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Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:45Guck mal, da liegt was vom Pferd.
00:00:48Aufheben und hinter dich werfen, das bringt Glück.
00:00:57Hallo Sie, bleiben Sie doch mal stehen.
00:00:59Das ist genau, die Sie schmeißen, genau das Hufeis in die Kamera rein.
00:01:04Dann pass doch mal auf, was da passiert ist.
00:01:05Kommen Sie bitte zurück.
00:01:07Na bitte, bitte, ich doch in kaputt.
00:01:10Na das ist doch so.
00:01:17Liebes Brautpaar, auch in Ihrer Ehe wird es mal Scherben geben.
00:01:23Halten Sie in solchen Augenblicken noch fester zusammen als sonst im täglichen Leben.
00:01:28Stellen Sie in Ihrer Ehe das eigene Ich in den Hintergrund und leben Sie stets einer dem
00:01:33anderen zur Liebe und nicht zum Leide.
00:01:37Aufgrund des Ja-Wortes, welches Sie sich heute geben, geloben Sie doch Leid und Freude miteinander
00:01:41zu teilen, sich die eheliche Treue zu halten und sich gegenseitig in allen Lebenslagen Beistand
00:01:48und Unterstützung zu geben.
00:01:49Meine Worte klingen einfach und selbstverständlich.
00:01:52Doch so einfach ist das Leben nicht.
00:01:53Das Glück einer Ehe kann täglich in Gefahr sein.
00:01:57Darum wird es an Ihnen beiden selbst liegen, dieses Glück täglich zu pflegen und täglich
00:02:02zu erneuern.
00:02:03Ob der wohl jetzt mal mit seinen jöllenden Worte dafür in Blech redet?
00:02:05Also bitte.
00:02:07Mir hat er das auch mal vorher predigt.
00:02:10Ach, Herr Zimmermann hat Sie getraut?
00:02:13Ja, vor einem halben Jahr.
00:02:16Bitte.
00:02:19Krause.
00:02:20Krause.
00:02:22Ach ja, richtig.
00:02:24Damals sah ich noch ein bisschen exquisiter aus.
00:02:28Aber heute Nachmittag, da schmeiß ich mal wieder in Schale.
00:02:33Da eignet mir meinen Scheidungstermin.
00:02:38Hiermit erkläre ich Sie als rechtmäßig verbundene Eheleute und Ihre Ehe als rechtskräftig.
00:02:44Ihre Lampe.
00:02:45Danke.
00:02:49Darf ich Sie mit Ihnen jetzt gleichzeitig die Ringe zu tauschen?
00:02:53Danke.
00:02:58Darf ich Ihnen im Namen des Rates der Stadtbezirkes und auch in meinem eigenen Namen recht herzlich gratulieren?
00:03:04Ja, Lutze, ich kann's blank schalten, ich bin fertig.
00:03:07Ich feld mal gleich ab, wa?
00:03:08Gut.
00:03:11Tag, Herr Zimmermann, so sieht man sich wieder.
00:03:13Das ist Herr Krause.
00:03:14Sie haben ihn vor einem halben Jahr getraut.
00:03:17Ja.
00:03:18Ach so, ja, ja, ich erinnere mich.
00:03:19Guten Tag.
00:03:20Tag.
00:03:20Wie geht's?
00:03:21Gut, danke.
00:03:22Wie geht's der jungen Frau Gemahlin?
00:03:23Danke der Nachfrage.
00:03:25Schon was Kleines unterwegs?
00:03:26Herr Krause lässt sich scheiden.
00:03:28Meine Frau, Herr Zimmermann.
00:03:30Meine Frau lässt sich scheiden.
00:03:32Aber warum?
00:03:32Nein.
00:03:34Tja, warum denn?
00:03:36Das ist Ihre jungen Worte, Herr Zimmermann.
00:03:39Die hingen bei ihr und eine Oberin und andere wieder raus.
00:03:43Besonders der Punkt mit der ehelichen Treue.
00:03:47Bitte, Frau Kühnert.
00:03:48Ja.
00:03:48Sagen Sie doch dem nächsten Paar, dass es noch ein paar Minuten dauert.
00:03:53Man schließt doch keine Ehe, um sich nach einem halben Jahr wieder scheiden zu lassen.
00:03:56Nee.
00:03:57Wem sagen Sie das, Herr Zimmermann?
00:03:59Natürlich.
00:04:01Es gibt immer Schwierigkeiten.
00:04:03Besonders am Anfang.
00:04:05Aber, aber, bitte.
00:04:11Bitte.
00:04:15Man wirft doch nicht gleich die Flint ins Korn.
00:04:17Na ja, Herr Zimmermann, sehen Sie mal, ich kann Ihnen eine Reparatur vom Telefon ausführen.
00:04:24Eine Leitung kann ich flicken.
00:04:25So was habe ich gelernt.
00:04:27Aber wenn, wenn praktisch in der Liebe einer in der Leitung ist und nicht mehr rausgeht, um das mal so
00:04:33zu sagen.
00:04:34Verstehe.
00:04:34Ja.
00:04:36Dann ist es machtlos.
00:04:38Tja, aber Ihr Anschluss, der funktioniert wieder, Herr Zimmermann.
00:04:42Sind Sie mit der Scheidung einverstanden?
00:04:50Ich, was soll ich denn machen?
00:04:53Sie lieben Ihre Frau noch.
00:04:55Herr Zimmermann, es hören Sie auf, bei mir jetzt in eine Intimsphäre rumzubohren.
00:05:03Das werden Sie heute Nachmittag auf mir richtig schon machen.
00:05:07Ich hoffe bloß, dass es kurz und schmerzlos ist.
00:05:10Entschuldigen Sie, wie lange wird es noch dauern, Herr Zimmermann?
00:05:12Binden Sie das nächste Paar heran, Frau Kühne.
00:05:14Gut.
00:05:15So.
00:05:16Dann nischt für unjut, Herr Zimmermann.
00:05:19Eine Eheurkunde ist eben keine Garantie-Urkunde.
00:05:24Aber, wie heißt es doch so schön, drum prüfe, wer sich ewig bindet.
00:05:28Aber wer macht nicht schon.
00:05:30Also, auf Wiedersehen.
00:05:32Wiedersehen.
00:05:33Auf Wiedersehen.
00:05:36Diese jungen Leute.
00:05:39Da kann eine glatte Lust vergehen.
00:05:43Bitte.
00:05:45Heute ist Mittwoch?
00:05:46Mein Hochzeitstag.
00:05:49Kühnertchen, Kühnertchen.
00:05:50Ihre Ehe macht mir wieder Mut.
00:06:03Sie haben die Scheidungsklage eingereicht, obwohl Sie dem Beklagten kein ehelwides Verhalten vorzuwerfen haben, Frau Krause.
00:06:09Na, da hören Sie mal.
00:06:11Da und ist auf Achse.
00:06:12Aber, Karin, ich habe nun mal einen Beruf mit Bereitschaftsdienst.
00:06:15So, ja, übers Wochenende, da ist damit seit...
00:06:17Du hast doch von Anfang an gewusst.
00:06:19Frau Krause, ich muss Sie bitten, Ihre Frau ausreden zu lassen.
00:06:21Frau Krause...
00:06:22Entschuldigen Sie bitte.
00:06:24Ich bin das erste Mal hier.
00:06:26Frau Krause, Sie arbeiten als Verkäuferin.
00:06:29Weit im Kontakt.
00:06:31Schaltladen.
00:06:35Wie sehen die sexuellen Beziehungen zwischen Ihnen aus?
00:06:39Nehmen Sie die Pille, Frau Krause?
00:06:42Ja.
00:06:44Aber nicht meinetwegen.
00:06:46Ich wollte ein Kind.
00:06:47Du bist doch nur mit deiner BSG verheiratet.
00:06:50Herr Krause,
00:06:51meint Ihre Frau damit,
00:06:54dass Sie vielleicht Ihre ehelichen Pflichten vernachlässigt haben?
00:06:57Eheliche Pflichten?
00:06:59Wart die Köpfe.
00:07:01Unter ehelichen Pflichten versteht doch meine Frau,
00:07:04dass ich mit ihr
00:07:04jedes Wochenende von ehem Beetschuppen in anderen ziehe.
00:07:08Nee.
00:07:09Ich bin auf einem anderen Gebiet sportlich.
00:07:11Ich bin Geher.
00:07:13Meine Güte.
00:07:14Ehe komischere Sportart, als Sie,
00:07:15gibt's doch ja nicht.
00:07:17Das sieht doch immer aus, als ob jemand will und kann nicht.
00:07:19Als Sie heirateten,
00:07:21wussten Sie doch,
00:07:21dass Ihr Mann als Geher Sport reibt.
00:07:24Na ja,
00:07:24aber ich dachte,
00:07:25das wird schon gehen.
00:07:27Herr Krause,
00:07:29sind Sie mit Ihrer Frau nicht wenigstens mal ins Kino gegangen?
00:07:33Oder ins Theater?
00:07:35Kino, ja.
00:07:37Im Zirkus Busch waren wir mal.
00:07:41Mhm.
00:07:42Mhm.
00:07:45Frau Krause,
00:07:46wenn Ihr Mann am Wochenende Bereitschaftsdienst hatte,
00:07:48sind Sie da öfter alleine ausgegangen?
00:07:52Sollte ich versauern, Frau Vorsitzende?
00:07:56Ja, und dabei lernten Sie dann diesen Herrn Freddy Buhmann kennen.
00:08:00Wann war das?
00:08:01Mit Freddy?
00:08:02Das fing so ungefähr vor acht Wochen an.
00:08:05Etwa lieber auf den ersten Blick, Frau Vorsitzende.
00:08:08Wenn Sie wissen, was ich meine.
00:08:12Mit Herrn Buhmann wollen Sie nun eine neue Ehe eingehen?
00:08:15Ja, natürlich.
00:08:18Herr Krause,
00:08:20haben Sie versucht,
00:08:21Ihre Frau zurückzugewinnen?
00:08:24Ja.
00:08:29Haben Sie noch Fragen?
00:08:32Die gemeinsame Wohnung wollen Sie behalten, Frau Krause.
00:08:36Die Kosten des Verfahrens wollen Sie sich teilen.
00:08:40Und Sie bleiben bei Ihrem Antrag,
00:08:43dass Ihre Ehe geschieden werden soll.
00:08:47Beschlossen und verkündet,
00:08:48das Gericht zieht Sie zur Beratung zurück.
00:08:50Ich bitte Sie draußen zu warten.
00:09:12Herr Zimmermann.
00:09:14Herr Krause,
00:09:15ist Etwa schon alles vorbei?
00:09:17Nee, nee, die verhandeln noch.
00:09:19Was machen Sie denn hier?
00:09:20Herr und Frau Krause, bitte.
00:09:24Zimmermann,
00:09:25ich habe Sie beide getraut.
00:09:27Erinnern Sie mir bloß nicht daran.
00:09:29Entschuldigen Sie.
00:09:29Herr Krause, bitte.
00:09:31Entschuldigen Sie,
00:09:32ich habe mich leider verspätet.
00:09:33Ich konnte das Verhandlungszimmer nicht gleich finden.
00:09:35Kollege Schubert,
00:09:36was gibt's denn?
00:09:37Guten Tag,
00:09:37entschuldigen Sie, Frau Richterin,
00:09:38ich habe mich leider verspätet.
00:09:39Entschuldigung.
00:09:40Ich konnte das Verhandlungszimmer nicht gleich finden.
00:09:43Wie ich fürchte,
00:09:44wollen Sie diese Ehe scheiden.
00:09:46Ich habe diese Ehe geschlossen.
00:09:48Gestatten Zimmermann,
00:09:49Robert Zimmermann.
00:09:50Winkler?
00:09:51Sehr angenehm.
00:09:52Ich nehme an,
00:09:53Sie haben ein berufliches Interesse an diesem Verfahren.
