt seinem Meister insgesamt auf Platz zwölf.
27:34Olivier Pell heute siebter, achter in der Gesamtwertung.
27:38Auch der fährt eine Yamaha, vergleichbar mit der 450er von David Frétinier.
27:49Die Yamaha erleben eine Art Renaissance bei der diesjährigen Dakar aufgrund der geänderten Regeln,
27:54die kleinere Tourenmotorräder bevorzugen.
27:58Ein Beispiel dafür.
27:59Jonas Street verteidigt seine siebte Position in der Gesamtwertung,
28:06indem er heute die neuntbeste Zeit markiert.
28:13Fährt ebenso eine 96er Kunden KTM wie Alain Duclos.
28:21Und der kann ein bisschen durchatmen, nachdem David Frétinier bestraft worden ist.
28:25Ist Duclos einen direkten Gegner im Kampf um die fünfte Gesamtwertungsstelle los?
28:31Duclos jetzt relativ allein auf weiter Flur.
28:44Marc Koma vor David Frétinier, Helder Rodriguez, Ruben Faria und Francisco Lopez.
28:50So lautet das Ergebnis der Tageswertung.
28:54In der Gesamtwertung hat Cyril Dupré eine Stunde und 23 Minuten Vorsprung für Ole Valceta.
28:58Der allerdings spürt bereits den heißen Atem von Lopez Rodriguez in seinem Nacken.
29:04Wir haben die Atacara-Wüste jetzt hinter uns gelassen.
29:07Das heißt, wir haben ein ganz anderes Terrain, nämlich ein sehr technisches,
29:10das für den Rest der Rallye zu meistern gilt.
29:13Heute sind wir dauernd am Sliden, dauernd am Driften und Rutschen gewesen.
29:17Es war wirklich sehr interessant, sehr spannend zu fahren.
29:19Und wir beweisen momentan jeden Tag, dass ich schnell bin, egal wie der Fahrbahnuntergrund ist.
29:31Für meinen Geschmack ist mein Motorrad für diese Art von Etappe viel zu schwer.
29:36Ich bin noch nie auf solchen Strecken so schnell gefahren wie heute.
29:40Aber eigentlich haben sich über die gesamten 240 Kilometer Gewährte nur Kurven an Kurven gereiht.
29:47Für die kleineren Maschinen ist das hier optimal, aber mir war von Anfang an schon vorm Start klar,
29:53dass ich hier meine Schwierigkeiten haben würde, denn ich bin kein ausgewiesener Spezialist für technisches Fahren.
29:59Ich darf mir jetzt keine Fehler mehr erlauben und muss so schnell fahren, wie es nur irrend geht.
30:06Auf der heutigen Prüfung konnte man nicht viel Zeit gut machen,
30:09aber man hätte sehr wohl sehr viel Zeit verlieren können.
30:13Ich habe bewusst das Risiko in Kauf genommen, auf Angriff zu fahren,
30:16um ein paar Minuten wieder wegzumachen von der Strafe.
30:19Es waren nur einige wenige, aber vielleicht komme ich ja doch noch in Richtung des Podiums wieder nach vorne.
30:24Der Kampf um die zweite Position, liebe Zuschauer, der wird uns für den Rest der Veranstaltung sicher in Atem halten.
30:37Helder Rodriguez auf der Yamaha liegt momentan auf der vierten Stelle,
30:41aber er hat durchaus noch die Chance, auf dem Silberplatz nach vorne zu kommen.
30:44Dann der Rückstand von Ulle Walzetta, der ist mittlerweile fast halbiert worden, nachdem er heute ordentlich zugelangt hat.
31:00Ich habe eine sehr gute Etappe gefahren, auch wenn ich 150 Kilometer hinter dem Fohlen Jakob Pritschigonski herfahren musste,
31:09weil ich an dem nicht so richtig vorbeigefahren bin.
31:10Ich habe mich nicht ganz getraut und habe im Stau mit der Pritschigonski viel, viel Zeit verloren.
31:15Ansonsten war diese Etappe heute allerdings wirklich sehr, sehr gut.
31:22Es liegen gerade mal zwei Minuten zwischen Paul, Chaleco und mir.
