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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:02Bianca.
00:03Wie schön.
00:04Lass mich bitte los.
00:09Denise wird in Zukunft wieder dein Frühstück bringen.
00:11Was soll das?
00:13Den zweiten bekommst du, wenn ich ihn gefunden habe.
00:15Tut mir leid.
00:16Ich will sie nicht. Es sind deine.
00:18Ich will sie nicht mehr.
00:20Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.
00:22Bianca, bitte hör mir zu. Das bist du mir schuldig.
00:25Wie bitte?
00:28Nichts bin ich dir schuldig. Gar nichts.
00:30Ich will dich nicht verlieren. Ich kann dir das alles erklären.
00:34Das ist nicht mehr nötig.
00:35Ich denke doch.
00:36Ich weiß alles, was ich wissen muss.
00:45Du das noch.
00:46Ich muss.
00:47Mach die Tür auf.
00:48Bitte, bitte hör mir zu.
00:50Mach sofort die Tür auf.
00:52Nicht bevor du mich geküsst hast.
00:56Ich habe eine wein Friday am Bör metabolism.
01:04Ich fühle mich wohl wieder, nicht концach.
01:11Ich bin echt-bastig.
01:16Ich weiß gerade was, was sich im Atari ist.
01:18Ich habe mir wirklich gegründigt.
01:20Ich bin echt ehrge注囲t einências.
01:20Blank.
01:25Ich bin echt.
01:26Danke, hör mir doch nur eine Minute zu. Ich kann dir alles erklären.
01:28Wenn du nicht sofort aufschließt, dann schreie ich.
01:29Ich flähe dich an.
01:31Mach die Tür auf.
01:45Das ist alles zerstört.
02:08Musik
02:55Untertitelung. BR 2018
03:23Diese alten Messer taugen einfach nichts mehr.
03:25Soll ich mal probieren?
03:26Glauben Sie mir nicht?
03:28Und wenn wir Sie noch mal zum Schleifen geben?
03:30Dann streike ich.
03:31Aber jetzt seien Sie doch vernünftig.
03:32Ich will vernünftig schneiden.
03:34Nächsten Monat bekommen Sie Ihre neuen Messer versprochen.
03:37Ach, und bis dahin hacke ich das Fleisch mit der Handkante, oder was?
03:40Ihr zwei seid wie ein altes Ehepaar.
03:42Wie meinst du das?
03:44Selbst wenn ihr euch streitet, geht ihr noch liebevoll miteinander um.
03:47Liebevoll? Vorhin hat er mich Küchendrache genannt.
03:50Nachdem Sie mich als alten Geizkragen beschimpft haben.
03:53Sag ich ja.
03:54Altes Ehepaar.
03:59Hallo?
04:00Frau Wellinghoff.
04:01Was kann ich für Sie tun?
04:04Ja?
04:05Ja, sag ich ihr.
04:07Ja, mach ich.
04:09Gerne.
04:10Soll zu Frau Wellinghoff kommen.
04:12Was wollte sie denn?
04:13Bin ich Hellseher?
04:14Warte, sie will erst zu Ende frühstücken in ungefähr zehn Minuten.
04:18Also, was ist jetzt mit meinen neuen Messern?
04:20In drei Teufels Namen, Sie kriegen Ihre Messer.
04:23Na also, geht doch.
04:25Küchendrache.
04:27Man muss die Männer nur zunehmen wissen.
04:36Guten Morgen.
04:37Guten Morgen.
04:38Danke, Mutter. Ich muss gleich ins Büro.
04:40Warum diese Hektik? Bist du auf der Flucht?
04:42Ja, nach vorn.
04:43Die dritte Expertise liegt in zwei Stunden auf deinem Schreibtisch.
04:46Frau Heimann hat sie schon gelesen.
04:47Du kennst meine grundsätzlichen Bedenken dieser Sache gegenüber?
04:51Vater, wir müssen sofort einsteigen, sonst sind wir raus aus dem Geschäft. Endgültig.
04:55Nur mal langsam mit den jungen Pferden.
04:57Mit meinen Entscheidungen ist die Bank in den letzten 30 Jahren nicht schlecht gefahren.
05:01Das stimmt.
05:02Aber der Weltmarkt hat sich inzwischen drastisch verändert.
05:05Das ist mir nicht entgangen.
05:07Dann musst du dich jetzt entscheiden. Und zwar schnell.
05:09Erlaubt diese chinesische Solarfarm, dass ich mein Frühstück noch in Ruhe zu Ende bringe?
05:15Du willst es einfach nicht verstehen.
05:17Ich glaube eher, dass du mich nicht verstehst.
05:21Nimm wenigstens ein Croissant für unterwegs mit.
05:23Danke, Mutter. Ich fall schon nicht vom Fleische.
05:26Warum behandelst du Oliver wie einen unreifen Jungen?
05:29Warum ist er so verbissen?
05:31Hast du vergessen, wie oft du über deinen Vater geflucht hast, weil er deine neuen Ideen ignorierte?
05:36Das waren andere Zeiten. Soll ich mich auf meinen alten Teil zurückziehen und Oliver die Bank überlassen?
