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  • vor 16 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:15Man hat versucht, Sie aus dem Weg zu räumen. Seien Sie vorsichtig.
00:18Alles, was man Ihnen über Ihre Vergangenheit erzählt, ist gelogen.
00:21Vertrauen Sie niemandem.
00:23Vor allem nicht den Menschen, die Ihnen am nächsten stehen.
00:28Jemand, der es gut mit Ihnen meint.
00:32Ihr Angeklagte wird daher der schweren Körperverletzung für schuldig befunden.
00:36In Tateinheit mit Fahrerflucht.
00:38Halt!
00:41Was fällt Ihnen ein? Setzen Sie sich hin.
00:44Luisa ist unschuldig. Sie hat den Wagen nicht gefahren.
00:48Noch ein Wort. Und ich verurteile Sie wegen Störung der Verhandlung zu einer Geldstrafe.
00:53Ich saß am Steuer.
00:55Ich weiß, der Harald Becker überfahren hat.
01:38Sie sind sich der Tragweite Ihrer Aussage bewusst?
01:42Ja.
01:43Ich habe Harald Becker angefahren.
01:47Na dann, schildern Sie uns mal den Verlauf des fraglichen Abends.
02:02Ich hatte getrunken auf der Verlobungsfeier von Frau Maywald und Herrn Becker und mir deshalb ein Taxi bestellt.
02:13Während ich darauf gewartet habe, kam Frau Maywald mit meinem Wagen zurück.
02:19Sie hatte offensichtlich was gezwungen.
02:22Und ich wollte sie deshalb nach Hause bringen.
02:27Wir waren auf der Landstraße zum Gutshaus und da war da plötzlich Harald Becker.
02:33Ich konnte nicht mehr ausweichen.
02:35Weil Sie unter Alkoholeinfluss standen.
02:38Ich bin in Panik geraten.
02:41Frau Maywald war eingeschlafen.
02:43Sie hat nichts mitbekommen.
02:44Ich bin noch ein Stück gefahren.
02:46Habe sie dann hinter Steuer gesetzt.
02:49Weil jeder weiß, dass Frau Maywald kein Alkohol verträgt.
02:53Ich dachte, dass sie höchstens eine Bewährungsstrafe bekommt.
03:00Ich glaube das nicht.
03:04Ruhe bitte.
03:06Das Verfahren gegen Frau Luisa Maywald wird aufgrund dieser neuen Erkenntnisse gemäß § 265 Absatz 4 Strafprozessordnung ausgesetzt,
03:16bis die neue Aussage zum Tathergang überprüft werden konnte.
03:22Bitte sorgen Sie dafür, dass die Personalien dieses Herne aufgenommen werden.
03:26Die Sitzung ist vertagt.
03:32Henning!
03:33Einen Moment.
03:46Weißt du, Schatz?
03:49Ich habe heute mit Herrn Ritter gesprochen.
03:53Vielleicht schafft er es ja irgendwas.
03:56Gegen diesen Vertrag zu unternehmen.
04:01Vielleicht findet er irgendwelche Anhaltspunkte.
04:06Ich verstehe überhaupt nicht, warum du ihn unterschreiben konntest.
04:10Sie hat dich unter Druck gesetzt, oder?
04:25Die Gerichtsverhandlung, die ist wahrscheinlich auch schon vorbei.
04:31Aber egal, wie der Richter im Sieden hat, das hilft dir auch nicht weiter.
04:38Ich weiß überhaupt nicht mehr, wie es weitergehen soll, wenn du nicht endlich wieder gesund wirst.
04:44Sebastian ist nur noch wütend.
04:46Man kann überhaupt nicht mehr mit ihm reden.
04:49Und Simon und Sebastian, die streiten sich entdauert.
04:55Und was soll denn aus Simon und Luisa werden, wenn Luisa verurteilt wird?
05:03Du kannst ja nicht einfach so rumliegen und schlafen.
05:16Bitte, Schatz.
05:19Wird doch wieder wach.
05:29Henning, bitte.
05:30Warte.
05:31Nur kurz.
05:32Warum hast du gelogen?
05:34Kann ich mit dir kurz unter vier Augen sprechen?
05:37Bitte.
05:39Das war keine Lüge.
05:41Aber ich kenne dich doch.
05:43Ich glaube nicht, dass du in Panik gerätst, wenn du jemanden anfährst.
05:45Du würdest sofort Hilfe holen.
05:47Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du deinen Fehler jemand anderen unterschieben würdest.
05:51So bist du nicht.
05:52Du machst dir was vor, Luisa.
05:55Weißt du nicht mehr, warum du mich damals verlassen hast?
05:59Ich bin das egoistische Schwein, das dich belogen und betrogen hat.
06:02Aber das kann man doch nicht vergleichen.
06:07Außerdem hast du dich verändert.
06:09Offensichtlich nicht.
06:13Ich glaube dir nicht.
06:16Ich wollte nicht ins Gefängnis gehen.
06:19Und ich war sicher, dass du mit deiner Bewährungsstrafe davonkommst.
06:23Tja, Pech gehabt.
06:27Bei einem anderen Staatsanwalt hätte es wahrscheinlich geklappt.
06:35Henning.
06:39Akzeptiere es endlich.
06:45Dieses miese Schwein, man sollte ihm...
06:49Hey.
