- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Non, rien de rien, non, je ne regrette rien, ni le bien pour ma fait, ni le mal, tout ça
00:12m'est bien égale.
00:15Marie, muss das sein, da laufen sogar die Enden davon.
00:17Also wenn ich französische Chansons live hören will, dann fahre ich nach Frankreich.
00:21Es sei denn, Frankreich kommt zu uns.
00:23Hast du das vergessen?
00:24Da sind drei Tage Besuchkrieg aus unserer französischen Partnerstadt.
00:27Wenn ich ehrlich bin, ja, wer kommt denn?
00:30Michel aus Südfrankreich.
00:33Michel?
00:34Geschrieben hat es mir.
00:35Cher Madame Aufer, ich freue mich sehr auf Ihre Familie und das schöne Bayern.
00:40Dann müssen wir ihr aber auch was bieten, vom schönen Bayern.
00:42Tja, hast du an dich gedacht, Bruder, hört's?
00:44Logisch.
00:45Guten Abend.
00:46Guten Abend.
00:47Marie, hast du vielleicht eine Milch für mich?
00:48Ah, bonsoir, Ulrich.
00:50Mais bien sûr, willst du bleiben zum Diner?
00:52Oui, merci, chérie.
00:55Entdecken die Hofers jetzt das Savoir-Vivre, oder was?
00:58So kann man es auch nennen.
00:59Ich krieg doch Besuch aus unserer französischen Partnerstadt.
01:03Michel.
01:04Michel.
01:05Falls ich euch mit einem anständigen Weinhaus helfen kann.
01:08Danke.
01:09Ich glaub nicht, dass wir den brauchen.
01:10Die Dame ist an bayerischer Lebensart interessiert.
01:13Begrüßen Sie es dann auch in Ihrer bayerischen Lederhose.
01:16Parlez-vous français.
01:17Geschnittene Nudeln im Kaffee.
01:19Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
01:27Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
01:30Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
01:33Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
01:35Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
01:36Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
01:37Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
01:39Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
01:44Die Dame ist ein bayerischer Lederhose.
02:11Ich war verstanden.
02:12Guten Morgen.
02:13Guten Morgen.
02:16Mein Gott, da haben Sie mich jetzt erschreckt.
02:19Herr Stockl, haben Sie eine Nachtschicht eingelegt?
02:21Nein, ich habe nur im Internet ein bisschen recherchiert
02:24über die Kriminalfälle der letzten 100 Jahre.
02:27Ach so.
02:29Woher der plötzliche Arbeitseifer, Frau Stockl?
02:32Kriminalfälle der letzten 100 Jahre?
02:35Sie sucht ihn.
02:36Partnersuche online.
02:38Mei, da bin ich so reingerutscht.
02:41Da sind Sie so reingerutscht.
02:42Herr Hofer, das verstehen Sie nicht.
02:45Ich habe noch nie einen Mann kennengelernt,
02:47der seine Gefühle so in Worte kleiden kann wie der.
02:49Wie wer?
02:51Frau Stockl, jetzt wäre ich aber neugierig.
02:53Maik aus Australien.
02:55Maik aus Australien, das ist ja lieb.
02:58Aber die Gefühle kleiden Sie in Zukunft wieder zu Hause ein,
03:00gell, Frau Stockl?
03:01Ach, und Frau Stockl, einen Tipp habe ich auch noch.
03:03Vielleicht suchen Sie sich ja einen Europäer,
03:05dann ist das mit der Zeitumstellung nicht so ein Problem.
03:07Moment einmal, da gibt es noch eine Vermisstenanzeige.
03:09Eine Frau Zirngiebel vermisst den Ehemann.
03:11Der Zirngiebel, der Amtsrichter.
03:14Kripo Rosenheim, Apparat Stockl, grüß Gott.
03:17Ja.
03:19Ja, danke.
03:22Es gab er der Laich bei Bad Endorf.
03:46Das ist ja hier der Amtsrichter Zirngiebel.
03:48Das riecht ein ziemlich scharfer Hund.
03:52Wundert mich, dass da nicht schon längst jemanden umgelegt hat.
03:55Michi wird entfunden.
03:56Ein Arbeiter vom Kieswerk.
03:58Schädelfraktur mit subturalem Hämatom.
04:01Hat der Doktor gesagt.
04:02Wann ist das passiert?
04:03Alt.
04:0621.35 Uhr.
04:07Das hat wahrscheinlich auch der Doktor gesagt.
04:09Nein, die Uhr vom Zirngiebel.
04:10Zirngiebel.
04:12Was?
04:12Zirngiebel.
04:13Ja, genau.
04:14Die hat es bei seinem Sturz also gewissermaßen zerteppert.
04:19Ist das die Tatwaffe?
04:20Ja, ist gut.
04:23Schaut mal her.
04:25Das sind noch Reifenspuren von dem zweiten Wagen.
04:28Aber ohne Reifenprofil.
04:30Logisch.
04:31Hier hat es ja gestern ganz kräftig gehagelt.
04:33Und wer sagt jetzt das?
04:34Das sagt mein Kollege.
04:35Der Schorsch.
04:36Der wohnt da in der Nähe.
04:37Sagt der Schorsch auch, wann das war?
04:39Ja.
04:40So gegen 21.35 Uhr.
04:42Ganz dicke, feste Brocken.
04:44Also das Täterfahrzeug müsste eigentlich einen Hagelschaden haben.
04:49Gute Arbeit, Herr Maher.
04:51Das Problem ist noch,
04:52dass im Moment wahrscheinlich ziemlich viele Autos mit Hagelschaden rumfahren.
04:55Und die Frage ist, was hat der Zirngiebel hier gemacht,
04:57um die Zeit bei dem Wetter?
04:59Die Gute Brocken?
05:01Vielleicht ist die Witwer schon vernehmungsfähig.
05:09Gestern.
05:11Gestern Abend, da,
05:13so kurz vor neun,
05:14da ist mein Mann aus Maus gestürmt und...
05:16Haben Sie eine Ahnung, warum er das Haus so schnell verlassen hat?
05:20Die Frage, ob Ihr Mann Feinde hat,
05:21hat er übersicher geworden.
05:22Ja, seine Urteile waren nicht unumstritten.
05:24Hat ihn jemand bedroht?
05:28Es gab schon manchmal anonyme Drohanrufe von Leuten,
05:32die sich ungerecht verurteilt fühlten.
05:41Da fällt mir was ein.
