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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Lass uns über was Schönes reden, hm?
00:03Wie wär's mit Rom?
00:06Unsere erste gemeinsame Kanzlei?
00:08Was hältst du davon?
00:12Sophie, ich...
00:14Ich weiß nicht, ob ich mit dir nach Rom gehen kann.
00:21Mein altes Leben ist vorbei.
00:24So viel ist sicher.
00:27Aber wenn du mich jetzt fragst, was ich mit meinem neuen Leben mache,
00:31ich hab nicht die leiseste Ahnung.
00:33Die Reha deines Vaters wird sehr teuer.
00:36Wir müssen Richard van Weyden das Geld für die Operation zurückzahlen
00:39und du hast keinen Job mehr.
00:41Ich werd das Geld schon irgendwie auftreiben.
00:43Mach dir keine Gedanken.
00:45Hab ich aber schon.
00:49Ich hab eine Entscheidung getroffen.
00:52Ich werde unser Hotel zum Kauf anbieten.
00:55Ich treffe morgen den Makler.
01:13Das geht's快 clue.
01:24Es ist wichtig zu松.
01:35Ich weiß, das kommt jetzt überraschend für dich.
01:37Aber mein Entschluss steht fest.
01:39Ich werde das Hotel verkaufen.
01:41Luisa, das geht nicht.
01:42Du...
01:42Warum nicht?
01:43Weil...
01:43Wie lange träumst du schon von deinem eigenen Hotel?
01:47Ewig.
01:48Und jetzt willst du einfach dein...
01:50Nein.
01:51Unseren Traum aufgeben?
01:52Nicht aufgeben.
01:53Verschieben.
01:53Aber du hast selbst gesagt, dass das Hotel die Chance ist.
01:55Aber es gibt Wichtigeres.
01:59Zum Beispiel mein Leben mit dir.
02:03Überlege es dir nochmal.
02:05Jetzt für Vaters Operation.
02:06Nein, er wird noch jahrelang auf unsere finanzielle Hilfe angewiesen sein.
02:09Ja, ich weiß.
02:11Und ich weiß auch, dass ich im Moment keinen Job habe.
02:13Aber ich werde schon was finden.
02:16Ich will deiner Familie helfen.
02:18Du hilfst uns schon genug.
02:23Luisa, du darfst das Hotel nicht verkaufen.
02:32Lass uns gehen.
02:34Die anderen warten schon.
02:56Herr Adam, wie geht es Ihnen?
02:59Wieso fragen Sie das?
03:01Na, wir sind doch schließlich Kollegen.
03:04Frau Bernstein hat die Schlösser des Hauses austauschen lassen.
03:08Sie hat es unglücklicherweise versäumt, Frau van Weiden davon in Kenntnis zu setzen.
03:14Könnten Sie mir bitte zwei neue Schlüssel übergeben?
03:20Sie denken doch nicht im Ernst, dass ich Ihnen oder dieser Person...
03:25Herr Adam, Ihnen gebe ich natürlich einen Schlüssel.
03:31Danke.
03:32Ich, ähm, ich wollte sowieso mit Ihnen reden wegen dieser Tiramisu-Geschichte.
03:39Ich glaube, ich habe...
03:42Was machen Sie denn da?
03:45Hier ist Ihre Quittung.
03:47Ich brauche keine Quittung.
03:48Natürlich brauchen Sie eine Quittung.
03:50Sie brauchen einen Nachweis, dass ich einen Schlüssel empfangen habe.
03:53Aber ich weiß doch, dass Sie ihn haben.
03:55Und wenn ich es bestreite, was ich natürlich nicht tun werde.
04:01Also, Sie machen mich noch wahnsinnig mit dieser kleinen, karierten, pedantischen...
04:09Herr Adam, ich habe Sie dem Bäckers gegenüber beschuldigt,
04:16Alkohol in das Tiramisu getan zu haben, obwohl ich keinen Beweis dafür hatte.
04:21Ich weiß jetzt, dass Sie es nicht waren und ich möchte mich dafür entschuldigen.
04:27Es tut mir sehr leid.
04:27Nehmen Sie nun diese Quittung oder nicht.
04:31So.
04:33Und jetzt nehme ich auch die Entschuldigung zurück.
04:36Selbst wenn Sie es nicht waren, Sie hätten es sein können.
04:49Und du willst wirklich keinen Kuchen?
04:51Nein, ganz sicher nicht.
04:53Sag mir lieber, warum du mich eingeladen hast.
04:56Ich habe Annabelle gesagt, dass wir aus dem Gutshaus ausziehen.
05:01Wir machen was?
05:03Wir ziehen aus.
05:05Und das entscheidest du einfach so und für mich gleich mit?
05:09Du hast doch selbst gesagt, dass du mit ihr unter einem Dach nicht mehr länger leben willst.
05:13Ja, aber ich will doch auch nicht vor ihr davon.
05:16Hallo, sie hat versucht, dich umzubringen.
05:19Ja, aber sie ist damit gescheitert.
05:22Ja, weil sie Hagen so weit dann doch nicht manipulieren konnte. Nur deshalb.
05:25Jedenfalls ist das doch kein Grund, ihr das Gutshaus kampflos zu überlassen.
05:31Bitte sehr.
05:32Dankeschön.
05:36Danke.
05:37Ich habe gedacht, du freust dich, Annabelle nicht mehr tagtäglich ertragen zu müssen.
05:41Wenn wir ausziehen, dann wird es so aussehen, als würden wir klein beigeben.
05:44Annabelle wird sich als Siegerin sehen.
05:46Jedenfalls ist es im Augenblick die einzige Lösung.
05:49Ich habe ihr meine Anteile an der Manufaktur gegen ihre Hälfte des Gutshauses angeboten und sie hat abgelehnt.
05:56Ja, das wundert mich nicht.
05:58Es hat sie auch in keinster Weise beeindruckt, dass wir ihre neue Schlösser haben einbauen lassen.
06:02Kurz darauf saß sie doch wieder in der Bibliothek.
06:05Sie will eben unbedingt in deiner Nähe sein.
06:07Und deshalb muss ich ihr endlich unmissverständlich klar machen, dass ich mich längst entschieden habe, und zwar gegen sie.