05:41Nein. Aber vielleicht sein Engagement mehr anerkennen.
05:44Er verrennt sich mit diesem Projekt. Soll ich zuschauen, wie er Millionen in den Sand setzt?
05:51Und wenn er recht hat?
05:54Könnte ich bitte noch Kaffee bekommen?
06:06Deniz!
06:13Deniz!
06:17Deniz!
06:19Oh, heiß Sven!
06:20Was siehst du denn aus?
06:22Wie so denn?
06:22Kaum gepennt, wie?
06:23Keine Minute.
06:25Mann, das war auch mega geil gestern Abend.
06:27Mach doch mal das Ding aus.
06:28Hä?
06:28Mach doch mal das Ding aus.
06:30Und du hast wirklich überhaupt nicht geschlafen?
06:32Schlafen ist doch was für Langeweiler.
06:34Nee.
06:35Oder für Gärtner.
06:36Soll ich jetzt lachen oder beleidigt sein?
06:40Du tanzt schön.
06:44Tanzen ist ja auch voll mein Ding.
06:46Da gehe ich richtig drin auf, fast wie beim...
06:50Jetzt komm, mach doch mal mit.
06:52Wenn man sich mal sieht.
06:53Ist doch egal.
06:58Mit wem hast du denn so getanzt?
07:00Am liebsten hätte ich ja mit dir, aber...
07:02Du warst ja nicht da.
07:04Du hast ganz bestimmt geschlafen.
07:05Ich verstehe doch, ich...
07:07Da hätte ich dich an den Haaren mitschleifen sollen.
07:10Jetzt ärgerst du dich wohl, hm?
07:11Quatsch, nein.
07:15Oh, oh, oh, oh, jetzt muss ich aber rein.
07:18Sonst kriege ich Ärger mit Georg.
07:19Oder willst du heute meine Arbeit übernehmen?
07:22Betten machen ist nicht so mein Ding.
07:23Oh, meins auch nicht.
07:26Was ist denn so dein Ding?
07:28Spaß haben.
07:29Das Leben genießen.
07:37Ja?
07:42Hallo?
07:51Was liest du denn da?
07:53Ach, für mein Referat.
07:58Effi Briest von Theodor Fontane.
08:00Das hatten wir auch in der Schule.
08:02Habe ich gern gelesen.
08:04Wie lange quälen die ihre Schüler denn schon mit solchen Horrorgeschichten?
08:08Danke für das Kompliment.
08:11So habe ich es doch nicht gemeint.
08:16Was ist denn so schlimm an Effi Briest?
08:19Ach, dieser Baron verstößt Effi nur, weil sie eine kleine Affäre hatte.
08:26Wäre schön, wenn man das auch mit Männern machen könnte, hm?
08:30Dabei hat der Baron selbst Schuld.
08:32Er hat Effi andauernd allein gelassen.
08:34Das hält doch keine Frau auf Dauer aus.
08:36Das waren eben noch andere Zeiten damals.
08:40Zum Glück bestimmen die Frauen heute selbst über ihr Leben und tun, was sie für richtig halten.
08:45Wie Judith.
08:49Die weiß, was wichtig ist.
08:54Das wüsste ich auch gerne.
08:57Aber sie hat halt auch einen tollen Tipp an ihrer Seite.
08:59Meinen Bruder.
09:00Bist du eifersüchtig?
09:02Auf meinen Bruder?
09:03Auf Judith.
09:05Ach, Quatsch.
09:07Das hat die, was ich nicht habe.
09:10Das eine oder andere Buch hat sie schon gelesen.
09:16Bin schon gespannt, wie es ausgeht.
09:19Ich verrate nichts.
09:21Aber wenn du Hilfe brauchst, melde dich.
09:40Scheiße.
09:43Geht scheiße aus.
10:07Hi, hier ist der Anrufsbeantworter von Eddie Beringer.
10:09Ich bin Frau der Nachrichten betroffen.
10:13Eddie.
10:15Eddie, wo bist du denn?
10:17Papa?
10:19Weißt du eigentlich...
10:20Wie spät ist es denn?
10:21Es ist schon eine Stunde nach Arbeitsbeginn.
10:24Abends hoch die Tassen und morgens verschlafen.
10:26Das haben wir gerne.
10:32Eddie.
10:34Eddie.
10:34Ich bin auch dran.
10:36In 15 Minuten stehst du hier auf der Matte.
10:39Ich muss noch duschen und...
10:4115 Minuten und keine Minute länger.
10:44Sonst ziehe ich es dir vom Lohn ab.
10:48Jawohl, Chef.
10:55Uh, das wird knapp.
10:59Was ist bloß mit dem Jungen los?
11:01So kenne ich den gar nicht.
11:03Moin, Chef.
11:04Guten Morgen, Denise.
11:05Sie waren auch schon mal pünktlicher.
11:07Komm nicht wieder vor.
11:11Sie riechen ja wie ein ganzes Damenballett.
11:14Geht das doch ein klein wenig dezenter.
11:17Sie sind hier auf der Arbeit und nicht in irgendeinem Tanzschuppen.
11:20Ich spring schnell in den See.