05:45Als vor drei Tagen da,
05:47da hat ein Mann angerufen,
05:48ohne seinen Namen zu nennen.
05:50Er hat gesagt, er habe Beweise
05:52für die Ermordung von König Ludwig.
05:56Er wollte die Übergabe der Beweise regeln
05:58und sich dann noch mal melden.
06:01Vielleicht ist mein Mann deswegen hier.
06:03Wie kommt jemand auf die Idee,
06:06Ihren Mann wegen so einer Sache anzurufen?
06:08Mein Mann war...
06:10auch Vorsitzender im König-Ludwig-Traditions-Verein.
06:31Dass er unbedingt wissen hat wollen,
06:33wie unser König Ludwig gestorben ist,
06:35vielleicht ist das dem Zirngiebel so ein Verhängnis worden.
06:37Fangen Sie jetzt auch schon an
06:38mit den Verschwörungstheorien?
06:40Auf jeden Fall müssen wir rausfinden,
06:41wer den Zirngiebel wegen dieser angeblichen Weise angerufen hat.
06:45So hat der Mann mal im Amtsgericht anrufen,
06:47vielleicht kann er was rausfinden über den Zirngiebel.
06:48Diese Idee, ruf ich gleich mal den Mann an.
06:53Der Zirngiebel, den finde ich Ludwig.
06:58Ist gut?
07:01Kriminalpolizei, mein Name ist Okuris,
07:02mein Kollege Hofer.
07:03Ah, Bene, wir haben telefoniert.
07:06Sie wollten zu Herrn Beringer, richtig?
07:08Genau.
07:08Den finden Sie im Vereinszimmer, einfach durch die Tür.
07:11Danke.
07:12Okay, wenn mich so ein bisschen vorsichtiger geht.
07:14Oh, sehr, sehr.
07:17Der Zirngiebel witterte überall das Böse.
07:20Der hat sogar geglaubt, dass der König Ludwig ermordet worden ist.
07:23Und seit er den Vereinsvorsitz von mir übernommen hat,
07:26ist der Verein heillos zerstritten.
07:28Na, es gibt ja mehrere Theorien,
07:30wie unser König Ludwig zu Tode gekommen ist, gell?
07:33Schmarrn.
07:33Also?
07:34Der König Ludwig ist ertrunken.
07:36Das war ein tragischer Umfang, sonst gar nichts.
07:38Herr Beringer, ich habe den Eindruck,
07:39Sie waren auf den Herrn Zirngiebel nicht so besonders gut zu sprechen.
07:42Ich habe die Mehrheitsentscheidung der Mitglieder zu akzeptieren.
07:46Das ist doch mal so eine Demokratie.
07:48Stellst das bitte wieder hin.
07:50Was ist denn das?
07:51Das ist eins der Privatsiegel von König Ludwig.
07:54Schaut eher aus wie eine Puderdose.
07:57Sagen Sie, der schwarze Mercedes da draußen mit dem Hagelschaden,
08:00ist das zufällig Ihrer?
08:02Ja, wieso?
08:02Wo waren Sie gestern Abend zwischen neun und zehn?
08:06Auf dem Nachhauseweg.
08:07Ich war am Nachmittag am Simpssee wandern.
08:10Wieso wollen Sie das wissen?
08:11In der Schießgrube, wo wir den Herrn Zirngiebel gefunden haben.
08:14Da hat es auch ziemlich heftig gehagelt.
08:16Ui.
08:18Ich werde wohl kaum der Einzige sein,
08:19der mit einem kaputten Autowann anfährt, oder?
08:22Das kann nicht.
08:23Aber vielleicht hätten Sie trotzdem für uns
08:24eine Liste der Vereinsmitglieder.
08:26Ja, da wenden Sie sich da vertrauensvoll
08:28an unseren Vereinspressesprecher.
08:35Und den Herrn Wagner.
08:37Schreiben wir Ihnen die Adresse auf.
08:39Er wohnt in der Rosenstraße.
08:44Bitte.
08:44Danke.
08:48Das ist doch die Frau Zirngiebel zusammen mit dem Wirt, oder?
08:52Ja, mit dem Herrn Mönucci.
08:55Haben die Zirngiebels eine gute Ehe geführt?
08:59Frau Zirngiebel ist eine sehr aufgeschlossene,
09:02wie man so gern sagt, liebenslustige Person.
09:04Da dürft ihr mit ihrem Mann nicht allzu viel Spaß gehabt haben, oder?
09:07Über die Details der Zirngiebelsche Ehe
09:10bin ich leider nicht im Einzelnen informiert.
09:13Schade.
09:14Ich glaube, das war es dann erst mal.
09:16Wiederschauen.
09:20Danke.
09:21So, wir haben es.
09:33Und kommen Sie voran mit Ihren Ermittlungen?
09:35Was für Ermittlungen?
09:37Na, wegen der Zirngiebel.
09:38So, so.
09:39Haben Sie gelauscht, hm?
09:41Espresso oder Cappuccino?
09:43Für mich ein Espresso, bitte.
09:45Tue Espresso, per favore.
09:49Sattig.
09:51Na ja, wissen Sie, der Zirngiebel,
09:53der hat geglaubt, dass ich als Italiener
09:56ihr nichts zu suchen habe im Verlangen.
09:59Aber Gott sei Dank, gibt es Leute, die das anders sehen.
10:02Frau Zirngiebel zum Beispiel.
10:04Was wollen Sie denn damit sagen?
10:06Na ja, auf dem Foto von der letzten Vereinsfeier.
10:08Na, na, na.
10:08Wir, wir sind nur Freunde.
10:10Wir verstehen uns gut.
10:11Mehr nicht.
10:13Danke.
10:14Haben Sie in letzter Zeit
10:16irgendwas Besonderes bemerkt zu überein?
10:18Wissen Sie, ich rede nicht so gern über die anderen Leute.
10:21Aber.
10:22Aber?
10:24Letzte Woche, als der Mehringer hier war,
10:27da gab es einen ziemlichen Streit mit dem Zirngiebel.
10:30Worum ging es da?
10:31Ah, tut mir leid.
10:32So genau habe ich das nicht mitbekommen.
10:33Ist ja immer wieder schwer durch die geschlossene Tür, gell.
10:35Aber vielleicht haben Sie doch das eine oder andere laute Wort mitbekommen.
10:40Spielbank zum Beispiel.
10:42Wenn Sie sowieso schon wissen,
10:44ist eigentlich auch ein offenes Geheimnis.
