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Reisen
Transkript
00:00Musik
00:30Seit einer Woche gehe ich über Berg und Tal.
00:40Über das Hunskehljoch bin ich hinüber ins Zillertal
00:43und über die Gamscharte vom Zillergrund ins Krimler-Achental.
00:47Über den uralten Tauernweg bin ich wieder zurück nach Südtirol,
00:51nach Heiliggeist im Ahntal.
01:00Jetzt will ich nach Osttirol.
01:14Von Kasern im Ahntal führt ein Weg über die Almen dorthin.
01:19Zuerst ist es der Elfer.
01:21Vor vielen Jahren, als die Wege markiert wurden,
01:23hat ihm der Alpenverein diese Nummer gegeben.
01:26Und unter dieser Nummer, der Elf, ist er jetzt als roter Streifen,
01:30der sich windet und streckt, auf meiner Wanderkarte eingezeichnet.
01:36Hey Max, schau mal.
01:38Ja, ja.
01:40Und?
01:42Kannst du mich den Kaschen?
01:43Waschen, waschen, waschen.
01:46Ach, jetzt.
01:49Gut.
01:50Die erste Alm, zu der mich der Elfer führt, ist die Bruggeralm.
01:54Ich komme nicht zum ersten Mal auf diese Alpen
01:57und weiß, dass Nanne und Max hier sennen.
02:03Ist das da Schwarzbaum, Angela?
02:06Ja, die habe ich jetzt geklappt.
02:09Selber?
02:09Mhm.
02:10Jetzt sind sie schon ein bisschen reif.
02:13Die sind ganz gut.
02:18Heidelbeeren, sagt man, gell?
02:20Ja, in Hochdeutsch.
02:21Das sind heuer viele.
02:25Nein, weh.
02:25Ja, auf der anderen Seite meine ich schon.
02:27Aber bei uns, da muss man alle die Rüssel erschlagen.
02:31Die Rüssel?
02:32Ja, Schauer.
02:34Schauer.
02:34Ah.
02:36Das ist echt heuer, aber wie weh.
02:37Wie ist das?
02:38Die Rüssel.
02:42Schauer, sagt's die Rüssel?
02:43Die Rüssel haben sie erschlagen.
02:45Schade.
02:45Also, gebläht hatten sie so viel Schie, aber jetzt ist schon mal...
02:49Ich meine, wie löst's.
02:54Ist das kompliziert oder nicht?
02:56Nein, nein.
02:57Ja, es kommt.
02:57Wir haben sie schon als Kindergetan.
03:00Das geht ja ganz leicht.
03:01Und ist das ein schöner Verdienst?
03:07Nein, ganz gewiss nicht.
03:09Wir verdienen.
03:11Eine und eineinhalb Monate die Stunde.
03:14Und so müssen wir am Finger Fertigkeit haben.
03:16Es ist mehr verdienen, aber nicht.
03:18Aber da ist ja so, wenn wir acht Stunden arbeiten am Tag und sitzen, was wir ja ja Zeit haben.
03:25Viele Hausfrauen.
03:27Da kommt echt etwas zusammen.
03:31Aber ich das halt gerne.
03:32Das mache ich gerne das Gleckchen.
03:36Und auf der Halbner passt es auch gut.
03:39Ja, dann bin ich daheim.
03:42Ja.
03:45Schon will ich, was wir dürfen.
03:48Mir ist aufgefallen, dass die Arntaler zum Klöppeln Klöppeln sagen.
03:57Das Klöppeln lernen sie schon früh, hat mir die Nanne noch erzählt.
04:01Seit dem ersten Schuljahr musste sie sich das Geld für ihre Hefte und Bleistifte mit dem Klöppeln verdienen.
04:06Bis am Nachmittag ist das Hasental durchwandert und beinahe auch das Knotental.
04:20Hier, wo das Knotental beginnt, liegt der Klammelsee mit der verwaisten Kaserne.
04:25Zöllner hatten hier ihre Unterkunft, solange sie die österreichisch-italienische Grenze am Klammel bewacht haben.
04:31Hinterm Klammel beginnt Osttirol.
04:35Das hintere Defreckental, hier, 2000 Meter über dem Meer, liegt die Jagdhausalm.
04:51Die Alm gehört 15 Südtiroler Bauern und weil an jeder von ihnen eine eigene Hütte gebracht hat, ist ein kleines Dorf entstanden.
