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Transkript
00:00Musik
00:00In dieser idyllischen Landschaft geschah im Jahr 1738 Wundersames.
00:23Eine Figur des gegeißelten Heilands wegen der allzu realistischen Darstellung auf den Dachboden eines Gastwirts verbannt, wurde von der Wiesbäuerin entdeckt und in ihre Hauskapelle gebracht.
00:35Da weinte der Heiland.
00:38Das Tränenwunder löste einen so gewaltigen Zustrom von Wallfahrern aus, dass sich der Steingadener Abt Jörzint Gassner entschloss, in der Wies eine Kirche zu bauen.
00:47Und ein zweites Wunder geschah. Dominikus Zimmermann schuf zusammen mit seinem Bruder Johann Baptist die schönste aller Rokoko-Kirchen.
01:00Der Baumeister und der Maler holten den Himmel auf die Erde.
01:04Johann Baptists Fresken erwecken den Eindruck einer ins Unendliche aufstrebenden Kuppel.
01:09Dabei ist sie eine flache Holzkonstruktion, mit der Dominikus Zimmermann Gewicht sparte und so einen von Licht durchfluteten Innenraum gewann.
01:20Der Hauptaltar umschließt das Gnadenbild des gegeißelten Heilands.
01:25Vor ihm öffnet sich das schwerelose Oval des Kirchenschiffs.
01:29Knapp 50 Jahre später ereignete sich ein drittes Wunder.
01:33Während der Säkularisation sollte das Gotteshaus auf Abbruch versteigert werden.
01:39Das Höchstgebot von 800 Gulden erschien jedoch den Hütern der Staatskasse zu gering.
01:44Die Wieskirche blieb uns erhalten.
01:46In diesem Haus wohnte Dominikus Zimmermann bis zu seinem Tod im Jahr 1766.
02:07Heute ist es ein Ort bayerischer Gastlichkeit, des großen Baumeisters Würdig.
02:12Herzlich Willkommen im Gasthof Schweiger.
02:18Mein Name ist Andreas Linder, bin der Wirt hier an der schönen Wieskirche.
02:23Und ich möchte Ihnen mein Schlemmermenü heute Abend vorstellen.
02:26Da haben wir jetzt hier mal unseren Zander auf Wurzelgemüse mit Butter-Zitronensoße.
02:35Dann haben wir hier unseren Rehrücken auf orangenen Kirschrahmen mit Spätzle und Rote-Bete-Gemüse.
02:44Und unsere hausgemachte Dampfnudeln mit Kirschen und Vanillensoße.
02:51Rote Beete, auf gut bayerisch Rana, sind als Salat wie als Gemüse gleichermaßen beliebt.
02:58Der Wirt hat die Hüben geschält und zu Stiften geschnitten.
03:02Mit angeschwitzten Zwiebeln werden sie durchgeschwenkt und mit Gemüsebrühe aufgegossen.
03:07Für die Soße lässt Linder Puderzucker karamellisieren, gibt die Sauerkirschen mit zwei Stamperl Kirschlikör dazu,
03:23gießt Orangensaft und Wildfond auf.
03:37Den Rehrücken hat der Koch zu fingerdicken Steaks geschnitten und brät sie zwei Minuten von jeder Seite an.
03:56Die gekochten und kalb abgeschreckten Spätzle werden in Butter leicht gebräunt.
04:07Ohne Hitze garen die Rehfilets in der Pfanne noch etwas nach.
04:23Die fruchtige Wildsoße hat sich zu einer samtigen Essenz reduziert.
04:27Genau die richtige Unterlage für die zarten Rehmedaillons.
04:57Den roten Rüben spendiert Linder vor dem Servieren einen Löffel Schlagsahne
05:05und schmeckt sie mit gemahlenem Kümmel Salz und Pfeffer ab.
05:08Auch die Spätzle warten schon in einem vorgewärmten Schüsselchen.
05:26Bis Fleisch und Soße mit frischen Orangenfilets ausgarniert sind.
05:47Die Trauchgauer Bauern mochten ihr Glück nicht glauben.
05:501799 schenkte ihnen Kurfürst Max 6000 Hektar Bergwald südlich von Steingarden.
