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00:00The Entscheidung in the Autowertung of the Rally Dakar is to a reine Nerven-Schlacht,
00:18dear viewers, today on the way from San Rafael to Santa Rosa.
00:22Da wurde es noch einmal richtig spannend, richtig dramatisch, mit viel Zunder im Team-Interne-Duell zwischen Carlos Sainz und Nasser Alatia und einem äußerst verärgerten Spitzenreiter.
00:35Die Prüfung heute zweigeteilt. Zunächst ein Dünenfeld mit unglaublich steilen Dünen, das etwa 40 Kilometer breit und danach sehr, sehr schnelle Schotterstrecken.
00:45Und was sich dort zugetragen hat, damit hatten selbst die hartgesonntesten Insider nicht gerechnet.
00:55Nach der Zieldurchfahrt böse Worte zwischen Sainz und Alatia.
01:02Carlos Sainz hatte die Prüfung eröffnet als Sieger des Vortages, dann hinter einigen Motorrädern hängen geblieben,
01:09sodass Nasser Alatia sehr schnell aufgeholt hat auf den Spanier im VW Touareg.
01:13Alatia hat sich dann vorbeigearbeitet an Sainz und den sukzessive stehen lassen,
01:21sodass Alatia sich in der Gesamtwertung bis auf 2 Minuten und 48 Sekunden rangearbeitet hat an den Führenden.
01:29Obwohl der letzte Tag sehr kurz ist, scheint also noch alles ganz weit offen zu sein.
01:352 Minuten 48 der Rückstand.
01:37Aber es gab Ärger nach der Zieldurchfahrt, weil nämlich Sainz Alatia beschuldigt,
01:43er sei ihm aufs Heck gefahren mehrfach, bevor er zum Überholen angesetzt hätte
01:47und hätte nachher Schlangelinie gefahren, um ihn zu sperren.
01:51Entsprechend Diskussionsbedarf auch wohl gegenüber den Sportkommissaren,
01:55die bereits die Online-Bilder, die On-Bord-Bilder angefordert haben.
01:58Stefan Piteransel holt sich derweil einen weiteren Etappensieg.
02:01Ghilain Shicherit, sein Teamkollege, auf der dritten Position.
02:05Aber das Thema des Tages, auch im Biwak, natürlich die plötzliche Rivalität zwischen Sainz und Alatia.
02:12Piteransel gewinnt die Prüfung vor Nasser Alatia.
02:16Dann Ghilain Shicherit.
02:17Carlos Sainz büßt eine ganze Menge seines Vorsprungs ein.
02:21Es sind nur noch 2 Minuten 48 Sekunden.
02:24Und das, liebe Freunde der verschärften Gangart, nach 45 Stunden und 50 Minuten hochgerechnet.
02:31An gewerteter Fahrtzeit.
02:34Natürlich wollen wir wissen, was los ist.
02:37Die Sportkommissare und auch VW-Sportchef Chris Nissen wollen sich die Bilder angucken, um zu urteilen, was dort wirklich passiert ist.
02:43Also fragen wir doch mal Nasser Alatia, was dran ist an den Anschuldigungen,
02:47was er Carlos Sainz absichtlich aufs Korn genommen hätte.
02:49Beim ersten Kontrollpunkt haben wir nach guter Fahrt Carlos Sainz eingeholt.
03:02Danach wollte er nicht aus dem Weg gehen.
03:03Ich musste wirklich alles geben hinter ihm und gleichzeitig auffassen, weil ich die Strecke nicht richtig sehen konnte.
03:13Da war ich nah an ihm dran.
03:17Und wollte ihn überholen.
03:18Und offensichtlich war er sauer, dass ich ihn überholen konnte.
03:20Er hat sogar gefragt, ob mein Auto nicht dasselbe sei wie sein Auto, so böse ist er mittlerweile.
03:32Er hat aber auch eine gute Zeit hingelegt, das muss man respektieren.
03:38Aber ganz offensichtlich ist er unzufrieden mit der Gesamtsituation.
03:42Das muss man so akzeptieren, mehr können wir da so nicht sagen.
03:44In der Tat, wahrscheinlich können wir das Ganze wirklich erst um 23 Uhr aufarbeiten.
03:52Dann, wenn auch VW intern geklärt hat, was da wirklich vorgefallen ist zwischen den beiden Streithähnen.
03:58Auch bei den Motorrädern steht ja noch einiges offen, nämlich der Kampf um die zweite Position.
04:03Francisco Lopez Contardo versucht wieder anzurennen gegen Paul Anders Üle-Weizetta.
04:08Aber für den Chilenen auf seiner Aprilia reicht es heute nicht.
04:11Er ist noch viel schnellster über die Etappe nach Santa Rosa hinweg,
04:16büßt damit weiter Zeit auf Paul Anders Üle-Weizetta ein.
04:21Marc Koma mit vorgetragener Defensive machte dennoch eine Position gut.
04:25Eine sehr lange, sehr schnelle Prüfung über Schotterwege hinweg.
04:29Das liegt dem Kundensport-Moves in seinem Reifen nicht so.
04:33Deswegen hat Koma deutlich mit gebremstem Schaum attackiert,
04:36als einmal diese spektakulären Dünnenfelder hinter ihm waren.
04:40Cyril de Prey, die Kopfschmerzen von gestern rührten von einem Hornissenstich her,
04:44den er sich eingefangen hat.
04:46Er hat die Prüfung heute als Zweiter beendet, bleibt weiterhin vorne in der Gesamtwertung.
04:51Der Sieg aber geht an Paul Anders Üle-Weizetta, der die KTM ordentlich hat fliegen lassen.
04:56Und damit ist der norwegische Privatfahrer auf Platz zwei.
05:00Jetzt ein gutes Stück mehr abgesichert, als das noch am Vortage der Fall gewesen ist.
05:05Der erste Etappensieg für Ule-Weizetta, als es darauf ankommt.
05:09Er manifestiert, zementiert damit die zweite Position vor Lopez und hinter dem, so gut wie als Sieger feststehenden,
05:16zu Ule.
