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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:38Musik
00:01:01Musik
00:01:03Musik
00:01:05Musik
00:01:20Lothar
00:01:20Lothar
00:01:25Lothar
00:01:25Kukma
00:01:44Was willst du denn mit Ediths Klavier?
00:01:47Da hängen Erinnerungen dran.
00:01:50Wer soll drauf spielen?
00:01:51Du kannst nicht mal noten.
00:01:53Natürlich kann ich noten.
00:01:55Und mit dem Spielen ist, na hier, erst mal nach Farben, bis man's kann.
00:02:00In meiner winzigen Wohnung willst du jeden Abend Klavier üben.
00:02:04Da kann ich mich doch gleich einweisen lassen.
00:02:07Moin.
00:02:08Moin.
00:02:10Bitte, bitte, dann eben muss...
00:02:12Moin.
00:02:13Ganz, wenn du willst.
00:02:15Dann blase ich das Ganze eben ab.
00:02:22Diano Transport.
00:02:28Ja, Schmücke hier.
00:02:30Ich...
00:02:31Na gut.
00:02:33Wie du willst.
00:02:34Wann kommt denn dein Piano?
00:02:36Um eins.
00:02:39Dass ich immer wieder nachgehe.
00:02:41Morgen.
00:02:42Schlechte Stimmung heute?
00:02:43Nee.
00:02:44Wie kommen Sie denn da auf?
00:02:45Was ist denn, Frau Weihand?
00:02:46Ist gerade eine Meldung reingekommen.
00:02:48Sie haben eine Wasserleiche aus der Saale geborgen.
00:02:50Kurz hinter Brachwitz.
00:02:52Aha.
00:02:52Dann gehen wir es.
00:02:54Was ist denn, Frau Weihand?
00:03:21Warne.
00:03:22Was ist denn, Frau Weihand?
00:03:23Und an den Händen abstreifbar. Epidermis abgelöst.
00:03:27Moin.
00:03:28Sie hat drei Einschüßwunden am Rücken.
00:03:31Aber der Pullover ist unversehrt.
00:03:33Ach nee.
00:03:34Sie kann nicht von allzu weit angetrieben sein.
00:03:36Wäre sie durch die letzte Schleuse gekommen, hat sie der Schleusenwart entdeckt.
00:03:39Hm. Ich danke Ihnen.
00:03:42Wie lange liegt sie denn schon drin?
00:03:43Mindestens einen Monat.
00:03:44Sieht sie noch so gut aus?
00:03:46Ja, die Leiche, die hat Fettwachs ausgebildet.
00:03:49Das hat sie so gut konserviert.
00:03:51Sie liegt mindestens seit einem Monat im Wasser.
00:03:54Der Wasserweg bis zur letzten Schleuse ist fünf Kilometer.
00:03:58Das ist doch sinnlos, nach so langer Zeit das Fluss übernach Spuren abzusuchen.
00:04:03Danke.
00:04:15Guten Tag.
00:04:23Was ist denn?
00:04:24Hä?
00:04:25Nichts.
00:04:29So, da sind wir.
00:04:32Ihre Kleidung ist schon bei Frau Weigern.
00:04:34Und das hier?
00:04:36Was geht denn die Ballistik?
00:04:38Ist der Kaliber neun Millimeter?
00:04:40Ja.
00:04:41Sie ist circa 35 Jahre und seit anderthalb bis zwei Monaten tot.
00:04:45Anderthalb bis zwei Monate?
00:04:46Dann geht's nicht über sie genauer.
00:04:47Nein, leider nicht.
00:04:49Sie hat wahrscheinlich in einem sauerstoffarmen Milieu gelegen.
00:04:52Sumpfiger Morio-Untergrund.
00:04:53Das hat sie so gut konserviert.
00:04:56Ihr wurde dreimal ihren Rücken geschossen.
00:04:58Ein Lungen steckt schluss die beiden anderen ins Herz.
00:05:00Übrigens aus nächster Nähe.
00:05:02Und eine Kugel hat die Lungertee zerrissen.
00:05:05Das heißt, sie hat viel Blut verloren?
00:05:06Ja.
00:05:08Was ist denn das da?
00:05:13Sieht aus wie ein Armohr.
00:05:14Oder ein Schütze.
00:05:16Sternze?
00:05:17Ja.
00:05:18Ich nehme noch Ihren Gebissstatus ab.
00:05:20Wenn sie aus Halle ist, dann können wir sie vielleicht über die Zahnarztpraxen identifizieren.
00:05:25Noch was?
00:05:27Sie war schwanger.
00:05:2815. Woche.
00:05:31Danke.
00:05:31Jut.
00:05:44Frau Weigern?
00:05:45Ja.
00:05:47Gibt es eigentlich eine Vermisstenmeldung von Ihnen?
00:05:50Nein.
00:05:51Das ist dann, glaube ich, nach zwei Monaten.
00:05:55Machen Sie eine Pressemitteilung, das ist üblich, ja?
00:05:57Mache ich.
00:05:58Ich habe die Sachen von hier oben.
00:05:59Ich komme gleich, ja?
00:06:00Gut.
00:06:04Das Seil hier muss an der scharfen Kante durchgescheuert sein.
00:06:07Irgendein schwerer Metallgegenstand, an dem die Leiche fixiert war.
00:06:13Und der Pullover entspricht nicht der Konfektionsgröße des Opfers.
00:06:16Er ist mindestens zwei bis drei Nummern zu groß.
00:06:19Und die Jeans?
00:06:20Ist wahrscheinlich Ihre.
00:06:22Aber wir haben Fasern isoliert, die mit denen des Pullovers nicht identisch sind.
00:06:26Also, was haben wir noch?
00:06:28Na, nichts haben wir.
00:06:29Wie nichts?
00:06:30Identität des Opfers ist ungeklärt.
00:06:33Dann fehlt uns die Tatzeit, die Tatwaffe, der Tatort.
00:06:36Aber hier noch was.
00:06:38In den Ständen ist das drin.
00:06:42Ja, was überlegst du denn?
00:06:46Wo sind denn die Fotos von der Leiche?
00:06:48Bei mir auf dem Tisch.
00:07:01Das machst du ja nie.
00:07:02Geht mir die ganze Zeit nicht auf den Kopf.
00:07:06Und drinne mit dunklem Ruhm.
00:07:15Die hab ich schon mal gesehen.
00:07:21Ich auch.
00:07:23Ich hab die auch schon irgendwo gesehen.
00:07:24Wo, Herbert, wo?
00:07:26Wo haben wir die schon mal gesehen?
00:07:27Stüber.
00:07:28Was?
00:07:29Stüber.
00:07:30Was, Stüber?
00:07:31Na, unser Bäcker, Herbert.
00:07:33Da hat die mal Brötchen geholt.
00:07:34Ja, klar.
00:07:34Warte.
00:07:36Na klar.
00:07:37Ich kenn's aus dem Weinladen.
00:07:40Hübsche junge Frau, nahe schwarze Haare, mit dunklerer Nährbeute.
00:07:44Na, fang mal beim Bäcker an.
00:07:47Ja.
00:07:50Ja.
00:07:51Ja, ja, das ist die.
00:07:51Ich hab noch zu meinem Mann gesagt, sie muss weggezogen sein, weil die kamen nicht mehr.
00:07:55Aber dass die tot ist.
00:07:57Gott, die waren nur noch so jung.
00:07:58Wann war sie das letzte Mal hier?
00:08:00Das ist mindestens anderthalb, zwei Monate her.
00:08:03Wissen Sie auch ihren Namen?
00:08:05Kehler.
00:08:06Das ist die Frau Kehler.
00:08:07Warten Sie, die wohnt, ähm, Schillerstraße.
00:08:09Und welche Nummer?
00:08:1023.
00:08:1223.
00:08:1423.
00:08:1523.
00:08:1523.
00:08:1623.
00:08:1723.
00:08:1723.
00:08:1923.
00:08:1923.
00:08:1923.
00:08:2024.
00:08:2824.
00:08:2824.
00:08:2825.
00:08:3524.keeper.
00:08:3727.
00:08:4029.
00:08:4129.
00:08:4731.
00:08:47Wer ist denn da?
00:08:49Paketbote.
00:09:03Leer.
00:09:19Hallo?
00:09:39Oh, mit Dörrkolle.
00:09:42Nogu, Nogu.
00:09:54Nicht so nett.
00:10:07Na bitte. Das ist sie.
00:10:12Ja. Hier.
00:10:14120 Euro. Wer kauft denn so was?
00:10:19Edith. Edith hat sich so was gekauft.
00:10:27Ja, Frau Weigand. Schmücke hier.
00:10:31Wir bräuchten Sie und Ihren Trupp. Ja.
00:10:35Schillerstraße 23. Bei Kehler.
00:10:40Dritter Stock. Dankeschön.
00:10:48Schütze.
00:10:52Guck mal hier.
00:10:55Sternzeichen Schütze.
00:10:59Und S&S ist doch so eine Art Verlobungsring.
00:11:05Sieht so aus.
00:11:10Wasser abgestellt.
00:11:12Vorenge zugezogen.
00:11:14Kühlschrank abgetaut.
00:11:16Briefkasten geleert.
00:11:18Seltsam.
00:11:19Ja.
00:11:22Sie war Buchhalterin in der Firma, die heißt Cumulus.
00:11:28Das ist eine Gehaltsortrechnung vom Januar.
00:11:30Kühlschrank.
00:11:31Wie viel hat sie denn verdient?
00:11:361200 Meter.
00:11:38Das ist ja noch nicht mal die Miete hier.
00:11:40Nein.
00:11:41Na ja, vielleicht hatte sie Nebeneinkünfte.
00:11:45Na, ganz bestimmt.
00:11:47Hier ist eine Hotelrechnung vom Clubhotel Ahrenshoop.
00:11:52Über 1500 Euro.
00:11:55Ein Appellement vom 10. bis 17. Februar.
00:11:58Vom 10. bis 17.
00:11:59Eine Woche?
00:12:00Ja.
00:12:02Und wer ist die grauhaarige Dame?
00:12:05Bestimmt Ihre Mutter.
00:12:08Na, Frau Waldand, ist es Blut?
00:12:10Nee.
00:12:11Ich glaube, Rotwein.
00:12:14Hier ist ein Kfz-Brief von Ihrem Auto.
00:12:20Mensch.
00:12:21Mein Instrument.
00:12:23Halb zwei.
00:12:23Such das Auto und krieg raus, wer die ältere Dame ist.
00:12:28Na, da wird man ja bestimmt nicht langweilig.
00:12:31Aber das Ding kommt in dein Zimmer.
00:12:35Hast du gehört?
00:12:46Entschuldigen Sie, die Herren, aber...
00:12:48Ich konnte leider nicht früher.
00:12:50Hier.