05:58Sie hatten nun ein Zubrot zur Weidewirtschaft, von der sie kärglich lebten.
06:03Im Dorfmuseum kann man miterleben, wie es damals war.
06:07Auf diesem Kammerwagen brachte früher die Braut ihre Aussteuer zum Hof des künftigen Mannes.
06:13Eine Bettstelle, einen Schrank und darin Wäsche, an der seit Wochen eine Näherin genadelt hatte.
06:18Vor dem 12 Uhr läuten musste am Hochzeitstag der Wagen eingetroffen sein.
06:24Häufig trottete hinterher noch eine Brautkuh.
06:27Eine Reihe abergläubischer Rituale begleitete diese Fahrt.
06:35Der Wald lieferte den Trauchgauern fast alles.
06:38Brenn und Baustoff, aber auch das Material für Werkzeuge, Rechen und Heugabeln, Kraxen und Körbe.
06:44Johann Pfeiffer und sein Bruder Rogierius verstehen sich noch auf die Kunst des Spanflechtens.
06:52Sie war dort zu Hause, wo es Nadelholz im Überfluss, aber kaum Weiden gab.
06:57Im Schwarzwald, in Thüringen und in den Alpen.
07:01Die zähen und harzhaltigen Fasern von Bergwichten und ihren Wurzeln
07:05eignen sich zum Flechten nicht weniger als biegsame Weidenruten.
07:10Doch die Späne sind kürzer.
07:12Sie müssen sich überlappen und auf dem Tragholz verkeilt werden.
07:14Und etwas rauer sind Fichtenspäne natürlich auch.
07:30Man sieht es den Händen der beiden Brüder an, dass sie schon so manchen Korb geflochten haben.
07:35Wir tun Scheffeln, sagen die Trauchkauer Bauern, wenn sie im Winter die verschiedenen Behältnisse aus Holz herstellen.
07:47Vom Getreidemaß bis zum geflochtenen Hühnerstall, in dem der Gockel dann Hahn im Korb war.
07:52Wenn man Zeit hatte, fiel für die Kinder sogar ein Spielzeug, wie etwa ein Puppenwagen, ab.
08:13Eine Aussichtskanzel ist der Buchenberg bei Buching.
08:16Seine großen Brüder, die Hochplatte und die Klammspitze liegen zum Greifen nahe.
08:22Nach Westen blickt man hinunter auf den Bannwald und den Forkensee.
08:44Zur Buchenberg-Alm hinauf führen ein gemütlicher Spazierweg oder ein noch bequemerer Sessellift.
08:50Paraglider nutzen den Buckel vor dem Berggasthof gern als Sprungbrett.
08:54Wir bleiben lieber in der holzgetäfelten Stube, wo der Wirt ein deftiges Almschnitzel auftischt.
09:10Ein saftiges Schweinerücken-Steak hat er mit Emmentaler überbacken.
09:17Dazu schmecken knusprig gebratene Speckscheiben, in Weißwein gedünstete Champignons und mit Butter abgeschmelzte Spätzle.
09:24Da schlecken die Buchinger Trachter.
09:37Brauchtum und Musik werden großgeschrieben in Trauchgau, Buching und Hallblech, die zusammen eine Gemeinde bilden.
09:43Von der Peterskapelle schicken die Alphornbläser einen Gruß hinüber zu ihren drei Dörfern.
09:49Ein schöner Sonntag schaut bei der Familie Echtler in Trauchgau zum Beispiel so aus.
10:14Man verzichtet nach dem Kirchgang einmal auf den gewohnten Schweinsbraten, spannt die Pferde an und fährt hinaus in Gottes schöne Natur zum Picknick.
10:30Vom Weiler Eschenberg geht's dann hinauf zum Wegkreuz am Gorsbittel.
10:44Natürlich kutschiert Thomas Echtler auch gern Feriengäste zu diesem idyllischen Fleck, doch diesmal ist man vom Enkel bis zum Großvater unter sich.
10:53Der verwitterte Holztisch wird festlich gedeckt.
11:06Nichts fehlt, was zu einer zünftigen bayerischen Brotzeit gehört.
