- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:09Ich hoffe, so macht man das eigentlich nicht.
00:16Das ist kein Ketchup.
00:23Die Soße, die ist gut zum Händel, habe ich schon gegessen.
00:27Also das ist total köstlich, Ulrich. Das wäre aber nicht nötig gewesen.
00:31Marich, ich habe dir versprochen, wenn du in den Stadtrat gewählt wirst, spendiere ich essen.
00:36Schmeckt es dir.
00:38Magst du mir was?
00:39Von dem Gickerl. Was ist mit dir? Magst du auch noch was?
00:42Du kriegst das Zeitpunkt aus der Schüssel raus.
00:43Mit ein bisschen Übung kriegst du schöne, Ofer.
00:49Ich habe mir keinen Leberkäse oder Wurstsemi.
00:53Das ist mit dem Leber viel weiter, sonst verhungere ich noch.
00:54Du Schatzl, nach dem, was ich heute im Rathaus gehört habe, verhungerst du vielleicht lieber.
00:58Wieso?
00:59Ist nur ein Gerücht.
01:01Ihr kennt doch den Tröndle-Leberkäse, den aus dem Supermarkt.
01:04Nein.
01:05Und wenn ich einst im Himmel säße...
01:06Ess ich auch dort nur Tröndle-Leberkäse.
01:09Jedenfalls hat dieser Tröndle einen Erpresser-Brief gekriegt.
01:12Angeblich will wer seinen Leberkäse vergiften, wenn er nicht eine Million Euro zahlt.
01:15Vielleicht hat der Erpresser an seinem Leberkäse den Magen verdorben.
01:18Und jetzt verlangt er quasi Schmerzensgeld.
01:21Ja, Ofer, wollen Sie noch eine Säcke?
01:23Ach, ich weiß nicht.
01:26Jetzt schmeckt doch wie eingeschlafen in die Füße.
01:28Und warm ist es auch noch.
01:30Das gehört so.
01:31Wenn wenigstens ein bisschen Schaum drauf wäre.
01:34Marie, jetzt holst du mein Bier, aber im Glas, nicht in Blumenkastl.
01:38Marie, versprich mir, dass ich nie wieder so einen blöden Säckewein trinken muss.
01:42Jetzt sag bloß, du magst keinen Reiswein.
01:44Ich sag's einmal so, Hopf und Malz, Gott der Hals.
01:48Gute Nacht, Marie.
01:50Gute Nacht, Kompinian.
01:59Herzlich dachte ich, machen wir alles mit.
02:02Gib doch einmal Ruh.
02:06Morgen einen anstrengenden Tag.
02:12Hau endlich ab.
02:29Guten Morgen, Herr Stocke.
02:30Traumhaft schaut's aus.
02:32Ein Kaffee, ein super Timing.
02:33Danke.
02:34Sie, ich hab für eine neue Bohne ausprobiert.
02:36Das ist eine Spezialzüchtung aus Südamerika.
02:38Solange es nix Asiatisches ist.
02:42Morgen.
02:42Wagen, stellen Sie Ihren Kaffee gleich wieder hin.
02:45Wir haben einen Toten.
02:45In der Fallentenstraße.
02:46Genau, und da fahren wir jetzt hin.
02:48Ach, und dann bringe ich mein Wagen in die Werkstatt.
02:49Was ist denn passiert?
02:51Irgendwas mit der Elektrik stimmt nicht.
02:52Nein, ich glaub, die Frau Stocke meint jetzt mehr in Wart.
02:55Achso.
02:55Ein Mann ist erschlagen worden vor dem Ref2.
02:57Oh, das ist ein Nachtclub.
02:59Das heißt Süße Träume.
03:01Fahr mal her.
03:02Nein, das ist jetzt am besten.
03:05Übrigens.
03:06Wenn Sie heute noch ein Rendezvous haben, können Sie meinen Wagen schon haben?
03:09Ich habe meine Chance, Single zu bleiben und das Sehnfache erhöhen.
03:12Sie meinen, mit einem anderen Auto würde man das nicht schlagwertig eine andere Wendung nehmen?
03:16Bei Ihnen hilft nicht mal ein Ferrari, errufe.
03:17Pass ich nicht, nein.
03:20Ja, ist recht.
03:21Und wie buchstabiert man das?
03:22Kann ich dich kurz sprechen?
03:24Ja, ist schon recht.
03:25Danke.
03:28Hast du mein Essen gestern bekommen?
03:29Nein, die habe ich die ganze Nacht zum gelben Kühlen geträumt.
03:32Das war der Landwirt in Ihnen.
03:33Nein, das war der Sarg in mir.
03:35Grüß Gott.
03:36Grüß Gott, Frau Doktor.
03:37Die Herren Kommissare, hallo.
03:39Tja, schade, dass es immer erst einen Mordfall braucht, dass man sich nicht trifft.
03:42Ist mir auch schon aufgefallen.
03:44Hoffentlich haben Sie ein Alibi.
03:46Sicher.
03:47Nur schade, dass ich immer über Leichen gehen muss, um in das Vergnügen Ihrer Gesellschaft zu kommen.
03:51Das müssen Sie mir mal vorführen.
03:53Bis jetzt kenne ich ja nur die Masche mit der Leiche.
03:56Sie ahnen gar nicht, was Sie alles verpasst haben.
03:59Dabei ist es nicht einmal in Bestform.
04:00Er hat die Hälfte seines Schames eingebüßt.
04:04Sein Auto ist kaputt.
04:06Oh, dafür sind Sie aber sehr tapfer.
04:12Morgen.
04:15Vermutlich die Tatwaffe.
04:17Champagner.
04:18Jahrgangs-Champagner.
04:20Der Tod ist vor circa vier bis sechs Stunden eingetreten.
04:25Das blaue Auge wurde ihm kurz vor dem Tod verpasst.
04:29Er war wahrscheinlich in unseriöser Gesellschaft.
04:34Vielleicht da drüben?
04:36Wie, wie, wie?
04:37Michi, da schaust du dann gleich mal nach.
04:39Das ist alles, was er bei sich hatte.
04:46Ein eleganter Herr.
04:48Ich kenn den irgendwoher.
04:51Das ist Ihr Tipp, Frau Doktor.
04:53Ja, wieso?
04:53Den kennt doch ja jeder.
04:56Schaut's nicht mich an, schaut's da rüber.