00:12:51Was ist denn Kaffee?
00:12:52Ist, äh...
00:12:52Patsherre, ja?
00:12:54Ich geh mal vor.
00:12:58Ja, seien Sie bloß vorsichtig.
00:13:01Vorsichtiges Erbstück.
00:13:02Immer.
00:13:03Vorsichtig, vorsichtig.
00:13:05Wo sind die Füße?
00:13:07Die kommen noch.
00:13:07Die kommen noch.
00:13:11Vorsichtig.
00:13:12Ja.
00:13:33Na, Entschuldigung.
00:13:35Guten Tag.
00:13:36Guten Tag.
00:13:36Ich suche Frau Kehler.
00:13:38Die Frau Kehler sitzt beim Kaffee in diesem Raum.
00:13:40Das ist die Dame in dem grauen Kostüm.
00:13:42Danke.
00:13:42Bitte.
00:13:52Frau Kehler?
00:13:54Frau Kehler?
00:13:56Hannelore Kehler?
00:13:58Schneider.
00:13:59Kripo Halle.
00:14:01Ist was mit Sophie?
00:14:23Wann haben Sie denn Ihre...
00:14:30Tochter das letzte Mal gesehen?
00:14:34Rosenmontag.
00:14:36Rosenmontag.
00:14:39Rosenmontag.
00:14:39Das war der...
00:14:41...der siebte Februar.
00:14:43Vor zwei Monaten.
00:14:46Danach hatten Sie keinen Kontakt mehr?
00:14:49Nein.
00:14:51Auch nicht telefoniert?
00:14:52Ich habe mich nicht getraut, Sie anzurufen.
00:14:54Wie?
00:14:55Nicht getraut?
00:14:58An dem Rosenmontag war ich mit meiner Tochter.
00:15:02Im Lokal.
00:15:03Wir haben gestritten, laut gestritten.
00:15:05Und worum ging es da?
00:15:07Sophie hat mir erzählt, dass sie...
00:15:10...ein Kind erwartet.
00:15:12Na, das ist doch heute...
00:15:14...heutzutage keinen Grund mehr zum Streiten, Frau Kehler.
00:15:19Sie hatte keinen Vater dazu, außerdem kein Geld mehr und keine Arbeit.
00:15:23Ihre Tochter war arbeitslos?
00:15:27Ja, gekündigt.
00:15:29Zum 1. Februar.
00:15:32Aber...
00:15:32...aber das Kind wollte sie unbedingt.
00:15:35Und wie willst du so ein Kindchen großkriegen, habe ich sie gefragt, wenn du nicht mal einen Vater dazu hast.
00:15:40Aber sie hat mir gar nicht zugehört.
00:15:41Meine Tochter hat nie auf mich gehört.
00:15:43Am Ende ist sie einfach aufgestammt.
00:15:46...gegangen.
00:15:47Ich hole dir ein Glas Wasser.
00:15:56Frau Kehler.
00:15:57Hat sie Ihnen noch was gesagt?
00:16:02Nein.
00:16:03Doch.
00:16:03Ich wollte an der Ostsee wie jedes Jahr im Winter, um allein zu sein.
00:16:09Äh...
00:16:09...nach...
00:16:11...nach Arendshoop ins Clubhotel?
00:16:14Ja, das ist unser altes Ferienhotel.
00:16:17Sophie und ich, wir haben so getankt.
00:16:19Ich konnte dann nach drei Tagen nicht schlafen.
00:16:21Tür Okl.
00:16:41Tür auf!
00:16:44Tür auf!
00:16:45Tür im Fauna!
00:16:48Tür öffertık!
00:16:51Tür öffert!
00:16:51Tür öffert Auser right?
00:16:53Weshalb hatte denn Sophie keinen Vater zu dem Kind?
00:16:57Hat sie sich mit ihm auch gestrickt?
00:17:00Frau Kehler, Ihre Tochter ist ermordet worden.
00:17:04Sie müssen uns sagen, was Sie wissen.
00:17:09Ihr arbeitet doch mit der Presse zusammen.
00:17:11Wenn ich euch heute was erzähle, steht meine Tochter morgen in den Schlagzeilen.
00:17:15Frau Kehler, da kommt nichts in die Presse.
00:17:18Das verspreche ich Ihnen. Wirklich.
00:17:21Sophie hat zwischen zwei Männern gestanden.
00:17:26Steffen Rosinski, der eine.
00:17:28Er wollte ihr ein Häuschen bauen, sie heiraten.
00:17:33Haben Sie auch seine Adresse?
00:17:35Ja.
00:17:38Sophie hat mit ihm Schluss gemacht.
00:17:42Weil sie sich in einen anderen verliebt hat.
00:17:46Und wie heißt der?
00:17:49Den kenne ich nicht.
00:17:51Aber das Kind war von ihm.
00:17:53Und das wollte er nicht?
00:17:54Weiß ich nicht.
00:17:55Sophie wollte jedenfalls allein bleiben.
00:17:57Allein mit einem Kind.
00:18:01War das alles oder ist da noch mehr?
00:18:04Das ist alles.
00:18:06Fahren Sie mich jetzt bitte nach Hause.
00:18:07Ich will allein sein.
00:18:09Ja.
00:18:10Nur noch die Adresse.
00:18:12Das finde ich Hinsenstraße 89.
00:18:14Den Fahrdienst bitte.
00:18:16Der Mörder hat gehofft, dass die Leiche nie mehr auftaucht.
00:18:20Tja, da hätte er sich mehr Mühe geben müssen.
00:18:22In der Wohnung der Toten war kein Anrufbeantworter, kein Adressbuch und in ihrem Computer fehlt die Festplatte, sagt Rosamunde.
00:18:30Die hat nicht mal einen Notizzettel mehr gefunden.
00:18:32Nichts.
00:18:33Der Mörder muss alle Spuren beseitigt haben.
00:18:36Selbst um die Leerung des Briefkastens hat er sich gekümmert.
00:19:01Hallo?
00:19:03Entschuldigen Sie bitte die Bestörung.
00:19:05Schwülke mein Name, Kriminalpolizei Halle.
00:19:08Und was wünschen Sie?
00:19:09Mein Kollege Schneider, wir möchten gerne zu Steffen Rosinski.
00:19:13Und was wollen Sie von meinem Sohn?
00:19:15Es geht um Sophie Kehler.
00:19:19Steffen!
00:19:29Erschossen?
00:19:31Ja, erschossen.
00:19:32Sie war doch Ihre Freundin.
00:19:34Haben Sie sie nicht vermisst?
00:19:38Wieso so?
00:19:40Sophie und ich, wir waren gute Bekannte.
00:19:42Wir haben uns hin und wieder gesehen.
00:19:44Mehr nicht.
00:19:44Wollten Sie sie nicht heiraten?
00:19:47Heiraten?
00:19:47Ihr ein Haus bauen.
00:19:49Wie erzählten Sie sowas?
00:19:52Das da auf Ihrem Ring ist, dass Sie Ihr Sternzeichen schützen?
00:19:56Ja, und?
00:19:57Sophie hat dasselbe Sternzeichen.
00:19:59Und sie hat den gleichen Ring.
00:20:01Hier.
00:20:03S&S, Sophie und Steffen.
00:20:06Das ist doch ein Verlobungsring.
00:20:09Nur, dass Sophie ihn nicht mehr getragen hat.
00:20:12Er lag bei ihr in der Schublade.
00:20:13Machen Sie doch bitte mal Ihren linken Oberarm frei.
00:20:17Hm?
00:20:23Ihre gute Bekannte hat das gleiche Zeichen an der gleichen Stelle.
00:20:26Sie lügen aber schlecht.
00:20:27Wie lange waren Sie mit Sophie Kehler verlobt, Herr Rosinski?
00:20:36Lange.
00:20:37Hat sie sie verlassen?
00:20:40Es sieht ganz so aus.
00:20:43Gut.
00:20:45Würden Sie uns bitte aufs Präsidium begleiten?
00:20:48Wir können dann die Unterhaltung fortsetzen.
00:20:51Außerdem müssen wir Ihre Fingerabdrücke nehmen.
00:20:53Das Fingerabdrücke, das mache ich nicht.
00:20:55Das müssen Sie.
00:20:56Kommen Sie.
00:21:11Das sind die letzten Telefongespräche von Sophie Kehler.
00:21:15Das letzte war am 17. Februar um 15.37 Uhr.
00:21:20Was ist denn das für eine Nummer?
00:21:21Die gehört zu einer Frauenarztpraxis.
00:21:23Ich habe das schon angerufen.
00:21:24Sie hat sich für den nächsten Morgen 10 Uhr
00:21:27einen Termin zur Vorsorgeuntersuchung geben lassen.
00:21:31Ist aber nicht erschienen.
00:21:34Am 17. hat sie das letzte Mal mit Karte bezahlt.
00:21:39In der Parfümerie.
00:21:42Das heißt also, sie kommt am 17. aus dem Urlaub,
00:21:45macht für den nächsten Tag einen Termin beim Frauenarzt
00:21:48und nimmt ihn nicht wahr.
00:21:50Na, weil sie schon tot war.
00:21:51Ja. Das heißt also, sie muss in der Zeit
00:21:53vom 17. nach Mittag
00:21:55bis 18. früh um 10. ermordet worden sein.
00:21:59Tja.
00:22:01Fange ich erst mal mit Rosinski an?
00:22:03Ja, ich warte noch auf die Auswertung.
00:22:05Haffi ohne Zucker schmeckt furchtbar.
00:22:07Das ist ja auch meiner.
00:22:11Ist er fertig?
00:22:13Ja.
00:22:14Kommen Sie, Rosinski.
00:22:24Nehmen Sie doch Platz.
00:22:33Herr Rosinski.
00:22:36Wann haben Sie Sophie Kehler das letzte Mal gesehen?
00:22:41Am 7. Februar, vormittags.
00:22:43Am 7.
00:22:44Nicht am 17.
00:22:47Sophie war am 7. früh bei mir und hat mit mir Schluss gemacht.
00:22:50Das war ein Rosenmontag.
00:22:52Danach habe ich sie nicht mehr gesehen.
00:22:53Auch nicht, als Sophie Kehler aus dem Urlaub zurück war?
00:22:56Am 17.
00:22:57Das war ein Donnerstag.
00:22:59Was haben Sie an dem Tag gemacht?
00:23:03Am 17.
00:23:04Da muss ich nachschauen.
00:23:07Schauen Sie nach.
00:23:13Am 17. war ich mit meinem Vater in Bernburg während dem Grabstein gesetzt.
00:23:16Den ganzen Tag?
00:23:18Nein, bis Mittag und dann war ich in der Kneipe.
00:23:21Wie heißt denn Ihre Kneipe?
00:23:23Goldner Löwe.