05:00In der Oberabnerhütte haust der Kälberhirte, der Heißler Alfons.
05:14Aber wahrscheinlich ist er noch weit von den Hütten weg, beim Vieh.
05:19Drei Hütten sind noch auf Jagdhaus.
05:27Als erster kommt der Tunnel zu den Hütten.
05:30Tunnel hütet die Kalbinnen.
05:33Gust, der dritte der Hütten, hütet die trockenen Kühe.
05:36Im Ganzen sind 350 Stück Vieh im Sommer auf Jagdhaus.
05:40Du errastest ihn, du magst da unterschlägen.
05:43Für den Heimweg hat Tunnel eine Kraxe mit Heu beladen.
05:54Heute ist mein Alter zu wach.
05:56Die Kraxe, die der Tunnel auf dem Buckel hat, wiegt mit dem Heu 60 bis 70 Kilo.
06:18Und wenn das Gras nicht ganz trocken ist, mehr.
06:22Todl sagt dazu, ein Backelheu.
06:24Tunnel ist den 18. Sommer auf Jagdhaus Hirte.
06:52Die Häuser auf Jagdhaus sind bald 800 Jahre alt.
06:58Am Anfang lebten die Menschen Sommer wie Winter hier.
07:01Aber weil auf dieser Höhe kein Korn mehr reift, haben sie Jagdhaus als Dauersiedlung aufgegeben
07:06und nur noch als Sommeralm genutzt.
07:09Vor 40 Jahren noch waren im Sommer gut 30 Menschen auf Jagdhaus.
07:15Auf den Fotografien sind auch Frauen zu sehen.
07:18Das war nicht immer so.
07:18Hunderte von Jahren durfte die Almgemeinschaft nur aus Männern bestehen.
07:26Ein zittenstrenger Tauferer Korat hatte durchgesetzt, dass keine Senderinnen nach Jagdhaus dürfen.
07:33Er ließ hier noch eine Kapelle bauen, um den Hirten alle zwei Wochen die Beichte abzunehmen.
07:37Nicht zu beneiden waren die Kinder auf der Alm, die Hirteburen.
07:47Von Haus aus arm mussten sie ihr Brot von früh an selbst verdienen
07:50und auf der Alm waren sie oft in Launen des Senners und der Hirten ausgeliefert.
07:55An die Jagdhausalm grenzen die Seebachalmen.
08:25Auf der oberen Seebachalm beim Hofer ist der Ebenkopfler Franz der Sender.
08:40Franz ist der Bruder des Bauern.
08:42Er ist ledig.
08:44Das Vieh, die Alm und der Käse, den er macht, sind sein Leben.
08:47Da muss er dir das Nylon wegziehen.
08:50Fabian, komm.
08:53Danke schön.
08:57Wie alt ist der?
08:59Der ist vier Tage.
09:01Ah, so frisch?
09:03Kann man den so frisch schon essen?
09:05Ja.
09:06Du brauchst einen eigenen Raum, als er schnell reift.
09:09Ah.
09:09Wenn es zu kalt ist, dann reift er überhaupt nicht.
09:13Dann bleibt er weiß und hart.
09:18Und wenn es warm ist, dann ist er gar nicht reif.
09:24Die Rede ist vom Graukäse.
09:27Ein Käse, der aus magerer Sauermilch hergestellt wird und nicht lange reifen muss.
09:31Der Großteil der Käseformen wandert übers Klammeljoch zu den Südtirolern.
09:46Denn denen, sagt der Franz, schmeckt dieser Käse besser als den Osttirolern.
09:50Den Osttirolern ist der normale Vollmilchkäse, den der Franz auch macht, lieber.
09:58Der wird schon.
10:01Mit zweiflässigem Öl.
10:03Der war gut, oder?
10:05Der ist gut.
10:07Und wie lange hebt der?
10:09Der hebt nicht nachgeschlagen.
10:11Weil er ungefähr reif ist, aber recht.
10:15Verwendet.
10:17Dann gehen alle fast so weg bei mir.
10:19Schon?
10:21Alle.
10:23Nicht selten anübrigen.
10:24Gehen die über einen kleinen Lommi noch so, die Mann?
10:27Ja, die meisten.
10:29Die meisten gehen es ja mal mit.
10:31Und die Einstreicher mögen den nicht?
10:34Ein zahlen noch.
10:36Ein zahlen noch schon, aber nicht viel.
10:38Haben Sie seinen süßen Leber?