05:01Wenn ich einst im Himmel seh's,
05:04ess ich auch dort nur Tröndle-Neberkäse.
05:14Hallo, Frau Stocke.
05:17Bitte, was haben Sie sich da Ihre Zeitungen zugedeckt?
05:21Das sind die Unterlagen zum Erpressungsfall Tröndle.
05:24Also, wenn Sie mich nicht hätten,
05:25dann hätten Sie noch eine Woche drauf gewartet.
05:27Aber glücklicherweise kenne ich ja die Frau Franzelin aus dem Zweiten.
05:30Gott sei Dank, Frau Stocke.
05:32Danke.
05:32Vor fünf Tagen hat der Tröndle diesen Erpresserbrief erhalten.
05:36Entweder er zahlt eine Million,
05:37oder sein Leberkäse wird vergiftet.
05:39Der ist doch hier ungenießbar.
05:40Und, hat er bezahlt?
05:42So viel ich weiß nicht,
05:43er hat das Ganze der Polizei gemeldet
05:45und jetzt wird sein Telefon abgehört.
05:47Mord, Erpressung,
05:48alles in einer Woche in einer Firma.
05:50Das ist kein Zufall.
05:52Ich fahr da mal hin, fahren Sie mit?
05:53Nein.
05:54Ich geh zum Filmen.
06:02Hallo?
06:05Ja, bitte.
06:06Sollte schon längst am Set sein.
06:08Das darf doch nicht wahr sein, bitte.
06:10Gott sei Dank.
06:11Das Lichtdubel ist da.
06:12Wir können.
06:13Alles bei Anfangsposition, bitte.
06:16Grüß Gott.
06:17Ja, hallo.
06:18Ich bin Eiser Packel.
06:19Die Verantwortliche für den Dreh hier.
06:21Wenn Sie bitte mit mir dort hierherkommen würden.
06:24Max, bitte.
06:25Trauglicht.
06:26Mach was.
06:26Beweg dich.
06:27Hopp, hopp, hopp.
06:28Maske.
06:29Revisite.
06:30Urlaub gibt's morgen.
06:32Hopp, hopp, hopp.
06:33Dort, bitte.
06:34Das ist nicht wunderbar.
06:34Wenn Sie sich da mal kurz hinbekommen,
06:36ich habe, ich bin der, ähm...
06:39Nehmen Sie mal bitte das Gesicht ins Licht.
06:41So.
06:41So.
06:42Ja.
06:43Schöne Augen haben Sie.
06:45Ich kann nicht mal von dem Bierdürger werden.
06:46Wahnsinnig durch.
06:47Das würde ich nicht machen.
06:48Das ist mit Seife versetzt.
06:49Sachen gibt's.
06:51Ähm, sagen Sie mal, Sie wundern sich gar nicht,
06:53wo der Kollege Schüpferling ist?
06:55Ach, der war gestern bestimmt wieder auf der Rolle.
06:57Der Schüpferling.
06:58Casanova war ein Mönch gegen den.
07:00Wein, Weib und Gesang.
07:01Gesungen hat er auch?
07:02Nein, das nicht.
07:04Wein, Weib und Karten wäre richtiger.
07:06Scharfkopf.
07:06Nein, Pucker natürlich.
07:08Erst verdient ein Schweine Geld mit seinem Werbespot
07:10und dann bringt es wieder unter die Leute.
07:12Aber wenn der wüsste, dass es heute sein letzter Dreh ist.
07:14Ist das sein letzter?
07:15Hm.
07:16Der Schüpferling wollte einfach zu viel Gage.
07:18War gierig und obendrein auch noch unpünktlich.
07:20Das hat ihn den Kopf gekostet.
07:22Wenn Sie wüssten, wie recht Sie haben.
07:30Verzeihung?
07:32Ja?
07:33Scott.
07:35Herr Sommer, befinde ich in den Herrn Tröntle?
07:40So, grüß Gott.
07:41Scott.
07:43Sie sind bestimmt der Herr von Mord, der ist ja laut, richtig?
07:45Richtig.
07:46Ja, ich bin alles Tröntle.
07:47Obwohl ich seid vorwiegend.
07:49Ja, was ist das? Gibt es da was?
07:50Nein, nein.
07:51Nein, nein.
07:54Ja, Herr Tröntle, es geht um die Versuch der Erpressung.
07:59Ja, meinen Sie, der Mord an Herrn Schüpferling hat etwas damit zu tun?
08:03Möglich wär's.
08:04Glauben Sie, die haben den umgebracht, um mir zu schaden?
08:07Sagen wir mal so, dem Schüpferling hat es mehr geschadet.
08:10Ja, zuerst der Erpressung und dann der Mord.
08:13Vielleicht will Sie ja jemand fertig machen.
08:14Vielleicht die Konkurrenz?
08:16Mich?
08:17Tröntle, Leberkäse ist ohne Konkurrenz.
08:19Nicht auszudenken, wenn die Öffentlichkeit von dem Gift, den den Leberkäse erfahren hätte, nicht?
08:24Bis jetzt haben wir vier manipulierte Packungen gefunden.
08:27Alle da, wo es die Erpressung angegeben haben.
08:28Die werden jetzt gerade im Labor untersucht.
08:30Haben sich die Erpressung inzwischen nochmal gemeldet?
08:34Schauen Sie, die Firma ist jetzt seit vier Generationen in Familienbesitz.
08:39Und die Leute glauben, unser Leberkäse ist vergiftet.
08:42Ja, da kann ich dicht machen.
08:44Sie haben sich also nochmal gemeldet.
08:45Ja, gestern Abend ein Fax ohne Absender, ne?
08:50Die Polizei hat noch nicht informieren können, ne?
08:53Es war noch keine Zeit.
08:57Moment mal, nur 50.000 Euro.
08:59Sind die Erpresser aber ganz schön runtergegangen mit ihrer Forderung.
09:03Eine Million ist ja ziemlich unverschämt, wenn es nicht.
09:06Stolze Sohne.
09:07Ja, richtig, ne?
09:08Die müsste erst einmal auftreiben.
09:0950.000 dagegen hat man in dem Geschäft in der Portokasse.
09:22Wer weiß denn alles von ihrer Portokasse?
09:24Wenn sie bei jeder, der mit den Fleischlieferungen zu tun hat, ne?
