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KurzfilmeTranskript
00:00:06Musik
00:00:56Gott verdammte Mist, Sie glauben nicht, dass der Bock die Höhe nicht hält.
00:01:01Musik
00:01:02Gusto 1, Sie steigen. Warum? Ende.
00:01:04Tower, Gusto 1 steigt auf mein Zutun. Die Automatik schiebt mich bei 700 Fuß entweder in den Boden oder ich
00:01:10muss ziehen. Manuell.
00:01:12Tower, Gusto 1, gehen Sie wieder runter. Automatik einschalten. Das ist ein Befehl. Ende.
00:01:17Die Automatik einschalten kann ich nicht. Gesperrt. Das habe ich euch schon dreimal erklärt. Verdammt nochmal.
00:01:21Gusto 1, schalten Sie die Sperre aus, dann die Automatik hocken. Ende.
00:01:24Okay. Okay, Tower. Wenn ich diesen russischen Mistbock unbedingt in den Dreck bohren soll.
00:01:54Die Vorräte, die wir in der Ost gekauft haben, schmelzen zusammen.
00:02:13Ich wollte, dass Sie bei dem Versuch dabei sind. Wir benötigen bei der Lösung des Problems Ihre Hilfe.
00:02:19Dieser russische Jäger gibt im Tiefstflug unseren Tester ein Rätsel auf.
00:02:25Das zweite Mal?
00:02:27Zum dritten Mal.
00:02:29Macht der Mann einen Fehler?
00:02:32Taylor ist ein ausgekochter Pilot.
00:02:35Der Hund liegt anderswo begraben.
00:02:36Wir wissen, die Russen führen mit demselben Typ über der sibirischen Taiga extreme Tieflüge durch.
00:02:43Automatisch gesteuert.
00:02:45Das bordeigene Radargerät tastet das Bodenrelief vor der Maschine ab.
00:02:50Und die gewonnenen Daten werden im Bordcomputer in Steuerbewegungen umgesetzt.
00:02:54Naja, aber wir haben das dazu notwendige neue russische Modul nicht.
00:03:00Wir haben lediglich die Maschinen.
00:03:02Und ein älteres Gerät, das bei den Russen nicht mehr im Einsatz ist.
00:03:05Warum bauen wir kein amerikanisches ein?
00:03:08Die E-Frost besitzt doch solche Geräte.
00:03:11Das löst unser Problem nicht.
00:03:13Wir müssen herausfinden, ob die russischen Jäger fähig sind,
00:03:17Angriffsoperationen unserer Flugzeuge aus dem Tiefflug zu unterbinden.
00:03:22Dafür benötigen wir das russische Originalgerät.
00:03:27Und das soll die CIA Ihnen bringen?
00:03:30Ihre Dienststelle wird von uns in offiziellen Auftrag gehalten, ein solches Gerät zu beschaffen.
00:03:34Die NATO nennt es Yenisei-Gerät.
00:03:37Ein bescheidener, kleiner Wunsch.
00:03:49Sie sind unser Mann.
00:03:52Wenn jemand über unsere europäischen NATO-Partner etwas erreichen kann, sind Sie es.
00:03:56So einfach wie Sie das sehen, Sir, ist es nun wiederum nicht.
00:04:00Bei solchen Sachen pflegen sich die Sowjets perfekt abzusichern.
00:04:03Und mit unseren NATO-Partnern haben wir ohnehin schon genügend Probleme in anderen Fragen.
00:04:09Connell treffe sich aber nicht die Parlamente im Grunde.
00:04:13Es gibt die Dienste.
00:04:15Und die operieren doch mal weitestgehend auf unserer Linie, oder?
00:04:19Meinen Sie?
00:04:22Außerdem, jeder hat seinen Preis.
00:04:25In welche Summe haben Sie gedacht? Ich meine, ohne die Unkosten.
00:04:28Für die Operation steht eine Million zur Verfügung.
00:04:31Dollar?
00:04:32Natürlich Dollar.
00:04:34Vielleicht will sich da jemand verändern.
00:04:37Umsiedeln.
00:04:39Wir könnten das doch organisieren.
00:04:43Zu kaufen ist jeder.
00:04:44Nur der Preis ist unterschiedlich.
00:04:46Unsere Erfahrungen sind da etwas differenzierter.
00:04:51Dieser Stützpunkt und der Tower, das sind ein Nachbau.
00:04:55Original, ja.
00:04:58Jüterbock liegt in Ostdeutschland.
00:05:01Na ja.
00:05:03Jüterbock.
00:05:04Wir führen unser Training so wirklichkeitsnah wie möglich durch.
00:05:07Zahlt sich im Ernstfall aus.
00:05:10Fliegen die Ostdeutschen mit diesem Gerät?
00:05:13Nach unseren Informationen sind die Luftstreitkräfte im gesamten Warschauer Park damit ausgerüstet.
00:05:48Ken, das ist nahezu aussichtslos.
00:05:51Ich sehe da sehr dunkel.
00:05:53Ach, Alfred, wir kennen uns so lange.
00:05:55Ich glaube nicht, dass es für dich Unmögliches gibt.
00:05:59Unmöglich habe ich ja nicht gesagt.
00:06:02Ich sehe die Sache noch schwieriger als du.
00:06:06Welche Bedenken hast du?
00:06:09Also zunächst mal, wir kriegen doch keine komplette Maschine rüber.
00:06:14Schlag dir das mal aus dem Kopf.
00:06:16Die haben da todsichere Vorkehrungen.
00:06:18Gut, ich brauche nicht die ganze Maschine.
00:06:20Ich brauche das Flugkontrollmodul.
00:06:23Ach so, es geht dir um eine Finesse?
00:06:26Weißt du, genau genommen brauchen wir das Gerät maximal zwei Stunden.
00:06:31Vorausgesetzt, wir haben einen ausgekochten Elektroniker da, der das Ding sofort knackt.
00:06:35Wie stellst du dir das vor?
00:06:36Nehmen wir an, dir gelingt es an einem Flieger heranzukommen.
00:06:39Dann müsst ihr in der Nähe diesen Elektroniker platzieren.
00:06:42Er muss mit einer Spezialkamera umgehen können und in der Lage sein, sofort Analysen vorzunehmen.
00:06:47Und?
00:06:48Dieser Flieger kann Pilot sein, muss aber nicht.
00:06:51Jemand vom Wartungspersonal, vorausgesetzt, der sitzt an der richtigen Stelle.
00:06:56Das Gerät wird nach jedem Flug herausgenommen und gescheckt.
00:06:59Automatischer Vorgang, Routine.
00:07:01Es ist nicht größer als so.
00:07:04Und so ausgelegt, dass es wie ein Anschlussgerät einfach aus der Steckbuchse gezogen werden kann.
00:07:09Zum Mitnehmen, verstehst du?
00:07:11Bis hierher, ja.
00:07:12Wir brauchen einen Mann, der das Ding ein, zwei Stunden später zur technischen Kontrolle bringt als üblich.
00:07:18Und der Elektroniker soll das dann in der Zwischenzeit analysieren?
00:07:22Genau.
00:07:24Das muss aber außerhalb des Flugplatzes machen.
00:07:27Das wäre euer Problem.
00:07:50Das ist nicht ganz wichtig.
00:08:22Hallo, Fräulein Maas. Das ist aber eine Überraschung.
00:08:26Warum so förmlich? Ist deine Frau in der Nähe?
00:08:30Würde ich da einkaufen gehen?
00:08:32Strohwitwer?
00:08:34Du sagst es.
00:08:36Verbringen wir den Abend zusammen?
00:08:38Leider, Hans, leider. Heute nicht.
00:08:40Vielleicht. Übrigens wollte ich ein Geschäft mit dir bereden.
00:08:44Ah, ja.
00:08:54Ich dachte, du bist im Ausland.
00:08:58Botschaft war das, ne?
00:08:59Ich bin im Ausland. Für alle außer dir und Hilbach.
00:09:02Stockholm.
00:09:05Ah, ja. Stockholm.
00:09:07Und der gute alte Hilbach. Wie geht's dir jetzt?