07:18Und ich komme zuerst weg.
07:20Man hat versucht, sie aus dem Weg zu räumen.
07:26Vertrauen sie niemandem.
07:33Hallo.
07:33Hi.
07:37Und, wie ist es gelaufen?
07:39Vertagung.
07:40Danke dir.
07:42Aber Frau Maywald hat gute Chancen, freigesprochen zu werden.
07:45Tja, du bist eben die Weste.
07:47Na ja, bis zur Urteilsverkündung sah die Sache ganz anders aus.
07:51Der Richter hat es nicht als erwiesen angesehen,
07:54dass Frau Maywald bei der Verlobungsfeier Alkohol getrunken hat.
07:56Er ist von einer Schutzbehauptung ausgegangen.
07:59Und wie hast du ihn vom Gegenteil überzeugt?
08:02Gar nicht.
08:04Henning Reichenbach hat gestanden, dass er Harald Becker überfahren hat.
08:09Das ist Richard van Weidens Neufe?
08:10Ja.
08:11Er hat versucht, Frau Maywald den Unfall in die Schuhe zu schieben.
08:16Dabei sind die beiden befreundet.
08:17Die waren sogar mal zusammen.
08:20Ja, das ist hart.
08:23Da hat Luisa die ganze Zeit glauben lassen,
08:25dass sie banal einen Menschen getötet hat.
08:29Es muss schrecklich sein von jemandem,
08:31dem man so vertraut, belogen zu werden, nicht wahr?
08:34Ja.
08:35Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen.
08:39Und er hat es nur getan, um sich selbst aus der Verantwortung zu ziehen.
08:42Das ist unfassbar.
08:44Sag mal, wie sieht's aus?
08:45Hast du Lust, mit ins Bannis zu kommen?
08:47Kleine, spontane Siegesfeier?
08:49Ja, klar.
08:50Gerne.
09:07Henning ist das Letzte.
09:09Ich kann es immer noch nicht glauben.
09:11Tu es ruhig.
09:12Er hat meinen Vater überfahren.
09:14Und dann, statt ihm zu helfen, lässt er ihn einfach liegen.
09:16Und dann versucht er noch, die Schuld auf dich abzuwälzen.
09:18Du bist ein mieser Typ.
09:20Du wärst seinetwegen beinahe ins Gefängnis gekommen.
09:23Ich weiß nicht.
09:25Das passt einfach nicht zu ihm.
09:28Nora, kannst du dir vorstellen, dass Henning das getan hat?
09:33Nora, jetzt fahr rechts ran!
09:35Warte, halt doch mal deine Klappe!
09:37Nora!
09:38Erfangen!
09:45Erfangen!
09:51Oh mein Gott!
09:54So, und jetzt schnallst du sie an.
09:57Was?
09:57Deine Schwester würde doch nie ohne Gott fahren.
10:00Und du meinst, das klappt?
10:02Solange du ihr nicht erzählst, was wirklich war?
10:05Für mich klingt seine Geschichte ziemlich unwahrscheinlich.
10:08Ich dachte, du wärst froh darüber, dass Louisas Unschuld jetzt erwiesen ist.
10:10Natürlich bin ich das.
10:13Aber selbst wenn die Geschichte wahr ist, wenn die Sache mit dem Unfall und der Fahrerflucht stimmt,
10:21warum sollte er ausgerechnet Louisa die Schuld in die Schuhe schieben?
10:23Und warum sollte er seine Geschichte erfinden?
10:26Naja.
10:28Was, na ja?
10:30Er mag Louisa.
10:32Ach bitte, aber deswegen nimmt man nicht freiwillig seine Tat auf sich.
10:35Henning geht ins Gefängnis und das für mindestens drei Jahre.
10:38Sagt mal, ihr drei, habt ihr nicht eigentlich was zu feiern?
10:41Da sind wir uns noch nicht so sicher.
10:44Elsa hat recht.
10:45Louisa ist unschuldig.
10:46Das ist der beste Grund zum Feiern.
10:56Ich hätte zu gerne Hagens Gesicht gesehen, als er den Brief gelesen hat.
11:01Der Arme ist ja so leicht aus der Ruhe zu bringen.
11:04Er wollte mich sogar erschießen, nur weil ich zwei Gläser vertauscht hatte.
11:08Ich konnte ja nicht wissen, dass Victoria Gift in das eine Getränk gemischt hatte.
11:15Was würde er tun, wenn er glaubt, dass Helena für den Tod seiner geliebten Ex-Frau verantwortlich ist?
11:26Ich habe mir erlaubt, einen kleinen Imbiss für ihren Gefährten zusammenzustellen.
11:31Ich kann mich nicht daran erinnern, sie darum gebeten zu haben.
11:34Der Falke bekommt jetzt nichts.
11:37Selbstverständlich nichts.
11:39Ganz wie es beliebt.
11:41Alles zu seiner Zeit und Helen ist Zeit, ist bald abgelaufen.
11:56Hallo, Elsa.
11:57Hallo, hallo.
11:59Naja, ihr beide kommt ja genau richtig.
12:02Sieht so aus, ne?
12:04Hi, Konrad.
12:05Willst du einen Saft?
12:07Gerne.
12:10Louisa sieht irgendwie gar nicht erleichtert aus.
12:13Ja, das kommt schon mal.
12:15Wahrscheinlich steht sie noch in der Schrank.