05:17Der Blick live hinein ins Biwak.
05:25Die Akteure kommen jetzt gerade rein.
05:28Beispielsweise der Hammer.
05:30Aber was wirklich alles vorgefallen ist hinter den Kulissen, da wird jetzt stramm recherchiert, liebe Zuschauer.
05:35Bis um 23 Uhr. Tschüss, danke fürs Gucken. Ihr Norbert Ockenga.
05:39Ein VW Touareg kommt zurück ins Biwak.
06:00Bei VW hat es heute ordentlich Zündstoff gegeben im Kampf um den Tagessieg.
06:05Dieser Kampf zwischen Sainz und Al-Attiyah, der wird nämlich von Tag zu Tag immer härter geführt.
06:12Mittlerweile eine Art Nervenkrieg mit psychologischem Moment und durchaus mit robustem Einsatz auf der Wertungsprüfung.
06:21Allerlei ist passiert am vorletzten, ernsthaften Tag der Rallye Dakar.
06:25Und es wird morgen noch einmal richtig spannend.
06:28Die Themen des Tages auf dieser vorletzten Wertungsprüfung von San Rafael nach Santa Rosa in Argentinien.
06:43Paul-Anders-Öllewaldsetter geht ans Limit, um sich doch noch Platz zwei zu sichern, nachdem Chaleco López ihn den gestern weggeschnappt hat.
06:51Und ganz vorne heizt sich die Atmosphäre zwischen Cano Sainz und Nasser Al-Attiyah im Kampf um den Gesamtsieg immer weiter auf.
07:02Die Etappe des heutigen Tages, insgesamt 796 Kilometer lang.
07:18Die 386 gewerteten Kilometer, zwei geteilt, ein Dünenfeld von 40 Kilometern lange mit riesig hohen Dünen.
07:26Und danach einen ordentlichen Abschnitt mit Pisten drin, sehr, sehr schnell.
07:30Und bei VW ist heute Abend ordentlich was los.
07:36Die Stimmung phasenweise sehr gereizt, als die Akteure zurückkamen ins Biwak.
07:41Carlos Sainz hat sich in eine Ecke verkrümelt, Nasser Al-Attiyah in die andere.
07:45Zunächst herrschte zwischen beiden eisiges Schweigen.
07:48Dafür war es auf der Strecke umso höher hergegangen.
07:50Und damit mussten sich schließlich sogar noch die Rallyeleitung, die Funktionäre beschäftigen.
08:00Carlos Sainz geht als Spitzenreiter der Gesamtwertung in diese Etappe hinein.
08:10Er bringt einen Vorsprung von 5 Minuten und 20 Sekunden mit.
08:14Wir starten im Dünenabschnitt und danach kommen wir auf eine normale Rallye-Strecke.
08:19Nasser Al-Attiyah mag die vielleicht im ersten Abschnitt aufholen und einholen.
08:23Da lachte er noch, El Matador, der Gesamtführende.
08:31Aber in seinem Minenspiel war schon zu sehen, so ganz wohl fühlt er sich nicht in seiner Haut.
08:35Denn gerade die ersten 40 Kilometer mit den enorm steilen Dünen sind das Gebiet, in dem der Araber, sein Verfolger, seine Stärken ausspielen kann.
08:43Im Abstand von 2 Minuten gehen die beiden Rays Touareg mit ihren 2,5 Liter Turbodiesel in die Spur.
08:51Carlos Sainz eröffnet die Prüfung, hämmert eine ganze Weile lang drauf los, bis er dann auf einige Motorräder aufläuft und etwas Vorsicht walten lassen muss beim Überholen der vorher gestarteten Zweiräder.
09:04Der Nasser Al-Attiyah, der hinter ihm losgefahren ist, geht deutlich aggressiver zu Werke und läuft irgendwann im Laufe noch des ersten Abschnitts bereits auf, auf Carlos Sainz.
09:19Sainz muss mächtig die Ohren anlegen, auch im zweiten engeren Abschnitt, wo Überholen kaum mehr möglich ist.
09:25Sainz wird 180 Kilometer lang aufs Heftigste bedrängt von Nasser Al-Attiyah, nachdem der so viel Zeit gut gemacht hat.
09:33Und Al-Attiyah und Timo Kotschalk können sich sogar diesen kleinen Schlenker leisten.
09:38Eine kleine Phase der Desorientierung vor einer Seenplatte.
09:42Wer weiß, wenn sie diesen Fehler nicht gemacht hätten, vielleicht wäre alles nicht so gekommen, wie es sich nachher entspinnen sollte.
09:48Irgendwann auf dem Rally-ähnlichen Geläuf hinten raus jedenfalls.
09:52Da drückt Nasser Al-Attiyah 180 Kilometer lang immer wieder das Sentinel, jenen Warnknopf, der ein akustisches Signal in den Vorausfahrenden schickt.
10:01Dass von hinten ein schnellerer rankommt.
10:05Und irgendwann geht Al-Attiyah dann durchaus robust mit Blechkontakt, wie Carlos Sainz sagt, vorbei an seinem Teamkollegen aus Spanien.
10:14Natürlich muss Sainz weiter Boden, äh natürlich muss Al-Attiyah weiter Boden gut machen.
10:19Die lokale Tierwelt wird aus der Bahn gescheucht.
10:22Und später wird eben auch Carlos Sainz aus der Bahn gescheucht.
10:25Sainz wird nachher sagen, Al-Attiyah sei einmal draufgefahren, habe dann sogar noch beim Überholvorgang ihn seitlich berührt und habe nachher vor ihm Schlangenlinien gefahren.
10:36Und diese äußerst beherzte Fahrweise von Al-Attiyah, die führt dazu, dass er seinen Rückstand in der Gesamtwertung halbieren kann.
10:43Es sind jetzt nur noch 2 Minuten und 48 Sekunden, die ein sichtlich genervter Carlos Sainz am Zielstrich auf der Haben-Seite zu verbuchen hat.
