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Die Schneekönigin (Originaltitel: russisch Снежная королева, Sneschnaja korolewa) ist ein sowjetischer Märchenfilm[2] von Gennadi Kasanski aus dem Jahr 1967, der auf dem Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen beruht.
Handlung
Die Großmutter der Ziehgeschwister Kai und Gerda bekommt an einem Winterabend Besuch von einem unfreundlichen Fremden, einem reichen Kommerzienrat, der unbedingt ihre Rosen haben will, um sie teuer weiterzuverkaufen. Die Großmutter weigert sich jedoch vehement, da die Blumen ein Geschenk ihres Untermieters sind, eines Märchenerzählers, und man Geschenke nicht verkaufen dürfe. Der Fremde kündigt an, sich dafür zu rächen und bei seiner Königin, der Schneekönigin, zu beschweren. Diese erscheint kurz darauf und will Kai mitnehmen; sie bietet dem Jungen dafür ein Leben in ewigem Wohlstand. Als Kai sich weigert, gibt die Schneekönigin ihm zum Abschied einen Kuss, wodurch sich das Herz des Jungen in einen Eisklumpen verwandelt.
Nur wenig später hängt sich Kai mit seinem Schlitten an den Pferdeschlitten der Schneekönigin und wird entführt. Als er im Frühjahr noch immer nicht zurückgekehrt ist, macht sich Gerda auf die Suche nach ihrem Bruder. Dabei begegnen ihr der Rabe Karl und dessen Freundin, die Krähe Klara. Die beiden erzählen ihr, dass Kai möglicherweise der Bräutigam der Prinzessin Elsa geworden sei, und bringen Gerda zum Schloss. Bei dem Prinzen handelt es sich jedoch nicht um Kai, sondern einen jungen Mann namens Klaus. Er und Elsa haben durch die geschwätzige Elster, eine Verwandte von Karl und Klara, jedoch schon von Gerda und Kai gehört und stellen dem Mädchen eine goldene Kutsche zur Verfügung, damit Gerda sicher zum Palast der Schneekönigin gelangen kann, um Kai zu retten. Als Elsas eigentlich gutmütiger Vater, der König, Gerda auf Druck des Kommerzienrates einkerkern will, kommt ihr der Märchenerzähler zu Hilfe und duelliert sich mit dem Kommerzienrat. Mit Hilfe von Klaus und Elsa können die beiden schließlich entkommen.
Die Schneekönigin (Originaltitel: russisch Снежная королева, Sneschnaja korolewa) ist ein sowjetischer Märchenfilm[2] von Gennadi Kasanski aus dem Jahr 1967, der auf dem Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen beruht.
Handlung
Die Großmutter der Ziehgeschwister Kai und Gerda bekommt an einem Winterabend Besuch von einem unfreundlichen Fremden, einem reichen Kommerzienrat, der unbedingt ihre Rosen haben will, um sie teuer weiterzuverkaufen. Die Großmutter weigert sich jedoch vehement, da die Blumen ein Geschenk ihres Untermieters sind, eines Märchenerzählers, und man Geschenke nicht verkaufen dürfe. Der Fremde kündigt an, sich dafür zu rächen und bei seiner Königin, der Schneekönigin, zu beschweren. Diese erscheint kurz darauf und will Kai mitnehmen; sie bietet dem Jungen dafür ein Leben in ewigem Wohlstand. Als Kai sich weigert, gibt die Schneekönigin ihm zum Abschied einen Kuss, wodurch sich das Herz des Jungen in einen Eisklumpen verwandelt.
Nur wenig später hängt sich Kai mit seinem Schlitten an den Pferdeschlitten der Schneekönigin und wird entführt. Als er im Frühjahr noch immer nicht zurückgekehrt ist, macht sich Gerda auf die Suche nach ihrem Bruder. Dabei begegnen ihr der Rabe Karl und dessen Freundin, die Krähe Klara. Die beiden erzählen ihr, dass Kai möglicherweise der Bräutigam der Prinzessin Elsa geworden sei, und bringen Gerda zum Schloss. Bei dem Prinzen handelt es sich jedoch nicht um Kai, sondern einen jungen Mann namens Klaus. Er und Elsa haben durch die geschwätzige Elster, eine Verwandte von Karl und Klara, jedoch schon von Gerda und Kai gehört und stellen dem Mädchen eine goldene Kutsche zur Verfügung, damit Gerda sicher zum Palast der Schneekönigin gelangen kann, um Kai zu retten. Als Elsas eigentlich gutmütiger Vater, der König, Gerda auf Druck des Kommerzienrates einkerkern will, kommt ihr der Märchenerzähler zu Hilfe und duelliert sich mit dem Kommerzienrat. Mit Hilfe von Klaus und Elsa können die beiden schließlich entkommen.
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KurzfilmeTranskript
00:00:00Musik
00:00:41Musik
00:01:09Einen Augenblick, gleich geht's los.
00:01:19So, das wäre der erste Schirm.
00:01:27Und das wäre der zweite.
00:01:30Oh, ah, ah, naja.
00:01:38Hahaha, doch zunächst einmal guten Tag, liebe Kinder.
00:01:42Ich bin hoch erfreut, euch kennenzulernen.
00:01:47Musik
00:01:54Von ganzem Herzen grüße ich den Freund der Kinder auf der ganzen Welt.
00:01:59Hans Christian Andersen.