31:33Auf schnellen Strecken haben wir keine Chance gegen Paul, da ist er schneller als wir.
31:36Aber die Maschinen von Chaleco und mir sind von der Charakteristik her sehr ähnlich.
31:42Und auf engerem Geläub, da können wir Ulle Walzetta durchaus noch wieder einholen.
31:47Christian Califano, den wirft so schnell normalerweise nichts um.
32:02Ein Rugby-Spieler, früher Kapitän der französischen Nationalmannschaft,
32:07ist beim englischen Verein Gloucester unter Vertrag, aber der hat alle Mühe hier bei der Dakar.
32:11Für die Autofahrer ist das schon anstrengend, aber wir Motorradfahrer haben als Einzelkämpfer noch viel, viel mehr zu kämpfen.
32:19Achtung jetzt, Augen zu und Kameraschützen, da kommt ein Riesentruck vorbeigeflogen.
32:22Cyril de Prey und Christian Califano sind alte Freunde.
32:34De Prey, der Gesamtspitzenreiter, hat Califano mit dem Marathonsport-Virus infiziert.
32:39Es gibt einen Regenaustausch zwischen De Prey und Califano.
32:49Und Christian Califano ist ein echter großer Star in Frankreich.
32:58Ich hatte viele Probleme, technisch, aber auch körperlich vom Start der Rallye weg.
33:02Ich bin froh, dass wir uns jetzt langsam dem Ziel nähern, nur noch vier Tage zu fahren sind.
33:06Es ist nicht mehr allzu lange zu fahren.
33:13Ich bin eigentlich ganz beruhigt, aber ich konzentriere mich trotzdem noch sehr, sehr hart.
33:18Ich darf mir noch nicht zu sicher sein.
33:20Die Leistung von Christian Califano ist wirklich grandios.
33:24Er zeigt hier, dass man auch als Amateur in dieser Rallye mitfahren kann.
33:27Wir hatten im Vorfeld gewettet, was er erreichen könnte.
33:33Und momentan scheine ich die Wette zu gewinnen, nämlich, dass er durchkommt.
33:36Er hat sich gut vorbereitet.
33:38Er hat auch eine sehr gute Maschine unter sich.
33:41Es scheint alles gut zu laufen bei ihm bis jetzt.
33:45De Prey hat mir wirklich mit vielen Ratschlägen zur Seite gestanden und mir gesagt, was ich machen sollte bei der Rallye.
33:52Vor allen Dingen sollte ich mich auf mich auffassen, körperlich, damit ich nicht zu erschöpft bin, jeden Abend einigermaßen heile wieder im Biwak ankomme.
34:00Und wenn ich Fragen habe, dann kann ich mich selbst bei der Rallye immer noch jeden Abend an Zürcher de Prey wenden.
34:04Das war in der Rallye, aber es war am Stad von France, also es war eher gut.
34:06Und ich habe es geschafft, sie habe es geschafft.
34:07Ja, mit 6 Personen.
34:09Eines schönen Tages werde ich mal Rugby spielen, um mich zu revanchieren und zu gucken, wie ich das auch kann.
34:16Und wie durch ein Wunder kommt ein Rugby-Ball zum Vorschein bei Christian Califano.
34:21Die beiden wirklich Kumpels.
34:22Und dann taut Zürcher de Prey mal so richtig auf.
34:24Meistens hinterlässt er ja einen mürrischen, weil er aber hochkonzentrierten Eindruck.
34:28Und jetzt also eine kleine Einlage zwischen Califano, dem ehemaligen Rugby-Stois und Zürcher de Prey, dem aktuellen Motorradstar.
34:46Kick-Off also von Zürcher de Prey. Mal sehen, wie weit er das Ei da in Richtung des Autobiwaks getreten bekommt.
34:53Oh, ja! Oh, ja!
35:23Zwei Kumpels also auf der...
35:29Und damit vom Abenteuerurlaub der beiden französischen Kumpels wieder zurück zur Ernsthaftigkeit des Geschehens.
35:35Heute Martin Freinademetz auf Platz 57 eingelaufen.
35:3839. Gesamt.
35:40Jürgen Wesely 63. und 66. und Tina Mayer 90. und 91. Gesamt.