11:10Bauern, Seufzer und Ripperl, schwarzer und weißer Pressack, grobe Leberwurst und hauchdünn aufgeschnittener Schinkenspeck.
11:17Dazu eine frisch eingeschenkte halbe Bier, so lässt es sich leben.
11:35Schade, dass es nun wieder heimwärts geht, doch die Kühe warten im Stall.
11:40Und morgen ist eben wieder ein Werktag.
11:42Musik
11:43Neuschwanstein als Kulisse, der Forkensee direkt vor der Haustür, Schwangau fühlt sich zu Recht als königliches Dorf.
11:58Dies ist einer der schönsten Plätze, die zu finden sind, rühmte Ludwig II. die Schwangauer Flühen.
12:11Musik
12:11Trotz Touristen und Lob aus erlauchtem Mund ist Schwangau ein normales Dorf geblieben.
12:16Musik
12:16Der Bauer Josef Helmer treibt sein Allgäuer Braunvieh auf die Weiden zwischen Mühlberg und Bannwaldsee.
12:32Das sind keine gedüngten Wiesen, sondern blühende Kräutergärten.
12:35Musik
12:36Den Ochsen gefällt dieses Leben in der unberührten Natur.
12:43Und ihr Fleisch schmeckt nach all den artenreichen Blumen und Gräsern, die sie hier gezupft haben.
12:48Musik
12:49Helmers Bruder Christoph führt mit seiner Frau Christiane im Schwangauer Ortsteil Horn das komfortable Landhotel.
13:06Helmerhof.
13:07Musik
13:07Auf der Terrasse und in der guten Stube genießt man die Schmankerl, auf die uns die Wirtin Lust macht.
13:19Musik
13:19Ein herzliches Grüß Gott aus Schwangau.
13:24Wir möchten Sie hier im Hotel Helmerhof herzlich begrüßen.
13:27Wir haben ein spezielles Menü vorbereitet, das ausschließlich aus heimischen Produkten zusammengestellt ist.
13:34Als erstes haben wir hier die Brätstrudelsuppe.
13:38Das ist eigentlich ursprünglich eine Komposition aus der Fledle-Suppe und dem Brätknödeln.
13:43Der Brätstrudel ist bei uns sehr bekannt und eine sehr gute Festtagssuppe.
13:49Als Hauptgericht haben wir den Ochsenbraten.
13:53Wir haben eine eigene Landwirtschaft und züchten diese Ochsen selber.
13:57Dazu reichen wir einen Serviettenknödel mit Pfifferlingen und das Bayerischkraut.
14:05Als Dessert haben wir eine Eistorte vorbereitet, die aus einem alten, überbrachten Rezept schon Jahre in unserem Haus zubereitet wird.
14:13Das ist der Höhepunkt zum Schluss des Gerichts.
14:18Für den Hauptgang, der in unserer Küche zubereitet wird, können Sie jetzt gerne meinem Mann und unserer Köchin Regina über die Schultern schauen.
14:34Das Mäusel, das Christoph Helmer in heißem Öl anbrät, ist ein Stück mageres Muskelfleisch aus dem Schläge.
14:40Seiner Qualität wegen wird es auch falsches Filet genannt.
14:47Im Bratfett rösten Wurzelgemüse und Tomatenmark.
15:02Mit Rotwein wird abgelöscht und das Fleisch dann in Rinderfond fertig geschmort.
15:10Für das Bayerischkraut werden Speck und Zwiebelwürfel in Butter angebraten.
15:21Einen Esslöffel Zucker lässt Helmer in dieser Mischung leicht karamellisieren.
15:25Dann kommt das Kraut dazu, wird mit reichlich Kümmel gewürzt und unter kräftigem Rühren ebenfalls etwas gebräunt.
15:41Mit Gemüsebrühe aufgegossen köchelt das Kraut eine Stunde auf kleiner Flamme.
15:57Eine halbe Stunde hat der Serviettenknödel im siebenden Wasser zugebracht.
16:05Vom Tuch befreit offenbart er sein delikates Innenleben.
16:22Pfifferlinge mit Zwiebeln und Petersilie in Butter gebraten, geben diesen Knödelscheiben einen besonderen Pfiff.