00:02:03Die Vögel, die Blumen, ja, die Stühle und sogar dieser alte Schrank.
00:02:09Sie alle erzählten ihm ihre Märchen und Geschichten.
00:02:13Viele kennt er allerdings auch durch mich.
00:02:16Denn nicht umsonst hat Hans Christian Andersen immer wieder gesagt, niemand weiß so herrliche Märchen wie Ole Lukoje.
00:02:24Ach, richtig.
00:02:26Ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt.
00:02:29Mein Name ist Ole Lukoje.
00:02:34Früher in alten Zeiten nannte man mich den Gott der Träume.
00:02:38Hahaha.
00:02:40Aber nun sagt selbst, Kinder, sehe ich aus wie ein Gott?
00:02:43Ich bin ein Mensch wie ihr, nur, dass ich ein bisschen zaubern kann.
00:02:50Jeden Abend, wenn ihr schlafen geht, warte ich, bis ihr euch zugedeckt habt.
00:02:56Dann komme ich ganz leise ins Zimmer.
00:02:59Ich schleiche sacht auf Zehenspitzen bis an euer Bett.
00:03:05Und blase euch kräftig auf den Hinterkopf.
00:03:12Ich blase eure Augen, fallen langsam zu und ihr schlaft ein.
00:03:23Jetzt nehme ich den einen Schirm, den Mund und öffne ihn.
00:03:29Er belohnt alle, die artig sind und brav.
00:03:33Ich drehe ihn über ihren Kopf, seht ihr so.
00:03:38Und im Traum erleben die Kinder die lustigsten Märchen.
00:03:43Ja, und für wen ist wohl der schwarze Schirm?
00:03:46Ich brauche ihn zum Glück selten.
00:03:49Er ist für die kleinen Bösewichte bestimmt.
00:03:51Ich öffne ihn wie den anderen und sie schlummern sofort ein.
00:03:56Es wird dunkel und sie schlafen wie die Murmeltiere.
00:03:59Aber ohne Märchen, ganz ohne Traum.
00:04:08Weil ich überzeugt bin, dass ihr, meine kleinen Freunde, immer lieb, aufrichtig und fleißig seid,
00:04:15keine Raufbolde oder Gartierquäler,
00:04:17werde ich euch eines meiner schönsten Märchen erzählen.
00:04:21Hört also und seht.
00:04:29Du folgt mir in eine alte Stadt mit winkligen Straßen und Gästchen.
00:05:03Untertitelung des ZDF, 2020
00:05:23Gerda, willst du die Blumen gießen oder die Straße?
00:05:26Ausgerechnet, der Herr Apotheker.
00:05:29Ein Glück, dass er seinen Regenschirm bei sich hat.
00:05:34Und am Himmel ist keine einzige Wolke.
00:05:44Unsere Schwalbe, sieh mal Gerda.
00:05:46Sie hat der anderen Schwalbe eine Blume mitgebracht.
00:05:51Kai, ich möchte dir auch etwas schenken.
00:05:54Hier, diese Rose.
00:05:56Ich habe sie heimlich für dich gepflanzt.
00:05:58Und ich habe eine rote. Damit wollte ich dich heute überraschen.
00:06:02Dankeschön.
00:06:03Kai, unsere beiden Rosen sollen zusammen weiter wachsen.
00:06:06Ja, das sollen sie.
00:06:08Ja.
00:06:10Erde.
00:06:12Gute Freunde sollen sie sein.
00:06:15So wie wir.
00:06:18Und unzertrennlich.
00:06:19So wie wir.
00:06:22Und liebhaben sollen sie sich.
00:06:25Ja, Gerda.
00:06:26Sie sollen sich liebhaben wie wir.
00:06:29Ja.
00:06:29Kai.
00:06:31Kai.
00:06:32Gerda.
00:06:33Ich komme.
00:06:36Ich komme.
00:06:38Auf Wiedersehen, liebe Gerda.
00:06:40Auf Wiedersehen, lieber Kai.
00:06:41Kai.
00:06:46Ja, so lieb hatten sich die beiden.
00:06:51Den Sommer über verbrachten sie in ihrem kleinen Dachgarten.
00:06:55Doch wenn im Herbst der Regen an die Fischbäter der Winter seinen Einzug hielt in die kleine Stadt
00:07:01und die Tage immer kürzer wurden,
00:07:04dann besuchte Kai seine Gerda und ihre Großmutter erzählte.
00:07:14Ach, wie gemütlich ist ein Winterabend in der warmen Stube, wenn das Feuer so lustig im Ofen knistert.
00:07:24Seht nur, wie es wieder schneit.
00:07:28Wirben die Flocken nicht durch die Luft, als wären es kleine weiße Bienen?
00:07:33Großmutter, ach bitte erzähl uns doch, woher kommen eigentlich diese Schneeflocken, die herumtanzen wie weiße Bienen?
00:07:40Vom Norden übers Meer wehen eisige Winde ins Land.
00:07:44Sie bringen Nebel, Kälte und Schnee.
00:07:49Es sind die grimmigen Diener der Schneekönigin.
00:08:05Aus den Wellen des Eismeeres ragt ihr Schloss empor.
00:08:10Ein prunkvoller Palast aus funkelnden Eiskristallen.
00:08:17Ist sie dein schön, Großmutter?
