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#GanzerFilm #deutsch
Die Gänsehirtin am Brunnen ist ein deutscher Märchenfilm von Ursula Schmenger aus dem Jahr 1979. Der im Auftrag des DDR-Fernsehens von der DEFA produzierte Film beruht lose auf dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm, das 1843 an Stelle 179 (KHM 179) ab der 5. Auflage im Märchenband Kinder- und Hausmärchen erstmals dargelegt wurde.

Handlung
An einem Brunnen trifft Hans, der Sohn eines Schmieds, eine alte Frau, der er die Holzbündel zu ihrer Hütte trägt. Die Alte hat magische Kräfte, so sah sie Hans’ Ankunft bereits im Brunnen. Hans wiederum ist es nicht möglich, die Lasten wieder abzuwerfen. Bei der Hütte angekommen, trifft er die unansehnliche Tochter der Alten, die als Gänsemagd tätig ist. Die Alte bittet Hans, zu schlafen. Am nächsten Morgen solle er ihr verraten, was er sich als Lohn für seinen Dienst wünsche. In der Nacht träumt Hans von Prinzessin Marie, die zu ihrem 7. Geburtstag zahlreiche kostbare Geschenke erhält, darunter edelsteinbesetzte Bürsten, einen Orden und wertvolle Skulpturen. Ihre Patin Fee Allmuthe schenkt Marie die Gabe, bei Trauer Perlen zu weinen. Marie wiederum freut sich an dem Tag am meisten über die Geschenke ihrer Freunde, die zum einfachen Volk gehören. Ihr Vater, König Albrecht der Glänzende, lässt ihr diese Geschenke jedoch fortnehmen und kündigt an, seine Tochter künftig strenger zu erziehen.

Hans erwacht, kann aus dem Traum aber keine Lehren ziehen. Er wünscht sich Macht und daher von der Alten ein Pferd, ein Schwert und eine Rüstung. Er kommt zur Burg des Ritters Gisbert von Hartenfels, der jedoch gerade verstorben ist. Seine beiden Söhne streiten mit dem Schwert um das Erbe und Hans kann den Kampf durch sein Eingreifen beenden. Als der Sieger Günther erfährt, dass ihm ein Schmiedesohn zur Seite gestanden hat, lässt er Hans ins Verlies werfen. Hans erkennt, dass seine Wünsche an die Alte töricht waren. Er flieht aus dem Kerker und kehrt zur Alten zurück. Erneut soll er schlafen und darf sich am nächsten Tag etwas wünschen. Er träumt vom 12. Geburtstag Prinzessin Maries, der von ihren armen Freunden ein Tannenbaum geschenkt wird. Sie tanzt mit den Kindern um den Baum herum, den ihr Vater ausreißen lässt. Allmuthe erscheint und kündigt an, das Schloss zukünftig aufgrund der Herzlosigkeit des Königs zu meiden. Nur Marie stehe weiterhin unter ihrem Schutz.

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:04Musik
00:38Musik
01:09Musik
01:54Musik
02:15Musik
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02:18Musik
02:38Guten Tag, Mütterchen, müht euch nicht. Nehmt meine Kraft zur Hilfe.
02:50Du bist jung, Hans. Dich kostet die Last keine Mühe.
02:55Lauf doch so fest.
03:12Wohin führt dich dein Weg durch diesen einsamen Wald?
03:15Mein Glück will ich suchen, Mütterchen. Macht, Ruhm und Reichtum.
03:20Aber davon versteht ihr nichts.
03:49Oh, ist das schwer.
03:51Gib deine Beine auf und steh nicht lägermüßig rum.
03:55Wer nach Macht strebt, muss stark genug sein, die eigene Trägheit zu werfen.
03:58Äh, äh.
04:21Spute dich. Bring endlich das bisschen Zeug zu meinem Haus.
04:25Ehe du dem Ruhm nachjagst, solltest du dir das Lob der Hilfsbereitschaft verdienen.
04:40Spute dich.
05:23Spute dich.
05:34Spute dich.
05:35Regen bringt Segen.
05:37Wer Reichtum erringen will, muss bei Zeiten lernen, Lasten zu tragen.
06:01Töchterchen!
06:02Ist euch etwas begegnet, Frau Mutter?
06:03Im Gegenteil, Töchterchen.
06:05Der liebe Junge hier hat meine Last getragen und mich dazu, als ich müde wurde.