10:41Den haben sie viel Leber.
10:42Die Lappachalm.
10:52Aufbruch zur Jagd.
10:53Wo ist er?
11:06Armin Ladstetter, der Altbürgermeister von Sankt Jakob im Defreckental, ist hier Alm und Jagdherr.
11:13Sein Enkel Andreas liebt die Jagd so wie er.
11:15Müssen wir mal ein bisschen waschen.
11:17Ja.
11:24Oh, eine ganze da oben.
11:29Siehst du die ganze?
11:30Die Tod sind die gleiche Zürcherisse.
11:32Ah ja.
11:33Ah, das ist ja jetzt sicher so schön.
11:36Und darunter der Epoch.
11:41Dann wirst du da oben in der Kammer drin sein.
11:43Let's geben Sie in die Aboch.
11:45Angeln Billy.
11:46Ah ja.
11:46Ah ja.
11:46Ich schaffe es dir.
12:16Das war's.
12:44Zahlt? Nein, nein, schon getroffen.
12:50Wo hast du denn den Rucksack? Ein Steckchen?
12:53Bringst du den?
12:54Weil die Fiesung reichend.
12:57Ja, reichend Tag.
13:00Hat er eine Freude, Herr Brügger?
13:02Ja, das erste Mal, dass sie geschossen haben, wie er dabei gewesen ist.
13:06Ich bin in halben Fall, weil man geschossen hat, wenn es nachher liegt.
13:10Oder ganz falsch.
13:12Passau, dass er nicht bett ist.
13:14Weil mit der Hase tüften sie ganz leicht.
13:25Von der Lappachalm ist es nicht mehr weit bis zur Stalleralm.
13:29Der Weg führt über den Hirschspichel.
13:32Ausgrabungen bezeugen, dass es schon in der Steinzeit,
13:35vielleicht vor 5000 Jahren, Menschen auf die Jagd gegangen sind.
13:38Die Stalleralm.
13:47Sie gehört sieben Bauern aus Antolz und einem achten aus St. Jakob in Defrecken.
13:52Zwei Drittel der Alm liegen im Tal um den Staller Sattel bis hinunter nach Defrecken.
13:58Ein Drittel liegt jenseits der Grenze, drüben in Südtirol.
14:00Der Krumer Edel ist hier der Senner und auch der Hirte.
14:20Ihm hilft sein Hüterbuck Daniel.
14:21Auch der Edel macht Graukäse.
14:29So wie der Franz auf der Seebachalm.
14:30Die Molke bekommen die sieben Schweine, sagt Edel.
14:37Die Focken.
14:38Aus Südtirol darf man sie nicht mitnehmen.
14:57Im Herbst gehen sie nach Südtirol, aber dort müssen sie innerhalb von zwei Tagen geschlachtet werden.
15:12Der Schweinepest.
15:13Ja, da ist nicht dummer drin.
15:15Die Sache mit den Schweinen ist geblieben, aber sonst ist alles einfacher geworden, seit die Grenze nicht mehr ist.
15:21Aber es ist jetzt schon viel besser, wenn es halt die...
15:23Ja, ja.
15:25Alles ist einfach, ja.
15:26Daniel, gefällt's dir bei Mädel?
15:29Er passt gut, doch.
15:30Alles fein.
15:31Ist er gut zu dir?
15:33Ja, er ist ja schon so.
15:34Aber voll amasieren, ist nur ein Wort amasieren.
15:37Ach so?
15:37Ja.
15:39Aber vergisst es geschwindet wieder.
15:44Einen Hüterbuck finden ist schwierig, oder?
15:46Jemand dazu zu finden.
15:47Ah, ja, ja, das habe ich in den Augen, ja.
15:50Ist nicht leichter.
15:52Und wenn ich fernsehe und Dinge geht.
15:55Ja, das ist schon mit Handy-Dingen, halt.
15:57Wenn ich gehört habe, werden sie schon nachher schät.
16:00Na, geht's Handy-Ding?
16:01Da sind die kein Netz hier.
16:03Ohne Empfang, da muss man ein Gewehr auf den Sattel haben.
16:06Enddote Telefonieren oder da Ochsenleger.
16:10So gehst du nach hinten?
16:11Ja, ich brauche keine Eileite-Zerflüftung.
16:13Mieber?
16:14Ja.
16:15Wenn sie dann mal etwas ganz dringend brauchen.
16:18Vorher mit dem Radlauer auf den Sattel.