00:08:20Ja, aber ihre Schönheit ist so ungewöhnlich, dass ich sie euch mit Worten kaum beschreiben kann.
00:08:26Wie ein Kunstwerk aus glitzerndem Eis erscheint die Königin auf ihrem Thron und dennoch lebt sie.
00:08:34Ihre Augen leuchten wie Sterne, doch sie strahlen keine Wärme aus.
00:08:43Geheimnisvolle Schätze birgt ihr Palast.
00:08:47Dort gibt es einen Eisspiegel, durch den die Königin alle ihre Besitzungen übersieht.
00:09:00Unendliche Schneefelder, gefesselt vom ewigen Eis des Meeres.
00:09:07In stürmischen Nächten aber fliegt sie, von Eiswinden begleitet, durch die Straßen der Städte und schaut in die Fenster.
00:09:26Da ist sie!
00:09:29Wie sie uns anguckt.
00:09:32Ritt kein Unsinn, hier kommt keiner herein.
00:09:35Du bist aber ein Angsthase.
00:09:37Ja, hast recht, ich weiß.
00:09:41Aber sie, sie ist eine mächtige Königin.
00:09:44Und sie kann auch nicht herein?
00:09:45Ganz bestimmt nicht.
00:09:48Sollte ich es nur versuchen.
00:09:50Ich setze sie einfach auf den heißen Ofen.
00:09:52Und hast du nicht gesehen?
00:09:53Auf den heißen Ofen.
00:09:54Was schmilzt sie?
00:09:55Was schmilzt sie?
00:09:57Die Königin zerschmilzt.
00:09:59Die Königin zerschmilzt.
00:10:11Ihr Eisspitter, lasst euch beschwören.
00:10:14Lasst euch durch meine Hände Zauberkraft beschwören.
00:10:47Fliegt fort.
00:10:48Fliegt.
00:10:55Ein richtiger Schneesturm.
00:10:56Auf fallen, schnell ans Fenster.
00:11:09Die Schneekönigin.
00:11:12Was will sie bloß von uns?
00:11:14Diese bösen Augen.
00:11:15Ich hab Angst.
00:11:20Das Fenster.
00:11:21Mach sofort das Fenster zu.
00:11:31Ein Eisspitter.
00:11:33Ein Eisspitter.
00:11:34Er hat mich ins Auge getroffen.
00:11:37Und das hat, tut mir auch weh.
00:11:41Warte, ich helfe dir.
00:11:42Vielleicht kann ich den Spitter rausziehen.
00:11:45Lass mich in Ruhe, dummes Mädchen.
00:11:49Es ist ja schon längst wieder gut.
00:11:55Unsere Rosen.
00:12:02Von mir aus wirft sie auf den Müllhafen.
00:12:04So, so, so.
00:12:17Großmutter.
00:12:19Großmutter.
00:12:19Nicht weinen.
00:12:21Musst nicht weinen.
00:12:23Sei nicht traurig.
00:12:29Der arme Kai.
00:12:36Der Splitter hat sein Herz vor Mann.
00:12:39Es ist wie aus Eis.
00:12:42Wo er kann, neckt er gerne.
00:12:44Er ist so frech, dass sich die gute Großmutter über ihn ärgern muss.
00:12:51Und wer ist schuld an allem?
00:12:53Der Eissplitter, der ihn ins Auge getroffen hat und ins Herz.
00:12:59Doch seht, was weiter geschah.
00:13:20Wacht mal alle her.
00:13:21Seht euch die Ziege an.
00:13:23Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
00:13:27ha, ha, ha, ha.
00:13:27Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
00:13:35ha.
00:13:37Kai!
00:13:44Warte doch Kai!
00:13:46Ich möchte so gern Schlitten fangen.
00:13:48Bitte, nimm ich mit.
00:13:50Du fällst bloß runter und hältst mir die Ohren voll.
00:13:53So oft bist du mit mir gehodelt.
00:13:54Und ich bin nie hingefallen.
00:13:56Eine Heulsauce bin ich auch nicht.
00:13:58Du fällst nicht runter?
00:14:00Und wenn, dann weinst du nicht?
00:14:03Los, setz dich hin.
00:14:14Bums, da liegst du.
00:14:15Und weinen musst du auch gleich.
00:14:19Doch nicht wahr, Kai.
00:14:20Kai, bitte, nicht eine Träne.
00:14:23Ich wanne überhaupt kein bisschen.
00:14:37Kai, komm doch her, mach mit.
00:14:39Häng dich jetzt rein.
00:14:40Komm doch, häng dich her.
00:15:18Was machst du?
00:15:20Komm zurück.
00:15:22Bleib hier.
00:15:24Kai.
00:15:26Kai.
00:15:52Sieh an, der kleine Junge, der mich auf einen heißen Ofen setzen wollte.
00:16:00Du bist ja ganz durchgefroren.
00:16:12Na, komm zu mir.
00:16:18Frierst du noch immer?
00:16:20Mir ist furchtbar kalt.
00:16:24Und mein Herz
00:16:25ist wie Eis.
00:16:27Hahaha.
00:16:30Ich geb dir keinen Kuss mehr.
00:16:58Du darfst dich nicht vor mir fürchten.
00:17:00Hab Vertrauen.
00:17:02Hab Vertrauen.
00:17:02Ich führe dich in ein Reich der Kälte, in dem du Ruhe finden und alles vergessen wirst.