06:11Wenn nur kein Windstoß kommt, er mir die Beine vom Leib wegbläst.
06:14Sie sind mürb wie Zunder.
06:17Setz dich da hin. Ruhe dich aus.
06:19Du wirst mir einen Trunk zur Stärkung wohl nicht abschlagen.
06:44Denkt sie nur, er sucht sein Glück.
06:45Dabei hat er mich getroffen, gerade im rechten Augenblick, um ihr Bündel und Korb abzunehmen.
06:49Ich danke euch, dass ihr der Mutter geholfen habt.
06:52Wer seid ihr? Und woher kommt ihr?
06:54Ich heiße Hans.
06:56Mein Vater ist Schmied.
06:58Für sein armseliges Schmiedefeuer war ich ein Esser zu viel.
07:03Geh ins Haus, Töchterchen.
07:06Wer Öl ins Feuer gießt, verbrennt sich leicht.
07:10Hm?
07:12Es könnte sein, dass er sich in dich verliebt, wenn du zu lange bei ihm stehst.
07:36Die Bank ist nicht der rechte Schlafplatz.
07:39Wenn du mit einer Strohschütte zufrieden bist und wenn es mit der Glückssuche noch bis morgen Zeit hat,
07:45kannst du im Haus übernachten.
07:50Danke.
07:51Wer weiß, wann ich das nächste Mal wieder ein Dach über dem Kopf haben werde.
08:01Töchterchen.
08:02Ja?
08:03Geh jetzt zum Brunnen, es ist Zeit.
08:06Mhm.
08:33Hier kannst du dich ausschlafen.
08:35Beim ersten Harnschrei werde ich dich wecken.
08:37Dann sollst du mir sagen, welchen Lohn du haben willst.
08:47Bedenke es wohl, ehe du einschläfst.
08:51Ein unbesonnener Wunsch wird dir keine Freude bringen.
08:54Einen Lohn wollt ihr mir geben?
08:58Ach, Mütterchen.
08:59Ich wünsche mir nichts sehnlicher als ein Pferd, ein gutes Schwert und eine Rüstung.
09:05Woher solltet ihr das wohl nehmen?
09:07Überschlafe deinen Wunsch und lass das weitere meine Sorge sein.
09:14Solltest du träumen, so präge dir den Traum gut ein.
09:21Träume helfen manchmal, beim Denken.
09:39Solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann
09:40solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann
09:42solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann
09:43solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann solltest du träumen, dann
09:48solltest du träumen, dann solltest du träumen.
10:05Musik
10:41Chris Mahmoud, aus dem Lande der Morgenröte.
10:50Großer König, ich begrüße euch.
10:53Von weit her bin ich gekommen, um euch zu huldigen
10:57und eurer Tochter eine bescheidene Gabe darzubringen.
11:05Ich wünsche dir Gesundheit und Glück, Prinzessin Marie.
11:10Du bist wie eine Perle im Morgenglanz, das schönste Mädchen unter der Sonne.
11:15Wir danken euch, Prinz Mahmoud.
11:42Juncker Herzlieb von und zu Schreckenfels.
11:59Erlauchter König!
12:04Es ist mir eine hohe Ehre, euer Gast zu sein und eurer jüngsten, schönsten Tochter, ein Präsent zu überreichen.
12:22Ich wünsche dir Reichtum und ewige Jugend, Prinzessin Marie.
12:31Der Inhalt dieses Kästchens wird dir helfen, deine Schönheit zu bewahren.
12:40Prinzessin.
12:41Elisabeth.
12:45Was ist süßes in dem Kästchen?
12:48Türkischer Honig?
12:57Vielen Dank, Juncker Herzlieb.
13:07Wir danken.
13:23König Volker!
13:27Wir sind erfreut, euch und euren lieben Sohn Carolus auf unserem Fest zu sehen.
13:37Für keinen anderen als euch hätten wir die Mühe der weiten Reise auf uns genommen.
13:42Wir sind erfreut, euch und euren lieben Sohn Carolus auf uns genommen.
14:22Man nennt euch mit Recht Albrecht dem Glänzenden.
14:27Macht, Reichtum und Schönheit sind gleichermaßen in eurem Hause vereint.
14:47Marie, du bist die schönste Tochter eines mächtigen Vaters.
14:53Es wird darum nie unerfüllte Wünsche oder gar Sorgen für dich geben.