00:23:24Das ist unsere Dorfschenke.
00:23:26Bis wann waren Sie da?
00:23:28Weiß ich nicht mehr.
00:23:29Gibt es Zeugen dafür?
00:23:30Keine Ahnung.
00:23:33Und wie heißt der Wirt Ihrer Dorfschenke?
00:23:37Harry.
00:23:38Und weiter?
00:23:40Harry Spors.
00:23:44Was haben Sie denn an dem Postkasten von Frau Kehler gesucht?
00:23:48Haben Sie ihn regelmäßig gelehrt die letzten zwei Monate?
00:23:52Ich war doch nicht an Sophies Briefkasten.
00:23:54Und wie kommen denn Ihre Fingerabdrücke daran?
00:24:01Vielleicht habe ich da ein, zweimal reingeschaut.
00:24:04Reingeschaut?
00:24:06Haben Sie einen Schlüssel zu der Wohnung?
00:24:14Da ist nämlich einiges verschwunden.
00:24:17Unter anderem meine Festplatte aus am Computer.
00:24:20Haben Sie die?
00:24:21Was soll das?
00:24:22Ich war nicht mehr in Sophies Wohnung.
00:24:23Ich war nicht mehr in einer Scheine.
00:24:38Tak, Stere.
00:24:42Was soll ich nicht?
00:24:44Wichtig sind.
00:24:48Ver 000 MDR-Ding.
00:24:52Du bist.
00:24:53Ich bin immer noch nicht mehr in die knappen,
00:24:53Ich bin immer noch nicht mehr in die knappen.
00:24:56Warum was?
00:24:58Hier ist Kehler.
00:25:01Kehler?
00:25:03Ich muss mit ihm reden, Herr Baumwache.
00:25:08Ja, ich weiß nicht, wer meiner Tochter das angetan hat.
00:25:11Aber ich will...
00:25:14Ich will nicht, wenn ich will.
00:25:20Entschuldigung.
00:25:22Hallo?
00:25:23Hallo?
00:25:25Hallo?
00:25:38Hallo?
00:25:40Hallo?
00:25:40Ich bin hier.
00:25:42Hallo?
00:25:47Geh!
00:25:54Nein!
00:25:55Weshalb hat Frau Kehler Sie denn verlassen?
00:25:58War da nicht dieser Mann, von dem Sie ein Kind erwartete?
00:26:03Wissen Sie seinen Namen?
00:26:07Nein.
00:26:09Frau Kehler verlässt Sie also, fährt in den Urlaub an die Ostsee?
00:26:13Wahrscheinlich mit diesem Mann?
00:26:15Hat Sie das nicht wütend gemacht?
00:26:17Ich will davon nichts mehr wissen. Das ist vorbei.
00:26:20Sie kommt aus dem Urlaub zurück? Sie lauern ihr auf?
00:26:23War das so?
00:26:23Nein!
00:26:25Gut, ich...
00:26:27Ich wollte noch mal mit ihr reden, aber sie war ja nicht zu Hause.
00:26:29Doch, doch. Am 17. Februar war sie wieder hier.
00:26:33Vielleicht haben Sie sich in Ihrer Dorfsschenke Mut angetrunken,
00:26:36sich eine Pistole besorgen...
00:26:38Was soll das?
00:26:38Oder besitzen Sie eine Waffe?
00:26:39Nein!
00:26:41Kennen Sie diesen Pullover?
00:26:43Kenn ich nicht.
00:26:46Gut.
00:26:49Kommst du mal?
00:27:01Was machen wir denn mit Ihnen? Er sagt nichts.
00:27:03Aber Motiv hat er. Eifersucht!
00:27:05Aber wir können ihm den noch nicht nachweisen.
00:27:08Außer Fingerabdrücke am Briefkasten und den beiden Schlüsseln hier haben wir mischt.
00:27:13Dann schicken wir ihn erstmal nach Hause.
00:27:15Ja.
00:27:16Aber wir können seine Werkstatt und sein Haus durchsuchen lassen.
00:27:19Da beantrage ich den Durchsuchungsgeschluss.
00:27:20Dann sagst du drin Bescheid.
00:27:22Ja.
00:27:36Da. Gucken wir los.
00:27:41Sophie ist tot?
00:27:42Ja, Frau...
00:27:43Gretzschmer.
00:27:45Seit...
00:27:46...zwei Monaten.
00:27:47Wir würden von Ihnen gerne wissen wollen...
00:27:50Wer sind die Herren?
00:27:52Schneider-Kripo-Halle. Das ist mein Kollege Schmücke.
00:27:55Vera Baumbach.
00:27:56Danke.
00:27:57Guten Tag, Geschäftsführerin.
00:27:58Aha.
00:27:59Wir sind hier wegen...
00:28:00Sophie Kehler.
00:28:02Sie ist ermordet worden.
00:28:03Natürlich. Wir entschieben uns heute noch vorbei.
00:28:06Wie, äh... Kontrollierst du das noch auf Rechtschreibung? Bitte gleich, Petra.
00:28:09Die Herren sind von der Polizei. Wollen wir in mein Büro gehen?
00:28:12Gern.
00:28:13Danke.
00:28:13Danke.
00:28:23Sophie Kehler war Buchalterin bei Ihnen.
00:28:25Ja, Sophie war etwa vier Jahre bei uns.
00:28:28Und ist am 1. Februar entlassen worden. Warum denn?
00:28:31Sophie ist doch nicht entlassen worden. Sie hat von sich aus gekündigt.
00:28:35Wie? Von sich aus?
00:28:37Und das in diesen Zeiten? Das ist doch eigenartig.
00:28:40Hatte sie einen triftigen Grund?
00:28:42Den hat sie uns nicht genannt.
00:28:44Was machen Sie denn so Schönes in Ihrer Firma?
00:28:47Wir rekrutivieren stillgelegte Tagebäuer und erarbeiten geologische Studien dazu.
00:28:53Und Sie leiten die Geschäfte, Frau Bamber?
00:28:55Ja, mein Mann und ich. Wir leiten die Firma.
00:29:00Frau Kehler soll sich kurz vor Ihrem Tod in jemanden verliebt haben.
00:29:03Und Sie war schwanger. Wissen Sie etwas darüber?
00:29:09Nein.
00:29:10Wir würden uns gerne noch mal mit Ihren Mitarbeitern unterhalten. Ist das möglich?
00:29:16Selbstverständlich. Dann kann ich zum Joggen.
00:29:18Aber bitte.
00:29:20Sportfrei!
00:29:22Sportfrei!
00:29:25Sie wollen noch mit dir reden.
00:29:30Vera!
00:29:32Vera, du musst mit Achim sprechen. So schnell wie möglich.
00:29:35Mit Achim? Kannst du das für mich machen? Er wird nicht mit mir reden wollen.
00:29:42Ja, gut. Gut, ich fahr zu ihm raus.
00:29:44Danke.
00:29:49Sophie hatte gerade Schwierigkeiten mit ihrem Freund.
00:29:52Ich hab noch öfter versucht, sie zu erreichen, aber da ging nicht mal der Anrufbeantworterin.
00:29:57Aha.
00:29:58Sie wollten ja nicht.
00:29:59Nee, danke.
00:30:00Ich hab mir auch Sorgen gemacht. Ich hab gedacht, da stimmt irgendwas nicht.
00:30:05Aber zur Polizei sind Sie nicht gegangen?
00:30:07Nee, man rennt ja nicht immer gleich zur Polizei.
00:30:11Sagen Sie eben, Sophie Kehle hatte die Angst vor ihrem Freund?
00:30:14Ich glaub, er war sehr eifersüchtig.
00:30:20Eifersüchtig? Wissen Sie auf wen?
00:30:23Keine Ahnung.
00:30:25Ja?
00:30:28Entschuldigung, ich wollte kurz mal Kaffee holen.
00:30:29Aber bitte.
00:30:31Danke.
00:30:33Frau Kretschmann.
00:30:34Geht es um Sophie?
00:30:35Ja.
00:30:37Wer sind Sie denn, wenn ich fragen darf?
00:30:39Weber.
00:30:40Klaus Weber.
00:30:40Ich halt die Computer hier am Laufen.
00:30:42Wie gut kannten Sie denn, Frau Kehle?
00:30:45Ach Sophie, war ein liebes Mädchen.
00:30:46Alle hier im Büro haben Sie gemocht.
00:30:48Liebes Mädchen?
00:30:49Gab es denn hier keinen Streit?
00:30:52Keine Feindseligkeit?
00:30:53Nein.
00:30:55Moment noch.
00:30:56Sagen Sie, wissen Sie was über einen Mann, in den Frau Kehle verliebt war?
00:31:03Verliebt?
00:31:04Aber sie hatte doch ihren Freund, Steffen Rosinski.
00:31:06Ja, ja schon, aber Frau Kehle war schwanger.
00:31:11Sie liest wahrscheinlich nicht von Herrn Rosinski.
00:31:12Sophie war schwanger?
00:31:14Ja.
00:31:19Die sagen ja alle, du zueinander.
00:31:21Das ist ja nur Fassade, Herbert. Nur Fassade.
00:31:25Sie hat also den Job hingeschmissen, den Verlobten in die Wüste geschickt
00:31:30und sich mit ihrer Mutter verstritten.
00:31:32Was ist mit dem Vater des Kindes?
00:31:33Ja, den kennt keiner.
00:31:35Ihr Auto haben wir auch noch nicht.
00:31:36Dann müssen wir die Suche erweitern.
00:31:39Ja, Frau Weigern, was ist denn?
00:31:41Ah, und hat die Hausdurchsuchung bei Rosinski was ergeben?
00:31:47Gut, dann, sonst schaffen Sie ja alles ins Präsidium.
00:31:50Wir sehen uns morgen früh.
00:31:51Wiederhören.
00:31:52Hat Rosa Munde bei Ihnen was gefunden?
00:31:54Ein Fotoalbum mit alten Urlaubsfotos, sagt sie,
00:31:57und ein paar Porträtzeichnungen von Sophie.
00:32:00Lange hinterm Bett.
00:32:08.
00:32:09,
00:32:09.
00:32:39Untertitelung. BR 2018
00:32:52Du spielst wunderschöne Arbeit, aber meine Ohren haben Feierabend.
00:33:02Edith, Edith konnte so wunderbar drauf spielen.
00:33:05Ja, Edith. Und außerdem hast du gesagt, das ist ein Klavier und jetzt steht hier ein Monstrum von Flügeln.
00:33:13Das ist ein kleiner Stutzflügel, Herbert.
00:33:15Und dann auch hier in der Küche.
00:33:20Ich habe das mal überschlagen, was Sophie Kehler an laufenden Kosten hatte.
00:33:25Für Miete, Versicherung, Telefon.
00:33:30Zusammen fast 1200 Euro, das gesamte Gehalt.