11:21Und die armen Fische kriegen eine Parfümvergiftung.
11:23Nee, nee, sie bleiben schön hier.
11:26Das Frühstücksgeschirr beim Junior muss noch abgeräumt werden.
11:29Oh Mann, hat das Bianca noch nicht gemacht?
11:32Tun Sie bitte, was ich Ihnen sage.
11:34Bianca hat ein wichtiges Gespräch mit Frau Wellinghoff.
11:37Ach ja?
11:38Wie geheimnisvoll.
11:40Was haben die beiden denn miteinander zu besprechen?
11:44Kleiner Espresso.
11:46Hm, hm.
11:47Okay, ich gehe ja schon.
12:02Wie geht's ihr?
12:07Wie geht's ihr?
12:19Na, du kennst sie ja mittlerweile auch.
12:21Meine liebe Cousine ist wunderbar, aber leider eine totale Mimose.
12:27Ich liebe Mimosen.
12:29Sie wird sicher bald über den Schock hinwegkommen.
12:32Hast du Lust, mit mir zu frühstücken?
12:36Nein, danke.
12:42Weißt du, wann sie zurückkommt?
12:44Keine Ahnung.
12:46Ich weiß nicht, ob sie das annimmt.
12:49Bitte versuch's.
12:50Ich tue mein Bestes.
12:52Danke.
12:57Wie gefällt es Ihnen bei uns?
13:00Immer noch sehr gut.
13:01Das freut mich.
13:03Sie haben studiert?
13:05Betriebswirtschaft, soviel ich weiß?
13:07Im Fernstudium.
13:08Ich muss nur noch meine Diplomarbeit schreiben.
13:10Es ist sicher nicht leicht, neben der Arbeit zu studieren.
13:14Man braucht Disziplin.
13:17Bei Ihrer Qualifikation, fühlen Sie sich da nicht manchmal unterfordert bei uns?
13:23Ich bin zufrieden.
13:25Ich finde, Sie sind zu höheren Berufen.
13:29Wie meinen Sie das?
13:31Ich möchte Ihnen gerne eine Stelle als meine persönliche Assistentin anbieten.
13:35Ja, ich wurde von einer Blindenorganisation gebeten, Spenden zu sammeln.
13:40Für ein sehr interessantes Projekt.
13:43Was ist das für ein Projekt?
13:44Es geht darum, in einer städtischen Grünanlage einen Garten für Blinde zu errichten.
13:50Einen Blindengarten?
13:52Das habe ich vor ein paar Jahren schon mal gesehen.
13:54Sind das nicht Gärten, die so Geländer haben, die einen durch die Grünanlage zu unterschiedlichen Pflanzen führen?
13:58Richtig.
14:00Ich finde, dass in jeden öffentlichen Park ein solcher Garten gehört.
14:04Damit sich die sehbehinderten Menschen nicht isoliert fühlen.
14:08Das ist eine schöne Idee.
14:10Und genau dafür möchte ich mich einsetzen.
14:13Wohltätigkeit.
14:14Wäre das nicht vielleicht ein interessantes Thema für Ihre Diplomarbeit?
14:20Sind Sie dabei?
14:23Das Angebot kommt jetzt ein bisschen überraschend.
14:28Ich würde gerne eine Nacht darüber schlafen.
14:31Ja, natürlich.
14:32Nur nichts übers Knie brechen.
14:35Denken Sie eine Nacht darüber nach.
14:38Und sagen Sie mir morgen Bescheid.
14:40Danke.
14:40Haben Sie noch einen Wunsch?
14:42Später vielleicht.
15:02Was wollen die eigentlich alle von Bianca?
15:06Warum findet sich in keinem dieser Kochbücher ein Rezept für Original-Piroggen?
15:11Was?
15:12Piroggen.
15:13Ist das für die Spenden-Geschichte?
15:15Was für eine Spenden-Geschichte?
15:17Also ich habe gehört, dass Frau Wellinghoff mal wieder Geld sammelt.
15:21Ich meine natürlich Spenden.
15:22Da bin ich aber beruhigt.
15:25Also so gegen ein paar Spenden hätte ich auch nichts einzuwenden.
15:29Dass Denise macht die Nacht durch, hieß es weg, oder wie?
15:32Ja, zum Beispiel.
15:33Ich habe da ja also meine Theorie.
15:35Die da wäre?
15:38Mein Geldbeutel ist wie ein schlecht funktionierender Zauberhut.
15:41Was redest du da?
15:43Ah ja, also weil ich Geld reintue, ist es auch schon wieder spurlos verschwunden.
15:46Du Arme.
15:48Warum gewinne ich eigentlich nie im Lotto?
15:50Bringst du bitte den Müll raus?
15:52Ein kleines Presso vorher?
15:54Später.
15:55Die Müllabfuhr kommt gleich.
15:57Original-Piroggen, da haben wir es ja.
16:01Bin mal kurz weg.
16:08Ach, beeil dich.
16:09Das Müllauto ist draußen.
16:11Bin ja schon weg.
16:14Keine Augen im Kopf, oder was?
16:17Ich habe dir ein Espresso gemacht.
16:19Danke.