10:46Spricht nur keiner darüber.
10:48Auf jeden Fall ging es bei dem Streit um Geld.
10:51Apropos Geld.
10:53Was kriegst du denn für einen Espresso?
10:54Ma dai, das geht auf König Luigi.
10:57Na, na, das sagen wir schon selbst.
10:59Du, äh, guatre bendi.
11:01Vier zwanzig.
11:02Stimmt's.
11:03Grazie.
11:04Danke.
11:05Eins noch.
11:06Wo waren Sie gestern Abend zwischen neun und zehn?
11:09Gestern.
11:10Zu Hause, allein.
11:11Dienstag ist Ruhetag.
11:12Was fahren Sie eigentlich für einen Wagen?
11:14Ich, ich habe gar kein Auto.
11:17Nicht einmal einen Führerschein.
11:19Fußgänger, hm?
11:20Exato.
11:21Il passante.
11:22Ciao.
11:24Servus.
11:25Ferti.
11:29Die ist ein Farnutschi.
11:31Nein, Farnutschi heißt er.
11:32Und die Zirngiebel.
11:33Vielleicht haben die was miteinander.
11:35Vielleicht haben sie den Zirngiebel ja gemeinsam ermordet.
11:37Ich sage es immer, das ist wie im Tierreich.
11:39Wenn Frauen oder Männer überdrüste werden, wird es gefährlich.
11:43Schwarze Witwe, hm?
11:44Ja, genau.
11:45Unser König Ludwig hat schon gewusst, warum er nicht gehandelt hat.
11:47Naja, das hatte ja wohl andere Gründe, oder?
11:49Ob Sie so das richtige Verständnis für unsere lokalen Besonderheiten haben?
11:54Auf jeden Fall sollten wir uns diesen Mehringer mal genauer anschauen.
11:57Wollen Sie nicht mal wieder bei einem Bankspätsel reinschauen?
11:59Ja, warum nicht?
12:00Was würden Sie noch ohne mich machen?
12:02Da wird man so einiges einfallen.
12:04Als erstes würde ich mal den Schreibtisch zum Stellen.
12:08Dann vielleicht die Wände neu streichen.
12:09Die Espresso-Maschine, die wir noch in den Ehrenplatz kriegen.
12:12Ja, vielleicht ein paar schöne Bilder auffängen von München oder so.
12:15Wir werden ab und zu gefeuchtet, oder mit Luftlampe verdockt.
12:54Moment, ich hab's gleich, Ihr Mitgliederlisten.
12:57Ja, ja, lassen Sie sich ruhig Zeit, Herr Wagner.
12:58Nehmen wir sonst nichts vor.
13:01Was machen Sie eigentlich sonst so, außer Vereins, Presse, Wald?
13:05Sie meinen, hauptberuflich?
13:07Ja.
13:08Hauptberuflich arbeite ich beim Rosenheimer Anzeigenplatz.
13:11Schau her.
13:12Sie sind aus Mittelfranken, gell?
13:14Aus Ansbach, hört man das?
13:15Uff, nicht wirklich.
13:17Da ist sie einer.
13:21Ihr Teewasser gekocht.
13:24Für einen grünen Tee sollte das Wasser mindestens 500 abkühlen.
13:28Idealtemperatur 60 bis 80 Grad.
13:31Wegen der Bitterstoffe, gell?
13:32Wegen der Bitterstoffe, genau.
13:34Da, Ihr Listen.
13:36Danke.
13:36Danke.
13:37Der Zirngiebel, was war das für Ihnen?
13:40Sturkopf, aber irgendwie bewundernswert,
13:42wie der seinen Stiefel durchgezogen hat, ohne Rücksicht auf Verluste.
13:45Haben Sie eine Idee, wer ihn umgebracht haben könnte?
13:49Der Zirngiebel hat sich auf sein Ort sicherlich nicht viele Freunde gemacht.
13:52Wir haben gehört, es gab da vor allem Streit mit dem Herrn Mehringer.
13:56Da ist es schon manchmal hoch hergegangen, ja.
13:58Aber ich habe mich da rausgehalten.
14:00Es hätte bloß noch gefehlt, dass die den Sarg vom König Ludwig aufmachen.
14:04Naja.
14:05Eine Pressestory wäre es vielleicht schon.
14:23Na, Frau Stocke, schon wieder am Surfen.
14:27Wo ist denn der Hofer?
14:34Servus.
14:36Wie ist es irgendwo?
14:38Na.
14:40Größe 1,85 bis 2,10, Haare braun.
14:44Merkmal, gut gebaut.
14:46Geben Sie eine Fahndung raus, Frau Stockel.
14:48So etwas Ähnliches.
14:49Ich glaube kaum, dass Sie so ein Exemplar im Internet finden.
14:53Frau Stockel, ich brauche eine Liste sämtlicher Anrufe privat
14:56beim Herrn Zirngiebel im letzten Monat.
14:58Sie meinen eine Datenanalyse der letzten 30 Tage?
15:01Genau.
15:02Frau Stockel, Ihre PC-Kenntnisse machen echt Fortschritte in jeder Hinsicht.
15:07Das mache ich doch gern für so liebenswürdige Exemplare wie Sie sein.
15:11Ich bin auch ein liebenswürdiges Exemplar.
15:19Nur unbeschaltene Bürgerin im Verein.
15:20Wunder ich mich, dass Sie da nicht Mitglied sind.
15:22Bin halt zu beschäftigt.
15:24Nein, überhaupt.
15:25Wenn jetzt dann die Michelle da ist, habe ich überhaupt keine Zeit mehr.
15:31Servus.
15:32Servus Michi.
15:34Servus, Herr Moin.
15:34Also, ich war jetzt beim Gericht wegen dem Zirngiebel.
15:38Und aufgrund meiner ausgezeichneten Quellen habe ich so einige Informationen bekommen.
15:43Ja, das ist toll, Michi.
15:44Dann erzähl uns mal was.
15:45Da hat sich zum Beispiel einer in seinem Vorgarten, also, wie soll ich sagen,
15:49ein bisschen tat er halt, ne?
15:51Und der Zirngiebel...
15:52Giebel.
15:53Ja, der Zirngiebel verurteilt ihn zu 950 Euro Geldbose
15:58wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.
16:01Und weiter?
16:02In einem italienischen Lokal hatten die Gäste keinen freien Zugang zu den Toiletten.
16:072.000 Euro Geldbose.
16:09Der Wirt hat den Mangel nicht sofort behoben.