00:33:34Und das ist noch kein Essen, keine Kleidung, keine Kosmetik, kein Urlaub dabei.
00:33:39Sie muss mindestens das Doppelte von dem ausgegeben haben, was sie verdient hat.
00:33:45Vielleicht hat sie Schulden gemacht.
00:33:46Bei wem? Wir haben keinen Schuldschein gefunden, nichts.
00:33:50Ja, stimmt.
00:33:51Sie hat sämtliche Brücken hinter sich abgebrochen.
00:33:55Und das hat er mal gewusst.
00:33:57Ja.
00:33:59Er muss sie gut gekannt haben.
00:34:05Ich habe Sophie nicht erschossen.
00:34:08Vera.
00:34:09Vera war's.
00:34:10Sie glaubt, du warst es.
00:34:12Achim, ohne deine Frau würde sie jetzt im Knast sitzen.
00:34:15Sie hat viel für dich getan.
00:34:16Ich war's nicht.
00:34:20Wir haben Angst um dich.
00:34:22Wir haben beide Angst um dich.
00:34:56Was ist denn das hier?
00:34:59Eier mit fetten Speck, Butter, Erdnussflips.
00:35:04Willst du mich vergiften?
00:35:06Das ist nicht für dich.
00:35:10Wenn du mal eine eigene Wohnung hast, dann kannst du mich ja jeden Tag zum Essen einladen.
00:35:16Ach, das ist ja so egal.
00:35:19Herbert, ich habe heute mal nichts gegessen.
00:35:21Ja, ich auch nicht.
00:35:23Warte mal.
00:35:25Du willst mich wirklich vor die Tür setzen?
00:35:27Ich will nur nicht, dass wir uns ständig auf den Keks gehen.
00:35:29Du ließ mir doch nicht auf den Keks.
00:35:31Dann zeige ich die Schnauze dabei.
00:35:33Jetzt gehe ich in die Kneipe Abendbrot essen.
00:35:35Aber hau.
00:35:35Guten Appetit und vergifte dich nicht.
00:35:48Eier kann er.
00:36:02Wir wünschen Ihnen noch einen angenehm Abend, meine Damen und Herren, eine geruhsame Nacht.
00:36:06Bis morgen.
00:36:18Wer hat Sophie erschossen?
00:36:20Das fragst du mich?
00:36:23Ich gehe morgen zur Polizei und zeige dich an.
00:36:27Und weshalb?
00:36:29Weil ich einen Mörder decke?
00:36:34Ich kann nicht anders.
00:36:36Ich bin deine Frau.
00:36:38Ich will nicht, dass du ins Gefängnis gehst.
00:36:40Vera, du bist so krank im Kopf.
00:36:42Wenn du dich nicht selbst anzeigst, dann gehe ich dahin.
00:36:46Ich habe diese Frau geliebt.
00:36:56Diese Schlauze.
00:37:11Was willst du?
00:37:14Die Polizei sucht nach Sophies Mörder.
00:37:17Ach ja?
00:37:18Sollen sie deinen Chef verhaften?
00:37:20Ich war es nicht.
00:37:20Steffen, wenn du so weitermachst, bringst du deinen Vater um.
00:37:22Hör zu!
00:37:24Die Polizei hat mich schon in den Mangel gehabt heute.
00:37:26Ich brauche nicht noch dein blödes Gequatsch.
00:37:29Wenn du Sophie nicht in diese scheiß Firma geschleppt hättest,
00:37:31dann wäre sie nie auf dumme Gedanken gekommen.
00:37:33Steffen.
00:37:34Sophie hatte sich in Achim Baumbach verknallt.
00:37:36So was passiert doch.
00:37:37Sie war nicht dein Eigentum.
00:37:39Komm, komm, verschwinde.
00:37:46Steffen?
00:37:48Mach keine Dummheiten, ja?
00:38:08Was war denn los?
00:38:09Nichts, nichts, nichts.
00:38:12Pass auf ihn auf.
00:38:16Mach's gut, Onkel Werner.
00:38:21Was war denn los?
00:38:25Ich war der Bl Только.
00:38:30Was war denn los?
00:38:40Was war denn los?
00:38:54Das istتي
00:39:03Oh. Winterurlaub. Meribel, Frankreich. Dann waren sie in Ägypten. Natürlich Thailand.
00:39:16Die beiden haben sich's gut gehen lassen. Vor vier Jahren, da haben sie noch Urlaub
00:39:20in einem alten Campingbus gemacht, 2001. Na, das gibt's doch nicht. Guten Morgen.
00:39:26Guten Morgen, Frau Walton. Es ist ja schön, dass Sie da sind. Sagen Sie mal, was haben
00:39:29Sie denn der Presseabteilung erzählt? Hier, möglicherweise ist Sophie K. Opfer einer
00:39:34Beziehungstat geworden. Was soll denn das? Ich hab denen gesagt, dass das Opfer schwanger
00:39:39war. Ich hielt das für wichtig. Sie sollten eine einfache Pressemitteilung rausgeben,
00:39:43dass sie schwanger war. Doch warten diese Leute doch hier nur. Ich habe der Mutter Vertraulichkeit
00:39:48versprochen. Jetzt steht hier so ein Mist. Ach, jetzt bin ich schuld, ja? Ich arbeite
00:39:54bei der Technik. Und Pressearbeit gehört überhaupt nicht zu meinen Aufgaben. Kann ich Ihnen das
00:39:59bitte geben? Wissen Sie, was Sie sind? Sie sind. Sie sind.
00:40:11Mensch, Herbert. Dafür musst du dich aber bei ihr entschuldigen. Was hat's denn gebracht?
00:40:17Steffen Rosinski besitzt überhaupt keine Waffe. Aber der Vater hat eine Waffenbesitzkarte
00:40:24über eine Beretta, Kaliber 9 Millimeter.
00:40:319 Millimeter? War doch die Tatwaffe.
00:40:37Steffen Rosinski? Ja. Der hat Lokalverbot. Seit wann hat er Lokalverbot? Seit einer Woche. Der Junge hat sich wieder geprügelt,
00:40:47da hab ich ihn rausgeschmissen. Diesmal für immer.
00:40:49War er früher schon so aggressiv? Nee. Früher war Steffen friedlich, hat auch noch nicht gesoffen. Erst seit Sophie ihm
00:40:56weggerannt ist und das schöne Leben vorbei ist, da spielt er verrückt.
00:40:59Schönes Leben. Sophie hat doch immer alles bezahlt. Die ganzen Trips, das große Auto, das Haus. Sogar ein Pferd wollten
00:41:11die sich anschaffen.
00:41:13Pferd? Und das hat alles Sophie bezahlt?
00:41:15Mhm.
00:41:17Herr Spors, uns interessiert der 17. Februar. War Steffen Rosinski an dem Tag auch bei Ihnen?
00:41:22Februar.
00:41:3017. Ja?
00:41:32Ja.
00:41:40Da hatte ich hinten eine Silberhochzeit. Mittagessen, Kaffee, Abendessen.
00:41:45Ja, der Steffen war auch dabei.
00:41:47Bis wann?
00:41:49Bis 6 Uhr früh so.
00:41:51Und ist er zwischendurch mal weg?
00:41:53Nee. Nee.
00:41:55Ganz sicher?
00:41:56Ja, ganz sicher.
00:41:58Dürfte ich jetzt vielleicht in Ruhe frühstücken, aber bitte.
00:42:03Guten Hunger.
00:42:04Ist ja gut, dass es sei.
00:42:11Tja, hat er also für den 17. ein Alibi?
00:42:15Schauen wir uns mal die Waffe von dem Alten an.
00:42:23Wirklich史.
00:42:27Ja, ich bin okay.
00:42:2820.cke Vamos.
00:42:46Wirklich funktion, dass es infrafancenski der Seele ist.
00:43:02Der Osinski, einen kleinen Augenblick.
00:43:06Sie wollen zu meinem Sohn.
00:43:08Ja, auch, aber erst zu ihm.
00:43:10Steffen ist kein Mörder, mehr kann ich Ihnen nicht sagen.
00:43:13Sie haben eine Pistole?
00:43:16Ja.
00:43:17Wo haben Sie die?
00:43:19Die muss auf dem Hochsitz liegen.
00:43:21Auf dem Hochsitz?
00:43:22Ich habe eine Jagd gepachtet.
00:43:24Und wenn ich einen Wildkrank geschossen habe, brauche ich die.
00:43:26Und Tobi, habe ich auch einen Waffenschein.
00:43:28Den werden Sie nicht mehr lange haben.
00:43:30Sie wissen genau, dass Sie Ihre Waffen unter Verschluss haben müssen.
00:43:33Na, dann zeigen Sie uns mal die Pistole.
00:43:37Patrick!
00:43:51Da haben Sie die Pistole.
00:43:56Vielleicht ist sie doch im Haus.
00:43:57Ja, da ist sie nicht.
00:43:59Da haben wir ja gestern gesucht.
00:44:01Keine Angst.
00:44:03Ich werde Sie schon finden.
00:44:06Wo ist denn Ihr Sohn jetzt?
00:44:08Beim Lieferanten.
00:44:10Der schneidet Steine zu.
00:44:13Hören Sie, Sophie und Steffen kennen sich aus dem Kindergarten, hier im Dorf.
00:44:16Doch, niemals hätte er ihr was angetan.
00:44:20Wie gut kannten Sie dann, Sophie?
00:44:22Ich dachte, ich kenne Sie.
00:44:24Aber dann hat sie sich in einen anderen verguckt.
00:44:27Das habe ich sofort gemerkt.
00:44:30Wer ist denn der andere?
00:44:31Ich weiß nicht.
00:44:32Ich war mit dem auf Dienstreise, letzten Herbst.
00:44:35Ein aus der Firma?
00:44:37Ja, ich denke schon.
00:44:38Wie heißt er?
00:44:39Weiß ich nicht.
00:44:40Er hat mich auch nicht interessiert.
00:44:42Schade, Herr Rosjenski, schade.
00:44:45Also, wenn Ihr Sohn zurückkommt, er soll sich umgehend bei uns melden.
00:44:49Und wenn Sie die Pistole finden, informieren Sie uns sofort.
00:44:51Ja, hören Sie.
00:44:54Sophie hat meinen Sohn zwar fallen lassen, das hat ihm fast das Herz zerrissen, aber er ist kein Mörder.
00:45:01Das war es erst mal.
00:45:05Der Mann, wenn Sie mit dem auf Dienstreise waren, dann war das nicht irgendeiner.
00:45:11Hoffentlich schickt er uns seinen Sohn vorbei.
00:45:13Ja, hoffentlich.
00:45:14Aber du hast recht.
00:45:45Das war es, Herr Rosjenski.
00:46:22Das hast du nicht getan, Junge.