16:23Kommst du mit ins Fisch heute Abend?
16:25Wenn es dich nicht stört, dass ich irgendwann einpenne.
16:27Dann trage ich dich nach Hause.
16:28Ja, das könnte dir so passen.
16:31Wann treffen wir uns?
16:58Hast du Maren gesehen?
16:59Sie arbeitet zu Hause.
17:01Sie hat die Handwerker.
17:02Schön, dass ich das auch mal erfahre.
17:04Wieso sagt sie mir so etwas nicht selber?
17:06Das kann ich dir leider nicht sagen.
17:09Warte.
17:10Hast du die dritte Expertise gelesen?
17:12Später.
17:13Es war deine Idee mit der Expertise.
17:15Ich weiß.
17:16Nachher schaue ich noch mal rein.
17:17Bleib hier, Vater.
17:19Seit Tagen hältst du mich hin.
17:20Ich verlange jetzt endlich eine Entscheidung von dir.
17:23Bitte nicht in diesen Ton.
17:27Entschuldige, meine Nerven liegen blank.
17:28Ich kann diese Leute nicht mehr länger hinhalten.
17:31Damit das ein für alle mal klar ist.
17:33Ich lasse mich weder von dir noch von irgendwelchen Chinesen unter Druck setzen.
17:37Vater, alle Expertisen beweisen, dass es sich bei Solar Trust nicht nur um ein zukunftsorientiertes,
17:42sondern auch ein äußerst rentables Projekt handelt.
17:44Ach, ich habe schon so viele Expertisen gelesen.
17:46Und nachher entwickelt sich alles ganz anders.
17:49Und jetzt entschuldige mich.
17:50Sag mal, geht es hier eigentlich noch um die Sache?
17:53Oder ist es irgendwas Persönliches zwischen uns?
17:57Ich habe kein Problem mit dir.
17:59Du?
18:01Etwa mit mir?
18:36Feinstes Tuch.
18:37Adelt verpflichtet.
18:39Übrigens, ich habe auch was für dich.
18:44Müssen wir drin?
18:45Schau ran.
18:49Für mich?
18:50Mir wäre es einfach nur mal zu klein.
18:54Und wo ist der Haken?
18:56Das wird ab sofort deine Arbeitskleidung.
19:00Wie?
19:01Und du, mein Schatz, wirst meine Eintrittskarte in die besseren Kreise.
19:08Und da?
19:09Werden wir reich.
19:12Ich will dich ja nicht enttäuschen, Victor.
19:14Aber wenn es so einfach wäre, würde ich schon längst im Geld schwimmen.
19:17Keine Sorge, lass das mal dein Victor machen.
19:19Mir fällt schon was ein.
19:21Manchmal frage ich mich, woher du dein Selbstbewusstsein nimmst.
19:24Ich habe es halt drauf.
19:26Du scheinst aber dabei was zu vergessen.
19:29Was?
19:30Bianca.
19:31Was ist mit Bianca?
19:33Na, wenn sie dich sieht.
19:35Kathleen, wo ist das Problem?
19:38Du kannst dich um sie kümmern.
19:40Was genau meinst du?
19:43Du weißt doch am besten, wie man Leute aus dem Weg schafft.
19:46Beim Altenberger war das doch auch kein Problem.
19:49Du spinnst doch.
19:53Ist das für mich?
19:54Für Bianca.
19:58Du, mein großer Meisterdieb?
20:01Mhm.
20:02Bekommst du das auf, ohne dass sie was merkt?
20:05Ach, Kathilein, das ist unter meinem Niveau.
20:08So eine läppische Schachtel ist für deinen Victor doch ein viel zu kleiner Fisch.
20:16Heidi, wieder einigermaßen fit?
20:19Geht so.
20:21Wieso bist du denn gestern Abend so abgestürzt?
20:24Sowieso.
20:25Geht's dir nicht gut?
20:26Doch.
20:29Alles bestens.
20:31Naja, ich muss denn mal wieder.
20:33Wann haben wir zwei eigentlich das letzte Mal was zusammen unternommen?
20:36Hm?
20:37Vor einem Jahr?
20:39Dann übertreib mal nicht.
20:40Okay.
20:42Nur zwei Jahren.
20:44Ja.
20:45Du hast ja recht.
20:47Für Privates bleibt eben wenig Zeit.
20:49Was kann man ändern?
20:51So?
20:52Wie denn?
20:54Ich lade dich zu mir nach Hause ein.
20:56Wir essen zusammen.
20:57Quatschen in Ruhe.
20:58Gute Idee.
20:59Und wann?
21:00Heute, nach der Arbeit.
21:03Ja?
21:06Du hast Zeit?
21:09Warum nicht?
21:11Okay.
21:19Was willst du hier?
21:20Ich habe dich überall gesucht.
21:23Hat dir Oliver nicht ausgerichtet, dass ich die Handwaage habe?
21:29Ich sehe keine.
21:31Kommen später.
21:33Warum sagst du mir nicht Bescheid, wenn du nicht ins Büro kommst?
21:37Wer weiß.
21:38Vielleicht habe ich dich einfach nicht erreicht.
