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#GanzerFilm #deutsch
Prinzessin Maleen ist ein deutscher Märchenfilm aus dem Jahr 2015. Die Handlung beruht auf Motiven des Märchens Jungfrau Maleen der Brüder Grimm und wurde vom BR für die ARD-Reihe Sechs auf einen Streich produziert.

Handlung
Die schöne Prinzessin Maleen soll vermählt werden. Sie lehnt jedoch den Favoriten ihres Vaters, des Fürsten Theodor, ab, da sie den armen Landgrafen Konrad liebt. Ihr Vater lässt sie in den Wehrturm sperren, wo sie sieben Jahre verbringen und die Liebe zu Konrad überdenken soll. Gehorsam wartet Maleen diese Zeit ab. Als danach jedoch niemand kommt, um sie herauszulassen, befreit sich Maleen selbst. Sie sieht ein Grabkreuz in der Nähe und muss erkennen, dass ihr Vater gestorben ist. Nun macht sie sich auf den Weg zum Landgrafen. Auch dieser hat die sieben Jahre wie versprochen gewartet und macht sich schließlich zum Turm auf, findet die Prinzessin aber nicht mehr. Stattdessen entdeckt er ebenfalls das Grabkreuz nahe dem Turm. Um dieses hat Maleen als letzten Gruß an ihren Vater ihr Tuch gewunden. Erschüttert schließt Konrad daraus, dass seine Geliebte inzwischen verstorben ist.

Die Grafschaft von Konrad steht mittlerweile kurz vor dem Ruin. Schon lange hatte der Gutsverwalter den Landgrafen gedrängt, eine reiche Frau zu heiraten, um die Grafschaft zu retten. Konrad aber wollte nichts davon hören und stets nur Maleen heiraten. Resigniert wirbt er nun um die Hand des reichen Edelfräuleins Walpurga von Schwarztal. Sie hat angeblich schon viele Freier abgelehnt, muss aber noch in diesem Monat heiraten, wenn sie nicht ihr Erbe an ihren Bruder verlieren will. Daher glaubt der Gutsverwalter, dass sie den Landgrafen nicht abweisen wird. Tatsächlich nimmt Walpurga Konrads Werben an.

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00an seiner Seite, den man liebt.
00:00:17Marleen, willst du meine Frau werden?
00:00:22Ja, das will ich, Konrad.
00:00:33Lass mich etwas anderes anziehen, bevor wir zu Vater gehen.
00:00:53Du hältst dich an die Abmachung, für die ich dich bezahlt habe.
00:00:57Ja, sonst haben wir uns verstanden.
00:01:01Na los jetzt.
00:01:04Pass auf, dass wir das Tier oder nichts merken.
00:01:07Auf geht's, da wird es bald.
00:01:10Albert, was ist los?
00:01:13Prinzessin Marleen.
00:01:15Baron Raimund.
00:01:17Was ist mit meinem Armendiner?
00:01:19Och, es ist nichts. Es ist alles in bester Ordnung.
00:01:23Tatsächlich.
00:01:43Ihr strahlt lieblicher und schöner als der Sommertag, Prinzessin.
00:01:50Eure Schmeichelei ehrt mich.
00:01:54Doch eure Augen sagen etwas anderes.
00:01:58Ja?
00:01:59Wieso?
00:02:00Was sagen meine Augen?
00:02:03Nichts Gutes spricht aus eurem Blick.
00:02:06Verzeiht mein ungeziehtes Erhalten, liebreizende Marleen.
00:02:11Ich schwelgte wohl beim Betrachten eurer Anmut, in der Hoffnung, ihr könntet meine Gefühle erwidern.
00:02:20Lasst diese Hoffnung schnell fallen, Baron Raimund.
00:02:33Fürst Theodor.
00:02:37Eure Hoheit.
00:02:40Eure Durchlaucht.
00:02:42Eure Durchlaucht.