00:09:55Ja, allerdings.
00:09:56Das auch.
00:09:56Ja, wir müssen erst hier fertig werden.
00:09:58Wollen Sie so lange Platz nehmen?
00:10:00Vielen Dank.
00:10:00Ich kann Ihnen auch nachher noch ein paar Fragen beantworten.
00:10:02Danke.
00:10:03Vielen Dank.
00:10:07Im Namen des Volkes?
00:10:08Sie dürfen diese Ehe nicht scheiden.
00:10:11Noch nicht.
00:10:12Wie bitte?
00:10:40Ich weiß,
00:10:43wenn Sie eine Frau trennen will,
00:10:43lässt nicht sein wichtigstes Arbeitsgerät irgendwo liegen.
00:10:47Ja, bitte, bitte.
00:10:49Herr Krause,
00:10:51möchten Sie Ihre Ehe erhalten?
00:10:59Na und, na und wenn schon,
00:11:01ich liebe anderen.
00:11:03Wir haben die gleichen Interessen.
00:11:05Wir verstehen uns.
00:11:07Herr Mann, Herr Mann.
00:11:08Das war ein Irrtum.
00:11:09So was kommt da vor?
00:11:12Frau Winkler,
00:11:13Sie sind bereit,
00:11:13diese Ehe zu scheiden.
00:11:14Bitte tun Sie es.
00:11:15Ich kann mich nicht in Ihre Kompetenzen einmischen.
00:11:17Aber ich sage Ihnen,
00:11:19solange auch nur ein Funken Liebe oder Zuneigung
00:11:21mit dem Spiel ist,
00:11:22sollte man den jungen Leuten eine Chance geben.
00:11:25Ich kenne meine Pflichten, Herr Zimmermann.
00:11:28Aber in dieser Ehe
00:11:29gab es von Anfang an
00:11:31mehr Trennendes als Gemeinsamkeiten.
00:11:34Die junge Frau will eine neue Ehe eingehen.
00:11:37Nun,
00:11:37damit muss sich der Ehemann leider abfinden.
00:11:40Viele junge Menschen beenden zu früh ihre Partnersuche.
00:11:43Glauben Sie mir,
00:11:44ich spreche aus Erfahrung.
00:11:46Ich habe schon viele solcher Ehen geschieden.
00:11:48Ja, ja, und Sie haben resigniert.
00:11:51Aufgegeben, nicht wahr?
00:11:55Entschuldigen Sie die Störung.
00:12:15Herr Zimmermann!
00:12:17Herr Zimmermann!
00:12:25Das Prüfgerät!
00:12:27Ah ja!
00:12:29Entschuldigen Sie,
00:12:29ich war vorhin etwas erregt.
00:12:33Hier bitte.
00:12:34Das Gericht hat sich nochmal beraten.
00:12:36Es gibt einen zweiten Termin.
00:12:37Nein!
00:12:38Doch!
00:12:39Tja,
00:12:39die Entscheidung ist erstmal aufgehoben.
00:12:42Das nennt man drei Wochen auf Bewährung, wahr?
00:12:46Sie sollten sich mal den anderen vorknöpfen.
00:12:48Ah, nee, Herr Zimmermann, nee.
00:12:50Dazu habe ich keine Lust.
00:12:51Das ist ein ganz kaputter Typ, wissen Sie?
00:12:53Ein Gitarrist.
00:12:54Freddy heißt er.
00:13:02Vielleicht sollte ich so doch mal über's Knie legen, Herr Zimmermann, wahr?
00:13:06Mein lieber Herr Krause, ich bin seit Jahren Witwer und deshalb etwas aus der Übung.
00:13:11Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es in meiner Ehe auch nur ein böses Wort gegeben hat.
00:13:16Und wissen Sie warum?
00:13:20Wir feierten nicht nur jedes Jahr unseren Hochzeitstag, sondern jede Woche.
00:13:25Es mag also ein Kletter.
00:13:27Aber kleine Geschenke halten die Freundschaft und kleine Aufmerksamkeiten erhalten die Liebe.
00:13:31Ich versuch's vielleicht mal auf die Tour.
00:13:33Viel Glück.
00:13:33Danke.
00:13:36Und nochmals, vielen Dank für alles, Robert.
00:13:40Tschüss.
00:13:41Tschüss.
00:13:42Karin!
00:13:44Karin!
00:13:45Wartet auf!
00:13:58Entschuldigen Sie bitte.
00:13:59Wo finde ich Frau Winkler?
00:14:00Frau Winkler ist schon aus dem Haus, Herr Zimmermann.
00:14:02Ja, der ist schon weg.
00:14:03Ich muss mich...
00:14:03Entschuldigen Sie.
00:14:04Ja, sie war ganz schön sauer auf Sie.
00:14:05Guten Tag.
00:14:05Guten Tag.
00:14:06Guten Tag.
00:14:07Kennen Sie Ihre Adresse?
00:14:08Ja, in Wendenschloss draußen müsste das gewesen sein.
00:14:10Ja, draußen in Wendenschloss.
00:14:15Guten Tag.
00:14:17Ich wollte zu Frau Winkler.
00:14:20Meine Frau ist drin.
00:14:23Danke.
00:14:23Vielen Dank.
00:14:32Die Tür ist auf.
00:14:33Danke schön.
00:14:35Kroh!
00:14:39Kroh!
00:14:45Vielen Dank.
00:15:23Guten Tag, Frau Wiedlein.
00:15:33Entschuldigen Sie, bitte.
00:15:34Meine Frau ist oben.
00:15:37Aber...
00:15:37Ja, wir sind geschieden.
00:15:39Ach so.
00:15:41Ja.
00:15:43Entschuldigung.
00:15:45Entschuldigung.
00:16:00Entschuldigen Sie bitte, Frau Winkler, aber ich hatte geklopft.
00:16:04Herr Zimmermann.
00:16:05Herr Zimmermann.
00:16:07Ja, bitte.
00:16:08Ich...
00:16:10Ich habe mich benommen wie ein Elefant im Porzellanladen.
00:16:13Es ist sonst wirklich nicht meine Art.
00:16:16Sie sind mir nicht mehr böse, nicht wahr?
00:16:19Vielleicht hatten Sie recht mit Ihrer, Philippica.
00:16:22Aber wissen Sie, wer täglich mit Ehekonflikten zu tun hat?
00:16:26Na, der verliert leicht den Optimismus.
00:16:28Bitte nehmen Sie doch Platz.
00:16:30Dankeschön.
00:16:33Bitte schön.
00:16:34Danke.
00:16:41Immerhin gibt es noch echte Kavaliere, die an Blumen denken.
00:16:45Oh.
00:16:46Ich besorge nur eine Vase.
00:16:47Entschuldigen Sie.
00:16:48Bitte.
00:16:50Bitte.
00:16:51Bitte.
00:16:52Bitte.
00:17:03Es zählt zu den schönsten Erfolgen im Familienrechtsverfahren.
00:17:07Wenn die auf Scheidung klagende Partei die Klage zurückzieht.
00:17:11Beziehungsweise wenn im Einverständnis bei der Ehepartner das Verfahren gemäß § 15 FVO für eine bestimmte Zeit, bis zur Dauer
00:17:16eines Jahres, ausgesetzt wird.
00:17:21Oh.
00:17:23Entschuldigen Sie bitte.
00:17:24Es ist sonst gar nicht meine Art.
00:17:27Da kann ich Ihnen nur zustimmen.
00:17:30Damit sprechen Sie mir ganz aus dem Herzen.
00:17:33Ja, ich halte regelmäßig Vorträge über Familienrecht.
00:17:36Und berichte aus meiner täglichen Praxis.
00:17:38Aber ich komme mir davor wie ein Fahrlehrer, der seinen Schülern die schrecklichsten Unfälle vor Augen führt.
00:17:43Zur Abschreckung, aber...
00:17:44Sie sollten mal hin und wieder bei mir im Standesamt hospitieren.
00:17:48Zur Erholung.
00:17:49Sagen Sie, Herr Zimmermann, sind Sie verheiratet?
00:17:52Ich war es.
00:17:54Aha, geschieden.
00:17:56Ein Unglücksfall.
00:17:57Oh.
00:17:59Bitte nehmen Sie doch Platz.
00:18:02Wir führten eine äußerst glückliche Ehe. Und wissen Sie warum?
00:18:05Jetzt kommen Sie mir bloß nicht mit einem todsicheren Rezept.
00:18:08Wir feierten nicht nur jedes Jahr unseren Hochzeitstag, sondern jede Woche.
00:18:15Entschuldigen Sie.
00:18:17Aber das sieht Ihnen ähnlich.
00:18:19Wieso?
00:18:22Jedenfalls haben Sie das Lachen noch nicht verlernt.
00:18:26Aber ich habe eine Mitarbeiterin, Frau Kühnert.
00:18:29Die lebt mit ihrem Mann nach diesem Rezept.
00:18:31Und du hast das hoch?
00:18:32Ja.
00:18:34Herr Zimmermann, meine Mutter.
00:18:36Sehr gut.
00:18:36Meineseits?
00:18:37Ich pull uns einen Kaffee auf.
00:18:40Kommen Sie bitte, ja?
00:18:41Gerne.
00:18:42Sehr gern.
00:18:43Herr Rücken.
00:18:44Hör doch auf.
00:18:48Hoffentlich bleibt uns dieser Hosenkavalier noch lange erhalten.
00:18:51Dann hätte deine Ex-Schwiegermama kein Grund mehr, sich über meine Besuche zu ereifern.
00:18:54Ach, was du malst.
00:18:57Frau Albrecht hat mir überhaupt nichts mehr zu sagen.
00:18:59Immerhin, ihr wehrt das Haus.
00:19:02Solange ich keine andere Wohnung habe, muss ich Frau Albrecht mit uns abfinden.
00:19:05Mir ist das alles irgendwie peinlich.
00:19:08Na gut.
00:19:10Dann ja mal ventilieren.
00:19:16Sag mal, bleibt dein Kavalier zum Abendbruch?
00:19:20Immerhin, falls du ein paar Flaschen Bier brauchst.
00:19:23Ich habe genug da.
00:19:24Danke, Alex.
00:19:25Das ist sehr nett.
00:19:26Aber es ist ein rein und christlicher Kavalier.
00:19:28Geh doch gleich wieder.
00:19:31Das hätte mich auch sehr gewundert.
00:19:35Auf die Dauer ist der Zustand hier im Haus wirklich unerträglich, Herr Zimmermann.
00:19:39Tagsüber geht's ja.
00:19:40Ich bin auch berufstätig.
00:19:41Aber noch so ein paar Wochen und meine Tochter ist sanatoriumsreif.
00:19:45Aber Herr Winkler, er hat doch, da war doch.
00:19:48Ich meine, Herr Winkler wird doch ganz gewiss wieder heiraten.
00:19:52Falls Sie die junge Dame da unten meinen, ach, das ist nicht die erste seit der Scheidung.
00:19:57Nur ein Glück, dass mein Mann das nicht mehr alles erleben muss.
00:20:01Mein Gott, wenn ich bedenke, wofür wir das Häuschen mal zusammengespart haben.
00:20:04Doch nur für unsere Tochter.
00:20:06Aber sie will unter keinen Umständen mehr heiraten.
00:20:08Ach, mit der Zeit.
00:20:10Nein, die Enttäuschung war zu groß.
00:20:13Wie oft kam sie mir früher lachend entgegen und zählte mir von Fällen, wo es ihr gelungen war, die Ehe
00:20:19zu erhalten.
00:20:20Aber seit das mit ihrer eigenen Scheidung passiert ist, verliert sie immer mehr das Vertrauen zu sich selbst.
00:20:29Ich verstehe.
00:20:31Wollen Sie hier draußen bleiben, Herr Zimmermann?
00:20:33Gerne.
00:20:34Ja, ich werde dann das Abendbrot vorbereiten.
