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Ein Mann und seine Tochter leiden Not, weil sie kein Ackerland besitzen. Um den König darauf aufmerksam zu machen, pflanzen sie auf Idee der Tochter einen Garten auf dem Dach ihrer Hütte. Als der König dies bemerkt, lässt er den Mann zu sich holen, um von ihm den Grund zu erfahren. Von der Idee der Tochter nicht unbeeindruckt, erfüllt der König ihm seinen Wunsch und schenkt ihm Land.
Inzwischen hat die Mutter des Königs Prinzessin Eulalia als mögliche Braut für ihren Sohn auf das Schloss gebeten, da er nach dem Hausgesetz der Familie heiraten muss, um den Thron nicht an seinen (unfähigen) Vetter und dessen (intrigante) Frau zu verlieren. Eulalia wird jedoch vom König wie zuvor elf weitere Prinzessinnen verschmäht, da sie ihm zu dumm ist.
Beim Pflügen seines Ackers findet der Bauer einen Mörser aus Gold; bald überreicht er ihn brav dem Hofstaat trotz der Warnung seiner Tochter. Diese erfüllt sich, indem der König das Fehlen des Stößels als Diebstahl betrachtet und den Bauern in den Kerker werfen lässt. Als er erfährt, dass die Bauerntochter ihren Vater vor der Ablieferung des Mörsers gewarnt hatte, lässt er sie zu sich rufen, um sich persönlich von ihrer angeblichen Klugheit zu überzeugen. Er stellt ihr ein Rätsel und verspricht, bei Lösung den Vater freizulassen und sie zu heiraten. Zum Erstaunen aller löst sie das Rätsel, ihr Vater wird freigelassen, und der König bittet seine Mutter, die Hochzeit vorzubereiten. Obwohl die Bauerntochter mit dem steifen Leben am Hof nicht zurechtkommt, kommen sie und der König sich langsam näher – vor allem da sie sich seiner Leidenschaft, der Astronomie, gegenüber aufgeschlossen zeigt. Da außerdem der ursprünglich ebenfalls bürgerliche Hofrat von Müller schnell ein gutes Verhältnis zu ihr aufbaut, lernt selbst die anfangs nur wenig begeisterte Königsmutter allmählich, ihre zukünftige Schwiegertochter zu akzeptieren.
Ein Mann und seine Tochter leiden Not, weil sie kein Ackerland besitzen. Um den König darauf aufmerksam zu machen, pflanzen sie auf Idee der Tochter einen Garten auf dem Dach ihrer Hütte. Als der König dies bemerkt, lässt er den Mann zu sich holen, um von ihm den Grund zu erfahren. Von der Idee der Tochter nicht unbeeindruckt, erfüllt der König ihm seinen Wunsch und schenkt ihm Land.
Inzwischen hat die Mutter des Königs Prinzessin Eulalia als mögliche Braut für ihren Sohn auf das Schloss gebeten, da er nach dem Hausgesetz der Familie heiraten muss, um den Thron nicht an seinen (unfähigen) Vetter und dessen (intrigante) Frau zu verlieren. Eulalia wird jedoch vom König wie zuvor elf weitere Prinzessinnen verschmäht, da sie ihm zu dumm ist.
Beim Pflügen seines Ackers findet der Bauer einen Mörser aus Gold; bald überreicht er ihn brav dem Hofstaat trotz der Warnung seiner Tochter. Diese erfüllt sich, indem der König das Fehlen des Stößels als Diebstahl betrachtet und den Bauern in den Kerker werfen lässt. Als er erfährt, dass die Bauerntochter ihren Vater vor der Ablieferung des Mörsers gewarnt hatte, lässt er sie zu sich rufen, um sich persönlich von ihrer angeblichen Klugheit zu überzeugen. Er stellt ihr ein Rätsel und verspricht, bei Lösung den Vater freizulassen und sie zu heiraten. Zum Erstaunen aller löst sie das Rätsel, ihr Vater wird freigelassen, und der König bittet seine Mutter, die Hochzeit vorzubereiten. Obwohl die Bauerntochter mit dem steifen Leben am Hof nicht zurechtkommt, kommen sie und der König sich langsam näher – vor allem da sie sich seiner Leidenschaft, der Astronomie, gegenüber aufgeschlossen zeigt. Da außerdem der ursprünglich ebenfalls bürgerliche Hofrat von Müller schnell ein gutes Verhältnis zu ihr aufbaut, lernt selbst die anfangs nur wenig begeisterte Königsmutter allmählich, ihre zukünftige Schwiegertochter zu akzeptieren.