00:02:43Fürst Theodor.
00:02:47Marleen.
00:02:49Marleen und ich.
00:02:51Marleen und ich.
00:02:54Euer aller Untertänigster.
00:02:56Ach, Konrad.
00:03:05Mein Vater ist kein Unmensch.
00:03:08Sei einfach du selbst.
00:03:10Dann kommen dir die richtigen Worte.
00:03:12Dein Vater ist nicht irgendein Vater.
00:03:15Nicht umsonst wird er Theodor der Unbeugsame genannt.
00:03:17Aber ich bin seine einzige Tochter.
00:03:19Er liebt mich.
00:03:21Hoheit, darf ich euch anhand der Karte die Truppenbewegung zeigen.
00:03:28Wenn ihr euch zu mir gesellen wollt, dann kann ich euch den Schlachtplan erlautern.
00:03:43Ehrwürdiger Fürst.
00:03:46Seht.
00:03:49Hier, an der Grenze eures Reiches, postieren wir eins, zwei, drei Bataillonen.
00:04:07Und warum nicht hier?
00:04:10Wir sind doch kürzer.
00:04:13Wie klug von euch.
00:04:15Und der Einwand ist durchaus berechtigt.
00:04:21Aber, wenn wir eure Soldaten und meine hier zusammenziehen, dann sind wir dem Feind zahlenmäßig überlegen.
00:04:37Und, wir nehmen ihn von zwei Seiten in die Zange.
00:04:52Welche Teufel.
00:04:54Welche Teufel.
00:04:54Welche Teufel.
00:04:55Welche Teufel.
00:04:55Ja.
00:04:55Ja.
00:05:06Diese beiden Batterien hier, direkt am Wasser.
00:05:17Malin.
00:05:18Malin.
00:05:19Was gibt's denn?
00:05:20Verzeiht die Störung, Vater.
00:05:22Graf Conrad hat euch ein Anliegen vorzutragen.
00:05:28Hat er keine Zeit gehabt, sich die Stiefel zu putzen?
00:05:32Hm?
00:05:33Muss wohl sehr eilig sein.
00:05:36Ja.
00:05:37Komm, lass hören, was du zu sagen hast.
00:05:42Eure Hoheit.
00:05:42Eure Hoheit.
00:05:44Marleen und ich, wir kennen uns seit Kindertagen.
00:05:46Und nun, da wir alt genug sind, Fürst Theodor, eure Durchlaucht, ich bitte euch um eure väterliche...
00:05:56Ja.
00:05:58Ja.
00:05:59Ja.
00:06:00Erlaubnis.
00:06:02Ja.
00:06:04Prinzessin Marleen zu meiner Frau zu nehmen.
00:06:06Na eins.
00:06:11Ja.
00:06:19Äh.
00:06:22Was willst du?
00:06:24Hab ich das richtig gehört?
00:06:28Du bist die Hand meiner Tochter?
00:06:32Du, lausiger Landgraf, bist meine einzige Tochter zur Braut?
00:06:39Vater, Konrad und ich lieben uns.
00:06:44Wir haben uns aneinander versprochen.
00:06:48Wer hat euch denn die Erlaubnis dazu erteilt?
00:06:59Aber unsere Liebe...
00:07:02Liebe?
00:07:06Große Worte nimmst du, kleiner Graf, in den Mund.
00:07:10Was hat eine Grafschaft denn zu bieten?
00:07:13Außer Schulden!
00:07:20Marleen wird die Braut meines stärksten Verbündeten.
00:07:31Wache, schmaß den Kerl hinaus.
00:07:34Vater, ich bitte euch...
00:07:37Keine Widerrede.
00:07:38Wir sind die besten Tochter du bist.
00:07:42Will dich hier nicht wiedersehen.
00:07:44Verschwinde.
00:08:04Ihr wollt mich doch nicht mit Baron Raimund vermählen.