16:28Der Rinderbraten ist inzwischen schön mürb, der Wirt schneidet ihn zu dicken Scheiben.
16:50Verführerisch stuftet das Fleisch auf dem Teller.
17:07Und noch köstlicher die Soße, die Helmer durchpassiert und mit einem Stückchen Butter aufgeschlagen hat.
17:14Fleisch, Kraut, Knödel. Dieses Trio ist nicht nur ein Augenschmaus.
17:20Von ihren Felsbuckeln blicken die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau auf eine Ideallandschaft zwischen Bergen und Seen.
17:30Man kann schon verstehen, warum sich Märchenkönig Ludwig und sein Vater Max in diesen paradiesischen Flecken Erde verliebt haben.
17:37Etwa zu der Zeit, als die Königsschlösser gebaut wurden, übernahm die Familie Meier den Hof beim Landhannes in Schwangau.
17:55Ihre Feriengäste stärkt Traudelmeier mit kräftiger Bauernkost, wie diesem Erdäpfel Broasma.
18:09Gekochte Kartoffeln drückt sie noch warm durch die Presse und lässt sie dann erkalten.
18:13So entsteht ein lockerer Teig, den Traudel mit Mehl und Salz vorsichtig zwischen den Fingern zerbröselt.
18:24Zu einem Kilo Kartoffeln braucht man etwa 300 Gramm Mehl.
18:40Diese Kartoffelkrümel lässt die Bäuerin in reichlich Butterschmalz präumen.
18:54Je mehr Schmalz im Topf ist, desto schmackhafter wird der Broasmaar.
19:00Mit dem Spatel wendet und zerteilt die Köchin ihren Kartoffelschmarrn.
19:06Zum Schluss werden noch Zwiebeln und Speckwürfel mitgerüstet.
19:10In der Stube warten schon die Broasmaar-Fans auf ihr Leibgericht.
19:34Das lässt sich niemand zweimal sagen. Blitzschnell fahren die Löffel in die Reine.
19:40Was am besten zum Broasmaar schmeckt, da scheiden sich die Geister.
19:46Die einen mögen es herzhaft und essen einen roten Rübensalat dazu.
20:03Den anderen ist eine Schüssel mit Apfelmus lieber.
20:06Aber ein frisches Weißbier dazu ist auf keinen Fall falsch.
20:20Hier im Königswinkel treffen das Ammergebirge und die Lechthaler Alpen aufeinander.
20:25Zwischen ihnen stürzt sich der Lech mit tosenden Wassermassen hinab in eine enge Schlucht, ehe er im Forkensee zur Ruhe kommt.
20:39Die Stadt Füssen hat durch dieses Naturschauspiel ihren Namen bekommen.
20:50VCs, Schlund, nannten die Römer die Siedlung nahe der Klang.
20:54Später bauten die Augsburger Bischöfe das hohe Schloss, das die Stadt beherrscht.
21:10Der nahe Forkensee ist der erste in einer Kette von Stauseen, die den Lech nun zähnen.
21:22Durch die Schneeschmelze im Frühjahr füllt sich sein Becken.
21:26Bis in den Spätherbst ist er dann ein beliebtes Freizeitgewässer.
21:29Erst im Winter zieht er sich weit vom Ufer zurück.
21:32Mit dem Festspielhaus direkt am See hat der Königswinkel eine weitere Attraktion gewonnen.
21:50Aus allen Fenstern blickt man hier über den See zum Schloss Neuf-Wahnstein.
21:54Auf der Bühne erklingt das Musical Ludwig, das Dichtung und Wahrheit über den Märchenkönig zum Mythos vereint.
22:02Fest steht, dass Ludwig ein Schlemmer war.
22:13Viele Rezepte für seine Tafel sind überliefert.
22:16Deshalb sorgt Küchenchef Michael Mähner dafür, dass nicht nur das Musical zum unvergesslichen Genuss wird.
22:22Grüß Sie Gott, ich möchte Sie hier im Festspielhaus in Füssen recht herzlich begrüßen.
22:33Für Sie habe ich heute ein besonderes Menü zusammengestellt.
22:36Ein Menü, was auch unserem König Ludwig II. sehr gut schmecken würde.
