- vor 2 Tagen
Hauptkommissar Siska - Peter Kremer /
Drehbuch - Siegfried Schneider /
Regie _ Hans-Jürgen Tögel
Drehbuch - Siegfried Schneider /
Regie _ Hans-Jürgen Tögel
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TVTranskript
00:12Die Rede ist von Körperverletzung, von schweren gesundheitlichen Schäden bis hin zum versuchten Totschlag.
00:17Das sind leider keine Ausnahmen.
00:20Tja, ich denke, das Buch wird viel Staub aufwirbeln.
00:23Wir sprechen über das neue Buch von Stella Imhoff, die heute bei uns im Studio ist.
00:27Ein Roman, der sich wie einen Tatsachenbericht liest.
00:31Es ist beides. Die Fakten sind authentisch. Aber die Rahmenhandlung ist natürlich fiktiv. Die Namen übrigens auch.
00:39Die Feigheit des Siegers beschreibt die hässliche Seite des Sports und wer hinter den Kulissen bei den Großveranstaltungen die Fäden
00:46zieht.
00:47Sport ist schon lange nicht mehr die wichtigste Nebensache der Welt, sondern ein gigantisches Geschäft. Und mitunter ein sehr schmutziges.
00:55Und im Mittelpunkt Ihres Buches stehen die Ereignisse der letztjährigen Äquator-Rallye, bei der immerhin ein Mechaniker ums Leben gekommen
01:02ist und ein Streckenposten schwer verletzt wurde.
01:04Ja, das war sozusagen der Auslöser.
01:07Und obwohl Sie fiktive Namen verwenden, weiß man eigentlich, wer gemeint ist.
01:12Dieser Rallye-Pilot, der bei Ihnen im Buch Werner Götte heißt, das ist doch Askerner, oder?
01:18Ich bitte Sie, es liegt auf der Hand.
01:24Du?
01:29Wo ist denn er?
01:31Sie hat angerufen und gesagt, dass sie verhindert ist.
01:34Hast du gewusst, dass sie ein Buch über dich geschrieben hat?
01:37Keine Ahnung.
01:38Sie sprechen gerade im Radio darüber.
01:41Görner ist Anfang des Jahres von dem Verdacht der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung mangels Beweisen freigesprochen worden.
01:49Und nun kommen Sie mit neuen Details.
01:52Ist die verrückt?
01:53Glauben Sie, dass der Fall neu aufgerollt wird, wie einige Zeitungen berichten?
01:57Das müssen Sie den Staatsanwalt fragen.
02:00Woher nehmen Sie Ihre Informationen?
02:01Ich glaube, wir träumen schlecht.
02:14Das darf doch alles nicht wahr sein.
02:18Komm, steig aus.
02:21Steig aus!
02:24Mach schon, nimm dir ein Taxi, ich brauch den Wagen.
02:28Haben Sie das hinter dir gehört?
02:30Ja.
02:31Ist aber recht.
02:34Sie werden eine Menge herriffigen.
02:40Können wir draus noch ein paar Fotos machen?
02:42Ja, klar.
02:44Aber es hat nicht so viel Zeit.
02:45Können wir das gleich hier machen?
02:47So?
02:50Stella!
02:52Das ist Görner.
02:54Ja.
02:55Sag mal, bist du wahnsinnig?
02:58Was für eine Scheiße verbreitest du da?
03:01Verschwinden Sie, ja?
03:03Gehen Sie schon mal vor, ja?
03:07Ich hab gesagt, Sie sollen abhauen, abhauen!
03:11So, und jetzt zu dir.
03:13Was hast du dir dabei gedacht?
03:15Nicht hier.
03:16Okay.
03:18Dann komm mit.
03:19Denk überhaupt nicht dran.
03:21Du bist ja nicht mehr bei Verstand.
03:23Okay.
03:24Dann klären wir das Ganze eben zu Hause.
03:26Komm.
03:27Besser, du wartest nicht auf mich.
03:31Was willst du damit sagen?
03:33Schier dich zum Teufel.
03:38Ich hab dich was gefragt!
03:45Fahren Sie bitte los.
03:52Woah.
04:19Ihr gewünschter Gesprächspartner ist zurzeit nicht erreichbar.
04:23Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
04:39Ja, hallo, Schlenk?
04:41Ja, Ralf Görner hier.
04:43Ja, hallo, Ralf.
04:45Sagen Sie mal, was läuft hier eigentlich?
04:47Wovon reden Sie?
04:49Von Stella. Sie hat die Wohnung hier ausgeräumt, während ich weg war.
04:52Warum fragen Sie sie nicht einfach selber?
04:54Weil Ihr Handy ausgeschaltet ist.
04:57Sieht so Ihr Mann zurück?
04:58Glaube ich nicht. Hören Sie, ich kann Ihnen wirklich nicht helfen.
05:01Rufen Sie mich an, wenn Sie sich bei Ihnen meldet, ja?
05:06Das sieht nicht gut aus.
05:08Ja!
05:13Spannende Musik
05:42Spannende Musik
06:26Spannende Musik
06:42Spannende Musik
06:57Spannende Musik
07:00Spannende Musik
07:01Spannende Musik
07:11Spannende Musik
07:12Guten Morgen. Heute Abend habe ich noch eine Buchvorstellung und dann, dann bin ich weg.
07:19Wo ist denn diese Buchvorstellung?
07:21Sag bloß, das interessiert dich.
07:23Vielleicht.
07:25Draußen im Verlag.
07:29Bespielst du immer noch so viel Geld?
07:33Egal. Das kennt mich auch nichts mehr an.
07:39Mach's gut.
07:52Ich muss Ihnen noch was gesagt haben. Irgendeine Andeutung. Sie sind doch Ihre Freundin.
08:00Sie wird vor eine Weile verreisen.
08:02Mit ihrer ganzen Garderobe. Mit all den Möbeln, den Büchern, dem Porzellan.
08:08Die hat die Wohnung gekündigt und die Sachen von einer Spedition abholen lassen.
08:17Warum?
08:21Sie hat eine Krise und will erst mal wieder zur Ruhe kommen.
08:24Das hat sie gesagt?
08:27Ja. So ähnlich.
08:29Wenn hier einer in der Krise steckt, dann ich durch Sie.
08:31Sie haben von dem Buch erfahren, ja?
08:33Wissen Sie, was das für Konsequenzen hat?
08:34Ich kann mal eine Relikarriere an den Nagel hängen.
08:37Welcher Sponsor steckt jetzt auch nur noch eine müde Mark in Ralf Görner?
08:41Von den juristischen Folgen ganz zu schweigen.
08:43Ich kann Ihre Aufregung gut verstehen.
08:45Da irren Sie sich.
08:48Ich bin ganz ruhig.
08:55Bestellen Sie mir, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.
09:07Bernd, ich habe dich was gefragt.
09:11Ob es nun fünf Wochen dauert oder ein Jahr.
09:15Es ändert sich nichts daran, dass du von der Scheidung leer ausgehst.
09:22Für so eine Auskunft.
09:25Brauche ich keinen Anweis.
09:28Noch weniger einen Freund.
09:30An diesem Ehevertrag ist jedenfalls überhaupt nichts zu retten.
09:55Einmal zu uns.
09:56Das wäre schön.
09:58Einmal ein Ding.
09:58So kurz.
09:59Ja, das ist schön.
10:01Okay.