00:08:07Wenn das mein Wunsch ist, dann wirst du mir gehorchen.
00:08:14Seht ihr nicht, wie ruhig es Verderben treibt?
00:08:17Wie einen Krieg anzettelt?
00:08:19Ja, auch jetzt. Davon verstehst du nichts.
00:08:22Aber fühlen und sehen kann ich, wenn jemand nicht ehrlich spricht.
00:08:26Stell jetzt!
00:08:28Ich verbiete diesen Landgraf, um es wiederzusehen.
00:08:32Zieh dich jetzt zurück in deine Kammer.
00:08:35Und wage nicht, dich mir zu widersetzen.
00:08:39Sonst...
00:08:40Sonst was?
00:08:42Geh jetzt, mein Kind, und gehorche deinem Vater.
00:08:52Aber...
00:08:53Ich dulde keinen Widerspruch.
00:09:05Geh jetzt, mein Kind, und gehorche deinem Vater.
00:09:36Damit hast du verspielt, trotzige Prinzessin.
00:09:52Geh jetzt, dein dedi Het Kasten, v
00:09:59Halt.
00:10:04Ja, mein Kind, und gehorchen даже die prontoung.
00:10:12Malin, was können wir tun?
00:10:14Du hast ein bisschen Vater beruhigt.
00:10:16Das wird dein Vater nicht.
00:10:17Nicht, solange er solche Berater an seiner Seite hat.
00:10:20Ja, das mag so sein.
00:10:21Aber morgen werde ich...
00:10:23Malin, komm einfach mit mir mit.
00:10:28Ach, komm, Hurt.
00:10:30Mein Herr sagt ja,
00:10:32was für ein Falsch dem Vater zu...
00:10:33Hachim!
00:10:35Zu mir!
00:10:37Sie sind in der Kapelle!
00:10:49Ergreift sie!
00:10:51Nein!
00:10:55Ich muss nicht an!
00:10:57Ich glaube, sie...
00:11:20Hört nun die Worte unseres Fürsten
00:11:26Theodor der Unbeugsame!
00:11:35Dir habe ich befohlen, aus meiner Burg zu verschwinden.
00:11:39Ja, eure Hoheit.
00:11:41Jedoch ich bitte euch instellen...
00:11:42schweigt er!
00:11:51Und ihr, mein Kind...
00:11:55...habe ich verboten,
00:11:57diesen Landgraf niemals wiederzusehen.
00:12:00Ihr alle hier seid meine Zeugen.
00:12:04Ich frage dich nur, meine Tochter.
00:12:08Schwörst du diesen Mann ab?
00:12:11Ein für allemal?
00:12:20Vater,
00:12:22Konrad und ich,
00:12:24wir lieben uns.
00:12:29Ich kann euch nicht gehorchen.
00:12:42Zuhörerin,
00:12:45meine Strafe
00:12:47für deinen Ungehorsam.
00:12:49Vom heutigen Tag an
00:12:51ist der Wehrturm
00:12:53dein Zuhause.
00:12:57In sieben Jahren
00:12:59werde ich wiederkommen
00:13:00und dich fragen,
00:13:03ob du mir gehorchen willst.
00:13:10Mauer die Prinzessin ein.
00:13:13Und du!
00:13:15Verschwinde aus meinem Fürstentum
00:13:18und lass ihn nie wieder blicken.
00:13:20Jagd ihn zum Teufel!
00:13:24Marleen!
00:13:24Komm rein!
00:13:25Marleen!
00:13:29Marleen!
00:13:30Rekonis!
00:13:31Nichts kann uns brennen!
00:13:32Ich warte auf dich!
00:13:35Ich liebe dich!
00:14:11Mal komm nun die dunkle Zeit!
00:14:15die Liebe stark!
00:14:19Ich bin bereit!
00:14:20und bleib bei uns!
00:15:07Das war's für heute.