16:20Freundin, hast du noch keine?
16:22Nein, noch etwa.
16:23So, dann machen wir ihn rausziehen.
16:30Hast du die Kante?
16:31Ja, da ist fast zu viel, dann eigentlich raus.
16:37Du hast gebrochen auch gut, Daniel.
16:38Kochst du auch?
16:39Ja, öfter mal.
16:40Hä?
16:41Öfter mal.
16:42Wie es nicht rausgeht.
16:44Wenn er nicht da ist, noch kochen.
16:46Kartoffeln ist er am liebsten.
16:52Erfeln.
16:53Was Erfeln, scheiße, alt fast.
16:56Du?
16:56Ja.
16:56Da, was mit Kartoffeln, isst er sich alles.
17:00Was kochtst du, wenn du selber kochtst?
17:02Äh, öfter mal.
17:05Ja, wenn wir ganz spät dran sind, dann gibt es eine kalte Speckwurst und so ein Zeug.
17:10Und sonst gibt es öfter mal Bauumbring, Salat mit.
17:16Viel Kacki dann.
17:19Viel Kacki dann, Pränkse.
17:21Ja.
17:22Die Bauern bringen viel Eier.
17:24Ja, guck mal.
17:24Lass mich hin.
17:27Lass mich, die Fische, schaut's am Glitz aus.
17:30Nur mit den Fischen schaut's schlecht aus.
17:32Ja, ja, aber es ist einmal nicht viel drin im Bach.
17:34Es sind nur mehr wenige im Bach.
17:36Ja, ich wasche die Fische.
17:37Ja.
17:41Mit dem Wurm.
17:43Ja, ja, ja.
17:44Ja, der Bui halt ein.
17:46Und immer recht, die Lust zu fischen.
17:48Ja, du dann?
17:49Ja, ich.
17:50Also, wenn ich Fische hätte.
17:52Oh, Fischen.
17:53Selber tue ich gern.
17:54Haben Sie dich noch nie erwischt?
17:56Na.
17:58Ich gehe meistens abends nach dem...
18:02Ich komme aus Bette rein.
18:15Ich bin gern bei viel Vieh, sagt Daniel, und deswegen gern hier.
18:42150 Stück Vieh hüten Daniel und Edel hier auf der Stall ein.
19:12Das ist ein Linger.
19:13Nein, nein, also Milch, wenn sie das mal her will.
19:23Edel hat mir noch erzählt, dass im letzten Jahr ein Fuchs fast täglich in die Küche kam und um Butter bettelte.
19:29Er glaubt, dass Jäger ihn im Winter erschossen haben.
19:32Edel und Daniel haben ihr Vieh weit über die große Alm verstreut.
19:46Bis hin unter die Rotwand, das ist drei Stunden von der Hütte entfernt.
19:51Da muss ich auch hin, denn ich will wieder hinüber nach Südtirol auf die Ochsenfeldalm im Xiesertal.
19:56Das ist drei Stunden von der Hütte entfernt.
20:26iu, ich will wieder hin.
20:31Musik
21:01Hast du alles schon geglaubt?
21:03Nein.
21:04Jetzt.
21:07Meist auch die Lasten und dann zu kriegen.
21:11Ah.
21:14Alles mit dir.
21:16Mit der Ruhe.
21:18Bruno, der Abelsenner.
21:22Die Berterer-Bum, Georg und Thomas.
21:24Ihre Großmutter und Serafin, der Gallersenner.
21:31Müssen Sie das Hölz der Senner selber machen?
21:34Nein, machen wir schon.
21:36Aber zu, ja, bringt das schon den Bauch.
21:39Aber kleben müssen Sie das selber?
21:41Ja, kleben müssen Sie das selber spüren.
21:43Also, es war jetzt so eine große Arbeit.
21:49Sie tun es gar nicht.
21:54Fünf Menschen sind den Sommer über die Bewohner des kleinen Almdorfs Ochsenfeld.
21:58Sechs sind es heute, denn Serafin hat seine Frau zu Besuch.
22:03Aber wie ihr da nicht haltet und da so geht's.
22:10Eigentlich geht's recht gut.
22:13Und in den Sieskass macht er Serafin.
22:16Ah.
22:17Ja.
22:18Dann bin ich nicht da gewesen in dieser Zeit.
22:20Nein, ich hilfe halt, wenn ich da oben bin.
22:24Und siehst du...
22:25Bist du viele Tage?
