- vor 3 Stunden
Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf ( +22.03.2025)
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie _ Hans-Jürgen Tögel
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie _ Hans-Jürgen Tögel
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TVTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:44ZDF, 2020
01:04Also, warum müssen wir gerade jetzt gehen?
01:07Irgendwo in der Firma liegt der Tresorschuss.
01:10Ach, das macht mich ganz kribbelig.
01:13Ich habe ihn jedenfalls nicht bei mir.
01:15Und das fällt dir diesmal bei Johann Sebastian Bach ein.
01:20Früher sind wir oft in die Kirche gegangen.
01:22Ja, das ist schon ewig her.
01:24Oh, 25 Jahre ist nicht ewig.
01:26Ja, und geholfen hat es damals auch nichts.
01:28Ich weiß ja nicht, was du gebetet hast.
01:31Dasselbe wie du.
01:32Dass wir ein Kind möchten.
01:34Von dir und von mir.
01:53Er kann sich eben nicht um alles kümmern.
01:56Dafür hat er uns eins hier vor die Kirche gelegt.
01:58Hast du es jemals bereut, dass wir Andreas adoptiert haben?
02:04Nein.
02:06Und du?
02:07Nein.
02:09Ich, nein.
02:11Warum sagst du zweimal nein?
02:15Könntest du mir sagen, warum wir nicht Großeltern werden?
02:20Vielleicht hat er das von dir geerbt.
02:23Komm, lass die Witze.
03:06Da ist wer.
03:08Quatsch.
03:08Da hat einer das Licht brennen müssen.
03:11Das ist eine Spezialität von unseren Angestellten.
03:20Willst du nicht warten, bis der Sicherheitsdienst kommt?
03:24Nein, will ich nicht.
03:25Die machen ja erst in einer Stunde ihren Check hier.
03:30Aber bitte.
03:33Wenn es dich beruhigt.
03:43Helena Goebel?
03:45Ja, ist da.
03:51Dein Vater.
03:53Vater.
03:55Ja?
03:58Nein, ich bin nicht als Letzter gegangen.
04:02So, ich komme.
04:03Das macht mir nichts.
04:04Nein, will ich nicht.
04:06Ich habe den Tresorschlüssel nicht mitgenommen.
04:08Weißt du, wo der liegt?
04:10Da, wo er immer liegt, bevor du ihn mitnimmst nach Hause.
04:12In der Schublade von deinem Schreibtisch.
04:15Also, jetzt verstehe ich gar nichts mehr.
04:16Da war er nicht.
04:17Was macht ihr?
04:19Ja, also, bis dann.
04:23Die hören Musik.
04:25Willst du nicht die Polizei rufen?
04:29Willst du mich überhaupt in den Arm nehmen?
04:53Wolfgang?
05:11Andreas?
05:13Hat er den Tresorschlüssel vergessen?
05:18Ja.
05:20Er vergisst dauernd was.
05:21Immer öfter.
05:35Irgendwas ist anders geworden.
05:40Er wartet auf Kinder.
05:42Enkel.
05:46Erben.
06:08Die Frau draußen ist auch tot.
06:10Ist das deine Frau?
06:12Ja.
06:13Willst du die Sicherheitsleute sehen?
06:15Die waren auf der anderen Seite des Geländes.
06:16Die haben nicht mal die Schüsse gehört.
06:19Hast du gesehen?
06:21Ja.
06:21Die Täter hatten noch nicht angefangen.
06:24Ich suche mir einen anderen Eingang.
06:30Tja, Leo, da war nichts mehr zu machen.
06:32Bei beiden nicht.
06:33Sie hat vielleicht noch ein paar Sekunden gelebt, aber...
06:36Er war sofort tot.
06:37Eine Kugel steckt im Herzen.
06:39Wie sich das anhört.
06:47Sieht aus, als wenn man sie gestört hätte, hm?
06:49Ja, sieht so aus.
06:52Gut, Leo, ich hab's.
06:55Warum erschießt er auch noch die Frau da draußen?
06:58Warum erschießt er auch noch die Frau da draußen?
07:02Wie ist das?
07:08Warum erschießt er auch noch die Frau da draußen?
07:08Liebe, ich schau sie dich.
07:17Wie schau sie?
07:18Ich bin alle das.
07:18Bis mal.
07:34Guten Abend, mein Name ist Heimann.
07:37Ich bin von der Kriminalpolizei.
07:40Ist was passiert?
07:42Ja, mit ihren Eltern.
07:44Darf ich reinkommen?
07:46Ja, bitte.
07:54Ich bin Andreas Kogel, der Sohn.
07:58Ein Unfall?
08:02Ihre Eltern wurden getötet, erschossen in der Firma.
08:06Ihre Mutter draußen und ihr Vater im Büro.
08:11Ich... ich glaube Ihnen kein Wort.
08:14Ich habe eben noch versucht, meinen Vater anzurufen.
08:16Würden Sie bitte mitkommen? Wir brauchen Ihre Hilfe.
08:24Was ist los?
08:29Die Eltern sind erschossen worden.
08:38Ich bin so erschossen.
08:41Wer hat...
08:42Kommen Sie, ich fahre Sie.
08:43Ich fahre mit.
08:46Mir wäre es ehrlich gesagt, es ist meine Frau.
08:48Ich bleibe nicht allein hier.
08:59Ich sammle gerade ein, was er so bei sich hat.
09:02Wieso haben die Sicherheitsleute die Schüsse nicht gehört?