00:15:42Das war's für heute.
00:16:08Das war's für heute.
00:16:34Das war's für heute.
00:16:53Das war's für heute.
00:16:58Das war's für heute.
00:17:43Das war's für heute.
00:17:55Warum sollte sich eine reiche Edeldame auf mich einlassen?
00:17:59Was habe ich ihr zu bieten?
00:18:00Es heißt, dass sie sich bald vermehlen muss, dass sie schon viel zu viele Bewerber abgelehnt hat.
00:18:14Das war's für heute.
00:18:37Dann wird sich alles zum Guten wenden.
00:18:39Vertraue mir.
00:18:44Komm, Vater, brich nicht dein Versprechen, zu kommen, um mich zu befreien.
00:18:55muss ich mir, muss ich mir selbst die Mauer brechen?
00:18:59Und ich bin mir wachsam weich und allein.
00:19:02Und ich bin...
00:19:04und ich bin...
00:19:58Oh, ja, ich weiß.
00:19:59Die Dunkelheit.
00:20:02Gesünnt die Strafe.
00:20:06Genug des Leid.
00:20:13Genug des Leid.
00:20:53Genug des Leid.
00:21:07Genug des Leid.
00:21:42Genug des Leid.
00:22:17Genug des Leid.
00:22:19Genug des Leid.
00:22:21Genug des Leid.
00:22:29Genug des Leid.
00:22:47Malin.
00:23:17Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:47Untertitelung des ZDF, 2020
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00:26:20Schnell, Peter, schick dein Vater zu mir.
00:26:22Ich habe wichtige Neuigkeiten.
00:26:53Ja.
00:26:57Seid willkommen zurück, Herr.
00:27:01Wo ist Prinzessin Marleen?
00:27:06Habt ihr sie nicht gefunden?
00:27:11Doch.
00:27:13Ich hab vor ihrem Grab gekniet.
00:27:17Vor ihrem Grab?
00:27:23Sie ist tot.
00:27:31Ich will nicht weiter darüber sprechen.
00:27:37Was hört man von der Edeldame aus dem Geschlecht der Schwarzteils?
00:27:42Es heißt, Walpuga müsse noch diesen Monat vor den Altar treten, damit sie das Erbe nicht an ihren jüngeren Bruder
00:27:50verliert.
00:27:54Gut.
00:27:56So schick einen Boten, der ihr meinen Antrag unterbreitet.
00:28:02Weil wir hoffen, dass sie ihn annimmt.
00:28:04Keine Sorge.
00:28:05Sie wird ihn annehmen, Herr.
00:28:07Schließlich hat sie bis Lothar.
00:28:11In Gottes Namen, geh jetzt und schick den Boten los.
00:28:25Brenne zu Strauch.
00:28:27Stell meinen Hunger.
00:28:31Ländere mal in großem Kummer.
00:28:53Ländere mal in großem Kummer.
00:29:04Ländere mal in großem Kummer.
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00:35:39Warum sprichst du nicht, Idler-Junge?
00:35:43Hast keine Zunge?
00:35:50Wer bist du?
00:35:53Nur ein armes Ding, das er zu Hause verloren hat.
00:36:03Nein, nein, mein Sohn.
00:36:08Wie noch ein hungriges Maulstopf.
00:36:20Jetzt Küchen mal, in dem Kleid.
00:36:29Als Aushilfe, meinetwegen, für die anstehende Feierlichkeit.
00:36:35Hol dir einen Kittel und dann kauf an die Arbeit.
00:36:47Was für eine Feierlichkeit steht an?
00:36:57Hochzeit wird gefeiert.
00:36:59Wie schön.
00:37:01Heiratet ein Herr.
00:37:04Und wer ist die glückliche Braut?
00:37:12Eine hochwohlgeborene Dame.
00:37:15Dann muss dein Herr ja glücklich sein.
00:37:20Ist das Essen für die neue Herren?