14:59Solltest du dennoch einmal in Not geraten, so werde ich dir beistehen wie meinen eigenen
15:05Kind.
15:12Zu deinem heutigen siebenten Geburtstag irre ich dich, Prinzessin Marie, mit dem Orden
15:22der goldenen Sonne.
15:33Er wurde bisher nur berühmten Mitgliedern unseres Hauses verliehen.
15:39Ich danke euch für die hohe Ehre, König Volkerat.
15:50Ich gratuliere dir.
16:00Danke schön Carolus.
16:06Meine Hose, was der Mann, du Turbinen.
16:31Die Fee Almute, die hochverehrte Patin der Prinzessin Marie.
16:39Ich wünsche dir Gesundheit und viel Freude, liebe Marie.
16:42Und solltest du einmal traurig sein, so wird von dieser Stunde an jede deiner Tränen
16:46zu einer Perle werden.
16:53Dass ihr gekommen seid, ist das Schönste an meinem Geburtstag.
16:56Liebe Fee Almute.
17:10Prinzessin Marie, pssst.
17:14Oh, Konrad, komm schnell.
17:18Ich habe sie für dich gezogen, Prinzessin Marie.
17:21Oh, vielen Dank, Konrad, für das schöne Geschenk.
17:24Ich werde die Rosi jeden Tag gießen.
17:27Ich habe sie selbst gemacht, zusammen mit meiner Mutter.
17:40Sie soll Lisa heißen, genau wie du.
17:43Marie, er heißt Wolf.
17:45Unsere Sämte hat drei Junge, aber er ist am schönsten.
17:49Kommt zu mir, habt keine Angst.
17:51Ich bin ganz lieb zu dir.
17:53Du musst ihm jeden Morgen Milch geben.
17:59Guckt mal, er hat Euglein wie Knöpfchen.
18:02Er wird groß werden, Prinzessin Marie und dich immer beschützen.
18:10Er wird groß werden, Prinzessin Marie und die Armeleute.
18:25Und mit denen beschwunzen sie ihr schönstes Kleid.
18:29Annehme meiner Tochter sofort die Bettelmann-Gerben ab.
18:35Ich werde künftig selbst die Erziehung und den Umgang unserer jüngsten Tochter überwachen.
18:49Musik
19:12Steh auf, Hans, sonst verschläfst du dein Glück.
19:22Wo bin ich? Wo ist das Schloss?
19:25Du bist in meinem Haus, lieber Junge.
19:28Und es wird Zeit, dass du deinen Lohn erhältst.
19:30Hast du deinen Traum noch einmal überlegt?
19:33Ich habe von einem König geträumt.
19:36Der war so mächtig, dass Fürsten und Prinzen aus aller Herren Länder sich vor ihm verbeugten.
19:42Wenn ich nur einen kleinen Teil seiner Macht hätte,
19:45oder an einem so prächtigen Hof einen Dienst bekäme, wäre ich der glücklichste Mensch.
19:56Erinnerst du dich nur an die Macht und den Reichtum des Königs?
19:59Oder war in deinem Traum noch etwas anderes?
20:11Eigentlich drehte sich alles um eine Prinzessin.
20:14Ein Kind noch.
20:16Sie sah sehr schön aus.
20:18Aber sie hat sich über wertlose Geschenke mehr gefreut,
20:21als über die größten Kostbarkeiten.
20:22Vergeuden wir nicht den Morgen mit ungereimten Reden.
20:25Sage mir, welchen Lohn du haben willst.
20:27Du sollst ihn bekommen.
20:30Ach, Mütterchen.
20:32Ich wünsche mir ein schnelles Pferd.
20:36Ein gutes Schwert und eine Rüstung.
20:41Verlasse diese Kammer.
20:44Du wirst finden, was du in großer Torheit verlangt hast.
20:52Verlasse diese Kammer.
21:19Was soll mir gehören, Mütterchen?
21:34Jetzt werde ich mein Glück finden.
21:37Schönen Dank, Mütterchen.
21:39Lebe wohl, Töchterchen.
22:09Bleib doch stehen.
22:11Halt!
22:13Nicht so schnell.
22:14Leute, wir können uns ja auch hier verbergen.
22:17Hinter den Berg, los!
22:18Nein, nein, nein.
22:20Ins Tal.
22:20Dort werden wir nicht gesucht.
22:22Und können weiter oder zurück.
22:25Halt!
22:26Lasst euch etwas fragen!
22:32Lasst euch etwas fragen!