10:52Und Marc Miller hat einen Plattfuß gehabt, danach ein Duell mit Robbie Gordon, 5. auf der Wertungsprüfung.
11:01Während Stefan Peter Hansel einmal mehr die Stärke der BMW demonstriert.
11:06BMW gewinnt insgesamt 6 von 13 Prüfungen, in dem nämlich Peter Hansel sich heute einen weiteren Tagessieg gutschreiben lässt.
11:14Und Gilles Schicherit mit Tina Turner im zweiten X-Ray der BMW X3 kommt auf den dritten Rang der Etappe.
11:22Und das kann für den morgigen Tag, für die Dramaturgie der endgültigen Entscheidung vielleicht mit entscheidender Bedeutung erlangen.
11:32Denn anhand dieses Ergebnisses der heutigen Tageswertung startet Stefan Peter Hansel als Erster, dann Nasser Al-Attiyah, der heute Zweiter wurde als Zweiter,
11:42Schicherit als Dritter und Sainz als Vierter.
11:45Das heißt, jeder VW hat einen der schnellen BMW vor sich auf der morgigen, an sich nicht mehr allzu schweren Etappe.
11:53Aber trotzdem kann das auflaufen auf den ein oder anderen BMW oder das Davonfahren, je nachdem.
12:04Vielleicht einen VW-Fahrer aus der Bahn kegeln, zumindest mental.
12:09Diese gute Durchmischung an der Spitze aus zwei BMW und zwei VW morgen, die sorgt noch einmal für zusätzliche Brisanz.
12:16Nachdem ohnehin schon Funken über den Biwak sprühen zur Zeit.
12:20Gut, Carlos Sousa und Mathieu Bäumel, Orientierungsprobleme plagen heute alle Mitsubishi.
12:28Sousa, sechster, zehnt ja in der Gesamtwertung.
12:30Genil de Villiers hat davon profitiert, dass sich alle Mitsubishi verpflanzt haben.
12:35De Villiers und Dirk von Zitzewitz sind vor den Mitsubishi, hinter den Mitsubishi natürlich gestartet.
12:41Und weil sich alle verfahren haben, konnte der Südafrikaner mit seinem schleswig-holsteinischen Beifahrer sie überholen.
12:46Und Nicolas Mislain hält an, nachdem er ein Sentinel-Signal erhalten hat.
12:51Beifahrer Jean-Michel Polato schaut, wer von hinten kommt.
12:54Und es ist Robbie Gordon in seinem Riesenhammer, der vorbei geflogen kommt.
13:00Es gab ein inneramerikanisches Prestigeduell, auch das noch.
13:03Der drittplatzierte Mark Miller lässt sich da verwickeln, weil er beweisen möchte, dass er der bessere Fahrer ist und nicht, dass es war Robbie Gordon.
13:10Und er ist der Plattfuß von Robbie Gordon am Ende, setzt ihm ein P vor Gordon, deswegen auf der achten Position.
13:15Orlando Terranova und Nicolas Mislain finden einander schließlich in den Dünen.
13:20Beide vor de Villiers losgefahren, müssen erst einmal ein paar Ehrenrunden drehen, um sich aus der Desorientierung zu befreien.
13:29Die Sherry sind immer noch im Rennen.
13:31Die chinesischen Werkswagen sind gut dabei in den Top 20.
13:34Mein Beifahrer hört einfach nicht auf mich, obwohl ich ihm gesagt habe, er soll abbiegen.
13:39Matthias Kahle, heute 15. nach einem Antriebswellenschaden gestern, nachdem sein Barry in einen Graben gerutscht war.
13:46Der Tagessieg in der Klasse, Zweiter bei den Barrys in der Gesamtwertung.
13:49Und Stefan Schott heute auf Platz 27, 16, 26. ins Gesamt.
14:00Stefan Peter Hansel gewinnt eine weitere Etappe.
14:02Nasser Alatia nimmt Carlos Sainz mit Rang 2 die Hälfte von Sainz' Vorsprung in der Gesamtwertung ab.
14:10Sodass die Dakar wirklich bis zum allerletzten Tag spannend bleibt.
14:14Nur noch 2 Minuten und 48 Sekunden.
14:18Und jetzt schauen Sie genau hin, liebe Zuschauer, wie Alatia und Sainz sich in die Haare kriegen nach der Zieldurchfahrt.
14:23Carlos, ich muss den Sentinel betätigen.
14:28Das habe ich ja schon mal versucht, vorher, da hast du mich auch nicht vorbeigelassen.
14:32Da habe ich ja auch nicht die Straße für dich aufgemacht.
14:34Carlos Sainz und Alatia also.
14:37Natürlich bin ich vor ihm losgefahren.
14:39Natürlich musste ich langsamer fahren, weil die Motore da vor mir im ganzen Staub fuhren.
14:44Er hat mich überholt.
14:45Er ist nämlich reingefahren dabei und dann hat er Schlangenlinien gefahren.
14:50Das finde ich sehr unsportlich.
14:52Wenn ich mich genauso verhalten hätte, dann wäre er niemals an mir vorbeigekommen.
14:56So geht's schon mal los.
15:00120 Kilometer fuhr ich gestern in seinem Staub.
15:03Das ging doch auch einigermaßen, aber da hat er mich aufgehalten.
15:05Das ist nicht normal.
15:08Von einem Teamkollegen erwarte ich etwas anderes.
15:10Nicht sowas.
15:13Ich habe Carlos hier überholt, erklärt Alatia.
15:16Stefan Peterhansl, der Gesamtsieger.
15:18Er war sehr vorsichtig, als er an den Motorrädern vorbeikam.
15:22Und ich habe im Staub mehr riskiert.
15:25Dann hat er versucht, links und rechts zu fahren, um mich hinter sich zu halten und zu blockieren.
15:29Und als er hierher kam, da war er wohl ziemlich sauer.
15:32Ich habe gesagt, er möge halt sein Sentinel betätigen.