21:41Du bist schwer zu erreichen.
21:43Vor allem für mich.
21:45Maren.
21:45Ich bin doch hier.
21:47Ach, die Champagner-Trüffel sind alle und jetzt bin ich wieder dran.
21:51Spar dir deinen Zynismus.
21:53Ich habe nur mal Familie.
21:55Ich bin aber kein Spielzeug, das du benutzen kannst, wie es dir gefällt.
21:59Oliver sagt, du hättest die Expertise über die Solarfarm schon gelesen?
22:03Ach, dachte ich mir doch, der Herr ist geschäftlich hier.
22:06Wenn es dir nicht passt.
22:09Treffen wir uns um 15 Uhr auf dem Boot.
22:11Ich habe keine Lust, deiner Frau zu begegnen und ihrer versteckten Aggression ausgeliefert zu sein.
22:16Etwas mehr Respekt, bitte.
22:19Hat sie mir gegenüber doch auch nicht.
22:21Außerdem habe ich diese ständige Vermischung von Privatem und Geschäftlichem so satt.
22:25Jetzt hör mal zu, meine Liebe.
22:27Ich bestimme, was privat und was geschäftlich ist.
22:32Haben wir uns verstanden?
22:35Essen für dich zu Hause?
22:37Mhm.
22:38Im Kühlschrank ist noch ein Rest Risotto, das kannst du dir aufwärmen.
22:42Ist ja nicht nur für mich.
22:45Soll ich jetzt für eine deiner Liebschaften kochen, oder wie?
22:48Nein.
22:50Ich habe Vater zum Essen eingeladen.
22:52Georg!
22:53Ich will mich nicht vor ihm blamieren.
22:56Das glaube ich.
22:57Er ist beste Küche gewohnt.
22:59Eben.
23:00Gibt es einen besonderen Anlass?
23:03Eigentlich nicht.
23:05Georg und ich, wir wollen uns einfach mal einen netten Männerabend machen.
23:10Und wie sieht sowas aus?
23:11Ja, gutes Essen, kühles Bier, ein paar Vater-Sohn-Gespräche.
23:20Mal sehen.
23:29Ja, was ist? Hilfst du mir?
23:31Ja, ich überlege doch schon.
23:33Oh, Entschuldigung.
23:35Zur Vorspeise gibt es eine klare Ochsenschwanzsuppe mit einem Schuss Madeira.
23:40Als Hauptgang Kalbsmedaillons mit Thymian und Zitrone, dazu Erbspüree und als Dessert Pfirsichsorbi.
23:54Klingt super lecker, aber könntest du vielleicht statt der Erbsen Kartoffelpüree machen? Mit Muskat?
24:00Ja, ein leichtes Kartoffelpüree mit Muskat. Wird erledigt. Unverschämt.
24:06Du bist ein Schatz.
24:08Aber kein Wort zu Georg.
24:10Ehrensache. Und jetzt verschwinde und lass mich in Ruhe kochen.
24:13Bin schon weg.
24:15Zum Essen gibt's aber Wein und den besorgst du. Dein Vater mag am liebsten Rioja, Reserva.
24:21Rioja, Reserva.
24:22Ja, und nicht vergessen, ihn vorher zu dekantieren.
24:26Dekan was?
24:27Du musst den Wein vorher in eine Karaffe schütten, damit er atmen kann.
24:33Ah.
24:34Aha.
24:35Mach ich.
24:36Gut, ich mach ja auch den Rest.
24:41Ich kann dir die Scholle empfehlen.
24:43Ach, eigentlich hab ich überhaupt keinen Hänger.
24:46Klingt nach Stress.
24:47Den hab ich. Und zwar satt.
24:49In der Bank.
24:51Mein alter Herr ist dermaßen stur.
24:53Dein Vater ist ein harter Brocken.
24:55An dem alles abprallt, was ihn nicht interessiert.
24:57Geht's um die Solarfarbe.
24:58Ja.
24:59Willst du den Rat deines alten Freundes?
25:01Emma.
25:03Lass dich nicht unterbuttern.
25:04Irgendwann übernimmst du die Bank und du musst rechtzeitig anfangen, ihr deinen Stempel aufzutrücken.
25:09Ich will ihn aber auch nicht ausboten.
25:11Dass die Bank heute so dasteht, ist einzig und allein sein Verdienst.
25:14Nur noch mal nicht so bescheiden. Daran hast du auch einen erheblichen Anteil.
25:18Ich sag Tina, sie soll dir wenigstens eine halbe Scholle braten.
25:21Damit bist du bestens gestärkt vor der Auseinandersetzung mit deinem Vater.
25:25Dann nehm ich doch ne ganze.
25:27Und vorher kredenze ich dir noch eine leckere Vorspeise.
25:33Was ist das?
25:34Schau selber.
25:38Ich bring euch ein Stück Sonne mit aus Afrika.
25:42Ein Fax von Judith. Tina hat's heute Morgen bekommen.
25:45Eigentlich durfte ich's dir noch gar nicht zeigen, aber ich dachte, es würde dich wieder aufheitern.
25:49Scheiß, ne?
25:51Dass die Vögel nicht ins Gebüsch machen können.