22:35Unser Herr, Herr Ritter, Giesbert von Hartenfels ist diese Nacht verstorben.
22:42Nun streiten sich seine beiden Söhne ums Erbe.
22:44Mit blanken Schwerten schlagen sie aufeinander los.
22:47Kämpfen die Brüder allein?
22:48Jeder kämpft mit seinen Reitknechen.
22:50Und alle, die Diensten der Burg, müssen mitmachen.
22:53Das ist die Probe für Schwert und Rüstung.
23:00Hör doch endlich auf, Herr Herren!
23:02Warum muss Blut fließen?
23:03Doch hör doch auf!
23:04Hör doch auf!
23:06Herr Ritter, Giesbert gewinnt!
23:08Eberhard, komm doch mal los, sein zurück!
23:10Herr Ritter, Giesbert gewinnt!
23:11Hör doch auf!
23:13Herr Ritter, Giesbert gewinnt!
23:18Herr Ritter, Giesbert!
23:33Herr Ritter, Giesbert gewinnt!
24:01Ich weiß nicht, ob ich eure Kraft mehr rühmen soll oder euren Mut.
24:04Ihr seid eine Zierde der Ritterschaft.
24:09Lasst uns auf den gemeinsamen Erfrocht in den Sieg trinken.
24:11Zuvor aber nennen wir euren Namen und die Burg eurer Väter.
24:15Ich heiße Hans und die Burg meines Vaters ist eine Schmiede.
24:19Der Sohn eines Schmiedes wagt es, sich als Retter ehren zu lassen!
24:23Stark, aber dumm!
24:25Sonst hätte er seine simple Herkunft nicht verraten.
24:28Gunther, ich erkenne dich als Sieger an und gelobe dir die Brudertreue!
24:31Herr Ritter, zerschlagt seine Fesseln!
24:37Runter mit dem Schmied!
24:39Ach, Herr Ritter!
24:41Man bringe diesen Bettler ins Burgverlies!
24:44Guckt euch an, das solltet ihr rumgehen!
24:47Jetzt geht ab mit dir, Herr Ritter!
24:51Zerreiße doch die Fesseln!
24:53Herr Ritter, mit der starken Hand!
24:55Ha, ha, ha, ha!
24:57Und dann gibt's Verlies mit ihm!
25:01Es ist Zeit, Töchterchen.
25:03Der Mond wird gleich aufgehen.
25:05Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:07Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:12Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:16Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:17Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:18Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:20Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:20Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:22Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:24Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:24Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:24Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:26Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:27Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:27Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:27Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:30Geh zum Brunnen, mein Kind.
25:40Oh, oh, oh.
26:15Oh, oh, oh.
26:35Du musst auch hierbleiben.
26:37Ein Dummkopf wie ich verliert das Brot aus dem Sack.
27:03Hätte ich doch auf die Alte gehört.
27:08Ah!
27:31Hähne, die am Morgen zu laut krähen, holt am Abend die Katz.
27:34Geh in die Kammer und schlaf dich aus.
27:41Weil du dennoch ein guter Junge bist, will ich dir noch einen Wunsch erfüllen.
27:45Hab Dank, Mütterchen.
27:46Hoffentlich hat dich der Schaden klüger gemacht.
28:16Musik
28:30Musik
28:56Hier sieht das Brümchen viel schöner aus als im Wald.
28:58Es wird mich immer an euch erinnern.
29:09Schade, dass ich mit euch niemals im Wald spielen darf.
29:11Wir wünschen dir viel Glück, Marie, viel Glück, das wünschen wir.
29:15Wir wünschen dir viel Glück, Marie, viel Glück, das wünschen wir.
29:25Marie!
29:27Wer nimmt sie so eine Prinzessin an ihrem zwölften Geburtstag?
29:31Ich habe dir den Umgang mit gesinnte Kindern untersagt,
29:33aber du missachtest mein Gebot, vor dem Fürsten und Könige zittern.
29:37Ich wollte nicht ungehorsam sein, Herr Vater.
29:40Du bist es aber.
29:42Wenn du nicht meine schönste Tochter wärst,
29:44ließe ich dich in den Turm werfen.
29:46Oder aus dem Schloss jagen.
29:49Reißt sofort diesen Unrat aus.
29:51Mit Stumpf und Stil.
30:00Los, weg! Verschwindet! Weg!
30:14Du bist hochmütig und herzlos, König Albrecht.