00:37:26Deine Knochen tun sich schwer.
00:37:28Soll ich für dich gehen?
00:37:29Bitte.
00:37:32Setzen wir den Weg, bitte.
00:37:36Soll sie ein Handsch
00:37:41Ich희-Propa
00:37:42Nummer
00:37:42Nummer
00:37:43Nummer
00:37:43Nummer
00:37:52Musik
00:38:24Wer hätte eine derartige Landschönheit erwartet?
00:38:33Und anmutig verborgen vermag sie sich auch.
00:38:40Hat sie die Sprache verschlagen?
00:38:45Nein, Herrin.
00:38:49Küchenmarkt bist du?
00:38:51Ja, Herrin.
00:38:58Und nun gehen.
00:39:11Hat sie gesehen, wie schön diese armselige Magd ist?
00:39:19Und ich sehe zu einer Braut aus.
00:39:28Wie kann das Gesicht einer Edeldame nur so derartig entstellt sein?
00:39:34Aber, Herrin.
00:39:34Kein Wunder, dass ich noch kein Gemahl habe.
00:39:37Vier Brautwerber waren es.
00:39:40Fünf.
00:39:42Die mich alle sitzen ließen, sobald ich den Schleier gelüftet habe.
00:39:47Fünfmal Demütigung ist genug.
00:39:50Der junge Herr aber...
00:39:51Den interessiere ich nicht.
00:39:53Der hat eine andere im Kopf, das spüre ich.
00:40:04Ich werde morgen nicht heiraten.
00:40:09Was redet ihr da, Herrin?
00:40:11Ihr müsst morgen heiraten.
00:40:14Das Erbe ist sonst verloren.
00:40:15Ich weiß.
00:40:21Gehe sie und mache das Bett.
00:40:30Uta?
00:40:31Ja?
00:40:37Gebt der Markt Bescheid.
00:40:39Ich möchte sie morgen früh sehen.
00:40:43Gewaschen und gekämmt.
00:40:47Und wehe, sie riecht nach Küchenbeef.
00:40:56So komm doch schlafen, lauer Nacht.
00:41:02Vom Liebsten will ich träumen, sagst.
00:41:35Ihr habt nach mir gerufen, Herrin.
00:41:37Komm ein Stück näher.
00:41:46Setz dich.
00:41:54Ein Missgeschick.
00:41:57Ich habe mir den Fuß verrenkt.
00:42:00Doch möchte ich meinen Bräutigam nicht enttäuschen.
00:42:03Die Vermählung zu verschieben, würde ihm das Herz brechen.
00:42:10Also schlüpfst du in mein Brautkleid.
00:42:14Und nimmst meine Stelle ein.
00:42:17Herrin.
00:42:19Bitte trag keinen Scherz mit mir.
00:42:25Sieht so ein fröhliches Gesicht aus.
00:42:36Ich kann nicht für euch vor den Altar treten.
00:42:40Das wäre eine Lüge.
00:42:45Eine Lüge.
00:42:47Wie geistreich.
00:42:58Ein Geschenk.
00:43:02Vor ein paar Jahren.
00:43:06Wir sind beieinander versprochen.
00:43:09Tatsächlich.
00:43:11Das muss ein besonderer Mann sein.
00:43:14Ja, das ist er.
00:43:16Das ist er wohl, wenn er dir einen Ring schenkt, der glänzt wie...
00:43:20Wie Morgenlicht eines Sommertages.
00:43:23Oh, wie hübsch sie reden mag.
00:43:28Zeig mir den Ring.
00:43:33Keine Sorge.
00:43:36Du bekommst ihn gewiss zurück.
00:43:41Durch die Heirat bringt dir ein großes Opfer.
00:43:47Lass nun.
00:43:49Besser, weil Pogar rettet uns mit ihrem Erbe, als dass die Grafschaft zugrunde geht.