25:55Und?
25:56Wer ist es?
25:57Nicole Kidman.
25:58Hm, passt.
26:01Was macht mein Job?
26:03Kathi, glaub mir, ich kümmere mich drum, aber...
26:05Ich hatte so auf dich gesetzt.
26:07Auf dem Gut sind alle Stellen vergeben.
26:10Man braucht eben Fantasie, um was zu erreichen.
26:13Davon scheinst du ja nicht sonderlich viel zu besitzen.
26:17Dann empfah mich wenigstens nachher nach Hause.
26:19Geht nicht.
26:20Wieso?
26:22Der Wagen wird nachher gebraucht.
26:25Bis dahin ist er doch längst wieder zurück.
26:27Kathi, wirklich.
26:28Ich...
26:28Das geht nicht.
26:30Dann fahr ich eben selber.
26:34Nur über meine Leiche.
26:36Die letzte Beule ist mir noch in lebhafter Erinnerung.
26:39Das läppische Ding.
26:40Das hat mich einen halben Tag Arbeit gekostet.
26:42Dass du immer so maßlos übertreiben musst.
26:45Ich übertreibe nicht.
26:47Eddie, Eddie.
26:49Du enttäuscht mich immer wieder.
26:54Das ist auch nicht gerade die Frau meines Lebens.
27:02Schmeckt's?
27:03Mh.
27:04Lecker.
27:05Was machst du hier?
27:07Na, da freut sich ja jemand, mich zu sehen.
27:10Schon, aber ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, dass wir den Kühlschrank blühen lassen.
27:13Was?
27:13Die da oben haben wir so dicke.
27:15Trotzdem.
27:17Ich wollte mich ja nur erkundigen, ob du nun den Job hier schmeißt.
27:21Mann, die sind mir alle so ans Herz gewachsen.
27:23Bärbel, Georg.
27:24Und Oliver.
27:26Hör auf.
27:27Mit Oliver, es ist vorbei.
27:29Wirklich?
27:30Das weißt du doch.
27:32Schwör bei deinem verstorbenen Vater, das ist...
27:33Es ist vorbei, das reicht.
27:37Das war eine total blöde Idee.
27:39Sorry.
27:41Das war total unangemessen.
27:43Du weißt ja, dass ich manchmal über die Strenge schlage.
27:45Frau Wellinghoff, warte.
27:47Der Typ hat dich nicht verdient.
27:48Du bist viel zu schade für seine Spielchen.
28:09Ihr grüner Tee.
28:10Danke.
28:11Stellen Sie bitte hier hin.
28:16Darf ich Sie etwas fragen?
28:17Bitte.
28:18Ich habe bereits zwei mögliche Geldgeber für unseren Blindengarten.
28:23Das ist ja toll.
28:24Ja, wie man es nimmt.
28:25Die Betonung liegt leider auf mögliche Geldgeber.
28:29Die jetzt überzeugt werden müssen.
28:31Damit Sie Ihre Spendierhosen anziehen.
28:35Vielleicht kann man Ihnen ja irgendwie zu Ihrer Großzügigkeit verhelfen.
28:39Wie meinen Sie das?
28:42Laden Sie die Herren doch einfach zum Essen ein.
28:44Von Bärbels Essen werden Sie begeistert sein.
28:46Stimmt.
28:47Das wäre schon mal die halbe Miete.
28:50Und das Projekt spricht für sich allein.
28:52Ich glaube, wir wären ein gutes Team.
28:56Ich überlege es mir bis morgen.
28:58Versprochen.
28:59Warum probieren Sie es nicht einfach aus?
29:02Überlegen Sie sich ein Konzept für unsere Präsentation.
29:06Vielleicht beeinflusst das ja Ihre Entscheidung.
29:09Positiv, wie ich hoffe.
29:11Ich habe Dienst.
29:13Der ist hiermit beendet.
29:14Aber ich...
29:15Keine Widerrede.
29:18Gut.
29:40Wie ist es wohl, blind zu sein?
29:43Ich war es ja anscheinend die ganze Zeit.
29:46Ich war blind, was Oliver betrifft.
29:58Überschrift.
30:00Die Ehe von Effi konnte nicht klappen.
30:04Willst du noch mehr hören?
30:05Ja, sicher.
30:07Warum konnte sie nicht klappen?
30:10Effi war 17.
30:12Ach, und ihr komischer Macker.
30:13Der Baron, der war mehr als 20 Jahre älter als sie.
30:18Hier, komm.
30:19Lies mir dein Referat vor.
30:20Ich bin ganz ohr.
30:23Nee, keine Lust.
30:25Egal welches Fach, lernen ist scheiße.
30:28Junges Mädchen, was ist denn das für eine Einstellung?
30:30Lass es bloß nicht deinen Vater hören.
30:32Ach, ich werde mich beherrschen.
30:35Bist du eigentlich gerne in die Schule gegangen?
30:38Ja, eigentlich schon.
30:41Gab es überhaupt kein Fach, das du gehasst hast?
30:45Latein.
30:46Das war damals in der Schule meine Abo 5.
30:49Du hattest auch 5?