00:09:11Er lässt dich grüßen. Ich bin sozusagen seinetwegen hier. Er braucht uns.
00:09:16Ah, ja. Das unschlagbare Team.
00:09:20Kannst du kurzfristig auf Abruf ein paar Tage verreisen?
00:09:23Kann ich immer. Meine Computer laufen auch ohne ihren Chef. Was liegt an?
00:09:28Das sagt die Hilbach, wenn es soweit ist. Das ist heute nur Abstimmung.
00:09:31Na, okay. Soll sich melden. Was Kompliziertes?
00:09:34Kleine Reise. Analyse eines elektronischen Automaten. In einem Hotelzimmer. Zwei Stunden.
00:09:41Und? Was ist drin?
00:09:43Vierstellig pro Tag.
00:09:45Tag mit sieben Stunden.
00:09:47Bist du schon jemals bei Hilbach nicht auf deine Kosten gekommen?
00:09:51Ja, aber auch auf seine.
00:09:54Sag mal, du bist heute Abend wirklich besetzt.
00:09:57Bleib doch mal ernst, Hans. Also die Sache ist abgemacht.
00:10:02Abgemacht?
00:10:02Das war schon alles.
00:10:04Ich bin in Eile.
00:10:06Tu mir den Gefallen und fahr zuerst ab, ja?
00:10:08Hm.
00:10:09Hm.
00:10:15Ciao, Schöne.
00:10:38Also die Sache ist abgemacht.
00:10:41Abgemacht.
00:10:54Geh mal schnell in den Haft essen, kommst du mit?
00:10:56Nee, lass mal. Ich esse den Apfel.
00:10:58Du bist beeilmig.
00:10:59Okay.
00:11:04Okay.
00:11:22Mensch, Fischi.
00:11:23Hey.
00:11:23Hey Sommer, wir haben uns aber lange nicht mehr gesehen.
00:11:26Sag mal, wie bist denn du mit dem Öfleck hinter Hamner zurechtgekommen?
00:11:29Ich bin über Remscheid, bin da gar nicht vorbei.
00:11:31Ach so, das war vielleicht tückisch.
00:11:33Das war genau hinter der Kurve.
00:11:35Da war niemand ein Schild vorher.
00:11:37Die haben nicht mal Sand gestreut.
00:11:38Wahrscheinlich ist ihnen der Kies ausgegangen.
00:11:41Sag mal, Hans, wann fährst du wieder?
00:11:44Spannere, Fred.
00:11:45Haushilfe.
00:11:46Der fährt doch nicht an der Leine.
00:11:48Wo ist er denn?
00:11:50Im Auto.
00:11:52Er hat keinen Hunger, sagt er.
00:11:54Na, sparen.
00:11:56Und?
00:11:56Auf Heimtour?
00:11:57Ja.
00:11:58Du auch?
00:11:59Nee.
00:12:01Ich muss nur nach Münster.
00:12:01Wenn ich Glück habe, kriege ich was nach München.
00:12:04Ja, ein schöner Kanten, was?
00:12:06Wim.
00:12:07Wenn schon, denn schon.
00:12:09In der Bude wissen Sie Bescheid.
00:12:10Ich weiß bloß nicht, ob Sie jemanden zu Erika geschickt haben.
00:12:14Dann rede ich doch mal vorbei, Doktor.
00:12:17Nachst du hier?
00:12:18Schönen Gruß.
00:12:19Ich fülle nur Geld fürs Vaterland.
00:12:22Das Haus muss ja auch fertig werden.
00:12:24Dann können wir dich am Kegelabend ganz schön ausnehmen, oder?
00:12:26Kann sein.
00:12:27Am Wochenende bin ich wieder da.
00:12:32Der jetzt trinkt.
00:12:34Fischer, Günther, 32, Schwerin.
00:12:37Frau, zwei Kinder, elf und neun Jahre alt.
00:12:40Bei Deutschland seit fünf Jahren.
00:12:43Wer ist denn der Ander, der mit ihm schwatzt?
00:12:44Sein Beifahrer?
00:12:46Nein, nein, der ist, äh...
00:12:48Ich glaube, wir können jetzt zum Auto gehen, Herr Hildbach.
00:12:50Ich glaube, wir können jetzt zum Auto gehen, Herr Hildbach.
00:13:23Regine, übereilen Sie nichts.
00:13:26Die Sache muss mit Fingerspitzengefühl inszeniert werden.
00:13:38Sagen Sie mal, die Nachrichten über ihn, sind die eigentlich wasserdicht?
00:13:43Wie meine Ruhe.
00:13:46Bis 30 Meter Tiefe.
00:14:13Ich bin in der Säge
00:14:17die Angelegenheit.
00:14:17Der WM vom doorsforden des Säge 25, 3000 mVM.
00:14:17Die Angelegenheit besteht aus der Säge.
00:14:18Die Angelegenheit besteht aus der Säge in der den Säge in die Rechte.
00:14:18Wenn die Angelegenheit besteht, dann kommt man zur Säge in diese Angelegenheit.
00:14:19Die Angelegenheit führt und dann so an die Angelegenheit.
00:14:20Sie ist wichtig, dass sie in der Karte verletzieren.
00:14:42Das war's für heute.
00:14:50Du mir den Gefallen und fahr zuerst ab, ja?
00:14:55Ciao, schöne.
00:14:57Mach aus. Oder kommt noch was?
00:15:00Nein.
00:15:02Köth heißt der Mann, ja?
00:15:04Hans Köth, 38, selbstständig, Computer, eigene Firma.
00:15:11Keine fertigen Geräte. Er liefert an größere Firmen.
00:15:16Und?
00:15:18Wir haben schon zusammen für Hüllebach gearbeitet.
00:15:21Abhörsache. Ich habe das Mikro platziert und er war für den Rest da.
00:15:27Deine Meinung über ihn?
00:15:31Nichts Nachteiliges bekannt.
00:15:33Technisch arbeitet er gut und schnell, sonst stecke ich natürlich nicht drin.
00:15:38Wie gesagt, nichts Nachteiliges bekannt.
00:15:42Gut, prüfen wir ihn nochmal.
00:15:48Im Prinzip hat Hüllebach einen guten Griff, das beweist er wieder, indem er dich engagiert.
00:15:53Aber ich möchte nicht allein auf Hüllebachs Instinkt bauen, dafür steht zu viel auf dem Spiel.
00:15:58Was ist es diesmal?
00:16:01Es ist eine brandheiße Sache.
00:16:03Und man kann sie nur einmal machen.
00:16:07Traust du Hüllebach nicht?
00:16:08Nein, nein. Keine Rede von Misstrauen.
00:16:10Hüllebach ist erste Wahl.
00:16:12Aber ein bisschen Einblick war mir schon immer lieb bei solchen Kooperationen.
00:16:19Weiß er, dass wir uns kennen?
00:16:21Wir beide?
00:16:22Wir beide.
00:16:25Wenn er es wüsste, würde er mich nicht mehr einsetzen.
00:16:29Er lässt sich nicht gerne in die Karten gucken, auch nicht von dir.
00:16:35Wie soll denn die Aktion Ihrer Meinung nach nun laufen?
00:16:38Wir wissen positiv, Fischer ist ein Mann, der keine Mark auslässt, die zu verdienen ist.
00:16:45Nehmt jede Fracht, fährt jede Route, hat einen Naturinstinkt, wo Ladungen für Zwischenstrecken zu haben sind.
00:16:50Clever mit einem Wort.
00:16:51Also, ein dynamischer Typ.
00:16:55Genau das. Außerdem ist er im Eigenheimbau, verbringt so gut wie alle Freizeit damit.
00:17:00Wenn man von einem Kegelabend wöchentlich abzieht.
00:17:03Ach so? Ist also nichts mit Übersiedeln?
00:17:05Sieht nicht da noch aus.
00:17:07Familientakt, Frau, zwei Kinder.
00:17:09Was macht die Frau?
00:17:13Kaufhalle, Verkaufsstellenleiter, Chefin oder sowas.
00:17:17Na, so überwältigend scheinen unsere Chancen ja nun wirklich nicht zu sein.