06:16Sie muss endlich merken, dass es mir ernst ist.
06:20Ich halte deinen Auszug trotzdem für keine gute Entscheidung.
06:37Ja, und wie wird es jetzt weitergehen?
06:40Das erste Mal muss seine Wunde heilen.
06:42Und dann muss Vaters Körper lernen, mit dem eingepflanzten Chip umzugehen.
06:45Ich hoffe nur, dass er auch wieder laufen kann.
06:49Der Arzt ist sehr zuversichtlich.
06:50Es wird natürlich ein Wäldchen dauern.
06:54Ja, hoffentlich wird alles wieder gut.
06:56Jetzt rufe ich erst mal Constanze an.
06:58Ich werde ihr sagen, dass die OP gut verlaufen ist.
07:02Ich rufe sie an.
07:02Ich möchte sowieso wissen, was meine große Schwätze so treibt.
07:07Bleiben wir dabei und behalten es für uns, dass Annabelle von Weyden mich gefeuert hat?
07:10Und du solltest aber nicht zu lange warten.
07:12Ich will meine Mutter nicht noch zusätzlich belasten.
07:15Deshalb soll sie auch erst mal nichts vom Vertrag erfahren.
07:17Nicht so lange, ich es nicht beweisen kann.
07:19Hoffentlich gelingt uns das schnell.
07:21Wenn erst mal bewiesen ist, dass Annabelle den Vertrag gefälscht hat,
07:24dann könnte er Richard von Weyden das Angebot annehmen.
07:26Vater würde endlich einen fairen Lohn für seine Erfindung erhalten.
07:29Und er und meine Mutter hätten keine finanziellen Sorgen mehr.
07:31Ein für alle Mal.
07:33Es ist trotzdem besser, wenn ich mich mit dem Makler treffe.
07:36Willst du es dir nicht nochmal überlegen mit dem Verkauf?
07:38Ich will, dass das Geld auf jeden Fall bereit liegt,
07:41wenn dein Vater es für die Reha braucht.
07:43Und mit einem Käufer für unser Hotel sind wir auf der sicheren Seite.
07:46Darf ich wenigstens mitkommen zu deinem Maklertermin?
07:51Ich dachte schon, du fragst gar nicht mehr.
07:54Ich denke, das Gutshaus sollte so etwas wie ein Hafen für die Familie sein.
07:58Ja, aber das bleibt es doch auch.
07:59Ja, wie soll denn das gehen?
08:01Was wird denn beispielsweise aus deinen Töchtern?
08:03Wir können doch Lizzie und Nora nicht mit Annabelle allein lassen.
08:06Ich will erst einmal jede weitere Konfrontation mit Annabelle vermeiden.
08:10Bis zur Scheidung will ich sie nicht mehr sehen.
08:12Und deshalb schenkst du ihr das Gutshaus?
08:14Oh nein, nein, ich werde ihr überhaupt nichts schenken.
08:17Ja, aber Annabelle wird es genau so sehen.
08:19Ja, lass sie doch denken, dass sie gewonnen hat.
08:21Umso schmerzlicher wird das Erwachen sein.
08:23Wenn sich nämlich herausstellt, dass bei der Scheidung mir das Gutshaus zugesprochen wird
08:27und sie ausziehen muss.
08:30Ach, dann, dann willst du das Gutshaus also nur vorübergehend verlassen?
08:35Ja, natürlich, habe ich das nicht gesagt.
08:38Nein, das hast du nicht.
08:41Oh, Entschuldigung.
08:42Dann habe ich dir wohl auch noch nicht erzählt, was ich noch so vorhabe.
08:46Nein, noch, das hast du völlig vergessen.
08:49Hm, ich dachte, dass wir uns in ein Hotel einquartieren
08:53und die restliche Zeit für einen kleinen Urlaub zu zweit nutzen.
08:57Wir beide.
08:59Ja?
09:01Ich glaube, ich nehme jetzt doch ein Stück Kuchen.
09:04Aber...
09:04Ja, schließlich sind wir doch im Urlaub, oder?
09:08Absolut, absolut.
09:24Absolut.
09:32Und, hast du mit dem Makler schon einen Termin ausgewacht?
09:35Hm.
09:36Wir treffen uns morgen früh am Hotel.
09:40Ich wollte sie noch länger aufschieben.
09:42Schon in Ordnung.
09:44Ich habe ja im Moment sowieso genug Zeit.
09:53Sag mal, was willst du jetzt eigentlich wegen des Vertrages unternehmen?
09:58Ist doch ganz offensichtlich.
10:01Ach, du meinst, weil er mit Kugelschreiber nicht mit grüner Tinte unterschrieben ist?
10:04Ja, genau.
10:06Solange ich denken kann, hat mein Vater alle wichtigen Verträge mit grüner Tinte und dem Füllfederhalter unterschrieben.
10:14Ja, aber wie wirst du denn die Fälschung beweisen?
10:18Ich werde sie einfach mit der Wahrheit konfrontieren.
10:21Und denkst du, Annabelle gibt ihren Betrug einfach zu?
10:24Wahrscheinlich nicht.
10:26Nein, wir dürfen sie nicht unnötig aufschrecken.
10:29Zumal ich nichts in der Hand habe.
10:31Weil merkwürdigerweise nur ein Exemplar des Originals existiert.
10:35Das von Annabelle von Weiden?
10:36Ja, dass ich nicht da rankomme, weil ich nicht mehr in der Manufaktur arbeite.
10:40Vielleicht nimmt sie ihre Kündigung ja zurück, wenn ich mich noch einmal richtig bei ihr entschuldige.
10:44Nein, das werde ich tun.
10:45Ich werde mich bei ihr entschuldigen.
10:47Schließlich habe ich sie massiv angegriffen.
10:50Und das kannst du dir gleich mal merken.
10:52Ich kann sehr gut selbst für meine Fehler einstehen.
10:55Darf ich wenigstens für dich da sein?
10:58Das weißt du sogar.
11:08Hallo.
11:10Sophie, was machst du denn?
11:12Ein Wodka, bitte.
11:13Ja, äh, Cola, Lemon, Soda...
11:19Was ist denn los?