22:26Aha.
22:27Jetzt eine Woche bin ich da oben.
22:28Zehn Tage eigentlich, ja.
22:31Grüße, Herr.
22:34Ja.
22:36Einmal rauschen?
22:37Ja.
22:39Bist du müde?
22:40Nein, nein.
22:41Alle Vormittag da oben.
22:43Weit?
22:44Ja, ganz auf der Herre.
22:46Ja.
22:47Also insgesamt fünftel.
22:49Vorgetan.
22:50Dass ich da oben tippe, ja.
22:52Ja, so ein halb acht oder ein viertel wegkommt.
22:55Und halb eins zurück.
22:57Es ist viel zu gehen.
22:59Für einen Hirte, Äpfel und Senna.
23:01Weil so viel Gras ist da und da seh ich da nicht drin.
23:04Weil so viele Lücher sein soll, gell.
23:07Man seh ich da nicht, was viel ist.
23:09Man muss ja ganz viel gehen.
23:11Und wenn er zurück geht, sagt er,
23:15so ist er allem noch müde.
23:17Also mit einer Arbeit.
23:19Ja.
23:20Hat er schon Augen?
23:21Hat er schon abgenommen?
23:22Hä?
23:23So hat er ja.
23:24Schon?
23:25Ja.
23:26Hat er schon abgenommen.
23:29Aber er fühlt sich gut.
23:32Er fühlt sich gut.
23:33Ja.
23:34Wie kommst du mit den anderen aus?
23:38Ganz gut.
23:39Schaffst's gut.
23:40Kann ich mir gerade mit dem Kopf, ja.
23:43Zufrieden.
23:45Du hast fleißige Brüben, gell.
23:47Ja, ja.
23:48Na ja, das ist eins, ja.
23:50Das sind ganz ruhige.
23:51Ja, gut.
23:52Dichtige Brüben.
23:53Die lassen wir die ganzen.
23:55Nein, nein, nein.
23:56Und die können, die können schon was jetzt.
23:58Ja.
23:59Die älteren.
24:00Die können was für ihr Alter.
24:01Der Kleine warst du erst ganz auch.
24:03Ach so?
24:04Ja.
24:05Ja.
24:06Ja.
24:07Ja.
24:08Ja.
24:09Die älteren.
24:11Die älteren.
24:12Die älteren.
24:13Die älteren.
24:14Kaffee
24:44Wer kriegt das Glas?
24:49Das gebe ich in den Backen und ein bisschen in der Kuh, ja.
24:52Die Schweine und die Kuh?
24:54Ja, sage ich mal.
25:14So, jetzt gebe ich ein bisschen noch Kuh.
25:36So, das kann ich noch ein bisschen backen.
25:44Bruno erwartet seinen Schwiegersohn und die Enkeltochter und will einen Rahmmus kochen.
26:05Also, mal schauen, weißt du.
26:08Hat mir eine Menge gekauft, weil das schon was sind.
26:12Passt schon, Weißmüll.
26:13Ich habe heuer schon statt Weizen Roggenmehl gekauft.
26:20Drei Wochen fast bin ich schon da geworden.
26:25Das Mus, alles miteinander, also Papatisch.
26:31Das Mus war so pappig.
26:34Einmal hab ich Wasserlocken gekocht.
26:39Findest du, der Freitas, äh, Wassernickeln gekocht?
26:41Äh.
26:42Etwas fressen, gell?
26:44Nicht zu messen.
26:46Nein, ich hab mal nachgeschaut.
26:47Alles Roggenmehl.
26:48Nein, nein, nein.
26:49Ist das alles Rampum?
26:53Das ist Rampum, ja.
26:55Höchstumfeld, die Hallewelt.
26:56Das sind 650 Hektar.
27:02Siebenhundertfünfzig Hektar.
27:03Siebenhundertfünfzig Hektar.
27:04Siebenhundertfünfzig Hektar, gell.
27:09Siebenhundertfünfzig Hektar.
27:10Siebenhundertfünfzig Hektar.
27:11Siebenhundertfünfzig Hektar.
27:14Siebenhundertfünfzig Hektar, gell.
27:17Also ich besitze, die Kochelmaler heufel.
27:25Tut man das Melchmuslein auf Frauen tuffen?
27:31Wenn man Besuch kommt, ist es der Brauch, dass man Rammus kocht.
28:01Das kann nicht.
28:05Es ist ein Kühlschrank.