00:17:10Dein Herz wird keine Freude mehr empfinden, aber auch keinen Schmerz.
00:17:17Das ist das wahre Glück.
00:17:41Und Gerda wartete.
00:17:43Der Frühling kam, aber Kai kehrte nicht zurück.
00:17:47Vielleicht war ihm ein Unglück zugestoßen und er brauchte ihre Hilfe.
00:17:51Da durfte sie den Freund nicht im Stich lassen.
00:17:54Sie nahm ihr bestes Kleid aus dem Schrank, zog ihre neuen roten Schuhe an, gab der schlafenden
00:18:01Großmutter noch einen Abschiedskuss und machte sich unverzüglich auf die Suche nach Kai.
00:18:07Die tapfere, kleine Gerda.
00:18:17Ihr kommt doch überall hin, ihr Schwalben.
00:18:19Könnt ihr mir nicht sagen, wo Kai ist?
00:18:21Wir haben ihn nicht gesehen.
00:18:23Das wissen wir auch nicht.
00:18:24Tut uns leid.
00:18:27Zicklein, weißt du, wo ich Kai finde?
00:18:30Nein, keine Ahnung, bin heute erst zur Welt gekommen.
00:18:37Fluss, lieber Fluss, sag mir, ob du Kai getragen hast oder ob er gar ertrunken ist.
00:18:47Hier, meine neuen Schuhe.
00:18:49Ich schenke sie dir, wenn du mir weiterhilfst.
00:18:54Warum willst du sie dir nicht nehmen?
00:18:58Zeig mir, dass du meinen Wunsch verstanden hast.
00:19:03Nimm die Schuhe, bitte.
00:19:16Hab Dank.
00:19:20Nicht wahr?
00:19:21Du bringst mich zu Kai.
00:19:29Wir begleiten dich.
00:19:30Keine Angst, dir geschieht nichts.
00:19:55Oh, kleine Soldaten.
00:20:24Ich will diese fürchterliche Musik nicht mehr hören.
00:20:27Schluss damit!
00:20:34Armes, kleines Mädchen, gewiss hast du dich hierher verirrt.
00:20:37Guten Tag.
00:20:39Wie hast du es nun fertig gebracht, diesen Fluss zu überqueren?
00:20:43Allein, ohne Begleiter?
00:20:45Ich bin auf der Suche nach meinem besten Freund.
00:20:47Er heißt Kai.
00:20:49Komm herein, komm, mein Kind.
00:20:51Du wirst hungrig sein und müde.
00:20:55Oh, was für herrliche Blumen.
00:21:01Darf ich diese Blumen fragen, wo Kai ist?
00:21:03Du gefällst mir, kleines Mädchen.
00:21:06Wie hübsch du bist und wie zart.
00:21:10Schon lange habe ich mir so ein liebes Töchterchen gewünscht.
00:21:23Leg dich nieder und ruhe dich aus.
00:21:27Nein, das geht nicht.
00:21:29Ich darf keine Zeit verlieren.
00:21:31Schlaf.
00:21:33Schlaf.
00:21:36Alles sollst du vergessen.
00:21:40Jeder Tag, den du in diesem Garten zubringst, möge dir wie eine Stunde vorkommen.
00:21:46Und von jeder Woche, die vergeht, sollst du meinen, sie sei nur ein Tag gewesen.
00:21:52Schlafe gut.
00:21:54Schlaf, mein Kind.
00:22:05Ihr werdet es schon erraten haben.
00:22:07Diese alte Frau war eine Zauberin.
00:22:11Aber sie war nicht bösartig.
00:22:13Und sie machte von ihren Zauberkünsten nur ganz selten Gebrauch.
00:22:16Nur zu ihrem Vergnügen.
00:22:18Dieses Mal tat sie es, weil sie Gerda gar zu gern bei sich behalten wollte.
00:22:23Viel zu lange hatte sie sich schon nach einem lieben Töchterchen gesehnt.
00:22:27Sie musste erreichen, dass Gerda alles, was vorher gewesen war, vergaß.
00:22:32Vor allem natürlich Kai.
00:22:54Wo bin ich?
00:22:57Wie komme ich nur hierher?
00:22:59Ich kann mich an nichts erinnern.
00:23:06An gar nichts.
00:23:16Dieser Garten ist so wunderschön.
00:23:19Und ich bin traurig, seit ich hier bin.
00:23:24Warum nur?
00:23:27Zwei Rosen?
00:23:29Eine weiße?
00:23:31Und eine rote?
00:23:37Jetzt weiß ich es wieder.
00:23:39Kai!
00:23:47Bitte nicht!
00:23:49Weck sie nicht auf.
00:23:50Ich kann nicht länger hierbleiben.
00:23:52Vielleicht ist Kai dann verloren.
00:23:57Öffne dich, liebe Pforte.
00:23:59Lass mich hinaus.
00:24:01Sperr mich nicht länger ein.
00:24:03Ich muss endlich zu Kai.
00:24:09Danke, liebe Pforte.
00:24:18Und hier ist Sommer.
00:24:24Kai!
00:24:31Kai!
00:24:32Wo bist du?
00:24:34Und Mordedorf!
00:24:37Kai!
00:24:39Kai!
00:25:03Als ob sie alle mit mir weinen, um Kai.
00:25:14Guten Tag.
00:25:17Guten Tag.