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KurzfilmeTranskript
00:06Musik
00:18Nennt dem König euren Wunsch oder bringt die Klage vor, die euch herführt.
00:23Tretet vor!
00:34Nun?
00:35Sprech doch endlich, Vater.
00:37Jetzt sage, was du willst. Meine Zeit ist kostbar, Bauer.
00:40Dies ist meine Tochter und ich bin ein armer Bauer. Aber wir haben kein Land.
00:47Du bist ein Bauer und hast kein Land?
00:51Das ist aber nicht gut.
00:53Das meinte meine Tochter auch. Und darum hat sie mir aufgetragen,
00:57ich sollte den Herrn König um ein Stückchen Land bitten.
01:01Und warum soll ich dir das geben, Bauer? Das Stückchen Land?
01:06Weil wir so arm sind, Herr König. Und weil wir dachten...
01:12Was dachten wir, meine Tochter?
01:15Ja, wir dachten, unser Herr König ist so reich, dass ihn ein Stückchen Land nicht ärmer macht.
01:23Und darum dachten wir weiter, dass uns ein Stückchen Land schon sehr viel reicher macht.
01:30Das hat meine Tochter gesagt.
01:33Damit hat deine Tochter recht.
01:36Sie ist klug, deine Tochter.
01:39Minister, bring mir die Landkarte.
01:54Sie, Bauer, dies ist mein Reich.
02:02Und weil du mir leidtust, will ich dir ein Eckchen Land schenken.
02:05Das kannst du mit deiner Tochter bestellen.
02:06Oh, mein Herr König.
02:09Dieses grüne Züpfelchen hier
02:12soll dir gehören.
02:15Danke, mein gnädiger Herr König.
02:18Was sagst du dazu, Tochter?
02:21Der Herr König ist sehr gütig,
02:23großmütig und weise.
02:26Sie ist sehr klug,
02:28deine Tochter.
02:30Komm, Vater, lass uns an die Arbeit gehen.
02:32Je eher wir den Acker gehackt haben,
02:34umso eher können wir Korn darauf sehen.
02:36Und desto eher können wir auch ernten.
02:54Das macht Freude, liebe Tochter,
02:57das eigene Land zu graben.
03:03Ach, für dich einen Liebsten,
03:07einen Liebsten,
03:09einen schönen Verein,
03:11doch müsste er ein König,
03:14ja nur ein König sein.
03:18Und wäre er kein König,
03:22der Herzen lebt allein,
03:25ein blutgelockter sei.
03:26Dann müsste er ein Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schwarz-Schulleckter sein.
03:36Und wäre doch ein König, der aus der Konne meint,
03:44so könnte auch ein Blonder, ein Blondgelockter sein.
03:51Und wäre doch ein König, der aus der Wilde meint,
03:58dann müsste er ein Große, das für ein Blondgelockte, schöner, großer König sein.
04:17Vater! Sieh doch mal, was ich hier gefunden habe.
04:22Was denn?
04:23Hier, das schlag in der Erde. Ein Mörser aus reinem Gold.
04:28Gold? Reines Gold.
04:33Du bist ein Glückskind, meine Tochter.
04:37Ja, Vater. Nun hat die Armut ein Ende.
04:42Aber, hör mein Kind, weil unser Herr König so gnädig gewesen ist
04:48und uns diesen Acker hier geschenkt hat,
04:51da müssen wir ihm den Mörser dafür geben.
04:56Sei nicht dumm, Vater.
04:58Wenn du den König, den Mörser bringst,
05:00so wird er dich nach dem Stößer fragen.
05:02Ach, wie kommst du darauf? Wir haben ihn ja nicht.
05:05Das wird er uns nicht glauben.
05:07Weil zum Mörser immer ein Stößer gehört.
05:10Er wird denken, dass du ihn zurückbehalten hast.
05:13Ach, jetzt lass mich in Frieden mit deinem Stößer.
05:15Ich bring dem Herrn König den Mörser und damit passt er.
05:18Immer willst du es besser wissen und musst das letzte Wort haben.
05:23Außer dem Mörser. Hast du nichts gefunden?
05:26Nein, Herr König. Sonst nichts.
05:29Nichts?
05:31Weißt du denn nicht, dass zu jedem Mörser ein Stößer gehört?