12:18Und wie geht's euch beiden?
12:21Ich bin sehr glücklich mit deinem Bruder.
12:25Ihm geht's ganz bestimmt genauso.
12:28Aber ich meine, wie geht's euch denn sonst?
12:31Naja, so.
12:32Ich habe ihm vorher von Henning erzählt und er war ehrlich schockiert über den Vertrauensmissbrauch.
12:38Sophie, wir belügen Hagen nicht, um unseren Hintern zu retten, sondern weil wir ihn schützen wollen.
12:42Ich weiß.
12:43Ja, wenn wir ihm die Wahrheit über seine Vergangenheit erzählen,
12:45dann kommt diese ganze Trauer um Viktoria wieder hoch und der ist auf Annabelle.
12:49Elsa, du musst keine Überzeugungsarbeit bei mir leisten.
12:53Aber es fällt mir trotzdem schwer, den Mann, den ich liebe, zu belügen.
12:57Ja, es ist gar nicht so leicht, ein Mädchen zu beeindrucken.
12:59Vor allem nicht, wenn man erst zwölf ist.
13:01Ja, ich wollte den großen Katzenretter spielen und sie hat mich ausgelacht.
13:04Kein guter Tag für mein Ego.
13:06Na, immerhin hast du sie nicht angeschossen.
13:07Das hat er nämlich mit mir gemacht.
13:09Konrad hat sie angeschossen?
13:11Ja, ein Jagdunfall, sagt er.
13:13So ungefähr vor zwei Jahren.
13:14Ja, vor zwei Jahren hat er dann noch gar nicht hier gewohnt.
13:18Ach so?
13:20Na ja, er hat die Stelle als Förster erst angenommen, da waren wir schon in Falkenthal.
13:24Und wir sind erst seit ein paar Monaten hier.
13:26Oder, Konrad?
13:34Du hast gelogen.
13:35Was?
13:36Dein sogenanntes Geständnis vor Gericht, das ist doch alles erfunden.
13:38Und woher willst du das wissen?
13:39Henning, wie lange kennen wir uns jetzt?
13:41Ich weiß doch, dass du zu sowas gar nicht fähig bist.
13:43Vielleicht kennst du mich nicht so gut, wie du denkst.
13:44Ich weiß doch, warum du das tust.
13:46Du hast es für Luisa getan.
13:48Du liebst sie immer noch, oder?
13:51Keine Ahnung, wovon du redest.
13:52Henning, weißt du, was das bedeutet?
13:53Du wirst ins Gefängnis gehen und das für mindestens drei Jahre.
13:57Dann muss ich wohl durch.
13:58Dein Job steht auf dem Spiel, deine ganze Existenz.
14:01Glaubst du, irgendeine Firma will dich noch haben, wenn du vorbestraft bist?
14:04Und wenn du das alles erträgst, ja, dann wird Luisa nämlich mit Simon glücklich werden
14:08und dich hassen für das, was du ihr angetan hast.
14:10Was soll das eigentlich, Nora?
14:13Man könnte ja fast meinen, du willst, dass Luisa ins Gefängnis geht.
14:16Das stimmt nicht.
14:17Und das weißt du auch.
14:19Es ist ja wirklich ritterlich von dir, dass du die Schuld auf dich nehmen willst.
14:22Aber der Preis ist so hoch.
14:24Und wir wissen beide, dass Luisa den Unfall gebaut hat.
14:27Nicht du.
14:28Du, erst ich, ich weiß.
14:29Und ich werde die Verantwortung dafür übernehmen.
14:33So ein Idiot!
14:39Ich verstehe das gar nicht.
14:41Wenn du damals noch nicht in Falkenthal warst,
14:43wie konntest du dann auf mich schießen?
14:46Konrad war doch früher auch schon oft in Falkenthal.
14:49Ach so?
14:49Ja, seine Mutter wohnt doch hier.
14:51Und er hat sie natürlich oft besucht und dabei immer dich getroffen.
14:54Ja, und meine Mutter hat uns immer die Lunchpakete für unsere Jagdausflüge gemacht.
14:59Ja.
14:59Ja, die Lunchpakete, klar.
15:02Wollt ihr beide nicht mit zu Sophie und mir an Tresen kommen?
15:06Ich will gerne, aber ich muss noch was besorgen.
15:09Ja, ich denke, ich muss auch noch.
15:11Ah ja?
15:12Ja, mein Wagen muss in die Werkstatt.
15:14Konrad, soll ich dich mitnehmen?
15:17Gerne, ja?
15:19Tschüss.
15:20Tschüss.
15:22Wiedersehen.
15:25Alles in Ordnung mit dir oder bist du still?
15:30Alles okay.
15:32War mir ein bisschen viel heute.
15:35Kann ich verstehen.
15:37Sollen wir gehen?
15:39Ich trinke nur noch aus.
15:42Und hat er euch geglaubt?
15:44Ich hoffe es.
15:45Aber sowas kann jetzt immer wieder passieren.
15:48Wir sollten mit Richard und Helena besprechen, wie wir weiterhin vorgehen wollten.
15:54Ich rufe sie an.
16:08Und, konnten Sie schon etwas in Erfahrung bringen?
16:11Es gibt da einige Ungereimtheiten.
16:13Danke.
16:15Also, wenn wir den Vertrag anfechten könnten, dann...