00:25:19Mein Name ist Korrax.
00:25:21Ich heiße Gerda, sehr angenehm.
00:25:23Ein kleines Mädchen, geht allein spazieren, so spät am Abend.
00:25:30Kraak, kraak, gar nicht ängstlich.
00:25:34Ach, glauben Sie das nicht, ich fürchte mich sehr.
00:25:36Aber ich bin auf der Suche nach Kai.
00:25:40Sie kommen doch viel herum. Haben Sie keinen Jungen getroffen, der Kai hieß?
00:25:44Kai, sagst du? So in deinem Alter?
00:25:48Ja, ja. Mein bester Freund. Ein tapferer, guter Junge.
00:25:51So, so. Sehr tapfer und gut. Ja, ja.
00:25:56So einer ist in der Tat hier aufgetaucht.
00:25:59Oh, dann war es sicher Kai.
00:26:01Schon möglich.
00:26:03Unsere Prinzessin fand sofort Gefallen an.
00:26:06Oh, alle, die ihn kennen, lieben ihn.
00:26:09Es hat den Anschein.
00:26:11Ich glaube nicht, dass sie ihn wieder fortlässt.
00:26:14Die beiden sind nämlich Freunde geworden.
00:26:17Kraak, kraak, unzertrennlich.
00:26:21Ach, bitte. Sagen Sie mir, wo finde ich ihn? Ich muss ihn sehen.
00:26:25Nichts einfacher als das. Ich bringe Sie zu ihm in den Palast.
00:26:31Der, den ich meine, hat blonde Locken.
00:26:35Kai!
00:26:38Er ist liebenswürdig, hat strahlende blaue Augen.
00:26:42Natürlich, das ist er. Laufen wir. Kai, ich komme.
00:26:45Aber nicht so schnell. Bitte nicht so schnell.
00:26:50Mein Fräulein, wir sind am Ziel.
00:26:53Wie schön es hier ist.
00:27:09Sie gestatten, meine Braut.
00:27:12Guten Tag.
00:27:14Meine Verlobte ist im Palast angestellt.
00:27:16Und das ist eine gute Bekannte unseres Prinzen.
00:27:20Sehr erfreundlich, ja.
00:27:22Sie konnten kaum einen günstigeren Zeitpunkt wählen.
00:27:26Die Prinzessin gibt einen Ball.
00:27:28Oh.
00:27:32Tja, ich fürchte, man wird Ihnen den Zutritt verwehren.
00:27:37Und warum?
00:27:38Was für eine Frage. Bei Hof trägt man Schuhe.
00:27:42Ach, weil ich barfuß bin.
00:27:46Kraak, kraak, ich bitte dich.
00:27:48Also, meinetwegen. Warten Sie hier.
00:27:52Ich habe einen Plan.
00:27:54Vielleicht gelingt es mir, Sie durch den Hintereingang hineinzuführen.
00:27:58Vielen Dank.
00:28:05Wie herrlich.
00:28:23Das ist sowas.
00:28:50Kraak, kraak, darf ich bitten?
00:28:53Endlich.
00:28:53Pssst.
00:28:54Sie schlafen alle.
00:29:10Pssst.
00:29:12Nehmen Sie die Lampe.
00:29:14Sie werden sie brauchen.
00:29:15Danke, Herr Koraks.
00:29:23Da vorn steht jemand.
00:29:26Ha, ha, ha, ha.
00:29:27Ich kann Sie beruhigen.
00:29:29Ha, ha, ha.
00:29:32Das ist eine alte Ritterrüstung.
00:29:34Sie ist Ihnen hohl.
00:29:36Das werde ich Ihnen gleich beweisen.
00:29:38Na?
00:29:40Haben Sie gehört?
00:29:47Stimmt, sie ist toll.
00:30:04Klaak, eins, zwei, jeder Fleck, drei, vier, muss weg.
00:30:16Sind wir denn noch nicht bald bei Kai?
00:30:19Na, na, na, na, na. Ihre Ungeduld wird alles verderben. Vorsicht, Schritte!
00:30:43Oh, hab ich einen Schreck bekommen.
00:30:48Na, na, na, na, na. Wie kann man nur so geschwätzig sein? Das begreife ich nicht. Gehen wir weiter.
00:31:00Da! Diesmal weiß ich Bescheid.
00:31:08Haben Sie gehört? Vollkommen gut.
00:31:10Sie bringen uns um Kopf und Kragen. Das ist doch ein echter.
00:31:31Halt! Das ist seine Zimmertür.
00:31:33Ich werde Kai wiedersehen.
00:31:35Das ist meine Zimmertür.
00:32:07Kai, ich bin's, Gerda.
00:32:10Wach doch auf.
00:32:12Sie hat ihn gekocht.
00:32:15Kai, wach auf.
00:32:19Oh, das ist nicht Kai.
00:32:21Wie? Was sagt sie?
00:32:23Er ist nicht nicht.
00:32:25Oh.
00:32:29Wache, wache, wache.
00:32:32Kau, Kau, Kau, Kau, Kau, Kau, Kau, Kau.
00:32:44Kau, Kau, Kau, Kau.
00:32:51Kau, Kau, Kau, Kau, Kau.
00:32:57Kau, Kau, Kau.
00:33:17Du hast hier nichts zu befürchten.
00:33:20Erzähle uns, was du auf dem Herzen hast.