09:29Das Geld habe ich dann gestern Abend am Marktplatz kurz vor Helfe in einer Mülltonne deponiert.
09:34Dann schauen wir doch gleich mal, als er abgeholt wurde.
09:42Ja, was ist denn das für ein Sausteuer hier?
09:44Entschuldige, Chef.
09:45Bin schon da.
09:46Bin schon da, Chef.
09:47Also das hätten Sie mir auch bestimmt eher sagen können.
09:50Dann hätte ich niemals so bei den armen Felix hergetogen.
09:53Kein Wort hätten Sie aus mir rausgebracht.
09:56Eben.
09:57Sind Sie mir wieder gut.
09:58Ich kann nichts dafür, dass ich nur Kommissar und kein Lichtdubel bin.
10:03Sie waren aber ein ziemlich gutes.
10:05Als Polizist bin ich auch nicht ganz schlecht.
10:07Jetzt sagen Sie mal, bei einer so schönen Frau kann ich wahrscheinlich davon ausgehen,
10:11dass der Schöpferling auch Sie angemacht hat.
10:13Aber der hat einfach alles angekommen, was nicht bei drei auf dem Baum war.
10:16Also ich glaube, ich muss dann wieder.
10:17Machen Sie es gut.
10:18Auf Wiederschauen, das war mir eine Freude.
10:20Ja, Moment, was wird jetzt aus unserem Dreh?
10:22Da bin ich, glaube ich, der Falsche.
10:24Holen Sie sich doch ein Dubel.
10:25Wiedersehen.
10:27Nein, ich habe meine Brühe mit dabei.
10:29Das kann ich jetzt nicht lesen.
10:31Gut, danke.
10:32Ciao.
10:33Das Geld ist natürlich weg.
10:34Ja, war ein Fehler von mir.
10:36Was haben Sie denn gemacht, nachdem Sie das Geld deprimiert hatten?
10:39Das Auto gestiegen und wegfahren.
10:41Nach Hause nehme ich einen.
10:43Ja, meine Frau ist noch wach gewesen, als ich vorhin gekommen bin.
10:46Alter, kommt sie.
10:48Gutzi, ich brauche unbedingt ein neues Abendglatt für die Gala von der Fleischerinnung.
10:53Oh, du hast hier Besuch.
10:56Ja, das ist der Hauptkommissar Saturi, meine Frau, die Lydia.
11:00Angenehm.
11:01Freut mich.
11:05Haben Sie denn Neuigkeiten über die Erpresser?
11:08Ja, das ist was grauenhaftes Geschenkliebes, nicht?
11:11Der Dings, der Felix Schöpferling ist tot.
11:14Was?
11:16Er ist gestern Nacht ermordet worden.
11:18Kannten Sie ihn gut?
11:20Kaum.
11:22Oh Gott, das ist ja schrecklich.
11:24Waren Sie gestern noch zu Hause, als jemand heimkommt?
11:26Das habe ich Ihnen doch schon gesagt, nicht?
11:28Wenn Sie bitte später mit dir reden könnten.
11:30Sie sehen ja, meine Frau ist extrem sensibel.
11:35Ich nehme nur, was ich will.
11:49Alles gut.
11:50Hallo.
11:51Wir haben leider noch geschlossen.
11:53Hallo.
11:55Nein, nein, Polizeiinspektrum Uhr.
11:57Ich bin rein dienstlicher.
11:59Angenehm.
12:00Ich bin die Josy.
12:01Josy Moser, mir gehört die Bar.
12:03Servus.
12:04Gibt es um den Toten, den es heute Morgen gefunden hat?
12:07Also, wissen Sie schon?
12:09Ja.
12:10Ich weiß vieles.
12:11Ja, dann hätte ich gleich eine kleine Frage.
12:15Schauen Sie mal her.
12:17War dieser Mann gestern Abend hier?
12:21Ja, der war hier.
12:24Ah ja, und von wann bis wann?
12:29Von neun bis ungefähr drei.
12:32Neun bis drei.
12:34Und war er alleine?
12:36Ja, allein.
12:40Dann, äh, glaubst du vielleicht eine Schlägerei oder sowas ähnliches, wo der Mann verwickelt war,
12:46Frau Moser?
12:47Moser, entschuldige.
12:51Josy.
12:51Sie dürfen gern Josy zu mir sagen.
12:54Und Schlägereien gibt es bei mir nicht.
12:56Möchten Sie vielleicht einen Trink?
12:59Ach so, nein.
13:00Ich bin ja im Dienst.
13:02Aber ich müsste mal...
13:04Können wir annehmen für Männer?
13:06Ja, ja.
13:07Dort hinten im Eck.
13:11Soll ich Ihnen den Weg zeigen?
13:13Nein, nein, das schaffe ich allein.
13:24Tasche hier.
13:26Das ist nur fürs Personal.
13:27Ja, Entschuldigung.
13:32Ein Volltreffer.
13:33Der Schöpferling war bis drei in der Früh im Revistux.
13:36Das sagt gar nichts.
13:37Und ob der Schöpferling deswegen was mit der Erpressung zu tun hat, wissen wir auch nicht.
13:40Na ja, ein Motiv hat er gehabt.
13:43Der Tröndi wollte nicht mehr haben als Werbeträger.
13:49Ja, Saturi?
13:50Ah, Frau Doktor.
13:52Moment, ich stelle Sie laut.
13:54Es war eine ziemlich schwere Aufgabe.
13:56Ich habe noch nie verdächtigen Leberkäs objektiviert.
14:00Ja, und haben Sie was rausgefunden?
14:02Das Ergebnis.
14:04Kein Gift.
14:05Was?
14:05Die Verpackung hatte zwar Einstichspuren, aber es wurde kein Gift injiziert.
14:10Nein, vielleicht wollten die Erpressung nur zeigen, dass Sie könnten, wenn Sie wollten.
14:13Oder Sie haben kalte Füße bekommen.
14:15Kann sein, aber jetzt sind Sie dran.
14:17Genau.
14:18Wir sehen uns spätestens bei der nächsten Leiche.
14:26Das verstehe ich nicht.
14:27Erst verlangen Sie eine Million, dann gehen Sie mit 50.000 runter.
14:30Dann stecken Sie nur eine Luft in den Leberkäs.
14:33Ich glaube, da hat jemand dringend Geld gebraucht.
14:35Dann fällt die Ehefrau schon mal aus als Erpresserin.