00:20:36Sie bleiben doch, Herr Zimmermann.
00:20:38Leider.
00:20:38Ich muss noch vor der Dunkeleit zu Hause sein und mein Dynamo ist nicht ganz in Ordnung.
00:20:42Und ich habe noch ganz schön bei zu strampeln.
00:20:44Herr Zimmermann ist mit dem Fahrrad da.
00:20:46Ach, drum.
00:20:49Bitte?
00:20:50Einen Kaffee trinke ich gerne mit, aber dann muss ich los.
00:20:52Ich möchte Sie zum zweiten Termin der Krauses einladen, damit Sie sich ein genaues Bild machen können.
00:20:58Erfahrungsgemäß sind die Fronten dann noch mehr verhärtet.
00:21:01Ich will auch den Freddy Buhmann einladen, obwohl Frau Krause dagegen ist.
00:21:06Sie werden sehen, diese Ehe wird entschieden werden.
00:21:10Freddy Buhmann ist Musiker, Star der Tollis.
00:21:13Sie spielen hier unten am See, Marienlust.
00:21:15Sagen Sie, Frau Kühnert, kennen Sie das Ausflugslokal Marienlust?
00:21:18Das haben Sie mich doch eben schon...
00:21:19Das liegt an der Dame.
00:21:21Wie kommt man da am besten hin? Mit der S-Bahn?
00:21:24Mit der weißen Flotte ist es bekrämer.
00:21:26Danke.
00:21:27Das klappt.
00:21:29Was klappt?
00:21:32Sie müssen mir die Daumen drücken, Kühnertchen.
00:21:34Wozu?
00:21:37Dass Frau Winkel mir nicht auf die Schliche kommt.
00:21:54Sie müssen mir die Daumen drücken, Kühnertchen, Kühnertchen.
00:22:29Die Daumen drücken, Kühnertchen.
00:22:45Hey, hier ist Ruhetag.
00:22:47Ich hätte gerne...
00:22:48Ich hätte gerne einen Buhmann gesprochen.
00:22:51Sie kommen vom Rundfunk wegen der Bandaufnahme.
00:22:53Bandaufnahme?
00:22:54Naja, DT64 wollte doch am Sonntag mitschnitten haben.
00:22:58Es handelt sich um Karin.
00:22:59Wie?
00:23:00Karin Krause.
00:23:02Karin.
00:23:05Wenn ich Sie vielleicht ein paar Minuten unter vier Augen...
00:23:07Wegen Karin?
00:23:09Sie sind doch nicht etwa der...
00:23:11Nee, kann nicht sein.
00:23:12Aber der Vater oder der Schwiegervater.
00:23:15Naja, Ihr Sohn schickt Sie.
00:23:16Und damit war ja mal zu rechnen, Herr Krause.
00:23:20Karin hat Ihnen sicher viel von mir erzählt.
00:23:22Das kann man wohl sagen.
00:23:23Karin ist sehr talentiert, eine Naturbegabung.
00:23:25Das kann Ihnen auch jeder meiner Jungs bestätigen.
00:23:28Die auch?
00:23:29Ja, Karin bringt wirklich alles mit.
00:23:31Eine blendende Figur, ein hübsches Gesicht.
00:23:34Sie hat eine große Zukunft vor sich, bestimmt.
00:23:36Brauchen Sie?
00:23:37Danke, nein.
00:23:39Tja, Herr Krause, meine Jungs und ich sind sehr mit Karin zufrieden.
00:23:42Wir werden zusammen bestimmt bald groß rauskommen.
00:23:45Allerdings muss sie noch an ihrer Stimme arbeiten.
00:23:47Die ist noch etwas dünn.
00:23:48Aber das kriegen wir schon hin.
00:23:50Und wann wird geheiratet?
00:23:53Wie bitte, was sagten Sie?
00:23:55Karin liebt Sie doch.
00:23:58Ach so, daher weht der Wind.
00:24:01Hey Jungs, macht mal weiter.
00:24:04Sie dürfen ganz beruhigt sein, Herr Krause.
00:24:06Ich mische mich prinzipiell nicht in fremde Ehe.
00:24:10Und zwischen Ihnen beiden haben wirklich nichts, Herr Buhlmann.
00:24:13Na ja, nichts Ernstes, wie sowas eben geht.
00:24:16Die weiblichen Fans sind wie die Kletten.
00:24:18Ach, viel schlimmer.
00:24:19Sie wollen also Karin gar nicht heiraten?
00:24:20Lieber Himmel, zwei, dreimal waren wir zusammen.
00:24:23Es war nicht mal sehr amüsant, wenn Sie wissen, was ich meine.
00:24:25Nee, nee.
00:24:27Ich bin nämlich nie fest an eine Frau.
00:24:30Sie lässt sich scheiden!
00:24:35Mensch, Karin.
00:24:43Sei doch bloß nicht so stur.
00:24:48Einfach abhauen, das ist doch keine Lösung, Karin.
00:24:54Bennet, wir haben noch die Wohnung.
00:24:57Wir sind gut eingerichtet.
00:24:59Auf Kredit, ja.
00:25:01Aber du warst doch mal glücklich hier.
00:25:08Erinnerst du noch am Hochzeitstag,
00:25:11wie ich da ringetarren habe über die Schwelle?
00:25:15Weißt du das nicht mehr?
00:25:17Mir kommen die Tränen.
00:25:20So, na gut, dann trage ich da eben wieder retour.
00:25:23Über die Schwelle.
00:25:25Lass mich los, du!
00:25:26Lass mich sofort los, du!
00:25:27Sollst du mich loslassen!
00:25:28Hau mit dem Quatsch!
00:25:29Lass mich runter!
00:25:30Los!
00:25:32Herr Zimmermann.
00:25:34Au!
00:25:37Seine Frau auf den Händen tragen, das ist gar nicht so einfach.
00:25:40Tja, man sollte es auch mehr im übertragenen Sinn praktizieren.
00:25:44Guten Tag.
00:25:45Was wollen Sie denn schon wieder hier?
00:25:46Stecken Sie Renese immer in die Angelegenheit von anderen Leuten?
00:25:49Meine Frau war gerade beim Koffer packen.
00:25:51Sie wollen verreisen, Frau Krause?
00:25:53Ich zieh aus.
00:25:58Pah.
00:26:00Gestatten Sie?
00:26:03Musik?
00:26:04Ja, es wird nicht gerade Musik für Ihre Ohren sein.
00:26:07Wenn sie auch zum Teil von den Tollys stammt.
00:26:09Von den Tollys?
00:26:10Was soll denn das, Herr Zimmermann?
00:26:11Sie wollten doch nicht mit diesem Freddy sprechen.
00:26:14Da habe ich mir erlaubt.
00:26:15Was?
00:26:15Sie waren bei Freddy?
00:26:16Ja.
00:26:16Und habe ihn heimlich auf diesem Tonband festgenagelt.
00:26:21Das ist ja kriminell, ist das ja.
00:26:22Der Zweck heiligt die Mittel.
00:26:24Na, machen Sie mal.
00:26:25Bin ja selber gespannt.
00:26:28Sie hat eine große Zukunft vor sich, bestimmt.
00:26:31Rauchen Sie?
00:26:32Danke, nein.
00:26:33Tja, Herr Krause, meine Jungs und ich sind sehr mit Karin zufrieden.
00:26:36Jetzt folgt nur Blabla, das können wir uns sparen.
00:26:45Achtung, jetzt wird es interessant.
00:26:48Wie bitte, was sagten Sie?
00:26:50Hören Sie gut zu.
00:26:52Ach so, daher weht der Wind.
00:26:55Hey, Jungs, macht mal weiter.
00:26:58Sie dürfen ganz beruhigt sein.
00:26:59Herr Krause.
00:27:03So was Dummes.
00:27:08Naja, da hätten Sie sich auch ein Stärkritt-Mikrofon nehmen können.
00:27:11Mensch, ich habe mir das Gerät von einem Bekannten ausgeliehen.
00:27:13Ich bin kein Fachmann.
00:27:15Was hat denn Freddy nur gesagt?
00:27:18Nicht gerade sehr schmeichelhaft ist.
00:27:21Er liebt Sie nicht.
00:27:22Ach nee, ist ja was ganz neuet.
00:27:25Der will mir so ja heiraten.
00:27:26Eine Frage noch, Frau Krause.
00:27:27Weiß er von Ihrer Scheidung?
00:27:29Das erfährt er noch früher noch.
00:27:32Karin!
00:27:34Beruhigen Sie sich doch!
00:27:35Wenn ich jetzt hier ist, sag ich dir...
00:27:36Bitte.
00:27:37Hau da ab!
00:27:39Geh doch zu deinem Vollidioten da!
00:27:42Werde glücklich mit dem!
00:27:43Mensch!
00:27:44Schalten, hier ist der Riemen runter.
00:27:46Aber lass da hier nicht wieder einen Blick.
00:27:48Und wenn du um Zahnfleisch angekrochen kommst, ist es aus!
00:27:51Aus ist es!
00:27:52Lass das nicht durchdrehen, mein Junge, noch ist nichts verloren!
00:27:56Was denn?
00:27:57Was ist denn?
00:27:59Mensch, ich werde Ihnen mal was sagen.
00:28:01Wenn Sie nicht hier kommen wären, dann wäre jetzt schon hart und überstanden.
00:28:08Mensch, ich habe die Schnauze voll, verstehen Sie?
00:28:15Jetzt will ich die Scheidung.
00:28:18Aber Freddy liebt Ihre Frau doch gar nicht.
00:28:20Er denkt nicht an eine Heirat, Herr Krause.
00:28:23Na und?
00:28:26Wenn er nicht der Freddy ist, ist es ein anderer Idiot!
00:28:30Ich bin kuriert von Karin, verstehen Sie?
00:28:35Und jetzt lassen Sie mich bitte allein, hat sie Mama.
00:28:38Na?
00:28:43Als Sportler sollte man nie so schnell aufgeben.
00:28:46Nee!
00:28:48Mensch!
00:28:49Nee!
00:28:50Was hat denn die Ehe mit dem Sport zu tun?
00:28:53Sport ist eine saubere Sache, da muss man sich an Regeln halten!
00:28:59Ich will Ihnen mal was sagen.
00:29:00Ich als Geher kann mir keine Galoppsprünge leisten, da wäre ich disqualifiziert.
00:29:06Karin!
00:29:35Was ist denn passiert?
00:29:50Unglaublich!
00:29:51Die Krauses ziehen die Klage zurück.
00:29:54Gratuliere!
00:29:56Ich glaube, wir sollten lieber Herrn Zimmermann gratulieren.
00:29:59Diesen Standesbeamten?
00:30:00Sie glauben doch nicht wirklich, dass sein Auftritt hier neulich das Paar zur Vernunft gebracht hat.
00:30:06Das werde ich gleich erfahren.
00:30:09Nein, Herr Zimmermann hat gerade eine Trauung.
00:30:12Wie?
00:30:13Ja, ich richte ihm aus, dass er zurückrufen soll.
00:30:16Bitte.
00:30:17Gern geschehen.
00:30:18Wiederhören.
00:30:24Darf ich aufmachen?
00:30:26Bitte.
00:30:28Heute ist Mittwoch.
00:30:30Seit drei Jahren immer der schönste Tag.
00:30:33Sie waren die 4007. Eheschließung.
00:30:36Und dabei haben Sie das für ein schlechtes Ruhm gehakt.
00:30:39Frau Winkler hat angerufen.
00:30:42Kommt es doch zum zweiten Krause-Termin?
00:30:44Vielleicht will Sie sich nur bedanken.
00:30:46Die Krauses haben die Klage zurückgezogen.
00:30:49Sie möchten bei ihr anrufen.
00:31:01Zum nächsten Termin bin ich wieder zurück, Kühnertin.
00:31:04Das schaffen Sie nie mit dem Fahrrad.