09:06Niemand sonst hat etwas gehört.
09:08Schalldämpfer.
09:09Wie sieht es mit Hülsen aus?
09:13Also Revolver.
09:16Revolver mit Schalldämpfer?
09:18Ist nicht ideal, aber es geht.
09:20Ein Geschoss haben wir gefunden.
09:21Kaliber 9 mm.
09:22Und die Schüsse draußen?
09:25Dieselbe Waffe.
09:26Wahrscheinlich.
09:31Ja, bitte.
09:32Ich höre überhaupt nichts.
09:34Was ist los?
09:35Ja, dann guck doch mal aus dem Fenster.
09:37Du musst schon da sein.
09:39Nein, nicht weit weg von euch haben die Kollegen einen gestohlenen Wagen gefunden.
09:43Wartet.
09:45Ja, ich höre.
09:47Ja, Moment.
09:48Ja, warte doch mal.
09:50Nun, warte doch mal.
09:52Ja.
09:54Ja.
09:54Ja, wunderbar.
10:11Was wollten denn Ihre Eltern noch so spät hier?
10:16Ich kann jetzt so filmen.
10:24Ich kann jetzt so filmen.
11:15Ich möchte Ihnen mein Beileid aussprechen.
11:18Das ist Herr Hauptkommissar Kress.
11:19Das hört sich vielleicht wie Routine an, es ist aber keiner.
11:22Es wird auch nie eine werden.
11:24Danke.
11:25Kommen Sie bitte.
11:39Mein Gott, was ist bloß passiert?
11:43Können wir nach nebenan gehen?
11:44Da ist Ihr Vater.
11:46Ich glaube, das ertrage ich nicht.
11:48Das geht aber nicht anders.
11:50Wir müssen Ihnen was zeigen.
11:52Das ist mein Tisch.
11:55Mein Vater und der Meister sind da drüben.
11:58Er wollte nur schauen, wo er seinen Tresorschlüssel liegen gelassen hat.
12:03Oh Gott, wir haben noch telefoniert, mein Vater und ich.
12:07Er hat Licht gesehen.
12:08Und dann ist er reingegangen.
12:19Die Eltern waren in der Kirche.
12:23Im Konzert.
12:32Danach wollten wir Sie fragen.
12:34Die Täter haben nicht einmal angefangen, den Tresor zu öffnen.
12:37Das ist aus unserer Werkstatt.
12:39Wo ist der Tresorschlüssel normalerweise?
12:45Von hier nimmt mein Vater den Schlüssel immer abends mit.
12:54Geld ist sowieso ganz im Frisor.
12:57Nur Dokumente, Verträge und sowas.
13:00Haben Sie eine Alarmanlage?
13:02Ja.
13:03Die Zentrale ist im Kassenraum, aber sie ist nicht angestellt.
13:07Und wer stellt die an?
13:08Frau Winter oder ich, wer als Letzter geht.
13:11Wer ist denn als Letzter gegangen?
13:14Die Kameras.
13:15Wir haben die Kameras nicht gesehen.
13:17Sie laufen über eine Zeituhr.
13:21Und wo sind noch welche?
13:24Draußen.
13:26Können wir bitte so rumgehen?
13:29Aber ja.
13:38Wollen Sie nicht mit reinkommen?
13:39Es ist doch kalt hier.
13:41Nein, ich will nicht.
13:42Danke.
13:50Es gibt nur noch die Kamera.
13:52Die lassen wir auch manchmal tagsüber laufen.
13:54Aha.
13:54Und warum?
13:56Warum, warum?
13:58Außer meinem Vater und mir wusste das keiner.
14:03Herr Goebel, wärst du nur heute Abend als Letzter gegangen?
14:08Wahrscheinlich Frau Winter.
14:11So.
14:12Ich hab dir mal ein bisschen vorsortiert.
14:14Ich weiß nicht, ob ich noch aufnahmefähig bin.
14:16Schon ziemlich spät.
14:18Fang mal an.
14:20Hat Riedmann den Wagen sicherstellen lassen?
14:22Na klar, hat er. Warum fragst du?
14:24Eine Wollmaske lag drin, schwarz.
14:30Die Kamera im Kassenraum ist ein Totalausfall.
14:33Dann soll das Labor untersuchen, ob das manipuliert worden ist.
14:38Das glaube ich nicht.
14:38Die im Büro hat nämlich funktioniert.
14:41Na schau mal, wenigstens etwas.
14:51Für eine Fahndung ist das gar nichts.
14:58Stopp mal.
15:00Und jetzt vergrößere mir bitte die Waffe.
15:06Revolver mit Schalldämpfer, tatsächlich.
15:09Weiter.
15:11Du weißt, wo du stoppen musst?
15:14Weiß ich, die Zeit ist doch programmiert.
16:08Wir brauchen Musik.
16:11Wir brauchen pills, die Zeit science-Krise.
16:17Wie groß ist der Zeitabstand zwischen dem ersten Abschnitt,
16:21der Täter allein, und dem zweiten Abschnitt mit den Schüssen?
16:26Was ist?
16:28Anderthalb Stunden.
16:30Und da gehen bei euch nicht die Alarmglocken los?
16:33Anderthalb Stunden seid ihr noch zu retten?
16:36Der hat auf Gobel gewartet, um ihn umzulegen und seine Frau auch.
16:39Der Tresor hat ihn überhaupt nicht interessiert.