00:43:56Wollt ihr nicht versuchen, das Herz der edlen Dame zu gewinnen?
00:44:01Wie denn?
00:44:03Meine Liebe gehört Prinzessin Marleen.
00:44:07Gehst du für mich zur Kirche oder gehst du nicht?
00:44:21Ja, ich gehe.
00:44:23Gib mir den Ring zurück.
00:44:30Schwöre auf deinen Verlobten, dass du für mich vor den Altar trittst und dein Gesicht nicht zeigst.
00:44:49Ich schwöre über ein Leben meines Verlobten.
00:44:54Na, endlich.
00:44:56Uta, schnell!
00:45:00Komm, schönes Kind.
00:45:02Es wird Zeit.
00:45:04Lass dich für deine Herren trauen.
00:45:06Magd?
00:45:11Vergiss deinen Schwur nicht.
00:45:14Und noch etwas.
00:45:15Und noch etwas.
00:45:18Utas Augen sind meine Augen.
00:45:21Und ihre Ohren sind meine Ohren.
00:45:26Wehe, du hältst dich nicht an die Abmachung.
00:45:29Ich habe dich nicht an die Abmachung.
00:45:40Alles gut.
00:45:43Ja, ich bin mir.
00:45:45Ich bin mir.
00:45:54Okay.
00:46:02Los jetzt.
00:46:29Los jetzt.
00:47:07Das ist ein schöner Weg hoch zur Kapelle.
00:47:13Musik!
00:47:36Musik!
00:47:37Musik!
00:47:44Musik!
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00:47:58Musik!
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00:48:23Musik!
00:48:25Musik!
00:48:29Musik!
00:48:41Die Kirchenkreppe bricht nicht, bin die rechte Braut nicht.
00:48:48Was bricht ihr da?
00:48:51Nichts weiter.
00:48:54Meine Gedanken waren bei Prinzessin Marlene, sonst nichts.
00:49:00Bei Marlene.
00:49:13Bitte wartet, nur für einen Moment.
00:49:19Wer immer ihr auch seid, das ist das Geschmeide, das mein Vater und meine Mutter zur Hochzeit geschenkt hat.
00:49:30Als Zeichen ihrer Liebe, ihrer unsterblichen Liebe.
00:49:37Verzeih' bitte, denn ich darf nicht wagen, wenn nur ein wahres Wort zogen.
00:49:43Mein Herr, die Geistigkeit wartet.
00:49:47Mm-hmm.
00:50:12Ich darf nicht wagen, wenn ich mich nicht wagen.
00:50:32Großer Gott, du hörst unser Gebet
00:50:37und segnest sie, die deine Hand zusammengeführt hat.
00:50:43Und du segnest sie mit allen Freuden,
00:50:47einer reinen und von dem Tod unzerstörbaren Liebe.
00:50:54Amen.
00:50:56Amen.
00:51:02Amen.
00:51:05Amen.
00:51:08Los jetzt die Glocken.
00:51:18Fahrze, Hölle, Bruderherz.
00:51:24Das Erbe gehört jetzt mir.
00:51:30Amen.
00:51:31Amen.
00:51:34Amen.
00:51:35Amen.
00:51:36Amen.
00:51:36Amen.
00:51:37Amen.
00:51:38Amen.
00:51:41Amen.
00:51:42War sie denn brav, die Magd?
00:51:44Ja, Herrin.
00:51:47Meine Glückwünsche.
00:51:49Ihr seid Graf Konrads angetraute Gemahle.
00:51:56Gib mir den Ehering.
00:51:58Wo ist mein Ring?
00:52:06Amen.
00:52:08Amen.
00:52:10Amen.
00:52:12So, du Schuss, zurück in den Marktkettel.
00:52:20Bereit dich.
00:52:22Du Schuss, zurück in den Marktkettel.
00:52:24Amen.
00:52:36Amen.
00:52:41Amen.
00:52:43Amen.
