- vor 5 Wochen
- #ganzerfilm
- #deutsch
#GanzerFilm #deutsch
Ein großes Unglück passiert auf der Hochzeit der hübschen Magd Marina und des Ritters Jan: Aus Eifersucht verzaubert die hässliche und böse Kornblumenfee den Bräutigam. Jan ist von nun an ein Mann ohne Herz. Er wirft sogar seine Frau aus dem Haus, als sie hochschwanger ist. Noch in jener Nacht bekommt Marina ihren Sohn. Sie nennt ihn Goldkörnchen. Die guten Feen beherbergen die beiden und schenken dem Jungen einen Zaubermantel, der ihn unsichtbar werden lässt. Doch die böse Fee verflucht das Kind. Niemals soll es seinen Vater kennen lernen. Als junger Mann macht sich Goldkörnchen trotzdem auf die Suche nach ihm.
Ein großes Unglück passiert auf der Hochzeit der hübschen Magd Marina und des Ritters Jan: Aus Eifersucht verzaubert die hässliche und böse Kornblumenfee den Bräutigam. Jan ist von nun an ein Mann ohne Herz. Er wirft sogar seine Frau aus dem Haus, als sie hochschwanger ist. Noch in jener Nacht bekommt Marina ihren Sohn. Sie nennt ihn Goldkörnchen. Die guten Feen beherbergen die beiden und schenken dem Jungen einen Zaubermantel, der ihn unsichtbar werden lässt. Doch die böse Fee verflucht das Kind. Niemals soll es seinen Vater kennen lernen. Als junger Mann macht sich Goldkörnchen trotzdem auf die Suche nach ihm.
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00Die Launen der Natur plagten sie und sie waren glücklich, wenn sie wieder einen Tag überstanden hatten.
00:09Sie glaubten an Wunder und sie glaubten, dass es Feen gäbe, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben.
00:26Ja, ich seh sie schon. Sie ist schön. Marina wird sich bald verlieben.
00:36Kornblumenfee, ich bitte dich. Was verstehst du davon?
00:39Ich bin die Schutzherrin aller Verliebten. Ich muss es verstehen. Das ist mir von Natur gegeben. Deshalb weiß ich, dass
00:44sie füreinander bestimmt sind.
00:54Wer ist für wen bestimmt?
00:57Sie, für den Herrn von Kröppi. Er kehrt gerade heim aus dem Krieg.
01:02Jan ist ein starker und tapferer Mann. Das wiederum kann nur ich beurteilen. Die Schutzherrin aller Elemente.
01:09Du hast gerade Grund zum Prahlen. Was du schon alles angerichtet hast. Unkraut, Gewitter, Hagelschlag.
01:18Überschwemmung, dann den langen, trockenen Sommer. Du bist missgünstig. Du hast mit niemandem erbarmen.
01:23Du hingegen, meine liebe Fee der Felder, möchtest dir vor lauter Güte das letzte Hemd ausziehen.
01:36Leise, weck ihn bloß nicht auf. Es ist gut, dass er schläft. Er steckt von Kopf bis Fuß voller Bosheit.
01:43Vielleicht steckt doch ein guter Kern in ihm. Der muss nur gegossen werden, damit er wächst.
01:52Was soll das? Du glaubst wohl, dass weise aus der Mühle kannst du dich über eine Amtsperson lustig machen.
01:58Marina, bleib stehen. Halt, Marina.
02:06Marina. Marina. Marina. Marina. Marina. Marina. Marina. Marina, wo bist du?
02:20Gib das wieder her. Marina, ich reiß dich ins Stücke. Marina, bleib stehen. Marina.
02:36Gib sie mir wieder.
02:39Komm, sie dir holen.
02:42Hast du Angst vor dem Wasser?
02:46Ihr Wimmels von Krebsen. Wo denen haben nur die Hexen keine Angst.
02:51Warte, wenn ich dich kriege.
02:56Warte, warte.
02:58Warte, warte.
03:02Dann gleich.
03:05Warte.
03:08Warte, warte.
03:15Warte, warte.
03:15Warte, warte.
03:18Warte, warte.
03:33Hast du keine Angst?
03:35Ich habe keine Angst ein Heer gegen den Feind zu führen.
03:38Weshalb sollte ich dann vor harmlosen Krebsen Angst haben?
03:43Hier haben sie sich vermehrt.
03:45Ich werde auch welche bei unserer Mühle in den Bach setzen.
03:53Wer bist du?
03:56Jan.
03:59Der das Heer gegen die feindlichen Horden geführt und sie getrieben hat bis ans Meer?
04:04Die Feinde zurückgeschlagen und die geraubten Burgen unseren Herren zurückgegeben.
04:12Warum freust du dich denn nicht?
04:14Hast du nicht gehört, dass unser Markgraf gestorben ist? Die Erde weint.
04:18Außer Tau auf dem Gras habe ich keine Träne gesehen.
04:23Und wer bist du?
04:27Hast du den Böttel nicht gehört?
04:30Ich habe keine Angst vor Krebsen, also eine Hexe.
04:33Sehen wir uns heute Abend?
04:38Bitte.
04:42Du sollst mich nicht so ansehen.
04:46Sonst verliebe ich mich noch.
04:49Und was dann?
04:51Ich werde heute Abend beim Kreuz sein.
04:53Wirst du dort auf mich warten?
04:55Wie die Wegwarte am Feld, die auf etwas wartet, das nie kommt?
04:57Ich komme, um das Funkeln in deinen Augen wiederzusehen.
05:00Aber du bist ein edler Ritter und ich nur eine Magd aus der Mühle.
05:03Das kann einfach nicht gut gehen.
05:06Bestimmt nicht.
05:24Was findet er an ihr?