16:44Und dich hab ich hier vermisst.
16:46Ich hab auch so genug zu tun.
16:48Das hab ich in der Brieftasche des Toten gefunden.
16:51In Liebe, deine unfromme Helena. Ach, nee.
17:01Ja, Chris hier? Ja, stell den durch.
17:05Guten Abend.
17:06Nein, das kann ich nicht sagen. Es gibt noch nichts Neues.
17:12Ja, bis morgen dann. Wiederhören.
17:17Was guckt ihr mich so an?
17:19Wer war das?
17:21Andreas Gobel.
17:22Ich werd ihm doch nicht sagen, was wir eben gesehen haben.
17:26Musst du auch nicht.
17:29Was?
17:38Was?
17:46Was?
17:48Was?
17:49Was?
17:50Was?
18:02Der Tresorschlüssel liegt draußen auf der Garderobe.
18:06Ich verstehe das alles nicht.
18:15Was passiert denn jetzt mit den Eltern?
18:22Wir kommen in die Rechtsmedizin.
18:32Ich möchte wissen, was die jetzt von uns denken.
18:35Was?
18:38Na ja, wir werden sich doch was denken.
18:40Wieso?
18:41Im Zusammenhang mit uns?
18:43Ach, was weiß ich.
18:44Bist verrückt.
18:49Ich hab's ihn doch angesehen.
18:50Hör auf!
18:51Bitte!
18:58Musst du jetzt was trinken?
19:00Ja, muss ich.
19:08Vielleicht haben Sie ja Grund, sich was zu denken.
19:12Sag das noch mal.
19:15Ich denk nicht dran.
19:17Ach Gott, noch mal!
19:22Trotzdem sollen die feststellen, ob an der anderen Kamera auch der Versuch gemacht worden ist,
19:26die Aufnahmen unbrauchbar zu machen.
19:28Heißt nicht, können wir gleich hierbleiben.
19:30Wann fangen die an in der Werkstatt?
19:31Morgen früh, das weiß ich nicht.
19:33Lass dir doch mal eine Liste geben von allen, die dort in den letzten vier Jahren entlassen worden sind.
19:39Wo ist denn der Riedmann schon wieder?
19:41Ist doch mal in die Firma zurück.
19:43Den siehst du da morgen früh immer noch.
19:45Ja, ich fahr da nicht hin, aber du.
19:59Was ist denn?
20:02Ja, ich dachte schon, du hast verschlafen.
20:05Gib mir mal Leo.
20:06Ja, der ist gar nicht gekommen.
20:08Nein, er hat mir nichts gesagt.
20:10Aber Riedmann wartet auf dich.
20:13Was?
20:14Na so unauffällig war die Firma auch nicht.
20:17Da war mal was mit verschobenen Autos nach Russland.
20:20Ja, ich geh der Sache nach.
20:22Jawohl, jawohl.
20:23Over.
20:38Sag mal.
20:40Oh, Entschuldigung.
20:41Wieso ist denn da keiner?
20:43Weil die Firma für ein paar Tage zumacht.
20:45Gobel Junior hat allen freigegeben.
20:47Und das hast du nicht verhindert?
20:49Warum sollte ich?
20:51Wenn du jemanden brauchst, könnt ihr ihn doch bestellen.
20:54Andreas Gobel ist da drin und Frau Winter.
20:56Na, das ist ja ein fröhlicher Morgen.
20:59Also ganz sauber ist der Laden hier nicht.
21:01Hab ich auch schon gehört.
21:03Ein Angestellter hat nachts an Motorblöcken rumgefallen und Autos umgespritzt.
21:06Aber eine Untersuchung gegen Gobel wurde eingestellt.
21:09Wie hieß der Angestellte?
21:11Peter Rohrbaum hieß er.
21:14Ist doch schon was.
21:23Ich bin nicht da.
21:25Ich bin weit weg.
21:41Hallo.
21:45Guten Tag, mein Name ist Chris.
21:46Ich bin von der Kriminalpolizei.
21:49Mein Mann ist leider nicht da.
21:51Ich will nicht zu Ihrem Mann.
21:52Ich will zu Ihnen, Frau Gobel.
21:54Ich bin nicht angezogen.
21:56Ich hab Zeit.
21:59Moment.
22:03Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
22:08Bin ich jetzt schuld?
22:12Dann kann ich mich umbringen.
22:13Ich hab's Ihnen doch schon gesagt.
22:15Ich muss es aber von Frau Winter selbst hören.
22:18Frau Winter.
22:20Ich kann nichts anderes sagen.
22:22Hab ich die Alarmanlage eingeschaltet oder nicht?
22:26Ich weiß es nicht.
22:30Ist das öfter passiert?
22:32Ein, zwei Mal in diesem Jahr.
22:34Vier Mal.
22:37Sie brauchen mich nicht zu schützen.
22:41Sie waren so liebe Menschen, die beiden.
22:46Frau Winter, wollen Sie nicht lieber nach Hause gehen?
22:50Nein.
22:51Wollen Sie einen Arzt?
22:53Nein.
22:58Kann ich Sie mal alleine sprechen?
23:00Natürlich.
23:10Ich dachte alleine.
23:13Das ist alleine.
23:16Ich wollte von Ihnen wissen, ob Sie inzwischen die Aufzeichnung der beiden Kameras gesehen haben.
23:21Ich habe beide Kameras bereits abgebaut.
23:23Ja, das habe ich schon mitbekommen. Aber warum?