16:11Drei Wochen später 4.000 Euro.
16:13Oha, das tut weh.
16:14Das kommt aber noch besser.
16:16Bei der Urteilsverkündung ist der Angeklagte ausfällig geworden.
16:19Zwei Monate Haft ohne Bewährung.
16:22Wie heißt denn der Wirt?
16:23Fenucci.
16:24Luce Fenucci.
16:26Wieso?
16:26Na, 6.000 Euro Strafe.
16:28Da muss er einige Pizzen backen, bis er das Geld zusammen hat.
16:31Und zwei Monate Haft?
16:32Also da will ich ganz schön grantig werden.
16:34Ich glaube nicht, dass Sie dafür zwei Monate bräuchten, Herr Hofer.
16:38Herr Mohr, wer ist denn ein Informant?
16:40Alles lustig.
16:41Die habe ich von einer Schulfreundin informiert.
16:43Von der Hubertscheni.
16:44Die Arbeit nehme ich im Gerichtsarchiv.
16:47Und die Hubertscheni, das war immer eine ganz, ganz gründliche.
16:50Ich kann mich erinnern, in der Schule, da war ich ja nicht besonders gut in Mathematik
16:53von Physik und Chemie und sie hat mich überall abschreiben lassen.
17:03Ihr seid so gemein.
17:08Fahne.
17:09Fahne.
17:10Herr Fenucci.
17:11Wen und?
17:12Wir hätten doch Fragen.
17:13Mir leid, ich habe alle Ende voll zu tun, wie Sie sehen.
17:15Das wird nicht lang dauern, bitte.
17:17Da ist Caramella, oder?
17:25Okay, va bene. Ich war gestern Abend nicht allein.
17:28Da geht es auch konkreter.
17:31Ich war mit Vicky zusammen.
17:34Okay, mit Vicky.
17:35Mit Frau Zierngiebel im Aurora-Kino.
17:37Die sagt, sie war allein im Kino.
17:39Das müssen Sie doch verstehen.
17:41Sie will das nicht an die große Glocke hängen.
17:43Vor allem nicht jetzt, wo Ihr Mann tot ist.
17:45Herr Boss, will sie nicht an die große Glocke hängen?
17:47Na ja, Amore, Sie verstehen.
17:49Ja, ja, Amore, wir verstehen schon.
17:51Ich hoffe nur für Sie, dass die Frau Zierngiebel das Ganze bestätigen kann.
17:55Aber mir egal.
18:06Ja, aber nächstes Mal wird es den Spiegel am Auto verstehen.
18:08Dann stellen Sie ihn bitte wieder zurück.
18:10Du sollst ja wieder zurückstellen.
18:11Ich muss auch was sehen.
18:13Und?
18:14Seid Sie dem Zierngiebel-Mörder auf der Spur?
18:16Wir haben ein Hamefestes Töse, erster Lieber.
18:19Ich habe gehört, der Zierngiebel wurde umgebracht, weil er den Mördern vom König Ludwig auf der Spur war.
18:25Sagen Sie es die Leute aus dem Verein, ne?
18:27Ja klar.
18:28Aber wenn Sie mich...
18:32Aber wenn Sie mich fragt, das war gar nicht der König Ludwig, der am Stamberger See ertrunken ist.
18:38Das war sein Doppelgänger.
18:40Und wo ist dann der Original-Ludwig hin?
18:41Na, der hat sich inkognito mit seiner Sissi nach Amerika abgesetzt.
18:45Ja.
18:46Jetzt lebt das Kartenabreißer in Disneyland Lee und du übertreibst.
18:49Aber du hast den Dank für deine Hilfe gegeben.
18:50Das ist schon schade an dem Zierngiebel.
18:53Warum das?
18:54Ähm, hey.
18:56Er wollte dafür sorgen, dass in Zukunft die Vereinssitzungen hier bei mir stattfinden.
19:00Achso.
19:01Das ist ja ja.
19:02Aber das ist vom Tisch.
19:03Jetzt wo der Mehringer wieder das Sagen hat.
19:05Da hätte Leute sonst weniger Umsatz gemacht.
19:08Wie das Leben so spielt.
19:10Lass es euch schmecken, Buam.
19:11Machen wir, Papa.
19:14Du, Leo, der Korkt.
19:16Jetzt sagst es du auch.
19:17Ich hab mir das vorhin schüttigend.
19:18Ich glaub, das weiß ich auch.
19:20Ich hab mir das vorhin schüttigend.
19:42Cousins, hab mir keine Sehnen mehr.
19:45Was ist denn das?
19:47Das nennt man Café Olé.
19:48Das weiß ich auch.
19:50Aber du kannst mir sagen, wie die Franzosen morgens davon wach werden.
19:52Sie haben mehr Milch drin wie Kaffee.
19:54Morgen zusammen.
19:56Morgen.
19:56Morgen hab ich schon wieder keine Milch mehr.
19:59Ich bin jetzt auf Milchpulver umgestiegen.
20:02Darf ich?
20:03Freilich, du immer.
20:04Danke.
20:06Da steht drin, dass das Schloss Herrn Kimsee vom König Ludwig nach dem Original von Versailles
20:12nachgebaut wurde.
20:13Schulst du jetzt einen Fremdenführer um, oder was?
20:15Geh mal rüber.
20:16Was interessiert denn die Michelle, der Nachbar von Versailles, wenn sie das Original daheim
20:19hat?
20:20Korbinian, in dem Begleitschreiben zu dem Suchstitt drin, bieten Sie Ihren Gästen einen
20:25möglichst repräsentativen Querschnitt bayerischer Lebensart und Kultur.
20:28Na ja, Oktoberfest, Pinakothek.
20:31Ich möchte mich ja nicht aufdringen, aber falls die Michelle einen Fremdenführer braucht,
20:35dann würde ich mich freiwillig zur Verfügung stellen.
20:38Das Ende kann ich mal denken.
20:40Aber Sie wollen sich ja nicht aufdringen, gell?
20:44Das ist unser Besuch.
20:57Morgen.
20:58Morgen.
20:59Morgen.
21:03Sind Sie das wieder ausgeschlafen, Fleischtockel?
21:05Allerdings.
21:07Übrigens, der Direktor eines Spielcasinos hat angerufen.
21:09Und was wollte er denn?
21:10Nix.
21:11Er wollte mich einladen.
21:14Schmarrn, der Mehringer ist ihm wohl bekannt, der hat bei ihm letztens 5000 Euro verspielt.