14:39Die Blondine im Set hat gesagt, dass der Schöpferling ein Spieler war.
14:44Vielleicht hat er Geld gebraucht.
14:45Ja, Saturi?
14:46Frau Stockl, Sie haben ein Talent.
14:48Ich weiß.
14:50Herr Saturi, Ihr Auto wäre morgen fertig.
14:52Na, dann wäre der Fall ja so gut wie gelöst.
14:54Der Defekt an Ihrem kaputten Kontrolllamperl war ein kaputtes Kontrolllamperl.
15:01Danke, Frau Stockl.
15:03Mei.
15:04Wegen einem Lamperl bringen Sie Ihr Auto in die Werkstatt.
15:07Das muss wahre Liebe sein.
15:08Genau.
15:10Jetzt habe ich es.
15:11Er hat es.
15:11Ich war doch gestern in diesem Revistux.
15:14Hörst du?
15:14Ja, genau.
15:15Und da gab es einen Nebenraum.
15:17Und wie ich zufällig in diesen Nebenraum reingeschaut habe, da ist die Josy auf einmal ganz aufgeregt
15:21gewesen.
15:21So, die Josy.
15:22Was für eine Josy?
15:23Die Josy muss er.
15:24Also, 1,75 Meter groß, schlank, blond, eine Wahnsinnsfigur.
15:30Blaue Augen, lange Beine oder ein Lächeln.
15:33Und?
15:34Was noch?
15:34Die Besitzerin von dem Schuppen.
15:36So, so.
15:37Die Josy ist also eine Nachtclubbetreiberin.
15:40Ja?
15:41Und eine Spielhölle.
15:42Ja, bitteschön, ist die Josy?
15:47Das ist nicht mehr von Bedeutung.
15:48Das ist eine Zeugin.
15:49Frau Stockler, ist wirklich nur eine Zeugin?
15:51Nur eine Zeugin?
15:52Herr Mohr, fühlen Sie die Zeugin doch noch mal ein bisschen auf dem Zahn.
15:56Ja, ist recht, Herr Sattori.
16:02Männer.
16:05Na, die Spurensicherung hat beim Schüpfel in der Wohnung zwar nicht gefunden, aber wie
16:08sag ich immer, weißt du, wie wir wohnen, dann weißt du, wie wir...
16:11Wer ist?
16:12Das habe ich noch nie gehört.
16:13Weil Sie nie die Ohren aufmachen, nie zuhören.
16:26Der Schüpfel in mir lernt und lebt.
16:30Nicht schlecht.
16:32Tja, sein größter Fan ist tot.
16:39Alles Designerklamotten, ein Riesenhaus, alles dank Tröndle-Lieberkäse.
16:46Aber alles auf Pump.
16:47Leid am Morgen, schöns.
16:58Kosmetik.
17:01Wasser.
17:03Aber nichts zu messen.
17:09Täusche, Herr.
17:10Laute Schweine rein.
17:15Schauen Sie her.
17:18Lauter Fleisch.
17:20Aber kein Lieberkäse.
17:24Sie ist nett.
17:27Jetzt, Moment mal.
17:30Das ist die Frau vom Tröndle.
17:42Das ist die Frau vom Tröndle-Lieberkäse.
18:17Florian, du kannst ja nicht einfach so auftauchen.
18:19Vor allem nicht jetzt.
18:21Nachher ziehst du mich noch in irgendwas hinein.
18:23Ich weiß nicht.
18:24Samer arbeitet beim Tröndle.
18:26Ich habe mir gedacht, jetzt wo der Schöpferling tot ist, könnte doch zwischen uns wieder
18:32alles so werden wie früher.
18:33Bitte, Florian, gib mir nur ein bisschen Zeit.
18:37Du und dein sauberer Schöpferling.
18:40Der hat dich doch bloß an der Nase rumgeführt, Lydia.
18:43Du bist doch viel zu schade für den.
18:45Was willst du denn damit sagen?
18:49Sobald du nicht da warst, hat er mit anderen Frauen rumgemacht.
18:51Du lügst.
18:53Ich kann es dir beweisen.
18:57Herr Stockel, jetzt ist schlecht.
19:00Herr Kommissar.
19:02Wie können Sie es wagen?
19:03Das ist ein Privatgrundstück.
19:04Legen Sie ihn ab.
19:06Ihr Gespräch war ganz schön aufschlussreich.
19:24Ah, da bist du.
19:25Ich habe dich schon überall gesucht.
19:28Wieso denn?
19:29Ich wollte fragen, ob du mit mir noch einen Kaffee trinken gehst.
19:32Du weißt jederzeit gerne, aber jetzt ist gerade ein bisschen ungünstig.
19:35Aber ich muss dann dringend wohin.
19:37Und dieses wohin?
19:40Heißt nicht zufällig Josi?
19:42Wie meinst du denn das?
19:43Aber ich muss tatsächlich noch in diese Bahn, in dieses Revestoxen.
19:47Ja gut, dann kann ich doch mitkommen.
19:49Nein, das ist momentan auch nicht gut, weil ich muss noch einen ganzen Haufen mitteln.
19:52Verstehst du schon?
19:55Verstehe.
19:56Ja, mir pressiert sich schon ein wenig, gell.
19:59Also, bis morgen.
20:09Und jetzt hat er Spaß, Salo.
20:15Frau Tröndle, wo waren Sie gestern Nacht wirklich?
20:17Zu Hause.
20:18Das hat Ihnen doch mein Mann bestätigt.
20:20Und von der Erpressung wissen Sie nur das, was ich Ihnen immer angesagt habe?
20:23Natürlich.
20:26Und Sie, Herr Seymour, wo waren Sie?
20:27Daheim.
20:29Ich wohne bei meiner Mutter, die kann das bezeugen.
20:32Was wissen Sie von der Erpressung?
20:34Von der Erpressung?
20:36Nichts.
20:41Ja, sag mal, kommst du doch morgens um neun zu uns aufs Präsidium.
20:44Dann reden wir noch mal, in aller Ruhe.
20:48Wiederschauen.
20:48Wiederschauen.
20:49Sie glauben doch nicht, dass ich was mit der Sache zu tun habe?
20:51Fürs Glauben werden wir nicht bezahlt.
20:53Sondern?
20:54Darf ich das mal mehr erfangen, Frau Tröndle?
20:57Wiederschauen.