23:26Ihr Kollege wollte mir nicht antworten.
23:28Ich sehe keine Veranlassung.
23:30Auf der Aufzeichnung waren nur so schnelle weiße Flecken vor schwarzem Hintergrund.
23:36Wir wollen sehen, ob an den Kameras manipuliert worden ist.
23:38Sind Sie jetzt zufrieden?
23:43Ich komme sofort.
23:53Ach, da liegt ja der Tresurschlüssel.
23:57Entschuldigen Sie, das hat gedauert.
24:01Er hat dort auf der Ablage gelegen.
24:03Ich nehme den Schlüssel an mich.
24:07Wollen Sie nicht weiterkommen?
24:11Das ist die Wohnung meiner Schwiegereltern.
24:14Bitte, nehmen Sie doch Platz.
24:16Danke.
24:24Eine Tragödie.
24:26Können Sie sich vorstellen, warum das passiert ist?
24:29Meistens wissen ja die Angehörigen am Anfang mehr als wir.
24:34Nein.
24:36Später ist es dann manchmal umgekehrt.
24:39Und dann ist es eine Tragödie. Ich habe Sie schon verstanden.
24:53Ich hätte es mir denken können.
24:58Naja, irgendwo muss man anfangen.
25:02Sie müssen mir schon was dazu sagen.
25:06Ist einigermaßen ungewöhnlich.
25:09Deine unfromme Helena.
25:14Wir waren ein liebenswürdiger Mensch.
25:17Freundlich, hilfsbereit.
25:21Wir haben zweimal miteinander geschlafen.
25:24Wolfgang Gugel und ich.
25:27Das war alles.
25:29Ja? Und dann?
25:33Dann habe ich aufgehört.
25:35Es ging nicht mehr.
25:37Was ging nicht mehr?
25:42Er wollte ein Kind von mir.
25:46Ich denke, die beiden Gobels haben ihren Mann Andreas als kleines Kind deswegen adoptiert,
25:51weil sie selber keine Kinder haben konnten.
25:55Aber die Ärzte haben nie eindeutig festgestellt, an wem es nun gelegen hat.
26:00Er wollte ein Kind.
26:03Ich auch.
26:06Und das wollte ich meinem Mann nicht antun.
26:10Andreas will keine Kinder.
26:13Vielleicht wollte Ihr Schwiegervater sich selbst beweisen, dass Kinderlosigkeit nicht an ihm liegt.
26:21Ja.
26:23Möchten Sie auch was trinken?
26:25Nein, danke.
26:29Weiß Ihr Mann davon?
26:31Nein.
26:33Das hätte ich gespürt.
26:41Ich werde Ihnen jetzt sagen, was Sie denken.
26:43Ja.
26:44Was denke ich?
26:46Und wenn ja?
26:47Wenn Andreas es doch gewusst hat?
26:50Ja.
26:51Was dann?
26:54Sie brauchen nicht darüber nachzudenken.
26:57Mein Mann kann keiner Fliege was zu Leide tun.
27:00Außerdem war er hier.
27:02Bei mir.
27:07Muss mein Mann davon erfahren?
27:10Weiß ich noch nicht.
27:12Protokoll müssen wir machen über das Telefonat, das Ihr Mann mit seinem Vater geführt hat.
27:18Wer erbt eigentlich?
27:20Haben Sie eine Ahnung?
27:21Es ist ja nicht gerade wenig.
27:24Mein Mann?
27:25Und Sie?
27:27Nein.
27:29Die Eltern haben auf Gittertrennung bestanden.
27:37Peter Rohrbaum, 35 Jahre alt. Moment.
27:41Drei kleine Jugendstrafen. Wolfgang Gobel hat ihn trotzdem als Lehrling eingestellt.
27:45Morgen.
27:46Morgen.
27:47Ah, interessant.
27:51Nochmal bitte.
27:53Peter Rohrbaum hat bei Gobel Kfz-Mechaniker gelernt.
27:56In seiner Freizeit hat er dann Autos geklaut, wieder gesessen.
28:00Ja, das war dann keine Jugendstrafe mehr.
28:03Und Gobel hat ihn trotzdem wieder genommen?
28:05Richtig.
28:06Dann gab es ein neues Delikt.
28:08Autoretuschen von gestohlenen Wagen für Geschäfte mit dem Osten.
28:12Das hat er nachts in der Werkstatt Gobel gemacht.
28:15Verurteilung zu zweieinhalb Jahren.
28:17Hat bis zu seiner Verurteilung steif und fest behauptet,
28:20im Auftrag von seinem Chef, dem alten Gobel, gehandelt zu haben.
28:24Wann ist er entlassen worden?
28:26Heute vor der Woche.
28:27Na bitte. Es wird doch langsam.
28:30Und, hat der alte Gobel den Auftrag gegeben oder hat er nicht?
28:34Er hat nicht, sagen die Kollegen, die den Fall bearbeitet haben.
28:37Ja, wenn er aber hat, dann wäre Rohrbaum eine heiße Spur.
28:41Wo ist er denn, der Rohrbaum?
28:43Er ist seit drei Tagen abhandengekommen,
28:45bis seine Großmutter, bei der er wohnt, was austrickt.
28:48Seine Eltern wollen ihn nicht mehr zu Hause haben.
28:52Ja, Cass?
28:53Ja, bringen Sie ihn rauf.
28:56Andreas Gobel kommt.