16:18Ja, das wäre wunderbar.
16:20Dann könnte ich eine bessere Pflege für meinen Mann organisieren.
16:23Wie geht's denn, Ihr Mann?
16:25Unverändert.
16:27Aber Sie hatten noch ein paar Fragen.
16:29Ja.
16:30Frau Becker, wenn ich mich recht an unser Gespräch erinnere, dann behaupten Sie, dass Annabelle
16:33von Weiden Ihren Mann gezwungen hat, diesen Vertrag zu unterschreiben.
16:36Richtig?
16:38Na ja, also, zuerst, da hat sie ihm eine Rechnung für den Produktionsausfall gestellt.
16:44Da wollte sie über 30.000 Euro von ihm haben.
16:47Gott sei Dank ist Herr von Weiden für diese Summe eingesprungen.
16:52Und dann hat Annabelle Sie damit erpresst, dass Sie den Bruder Ihres Mannes geküsst haben.
16:59Ja.
17:00Sie hat mir gedroht, ihm davon zu erzählen, wenn ich ihn nicht dazu überrede, den Vertrag
17:04mit ihr abzuschließen.
17:05Aber Sie haben Ihren Mann doch alles gestanden.
17:07Das bedeutet für mich, dass Annabelle irgendetwas anderes gefunden haben muss, um Ihren Mann
17:11unter Druck zu setzen.
17:11Ich verstehe es ja auch nicht.
17:13Mein Mann war fest entschlossen, nie wieder mit Frau van Weiden zusammenzuarbeiten.
17:19Machen Sie sich keine Sorgen.
17:21Ich werde herausfinden, was da passiert ist.
17:29Oh je, das war knapp.
17:31Wir müssen uns überlegen, wie wir solche Situationen in der Zukunft vermeiden können.
17:36Oder wir müssen Hagen endlich die Wahrheit sagen.
17:39Ist das Ihr Ernst?
17:40Ja, das ist mein Ernst.
17:42Heute Morgen war er hier und wollte mit mir über den Vertrag von Harald Becker sprechen.
17:45Ich konnte ihn ablenken, aber...
17:48Wie lange noch?
17:50Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir...
17:51Herr van Weiden, Victorias Tod war ein schrecklicher Verlust für Hagen.
17:55Und wenn wir ihm jetzt die Wahrheit sagen, dann kommt doch nicht nur seine Trauer wieder
17:58hoch, sondern auch der Hass auf Annabelle.
17:59Und dann...
18:00Aber vielleicht kehrt die Erinnerung sowieso zurück.
18:03Schließlich hat er versucht, Sophie zu Victorias Doppelgängerin zu machen.
18:06Das würde ich jetzt nicht dramatisieren.
18:08Als ich die Sachen nicht mehr tragen wollte, war das kein Problem.
18:11Ja richtig, ein paar Sachen und ein... ein Parfüm, das müssen doch nicht gleich Indizien
18:14für Hagens Erinnerung sein.
18:16Aber vielleicht arbeitet das in ihm.
18:19Was ist, wenn Hagen bemerkt, dass wir ihn die ganze Zeit belogen haben?
18:23In drei Monaten gehe ich mit Hagen zusammen nach Rom.
18:28Aber Entschuldigung, das ist doch keine Garantie.
18:30Nein, aber wir kennen dort niemanden, der Hagen auf Ungeramtheiten aufmerksam machen könnte.
18:34Und wir werden viel Neues erleben.
18:37Bitte, es sind nur noch drei Monate.
18:43Also gut.
18:44Wir müssen die wichtigsten Geschichten einfach absprechen.
18:47Ich würde sagen, wir bleiben bei den Details.
18:49Hagen und Victoria kannten sich nur flüchtig.
18:51Und natürlich hat Victoria nicht auf Hagen geschossen,
18:54sondern Hagen wurde bei einem Jagdunfall von Konrad Landmann getroffen.
18:58Und Victoria ist beim Autounfall ums Leben gekommen.
19:01Noch drei Monate.
19:03Hoffen wir, dass das gut geht.
19:29Wie sind die schon alle ausgeflogen?
19:31Ja, keine Ahnung, wo die sind.
19:32Elsa hat nur gesagt, dass sie dringend weg muss und ich kurz mal übernehmen soll.
19:36Ich warte auch auf Elsa.
19:41Dann nehme ich Nikola.
19:43Alles klar.
19:46Dann müssen Sie ja sehr froh sein, dass Ihre Schwester unschuldig ist.
19:50Ja, sehr sogar.
19:51Aber Henning?
19:52Ja, habe ich davon gehört.
19:55Unfassbar.
19:56Das hat Lisa ganz schön mitgenommen.
19:58Sie dachte immer, Henning sei ein Freund.
20:00Und jetzt sowas?
20:01So, komm, bitte.
20:06Sie waren doch auch auf der Verlorensfeier, oder?
20:09Ja klar, warum?
20:11Ist Ihnen da irgendwas aufgefallen?
20:12War Henning da irgendwie komisch?
20:15Was meinen Sie mit komisch?
20:18Ich frage mich einfach nur, was in Ihnen gefahren ist.
20:21Ich kenne ihn jetzt schon so lange.
20:23Er hätte ihm sowas nicht zugetraut.
20:25Ich weiß auch nicht.