10:02Bitte sehr.
10:03Und noch ein Tag.
10:04Einmal her.
10:05Das ist übergeben, ja schön.
10:06Gerne.
10:07Ein Unterschrift noch.
10:09Und ein Minütze.
10:09Ja, schön.
10:10Bitte.
10:11Sehr gerne.
10:12Sehr gerne.
10:13Sehr gerne.
10:13Willst du noch was reinschreiben?
10:15Wir machen es jetzt.
10:16Und jetzt sind wir bei Schluss.
10:17Einmal noch zu.
10:18Viel Spaß.
10:18Wir haben so viele Fotos gemacht.
10:21Alles großreich.
10:22Dann gehe ich jetzt.
10:23Schönen Abend.
10:24Ja, schön.
10:25Danke.
10:25Tschüss.
10:26Tschüss.
10:27Stella.
10:28Entschuldigung.
10:29Oh meine Nummer.
10:31Stella?
10:32Ja.
10:33Na, zufrieden?
10:35Ja.
10:37Aber ich würde Ihre Meinung interessieren.
10:39Ich meine Sie als Buchhändler.
10:41Spannend, informativ.
10:42Und vor allem sehr aktuell.
10:45Was will man mehr, wenn man möglichst viele Bücher verkaufen möchte?
10:49Aber von Ihnen sind wir das ja gewohnt.
10:51Danke.
10:52Soll ich Sie in die Stadt mitnehmen?
10:54Ach nee, ich habe mein Auto hier.
10:55Danke.
10:55Ach.
10:56Dann wünsche ich Ihnen eine gute Reise.
10:58Vielen Dank für alles, Margaret.
11:01Und melden Sie sich, wenn Sie wieder zurück sind, ja?
11:05Versprochen.
11:05Tschüss.
11:08Tschüss.
11:19Leute.
11:21Sehr gut.
11:21Tschüss.
11:22Tschüss.
11:52Was machst du denn hier?
12:06Hallo, Doc. Du weißt, wer hier ist.
12:10Hör zu, Doktor. Die Woche ist um.
12:14Morgen Abend will ich das Geld sehen.
12:16Sonst wird eine Frau zur Kasse gebeten.
12:19Ihr seid auch noch verheiratet, hm?
12:23Du kriegst dein Geld.
12:25Ende der Aufzeichnungen.
12:42Ist Stella bei dir?
12:43Nein, wieso?
12:45Sag mal, es ist zwei Uhr morgen.
12:46Ich weiß, ich habe schon ein paar Mal bei dir angerufen.
12:49Sie ist verschwunden.
12:51Was?
12:53Sie wollte eigentlich bei mir übernachten, aber sie ist nicht aufgetaucht.
12:56Ich weiß auch nicht, ich habe gedacht, vielleicht ist sie bei dir.
13:01Naja, er hätte ja möglich sein können.
13:04Schließlich fährt sie morgen für längere Zeit nach Florida und...
13:07Ich weiß auch nicht, vielleicht wollte die irgendwas miteinander besprechen.
13:10Ich weiß nicht, was ich gedacht habe.
13:12Stella war seit einem Jahr nicht mehr in dieser Wohnung.
13:15Willst du was trinken?
13:18Sie hat gestern Abend ihr neues Buch präsentiert.
13:21Ja, ich weiß.
13:25Wir waren danach in der Stadt verabredet, aber sie ist nicht gekommen.
13:30Na, warum?
13:32Ich habe kein gutes Gefühl.
13:36Weißt du, ich habe schon lange aufgehört, mir will diese Frau irgendwelche Gedanken zu machen.
13:43So, und jetzt biegen wir hier links ab.
13:46Linke nicht vergessen.
13:48Langsam fahren.
13:51Ja, rechts.
13:53Und halten.
13:56So, und jetzt rückwärts zurück.
14:07Halten Sie mal an.
14:21Oh Gott.
14:23Rufen Sie die Polizei.
14:25Hier ist jemand umgebracht worden.
14:31Oh Gott.
14:49Ja?
14:50Tut mir leid, Herr Garner ist nicht da.
14:53Das weiß ich nicht.
14:54Ja, tun Sie das.
14:57Wer war das?
14:58Die Presse.
15:00Das ging gestern Nachmittag schon los.
15:01Sie wollen eine Stellungnahme von dir.
15:02Oh Gott, halt die mir bloß vom Leib.
15:08Du schläfst wieder hier?
15:13Es ist zu Ende.
15:19Ich verstehe, du willst nicht drüber sprechen.
15:22Gibst du mir mal die Buchung?
15:25Ich werde meiner Schwester sagen, dass ich die Wohnung wieder brauche.
15:30Ja.
15:32Du kannst ruhig hier wohnen bleiben.
15:38Die Polizei war gestern hier.
15:41Wann?
15:42Gegen Abend.
15:43Ich habe versucht, dich zu erreichen.
15:44Sie haben gesagt, dass eine Anzeige gegen dich läuft wegen Brandstiftung.
15:50Kümmer dich nicht dran.
15:56Es ist nicht viel passiert.
15:58Der Hausmeister hat die Flammen gelöscht.
16:01So?
16:03Sie kommen heute Vormittag nochmal wieder.
16:13Ja, ich brauchte den Halter des Wagens München.
16:17Theodor Dora 6684.
16:21Die lag im Handschuhfach.
16:24Tatwaffe?
16:24Könnte sein.
16:25Ich bin sehr aufmerksam.
16:27Der Wagen ist zugelassen auf eine Stella Imhof.
16:32Und, wie ist der Mörder?
16:34So weit bin ich noch nicht.
16:35Es lag hinten am Rücksitz.
16:38Stella Imhof.
16:39Muss man die kennen?
16:40Na, der Hane zumindest meint, dass er den Namen schon mal gehört hat.
16:43Na, ich noch nie.
16:44Die Feigheit des Siegers.
16:46Ein packender Roman aus der Welt des Sports.
16:50Verstrickt in Manipulationen, illegale Absprachen und gekaufte Siege erlebt der Rallyefahrer
16:54Werner Götte seinen Aufstieg zum Champion.
16:56Während einer Afrika-Rallye kommt es zum Erklang.
17:00Ja, und?
17:03Was werden wir dann sehen?
17:07Doc, und?
17:08Erste medizinische Stellungnahme?
17:10Ja, sie war sofort tot.
17:12Ein Schuss in die Schläfe und zwei in die Brust.
17:14Alle drei Anschüsse sind auf der rechten Körperseite des Opfers.
17:18Hab ich gesehen.
17:20Und fast waagerecht wieder ausgetreten.
17:22Was schließen Sie daraus?
17:24Ja, dass der Täter auf den Beifahrersitz saß und mit rechts geschossen hat.
17:30Ja, genau.
17:31Wenn er mit links geschossen hätte, dann wären die Kugeln weiter vorne aufgeprallt.
17:38Haben Sie das da gesehen?
17:39Ja.
17:40Wahrscheinlich hat sie sich gewehrt.
17:42Vermutlich hat sie versucht, dem Täter die Waffe aus der Hand zu schlagen.
17:45Dabei hat sich der Schuss gelöst und die Zeit angehalten.
17:48Na prima.
17:49Somit hätten wir gleich die Tatzeit.
17:51Anzunehmen in dem Fall.
17:52Sie war mit einem Zahnarzt verheiratet.