21:13Wiederschauen.
21:43Untertitelung. BR 2018
21:50Schau, schau. Mein hübscher Polizeiinspektor ist wieder da.
21:56Haben Sie sich mein Angebot noch mal durch den Kopf gehen lassen?
22:00Was denn für ein Angebot?
22:01Na, den trinkt natürlich.
22:03Ach so, ja. Ich hätte gern ein Cola auf Eis.
22:10Schuss?
22:10Nein, lieber keinen Schuss. Ich bin ja eigentlich noch im Dienst. Sicher ist ja anstrengend, seine Arbeit.
22:21Man gewöhnt sich daran. Nur die Nachtarbeit nervt irgendwann.
22:28Tschin, Tschin.
22:28Ja.
22:30Servus.
23:00Sie gefallen mir.
23:05Es war.
23:06Ja. Wissen Sie warum?
23:09Sie sind der erste Mann, der mich nicht sofort anbaggert.
23:14Okay. Und ich kann mir genau denken, warum Sie noch einmal gekommen sind.
23:32Sie wollen wissen, ob der Ermorder, der gestern Abend gepokert hat, stimmt's?
23:40Genau.
23:40Und weil Sie so ein netter Kerl sind, sag ich's Ihnen unter vier Augen.
23:50Ja, so war's. Und es ist noch was passiert.
23:54Da war ein Mann, mit dem der Schöpferling Streit hatte. Er nannte ihn Samar.
24:00Der hatte mit seinem Handy Fotos vom Schöpferling gemacht.
24:03Danke. Das war's sehr lieb von dir. Tschüss.
24:30Morgen.
24:32Guten Morgen.
24:34Fahre mal, da sind wir so neu im Büro.
24:36Ja, Sie sagen, Sie wissen es,
24:37ihr gutes Abrissunternehmen.
24:40Nein, wieso?
24:41Ich muss einen Hof abreißen lassen.
24:44Das Birntl von der Außenbeleuchtung
24:46für die Tür ist kaputt.
24:47Schlacht an den Büro, ihr Hof.
24:50Kabinian!
24:51Vergiss deine Wurstsehme nicht.
24:54Morgen, Ulrich.
24:55Morgen, Marie.
24:56Sag mir, du hast ihm doch hoffentlich
24:57den vergifteten Leberkäst drauf.
25:00Nein.
25:02Brudermord ist mir was fürs alte Testament.
25:04Wie schaut es denn aus?
25:05Kommt es weiter im Leberkästfall?
25:06Auf jeden Fall mal genügend Verdächtige.
25:07Gehen wir.
25:09Wollen Sie zu Fuß gehen?
25:11Herr Hofer, die Karaschaft
25:12nicht einmal vor, bis sie zum Hof einfahrt.
25:14Ich habe sie auch nur zum Schieben dabei.
25:15Ach so.
25:16Nein, die zwei.
25:19Wenn ich sie nicht hätte,
25:24dann würde ich sie jetzt alleine schieben.
25:26Das werden wir gleich haben.
25:47Was war jetzt das?
25:51Eine Reparatur.
25:53Nicht sowas überhaupt noch gebaut heutzutage.
25:55Ich fühle es nicht.
25:57Sei lang vorbei.
26:26Morgen, Stucke.
26:31Was machst du denn da?
26:32Du hast schlechte Augen.
26:33Es geht dir gar nichts an.
26:35Was ist denn los?
26:37Rätst du nicht mehr mit mir?
26:39Du kannst dich ja mit deiner Josi unterhalten.
26:42Jetzt sag einmal,
26:43was soll denn das die ganze Zeit?
26:45Wie du dir in den Aufschnitt geschaut hast.
26:47Die Augen sind da fast rausgefallen.
26:49Da interpretierst du etwas vollkommen falsch.
26:51Das waren reine Verhörmethoden.
26:53Verhörmethoden?
26:54Dass ich nicht lache.
26:55Woher warst du nur so alles?
26:57Hast du mir nachspioniert?
26:59Ja, so kann man das schon sagen.
27:01Aber wenn wir schon beim Thema sind,
27:03dann können wir uns gleich einmal über...
27:04Ja, das können wir uns gleich einmal schenken.
27:05Ich muss nämlich ganz dringend
27:06zu unseren zwei Schiffetäten hinein.
27:09Herr Sammer, ich glaube,
27:10in keinem Platz.
27:12Was soll denn das?
27:13Ich weiß jetzt,
27:14wenn der Schüpferling
27:15gestern Abend getroffen hat
27:16einen gewissen Sammer.
27:17Da schau her.
27:18Dann sitzt ja hier der Richtige.
27:19Der ist der Sammer.
27:20Das ist der Sammer.
27:21Also.
27:23Ja, ich habe ihn getroffen,
27:25aber ich habe dem Schüpferling nichts getan.
27:27Ich bin um eins gleich wieder raus aus der Bar.
27:30Tja, das kann schon sein,
27:31das heißt ja nichts.
27:32Können wir draußen aufgelaut haben.
27:34Was haben Sie da dort überhaupt zum Suchen gehabt?
27:37Das verstehen Sie nicht.
27:41Ich war wegen der Lydia dort.
27:44Ich habe mir gedacht,
27:47wenn ich ihr beweisen kann,
27:48dass er spielt
27:49und mit anderen Frauen rummacht...
27:51Dann kommen Sie vielleicht zu Ihnen zurück.
27:53Oder haben Sie ihn vielleicht
27:55gleich ganz aus dem Weg geräumt?
27:56Nein!
27:57Der war stocksauer,
27:59weil er gerade 50.000 verloren hat.
28:01Der wollte mir mein Handy abnehmen.
28:03Da kann man Fotos mitmachen,
28:05verstehen Sie?
28:06Und dann habe ich zugeschlagen.
28:09Aber dann bin ich gleich nach Hause gegangen.
28:11Meine Mutter kann das bezeugen.
28:13Ja, sicher.
28:15Ja, sag mal, wir werden es überprüfen,
28:16solange bleiben Sie hier im Moorfernsehen ab.
28:19Kommen Sie bitte mit.
28:27Ja, interessant ist das schon.
28:2850.000.
28:30Ob das die aus dem Müllcontainer waren?
28:33Warum macht sich der Schöpferling
28:34erst die Arbeit mit diesen Buchstaben
28:35und dann schreibt ein einfaches Fax?