15:38Wenn die Motorräder ein bisschen auf ihre Reifen aufpassen müssen, so wie das heute der Fall gewesen ist,
15:43dann können wir mit Vollgas an denen vorbeifahren.
15:46Denn wir haben keine Reifenprobleme auf solchem Geläuf.
15:49Das Auto funktioniert perfekt, die Reifen halten auch.
15:52Man muss allerdings vorsichtig sein bei diesen Geschwindigkeitsunterschieden.
15:54Alatia und Peterhansl haben sich dort auffallend gut verstanden nach der Zieldurchfahrt.
16:02Es gab noch eine herzliche Gratulation von Alatia an Peterhansl.
16:07Und Alatia nimmt das Ganze deutlich lockerer als Carlos Sainz.
16:11Das sind jetzt auch, glaube ich, ein bisschen psychologische Spielchen in der Arabe,
16:14um Sainz vielleicht ein bisschen nervös zu machen, ein bisschen aus der Ruhe zu bringen
16:19und so für morgen doch noch das Unmögliche möglich zu machen,
16:22den Spiels auf den letzten Drücker noch umzudrehen.
16:24Ich weiß genau, was passiert ist, aber ich habe mich zunächst lange nicht mit ihm unterhalten.
16:33Ich wollte mich gar nicht mehr weiter aufregen, sondern mich bewusst abschotten,
16:37um mich voll auf morgen konzentrieren zu können.
16:39Denn darauf kommt es schließlich an.
16:41Was heute passiert ist, das muss man verarbeiten.
16:43Und da bringt es nichts noch groß, das Gespräch mit dem Gegner auf der Strecke zu suchen.
16:47Ich bin lange im Sport dabei und ich weiß, wie hart gekämpft wird.
16:59Ich hoffe, ich komme morgen über die Distanz.
17:04Eine gute Prüfung wäre wichtig.
17:06Ich fahre morgen im Staub und der Staub kann unter Umständen diese Veranstaltung entscheiden.
17:17Die Klopfsignale von Alatia und Tuarek von Sainz.
17:22Ich will keine Polemik, ich möchte mich jetzt voll auf morgen konzentrieren.
17:30Denn nur darum geht es schließlich noch.
17:32Carlos Sainz also, sichtlich angefasst und auch angespannt nach dem, was da heute auf der Prüfung passiert ist.
17:40Und jetzt bin ich mal gespannt, wie Nasser Alatia gleich bei uns im Interview steht.
17:44Nach der Zieldurchfahrt war er derjenige, der sogar fröhlich gelacht hat.
17:48Vielleicht ist ja dessen Plan komplett aufgegangen heute, schneller zu sein
17:51und auch noch für ein bisschen mentale Verunsicherung zu sorgen beim Spitzenreiter.
17:55Aber es ist die letzte Chance, die Nasser Alatia hat, wirklich mit Aggressivität auf und neben der Strecke loszulegen.
18:06Natürlich hat jeder gefragt, was da los war.
18:11Ich hatte mir vorgenommen, die Prüfung zu gewinnen.
18:14Und wir haben ja auch sehr gut losgelegt.
18:18Als wir hinter Sainz bohren, hat er uns dann einfach nicht vorbeigelassen.
18:21Ich musste mich irgendwie vorbeiarbeiten.
18:27Ich bin bis jetzt mit meiner Dakar sehr zufrieden.
18:30Es war eine aufregende Rallye.
18:33Und es bringt natürlich nichts, wenn man jetzt plötzlich sich im Biwak in eine Art Kleinkrieg verstrickt.
18:38Das macht unter Umständen die ganze gute Leistung nur noch zunichte, wenn man da nicht cool bleibt und über den Sachen steht.
18:43Ich bin zufrieden, wie das Team zusammenarbeitet mit der Aufteilung innerhalb des Teams.
18:51Mein Auto ist perfekt.
18:52Das könnte nicht besser sein.
18:54Und das ist alles, was zählt zurzeit in dieser Phase der Rallye.
18:57Carlos gehört ja auch zum VW-Team.
19:09Und natürlich werde ich ihm gratulieren, wenn er morgen gewinnt.
19:13Es gibt da keine Feindseligkeiten, keine Eifersüchteleien.
19:16Wir sind ein Team.
19:17Natürlich möchte jeder gewinnen.
19:19Und momentan hat er Sainz die Nase vorn.
19:22Wir werden damit umgehen können.
19:23Und Chris Nissen, der Sportchef von VW, wie sieht denn der Boss, selbst ehemaliger Rennfahrer.
19:30Da sprechen mit guter psychologischem Einflugungsvermögen gesegnet.
19:34Es war ein super Tag für alle.
19:39Sehr spannend.
19:43Als Carlos zurückkam, da war wohl der Blutdruck ziemlich hoch.
19:47Aber auch bei Nasser Alatia, da muss man die Rennfahrer sich erst einmal abkühlen lassen.
19:50Das ist ganz normal beim Motorsportler.
19:53Wir können als VW sehr stolz sein, wie die Rallye sich bis jetzt für uns entwickelt hat.
20:04Wir wollen eine faire Entscheidung.
20:07Und wir wollen, dass alle drei Autos in Buenos Aires über den Ziel ranfahren.
20:13Ein Dreifachsieg ist das, was ich uns vorgenommen habe für den letzten Tag.
20:17Daran darf nichts mehr gefährdet werden.
20:20Das muss das obergeordnete Ziel sein.
20:21Wir waren heute noch bei den Sportkommissaren.
20:28Und da wurde beratend über die Startposition für den morgigen Tag.
20:31Morgen ist eine sehr schnelle Prüfung.
20:42Deswegen haben wir alle zusammen besprochen,
20:44ob wir den Abstand zwischen den einzelnen Autos etwas vergrößern können.
20:52Aber im Endeffekt haben wir uns dann doch darauf verständigt, alles so zu lassen, wie es ist.
21:04Allerdings hat die BMW-Fraktion uns versprochen, dass wenn irgendein BMW Probleme hat,
21:09dann werden die VW klaglos und ohne Blockade vorbeigelassen.