17:54Heißt Klaus Imhof.
17:56Hier ist die Adresse.
18:07Ich weiß nicht, wie Sie da hingekommen sind.
18:14Wann haben Sie denn Ihre Frau zum letzten Mal gesehen?
18:18Gestern Nachmittag.
18:20Sie kam hierher und hat mir mitgeteilt, dass sie für einige Wochen verreisen will.
18:26Wohin?
18:29Na, Florida.
18:32Sie hat ein Haus.
18:36Ehrlich gesagt, es hat mich nie besonders interessiert.
18:41Warum nicht?
18:43Meine Frau hat seit einem Jahr mit einem anderen Mann zusammengelöbt.
18:51Kennen Sie den Mann?
19:00Warum antworten Sie mir nicht?
19:04Das Thema ist nicht so angenehm, ne?
19:09Nein, ich kenne ihn nicht.
19:11Er ist Görner.
19:14Ralefahrer.
19:15Tja.
19:16Wo waren Sie gestern Abend?
19:19Ich war in der Stadt.
19:20Ich habe mich mit einem Freund zum Essen getroffen.
19:23Anschließend bin ich nach Hause gefahren.
19:26Wissen Sie noch, wann das war?
19:27Ja.
19:2922 Uhr.
19:31Ich habe mir da noch einen Film im Fernsehen angesehen.
19:33Wie hieß der Film, den Sie gesehen haben?
19:35Vom Winde für Bild.
19:36Clark Gable, Vivi Lee.
19:38Schöner Film.
19:40Und jetzt wollen Sie uns den Inhalt erzählen, um zu beweisen, dass Sie gestern Abend zu Hause waren?
19:44Ja.
19:46Ja, die Mühe können Sie sich sparen.
19:48Ich meine, der Film ist so oft gelaufen, den kennt wirklich jedes Kind.
19:50Ja, aber ich kann es ja nicht ändern.
19:52Ich meine, ich mache das Programm nicht.
19:54Richtig.
19:54War jemand bei Ihnen?
19:58Nein.
19:59Ja, aber da muss ich meinem Kollegen recht geben.
20:02Für den Halibi wäre das ein bisschen dünn.
20:12Nehmen Sie doch das, bitte.
20:17Wir könnten Sie natürlich nach Hause bringen.
20:29Wer hat das getan?
20:49Wer ist das?
20:50Dagmar Schenk.
20:51Sie ist eine Freundin von Stella Imhoff.
20:53Die Kollegen haben Sie raufgeschickt.
20:54Sie wollte eine Vermisstenanzeige aufgeben.
20:56Der Doktor Imhoff meint, dass seine Frau mit einem anderen Mann zusammengelebt hat.
21:01Ja, das hat sie wohl auch.
21:02Sie sagt, die Imhoff ist da gestern ausgezogen und wollte bei ihr übernachten,
21:06weil sie bis heute Morgen noch nicht aufgetaucht ist.
21:08Moment, wie heißt die Nummer?
21:10Dagmar Schenk.
21:11Sagt Ihnen der Name nichts?
21:13Eine Theaterkritikerin.
21:15Einer der wenigen, die noch hinschauen kann.
21:17Lassen Sie einen Moment Zeit.
21:19Sie ist gerade dabei, sich von Ihrem Schock zu erholen.
21:21Ist das echt?
21:22Ja.
21:23Übrigens, Stella Imhoff ist mit ihrer eigenen Waffe erschossen worden.
21:27Die Pistole im Handschuhfach ist auf Ihren Namen registriert.
21:32Bernd?
21:35Stella ist tot.
21:40Erschossen.
21:42In Ihrem Auto.
21:45Ja, ja, ja.
21:47Was soll ich jetzt tun?
21:49Wo war die Lesung?
21:53In Ihrem Verlag.
21:56Waren Sie dabei?
21:58Nein.
22:00Ich hatte einen Termin, einen Theatertermin.
22:04Beruflich?
22:05Ja, leider.
22:08Ich wäre gern dabei gewesen.
22:12Ja, wieso?
22:16Ich kenne den Mann, um den es in diesem Buch geht.
22:23Ach, den Mann gibt es wirklich?
22:27Ja.
22:29Er heißt Ralf Görner.
22:32Görner.
22:33Görner.
22:33Das ist doch der Mann, mit dem Stella Imhoff zusammengelebt hat.
22:37Mhm.
22:39Das Rennigfahrer.
22:41Dieses Buch hat sie über ihn geschrieben.
22:48Und, äh, wieso wollte sie bei Ihnen übernachten?
22:54Sie, sie wollte sich von Ralf Görner trennen.
22:58Sie ist aus der Wohnung ausgezogen und wollte heute verreisen.
23:04Nach Florida?
23:06Ja.
23:10Ich, ich sollte sie heute früh zum Flughafen bringen.
23:15Ja, und wie hat er das aufgenommen?
23:17Ralf Görner?
23:18Ja.
23:20Gar nichts davon gewusst.
23:21Sie ist so in einer Art Nacht- und Nebelaktion ausgezogen, während er nicht in München war.
23:28Er kam dann zurück in die leere Wohnung und, dann kam er zu mir, weil er natürlich wissen wollte, was
23:35passiert ist.
23:37Und wie hat er reagiert?
23:41Häuserlich war er ganz ruhig.
23:44Aber, ähm, innerlich hat sie neben ihm gekocht.
23:52Entschuldigen Sie.
23:56Stella und ich waren nach der Vorstellung im Operncafé verabredet.
24:01Wann genau?
24:03Um halb elf.
24:04Und als sie nicht kam, bin ich nach Hause und hab die Kritik geschrieben.
24:11Kennen Sie Ihren Ehemann?
24:14Klaus Imhof?
24:15Mhm.
24:16Klar.
24:17Das ist unser alter Zahnarzt.
24:27Gehört er zu ihm?
24:28Ja.
24:28Ist nicht schlecht, die Maschine, hä?
24:30Der alte Motor-Guzzi.
24:32Hör mal, Wiegand, rufen Sie doch mal die Kollegin von K113 an.
24:34Die haben den, äh, Görner wegen einer Brandstiftung am Kragen.
24:38Da hätten wir uns ja den Weg auch sparen können.
24:41Er war es nicht.
24:42Ach, wissen Sie, uns interessiert eigentlich nur, wo er gestern Abend war.
24:54Ist er das?
24:55Ja.
24:58Herr Görner?
25:00Siska, Kripo München.
25:03Von einer Vernehmung zur nächsten.
25:06Sie kommt wegen Stella Imhof, richtig?
25:08Sie wissen, dass sie tot ist?
25:09Ja.
25:11Die Taxifahrerin hat es mir erzählt.
25:12Sie hat es im Radio gehört.
25:15Stimmt es, dass Stella Imhof sie verlassen hat?
25:18Sie meinen, das ist der Grund genug, sie umzubringen?
25:20Nicht für jeden.
25:22Na klar.
25:23Erst habe ich ihre Wohnung im Brand gesteckt und dann habe ich sie auch noch erstochen.
25:27Sie wurde erschossen.
25:29Hören Sie, ich weiß nicht, wann wohnt, wie sie umgebracht wurde.
25:31Ich weiß nur, dass sie tot ist.
25:33Und ihre Frage, ob ich was mit ihrem Tod zu tun habe, kann ich deswegen nicht beantworten.