22:41Da es aus seinen Lieblingsgerichten besteht.
22:43Als Vorspeise servieren wir Ihnen eine Terrine von Hummer, Zander und Saibling auf einem Limettenfenchel mit Himbeer-Vinaigrette und Saiblingskaviar.
22:55Zum Hauptgang wird folgendes serviert.
23:00Ein Lammkarree, Rosé gebraten, mit einer gefüllten Zucchini-Blüte, Stangenbohnen, einer kräftigen Rotweinsauce und gebackener Maispolenta.
23:12Und zum Dessert haben wir eine Variation von Sorbets, zum einen Johannisbeer-Sorbet, Joghurt-Sorbet und Passionsfrucht-Sorbet auf marinierten Früchten mit einer Orangenhippe.
23:26Wie wir den Hauptgang zubereiten, das zeige ich Ihnen aber noch in der Küche.
23:30Lassen Sie es sich schmecken.
23:33Das Lammkarree breit Mähner in Olivenöl mit einem kleinen Stück Butter an.
23:38Thymian, ein Rosmarin-Zweig und eine abgezogene Knoblauchzehe sorgen für Würze.
23:45Kräftigen Rotwein kocht der Meister mit einer angeschnittenen Knoblauchknolle, Ingwer, Nelken, Wacholder und Koriander ein und löscht mit Kalbsfond ab.
23:59Das rundum angeröstete Fleisch wird eine Viertelstunde im Ofen bei 100 Grad weiter gegart.
24:08Die mit Geflügelfond schaumig geschlagene Polenta streicht der Küchenchef in eine Reine und überbäckt sie unter dem Grill.
24:23Für das Gemüse-Leccio sortiert der Koch gehackte Zwiebeln und eine zerdrückte Knoblauchzehe mit Öl und Butter.
24:45In dieser Mischung werden Paprikawörfel mit Rosmarin und Thymian geschwenkt.
24:49Die gekochten und abgeschreckten Bohnen glasiert Mena mit Schalotten in Butter.
24:59Die zu einem Fächer geschnitte Zucchini wird ein paar Sekunden blanchiert.
25:04Die Blüte darf dabei nicht ins siedende Wasser tauchen.
25:06Mit dem Paprikaleccio füllt der Chef den Blütenkorb und hält das Gemüse auf kleinster Flamme warm.
25:14Die Rotweinsauce hat sich zu einer aromatisch duftenden Konsistenz reduziert.
25:31Mena streicht sie durch ein Sieb und verleiht ihr mit einem untergeschlagenen Stück Butter Glanz.
25:35Die gebackene Polenta und das Lammkarree dürfen nun aus dem Ofen.
25:55Rosig schimmern die Koteletts, die der Maestro aus dem Rückenstück schneidet.
25:59Das Kunstwerk geht seiner Vollendung entgegen.
26:09Zwischen die gekreuzten Bohnen drapiert Mena die gefüllte Zucchini-Blüte.
26:22Der wie samt Velour schimmernde Soßenspiegel umhüllt das Gemüse.
26:29Die saftigen Lammkoteletts und das Polentatörtchen nehmen auf diesem Thron Platz.
26:42Mit 18 Jahren wird Ludwig nach dem plötzlichen Tod des Vaters zum König gekrönt.
26:48Er verspricht bei seiner Proklamation, Bayern zu einem Tempel des Friedens und der schönen Künste zu machen.
26:59Bald muss Ludwig den Hermelinmantel ablegen und aus seinen Träumen erwachen.
27:18Die Preußen zwingen ihn zur Gefolgschaft im Krieg gegen Frankreich.
27:32Ludwigs Bruder Otto zieht mit den bayerischen Truppen und fällt angesichts dieses Totentanzes in Wahnsinn.
27:38Es wird einsam um den König, den die Kriegstreiber und Anhänger des deutschen Kaiserreichs als Schwächling verachten.
27:52Nur seine Cousine Sissi, die Kaiserin von Österreich, hält zu ihm.
27:57König Ludwig wird auf Neuschwanstein verhaftet und stirbt.
28:11Doch im Gedächtnis seines Volkes bleibt er unvergessen.
28:14Untertitelung des ZDF für funk, 2017
28:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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