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00:00The last test of the whole Rally Dakar is here today on the road from San Rafael to San Rafael.
00:24Over here in the road from San Rafael, the road from San Rafael to San Rafael, he is to stop the road from San Rafael to San Rafael.
00:43A very long test, two-geteilt in a shot and a deep-sand.
00:51A neutralization.
00:53Dazwischen.
00:55The last day of the entire event had a whole lot to offer.
00:59Also for Gilles Shicherit and Tina Turner,
01:02who had opened the Prüfung,
01:04but also because of the time of the Querlenker
01:07and the Vorderrad-Aufhänger,
01:09a long time for the French.
01:15Nasser Alatia,
01:17in the first,
01:19in a rauere Strecken-Abschnitt,
01:21had the Araber very much time lost,
01:23in his commitment,
01:25after the Spitze,
01:26after the Führung of Carlos Sainz.
01:28First he couldn't go back again.
01:31Mark Miller and Ralph Pitchford
01:33in a further Tour-Req
01:35in their own self-gestenken Fahrplan.
01:38Auf Nummer sicher fahren,
01:39Platz 3 in der Etappe,
01:41Platz 3 in der Gesamtwertung.
01:43Robbie Gordon
01:45hat in der Anfangsphase Carlos Sainz
01:47willfährig vorbeigelassen,
01:48nachdem der am Vorabend in Biwacht darum gebeten hatte.
01:51Dann allerdings hatte der Hammerpilot
01:53aus Kalifornien das Gefühl,
01:55Sainz, der Spitzenreiter,
01:57war vor ihm zu langsam
01:59und hat den aufs Heftigste bedrängt,
02:01Blechkontakt inklusive.
02:03Böse Worte zwischen den beiden.
02:05Aber das, was Sainz rausgefahren hat,
02:06im ersten Teilstück,
02:07das konnte Alatia hinten rein
02:09nicht wieder rausholen.
02:11Carlos Sainz hat seine Führung
02:12ein bisschen ausgebaut
02:13mit einem weiteren Etappensieg.
02:16Gerade mal 52 Sekunden
02:18hat er Nasser Alatia
02:19in der Endabrechnung aufgebrummt.
02:22Das dürfte allerdings wohl reichen,
02:24um sich in der Gesamtwertung
02:25bereits einen beruhigenden Vorsprung zu sichern.
02:285 Minuten und 20 Sekunden,
02:30das wird ganz, ganz schwierig
02:32für Nasser Alatia
02:33da doch nach der Führung zu greifen.
02:34Auch wenn er,
02:35da bin ich ganz sicher,
02:36nicht aufgeben wird.
02:37Mal gucken,
02:38was Chris Nissen
02:39bei unserer Live-Schaltung
02:40ins Biwak dazu zu sagen hat.
02:41Chris Nissen, Volkswagen,
02:42heute wieder eine gute Etappe.
02:43Carlos hat gewonnen,
02:44aber er hatte kleine Schockmomente
02:45zu überstehen.
02:46Ich glaube,
02:47das war heute wieder spannend
02:49und Carlos und Nasser,
02:50die werden wohl bis zu Buenos Aires warten,
02:53damit wir wissen,
02:54wer wirklich gewonnen hat.
02:56Ich glaube,
02:57man kann sagen,
02:58das war eine hervorragende Rallye
02:59für alle bis jetzt
03:00und insbesondere für Volkswagen.
03:02Sie haben es gerade angesprochen,
03:03Carlos und Nasser,
03:04unheimlich spannendes Rennen
03:05zwischen den beiden.
03:06Gibt es denn eine Team-Order
03:07oder wie beruhigen Sie die Piloten?
03:09Gibt es da irgendwelche Ansagen
03:10von Volkswagen aus heute?
03:11Ja, ich höre jetzt seit ungefähr
03:13eine Woche das Thema Team-Order
03:14und deswegen haben wir gestern gewürfelt
03:16und tatsächlich VW gewinnt.
03:19Mit welchem Fahrer?
03:21Ja, das weiß ich nicht,
03:22weil auf jeder Seite
03:23von der Würfel steht VW.
03:24Wunderbar, vielen Dank
03:26und dann wollen wir,
03:27dass die Würfelspiele weiterhin aufgehen.
03:29Allerdings war das heute
03:30durchaus eine Vorentscheidung
03:33und auch bei den Motorrädern
03:34hat sich einiges getan.
03:36Die mediale Aufmerksamkeit
03:37konzentriert sich von und ganz
03:39auf den Aprilia-Fahrer
03:41Francisco Lopez.
03:44Und das mit einer gewissen Berechtigung,
03:46denn Lopez hat sich heute
03:47auf Platz 2
03:48in der Gesamtwertung
03:49nach vorne schieben können.
03:51Das Resultat von gestern
03:53ist angepasst worden
03:54nach unserer letzten Live-Sendung.
03:56Die Sportkommissare haben
03:58auf die eigenmächtige Aktion
04:00des straßensperrenden
04:01Polizisten reagiert,
04:02die Zeiten hochgerechnet
04:04und Koma zum neuen Sieger
04:05der gestrigen Etappe erklärt.
04:08Helder Rodriguez hat Platz 8
04:10im Nachhinein zugesprochen bekommen.
04:12Heute hat er allerdings Zeit verloren,
04:16auf Paul Anders Bühle-Walzetta.
04:18Der Norweger noch auf Platz 2
04:20war der große Verlierer
04:21der neuen Ergebnislisten
04:23von gestern Abend.
04:24Plötzlich nur mehr exakt
04:25zeitgleich
04:26im Gesamtklassement
04:27mit Lopez.
04:30Und weil er heute
04:31auf Lopez eingebüßt hat,
04:32ist er jetzt dritter,
04:33Lopez zweiter.
04:34David Frittinier
04:38fand die Navigation heute
04:40sehr schwierig,
04:41hat sich aber an Amanduclos
04:42vorbeisarbeiten können
04:43auf die fünfte Position
04:45und Francisco Lopez
04:47mit seinem zweiten Platz
04:50nach vorne gefahren
04:52vor Paul Anders Bühle-Walzetta
04:54in der Gesamtwertung.
04:55Cyril Dupré hat heute Zeit verloren,
04:5717 Minuten
04:58aufgrund Problemen
04:59mit der Vorderradgabel,
05:00mit der Dämpfung
05:01in der Vorderradgabel.
05:02Trotzdem ist der Franzose
05:03noch in Führung.
05:05Francisco Lopez,
05:06der neue zweitplatzierte
05:07Paul Anders Bühle-Walzetta
05:08auf Rang 3 zurückgefallen.