00:33:23Vielleicht können wir dir helfen.
00:33:26Ich bitte euch sehr.
00:33:27Lasst meine Freunde frei.
00:33:32Welch interessanter Besuch.
00:33:34Ich dachte, sie wären Kai, mein lieber Kai,
00:33:38den ich nun schon so lange vergebens suche.
00:33:40Oh, diese Treu ist wirklich rührend.
00:33:43Worauf wartet ihr, Dummköpfe?
00:33:46Lasst alle Gefangenen sofort frei.
00:33:54Achtung, wache, rechts und wache, Kett, wache, Marsch.
00:34:06Bitte hör auf zu weinen.
00:34:09Ich kann Tränen nicht sehen.
00:34:12Bitte.
00:34:14Ach, das ist aber auch zu traurig.
00:34:17Tja, das war wieder eine arge Enttäuschung.
00:34:21Der fand nicht Kai, sondern einen fremden Prinzen.
00:34:25Aber irgendwo muss der Freund doch sein.
00:34:28Passt mal auf.
00:34:42Suchen wir ihn.
00:34:49Aha.
00:34:51Da, das ist der Eisgipfel der Erde.
00:34:55Das ist der Eisgipfel.
00:35:06Das ist der Eisgipfel.
00:35:37Sie sind viel schöner als lebende Blumen.
00:35:41Gut, und warum, Kai?
00:35:45Weil sie gleichmäßiger sind.
00:35:47Es gibt keine Abwechung, wie bei den richtigen.
00:35:50Du machst Fortschritte.
00:35:52Deine Klugheit wächst.
00:35:54Nur etwas.
00:35:55Woran liegt es, dass deine Eisblumen nicht duften?
00:36:02Kai, wie oft habe ich dir schon gesagt, dass der Duft der Blumen, dass Freude und Schönheit, die eure Dichter
00:36:10preisen,
00:36:12dass Liebe, Treue und Freundschaft in Wirklichkeit nicht existieren.
00:36:18Und dass du das alles für immer vergessen musst.
00:36:21Kai, vergessen.
00:36:23Ja, ich vergesse es.
00:36:35Du weißt also nicht mehr, was Freude ist?
00:36:38Nein?
00:36:39Nein.
00:36:41Und was ist Treue?
00:36:42Weiß nicht, ich hab's vergessen.
00:36:45Und du erinnerst dich auch nicht mehr daran, was Liebe ist, Kai?
00:36:49Was Liebe ist?
00:36:50Ich weiß es nicht.
00:36:52Doch, ich erinnere mich noch.
00:36:56Gerda!
00:36:58Gerda?
00:36:59Ja.
00:37:00Du erinnerst dich noch an Gerda?
00:37:03Ja.
00:37:07Sei unbesorgt.
00:37:10Bald wirst du auch Gerda vergessen.
00:37:13Nur noch wenige Tage und dein Herz wird ein Eisklumpen sein.
00:37:27In dieser goldenen Kutsche sollst du die Reise antreten.
00:37:33Zum Abschied schenke ich dir diesen Muff.
00:37:57Und deine Schuhe nicht wieder verschenken.
00:37:59Lauf ja nicht barfuß.
00:38:01Ist gut, ich werde daran denken.
00:38:05Krarr, krarr.
00:38:06Gute Reise.
00:38:08Ich danke euch.
00:38:09Vielen Dank.
00:38:11Ich wünsche dir vor allem,
00:38:13dass du deinen Kaibald findest.
00:38:23Auf Wiedersehen.
00:38:25Auf Wiedersehen.
00:38:26Gute Fahrt, Gerda.
00:38:27Auf Wiedersehen.
00:38:31Alle waren sie gut zu mir.
00:38:33Die Menschen und die Tiere.
00:38:40Auf Wiedersehen.
00:38:48Auf Wiedersehen.
00:38:52Auf Wiedersehen.
00:38:59Auf Wiedersehen.
00:39:04Auf Wiedersehen.
00:39:10Auf Wiedersehen.
00:39:18Auf Wiedersehen.
00:39:33Auf Wiedersehen.
00:39:35Auf Wiedersehen.
00:39:37Auf Wiedersehen.
00:39:47Auf Wiedersehen.
00:39:52Auf Wiedersehen.
00:39:56Auf Wiedersehen.
00:39:58Auf Wiedersehen.
00:39:58Auf Wiedersehen.
00:40:22Auf Wiedersehen.
00:40:35Auf Wiedersehen.
00:40:47Auf Wiedersehen.
00:40:50Auf Wiedersehen.
00:41:00Auf Wiedersehen.
00:41:03Auf Wiedersehen.
00:41:05Auf Wiedersehen.
00:41:07Auf Wiedersehen.
00:41:15Auf Wiedersehen.
00:41:27Teufelschade sind wir, und uns gehört der Wald allein.
00:41:31Stehlen wie die Raben und wollen niemals nüchtern sein.
00:41:36Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha.
00:41:41Denn ein echter Räuber, der lehrt das Fass bis auf den Grund.
00:41:45Trinken, lau im Orden, das heiter Räuber spangezol.
00:41:50Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha.
00:42:26Lass dich nicht so ziehen.
00:42:27Ich komme ja schon.
00:42:28Meine Tiere, sie gehören alle mir.
00:42:32Hier, küsse sie.
00:42:34Sie kann nicht wegfliegen.