05:27Ich wünschte, jemand wie er würde sich in mich verlieben.
05:31Na ja.
05:33Na ja.
05:34Warum eigentlich nicht?
05:36Weil sie als Fee nicht in die Welt der Menschen eintreten kann.
05:40Das ist unser Schicksal.
05:42Ha ha ha ha ha ha.
05:43Meinst du?
05:44Ich kann.
05:45Ich werde in die Menschenwelt eintreten.
05:48Ich zeige euch, wie die Menschen wirklich sind.
05:53Jan wird sich in mich verlieben.
05:55Ihr werdet sehen.
05:57Aber er hat sich schon verliebt.
06:00Ähm.
06:01Kann sich ein Mensch überhaupt in eine böse Fee verlieben?
06:04Das weiß ich auch ohne dein Buch.
06:06Es ist möglich.
06:09Ich brauche dazu nur Jans Herz.
06:11Und dann verwandle ich mich in die schönste und mächtigste Feenfrau auf der ganzen Welt.
06:17Ha ha ha ha.
06:18Ha ha ha ha ha.
06:19Die Menschen sind so schwach und so leichtgläubig.
06:23Der Herr von Kroppün ist ein braver Mann.
06:25Der wäre viel zu schade für dich.
06:28Du würdest sein Herz wie Zunder verbrennen.
06:31Wieso das?
06:33Wenn die Unkrautfee ihn nur einmal umarmt, wird er sein wie sie.
06:37Böse und gefühllos.
06:39Er wird Marina vergessen.
06:42Das hat es noch nicht gegeben, dass ich mir nicht nehme, was ich haben will.
06:46Ich freue mich schon darauf, mich an seinem Herzen zu wärmen.
06:50Du wirst den Kampf mit Marina um Jans Liebe nicht gewinnen.
06:54Jan wird deiner Versuchung bestimmt nicht erliegen.
06:59Meinst du?
07:01Wir werden es sehen.
07:03Aber vergiss nicht.
07:05Wenn du unterlegst und die Liebe eines Menschen verlierst, hörst du auf, eine Fee zu sein.
07:10Und der Weg zurück in die Feenwelt ist dir für immer verschlossen.
07:18Das wird nie geschehen.
07:19Nie.
07:24Fangen wir uns drauf.
07:25Fangen wir uns drauf.
07:26Fangen wir uns drauf.
07:28Fangen wir uns drauf.
07:31Fangen wir uns drauf.
07:37Guten Tag, Mütterchen.
07:39Soll ich dir helfen?
07:40Die heutige Nacht kann dir Unglück bringen.
07:44Geh nirgendwo hin.
07:46Vergiss den Menschen, an den du gerade denkst.
07:49Was weißt du davon, Mütterchen?
07:51Ich weiß, was ich weiß, Marina.
07:54Über deinem Kopf schwebt Enttäuschung.
07:56Ich sehe keine.
07:59mit dem Jingle.
08:00Was weißt du?
08:00No, actually.
08:15Nichts, nein, das war mein Herz.
08:15Ich sehe nie.
08:23Ich…
08:26Ich sehe keine.
08:27Ich sehe inte das ist.
08:54Du schmeckst nach Redbeeren.
09:22Du schmeckst nach Redbeeren.
09:38Du schmeckst nach Redbeeren.
09:45Nicht Marina, ich, die Unkrautfee, werde mich an deinem Herzen wärmen.
09:51Mir wird er gehören, mir.
09:54Nunc autem mahnend, fides space caritas, triah heck.
10:01Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Barmherzigkeit, diese drei.
10:08Doch die Liebe ist die stärkste Macht.
10:16Ich werde dich lieben, bis dass der Tod uns scheidet.
10:25Ich werde dich lieben, bis dass der Tod uns scheidet.
10:34In nomine patres et fili et spiritus sancti. Amen.
11:06Ich werde dich lieben, bis dass der Tod uns scheidet.
11:17Jan von Kroppin.
11:19Der Landtag der Herren hat beschlossen, dass wir einen Nachfolger für den verstorbenen Markgrafen des Landes nicht in der Fremde
11:26suchen wollen.
11:27Er ist tapfer und wird von den Herren geachtet.
11:30Warum also anderswo einen Nachfolger suchen, wenn wir ihn unter uns haben?
11:35Er ist tapfer und wird von den Herren geconfient haben.
11:45Ich werde dich lieben, bis das Video dostępShaun weak.
11:51Er233 fahrensing die Fans so einem ausbrechen.
11:51Hier wird sich lieben, dass er zweifelten 씨가 von der Kultur und EU premièren種 konkurrenzen.
12:13Musik
12:45Musik
13:08Benediktione perpetua rex regnum, te benedicat.
13:16In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. Amen.
13:29Markgraf von Kroppin, die Feinde stehen wieder an der Landesgrenze und bereiten einen neuen Raubzug vor.
13:40Die Zeit gebietet, dass du das Heer versammelst und an seiner Spitze erneut in den Kampf ziehst.
13:47Applaus
13:54Du musst etwas Bedeutsames sagen.
13:59Uns erwarten schwere Zeiten.
14:03Aber ich glaube daran, dass meine Gemahlin und ich unserem Land Glück und Frieden bringen werden.
14:10Applaus
14:14Maggraf von Kroppin, bitte zum Festmahl.
14:20Applaus
14:23Gäbens
14:24Gäbens
14:25Gäbens
14:28Gäbens
14:58Untertitelung des ZDF, 2020
15:28Untertitelung des ZDF, 2020
15:35Mir ist ein wenig schwindelig. Begleitet ihr mich nach draußen?
15:53Untertitelung des ZDF, 2020
16:08Sie sind meine Verbündeten. Es liegt allein an euch, ob ihr es wollt.