00:17:28Tja, was mich nun interessiert, wie geht das von Fischer aus weiter?
00:17:31Da gibt es nur noch eine Station.
00:17:34Der Mann heißt Otto Zimmermann, hat vor einem Jahr die Schwester von Fischer geheiratet.
00:17:40Zimmermann arbeitet in einem Stützpunkt der NVA-Luftflotte an der Ostsee.
00:17:43Damit wäre er ja der entscheidende Mann und nicht Fischer.
00:17:48Zimmermann ist oberfähnlich, Bodenpersonal und kommt täglich an genau die Maschinen heran, die das von den Amerikanern gesuchte Gerät benutzen.
00:17:57Okay.
00:17:59Aber ich möchte das Ganze schriftlich haben.
00:18:01Mit den Kennziffern für den Computer, damit ich die Einzelheiten nochmal nachschicken kann und dann entscheide ich.
00:18:07Wie lange werden Sie dafür brauchen?
00:18:10Zwei Tage.
00:18:12Außerdem zehn Gramm Heroin und ein Mädchen.
00:18:14Ansehnlich.
00:18:19Eins noch.
00:18:21Wenn die Entscheidung positiv ausfällt, wenn zwischen dem Ansprechen von Fischer und der eigentlichen Aktion liegt doch eine kritische Phase.
00:18:29Ich meine, wenn nun entgegen Ihrer Einschätzung Fischer sich an die Staatssicherheit wendet, zumal wir ihn hier unter Druck setzen,
00:18:36können Sie da noch auf dem Laufenden bleiben?
00:18:39Ich denke schon.
00:18:50Wenn wir zum einen Woche der Dunkelheit weitermachen könnten, wollen wir ihn alle anschaffen.
00:18:53Naja, so war es auch geplant.
00:18:55Aber in einer Stunde muss ich los.
00:18:57Ich muss mich noch umziehen.
00:18:58Das ist schade.
00:18:59Bis morgen hätten wir es zu.
00:19:03Hast du überhaupt schon Schindel?
00:19:06Baut dir ein Haus und du lachst dich tot.
00:19:08Machst du noch ein bisschen weiter?
00:19:09Na klar.
00:19:10Hab da Zeit.
00:19:14Ich werde mal sehen, ob ich für morgen einen finde.
00:19:17Wann kommst du zurück?
00:19:19Dortmund, Hamburg, Amsterdam.
00:19:21Wenn alles gut geht, bin ich Freitag wieder hier.
00:19:23Na sag mal, du willst doch nicht mal vorher duschen, wie?
00:19:26Hallo, Papa.
00:19:28Ich komme.
00:19:29Tag, Helga.
00:19:30Tag, Oswald.
00:19:31Nun komm schon, Günther.
00:19:33Ich muss noch den Kleinen holen.
00:19:35Papa, kommst du am Freitag zu meinem Vorspiel?
00:19:37Ja, ich beeil mich.
00:19:40Alles auf einmal ist immer schwierig.
00:19:42Große Fahrten, Haus bauen, Kinder erziehen.
00:19:47Da wird entweder die Zeit knapp oder die Kohle.
00:19:50Die Kohle reicht nie, mein Lieber.
00:19:52Nie.
00:19:53Danke fürs Weitermachen, Oswald.
00:19:55Ich bring dir Essen rüber, wenn ich die Kinder im Bett hab.
00:19:59Günther, dass wir wenigstens am nächsten Sonnabend zum Kegeln kommen.
00:20:04Und lass dir in Amsterdam nicht ne Fuhre nach Grönland andrehen.
00:20:07Nimm was Kurzes, ja?
00:20:12Frau, meinlocken
00:20:14Eine Musik
00:20:19Musik
00:20:19Og
00:20:19Musik
00:20:30Musik
00:21:10Also den Roten Golf noch durchlassen. Wie weit ist er dahinter?
00:21:14800 Meter.
00:21:15Gut. Hinter ihm dicht machen, bis ich die Strecke wieder freigebe.
00:21:20Klar. Nini, kommen.
00:21:23Nini, hier.
00:21:24Die Straße ist gesperrt. Aktion kann jetzt beginnen.
00:21:28Klar, Ende.
00:21:31Musik
00:21:41Musik
00:22:11Was ist passiert?
00:22:13Kriegen Sie Luft?
00:22:14Ja.
00:22:15Sind Sie angefahren worden?
00:22:16Ja, der Fahrer ist abgehauen.
00:22:18Bleiben Sie liegen, ich hole Hilfe.
00:22:19Ich renne zur Autosäule, ja?
00:22:21Bleiben Sie liegen.
00:22:53Ja, Sie brauchen dringend ärztliche Hilfe.
00:22:55Wahrscheinlich innere Verletzungen, unterm Bein irgendwas.
00:22:57Ich nehme auf, Stelle 208, Unfall.
00:23:00Ihr Name?
00:23:01Fischer.
00:23:02Günter Fischer, ich bin mit dem Lastzug da.
00:23:05Herr Fischer, wir veranlassen alles Notwendige.
00:23:07Bleiben Sie am Unfallort.
00:23:08Gut, ich warte.
00:23:17Phase 1 abgeschlossen.
00:23:20Vorbereitung Phase 2 komme jetzt zu euch.
00:23:23X wird Position 2 in 20 Minuten erreichen.
00:23:27Ende.
00:23:37Die haben gesagt, sie sind gleich hier.
00:24:01Hallo, grüß euch.
00:24:02Fahrtchen.
00:24:14Y eingetroffen. Wo bleibt X?
00:24:16X hat Unfallort verlassen. Nähert sich Position 2.
00:24:19Okay.
00:24:54Guten Tag.
00:24:55Routinekontrolle.
00:24:56Ist das nicht in Ordnung?
00:24:57Es geht nicht ums Fahrzeug. Wir machen Zollstichprobe.
00:25:02Ich hab schon Zeitverlust. Bitte.
00:25:04Danke.
00:25:07Okay.
00:25:13Transit, naja, das geht ja schnell. Magdeburg, Amsterdam. Sind Sie durchgefahren?
00:25:19Nein, genau acht Stunden. Ich halte mich schon an die Vorschrift.
00:25:21Pause nach vier. Wollen Sie den Fahrtenscheiber kontrollieren?
00:25:24Nee, nee, das ist nicht unser Bier. Dafür ist die Polizei zuständig.
00:25:28Alle Plompen okay.
00:25:30Na, das wär doch schon was. Also kurze Stichkontrolle noch.
00:25:33Staukästen, Werkzeugkiste und so weiter. Aber nur mit dem Hund, ja?
00:25:49Ja.
00:25:51Staukästen vielleicht noch?
00:25:52Ja, das ist ein Frühstück. Keine Sorge.
00:25:53Ich überdrücke keine Wurzeln.
00:26:02Ja, da wollen wir mal sehen, was den Gussen so aufregt.
00:26:09Moment mal, ich trinke nie Tee.
00:26:16Das scheint doch keiner zu sein.
00:26:19Warten Sie bitte.
00:26:25Haben Sie irgendeine Krankheit?
00:26:27Bitte.
00:26:28Nehmen Sie Medikamente ein.
00:26:30Aus Teeweidel?
00:26:31Herr Fischer, kommen Sie bitte.
00:26:50Also, da haben Sie uns ja mit einem Ding überrascht, Herr Fischer.
00:26:55Ich bin Zoll-Oberinspektor Schmidt.
00:26:57Sagen Sie, was ist eigentlich los?
00:27:00Wir haben einen Test gemacht, wie Sie sehen.
00:27:04Ihr Tee ist Heroin. Unverschnitten.
00:27:07Heroin?
00:27:08Heroin.
00:27:10In den Teebeutel.
00:27:12Präzise ausgedrückt C21H23O5N. Diacetylmorphin.
00:27:19Herr Fischer, ich muss Sie darauf aufmerksam machen,
00:27:22dass Sie sich strafbar gemacht haben.
00:27:24Drogenbesitz in dieser Größenordnung ist ein Delikt.
00:27:28Hören Sie zu. Ich habe keine Ahnung von dem Zeug.
00:27:31Ich weiß auch nicht, wo das herkommt.