25:36Na, das ist mir vielleicht eine Logik. Außerdem habe ich die Frage noch gar nicht gestellt.
25:39Nee, aber die kann ich auf ihre Stirn ablesen.
25:41Aha.
25:41Tut mir leid, ich habe zu tun.
25:43Ja, stellen Sie sich vor, wir auch.
25:45So, jetzt erzählen Sie mir mal, was gestern Abend passiert ist.
25:50Danke.
25:51Ja, danke.
25:53So, bitte.
25:55Danke, aber bitte reden Sie noch weiter.
25:58Ja.
25:59Robert?
26:00Sie sagten, Sie wären wütend gewesen.
26:03Natürlich war ich wütend.
26:06Sind Sie schon mal von einer Frau verlassen worden, ohne zu wissen warum?
26:10Das sind verdammt weg, wenn ich Ihnen sagen.
26:12Also, da waren Sie in der Kneipe.
26:14Wo waren Sie denn danach?
26:17Ich bin ja zum Haus von Imhof gefahren.
26:19Ich dachte vielleicht, jetzt ist Ihr Mann zurück.
26:22Aber da war sie nicht.
26:23Das Haus war dunkel.
26:27Ich bin ein Kollege.
26:31Ja.
26:32Und dann habe ich vor Ihrem Haus gewartet.
26:35Wie lange?
26:38Vielleicht eine Stunde.
26:40Aber sie ist da nicht aufgetaucht.
26:43Und, äh, Imhof?
26:45Auch nicht.
26:48Und da waren Sie nach Hause gefahren.
26:50Und das hier war der Rest des Abends.
26:54Nicht schlecht.
26:56Haben Sie nicht gewusst, dass Stella Imhof an dem Abend eine Lesung hatte?
27:00Was denn für eine Lesung?
27:02Ja, die, die Vorstellung Ihres neuen Buches im Verlag.
27:05Keine Ahnung, das habe ich nicht gewusst.
27:07Gut.
27:08Vielen Dank.
27:13Eine schöne Maschine haben Sie da draußen.
27:15Waren Sie gestern da mit unterwegs?
27:18Wieso?
27:20Wollen Sie mir jetzt Ihren Führerschein abnehmen?
27:23Dafür bin ich nicht zuständig.
27:25Ja, ich war mit dem Motorrad unterwegs.
27:28Warten Sie, da fällt mir ein auf dem Nachhauseweg.
27:30Da habe ich noch getankt.
27:31Wann?
27:33Ich schätze mal so kurz vor Mitternacht.
27:35Aber so genau weiß ich das nicht mehr.
27:37Haben Sie eine Quittung?
27:39Nee, natürlich nicht.
27:42Wo ist denn die Tankstätte?
27:44Gleich um die Ecke hier, in der Waldbrunner Straße.
27:48Danke.
27:49Wiederschauen.
27:50Auf Wiedersehen.
27:59Die Abstimmung an der Vorderachse stimmt nicht.
28:02Welches Kart?
28:03Nummer 5.
28:04Ich lege mir die Mechaniker.
28:05Dann müssen wir heute.
28:06Tschüss, schönen Tag noch.
28:10Motor, übernimmst du bitte?
28:18Was wollten Sie von dir?
28:21Wissen, wo ich gestern Abend war.
28:24Sie verdächtigen dich?
28:27Das sieht so aus.
28:31Wenn du willst, kann ich für dich aussagen.
28:34Nicht nötig.
28:34Ich komme schon allein zurecht.
28:38Sag mal, wo sind eigentlich meine Jeans und meine Jacke?
28:41Die habe ich mit der anderen Wäsche in die Reinigung gegeben.
28:45Da war meine Uhr drin.
28:47Die wird schon nicht wegkommen.
28:48Wenn du willst, rufe ich da an.
28:49Sei so gut.
28:53Ralf.
28:54Ja?
28:55Ich werde dir helfen.
29:08Ralf Görner, sagen Sie?
29:09Der Rallyefahrer?
29:10Ja, genau der.
29:12Er behauptet, gestern Abend hier gewesen zu sein.
29:14So zwischen halb zwölf und Mitternacht.
29:16Das kann ich Ihnen nicht sagen.
29:17Die Nachtschicht macht jemand anders.
29:18Der kommt erst gegen zehn.
29:19Ach so.
29:22Die Überwachungskameras, wie lange laufen die?
29:2424 Stunden, rund um die Uhr.
29:27Gibt es hier vielleicht eine Möglichkeit, die Aufzeichnung mal anzusehen?
29:29Sie sind leider nicht.
29:30Das Abspielgerät ist defekt.
29:32Dann müssen wir uns das Band jetzt leider von Ihnen ausleihen.
29:34Ja gut.
29:35Aber Wiedersehen macht Freude.
29:58Das ist ja ein richtiger Scheiterhaufen.
30:01Da wollte aber jemand seine Vergangenheit verbrennen.
30:03Gönner war es ja angeblich nicht.
30:07Oh, ist eine Überraschung.
30:12Da ist aber nicht viel übrig geblieben.
30:14Kennen Sie die Wohnung?
30:16Ich kenne die Adresse.
30:18Ich war in dieser Wohnung noch nie.
30:19Brauchen Sie mich noch?
30:20Nein, danke.
30:21Ziehen Sie die Tür einfach zu, wenn Sie gehen.
30:22Gut.
30:23Gut, ich fahre dann schon mal los mit der Kassette ansehen.
30:25Alles klar.
30:31Suchen Sie was Bestimmtes?
30:33Nein.
30:36Ist denn der Computer?
30:37Hier ist kein Computer.
30:40Wieso haben Sie eigentlich dem Ralf Gönner nicht gesagt,
30:42dass es der da immer auf Abends eine Lesung hatte?
30:44Sie wussten doch, dass er sich sprechen wollte.
30:46Ich wollte ihr die Konfrontation ersparen.
30:48Immerhin hat sie ihm nichts selbst davon erzählt.
30:50Also warum sollte ich ihn da hinschicken?
30:51Das wollte ich ihr nicht antun.
30:54Waren Sie bei Gönner?
30:57Ja.
30:59Und was hatten Sie für einen Eindruck?
31:02Ein Mann, der versucht damit fertig zu werden,
31:04dass ihn die Frau, die er liebte, verlassen hat.
31:07Und seine Existenz aufs Spiel gesetzt hat.
31:12Mit diesem Buch?
31:13Ja, natürlich.
31:15Vielleicht ist er ja schon damit fertig geworden.
31:19Naja, das getan, was viele in seiner Situation tun würden,
31:21hat sich vorlaufen müssen.
31:23Sagt.
31:24Verzweifel sind Kriegraumgelegenheit.
31:26Aber nicht ihr Monopol.
31:27Ja, da haben Sie auch wieder recht.
31:29Wieso trauen Sie ihm denn zu, dass er Stella eben auf Umgebracht hat?
31:31Sie meinen das Rache?
31:33Zum Beispiel?
31:35Stella wollte unbedingt dieses Buch schreiben
31:37und dabei hat sie sich praktischerweise in Gönner verliebt.
31:40Dann war das Buch fertig und die Liebe zu Ende.
31:42Sehen Sie, können wir uns woanders unterhalten?
31:45Das deponiert mich ja.
31:45Ja klar, gerne.
31:46Gehen wir.
31:50Ja.
31:51Wie viel?
31:53Über 100.000?