11:20Ist was mit Hagen?
11:22Nein.
11:23Alles in Ordnung?
11:23Was soll denn sein?
11:26Na, jetzt erzähl schon.
11:28Du weißt schon alles.
11:30Hagen hat sich betrunken.
11:32Dann hat er sich ausgesprochen, allerdings nicht mit mir.
11:34Und jetzt ist er mit seiner Vergangenheit im Reinen.
11:37Ach, du bist sauer, weil Hagen mit Konrad gesprochen hat.
11:40Ich bin nicht sauer, Elsa.
11:41Ich bin stinksauer.
11:43Du, aber Konrad kann sehr einfühlsam sein.
11:45Ich etwa nicht?
11:48Von mir soll Hagen reden, mit wem er will.
11:50Meiner echt.
11:52Im entscheidenden Moment kriegen sie die Zähne nicht auseinander.
11:54Und dann machen sie alles unter sich aus.
11:58Ich nehm doch so einen.
12:00Also Sophie, für Hagen ist es auch nicht einfach, jetzt wo er sich wieder an Viktoria erinnern kann.
12:05Für mich war es auch nicht einfach, ihm die ganzen Monate seine Vergangenheit vorzuenthalten.
12:11Er vertraut mir einfach nicht mehr.
12:13Hat er das gesagt?
12:14Nein.
12:16Aber er hat gesagt, dass er nicht weiß, ob er mit mir nach Rom gehen möchte.
12:19Er weiß überhaupt nicht, ob es noch eine gemeinsame Zukunft für uns gibt.
12:26Ähm, da...
12:27Vielleicht redet ihr einfach miteinander.
12:29Er will nicht reden.
12:31Er will alleine drauf kommen, was er mit seinem neuen Leben anfängt.
12:37Also auch wenn das sehr schwer für ihn, für ihn ist und für dich.
12:41Die Zeit musst du ihm geben.
12:43Ich hab ihm die ganzen Monate Zeit gegeben, Elsa.
12:46Ich war immer für ihn da.
12:47Ich wollte den Rest meines Lebens mit ihm verbringen und er...
12:51Ach, was.
12:53Geh mir lieber was Anständiges zu trinken.
12:56Wasser?
12:58Wasser.
13:11Kannst du nicht einfach ausziehen, Richard?
13:19Ja.
13:21Ich würde gerne mit Ihnen sprechen.
13:23Das dauert auch nicht lange.
13:26Es geht um Simon Becker und unser Gespräch heute Nachmittag.
13:31Ich weiß, ich bin zu weit gegangen.
13:33Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten.
13:37Ich war nur so wütend und deshalb hab ich mich zu dieser Äußerung über Sie und Ihre Familie hinreißen lassen.
13:42Das tut mir leid.
13:44Ja, Frau Maywald, Sie sind zu weit gegangen.
13:47Wie schon so oft, seit Sie in Falkenthal aufgetaucht sind, Sie und Ihre raffgierige Schwester.
13:53Deshalb wär's auch unfair, wenn Sie Ihre Verärgerung über mich an Simon auslassen dürften.
13:57Wer sagt denn, dass ich fair sein will?
13:59Bitte, nehmen Sie die Kündigung zurück.
14:03Simon kann doch nichts für meine vorlauten Äußerungen.
14:07Ich habe Herrn Becker nicht wegen Ihres dummen, arroganten Auftritts rausgeworfen.
14:11Herr Becker hat mich öffentlich diffamiert.
14:14Und damit dem Ansehen der Firma geschadet.
14:19Aber das wollte er bestimmt nicht.
14:21Er ist zur Zeit in einer schwierigen Situation.
14:23Sie wissen doch, sein Vater wurde operiert und keiner weiß auch.
14:26Ja, ja, wir alle haben unsere Probleme.
14:27Sie zerstören damit die Existenz einer Familie.
14:30Das können Sie nicht wollen.
14:32Ich kann noch sogar viel mehr.
14:34Ich erteile Ihnen und Herrn Becker mit sofortiger Wirkung Hausverbot.
14:40Verschwinden Sie, bevor ich den Sicherheitsdienst rufe.
14:51Und als sie bei der Präsentation der Glasur nur nicht mal den Namen meines Vaters erwähnen wollte,
14:55da konnte ich einfach nicht anders.
14:57Ich weiß nicht, ob du Annabels Gesicht gesehen hast, als du sie Annikibing genannt hast.
15:02Allein das war es wert.
15:05Leider hat sie mich kurz danach einfach gefeuert.
15:08Wenn ich irgendetwas für dich tun kann.
15:12Luisa ist gerade bei Annabelle und versucht, sie zu einer Rücknahme der Kündigung zu überregen.
15:16Wie ich Annabelle kenne, dürfte das schwierig werden.
15:20Vielleicht könntest du mir tatsächlich einen Gefallen tun.
15:23Ich brauche den Originalvertrag zwischen Annabelle und meinem Vater.
15:27Den Bekaltvertrag? Was willst du denn damit?
15:29Beweisen, dass Annabelle mein Vater um seine Erfindung betrügt.
15:32Was?
15:33Mein Vater hat alle wichtigen Dokumente mit seinem Füllfederhalter und grüner Tint unterschrieben.
15:38Er hätte niemals einen Kugelschreiber benutzt.
15:40Du glaubst, Annabelle hat die Unterschrift gefälscht?
15:42Jeder Graphologe wird uns das sofort bestätigen können.
15:44Aber ich brauche diesen Vertrag.
15:47Wie stellst du dir das vor?
15:50Ich kann doch den Vertrag nicht einfach entwenden.
15:52Warum denn nicht? Es merkt doch niemand.
15:54Und wenn Annabelle es merkt, dann ist es schon längst zu spät für sie.
15:57Ich weiß nicht. Außerdem...
16:00Ich arbeite schließlich für die Manufaktur.
16:02Verstehe. Du willst deinen Job nicht riskieren.
16:07Hat das was gebracht?
16:08Ich habe alles noch viel schlimmer gemacht.
16:10Annabelle hat uns Hausverbot erteilt.
16:13Jetzt musst du uns helfen.
16:14Also, wir brauchen...
16:16Ich weiß, den Vertrag...