16:15Kann ich so unserem Land helfen?
16:16Gewiss.
16:17Was muss ich dafür tun?
16:19Umarmt nicht so, wie ihr eure Gemahlin umarmt.
16:22Das ist alles.
16:51Glaubst du mir nun?
16:53Ja, ich glaube dir.
16:56Du bist wunderschön.
17:24Sollte ich dich nicht begleiten, mein Liebster?
17:26Ich habe Angst um dich.
17:28Kümmere dich um unsere Burg.
17:32Für.
17:33Für.
17:34Vorwärts.
17:35Für.
17:35Für.
17:36Für.
17:37Für.
17:38Für.
17:40Für.
17:45Für.
18:14Untertitelung des ZDF, 2020
18:23Tag um Tag verging. Eine einsame Nacht folgte der anderen.
18:30Und Marina hielt sehnsuchtsvoll und vergebens Ausschau, ob ihr geliebter Jan endlich aus der Ferne zurückkehrt.
18:49Kommt, helft mir doch. Die Säcke sind zu schwer.
18:52Die haben wir nicht. Arbeite.
18:54Dann gib mir doch eine leichtere Arbeit.
18:56Du wirst gefälligst, dass du, was ich dir sage, du.
18:58Was ist das für ein Geschrei? Dachtest du, ohne die Männer könnte das anders gehen?
19:02Die sind in den Kampf gezogen. Also müssen die Mägde hart arbeiten. So und nicht anders.
19:08Verflucht!
19:12Sie hat absichtlich die Karre hinter mir abgestellt!
19:15Lass! Gib das her!
19:18Verwalter!
19:19Mach den Bütteln so rasch wie möglich bekannt, dass der neue Markgraf den Märkten schwere Arbeit verbietet.
19:24Der neue Markgraf?
19:26Aber der ist doch weit weg.
19:28Willst du die Anordnung deiner Herren etwa anfechten?
19:30Oh, ich... nein, nein.
19:31Und noch etwas. Hast du bemerkt, wie unsere Leute gekleidet sind?
19:36Na ja, ähm...
19:39Na los, hopp, hopp, hopp!
19:42Sie haben das an, was Ihr Beutel erlaubt.
19:45Sie sind nichts als das Herren Eigentum.
19:47Müssten wir diesem Eigentum nicht zu besserem Ansehen verhelfen?
19:50Oh, ist gewiss.
19:57Kommt schon her!
19:58Wir danken unserer neuen Herrin.
20:00Wasser, Wasser, Wasser!
20:01Habt ihr in der Hütte keinen Korn mehr oder im Speicher?
20:04Sie hat zu Hause drei Kinder.
20:05Ja, bitte mal an und bis zu an ist es noch weit.
20:07Danke, vielen Dank.
20:08Weiter!
20:09Das reicht.
20:10Noch was dazu.
20:10Gib uns auch mal.
20:12Ach bitte.
20:12Das genügt.
20:13Geh weiter.
20:13Etwas drauf.
20:14Schluss jetzt!
20:16Genug!
20:18Was geht hier vor?
20:20Begrüßt man so seinen Herren nach siegreichem Kampf?
20:23Die Herrin hat es so angeordnet.
20:25Sie sagt, dass die Leute Hunger haben, weil Kälte und Schnee länger gedauert haben als sonst.
20:30Und sie hat auch verfügt, dass das Gesinde jeden Samstag auf dem eigenen Acker arbeiten darf.
20:35Das, das, das ist schrecklich.
20:37Ich widerrufe die Befehle meiner Frau auf der Stelle.
20:39Auf die Burg.
20:41Kehrt um.
20:42Auf die Burg.
21:03Zeigt euch, ihr guten Feen, der Felder.
21:06Wo faulenzt ihr wieder herum?
21:08Ich komme, um mich euch zu zeigen.
21:09Wie gefall ich euch.
21:11Ich bin eine ganz andere.
21:15Geil, wie du dich verändert hast.
21:18Und wie glücklich ich bin.
21:20Wie kommt das?
21:21Weil sie Macht über Jans Herz hat.
21:22Das ist wirklich gut.
21:24Oder doch nicht?
21:25Nein, es ist gut.
21:26Wenigstens wird sie uns mit ihren üblen Launen nicht die Ernte mit Unkraut erlernen.
21:29Reicht dir, du Wirrkopf.
21:30Hör zu, Unkrautfee.
21:32Marina trägt ein Kinn von Jan unter dem Herzen.
21:34Das bedeutet, du musst ihm entsagen.
21:37Ihr gutmütigen Dummchen.
21:38Aus euren Reden mache ich mir nichts.
21:40Seine Liebe gibt mir Kraft.
21:42Hey!
21:57Marina!
21:58Wo bist du, Marina?
22:02War das ein Ritz?
22:06Jan!
22:07Die Sonne am Himmel tanzt vor Freude.
22:10Die ist gerade untergegangen.
22:15Warum bist du so blass?
22:17Die Büttel verteilen herrschaftliches Gut.
22:19Was sind das für neue Sitten?
22:20Und wisst ihr schon?
22:21Das Gesinde muss an den Samstagen nicht mehr auf der Burg arbeiten.
22:25Weiß ich.
22:25Ich habe es rückgängig gemacht.
22:28Du sprichst, als hättest du Herz und Verstand verloren.
22:32Du bist sicher müde.
22:34Komm, ruhe dich aus.
22:35Als wir aus dem Krieg zurückkehrten, haben mich alle begeistert begrüßt.
22:38Ein Freudenfest veranstaltet.
22:39Hurra gerufen und Gaben dargebracht.
22:41Und hier begrüßt mich nicht ein einziger.