28:37Na ja.
28:40Vielleicht gibt es ja zwei Erpresser.
28:43Noch mal ein Hörter.
28:49Meine Herren,
28:50ich freue mich,
28:51wenn der Fall Tröndle Fortschritte macht.
28:53Aber Sie können doch nicht einfach
28:54den Herrn Sommer verhaften.
28:56So,
28:56der Mann hat ein Motiv.
28:58Und der, wenn der fragliche Nacht und Tat hat.
29:00Der Mann hat ein Alibi, meine Herren.
29:02Von seiner Mutter.
29:03Wie können Sie das Alibi einer Mutter
29:05für Ihren Sohn infrage stellen?
29:09Außerdem kenne ich die Mutter von Herrn Sommer.
29:11Also, die würde nie im Leben lügen.
29:14Und woher wissen Sie das so genau?
29:15Es handelt sich um eine ehemalige
29:18Geschichtslehrerin.
29:19Ach so.
29:20Na dann.
29:21Also, ich möchte,
29:21dass Sie bei dieser dünnen Beweislage
29:23auf alle Fälle die Ermittlungen fortsetzen.
29:26Herr Hofer,
29:27Herr Sartori,
29:27ich hab's.
29:28Ja, das Talent,
29:29im unpassendsten Moment hereinzuschneiden.
29:32Ich weiß jetzt,
29:33aus welchen Zeitschriften
29:34der Erpresser
29:35die Briefe zusammengeschnitten hat.
29:36Aha.
29:37Besser gesagt,
29:38die Erpresserin.
29:39Es handelt sich hierbei um
29:40drei Frauenzeitschriften.
29:43Bitte schön,
29:43den Titel.
29:46Bravo, Frau Stockel.
29:47Das Ängtumkreis der Verdächtigung
29:49ist entscheidend ein.
29:50Eben.
29:51Sage doch.
29:51Es handelt sich hierbei um eine Frau.
29:54Vielen Dank, Frau Stockel.
29:55Wir werden Ihre Erkenntnisse
29:56selbstverständlich
29:57in unsere Ermittlungen einfließen lassen.
29:59Also, sagen Sie mal,
29:59Wer ermittelt hier eigentlich?
30:03Ja, genau.
30:05Wer?
30:06Ha!
30:30Ja, die Erpresserin,
30:31legt es kurz.
30:32Haben Sie wirklich nichts anderes zu tun,
30:33als mehr hinterherzuschleichen?
30:34Wir wollten eigentlich
30:35mit Ihrem Mann sprechen.
30:37Der ist weg, vor fünf Minuten.
30:39Wenn Sie sich beeilen,
30:40dann könnten Sie ihn noch einholen.
30:41Was haben Sie denn da in Ihrer Hand?
30:43Die ist...
30:44ist nur alte Zeitschrift.
30:46Darf ich mal?
30:48Danke.
30:49Bitte.
30:51Das ist ja her.
30:53Frauenzeitschrift.
30:55Wo haben Sie denn die her?
30:56Die habe ich gerade eben
30:57in seinem Schreibtisch gefunden.
30:59Aha.
30:59Ihr Mann licht Frauenzeitschriften.
31:01Oder könnte ich doch Ihnen?
31:04Was weiß ich.
31:05Sieht so aus.
31:06Mir gehört es nicht.
31:07Für mich sieht es so aus,
31:08als wäre das die Zeitschrift.
31:10Als der, der ein Pressebrief
31:11gefertigt wurde.
31:12Aber das kann nicht sein.
31:15Man wird sich doch nicht
31:16selbst abpreisen.
31:17Frau Zwangle.
31:19Warum durchwöhnen Sie die Sachen
31:20hier, was man ist?
31:22Sie haben doch einen Verdacht.
31:25Oder wollten Sie
31:26das unterschieben?
31:29Niemals.
31:30Wo denken Sie denn hin?
31:33Ich glaube,
31:34der Arlöse hat mitgekriegt,
31:35dass er gespürt hat.
31:36Eins?
31:40Ich wollte nachschauen,
31:41ob er einen Detektiv
31:41beauftragt hat oder so.
31:42Deswegen habe ich den
31:43Schreibtisch durchsucht.
31:44Er hat mich so beobachtet
31:45gefühlt in der letzten Zeit.
31:48Und vorgestern Nacht,
31:49als er so lange wegblieb,
31:50da hatte er ein ganz
31:51schlechtes Gefühl.
31:53Ich konnte ja nicht wissen,
31:54dass er nochmal ein Fax
31:55von dem Erpresser bekommen hat
31:56und deswegen weg.
31:59Obwohl,
32:00wenn er sich selbst erpresst,
32:02dann...
32:03Hm.
32:04Wenn ihr Mann der Erpresser ist,
32:05was hat er dann
32:06vorgestern Nacht
32:07wirklich gemacht?
32:08Gell?
32:10Nein.
32:12Nein.
32:13Das treut ihm alles
32:14nicht zu.
32:15Nie im Leben.
32:17Wann haben Sie
32:18den Schöpferling
32:19das letzte Mal gesehen?
32:21Vorgestern Nachmittag.
32:23Bei ihm in der Wohnung.
32:25Vorgestern Nachmittag?
32:26So früh
32:27hat er da
32:27Feierabend gehabt?
32:28Ja.
32:30Wussten Sie,
32:31dass Ihr Mann
32:31den Herrn Schöpferling
32:32nicht mehr
32:33in seinem Werbespot
32:34sein wollte?
32:35Ja.
32:36Ich hab versucht,
32:37ihn zu überreden,
32:38aber...
32:38Ihr Mann ist in der Nacht
32:39wieder nach Hause gekommen.
32:40Um wie viel Uhr war das genau?
32:42Keine Ahnung.
32:43Er hat bereits geschlafen.
32:44Er hatte Besuch
32:45von einer Freundin.
32:47Bin dann so gegen
32:48eins ins Bett.
32:50Wo ist denn Ihr Mann jetzt?
32:53Der schaut sich
32:54den neuen Leberkäsmann an.
32:56Ja, ich würd sagen,
32:57dann besuchen wir ihn
32:57noch gleich mal.
32:58Und Sie, Frau Trönte,
32:59kommen mit.
33:00Frau Trönte,
33:00Sie halten sich bitte
33:01zu unserer Verfügung.
33:03Danke.