16:18Simon hat mir gerade davon erzählt.
16:20Und?
16:24Weiß Annabelle von Ralf einen Verdacht?
16:26Bis jetzt noch nicht.
16:30Na schön, ich versuch's.
16:41Danke, dass du Zeit hattest.
16:43Danke.
16:45Bitte sehr.
16:46Danke.
16:48Lass mich raten, Sophie.
16:50Du, sie hat sich Sorgen gemacht.
16:52Ich musste ihr erzählen, dass du...
16:53Ist schon in Ordnung.
16:54Solange du nicht jede Einzelheit erzählt hast, Prost.
16:56Prost.
16:57Ich habe mich aufs Wesentliche konzentriert.
16:59Hat sie ein Problem damit?
17:01Nein.
17:02Ganz und gar nicht.
17:03Sie denkt, es würde alles so weitergehen wie bisher.
17:06Ja, du kannst jetzt aber auch nicht alles in Frage stellen,
17:08nur weil du dich an die Zeit vor deinem Gedächtnisverlust erinnern kannst.
17:10Konrad, ich kann aber auch nicht so tun,
17:12als wäre zwischen uns beiden alles so wie vorher.
17:13Hast du ihr das gesagt?
17:15Ich hab's versucht.
17:18Und?
17:20Ich glaube, sie weiß gar nicht, worum's mir geht.
17:23Sie geht davon aus, dass wir wie geplant zusammen nach Rom gehen
17:25und ist sauer darüber, dass ich das jetzt nicht mehr einfach so kann.
17:28Willst du dich von ihr trennen?
17:30Na ja, wenn's nicht mehr funktioniert,
17:33du weißt ja lieber ein Ende mit Schrecken als...
17:34Als ein Schrecken ohne Ende, ja, ja.
17:37Ich hab keine Ahnung.
17:39Ich weiß nur, dass...
17:42Konrad, es ist einfach nicht mehr alles so wie vorher.
17:45Ich hab überhaupt keine Ahnung,
17:46was ich mit meinem neuen Leben anfangen soll
17:47und welchen Platz so viel da drin hat.
17:49Vielleicht müsst ihr einfach nochmal miteinander reden.
17:52Ja, und was soll das bringen?
17:55Dass ihr euch darüber austauscht,
17:56was ihr voneinander erwartet.
17:58Na dann.
17:59Was hast du denn zu verlieren?
18:05Ja, die Adresse haben Sie jetzt.
18:07Genau, würd ich auch sagen.
18:08Den Rest besprechen wir dann vor Ort.
18:10So schnell wird sich ja wohl kein Käufer für das Hotel finden.
18:14Gut.
18:15Ja, dann bis morgen.
18:17Wiederhören.
18:18Du willst das Hotel verkaufen?
18:21Nora.
18:22Entschuldige, du warst so vertieft ins Gespräch?
18:27Merkwürdig ruhig hier im Haus.
18:30Wo dein Vater und Helena sind, weiß ich auch nicht.
18:33Annabelle war vorhin noch in der Manufaktur.
18:36Und ziemlich schlecht gelaunt.
18:37Wann ist sie das nicht?
18:39Jetzt sag doch mal.
18:40Warum willst du ihnen das Hotel verkaufen?
18:43Wir treffen uns erstmal mit einem Makler.
18:45Aber ihr wolltet euch doch mit dem Hotel
18:47eine neue Existenz aufbauen, du und Simon.
18:49Es gibt im Moment Wichtigeres.
18:52Ja?
18:52Wichtiger als euer Traumhotel?
18:55Wir müssen Simons Vater und seine Familie unterstützen.
18:58Ja, das musste Simon doch vorher auch schon.
19:00Oder ist was mit seinem Vater?
19:02Nein, nein, die Operation ist gut gelaufen.
19:05Ja, dann verstehe ich nicht.
19:08Was denn?
19:09Simon hat seinen Job verloren.
19:12Nein.
19:15Annabelle.
19:16Warum?
19:18Es gab heute Nachmittag gar nicht klar.
19:20Während der Pressekonferenz.
19:22Aber Simon will nicht darüber sprechen.
19:24Es tut mir wirklich leid für euch.
19:27Wahrscheinlich bringt es auch nichts,
19:28wenn ich mit meiner Mutter immer drüber rede, oder?
19:30Vielen Dank.
19:32Dann
19:34drücke ich euch die Daumen,
19:35dass ihr wenigstens einen ordentlichen Preis
19:37für das Hotel erzielte.
19:45Tschüss.
19:45Tschüss.
19:47Tschüss.
19:48Schönen Abend.
19:49Willst du uns?
19:54Konrad, ich hab dich vermisst.
19:56Ja, Hagen wollte unbedingt noch mit mir reden.
19:59Will sich Hagen von Sophie trennen?
20:01Ich glaub, Hagen weiß grad selbst nicht, was er will.
20:06Sophie war vorhin hier
20:07und ihr geht's nicht gut.
20:09Wegen Hagen?
20:10Ja.
20:11Sie fühlt sich von ihm missverstanden
20:13und ausgenutzt.
20:14Ja, und Hagen traut seinen Gefühlen nicht.
20:16Er glaubt, Sophie will ihn unter Druck setzen.
20:18Aber dann hat doch dein Reinigungsritual
20:19überhaupt nichts gebracht.
20:22Also, Hagen hat
20:23den Tod von Viktoria angenommen
20:25und hat es geschafft,
20:26alles Belastende, was damit zusammenhängt,
20:28zu verarbeiten.
20:29Das finde ich schon ziemlich viel.
20:30Ja, das ist es ja auch.
20:33Ob die beiden eine gemeinsame Zukunft haben,
20:35das können sie nur selbst herausfinden.
20:37Und das fällt ihnen im Augenblick ziemlich schwer.
20:39Ja, weil sie viel zu sehr
20:40mit sich selbst beschäftigt sind.
20:42Dann müssen die beiden einfach mal
20:45in Ruhe reden.
20:47Das hab ich auch gesagt.
20:49Das wär auch wirklich schade,
20:51die passen ja so gut zusammen.
20:53Na, wie ich dich kenne,
20:54hast du schon eine Idee.