05:13Das Biwak relativ weit entfernt
05:15von dem Ziet-Einlauf
05:17der gewerteten Sonderprüfung.
05:18Deswegen ist noch keiner,
05:20weder Autos noch Motorräder
05:21dort,
05:22für Interviews.
05:23Um 23 Uhr
05:24bringen wir Ihnen alles weitere
05:25bis dahin.
05:26Tschüss, danke fürs Zugucken.
05:27Ihr Norbert Orkonga.
05:33Erneut ein ziemlich leeres Biwak,
05:34aus dem wir Sie begrüßen müssen,
05:35von unserer Live-Einblendung heute,
05:36von der zwölften Etappe der Rallye Dakar,
05:38die längste Tagesetappe überhaupt.
05:39Und entsprechend trudeln jetzt gerade.
05:53This is our live-einblendung today, from the 12th Etappe of the Rally Dakar.
06:00The longest day-of-the-day Etappe überhaupt.
06:03And so we are now at the beginning of our live-shave,
06:08the first part of the Autowertung.
06:11The motorbike are already there, but not all of the cars are still there.
06:15Especially here in Biwak, because after the goal of the Prüfung,
06:22there was a very long connection, a very long connection,
06:25a very long connection on the part of the team.
06:28And so we are now at the point of the Autowertung.
06:32Before I go to the commentator-of-the-day Etappe of Carlos Sainz.
06:40The 12th Prüfung is from San Juan.
06:44Zunächst einmal ein bisschen hoch nach Norden
06:46und dann in einer ziemlich geraden Schleife runter nach San Rafael.
06:50Bei den Motorrädern hat es gegenüber gestern wieder Verschiebungen gegeben.
06:53Chaleco Lopez ist auf der Aufholjagden Richtung Platz 2.
06:58Und bei den Autos tobt der Team interne Nervenkrieg bei VW.
07:02Nasser Alatia weiterhin auf der Jagd nach Sainz.
07:14Insgesamt stehen 796 Kilometer auf dem Programm.
07:18Davon 470 Gewertete.
07:21Die Prüfung ein bisschen verkürzt worden.
07:23Aufgrund des enormen Zuschauerandranges.
07:26Deswegen wurde der Zielstück aus Sicherheitsgründen nach vorne verlegt.
07:29Zwei geteilt mit einer Neutralisation zwischendrin.
07:32Der erste Teil Rally-WM ähnlich.
07:34Der zweite Teil hingegen noch ein bisschen vom ursprünglichen Dakar-Charakter.
07:38Mit tiefem Sand, aber auch sehr unebenem Sand.
07:42Das heißt, es war nicht nur der längste Tag,
07:44sondern auch einer der kompliziertesten in Sachen Abstimmungsarbeit und in Sachen Fahrstil.
07:50Nasser Alatia muss gerade eben reingekommen sein.
07:54Und er duelliert sich immer noch mit Carlos Sainz.
07:56Sainz und Alatia jetzt beide beim Live-Interview.
07:59Aktuell unmittelbar nur Minuten nach der Ankunft im B-Bag.
08:02Sainz der erstplatzierte weiterhin.
08:05Alatia der zweite.
08:08Im ersten Teil der Prüfung hing ich ziemlich im Staub fest.
08:15Zuerst hinter Nikolam Islau.
08:18Und dann habe ich Roby Gordon überholt, konnte aber an dem nicht gleich vorbeifahren.
08:21Und habe mich aber mit dem ziemlich duelliert auf der Strecke nachher.
08:25Das war etwas unnötig.
08:27Bei der zweiten Prüfung habe ich dann Gordon gebeten, dass er mir ein bisschen Raum lässt.
08:33Aber sein Auto war für den zweiten Teil der Prüfung etwas besser geeignet als für den ersten.
08:44Deswegen ist er sogar noch in mich reingefahren, hat mich von hinten von der Straße geschoben und mir dabei die hintere Haube kaputt gemacht.
08:54Er ist mir bewusst ins Heck gefahren, weil ich ihn nicht vorbeilassen wollte und weil er meinte, er könnte schneller fahren als ich.
09:02Deswegen bin ich mit offener Haube zu Ende gefahren.
09:04Ich habe versucht, das nicht zu nah an mich ranzulassen, möglichst ruhig zu bleiben im Cockpit.
09:11Denn wenn man dann die Geduld verliert und die Nerven, dann kann man gleich die ganze Rallye wegschmeißen.
09:18Ich weiß nicht, warum er das gemacht hat.
09:20Offensichtlich ist bei ihm irgendwas ausgesetzt im Gehirn und deswegen ist er mir in den Heck gefahren.
09:25Er kämpft aber gar nicht um den Gesamtsieg.
09:27Deswegen ist diese Aktion eigentlich ziemlich unnötig.
09:29Und er hätte auch durchaus noch mehr an meinem Auto kaputt gehen können.
09:40Wenn man im Staub fährt, dann ist es immer sehr gefährlich.
09:48Manchmal tauchen plötzlich Steine vor einem auf, die man dort nicht erwartet.
09:51Da muss man wirklich fürchterlich auf der Hut sein.
09:53Ein fairer Kampf, bislang ist es auf jeden Fall ein solcher, auch wenn Nasser Alatia natürlich versucht,
10:02um es viel Druck zu machen auf den immer noch vor ihm fahrenden Carlos Zeitz.
10:07Ja, ja, alles ist still open.
10:10Heute Morgen war ich wirklich nicht gut, weil der Rottus war wirklich gefährlich.
10:16Und heute Morgen lag mir die Strecke überhaupt nicht.
10:19Da hatte ich ein bisschen Angst vor den vielen Steinen, die da rumliegen, dass ich mir was kaputt fahre.
10:23Ein Fehler wäre dort schnell gemacht gewesen und dann hätte ich die Rallye komplett verloren.
10:28Ich habe da versucht, nur möglichst gut durchzukommen, weil ich wusste,
10:31dass mein, man in der Zeit noch kommen würde im sandigeren Abschnitt.
10:36Und so war es dann ja auch.
10:37Da habe ich einen Großteil der Zeit, die ich am Morgen verloren habe, komplett wieder aufholen können.
10:43Sodass das Ergebnis quasi jetzt immer noch neutral ist.
10:45Die heutige Etappe hat nichts verschoben zwischen Carlos Zeitz und mir in der Gesamtwärmung.
10:54Morgen sind die ersten 40, 50 Kilometer nur sandig und sehr, sehr schnell.
11:07Carlos Zeitz hat sich letztes Jahr an genau dieser Stelle überschlagen.