33:08Wiederschauen.
33:08Wiederschauen.
33:10Wiederschauen.
33:20Wir hätten die verhaften sollen.
33:21Hätte doch alles
33:22abgestritten.
33:24Das tun sie doch immer.
33:28Solange die Verdächtigen
33:29sich sicher fühlen,
33:30haben wir eine ziemlich
33:30gute Chance,
33:31dass einer von ihnen
33:31Fehler macht.
33:33Ihr wartet in Gottes Ohr.
33:35Ich ruf ihn an.
33:36Haben Sie eine Nummer dabei?
33:38Moment.
33:51Ja, Sie.
33:52Was ist denn, Herr Trönte?
33:53Also, jetzt habe ich aber
33:54gar keine Zeit,
33:55mit Ihnen zu reden.
33:56Wir machen gerade das Kasten
33:57für meinen neuen
33:58Leberkäsmann.
33:59Und wir müssen über
34:00Ihren alten Leberkäsmann reden.
34:02Wieso gibt's was Neues?
34:04Allerdings, Herr Trönte,
34:06wir müssen Sie bitten,
34:06mit uns aufs Kommissar herzukommen.
34:08Denk ja nicht dran.
34:10Was glauben Sie denn,
34:10wen es vor sich haben?
34:11Wir können auch anders.
34:14Bitte, sind Sie doch schon nicht.
34:16Bitte.
34:17Na ja, gut, ich komme.
34:19Also, gib doch.
34:23So krieg ich den Film
34:24ja nie fertig.
34:27Sie haben das Geld
34:28also um elf
34:29in dieser Mülltonne deponiert.
34:30Wann waren Sie dann zu Hause?
34:33Ja, es war höchstens zwei,
34:35fragens meine Frau.
34:36Die können sich leider
34:37nicht dran erinnern.
34:38Ja, da hat's wieder
34:39nicht auf du geschaut, ne?
34:42Herr Trönte,
34:43wenn Sie um elf Uhr
34:44das Geld deponiert haben,
34:46dann haben Sie drei Stunden
34:47gebraucht, um vom Marktplatz
34:48nach Haus zu fahren.
34:49Das sind acht Kilometer.
34:50Ja, mei.
34:52Ich bin da in der Gegend rumgefahren,
34:53ne?
34:53Die war ziemlich durcheinander.
34:54Das können Sie ja näher vorstellen, ne?
34:56Ja, sicher.
34:58Diese Gegend heißt
34:59die zufällig René F. Du.
35:00Sie, was wollen Sie damit andeuten?
35:02Herr Tröntele,
35:04Sie sind doch ein intelligenter Mensch.
35:06Ihre Frau hat sich mit dem Schöpferling betrogen,
35:07und wir glauben,
35:08dass Sie das wussten.
35:09Ach, geh.
35:10Das war sie da schon seit drei Monaten, ne?
35:12Ach so.
35:13Ich kenn doch meine Lüte, ja.
35:14Das wär vorbeigegangen, ne?
35:15Den Dings, den Sammer,
35:17Den hat sie sich auch wieder
35:18aus dem Kopf geschlagen.
35:18Mir ist doch lieber,
35:20sie wird die Männer von selber leid, ne?
35:23Und eine Scheidung kostet nur Nerven,
35:25nicht?
35:25Und einen Haufen Geld,
35:26und für Sie wäre dabei ohnehin
35:28kein Pfefferling mehr rausgekommen, ne?
35:31Können Sie mir sagen,
35:32wie eine zerschnittene Frauenzeitschrift,
35:33die in Ihren Schreibtisch kommt?
35:35Ja, das kann nicht sein,
35:36nicht, weil Sie an Schund lese nicht.
35:38Sie waren aber selber dabei,
35:39als Ihre Frau die Zeitschrift gefunden hat.
35:42Ja, das kann ich mir jetzt nicht erklären,
35:44nicht?
35:45Also, die muss mir jemand untergeschoben haben.
35:47Ja, und wieso sollte man ja selber pressen?
35:49Das macht überhaupt keinen Sinn, nicht?
35:51Also, meine Herren,
35:52das müssen Sie mir schon glauben.
35:54Ich bin ja selber ein Opfer, ne?
35:55und kein Täter.
35:57Wer außer Ihnen
35:57hatte noch Zugang zu Ihrem Büro?
35:59Also, als ich zum Drehort gegangen bin,
36:02habe ich das Büro abgeschlossen, nicht?
36:03Und außer mir hat
36:05nur noch meine Frau
36:06einen zweiten Schlüssel, nicht?
36:08Also, die Lydia.
36:10Herr Kollege,
36:11Sie bleiben hier.
36:12Was?
36:13Guten Abend.
36:17Also, mir reicht's jetzt.
36:18Wir holen uns jetzt die Trönder
36:19und wir hören die beiden zusammen.
36:20So, so.
36:21Und dann?
36:22Ich hoffe, jetzt überlegen Sie es doch mal selber.
36:24Wer außer dem Trönder
36:25leitet Zugang zu seinem Büro?
36:26Frau Tröndle.
36:27Wer hat ein Verhältnis mit dem Schöpferling?
36:28Auch Frau Tröndle.
36:29Wer geht bei einer Scheidung leer aus?
36:30Schon wieder, Frau Tröndle.
36:31Leer liest solche Frauenseitschriften?
36:32250.000 Leserinnen, circa.
36:34Und Frau Tröndle?
36:35Genau.
36:35Also.
36:37Und wenn Sie alles leugnet?
36:38Ich habe da meine Methoden.
36:39Und ich habe eine Idee.
36:41Auf geht's.
36:43Meine Herren, wo Ihnen das wächst?
36:44Wir hören Sie, Frau Tröndle.
36:46So.
36:47Bitte.
36:48Viel Spaß.
36:55Ach, du bist das, Manni.
36:57Ich habe schon gedacht, der Hofer ist.
36:59Du, das war ein super Tipp von dir
37:01mit den Frauenzeitschriften.
37:03Meinst du?
37:04Na, wirklich.
37:06Das war der entscheidende Hinweis.
37:08Die Cops sind jetzt schon auf dem Weg
37:10zu Frau Tröndle.
37:11Tja, irgendjemand muss sich ja um den Fall kümmern,
37:13jetzt, wo du so beschäftigt bist.
37:15Da geht's her, oder mir auch?