28:59Werner, von dem Rohrbaum müssen doch noch Fingerabdrücke im Archiv sein.
29:03Von damals.
29:03Das ist dir sicher nicht entgangen auf dem Schwarz-Weiß-Video,
29:05dass der Täter Handschuhe anhatte.
29:07Das konnte man sogar ohne Ton sehen.
29:10Das ist ja gut.
29:11Und die Spuren im Fluchtwagen?
29:14Sind wir noch nicht fertig.
29:16Es gibt noch keine Auswertung.
29:20Ja?
29:22Guten Tag.
29:24Guten Tag.
29:25Guten Tag.
29:27Ich wollte Sie eigentlich alleine sprechen.
29:30Bringen Sie bitte Herrn Gobel nach nebenan.
29:32Ich komme gleich.
29:41Wir müssen das mit der Entlastung von Gobel Senior nicht glauben.
29:44Er hat ja einfach einen super Anwalt.
29:47Das heißt, Werner und Henry beschäftigen sich mit der Finanzsituation der Firma Gobel
29:52in den letzten vier Jahren.
29:53Und ich krieg die Vernehmungsprotokolle Wolfgang Gobel von damals auf den Tisch.
30:02Jawohl, jawohl.
30:04Sollen wir den Fahnden lassen nach Rohrbaum?
30:06Dafür reicht's nicht.
30:08Auch gut, ich muss los.
30:10Ich werde mich mit dem Finanzamt bzw. mit der Steuerfahndung wegen Gobel treffen.
30:14Übrigens habe ich vergessen, die zweite Kamera ist auch manipuliert worden,
30:17aber ohne Erfolg, wie wir gesehen haben.
30:20Mach ihm doch einen Zettel.
30:27Ich will den Tod meiner Eltern einfach nicht an mich ranlassen.
30:34Wie alt waren Sie, als Ihre Eltern Sie adoptiert haben?
30:37Drei Monate.
30:39Ich lag vor der Kirche.
30:42Vor der Kirche, in der meine Eltern gestern Nacht im Konzert waren.
30:48Entschuldigung.
31:06Wie weit sind Sie eigentlich?
31:09Ich weiß nicht, ob ich das fragen darf.
31:11Entschuldigung.
31:12Wir haken uns gerade bei Peter Rohrbaum ein.
31:15Wieso Rohrbaum?
31:16Das fragen Sie?
31:20Nein, eigentlich nicht.
31:22Er hat bis zuletzt behauptet, dass Ihr Vater ihn angestiftet hat und kassiert hat.
31:28Wut, Haas, Rache.
31:30Können Sie sich das nicht vorstellen?
31:34Nein.
31:35Ich bin leider zu sowas unfähig.
31:41Na, das muss ja nicht stimmen.
31:42Wie war Ihr Verhältnis zu Peter Rohrbaum?
31:46Ich mochte ihn nicht.
31:48Er strahlte das aus, was er war.
31:51Ein kleiner Gangster.
31:52Ja.
31:54Aber Ihr Vater mochte ihn.
31:57Mein Vater war ein Machtmensch.
31:59Na ja, Ihre Frau sieht das etwas anders.
32:04Der seine Untertanen heiß und innig liebte.
32:08Auch kleine Gangster.
32:12Weswegen sind Sie eigentlich hier?
32:15Ich wollte Sie fragen, wann ich meine Eltern beerdigen kann.
32:19Ich habe ja noch nicht mal einen Obduktionsbericht.
32:23Werden Sie die Firma weiterführen?
32:27Ja.
32:29Ja, gut. Dann rufen Sie mich an, wenn Sie es wissen.
32:33Gut. Machen wir.
32:39Ach, äh...
32:40Sie haben mit meiner Frau gesprochen?
32:43Ja.
32:43Ja.
32:47Herr Gobel, das gegenseitige Bezeugen eines Alibis unter Ehepaaren
32:51ist sowieso nicht das Nordplusultra vor Gericht.
32:55Das wissen Sie.
32:57Ja, schon.
33:00Aber...
33:00warum sollten Sie mich oder meine Frau des Mordes an meinen Eltern beschuldigen?
33:05Das muss ja auch wieder wahr.
33:12Fahnden Sie eigentlich nach Peter Rohrbaum?
33:15Nein.
33:16Hm.
33:18Wiedersehen, Herr Kress.
33:19Wiedersehen. Wir melden uns.
33:21Ich bin in der Firma.
33:23Moment.
33:24Wird Sie jemand bringen?
33:26Gerd, mach mal.
33:31Gerd, mach mal.
33:33Bitte.
33:39Vielleicht liegt die Lösung im Tresor.
33:42Ja, der liegt bei mir schon dran.
33:48Der ist kalt wie in der Wunderschnauze.
33:51Weicher ist uns gar nichts.
33:57Kress hier. Äh, schade, dass Sie nicht da sind, Frau Gobel.
34:00Ich wollte nur wissen, ob Sie Peter Rohrbaum kennen.
34:02Ich weiß ja nicht, wie oft Sie in der Firma waren.
34:05Ich rufe wieder an. Ende.
34:07So.
34:08Jetzt kochen wir die Sache mal auf größerer Flamme.
34:12Den Anrufbeantworter hört er ja auch ab.
34:17Ja, Heimann?
34:20Ja, ist gut. Danke.
34:24Die kann gar nicht zuhause sein. Die ist unten.
34:26Ach ja?
34:27Du sollst nicht schon wieder eine Privat-Audio jetzt geben?