35:45In einer unserer letzten Sendungen haben Sie gesehen, dass Tina Turner, die Beifahrerin von Göder Shicherit,
36:00etwas achtlos einen Reifen in der Wüste zurückgelassen hat,
36:03nachdem Shicherit und Turner einen von drei Reifenschäden erlitten haben.
36:08Noch sonst findet sich so allerlei Gerümpel am Wegesrand, seien es Antriebswellen, seien es Aufhängungsteile oder Karosserieteile.
36:16Die bleiben aber nicht einfach so liegen in der malerischen Landschaft,
36:19sondern es gibt mehrere Besenwagen vom Typ VW Amarok.
36:25Und diese Amarok sammeln jede Hinterlassenschaft, jedes kleine bisschen Müll und Überrest ein,
36:30damit auch ja nichts von der Rallye zurückbleibt.
36:33Wir haben unsere Besenwagen in zwei Mannschaften aufgeteilt und fahren damit einen Zwei-Schicht-Betrieb.
36:42Die eine Mannschaft ist jeweils für die geraden Prüfungsnummern, die andere für die ungeraden Etappen zuständig.
36:49So erreichen beide eine größtmögliche Effizienz und können sich zwischendurch ein bisschen ausruhen,
36:53müssen nicht wie die Wahnsinn durch die Wüste fahren.
36:56Thierry Sabin, der Ideengeber und Gründer der originalen Rallye Dakar,
36:59hat sich von Anfang an zum Ziel gesetzt, dass ja kein Müll von dem Spektakel zurückbleiben darf.
37:05Die Touareg, die Einheimischen in Afrika, haben damals auf sein Geheiß mit aufgeräumt
37:10und sie fanden so manches, nicht alles davon gehörte auch tatsächlich zur Rallye.
37:16Diese Tradition des Aufräumens wird mittlerweile auch in Südamerika gepflegt.
37:19Für uns als Organisatoren war es ganz wichtig, dass wir eine Rallye so organisieren können,
37:25dass wir auch der Landschaft und den Ländern und den Gastgebern Respekt entgegenbringen.
37:31Das war ganz wichtig bei der Routenplanung, dass wir eben auch mit der Reinigung nachkommen.
37:37So kommt es dann, dass diese VW Amarok bis spät in die Nacht hinein durch die Wüste fahren,
37:43um wirklich alles penibel aufzuräumen.
37:45Matthias Kahle und Thomas Schünemann haben heute in der Autowertung ihren dritten Tagessieg eingeheimst.
37:58Sie liegen auf Platz 19 in der Gesamtwertung
38:00und Stefan Schott und Holmschmidt kamen heute auf die 34. Stelle.
38:05Vor allem die Leistung von Kahle und Schünemann ist sehr beachtlich,
38:17denn denen ist ja bereits vor einiger Zeit ihr Servicetrack abhandengekommen.
38:21Sie müssen sich jetzt also als Einzelkämpfer durchschlagen
38:23und entsprechend ihren Fast & Sweet Buggy auch nur ganz, ganz zärtlich behandeln,
38:29damit da ja nichts Gröberes kaputt geht.
38:30Die Hilfestellung können sie nur von freundlichen Zeitgenossen,
38:34aber nicht mehr aus dem eigenen Service-Departement erwarten.
38:39Josef Ardua hat heute eine Position gut gemacht in der Gesamtwertung.
38:44Er ist auf Platz 3.
38:48Hinter den beiden überlegenen Kamas, bei denen Wladimir Schagin erneut den Tagessieg eingeheimst hat.
38:54Fährt aus Kavirov auf der zweiten Position.
39:00Nur mal zur Verdeutlichung, was da eigentlich fährt, liebe Zuschauer.
39:0318 Liter Turbodiesel sind hier verbaut in diesen russischen Schwermetallern.
39:10Biturbo-Aufladung, 1000 PS, 3000 Newtonmeter maximales Drehmoment.
39:16950 Liter Diesel werden verbraucht auf einer solchen Tagesetappe.
39:22Allein ein Reifen von diesem gigantischen LKW, der misst im Durchmesser 1,20 Meter.
39:34Wulford von Rinkel auf dem China fliegt auf der fünften Stelle.
39:38Duelliert sich hier auf der Strecke mit Martin Matschik.