21:18Danke, Frau Stockel, Sie haben uns ja weitergeholfen.
21:20Gerne geschehen.
21:21Ach, übrigens, ich habe ein paar Kekse für Sie bereitgelegt.
21:24Nee.
21:25Wie kommen wir denn zu der Ehre?
21:26Naja, ich habe mir gedacht, so ein bisschen Nervenfutter bei dem Job kann nie schaden.
21:31Mh, Kekse.
21:33Genau.
21:36Sind die Kekse?
21:37Und hier mit der Zuverständigen.
21:41Morgen.
21:41Hier sind sie nicht.
21:44Also, da resuchen Sie, was kann ich Ihnen helfen.
21:49Michi, gut, dass du da bist.
21:51Pass mal auf, hast du ja schon was herausbekommen in der Sache mit der Frau Zirngiebel und diesem Kinobesuch von
21:56ihr?
21:56Der habe ich noch nicht erwischt, aber ich bleib dran.
21:58Schön.
21:59Wir wissen nämlich mittlerweile, dass die was mit diesem italienischen Wirt hat, mit diesem Fanucci.
22:03Venucci.
22:04Von mir raus.
22:05Könntest du das in deine Überprüfung mit einbeziehen?
22:08Kabine, ich weiß nicht, wovon du sprichst, aber ich bleib dran.
22:11Ist nämlich so, die Jenny ist heute in der Früh beim Zahnarzt, aber ich habe was anderes.
22:17Das amtliche Radarbild des deutschen Wetterdienstes.
22:20Ja, ja, Mo, sehr schön.
22:21Herausgegeben heute früh, 6 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
22:25Ja, Mo, wenn ich am Wetterbericht brauche, dann brauche ich einfach aus dem Fenster schauen.
22:28Aber nicht für den fraglichen Abend.
22:32Es zeigt eine maximale Echostärke über Bad Endorf für Dienstag 21.15 Uhr.
22:39Die Echostärke über den Siebsee war wesentlich weniger.
22:42Ich habe keine Lust, dass es am Siebsee ein Echo gibt.
22:44Nein.
22:46Na Michi, was willst du uns erzählen?
22:47Dass er am Siebsee nicht kagelt hat und weiter westlich davon auch nicht und euer Mehringer hat gelogen.
22:52Ja.
22:53Sehr gut, Herr Mo, bitte.
22:57Nicht das Schoko.
23:12So, Herr Mehringer, jetzt erklären Sie uns doch bitte mal, wie Ihr Wagen am Sims jetzt zu einem Hagelschaden kommt.
23:17Gehagelt hat es da nämlich nachweislich nicht.
23:19Oh, da werde ich mich wohl etwas unpräzise ausgedrückt haben, oder?
23:24Unpräzise?
23:24Klogen haben es!
23:31Also, wo waren Sie wirklich vor gestern Abend zwischen 9 und 10?
23:34Auf dem Weg in die Spielbank.
23:37Können Sie das irgendwie beweisen?
23:39Haben Sie vielleicht eine Begleitung dabei gehabt?
23:41Leider nein.
23:42Das war mir denkt.
23:43Werden Ihre Spielbankbesuche finanziert?
23:47Da möchte ich keine Auskunft geben.
23:49Das geht Sie nix an.
23:50So.
23:54So, Herr Mehringer.
23:56Sie sind pleite.
23:57Ihr Konto ist total leer.
23:59Und die Vereinskonten, Herr Mehringer, die können wir auch überprüfen.
24:02Also gut.
24:04Ich habe das Geld aus der Vereinskasse genommen.
24:07Ich werde es selbstverständlich zurückzahlen.
24:10Ehrenwort.
24:12Ich stehe so kurz davor, zu beweisen, dass mein Spielsystem funktioniert.
24:17Da geht es mir nicht um Glück.
24:18Verstehen Sie?
24:19Da geht es um Mathematik.
24:23Der Zirngiebel hat rausgefunden, dass Sie sich Geld genommen haben.
24:25Und wollte Sie anzeigen.
24:26Und um das zu verhindern, haben Sie den Zirngiebel in die Kiesglobe gelockt.
24:29So schaut es aus.
24:30Gebe bitte.
24:32Ich habe eine Verfehlung begangen.
24:33Ich bin auch bereit, dafür zu büßen.
24:35Aber den Zirngiebel habe ich nicht umbraucht.
24:37Und das kann ich ja beweisen.
24:38Ich höre.
24:39Ich habe Sie vorhin angelogen.
24:42Eine Bekannte von mir hat mich in die Spielbank begleitet.
24:45Hier ist der Name und die Telefonnummer.
24:48Aber bitte diskret.
24:49Die Dame ist verheiratet.
24:53Wann ist eigentlich am Tatabend beim Zirngiebel zum letzten Mal angerufen worden?
24:5720.53 Uhr.
24:58Kurz danach muss er dann zur Kiesglobe gefahren sein.
25:02Vielleicht wollte der Anrufer ihn ja dorthin locken.
25:04Woher kam der Anruf?
25:05Aus einer Telefonzelle.
25:07Die Frau Zirngiebel hat doch erzählt, dass der anonyme Anrufer zwei Tage vor dem Mord sich schon einmal gemeldet hat.
25:14Tatsächlich.
25:15Am gleichen Tag ist er schon mal angerufen worden.
25:17Aus der gleichen Telefonzelle.
25:18Die steht in der Rosenstraße.
25:22Und in der Rosenstraße wohnt der Wagner.
25:24Genau.
25:25Ja, druck mir die Daumen, gell?
25:27Aber die Sterne stehen eh günstig.
25:29Ja.
25:30Vitti, servus.
25:32Was bist du denn so gut aufgelegt?
25:34Hast du auch...
25:35Hast du eine neue Liebe?
25:39Meine Michi, jetzt kann ich es dir ja sagen.
25:42Also das war so.
25:45Grüß Gott.
25:46Ich soll zum Verhör kommen.
25:47Bin ich hier richtig?
25:48Jawohl, Frau Zirngiebel.
25:50Hier sind Sie vollkommen richtig.
25:51Danke, dass Sie gleich hergekommen sind.
25:54Aber Sie sollten doch den Herrn Fennuccio mitnehmen.
25:57Ja, der ist leider verhindert.
25:59Reiche ich Ihnen nicht?
26:00Wie bitte?
26:02Ach so, vollkommen.
26:04Nehmen Sie doch erst einmal Platz.