22:45Gäste sind unterwegs.
22:47Ich will mich nicht eines Tages für meine Armut schämen müssen.
22:51Es ist fertig.
22:55Du wirst dich nicht schämen.
22:56Kommen Sie es dir an.
22:58Na los, hopp, hopp.
23:03Ich habe den Schneider kommen lassen.
23:06Willkommen, Herr.
23:08Es steht Ihnen gut.
23:10Gefällt es?
23:13Es schickt sich nicht, dass das Gesinde sich herausputzt.
23:18Das sind Beutestücke und Geschenke, die ich nach Hause geschickt habe.
23:22Nicht die Kunde von meinem Sieg, sondern Gewäsch über deine Güte und Klugheit verbreiten sich im Land.
23:28Statt Ruhm und Ehre erwartet mich Spott darüber, dass ein Weiberhock mich regiert.
23:33Das nimmt mit Kleidern seinen Anfang und wird mit Aufruhr gegen uns enden.
23:37Ja.
23:38Damit ist Schluss.
23:40Wehe dem, der noch einmal so etwas anzieht.
23:42Na los, hopp, hopp, hopp.
23:44Verwalter, merk dir das.
23:49Was ist nur aus dir geworden?
23:51Die Gäste werden jeden Augenblick hier sein.
23:53Bereitet das fest mal, falls wir noch etwas haben.
23:56Vollkommen leer.
23:57Sämtliche Truhen.
24:00Verwalter, worauf können die Leute noch Steuern zahlen?
24:03Sie zahlen schon auf alles.
24:05Dann denk dir schnell was aus sonst.
24:07Sie zahlen noch keine Steuer auf Besen und auf Kamine.
24:14Gut, sollen sie für Kamine zahlen, wenn sie schon mit meinem Mehl backen?
24:18Ja, richtig.
24:19Ein Kamin hat jede Hütte.
24:21Mit den Kaminen machen wir es.
24:22Mit den Kaminen.
24:24Du setzt dich für das Gesinde ein?
24:26Willst du dessen Gunst, damit du statt meiner herrschen kannst?
24:29Das kannst du doch nicht denken.
24:34Ich liebe dich und trage dein Kind unter dem Herzen.
24:40Ich will, dass es stolz sein kann auf seinen Vater.
24:45Wenn du wahrmachst, was du jetzt beschlossen hast,
24:49werde ich aufhändig zu achten.
24:56Schau ich es nicht auf.
24:57Sag der.
24:58Na los, hopp, hopp.
24:59Unser letztes Huhn, lass das Leben.
25:01Macht schon, fangt es.
25:04Halt, kommt zurück.
25:06Fangt endlich das Huhn, ihr Tollpatschen.
25:09Lauf weg, Hühnchen.
25:10Der Magdorf hat hohen Besuch eingeladen.
25:12Den müssen wir bewirken.
25:14Macht schon, bring das Huhn.
25:15Ich verstehe nicht.
25:16Warum ihr das nicht begreiftet?
25:18Ksch.
25:23Ksch.
25:23Ich scheucht es selbst auf die Burg, wenn ihr könnt.
25:28Untersteh dich.
25:29Gib her.
25:32Lauf weg, Hühnchen.
25:34Lauf weg.
25:35Lauf weg.
25:36Hinterher.
25:38Jede Hütte muss ein Huhn, zwei Enten, acht Eier und die Kaminsteuer aufbringen.
25:43Und du nimm dich in Acht.
25:54Das sind meine letzten Geldstücke.
25:58Andrea, komm mal her.
26:04Dein Kamin ist nicht gefegt.
26:06Das ist aber nicht in Ordnung.
26:10Jede Menge Ruß.
26:11Jede Menge Ruß.
26:11Tüch.
26:17Und ich kriege jetzt von dir die Kaminsteuer.
26:21Und zwar die Doppelte wegen deiner Liederlichkeit.
26:24Ich kriege sie nicht.
26:25Dann schreiben wir deine Schuld weiter an.
26:30Angeschrieben haben wir aber schon mehr als genug.
26:34Das ist noch von Vater und Mutter, als sie noch lebten.
26:37Schulden müssen bezahlt werden, egal wie.
26:41Damit du aufhörst zu jammern, kannst du sie auch abdienen.
26:48Spar den Blüten, damit du duftest.
26:53Zieh was Hübsches an.
26:55Dann lauf auf die Burg.
26:56Du wirst beim Festmahl die Gäste bedienen.
26:59Ich habe nichts Hübsches anzuziehen.
27:01Er sagt hübsch.
27:02Also mach dich hübsch.
27:09Wenn ihr befehlt hübsch sein, dann werde ich hübsch sein.
27:15Gefällt es dir?
27:18Wird es keinen Ärger geben, wenn du das neue Kleid trägst.
27:22Henrik, mein Liebster, Sie haben befohlen, dass ich was Hübsches anziehe.
27:27Also.
27:37Wie viel haben Sie schon getrunken?
27:39Ein Fass vom Vorjährigen.
27:49Hab ich gesehen.
27:50Ja, die Wacken, was hat mich ausstattiert?
27:52Es steht hier.
27:54Marina hat großzügig verteilt.
27:56Geben ist leicht, wenn es nicht das eigene ist.
27:59Meine Frau kümmert sich mehr um meine Untertanen als um meine Freunde.
28:03So ist es.
28:04Prost.
28:04Sie ist eben eine gewöhnliche Bauhausfrau geblieben.
28:07Aus ihr wird nie eine edle Herrin.
28:09Die Magd ist besser gekleidet als sie.
28:24Marina.
28:25Marina.
28:25Andrea ist in Not.
28:26Du musst dir helfen.
28:27Ich bitte dich.