00:27:34Aus Ihrem Teebeutel.
00:27:37Das ist nicht mein Tee.
00:27:38Ich trinke keinen Tee.
00:27:41Aber Sie hatten die Packung doch in Ihrem Staukasten, oder?
00:27:44Also, von mir ist der nicht.
00:27:47Aber Sie kontrollieren doch Ihr Fahrzeug vor einer Fahrt, oder?
00:27:50Ja, selbstverständlich.
00:27:51Aber ich habe mit dem Zeug nichts zu tun.
00:27:53Ich habe keine Ahnung, wie das da reinkommt.
00:27:55Das muss mir jemand reinpraktiziert haben. Ich nicht.
00:28:00Tja.
00:28:03Also, das hatten wir natürlich auch schon,
00:28:05dass jemand ohne sein Wissen sozusagen als Transporteur benutzt wird.
00:28:12Vielleicht gehen wir mal anders an die Sache heran.
00:28:15Gab es denn auf Ihrer Fahrt irgendwelche unüblichen Ereignisse?
00:28:18Bis auf den Unfall nichts.
00:28:21Sie hatten einen Unfall?
00:28:22Nein.
00:28:24Eine Verletzte. Ein junges Mädchen an der Auffahrt Hohenfels.
00:28:26Wir hatten Krankenwagen gerufen. Die Polizei war auch da.
00:28:29Ist ja mal gimpflich abgesonnen. Ich meine nicht lebensgefährlich.
00:28:32Haben Sie Ihr Fahrzeug verlassen?
00:28:34Selbstverständlich. Ich musste ja zur Auffahrt zum Telefon.
00:28:37Binder!
00:28:40Binder!
00:28:42Binder!
00:28:43Ja?
00:28:43Sie veranlassen den Polizisten. Er soll über sein Funkgerät die für Hohenfels zuständige Unfallmeldestelle rufen.
00:28:51Polizei und Krankenwagen waren auch dort. Eine Verletzte abzuholen.
00:28:54Und welche Zeit etwa?
00:28:56Nicht etwa. 13.20 Uhr genau. Ich hab's notiert. Aufgezeichnet ist es auch.
00:29:00Also 13.20 Uhr. Ich will alle Einzelheiten wieder die Person.
00:29:04Name, Wohnort, jetziger Verbleib, alles. Und das schnell.
00:29:12Es wäre eine Möglichkeit, immerhin.
00:29:17Herr Fischer, ich bin kein Arzt.
00:29:19Ich kann bestimmte Dinge nach dem Gesetz nicht von Ihnen verlangen.
00:29:23Aber es könnte das Verfahren abkürzen, sagen wir mal, vereinfachen.
00:29:28Wären Sie einverstanden, wenn nicht mehr Ihre Arme gehen, wenn Sie ihn kriegen.
00:29:32Ich meine was?
00:29:34Hier, die Stelle.
00:29:37Verständlich, bitte.
00:29:43Seltsam. Sehr seltsam.
00:29:45Sie haben ja nicht einen Einstich. Haben Sie nie was mit Drogen zu tun gehabt?
00:29:49Nicht die Bohne. Ich kann das nur vom Hirn sagen.
00:29:54Mysteriös, tatsächlich.
00:29:57Nach meinen Erfahrungen machen Sie nicht den Eindruck, an Heroin zu hängen.
00:30:04Aber Sie hatten das Zeug bei sich. Wir müssen ja schon aufklären.
00:30:12Nicht zu erfahren, Herr Oberinspektor.
00:30:17Was heißt nicht zu erfahren?
00:30:19Es gab um die fragliche Zeit, aber auch davor und danach, keinen Unfall an besagter Stelle.
00:30:25Nichts bekannt. Die Verkehrspolizei hat nichts registriert.
00:30:28Halt. Der Herr Fischer gibt an.
00:30:31Es war eine Verletzte da, die per Krankenwagen abtransportiert wurde.
00:30:35Das müssen doch die Notdienstleute wissen.
00:30:37Die wurden auch befragt. Nichts.
00:30:39Kein Wagen überhaupt unterwegs gewesen.
00:30:41Ich denke, der Herr Fischer aus dem Osten hat das erfunden.
00:30:44Na, das will ich überhört haben, Binder.
00:30:46Was Sie glauben, spielt hier keine Rolle.
00:30:49Danke.
00:30:58Also...
00:30:59Ich kann mir das nicht erklären.
00:31:01Ich habe jedenfalls mit dem Zeug nichts zu tun.
00:31:04Wenn Sie das bitte zu Protokoll nehmen würden.
00:31:07Ich habe auch genau geschildert, was sich an der Auffahrt abgespielt hat.
00:31:19Ja.
00:31:19Sagen Sie mal, die Transitfahrerei, ich meine, abgesehen davon, dass sie ziemlich anstrengend ist,
00:31:25das ist doch für die Verhältnisse im Osten ein guter Job, ne?
00:31:29Klar.
00:31:30Ist gute Arbeit.
00:31:32Ein paar Vorurteile sind auch drin.
00:31:34Man hat ja Spesen in Valuta und so, nicht?
00:31:38Hat man ja.
00:31:41Ihren Job wollen Sie gewiss nicht verlieren, wie?
00:31:46Wissen Sie,
00:31:49das wäre eine Schande, wenn ich ihn wegen so was hier verlieren würde.
00:31:52Eben.
00:31:53Ich sage Ihnen ganz ehrlich, ich bin nicht darauf aus, dass Sie ihn verlieren.
00:31:56Aber das passiert, wenn ich die Geschichte hier der Drogenverhandlung übergebe.
00:32:01Das bedeutet Haft für Sie, Verwicklung für die Familie.
00:32:04Außen mit der Fahrerei, vermutlich.
00:32:09Andererseits liegt das Zeug...
00:32:13Es liegt eben da.
00:32:17Das ist nicht von mir.
00:32:20Ich persönlich nehme Ihnen das sogar ab, Herr Fischer, besonders nachdem ich mir Ihre Armvenen angesehen habe.
00:32:26Ich weiß, wie Leute aussehen, die an der Nadel hängen.
00:32:30Da ist irgendeine Schweinerei im Gange, Herr Oberinspektor.
00:32:35Also, am besten veranlassen Sie, dass die DDR-Vertretung in Bonn für mich Rechtshilfe in die Wege leitet.
00:32:39Ich meine, da gibt es ja ein Abkommen.
00:32:41Ich lasse mich nicht zum Drogenhascher machen.
00:32:43Nicht auf diese Tour hier.
00:32:45Na, Ihre Vertretung, die wollen wir mal am besten ganz aus dem Spiel lassen.
00:32:49Sie wissen doch selbst genau, wie streng Ihre Leute sind, falls es da irgendein Zwischenfall gibt.
00:32:53Braucht bloß mal eine einzudrinken.
00:32:54Nein, nein.
00:32:56Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
00:32:58Wir ziehen unter die ganze Geschichte jetzt einen Strich.
00:33:02Kurz und bündig.
00:33:03Ich habe mich davon überzeugt, dass Ihre Armvenen keiner Spuren aufweisen.
00:33:06Habe also das meinige getan.
00:33:09Sie versichern mir, das Zeug gehört Ihnen nicht.
00:33:13Ich wende also das Kurzverfahren an und ziehe den Stoff ein.
00:33:17Sie quittieren mir das.
00:33:20Und dann können Sie nach Hause fahren.
00:33:22Sache erledigt.
00:33:24Wissen Sie, einen Landsmann aus dem Osten unbedingt reinzulegen.
00:33:31Das widerstrebt mir.
00:33:34Die Sache bleibt unter uns.
00:33:36Weder Ihre Vorgesetzten noch meine werden etwas aufmerksam gemacht, was wahrscheinlich eine Luftblase ist.
00:33:50Machen wir es so.
00:33:52Ja.
00:34:02Das sind die Angaben von Deutrans über Fischler.
00:34:12Seit Jahren erfahrt.
00:34:15Nichts, das irgendeinen Anhaltspunkt bieten könnte.