39:43Matschik ist Vierter auf der Prüfung geworden.
39:47Hat also von Rinkel hier etwas Zeit abgenommen.
39:52Matschik Vierter, von Rinkel Fünfter.
39:57Der Wendekreis, natürlich bei diesen Dickschiffen auch ein Thema.
40:01Die fühlen sich in der Wüste viel, viel wohler als auf dem engen Rallygeläuf.
40:05Deswegen erreichen sie hier auch nie die Höchstgeschwindigkeit von bis zu 165 Kilometer,
40:10mit denen sie sonst durch die Dünenlandschaft brettern, wenn es denn das Terror zuerst.
40:16Edwin van Rinkel, der Bruder, liegt auf Platz 20 in der Gesamtwertung bei den Trucks.
40:20Ganz vorne allerdings nach wie vor auf Wladimir Chagin mit einem erklecklichen Vorsprung auf Firdaus-Kabirov.
40:28Und alles andere liegt schon um Stunden zurück hinter der russischen Streit- und Übermacht.
40:35Das große Fußballfest der Fans von Kairo bis Kapstadt.
40:43Topstars aus den stärksten Ligen der Welt bieten den besten Fußball unter der Sonne Afrikas.
40:49Der Africa Cup of Nations.
40:50Morgen Kamerun Gabun um 16.45 Uhr und Zambia Tunesien um 19.15 Uhr.
40:55Live und exklusiv bei Eurosport.
40:57Morgen steht die zweite Andenüberquerung an und es geht zurück nach Argentinien.
41:14Neben Schotterabschnitten stehen bei der Fahrt über die Grenze auch Passagen mit weichem, puderartigem Sand auf dem Programm.
41:20Der sogenannte Guadal insgesamt werden 220 Kilometer zurückzulegen sein.
41:27220 gezeitete Kilometer.
41:29Davor 211 Kilometer Überführung, hinter nochmal kurze drei Kilometer.
41:33Die Andenüberquerung erfolgt auf einer Strecke im Schatten des Aconcagua.
41:50Der höchsten Erhebung der westlichen Hemisphäre.
41:53Man kraxelt rauf bis an die Schneefallgrenze.
41:55Und danach wieder runter in die Provinz Mendoza, dem Ursprung der wohl besten argentinischen Wandel.
42:06Das Ziel liegt in San Juan und Dirk von Zitzewitz erklärt Ihnen jetzt, worauf es ankommt, nachdem er sich offensichtlich wieder erholt hat von der kleinen Unpässlichkeit heute auf dem Weg.
42:19Es geht bis zu 3.700 Meter über Normal Nullen auf dieser wirklich wunderschönen Prüfung über die Anden hinweg.
42:24Da bleiben wir fast 50 Kilometer auf einer sehr hohen Höhe.
42:33Die Prüfung ist wiederum, auch mit dem langen Abstieg danach, einer Rallye-Weltmeisterschaftsprüfung sehr ähnlich.
42:39Zwischendurch gibt es aber auch noch eine kleine offene Strecke, unmittelbar kurz vor dem Biwak.
42:43Die Motorengenieure müssen die Kennfelder der Motoren anpassen, um sicherzustellen, dass wir in der Höhenluft, in der dünnen Luft nicht zu viel Motorleistung verlieren.
42:55Gleichzeitig ist der Kompromiss bei den Abstimmungen von Fehlern und Dämpfern nicht einfach, weil es verschiedene Geläufe gibt.
43:05Es gibt einige sandige Stellen, einige Schotterwege und auch einige Tiefsandpassagen.
43:11Da kann man nicht ganz so hart fahren mit dem Fahrwerk, wie das etwa heute der Fall gewesen ist.
43:16Der Konzitzewitz geht es also wieder besser.
43:19Und wir freuen uns auf einen weiteren spannenden Tag.
43:22Nasser Alatia hat nicht aufgegeben bei den Autos.
43:24Carlos Sainz kann sich seine Sachen drüber nicht sicher sein.
43:26Und Paul Anders Ölleweiz hat der Gerät unter Druck im Kampf um Platz 2.
43:29All das morgen Abend. Bis dahin. Tschüss. Danke fürs Zugucken. Ihr Norbert Ockengang.
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