11:10Und mir liegt natürlich solch ein Untergrund ganz besonders.
11:13Da werde ich wieder alles rausholen und hoffe, dass ich da noch mal nahe rankommen kann.
11:18Und vielleicht doch noch ein paar Minuten, vier, fünf Minuten gut machen kann.
11:22Und danach vielleicht die Rallye kontrolliere.
11:26Einfach wird das mit Sicherheit nicht, aber ich werde auf jeden Fall alles daran setzen,
11:29morgen doch noch die Wände zu schaffen.
11:31Gewettet wird nicht, es gibt auch keine große Rivalität.
11:42Carlos ist ein Freund von mir.
11:45Wir konzentrieren uns natürlich auf uns selbst, aber die Stimmung im Team leidet überhaupt nicht unter der Rivalität, die wir momentan haben.
11:53Im Gegenteil, es macht uns sogar Spaß, hier miteinander zu kämpfen.
12:07Als Roby ihn angeschoben hat, hat er natürlich geklagt, dass das sehr gefährlich sei.
12:11Aber auch da verstehen wir natürlich, dass es dann mit einem Motorsportler auch durchaus mal durchgehen kann.
12:16Das sind schöne Worte, aber an diesem Gesichtsausdruck vor der Prüfung sehen Sie,
12:38dass da sehr wohl auch eine nervliche Anspannung, ein psychologisches Moment mit reinspielt.
12:44Der Schicherit eröffnet heute die Prüfung und er hat sich bereits am Vorabend anhören lassen müssen,
12:50dass er Sainz möglichst vorbeilassen möge, weil der von hinten kommt.
12:53Allerdings kommt es gar nicht erst so weit.
12:55Schicherit und Tina Turner stranden nach relativ kurzer Zeit mit einem abgebrochenen Querlenker,
13:01müssen Hilfe in Anspruch nehmen von ihren BMW-Markenkollegen Riccardo Leal dos Santos und Paulo Fulsa,
13:07den beiden Portugiesen, sonst wäre nichts mehr gegangen.
13:09In einem ausgetrockneten Flussblatt haben wir uns einen Querlenker und auch eine Antriebswelle rausgerissen.
13:18Wir brauchen Hilfe von außen, weil Tina Turner als Mechanikerin nicht so gut ist.
13:23Damit würden wir hier nie wieder wegkommen, wenn wir uns nur auf sie verlassen würden.
13:26Die Reparatur kostet mehr als 90 Minuten.
13:32Gellar Schicherit damit aus der Spitze rausgerissen.
13:38Hohe Temperaturen, ein Thema.
13:4145 Grad heiß in der Wertungsprüfung in der Mittagszeit.
13:46Entsprechend auch hoch die Temperaturen an Differenzial und Getriebe.
13:49Nachdem VW die Fehlerdaten ausgelesen hat, die möglichen Fehlerdaten an den Race Touareg.
13:56Hoch, aber nicht alarmierend hoch.
13:59Genil de Villiers geht vor den Besserplatzierten in die Wertung hinein.
14:04Aber seine Rolle ist bereits seit einiger Zeit klar.
14:07Er ist der blaue Engel und deswegen fährt er zunächst einmal rechts ran und wartet,
14:11bis die Besserklassierten VW Touareg vorbeikommen, um denen dann gegebenenfalls nachzufahren
14:16und sie im Falle eines Falles mit Ersatzteilen zu versorgen.
14:20Alatia und Timo Gottschalk haben sich im Nachhinein erstaunt geäußert,
14:24wie steil einige Hänge hier gewesen sind.
14:26Fast senkrecht, sagte Alatia.
14:28Und er sei mehr auf drei und auf zwei, denn auf allen Vieren gefahren,
14:32um in diesem engen Geläuf hier den Zeitverlust zu minimieren
14:35und hinten raus nochmal zuschlagen zu können.
14:37Immer wieder muss er andere aus der Bahn tröten per Sentinel.
14:41Genauso wie auch Carlos Sainz mit Lucas Cruz.
14:44Zwischen den beiden VW gilt nach wie vor feuerfrei.
14:48Es gibt, wie schon so oft angesprochen, keinerlei Teamorder bei VW, dass man Dampf rauslassen soll.
14:53Ich habe gerade eben vor der Sendung noch mit Chris Nissen gesprochen, hat mir gesagt,
14:57solange der Abstand so gering ist, dass der eine oder andere das aus eigener Kraft noch drehen oder nach Hause fahren kann,
15:02kommt auch keine Ansage, man möge auf Nummer sicher fahren.
15:09Auch klar ist natürlich, wenn man das Portemonnaie voll hat, kann man gut mal eine Lokalrunde ausgeben.
15:16Denn hinter den beiden um die Führung kämpfenden fährt hier immer noch Mark Miller.
15:20Der liegt auf der dritten Position und geht äußerst defensiv zu Werke.
15:24Sollten sich wirklich Sainz und oder Al-Atiyah aufarbeiten, dann ist der US-Amerikaner aus Arizona der lachende Dritte
15:31und sichert immer noch den VW-Erfolg bei der Rallye Dakar, die erfolgreiche Titelverteidigung nach dem Vorjahressieg.
15:38Während Miller heute souverän auf Platz 3 fährt und auch Rang 3 in der Gesamtwertung damit konsolidiert,
15:51zeigte sich Carlos Sainz äußerst erbost über den Rammstoß von Robbie Gordon.
15:54Es gab sogar eine heftige Diskussion nach der Zieldurchfahrt, ob das wirklich nötig gewesen sei.
15:59Und es gab auch komische Geräusche vom Heck, deswegen hat Sainz am Ende nicht mehr alles riskiert.
16:03Stefan Peter Hansel hat auf den letzten 30 Kilometern Tempo rausnehmen müssen.
16:07Es gibt derzeit zwei widersprüchliche Aussagen.
16:10Hat er sich hinten drei Dämpfer kaputt gefahren oder hat der Motor ein Problem gehabt?
16:15Momentan ist die Nachrichtenlage noch diffus, vielleicht können wir das im Laufe des Abends noch aufarbeiten.
16:20Nicola Mislau war bei Kilometer 340 sensationell auf der ersten Position mit seinem Mitsubishi.
16:26Vor zwei Tagen mit so hohem Luftdruck losgefahren, viel Rutschen, danach ein Schaden am vorderen Bremskreislauf.
16:32Daraus hat Mislau, der Team-Eigner und Fahrer in Personalunion, seine Konsequenzen gezogen.
16:36Den Luftdruck heute für den schottrigen Bereich besser angepasst.