26:08Bitte.
26:09Frau Stockl, haben wir vielleicht für die Dame einen Kaffee?
26:13Selbstverständlich.
26:14Mit Milch und Zucker?
26:15Beides bitte.
26:17Beides, okay?
26:19Beides, ja.
26:21Ja, dann können wir ja loslegen.
26:25Frau Zirngiebel, wir haben Sie hierher bestellt,
26:27weil es noch ein paar Fragen gibt bezüglich von Ihrem Alibi.
26:31Sind Sie denn überhaupt befugt, mich zu befragen?
26:32Sehr gut beobachtet, an und für sich natürlich nicht.
26:36Aber wissen Sie, es ist so,
26:37meine beiden Chefs haben zurzeit sehr viel zu tun
26:40und da bin ich sozusagen autorisiert worden.
27:04Das ist ein Wachmaserwagen, oder?
27:07Letztes Mal war der nicht da.
27:09Hagelschachtner, derbe keinen.
27:17Mein Auto.
27:19Das war in der Werkstatt Reifenwechsel.
27:22Reine Routinesage.
27:24Uh, zu lang gezogen.
27:26Das passiert mir immer wieder.
27:28Haben Sie da eine Rechnung dafür?
27:30Ja, sicher.
27:35Da.
27:38Können wir die erstmal behalten?
27:40Ja, bitte.
27:42Herr Warner,
27:44warum haben Sie uns nicht gesagt,
27:47dass Sie den Herrn Zirngiebel
27:48um 20.53 Uhr angerufen haben?
27:53Ja, stimmt.
27:54Jetzt muss ich es sagen.
27:56Aber das war nichts Wichtiges.
27:58Ansonsten hätte ich es ja nicht vergessen.
28:01Weswegen?
28:03Wie?
28:05Weswegen ich es vergessen habe?
28:07Weswegen Sie ihn angerufen haben.
28:10Das ging um eine Pressemitteilung,
28:13worüber er mit mir sprechen wollte,
28:15wegen einer Personalie.
28:17Den Notar Mehringer hat er in dem Zusammenhang
28:19nicht zufällig genannt.
28:21Er hat zwar gesagt,
28:23dass es sich um eine prekäre Angelegenheit handelt,
28:26aber der hat mich dann gleich wieder abgewimmelt.
28:29Er wollte sich noch mit irgendjemandem treffen.
28:32Und das fällt Ihnen alles erst jetzt ein.
28:35Der Zirngiebel ist so wahnsinnig misstrauisch.
28:38Und deswegen habe ich das auch nicht
28:40für so wichtig gehalten.
28:41Außerdem haben Sie mich so konkret
28:42noch gar nicht gefragt.
28:45Frau Zirngiebel,
28:46Sie haben zu Protokoll gegeben,
28:48dass Sie an dem fraglichen Abend
28:50ab 20.15 Uhr im Kino waren.
28:53Und zwar im Begleitung vom Herrn Finucce,
28:55wie wir in der Zwischenzeit wissen.
28:57Danke, bitte.
28:58Ja, und?
29:00Wann haben Sie das Kino verlassen?
29:02Nach der Vorstellung natürlich.
29:04Ich nehme an, das war so gegen halb elf.
29:0625.30 Uhr.
29:07Und darf ich fragen,
29:08welchen Film haben Sie sich da angeschaut?
29:11Der Film heißt Wildes Feuer.
29:13Das hört sich ja spannend an.
29:14Das ist es auch.
29:15Es ist ein Spionagefilm.
29:17Kann ich Ihnen empfehlen.
29:19Ist da auch ein bisschen ein Gefühl dabei?
29:21Ja.
29:23Es handelt sich um eine Agentenliebe
29:24in Russland während des Kalten Krieges.
29:26Gibt es da auch ein Happy End?
29:27Frau Stockl, äh...
29:29Was heißt denn?
29:29Happy End ist immer wichtig.
29:31Die Frau rettet Ihrem Mann das Leben
29:33und dann fliegen Sie beide nach Amerika.
29:35Sehr interessant.
29:36Ich habe noch eine ganz andere...
29:37Ja!
29:39Mei.
29:40Entschuldigung.
29:41Äh, ich habe noch eine ganz andere Frage.
29:43Können Sie diesen Kinobesuch
29:45irgendwie bezeugen?
29:46Also die Kinokarten habe ich natürlich nicht mehr,
29:49aber vielleicht erinnert sich ja die Frau in der Kasse an uns.
29:52Das ist eine gute Idee.
29:54So.
29:54Frau Zinke, ich würde sagen,
29:56das wäre es einmal fürs Erste.
29:57Herzlichen Dank noch einmal.
29:59Und den Film haben wir notiert, gell?
30:02Na dann, viel Spaß im Kino.
30:04Und danke für den Kaffee.
30:06Gern geschehen.
30:07Auf Wiederschauen.
30:07Auf Wiederschauen.
30:08Wiederschauen.
30:13Warum haben Sie denn von der Telefonzelle aus angerufen?
30:18Mein Telefon war kaputt.
30:20Herr Wagner.
30:23Wo waren Sie vorgestern Abend zwischen halb neun und zehn?
30:26Hier.
30:27Hab gearbeitet.
30:29Tee getrunken.
30:30Allein?
30:31Ja, wieso?
30:34Ich glaube, das war es erst mal.
30:36Danke, Herr Kollege.
30:39Biederschauen.
30:41Herr Fragnuch, woher haben Sie denn gewusst,
30:45dass ich die Zirngebel aus der Telefonzelle angerufen habe?
30:48Das haben wir gar nicht gewusst.
30:50Jedenfalls nicht so konkret.
30:52Schönen Tag noch.
30:56So was.
30:58So was.
31:17Vorhin eigentlich nichts aufgefallen.
31:21Na ja, auf seinem Schreibtisch schaut es aus wie auf meinem.
31:24Eben.
31:25Nach meinem Gefühl hat er die Rechnung ein bisschen schnell in der Hand gehabt, der Wagner.
31:28Ja.
31:29Ich will meine Sachen einmal gleich.
31:41Ja, Frau Stockl, wenn Sie ab dem Krieg fahrt.
31:43Ja.
31:44Um Sie an den Martha-Pfahl zu binden.
31:46Das wäre doch mal was Neues.
31:47Aber wenn Sie mich schon so direkt fragen.
31:49Ich hab doch tatsächlich heute Abend ein Date.
31:52Na.
31:53Der Australien-Mike.