20:26Ich habe mir sogar noch ein Taxi gerufen, weil er nicht mehr fahren wollte.
20:28Ich komme gleich sofort.
20:30Soll ich Ihnen kurz was helfen?
20:31Ach, das wäre toll.
20:32Schauen Sie, welches Taxi waren das?
20:34Ich meine, welches Unternehmen?
20:35Ich bin ohne Auto.
20:36Hier.
20:38Mit Ihnen arbeiten wir immer zusammen.
20:51Ich bitte Sie, dieses Thema hatten wir doch schon.
20:54Das ändert nichts daran, dass Herr Becker offensichtlich blind gewesen sein muss, als er den Vertrag mit Ihnen unterzeichnet hat.
21:00Also, falls Sie mich hier wieder herbestellt haben, um mich zu beleidigen...
21:02Frau Feinwein, ich wollte lediglich etwas mit Ihnen reden.
21:05Wenn Sie sich dem im Moment nicht gewachsen fühlen, dann habe ich natürlich Verständnis.
21:09Also gut.
21:10Reden wir.
21:12Gut.
21:14Sie haben versucht, Harald Becker mit der Rechnung für die ausgefallene Produktionsstraße unter Druck zu setzen, richtig?
21:20Harald Becker hat mit seiner Forschung hohe Kosten verursacht, ohne mich an der Verwertung seiner Formel zu beteiligen.
21:27Sie können ja wohl kaum von mir erwarten, dass ich alleine auf den Kosten sitzen blage.
21:33Herr Becker hat wohl eingesehen, dass er mir etwas schuldig ist.
21:37Ich habe ihm eine Chance gegeben, als niemand an seine Ideen geglaubt hat.
21:42Sie sind die Güte in Person.
21:44Glauben Sie im Ernst, Harald Becker hätte auf einen lukrativen Vertrag mit der Van Weiden Group verzichtet?
21:49Richard Van Weiden wollte mit Harald Becker eine Formel gründen.
21:52Das heißt, er wäre Teilhaber an der gesamten Vermarktung geboren.
21:55Das sagt Richard.
21:56Haben Sie die Verträge gesehen?
21:57Warum? Sagen Sie mir mal, was sollte eigentlich die Van Weiden Group mit einer Porzellanenglasur anfangen?
22:03Sie vermarkten, genau wie Sie.
22:06Es ist wirklich rührend, wie naiv Sie sind.
22:08Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
22:11Sie haben doch jahrelang für Richard gearbeitet.
22:14Er kauft Firmen, zerschlägt sie, um dann die Einzelteile gewinnbringend weiter zu verkaufen.
22:19Glauben Sie im Ernst, er hätte ausgerechnet diese Firma behalten?
22:27Ich kann einfach nicht glauben, dass Henning das wirklich getan hat.
22:31Sein Geständnis war ein ziemlicher Schock, oder?
22:35Die ganze letzte Zeit.
22:38Er hat sich so rührend um mich gekümmert.
22:41Wahrscheinlich wollte er nur sein schlechtes Gewissen beruhigen.
22:47Ich dachte wirklich, ich hätte deinen Vater überfahren und einfach liegen gelassen.
22:52Das war eine schreckliche Vorstellung.
22:56Und ich verstehe nicht, wie Henning das einfach so tun konnte.
22:59Ist das wirklich wichtig?
23:02Was Henning getan hat, ist furchtbar, aber du bist unschuldig.
23:07Und du bist für diesen schrecklichen Unfall nicht verantwortlich.
23:09Ist das nicht das Wichtigste?
23:14Du hast recht.
23:18Es ist vorbei.
23:21Zum Glück.
23:26Ich liebe dich.
23:34Ich liebe dich auch.
24:00Guten Morgen, Herr.
24:01Hey, du bist aber früh dran.
24:03Ja, ich habe mir nochmal die Übernahmeverträge für unser China-Projekt angeschaut.
24:07Und?
24:09Irgendwelche Probleme?
24:10Nein, nein, überhaupt nicht.
24:13Sag mal, hast du eigentlich vor, das Unternehmen zu zerschlagen?
24:17Das Einzige, was da läuft, sind die Flachbildschirme.
24:19Der Rest ist nicht zu gebrauchen.
24:23Du guckst so kritisch.
24:24Nein, nein, es ist nur...
24:26Ach, vergiss es.
24:28Ich würde dabei schon ganz gerne einen Profit machen.
24:30Ich meine, wenn das für dich okay ist.
24:33Ja, klar.
24:34Sag mir Bescheid, wenn du fertig bist.
24:35Ja.
24:36Ich habe gestern zufällig eine Bell getroffen.
24:39Ah ja, wir sind nochmal auf den Vertrag von Herrn Becker zu sprechen gekommen.
24:46Lange, ich verstehe nicht, warum du dich immer noch um diesen Vertrag kümmerst, hä?
24:48Du sagst, du machst gerne Profit.
24:50Wenn wir den Vertrag erfolgreich anfechten, ist das ein gutes Geschäft.
24:53Ja, nur, dass das sehr unwahrscheinlich ist.
24:54Und außerdem ist das Frau Nowaks Fall.
24:56Jetzt, wo der Prozess gegen Luisa ausgesetzt wurde, wird sie sich darum kümmern wollen.
25:00Seit wann regelst du so viel Arbeitsplanung?