00:46:28Das hast du nicht getan!
00:46:39Du bringst das Ding sofort zur Polizei.
00:46:44Hast du mich verstanden?
00:47:11Ja, das ist die Werkstatt der Rosinskis.
00:47:14Und wenn der Junge rauskommt, an ihm dranbleiben und uns Bescheid geben.
00:47:19Ja, das war's. Danke.
00:47:21Was hältst du denn an?
00:47:23Rosinskis Ober.
00:47:32Ein bisschen groß alles, oder?
00:47:34Für eine kleine Buchhalterin und einen Handwerker.
00:47:37Ja, das kostet.
00:47:38Der Wirt sagte, Sophie hat das ganze Geld besorgt.
00:47:42Nur woher?
00:47:44Da, da sollte der Pool dann hin.
00:47:47Ja, ja.
00:47:49Tschüss.
00:48:29Ich mache Zeit, Frau Kretschmer. Na? Schmeckt's?
00:48:33Ja.
00:48:33Guten Appetit.
00:48:35Können wir Sie im Moment stören?
00:48:37Mhm.
00:48:37Danke auch.
00:48:38Frau Kretschmer, Sie sind doch Chefsekretärin hier.
00:48:41Mhm.
00:48:41Und die Reisebuchungen der Firma laufen doch über Ihren Tisch.
00:48:46Letzten Herbst ist Ihre Freundin Sophie auf Dienstreise gewesen.
00:48:50Erinnern Sie sich noch, mit wem Sie gefahren ist?
00:48:53Nach Köln.
00:48:54Nee, nee.
00:48:55Mein Kollege hat nicht gefragt, wohin, sondern mit wem.
00:48:58Mit mir war es in Köln.
00:49:01Ach.
00:49:02Machen wir mal zwei Rezotärbschnitte.
00:49:04Ich guck sie mir an und dann im Mikroskop.
00:49:05Ja?
00:49:06Klaus!
00:49:06Wir nehmen die Kamille raus und dann kommt los.
00:49:09Wenn Sie mit, ist klar!
00:49:17Wer sind Sie?
00:49:18Was machen Sie hier?
00:49:23Ich bin Rosinski.
00:49:26Aus Ross.
00:49:28Nee, was soll das?
00:49:29Sie haben Sophie erschossen.
00:49:31Dafür werden Sie bezahlen.
00:49:38Komm!
00:49:38Komm!
00:49:40Komm!
00:49:41Komm!
00:49:42Komm!
00:49:43Nehmen Sie die Waffe runter!
00:49:44Nehmen Sie die Waffe runter, Rosinski!
00:49:46Eine Weile hatten Sophie und ich unseren Spaß, aber sie war ja in festen Händen und dann habe
00:49:51ich auch die Finger von ihr gelassen.
00:49:52Das haben Sie uns gestern gar nicht erzählt, Herr Weber.
00:49:56Ich dachte nicht, dass es wichtig wäre.
00:49:58Doch, doch.
00:49:59Wo waren Sie denn am 17. Februar?
00:50:02In der Toskana.
00:50:03Ich hatte Jahresurlaub bis, ähm, Mitte März.
00:50:07Ist Ihnen nicht gut?
00:50:08Doch, ich, ich will das nun wegbringen.
00:50:10Moment.
00:50:11Ja, Schmecke?
00:50:13Was?
00:50:15Um Gottes Willen, wo denn?
00:50:17Wie?
00:50:17Ja, wir, wir kommen.
00:50:19Wir müssen nach Lodzsche in den Tagebau.
00:50:21Wir sind noch nicht fertig.
00:50:23Wir kommen noch mal wieder.
00:50:24Wiedersehen.
00:50:26Steffen Rosinski bedroht Baumbach mit der Pistole.
00:50:29Achim Baumbach?
00:50:30Ja, Achim Baumbach.
00:50:58Sie hat mit uns beiden Schluss gemacht.
00:51:02Mit uns beiden, Herr Doktor.
00:51:04Geben Sie es zu.
00:51:04Ja, mit uns beiden, ja.
00:51:06Sie wollte allein leben.
00:51:08Ich habe das kapiert, aber ihr nicht.
00:51:11Sie wollte mit dem Kind allein sein.
00:51:13Allein!
00:51:13Was ist denn für ein Kind?
00:51:16Er hat Sophie erschossen.
00:51:17Na los, sag sie Ihnen!
00:51:18Was soll denn das?
00:51:20Denken Sie doch an Ihren Vater.
00:51:22Ihr hängt mir keinen Mord an.
00:51:23Er hat doch nur noch Sie.
00:51:25Halten Sie meinen Vater daraus.
00:51:26Ja wie, dann ist das eine Waffe.
00:51:28Steffen, nehmen Sie die Waffe runter.
00:51:30Die Waffe runter!
00:51:46Das wird teuer für Sie, Herr Rosinski.
00:51:49Wenn Sie weiter schweigen.
00:51:52Schwere Körperverletzung, Geiselnahme, Mordversuch.
00:51:55Da kommt was zusammen.
00:51:57Ich bin kein Mörder.
00:51:59Ich wollte ihn zur Polizei schaffen, mehr nicht.
00:52:02Warum haben Sie uns denn gestern nichts von Herrn Baumbach erzählt?
00:52:07Ich sage jetzt gar nichts mehr.
00:52:10Wie Sie wollen.
00:52:13Sollen wir Ihnen einen Anwalt stellen?
00:52:16Nein, ich brauche keinen.
00:52:18Ich glaube schon.
00:52:20Bringen Sie den Herrn in seine Zelle.
00:52:24Kommen Sie bitte.
00:52:32Ich möchte eigentlich nicht, dass Sie hier rauchen.
00:52:35Kann sie nicht lassen.
00:52:36Ja, ja.
00:52:38Ihre Mitarbeiter sind sehr verschwiegen.
00:52:42Warum hat uns niemand von Ihnen und Sophie erzählt?
00:52:45Das müssen Sie meine Mitarbeiter fragen.
00:52:47Ja.
00:52:48Und weshalb stellt sich Klaus Weber vor Sie?
00:52:50Ich habe keine Ahnung.
00:52:54Sollte er Ihnen ein Alibi verschaffen?
00:52:56Quatsch.
00:52:57Sieht aber gar nicht so aus.
00:52:59Ihre Frau war vorhin nicht in der Firma.
00:53:02Haben Sie eine Ahnung, wo sie sein könnte?
00:53:05Weiß ich nicht. Vielleicht zu Hause.
00:53:06Zu Hause? Aha.
00:53:09Also Herr Baumbach, fangen wir von vorne an.
00:53:27Baumbach?
00:53:27Baumbach?
00:53:28Ja, ich bin's.
00:53:30Die Polizei hat Achim mitgenommen.
00:53:33Was?
00:53:33Jetzt reg dich nicht auf.
00:53:35Die lassen ihn doch wieder gehen. Die haben nichts in der Hand.
00:53:38Oh Gott.
00:53:40Bis später.
00:53:42Bis später.
00:53:54Guten Tag, Frau Baumbach.
00:53:55Guten Tag.
00:53:56Was ist geschehen in Ihrem Mann?
00:53:58Ach, Sie wissen schon.
00:53:59Ja.
00:54:00Kommen Sie rein.
00:54:00Ja, er ist beim Erkennungsdienst.
00:54:02Man nimmt ihm gerade Fingerabdrücke ab und auch eine Speicherprobe.
00:54:07Aha.
00:54:08Und was wollen Sie von mir?
00:54:09Ihr Mann besitzt doch mehrere Waffen, ist das richtig?
00:54:12Ja, er kontrolliert unsere Weltbestände.
00:54:15Ich würde die Waffen gerne mal sehen.
00:54:19Natürlich.
00:54:20Kommen Sie rein.
00:54:46Bitte.
00:54:47Verdienen Sie sich.
00:54:56Und wo ist die Pistole, die Beretta?
00:55:00Ich habe mit den Waffen nichts zu tun.
00:55:02Ich habe keine Ahnung.
00:55:05Die Munition für die Pistole fehlt auch.
00:55:08Ich sagte schon, ich weiß es nicht.
00:55:11Ich wollte mit Sophie nochmal ganz von vorne anfangen.
00:55:14Ein neues Leben.
00:55:16Aber sie wollte nicht.
00:55:17Sie haben es ja gehört von Rosinski.
00:55:20Sie wollte lieber allein bleiben.
00:55:22Und das konnten Sie wohl nicht akzeptieren?
00:55:24Ich habe es nicht verstanden.
00:55:27Sie hat mir einen Abschiedsbrief geschrieben.
00:55:29Darin steht, ich soll auf mich aufpassen.
00:55:32Auf mich und auf die Firma.
00:55:35Und ich soll nicht nach ihr suchen.
00:55:39Ich habe nicht mal gewusst, dass sie ein Kind bekommt.
00:55:41Kann ich den Brief mal haben?
00:55:45Und den Umschlag.
00:55:50Frau Stempel vom 4. Februar.
00:55:54Ja.
00:55:56Nachdem ich diesen Abschiedsbrief gelesen hatte,
00:55:59bin ich direkt zu ihr nach Hause gefahren.
00:56:01Ich wollte, dass sie mir das ins Gesicht sagt.
00:56:03Irgendeinen Grund.
00:56:04Irgendeinen Grund, damit ich nicht verrückt werde.
00:56:07Aber zu Hause war sie nicht.
00:56:10Pass auf deine Firma auf.
00:56:13Wissen Sie, was sie damit gemeint haben könnte?
00:56:17Nein.
00:56:20Ah, ja.
00:56:22Ja, vielen Dank, Frau Doktor.
00:56:24Ja, wiederhören.
00:56:26Bitte.
00:56:27Dankeschön.
00:56:28Jetzt ist es amtlich.
00:56:30Frau Baumbach.
00:56:32Frau Kehler war schwanger.
00:56:34Und zwar von ihrem Mann.
00:56:40Ihre Ehe ist kinderlos?
00:56:43Deshalb ist das noch keine schlechte Ehe.
00:56:45Ja, natürlich.
00:56:46Entschuldigen Sie.
00:56:50Wissen Sie noch, wo Sie am Donnerstag den...
00:56:52Darf ich?
00:56:53Ja, bitte.
00:56:54Wo Sie am Donnerstag den 17. Februar waren?
00:56:58In Dresden.
00:56:59Bei meiner Schwester.
00:57:01Sie hatte einen vierzigsten Geburtstag.
00:57:02Sind Sie allein nach Dresden gefahren?
00:57:04Ja.
00:57:05Und wann kamen Sie zurück?
00:57:07Ich bin am 17. Mittags nach Dresden gefahren mit dem Zug
00:57:12und kam am 19. Abends zurück.
00:57:16Gibt es dafür Zeugen außer Ihrer Schwester?