05:34Weißt du das nicht, Bauer?
05:37Hm?
05:38Ein Stößer.
05:40Jetzt stellt sich der Teubler, als wüsste er nicht, was ein Stößer ist.
05:43Minister, zeig ihm einen.
05:45Das hier, das ist ein Stößer.
05:49Und so einen Stößer
05:52sollst du mir für diesen Mörser bringen.
05:54Aus Gold.
05:55Wie kann ich ihn bringen, wenn wir ihn nicht gefunden haben, Herr König?
05:59Mir wird das Lügen schon vergehen.
06:00Oh, Herr König, ich lüge nicht.
06:02Ich hab den Stößer wirklich nicht.
06:04Abarmen, Herr König. Abarmen.
06:07Ihr habt gerufen und schon bin ich da.
06:09Was befehlt ihr, Herr König?
06:11Werft diesen Mann ins Gefängnis
06:12und gib ihm zweimal am Tag zehn Hiebe mit der neunschwänzigen Peitsche.
06:15Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
06:17Ich armer Mann, das halte ich nicht aus. Oh, ich armer Mann.
06:19So lange, bis er den Stößer herbeigeschafft hat.
06:22Ich hab ihn nicht. Ich hab ihn nicht.
06:23Und was ich nicht hab, das hab ich einfach nicht.
06:27Weg mit ihm. In den Block mit ihm.
06:29Ich will nicht in den Block.
06:31Ich will nicht in den Block.
06:38Hätte ich doch auf meine Tochter gehört.
06:42Hätte ich doch auf meine Tochter gehört.
06:48Hätte ich doch auf meine Tochter gehört.
06:55Er isst und trinkt nicht, sagst du?
06:57Ja, Herr König. Und immerfort schreit er,
07:00ach, hätte ich doch auf meine Tochter gehört.
07:03Bringen wir mal her.
07:04Und schon bin ich auf dem Weg, Herr König.
07:15Und schon bin ich wieder da, Herr König.
07:23Sprich, Bauer.
07:24Und dass du mir die Wahrheit sagst.
07:26Warum schreist du immerfort,
07:28ach, hätte ich doch nur auf meine Tochter gehört.
07:32Was hat deine Tochter gesagt?
07:34Ja.
07:35Sie hat gesprochen,
07:37ich sollte dem Herrn König
07:39den Mörser nicht bringen.
07:41Sonst müsste ich auch den Stößer herbeischaffen.
07:59Sie ist klug, deine Tochter.
08:02Wahrhaftig.
08:03Das ist sie.
08:04Ich sollte dem Herrn König den Mörser nicht bringen.
08:07Hey, hey.
08:08Hat sie gesagt.
08:10Wenn du so eine kluge Tochter hast,
08:12dann lass sie herkommen.
08:15Ja, worauf artest du noch?
08:16Fort, fort, schick sie her.
08:27Oh, endlich bist du wieder da.
08:30Das bist du nörder geworden, Vater.
08:32Komm, ich werde dir eine ordentliche Mahlzeit bereiten.
08:35Nein, nein, nein, mein Kind, das geht nicht.
08:37Du musst sofort zu unserem Herrn König.
08:39Was?
08:40Ich soll zum König?
08:41Ja.
08:41Ja, wieso denn?
08:42Weil er mit dir sprechen will.
08:45Und weshalb?
08:45Das weiß ich nicht.
08:47Ich verstehe nicht alles,
08:48was die hohen Herren so denken und sagen.
08:51Ja.
08:52Wäre ich so klug wie du.
08:55Ja.
08:56Das, das war's.
08:58Unser Herr König hält dich für klug.
09:00Ach, was redest du denn da, Vater?
09:01Doch, doch.
09:02Ja, weil er dich für klug hält,
09:04will er mit dir sprechen.
09:06Sofort.
09:07In dieser Minute.
09:08Lauf, mein Kind, zum König.
09:09Aber schnell.
09:13Halt, halt.
09:14Schuhe.
09:19Hier bin ich, Herr König.
09:24Ich möchte gern mal wissen, ob du wirklich so klug bist,
09:28wie es scheint.
09:32Hör zu.
09:36Ich will dir ein Rätsel aufgeben.
09:41Wenn du das lösen kannst, dann werde ich...
09:45Ja, dann werde ich dich heiraten.
09:48Mich heiraten?
09:49Herr König, mich eine arme Bauern-Tochter?