28:29Du denkst, es wird etwas Schlimmes geschehen?
28:39Du weißt, ich habe verboten, diese Kleider zu tragen.
28:42Warum missachtest du meine Befehle?
28:45Oder hat jemand vielleicht mein Verbot aufgehoben?
28:47Nein, euer Gnaden, aber man hat mir befohlen, mich hübsch anzuziehen.
28:51Wenn dir Bauernkleider nicht gut genug sind, dann solltest du besser gar nichts anhaben.
28:58Herr Maggraf, ich habe immer zu euch gehalten.
29:01Aber mein Buffet brauchst du nicht.
29:07Lauf, rettet euch.
29:09Der Feuerreiter ist da.
29:11Gib mir die Hand, Andrea.
29:27Hat ein bisschen Eisen dich erschreckt?
29:30Wo sind dein Mut und deine Tapferkeit, Jan?
29:34Lässt du dich so lächerlich machen von ihr?
29:38Marina.
29:43Hast du nicht bedacht, was jetzt alle von mir denken müssen?
29:46Nein, das habe ich nicht.
29:48Das Wichtigste für mich ist mein Kind.
29:50Ich möchte, dass es dich achtet, aber du verhältst dich nicht so.
29:53Ich will deine Zurechtweisung nicht mehr hören.
29:55Die Leute schuften für dich.
29:57Und du verschwendest die Früchte ihrer Arbeit an Fremde.
29:59Du bist ein schlechter Maggraf.
30:02Mir ist auch deine Stimme zuwider.
30:04Du hast deine Hand zum letzten Mal gegen mich erhoben.
30:07Schere dich weg aus meiner Burg.
30:10Du vertreibst auch dein Kind.
30:12Ich will dich nicht mehr sehen.
30:17Du wirst mich auch nicht mehr sehen.
30:23Man wird spotten, dass euch eure Frau weggelaufen ist.
30:30Marina?
30:32Marina!
30:34Komm zurück!
30:36Marina!
30:38Marina, hörst du?
30:40Marina!
30:42Marina, bleib stehen!
30:44Komm zurück!
30:45Ich befehle es dir!
30:47Wenn du jetzt gehst, brauchst du nie mehr wiederzukommen!
31:08Marina!
31:10Marina!
31:12Marina, sie suchen dich!
31:19Du weißt von nichts.
31:22Ich bin nie hier gewesen.
31:23Wo gehst du hin?
31:25dollst du?
31:44Was sind jetzt?
31:53Ich bin nicht hier.
32:07Marina, Marina, Marina, Bobisto, Marina, Marina, Bobisto.
32:30I'm scared.
32:52Es wird Zeit. Du kommst aber auch jedes Mal zu spät.
32:55Schon gut, schon gut. Ich bin ja jetzt da.
32:57Wir müssen die guten Wünsche aussprechen, bevor die Unkrautfee kommt.
33:00Sie hat es auf den Kleinen abgesehen.
33:03Kaum bist du geboren und schon hast du Feinde.
33:06Und darum erhältst du eine kostbare Gabe von mir als Geschenk.
33:09Du wirst jedweden Hass zwischen den Menschen überwinden helfen.
33:16Du hättest ruhig ein bisschen später kommen können.
33:18Wie ich sehe, habt ihr schon ohne mich angefangen.
33:21Hier werden schon fleißig gute Gaben verteilt, wie?
33:24Deinem Vater in die Augen sieh. Der Unmut aus seinem Herzen flieh.
33:29Wohin er auch geh. Er findet dich nie.
33:32Oh, sind wir schon bei den guten Wünschen?
33:37Bedecke dich von Kopf bis Fuß mit dem Mantel, auf dem du das Licht der Welt erblicktest und du wirst
33:42unsichtbar für die Menschen.
33:45Hast du nichts Besseres?
33:48Mantel von Kopf bis Fuß, so ein Unsinn!
33:51Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:55ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:55ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:55ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:56ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:58ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha
34:18Du sollst stark und tapfer werden
34:22Und nichts auf der Welt sollst du fürchten
34:26Weder Stürmer noch deine Feinde
34:32Du wurdest in einem Getreidefeld geboren deshalb
34:37Sollst du Goldkörnchen heißen
34:54Euer Gnaden, es geht das Gerücht um, dass ihr einen Sohn bekommen habt
34:58Malmunzelt, eure Gemahlin hat ihn in einem Feld zur Welt gebracht
35:02In einem Getreidefeld
35:07Sein Name ist Goldkörnchen
35:11Sie gab ihm den Namen Goldkörnchen?
35:16Dein Sohn sollte in einer goldenen Wiege liegen und einen bedeutenden Namen tragen
35:20Zum Beispiel Vyacheslav
35:23Oder wie ich? Radislaus
35:29Was für eine Schande
35:33Schafft sie her!
35:34Wo sollen wir sie suchen, Nagraf?
35:37In den Feldern kehrt das Unterste zu Oberst, aber findet sie!
35:43Komm, komm, schnell!
35:46Wartet auf mich!
35:57Durchsucht jede Hütte!
35:59Jede Scheune!
36:01Fang mich doch!
36:02Fang mich doch!
36:03Andrea!
36:06Andrea, Marina!
36:08Sie durchsuchen alle Hütten im Dorf!
36:11Goldkörnchen bekommen sie nicht!
36:12Der Magraf will ihn zu sich holen!
36:15Das lasse ich nicht zu!
36:17Sie sind gleich hier!
36:18Kommt zu uns!
36:27Kommt!
36:43Sie sind auch da drin!
36:45Sie suchen überall!
36:48Wo sollen wir bloß hin?
36:50Geh zum Schneider!
36:51Er wird dich verstecken!
36:52Dort werdet ihr in Sicherheit sein!