00:57:21Ungefähr 100 Gäste.
00:57:23Na ja.
00:57:24Vielen Dank.
00:57:28Herr Baumbach.
00:57:29Seit Sophie Kehler bei Ihnen in der Firma war,
00:57:32hatte sie plötzlich viel Geld.
00:57:34Sehr viel Geld.
00:57:35Sie meinte sie.
00:57:37Moment.
00:57:39Ja, Schneider.
00:57:43Aha.
00:57:45Gut, bis gleich.
00:57:47Herr Baumbach, wo ist Ihre Beretta?
00:57:50Im Waffenschrank.
00:57:51Nein, da ist sie nicht.
00:57:56Wann war ich zum letzten Mal am Waffenschrank, ey?
00:58:00Ja, am besten Sie fragen meine Frau, wo die Pistole ist.
00:58:03Wo waren Sie am 17. Februar?
00:58:09Bei einer Geologentagung in Toronto.
00:58:13Wann genau?
00:58:15Vom 14. Februar bis 21. Februar. Eine Woche.
00:58:18Augenblick.
00:58:30Sie können gehen.
00:58:31Sie können gehen, Herr Baumbach.
00:58:32Was?
00:58:33Sie können gehen.
00:58:35Haben Sie den Täter?
00:58:36Sie sind's nicht.
00:58:40Ja.
00:58:44Kann ich...
00:58:45Kann ich Sophie noch mal sehen?
00:58:46Ersparen Sie sich den Anblick.
00:58:51Wiedersehen.
00:58:53Was?
00:59:01Ja.
00:59:03Was?
00:59:04Nein.
00:59:05Nein.
00:59:21Wenn Sie da.
00:59:21Na, also.
00:59:21Ich werde Angst.
00:59:21Alles in dir.
00:59:21Na nun, Herr Baumbach?
00:59:23Ja, ich durfte gehen.
00:59:26Tja, Frau Baumbach, da ist Ihr Mann.
00:59:36Was ist passiert?
00:59:37Nichts passiert.
00:59:40Du hast ihm aber nichts erzählt, oder?
00:59:44Ich wusste, dass du freikommst.
00:59:48Achim,
00:59:49du stehst mit dir zusammen durch.
00:59:52Bitte komm wieder nach Hause.
00:59:54Wir sehen uns heute Abend, ja?
00:59:58Bis später.
01:00:03Sag mal, was denn passiert?
01:00:05Du hast den Baumbach laufen lassen?
01:00:08Ja, das musste ich.
01:00:10Und warum?
01:00:11Das ist die Tatwaffe,
01:00:13und die gehört Werner Rosinski.
01:00:15Ach, nee.
01:00:21Du, aber wenn,
01:00:22wenn Stefan Rosinski der Mörder sein soll,
01:00:25dann kann er die Tat unmöglich am 17. begangen haben.
01:00:28Da hat er doch einen Alibi.
01:00:30Hm.
01:00:34Ich verstehe das nicht.
01:00:36Rosinski will uns einen Mörder präsentieren,
01:00:38stattdessen präsentiert er uns die Tatwaffe.
01:00:40Und macht sich selbst verdächtig.
01:00:44Da stimmt was nicht.
01:00:48Haben wir denn den ganzen Schalbekraben schon überprüft?
01:00:51Ja, wann denn?
01:00:52Na, machen wir das jetzt.
01:00:54Ach, äh, Frau, Frau Weigand.
01:00:57Sagen Sie...
01:00:58Ja?
01:00:58Müsste ich mich bei Ihnen entschuldigen?
01:01:01Nö.
01:01:01Nee, trotzdem.
01:01:03Was halten Sie denn davon,
01:01:04wenn ich Sie mal ein bisschen bekoche?
01:01:07Bitte?
01:01:08Wir haben doch noch was im Kühlschrank.
01:01:10Ja, ich schon.
01:01:11Ja, gut.
01:01:12Also dann, äh,
01:01:14eine kleine Minage à trois.
01:01:16Hä?
01:01:17Was?
01:01:17Äh, nicht, was Sie denken.
01:01:18Zum Essen.
01:01:20Ach, nur zum Essen?
01:01:21Ja.
01:01:22Das ist aber schade.
01:01:24Um sieben.
01:01:26Hm?
01:01:27So.
01:01:33Das ist aber schade.
01:02:04So, guten Abend
01:02:05Äh, äh
01:02:07Ich bin nicht zufrieden
01:02:08Nein, nein, äh, Herbert
01:02:09Ja, ist soweit
01:02:11Herbert, äh
01:02:12So, guten Abend
01:02:13Ja, na
01:02:14Das riecht aber gut
01:02:14Ist mein erstes aus
01:02:19Entschuldigen Sie, Frau Weigand
01:02:20Mein erstes aus dem Bucco
01:02:22Kommen Sie, nehmen Sie Platz
01:02:23Dankeschön
01:02:25So
01:02:25Oh, Schwein
01:02:27Äh, Kalb, äh, Frau Weigand, ist Kalb
01:02:31Ach, Sie haben ja einen Flügel
01:02:33Ja
01:02:34Seit wann haben Sie den denn?
01:02:35Na, noch nicht so lange
01:02:36Das ist ein Erbstück
01:02:37Achso, und Sie können spielen?
01:02:39Ich, ne
01:02:40Ja, aber
01:02:41Ich, aber, äh, bin erst, äh, in der Ausbildung
01:02:45Kann ich ihn mir mal angucken?
01:02:46Ja, ja
01:02:51So
01:02:53So
01:02:54Was ist denn?
01:02:56Ah
01:03:07Oh, oh, oh, oh
01:03:10Oh, oh, oh, oh
01:03:44Ja, bitte
01:03:45Mein Name ist Kela
01:03:49Frau Kela
01:03:51Sie sind seine Frau
01:03:57So
01:03:57Sofis Mörder ist verhaftet worden, Frau Kela
01:04:01Ja
01:04:02Die Polizei hat mich informiert
01:04:07Was wollen Sie?
01:04:09Ihren Mann sprechen
01:04:10Ist er zu Hause?
01:04:11Ist das für ihn?
01:04:16Geld
01:04:18Ich glaube, das geht Sie nichts an
01:04:20Ich komme wieder
01:04:21Frau Kela
01:04:23Was mit so viel passiert ist
01:04:25Tut uns leid
01:04:28Uns allen
01:04:56Ich komme wieder
01:05:02Das Essen wird kalt.
01:05:06Bravo!
01:05:07Bravo!
01:05:10Sieht man Ihnen gar nicht an?
01:05:12Was?
01:05:13Dass Sie so musikalisch sind.
01:05:15Ich spiele ja auch nicht mit dem Gesicht.
01:05:18Nun haben Sie auch wieder recht.
01:05:21So.
01:05:26Später, vielmehr.
01:05:28Entschuldigt, dass ich damit beim Essen gekommen war.
01:05:30Das lässt mir einfach keine Ruhe.
01:05:32Die Kehler kann nicht am 17. ermordet worden sein.
01:05:35Denn da haben alle ein Alibi.
01:05:36Das letzte Lebenszeichen von ihr,
01:05:39dass wir genau wissen,
01:05:40das war der 7. Februar, großen Montag.
01:05:43Da hatte sie den Streit mit ihrer Mutter.
01:05:44Danach ist eine Lücke von 10 Tagen bis zum 17.
01:05:48So lange war sie an der Ostsee.
01:05:49Ja, und wenn sie nicht an der Ostsee war?
01:05:52Wir glauben das nur,
01:05:53weil wir diese Rechnung da haben.
01:05:56Du meinst, die war vor dem Urlaub schon tot?
01:05:59Und wer war dann an der Ostsee?
01:06:01Vielleicht gar keiner.
01:06:03Und wer, bitte schön,
01:06:04hat sich am 17. den Termin
01:06:05beim Frauenarzt geben lassen?
01:06:07Ja, Sie dann nicht.
01:06:09Es war bestimmt kein Mann.
01:06:32Ja, Sie dann nicht.
01:06:47Oh, gibt's was zu feiern?
01:06:50Nein, ich wollte dir nur eine kleine Freude machen.
01:06:53Ich bin gekommen, um die Koffer zu packen.
01:06:55Unsere Ehe ist zu Ende.
01:06:58Ja, ja, ich dachte nur, dass...
01:06:59Seht wohl.
01:07:09Ja, ja.
01:07:11Nicht?
01:07:12Und da sind Sie sicher?
01:07:15Danke.
01:07:17Und schönen Tag noch.
01:07:19Du hattest recht.
01:07:21Sie hat zwar das Zimmer vom 10. bis 17. gebucht, ist aber nicht angereist.
01:07:25Was ist denn?
01:07:25Das Geld für das Zimmer hat aber jemand überwiesen.
01:07:29Und die Rechnung?
01:07:31An Sophies Adresse geschickt.
01:07:34Überwiesen?
01:07:36Rosinski.
01:07:37Traust du ihm zu, dass er sowas einfädelt?
01:07:41Schmücke?
01:07:43Aha.
01:07:44Ja.
01:07:45Schönen Dank.
01:07:46Man hat den Wagen von Sophie Kehler gefunden.
01:07:49Und zwar an der alten Papiermühle in Krollwitz.
01:07:51Und zwar an der alten Papier.
01:07:51Und zwar an der alten Papiermühle in Krollwitz.
01:08:19Ja. Der Rücksitz ist grob gereinigt worden, aber das lässt sich nicht rauswaschen. Das ist Blut.
01:08:25Blut, ja.
01:08:25Ja. Und die Faser haben wir unter der Fußmatte im Auto gefunden.
01:08:31Das ist eine Wollfaser.
01:08:32Ja, ich habe sie untersucht. Sie ist identisch mit der Faser, die zum Pullover gehört, den Sophie Kehler getragen hat.
01:08:38Sie ist also in ihrem eigenen Auto transportiert worden.
01:08:41Noch was?
01:08:42Ja. Und zwar das.
01:08:45Oh.
01:08:45Oh. Sei nicht traurig, Mama Sophie.
01:08:55Wollt sie sich damit versöhnen?
01:08:58Kann auch noch Abschied kriegen. Aber warum soll Mama nicht traurig sein?
01:09:02Na, fragen wir sie doch.
01:09:03Ja. Noch was?
01:09:04Erstmal nicht.
01:09:05Danke, Frau Weich.
01:09:06Kann ich sagen?
01:09:06Dann nehme ich mit.
01:09:25Nobel, Nobel.
01:09:27Tja.
01:09:28Hier.
01:09:33Guten Tag.
01:09:34Guten Tag.
01:09:34Guten Tag.
01:09:40Sie ziehen hier aus?
01:09:43Ich habe mir was Kleines gesucht, was passender ist.
01:09:47Bei dem Streit mit Ihrer Tochter.