00:52:43Amen.
00:52:43Amen.
00:52:43Amen.
00:52:43Amen.
00:52:44Amen.
00:52:44Amen.
00:52:46Amen.
00:52:48Amen.
00:52:55Für den Gang zur Kirche zahlt der Teufel.
00:52:58Nicht mich, Herrin.
00:53:04Leg wohl.
00:53:09Ach, dumme Magd.
00:53:13Hol mir das Fläschchen.
00:53:45Der Duft des ewigen Schlafes.
00:54:13Der Duft des ewigen Schlafes.
00:54:24Und dein Herr, er hat mich nicht in der Tabelle geheiratet.
00:54:33Ich bin seine Marlene, die Prinzessin aus dem Turm.
00:54:40Das ist der Ring, den mir Konrad vor sieben Jahren abzeiten seiner Liebe angesteckt hat.
00:54:47Denn der Ehring trägt die andere.
00:54:51Sie hat mich dazu gezwungen.
00:54:58Warum hat er mich nicht erkannt?
00:55:21Was?
00:55:25Rüttler, die sei im Turm gestorben.
00:55:29Wirklich.
00:55:30Da kommt ja nicht an, dass...
00:55:32Was, ich?
00:55:35Ich war's.
00:55:39Und war ein Brautschleier.
00:55:57So zeigt euch doch.
00:56:00Habe ich nicht ein Recht darauf, meine Braut zu sehen?
00:56:26Lass du uns auf unsere Vermehlung trinken.
00:56:33Gestern Morgen wart ihr...
00:56:35Garstig?
00:56:38Verzeiht.
00:56:39Aber ist nicht jede Braut ein wenig nervös vor der Vermehlung?
00:56:44Lasst uns trinken, mein Gemahl, vor dem Fest mit Hochzeitsmahl.
00:57:01Sag, was habt ihr eigentlich zum Brennnesselstrauch gesprochen?
00:57:09Was erinnert ihr da?
00:57:12Bin ich von Sinnen und spreche zu einem...
00:57:16Was?
00:57:17Einem Brennnesselstrauch.
00:57:20Merkwürdig.
00:57:22Als ich euch zur Kapelle führte, sprach ihr zu einem Brennnesselstrauch.
00:57:27Wenn nicht ihr, wer dann?
00:57:34Ach, das meint ihr?
00:57:37Ja, natürlich habe ich zu einem Brennnesselstrauch gesprochen.
00:57:45Aber was?
00:57:47Ich...
00:57:47Ich kann mich nicht erinnern.
00:57:52Nicht erinnern?
00:57:56Die Aufregung.
00:57:59Ähm, erwartet.
00:58:02Ich muss zu meiner Zoo, für die meine Gedanken trägt.
00:58:28Und...
00:58:30Paragraph von dem Land.
00:58:32Hol sie die Magd.
00:58:33Ich zerreiße sie ins Stück.
00:58:36Sie hat zu einem Strauch gesprochen.
00:58:39Ich muss wissen, was?
00:58:41Zu einem Strauch gesprochen.
00:58:43Hol die Magd.
00:59:07Und, was also sprach dir zum Brennnesselstrauch?
00:59:16Brennnesselstrauch, bist am Weg.
00:59:20Und am Ende war es mit Brennen und Feuer.
00:59:23Nicht wahr?
00:59:25In der Aufregung mögt ihr es vergessen haben.
00:59:27Ja.
00:59:32Da war noch etwas.
00:59:35Ihr habt zur Kirchentreppe gesprochen.
00:59:39Kirchentreppe.
00:59:41Ich habe auch noch zur Kirchentreppe gesprochen.
00:59:45Ja, was waren da eure Worte?
00:59:49Lasst uns vom Wein kosten.
00:59:52Das wird mir helfen, mich zu erinnern.
00:59:57Kirchentreppe.
00:59:59Kirchentreppe.