21:12Und das war die Quintessenz dessen von den Sportkommissaren.
21:15Es gab also Gedanken, Gedankenspiele, die Startreihenfolge zu ändern oder den Startabstand zu ändern.
21:21Man sollte die Regeln auch in der Tat nicht Tag für Tag ändern.
21:33Denn wir haben ja alle die Regeln akzeptiert, als wir uns hier eingeschrieben haben.
21:47Manchmal wäre es ganz schön, wenn auf den Prüfungen mehr Möglichkeiten zum Überholen sind,
21:50zumindest in Teilabschnitten.
21:52Aber sowas kann man nicht beeinflussen.
21:54Und man muss mit den Bedingungen leben, wie sie uns hier vorgesetzt werden.
21:57Also dann doch wohl keine Änderung bei der Startposition oder bei den Startabständen.
22:06Auch wenn die offizielle Bestätigung seitens der Rallyeleitung über das noch aussteht.
22:10Wenn aber VW mit Chris Nissen und BMW mit Sven Quanz sich so entschieden haben,
22:15dann werden die Funktionäre das wohl kaum mehr auf den Kopf stellen.
22:18Stefan Peteronsel, der Gewinner der heutigen Etappe,
22:21ist er morgen vielleicht das Zünglein an der Waage mit seiner Staubfahne,
22:27mit dem Vorausfahrenden als Etappen-Eröffner des morgigen Tages.
22:32Morgen der ganz große Tag im finalen Showdown mit Stefan Peteronsel
22:38als vielleicht der Schiri in der ganzen Angelegenheit.
22:45Ich stümmere mich nur um unser eigenes Rennen.
22:47Es wird morgen sehr, sehr schnell werden.
22:49Das sollte unserem Auto liegen.
22:53Ich glaube nicht, dass wir überhaupt in eine Position kommen,
22:55in den Kampf zwischen Carlos Sainz und Nasser Alatia überhaupt nur einzugreifen.
23:03Sowohl Sainz als auch Alatia müssen morgen bis ans Limit gehen.
23:09Aber ich erwarte nicht, dass viel Zeit zwischen den beiden liegt.
23:13Allerdings steht Sainz extrem unter Druck.
23:15Und das mag vielleicht auch mit ein Faktor sein in der Entscheidung,
23:20wie wir sie morgen erwarten haben.
23:21Fahrerisch schätze ich die beiden als auf einem Niveau befindlich ein.
23:28Aber ein Reifenschaden oder irgendein kleines Problem kann vielleicht den Ausschlag geben.
23:34Und ich glaube, da ist Sainz anfälliger für als Alatia.
23:38Ja, Gerlain Schicherit wird morgen auch sehr, sehr schnell sein.
23:42Also, auch da erwarte ich nicht, dass einer von den BMW, weder meiner noch der von Schicherit,
23:46irgendwie in Reichweite der VW kommen wird.
23:50Gerlain Schicherit startet zwischen den beiden Dakar-Gesamtsieganwärtern.
23:55Morgen von der dritten Position, also direkt zwischen den beiden VW-Tour-Regeln.
24:02Ich möchte natürlich die Prüfung morgen gewinnen.
24:07Vielleicht aber taucht hinten ein schneller Blauer auf.
24:10Ich glaube nicht, dass ich von dem VW eingeholt werden werde, auf dieser schnellen Prüfung.
24:22Doch wenn sie das tun sollten, dann werde ich mit Sicherheit kein Problem verursachen,
24:26sondern sobald ich das Sentinel höre, werde ich anhalten, rechts ranfahren und sie fair passieren lassen.
24:31Denn ich will mit dem Kampf um den Gesamtsieg natürlich nicht entscheidend eingreifen.
24:40Es wäre natürlich toll, wenn Nasser Alatia das hier noch gewinnen könnte, nach der Rallye, die er gefahren hat.
24:46Er war ja letztes Jahr auch mein Teamkollege bei der X-Raid-Mannschaft.
24:50Das wird auf jeden Fall ein fairer Kampf bis zum Ende werden.
24:54Und das gefällt mir ausgezeichnet an der ganzen Philosophie, mit dem diese Rallye ausgetragen wird.
24:58Wir kämpfen fair mit VW. VW kämpft intern mit fairen Waffen und mit offenem Visier.
25:04Und wenn es wirklich hart auf hart kommt, dann werde ich mit Sicherheit nicht störend eingreifen.
25:23So, während unserer kurzen Pause ist das Ganze dann auch tatsächlich bestätigt worden.
25:28Von offizieller Seite. Es wird weder eine Veränderung der Startreihenfolge geben, noch der Startzeiten, also der Abstände.
25:37Die Radileitung hat zur Vorsicht, zur Fairness gemahnt, sagt die offizielle Entscheidung.
25:41Alle haben diese gelobt.
25:43Und dann gibt es morgen einen Kampf mit offenem Visier.
25:47In meinen Augen ist das mit Abstand die vernünftigste Entscheidung.
25:50Die Motorräder, wie in letzter Zeit üblich, bereits vor Sonnenaufgang aufgebrochen.
26:02Gestern auch, was dazu führte, dass die deutsche Teilnehmerin Tina Mayer prompt verschlafen hat.
26:08Hätte um vier Uhr längst auf der Reise sein sollen in die Verbindungsetappe.
26:11Hat aber noch selig im Zelt geschlummert.
26:13Sich dann in aller Eile fertig gemacht.
26:15Und die Etappe in Angriff genommen.
26:17Eine sehr, sehr harte.
26:18Auch heute Morgen zunächst kühle äußere Temperaturen.
26:21Mittlerweile allerdings nach der Zieldurchfahrt haben wir hier im Biwak bis zu 40 Grad Hitze.
26:28Und auch bei den Motorrädern tobt ja noch ein Kampf.
26:33Nämlich jener um die zweite Position.
26:35Zwischen Francisco Lopez und Paul Anders Ullevalz-Hetter.