28:11Das ist ein Kühlschrank.
28:21Na Thomas, probieren wir mal.
28:32Siehst du?
28:36Das sind schon gute Cakes.
28:39Sollst du das kochen?
28:52Ja.
28:54Sollst du das kochen?
28:56Ja, ich mache Nudeln und schmacken.
29:02Sollst du das auch mitkochen?
29:08Nein, nein, nein, das ist laut zu brennen.
29:24Die Hirsen können alle kochen, gell?
29:27Ja, muss schon.
29:31Beim Ramos kochen.
29:34Dann haben wir ein kleines Beigeltrocken.
29:45Na zum Ohl probieren.
29:47Zum Ohl, ja.
29:49Wenn die Alm so schön wär, wie die Lieder, wie die Lieder, wie die Lieder, wie die Lieder, wie die Lieder.
30:09Dann würden sie alle auf die Alben gehen.
30:10Wie die Lieder zu singen?
30:11Ja, wie die Schiene es auf die Alben hätt und auf die Alben da ist lustig hätt und wie hat die ganzen Lieder sein hätt v die Alben.
30:25So.
30:26So.
30:27Die Schiene ist auf die Alben hätt und auf die Rollen da ist lustig hätt und wie hat die ganzen Lieder sein hätt v die Alben.
30:42So.
30:43So.
30:44So.
30:45So.
30:46So.
30:47So.
30:48So.
30:49So.
30:56So.
30:57So.
31:11Das krieg ich nur beim Schwiegervater auf der Alben.
31:13Das krieg ich nur beim Schwiegervater auf der Alben.
31:17Geht's?
31:18Gut.
31:20Gut Bruno, ganz gut.
31:43No way.
31:53Im Stall bei Bruno sehe ich, dass er keine Kuh mit Hörnern mehr hat und dass die Milch Schnee weiß ist.
32:00Da fällt mir ein, was der eben Kufler Franz auf der Seebachalm dazu gesagt hat.
32:08Habt ihr Kühe mit Hörnern?
32:10Alles.
32:11Schöne Hörnern?
32:12Alles Hörnern.
32:13Schöne Hörnern.
32:14Da drieben wir da, da haben wir die Hörner weggekommen und jetzt hat er sie wieder drauf.
32:19Warum?
32:21Er hat gesagt, sie sind nicht mehr oben, nicht mehr funktioniert.
32:24Keine Ahnung.
32:25Und das kennst du ja auch bei Hüten.
32:27Beim Hüten merkt man das.
32:29Die sind ganz anders, die Dächer.
32:31Die ohne Hörner sind anders.
32:32Viel mehr Angst haben, wenn sie ihnen gefährlich sind.
32:35Die haben mehr Angst im Gelände.
32:36Ohne Hörnern?
32:37Ja.
32:38Und die Milch?
32:39Wie die Milch?
32:40Ist die Milch gleich?
32:41Von den Hörnern?
32:42Nein.
32:43Das ist ein Unterschied.
32:44Also ich glaub's nicht.
32:45Wenn ich was in den Hörnern habe, meine Gelbe Butter auch, von den anderen weiße.
32:59Ich will weiße.
33:00Das ist viel weißer.
33:01Das ist die Strohme.
33:02Das ist die Strohme.
33:03Das ist die Strohme.
33:04Die Strohme.
33:05Das ist die Strohme.
33:07Ich will nicht nur noch mehr Stasi.
33:08Das ist die Strohme.
33:09Das ist das Trohme.
33:10Das ist die Strohme.
33:11Ich bin ja auch mal ein bisschen weißer.
33:12Richtung Bauch.
33:13Ich mache eine zweite Pastor.
33:14Das ist die Schneehme.
33:15Wo es ist.
33:17Ja.
33:18Ja.
33:19Ja.
33:22Ja.
33:24Ja.
33:25Ja.
33:27Ja.
33:28Ja.
33:29Ja.
33:30Ja.
33:31Um halb sieben ist gemolken, dann treibt jeder seine Kühe in die Gasse.
33:56Bald wird sie Georg, der Kuhherd, weiter auf die Weide treiben.
34:01Der Kuhherd.
34:31Der Kuhherd.
34:32Der Kuhherd.
34:33Der Kuhherd.
34:34Der Kuhherd.
34:35Der Kuhherd.
34:36Der Kuhherd.
34:37Der Kuhherd.
34:38Der Kuhherd.
34:39Der Kuhherd.