36:54Leise, Kleins!
36:55Weinen!
37:14Weinen!
37:15Halt den Hof höher!
37:17Gut so?
37:18Ja!
37:20Um Gottes Willen, wo bringt er ihn?
37:22Geh nach Hause!
37:22Lass ihn gehen!
37:24Lass ihn gehen!
37:25Bitte!
37:25Bitte!
37:25Geh deineswegs!
37:27Dreh dich nicht um!
37:29Weiter!
37:29Was sollen wir tun?
37:31Leute, helft uns!
37:32Helft uns!
37:34Was?
37:35Bleibst du stehen?
37:36Lass ihn frei!
37:37Ich bitte dich!
37:38Lass ihn frei!
37:38Bitte!
37:39Er hat fünf Mäulatoren!
37:43Er kommt schon wieder aus dem dunklen Loch!
37:45Er kriegt nur 20 Stockschläge, weil er ein Kleid aus herrschaftlichem Stoff genäht hat!
38:17Goldkönchenbeine!
38:19Ich bin gleich wieder da!
38:35Jetzt darfst du aber wirklich nicht weinen!
38:42Mach die Euglern zu und schlaf!
38:57Ich weiß, wo Sie Goldkönchen versteckt haben!
39:01Na also!
39:03Wo haben Sie ihn versteckt?
39:05Wo?
39:06Bekomme ich eine Belohnung?
39:07Aber ja, kriegst du!
39:10Gut, kommt nach hinten!
39:11Nach hinten!
39:12Nach hinten?
39:13Warum nach hinten?
39:15Damit man uns nicht hört!
39:17Na geh!
39:17Fort mit dir!
39:18Geh schon!
39:21Was ist?
39:23Wo haben Sie ihn versteckt?
39:24Man kann uns noch hören!
39:26Weiter!
39:27Nach unten!
39:27Dort hinein!
39:27Dann gehen wir dort hinein!
39:29Komm!
39:29Komm!
39:29Weiter!
39:33Was machst du?
39:34Soll das!
39:35Mach auf!
39:36Komm zurück!
39:36Was hast du?
39:37Komm zum Glück!
39:38Danke!
39:39So was!
39:40Jemand muss aufmachen!
39:41Lass uns raus!
39:42Die lässt die Hand auf!
39:43Was hat das heißen?
39:45Komm zum Glück!
39:45Die aufhren!
39:47Das ist nur deine Schuld!
39:49Ich weh' dich!
39:50Hilfe!
39:51Hilfe!
39:52Hilfe!
39:53Hilfe!
39:54Hilfe!
39:55Hilfe!
39:55Hilfe!
39:56Hilfe!
39:58Hilfe!
39:58Hilfe!
40:00Hilfe!
40:00Waffe!
40:01Hilfe!
40:03Hilfe!
40:09Nimm deine Frau und die Kinder und flieht in die Stadt!
40:11Dort finden sie euch nicht!
40:13Maggräfin!
40:13Wollt ihr nicht mit uns kommen?
40:15Nein!
40:16Keine Angst!
40:16Ich komme schon zurecht!
40:18Ja!
40:20Goldkörnchen!
40:23Marina!
40:24Danke!
40:25Ich danke dir, dass du ihn behütet hast!
40:27Dir bleibt wenig Zeit, Marina!
40:29Lauf schnell zum Wald!
40:30Nimm dann den Pfad zur Waldhütte!
40:32Dort kannst du dich verstecken!
40:35Beeil dich!
40:36Du bist sehr nett, danke!
40:39Wo ist sie?
40:45Lala!
40:47Mach schon!
40:48Sucht ihn!
40:50Wacht den Schneider her!
40:53Der kann nicht weit sein!
40:54Okay!
40:55Nimm!
40:55Möge!
41:27Na komm, hier wird es uns gut gehen.
41:37Wie schön es hier ist. Wem haben wir das zu verdanken?
41:42Gute Menschen werden immer einen Krug voll Milch finden und das Brot wird ihnen nie ausgehen.
42:03Mein Goldkörnchen, nun hatten wir nichts mehr zu fürchten.
42:07Die Zeit ging dahin. Auf den Sommer folgte der Winter, auf den Winter ein neuer Sommer.
42:14Und unter den Menschen verbreitete sich die geheimnisvolle Geschichte von Goldkörnchen.
42:20Gestern ist der Wagen vom Boschek samt Pferden umgestürzt.
42:23Mir nichts, dir nichts kam er plötzlich wieder auf die Räder.
42:28Boschek schwirrt Stein und Wein, dass er weit und breit allein war.
42:32Er hat niemanden gesehen.
42:33Ein Wunder.
42:35Nun ja, vielleicht war das Goldkörnchen.
42:40Na, das wird nur so erzählt. Er ist doch noch ein Kind.
42:47Ich hab gehört, Goldkörnchen kann sich auch verwandeln und unsichtbar machen.
42:50Er erscheint wann und wo immer er will.
42:54Er kann kommen und einfach so verschwinden.
42:57Ich habe auch von ihm gehört.
42:59Es heißt, er bestraft diejenigen, die braven Menschen Unrecht tun.
43:03Und nachts wandert er einsam umher.
43:05Was reimt ihr euch da zusammen? Wie könnte er das?
43:08Er ist doch noch ganz klein.
43:11Von wegen. Er verfügt über Zauberkräfte.
43:16Unglaubliche Nachrichten über den geheimnisvollen Jungen gingen von Mund zu Mund.
43:20Aber Goldkörnchen und Marina blieben wie vom Erdboden verschluckt.
43:25Marina, wo kommst du her?
43:27Du wirst überall gesucht.
43:29Wir hatten schon Angst um euch beide.