09:57Gut, Herr König.
09:58Ich will versuchen, es zu erraten.
10:00Hier ist das Rätsel.
10:01Komm zu mir.
10:02Nicht gekleidet, nicht nackend.
10:04Nicht geritten, nicht gegangen, nicht gefahren.
10:07Nicht auf dem Weg, nicht außer dem Weg.
10:21Und wenn du das kannst,
10:28will ich dich wirklich heiraten.
10:31Will der Herr König in einer Stunde vor dem Schloss auf mich warten?
10:34Ja.
10:40Wirst du es lösen?
10:42Ich will es versuchen.
10:50Nicht gekleidet, nicht nackend.
10:53Nicht geritten, nicht gegangen, nicht gefahren.
10:57Nicht auf dem Weg, nicht außer dem Weg.
11:21Ja.
11:36Höher, Esel.
11:37Komm.
11:38Höher.
11:39Na, komm.
11:40Vorwärts.
11:42Komm, na, komm.
11:44Nun möchte ich doch wissen, wie sie das Rätsel löst.
11:50Da kommt sie schon, Herr König.
11:54Höher.
11:55Komm.
11:55Da komm.
11:56Komm.
11:57Da komm.
11:59Zieh.
11:59Komm.
12:01Höher.
12:02Höher, Esel.
12:03Komm.
12:03Da komm.
12:04Komm.
12:05Höher, Esel.
12:06Zieh.
12:06Komm.
12:08So gilt es, Herr König.
12:11Ich bin nicht gekleidet,
12:13aber auch nicht nackend.
12:15Aber auch nicht nackend.
12:15Ich komme nicht geritten, nicht gegangen, nicht gefahren.
12:19Und sie?
12:21Ich bin nicht auf dem Weg
12:22und nicht außer dem Weg.
12:25Du hast das Rätsel getroffen
12:27und alles erfüllt.
12:30So sei es denn, wie ich gesagt habe.
12:38Ich nehme dich zu meiner Frau.
12:40Oh, mein König.
13:07Oh, mein König.
13:09und unsereorns das Dollar.?
13:23Südgruhal.
13:23Oh, mein König. Oh,
13:34mein König. Ich bin
13:34nichtfilm. Ich bin nichtfilm.
13:35Ich bin nichtfilm.
13:42Von nun an bist du meine Königin und sollst mit mir mein Land regieren.
13:49Lang lebe unsere Königin!
13:52Lang lebe sie!
14:20Vater!
14:21Guten Tag, Frau Königin!
14:23Besuchst du mich auch mal wieder?
14:25Ja, Frau Königin.
14:26Warum kommst du nur so selten?
14:27In all den Jahren, seit der König mich zur Frau genommen hat, bist du nur viermal bei mir gewesen.
14:32Weil ich nicht stören will, Frau Königin.
14:34Vater, kannst du dich nicht daran gewöhnen, mich wieder Tochter zu nennen, so wie früher?
14:38Ja, das will ich tun, Frau Königin.
14:40Ja, aber du tust es nicht. Warum nur?
14:43Weil es sich so ziemt. Und auch deswegen, weil es mir Freude macht.
14:48Nenn mir einen Bauern auf der ganzen Welt, der zu seiner Tochter Frau Königin sagen kann.
14:55Also meinetwegen, wenn es dir Freude macht. Aber verbeuge dich nicht immer bis auf den Boden, wenn du zu mir
15:00kommst.
15:00Ja, Frau Königin.
15:03Sag, fehlt es dir denn was? Kann ich irgendetwas für dich tun?
15:06Na, du tust schon so viel für mich und sorgst dafür, dass es mir an nichts fehlt.
15:11Ich bin glücklich und zufriedene Frau Königin. Und alle lieben dich im Land, weil du ein Herz für die Armen
15:18hast.
15:20Vater, entschuldige, ich muss mich jetzt verabschieden.
15:23Frau Königin.
15:28Was ist ein Herz für mich?
15:29Ich bin glücklich und zufriedene Frau.
15:44Ich bin glücklich und zufriedene Frau Königin.
15:46Er wurde mir so verrückt, dass ich mich so vieles Leben auf den Boden.
15:49Ich bin glücklich und zufriedene Frau Königin.
16:09Mein Fischchen, wo ist mein Fischchen?
16:13Was ist mir denn da feines Zugelaufen?
16:16Ja, du bist ja ein braves Föhn.