31:54Ah.
31:56Und Sie wissen nicht, wofür?
31:58Ja, nein.
31:59Das reicht mir fürs Erste.
32:01Danke.
32:02Ist das alles?
32:03Ja.
32:03Ja, und der Bericht?
32:05Geht eine Stunde.
32:06Ach, Stunde.
32:08Ich bin ja immer hier.
32:10Hallo.
32:10Hallo.
32:14Was ist du denn da?
32:15Eine südchinesische Querflöte.
32:18Oh.
32:18Und ich habe sowas jahrelang mit dem Fahrrad spazieren gefahren.
32:21Da kannst du was lernen.
32:22Ich möchte wissen, wie diese verflixte Fahrradpumpe in den Kofferraum der Imhof kommt.
32:27Das wirst du schon rauskriegen.
32:28Hier.
32:29Ich habe uns was mitgebracht.
32:30Schmeiß mal deine Maschine an.
32:32Was ist da drauf?
32:33Das wirst du gleich sehen.
32:34Das ist das Alibi von Gönner.
32:36Oh, auch nicht.
32:37Oh, ich.
32:38Ja.
32:44Sie sind mir noch eine Antwort schuldig.
32:47Trauen Sie dem Gönner ein Mord zu?
32:50Eigentlich nein.
32:51Aber wer kann schon in die Seele eines Menschen hineinschauen?
32:55Das ist richtig, ja.
32:57Ehrlich gesagt, aus diesem werde ich auch nicht ganz schlau.
33:00Ja, Sie machen auf mich den Eindruck, als hätten Sie etwas zu verbergen.
33:04Ehrlich?
33:05Mhm.
33:08Vielleicht nur der Schock.
33:11Ich brauche ein bisschen Zeit, um das alles zu verarbeiten.
33:13Stella war meine beste Freundin.
33:15Sie war wie eine Schwester für mich.
33:18Natürlich haben wir uns auch manchmal heftig gekracht.
33:20Aber das hat der Zuneigung keinen abrückgetan.
33:28Die Stella Immo wird am nächsten Tag verreisen.
33:31Sie muss noch Koffer dabei gehabt haben.
33:32Ja, hat sie zwei.
33:33Die stehen bei mir.
33:37Der Gönner hat gesagt, sie hat noch einiges mehr mitgenommen.
33:40Bilder, Teppiche, Bücher.
33:42Und vermutlich auch den Computer.
33:45Ja, waren ja Ihre Sachen.
33:46Er hat sie von einer Spedition abholen lassen und auch dort eingelangt.
33:51Wissen Sie welche Spedition?
33:53Nein.
34:01Ja.
34:02Ja.
34:02Gut, vielen Dank.
34:03Ich muss los.
34:05Ich darf Sie einladen.
34:06Ja, dann.
34:08Kann ich zahlen?
34:10Das ist ein Koffer, die lasse ich heute abholen von meinen Kollegen, ja?
34:12Ich bin zu Hause.
34:14Danke.
34:17Danke, dass Sie sich so viel Zeit für mich genommen haben.
34:19Keine Ursache.
34:22Das Buch von der Stella Immo auf dem Cover stand etwas von einem Eklat.
34:26Was war denn das?
34:27Ralf Gönner hat bei einer Rallye angeblich einen Mechaniker totgefahren.
34:31Er wurde auch dafür vor Gericht gestellt, aber er wurde freigesprochen damals.
34:36Danke.
34:37Wiederschauen.
34:39Tschüss.
34:42Und?
34:44Bisher noch nix.
34:46Boah.
34:46Seid Ihnen so froh, dass Sie Gehörner das Café nicht getrunken haben.
34:48Der war noch schlimmer als der von Hane.
34:50Na gut, dann lasse ich den Mottenkugel wieder weg.
34:55Da ist er doch.
34:56Mach mal langsamer.
35:0723.07 Uhr.
35:09Kein Mensch kann an zwei Plätzen gleichzeitig sein.
35:11Wo ist die Tankstelle?
35:12Na gut.
35:13Am anderen Ende der Stadt.
35:15Das sind mindestens 25 Minuten.
35:17Arne.
35:19Bein Geschenk.
35:20Oh, danke, die Kollegen.
35:22Nichts zu danken.
35:23Was mit Fingerabdrücken?
35:24Fehlanzeige.
35:25Nur an der Fahrertür haben Sie ein paar Abdrücke gefunden.
35:27Aber noch nicht identifiziert.
35:28So ist es.
35:31Der Immo hat gesagt, er wäre den ganzen Abend zu Hause gewesen.
35:34War ja aber nicht, wenn es stimmt, was der Görner uns gesagt hat.
35:37Das ist mir klar.
35:38Klassiker am Fernsehen.
35:39Die taugen nicht als Alibi.
35:42Hier steht Ihre E-Mail-Adresse drauf.
35:45Wo ist der Computer dazu?
35:47In irgendeiner Spedition.
35:48Welche müssen wir noch rausfinden?
35:50Oh.
35:51Das könnte ein Kofferschlüssel sein.
35:54Ja, die Koffer dazu stehen allerdings bei dieser Dagmar Schenk.
35:56Ich habe ja gesagt, dass wir die heute nur abholen.
35:58Naja.
35:58Soll heißen, dass ich die abhole.
36:00Richtig.
36:01Sie holen die Koffer, ich hole den Immo.
36:05Ach, und vergessen Sie bitte nicht, dem Tag war die Kassette zurückzubringen, ne?
36:10Ja.
36:11Fragen Sie doch mal den Immhof, wie hoch er das Vermögen seiner Frau einschätzt, das er vermutlich hat.
36:17Wieso?
36:18Ich habe mich nach seiner finanziellen Situation erkundigt.
36:21Er hat Schulden.
36:21Naja, Hanebeer hat die nicht, ne?
36:23Aber nicht sechsstellig.
36:25Bitte?
36:27Nicht sechsstellig.
36:47Ja, Liga, was gibt's?
36:49Haben Sie schon mal gehört, dass ein Zahnarzt Hausbesuche macht?
36:52Was, Immo?
36:53Ja.
36:54Wo ist er?
36:55Bei der Schenk.
36:56Ich habe ihn gerade reingehen sehen.
36:58Ja gut, warten Sie.
36:59Ich komme da sofort hin, ja?
37:06Und du weißt nicht, wie diese Spedition heißt?
37:10Hm?
37:11Nein.
37:11Nein, hat sie mir nicht gesagt.
37:14Kann sie mal den Hausmeister fragen?
37:26Weißt du, wo die Schlüssel für die Koffer sind?
37:30Ja, wir.
37:31Sie kennen den Dr. Himmert?
37:32Ja, das trifft sich gut.
37:33Wir müssten doch mal miteinander reden.
37:35Worüber?
37:36Ach, über irgendeinen, sagen wir mal, etwas großzügigen Umgang mit der Wahrheit.
37:41Ich weiß nicht, worauf Sie hinaus wollen.
37:43Ja, ach, das werden Sie dann auch früh genug erfahren.
37:45Bitte seien Sie so lieb und fahren Sie schon mal mit meinem Kollegen vor, ja?
37:50Wir bräuchten die Koffer, bitte.
37:57Beide.
38:12Bis später.
38:14Ja.
38:15Ja, ich will Sie auch gar nicht lange aufhalten.