01:09:49Frau Kehler, da hieß doch bestimmt nicht nur um das Kind, das sie erwartete, nicht?
01:09:58Ich hätte mich darauf gefreut.
01:10:10Das gehört ja wohl Ihnen.
01:10:21Leben lang habe ich auf den richtigen Mann gewartet.
01:10:25Einen guten Vater für Sophie.
01:10:27Aber der Richtige ist nicht gekommen.
01:10:30Bin ich allein geblieben.
01:10:32Mit meiner Tochter habe ich sie allein großgezogen.
01:10:36Sophie wollte immer, dass es mir gut geht.
01:10:38Im Alter wollte mich verwöhnen.
01:10:40Diesem Luxus hier.
01:10:42Das war gar nicht wichtig.
01:10:44Ach, ich habe meine Tochter nie so glücklich gesehen.
01:10:47Wie mit diesem Mann.
01:10:49Ach, in Baumbach, nicht?
01:10:53Weshalb hat sie ihn dann verlassen?
01:10:55Sie wollte ihn nicht verlassen.
01:10:57Sie musste, weil...
01:11:00Weil...
01:11:01Sie ihn bestohlen hatte.
01:11:03Wie bestohlen?
01:11:05An diesem Rosenmontag in dem Lokal.
01:11:08Da hat meine Tochter mir gesagt, dass sie den ganzen Schwindel auffliegen lässt,
01:11:11weil sie es nicht länger erträgt.
01:11:12Ja, was denn für ein Schwindel?
01:11:17Sophie hat...
01:11:19...hohe Rechnungen an die Firma der Baumbachs gestellt.
01:11:23Falsche Rechnung.
01:11:28Ach, nee.
01:11:30Ach, und...
01:11:31Das hat sie dann so verbucht, dass das nicht auffiel.
01:11:34Ja, es ging um hohe Beträge, aber keiner hat was gemerkt die ganzen Jahre.
01:11:40Und von diesem unterschlagenen Geld
01:11:43haben Steffen Rosinski, ihre Tochter und auch sie ganz gut gelebt.
01:11:50Steffen hat...
01:11:52...zusammen mit Sophie eine kleine Firma betrieben.
01:11:55Sie lief unter Steffens Namen.
01:11:56Und wie heißt die Firma?
01:11:58Argenta Export Import oder so ähnlich.
01:12:06Ich frage mich, wo meine Pistole eben ist.
01:12:09Vera ist die Einzige, die in meinen Waffenschrank kommt.
01:12:11Ach, Riem, du willst, dass es Vera war.
01:12:14Aber die Polizei hat den Mörder im Mist.
01:12:16Wo willst du hin?
01:12:17Ja, wohin wohl?
01:12:19Da müssen wir frische Luft schnappen.
01:12:44Ihre Tochter wollte sich also selbst anzeigen.
01:12:48Sie hat in dem Lokal einen Koffer mit Unterlagen dabei.
01:12:52Den Koffer wollte sie dem Baumbachs übergeben
01:12:54und danach direkt zur Polizei.
01:12:56Ich sollte mich um das Kind kümmern, wenn sie ins Gefängnis muss.
01:13:00Ich bin zu alt dafür, habe ich ihr gesagt.
01:13:03Da ist sie aufgestanden und gegangen.
01:13:04Wann hat Ihre Tochter das Lokal verlassen?
01:13:08Gegen 6 Uhr abends.
01:13:11Ich hätte sie nicht gehen lassen dürfen.
01:13:13Ich hätte meine Tochter beschützen müssen.
01:13:26Herr Rosinski, wo ist der Aktenkoffer?
01:13:30Was für ein Aktenkoffer?
01:13:31Der mit den Beweisen für ihre jahrelangen Gaunereien,
01:13:35die ihn und Sophie dieses neue Haus beschert haben
01:13:39und die teuren Reisen nach Ägypten, nach Thailand.
01:13:42Überhaupt das schöne Leben.
01:13:43Und die Beweise für die Abzockerei
01:13:46wollte Sophie zu ihrer Chefin, Vera Baumbach, schaffen.
01:13:49Also wo ist der Koffer?
01:13:51Sophie hat Ihnen doch sicher gesagt,
01:13:53an diesem Rosenmontag, was sie vorhatte.
01:13:55Sie wollte auspacken.
01:13:57Und Sie, Sie steckt nach ganz tief drin.
01:14:03Wovon reden Sie?
01:14:10Im Handelsregister sind Sie eingetragen
01:14:13als Geschäftsführer der Firma
01:14:15Agenta Import Export GmbA.
01:14:18Was ist denn das?
01:14:22Wenn mein Vater das erfährt,
01:14:24der überlebt das nicht.
01:14:25Er sollte Sophie sterben, was?
01:14:27Ich habe ihr nichts getan.
01:14:31Und das mit der Firma,
01:14:33das war nicht meine Idee.
01:14:36Klaus hatte den Einfall.
01:14:37Wenn der Sophie nicht als Buchhalterin
01:14:38da reingebracht hätte, dann...
01:14:40Was ist denn für Klaus?
01:14:43Klaus Weber.
01:14:44Klaus Weber?
01:14:46Etwa dieser,
01:14:47dieser Computermann
01:14:49aus der Firma von Baumbach?
01:14:51Ja, das ist mein Cousin.
01:14:56Na, der ist mit von der Partie.
01:14:59Ja.
01:15:01Entschuldigung,
01:15:01könnte ich Sie beide kurz sprechen?
01:15:03Muss das sein?
01:15:03Es ist dringend.
01:15:07Wir sind gleich zurück.
01:15:13Das hier,
01:15:15das ist nicht
01:15:16Rusinskis Pistole.
01:15:18Wie?
01:15:19Das ist doch aber die Tatwaffe, oder?
01:15:21Das ja,
01:15:21aber die gehört
01:15:22Achim Baumbach.
01:15:24Ja,
01:15:25was soll denn das heißen?
01:15:26Als gestern
01:15:27Rusinski die Pistole
01:15:28abgenommen wurde,
01:15:29hat keiner
01:15:30auf den Waffenschein geguckt.
01:15:31Was ist denn das
01:15:31für eine Schlamperei?
01:15:32Ja, ich auch nicht.
01:15:33Es tut mir leid.
01:15:35Die Registrierung
01:15:36ist vorne.
01:15:39Baumbachs Beretter.
01:15:41Ja.
01:15:41Und wie kommt die
01:15:42in Rusinskis Hand?
01:15:45Vielleicht hat
01:15:45ihm die jemand
01:15:46untergeschoben.
01:15:58Wo ist meine Pistole?
01:16:04Ich packe hier
01:16:05dein restliches Zeug zusammen.
01:16:07Es ist besser,
01:16:07wenn wir uns nicht mehr sehen
01:16:08bis zur Scheidung.
01:16:10Vera,
01:16:11wo ist die Pistole?
01:16:23Ich habe viel zu viel
01:16:24für dich getan.
01:16:26Viel zu viel.
01:16:28Ich habe dich was gefragt.
01:16:32Lass mich los,
01:16:33du scheiß Kerl.
01:16:35verschwinde.
01:16:47Guten Tag, Frau Baumbach.
01:16:49Guten Tag.
01:16:50Sie wollen zu meinem Mann?
01:16:52Ja.
01:16:59Sie können ihn auch
01:17:00gleich mitnehmen.
01:17:02Wir möchten aber auch
01:17:03mit Ihnen sprechen.
01:17:06Mit mir?
01:17:07Ja, dürfen wir?
01:17:09Bitte.
01:17:15Das hier
01:17:16ist Ihre Waffe,
01:17:18Herr Baumbach.
01:17:19Und das ist die Tatwaffe.
01:17:21Man hat versucht,
01:17:22Sie Steffen Rusinski
01:17:22unterzuschieben,
01:17:24um ihn uns
01:17:25als Mörder zu präsentieren.
01:17:26Und das hätte
01:17:26auch beinahe geklappt.
01:17:29Ich habe es gewusst.
01:17:33Sie hat das inszeniert.
01:17:35Sie hat auch
01:17:36Sophie umgebracht
01:17:37mit meiner Pistole.
01:17:38Ich wollte nur nicht,
01:17:40dass du wegen dieser
01:17:41Schlampe
01:17:42auch noch ins Gefängnis
01:17:43Bleiben Sie sitzen,
01:17:44Herr Baumbach.
01:17:46Du wirst dich nicht erinnern.
01:17:54Er erinnert sich nicht.
01:17:56Woran?
01:17:58An den Russenmontag.
01:17:59Den 7. Februar?
01:18:01Ja.
01:18:05Ich war alleine
01:18:06im Büro
01:18:06und dann
01:18:08ist er reingestolpert.
01:18:10Völlig besoffen.
01:18:11Stimmt das,
01:18:12Herr Baumbach?
01:18:14Ja.
01:18:16Und?
01:18:19Er hat mich angeschrieben.
01:18:21Ich hatte ihm
01:18:23so viel weggenommen.
01:18:26Sein Leben
01:18:27kaputt gemacht.
01:18:28Ich habe versucht,
01:18:29ihn zu beruhigen,
01:18:30ihn zu trösten
01:18:32und dann
01:18:34hat er seine Waffe gezogen.
01:18:36Was?
01:18:37Mich bedroht.
01:18:39Was redest du denn da?
01:18:40Wenn Klaus
01:18:40nicht dazwischen gegangen wäre.
01:18:42Moment mal,
01:18:42einen Moment.
01:18:43Sie sagten doch gerade,
01:18:45Sie waren
01:18:45alleine im Büro.
01:18:49Klaus.
01:18:50Klaus Weber
01:18:51kam zufällig
01:18:52ins Büro.
01:18:53Ich weiß nicht,
01:18:53er hat ja
01:18:54irgendetwas zu tun gehabt.
01:18:56Sonst hätte mich
01:18:57mein Mann erschossen.
01:18:59Sie lügt.
01:19:00Nochmal,
01:19:01Herr Weber
01:19:02kam zufällig
01:19:03ins Büro?
01:19:04Ja.
01:19:05Achim,
01:19:07Klaus hat dich gesehen,
01:19:08wie du
01:19:09mit der Waffe
01:19:10an meinen Kopf
01:19:11gehalten hast.
01:19:15Er hat ihn beruhigt
01:19:17und
01:19:18nach draußen
01:19:19mitgenommen.
01:19:21Hat er
01:19:22die Waffe
01:19:22abgenommen?
01:19:23Ich habe wirklich
01:19:24keine Ahnung,
01:19:25wovon meine Frau
01:19:26redet.
01:19:26Das ist alles
01:19:27gelogen.
01:19:27Kurz darauf
01:19:28hat es geknallt
01:19:29im Treppenhaus.
01:19:30Wie oft?
01:19:33Dreimal.