01:00:00Ich bin gleich zurück.
01:00:06Raus mit euch.
01:00:13Hoch mit dir!
01:00:22Du hast unsere Abmachung gebrochen.
01:00:25Das habe ich nicht.
01:00:27Hast du nicht?
01:00:30Zu einem Brennnesselstrauch hast du gesprochen.
01:00:34Und zu der Treppe bei der Kapelle.
01:00:37Und zu der Treppe bei der Kapelle.
01:00:38Was hast du gesagt?
01:00:43Schnell!
01:00:47Schnell!
01:00:48Kirchentreppe bricht nicht, bin die rechte Braut nicht.
01:00:56Kirchentreppe bricht nicht, bin die rechte Braut nicht.
01:01:03Bin so nicht.
01:01:05Kirchentreppe.
01:01:09Kirchentreppe.
01:01:22Und jetzt trinken wir.
01:01:25Warum tragt ihr nicht das Geschmeidl, das ich euch umgehängt habe?
01:01:34Wie unaufmerksam von mir.
01:01:40Ich habe euer Geschenk im Gemach liegen lassen.
01:01:43Lasst es mich holen.
01:01:48Ach und trinkt ruhig schon von dem Wein.
01:01:51Er ist köstlich.
01:01:52Ich bin gleich zurück.
01:01:57Wachen!
01:01:59Wachen!
01:02:01Zu Hilfe!
01:02:02Die Magd hat mein Hochzeitsgeschmeide gestohlen.
01:02:10Wachen!
01:02:11Wachen!
01:02:13Bleib stehen!
01:02:21Er greift sie!
01:02:24Los!
01:02:28Stürmer, Mann!
01:02:29Stürmer, Mann!
01:02:54Bleib stehen!
01:02:59Ruhe!
01:03:00Seid still
01:03:03Keiner sagt einen Ton
01:03:07Wo ist die Diebin?
01:03:10In mein Geschmeide gestohlen
01:03:25Ihr wisst es
01:03:26Ich sehe es euren dummen Gesichtern an
01:03:29Also
01:03:30Spricht
01:03:34Oder mein Gemahl wirft
01:03:36Eine nach dem anderen
01:03:38Von euch
01:03:43Wo ist die Diebin?
01:03:48Ich frage euch
01:03:50Ein letztes Mal
01:03:52Wo ist die Diebin?
01:03:59Ich bin keine Diebin
01:04:04Lügnerin
01:04:04Was hast du denn da am Hals?
01:04:07Das Geschmeide gab mir Konrad
01:04:10Konrad?
01:04:13Was erdreistet sich die Magd
01:04:15Meinen gräflichen Gemahl
01:04:17Beim Namen zu nennen
01:04:19Gebt mir das Geschmeide
01:04:21Halt
01:04:25Genug jetzt
01:04:33Habt ihr nicht vom Wein getrunken?
01:04:39Ergreift sie
01:04:41Wen mich?
01:04:42Ja euch
01:04:43Die Magd hat das Geschmeide gestohlen
01:04:46Ihr lügt
01:04:48Los ergreift die Edle
01:04:50Was erlaubt ihr euch?
01:04:55Eine von Schwarztal ergreift man nicht
01:04:58Ich bin eure Gemahlin
01:05:01Nein das werdet ihr nicht
01:05:06Wer dann
01:05:07Wenn nicht ich?
01:05:08Keine andere als die Frau
01:05:10Auf die ich sieben Jahre lang gewartet habe
01:05:13Und das bin ich
01:05:15Prinzessin Marleen
01:05:18Konrads angetraute Ehefrau
01:05:20Das ist nicht so klar
01:05:22Die Magd lügt
01:05:24Schluss jetzt
01:05:29Verjagt die Betrügerin
01:05:30Und Giftmischerin vom Hof
01:05:32Der Kerker voller Ratten
01:05:33Ist zu schade für sie

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