20:56Ich finde, wir sollten alle mal wieder essen gehen,
20:58also wir vier Freunde.
21:23Oh, hier drin ist es ja noch kälter als draußen.
21:25Ich hatte leider keine Gelegenheit,
21:27die Heizung rechtzeitig hochzufahren.
21:29Das macht doch nichts.
21:30Wir wollen das Hotel nur kurz besichtigen.
21:33Entschuldigen Sie,
21:33das Hotel muss eigentlich immer
21:36richtig temperiert sein.
21:38Ich bin froh, dass Sie Zeit hatten.
21:40Sie kennen das Hotel am besten.
21:42Und Sie können dem Makler
21:43das richtige Bild vermitteln.
21:45Ich bin auch sehr froh,
21:47wieder in den Räumlichkeiten zu weilen,
21:50mit denen sich für mich
21:51viele angenehme Erinnerungen verbinden.
21:53Und der Termin ist ja auch sehr kurzfristig,
21:54um nicht zu sagen,
21:55überstürzt angesetzt.
21:57Ich hab dir versprochen,
21:58mitzukommen und dir zu helfen
21:59und daran halte ich mich auch.
22:00Aber ich finde trotzdem,
22:01dass wir nicht über alt entscheiden sollten.
22:03Wir haben noch Zeit,
22:04bis der Makler kommt.
22:06Ich werde Henning anrufen.
22:08Vielleicht hat sich der Termin erübrigt.
22:17Henning,
22:19ich bin's, Luisa.
22:21Hat sich denn schon was Neues ergeben?
22:23So schnell geht das nicht.
22:24Annabelle hockt die ganze Zeit in ihrem Büro.
22:26Ich komme nicht mal in die Nähe des Vertrages.
22:30Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf,
22:33ich bedauere sehr,
22:34dass Sie das Hotel wieder verkaufen müssen.
22:36Raten Sie mal,
22:37wer das noch bedauert.
22:38Mit Verlaub,
22:39Sie sind für mich
22:40die idealen Besitzer
22:41für das Landhotel Seeblick.
22:43Ich bin mir sicher,
22:43das sieht Luisa auch nicht anders.
22:45Aber sie hat irgendwie das Gefühl,
22:47dass sie etwas tun muss.
22:49Aber keine Sorge,
22:49das kriegen wir schon in den Griff.
22:51Das hoffe ich sehr.
22:51Ich wollte dich auch nicht drängen.
22:54Schon gut,
22:55ich brauche noch Zeit.
22:56Ich melde mich,
22:57wenn ich weitergekommen bin.
22:59Gut, danke.
23:01Haben Sie alles vorbereitet?
23:03Selbstverständlich.
23:03Sehr gut,
23:04das ist ein wichtiger Schritt
23:05in die richtige Richtung.
23:16Am liebsten wäre mir,
23:17wenn wenigstens Lissi mit ausziehen würde.
23:19Können Sie doch hier nicht allein lassen.
23:21Wegen Annabelle.
23:22Ja.
23:23Guten Morgen.
23:24Guten Morgen.
23:25Guten Morgen.
23:26Sag mal,
23:27was machen die ganzen Gepäckstücke im Flur?
23:28Wollt ihr verreisen?
23:29Ja, wir verreisen.
23:30Und wir möchten,
23:31dass du mitkommst.
23:33Ich?
23:35So kurzfristig,
23:36das wird nichts.
23:37Ich bin jetzt
23:37selbstständige Unternehmerin,
23:38wie stellst du dir das vor?
23:40Wo soll es denn hingehen?
23:42Also du,
23:43dein Vater und ich,
23:44wir ziehen aus.
23:46Ja,
23:46nach allem,
23:46was gerade in den letzten Tagen
23:48wieder vorgefallen ist,
23:48können wir mit Annabelle
23:49nicht nur unter einem Dach leben.
23:50Ihr gebt auf?
23:51Nein.
23:52Wir beenden lediglich
23:53eine schon lange
23:54nicht mehr tragbare Situation.
23:55Bis zur Scheidung
23:56gehen wir in ein Hotel.
23:57Hach,
23:58ist schön,
23:58dass ich davon auch schon erfahre.
23:59Ach, Lissi,
24:00wir haben das doch gestern
24:01erst entschieden.
24:02Und wie gesagt,
24:03wir möchten,
24:03dass du mitkommst.
24:04Stopp.
24:04Ihr wollt,
24:05dass ich mit euch
24:05in ein Hotel ziehe?
24:07Ich will nicht,
24:08dass du Annabelle
24:08hier ausgeliefert bist.
24:09Ach, Papa,
24:10darum geht es dir doch gar nicht.
24:11Ich hätte kein gutes Gefühl dabei.
24:13Ach so.
24:14Ich glaube eher,
24:15du hast Angst,
24:15dass ich Tag und Nacht
24:16Party mache,
24:16wenn ihr nicht aufpasst.
24:19Wie kommst du denn darauf?
24:20Gut,
24:21wenn das so ist,
24:22brauche ich mir ja
24:22keine Gedanken machen.
24:23Und mit einmal
24:24werde ich auch fertig.
24:27Hab viel Spaß, Papa.
24:37Dann können Sie
24:38das Hotel zum Verkauf anbieten.
24:40Und falls sich etwas ändert,
24:42dann melden wir uns.
24:43Vielen Dank.
24:44Auf Wiedersehen.
24:45Vielen Dank,
24:45Wiedersehen.
24:51Also 600.000,
24:53das ist nicht viel.
24:54Ich habe auch
24:54mit mehr gerechnet.
24:56Allein der Grund
24:57ist schon mehr wert.
24:58Ich verstehe das nicht.
24:59Das Haus ist doch
25:00völlig intakt.
25:00Aber es ist noch
25:01einiges zu tun,
25:02das wussten wir.
25:02Das drückt natürlich
25:03auf den Wert.
25:05Ich mache mir nur Sorgen,
25:06dass nicht genug Geld
25:07für die Familie bleibt.
25:09Wenn wir Richard van Weiden
25:10erst mal das Geld
25:11für die Operation
25:11deines Vaters
25:12zurückgezahlt haben,
25:13dann wird es auch schon knapp,
25:14und auch noch seine Reha
25:15zu bezahlen.