00:31:07Das ist wahr.
00:31:10Ach was?
00:31:11Ich nehme ein Taxi.
00:31:14Heute ist ja Mittwoch.
00:31:19Ist das erlaubt?
00:31:21Ach, Herr Zimmermann, wir haben leider gleich Termin.
00:31:24Ich muss Ihnen einfach persönlich gratulieren
00:31:26zu Ihrem Erfolg in der Sache, Herr Krause, Frau Winkler.
00:31:27Zu meinem Erfolg?
00:31:28Ja, wir gehen dann schon voraus, Frau Winkler.
00:31:31Ja, ja, ich komme gleich mit.
00:31:33Guten Tag.
00:31:33Nein, nein, Herr Zimmermann, das ist Ihr Verdienst.
00:31:37Wir haben es Ihnen das gemacht.
00:31:40Och, nichts.
00:31:42Doch nicht etwa mit Ihrer Zauberformel.
00:31:45Jede Woche Hochzeitstag.
00:31:46Doch, doch, das war's.
00:31:47Ich habe Herrn Krause tatsächlich davon erzählt.
00:31:54Aber, Frau Winkler, es ist doch im Grunde egal,
00:31:56wem der Lorge gebührt.
00:31:59Nein, nein.
00:31:59Es wäre mir schon lieber gewesen.
00:32:01Ich hätte das zustande gebracht.
00:32:04Bei diesen jungen Leuten gab es sicher Umstände,
00:32:06die Sie gar nicht kennen können.
00:32:09Sie wollen mich doch nur trösten.
00:32:13Mir will nichts mehr gelingen.
00:32:20Ich bin da.
00:32:22Hospizieren Sie mal bei mir.
00:32:25Trotzdem, ich bin Ihnen dankschuldig.
00:32:28Rufen Sie doch mal an.
00:32:29Wiedersehen.
00:32:30Wiedersehen.
00:32:40Und wie wollen Sie ihr helfen?
00:32:45Wir brauchen einen neuen Fall.
00:32:49Aber dabei darf nicht wieder herauskommen,
00:32:51dass ich ein bisschen dran gedreht habe.
00:32:53Sie brauchen ein Erfolgserlebnis.
00:32:55Sie muss ihr Selbstvertrauen wieder gewinnen.
00:32:57Ja, aber wer beschafft Ihnen so einen neuen Fall?
00:33:01Ganz einfach, Kühnertchen.
00:33:06Sie.
00:33:08Sie gehen aufs Stadtgericht?
00:33:39Untertitelung.
00:33:41Frau Haubold?
00:33:43Nein, bedauere.
00:33:44Ich bin Frau Haubold.
00:33:46Wenn Ihr Mann da ist, sagen Sie uns bitte Bescheid.
00:33:55Nun, Frau Kühnert, hatten Sie Erfolg?
00:33:57Mehr Glück als Verstand.
00:33:59Und?
00:33:59Da war eine Frau Haubold und ich habe mich nicht getäuscht.
00:34:03Ihre Ehe wurde vor etwa fünf Jahren bei uns geschlossen.
00:34:05Ich habe schon in der zentralen Urkundenstelle nachgefragt.
00:34:07Haubold, das könnte sein.
00:34:09Ihre Frau Winkler habe ich auch gesehen.
00:34:12Es ist nicht meine, Frau Winkler.
00:34:15Ach so, es geht Ihnen ja nur um meine Senkung der Scheidungsquote.
00:34:18Es ist schließlich nicht nur unsere spezielle Aufgabe, Ehen zu schließen,
00:34:22sondern auch Ehen zu erhalten, Frau Kühnert.
00:34:27Deshalb arbeite ich ja auch in der Eheberatung mit.
00:34:29Nicht wahr?
00:34:30Natürlich.
00:34:32Netzt sieht sie aber trotzdem aus.
00:34:35Kühnertchen, Kühnertchen, Sie wollen mich unter die Haube bringen.
00:34:37Na, wissen Sie, was mein Mann immer sagt?
00:34:40Solange dein Chef nicht verheiratet ist, habe ich keine ruhige Minute.
00:34:46Nein.
00:34:48Na ja, ein unverheirateter Standesbeamter ist ein Widerspruch in sich.
00:34:51Ach so.
00:34:55Haubold Elke, Hauptbold Peter, sie ist Angestellte im Hotel, Ehefahrer beim Rettungsamt.
00:35:03Sie brachte einen außerehrlichen Sohn mit in die Ehe.
00:35:05Die Adresse.
00:35:07Carsten!
00:35:08Carsten, mach doch mal die Tür auf!
00:35:13Was ist denn mit Carsten?
00:35:15Carsten guckt ja an den Mutti.
00:35:18Ach so.
00:35:19Guten Abend, Frau Haubold.
00:35:21Entschuldigen Sie bitte, wenn ich ungelegen kommen sollte.
00:35:23Zimmermann.
00:35:25Sie erinnern sich nicht?
00:35:27Nein.
00:35:28Vor fünf Jahren hatte ich das Vergnügen, Ihre Ehe zu schließen.
00:35:31Ich habe eine pinke Puppe, die kann richtig pinkeln.
00:35:34Sollst du mal zeigen?
00:35:35Später, mein Kind, später.
00:35:37Jetzt habe ich mit deiner Mami zu reden.
00:35:40Ramona, geh mal ins Kinderzimmer spielen.
00:35:42Ich bin beim Haare waschen, Herr Zimmermann, und die Kinder müssen auch noch baden.
00:35:45Ihr Mann ist nicht zu Hause.
00:35:47Er wohnt wieder bei seiner Mutter, Platanenallee 75.
00:35:50Platanenallee 75, aha.
00:35:51Wenn Sie also mit meinem Mann sprechen wollen...
00:35:53Wurde Ihre Ehe heute geschieden, Frau Haubold?
00:35:56Nein, noch nicht. Wieso?
00:35:59Wenn Sie mir vielleicht ein paar Minuten von Ihrer Zeit opfern könnten, Frau Haubold.
00:36:03Ich kann Ihnen alles erklären.
00:36:07Ja, schön. Bitte.
00:36:08Vielen Dank.
00:36:13Oh, entschuldigen Sie.
00:36:20Guten Abend.
00:36:21Guten Abend.
00:36:23Bitte, Herr Zimmermann.
00:36:24Was haben Sie mit der Scheidungssache zu tun?
00:36:27Ich bin nicht nur Leiter des Standesamtes, Frau Haubold.
00:36:30Ich bin auch Mitarbeiter in der Ehe- und Familienberatung, kurz.
00:36:34Ich schließe nicht nur Ehen, ich bemühe mich auch, Ehen zu erhalten.
00:36:37Was es nicht alles gibt.
00:36:38Tja.
00:36:40Leider nutzen noch viel zu wenig Bürger diese Einrichtung.
00:36:42Na ja, dann muss eben der Berg zum Moa mitkommen.
00:36:46Mein Mann will die Scheidung.
00:36:48Das heißt, meine Schwiegermutter will sie.
00:36:52Einen eigenen Willen hat mein Mann ja nie gehabt.
00:36:54Da ist Hopfen und Malz verloren.
00:36:55Vielleicht sollten wir über dieses Thema nicht in Gegenwart Ihres Sohnes reden.
00:36:59Ach so.
00:37:00Carsten, gehst du bitte mal ins Kinderzimmer?
00:37:03Mann, Mutti ist gerade spannend.
00:37:06Na gut.
00:37:07Vielleicht könnten wir ins andere Zimmer gehen.
00:37:10Sehr gern, Frau Haubold.
00:37:14Wir müssen schon entschuldigen, mein Föhn ist in der Reparatur.
00:37:18Sprechen Sie sich denn eigentlich von dem Besuch?
00:37:23Einen Versuch, Frau Haubold.
00:37:25Sehen Sie, die Gerichte haben oft zu wenig Zeit, um immer die tieferen Ursachen der Ehekrisen zu erforschen.
00:37:32Da kommt es manchmal zu übereilten Urteilen.
00:37:35Sie arbeiten mit dem Gericht zusammen.
00:37:37In gewisser Hinsicht?
00:37:38Ja, schon.
00:37:40Sie sehen ja, mein Mann hat das Urteil bereits vorweggenommen.
00:37:44Er konnte sich nie vom Rockzüpfel seiner Mutter lösen.
00:37:48Meine Schwiegermutter behauptet natürlich, ich habe Peter nur geheiratet, damit der Junge wieder einen Vater bekommt.
00:37:53Peter hat es irgendwie geglaubt.
00:37:55Es gab immer Streit um den Jungen.
00:37:57Jedes Mal packte er seine Sachen und zog zu Mama.
00:38:00Welche Scheidungskunde hat der Mann denn eigentlich vorgebracht, Frau Haubold?
00:38:06Unfreue wirft er mir vor.
00:38:08Ich bin Hotelangestellte.
00:38:10Für meinen Mann bedeutet das, dass ich meinen Dienst hauptsächlich in den Betten fremder Gäste verrichte.
00:38:14Er ist so krankhaft eifersüchtig.
00:38:17Und seine Mutter, die hegt und pflegt diese Macken.
00:38:20Sie haben ja keine Ahnung, was der vor Gericht alles gegen mich vorgebracht hat.
00:38:25Mein Gott, es ist alles so idiotisch.
00:38:30Der Traum.
00:38:31Bewegen Sie sich doch, Frau Haubold.
00:38:34Bitte.
00:38:36Bitte.
00:38:41Es tut wirklich gut, wenn man sich mal mit jemandem aussprechen kann, Herr Zimmermann.
00:38:47Wissen Sie, Peter ist ja kein schlechter Mensch.
00:38:50Er ist nur so labil.
00:38:53Eben ein ewiges Muttersöhnchen, ein Geschwätzchen.
00:39:00So ist das also.
00:39:02Peter.
00:39:03Da komme ich zurück.
00:39:05Und was finde ich?
00:39:07Deinen Herrn Sohn vor dem Fernseher.
00:39:10Statt über seinen Hausaufgaben.
00:39:13Und dich.
00:39:14Mit einem fremden Kerl in unserem Schlafzimmer.
00:39:19Ich gehe.
00:39:21Ich gehe zu Mama.
00:39:25Peter.
00:39:25Komm her, mein Vater.
00:39:26Peter.
00:39:27Papa, nimm dich mit.
00:39:28Peter, sei doch vernünftig.
00:39:29Lass mich durch.
00:39:29Ja, alles okay.
00:39:30Ich merke die Erste, was du da machst.
00:39:33Lass die Moni da.
00:39:34Lass das Kind hier.
00:39:35Peter, lass die Moni hier.
00:39:37Herr Haubold, ich bin nicht weiß von der Mutter.
00:39:39Herr Haubold, lass mich doch her.
00:39:40Aua.
00:39:44Haubold.
00:39:45Haubold.
00:39:48Herr Haubold.
00:39:52Bitte machen Sie keine Tumal.
00:39:54Herr Jetson hält nie lange vor.
00:39:57Meistens geht er im Treffenhaus schon wieder um.
00:40:03Der ist verrückt.
00:40:06Der ist total verrückt.
00:40:08Sie haben es gesehen.
00:40:10Sie sind meine Zeuge.
00:40:13Ja.
00:40:13Ich werde Sie auch dem Gericht als Zeugen vorschlagen.
00:40:17Die Richterin legt auch Zeugen wert.
00:40:18Bis jetzt habe ich keine bewusst.
00:40:20Aber jetzt gehen wir beide zusammen zum Gericht.
00:40:24Bitte, Frau Haubold, keine übereilten Schritte.
00:40:27Übereilt?
00:40:28Einen besseren Zeugen kann ich mir doch gar nicht wünschen.
00:40:31Sie arbeiten doch mit dem Gericht zusammen.
00:40:34Morgen früh können wir beide zusammen zur Richterin gehen.