16:40Und gerade auf diesen engen Faden, da ist der Mitsubishi mit seinem hervorragenden Fahrwerk ausnehmend gut sortiert.
16:48Später allerdings im Wüstenteil hat sowohl ein bisschen mehr als auch Holland und Terranova einiges verloren.
16:53Terranova heute Achter und der Azevedo sich festgefahren hat.
16:57Robby Gordon, Schwierigkeiten mit der Navigation gehabt, auch leichte technische Gebrechen.
17:07Vor allen Dingen aber dieses Täter-Tät mit Carlos Sainz hat ihn vorbeigelassen, wie das am Abend vorher abgesprochen war.
17:14Dann das Gefühl gehabt, er könne schneller und prompt hat er sich revanchiert mit einem ordentlichen Anklopfen ins Heck.
17:19Hier sehen Sie, dass der Hecktriebler von Gordon bei dieser Guadal-Durchfahrt durch den Tiefensand heftig zu kämpfen hat.
17:27Die Allradner kommen dadurch, wenn auch nur mit letzter Kraft.
17:30Gordon mit seinem Beifahrer Andy Grider schafft es nicht mal, wenn er sich auf den härteren Erdwall am Rande aufstützt.
17:36Und deswegen schlägt Gordon schließlich einen ganz anderen Weg ein.
17:41Und Andy Grider, der ehemalige Bacher-Motorradfahrer, muss sich sputen, sich wieder festzuschnallen,
17:45weil Gordon hat natürlich auch keinerlei Zeit zu verschenken.
17:48Heute Fünfter, Siebter in der Gesamtschätzung.
17:57Ein Duell um Sekunden war es heute, liebe Zuschauer.
18:00Carlos Sainz war bereits relativ weit weg.
18:02Dann kam die Schlussoffensive von Nasser Al-Attiyah und letztlich rettet Sainz 52 Sekunden Vorsprung ins Etappenziel.
18:10Damit hat er vor der morgigen Etappe 5 Minuten und 20 Sekunden.
18:14Das ist zwar beruhigend, aber morgen ist nochmal ein sehr langer und sehr harter Tag.
18:19Entsprechend kann sich immer noch alles drehen.
18:23Die Fans sind super hier, oder?
18:24Leider haben wir hier die Verbindung von unserem Reifen-Aufpumpsystem verloren,
18:31sodass wir den Reifendruck nicht mehr justieren konnten.
18:33Deswegen habe ich etwas Zeit verloren.
18:40Der letzte Teil der Prüfung war sehr, sehr schwierig für mich.
18:43Da wurde das Auto viel zu heiß, das Benzin kochte über, die Benzintemperatur stieg auf 63 Grad an.
18:53Ganze zehnmal musste ich anhalten, um den Benzinkreislauf wieder abkühlen zu lassen.
19:01Sind wir schließlich nur ganz gemütlich nach Hause gefahren.
19:05Und jetzt freut er sich auf Nui, hat er im letzten Satz gesagt, die Dünen von Nui.
19:08Der Ranova kennt sich hier bestens aus, denn er kommt aus Mendoza.
19:14Wenn einer weiß, wie er dieses Geläuf, diese Landschaft unter die Räder zu nehmen hat,
19:18dann weiß es Orlando Terranova, der hier im Mitsubishi phasenweise aufblitzen lässt,
19:24was wirklich möglich gewesen wäre.
19:26Auch wenn Terranova heute wegen der Probleme letztlich nur achter wurde.
19:29Die Zwischenzeiten waren durchaus vielversprechend.
19:32Zweimal Adrenalin.
19:33Banges warten im Biwak auf Matthias Kahle und Thomas Schünemann.
19:40Die sind zum Zeitpunkt der Erstausstrahlung der Sendung nämlich noch nicht einmal im Etappenziel angekommen.
19:44Mit dem Fast & Speed Buggy des Teams von Jonny Hackfort.
19:48Gestern Platz 19 in der Gesamtwertung okkupiert, obwohl ein elektrischer Hauptschalter kaputt gewesen ist.
19:54Aber jetzt fehlen sie uns noch immer im Ziel.
19:57Lange Frage, was ist da los?
19:58Bei den Motorrädern hat gestern Abend nach unserer Sendung noch die Rallyleitung eingegriffen.
20:13Sie erinnern sich an das Kuriosum, dass ein Polizist eigenmächtig die Verkehrsregeln der Dakar ändern wollte.
20:20Die ganze Corona, die vorgesprochen hat, hatte Erfolg.
20:22Die Rallyleitung hat nachvollzogen, wie viel Zeit verloren gegangen ist und die entsprechend wieder gutgeschrieben im Nachhinein.
20:29Sodass Mark Koma den Etappensieg zugesprochen bekam.
20:32Von einem berufen hat ihn verloren.
20:35Und Francisco Lopez, der große Gewinner von gestern, ebenfalls Zeitgutschrift.
20:39Danach exakt zeitgleich mit Paul Anders-Ölle.
20:41Böhle-Weizetta in diesem spannenden Kampf um Platz 2.
20:44Heute hat Lopez sich absetzen können vom 41-jährigen Norweger, weil die kleine Aprilia, die handliche Aprilia, besser war in diesem Geläuf als die große KTM 690.
20:57Böhle-Weizetta auf Platz 3, aber durchaus noch auf Schlagdistanz.
21:00Und morgen kommt wieder sandigeres Geläuf.
21:02Da kann er sich sogar auf die Hilfe von den beiden KTM, da sagen wir mal ein Viertel Werksfahrern, zu Rinterpreter Marc Koma berufen.
21:10Die haben nämlich mittlerweile eine Art inoffizielle Allianz geschlossen.
21:13Ulle Weizetta also möglicherweise noch mit fremder Hilfe im Kampf um Platz 2 gesegnet.
21:20Helder Rodriguez hat sich heute aus dem Kampf um die zweite Position verabschieden müssen.
21:24Nur 15 Schnellster hat 5 Minuten verloren auf den Sieger.
21:295,59 ganz genau.
21:31Heute gab es wieder Probleme mit kochendem, mit blasenwerfendem Benzin, wie das schon einmal der Fall gewesen ist.
21:39In relativer Höhenlage und vor allen Dingen bei knüppelheißen Temperaturen.
21:45Dem Pampashasen macht das nichts.
21:48Der geht zu Werke wie in Hagenbecks Tierpark.
21:51Alain du Klo stößt langsam fahrerisch an seine Grenzen.
21:54Heute siebter auf der Prüfung, sechster in der Gesamtwertung.