25:05Äh, entschuldige.
25:06Ich bin es einfach gewohnt, dass du für mich exklusiv arbeitest.
25:09Und ich brauche dich jetzt für wichtigere Dinge.
25:12Wenn nämlich der China-Deal durch ist, dann musst du dir unbedingt die Unterlagen für die Umweltaktienfonds anschauen.
25:18Wir müssen da entscheiden, ob wir die Aktien des Wasserwerkes mit in das Paket aufnehmen können.
25:22Und wir brauchen eine schnelle Entscheidung, Hagen.
25:25Ja, gut, ich kümmere mich drum.
25:28So mag ich dich.
25:49Es ist kein Traum.
25:52Ich bin wirklich unschuldig.
25:55Simon hatte recht.
25:58Das Wichtigste ist, dass es jetzt vorbei ist.
26:01Es war wie ein Albtraum.
26:04Aber Simon hat es zu mir gehalten.
26:07Trotz allem.
26:09Ich weiß nicht, ob ich das alles ohne ihn überstanden hätte.
26:24Und er ist einfach so in den Taxi gestiegen und hat sie mal eben mit zu sich noch rausgenommen.
26:28Habe ich doch gesagt, oder?
26:30Und sie haben die ganze Nacht bei ihm verbracht.
26:31Tja.
26:33Gut.
26:34Dankeschön.
26:35Schönen Tag noch.
26:36Hier, stimmt. Dankeschön.
26:46Henning, Henning, du machst ja Sachen.
26:53Danke, Herr Adam.
26:54Sie können dann gehen.
26:56Sehr wohl.
27:00Annabelle.
27:01Ach Gott, Herr Adam.
27:02Entschuldigen Sie bitte.
27:04Können wir reden?
27:05Sehr gern.
27:06Das kann ich für dich tun.
27:07Du hast mit Hagen gesprochen.
27:09Ja, er hat mich um ein Treffen gebeten.
27:12Und dann hat er mich mit den falschen Anschuldigungen von Marianne Becker gelangweilt.
27:17Wie, er hat dich um das Gespräch gebeten?
27:19Hat er nicht gesagt, dass er sie zufällig getroffen hat?
27:22Warum sind Sie seiner Einladung überhaupt gefolgt?
27:24Ich wüsste nicht, was sie das angeht.
27:27Diese Sache geht Helena genauso viel an wie dich oder mich.
27:29Also, warum bist du da hingegangen?
27:31Er wollte etwas Geschäftliches mit mir besprechen.
27:34Und ich bin Geschäftsfrau.
27:36Annabelle.
27:38Wir haben gemeinsam ausgemacht, Hagen zu seinem Schutz bestimmte Dinge vorzuenthalten.
27:42Und ich erwarte von dir, dass du dich daran hältst.
27:45Und wie stellst du dir das vor?
27:47Ach Gott, Erfinder einer Ausrede.
27:50Also gut.
27:51Wenn er mich das nächste Mal um ein Treffen bittet, gehe ich dem aus dem Weg.
28:03Was für ein harmonisches Paar.
28:06Nur zu schade, dass das Schicksal die beiden schon bald auseinanderreißen wird.
28:10Ich bin froh.
28:20Ich bin froh.
28:22Ich bin froh.
28:27Ich bin froh.
28:56ARD Text im Auftrag von Funk
29:12Tragischer Todesvolle in Falkenthaler Milliardärsfamilie.
29:17Viktoria van Weiden, Tochter des Tycoons Richard van Weiden, an Schlangengift gestorben.
29:22Die Polizei steht vor einem Rätsel.
29:36Ich kann es gar nicht glauben, dass es Herr Reichenbach war.
29:38Er fährt ihn an, lässt ihn einfach liegen und versucht es dann, Luisa in die Schuhe zu schieben.
29:42Wozu Menschen so fähig sind die arme Luisa?
29:44Reichenbach ist doch ein richtiger Schwein.
29:45Sebastian.
29:46Was?
29:46Wut bringt dich jetzt auch nicht weiter.
29:48Aber...
29:48Auf Luisa warst du auch so wütend.
29:50Ja, das war keine Glanzleistung von mir.
29:59Ich habe sie ungerecht behandelt.
30:02Ich gehe nachher zu ihr und entschuldige mich.
30:05Eine gute Idee.
30:08Ich bin froh, dass sie nicht dafür verantwortlich ist.
30:11Oh ja.
30:13Darüber bin ich auch sehr froh.
30:16Dann bis später.
30:41Hagen, was machst du denn da?
30:43Helena, ich, äh...
30:47Entschuldige, es tut mir leid, das ist natürlich Privatsache.
30:50Hast du was Bestimmtes gesucht?
30:52Nein, ich wollte nur mal schauen.
30:55Und, wie kommst du mit der Arbeit voran?
31:00Okay, ich habe dich angelogen.
31:03Was?
31:06Ich habe mir diese Fotos ja alle angeschaut, weil ich...
31:10Weil ich mich gefragt habe, wie das ist, wenn man zu jedem Foto eine Erinnerung hat.
31:14Es tut mir leid.
31:17Das muss großartig sein, oder?
31:20Das hier ist unsere verstorbene Tochter, Viktoria.
31:25Sie ist beim Autounfall ums Leben gekommen, nicht wahr?
31:29Ja.