31:54Herr Satori, der ist doch schon längst passé.
31:57Sie haben ja so recht gehabt mit der Zeitverschiebung.
31:59Das gibt nur Falten.
32:03Und gibt's schon wen Neues?
32:06Ja.
32:07Ich hab endlich meinen Traumprinzen gefunden.
32:10Im Internet nennt er sich Supercop
32:12und ist Mitglied einer geheimen Spezialeinheit in Münger.
32:16Geheime Spezialeinheit in München.
32:18Frau Stockl, und so was glauben Sie?
32:20Ja.
32:21Ich hab ihn ein bisschen ausgefragt und er hat die richtigen Antworten gegeben.
32:25Mei.
32:26Endlich einmal jemand,
32:27der Verständnis für meine beruflichen Probleme hat.
32:30Nicht so wie so manch anderer Kollege hier.
32:32Mal Zeit.
32:33Bei mich ist es super, dass du kommst.
32:35Ich frag dich bitte mal bei dieser Werkstätte nach,
32:38was es mit dem Reifenwechsel von diesem Wagen auf sich gehabt hat.
32:41Ja, ist recht, das mach ich.
32:42Gut.
32:43Ich hab ein Problem.
32:45Ja, ja, Mann, das ist nichts Neues.
32:46Nein, ich mein, ich hab ein Problem mit dem Alibi
32:49von dem Fennutschi und von der Frau Zirngebe.
32:51Ja, waren die nicht zusammen im Kino?
32:52Doch, die waren zusammen im Kino.
32:54und haben den Film Wildes Feuer angeschaut.
32:56Na, dann passt doch alles, Migi.
32:57Nein, jetzt warte halt einmal ab.
33:00Am Ende rettet die Geheimagentin ihrem Freund das Leben,
33:03sagt die Frau Zirngebe.
33:04Na ja, weiter.
33:05Es stimmt nicht.
33:06Der Freund von der Geheimagente ist in Wirklichkeit der Böse.
33:10Das weiß sie aber nicht.
33:11Und deswegen sterben am Ende beide...
33:13Im wilden Feuer.
33:14Ja, genau.
33:15Was wir getan haben, Lucci,
33:17das war nicht richtig.
33:20Erbanucci, Frau Zirngebe, das durfte sich ja gut.
33:23Was wollen Sie hier?
33:24Sie haben uns ja einen sauberen Bären aufgebunden.
33:27Sie waren zwar beide im Kino,
33:29aber nicht bis zum Schluss.
33:31Wie kommen Sie denn darauf?
33:32Ich empfehle als nächste Anschaffung ein Filmlexikon.
33:35Wenn Sie sich schon die Filme nicht bis zum Schluss anschauen.
33:37Also, wo waren Sie wirklich vor gestern Abend zwischen neun und zehn?
33:43Wie geh und ich sind zu mir gegangen.
33:45Wir haben uns immer am Dienstag im Kino getroffen.
33:47Wir sind getrennt rein
33:48und nach einer Viertelstunde haben wir uns wieder rausgeschlichen.
33:52Das ist ja äußerst raffiniert.
33:54Warum diese Hörnichturrei?
33:55Mein Mann hatte Verdacht geschöpft
33:56und ich hatte Angst,
33:57dass er uns von einem Privatdetektiv beobachten lässt.
34:00Wir konnten nicht vorsichtig genug sein.
34:02Der war einen schon ziemlich im Weg,
34:04der Verzeihung, wie ihr Mann.
34:06Was wollen Sie damit sagen?
34:07Ganz einfach.
34:09Sie und der Herr Benucci,
34:10Sie haben den Mann gemeinsam umgebracht.
34:12Aber, aber so war das nicht.
34:15Ich würde doch nie meinen Mann wegen so einer Affäre...
34:20Weg?
34:22Entschuldige.
34:23Ich weiß, das ist schwer zu verstehen,
34:24aber ich habe meinen Mann geliebt.
34:28Ich habe ihn nicht umgebracht.
34:30Luigi war das auch nicht.
34:32Wir waren zusammen in der Zeit.
34:33Bitte.
34:34Das müssten Sie mir glauben.
34:36Letzteraus glaube ich Ihnen auch.
34:39Sie sind beide vorläufig festgenommen.
34:42Und die anderen.
34:44Danke.
34:46Na da, hey.
34:52Die Luigi haben es festgenommen.
34:54Ach herrje.
34:55Wieso, ach herrje?
34:56Der Luigi, der macht die beste Saltenbocker von ganz Rosenheim.
35:00Oder haben schon mal seine Panna Cotta probiert?
35:02Ein Traum.
35:04Meine Herren.
35:07Herr Balthasar, Herr Hofer, Herr Saturi.
35:12Ich gehe zum Friseur.
35:14Schönen Abend noch.
35:16Frau Stockel.
35:17Was ist denn mit der Stockel?
35:19Wieso warten die heute so gute Lauf?
35:21Ich sage nur, Supercop.
35:24Ja.
35:32Servus.
35:32Servus.
35:33Servus.
35:34Habt ihr es gehört?
35:35Servus.
35:35Im Verein reden Sie drüber, dass der Luigi und die Frau Zirngiebel Sündenböckel sind.
35:41Sündenböckel?
35:41Für was denn?
35:42Für die Wahnmörder.
35:43Die verhindern wollen, dass die Wahrheit über den Mord an unserem allerwertesten König
35:48Ludwig rauskommt.
35:49Die ganzen Verschwörungstheoretiker, die haben da alle im Knall.
35:52Na ja, wo ist es?
35:57Servus.
35:58Entschuldigung, dass ich am Feierabend noch stehe.
36:00Ich wollte nur sagen, die Hubert Schäne ist wieder gesund.
36:02Schön.
36:03Sie hat für mich ein paar Überstunden gemacht.
36:04Und wisst du, was dabei rausgekommen ist?
36:06Ja du, da sind wir jetzt narrisch gespannt drauf.
36:08Der Zirngiebel, nein, Zirngiebel, war vor seiner Rosenheimer Zeit, war der Amtsrichter
36:14in Ansbach.
36:15Ansbach?
36:15Ja, genau.
36:16Und der war auch genau so ein scharfer Hund wie bei uns.
36:18Dieser Wagner kommt doch aus Ansbach.
36:19Ja, genau.
36:20Hat die Frau Huber auch in Ansbach recherchiert?
36:22Nein.
36:23Glaubst du?