30:18Aber es kommt der Tag, an dem du all deine Macht und deinen Reichtum verwünschst.
30:23Ich ziehe meine Hand von dir und werde dein Schloss nie wieder betreten.
30:39Deine Tochter Marie soll weiterhin unter meinem Schutz stehen.
30:59Steh auf, es ist Zeit.
31:05Ich habe doch wieder von diesem König geträumt.
31:07Und von der Prinzessin.
31:10Sie war jetzt größer und noch schöner.
31:15Sie hat sich über einen einfachen Tannenbaum gefreut
31:18und geweint über ihn.
31:20Dabei sind die Wälder voll davon.
31:22Warum sollte sie sich nicht freuen?
31:24Bedenkt doch, Mütterchen.
31:26Ihr Vater kauft dir bestimmt das schönste und teuerste Spielzeug.
31:29Und gibt dir Diener, die ihr jede Arbeit abnehmen.
31:33Aber diese sonderbare Prinzessin tanzt um den Baum herum.
31:36Zusammen mit ein paar ärmlichen Kindern.
31:39Und dabei hat sie sich ihr schönes Kleid total verdorben.
31:42Und der König, hat er dir immer noch so gut gefallen?
31:45Zu der Prinzessin hätte er nicht so streng sein sollen.
31:48Sie war ja nicht boshaft.
31:50So, so.
31:51Und für Dummheit kann niemand etwas.
31:55Du sagst es.
31:57Ich habe dir noch einen Wunsch freigestellt.
31:59Nenne ihn.
32:02Für die Macht tauge ich nicht.
32:05So bleibt mir noch die Hoffnung auf Reichtum.
32:08Als Grundstock für mein Glück
32:09könnte mir ein Kaufmannswagen mit Ware schon genügen.
32:13Damit brauchte ich nur über Land zu ziehen.
32:15Dann wäre ich bald ein reicher Mann.
32:18Aus einem Torn kann man über Nacht kein Weisen machen.
32:21Geh mir aus den Augen.
32:29Du wirst alles finden, wie du es gewünscht hast.
32:50Es ist kein Traum.
33:03Wenn ich jetzt das Glück nicht finde!
33:06Ey!
33:07Ey!
33:10Dankeschön, Mütterchen!
33:12Viel Glück, Töchterchen!
33:25Wenn wir nicht endlich wieder Beute finden, ist unser Leben ausgelebt.
33:29Wir müssen die Hauptstraßen weiden.
33:31Sie sind voller Wachen.
33:32Noch einmal überlebe ich den Kerker nicht.
33:36Vorsicht!
33:36Vorsicht!
33:39Verschimmeltes Brot würde mir jetzt wie Kuchen schmecken.
33:42Wenn wir nicht bald etwas finden,
33:44lässt sich meine Schuhe versolen.
33:46Ihh!
33:47Schwermut!
33:47Galle, bitte!
34:01Da kommt die Rettung!
34:02Der Wagen ist ohne Wachschutz!
34:07Wohin deswegs?
34:08Edler Herr!
34:12Gönnt eurem Pferden eine kurze Rast und euch auch!
34:15Wer mit so wertvollem Gut reist, hoher Herr,
34:17der sollte sich nicht allein auf seine Fäuste verlassen.
34:21Ihr braucht ein paar handfeste Reitknechte,
34:24die eine Waffe zu führen wissen.
34:25Das ist die reine Wahrheit!
34:26Wir sollten die Reise zusammen machen!
34:29Wie einen Herrn wie euch
34:30würden wir um einen niederen Lohn unser Blut vergießen.
34:33Ich will mein Augenlicht verlieren,
34:34wenn das nicht stimmt, hoher Herr!
34:37Es wäre zu überlegen.
34:40Ha ha ha!
34:47Ja, okay, hast ihn fest!
34:55Oh ja!
34:59Jetzt ist er festgebunden!
35:01Wir füllen auf den Wagen!
35:06Ah, ist das ein Labedruck!
35:21Lebt wohl, Edler Herr!
35:23Feuer wohl!
35:25Komm, Wolf!
35:35Geht hinein!
35:36Die Mutter ist in der Kammer!
36:04Leg dich hin und schlafe deine Einfalt aus.
36:09Morgen früh darfst du noch einen letzten Wunsch äußern.
36:32Hier wird die Pokale auf den 15. Geburtstag der Prinzessin Marie erheben.
36:37Sollen alle Gäste des heutigen Festes erfahren, wie sehr meine Kinder mich lieben.