26:39Ganz vorne hat sich Cyril Dupré von seinen Kopfschmerzen so weit wieder erholt,
26:43dass er heute locker die Etappe hinter sich gebracht hat.
26:46Keine Probleme.
26:49Aber für die Motorräder machte der tiefe Sand.
26:52Und die wirklich turmhohen und extrem steilen Dünen.
26:55Das nehmen immer wieder schwer.
26:58Gigantische Aufstiege.
27:03Extrem spitze Dünenkämme.
27:05Danach stürzt man sich förmlich in eine Schlucht hinein.
27:09Teilweise kommt es einem auf der Maschine vor,
27:13als würde man im 90-Grad-Winkel in einen Sandkasten springen.
27:22David Fretinier mit seiner Yamaha hat er heute all das wieder verloren.
27:28Was er sich gestern an Zeitguthaben auf Alain Duclos so mühsam herausgearbeitet hat.
27:34Nur Elfter heute, weil die kleine Yamaha in den Dünen sich überhaupt nicht wohl gefühlt hat.
27:39Fünfter in der Gesamtwertung.
27:40Jetzt aber nur noch drei Minuten vor Alain Duclos.
27:43Alle Augen aber natürlich im Kampf um die zweite Position.
27:50Und Francisco Lopez in Problemen.
27:52Er kann nicht mehr alles aus seiner Aprilia rausholen, weil sich das bewahrheitet hat.
27:58Was sich bereits vor ein paar Tagen andeutete.
28:02Nämlich, dass der Rahmen der Aprilia inzwischen so oft geschweißt ist,
28:06dass es keine Stellen mehr gibt, an denen er noch verstärkt werden könnte.
28:10Es droht ein Rahmenbruch.
28:12Und deswegen hatte Lopez heute spürbar sanft mit dem Gasgriff gespielt.
28:18Und das die große Chance für Paul Anders Ullevalz-Setter, sich Platz zwei wiederzuholen.
28:25Er hat fünfeinhalb Minuten gut gemacht auf Lopez und sich damit wieder auf die zweite Stelle in der Gesamtwertung geschoben.
28:33Das, obwohl Cyril Dupré ihm nicht seinen Michonneu-Reifen geben durfte.
28:42Denn um das Moose abzutreten, hätte er ein ganzes Hinterrad gebraucht, ein ganzes Hinterreifen.
28:46Und da hat Michonneu sein Beto angelegt.
28:48Ullevalz-Setter setzt sich also als Einzelkämpfer durch und holt sich seinen ersten Etappen,
28:53sich überhaupt, seit er bei der Rallye Dakar mitfährt.
28:56Cyril Dupré, Zweiter, war auf der heutigen Prüfung.
28:59Bleibt natürlich in der Gesamtwertung locker in Führung.
29:04Er hat das so begehrte Michelin-Supersport-Moose in seinen Reifen.
29:09Also eine Prototypenentwicklung von Michelin für den Motorsport, für den Marathon-Rallye-Sport.
29:15Das passt aber nur mit einem Michelin-Werksreifen.
29:18Auch gerade auf den letzten Streckenabschnitten, wo viel Vollgas gefragt war.
29:24Ullevalz-Setter beispielsweise sagt, er hat eine Stunde nur Vollgas gefahren.
29:29Gerade auf diesen Streckenabschnitten.
29:30Also hat sich Marc Comer mit seinem Michelin-Kundenliebsten in seinen Rallye-Reifen nicht getraut,
29:35mit ganzem absoluten Limit zu gehen, die Maschine voll auszudrehen.
29:39Er genügt sich heute mit Platz 3 bis 15 in der Gesamtwertung.
29:42Alain Duclos macht als Fünfter heute ordentlich Bodenwut auf David Frittendier.
29:50Legalisiert seinen Zeitverlust von der gestrigen Etape wieder.
29:54Nur noch drei Minuten hinter Frittendier.
29:57Die Pampa in heller Aufregung, als der Dakar-Rost durchknottert Jakob Rütschegonski.
30:15Der zweite des Marathon-Weltcups im Vorjahr.
30:18Heute siebter, gesamt 8.
30:20Für Jonah Street ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.
30:39Er will seinen siebten Platz in der Gesamtwertung nicht mehr mit den Achtsamkeiten stürzen
30:44und Navigationsfehlern riskieren.
30:48Deswegen heute mit gebremstem Schaum.
30:50Platz 8 der Etappe.
30:53Eine Position vor Olivier Pint.
30:56Der Yamaha-Fahrer.
30:58Neunter heute.
30:59Neunter in der Tabelle.
31:02Wie schnell was schief gehen kann, zeigt ihn Juan Pedro Garcia auf seiner KTM.
31:07Auf Platz 10 insgesamt.
31:09Auf einmal schwänzelt die Maschine.
31:10Wild und hemmungslos im Guadal.
31:12Und wirft Garcia ab.
31:14Der Spanier allerdings bei diesem Sturz unverletzt.
31:19Kann weiterfahren.
31:21Und kommt als Zwölfter im Ziel.
31:23Dann haben sich die Organisatoren noch eine ganz besondere Fisi-Matente ausgedacht.
31:27Einen Wegpunkt ganz oben auf dem Gipfel dieser extrem steilen Düne platziert.
31:34Drauf spielen sich Szenen ab.
31:36Wie einst beim Rachau Hill Climb.
31:38Immer wieder versuchen die Akteure mit Anlauf den tiefen Sand um zu Pflügen hochzukommen.
31:43Und immer wieder kommt es zu Stürzen.
31:45Thomas Berglund, Dusan Randitschek, Philippe Krohens.
31:49Sie alle schmeißt es.
31:50Und auch Oldrich Grazina mit seinem Polaris Quad.
31:52Paul-Anders Ullewald-Setter gewinnt, als es am meisten drauf ankommt.
32:01Vor Cyril de Pree und Marc Comer.
32:03Lopez aufgrund des mittlerweile wachsweichen Rahmens.
32:06Seine Aprilia nur auf Platz 4.
32:09Und damit ist Ullewald-Setter einigermaßen sicher bereits auf der zweiten Position.