43:31Keine Sorge.
43:32Uns beiden geschieht nichts.
43:35Er ist wunderhübsch.
43:37Ich kann mich nichts erzählen an ihm.
43:40Im ganzen Land erzählen sich die Leute, dass Goldkörnchen unser neuer König wird.
43:46Er wächst aus den Kleidern.
43:47Andrea, nähst du mir etwas, damit er gekleidet ist, wie er sich schickt?
43:53Ich habe nur dich.
43:56Und wie geht es bei euch?
43:58Es wird von Tag zu Tag schlimmer.
44:00Der Markgraf hat befohlen, dass wir bis morgen die Kaminsteuer bezahlen müssen.
44:03Wir haben nichts zum Bezahlen.
44:06Es ist nichts mehr da.
44:08Steuer für den Kamin?
44:13Mir fällt doch was ein.
44:1820, Duca. 15 sind schon zu viel.
44:20Ich habe gesagt 20.
44:24Schnell, die Kasse, die Kulten rollen nur so.
44:27Die Leute bringen die Kaminsteuer endlich.
44:30Seht ihr?
44:31Ich hatte recht.
44:33Am Ende gehorchen sie.
44:41Werft es auf den Hausen da.
44:44Na los, geht.
44:47Wir bringen die Kaminsteuer, wie ihr es wolltet.
44:52Aber wo ist das Geld?
44:54Wo sollten wir das hernehmen?
44:55Ihr habt befohlen, wir sollen die Kaminsteuer bezahlen.
44:58Egal womit.
44:59Also haben wir alles genommen, was da war.
45:01Hier habt ihr es.
45:03Bis auf das letzte Stäubchen.
45:05Weg damit, weg!
45:09Kommt!
45:18Das ist nicht auf Ihrem Mist gewachsen.
45:21Wer sonst hatte diesen Einfall?
45:22Ja, es heißt, äh, also die Leute sagen, Goldkörnchen.
45:28Hä, das Kind?
45:30Überall im Land erzählt man, er hätte schon um ein Mädchen angehalten.
45:34Hab ich gehört.
45:35Ach, sei Stimme.
45:36Er ist doch noch ein Kind.
45:37In manchen Dörfern erzählt man sich, er wäre groß gewachsen und, äh, vollbringe wahre Wunder.
45:45Dummes Zeug!
45:48Dummes Zeug!
45:50Dummes Zeug!
45:51Dummes Zeug!
45:56Mama, warum sucht Vater nicht nach mir?
46:02Vielleicht sucht er dich, aber er kann dich nicht finden.
46:05Ich glaube, dann muss ich ihn selbst finden.
46:08Marina!
46:12Andrea!
46:15Wie wollt ihr hier den Winter überstehen?
46:17Hauptsache, wir sind hier in Sicherheit.
46:20Wie lange wollt ihr euch noch verstecken?
46:23Solange es Not tut.
46:25Vielleicht kommt Jan irgendwann zu Verstand.
46:28Ich habe das genäht, wie du es haben wolltest.
46:31Probier es an.
46:33Halt still.
46:36Andrea, komm, setz dich zu mir und erzähl, wie es ausgegangen ist mit der Kaminsteuer.
46:40Der Markgraf soll sogar geglaubt haben, das wäre Goldkörnchens einfallen.
46:44Er soll Angst haben.
46:46Angst?
46:47Ich weiß, man erzählt sich allerlei über ihn.
46:50Die Leute säen kein Getreide mehr.
46:52Sie sagen, wo Goldkörnchen hintritt, wächst es von selbst.
46:55Und deshalb muss der Markgraf warten, sagen sie, bis Goldkörnchen über ihr Feld läuft.
47:01Ach, weißt du, Andrea, jeder erzählt über ihn eine andere Geschichte.
47:13Euer Gnaden!
47:15Euer Gnaden!
47:17Man sucht euch!
47:20Wer?
47:21Der Bischof!
47:24Sag ihm, ich bin nicht da.
47:28Ah, äh, und wo seid ihr gerade?
47:36Ausgeritten.
47:40Sag, ich bin auf der Jagd.
47:43Ja, äh, auf der Jagd?
47:49Herr, wo schaut ihr hin?
47:53Das Glück hat sich gegen mich gewandt.
47:57Greim dich nicht.
47:59Ich bin für dich da.
48:06Alles war vergebens.
48:09Vergebens.
48:12Oh je.
48:17Vergebens.
48:31Ich bin für dich.
48:56Wohin des Weges?
48:58Suchst du vielleicht deinen Vater?
48:59Willst du wissen, wo er wohnt?
49:01Ja, das möchte ich gern.
49:02Dann komm.
49:03Ich führe dich zu ihm.
49:09Dem Landtag der Herren missfällt sehr, wie unser Markgraf regiert.
49:13Es sind ihnen Geschichten über seinen Sohn Goldkörnchen zu Ohren gekommen.
49:17Er versprach, dass er und seine Gemahlin dem Land Glück bringen werden,
49:21aber er hat das Versprechen nicht gehalten.
49:24Wenn wir zu ihm kommen, ist er nicht da.
49:29Wie könnt ihr hier alle nur glauben, dass dieses Kind solche Wunder vollbringen kann?
49:34Seid ihr denn nicht imstande, ihn zu finden?
49:36Ja.
49:43So, jetzt musst du allein weiter.
49:45Hab keine Angst.
49:47Solange du die Kapuze auf dem Kopf hast, kann dich niemand sehen.
49:50Nun lauf.
49:52Dein Vater ist dort.
49:53Irgendwo.
49:57Vater.
49:59Herr, seid ihr mein Vater?
50:01Was?
50:02Was erlaubst du dir, Junge?