22:00Mehr geht nicht für den Mann aus Mali, auf seiner Kunden KTM ein.
22:06Alarmstimmung auch bei Spitzenreiter Cyril Dupré.
22:22Motoraussetzer einmal mehr wegen blasenwerfenden, zu heiß werdenden Benzins.
22:29Ein Problem seit die Restriktoren eingeführt wurden, die Luftmengenbegrenzer.
22:33Auch Testfahrten in Andorra im Vorfeld dieser Veranstaltung haben das nicht ausmerzen oder gar aufdecken können.
22:39Zudem hat Cyril Dupré schwere Kopfschmerzen von der großen Hitze.
22:44Hat sich bereits ins Hotelzimmer verkrümelt.
22:46Wird also auch wohl nicht zum Live-Interview parat stehen heute Abend.
22:49Und kleinere Zwischenfälle inklusive, auch auf der heutigen Etappe, aber keines dramatischen Unfälle.
22:58Gut geht es mittlerweile auch wie der Luca Manka, zumindest verhältnismäßig gut.
23:03Ist aus dem Koma komplett aufgewacht, die Ärzte geben mit Warnung, kann Hände und Füße bewegen, also auch keine Lehmungserscheinungen.
23:09David Frittier hat seine Yamaha heute auf die zweite Position nach vorne gepeitscht.
23:16Und damit ist er auf Platz 5 in der Gesamtwertung aufgerückt.
23:19Der Franzose also wieder auf dem Vormarsch bei einer für ihn sehr ereignisreichen Rettung.
23:30Marc Koma am grünen Tisch zum Etappensieger von gestern erklärt worden.
23:34Heute vierte auf der Prüfung.
23:36Er hat inzwischen mit Ulle Weissetter besprochen, dass er ihn theoretisch ziehen kann auf der morgigen Etappe.
23:43Auch Koma heute in Schwierigkeiten mit dem Benzindruck.
23:47Sie haben es gerade gesehen, wie er da in Richtung Vergaser gegessen hat.
23:51Wenn Koma vorbeikommt, dann soll Ulle Weissetter sich einfach an ihn ranklemmen morgen.
23:55Und für den Fall der Fälle bot Cyril Dupré auch noch eine Portion seines Spezialmus an,
24:01dass Ulle Weissetter sich morgen in den Reifen legen kann, damit er wirklich nochmal angreifen kann gegen Chaleco Lopez im Kampf um die zweite Position.
24:09Jakob Pritschigonski, Sechster heute Achter in der Gesamtwertung.
24:12Und eine ganz starke Rallye fährt Juan Pedro García.
24:18Ein Privatfahrer auf einer 660er KTM.
24:23Heute auf Platz 9 in der Gesamtwertung.
24:29Zehnter in der kumulierten Tabelle.
24:33Jonas Street hingegen, der vom Pan Am KTM Team kommende US-Amerikaner, muss immer wieder auf sein Roadbook gucken.
24:54Er hat sich verfahren auf der Etappe, verliert deswegen 18 Minuten, ist nur Zehnter und fällt auf die 13. Stelle in der Gesamtwertung zurück,
25:05nachdem er vom rechten Weg abgekommen ist.
25:08Und gut zu sehen, aus der völlig falschen Richtung kommt in diese enge Sanddurchfahrt, diese querfeldein-Offroad-Strecke.
25:14Stefan Svitko aus der Slowakei auf seiner KTM, heute Elfter, Siebter in der Gesamtwertung.
25:27Und das mit Startnummer 128, aller Ehren wert.
25:29Francisco López gewinnt also die Prüfung vor David Frétinier, und zwar wirklich richtig knapp.
25:43Dank Paul Ulloval-Strecke der Schadensbegrenzung und Marc Coma mit seinem überkochenden Benzin.
25:49Cyril de Pré, nach wie vor Spitzenreiter in der Gesamtwertung.
25:52Auch wenn er 17 Minuten verloren hat, weil er wegen Kopfschmerzen und Kochbenzin bewusst Tempo rausgenommen hat.
26:00Am Ende war die Prüfung körperlich sehr, sehr anstrengend, mit vielen Sprüngen und vielen technischen Passagen.
26:07Da musste man wirklich sehr vorsichtig fahren.
26:10Aber obwohl es so hart war, hat es mir wirklich Spaß gemacht.
26:12Das war sicherlich die härteste Prüfung seit langer, langer Zeit bei der Rallye.
26:18Lang und heiß, vor allen Dingen die letzten Kilometer sehr, sehr anstrengend, wegen des ganzen Sandes.
26:25Ich will nicht mehr allzu viel riskieren.
26:26Ich höre auf den Rat meiner Berater, meiner Mechaniker, meinem Manager, mein Physiotherapeut.
26:32Alle sagen mir, ich soll es ruhig angehen lassen.
26:35Jede Minute, die ich näher ranfahre an Buenos Aires, ist für mich ein Erfolg.
26:39Ich lasse mir jetzt ganz bewusst Zeit und will auf jeden Fall nichts mehr riskieren und keinen Fehler mehr machen.
26:43Das ist aber gar nicht so einfach.
26:46Der Blick ins Camp von Paul Anders Ulloval-Strecke.
26:48Der Norweger hat noch Hoffnung in dem Kampf um die zweite Position.
26:53Die Maschine natürlich komplett gestrippt zu diesem Zeitpunkt.
26:57Wird General überholt, damit morgen noch einmal der Angriff erfolgen kann.
27:01Auf Platz zwei, um Chaleco Lopez auf der Aprilia die zweite Position doch noch abspenstig zu machen.
27:07Das ist wohl der Teil der Rallye, wo am meisten Pfeffer drin liegt.
27:12Der Kampf um Platz zwei in der Motorradwertung zwischen Lopez und Ulloval-Strecke.
27:15Die Prüfung war super, auch für mich. Ich habe eine Minute und 30 Sekunden verloren.
27:26Von morgen startet Lopez als erster und ich glaube, da ist er schon ziemlich nervös vor, weil er dann eine Spur ziehen muss.
27:37Und das ist nicht so ganz so einfach.
27:39Da wird auch immer das Risiko in sich, dass er sich beim Navigieren einen Fehler leistet.
27:44Morgen kommen wir wieder in die Dünen. Ich hoffe, dass ich da zurückschlagen kann.
27:49Es wird eine sehr schnelle Prüfung. Genau das, was ich brauche und worauf ich jetzt noch gewartet hatte.
27:54Ich freue mich schon drauf und ich hoffe, dass ich da den Spieß wieder umdrehen kann.
27:57Ich werde auf jeden Fall alles versuchen.