32:15In der Gesamtwertung hinter Cyril de Pree.
32:20Eine grandiose Prüfung, die genau auf mich zugeschnitten war.
32:24Ich bin als dritter losgefahren.
32:25Aber nach 40 Kilometern lag ich schon in Führung.
32:29Die Strecke war wie gemacht für unsere großen Motorräder.
32:32Wir konnten die wirklich voll ausfahren.
32:34In der letzten Stunde, wo ich permanent mit 160 kmh und Vollgas,
32:38das war wirklich ein reines Vergnügen.
32:55Zuerst in den Dunen konnte ich noch voll mithalten.
32:58Und da hat es auch richtig Freude gemacht zu fahren.
33:00Aber nachher musste ich sehr darauf aufpassen,
33:04dass ich nicht mit der absoluten Höchstgeschwindigkeit unterwegs war,
33:06um das Moos im Reifen nicht zu überfordern.
33:09Das ist nicht gerade die Stärke meiner Maschine.
33:12Also muss ich da auf die Endgeschwindigkeit achten,
33:14wenn es wirklich hart auf hart kommt.
33:18Alain Duclos, vielleicht geht ja noch was in Richtung David Frétinier, Platz 5.
33:23Das wäre es natürlich für den Mann aus Mali.
33:25Heute hat er zumindest mal die Vorarbeit geleistet.
33:28Und unter Umständen kann auch da morgen noch ein finaler Angriff erfolgen,
33:32genau wie bei den Autos zwischen Carlos Sainz und Nasser Al-Attiyah.
33:37Sehr zufrieden mit dem Resultat heute.
33:42Für mich ist im Prinzip seit dem Start alles rot gelaufen.
33:46Ich bin sehr zufrieden.
33:47Aber wir haben ja immer noch diese eine letzte Prüfung,
33:51vor der alle auch ein bisschen Bammel haben und ein bisschen Respekt.
33:55Platz 5 habe ich noch nicht ganz abgeschrieben.
33:57Drei Minuten hinter David Frétinier, das könnte sich in der letzten Prüfung noch in meine Richtung entscheiden.
34:04Zumindest hoffe ich darauf, dass da noch was geht.
34:08Die Dakar ist hier ganz anders als in meiner afrikanischen Heimat.
34:19Wir haben viel mehr Zuschauer hier und ich finde, die Dakar sollte ruhig jedes Jahr öfter fahren,
34:28genau wie die Olympischen Spiele, mit wechselnden Austragungsorten, mal in Südamerika, mal in Asien.
34:33Das wäre doch mal was.
34:35Ein weiterer innovativer Vorschlag also zur Zukunft der Dakar.
34:39Es halten sich hartnäckig Gerüchte hier im Biwak auch, dass man zurückgeht nach Afrika,
34:44dass dort ein Szenario ausgemalt wird.
34:46Aber entschieden ist da noch überhaupt nichts, vor allem wegen der grandiosen Begeisterung hier in Argentinien und Chile.
34:57Unglaublich viel ist passiert, seit wir am 1. Januar mit dem zeremoniellen Start mit der diesjährigen Granita-K begonnen haben.
35:05Eine turbulente Ausgabe, wie Sie wohl selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet haben.
35:10Und sie ist immer noch nicht entschieden.
35:12Immer noch ist alles offen, sowohl bei den Autos als auch bei den Motorrädern.
35:15Dann spannender kann es gar nicht mehr zugehen, Zuschauer.
35:25Trotzdem ist jetzt mal Zeit für eine kleine Zwischenbilanz, denn morgen kommt ja im Prinzip nur noch das letzte Schaulaufen.
35:31Also haben Sie uns mal umgehört im Biwak, welche der vielen Etappen denn den Hauptdarsteller in diesem Jahr am besten gefallen hat.
35:39Schwierig zu sagen bei der Vielfalt, die wir hier erlebt haben.
35:56Für mich war es die Anto-Vergasta-Prüfung mit dem spektakulären Zieleanlauf in den Dünen.
36:01Wir hatten in diesem Jahr von allem etwas.
36:10Echte Rallye-Strecken, sandige Dünen, Offroad-Pisten, teilweise wirklich harte Geröll und Steinfelder und einige atemberaubende Ziele.
36:20Das war für mich mit Abstand die beste Prüfung.
36:28Von San Juan nach San Rafael hat mir am besten gefallen.
36:35Solche Dünen mal erleben zu können, ist wirklich gigantisch.
36:38Wunderschön und durch die Neutralisation in diesem Dinosaurierpark,
36:42hatten wir auch die Chance, die Landschaft ein bisschen zu genießen.
36:45La Serena nach Santiago fand ich am besten.
36:54Serpentinen mit engen Kurven, die sich den Berg hinaufgewunden haben.
37:00Man musste permanent sliden auf der Bremse oder auf dem Gas.
37:03Das hat richtig Spaß gemacht.
37:04Von Cordoba nach La Rioja, in dem ganzen Nebel, Regen und dem rutschigen Geläuf.
37:15Das war schwierig, aber das hat mir sehr, sehr gut gefallen.
37:18Ich liebe solche rutschigen Bedingungen.
37:21Und ich habe da eine überlegende Bestzeit mit irgendwie drei Minuten oder sowas hingewiebt.
37:25Und ich habe da, wie schnell, die Situation ist gut für mich.