34:40Der Kuhherd.
34:41Der Kuhherd.
34:42Der Kuhherd.
34:43Der Kuhherd.
34:44Der Kuhherd.
34:45Der Kuhherd.
34:46Der Kuhherd.
34:47Der Kuhherd.
34:48Der Kuhherd.
34:49Der Kuhherd.
34:50Der Kuhherd.
34:51Der Kuhherd.
34:52Der Kuhherd.
34:53Der Kuhherd.
34:54Der Kuhherd.
34:55Der Kuhherd.
34:56Der Kuhherd.
34:57Der Kuhherd.
34:58Der Kuhherd.
34:59Der Kuhherd.
35:00Der Kuhherd.
35:01Der Kuhherd.
35:02Der Kuhherd.
35:09Der Kuhherd.
35:11Der Kuhherd.
35:12Bei St. Magdalena bin ich über den Xerzerbach.
35:15Dann bin ich dem 48er weg gefolgt bis hier herauf.
35:21Ich will hinüber nach Osttirol nach viel Graten übers Kalkstein Jöhkl.
35:27Seid ihr es als Hirten?
35:42Ja.
35:45Wie viele Vieh habt es in den Hirten?
35:48Jetzt haben wir 21.
35:51Vier Hirten und 21 Kinder?
35:53Nein, wir zwei haben 21, sie sind vierter.
35:56Wir 21, die anderen beiden 14.
35:58Geht ihr das auf einen anderen Halt?
36:00Ja.
36:01Wo ist ein Kral?
36:03Ja, das ist bei mir im Stich.
36:05Da hinter dem Hügel.
36:06Unser Vieh ist hinter dem Hügel in einer Mulde.
36:08In einer Grube und wir hüten es für einen einzelnen Bauern.
36:11Wir hüten es für einen einzelnen Bauern.
36:14Und da könnt ihr zusammen zum Fußball spielen?
36:16Ja.
36:16Aller Tag?
36:17Ja, so eine Scharmhütte.
36:20Deswegen sind wir so drin.
36:21Wenn es regnet, haben wir hier unser Häusl.
36:23Was bärig, ne?
36:24Ja.
36:26Und Geld verkriechen Sie auch in den Haufen, oder?
36:28Ja, gar nicht.
36:30Vom Kalksteinjüchel aus sieht man die sanfte Biegung des Vilgratentales.
36:53Man kann hinunterschauen auf die Rostalalm und auf die Lipperalm.
36:57Wie heißt das?
37:06Was?
37:07Wie heißt mich hinten oben?
37:08Wir sind die Walder.
37:10Wir sind die Walder.
37:12Das bisschen Heu zwischen den Steinen kommt hinaus auf eine Almhütte.
37:16Ja, ist ja nicht.
37:17Da liegt ja nicht.
37:18Und da...
37:18Ja, wie du sagst, was fällt das, Heuzamt oder Steinen?
37:22Das ist ja recht gefragt.
37:23Richtig.
37:24Gut eine Frage gewesen.
37:27Ein Walder seid das.
37:28Ja, wir sind Walder, ja.
37:30Seid ihr verwandt mit dem Wilderer?
37:32Seid ihr verwandt mit dem Wilderer?
37:34Jawohl, Brieser.
37:36Mir.
37:37Den Sie umgebracht haben?
37:38Von Biers, ja.
37:39Den Sie umgebracht haben?
37:40Biers hat er gesagt.
37:41Ja.
37:41Der ist unser jüngster Bruder gewesen.
37:44Das war unser jüngster Bruder.
37:48Der nahm's auf Hinterrucks, gell?
37:50Rieck.
37:51Hinterrucks.
37:52Rieck sich löst zusammen mit Geschöss.
37:55Boah.
37:56Das ist ein Gesindel, ha?
37:57Da in den Bergen, eh?
37:59Wo nicht isch.
38:00Aus Nord, kann man sagen, eh?
38:03Kleine Uttung, nicht?
38:06Ein Amtsgebirger, ein Schafgebiet, das isch gar nicht, eh?
38:11So isch.
38:15Aber der Neid ist tausendmal größer als die Liebe, nicht?
38:19Sagt man, eh?
38:20Ach so.
38:20Ja.
38:22Aber wo bist du denn?
38:23Von Ulten.
38:25Ah, von Ulten?
38:25Ultenkohl.
38:27Einige Jahre, ich kenn dir leicht, höher gebrot, dass man sein Sitterer oder so.