34:29Soweit ich mich erinnere, ist das auch unser Fall.
34:31Du erinnerst dich richtig.
34:34Ob die beiden sich da unten begegnet sind?
34:36Na klar.
34:38Warum glaubst du das?
34:40Ihr Mann lässt ihn nicht allein zu uns.
34:43Ja, bitte.
34:46Guten Tag, Frau Gobel.
34:49Herrn Heimann kennen Sie schon und das ist Herr Johnson.
34:52Kommen Sie, nehmen Sie Platz.
34:58Ihr Mann war gerade hier.
35:00Haben Sie ihn nicht getroffen?
35:02Nein.
35:04Und was wollte er?
35:05Es war wegen des Beerdigungstermins.
35:07Wussten Sie das nicht?
35:10Nein.
35:11Warum sind Sie hier?
35:14Ich denke, Sie wollten ein Protokoll machen mit mir.
35:17Wegen des Telefonats.
35:18Von meinem Mann mit seinem Vater.
35:20Ja, ja, wollten wir.
35:21Herr Johnson wird das mit Ihnen machen.
35:30Frau Gobel, wenn Sie nach Hause kommen, ich habe Ihnen was aufs Band gesprochen.
35:36Ah ja?
35:38Und was?
35:39Wir wollten von Ihnen wissen, wie gut Sie Peter Rohrbaum kennen.
35:43Was ist das für eine Frage?
35:45Ja, Sie haben doch verstanden die Frage.
35:48Ja.
35:50Ich habe ihn ein oder zweimal in der Werkstatt gesehen.
35:53Haben Sie das meinem Mann auch gefragt?
35:55Ja, haben wir.
35:56Weiß jemand, dass Sie hier sind?
35:58Nein.
36:05Ist doch interessanter als der Anrufbeantworter.
36:09Kann man so sagen, ja.
36:15Nein, tut mir leid.
36:16Der Beerdigungstermin steht noch nicht fest.
36:18Ja, wir haben erst mal zu.
36:21Danke.
36:30Dass Sie das machen dürfen.
36:31Sind Sie damit nicht einverstanden?
36:34Doch.
36:36Sie werden nichts finden.
36:38Ach, lassen Sie das doch bitte mich entscheiden.
37:07Sie fallen mir nicht einverstanden.
37:07Sie werden es eher beendet.
37:08Sie werden es einfach nicht aus.
37:09Sie werden es zu tun, als Sie haben.
37:11Sie werden alle seine Feine genommen.
37:11Sie werden es nicht machen, also die Stimmen und zumachen nicht machen.
37:14Sie werden es nicht gelungen.
37:14Sie werden es nichtINforsitzt.
37:15Sie werden wir dieses Auslager-Autes-Autes,
37:48Sie wollen die alte Geschichte zwischen meinem Vater und meinem Vater
37:50und Rohrbaum wieder aufräumen. Wozu? Da war nichts, aber auch gar nichts.
38:01Können wir das wegmachen? Das ist ja furchtbar. Ja, können Sie.
38:14Gobel?
38:16Du wirst auch nicht alt. Das kann ich dir schon mal sagen.
38:28Ist was?
38:31Nein. Nein.
38:34Ich verstehe die Aufregung ohne Tresurschlüssel nicht.
38:38Das war zwanghaft bei ihm.
38:40Er musste sich immer vergewissern, ob er den Schlüssel auch hatte.
38:44Übrigens, hallo.
38:47Hallo.
39:05Das gehört Ihnen.
39:09Da will Sie jemand sprechen.
39:11Ich komme sofort.
39:27Was ist das für ein Umschlag?
39:30Der ist für mich.
39:32Das ist alles.
39:38Riedmann.
39:39Guten Tag.
39:40Tag.
39:40Ich bin einer der beiden Sicherheitsleute.
39:42Von letzter Nacht?
39:43Ja, ja.
39:45Du lässt das keine Ruhe, deswegen laufe ich hier rum.
39:48Das ist vielleicht nicht wichtig, aber...
39:49Alles ist wichtig.
39:51Autokennzeichen und Uhrzeit von Peter Rohrbaum.
39:53Er war hier vor dem Gelände vorhin.
40:01Ich weiß, dass Rohrbaum gesessen hat.
40:04Noch was?
40:06Warum haben wir letzte Nacht keine Schüsse gehört?
40:09Schalldämpfer.
40:09Bei Revolvern ein bisschen lauter, aber trotzdem kaum zu hören.
40:23Brauchen Sie mich noch?
40:25Nein.
40:29Was würde es eigentlich ändern, wenn mein Vater und Rohrbaum damals zusammengearbeitet hätten?
40:34Ziemlich alles.
40:37Sie werden doch wohl nicht vergessen haben, dass Rohrbaum Ihrem Vater im Prozess Rache geschworen hat.
40:41Das hat doch kein Mensch ernst genommen.
40:44Wir nehmen das aber ernst.
40:45Jetzt jedenfalls.
40:49Ich denke, da wollte jemand an den Tresor.
40:51Also, wozu das alles?
40:52Können Sie mich jetzt bitte mal alleine lassen?
40:56Ich kann dir da nicht folgen.
40:59Ja, ich verstehe es immer noch nicht.
41:01Ich habe nur nachgelegt auf deine Provokation hin auf Ihrem Anrufbeantworter.
41:05Und mit den Fotos im Umschlag ging das ganz gut.
41:07Aber das wolltest du doch ins Feuer pusten.