38:17Wollen Sie sich nicht einen Augenblick setzen?
38:19Nein, danke.
38:21Danke.
38:21Nein, ich stehe lieber.
38:22Ja, Ihre Freundin Stella Ibenhof, die hat doch mit Ihren Büchern sicher viel Geld verdient.
38:28Ist das richtig?
38:30Ja, das hat sie.
38:31Und was hat Ihr Mann davon gehabt?
38:34Nichts.
38:35Die hatten getrennte Kassen.
38:39Hat er Schulden?
38:41Können Sie noch was anderes außer Fragen stellen?
38:45Entschuldigung.
38:46Ja, er hatte Schulden, er hat noch immer Schulden.
38:49Er spielt, er ist Spieler.
38:53Ja, wenn man da kein Glück hat, dann ist man ganz schnell in den Miesen.
39:00Ja, gut.
39:01Ach, noch was.
39:02Ja?
39:06Hatte Ihre Freundin dann verharrt?
39:11Ja.
39:12Ja.
39:13Hatte Sie.
39:14Danke.
39:19Bitte schön.
39:21Tschüss.
39:29Jakob hat einen neuen Zahnarzt.
39:31Na ja, gut, aber bohren werden wir jetzt erstmal ein bisschen.
39:35Haben wir seine Fingerabdrücke eigentlich?
39:36In ein paar Minuten wissen wir, ob seine Fingerabdrücke mit denen an der Wagentür übereinstimmen.
39:40Hier ist eine Rechnung von der Spedition in der Schleißheimer Straße.
39:43Einlagerung von Möbeln, drei Monate im Voraus bezahlt.
39:46Und hier ist noch ein Anwaltsschreiben.
39:49Stella im Hof wollte sich scheiden lassen.
39:53Ach mal.
39:56Na bitte.
39:57Haben wir noch seinen Nerv getroffen?
40:02Stimmt es, dass Ihre finanzielle Situation miserabel ist?
40:10Spontan zu antworten scheint nicht so sein Ding zu sein.
40:13Ich sag's Ihnen, Herr Dr. Imhoff, Sie haben Spielschulden und zwar in beträchtlicher Höhe.
40:17Na, das ist nicht wahr.
40:18Doch.
40:19Aber damit nicht genug.
40:22Ihre Frau wollte sich scheiden lassen.
40:24Und in diesem Fall wären Sie leer ausgegangen.
40:27Das mussten Sie natürlich unter allen Umständen verhindern.
40:29Ihr Problem jedoch war, dass Ihre Frau am nächsten Tag vorhatte, für längere Zeit zu verreisen.
40:34Sie waren gezwungen, so schnell wie möglich zu handeln.
40:37Also haben Sie ja aufgelauert und Sie in Ihrem Wagen erschossen.
40:41Nein, ich hab Stella nicht.
40:59So, dann erklären Sie uns jetzt bitte mal, wie Ihre Fingerabdrücke auf den Wagen Ihrer Frau gekommen sind.
41:08Das weiß ich nicht.
41:11Ach gut, nächster Punkt.
41:12Sie haben gesagt, Sie waren den ganzen Abend zu Hause.
41:14Das war eine Lüge.
41:15Ja.
41:17Ja, dann sagen Sie uns jetzt bitte, wo Sie wirklich waren.
41:19Und zwar präzise zwischen 23 Uhr und Mitternacht.
41:26Ich kann das nicht.
41:31Sie sollten sich das gut überlegen.
41:34Wenn Sie uns nicht sagen, was Sie zur fraglichen Zeit gemacht haben, werden wir Sie hier behalten.
41:39Wegen dringenden Mordverdachts.
41:44Sie können das nicht nachprüfen.
41:46Warum nicht?
41:48Weil die Leute, mit denen ich zusammen war, das mit Sicherheit nicht bezeugen werden.
41:54Zocker!
41:55Spieler?
41:56Ja.
41:59Die lassen sich lieber eine Hand abhacken, als einen Mordverdächtigen Alibi zu geben.
42:07Und spielen dann anschließend mit einer Prothese weiter.
42:12Und wo?
42:14In Max' Vorstadt.
42:15Im Hinterzimmer eines Antiquitätengeschäfts.
42:19Was sind das für Leute?
42:22Immer dieselben.
42:25Kommt keiner rein, der nicht eingeführt ist.
42:30Wann ist die nächste Runde?
42:32Heute Abend.
42:34Die Gelegenheit.
42:38Wir werden Sie verkabeln.
42:42Anverstanden?
42:56Kommen Sie mal her.
42:57Sehen Sie sich das mal an hier.
42:59In den Fotos.
43:00Für was halten Sie das hinterm Kofferraum?
43:07Sieht aus wie Fahrradspuren.
43:09Die Luftpumpe im Kofferraum?
43:11Wer weiß, wie lange die Spuren da schon waren.
43:15Sind Sie schon mal Go-Kart gefangen?
43:17Nee.
43:18Wieso?
43:20Jetzt hat man uns die Mitarbeiterin von diesem Görner auch mal vornehmen.
43:23Petra Hoffmann?
43:25Ja.
43:26Glauben Sie, dass...
43:26Ja, was heißt hier glauben, aber schon sehr gut möglich, dass sie ein Tatmotiv gehabt hat.
43:30Die Dagmar Schenck jedenfalls behauptet, dass Petra Hoffmann in ihren Boss verliebt ist.
43:34Ja, aber die schiebt jetzt schon Görner und Silla Embruch.
43:36Die war längst aus, das muss ich doch mitbekommen.
43:48Ach, schade, ich wäre jetzt gerne noch eine Runde gefahren.
43:52Mittwochs schließen wir um acht.
43:53Ach.
43:54Wenn Sie zu Herrn Görner wollen, der ist vor ein paar Minuten weggefahren.
43:56Woher?
43:57Er übernachtet bei einem Freund.
44:00Ach, wir unterhalten uns auch gerne mit Ihnen.
44:02Dann gehen wir doch rüber ins Haus.
44:04Gerne.
44:04Aber es ist nicht aufgeräumt.
44:06Macht gar nichts.
44:08Wohnen Sie hier?
44:09Ich habe oben ein Zimmer, wenn es mal spät wird.
44:12Was möchten Sie wissen?
44:13Kannten Sie Stella Imhof?
44:15Ja, Sie waren auch mal hier.
44:17Aber Sie mochten sie nicht besonders, oder?
44:22Ist das eine Fangfrage?
44:24Ja.
44:28Nein, ich mochte sie nicht.
44:30Sie hat nicht zu ihm gepasst.
44:37Nicht, dass Sie denken, es sieht hier immer so aus.
44:40Aber tagsüber komme ich nicht dazu.
44:46Sagen Sie, die Lederjacke, die Herr Görner gestern Abend getragen hat, könnten wir die mal sehen?
44:50Die ist in der Reinigung.
44:52Na, da können wir nichts machen.
44:58Der Herr Görner und Frau Imhof, wissen Sie zufällig, wie die beiden sich kennengelernt haben?
45:02Durch Frau Schenk, soviel ich weiß.
45:06Dagmar Schenk?
45:07Ja, aber das fragen Sie ihn am besten selber.
45:10Waren Sie gestern Abend hier?
45:12Nein, ich war in der Stadt.
45:13Ich habe mich mit meiner Schwester getroffen.
45:15Dann bräuchten wir den Namen und die Adresse Ihrer Schwester.