36:44Kommt zu mir, Elisabeth und Helene.
36:50Ihr habt mich alle drei lieb, das weiß ich.
36:53Aber jetzt möchte ich erfahren, welche meiner Töchter mich am meisten liebt.
36:57Meine Gäste werden es hören und aller Welt verkünden, was für ein glücklicher Vater ich bin.
37:14Du, Helene, bist die Älteste, also sprich du zuerst.
37:18Ich hab euch so lieb wie den süßesten...
37:23Du liebst Süßigkeiten über alle Maßen.
37:27Also ist deine Antwort sehr schmeichelhaft für mich.
37:33Und du, Elisabeth?
37:35Ich hab euch so lieb wie mein schönstes Kleid.
37:42Bei deiner Putzsucht und Eitelkeit bedeutet das sehr viel.
37:54Marie, du bist mein schönstes und darum liebstes Kind.
37:58Wie lieb hast du deinen Vater?
38:19Ich kann meine Liebe mit nichts vergleichen, lieber Vater.
38:25Wenn du nicht vor allen Gästen als dumm oder lieblos gelten willst,
38:28so musst du jetzt deinen Vergleich nennen.
38:33Aber es gibt nichts, was ich so liebe wie euch, Herr Vater.
38:58Vater, die beste Speise schmeckt euch und mir nicht ohne Salz.
39:03Darum hab ich euch so lieb wie Salz.
39:16Vater!
39:22Da die Prinzessin Marie ihren Vater so lieb wie der Salz, soll sie auch mit Salz belohnt werden.
39:31Man bindet ihr einen Sack Salz auf den Rücken und führen sie aus dem Schloss.
39:36Nein!
39:38Hab erbarmen!
39:40Sie ist noch ein Kind.
39:42Sie wusste nicht, was sie sagte.
39:44Der Befehl ist zu befolgen!
39:55Sie ist noch ein Kind!
40:03Sie ist noch ein Kind.
40:30Ich entziehe dir das Recht,
40:32den Orden meines Hauses zu tragen.
40:36Sie denkt wie eine Köchin.
40:45Oh nein.
41:02Lasst Prinzessin Marie mit mir ins Land der Morgenröte ziehen.
41:10Verstoßt ihr sie.
41:11So wird euer Zorn bald der Trauer
41:13um ein verlorenes Kind weichen.
41:18Nur weil ihr ein Prinz seid und mein Gast
41:22verlasst ihr dieses Schloss ungestraft.
41:28Schafft sie aus dem Schloss.
41:44Prinzessin.
41:53Sorry.
42:08Ich bin froh.
42:36Musik
43:10Musik
43:26Mütterchen!
43:33Mütterchen!
43:33Was hast du?
43:36Ich habe das dritte Mal von der Prinzessin geträumt.
43:41Mütterchen, ihr seid klug.
43:42Wenn ihr es wisst, dann sagt mir bitte, ob es diese Marie gibt.
43:46Wer die Träume der Nacht zu deuten weiß,
43:48erfährt manches über die Wahrheit des Tages.
43:51Dann darf ich keinen Augenblick versäumen.
43:53Ich muss das Mädchen retten.
44:02Und deinen Wunsch?
44:07Ich wünsche mir nichts anderes,
44:09als Marie zu finden und ihr zu helfen.
44:18Dieses Büchslein ist aus Smaragd geschnitten.
44:23Bewahre es wohl.
44:24Es wird dir Glück bringen.
44:32Musik
44:32Musik
44:32...
44:35...
44:40...
44:43...
44:44...
44:55Musik
45:19Wir laufen uns Tag für Tag die Schuhsohlen ab.
45:23Es kommt doch keiner mehr.
45:26Kein König, kein Prinz, nicht mal ein Wittsteller.
45:30Sogar Hunde und Katzen machen einen Bogen ums Schloss.
45:34Halt!
45:39Halt! Stehenbleiben!
45:41Halt! Stehenbleiben!
45:43Woher kommst du?
45:44Aus dem Wald.
45:45So, so, aus dem Wald.
45:48Und das hier? Ist das vielleicht auf einem Baum gewachsen?
45:51Du wirst sofort vor den König gebrachen.
45:55Aus.
46:12Alle diese Tücher reichen nicht.
46:15Um meine Tränen zu trocknen.
46:19Guten Tag, Frau Königin.
46:22Diese Dose haben wir bei ihm gefunden.