50:04Kennst du seine Exzellenz, den Herrn Bischof, denn nicht?
50:06Nein.
50:07Ich hab ihn noch nie gesehen.
50:09Und ihr seid bestimmt auch nicht mein Vater.
50:12Gott bewahre.
50:13Bleib hier.
50:14Vielen Dank.
50:16Das war...
50:17Das war doch...
50:19Goldkörnchen.
50:21Wenn wir nicht auf der Hut sind, haben wir vielleicht bald einen neuen König gegen unseren Willen.
50:26Und ohne den Segen des Bischofs.
50:28Dieses Gerede müssen wir zum Verstummen bringen.
50:32Radislaus, deinen Dolch.
50:34Den Dolch.
50:41Gerüchte.
50:43Gerüchte sind wie diese Handvoll Federn.
50:45So sehr man sich auch bemühen mag.
50:48Man wird nie mehr alle wieder eingesammelt haben.
50:59Mit diesem Spuk müssen wir ein Ende machen.
51:03Ich weiß, wo sich seine Mutter verbirgt.
51:26Vater, wo bist du?
51:32Kornblumenfee.
51:33Was hast du da bloß wieder angerichtet?
51:35Ich konnte nicht mal mit ansehen, wie Marina sich quält.
51:43Goldkörnchen.
51:45Goldkörnchen.
51:46Dein Vater ist im Bann eines bösen Zaubers.
51:50Damit er wieder zusammenfindet, musst du ihn erlösen.
51:54Erlösen?
51:54Ich?
51:55Wie denn?
51:56Ich sage dir, was du tun musst.
51:58Es ist ziemlich gefährlich.
52:00Du darfst keine Angst haben.
52:10Alles ruhig.
52:11Ist bei dir irgendetwas?
52:12Ein Laut.
52:13Hey, sieh mal dort.
52:17Hallo.
52:18Könnt ihr mir sagen, wo mein Vater schläft?
52:22Ich bin es.
52:24Goldkörnchen.
52:32Ich habe keine Angst.
52:34Ich habe überhaupt keine Angst.
52:37Ich habe keine Angst.
52:39Mir kann nichts passieren.
52:54Ich habe keine Angst.
53:13Ich habe keine Angst.
53:14Brenne, Flämmchen.
53:15Brenne hell.
53:17Vernichte alles Böse.
53:19Schnell.
53:28Vertreib die finsteren Mächte
53:31und gib mir Riesenkräfte.
53:35Löse den Bann der Bösen fehlt mit dir zurück ins Dunkle gehen.
53:40Brenne, Brenne, Flämmchen.
53:41Brenne hell.
53:43Psst.
53:44Wer hat dir den Spruch verraten?
53:47Es hat so wenig gefehlt.
53:49Und dein Herz hätte mir ganz gehört.
53:55Wehe deinem Sohn.
53:56Hilfe.
53:59Hilfe.
54:00Vater.
54:01Vater.
54:04Hilfe, Vater.
54:06Sei still.
54:06Hilfe.
54:09Hilfe.
54:15Hilfe.
54:21Hilfe.
54:22Andrea.
54:28Andrea.
54:30Andrea.
54:31Du musst mir helfen.
54:32Ich?
54:32Ich soll dir helfen?
54:33Marina war deine Freundin.
54:35Wo hält sie sich versteckt?
54:36Goldkörnchen ist in großer Gefahr.
54:39Ich weiß, ich habe dich gekränkt.
54:41Bitte verzeih mir.
54:43Ich bitte dich.
54:48Nun lauf zu deiner Mama.
54:50Mach schon, lauf.
54:52Mama, Mama.
54:54Meine Mama.
54:55Mein Herzchen, wo bist du denn gewesen?
54:58Du mein kleiner, mein kleiner Junge.
55:00Tu mir das eh nie wieder an.
55:03Führt sie ab.
55:04Steckt sie in den Hungerturm.
55:06Da ist noch nie jemand lebend rausgekommen.
55:09Hab keine Angst, Mama.
55:11Ich bin ja bei dir.
55:13Du?
55:14Du wirst nie mehr die Sonne sehen.
55:16Lass sie gehen.
55:17Das dulde ich nicht.
55:20Ich befehle es.
55:22Du tust nicht gut daran.
55:25Weißt du, was man sich von dem Kind erzählen wird?
55:28Er soll ein Held bleiben.
55:30Nein.
55:31Das darf er nicht.
55:32Und das wird er auch nicht.
55:54Vorsicht.
55:57Ich bin ja bei dir.
56:29Ich bin ja bei dir.
56:32Ich bin ja bei dir.
57:01Weck!
57:06Wagt es nicht, mich anzurühren.
57:08Wisst ihr, wer ich bin?
57:09Eine böse Frau.
57:10Nein!
57:10Weck!
57:11Lass mich!
57:12Lass mich!
57:13Ich habe dich gewarnt.
57:15Du hast deine Zauberkraft verloren.
57:18Aus der Welt der Menschen kannst du nicht mehr zu uns zurück.
57:21Nein!
57:23Nein!
57:23Lass mich!
57:25Lass mich los!
57:26Nein!
57:27Nein!
57:46Meine wunderschöne Marina.
57:52Goldkörnchen, geh zu deinem Vater.
57:59Vater!
58:00Ich danke dir.
58:11Ich danke dir.
58:14Du wolltest nicht glauben, dass Liebe mehr vermag als Arglist und Tücke.
58:17Du hast dich in Schicksale von Menschen eingemischt.
58:21Ich habe dich gewarnt.
58:23Dann lebe wohl.
58:25Wir werden dich hin und wieder besuchen.
58:27Ich gucke dich an.
58:31Scheisse.
58:32Was?
58:33Untertitelung des ZDF, 2020