00:40:41Aber dadurch ist doch Ihr Eheproblem nicht gelöst.
00:40:45Nein, nein, nein.
00:40:47Die Wurzel des Übels ist Ihre Frau Schwiegermutter.
00:40:50Die wird keine Ruhe geben.
00:40:56Lassen Sie mich das Übel bei der Wurzel packen.
00:40:58Vielen Dank.
00:40:59Auf Wiedersehen.
00:41:00Auf Wiedersehen.
00:41:09Entschuldigen Sie, Zimmermann.
00:41:11Ich hätte gern...
00:41:12Tode!
00:41:13Gründschaft!
00:41:24Entschuldigen Sie.
00:41:25So, Pichelle.
00:41:26Entschuldigen Sie, bitte.
00:41:27Jetzt legst du dich da drüben ein bisschen aufs Sofa.
00:41:30Komm, selbst mir vorsichtig, entspannst dich schön.
00:41:34Entschuldigen Sie, ich komme gleich wieder.
00:41:36Einen Moment, mein Herr.
00:41:37Ja, zwei.
00:41:51Aua.
00:41:51Aua.
00:41:52Entschuldigen Sie.
00:41:53Es tut mir leid.
00:41:55Wissen Sie, mein Sohn lebt gerade in Scheidung.
00:41:58Er hat einige Aufregungen privater Natur.
00:42:01Da wirkt so eine Gesichtsmaske wahre Wunder.
00:42:03Sie kommen auf Empfehlung Ihrer Gattin, mein Herr.
00:42:05Nein, ich bin wettwahl.
00:42:06Oh, das tut mir leid.
00:42:07Aber Sie wollen sich wieder verehelichen.
00:42:09Dafür habe ich tiefstes Verständnis.
00:42:12Das ist...
00:42:13Sie sind doch noch gar nicht so alt, wie Sie aussehen.
00:42:16Aber lassen Sie nur, mein Herr, das kriegen wir alles wieder hin.
00:42:19Wenn auch nicht von heute auf morgen.
00:42:21Das ist ja klar, ne?
00:42:22Ich freue mich, dass Sie den Weg zu mir gefunden haben.
00:42:26Die sich pflegen, sind anderen überlegen.
00:42:32Typische Zimmerhaut.
00:42:33Sie sind Angestellter?
00:42:35Ein Zimmermann ist...
00:42:36Ach, das ist ja interessant.
00:42:37Trotzdem erscheint mir Ihre Haut etwas nervös und reizbar.
00:42:41Ohne Elastizität, ohne Spannkraft.
00:42:44Ich würde Ihnen empfehlen, sich täglich mit enthärtetem Wasser zu waschen.
00:42:48Und dann empfehle ich Fettcreme mit Vitaminen.
00:42:52Zur Reinigung Orangenblütenmilch und Gurkenmilch und vor allem täglich fünf Minuten Gesichtsmassage.
00:43:03Das ist sehr wichtig.
00:43:05Gestatten, dass ich Ihnen das mal vormache.
00:43:06Hier oben alles leicht wegstreichen mit den Fingern, um die Augen herum, kreisen, kreisen, kreisen, kreisen.
00:43:14Hier alles locker lassen.
00:43:18Und schön entspannen, entspannen, entspannen.
00:43:22Jetzt wird höchste Zeit für Sie.
00:43:23Was halten Sie denn von einer Generalüberholung?
00:43:26Bitte?
00:43:28Worin besteht die?
00:43:29Na ja, wir würden zunächst erstmal mit einer Gesichtspackung anfangen.
00:43:32Ah, wie bei Ihrem Herrn Sohn.
00:43:34Ja.
00:43:34Es dauert ungefähr eine Stunde.
00:43:36Wollen wir einen Termin ausmachen?
00:43:37Nein, nein, von mir aus können wir gleich anfangen.
00:43:39So.
00:43:40Dann darf ich Sie doch bitten, abzulegen und sich in die Kabine zu begeben, ja?
00:43:46Ihr Sohn lebt in Scheidung, Frau Robert?
00:43:48Na, hören Sie.
00:43:49Seine Frau treibt es mit anderen Männern.
00:43:52Erst heute hatte sie wieder mit einem anderen Kerl erwischt.
00:43:56Ich habe ja immer gewusst, was das für eine ist.
00:43:58Er hat es mir doch niemals glauben wollen.
00:44:01Aber Mutteraugen sehen da etwas schärfer.
00:44:05Darf ich Sie mal bitten?
00:44:06Ja.
00:44:07Bitte schön, mein Herr.
00:44:10Einen unähnlichen Sohn hat Sie auch mit in die Ehe gebracht.
00:44:14Sie haben ja keine Ahnung, wie diese Frau das Kind verzieht.
00:44:18Bitte schön.
00:44:19Danke.
00:44:21Alles lässt Sie ihm durchgehen.
00:44:24Also, mein Sohn Peter hat wirklich versucht, ihm ein guter Vater zu sein.
00:44:28Aber jedes Mal, wenn er sich in die Erziehung mischen wollte, dann gab es sofort Krach.
00:44:35Mein Sohn ist wirklich die Gutmütigkeit in Person.
00:44:39Er wollte es auch nochmal mit seiner Frau versuchen.
00:44:41Die Scheidungsrichterin hat irgendwas von Aussöhnung geredet oder so.
00:44:46Aber das müssen die wohl was.
00:44:48Und mein Mann?
00:44:49Der hat ihm auch noch gut zugeredet.
00:44:51Der war von Anfang an gegen die Scheidung.
00:44:53Ihr Mann ist dagegen.
00:44:55Natürlich.
00:44:55Der ist doch ganz vernarrt in unserer Enkelin.
00:44:57Verstehe.
00:44:58Im Falle einer Scheidung würde er das Kind nicht mehr so offen sich haben.
00:45:00So ist es.
00:45:00Da sehen Sie, was das für ein Egoist ist.
00:45:02Der denkt doch nur an sich.
00:45:04Opi, ich kann nicht mit dem Teddy nicht schlafen.
00:45:07Ja, warum denn nicht?
00:45:09Der Teddy kann nicht pinkeln.
00:45:10Oh, das wird ja wohl noch schönere Bette nass machen, wa?
00:45:13Werke hat ja eine Pinkelpuppe gekauft.
00:45:15Das ist ja klar.
00:45:16So was Unentscheidendes kann doch nur von deiner Frau kommen.
00:45:18Komm, Olli.
00:45:19Opi spielt noch ein bisschen mit dir.
00:45:20Ja, blindeku.
00:45:48Jetzt halt dich!
00:45:50Oh, oh, das wollte ich nicht.
00:45:52Oh, Herr Raubold.
00:45:55Das trifft sich gut.
00:45:57Ich muss mit Ihnen sprechen.
00:45:58Mit mir?
00:45:59Dringend.
00:46:00Worüber denn?
00:46:02Über die Scheidungsangelegenheit.
00:46:04Mittags bin ich immer mit meiner Enkelin im Park.
00:46:07Also gut, morgen Mittag im Park.
00:46:09Na, wie fühlt ihr uns denn?
00:46:09Und kein Wort davon zu Ihrer Frau und zu Ihrem Sohn, Herr Raubold.
00:46:12Psst.
00:46:15Was haben Sie denn gemacht?
00:46:16Ach, das war ich, Trude.
00:46:18Blinde Kuh.
00:46:19Ganz vergessen, dass du noch Kundschaft hast.
00:46:21Ist aber sehr schade, wegen der Maske.
00:46:24Noch gar nicht alles aufgesogen.
00:46:27Kosmetik gefällt mir.
00:46:28Ehrlich.
00:46:29Ja?
00:46:30Ja?
00:46:30Ja?
00:46:32Ja?
00:46:41Ja?
00:46:42Musik
00:47:06Winkler!
00:47:11Augenblick, ich muss mal nachsehen.
00:47:18Helga!
00:47:20Helga, Telefon!
00:47:23Der Rosenkavalier von Neulich ist dran.
00:47:30Hier ist Albrecht.
00:47:33Guten Abend, Herr Zimmermann.
00:47:35Ihre Tochter gab mir ihre Telefonnummer, ich sollte mal anrufen.
00:47:37Leider ist sie noch nicht zurück von einer Eheberatung in ihrem Patenbetrieb.
00:47:41Wenn es ihre Zeit erlaubt, besuchen sie uns doch mal, vielleicht morgen Abend.
00:47:44Helga, ist Geburtstag?
00:47:45Was geht das nicht an?
00:47:47Hallo, wie Geburtstag?
00:47:49Naja, wollte ich Ihnen eigentlich nicht verraten.
00:47:51Aber Sie werden unser einziger Gast sein, Herr Zimmermann.
00:47:55Also bis morgen dann. Danke.
00:47:57Ich werde Sie ausrichten.
00:47:59Guten Abend.
00:48:01Wusstest du nun dazwischenquatschen?
00:48:03Da spinnt sich wohl was an.
00:48:06Jedenfalls ist der Zimmermann nicht so ein Windhund wie du, Alex.
00:48:08Nee, das ist mehr so eine Art Bernadina mit dem Festchen umheizt.
00:48:11Immer auf erste Hilfe aus.
00:48:12Schade, dass ich diesen Bernadina nicht vor unserer Ehe kennengelernt habe.
00:48:18Herr Haubelt, bei einer Scheidung wird Ihre kleine Enkelin wahrscheinlich der Mutter zugesprochen.
00:48:22Wie siehst du?
00:48:22Dann werden Sie das Kind nicht mehr sehr oft um sich haben.
00:48:24Du musst doch nicht einbuddeln.
00:48:26Also verhindern Sie die Scheidung.
00:48:27Ecke?
00:48:28Ja, Ihre Frau ist der treibende Keil.
00:48:31Also sprechen Sie endlich ein Machtwort.
00:48:33Was denn?
00:48:36Zu Tode.
00:48:37Und zu Ihrem Sohn. Es darf erst gar nicht zum zweiten Termin kommen.
00:48:40Mit Peter wäre ja zu reden, aber mit meiner Frau.
00:48:44Nee, Herr Zimmermann, da bin ich überfordert.
00:48:46Wissen Sie, ich stehe immer mit Tode nicht mehr so gut wie früher.
00:48:50Na, früher, bei vielen wollten wir es nicht so auf den Wecker.
00:48:54Ich war Lokführer.
00:48:55Nun hatte ich den Betriebsunfall.
00:48:57Nun sitze ich auf Invalidenrente.
00:48:59Nee.
00:49:00Meine Frau verdient das Geld und ich habe zu Hause höchstens noch die Unterhosen an.
00:49:03Verstehen Sie?
00:49:04Ach was, in der Ehe sind beide Partner gleichberechtigt.
00:49:06Das ist sogar gesetzlich verankert.
00:49:08Erobern Sie sich Ihre Position zurück.
00:49:09Sie haben gut reden.
00:49:12Opi, guck mal, wo ich bin.
00:49:13Meine Güte.
00:49:14Komm runter, Mäuschen, aber vorsichtig.
00:49:16Nur Sie können ja klar machen, dass Ihr Riesenbaby ein für alle Mal aus dem Windel raus ist.
00:49:20Erst muss ich das Kind unterholen.
00:49:21Helfen Sie dem Kind tiefer, dass es seinen Vater behält und seinen Großvater.
00:49:24Hauen Sie mal ordentlich auf den Tisch.
00:49:27Gut, Herr Zimmermann.
00:49:29Ich werde auf den Tisch hauen.
00:49:30Heute passiert es.
00:49:31Na, komm.
00:49:32Aber Sie müssen dabei sein.
00:49:33Kommt's, Onkel.
00:49:36Heute noch.
00:49:37Ich bin eigentlich zum Geburtstag eingeladen.
00:49:38Ach so.
00:49:40Na, dann komm.
00:49:40Moni.
00:49:43Na ja, also dann bis morgen.
00:49:45Kommen Sie je nachden am Abendbrot.