16:19Du kommst mir gerade recht.
16:20Ich nehme dich mit, sieh dich groß.
16:23Und dann, so in ein, zwei Jahren, wirst du mir den Wagen ziehen.
16:28Da ist es ja, mein Füllchen.
16:29Was redest du dafür ein dummes Zeug?
16:32Hände weg, rühr mir das Tier nicht an.
16:34Siehst du nicht, dass es mit einem Strick an meinem Ochsen festgebunden ist?
16:37Das seh ich wohl.
16:38Trotzdem bleibt es mein Füllchen und ich nehm's mit mir.
16:41Ich versuch's nur, mich daran zu hindern.
16:43Dann gibt's Maulschälen, Bauer, nicht zu knapp.
16:45Wie schmeckt dir die?
16:48Schläfst du mich da auch noch?
16:49Lass mich zu meinem Füllchen.
16:50Ja, gib es mir zurück.
16:52Mein Mensch, gib mir mein Recht.
16:55Ich will zu meinem Füllchen.
16:58Ich geh zum König.
17:00Der wird entscheiden, wem's gehört.
17:02Gut, ich begleite dich.
17:04Erzähl mir ihm die Geschichte.
17:05Dann wirst du ja sehen, was der König sagt.
17:08Wo das Füllen gelegen oder gestanden hat, da soll es bleiben.
17:11Wenn es von den Ochsen stammt, dann gehört es zu den Ochsen.
17:13Aber ich stammt vom Pferd.
17:15Das Füllen.
17:16Da es an deinen Ochsen festgebunden war, so ist dies ein Zeichen, dass es zu dir gehört,
17:20Ochsenbauer.
17:20Danke, mein weiser König.
17:22So lautet also mein Urteil.
17:24Jeder von euch gehe seines Weges.
17:26Du ziehst mit deinem Ochsen und den Füllen nach Hause und du mit deinen Pferden.
17:30Ihr seid entlassen und kein Wort mehr.
17:40Ich hab gehört, wie dir's ergangen ist.
17:43Warum hast du nicht mit der Frau Königin gesprochen?
17:46Ach, die versteht etwas davon.
17:50Weil sie selber eine arme Bauerndochter war.
17:55Das ist ein guter Rat.
17:58Ich will mit der Frau Königin reden.
18:01Ich geh gleich zu ihr.
18:03Du darfst es dem König nicht verübeln, Bauer, wenn du dich auch Unrecht von ihm behandelt
18:07fühlst.
18:07Aber wie komm ich nun wieder zu meinem Füllchen, Frau Königin?
18:10Wenn du versprichst, keinem zu sagen, von wem du's hast.
18:13So will ich dir einen Rat geben.
18:14Ich verspreche es, Frau Königin.
18:16Hör zu, Bauer.
18:18Morgen früh, wenn der König von der Wachparade zurückkommt, stellst du dich vor dem Schloss
18:21auf die Straße und wirfst ein Fischernetz aus.
18:24Und tust so, als wolltest du Fische fangen.
18:26Kannst du das?
18:26Ja, leicht, Frau Königin.
18:28Aber ich sehe den Sinn noch nicht ein.
18:30Fische fangen auf dem Land?
18:32Du wirfst das Netz aus und fischt und fischt.
18:34Und dann schüttest du das Netz aus, als ob es voll von Fischen wäre.
18:37Und dann fischst du weiter.
18:39Ja, das tue ich.
18:40Aber ich sehe den Sinn immer noch nicht.
18:42Fische fangen auf dem Land?
18:43Hör zu, Bauer.
18:44Wenn der König dich dann fragt, was das zu bedeuten habe, dann antwortest du ihm einfach.
18:50Komm her, Bauer, damit niemand hört, was du ihm antworten sollst.
19:15Die Innenministerin frage diesen nervischen Mann, was er da vorhat.
19:23Hey, Bauer.
19:25Der König will wissen, was du hier treibst.
19:27Ich fische.
19:28Wie kannst du fischen, du Tölpel, wenn kein Wasser da ist?
19:32So gut, dass zwei Ochsen ein Füllen kriegen können, so gut kann ich auch auf dem trockenen Platz fischen.
19:40Hey, Bauer, Herr König will nicht sprechen.
19:43Komm.
19:48Das hast du nicht von dir.
19:51Von wem hast du das?
19:52Gott, bewahr's.
19:53Ich hab's von mir, Herr König.