25:15Wie kommst du darauf,
25:16dass du das alles
25:17vom Verkauf des Hotels
25:18bezahlen willst?
25:20Psst.
25:21Ist doch egal,
25:22woher das Geld kommt.
25:23Hauptsache,
25:24dein Vater wird wieder gesund.
25:26Mit der richtigen Finanzierung
25:27von der Frau
25:28in meines Vaters
25:29würden wir auf jeden Fall
25:29sehr viel mehr einbauen.
25:30Ich will das Hotel
25:31doch auch nicht verkaufen.
25:33Ich weiß doch.
25:35Komm mal her.
25:41Träume sind ohnehin
25:42unbezahlbar.
25:48Wann ist es zu voreilig,
25:49einen Makler zu engagieren?
25:51Nein.
25:53Es ist gut,
25:53dass wir eine Alternative haben.
25:55Aber wenn wir wirklich
25:56verkaufen müssen,
25:57ist es besser,
25:58langfristig einen Käufer
25:59zu suchen.
26:01Und bis dahin
26:02hoffen wir,
26:02dass wir Annabelle
26:03die Fälschung der Unterschrift
26:04nachweisen können.
26:05Wenn er neben dem Vertrag hat,
26:06ist das kein Problem.
26:15Sie sind ja noch da.
26:17Wenn Sie gestatten,
26:18Sie könnten sich jetzt
26:19in einem der Räume
26:20aufwärmen.
26:21Das ist sehr nett,
26:22aber...
26:22Warum eigentlich nichts?
26:23Ich meine,
26:24uns treibt sowieso
26:24im Moment nichts
26:25nach Falkenthal zurück.
26:26Das stimmt.
26:27Und noch gehört uns
26:28das Hotel.
26:29Worauf warten wir da?
26:31Ich darf mich jetzt
26:32zurückziehen.
26:35Vielen Dank, Herr Ada.
26:36Für alles.
26:41Mach mal die Augen zu.
26:44Was hast du vor?
26:46Vertrau mir.
26:48Ich will nur testen,
26:49wie gut du schon
26:49unser Hotel kennst.
26:56Macht euch bloß keine Sorgen,
26:58ich komme schon klar.
26:59Wir sind ja auch nicht
26:59aus der Welt.
27:00Wenn was ist,
27:02dann meldest du dich sofort,
27:03okay?
27:03Das soll schon sein,
27:04wenn sogar Lissi
27:04hierbleiben will.
27:06Ich meine,
27:07ohne euch
27:07wird es natürlich
27:08nicht mehr so sein
27:08wie bisher.
27:10Du musst das verstehen,
27:11Nora,
27:11mit Annabelle und deinem Dach.
27:12Das ging wirklich
27:12nicht so weiter.
27:13Das verstehe ich doch.
27:14Ich kenne doch meine Mutter.
27:15Du könntest ab und zu
27:16mal nach Lissi sehen.
27:17Klar, mach ich.
27:18So als große Schwester.
27:19Also, pass auf dich auf.
27:21Viel Spaß euch beiden.
27:23Geht es?
27:24Ja.
27:26Tschüss.
27:26Tschüss.
27:30Ich vermisse euch
27:31jetzt schon.
27:36Vor allem deine ständigen Fragen
27:37und dein dauerndes Einmischen
27:38in meine Pläne.
27:44Wir sind da.
27:46Mach mal die Augen auf.
27:49Erinnerst du dich?
27:53Wie könnte ich das
27:54hier vergessen?
27:59Die erste Nacht
28:00in unserem Hotel.
28:02Die Hochzeits-Suite.
28:04Herr Adam hat uns
28:05hierher gebracht,
28:06wie selbstverständlich.
28:07Nein,
28:07dein Glücksbringer
28:08hat uns hierhergebracht.
28:09Weißt du noch,
28:10wie glücklich wir hier waren?
28:13Ja.
28:15Das bin ich immer noch.
28:17Ich will,
28:17dass das immer so bleibt.
28:18Hier in deinem Hotel.
28:21Ein schöner Traum.
28:23Nein.
28:23Das ist die Realität.
28:25Du wirst dieses Hotel
28:26nicht verkaufen.
28:27Wir werden hierbleiben
28:28und glücklich werden.
28:30Ach, aber Simon.
28:31Kein Aber.
28:33Jetzt werden wir einfach mal
28:33alles um uns herum vergessen.
28:35Und das geht nur dich
28:36und gleich.
28:50Ach, Henning,
28:51komm,
28:52setz dich zu mir.
28:56Gibt es was zu feiern?
28:58Mehr als genug.
29:00Annabelle hat Richard
29:00endgültig verloren.
29:02Ich weiß.
29:03Ich hätte es mit Helena
29:04ausgezogen und?
29:06Und Luisa verabschiedet sich
29:07gerade von ihrem großen
29:08gemeinsamen Traum mit Simon.
29:09Sie muss leider das Hotel
29:10verkaufen.
29:11Davon träumst du aber.
29:12Der Makler ist schon
29:13gestellt.
29:14Warten wir es ab.
29:15Ich denke,
29:16sie wird es behalten können.
29:18Woher willst du das wissen?
29:19Ich weiß es eben.
29:21Na komm, Henning,
29:22hilf den beiden noch,
29:22damit sie auch schön
29:23zusammenbleiben.
29:25Und du?
29:27Willst du schon wieder
29:27gegen deine Schwester
29:28integrieren?
29:30Jetzt,
29:30wo dein Vater weg ist
29:32und du dich nicht mehr
29:32zurückhalten musst?
29:33Und wenn schon.
29:35Sag mal,
29:35Henning,
29:35was ist denn mit dir los?
29:36Hast du zu viele
29:37weiche Eier gegessen?
29:38Ich denke,
29:38du wirst Luisa zurück.
29:40Ja.
29:42Aber nicht tatenlos,
29:43Annabelle bei ihren
29:44Intriden zu sehen.
29:44Was hat denn meine Mutter
29:45jetzt damit zu tun?
29:46Deine Mutter ist gerade
29:47dabei,
29:48Simons Familie
29:48in den Ruin zu treiben.