27:59Als Podest mag ich noch gar nicht denken.
28:11Ich schweige denn darüber, wie das in der Heimat ankommen könnte, wenn ich als Nordmann da oben stehe.
28:15Ich bin noch 8 Minuten hinterher und wir sind nicht safe.
28:21Selbst unser dritter Platz ist ja noch nicht sicher, denn Helder Rodriguez kann uns von hinten immer noch kassieren.
28:25Wenn es wirklich dumm läuft, wir dürfen uns auch nicht zu sicher sein, geschweige denn nach vorne gucken.
28:28Wichtig ist, morgen mit der nötigen Ruhe reinzufahren. Eis im Haken hat er das genannt.
28:39Also ruhig bleiben, keinen Fehler bei der Navigation machen und entsprechend selbstbewusst zu Werke gehen.
28:43Das ist das Rezept, mit dem Paul Anders Üllevalzette aus Norwegen morgen nochmal versuchen wird,
28:51Charleco Lopez von der zweiten Position zu verdrängen.
28:54Allein das ist es schon wert, uns morgen wieder einzuschalten, liebe Zuschauer.
29:06Auch bei den Motorrädern warten wir noch auf einige Teilnehmer.
29:09Die einzig deutschsprachige im Ziel bis jetzt ist Tina Mayer, die es heute auf Platz 63 geschafft hat.
29:16In der Zwischengesamtwertung liegt die Hamburgerin damit auf der 68. Position.
29:22Sowohl Martin Freinade-Metz als auch Jürgen Wesely sind jetzt während unserer Live-Sendung am Abend noch nicht im Ziel angekommen.
29:31Mayer also hat sich heute von allen deutschsprachigen am besten geschlagen.
29:34Das ist der Blick in die X-Rate-Mannschaft, das Auto von Lerno Inowitski und seinem bayerischen Beifahr Andreas Schulz.
29:44So langsam trudeln sie also alle ein. Auch der Wagen von Stefan Peter Hansel ist aufgebockt.
29:49Und jetzt bin ich mal gespannt, ob wir erfahren können, was bei Peter Hansel nun wirklich das Problem gewesen ist.
29:55Natürlich sind die Mechaniker überall am Arbeiten. An reinen Bildern traue ich mir keine Ferndiagnose zu, was da gemacht wird.
30:04Wir bräuchten ihn im Interview. Zunächst aber kümmern wir uns um die Autowertung, respektive um die Truckwertung.
30:10Von den LKW sind bis jetzt am allerwenigsten nur eingekommen.
30:21Zu Beginn unserer Sendung nämlich nur die beiden Führenden.
30:24Wladimir Chagin hat heute erneut die Prüfung für sich entscheiden können.
30:29Auch wenn es lange nicht so aussah, das lag nur daran, dass ein Iri-Trek ausgefallen ist.
30:34Zwischenzeitlich mal also jenes elektronische System, mit dem alle Teilnehmer von der Ferne aus per Satellit nachverfolgt werden können.
30:43Zwischendurch gab es Alarmmeldungen. Wo ist der Spitzenreiter der LKW-Wertung?
30:47Die Antwort lautet, hier ist er und unterwegs im vollen Fluge mit seinem Karbas.
30:52Mit diesem 1000 PS Ungetüm aus Tatarstan in Russland.
30:56Es ist der 56. Etappensieg.
30:59Chagin hat damit seine Vormachtstellung in der klassenübergreifenden ewigen Bestenliste auf Peter Honsell weiter ausgebaut.
31:08Sein Teamkollege und Vortagessieger Firdaus Kabirov hat eine Minute und 20 Sekunden eingebüßt heute.
31:15Auch da ging es also sehr, sehr knapp zu.
31:17Chagin verteidigt die Führung in der Gesamtwertung.
31:20Firdaus Kabirov bleibt auf der zweiten Position.
31:25Und mehr LKW haben wir zur Zeit noch nicht, liebe Zuschauer.
31:28Marcel van Vliet ist heute Morgen als dritter in der Gesamtwertung losgefahren.
31:34Aber der Niederländer mit seinem GINAV ist ebenso noch unterwegs wie beispielsweise der Spanier David Oliveiras.
31:46Als neunter reingegangen in die Prüfung.
31:48Wo er geblieben ist, wissen wir zur Zeit nicht.
31:57Irgendwo unterwegs.
32:00Es gibt keine Probleme.
32:01Die Prüfung dauert einfach so lange, weil die Trucks als letzte losgefahren sind mit entsprechend viel Vorlauf für die Motorräder und Autos.
32:09Nochmal zur Verdeutlichung, liebe Zuschauer.
32:10Die Motorräder sind weit, weit vor dem Morgengrauen in den Tag gestartet.
32:14Und selbst in die Wertungsprüfung hinein, also in die Speziale, wie das im Fachjagor heißt, da stand die Sonne noch so tief, dass die Fahrer geblendet wurden und extrem lange Schatten geworfen haben.
32:26Und Hilsigar Matejev, Sechster heute Morgen.
32:30Auch der ist bis jetzt noch nicht angekommen.
32:33Es wird wohl auch dunkel werden, bis die letzten dieser Dickschiffe der Wüste ihren spektakulären Ritt beendet haben und im Biwak ankommen.
32:42Und dann gilt es ja noch, die Daten auszulesen, die Autos genau zu zerlegen, alles vom Staub zu befreien.
32:49Also das wird ein ganz, ganz harter Tag, gerade für die LKWs.
32:52Die werden nicht viel Schlaf kriegen vor der morgigen, ja ebenfalls wieder recht langen Etappe mit insgesamt 725 Kilometern.
33:00Sie nur unwesentlich kürzer als die heutige.
33:04Also nichts Neues von Stefan Peter-Ransel offensichtlich.
33:07Stattdessen wieder der Blick rein ins Motorrad Biwak.
33:13Das ist das Lager der polnischen Nationalmannschaft, wenn Sie so wollen, rund um Jakub Przygonski.
33:18Da hat die große Tankstellenkette, die sich aus Deutschland mittlerweile wieder zurückgezogen hat, ordentlich Geld in die Hand genommen, um diesen polnischen Hoffnungsträger aus Warschau
33:28einen Start mit einer 730er KTM, also auf dem Stand von Koma und von Depres sowie deren Rucksackfahrern zu ermöglichen.
33:41Und Przygonski ist hier die Nummer 1 in diesem ordentlichen Rennstall.
33:45In diesem Jahr hat er einige Male sein Potenzial aufblitzen lassen, aber generell gilt, er ist in seiner Lernphase, in seinen Sturm- und Drangjahren sozusagen.