45:18Sie ist verheiratet.
45:19Sie heißt Specht.
45:20Karin Specht.
45:21Innsbrucker Ring, 54, zweiter Stock.
45:23Danke.
45:24Wiederschauen.
45:25Gute Nacht.
45:37Der Kriminalkulitzer?
45:39Ja.
45:39So.
45:41Den Namen wissen Sie nicht?
45:43Görner oder Hoffmann.
45:45Die Nummer war 003.
45:47003?
45:48Moment, da muss ich nachschauen.
45:50Ja, wissen Sie, wir geben die Ledersachen nämlich außer Haus.
45:54Ah ja, hier, 003.
45:58Ja, hier haben wir es.
45:59Eine Lederjacke, zwei Hosen, vier Kittel und eine Herrenarmbanduhr.
46:04Na was?
46:05Reinigen Sie ja Ohren.
46:06Nein, die haben schon angerufen.
46:09Die waren in der Lederjacke.
46:14Ehrlich gesagt, habe ich nicht damit gerechnet, dass Sie heute Abend kommen würden.
46:17Ich erhöhe um zehn.
46:19Wir haben gehört, was passiert ist.
46:20Trotzdem, mein Beileid.
46:22Danke.
46:23Wer ist dann?
46:24Ich gehe mit unter Erhöhung weitere zehn.
46:27Sie ist erschossen worden.
46:29Erschossen?
46:29Wann?
46:30Na gestern Abend.
46:31Ich weiß definitiv, dass du es nicht warst.
46:33Du hast mir mit einem Vierer ein schönes Fullhaus kaputt gemacht.
46:36Aber es wird Ihnen nicht viel nützen.
46:38Niemand in dieser Runde wird Ihnen das bezeugen.
46:40Das ist mir klar.
46:42Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt.
46:43Können wir mal weiterspielen?
46:45Und so weiter und so weiter.
46:46Später springen Sie nochmal drüber.
46:47Nee, das reicht.
46:49Die Herrschaften gehören Ihnen.
46:51Servus.
46:51Wollen Sie die Fisten damit nicht abwarten?
46:53Muss nicht sein.
46:54Viel Erfolg.
46:55Ist ja immer was gut für uns.
46:56Ich komme drauf zurück.
47:03Und?
47:03Habe ich was verpasst?
47:05Ja, Kollege.
47:07Na ja, der Ebenhof, der hat wohl jemanden das Fullhaus kaputt gemacht,
47:10aber nicht auf seine Frau geschossen.
47:11Tja.
47:13Ja, Petra Offmann können wir ausstreichen.
47:14Die waren bis ein Uhr im Lokal
47:16und danach sind Sie zu Ihrer Schwester nach Hause
47:17und dort hat sie auch geschlafen.
47:19Na gut, Versuch war es wert.
47:21Ja, vielleicht kann uns ja diese Dagmar Schenk aus der Klemme helfen.
47:24Die? Wieso die?
47:26Ja, es gibt da wohl eine Verbindung zwischen ihr und diesem Imhof,
47:28von der sie uns nichts gesagt hat.
47:30Nämlich?
47:32Ein anonymer Anruf vor ungefähr einer Stunde.
47:34Vermutlich eine Kollegin von ihr.
47:36Dagmar Schenk war mit Imhof verlobt.
47:38Ach.
47:39Ja.
47:40Bevor ihre Freundin Stella ihn dann geheiratet hat.
47:43Gute Nacht.
47:44Nacht.
47:45Ach wie, Gant?
47:47Kann man eigentlich feststellen, wann was auf einem Computer geschrieben wurde?
47:51Wieso?
47:52Wegen des Alibis von Herr Schenk, diese Theaterkritik.
47:56Ja, klar, das kann man.
47:57Gut, dann machen wir das doch gleich morgen früh.
48:00Gut.
48:01Nacht.
48:01Nacht.
48:08Morgen.
48:11Morgen.
48:13Die Geschichte steht in ganz groß in der Zeitung.
48:15Ach, mit Auflösung?
48:16Das nun nicht.
48:18Aber die liegt vielleicht bei Jakob auf dem Schreibtisch.
48:21Wo hat er das her?
48:24Aus dem Nachlass von Stella Inhof.
48:26Genauer gesagt aus ihrem Computer.
48:28Der stand mit all den anderen Möbeln in der Spedition.
48:31Die Dagmar Schenk verlangt 50 Prozent des Buchhonorars.
48:34Ja.
48:36Das ist ein Hammer, was?
48:37Anderenfalls leitet sie rechtliche Schritte ein.
48:40Das ist offenbar eine E-Mail, die die Stella Inhof nicht mehr gelesen hat.
48:44Wieso?
48:45Ja, sonst hätte sie sich doch nicht mit Dagmar Schenk verabredet, um in der Nacht vor ihrer Abreise bei ihr
48:48zu schlafen.
48:50Ja, macht Sinn.
48:54Imhof ist wieder auf freiem Fuß.
48:56Er hat vorhin angerufen.
48:58Was war er, eine Belohnung?
48:59Nein.
49:00Na, was sagen Sie zu Dagmar Schenk?
49:02Na, wenn das das Mordmotiv ist, dann hat sie ihre Menschenkenntnis ganz schön im Stich gelassen.
49:06Die Trauer ist echt, haben Sie gesagt.
49:07Erinnern Sie sich nicht?
49:08Richtig, und dabei bleibe ich auch.
49:10Na, deswegen fahren wir jetzt auch hin, Kollege Wiegand.
49:12Ach ja, Spedition, war da auch ein Fahrrad dabei.
49:15Ein Fahrrad?
49:15Nein.
49:16Ja, aber die Stella Inhof hat ein Fahrrad, sagt Dagmar Schenk.
49:19Das muss ja irgendwo abgeblieben sein.
49:21Wiegand!
49:27Ihr, den kannst du haben.
49:29Ich will da einen Kaffee nicht.
49:30Ja, dann schütten weg.
49:31Es ist zu heiß für die Blumen.
49:36Dummste.
49:42Stella kam an diesem Abend zu mir, um sich für die Buchpräsentation umzuziehen.
49:46Wir sind dann gemeinsam in Stellas Wagen in die Stadt gefahren und ich habe ihr unterwegs diese Mögel gezeigt, diesen
49:52Brief.
49:53Diese bis dahin nicht kannte.
49:55Hat sie gesagt.
49:56Sie hat Ihnen vor allem nur kurz drauf geschaut, hat schallend gelacht, hat ihn in tausend Stücke zerfetzt und hat
50:01ihn während der Fahrt aus dem Fenster geworfen.
50:03Daraufhin habe ich natürlich die Nerven verloren und wir haben uns heftig gestritten.
50:07Warum wollten Sie 50% das Buch ohne was?
50:10Nein, können Sie mal aufhören, Sie machen mich ganz nervös.
50:12Oh, das tut mir leid.
50:16Weil die Idee zu dem Buch von mir war.
50:19Ich habe die Vorrecherchen gemacht, ich habe das Material gesammelt und ich hatte den Kontakt zu Wolfgang.
50:25Herr Wisteller davon erzählt, sie hat nur gemeint, mein Schatz, das ist eine wunderbare Idee und dann hat sie sie
50:30mir weggenommen.
50:31Das hat sie öfter gemacht, war nicht das erste Mal.