00:34:19Keine Verkehrsübertretung, keine Unfälle, keine Probleme mit der Polizei oder mit dem Zoll.
00:34:25Ist alles in Ordnung.
00:34:27Die Kollegen von dem anderen Zug, die da vorbeigefahren sind, haben doch nichts weiter bemerkt, als dass da der bundesdeutsche
00:34:35Zoll einen Zug von uns auf den Parkplatz gewinkt hat.
00:34:39Oder?
00:34:39Nun ja, angehalten und die Parkplatz-Einfahrt gesperrt, Genosse Major.
00:34:48Vielleicht haben die irgendeine Routinekontrolle gemacht.
00:34:52Die hätte er nach der Vorschrift des Betriebes melden müssen.
00:34:55Tja.
00:34:58Das hat er nicht.
00:35:02Nein, eben nicht.
00:35:04Das machte die Sache ja so mühsam.
00:35:06Da die Kollegen von dem anderen Zug die Autonummer nicht erkannt hatten, mussten wir alle Fahrer überprüfen, die zur fraglichen
00:35:12Zeit dort unterwegs waren.
00:35:13So kamen wir auf Fischer.
00:35:17Mich irritiert, dass er zum Beispiel eine Unfallhilfeleistung mit genauer Zeitangabe berichtet hat.
00:35:23Von dieser Zeugkontrolle aber kein Wort.
00:35:26Das ist unlogisch.
00:35:30Meine Schallermann, Sie wissen doch, wie das ist.
00:35:32So ein Fahrer will zu Hause keine schlafenden Hunde wecken, wenn nichts gewesen ist.
00:35:37Es muss ja nicht unbedingt was gewesen sein.
00:35:41Aber die Sache kann darauf hindeuten, dass der Fahrer zum Zielobjekt für etwas gemacht worden ist.
00:35:47Längerfristig gesehen.
00:35:50Der Trick wäre nicht neu.
00:35:53Im Vorjahr wurde wiederholt versucht, Transitfahrer für den Bundesnachrichtendienst anzuwerben.
00:35:59Die BND-Leute stecken in Zolluniformen.
00:36:00Hier, das sind die Computerausdrucke.
00:36:03Oh, die kenne ich.
00:36:04Wo ist der Fischer gegenwärtig?
00:36:07Zuhause, hat Ruhe.
00:36:09Gut.
00:36:12Machen Sie auswendig, wo wir mit ihm sprechen können.
00:36:14Aber so, dass garantiert niemand etwas davon merkt.
00:36:18Kein Kollege, kein Freund.
00:36:20Nicht einmal seiner Frau.
00:36:22Klar?
00:36:24Gut.
00:36:32Sie wussten also, dass man mich in der Mache hatte.
00:36:34Herr Fischer, wir möchten von Ihnen erfahren, was die wollten.
00:36:39Eine entsprechende Meldung an Ihren Betrieb hatten Sie ja unterlassen.
00:36:43Und darum haben wir Sie hierher gebeten.
00:36:46Weil wir ernste Gründe haben, dass dieses Gespräch unter uns bleibt.
00:36:53Wissen Sie, ich habe das nicht gemeldet, weil ich dachte...
00:36:58Ich dachte, die Sache ist längst ausgestanden.
00:37:00Herr Fischer, damit wir uns von Anfang an gleich richtig verstehen.
00:37:03Es geht uns überhaupt nicht um die unterlassene Meldung.
00:37:06Wir möchten von Ihnen lediglich hören, was da gewesen ist.
00:37:11Also, mir ist da vieles schleierhaft geblieben an der Geschichte.
00:37:17Andererseits, die Leute waren sehr entgegenkommend.
00:37:21Erzählen Sie doch mal.
00:37:26Annika, jetzt einmal!
00:38:05Ja, da fahre ich doch mal hin.
00:38:28Tja, also mehr wollten die nicht von mir.
00:38:30Dieser Zollinspektor Schmidt, der muss wohl gemerkt haben, dass ich mit dem Heroin nichts zu tun habe.
00:38:36Aber wie das zurück in meine Sachen gekommen ist, ist mir ein Rätsel.
00:38:40Wenn es überhaupt Heroin war.
00:38:43Der hat es doch analysiert.
00:38:45Weil es sind ja viele Pulver.
00:38:50Tja, was nun?
00:38:52Herr Fischer, auf jeden Fall bedanke ich mich erst einmal für Ihre Offenheit.
00:38:56Vergessen Sie nicht, alles, was wir hier gesprochen haben, und dass wir uns überhaupt kennen, bleibt unter uns.
00:39:03Das ist eine Sicherheitsvorkehrung für Sie ganz persönlich.
00:39:09Sowas ist notwendig.
00:39:11Ja.
00:39:12Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass die etwas gegen Sie in der Hand haben.
00:39:18Dass man Sie jederzeit unter Druck setzen kann.
00:39:21Wann immer man es will.
00:39:22Durch Ihre Unterschrift.
00:39:25Ich habe da noch mal eine Frage.
00:39:27Wieso kommen die ausgerechnet auf mich?
00:39:30Das möchte ich gerne herausfinden.
00:39:34Herr Fischer, würden Sie sich zutrauen, dass Sie auf das, was da unter Umständen auf Sie zukommt, eingehen könnten?
00:39:46Trauen Sie sich das zu?
00:40:14Auf Wiedersehen!
00:40:17Tschüss!
00:40:34Positiv?
00:40:35Was Ihre Vermutung angeht, ja.
00:40:38Gratuliere.
00:40:39Und wie weiter?
00:40:41Er wird mitmachen.
00:40:44Ist aber riskant.
00:40:45Oh ja.
00:41:02Guten Tag, Herr Fischer!
00:41:07Ja.
00:41:09Sie freut mich, sich nach einiger Zeit wieder mal bei uns zu sehen.
00:41:12Na?
00:41:14Herr Schmidt.
00:41:17Wollen Sie mich wieder überprüfen?
00:41:18Aber nein, keine Angst.
00:41:20Ich habe nur die Chance genutzt, dass Sie hier parken.
00:41:23Also, wenn Sie die Geschichte von damals meinen.
00:41:28Ich kann Ihnen heute auch nicht mehr sagen als damals.
00:41:33Na, immerhin ist ja nichts Ernstliches passiert. Oder doch?
00:41:37Ähm, ich bin nämlich nicht mehr beim Zoll.
00:41:40Ah.
00:41:41Tja, ich bin Geschäftsmann, Herr Fischer.
00:41:45Herzlichen Glückwunsch.
00:41:46Ja, danke.
00:41:47Natürlich, meine alten Verbindungen zum Zoll habe ich noch.
00:41:53Herr Fischer.
00:41:55In meiner neuen Eigenschaft gefragt.
00:41:59Wären Sie für ein Geschäft mit mir zu haben.
00:42:04Ein Geschäft?
00:42:06Hier.
00:42:07Ah, ja.
00:42:09Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
00:42:12Sie antworten mit Ja oder Nein.
00:42:15Bei Ja nenne ich Ihnen die Summe, die für Sie dabei rausspringt.
00:42:18Bei Nein mache ich Sie auf die möglichen Folgen aufmerksam, die das Nein hat.
00:42:24Offene Karten bleiben verstanden.
00:42:28Schön aber.
00:42:31Was habe ich Ihnen zu bieten?
00:42:33Na ja, nun unterschätzt Sie sich, Mann.
00:42:36Es geht doch gar nicht direkt um Sie.
00:42:38Wir haben erfahren, dass Sie seit einiger Zeit einen Schwager haben.
00:42:42Oberfähnlich, nicht wahr?
00:42:45Der Otto.
00:42:47Ja, ja.
00:42:49Na sehen Sie, da handelt es sich um eine ganz bequeme Sache.
00:42:52Schön an ihm verliebt.
00:42:58Das Einzige, was Sie brauchen, ist etwas Überzeugungskraft,
00:43:01aber das schaffen Sie, wenn Sie durchblicken lassen.
00:43:03Es handelt sich um Ihren Job, die Karriere Ihres Schwagers.
00:43:07Sie können doch überzeugend wirken.
00:43:09Oder habe ich mich da getäuscht?