19:56Ich frage dich noch einmal.
19:59Von wem hast du das?
20:00Gott, bewahr's.
20:01Herr König, ich hab's von mir.
20:05Ins Gefängnis mit ihm, in den Block.
20:07Und zweimal täglich zehn Hiebe mit der Peitsche, bis er gesteht, von wem er es hat.
20:11Na, der Herr König, benade.
20:13In den Block mit ihm.
20:15Und täglich zehn Hiebe mit der Peitsche.
20:19Zweimal.
20:22Wie weh'n das tut.
20:24Ich hab's von mir.
20:26Hör auf, hör auf.
20:27Wirst du jetzt sagen, von wem du's hast?
20:33Das halte ich nicht aus.
20:35Ich hör ja auf.
20:37Ich sag es ja.
20:40Ich hab's von der Frau Königin.
20:46Der Mann ist frei.
20:49Lass ihn laufen.
20:55Und sein Füllen soll er auch wieder haben.
20:56Das halte ich nicht aus.
20:58Oh, no, der Liebster,
21:03oh, no,
21:05doch, Mister,
21:06dein König.
21:10Oh, no,
21:13oh, no,
21:15oh, no,
21:16oh, no,
21:16der Herz
21:16liebter Mann,
21:19dann ist der
21:20hier ein schöner
21:22Mist,
21:23ja,
21:30Warum bist du so falsch zu mir?
21:35Wie kommst du da hoch, mein Gemahl?
21:42Muss ich dir das noch sagen?
21:46Hast du mich nicht vor aller Welt lächerlich gemacht?
21:50Hast du nicht einem Tölpe von Bauern Ratschläge gegen mich erteilt?
21:54Es stimmt, ich habe ihm einen Rat gegeben, aber nicht gegen dich.
21:59Nur mein Unrecht gut zu machen, dass du ihm zugefügt hast.
22:01Und das war böse von dir.
22:05Welche eine Königin, die ihren König verrät.
22:09Das wollte ich nicht, Herr König.
22:12Wie es auch sei, ich will dich nicht mehr zur Gemahnen. Deine Zeit ist um.
22:16Geh wieder hin, woher du gekommen bist und wo du hingehörst.
22:19In deine Bauern.
22:21Bitte.
22:23Bitte.
22:23Gut, ich erlaube dir zum Abschied das mitzunehmen, das dir am liebsten ist.
22:34Ja, lieber Mann.
22:36Wenn du es so befiehlst, will ich es auch tun.
22:40Bitte warte hier auf mich, damit ich Abschied nehmen kann von dir.
23:03Dann bin ich bis zum Abschied nehmen kann von dir.
23:11Bitte.
23:24So wollen wir den Abschied nehmen, lieber Mann.
23:58Ist der Herr König tot?
24:00Nein, nein. Ich habe ihm nur einen starken Schlaftrunk gemischt. Bald wird er wieder aufwachen.
24:05Wickelt den König in die Decke und bringt ihn vor das Schloss. Dort warte ich auf ihn.
24:13Vorsichtig. Bitte. Vorsichtig.
24:25Oh, meine Tochter. Was hast du nur mit unserem Herrn König gemacht?
24:31Keine Angst, Tata. Er wird bald wieder aufwachen.
24:36Schläft aber schon den ganzen Tag. Was ist, wenn er nun nicht mehr aufwacht?
24:42Was wird er da sagen?
24:45Gar nichts.
24:46Das sagst du so. Er wird mich wieder in den Block legen lassen.
24:53Vater, geh du nur an deine Arbeit und lass mich mit dem König allein.
25:04Ich mache mir große Sorgen.
25:07Große Sorgen mache ich mir um dich, meine Tochter.
25:26Oh Gott, wo bin ich?
25:28In meiner Bauernhütte.
25:32Wo ich hingehöre.
25:35Ja, aber was soll das?
25:37Wie komme ich hierher?
25:41Du hast mir befohlen, das Liebste aus dem Schloss mitzunehmen.
25:47Nun habe ich doch nichts Besseres und Lieberes als dich.
25:52Da habe ich dich einfach mitgenommen.
25:59Du hast mein Sein.
26:02Und ich dein.
26:09Und verzeih mir, dass ich dich so gekränkt habe.
26:34Du bist die Klügste.
26:36Nein, der Klügste, der bist du.
26:39Nein, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der
26:45Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der
26:45Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der Klügste, der
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