00:49:47Abgemacht.
00:49:48Tschüss.
00:50:07Herzlichen Glückwunsch der Juwilarin.
00:50:10Dankeschön.
00:50:11Früher hast du dich nicht in solche Unkosten gestürzt.
00:50:13Na, früher war mir auch noch nicht geschieden.
00:50:20Ich erwarte Besuch, Alex.
00:50:22Ja.
00:50:23Ich weiß.
00:50:25So bitte sei vernünftig.
00:50:27Helga.
00:50:29So kann das doch mit uns nicht weitergehen.
00:50:31Ja, es wird endlich Zeit, dass du hier ausziehst.
00:50:34Unsere Scheidung war ein Irrtum.
00:50:36Das sind ja ganz neue Töne.
00:50:38Ja gut, neue Erkenntnisse ergeben, neue Töne und vielleicht sogar neuen Menschen.
00:50:44Helga.
00:50:45Ich habe lange über uns nachgedacht.
00:50:47Und deine Damen?
00:50:49Haben die dir dabei geholfen?
00:50:52Sabine.
00:50:53Mit der bin ich doch längst fertig.
00:50:58Alex, mein Besuch, bitte geh.
00:51:00Was denn?
00:51:01Jetzt, wo es interessant wird?
00:51:03Ich werde ihm schon nicht den Kopf abreißen.
00:51:10Mein herzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag.
00:51:13Gesundheit.
00:51:14Ein kleines...
00:51:15Aber vor allem viele schöne Erfolge im Beruf.
00:51:19Kleiner Strauß zum Hören.
00:51:21Der Rosenkavalier.
00:51:23Meine Lieblingsoper.
00:51:25Das freut mich.
00:51:26Wollen wir ein bisschen spazieren gehen?
00:51:29Gerne.
00:51:30Es ist ja ein herrliches Wetter.
00:51:31Oben hat sich ein ungebetener Gast niedergelassen.
00:51:34Wird ja schön.
00:51:42Du kannst dich in deinem Gemächern so abfressen.
00:51:46Helga und der Zimmermann sind zum See runter.
00:51:49Ich hatte auch nicht die Absicht, mich aufzudrängen.
00:51:55Alter Schlawiner.
00:52:05Die Rosenkavalierplatte habe ich heute bei Karin Krause gekauft.
00:52:07Ach.
00:52:08Ob Sie es nun glauben oder nicht, die beiden feiern wirklich jetzt jede Woche ihren Hochzeitstag.
00:52:12Jetzt hier selber nicht für Möglichkeiten.
00:52:16Früher, da gab es mal eine sehr berühmte Oper, Robert der Teufel.
00:52:20Sie sind Robert der Engel.
00:52:24Man tut, was man kann.
00:52:29Herr Schubert, mein Schiffe, hat mir zwei Karten für die Staatsoper geschenkt.
00:52:32Ritter Blaubarts Burg.
00:52:36Von Bartok.
00:52:37Mhm.
00:52:38War schon mal im Fernsehen.
00:52:39Nee.
00:52:39Das war die Felsenstein-Inszenierung von Offenbach.
00:52:41Ach so.
00:52:43Wenn meine Mutter leider verhindert ist, hätten Sie Lust?
00:52:45Ich?
00:52:46Hm?
00:52:47Und ob.
00:52:49Und ob ich Lust hätte.
00:52:53Schön ist es hier.
00:52:54Mhm.
00:52:55Richtig romantisch.
00:52:57Marienlust waren.
00:52:58Waren Sie noch nie hier?
00:53:00Marienlust.
00:53:01Ja, ja, ja.
00:53:02Früher mal.
00:53:03Na, die Tollis.
00:53:05Freddy Buhmann.
00:53:06Karin Krause.
00:53:07Liebe auf den ersten Blick.
00:53:09Wieso?
00:53:10Die Sache hat sich doch längst erledigt.
00:53:12Frau Winkler.
00:53:19Ey, Opa, hier ist Jugendhand.
00:53:26Entschuldigung.
00:53:27Entschuldigung.
00:53:28Wo kommen Sie?
00:53:29Frau Winkler.
00:53:30Ich sehe Sie nicht.
00:53:31Frau Winkler.
00:53:34Würden Sie mich bitte mal vorbeilassen, bitte.
00:53:36Entschuldigung.
00:53:37Entschuldigung.
00:53:38Herr Schwarzenstein.
00:53:40Frau Winkler, kommen Sie doch bitte zurück.
00:53:43Kickt euch mal den Opa an.
00:53:45Nur keine Müdigkeit vorschützen, Opa.
00:53:48Jetzt fangen Sie auch noch damit an.
00:53:50Bitte, Frau Winkler.
00:54:02Entschuldigen Sie, meine Herren.
00:54:04Wir kennen uns nicht.
00:54:06Ich kann Ihnen alles erklären.
00:54:08Die Dame hat Geburtstag.
00:54:30Danke schön.
00:54:33Danke.
00:54:35Hey, Opa, hier ist Jugendhand.
00:54:37Geh doch zum Rentnerball.
00:54:39Wir haben Floh als Aufein.
00:54:40Kommen Sie runter, kommen Sie runter.
00:54:42Komm, Opa, weiter machen wir.
00:54:44Pabu, Mann.
00:54:45Spielen Sie doch was.
00:55:00Musik
00:55:20Musik
00:55:21Musik
00:55:21Musik
00:55:43Ich bin ja sprachlos.
00:55:54Ich tanze gern.
00:55:56Vor 20 Jahren habe ich auch mal rumgestanden.
00:55:58Wir waren ein Amateurwerk, nicht der Dramat.
00:56:01Ohne Elektronik.
00:56:03Aber hat auch Spaß gemacht.
00:56:06Bei Ihnen, da muss man ja auch Überraschungen gefasst sein.
00:56:29Das muss Liebe schön sein.
00:56:31Man fühlt sich um 20 Jahre jünger, Königin.
00:56:34Na dann viel Vergnügen heute Abend, in Blaubartsburg.
00:56:38An Frau Winklers Seite würde ich sogar Tristan und Isolde überstehen.
00:56:43Na dann vergessen Sie mal nicht, sich mit Frau Haubels Kosmetika einzuseilen.
00:56:47Auch die Freiersfüße.
00:56:50Ich gehe dann jetzt.
00:56:54Die Haubels.
00:56:55Was ist denn?
00:56:56Ich habe hier meine Verabredung mit Otto Haubels vergessen.
00:57:02Ich muss Frau Winkler absagen.
00:57:15Winkler?
00:57:17Ja, Augenblick, ich sehe mal nach.
00:57:23Helga?
00:57:26Helga, Telefon!
00:57:42Winkler?
00:57:55Winkler?
00:57:57Aber lassen Sie sich durch mich nicht den Arm verderben.
00:58:00Ja, kann man nichts machen, Herr Zimmermann.
00:58:03Gesellschaftliche Arbeit geht vor.
00:58:06Nein, ich bin Ihnen nicht böse.
00:58:09Nein, Dankeschön.
00:58:10Auf Wiedersehen, Herr Zimmermann.
00:58:12Na, wie fände ich denn das, eine so schöne Frau zu versetzen?
00:58:17Also an Herrn Zimmermanns Stelle hätte ich jeden anderen Termin sausen lassen.
00:58:20Lass mich doch mal vor.
00:58:21Ich würde sehr gerne in Lückenbüßer spielen.
00:58:23Was hältst du denn davon?
00:58:25Nichts.
00:58:26Helga.
00:58:32Ja, was ist denn los?
00:58:35Ich denke, du gehst mit Herrn Zimmermann in die Oper.
00:58:37Na, Herr Zimmermann hat eben was Wichtigeres zu tun.
00:58:39Na, Wichtigeres.
00:58:40Das verstehe ich nicht.
00:58:41Ach, du hättest ihn nicht zum Geburtstag einladen sollen.
00:58:43Na, Wichtigeres.
00:58:44Das gibt's doch gar nicht.
00:58:48Was ist denn? Warum isst du denn nicht?
00:58:50Man isst was von Marm.
00:58:51Ich brauche einen Marm, bitte.
00:58:53Aber nur einen, ja?
00:58:55Hast du denn jetzt noch Kundschaft?
00:58:56Geh mal nachgucken, Junge.
00:58:57Ja, Mama.
00:59:07Guten Abend, Herr Haubert.
00:59:09Mama?
00:59:10Ja?
00:59:11Elke mit ihrem Kerl.
00:59:15Was hat denn das zu bedeuten?
00:59:16Ich habe vor fünf Jahren die Ehe ihres Sohnes geschlossen.
00:59:19Ich bin Standesbeamter, Frau Haubert.
00:59:20Er saß mit Elke auf dem Bett.
00:59:22Der Zimmermann arbeitet mit dem Gericht zusammen.
00:59:24In unserer Scheidungssache.
00:59:25Mit dir rede ich nicht.
00:59:26Wer hätte ich überhaupt gebeten, hierher zu kommen?
00:59:28Das war dein Mann.
00:59:30Otto?
00:59:32Otto?
00:59:36Guten Abend.
00:59:38Na, man will sie mir nicht mal erklären.
00:59:40Herr Zimmermann ist von der Eheberatung.
00:59:42Er möchte ja mit Elke und Peter zusammenbleiben.
00:59:45Das sind ja fabelhafte Methoden.
00:59:48Kommt hierher, horcht die Leute aus.
00:59:50Mein Herr, die Scheidung ist beschlossene Sache.
00:59:52Es gibt gute Gründe gegen deine Scheidung, Frau Haubert.
00:59:54Ja, für Sie vielleicht, für mich nicht.
00:59:56Peter, komm rein, iss dein Armbrot auf.
00:59:58Na, geh schon.
00:59:59Mama hat's gesagt.
01:00:00Ich verbitte mir diesen Ton, ja?
01:00:03Denken Sie doch an die Kinder, Frau Haubert.
01:00:05An die kleine Ramona.
01:00:06Jetzt hab ich die Faxen dicke.
01:00:09Ruhe!
01:00:10Ich ritt jetzt!
01:00:12Jawohl, mein Sohn.
01:00:13Lass das scheinen.
01:00:15Aber nicht von Elke, nee, von deiner Mutter.
01:00:19Und wenn du nie endlich aufhörst, deinen Karsten in Watte zu packen, diese verzogene Rotzjöre,
01:00:24dann wirst du eines Tages genauso eine zickige Schwiermutter wie Trude.
01:00:28Eigensinnig, egoistisch, unausstehlich.
01:00:31Du bist ruhig, Trude, du hast hier nichts mehr zu melden.
01:00:34Mein Sohn Peter, wenn du nicht noch heute die Scheidungsklaue zurückziehst,
01:00:39da staub ich da so zusammen, dass du dir selber mit Blaulicht ins nächste Krankenhaus befördern kannst.
01:00:45So, und holt eure Ramona aus dem Bett und bringt sie zurück zu ihrer Pinkelpuppe.
01:00:50Aber sag dir, dass ihr meine Kinder nicht aufhörten tut!
01:00:57So, das war's.
01:01:02Mein Glückwunsch.
01:01:06Ja?
01:01:09Meinen auch, jetzt lasse ich mich scheiden.
01:01:18Herr Schubert, der Fall Haubold, Haubold hat sich erledigt.
01:01:22Ich gratuliere.
01:01:25Guten Morgen.
01:01:27Na du, Alex.
01:01:29Ich hatte in der Nähe zu tun.
01:01:31Darf ich?
01:01:32Komm rein, setz dich.
01:01:34Das ist mein geschiedener Mann, Fräulein Meier, Herr Schubert.
01:01:38Angenehm.
01:01:39Ich streiche dann den Termin, Haubold.
01:01:40Ja, bitte, Vollmeier.
01:01:44Dabei sah der Fall so hoffnungslos aus.
01:01:47Offenbar hat sich das Paar meiner Argumente zu Herzen genommen.