00:43:10Eine Viertelmillion?
00:43:14Wie viel?
00:43:16Eine Viertelmillion.
00:43:40Oder habe ich mich da?
00:43:43Oder habe ich mich da.
00:44:00Eine Viertel
00:44:29Musik
00:44:32Eigentlich ist die Sache völlig klar.
00:44:34Dieser Schmidt, oder wie er heißt, will dieses Gerät für zwei Stunden.
00:44:40Nach einer bestimmten Flugdauer muss mein Schwager das Gerät ausbauen und es wird dann gewartet.
00:44:45Woher er die genauen Zusammenhänge kennt, weiß ich nicht.
00:44:49Jedenfalls soll ich das arrangieren.
00:44:53Er hat auch ganz offen darüber gesprochen.
00:44:56Eine Viertelmillion für meinen Schwager auf einer Schweizer Bank.
00:45:00Die gleiche Summe für mich.
00:45:02Wahr oder bank.
00:45:06Ohne Umstände hat er das gesagt.
00:45:10Eine Viertelmillion.
00:45:12Das ist ganz schön frech, weiß ich.
00:45:17Wenn ich nicht mitmache, dann hat er noch das Protokoll über das Heroin.
00:45:22Und die Einziehungsbittung mit meiner Unterschrift.
00:45:27Wenn ich mal zwischenfragen darf, erraten Sie jetzt hier jemanden?
00:45:32Und wenn ja, wann?
00:45:34Hier auf der Baustelle?
00:45:35Ja.
00:45:37Ja, meine Frau.
00:45:38Die bringt bloß die Kinder ins Bett.
00:45:39Nachdem ist sie hier.
00:45:41Und dann wollte nur Oswald Hopf kommen, aber das dauert noch eine Weile.
00:45:44Der will noch Beschläge besorgen.
00:45:46Oswald Hopf, das ist der aus Ihrem Betrieb, der auch manchmal Transit fährt.
00:45:49Ja, ja, Aushilfe.
00:45:51Das ist ein Spanner, sozusagen.
00:45:53Ja, ja.
00:45:55Herr Fischer, zwei Dinge sind wichtig.
00:46:00Erstens.
00:46:05Wenn der Herr Hopf uns hier zufällig sieht, ich bin von der staatlichen Bauaufsicht.
00:46:11Verstehen Sie?
00:46:12Hm.
00:46:13Und zweitens.
00:46:15Es wäre gut, wenn Sie Ihrer Umgebung den Eindruck vermittelten, dass bei Ihnen nichts Außergewöhnliches passiert ist.
00:46:24Sie bauen hier Ihr Haus.
00:46:26Sie gehen Ihrer Arbeit nach.
00:46:27Ganz normal.
00:46:29Sie besuchen demnächst mal Ihren Schwager.
00:46:32Nichts besonders.
00:46:34Verstehen Sie?
00:46:36Entschuldigung.
00:46:37Oswald Hopf.
00:46:38Ist der verdächtig?
00:46:40Ich meine, der hilft ja manchmal beim Bauen und so.
00:46:43Ich verstehe das nicht.
00:46:45Herr Fischer, Sie sind im Moment Zielobjekt eines Geheimdienstes.
00:46:52Vermutlich des BND.
00:46:55Die Leute wissen ganz genau über Ihre Verhältnisse Bescheid.
00:46:58Das heißt, ein Unbekannter hat Sie informiert.
00:47:02Wir nennen sowas einen Tipper.
00:47:04Ja, dieser Herr Schmidt wusste auch genau um das Baugeschehen hier.
00:47:07Er meinte, für mich käme ja eine Übersiedlung in den Westen nicht in Frage.
00:47:13Aber vielleicht brauche ich Valuta, weil ich ja hier baue.
00:47:18Und die Leute lassen Sie überwachen.
00:47:22Von jemanden, den wir noch nicht kennen.
00:47:25Weil Sie nämlich befürchten, dass Sie jetzt zu uns gehen, uns informieren und die Sache zum Platzen drängen.
00:47:32Wir nennen das die kritische Phase.
00:47:36Wir sind aber daran interessiert, dass die andere Seite glaubt, dass Ihre Unternehmung völlig einwandfrei und ungestört läuft.
00:47:46Verstehen Sie?
00:47:48Ja.
00:47:52Verstehen Sie!
00:48:18Das ist es, Automatikmodul für Tiefflüge,
00:48:24das den Piloten beim Flug in dieser Höhe enorm entlastet.
00:48:29Und wenn so ein Ding nicht arbeitet?
00:48:33Geht's unangespitzt in den Boden.
00:48:37Wie würdest du das außergewöhnliche Interesse der anderen Seite für das Gerät erklären?
00:48:42Ich meine, die haben doch auch so was.
00:48:45Ein Grund für das Interesse könnte darin bestehen,
00:48:47die Fähigkeit unserer Jäger zu testen, angreifende gegnerische Flugzeuge aus dem Tiefflug abzufangen.
00:48:56Wie lange sind die Geräte schon im Einsatz?
00:48:59Zwei, drei Jahre etwa.
00:49:02Und vorher?
00:49:04Da hatten wir einen anderen Typ.
00:49:06Und worin unterscheidet sich dieses Modul von seinem Vorgänger?
00:49:10Nein, äußerlich überhaupt nicht.
00:49:12Eigentlich nur in den Schaltungen.
00:49:14Kann selbst der Spezialist auf Amit nicht unterscheiden.
00:49:17Ach, das ist interessant.
00:49:22Tja, da muss er schon in einer Praxis experimentieren, bis er dahinter kommt.
00:49:29Danke, dass Sie es mir gezeigt haben.
00:49:32Sie können weitermachen.
00:49:33Danke.
00:49:40Wie ist deine Meinung über den Oberfinrich Zimmermann?
00:49:43Dem Schwager von Fischer.
00:49:45Otto Zimmermann?
00:49:47Absolut zuverlässig.
00:49:49Einer unserer fähigsten Mitarbeiter.
00:49:51War lange Zeit mit, war hat Frau Kotzen wieder geheiratet.
00:49:53Ja, ja.
00:49:56Könnten wir beide mit ihm reden, wenn ich dir auseinandergesetzt habe, wie ich vorgehen möchte?
00:50:01Ja, bitte gleich, ich ruf ihn.
00:50:02Nein, nein, das müssen wir erst zu zweit besprechen.
00:50:06Gut.
00:50:07Wie oft werden diese Geräte gewartet?
00:50:10Es gibt einen bestimmten Werkstattrhythmus.
00:50:13Kann ich dir nicht genau sagen, aber ich kann nachsehen.
00:50:16Aber Kontrolle ist etwas, womit der Zimmermann zu tun hat.
00:50:19Wenn er Dienst hat, ja.
00:50:21Wenn ich richtig verstehe, bringt Zimmermann das ausgebaute Gerät dann sofort persönlich in die Werkstatt.
00:50:29Werkstatt ist gut.
00:50:31Das sieht eher aus, wie eine Operationszahl.
00:50:39Also gut.
00:50:40Setzen wir uns zusammen und machen Nägel mit Köpfen.
00:51:02Das ist gut.
00:51:18Sie sollen hier residieren, weil das das einzig gangbare Hotel im Ort ist.
00:51:21Und weil die Leute, die das Gerät in Augenschein nehmen, aller Wahrscheinlichkeit nach hier Zimmer nehmen.
00:51:27Also, ab heute ist jeder Neuankömmling jemand, den Sie sich genau ansehen müssen.
00:51:35Klar, klingt wie Urlaub.
00:51:37Sie werden ein Schriftsteller sein. Intelligent sind Sie ja.
00:51:41Und mit etwas Anstrengung können Sie sogar über Selbstverwirklichung reden.
00:51:45Gelesen haben Sie eine Menge.
00:51:47Also, wenn Sie jemand fragt, Sie studieren die Geschichte der Bodenreform im hiesigen Gebiet für eine längere Zeit.
00:51:57Ja, ja, ja, und ich, und ich bin Ihr Verleger.
00:52:01Meine Herren, es ist mir gelungen, zwei Plätze für Sie zu reservieren.
