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Der Salzprinz (Originaltitel: slowakisch Soľ nad zlato, tschechisch Sůl nad zlato)[1] ist ein tschechoslowakisch-deutscher Märchenfilm von Martin Hollý aus dem Jahr 1983.[2] Der Film entstand nach Motiven des slowakischen Märchens Soľ nad zlato (Salz ist kostbarer als Gold) von Božena Němcová. Sowohl Der Salzprinz als auch Es war einmal ein König (Premiere 1955) sind tschechoslowakische Verfilmungen des Märchens.
Die große Liebe zwischen einer Prinzessin und einem Prinzen aus der Unterwelt vermag einen sonst nicht aufhebbaren Fluch zu besiegen, der nicht nur ihre Liebe zu zerstören drohte, sondern auch ein ganzes Königreich fast zugrunde gerichtet hätte, denn als Strafe für den Frevel des alten Königs hatte der Herrscher der Unterwelt alles Salz in Gold verwandelt.
Handlung
Vorgeschichte
König Pravoslav eröffnet das Ritterliche Turnier zu Ehren seiner drei Töchter, die er verheiraten möchte, um danach an eine von ihnen seine Krone weiterzureichen. Den ersten Kampf mit Schwert und Schild kann König Norbart III für sich entscheiden. Er möchte um die Hand von Prinzessin Vanda, der ältesten Tochter des Königs, anhalten und wird von ihr ausgezeichnet. Prinz Kazimir, der den zweiten Kampf gewinnt, verneigt sich vor Prinzessin Barbora. Als zwei Ritter um die Gunst der jüngsten Königstochter, Prinzessin Maruška, einen Kampf ausfechten wollen, gibt sie dem Vater zu verstehen, dass sie das nicht wolle, und läuft davon. Im Park sieht sie sich suchend um und auf ihre Bitte hin erscheint ein junger Prinz, der sie zärtlich umarmt. Er schenkt ihr eine Rose aus purem Salz, dem kostbarsten Gestein, das die Erde berge, denn ohne Salz gäbe es kein Leben. Wenn sie die Rose durch ihren Atem erwärme, werde er sofort zu ihr kommen.