33:55Und wenn er sich mal die Hörner abgestoßen hat, dann, so meinen die Experten aus der Zweiradbranche,
33:59könnte Jakub Przygonski, ein Student aus Warschau, durchaus der nächste Superstar werden in der Marathon-Rallyszene.
34:07In Spurrillen von Depres und Koma irgendwann mal nachfahren.
34:14Und das ist eine Patente, oder?
34:15Gerade bei den Motorradfahrern herrscht natürlich riesige Erschöpfung vor heute Abend.
34:26Vergessen Sie nicht, liebe Zuschauer, die absolvieren das Ganze gar nicht im Sattelsitzen, wie man sich vielleicht Motorradfahren normalerweise vorstellt,
34:33sondern sechs Stunden lang stehend und das bei 45 Grad unter äußerster Körperanspannung.
34:39Und das ist alles andere als ein Honigschlägen heute.
34:44Patsy Quick, die Teammanagerin von Tamsin Jones, der britischen Motorradfahrerin.
34:53Bis jetzt sind nur 70 im Ziel.
34:57Sie ist ebenfalls im Ziel angekommen mittlerweile, befindet sich aber auf der langen Verbindungsetappe.
35:01Ihr Tag war sehr hart, sehr anstrengend, aber in der Bilanz muss man sagen, es ist gut gelaufen für Sie,
35:07dass Sie unter den wenigen ist, die jetzt tatsächlich schon das Etappenziel erreicht haben.
35:14Letztes Jahr habe ich sehr viel Zeit mit ihr verbracht.
35:19Ich wollte ihr nicht sagen, was sie tun muss, aber ich wollte ihr meine Erfahrungen als Ex-Fahrerin effektiv weitergeben.
35:25Und jetzt arbeite ich hier nicht nur als ihre Teammanagerin, sondern auch als ihre Mechanikerin.
35:31Ich hoffe, dass sie da ein bisschen von profitieren kann.
35:35Schließlich habe ich ja sehr viel Erfahrung.
35:41Allzu viel über das Leben hier im Biwak will ich nicht verraten, weil ihr Freund uns zuguckt.
35:48Wahrscheinlich möchte sie nächstes Jahr wieder fahren, aber auch das muss sie erst mit ihrem Freund besprechen.
35:52Aber sie hat sich so gut geschlagen, dass es eigentlich nichts dagegen spricht, dass sie auch nächstes Jahr wieder anspringt.
35:59Patsy Quick also, selbst eine frühere Dakar-Teilnehmerin und heute die Teammanagerin und Mechanikerin von Pamsin Jones, eine von vier Damen im Feld.
36:09Patsy Quick also, selbst eine frühere Dakar-Teilnehmerin und Mechanikerin von Pamsin Jones, ein ganz neuer Name am argentinischen Motorsport und sogar Sport-Gesamthimmel.
36:26Im Alter von fünf Jahren hat er als Kind aus Spaß und Freude mit dem Quad-Fahren begonnen.
36:31Er hat letztes Jahr bei seinem ersten Einsatz bei einer Marathon-Rallye dieses Kalibers gleich einmal die Quad-Kategorie gewonnen.
36:38Und auch heute liegt er mit seiner Yamaha Raptor in Führung und auf Kurs zum Sieg.
36:43Nach meinem Sieg im letzten Jahr hat sich mein ganzes Leben verändert.
36:47Plötzlich werde ich auf der Straße erkannt.
36:50Ich habe einige Freunde aus der Welt der Prominenten.
36:53Das Fernsehen verfolgt mich.
36:55Ich kriege Aufmerksamkeit von den Medien.
36:57Aber mir gefällt das, denn ich habe das Gefühl, dass ich respektiert werde deswegen.
37:01Der Sieg im letzten Jahr war wirklich ein historischer Moment für den argentinischen Sport.
37:15Plötzlich ist er zu einem Idol in unserem Heimatland geworden.
37:18Und zwar nicht nur für Motorsport-Fans, sondern auch und gerade für Menschen, die die Rallye Dakar und den Motorsport normalerweise nicht verfolgen.
37:25Für die Akzeptanz und die Begeisterung der ganzen Dakar ist die Geschichte von Marcos Patronelli ein Glücksfall.
37:31Die Quads Yamaha Raptor mit 680 Kubikzentimeter Maschinen, 4 Takter, 4 Ventiler mit 5-Gang-Getriebe und echte Heckschleudern.
37:41Patronelli bändigt es zusammen mit seinem Bruder Marcos.
37:46Alex, mein Bruder, hat mich ein bisschen beruhigt und runtergeholt.
37:48Wir fahren die meisten Etappen zusammen.
37:51Er kennt sich als Mechaniker besser aus, als ich das tue.
37:53Wenn ich einen Plattfuß habe oder sonst ein Problem, dann ist er sofort zur Stelle, um mir zu helfen.
37:58Marcos Patronelli also auf dem Weg zu seinem zweiten Dakar-Sieg, sicher abgeschirmt von Bruder Alejandro, der in der Gesamtwertung der Quads auf Platz 2 liegt.
38:09Ich habe die Dakar früher im Fernsehen als Kind verfolgt, als sie noch in Afrika stattfand.
38:14Aber das war für mich immer viel zu weit weg.
38:17Ich hätte niemals im Traum daran gedacht, dort jemals mitfahren zu können.
38:21Und dann kam sie auf einmal zu uns nach Hause, nach Argentinien.
38:24Das war natürlich für mich die optimale Möglichkeit.
38:27Für 15 Tage tauche ich jetzt in eine ganz andere Welt ein.
38:30Tagsüber fahren, nachts arbeiten.
38:32Aber es ist gigantisch.
38:33Für mich ist das alles noch wie ein Traum.
38:43Ich hoffe, dass es jetzt so weiter geht bis Buenos Aires.
38:46Denn dann wird ein weiterer Traum für mich Wahrheit.
38:48Ich hätte nie gedacht, im ersten Anlauf den Dakar gewinnen zu können.
38:51Und jetzt vielleicht zum zweiten Mal.
38:53Chaleco López, der heutige Tagessieger und der neue Zweitplatzierte.
39:14Aber der Platz ist noch nicht sicher.
39:15Ich bin natürlich froh, diese Etappe gewonnen zu haben.
39:23Es war eine sehr schwierige, körperlich anstrengende und technisch schwierig zu fahrende Etappe.
39:29Ich habe sie gut gemeistert, ohne Probleme.
39:32Bei mir hat heute wirklich alles gepasst.
39:40Platz zwei zu halten, wird nicht einfach werden.