00:52:08Wenn Sie mir bitte folgen wollen.
00:52:11Na, das ging doch schnell.
00:52:15Hat 20 Mark gekostet. Wie rechne ich die ab?
00:52:18Schreiben Sie für die materielle Stimulierung eines Obers. Vielleicht wird es akzeptiert.
00:52:22Und Sie unterschreiben das.
00:52:24Und Menschen, nun seien Sie doch froh, dass er Sie nicht für den Schweden gehalten hat.
00:52:27Oder für den italienischen Grafen.
00:52:30Italienische Grafen sind doch verarmt. Das ist bekannt.
00:52:36Die Karte, bitte.
00:52:38Danke.
00:52:43So, bitteschön.
00:52:45Danke.
00:52:50Trauen Sie sich die Rolle zu?
00:52:53Ich müsste bloß meine Frau klar machen, wenn ich ein paar Tage nicht nach Hause komme.
00:52:58Da fahre ich vorbei.
00:53:00Also, ich nehme die Ahlsuppe, Saftbraten mit Apfelkraut.
00:53:05Sie auch?
00:53:05Ja, deswegen.
00:53:08Und hier soll ich residieren?
00:53:10Als verarmter italienischer Graf.
00:53:12Du kostest schon Zwieback dreimal.
00:53:14Ja, wenn Sie auch solche Delikatessen verlangen.
00:53:18Guten Tag.
00:53:19Wir nehmen Ahlsuppe, Saftbratenjuice, zweimal bitte.
00:53:28Wir haben schon eine Entscheidung, wie wir vorgehen werden.
00:53:32Fischer wird seinen Schwager besuchen.
00:53:34Er erzählt das beiläufig in seiner Umgebung überall herum.
00:53:38Der Tipper, den wir in seiner Nähe vermuten, wird das nicht übersehen.
00:53:57Der Tipper, den wir in seiner Nähe vermuten, wird das nicht übersehen.
00:54:18Der Tipper, den wir in seiner Nähe vermuten, wird das nicht übersehen.
00:54:18Der Tipper, den wir in seiner Nähe vermuten, wird das nicht übersehen.
00:54:45Achtung, ein Chef 01.
00:54:48Fischer wird beobachtet von Oswald Hopf.
00:54:50Kfz-Kennzeichen BSM 9-89.
00:55:27Kfz-Kennzeichen BSM 9-89.
00:55:28Kfz-Kennzeichen BSM 9-89.
00:55:50Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:55:59Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:56:07Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:56:34Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:56:44Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:57:15Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:57:17Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:57:20Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:57:50Kfz-Kennzeichen BSM 10-89.
00:58:18Wir müssen heute noch verreisen
00:58:22Ja
00:58:23Ist gut
00:58:25Ich hole sie ab
00:58:33Die Hände, die hier liegen
00:58:34Soll ich die einpacken, Alice?
00:58:36Ja, und vergiss die Verwappen nicht
00:58:37Ja, wie schon
00:58:40Kathrin, beeil dich, ich will da auch noch rein
00:58:46Na, sag mal
00:58:49Bist du es oder bist du es nicht?
00:58:51Fall ich dir?
00:58:57Ach, du lieber dicker Vater
00:59:02Hast du nicht Angst, dass du da beim Schlappohr kriegst?
00:59:05Nee, Papa, sowas ist jetzt im...
00:59:07Schlappohr?
00:59:08Nein, so eine Ringe
00:59:12Immer noch besser, als wenn du es unter deinen Augen hättest
00:59:15Nein, Papa, du bist alt, nur durch
00:59:17Das ist normal, ich gehe auch bei den Renden
00:59:20Was wird denn das?
00:59:21Ein Maskenball?
00:59:23Mein Gott, ich gehe zur Disco, Papa
00:59:26Pass mal auf
00:59:27Dass sie dich nicht für den Delegierten aus Papua halten
00:59:34Ja, das könnte deine Mutter in dem Alter aufschreiben
00:59:40Hier, hast du gesehen, wie die aussieht?
00:59:43Meine Tochter
00:59:44Hast du gesehen, wie du aussiehst?
00:59:49Das sind immer dieselben Probleme mit der Kursechtheit
00:59:53Gewechselt haben nur die Farben
00:59:54Hast du etwas Zoff gemacht?
00:59:55Aber wie wertig
00:59:57Wieso?
01:00:00Hallo
01:00:01Sieht so aus wie die Grundprinzessor von Tonga
01:00:08Tag, Chef
01:00:09Ich mach euch nicht ab
01:00:10Sie können auch Häufkling zu mir sagen
01:00:13Fischer ist zurück
01:00:14Wir haben Datum und Ort
01:00:16Der 27.
01:00:19Gerade abgeholt
01:00:20Perfekt, sagen die
01:00:22Man kann es sogar
01:00:24fallen lassen
01:00:25Ohne Schaden
01:01:06So
01:01:07Sie gehen jetzt wie üblich die Maschinen ab
01:01:09Einschließlich Kabinen
01:01:10Beenden Ihren Dienst
01:01:11Verlassen das Objekt auf dem üblichen Weg
01:01:14Und fahren in Ihre Wohnung
01:01:15In Ordnung, Genosse Meier
01:01:18Sie sind um 18 Uhr zu Hause
01:01:21Schaffen Sie das?
01:01:23Das schaffe ich
01:01:29Genosse Zimmermann
01:01:32Wichtig ist, dass Sie sich ganz normal benehmen
01:01:35Alles wie sonst
01:01:37Klar?
01:01:39Alles klar
01:01:40Dann lassen Sie sich das Armut gut schmecken
01:01:45Darf ich mal telefonieren?
01:01:59Ja, bitte
01:02:00Zimmer 122, bitte
01:02:06Haben Sie die Karten für das Neptunfest?
01:02:10Ich im Kostüm?
01:02:12Sie wollen sich über die mal mich lustig machen
01:02:16Ich bin auf dem Wege
01:02:19Schönen guten Abend, Genosse Bausch
01:02:21Herr Eintrittskatter
01:02:24Dankeschön
01:02:25Viel Spaß
01:02:29Ich bin auf dem Wege
01:02:30Ich bin auf dem Wege
01:02:32Ich bin auf dem Wege
01:02:35Ich bin auf dem Wege
01:02:35Ich bin auf dem Wege
01:02:36Ich bin auf dem Wege
01:02:37Ich bin auf dem Wege
01:02:41Ich bin auf dem Wege
01:02:43Ich bin auf dem Wege
01:02:43Ich bin auf dem Wege
01:02:45Ich bin auf dem Wege
01:02:48Ich bin auf dem Wege
01:03:07Musik
01:03:48Da hätten wir doch erst mal einen.
01:03:50Musik
01:04:28Musik
01:04:29Musik
01:04:29Musik
01:04:29Musik
01:04:33Musik
01:04:34Musik
01:04:34Musik
01:04:34Musik
01:04:34Musik
01:04:35Musik
01:04:35Musik
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01:04:36Musik
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01:04:36Musik
01:04:36Musik
01:04:36Musik
01:04:48Musik
01:04:48Musik
01:04:50Musik
01:04:51Musik
01:04:54Musik
01:04:54Ort und Stelle sein.
01:05:09Ja?
01:05:11Der türkisfahrende Domino heißt Eberhard Reiklin, laut FassBRD wohnt in München und so weiter,
01:05:17Zimmer 618, sechste Etage. Tourist, Beruf, Angestellter.
01:05:22Fischer gibt an, er ist identisch mit dem Zollmenschen Schmidt.
01:05:26Er ist nicht auf seinem Zimmer, sondern auf 512, im 5. Stock.
01:05:31Da wohnt ein Mann namens Hans Köd, BRD Industriekaufmann.
01:05:49So, fertig.
01:06:02Gut, was ist denn eigentlich dran an dem Ding?
01:06:05Ich werde dafür bezahlt, dass ich das dokumentiere und nicht um seine mögliche Leistung zu bewerten.
01:06:15Wenn Sie mir bitte folgen wollen.
01:06:26Gute.
01:06:28Danke.
01:06:29Die Kaffe.
01:06:45Schachtelstreicher, Alter.