36:24Vielleicht gibt es da eine Verbindung.
36:26Also ja, liegt morgen bei euch am Schreibtisch.
36:28Oh, jetzt muss ich gehen, gell?
36:29Haben wir noch eine Verabredung?
36:31Mit der Huber-Jenny, gell?
36:32Mhm.
36:37Jetzt musst du gleich da hin.
36:38Ja, warum nicht?
36:43Morgen, Frau Stockl.
36:44Guten Morgen.
36:45Na, schon wieder auf der Suche?
36:48Bekanntschaftsanzeigen, bevorzugt uns jetzt wieder die altmalische Variante.
36:51Sind Sie nicht immer so neigierig?
36:53Kann das sein, dass Ihre Laune mit dem gestigen Abend zusammenhängt?
36:58Hört, geh mal auf!
36:59Ist ja schon gut.
37:09Du, ich wollte dir nur sagen, wo wir uns gestern getroffen haben im Kaffeehaus, da hast du was vergessen.
37:21Wir haben uns gestern nicht getroffen.
37:24Wir haben uns gestern getroffen und hast du was vergessen.
37:27Ich hab nix vergessen.
37:29Ich hab nix vergessen.
37:29Ich weiß, das ist doch gar nix Schlimmes.
37:32Scheiße, das ist doch nur dein Handy.
37:37Guten Morgen.
37:44Sagen wir mal, Michi, also du bist der Supercup.
37:49Mitglied einer geheimen Spezialeinheit in München.
37:53Klasse.
37:57Wir gehen dann arbeiten.
38:01Super Stichwort.
38:04Da ist gerade was gekommen, per Curie aus Ansbach.
38:07Soll ich's reinbringen?
38:08Ja.
38:10Ja.
38:20Ja, freilich fahr ich da pünktlich hin.
38:23Herrschaft des Langs, also pfiert die Marie, servus.
38:27Ich muss nachher noch einmal weg, die Michelle abholen.
38:31Nein, nein, jetzt einen Moment mal, das hab ich der Marie versprochen, gell?
38:33Ja, aber ich hol's ab.
38:34Nein, ich.
38:34Nein, ich.
38:35Nein, ich.
38:35Nein, ich.
38:36Grobeln.
38:37Nein.
38:39Ui.
38:40Immer haben Sie Glück, wenn so Frauen geht.
38:42Nein, das sind die Kine.
38:44Haben Sie wenigstens was rausgefunden?
38:46Ja, da ist mir jemand angezeigt worden wegen Betrug.
38:48Und unser Zirngibler hat in Untersuchungshaft gesteckt.
38:51Kurze Zeit später hat sich der Arme aufgehängt.
38:55Marie, was ist denn schon wieder?
38:56Ja, du, servus, ich bin's nur mit der Michi.
38:58Ich war nämlich in der Autowerkstätte und mir ist ja etwas aufgefallen, was sich sicher interessieren wird.
39:07Sie haben die Reifen tatsächlich wechseln lassen?
39:10Ja.
39:11Und?
39:12Außerdem ist da noch ein Hagelschaden repariert worden.
39:14Und Sie haben dem Meister ziemlich viel Geld dafür gegeben, dass er alles möglichst schnell erledigt.
39:17Und zwar unter der Hand, ohne Rechnung.
39:19Jetzt fragen wir uns natürlich, warum.
39:22Ich weiß schon, dass das nicht ganz legal ist.
39:25Haben Sie noch nie was unter der Hand, ohne Rechnung erledigen lassen?
39:28Herr Wagner, wir haben uns Prozessakten aus Ansbach kommen lassen.
39:31Stimmt das, dass sich Ihr Bruder Johannes vor einem Jahr ein untersuchungshaftes Leben genommen hat?
39:35Ja. Und?
39:36Dieser Bruder hat einen Abschießprüf hinterlassen.
39:39Darin schreibt er, dass der Richter Zirngiebel ihn während der Haftvorführung mit seinen Drohungen so fertig gemacht hat,
39:46dass er keinen anderen Ausweg mehr weiß, als sich umzubringen.
39:58Der Zirngiebel hat meinen Bruder auf dem Gewissen.
40:01Und niemand hat ihn zur Rede gestellt.
40:02Warum haben Sie das nicht gemacht?
40:04Ich wollte es ja machen, aber zu der Zeit war ich im Ausland.
40:07Und wie ich wieder heimgekommen bin, da hat er sich nach Rosenheim versetzen lassen.
40:11Und da sind Sie ihm nachgezogen?
40:12Wir haben ihn an der Nehmen angerufen, sind in die Kiesgrube gefahren und haben ihn umgebracht.
40:16Ich wollte ihn nicht umbringen.
40:19Ich wollte da sein, wo er ist.
40:21Ich wollte wissen, wieso ein Mensch tickt.
40:23Warum haben Sie ihn dann umgebracht?
40:26Ich habe ihn zur Rede gestellt.
40:27Ich habe ihn gefragt, wie er mit der Geschichte mit meinem Bruder umgehen kann.
40:31Aber er ist bloß wütend geworden, hat man mit Klage gedroht.
40:35Und dann ist er auch noch über meinen Bruder hergezogen.
40:41Und da haben Sie durchgedreht.
40:45Irgendwann habe ich diesen Stein in der Hand gehabt.
40:48Und wie Sie wieder Klage in haben können, ist er da gelegen.
40:51Wir wären Ihnen nie draufgekommen, wie Sie nicht Ihr Auto reparieren hätten lassen.
40:55Es fahren so viele Autos mit Hagelschaden herum der Zeit.
40:57Aber Sie wollten halt besonders schlau sein.
41:00Zu schlau.
41:05Gefängnisamt ist wenigstens Zeit, Tee zu trinken.
41:11Also pass auf, Marie.
41:13Dann mache ich mit der Michelle zuerst einen Ausflug nach Herrn Kimsee.
41:16Dann eine Wanderung auf die Kampenwand.
41:18War nicht mit meiner Wampen kalt.
41:20Dann fahren wir nach Fischbach auch.
41:22Jetzt Winkstüberl.
41:22Und um Abend dann sind Sie bei Monscheid.
41:25Ja.
41:26Guten Abend.
41:28Guten Abend.
41:35Wer sind Sie?
41:37Darf ich vorstellen?
41:39Michelle.
41:44Die Reiseführung übernehme ich, gell?
41:47Bonsoir.
41:48Bonsoir.
41:51Ça va?
41:52Marie.
41:57Ja.
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