39:43Denn ich weiß, dass mein direkter Gegner Hülleweissetta
39:46morgen nochmal wieder zum Angriff blasen kann.
39:49Mein Ziel war, unter die ersten sechs zu kommen.
39:52Und deswegen wäre ich sogar mit Platz drei noch bestens zufrieden.
39:57López trifft morgen, wie gesagt, auf die geballte KTM-Streitmacht.
40:01Bruderhilfe untereinander.
40:04Auch wenn die Marke aus Mattighofen werkseitig nicht mehr mit dabei ist,
40:08gibt es doch diese Allianz zwischen Depré, Coma und Ulleweissetta.
40:11Mal schauen, ob die sich morgen auszahlt.
40:13Der Weg über die Anden.
40:21Nicht alle haben ihn aus eigener Kraft zurücklegen können.
40:24Auf wie Cox und sein norddeutscher Beifahrer Jürgen Schröder beispielsweise,
40:28die mussten sich von ihrem Service-Lkw über die kompletten Andenpass drüber wegziehen lassen.
40:34Denn wie Cox sagte einer Reise, die Schier nicht enden wollte.
40:38Zudem hatte der Service-Lkw auch noch einen Turboschaden zwischendrin, der Alex mittlerweile wieder repariert ist.
40:43Rodrigues Claudio ebenfalls abgeschleppt worden von einem Quad.
40:56Bernhard Erondea und Jean-Pierre Garçon, die Führenden in der Baggi-Wertung, haben gestern viel Zeit verloren.
41:02Es sah so aus, als könnten Carlo und Schülmann vielleicht an die beiden sogar nochmal wieder rankommen.
41:07Aber die heutige Etappe hat dem natürlich ein P vorgesetzt.
41:09Noch immer herrscht bei mir zur Stunde Rätselraten, wo Carlo und Schülmann sind.
41:13Ich hoffe, ich kann ihn das morgen auflösen.
41:17Während Erondea und Jean-Pierre Garçon rätseln, warum das Auto plötzlich ausgeht.
41:22Vielleicht ein Batterieproblem?
41:25Das scheint es jetzt gewesen zu sein.
41:29Etienne Smudewitschi aus Frankreich kommt schließlich zur Hilfe und spendiert eine neue Lichtmaschine.
41:35Aber selbst nachdem der französische Privatfahrer dort hilfend eingegriffen hat, reist beim Versuch wieder anzufahren der Keilriemen mehr Zeitverlust noch.
41:48Erfreulicher heute aus deutschsprachiger Sicht die Leistung des Teams von Philipp Tiefenbach, für das einerseits Stefan Schott und Holm Schmidt und andererseits auch der Karl-Neuling Robert Schutkowski aus Polen fahren.
41:59Schott und Schmidt sind heute auf Platz 23 eingelaufen.
42:04Eigentlich hatte Schott sich vorgenommen, über die Anden hinweg in die Top 30 zu fahren.
42:10Jetzt liegt er, Achtung liebe Zuschauer, schon auf der 25. Position.
42:15Heute ein gigantischer Tag von Schott und Schmidt.
42:17Und Schutkowski im zweiten Mitsubishi Pajero der Tiefenbach-Abordnung.
42:21Heute 23. und 33. in der Gesamtwertung.
42:25Deren Teamchef Philipp Tiefenbach ist der ehemalige Beifahrer von Sven Quandt, dem X-Rate-BMW-Teamchef.
42:33Bevor er sich selbstständig gemacht hat mit seinem Mitsubishi-Team für Schott und Schutkowski sowie einen weiteren Pajero, war er auch noch Service-LKW-Begleiter des X-Rate-Teams.
42:43Und die Tiefenbach-Mannschaft, vor allen Dingen Schott und Schmidt, liefern in diesem Jahr einen grandiosen Auftritt ab.
42:50Gekrönt heute mit dem Aufrücken in die 25. Gesamtposition.
42:57Tim Koronell schließlich heute auf Platz 43 eingelaufen.
43:14Der Zwillingsbruder des Tourenwagen-WM-Piloten Tom Koronell mit seinem besten Resultat, Platz 43 in der Tageswertung, bringt ihn auch auf Rang 43 in der Gesamtwertung nach vorne.
43:26Mit diesem kleinen, spektakulären, kreissegenartig klingenden McCray-Buggy.
43:30Spannend ist es noch im Kampf um die zweite Position in der T2-Wertung hinter Juni Mitsuhashi.
43:43Bruce Garland ist mittlerweile mit einem Unfall ausgeschieden.
43:47Pelle Valentine kämpft noch gegen Xavier Foy um diese Position 2.
43:51Da geht's morgen runter, zunächst in südlicher Richtung, am Freitag.
44:01725 Kilometer insgesamt, flacheres Geländeprofil und die Weite der legendären Pampa prägen das Bild des Tages.
44:08Damit steigt das Tempo und mit ihm auch das Risiko, kurz vor dem Rally-Ziel zu scheitern.
44:13Das weiß natürlich auch Lucas Cruz, der Beifahrer von Spitzenreiter Carlos Sainz.
44:18Lucas Cruz erklärt uns jetzt also die Prüfung des morgigen Tages.
44:25Wahrscheinlich die letzte ernsthafte, denn der letzte Tag ist nur noch ein Schaulaufen.
44:32Morgen früh geht's mit einer sehr schnellen Schreckenpassage los.
44:37Zunächst geht's in die Dünen rein und die scheinen vom Roadbook her sehr kompliziert zu sein.
44:42Außerdem erwarten wir wieder extrem heiße Temperaturen.
44:45In den Dünen verbergen sich einige Bäume, das erhöht das Unfallrisiko natürlich latent.
44:53Die Navigation ist nicht einfach und nach dem ersten Teilstück kommen wir in ein sehr felsiges Gelände hinein.
45:00Chris Nissen sagte mir gerade noch, liebe Zuschauer, die beiden Fahrer Sainz und Alatia, die stecken das nervlich locker weg.
45:05Aber die Beifahrer Timo Gottschalk und Lucas Cruz, die werden langsam nervös, weil sie jetzt merken, wie viel auch auf sie ankommt und dass sie vielleicht die Rally mitentscheiden können.
45:15Schauen Sie morgen wieder zu.
45:16Bis dahin für einen weiteren spannenden Tag.
45:19Tschüss, danke fürs Zugucken.
45:20Ihr Norbert Ockenga.
45:35Tschüss, danke fürs Zuschauer.
45:39Danke fürs Zuschauen.
45:45Tschüss.
45:46Alles Gvey.
45:47Tschüss.
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