01:01:50Und diesmal hat Herr Zimmermann bestimmt keinen Anteil daran.
01:01:53Nein, nein, bestimmt nicht, nein.
01:01:57Ja, ich sollte noch mal beim Richter Krüger vorbeikommen.
01:02:03Guten Tag.
01:02:05Was hast du denn dem Paar so zu Herzen gehendes gesagt?
01:02:10Nun, man soll versuchen, das Trennende zu überwinden
01:02:14und zu der Liebe zurückfinden, die doch mal der Anfang war.
01:02:17Ach nee.
01:02:19Und wir?
01:02:20Was soll das?
01:02:22Alex, bitte.
01:02:24Wir haben uns damals nicht die Mühe gemacht,
01:02:27die Sache noch mal zu überlegen.
01:02:31Ich wollte dich in der Mittagspause zum Essen einladen.
01:02:34Letzte Instanz.
01:02:36Kommst du?
01:02:41Meinetwegen.
01:03:02Eine Zugutung ist es, mir vor Gericht zu zerren.
01:03:07Und im Betrieb müssen der Kollege meine Arbeit mitmachen.
01:03:11Deine Schuld.
01:03:14Der Hund lachen wird sich das Gericht.
01:03:17Abwarten.
01:03:17Ah, das wird er leben.
01:03:21Wir leben in die Gleichberechtigung.
01:03:22Ja, du vielleicht.
01:03:24Das Gericht wird dir dein Geld schon austreiben.
01:03:28Zur silbernen Hochzeit habe ich dir ein Pelz geschenkt.
01:03:32Echt, Deteron.
01:03:33800 Mark.
01:03:35Und wem schenkst du jetzt, der Pelze?
01:03:38Na, wenn ich mir für eine Antwort zu schade.
01:03:41Der Gericht wird dir das schon aus der Lese ziehen.
01:03:45Jeden Monat blättert dir meine volle Lohntüte auf den Tisch.
01:03:50Und die Prämien.
01:03:51Die verjubelst du mit dem Anarbeitsbild.
01:03:54Ja, bloß auch mit der Prämien.
01:03:56Schlimm genug, dass du mir im Betrieb nachgeschlüffelt hast.
01:03:59Wie ein Sippenstolch.
01:04:00Bist du vielleicht keiner?
01:04:02Ich kann mit meinen Prämien machen, was ich will.
01:04:05Das ist mein Geld.
01:04:06Keine Scheidungsrunde.
01:04:08Wenn du willst, können wir ja sofort wieder nach Hause gehen.
01:04:11Wenn du mir sagst, mit wem du deine so genannten Skat-Amte wirklich verbringst.
01:04:17Nun, ich rate nicht.
01:04:20Denn nicht.
01:04:25Ihr Frau Brauer.
01:04:28Herr und Frau Brauer, bitte.
01:04:29Ja, bitte.
01:04:30Ja?
01:04:31Wir können anfangen.
01:04:34Hören Sie mal, Herr Richter, ich hab nicht viele Zeit.
01:04:36Ich arbeite nämlich an der Milch.
01:04:40Milch?
01:04:40Na, im Milchhof.
01:04:41Weißen Sie?
01:04:42Ach so, na, Ihre Milch wird schon nicht sauer werden, Herr Brauer.
01:04:45Ja, das sagen Sie so.
01:04:48Guten Morgen, Herr Zimmermann.
01:04:51Entschuldigen Sie die Verspätung.
01:04:53Ich war noch auf dem Gericht.
01:04:56Guten Morgen.
01:04:58Interessante Neuigkeiten.
01:04:59Na, schießen Sie schon los, Frau Kühnert.
01:05:02Der Fall Haubold hat sich erledigt.
01:05:04Na, wundervoll.
01:05:06Ihre Therapie trägt auch schon die ersten Früchte.
01:05:09Frau Winkler war heute richtig aufgekratzt.
01:05:11Wie schön.
01:05:12Finden Sie auch?
01:05:14Das lag heute früh neben meinem Frühstückstisch.
01:05:16Mein Mann musste nämlich früher weg.
01:05:17Ja.
01:05:20Ja.
01:05:21Was gibt's Neues?
01:05:22Ja, auch.
01:05:24Aber erst muss ich mal zur Kasse bitten.
01:05:26Zwei Karten für die Staatsoper.
01:05:27Kühnertchen, Sie sind eine Perle.
01:05:3016,10 Mark.
01:05:32Ist nämlich erster Rang.
01:05:34Nächsten Mittwoch.
01:05:36Rosenkavalier.
01:05:39Da kann ich mich ja mit gutem Gewissen wieder bei Frau Winkler sehen lassen.
01:05:42Wann darf man denn zur Verlobung gratulieren, Herr Zimmermann?
01:05:47Sie erfahren es als Erste.
01:05:49Das letzte Mal haben wir auch hier gesessen.
01:05:53Ein Tag unserer Scheidung.
01:05:55Mhm.
01:05:58Aber hier haben wir uns auch zum ersten Mal gesehen.
01:06:01Weißt du noch?
01:06:02Mhm.
01:06:04Was willst du denn damit heraufbeschwören?
01:06:09Ich liebe dich noch immer.
01:06:12Hey, ja, glaub mir, unsere Scheidung war ein Irrtum.
01:06:14Unsere Ehe war ein Irrtum.
01:06:16Na ja, ich weiß, ich weiß.
01:06:18Ich hatte dir das richtige Verständnis,
01:06:20wenn du mir abends von deinen Servited Nehen erzählt hast.
01:06:23Oh, mein Gott, Helga.
01:06:24Warum quälst du dich tagtäglich mit dem Problem anderer Leute herum?
01:06:28Überlass das doch robustere Naturen.
01:06:30Das beweist, dass du mich überhaupt nicht verstehst.
01:06:35Aber ich will es versinken.
01:06:40Warum willst du mir nicht die Chance geben,
01:06:42die du selber vor Gericht täglich predigst?
01:06:47Helga.
01:06:50Lass uns doch noch mal von vorne anfangen.
01:06:54Lass uns wieder heiraten.
01:06:56Ne?
01:07:01Doppelt hält besser.
01:07:03Ne?
01:07:05Ich muss zurück.
01:07:06Ich habe heute noch drei Termine.
01:07:07Helga.
01:07:15Also gut, das Gericht zieht sich zur Beratung zurück.
01:07:33Tschüss, Mutter.
01:07:34Helga, du solltest lieber wie sonst mit dem Bus oder mit der S-Bahn fahren.
01:07:37Wie sagt unser lieber Herr Zimmermann,
01:07:38solange auch nur ein Funken Liebe oder Zuneigung mit dem Spiele ist,
01:07:41sollte man dem Paar eine Chance geben.
01:07:43Das trifft doch nicht etwa auf dich zu.
01:07:45Nein, aber auf ihn.
01:07:55Guten Morgen, Frau Albrecht.
01:07:56Guten Morgen, Herr Zimmermann.
01:07:57Meine Tochter ist gerade weg.
01:07:58Ich bin ihr auf dem Weg zu Espa nicht begegnet.
01:08:01Sie ist mit ihrem geschiedenen Mann weggefahren.
01:08:03Aha, ich bin nur gekommen,
01:08:06um mich für den verbatzen Opernabend neulich noch mal zu entschuldigen.
01:08:08Und ich habe zwei Karten besorgt.
01:08:12Für Mittwoch, Rosenkavalier, Staatsoper.
01:08:15Ich fürchte, dass meine Tochter Ihnen einen Korb geben wird, Herr Zimmermann.
01:08:18Einen Korb?
01:08:19Ja, ich verstehe es ja selber nicht,
01:08:21aber Helga und Alex scheinen sich wieder miteinander zu vertragen.
01:08:25Ach so.
01:08:28Naja.
01:08:30Also dann.
01:08:33Dann kann ich nur hoffen, dass Ihre Tochter glücklich wird.
01:08:36Ja.
01:08:37Na dann, auf Wiedersehen, Frau Albrecht.
01:08:38Und grüßen Sie Ihre Tochter von mir.
01:08:40Alles Gute.
01:08:44Guten Morgen, Herr Zimmermann.
01:08:48Zahnschmerzen?
01:08:48Oder sitzt es tiefer?
01:08:56Ach so.
01:08:57Frau Winkler hat Mittwoch keine Zeit für die Oper.
01:09:01Ich dachte schon, es wäre sonst was passiert.
01:09:11Frau Winkler hat sich mit jedem geschiedenen Mann wieder ausgesünd.
01:09:16Und Sie meinen, die beiden heiraten zum zweiten Mal?
01:09:19Das liegt ja wohl auf der Hand.
01:09:24Sie kapitulieren aber schnell.
01:09:30Und nun braucht Frau Winkler auch kein Erfolgsverlebnis mehr.
01:09:36Ihr Hauptproblem ist doch beseitigt.
01:09:38Sie ist wieder glücklich.
01:09:40Und ob die einen Frau aus wieder ein glückliches Paar wäre, das ist Ihnen egal.
01:09:44Aber?
01:09:45Der alte Querkopf vom Milchhof.
01:09:47Ach, der Fall liegt doch jetzt bei Frau Winkler in den besten Händen.
01:10:01Jetzt brauchen Sie ein Erfolgserlebnis.
01:10:09So, das rufen Sie an.
01:10:12Milchhof.
01:10:14Lassen Sie doch den Unsinn, Frau Kühnert.
01:10:16Unsinn.
01:10:17Ich werde da nicht mit ansehen, wie Sie die Flinze ins Korn werfen.
01:10:21Hallo?
01:10:22Ja, Brauer?
01:10:24Wer?
01:10:26Ein Zimmermann?
01:10:29Na, wieso Eheberatung?
01:10:32Na, hören Sie mal, ich bin doch schon seit 30 Jahren verheiratet.
01:10:38Ach so, wie in der Scheidung.
01:10:43Nee, heute passt es mir schlecht.
01:10:46Heute habe ich nämlich meinen Skatabend.
01:10:51Naja, meins wehen, wenn Sie wollen, ist gut.
01:10:54Der Brühe ein.
01:10:55Und der Brühe ein Brötchen.
01:10:56Was macht es?
01:10:59Meine alte steckt wohl mit Ihnen unter eine Decke, was?
01:11:02Nein, nein, Herr Brauer, ich wollte jetzt mal mit Ihnen sprechen.
01:11:04Ach, ausgerechnet heute an meinem Skatabend.
01:11:07Warum hatten Sie den vor Ihrer Frau so geheim?
01:11:10Das ist mein Bier, ja?
01:11:12Herr Brauer.
01:11:15Mach mal ein bisschen Platz.
01:11:22Haben Sie Kinder?
01:11:24Ja, zwei.
01:11:25Na, sehen Sie.
01:11:26Aber die sind schon lange aus dem Haus.
01:11:33Herr Brauer, die einfachste Lösung wäre doch, wenn Sie Ihrer Frau Ihre nächsten Prämie nicht mehr vorenthalten.
01:11:38Damit könnten Sie diesen Verdacht, dass Sie das Geld mit einer...
01:11:41mit einer anderen Frau verjubeln, entkräften?
01:11:44Wissen Sie, was meine Alte hat?
01:11:47Langeweile hat sie.
01:11:48Seit die Kinder aus dem Hause sind, kluckte nur noch rum.
01:11:51Drehte Daumen und zankt mit den Nachbarn.
01:11:53Und mästet Schweine.
01:11:57Nun ja, das ist doch eine sehr nützliche Beschäftigung.
01:12:00Sparschweine, Herr Zimmermann, Sparschweine.
01:12:02Überall in der Wohnung stehen die Dingerruppen, alle bis oben hin voll mit Kies.
01:12:06Das ist eine Schweinerei.
01:12:07Und ja, gewissermaßen.
01:12:09Nicht einen Pfennig Zinsen werfen die Säue ab.