37:55by the lkw has to be in the total weight of the length all is
38:06eingependelt there will be more than just a reine schaulaufen
38:10this extremely fast split but also here there was a problem of francois
38:18and tom de lauf dem man aus dem vw service
38:27wladimir chagin mit seinem kamers hat sich heute auf platz 2 ins ziel gearbeitet eine
38:33minute und 50 sekunden der rückstand auf den etappen
38:36schagin nach wie vor in führung in der gesamt werden natürlich mit mehr als einer stunde auf
38:42wieder aus kabirat
38:49marcel van vliet mit diesem gigantischen hinauf ein 18 liter katerpillar motor 950 ps 3260
39:00nm die marke china aus in den niederlanden traditionell hollandjahr eine hochburg des
39:08marathonsports man fliegt heute dritter fünfter auf der gesamtwertung
39:22fehlt aus kabirat hat sich heute einen weiteren etappensieg geholt sein vierter in diesem jahr
39:26sein 33 insgesamt er führt er liegt auf platz 2 hinter wladimir chagin unter 23 minuten
39:35vor martin magic mit seinem lias
39:44drama dagegen heute ganz kurz vor dem zielstrich noch für josef adouard
39:48der hat seinen iweco in eine mehrfache rolle geworfen ein ziemlich haariger unfall des franzosen
39:56in jenem auto das er sich von der der roi familie gemietet hat ein iweco aus der schmiede von fred schrauten
40:03aus allem kerk in den niederlanden auch dort 820 ps 3200 newtonmeter 12,9 liter hohraum aus einem
40:11sechszylinder reihenmotor riesiger marseev dritter heute fünfter in der gesamtwertung
40:18bereits 15 stunden rückstand edwin van ginkel in einem weiteren ginaw fährt sich ebenfalls fest und david
40:26oliveras mit seinem mercedes eilt zunächst noch einmal zur hilfe das ginaw groß ausgebot zwar ein
40:34bisschen zerfleddert man müht sich nach kräften aber gegen die kammer ist auch in diesem jahr wieder kein
40:40kraut gewachsen
41:10und
41:17und
41:19und
41:26und
41:28und
41:30und
41:32und
41:34experience the most challenging race in the world traveling with the most
41:47awarded airline
41:54zurück live im biwak mit der zieleinkunft der bowler die jetzt gerade einlaufen die privatfahrer kommen
42:03natürlich viel später als die werksfahrer aber die reihen haben sich heute nicht mehr groß gedichtet
42:07auch alle deutschen sind noch mit dabei auch bei den motorrädern sowohl jürgen weselig als auch der
42:11tiroler martin freiner ademetz und auch tina meyer ist im ziel angekommen
42:18die zwölfte prüfung von san juan nach san rafael das war jene bei der tina meyer am frühen morgen nicht
42:24aus den federn bzw aus dem schlafsack gekommen ist meyer fährt allerdings insgesamt eine starke dacar
42:31die ziel ankunft dürfte wohl ihre sein mittlerweile verlegt sich natürlich auch ankommen
42:38bei den quads ist die patronelli mania ausgebrochen brüder patronelli alejandro
42:46und superstar marco waren der grund warum gestern
42:49der zielstrich nach vorne verlegt werden musste aber nämlich auch die einheimischen polizisten so begeistert waren von den führenden in den quads
42:56dass die anstatt den verkehr zu regeln und den zuschauer zuspruch lieber fotos gemacht haben
43:00ist das der klagt wir haben schon zwei batterien verbrauchen jetzt haben wir keine reserve keine chance
43:09wir müssen auf den assistenzschacht warten auf unsere helfe und so beginnt dann das spiel in die sonne und die
43:17große erleichterung als er endlich auftaucht mit einer batterie an bord
43:20stefan aura in seinem vb tarek hat ärger erwischt
43:41der vordere radträger ist gebrochen zunächst hatten wir nur einen kleinen schaden daran aber die
43:49vibration hat dann schließlich das ganze rad komplett abgerissen und so kommen wir hier nicht weiter
43:53also zunächst einmal reparatur arbeiten und dann irgendwie einen kompromiss finden um schadensbegrenzung zu
44:07betreiben zu retten war an dieser aufhängung nichts mehr also bleibt nur ein einziger ausweg
44:15zuschauer nämlich auf drei rädern aus der prüfung raushumpeln und irgendwie sich doch noch ins b-back
44:21schleppen und dann dort die hilfe der mechaniker crew in anspruch zu nehmen dieses kunststück kostet
44:26allerdings die führung in der baggie wert david barrow ich komme nicht mehr weiter ich musste jetzt auf den
44:33Lumpensammler warten dann kommt allerdings plötzlich und unerwartet eine etwas andere
44:39Hilfe nämlich nicht der Lumpensammler der am Abend alle gestrandeten aufsammelt
44:42zunächst ein McRae Bucky von Tim Brunel und dann plötzlich ein Reiter und auf geht's auf das Pferd des Rücken ins Biwak
44:55dieses Pferd kann ich immerhin nicht kaputt fahren spricht und schwingt sich auf den besten Tina Meier Stil
45:04auch das hatten sie ja gesehen die Prüfung von morgen liebe Zuschauer 81 Prozent Vollgasanteil
45:10viele viele lange geraden dann 90 grad kurven durch die man durch Viehgatter hindurch stechen muss
45:16da kann man sich gern mal verbremsen einen kleinen Fehler machen es sieht einfach aus aber im Nervenkrieg an der Spitze
45:22mag es alles andere als einfach sein
45:24Timo Batschak wir haben schon viel über die morgige Etappe gesprochen wie wird's denn man kann kaum überholen habe ich gehört
45:29ja morgen die letzte Etappe einer großen Rallye fiel geradeaus viel 90 grad abzweige es wird schwer werden zu überholen
45:35weil alle einen hohen Speed fahren werden also eigentlich ist nur beim Anbremsen sind die Kurven was möglich aber der Staub wird es eigentlich verhindern
45:41die Sichtverhältnisse werden echt extrem schlecht sein also wenn nicht einer irgendwie gerade ein Problem hat und langsam fährt
45:46wird es schwer sein irgendwo einen Platz gut zu machen
45:48wir sehen uns morgen auf dem Podium wieder wir werden sehen auf welchem Platz Dankeschön
45:56der Weg nach Buenos Aires der wird nochmal ein richtiger Krimi
45:59ein Thriller zum Ende der Rallye Dakar wir sind bereits um 17.50 Uhr live für Sie da
46:04um Ihnen die Entscheidung in diesem Kampf zwischen den beiden VW zu bringen
46:09bis dahin tschüss danke fürs zugucken hier Norbert Ockengarn
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