29:50Sie hat Simon entlassen
29:52und sie hat seinen Vater
29:53um seine Erfindung betogen.
29:55Harald Becker
29:56hat seine komische Glasur
29:58an Annabelle verkauft.
29:59Ja?
30:00Vielleicht hat er sich
30:01vorher mal durchlesen sollen,
30:02was er da unterschreibt.
30:04Du hast wirklich
30:04überhaupt keine Ahnung.
30:06Nein?
30:07Dann erklär es mir.
30:09Wer sagt denn,
30:10dass Simons Vater
30:11den Vertrag tatsächlich
30:12unterschrieben hat?
30:13Na komm,
30:13wer sollte denn...
30:17Annabelle?
30:19Vergiss es,
30:20ich weiß gar nichts.
30:21Warte,
30:21warte doch mal.
30:27Sie hat die Unterschrift
30:28gefälscht.
30:30Was?
30:31Wohin?
30:32Entschuldige,
30:33ich besteh Sie.
30:34Mann,
30:35kannst du nicht aufpassen?
30:36Nein,
30:36nein,
30:37nicht Sie.
30:38Entschuldigung.
30:39Ja,
30:39wohin?
30:41Robert Blochstraße.
30:43Was?
30:44Robert Kochstraße.
30:4619.
30:47Alles klar.
30:49Ja,
30:49wird geliefert.
30:50Bis gleich.
30:50Tschüss.
30:54So eine Dauerlösung
30:55kann das nicht sein,
30:55dass wir unser Büro
30:56hier in Bahnis haben.
30:58Eigene Büroräume
30:58sind sehr teuer.
30:59Das Geld müssen wir
30:59erst mal verdienen.
31:00Stimmt.
31:01Und die Verpflegung
31:02ist auch nicht zu verachten.
31:03Aber ob wir damit
31:04seriöse Kunden beeindrucken können?
31:06Sag mal,
31:07wie wäre es denn,
31:07wenn wir zu mir
31:07nach Hause ziehen?
31:09Wie?
31:10Du meinst es gut draus?
31:11Klar.
31:12Mein Vater und Helena
31:13sind gerade ausgezogen.
31:14Genug Platz ist da.
31:15Ich weiß nicht.
31:17Und die Verpflegung
31:18ist da mindestens
31:19genauso gut wie hier.
31:20Und wenn wir abends
31:22fertig sind mit der Arbeit,
31:23können wir es uns
31:23direkt gemütlich machen,
31:24weil wir ja schon
31:24zu Hause sind.
31:26Und du meinst wirklich,
31:27dass das geht?
31:28Klar,
31:28es wird sogar richtig lustig.
31:30Dann haben wir endlich
31:30unsere Ruhe.
31:32Naja,
31:32von mir aus.
31:34Mann,
31:34bist du begeisterungsfähig.
31:37Spaßbremse.
31:38Ich hab doch gesagt,
31:38dass ich mitmach.
31:39Und deinem Pack?
31:41Wie?
31:42Jetzt gleich?
31:43Ich in den Tief jetzt gleich,
31:44sondern sonst.
31:46Tschüss.
31:50Ja,
31:53ich in den T ich
31:53Tın und T en Maurice
31:56Ich in den T is
31:58bei dem T es
31:58schon mal.
31:59Und then cliché,
32:00wir haben. Und dann
32:00pinch, zwei
32:00.mist 것은 von
32:01всегда, in
32:20unserem
32:25Vielen Dank.
32:55Vielen Dank.
33:31Vielen Dank.
33:51Wo ist dieser Vertrag?
34:06Kann ich Ihnen helfen?
34:09Was haben Sie an meinem Schreibtisch zu suchen?
34:12Den Vertrag. Ich brauche den Vertrag, den Sie mit Herrn Becker abgeschlossen haben.
34:17Darf ich fragen, wozu?
34:17Ich brauche noch Kopien für potenzielle Lizenznehmer.
34:21Das Interesse ist wirklich überwältigend.
34:24Und natürlich wollten alle eine Bestätigung, dass Falkenthal Porzellan tatsächlich die Rechte an Beckerit besitzt.
34:29Das hier ist eine Kopie. Die können Sie vervielfältigen, so oft Sie sie brauchen.
34:35Ja, danke.
34:47Sonst noch was?
34:48Nein.
34:52Ach, Herr Reichenbach.
34:54Ja.
34:55Das nächste Mal, wenn Sie etwas benötigen, warten Sie bitte, bis ich wieder in meinem Büro bin.
35:28Ich bin Senin.
35:29Gutes Timing.
35:31Hast du den Vertrag?
35:33Leider nein.
35:34Und es dürfte schwierig werden, an ihn heranzukommen.
35:37Was ist denn passiert?
35:38Ich hatte den Vertrag schon in der Hand. Dann hat Annabelle mich erwischt.
35:42Hast du die Unterschrift gesehen?
35:43Ja, Kugelschreiber, ganz eindeutig.
35:46Ich wusste es. Hat Annabelle mitbekommen, was du gesucht hast?
35:50Ich bin mir nicht sicher. Ich habe ihr gesagt, dass ich noch weitere Kopien brauche.
35:55Sehr gut.
35:56Ja, aber sie hat den Vertrag in ihren Self gelegt.
36:00Na, immerhin wissen wir, dass wir recht haben. Und wo der Vertrag liegt.
36:04Tut mir leid, aber...
36:05Mach was.
36:07Ist kein Problem.
36:09Bis dann.
36:26Aber war denn das im Klisch vor?
36:29War das Henning?
36:31Ja.
36:33Und was hat er gesagt? Hat er den Vertrag?
36:35Ja, alles gut.
36:37Der Vertrag ist mit Kugelschreiber unterschrieben. Warum?
36:42Dann müssen wir die Unterschrift nur noch von einem Graphologen untersuchen lassen.
36:47Mhm.
36:48Sobald wir zu Hause sind, kümmere ich mich darum.
37:11Ist doch schön, dass wir mal wieder alle zusammensitzen.
37:13Ja, ist wohl ja auch Zeit.
37:18Ich glaube, ich nehme nur eine Kleinigkeit.
37:21Mich überfordert diese Karte immer absolut.
37:24Dafür bist du aber ziemlich oft hier.