38:32Das ist ein Sitterer oder nein?
38:36Das ist ein Payer.
38:38Ja, bist du auch laus, nicht?
38:39Ja, klar.
38:39Mann, und dann, wir raten gern auf Kalkstuen gehen.
38:44Ja.
38:44Er geht doch jetzt so aus, egal?
38:45Er geht drüber, dann weg aus.
38:48So kommt er gerade hin, auf Kalkstuen.
38:50Ist einfach für Kalkstuen.
38:54Das ist ja mal verhaftet, gell?
38:55Ja, ja, ja, ja, Maria Schnee, die Kirche.
38:58Ja, ja.
38:59Doch du bist begraben, daraus.
39:00Kalkstuen.
39:01Ja, ja, ja.
39:02Ja, ja.
39:02Ja, ja, ja.
39:02Ja, ja.
39:03Ja, ja.
39:06Ja, ja.
39:06Untertitelung des ZDF, 2020
39:36auf der Schmidthofalm über Villgraten.
40:06Und hier ist das, ja.
40:10Der Schierkitzel, der Bayer, von der Elfpalasse hat.
40:13Der ist schon ganz grau, die ganze.
40:15Franz, hast du einen Rutscheid?
40:24Ja.
40:25Jeden Tag macht der Franz hier beim Cola Hermann Station.
40:29Franz ist auf dem Weg zu seinem Vieh,
40:31das noch viel weiter oben am Berg weidet.
40:33Das ist schon ganz grau, das ist schon ganz grau.
41:03Hier bringe ich, oder?
41:06Schauf.
41:07Lohin!
41:10Kommt nur am Morgen und am Abend zum Melken herauf.
41:22Die gute Almilch nimmt er mit hinunter ins Tal
41:25und von dort geht sie nach Lienz.
41:28Hermann bekommt für den Liter ungefähr 35 Cent.
41:31Und dann braucht man das.
41:37Butter haben wir keine Senna riemen.
41:40Kein Senna riemen?
41:41Ja, Senna riemen.
41:42Ja, da sieht es schlecht aus.
41:43Nein, nein, echt.
41:44Aber ist immer lebt, ein gutes Zeug.
41:46Den packt man g's morgens ins Tromsaut
41:49und nun liefert man den.
41:51Ich habe einen reise Gezeiht.
41:52So wirtschaftet man heute. Um 7 Uhr früh geht die Milch für 35 Cent aus dem Tal.
42:22Und nach zwei Stunden kommt sie für einen Euro wieder zurück.
42:34Dann fragt der Franz, ob wir schon viel gefilmt haben.
42:38Wir sind schon weit gewesen.
42:42Wir sind schon in Salzburg, nach oben über ins Kriml-Rachenthal, wieder zurück her.
42:54Die Kriml-Rachenthal und Pfeffrecken.
43:00Und dann wieder her ins Kriml-Rachenthal.
43:04Und jetzt sind wir hier.
43:06Ja, natürlich.
43:08Da haben wir doch das Rechte-Geschäft.
43:12Wenn es möglich ist,
43:14gewesen ist es nicht, dass man mit der Arbeit reich ist.
43:18Ja, mit der selber ein Gehe.
43:28Nie an die Woche.
43:30Ich mein, wir leben.
43:32Aber Sie sind doch da für das Rechte-Geschäft heutzutage.
43:36Mit Schmuggeln sind sie da oft reich geworfen.
43:40Haben wir nie nicht gegangen.
43:42Haben schon mehr hingerellt.
43:44So?
43:45Ja, sag ich.
43:46Ja, nachher.
43:48Hast du auch ein Schmuggeln gefallen?
43:50Ja.
43:51Ja, da werden keine Woche.
43:52Ja, die haben wir überwiesen.
43:53Überwiesen.
43:54Ja, siehst du.
43:55Wir sind dann auch noch hüten.
43:56Die sind reich.
43:57Ja.
43:58Ja.
44:01Franz muss immer noch hüten.
44:03Ja, klar.
44:05Mit Schmuggeln ist er nicht reich geworden, obwohl er es versucht hat.
44:09Und mit Arbeiten, meint er, ist sowieso noch keiner reich geworden.
44:20Kannst du dann sein.
44:22Wie ein hereiner Mensch, locate dir seit einem Amel Museum,
44:40über die Haus Neighborinnen und laden.
44:43Wir prüfen uns so wahnsinnig conversationend.
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