46:43Lasst mich mit dem Fremden allein.
46:51Meine jüngste Tochter wurde von ihrem Vater in ungerechtem Zorn verstoßen.
46:56Den König, wenn ich denke, dass die wilden Tiere meine Tochter gefressen haben, weiß ich mich vor Traurigkeit nicht zu
47:13fassen.
47:25Diese Perle ist von der Art, die meiner Tochter aus den Augen floss.
47:30Sie besaß nämlich die Gabe, Perlen statt Tränen zu weinen.
47:39Sagt mir, Fremder, wo Marie jetzt ist und wo ihr die Perle gefunden habt.
47:47Die Dose fand ich drei Tage reisen weit von hier.
47:50Aber wo eure Tochter jetzt ist, kann ich euch nicht sagen.
47:55Kannst du es nicht oder willst du uns nicht sagen, was du über die Prinzessin Marie weißt?
48:00Wenn ihr mir mein Kind zurückbringt, so gebe ich euch Gold und Edelsteine, so viel ihr wollt.
48:05Ich kann dich in den tiefsten Kerker werfen lassen oder dich königlich belohnen.
48:14Ich könnte dich sogar zu meinem Hofmarschaller nennen, wenn du unsere Tochter zurückbringst.
48:21Ich brauche weder Gold noch Edelsteine.
48:24Auch ein Amt an eurem Hof reizt mich nicht mehr.
48:27Ich will nicht ruhen noch rasten, bis ich die Prinzessin Marie gefunden habe.
48:34Aber ich werde sie nicht zu dem Vater zurückbringen,
48:36der sie schutzlos den wilden Tieren des Waldes und allen anderen Gefahren einfach preisgegeben hat.
48:43Diese Vermessenheit bezahlst du mit deinem Leben.
48:47Dann kann niemand die Prinzessin retten.
48:51Ich werde vielleicht den Weg zu ihr finden.
49:08Es ist Zeit, Töchterchen, dass du zum Brunnen gehst.
49:11Ich weiß zu bestimmtenft mul Attit, Töchterchen, aber ich weiß gar nicht.
49:19Ich meine Nur temporary, Эlosa und Verhältnis keine seul Tage,
49:27aber ich kann keine vorherr Colonien sein lassen.
49:31Wenn du siehst,
49:32Iifa das nicht eher nicht.
49:33Ich weiß, die Brässe son측volle,
49:37auch schon zum Brunnen,
49:39die Brunnen ist aber nicht.
49:51Musik
50:11Hier bin ich der Alten zum ersten Male begegnet.
50:14Jetzt finde ich sicher die Richtung.
50:18Musik
50:50Musik
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51:03Musik
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51:05Musik
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51:14Musik
51:24Musik
51:25Musik
51:37Oh, come on.
52:04Ich weiß schon alles.
52:05Geh jetzt in deine Kammer, nimm die Haut vom Gesicht und warte, bis ich dich rufe.
52:09Ja, Mutter.
52:13Es muss alles rein und sauber sein.
52:22Wo ist das schöne Mädchen geblieben?
52:24Hast du nicht gelernt zu grüßen?
52:31Guten Morgen, Mütterchen.
52:33Bist du im Dienste des Königs gekommen, um die Prinzessin Marie zu suchen?
52:38Diesem König würde ich niemals dienen.
52:40Nicht für Gold und hohe Ämter.
52:43Mütterchen, ich suche Marie.
52:47Ich, weil ich sie liebe.
52:50Sie bedeutet mir mehr als alle Schätze der Erde.
52:55Mütterchen, sagt mir, wo sie ist.
53:00Komm heraus, Töchterchen.
53:19Du brauchst meinen Schutz nun nicht mehr, liebe Marie.
53:23Warum habt ihr mich weglaufen lassen, als ich Marie suchte?
53:27Die Weisheit der Träume musste in der Wirklichkeit zur Tat werden.
53:35Die Weisheit der Träume.
54:06Die Fee Almutu hat Wolf zu uns geschickt.
54:08So sind wir gekommen.
54:09Marie, wir gratulieren dir zu deinem 18. Geburtstag.
54:11Wir wünschen euch viel Glück.
54:12Danke.
54:15Danke.
54:17Danke.
54:18Danke.
54:20Danke.
54:21Danke.
54:23Danke.
54:28Danke.
54:29Danke.
54:30Danke.
54:59Untertitelung des ZDF, 2020
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