50:33Wenn ich Sie kurz unterbrechen darf, die Theaterkritik, die Sie vorgestern geschrieben haben, kann ich die mal sehen?
50:40Ja, können Sie machen, ist im Computer unter Ibsen Gabler.
50:43Ibsen Gabler.
50:48Sie sagt, Stella in den Hof ist Ihre beste Freundin gewesen. Das hört sich aber nicht so an.
50:53Ich habe Ihnen doch erzählt, dass wir öfter mal über Kreuz waren.
50:57Aber ändert nichts daran. Wir waren einander eng verbunden.
51:01Wussten Sie, dass sie eine Pistole manche verraten?
51:05Jetzt begreife ich es.
51:07Sie denken, ich hätte Stella umgebracht?
51:13Es spricht einiges gegen Sie.
51:17Oh nein.
51:19Ich habe doch Stella nicht umgebracht.
51:29Und?
51:30Haben Sie schon die Uhrzeit?
51:31Ja.
51:32Sie war hier.
51:34Sie war hier.
51:37Herr?
51:40Oh.
51:42Ja, sehr gut.
51:45Ja, gut, ich weiß schon, dass es das nicht unbedingt sein muss.
51:47Trotzdem ab damit ins Labor, ja?
51:49Mit den Fotos der Spurensicherung.
51:51Ja, und mit der Luftpumpe. Bis später.
51:56Na, Hane.
51:57Sie haben ein Fahrrad gefunden, das in Frage käme.
52:00Und warum?
52:01Im Löschteich.
52:02500 Meter von der Kartbahn entfernt.
52:05Entschuldigung, bezüglich des Fahrrades Ihrer Freundin.
52:08Hane. Erinnern Sie sich noch an die Marke, beziehungsweise Farbe des Fahrrades?
52:13Silbern.
52:15Die Marke weiß ich nicht.
52:16Wo haben Sie die Schüsse gehört?
52:19Hier.
52:20Sie sind ganz sicher?
52:21Ja.
52:22Ich danke Ihnen, dass Sie vorbeigekommen sind. Sie haben uns wirklich sehr geholfen.
52:26Keine Ursache.
52:27Wiedersehen.
52:27Wiedersehen.
52:28Komm mal zu mir.
52:30Und? Was ist mit dem Fahrrad?
52:32Gleich, nachdem Sie weg waren, habe ich einen Rundruf gemacht bei den Kollegen von der Streife,
52:36in den Fundbüros und bei der Feuerwehr.
52:39Und wir haben tatsächlich gestern Abend ein Fahrrad aus dem Teich gezogen.
52:43Übrigens, der Mann, der gerade hier war.
52:45Einen Moment. Ist es jetzt das Fahrrad von der Innenhof oder nicht?
52:48Machen Sie sich nicht zu viel Hoffnung an.
52:50Jeden Tag werden Fahrräder auf diese Art entsorgt.
52:53Wir werden sehen.
52:54Wer war denn das da gerade?
52:56Das will ich ja gerade sagen.
52:57Aber es hört mir ja keiner zu.
53:00Bitte.
53:00Also, das war Dieter Fiala aus Ottobrunn.
53:06Er war vorgestern Abend mit seinem Arbeitskollegen in der Stadt.
53:10Und auf dem Nachhauseweg hat er die Schüsse gehört.
53:14Aber nicht zehn Minuten vor Mitternacht, sondern eine Stunde früher um 22.50 Uhr.
53:20Kann man das glauben?
53:21Ja.
53:23Das hieß ja, dass das Alibi von Görner geplatzt ist.
53:28Wer sonst hätte ein Interesse, sein Alibi durch eine falsche Tatzeit zu stützen?
53:32Ja gut, aber sicher ist, dass er kurz vor Mitternacht in der Tankstelle war.
53:35Aber geschossen hat er eine Stunde früher.
53:41Ja gut, aber zeitlich käme das hin.
53:44Die Lesung war kurz nach 22 Uhr zu Ende.
53:46Der Görner folgt ihr zu ihrem Wagen.
53:48Steigt ein, als sie gerade losfahren will.
53:50Es gibt einen Streit.
53:51Er bedroht sie mit ihrer eigenen Pistole und zwingt sie, in diesen Wald zu fahren.
53:56Der Streit eskaliert, der Görner rastet aus und er schießt sie.
53:59Im Affekt.
54:03Was ist mit diesem Fahrrad?
54:04Da kümmere ich mich drum. Ich muss sowieso nochmal im Labor anrufen.
54:07Gut.
54:08Wegen einer Armbandruhe, die bei Görner in der Lederjacke war.
54:14Görners Ausraste dauert nur ein paar Sekunden und dann setzt der Verstand wieder ein.
54:18Er manipuliert die Tatzeit.
54:20Indem er absichtlich auf die Uhr im Wagen schießt.
54:22Er hat die Mäse hier um eine Stunde vorgestilltet.
54:28Kommen Sie, das soll man uns gefällig selbst erklären.
54:30Genau.
54:31Ich komm dann später nach.
54:33Er nimmt das Fahrrad und fährt damit nach Hause.
54:35Hat er gewusst, dass er sie im Kofferraum hatte?
54:38Aber bitte, sie, die beiden waren doch liiert.
54:40Ja, hier ist der Wiegang.
54:42Sagt mal, gibt's schon einen Befund von der Armbanduhr?
54:44Er wirft das Fahrrad in den Löschsteig, geht den Rest zu Fuß weiter, schnappt es seine Motor.
54:49Herr Butzi fährt zu dieser Tankstelle, wohl wissend, dass da überall Überwachungskameras installiert sind.
54:53Lässt sich schön filmen, fährt wieder nach Hause und lässt sich schön volllaufen.
54:56Das perfekte Geständnis fehlt nur noch die Unterschrift.
54:59Moment, Moment, Moment, Moment.
55:01Die Fahrradspur auf den Fotos sind mit den Reifen des gefundenen Fahrrads identisch.
55:05Ja bitte, ist doch fast so gut wie eine Unterschrift.
55:06Und auf der Armbanduhr sind Rußpartikel gefunden worden.
55:10Hier, Jakob, deine Jacke.
55:12Oh, ja, danke, Herr Lohans.
55:14Sehr oft besser.
55:22Du solltest mal verschwinden.
55:25Die Zeit war gestern Abend wieder da.
55:26Die können wir doch nicht beweisen.
55:28Nehmen wir den Rallyewagen.
55:30Ich hab dir ein paar Sachen eingepackt.
55:32Ich kann sie hier eine Weile aufhalten.
55:34Und wie?
55:37Ich hab schon mal für dich gelogen.
55:45Ich weiß nicht.
56:05Ich bin là những deutsche Musik.
56:06Ich bin da.
56:21Ich bin da.
56:41Und, ist alles in Ordnung?
56:42Ja, nichts passiert.
56:43Gut, gut.
57:05Ist dem Kind was passiert?
57:07Danke, es ist alles in Ordnung.
57:18Herr Görner, ich nehme Sie fest, wegen des dringenden Verdachts, Stella Imro vermordet
57:23zu haben.
57:27Ralf!
57:32Bist du verletzt?
57:34Gut, Schade.
57:41Herr Görner, kommen Sie bitte.
57:51Gis?
57:53Herr Görner, kommen Sie bitte.
58:52Untertitelung des ZDF, 2020
58:56Untertitelung des ZDF, 2020
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