37:17Von hören kann nicht die Rede sein.
37:18Mir reicht das, was ich gesehen habe.
37:21Magst du noch was sehen?
37:25Schau, ich habe genau.
37:29Hobby Williams.
37:31Michi.
37:32Danke, dass du da dran gedacht hast.
37:34Das finde ich super.
37:36Und den kannst du den ganzen Abend lang anschmachen.
37:40Ich bin sicher nicht eifersüchtig.
38:10Ich bin sicher nicht.
38:19Was ist das, Frau Trendling?
38:21Meine Freunde und Helfer.
38:22Können es nicht klingen?
38:23Wir alle anderen auch.
38:25Frau Trendling, lass es dringen.
38:26Es geht in den Mann.
38:27Er steht unter dringendem Tatverdacht,
38:29den Herrn Schöpferling ermordet zu haben.
38:31Aus Eifersucht.
38:32Wir müssen leider festnehmen.
38:34Ist er zu Hause.
38:35Simon,
38:37er hat wirklich den Felix umbracht?
38:39Schaut ganz so aus.
38:42Oh Gott.
38:43Ich habe es geahnt.
38:44Und ich bin schuld.
38:46Sie können ja am allerwenigsten dafür.
38:49Dann muss ich den Tatsachen wohl ins Auge blicken.
38:52Mein Mann ist ein Mörder.
39:06Kann ich hier denn noch irgendwie behilflich sein?
39:09Frau Trendling.
39:14Hat sich Ihr Mann schon mal geschlagen?
39:15Ich meine, mit der Faust.
39:17Wissen Sie, jeder Mord hat eine bestimmte Handschrift.
39:21Sie meinen doch nicht etwa das blaue Auge,
39:23das der Felix gehabt hat.
39:24Das war also mein Mann.
39:27Ich hätte es mal denken können.
39:28Ich meine,
39:30das passt zu ihm.
39:32Ja?
39:32Auch mich hat er manchmal geschlagen.
39:34Danke, Frau Trendling.
39:35Sie wissen gar nicht,
39:36wie sehr es uns damit geholfen hat.
39:37Ich glaube,
39:38das war dem Felix schuldig.
39:40Das kann man so sagen.
39:42Und jetzt ziehen Sie sich was an
39:43und packen ein paar Sachen zusammen.
39:45Das sind vorläufig festgenommen.
39:47Was?
39:47Sind Sie verrückt worden?
39:49Sie haben doch gesagt,
39:49mein Mann ist der Mörder.
39:50Frau Trendling.
39:51Sie haben doch behauptet,
39:52dass Sie den Schöpferling
39:53am Nachmittag
39:54das letzte Mal gesehen haben.
39:56Ja.
39:56Da Sie aber von seinem blauen Auge wissen,
39:58müssten Sie nach dem Verlassen
40:00der Bahn noch einmal gesehen haben.
40:01Und deshalb nur der Mörder.
40:02Nämlich Sie, Frau Trendling.
40:04Wie kommt es auf so einen Blödsinn?
40:06Ganz einfach, schauen Sie.
40:08Der erste Erpresserbrief
40:10wurde mit Buchstaben
40:11aus solchen Zeitschriften geschrieben.
40:13Frau Trendling, geben Sie es doch zu.
40:15Sie und der Schöpferling
40:16haben den Brief geschrieben.
40:17Sie wollten mit ihm und dem Geld
40:18zusammen ein neues Leben anfangen.
40:20Nur blöd,
40:21dass Ihr Mann nicht gleich zahlen hat wollen?
40:22Sondern erst einmal
40:23die Polizei eingeschritten hat.
40:24Als wir Sie im Büro
40:25Ihres Mannes erwischt haben,
40:26da haben Sie diese
40:26zerschnittene Zeitung
40:27nicht gefunden,
40:28sondern gerade dort hingelegt,
40:29um von sich abzulenken.
40:30Selbst wenn,
40:31das macht mir nur lang nicht
40:32zur Mörderin.
40:32Aber der zweite Erpresserbrief,
40:34der war doch gar nicht von mir.
40:36Das stimmt.
40:36Der stammt nämlich
40:37aus dem Faxgerät
40:38von Herrn Schöpferling.
40:39Der brauchte dringend Geld,
40:40hat sich Ihre Methode
40:41zunutze gemacht
40:42und sich die 50.000
40:43aus diesem Abfalleimer geholt.
40:44Und da haben Sie ihm aufgelauert
40:46und haben ihn erschlagen.
40:47Ich habe gespürt,
40:48dass der Felix
40:48mich hintergehen wollte.
40:50Diese miese Ratte.
40:52Ich habe ihn dann
40:53zur Rede gestellt
40:53vor der Bar.
40:55Aber das Geld
40:56war verspielt
40:57und er?
40:57Er hat mich nur beschimpft.
40:59Zum Teufel sollte
40:59mich schärren,
41:00hat er gesagt.
41:01Da bin ich ausgerastet.
41:05Ich wollte es nicht.
41:08Aber wenn ich ehrlich bin,
41:10richtig leid
41:11tut es mir nicht.
41:21Was ist los, Ulrich?
41:23Ist dir der Leberkäsefall
41:24auf den Wagen geschlagen?
41:25Nur wegen der Reparaturrechnung
41:26und wegen meinem Auto.
41:28306 Euro wollen die von mir.
41:29Ja.
41:30Das ist aber
41:31ein teures Kontrolllamperl.
41:32Das Lamperl war billig,
41:3350 Cent,
41:34aber der Rest.
41:35Ausbau der Armaturen,
41:36Neujustierung des Tachos,
41:37Überprüfung der Sicherung
41:38und, und, und.
41:39Mei.
41:40Na komm rauf.
41:41Auf den Schreck
41:42bist du eingeladen zum Essen.
41:44Was gibt's denn?
41:45Einen echten
41:45bayerischen Leberkäse.
41:47Die Lust auf Leberkäse
41:48ist ihm ehrlich gesagt
41:49vergangen nach dem Fall.
41:50Die hat aber meine Schwester
41:51höchstselbst zubereitet.
41:52Nach der bayerischen
41:54Leberkäseverordnung.
41:55Na dann.
41:57Du hast aber gerade
41:58noch Kurven gekriegt.
41:59Nein, den hättest du.
42:01Den hättest du.
42:01Nein, du hättest du.
42:02Du hättest.
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