41:09Na ja, vielleicht war das nicht nur mal zu viel, ne?
41:14Rohrbaum!
41:16Ja, das ist besser.
41:19Gut, dann mach mal.
41:21Ende.
41:22Rohrbaum war auf dem Gelände.
41:25Gib mir den Umschlag.
41:26Nein.
41:28Den Umschlag!
41:29Willst du mich schlagen?
41:30Vielleicht war es ja falsch, dass ich gesagt habe, du kannst keiner Fliege was zu leide tun.
41:51Das habe ich immer gewusst.
41:54Es gab kein Immer.
42:03Und jetzt?
42:10Vorhin im Büro, da hat mich jemand angerufen und mit dem Tod bedroht.
42:19Ich habe dir kein Wort.
42:33Guten Tag.
42:34Ist Ihre Frau auch da?
42:36Ja.
42:46Jetzt kannst du es Ihnen sagen.
42:53Vorhin im Büro hat mich jemand angerufen und mit dem Tod bedroht.
42:57Was hat er gesagt?
43:00Du wirst auch nicht alt.
43:02Das kann ich dir schon mal sagen.
43:04Mit verstellter Stimme.
43:07Gibt es dazu irgendetwas, das wir wissen müssen?
43:19Wenn Sie jetzt ja gesagt hätten, würden Sie doch etwas wissen, was Sie uns bisher verschwiegen haben.
43:26Aber auch wenn Sie beide Nein sagen, muss es etwas geben, was zu diesem Anruf geführt hat.
43:32Wollen Sie uns gegeneinander ausspielen?
43:34Wissen Sie, was ich glaube?
43:35Sie verschweigen uns beide was.
43:41Sie hat mich mit meinem Vater betrogen.
43:44Um das von vornherein klarzustellen.
43:47Aspekte der bürgerlichen Moral sind hier Nebensache.
43:50Außerdem wussten wir das schon.
43:53Ich werde das Haus vorläufig nicht mehr verlassen.
43:58Frau Gobel, dieselbe Frage nochmal.
44:00Wie gut kennen Sie Peter Rohrbaum?
44:03Das habe ich Ihnen doch schon gesagt.
44:06Ich habe ihn ein oder zweimal in der Firma gesehen.
44:09Ja, das war es eigentlich schon.
44:11Danke, wir finden den Weg allein.
44:24Wir werden sich jetzt zerfleischen.
44:27Das interessiert mich nur, wenn was überraschkommt.
44:31Wie oft warst du eigentlich verheiratet?
44:34Das war ich verdrängt.
44:39Und du?
44:41Zweimal.
44:42Fast.
44:51Die Fahndung nach Peter Rohrbaum läuft.
44:53Den letzten Satz bitte nochmal.
44:56Wir haben gerade eine Fahndung nach Peter Rohrbaum rausgegeben.
44:59Seine Fingerspur in meinem Fluchtwagen.
45:01Bitte.
45:02Jetzt müssen wir nur noch die Zusammenhänge finden.
45:05Nur noch ist gut.
45:06Und haben müssen wir auch noch den Peter Rohrbaum.
45:11Und?
45:13Was meint ihr?
45:15Wieso bedroht jemand die Frau mit dem Tod?
45:20Lass uns mal was hören.
45:23Als der Anruf kam, war sie gerade in der Firma, im Büro.
45:26Bei dir.
45:27Rohrbaum war auf dem Gelände.
45:29Habe ich dir am Telefon gesagt?
45:31Ja, ja, ist ja gut.
45:32Weiter.
45:35Erpressung.
45:36Erpressung, nicht schlecht.
45:38Weiter, eine Variante.
45:40Na, unter Druck sitzen?
45:41Mit einer Morddrohung.
45:44Wer sonst da am nächsten?
45:46Rohrbaum.
45:47Und wen kann er unter Druck setzen und warum?
45:50Wer sonst dann am nächsten?
45:54Wer sonst?
45:56Das war's dran, müsst ihr zugeben.
46:00Ihr könnt mal Dampf machen.
46:01Jetzt brauche ich den Rohrbaum wirklich.
46:03Und zwar schnell.
46:05Ja, dann macht mal.
46:07Ich kümmere mich um einen Durchsuchungsbeschluss bei der Oma von Rohrbaum.
46:10Wegen der Waffe.
46:12Für einen ausgeprägten Instinkt hat er ja, der Leo.
46:15Was habt ihr wegen der Morddrogen gegen Sie beschlossen?
46:19Gar nichts.
46:21Hat sie Polizeischutz?
46:25Nein.
46:26Das finde ich aber nicht so gut.
46:31Was ist denn jetzt los?
46:34Nichts ist los.
46:35Du hast Bereitschaft.
46:54Ich kann sein Gesicht nicht sehen.
46:58Der Mann da draußen fährt nicht weg.
47:01Tja.
47:02Dann musst du die Polizei anrufen.
47:04Jetzt hör doch endlich auf damit.
47:06Schlimm genug, was du angerichtet hast.
47:08Das könnte ich auch von dir sagen.
47:19Da hast du nicht nur mit Vater was gehabt, sondern auch mit Peter Rohrbaum.
47:27Das wird jetzt an dir hängenbleiben.
47:31Und du wirst erben.
47:34War das sowieso der letzte Dreck für ihn.
47:38Kein gutes Blut, hat er gesagt.
47:40Hundertmal.
47:42Immer wieder.