37:27Vielleicht kannst du mir ja was empfehlen.
37:30Ich?
37:31Ja, ich meine, du kennst dich doch am besten ausschließlich.
37:33Hat der Laden dir mal gehört.
37:36Das war in meinem vorletzten Leben.
37:40Wie war das denn damals so als Restaurantbesitzer?
37:44Eigentlich gar nicht so schlecht.
37:46Ich habe immer einen Platz bekommen.
37:47Ich wusste immer, was man am besten überhaupt nicht isst.
37:49Das heißt, montags niemals Fisch und Finger weg vom Wildgulasch.
37:53Ja, da bleibe ich wie immer bei meinem bunten Salatteller.
37:55Ja, den nehme ich auch.
37:59Können wir bestellen damit dazu?
38:00Ja.
38:10Gratuliere, du hast es endlich geschafft, Helena aus dem Haus zu vertreiben.
38:14Schade nur, dass Richard auch gleich mit ausgezogen ist.
38:17Er wird zurückkommen.
38:18Ja, sicher doch, aber erst, wenn du nicht mehr da bist.
38:21Mal ehrlich, liegt es am Alter oder warum funktionieren deine Pläne nicht mehr so richtig?
38:25Bei dir läuft natürlich alles viel besser.
38:29Was ist denn dein Simon überhaupt?
38:31Weißt du, Mutter, ich kann warten.
38:34Simon, Simon ist im Moment ohnehin sehr beschäftigt.
38:36Er muss nämlich beweisen, dass die Unterschrift seines Vaters unter dem Vertrag mit dir gefälscht wurde.
38:41Jetzt verstehe ich natürlich erst, wie gelegen dir damals mein Unfall mit Harald Becker kam.
38:46Was du nicht sagst.
38:47Du hast mir nur geholfen, damit du dem schwer verletzten Mann die Formel für seine Glasur stehlen konntest.
38:54Dann hast du seine Unterschrift gefälscht und einfach behauptet, er hätte sie dir verkauft.
38:59Dann hast du also Henning Reichenbach losgeschickt.
39:03Henning?
39:04Er hat gerade versucht, den Originalvertrag zu entwenden.
39:08Erfolglos natürlich. Der Vertrag liegt jetzt sicher in meinem Safe.
39:15Aber ich muss gestehen, dass ich damit nichts zu tun habe.
39:19Es muss noch mehr Menschen geben, die etwas gegen dich haben.
39:21Die genauso erfolglos mit ihren Intrigen sind wie du.
39:33Ja. Dann muss Luisa ihr Traumhotel also doch nur verkaufen.
39:39Dankeschön.
39:40Danke. Bringen Sie mir dann bitte die Rechnung?
39:43Eigentlich wollte ich das übernehmen.
39:45Lass nur, ich mach schon.
39:47Geht es vielleicht gegen deinen männlichen Stolz, sich von einer Frau einladen zu lassen?
39:50Ganz und gar nicht. Ich mag es nur nicht, wenn sich andere einmischen.
39:54Ich lade euch ein.
39:55Nachts kommt gar nicht in Frage. Schließlich seid ihr unseretwegen hier.
39:58Nein, wieso? Lass doch Konrad sein.
40:00Danke.
40:04Stimmt so.
40:06Das ist wieder mal typisch.
40:07Wenn dir die Argumente ausgehen, schaffst du einfach vollendete Tatsachen.
40:12Sophie, muss man jede Kleinigkeit ausdiskutieren?
40:14Reden reicht meistens völlig.
40:16Jetzt fängt das schon wieder an.
40:19Der Meister im Verschweigen bin nicht ich.
40:21Aber im Verdrängen.
40:23Falls du uns beide meinst, es gibt nichts zu verdrängen.
40:28Das hat Hagen bestimmt nicht so gemeint.
40:30Umso besser. Ich dachte schon, ich hätte mich geirrt.
40:33Ach, das könnte dir doch nicht passieren.
40:34Nein, tut es auch nicht.
40:35Ich hab recht behalten.
40:37Du hast dich kein bisschen verändert.
40:39Und weißt du was?
40:40Es ist gut so.
40:52Es tut mir leid.
40:53Aber wir verkaufen auf keinen Fall.
40:56Wirklich schade.
40:57Aber vielen Dank für Ihre Bemühungen.
41:00Entschuldigung.
41:04Nora, ich wollte dich auch schon anrufen.
41:06Ich hab so viel an dich gedacht.
41:07Es muss so schrecklich für dich sein, das Hotel zu verkaufen.
41:09Stell dir vor, wir müssen nicht verkaufen.
41:11Ich hab dem Makler gerade Bescheid gesagt.
41:13So.
41:15Ja, das ist doch schön.
41:17Wir haben einen Weg gefunden, Simons Familie zu helfen.
41:21Aber Simon ist doch entlassen worden.
41:23Es gibt eine Möglichkeit, Haralds Vertrag mit Annabelle anzufechten.
41:29Ach, du meinst wegen der angeblich gefälschten Unterschrift.
41:33Du weißt davon?
41:35Ja, Henning hat mir davon erzählt.
41:38Schade nur, dass er nichts erreicht hat.
41:40Was meinst du?
41:42Na, Annabelle hat ihn doch erwischt.
41:44Jetzt hält sie den Vertrag aber unter Verschluss.
41:49Luisa?
41:50Wusstest du das nicht?
41:53Hat Simon dir nichts davon erzählt?
41:58Wir haben Harald Bicke betrogen und seine Formel erkaunert.
42:01Sie sollten sich gut überlegen, auf welcher Seite sie stehen.
42:03Er muss tatenlos zusehen, wie sein Vater um sein Lebenswerk gebracht wird.
42:07Deshalb hat er sich überlegt,
42:10den Vertrag vielleicht einfach aus dem Safe zu holen.
42:13Wie fühlt sich das eigentlich an,
42:14dass die halbe Welt von deinem betrügerischen Vertrag mit Harald Bicke weiß?
42:17Eine Behauptung wird nicht dadurch wahr,
42:19dass man sie ständig wiederholt.
42:21Simon ist sich jedenfalls sicher.
42:22Und er wird es auch beweisen.