01:07:00Ich muss gerade daran denken, wie sich meine Tochter nebenan amüsiert hätte als Kronprinzessin von Tonga Tonga.
01:07:09Neuigkeiten?
01:07:10Alles wie gehabt.
01:07:14Müsam, Müsam.
01:07:17Müssen wir erwarten, bis die beiden Herren aus dem Zimmer kommen.
01:07:23Bitte?
01:07:24Danke.
01:07:28Aber, dass die als Touristen die Analyse ausschleusen, das sieht mir verdammt wenig nach BND aus.
01:07:39Ich habe den Verdacht, die haben noch irgendetwas in der Hinterhand.
01:07:44Ich bin eine ganz tolle Frau.
01:07:49Nein, lassen Sie mich erwarten.
01:07:51Sehr wohl, die Damen.
01:07:53Unterlegt an den Grenzen, nicht den üblichen Zeugkontrollen.
01:07:56Wie?
01:08:00Botschaftssekretärin, Veronika Maas.
01:08:10Binchen für Hallermann.
01:08:17Wünschen Sie noch etwas?
01:08:19Danke.
01:08:19Wünschen.
01:08:21Alles gut.
01:08:22Lassen Sie mich schnauern.daf.
01:08:42Werden Sieлиworlden!
01:08:47Wie steht die Verse?
01:08:56So, das Zeug hat noch Zeit.
01:09:24So, das Zeug hat noch Zeit.
01:09:48Die Depo-Bescheinigung der Schweizer Bank liegt in ihrem Trabant auf dem Sitz.
01:10:07Zimmer 512, Köth, Hans.
01:10:23Na, das stimmt doch.
01:10:26Oh, herzlichen Dank.
01:10:28Ich wünsche noch viel Spaß, die Herren.
01:10:30Ich wünsche mir, wenn wir das wiederkommen, verleiten.
01:10:47Was fällt Ihnen denn ein?
01:10:49Wie kommen Sie überhaupt in mein Zimmer?
01:10:50Ich bin die Zimmerfrau.
01:10:53Ich wollte das Bett aufdecken.
01:10:54Das mache ich jeden Abend um die Zeit.
01:10:56Na gut.
01:10:57Gut.
01:11:00Aber nächstes Mal sind Sie bitte etwas vorsichtiger.
01:11:02Du liebe Güte.
01:11:05Das ist ja alles kaputt gegangen.
01:11:09Oh Gott, der Schaden.
01:11:12Ja, was das für Ärger gibt.
01:11:14Aber wenn ich Ihnen sage, das ist alles in Ordnung...
01:11:17Nee, nee, nee, nee, nee.
01:11:18Das ist gut gemeint.
01:11:19Danke, mein Herr.
01:11:20Aber mir ist sowas schon mal passiert.
01:11:22Da kamen später Reklamationen an die Direktion
01:11:24und ich hätte beinahe die Arbeit verloren.
01:11:26Ich bin nämlich verpflichtet,
01:11:28versehentliche Beschädigungen von Gäste-Eigentum in jedem Fall zu melden.
01:11:31Da wird ein Protokoll gemacht.
01:11:33Ich will kein Protokoll.
01:11:35Ich will, dass Sie verschwinden.
01:11:38Nämlich damals, das war ein Pokal.
01:11:40Da war mir runtergefallen.
01:11:41Da war auch bloß eine winzige Delle, aber trotzdem.
01:11:51Ist meine Rechnung fertig?
01:11:53Selbstverständlich, meine Frau.
01:11:55Wenn Sie die einzelnen Posten bitte überprüfen...
01:11:57Nein, nein, ich brauche nur die gesamten.
01:11:59Ist mein Wagen gewaschen?
01:12:00Wie es gewünscht wurde.
01:12:02Verbindlichstern.
01:12:06Wenn Sie hier freundlicherweise unterschreiben würden.
01:12:11Ich hoffe, es hat Ihnen bei uns gefallen, Eva.
01:12:13Ja, wie immer.
01:12:18Sie gehen jetzt raus.
01:13:00Keine Observierung.
01:13:03Ende.
01:13:11Was ist denn nun schon wieder passiert?
01:13:14Ich bin der Sicherheitsbeauftragte des Hotels.
01:13:17Sie würden vielleicht sagen, Hausdetektiv.
01:13:20Es gab einen Schaden?
01:13:23Ach, eine Nichtigkeit.
01:13:25Die Frau hatte beim Betten...
01:13:27Tja, runtergeschmissen habe ich das alles.
01:13:29Aus Versehen.
01:13:30Wer kann denn an, dass unter der Decke die Instrumente liegen?
01:13:33Da ist tatsächlich ein kleiner Riss im Gehäuse.
01:13:38Aber hören Sie, ich bitte Sie in aller Form.
01:13:41Ich werde keinerlei Schadensansprüche stellen.
01:13:44Das ist alles in Ordnung.
01:13:45Es besteht gar kein Grund zum Eingreifen des Hoteldetektivs.
01:13:49Das ist sehr entgegenkommend und wir wissen das durchaus zu würdigen, Herr...
01:13:53Küllt.
01:13:55Ja, ja.
01:13:56Aber wir haben da leider unsere Vorschriften.
01:13:58Das erfordert ein Schadensprotokoll mit ganz genauen Angaben.
01:14:03Und falls ich herausstellen sollte, dass Ihr Filmmaterial Beschädigungen aufweist,
01:14:08dann wenden Sie sich auch vertrauensvoll an mich, Herr Küt.
01:14:18Ken, ist doch alles gut gegangen.
01:14:21Du hattest Verluste.
01:14:23Ja, na, wir hatten diese kleine Panne im Hotel aber erst, nachdem das Material gesichert war.
01:14:27Hm, Panne ist gut.
01:14:30Aus deinen Leuten versuchen Sie jetzt herauszuholen,
01:14:32was Sie mit einer Spezialkamera und einem Minicomputer gemacht haben.
01:14:36Ich habe schon Rechtsbeistand organisiert,
01:14:38obwohl dem Bein ist überhaupt nichts nachzuweisen.
01:14:40Die Staatssicherheit weiß nichts, Sie haben wirklich keine Ahnung.
01:14:44Weder der Beschaffer noch der Mann, der ihn angegangen hat,
01:14:46sind überhaupt nur vernommen worden.
01:14:48Na gut, unsere Jungs sind dabei, das Ding nachzubauen und anzupassen.
01:14:51In drei, vier Monaten wissen wir mehr.
01:14:53Trinken wir auf eine gelungene Aktion.
01:14:57Ja.
01:15:11Gusto 1, Gusto 1, Handsteuerung aus, Automatik auf 300 Fuß, Ende.
01:15:16Ich habe es eben versucht.
01:15:19Die Krähe geht in den Boden.
01:15:20Ich mache das nicht zum zweiten Mal, dasselbe wie beim letzten Test.
01:15:24Gottverdammt, wann verstehen Sie das endlich, General?
01:15:27Gusto 1, ich befehle zum letzten Male, 300 Fuß und Automatik, Ende.
01:15:33Sir, ich habe persönlich die Verantwortung für den Flug.
01:15:36Ich stelle fest, das neue Automatikmodul setzt bereits bei 500 Fuß aus,
01:15:41mit Tendenz zur Bodenberührung für die Maschine.
01:15:43Ich breche deshalb den Flug ab.
01:15:52Mit einer Million Dollar war das Ding reichlich überbezahlt, Travis.
01:15:57Waren wir die Parameter des Dienesee-Gerätes überschätzt?
01:16:00Sie haben sich eine Attrappe andrehen lassen.
01:16:04Mein Bericht geht an Ihre Dienststelle.
01:16:07Ich fürchte, er wird Ihrer weiteren Karriere nicht dienlich sein.
01:16:33Ich bin ein Bericht.
01:17:09Untertitelung des ZDF, 2020
01:17:39Untertitelung des ZDF, 2020
01:18:09Untertitelung des ZDF, 2020
01:18:39Untertitelung des ZDF, 2020
01:18:40Untertitelung des ZDF, 2020
01:18:44Untertitelung des ZDF, 2020
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