31:30Sie war auf dem Weg ins Büro.
31:31Es muss wohl alles sehr schnell gegangen sein.
31:34Warum lügst du mich an?
31:38Wie kommst du denn darauf?
31:40Wir haben unsere Tochter bei einem Autounfall verloren.
31:54Da steht, sie ist an Schlangengift gestorben.
32:04Die Vorstellung, für den Unfall verantwortlich zu sein, war furchtbar.
32:08Und dann gestern, das war wie ein Schock.
32:11Ich konnte gar nicht glauben, was passiert ist.
32:13Aber jetzt schon, oder?
32:15Ich kann dir gar nicht sagen, wie erleichtert ich bin.
32:17Das bin ich auch.
32:18Für dich und für Simon.
32:21Das war eine harte Probe für uns.
32:23Aber die habt ihr beide bestanden.
32:25Simon hat zu dir gehalten.
32:27Also, genieße dein Glück mit ihm.
32:29Du hast es dir verdient.
32:30Das habe ich auch vor.
32:34Guten Appetit.
32:35Danke.
32:40Guten Morgen.
32:44Ist das für ein Kaffee für mich?
32:47Luisa, ich...
33:00Danke.
33:08Willst du nichts dazu sagen?
33:13Na ja.
33:16Na ja.
33:17Das ist alles, was ihr dazu einfällt, ja?
33:21Es stimmt.
33:22Viktoria ist nicht mit dem Auto verunglückt.
33:28Ich habe euch vertraut, Helena.
33:32Ach, dann finde ich einen Artikel, der mich erkennen lässt,
33:34als ihr mich die ganze Zeit belogen habt.
33:35Weißt du, wie das ist, wenn man sein Gedächtnis verloren hat?
33:39Das ist, als hätte dir jemand ein Fäustling übergezogen
33:41und zwingt dich, irgendwas zu ertasten.
33:43Und du ahnst die oben Risse, aber du kannst es nicht greifen.
33:47Es tut mir so leid.
33:50Alles, was ich über mich weiß, weiß ich von euch.
33:54Ich dachte, ich kann mich auf euch verlassen.
33:59Es ist...
34:01Es ist alles nicht so leicht für uns.
34:04Für euch.
34:07Es ist nicht leicht für euch.
34:09Ja.
34:12Viktoria, sie...
34:14Sie hat sich das Leben genommen.
34:18Was?
34:22Wir haben die Anzeichen zu spät erkannt und...
34:26Besonders für Richard war es sehr schwer.
34:29Deswegen dieser erfundene Autounfall.
34:31Ja, das erschien uns leichter, aber wir hätten dich natürlich einweihen sollen.
34:35Nein, nein, nein, schon gut.
34:37Schon gut.
34:41Helena, es tut mir leid, dass ich dir Vorwürfe gemacht habe.
34:44Es war nur...
34:47Ich weiß einfach nicht mehr, was ich glauben soll und wem ich vertrauen kann.
34:50Das verstehe ich doch.
34:55Ich denke, ich lasse dich mal wieder arbeiten.
34:58Ja.
35:02Ja.
35:18Warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen?
35:22Du hattest recht, bei Luisa zu bleiben.
35:26Gut, dass sich dein Instinkt nicht getäuscht hat.
35:30Ich glaube, ich hätte das nicht gekonnt.
35:32Nicht so lange alle glauben mussten, dass sie Papa angefahren hat.
35:37Na ja.
35:43Um ehrlich zu sein, ist mir das auch nicht leicht gefallen.
35:47Wieso? Du hast dich doch immer ganz klar vor sie gestellt.
35:50Schon.
35:53Aber?
35:56Ich habe ja mit Luisa nie darüber gesprochen.
35:59Es war ja so schon schwer genug für sie.
36:03Du hast mir mal gesagt, dass ich doch auch an Vaters Bett stehe und denke,
36:06das hier ist Luisas Schuld.
36:09Ja.
36:11Was man halt so sagt, wenn man wütend ist.
36:13Aber du hattest recht.
36:16Ich liebe Luisa, aber jedes Mal, wenn ich ins Krankenhaus gekommen bin,
36:19habe ich genau das gedacht.
36:22Ich habe dieses Bild einfach nicht aus dem Kopf bekommen,
36:24dass sie ihn anfährt und dann einfach Gas gibt.
36:30Hattest du vor, dich von ihr zu trennen?
36:31Nein, aber...
36:34Ich kann dir nicht sagen,
36:35ob ich auf die Dauer damit klargekommen wäre,
36:37wenn Luisa Vater wirklich angefahren hätte.
36:56Aber Helena, woher hatte er diesen Artikel?
37:01Es hörte sich so an, als hätte er ihn selber entdeckt.
37:06Und denken Sie, dass er Ihnen an Ihre Erklärung geglaubt hat?
37:13Gut.
37:15Das ist doch gut, oder?
37:17Natürlich, aber...
37:18Es ist nur...
37:20Hagen ist mein Schwiegersohn.
37:23Es fällt mir schwer,
37:24meine Erinnerungen an Viktoria nicht mit ihm teilen zu können.
37:26Und ich finde es furchtbar, ihn belügen zu müssen.
37:29Ja, ich kann Sie sehr gut verstehen.
37:32Tun wir wirklich das Richtige, Sophie?
37:34Ich hoffe das sehr.