01:12:11Nicht einen Pfennig.
01:12:12Also wenn Sie meiner Frau mal eine Gefälligkeit erweisen wollen, dann schicken Sie vielleicht ein Sparschwein.
01:12:16Aber mich lassen Sie gefälligst damit in Ruhe.
01:12:19Wollen Sie denn nicht, dass Ihre Frau die Scheidungsklage zurückzieht, Herr Brauer?
01:12:22Nee.
01:12:24Weil ich nämlich wirklich eine heimliche Leidenschaft habe.
01:12:27Aber die werden ich keinen auf der Nähe binden.
01:12:29Meine halten nicht, vor Gericht nicht und Ihnen schon ja nicht.
01:12:32Soll Sie sich doch scheiden lassen.
01:12:34Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
01:12:37Das können Sie ja ausrichten.
01:12:38Schönen guten Abend, Herr Zimmermann.
01:12:42Harte Brocken.
01:13:01Dieser alte Fuchs.
01:13:04Na warte, nun erst recht.
01:13:08So leicht, den kommst du mir nicht.
01:13:47So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:02So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:22So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:24So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:32So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:34So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:35So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:37So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:38So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:38So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:39So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:40So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:42So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:47So leicht, den kommst du mir nicht.
01:14:49So leicht, den kommst du mir nicht.
01:15:06Wer denn das liebt, der schiebt.
01:15:07Der Opa ist besoffen.
01:15:12Na Opa lässt meine Oma nicht gefahren.
01:15:13Ich sollte dein Vater sein.
01:15:15Können Sie haben, Mutter ist noch Fräulein.
01:15:16Mit mir kann ich schon 100 Jahre nicht mehr drüber leiden.
01:15:18Der Opa lässt meine Oma nicht mehr drüber leiden.
01:15:21Oh ja.
01:15:57Musik
01:16:19Ah, Idiot!
01:16:21Können Sie denn nicht aufpassen?
01:16:28Aua!
01:16:33Herr Zimmermann...
01:16:34Herr Zimmermann...
01:16:34Haben Sie sich wehgetan?
01:16:35Nein, Sie?
01:16:35Nein, ja.
01:16:37Was machen Sie auch in unserer Gegend?
01:16:40Gewissermaßen dienstlich.
01:16:41Und Sie?
01:16:43Meine Frau braucht nichts davon wissen.
01:16:46Wie geht es denn, Ihre Frau?
01:16:47Oh, will Sie sich immer noch scheiden lassen?
01:16:49Ganz im Gegenteil, Herr Zimmermann, ganz im Gegenteil.
01:16:52Und das verdanke ich Ihnen.
01:16:52Mir?
01:16:53Naja, von wem? Jede Woche Hochzeitstag.
01:16:55Erst dachte ich ja, das ist ein Schuss in den Ofen.
01:16:58Aber nee, das war ein Volltreffer.
01:16:59Was?
01:17:00Ich kaufe also ein ganzes Blumenappartement ein.
01:17:04Und sage, heute ist Dienstag, drohe, das sage ich.
01:17:07Und der Dienstag ist unser Schicksalstag.
01:17:10So, die kickt mir an, als käme ich vom Mond oder so.
01:17:13Und ich hau hier in fünf Minuten rein auf der Lippen und dann...
01:17:16Und da.
01:17:18Und dann?
01:17:20Naja.
01:17:23Seitdem bleibt es auf dem Teppich.
01:17:25Wenn Sie sich das vorstellen können.
01:17:30Trotzdem haben Sie vor ihr Geheimnisse.
01:17:33Es gibt eben Sachen, die Sie nur vermännern.
01:17:37Man muss eben auch mal ganz privat seinen Leidenschaften folgen, Herr Zimmermann.
01:17:41Kommen Sie mit.
01:17:43Ich habe hier ganz in der Nähe eine Adresse.
01:17:46Und ich garantiere Ihnen, Sie werden auf Ihre Kosten kommen.
01:17:48Da werden Sie amüsieren.
01:17:52Ich...
01:17:52Ich weiß nicht.
01:17:54Ich muss eigentlich nach Hause, Herr Haubold.
01:17:56Ich hatte wirklich einen anstrengenden Tag.
01:17:59Ach, was?
01:17:59Die haben mir geholfen.
01:18:01Und nun müssen Sie mir gestatten.
01:18:12Das Fahrrad, ja, das kannst du ja an die Wand stellen, ja.
01:18:15Ja, prima, mein Junge.
01:18:17Ja, und dann...
01:18:18Nee, Mappe brauchst du ja keinen.
01:18:19Ja, ja.
01:18:20Komm, komm.
01:18:35Na, was sind Sie denn, Herr Zimmermann?
01:18:38Na, und der Brauer.
01:18:44Hallo.
01:18:45Sind Sie nicht...
01:18:46Ja, allerdings, ich bin's.
01:18:48Guten Tag, Herr Brauer.
01:18:49Na, guten Tag.
01:18:50Na, nun frage ich mich, was hat Ihnen eine Amtsperson von Gericht hier bei unserer Milch zu suchen?
01:18:55Doch nicht etwa mich?
01:18:56Doch, ihretwegen wollte ich zur Kaderleitung, Herr Brauer.
01:18:59Ja, wozu denn die Umstände? Meine Frau, weißt doch alles.
01:19:01Ach.
01:19:02Ja, wo ich die Prämien gelassen habe und wo ich meine Skatabende verbringe.
01:19:06Ah.
01:19:07Ja, erst hat es ja ganz schön sauer gekickt, aber meine Kollegen von der Briade und ich,
01:19:11wir haben nun mal eine Leidenschaft für Modelleisenbahn.
01:19:17Modelleisenbahn?
01:19:18Ja.
01:19:18Da haben wir alle unsere Prämien drin gesteckt und den eulen Kellerladen gemietet und gebaut und
01:19:23gebastelt und dicht gehalten unseren Frauen gegenüber.
01:19:27Und die Scheidung? Ihre Frau wird die Scheidung zurücknehmen?
01:19:30Na, ihr wisst doch. Gewissermaßen steckt ja auch ihr Geld in dem Unternehmen.
01:19:34Also, wenn ich das gewusst hätte, Herr Brauer.
01:19:37Na, sagen Sie mal, arbeitet denn die Eheberatung mit Ihnen nicht Hand in Hand?
01:19:43Eheberatung?
01:19:44Na, ohne den Herrn Zimmermann werdet doch alle Tjani rausgekommen.
01:19:47Zimmermann?
01:19:48Ja, ich hatte ihn ja erfolgreich von meiner Spur abgesetzt, aber den brachten Olle Haubold wieder
01:19:52angeschleppt.
01:19:54Haubold?
01:19:54Ja, ist ein ehemaliger Eisenbahner und eine sehr wichtige Hilfe für uns.
01:19:58Übrigens, Herr Zimmermann hat ihn auch aus einer Ehekrise gerettet.
01:20:01Das heißt eigentlich mehr seinen Sohn.
01:20:03Ja, alles was Rechtes.
01:20:05Ist ein sehr netter Mensch, der Herr Zimmermann.
01:20:07Na denn, auf Wiedersehen, Frau Richterin.
01:20:12Sie müssen aus Kollegialität nicht mit unglücklich sein, Kühnertchen.
01:20:16Bin ich ja gar nicht.
01:20:18Heute ist Mittwoch.
01:20:20Und?
01:20:22Nichts.
01:20:23Kein Wort.
01:20:25Er hat ihn vergessen.
01:20:28Guten Morgen, Herr Zimmermann.
01:20:31Frau Winkler.
01:20:33Ja, ja, ich möchte deine Trauung anmelden.
01:20:40Ach so.
01:20:43Ja, ja, ich weiß.
01:20:46Bitte, nehmen Sie Platz.
01:20:48Dankeschön, danke.
01:20:50Bitte.
01:20:54Sie kommen allein?
01:20:55Ja, wieso?
01:20:57Nun, es ist uns üblich, dass beide Partner mit...
01:21:00Oh, das Übliche ist nicht immer das Richtige.
01:21:03Hier ist der Personalausweis.
01:21:05Danke.
01:21:05Die Geburtsurkunde, die Eheurkunde und das Scheidungsurteil.
01:21:08Danke sehr.
01:21:09Und...
01:21:10Und...
01:21:11Die Unterlagen Ihres Gatten?
01:21:13Äh, ich meine...
01:21:15Ja...
01:21:16Ihres zukünftigen Gatten?
01:21:18Ja.
01:21:20Ich habe überhaupt keine Ahnung, wann mein zukünftiger Mann geboren wurde und wo.
01:21:25Ich kenne lediglich seinen Vornamen und seinen Familiennamen.
01:21:34Aber...
01:21:35Sie waren doch schon mal mit Alexander Winkler verheiratet.
01:21:40Ja, aber...
01:21:41Ja, aber wer spricht denn von Alexander Winkler?
01:21:44Bitte entschuldigen Sie, Herr Zimmermann.
01:21:46Aber das Paar wartet schon seit zehn Minuten.
01:21:56Entschuldigen Sie.
01:21:58Ja.
01:22:01Ich kann warten.
01:22:12Oh, entschuldigen Sie.
01:22:15Entschuldigen Sie bitte.
01:22:18Mein liebes Brautpaar, ich begrüße Sie im Namen des Rates des Stadtbezirkes und den...
01:22:22Sie?
01:22:25Also wissen Sie, dieser Robot...
01:22:29...hat für mich in den letzten Wochen viel mehr getan, als mein Verflossener in all den Jahren.
01:22:36Stellen Sie in Ihre Ehe das eigene...
01:22:37Na, ein Glück, dass Sie ihm noch rechtzeitig auf die Schlügel gekommen sind.
01:22:43Ja, bitte?
01:22:46Ah, schön.
01:22:47Du, ich habe aber im Moment gar keine Zeit.
01:22:50Ja, bis heute Abend.
01:22:56Entschuldigen Sie, das war mein Mann.
01:22:59Meine Worte klingen einfach und selbstverständlich.
01:23:01Na, ob er wohl auf seine Zauberformel zu sprechen kommt?
01:23:04Jede Woche Hochzeitstag?
01:23:05Ja, ist doch sein Erfolgstipp.
01:23:07Anfänger und Fortgeschrittene.
01:23:08Ach, wissen Sie, ich bin da ganz anderer Meinung.
01:23:10Ja, Sie feiern nicht jede Woche Hochzeitstag.
01:23:12Nein.
01:23:13Jeden Tag, liebe Frau Winkler.
01:23:15Jeden Tag.
01:23:17Nun, das scheint mir so eine Art Berufskrankheit zu sein.
01:23:20Mein liebes Brautpaar.
01:23:22Auch in Ihrer Ehe wird es nicht nur Sonnenschein geben.
01:23:25Entschuldigen Sie bitte, wir hatten eigentlich Musik bestellt.
01:23:28Musik?
01:23:29Oder kommt die erst hinterher?
01:23:30Ach so, ja, natürlich.
01:23:32Entschuldigen Sie.
01:23:36Frau Kühnert.
01:23:37Ja, bitte?
01:23:38Wo bleibt denn die Musik?
01:23:40Entschuldigen Sie, ich war abgelenkt.
01:23:42Der Herr Zimmermann ist ein ausgezeichneter Pianist.
01:23:45Ja?
01:23:47Darf es was Besonderes sein, Herr Schubert?
01:23:50Was Passendes vielleicht?
01:23:54Ja.
01:23:58Nun, Herr Zimmermann.
01:24:16Auch in der Zeit ist es mir ein wenig zu haben.
01:24:16Ich bin noch nie auspacken.
01:24:16Nicht ganz groß.
01:24:17Ich bin noch nie auspacken.
01:24:19Ich bin noch nie auspacken.
01:24:19Ich bin noch nie auspacken.
01:24:21Ich bin noch nie auspacken.
01:24:40So, das war's.
01:25:23So, das war's.
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