00:42:36Du armes Täubchen.
00:42:41Diese, da sind die Spitzbuben des Waldes.
00:42:47Guten Tag, mein Liebling.
00:42:49Na, wie ist das mit einem Tänzchen?
00:42:51Ha, ha, ha, ha, siehst du nicht, dass wir einen Gast haben?
00:42:53Oder hast du heute keine Lust?
00:42:55Ha, ha, ha, das erlaube ich nicht.
00:42:57Du darfst das hier nicht quälen.
00:43:00Du?
00:43:06Spare dein Mitleid.
00:43:07Weg.
00:43:09Außerdem geht es dich überhaupt nichts an.
00:43:17Weil du sie so liebst, wirst du von heute an mit ihnen zusammen in dieser Höhle leben.
00:43:22Ha, ha, Prinzessin.
00:43:23Warum nennst du mich Prinzessin?
00:43:26Ich bin doch die Gerda.
00:43:30Ich wandere durch die weite Welt, weil ich meinen besten Freund wiederfinden muss.
00:43:34Er heißt Kai.
00:43:36Das ist schön dumm von dir.
00:43:38Wo kann er denn sein?
00:43:40Ich weiß es nicht.
00:43:42Dann ist es erst recht dumm.
00:43:44Na, nun mach schon den Mund auf.
00:43:47Komm, erzähl mir alles.
00:44:17Und plötzlich verschwand der große fremde Schlitten und zog Kai in schneller Fahrt mit sich fort.
00:44:26Er kam nicht zurück.
00:44:28Niemals.
00:44:29Sie dürfen dir nichts tun.
00:44:31Und wenn sie darauf bestehen, wenn sie verlangen, dass du sterben sollst, keiner von denen wird dich anruhen.
00:44:37Lieber töt ich dich selbst.
00:44:43Wir wissen, wir wissen, wir wissen, wer ihn entführt hat.
00:44:47Die Schneekönigin.
00:44:49Die Schneekönigin hat ihn entführt?
00:44:51Sie raste an unserem Nest vorbei.
00:44:54Sie atmete und alle, die ihr Hauch traf, starben.
00:44:57Nur wir blieben am Leben.
00:44:58Sie schien auf dem Wege nach Lapland zu sein.
00:45:04Nach Lapland fuhr sie?
00:45:06Wo liegt denn das?
00:45:08Im hohen Norden.
00:45:09Ich bin dort geboren.
00:45:12Oh, weite Schneefelder und ewiges Eis.
00:45:15Ruhe, Schluss mit der Unterhaltung.
00:45:17Aber Sie wissen doch, wo Kai ist.
00:45:18Setz dich und flenne nicht.
00:45:21Redet.
00:45:22Was wisst ihr von Kai?
00:45:24Alles.
00:45:25Alles.
00:45:25Wir wissen alles.
00:45:27Ja, alles.
00:45:28Und ich weiß es auch.
00:45:32Was?
00:45:32Du auch?
00:45:36So ist das.
00:45:41Und ich weiß es.
00:46:12Untertitelung des ZDF, 2020
00:46:13So, aufgepasst. Ich schenke dir die Freiheit unter einer Bedingung.
00:46:18So schnell du kannst, bringst du Gerda zur Schneekönigin.
00:46:20Oh, wie gut du bist.
00:46:21Ich verspreche es und danke dir.
00:46:33Ihr anderen seid gefällig still, sonst überlege ich es mir noch.
00:46:37Bitte seid ruhig, sonst ist alles verloren.
00:46:41Du wirst frieren.
00:46:43Da hast du deine Kapuze wieder.
00:46:44Das ist nett von dir.
00:46:45Die Handschuhe.
00:46:46Dankeschön.
00:46:47Und die Muff.
00:46:47Danke.
00:46:48Nein, die Muff behalte ich lieber.
00:46:54Worauf wartet ihr?
00:46:55Geht doch.
00:46:56Ich danke dir von Herzen für alles.
00:46:58Vielen Dank.
00:46:59Lass mich damit zufrieden und verschwindet.
00:47:01Oder willst du vielleicht, dass ich es mir überlege?
00:47:06Hey.
00:47:12Leb wohl.
00:47:14Ich kann sowas nicht leiden.
00:47:17Los, schäte dich weg.
00:47:18Und denk an dein Versprechen.
00:47:21Lauf schnell wie der Blitz, aber gib auf Gerda acht.
00:47:24Leb wohl.
00:47:33Ach, diese falschen Zärtlichkeiten.
00:47:41Diese dummen Zärtlichkeiten.
00:47:43Schert euch alle fort.
00:47:45Ich will euch nicht mehr sehen.
00:47:46Ich habe genug von euch.
00:47:48Verschwindet.
00:47:51Macht, dass ihr rauskommt.
00:48:09Das hat sie nun angerichtet mit ihrer Zärtlichkeit.
00:48:18Ich habe euch doch freigelassen.
00:48:24Warum geht ihr nicht?
00:48:25Lass mich in Ruhe, bitte.
00:49:09Es wird schon gut gehen.
00:49:10Ganz bestimmt.
00:49:38Ja, da kommt ihr leider zu spät.
00:49:43Die Schneekönigin ist wohl in Lapland gewesen.
00:49:46Aber nur ganz kurz, auf der Durchreise.