47:45Ich habe die Eltern nicht umgebracht.
47:49Ich auch nicht.
47:51Na gut.
47:54Ich gehe jetzt raus zu dem Mann im Wagen.
47:57Dann werden wir sehen, was passiert.
48:05Mach das nicht.
48:14Ich dachte, du suchst die Waffe bei der Oma von Rohrbaum.
48:17Da muss ich ihr nicht dabei sein, oder?
48:19Nein, musst du nicht.
48:22Heimann?
48:24Nein, Leo, kann ich dir nicht geben.
48:26Henry ist weg.
48:28Übrigens, er war nicht einverstanden, dass Frau Gobel keinen Polizeischutz hat.
48:34Sag das nochmal.
48:36Natürlich haben die sich gekannt, Rohrbaum und die beiden Gobels.
48:40Ich war bei den Eltern von Rohrbaum.
48:43Eine Zeit lang hat die Helena Gobel sogar was gehabt mit dem Rohrbaum.
48:46Kannst du mal sehen, wie das manchmal so läuft.
48:49Ja, nur zu Henry.
48:52Musst du selbst entscheiden, Leo.
48:56Apparatkreis Riedmann.
48:57Ja, ich höre.
48:59Keine.
49:00Ist gut, Ende.
49:03Na ja, kann man nichts machen.
49:04Danke.
49:05Was, keine?
49:06Sie haben bei der Oma von Rohrbaum keine Waffe gefunden,
49:09aber eine leere Munitionsschachtel.
49:11Kaliber 9mm.
49:14Na, das ist doch schon was.
49:20Jemand droht dir mit meinem Tod.
49:23Wer erpresst dich?
49:25Niemand könnte mich erpressen.
49:28Andreas, es geht um mein Leben.
49:31Wofür soll ich sterben?
49:33Ich weiß es nicht.
49:36Auf was hast du dich da eingelassen?
49:38Was ist der Preis?
49:42Was soll ich mit meinem Tod bezahlen?
49:46Wer ist es?
49:50Wenn du mich noch ein bisschen liebst,
49:52dann wirst du es nicht zulassen, dass man mich tötet.
49:55Niemand wird dich töten.
49:58Dann kann ich ja jetzt gehen.
50:01Auf die Straße.
50:04Zu dem Mann im Wagen.
50:05Oh, Gott.
50:18Oh, Gott.
50:21Oh, Gott.
50:51Ich spreche kein Englisch.
50:55Nehmen Sie bitte Ihre Hantel durch die Zeit.
50:57Ganz langsam.
51:03Nun legen Sie beide Hände aufs Lenkrad.
51:13Steigen Sie raus.
51:17Umdrehen Hände aufs Dach.
51:25Kennst du den?
51:27Herr Rohrbaum, Sie sind vorläufig festgenommen wegen Mordverdacht.
51:33Helena!
51:38Ich liebe dich immer noch.
51:42Das war Rohrbaum am Telefon vorhin.
51:46Du hast ihm den Auftrag gegeben, die Eltern zu erschießen.
51:48Und jetzt will er alles nicht.
51:50Die Werkstatt, das Geld, alles.
51:54Und ich soll sterben, wenn er nicht kriegt, was er will.
52:08Du bist verrückt.
52:10Es ist alles vorbei.
52:14Ich weiß, dass alles vorbei ist.
52:17Ich hätte Rohrbaum nicht trauen sollen.
52:26Ich habe das Magazin leer gemacht und die Kugel aus dem Lauf genommen.
52:29Nein.
52:34Nehmen Sie mir das Präsidium.
52:36Jawohl.
52:38Bitte her, Stein.
52:43Drinnen ist doch immer, der ist bewaffnet.
52:45Schaut mal nach.
52:51Aufmachen, Polizei!
53:14Frau Gugel, mein aufrichtiges Beileid.
53:19Ich hatte die Waffe doch entladen.
53:22Er hat sie wohl wieder geladen.
53:25Um sich zu töten.
53:26Ich weiß es nicht, aber wir nehmen es an.
53:30Werden Sie die Firma weiterführen?
53:33Ja.
53:36Ich traue mir das zu.
53:38Wir haben inzwischen ein Geständnis von Peter Rohrbaum.
53:41300.000 Mark wollte Ihr Mann ihm zahlen für den Tod der Eltern.
53:48Warum machen Menschen sowas?
53:53Sie müssen ihn doch gekannt haben.
53:55Er war Ihr Mann.
54:00Ich habe ihn nicht gekannt.
54:02Aber, dass Sie sterben, wollte er nicht.
54:07Ja.
54:10Ich kann die Leichen der Eltern jetzt freigeben.
54:15Sie haben einen Familienkrab.
54:17Ich werde sie dort beisitzen.
54:21Und Ihren Mann?
54:23Und Ihren Mann?
54:24Meinen Mann?
54:25Ja, der musste auch beerdigt werden.
54:30Der soll so gehen, wie er gekommen ist.
54:34Frau Gugel, Sie können ihn am Ende seines Lebens nicht ...
54:38... irgendwo verschwinden lassen.
54:41Egal, was passiert ist.
54:45Ich denke auch, dass er einen Platz braucht.
54:48Wenigstens jetzt.
54:53WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
54:53WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
54:58WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:08WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:08WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:19WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:19WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:27WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:28WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:28WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:35WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:35WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:38WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:47WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:47WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
55:48WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
56:00WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
56:02WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
56:30WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
56:32WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
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