37:38Nein, Helena.
37:39Ich bin überzeugt davon.
37:43Gut.
37:44In drei Monaten sind Sie mit Hagen in Rom.
37:47Und auch wenn ich ihn sehr vermissen werde,
37:49ich bin froh, wenn es endlich vorbei ist.
37:51Ich weiß, was Sie meinen.
37:53Für Sie geht es weiter.
37:55Ja, aber es wird leichter.
37:57Wir werden dort andere Themen haben
37:59und es wird nichts geben,
38:00was Hagen mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
38:03Tja, dann können wir uns also nur wünschen,
38:06dass er sich bis dahin nicht erinnert.
38:09Noch drei Monate.
38:13Hoffen wir, dass das gut geht.
38:17Wer hätte gedacht,
38:18dass ausgerechnet du mir eines Tages helfen würdest,
38:21Hagen auf meine Seite zu ziehen.
38:25Was macht sie da an meinem Mantel?
38:26Oh, Hagen.
38:27Ich habe sie gar nicht gehört.
38:32Habe ich mir doch gedacht,
38:33dass die Nachrichten von Ihnen sind.
38:34Der Brief, die Zeitungsartikel,
38:36jetzt dieses Foto hier.
38:37Nicht so laut.
38:38Was soll diese Geheimnistuerei?
38:40Ach, nicht hier.
38:41Kommen Sie.
38:43Kommen Sie.
38:57Simon hat an unserer Beziehung gezweifelt.
39:01Vielleicht hätte er sich sogar getrennt.
39:05Wieso mache ich mir eigentlich Gedanken?
39:07Ich kann es Simon doch nicht übel nehmen,
39:09dass er diese Zweifel hatte.
39:11Wie schwer muss es für ihn gewesen sein,
39:13zwischen mir und seinem Vater zu stehen.
39:16Und er hat zu mir gehalten.
39:18Nur darauf kommt es an.
39:20Aber ich bin so froh,
39:21dass ich unschuldig bin.
39:25Hallo.
39:26Hallo.
39:27Ich wollte mal nach dir sehen.
39:30Wie geht's dir denn?
39:33Ganz gut.
39:34Ja?
39:36Na ja, bin ich aber froh.
39:39Warum?
39:40Hast du was anderes erwartet?
39:42Nein, nein.
39:51Was ist?
39:55Na, du hattest ja so deine Zweifel an Hennings Aussage.
40:01Und ich hätte das Gefühl,
40:02dass du dich gar nicht richtig freust.
40:05Aber es ist schön,
40:07wenn du ihm seine Geschichte jetzt abnimmst.
40:11Seine Geschichte.
40:13Äh, Aussage.
40:14Nicht, entschuldig.
40:16Gibt es irgendeinen Grund daran zu zweifeln?
40:19Nein, nein.
40:20Ist alles in Ordnung, vergiss es einfach.
40:22Ja, das ist dann wohl das Beste.
40:24Simon wartet auf mich.
40:26Es ist nur...
40:30Ich will nur nicht, dass du Ärger bekommst
40:33und dieser ganze Prozess wieder neu aufgerollt wird.
40:36Warum sollte das passieren?
40:39Es ist wegen Henning.
40:42Er hat gelogen.
40:44In dieser Nacht, als der Unfall passiert ist...
40:49Er hat diese Nacht mit der Taxifahrerin verbracht,
40:52die ihn nach Hause gefahren hat.
40:55Henning kann gar nicht für den Unfall verantwortlich sein.
41:08Was soll das Theater?
41:10Ich will Sie warnen.
41:13Wovor?
41:16Frau Richard und Helena.
41:19Ich habe Sie durchschaut, Annabelle.
41:21Sie lassen mir diese Nachrichten zukommen,
41:23um Richard zu diffamieren.
41:24Weil Sie verhindern wollen,
41:25dass ich den Vertrag mit Harald Becker anfechte.
41:26Ach, das glauben Sie doch nicht.
41:27Doch, nicht wirklich.
41:28Doch, doch.
41:29Und beinahe hätten Sie es geschafft,
41:30mich gegen die Van Weidens aufzubringen.
41:31Aber ich werde weiter recherchieren,
41:32wie Sie an diesem Vertrag gekommen sind.
41:34Egal, was Sie hier für einen Budenzauber aufführen.
41:37Tun Sie das, Hagen,
41:37aber bei der Gelegenheit,
41:39recherchieren Sie auch gleich,
41:40wer hier auf diesem Foto ist.
41:42Das bin ich mit Victoria Van Weiden,
41:44der Tochter meines Chefs.
41:45Nicht ganz.
41:47Das sind Sie mit Victoria Van Weiden,
41:50Ihre Ehefrau.
41:58Du willst noch Gefühle für Luisa haben?
42:01Tust dir so etwas an?
42:04Verschwinde aus meinem Büro.
42:07Ohne mich würde Luisa immer noch denken,
42:09du bist ein Schwein.
42:10Jetzt denkt sie,
42:11du bist ein Held.
42:12Du bist wirklich das Letzte.
42:14Und, was willst du ihm sagen?
42:16Die Wahrheit natürlich.
42:17Du weißt,
42:18dass du damit riskierst,
42:19ihn zu verlieren.
42:21Genauso wie meine Freiheit.
42:25Die Wahrheit ist ein Held.
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