00:49:49Sie ist gleich weitergefahren nach Finnland.
00:49:52War ein Junge bei ihr?
00:49:54Es saß jemand neben ihr.
00:49:56Ich habe es deutlich gesehen.
00:49:58Ein kleiner Junge mit blonden Locken.
00:50:01Das ist er.
00:50:02Kai!
00:50:04Hast du gehört?
00:50:05Wir müssen nach Finnland.
00:50:06Sofort.
00:50:07Bitte.
00:50:08Schade, dass ich kein Papier habe.
00:50:10Ich könnte höchstens auf einen getrockneten Stock verschreiben.
00:50:14Und das tue ich auch.
00:50:19An meine Verwandte in Finnland.
00:50:24Übergebe mir das mit vielen Grüßen.
00:50:27Sie wird dir weiterhelfen.
00:50:29Gute Reise und beeil dich.
00:50:46Seht nur.
00:50:48Ich habe meine Freiheit wieder.
00:50:50Aber ich bin in Eile.
00:50:52In großer Eile.
00:51:00Oh!
00:51:07Das ist so was.
00:51:15Oh!
00:51:21So.
00:51:21So, bitte hilf der kleinen Gerda.
00:51:36Kai, wir müssen Kai aus der Gefahr retten.
00:51:41Gib ihr die Kraft von zwölf Männern, dass sie die Schneekönigin besiegt.
00:51:45Nein, dazu könnte ich ihr niemals verhelfen.
00:51:49Es gibt keine größere Kraft als die, die Gerda besitzt.
00:51:56Unantastbar ist sie und unüberwindlich.
00:52:00Denn nichts auf der Welt ist stärker als ein liebendes Herz.
00:52:05Aber ihr müsst euch beeilen.
00:52:07Ich schlafe nicht. Es kann gleich weitergehen.
00:52:17Oh je, ohne Mütze und ohne Handschuhe.
00:52:21Halt, anhalt ihn.
00:52:25Deine Handschuhe.
00:52:27Gerda, du hast den warmen Mantel vergessen.
00:52:30Du wirst ihn brauchen in diesem Schneesturm.
00:52:32Oh je, oh je, oh je.
00:52:42Weiter.
00:52:43Ihr müsst es schaffen. Weiter.
00:53:04Bring mich bis zu Kai.
00:53:06Ich bitte dich.
00:53:10Steh doch auf.
00:53:17Ich weiß, wie müde du bist.
00:53:19Glaub mir.
00:53:23Aber ich kann nicht bei dir bleiben.
00:53:27Ich muss doch zu Kai.
00:53:34Leb wohl.
00:53:35Ich könnte auch auf.
00:54:24Untertitelung des ZDF, 2020
00:54:45Kai, halt noch ein bisschen aus!
00:54:48Ich komme!
00:55:15Kai, halt noch ein bisschen aus!
00:55:21Kai!
00:55:36Kai!
00:55:43Erkennst du mich nicht?
00:55:45Ich bin es doch!
00:55:46Gerda!
00:55:48Bleib ja stehen!
00:55:50Du wirst mir doch meine Figuren um!
00:55:53Kai!
00:55:55Kai!
00:56:03Mir wird so heiß!
00:56:05Und wie weh das tut!
00:56:07Mein Herz!
00:56:17Ein Splitter!
00:56:20Sieh doch, Kai!
00:56:22Ein Eissplitter!
00:56:29Gerda!
00:56:32Liebe Gerda!
00:56:33Du erkennst mich!
00:56:35Du hast mich nicht vergessen!
00:56:37Gerda!
00:56:38Endlich, Kai!
00:56:42Ich freue mich jetzt so!
00:56:52Herr Gerda!
00:56:55Lieber Kai!
00:57:03Die Schneekönigin!
00:57:06Lass uns fortlaufen!
00:57:07Schnell weg!
00:57:08Zu spät!
00:57:27Ich hole ihn zurück!
00:57:30Kai!
00:57:32Gehör zu mir!
00:57:38Und ich gebe ihn nicht wieder her!
00:57:41Niemals!
00:57:44Warum antwortest du mir denn nicht?
00:57:51Geh fort von hier!
00:57:52Hörst du?
00:57:53Du sollst fortgehen!
00:57:58Hörst du mir!
00:57:58Hörst du mir!
00:58:29Lebt wohl!
00:58:30Werdet glücklich!
00:58:32Habt Dank für alles!
00:58:34Lebt wohl!
00:58:43Lebt wohl, Kinder!
00:58:45Werdet glücklich!
00:58:46Lebt wohl!
00:58:47Und vielen Dank für deine Hilfe!
00:58:49Lebt wohl!
00:58:53Werdet glücklich!
00:58:55Kinder!
00:58:56Danke!
00:58:57Vielen Dank!
00:58:57Vielen Dank!
00:58:58Danke!
00:59:05Danke!
00:59:15Gute Reise! Werdet glücklich!
00:59:17Lebt wohl, ihr beiden!
00:59:19Vielen Dank für alles! Lebt wohl!
00:59:21Danke! Lebt wohl!
00:59:37Unsere beiden Rosen! Sie blühen wieder, so schön wie nie zuvor!
00:59:51Ich weiß bestimmt, dass Gerda und Kai und auch euch noch viele schöne Märchen bevorstehen.
00:59:59Und darum will ich für heute schließen.
01:00:07Gute Reise!