30:50Nicht 5, eine 5.
30:53In Latein.
30:54Warum hast du überhaupt Latein gewählt?
30:57Ich musste.
30:59Wie, du musstest?
31:00Ja, mein Vater hat entschieden und da gab es keine Diskussion.
31:04Aber ich tue doch auch nicht alles, was ich muss.
31:07Ja, weil du das große Glück hast, eine Mutter wie mich zu haben.
31:12Geht es mir ja eigentlich ganz gut.
31:16Guck mal.
31:18Eine DVD.
31:19Effi Priest.
31:20Keine schlechte Verfilmung.
31:22Da bin ich sprachlos.
31:25Ich habe es für eine gute Idee gehalten.
31:26Und die willst du mit mir heute Abend zusammen angucken?
31:30Wenn du möchtest.
31:32Klaro.
31:34Einen gemütlichen Abend vor der Glotze?
31:37Popcorn und Eiscreme inklusive.
31:40Wie eine richtige Familie.
31:43Die Wellinghoffs sind vielleicht manchmal chaotisch, aber wenn es drauf ankommt...
31:46Du hast recht.
31:48Aber wie wäre es zur Abwechslung mal, wenn wir diesen ganzen Quatsch lassen?
31:53Wellinghoffs.
31:53Also dafür gibt es eine Fünf.
32:21Also dafür gibt es eine Fünf.
32:29Sei ein bisschen nachsichtiger mit deinem Vater.
32:32Er hat es nicht so gemeint.
32:34Er behandelt mich manchmal, als wäre ich nicht sein Sohn, sondern ein Gegenspieler.
32:38Ja.
32:39Er hat eben gelegentlich Schwierigkeiten, Privates und Geschäftliches auseinanderzuhalten.
32:45Ach, lass uns von was anderem reden.
32:48Ich will dich nicht auch noch mit unseren Schwierigkeiten belasten.
32:51Wie war dein Tag?
32:52Lenk mich vom Thema ab.
32:55Ich mag mich jetzt nicht mit Papa auseinandersetzen.
32:59Ihr seid euch so ähnlich.
33:01Ihr seid zwei Sturköppe, die nicht reden wollen, wenn es drauf ankommt.
33:05Vergiss nicht, wir sind Männer.
33:10Erzähl mir lieber von deinem Projekt mit der Blindeninitiative.
33:13Das läuft richtig gut an.
33:15Klein und Laufenberg haben zugesagt.
33:18Und ich habe auch schon eine Assistentin.
33:21Assistentin?
33:21Mhm.
33:22Ich will das Projekt richtig groß aufziehen.
33:25Wenn die Wellinghoffs das machen, dann aber richtig.
33:28Und ich habe die beste Assistentin, die ich mir vorstellen kann.
33:31Hast du die so schnell aufgetrieben?
33:33Manchmal liegt das Gute so nahe.
33:36Kenn ich sie?
33:37Mhm.
33:38Bianca.
33:40Bianca?
33:42Die Frau ist klasse.
33:43Als Hausangestellte ist sie doch völlig unterfordert.
33:46Findest du nicht?
33:48Doch.
33:49Sicher.
33:50Wusstest du, dass sie BWL studiert hat?
33:52Muss wohl nur noch ihre Diplomarbeit abgeben.
33:55Mhm.
33:55Sie hat es mal erwähnt.
33:57Schon bewundernswert, wie sie ihr Studium und ihre Arbeit unter einen Hut kriegt.
34:02Bei meinem Projekt hatten wir sofort die gleiche Wellenlänge.
34:06Das freut mich.
34:08Ich muss allerdings noch ein bisschen zittern.
34:10Wieso?
34:12Sie will sich erst morgen entscheiden.
34:15Ach, das klappt schon.
34:17Wo ist sie überhaupt?
34:19Zu Hause.
34:21Sie macht sich Gedanken über die Präsentation unseres Projektes.
34:25Du siehst, ich sage schon unser Projekt.
34:28Das tut mir leid, Mutter, aber ich muss noch mal los.
34:32So plötzlich?
34:34Ich dachte, du wolltest mir Gesellschaft leisten.
34:36Ja, das dachte ich auch.
34:39Aber mir ist noch was eingefallen.
34:41Hat es nicht noch Zeit?
34:42Ich fürchte nicht.
34:46Bis später.
34:52Kalbsmedaillons.
34:53Die würde ich auch gern mal wieder essen.
34:55Sind aber nicht für Sie.
34:57Ja, schade.
34:59Na ja, ich bin ja bereits versorgt.
35:02Wie?
35:03Ich bin bei Eddie eingeladen.
35:05Zum Essen?
35:07Ja.
35:07Hat mich auch gewundert.
35:09Wie kommt er denn dazu?
35:11Keine Ahnung.
35:12Ich glaube, das war eine seiner spontanen Ideen.
35:15Eddie ist doch gar nicht so spontan.
35:18Wir beide haben uns in der letzten Zeit etwas aus den Augen verloren.
35:21Ach, klar.
35:23Sie und Eddie sehen sich ja auch nur jeden Tag.
35:25Ich meinte das als Sohn und Vater.