01:19:36Ich bin
01:19:37dann sofort
01:19:38nach draußen
01:19:39und nach unten
01:19:40gegangen.
01:19:41Sophie lag
01:19:42auf der Treppe.
01:19:44Die Männer
01:19:45waren weg.
01:19:46Es war alles
01:19:47voller Blut
01:19:48und
01:19:50deine Waffe
01:19:51lag neben ihr.
01:19:53Aber warum
01:19:54sollte ich
01:19:54Sophie denn
01:19:55umbringen wollen?
01:19:55Warum denn?
01:20:17gehen Sie bitte
01:20:18rein?
01:20:21Da gehen Sie schon.
01:20:29Warum war?
01:20:30Klaus hier.
01:20:32Vera.
01:20:33Ich suche
01:20:34er.
01:20:35Ist er bei dir?
01:20:36Ja,
01:20:37die Polizei
01:20:38ist auch hier.
01:20:38Ich kann jetzt
01:20:39nicht reden.
01:20:40Bis später.
01:20:41Bis später.
01:21:00Wer war denn dran?
01:21:02Klaus Weber?
01:21:04Ja.
01:21:05Frau Wombach
01:21:06hatte Sie
01:21:06gar nicht gewundert,
01:21:07dass Sophie
01:21:07Kehler
01:21:08plötzlich
01:21:08im Büro
01:21:09auftauchte.
01:21:10Nein.
01:21:11Sie hat mich
01:21:11vorher angerufen
01:21:12und sie wollte
01:21:13mit mir reden.
01:21:14Ich habe ihr gesagt,
01:21:15es gibt nichts mehr
01:21:15zum Reden
01:21:16und habe aufgelegt.
01:21:17Sie ist
01:21:18aber trotzdem
01:21:18gekommen.
01:21:20Aber nicht
01:21:20um mit Ihnen
01:21:21über Ihren Mann
01:21:22zu reden.
01:21:23Nicht?
01:21:23Nein.
01:21:25Sie hat
01:21:26einen Koffer
01:21:26mit Unterlagen
01:21:27bei sich.
01:21:28Den wollte
01:21:28sie Ihnen
01:21:29übergeben,
01:21:29Frau Wombach.
01:21:31Was
01:21:31was denn
01:21:33für Koffer?
01:21:33Was für
01:21:34Unterlagen?
01:21:35Frau Kehler
01:21:35hat jahrelang
01:21:36Geld
01:21:36Ihrer Firma
01:21:37veruntreut.
01:21:38Und zwar
01:21:38sehr,
01:21:39sehr viel
01:21:39Geld.
01:21:41Wie?
01:21:42Wie bitte?
01:21:44Dieses
01:21:45Miststück.
01:21:46Deshalb hat
01:21:47sie gekündigt
01:21:48und sich
01:21:48von Ihnen
01:21:49getrimmt.
01:21:50Leider hatte
01:21:51sie nicht
01:21:51den Mut,
01:21:52sie Ihnen
01:21:52einzugestehen.
01:21:55Lag ein
01:21:55Aktenkoffer
01:21:56im Treppenhaus.
01:21:58Nein.
01:21:59Wer ist denn
01:21:59jetzt in
01:22:00Ihrer Firma
01:22:00für die
01:22:00Buchhaltung
01:22:01zuständig?
01:22:02Das hat
01:22:02Klaus.
01:22:05Klaus Weber
01:22:06hat das
01:22:06übernommen.
01:22:07Und wo ist
01:22:07Herr Weber
01:22:08jetzt im
01:22:08Büro?
01:22:09Hören Sie,
01:22:09Klaus Weber
01:22:10hat mir
01:22:10geholfen,
01:22:12die
01:22:13Sophie
01:22:14da wegzubringen.
01:22:15Er wollte
01:22:16uns helfen,
01:22:16Achim.
01:22:42Stellen Sie
01:22:42den Motor
01:22:43ab.
01:22:43Wir haben
01:22:44mit Ihnen
01:22:44zu reden.
01:22:47Aber
01:22:49ich habe
01:22:49keinen Termin
01:22:50außer Haus.
01:22:51Warum
01:22:52dreht
01:22:52sich
01:22:52es denn?
01:22:53Es geht
01:22:53um den
01:22:54Mord
01:22:54an
01:22:54Sophie
01:22:54Kehler.
01:22:55Stellen Sie
01:22:56aus.
01:22:57Ins
01:22:57Präsidium.
01:22:59Kommen Sie.
01:23:07Ist das
01:23:08Ihr
01:23:08Pullover?
01:23:13Ja.
01:23:14Ja,
01:23:14das ist
01:23:14meine
01:23:14und diese
01:23:15Pistole
01:23:16haben Sie
01:23:17Steffen
01:23:17Rosinski
01:23:18ihrem
01:23:18Cousin
01:23:18untergeschoben,
01:23:19weil Sie
01:23:19genau
01:23:19wussten,
01:23:20wo
01:23:20sein
01:23:20Vater
01:23:21diese
01:23:21Waffe
01:23:21aufbewahrt
01:23:22hat.
01:23:23Also,
01:23:25Achim,
01:23:25Achim
01:23:26Braumbach,
01:23:26der stand
01:23:27im Treppenhaus.
01:23:29Der hat
01:23:29geheult wie ein
01:23:30kleines
01:23:30Kind,
01:23:31weil
01:23:34er hatte
01:23:34Sophia
01:23:35Schuss.
01:23:35Herr Weber.
01:23:36Ich
01:23:36muss
01:23:36ihm doch
01:23:37diesen
01:23:37Gefallen
01:23:37tun,
01:23:37der ist
01:23:38doch mein
01:23:38Freund.
01:23:39Gefallen.
01:23:40Was
01:23:40haben Sie
01:23:41überhaupt
01:23:41an diesem
01:23:41Rosenmontag
01:23:42in der
01:23:42Firma
01:23:42zu
01:23:42suchen
01:23:43gehabt?
01:23:43Sie
01:23:43hat
01:23:43noch
01:23:44frei,
01:23:44wie
01:23:44alle
01:23:44anderen
01:23:44auch.
01:23:45Ich
01:23:45wollte
01:23:45mich
01:23:46in Ruhe
01:23:46um die
01:23:46Computer
01:23:46kümmern.
01:23:47Um
01:23:47die
01:23:47Computer.
01:23:49Das
01:23:49hier
01:23:49sind
01:23:49die
01:23:50Telefonate,
01:23:51die
01:23:51Sophie
01:23:51am 7.
01:23:52Februar
01:23:53geführt hat,
01:23:54an dem
01:23:54Tag,
01:23:54als sie
01:23:55ermordet
01:23:55wurde.
01:23:56Sie
01:23:56hat
01:23:5618.04 Uhr
01:23:57mit
01:23:58Ihnen
01:23:58telefoniert.
01:24:00Das
01:24:00weiß ich
01:24:01nicht
01:24:01mal,
01:24:01das
01:24:01kann
01:24:01sein.
01:24:01Und
01:24:02sie
01:24:02hat
01:24:02Ihnen
01:24:02gesagt,
01:24:02dass
01:24:02sie
01:24:03sich
01:24:03jetzt
01:24:03auf
01:24:03den
01:24:03Weg
01:24:03in
01:24:03die
01:24:04Firma
01:24:04macht
01:24:04und
01:24:05alles
01:24:05aufdeckt.
01:24:08Aufdeckt?
01:24:09Ja.
01:24:09Sie,
01:24:10Herr Weber,
01:24:10hatten
01:24:10Ihren Cousin
01:24:11und seine
01:24:12Verlobte
01:24:12überredet,
01:24:13eine
01:24:13kleine
01:24:13Firma
01:24:14zu
01:24:14gründen.
01:24:15Sie
01:24:15haben
01:24:16auch
01:24:16Sophie
01:24:16bei
01:24:16den
01:24:16Baumbuffs
01:24:17als
01:24:18Buchhalterin
01:24:19empfohlen.
01:24:20Aus
01:24:21einem
01:24:21einzigen
01:24:21Grund,
01:24:22um
01:24:23das
01:24:23Unternehmen
01:24:23Ihres
01:24:24Freundes
01:24:24Achim
01:24:25abzuzocken.
01:24:26Für
01:24:26die
01:24:26beiden
01:24:26ist
01:24:27ja
01:24:27auch
01:24:27noch
01:24:27was
01:24:27rausgesprungen.
01:24:28deshalb
01:24:29haben
01:24:29Sie
01:24:29auch
01:24:29den
01:24:29Koffer
01:24:30mit
01:24:30den
01:24:30Unterlagen
01:24:30beseitigt.
01:24:34Das
01:24:35können Sie
01:24:35nie
01:24:36beweisen.
01:24:38Abwarten.
01:24:40Abwarten.
01:24:47Also
01:24:48jetzt
01:24:48alles?
01:24:55Sie
01:24:56haben
01:24:56Baumbach
01:24:57im Treppenhaus
01:24:58die
01:24:58Waffe
01:24:58abgenommen
01:24:59und
01:24:59ihn
01:24:59nach
01:24:59Hause
01:25:00geschickt
01:25:00und
01:25:01kurz
01:25:01gewartet
01:25:01auf
01:25:02Sophie
01:25:02um
01:25:03sie
01:25:03zu
01:25:04erschießen
01:25:04mit
01:25:04der
01:25:05Waffe
01:25:05ihres
01:25:05Freundes
01:25:06Sie
01:25:06da reden
01:25:06das
01:25:06ist doch
01:25:06alles
01:25:06Unsinn
01:25:11Aha
01:25:13gut
01:25:14danke
01:25:19Unsinn
01:25:19sagten
01:25:20sie
01:25:22dann
01:25:22kommen
01:25:22Sie
01:25:23mal
01:25:23mit
01:25:24schau
01:25:31dann
01:25:32kommen
01:25:32Sie
01:25:32mal
01:25:36sehen
01:25:36Sie
01:25:37das
01:25:38ist
01:25:38Blut
01:25:38und
01:25:39ich
01:25:39bin
01:25:39mir
01:25:40sicher
01:25:40das
01:25:40ist
01:25:40Sophie
01:25:41Kehlers
01:25:41Blut
01:25:41das
01:25:41haben
01:25:42wir
01:25:42ganz
01:25:42schnell
01:25:42geklärt
01:25:42und
01:25:43das
01:25:44das
01:25:45ist
01:25:45der
01:25:45Umriss
01:25:45des
01:25:46Koffers
01:25:46den
01:25:47Sophie
01:25:47Kehler
01:25:48im Treppenhaus
01:25:48bei sich
01:25:49hatte
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01:25:51Herr
01:25:51Weber
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01:25:58ich
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01:26:06sie
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01:28:04doch
01:28:14doch
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01:28:29Untertitelung des ZDF, 2020
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