35:27Und deshalb wird er jetzt für Sie kochen.
35:30Ja.
35:31Mal sehen, was dabei rauskommt.
35:34Na, vielleicht ist Eddie ja heimlich ein Spitzenkoch.
35:39Der lässt sogar Spiegeleier verbrutzeln.
35:41Sie freuen sich, ha?
35:43Sieht man das?
35:45Ein Honigkuchen fährt ist gar nichts gegen Sie.
35:49Endlich mal wieder ein gemeinsamer Abend mit Eddie.
35:51Das ist doch was.
35:53Da ist es dann auch egal, was es zu essen gibt.
35:56Ja, und bei so viel Freude kann man auch ganz locker mal über ein Fertigmenü hinwegsehen.
36:03Glauben Sie, Eddie serviert Fertigmenüs?
36:05Einige davon sollen köstlich sein.
36:07Und das sagen Sie?
36:09Lassen Sie sich überraschen.
36:11Na, Finger weg.
36:13Sonst sind Sie satt, bevor Eddie seine Salami-Pizza aufgetaut hat.
36:20Muss man die auftauen?
36:26Wow.
36:28Super, ha?
36:30Was hast du das denn her?
36:32Perra gibt es überall.
36:34Die dir mal eben Kleid schenken.
36:36Männer sind halt so.
36:37Wenn man will, kriegt man von ihnen alles.
36:40Klingt ziemlich berechnend.
36:42Das musst du gerade sagen.
36:44Wieso?
36:44Das wurde für dich abgegeben.
36:47Von Oliver.
36:48Woher weißt du das?
36:51Er hat es angekündigt.
36:55Oh, ein Handy.
36:57Wie originell.
37:01Geh du ran.
37:06Hallo?
37:07Bianca?
37:08Ich möchte Bianca sprechen.
37:11Sieh dich aber nicht.
37:13Ich sie aber.
37:14Nein, vergiss es.
37:16Und das hast du dir selber zuzuschreiben.
37:18Frag ihn, was er will.
37:20Was willst du eigentlich?
37:21Kathi, gib mir Bianca, bitte.
37:24Nichts zu machen, Schatzi.
37:26Dann sag ihr, dass ich sie treffen möchte.
37:28In einer Stunde, an der Ruine.
37:30Ich warte.
37:31Nichts für ungut, Olli.
37:33Aber schönen Abend noch.
37:36So muss man mit den Kerlen reden.
37:38Naja, jetzt hast du wenigstens ein Handy.
37:40Was wollte er denn?
37:42Na, dich treffen natürlich.
37:43An der Ruine.
37:45An der Ruine?
37:46In einer Stunde, so ein Gesülze.
37:52Sag mal.
37:54Kannst du mir ein bisschen Make-up leihen und deinen Lippenstift?
37:56Und sonst noch was?
37:58Dein Kleid.
38:06All I want is you.
38:16All I want is you.
38:26I give you the stars above.
38:41Bianca, ich...
38:43Ich jetzt.
39:03All I want...
39:30Ich werde diesen Nachmittag nie vergessen.
39:33Sehr schön. Danke.
39:40Alexander, die letzte Nacht war sehr schön mit dir.
39:46Wann haben wir das letzte Mal miteinander geschlafen?
39:50Das klingt vorwurfsvoll.
39:52Ist nur eine Frage.
39:54Ich hatte viel um die Ohren in der letzten Zeit.
39:57Trotzdem.
39:57Trotzdem.
39:59Ich habe deine Nähe vermisst.
40:02Ich brauche dich, Alexander.
40:04Entschuldige mich.
40:05Aber ich habe noch zu tun.
40:12Danke nochmal.
40:14Schon gut.
40:30Hörst du die Nachtigall?
40:32Bruno und Jürgen war es doch die Lärche und nicht die Nachtigall.
40:36Ich wollte mich auf Shakespeare anspielen.
40:40Hörst du das?
40:43Ist wunderschön.
40:48Das ist ein Männchen.
40:51Wann weißt du das?
40:55Ich höre es doch mal zu sagen.
41:01Im Gegensatz zu den Weibchen können die Nachtigall-Männchen 200 verschiedene Strophen.
41:08Nur um die Weibchen zu beeindrucken?
41:10Wie im richtigen Leben.
41:16Wie viele Strophen kannst du?
41:24Nur eine.
41:28Ich liebe dich.
41:38Es war wunderschön.
41:41Ja.
41:42Das war's.
41:53Schade, dass es das letzte Mal war.
42:01Du lügst und lügst.
42:03Du hast ein Märchen inszeniert.
42:05Übermorgen stehe ich mit zwei Möbelpacken vor der Tür.
42:08Jetzt bin ich blank.
42:11Kümmer dich um die oberen Zehntasend.
42:14Und um den jungen Wellinghoff.
42:16Gefällt dir das Kleid?
42:18Erkennst du es wieder?
42:20Wo ist sie?
42:21Liebes Vertrauen.
42:23Ohne daran zu zerbrechen.
42:25Ich bin, nur die Vergeschçen.antisור
42:27Ich bin,
42:28nur die Verabläufe. Ja. Das

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