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00:00Die Launen der Natur plagten sie und sie waren glücklich, wenn sie wieder einen Tag überstanden hatten.
00:09Sie glaubten an Wunder und sie glaubten, dass es Feen gäbe, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben.
00:26Ja, ich seh sie schon. Sie ist schön. Marina wird sich bald verlieben.
00:36Kornblumenfee, ich bitte dich. Was verstehst du davon?
00:39Ich bin die Schutzherrin aller Verliebten. Ich muss es verstehen. Das ist mir von Natur gegeben. Deshalb weiß ich, dass
00:44sie füreinander bestimmt sind.
00:54Wer ist für wen bestimmt?
00:57Sie, für den Herrn von Kröppi. Er kehrt gerade heim aus dem Krieg.
01:02Jan ist ein starker und tapferer Mann. Das wiederum kann nur ich beurteilen. Die Schutzherrin aller Elemente.
01:09Du hast gerade Grund zum Prahlen. Was du schon alles angerichtet hast. Unkraut, Gewitter, Hagelschlag.
01:18Überschwemmung, dann den langen, trockenen Sommer. Du bist missgünstig. Du hast mit niemandem erbarmen.
01:23Du hingegen, meine liebe Fee der Felder, möchtest dir vor lauter Güte das letzte Hemd ausziehen.
01:36Leise, weck ihn bloß nicht auf. Es ist gut, dass er schläft. Er steckt von Kopf bis Fuß voller Bosheit.
01:43Vielleicht steckt doch ein guter Kern in ihm. Der muss nur gegossen werden, damit er wächst.
01:52Was soll das? Du glaubst wohl, dass weise aus der Mühle kannst du dich über eine Amtsperson lustig machen.
01:58Marina, bleib stehen. Halt, Marina.
02:06Marina. Marina. Marina. Marina. Marina. Marina. Marina. Marina, wo bist du?
02:20Gib das wieder her. Marina, ich reiß dich ins Stücke. Marina, bleib stehen. Marina.
02:36Gib sie mir wieder.
02:39Komm, sie dir holen.
02:42Hast du Angst vor dem Wasser?
02:46Ihr Wimmels von Krebsen. Wo denen haben nur die Hexen keine Angst.
02:51Warte, wenn ich dich kriege.
02:56Warte, warte.
02:58Warte, warte.
03:02Dann gleich.
03:05Warte.
03:08Warte, warte.
03:15Warte, warte.
03:15Warte, warte.
03:18Warte, warte.
03:33Hast du keine Angst?
03:35Ich habe keine Angst ein Heer gegen den Feind zu führen.
03:38Weshalb sollte ich dann vor harmlosen Krebsen Angst haben?
03:43Hier haben sie sich vermehrt.
03:45Ich werde auch welche bei unserer Mühle in den Bach setzen.
03:53Wer bist du?
03:56Jan.
03:59Der das Heer gegen die feindlichen Horden geführt und sie getrieben hat bis ans Meer?
04:04Die Feinde zurückgeschlagen und die geraubten Burgen unseren Herren zurückgegeben.
04:12Warum freust du dich denn nicht?
04:14Hast du nicht gehört, dass unser Markgraf gestorben ist? Die Erde weint.
04:18Außer Tau auf dem Gras habe ich keine Träne gesehen.
04:23Und wer bist du?
04:27Hast du den Böttel nicht gehört?
04:30Ich habe keine Angst vor Krebsen, also eine Hexe.
04:33Sehen wir uns heute Abend?
04:38Bitte.
04:42Du sollst mich nicht so ansehen.
04:46Sonst verliebe ich mich noch.
04:49Und was dann?
04:51Ich werde heute Abend beim Kreuz sein.
04:53Wirst du dort auf mich warten?
04:55Wie die Wegwarte am Feld, die auf etwas wartet, das nie kommt?
04:57Ich komme, um das Funkeln in deinen Augen wiederzusehen.
05:00Aber du bist ein edler Ritter und ich nur eine Magd aus der Mühle.
05:03Das kann einfach nicht gut gehen.
05:06Bestimmt nicht.
05:24Was findet er an ihr?
05:27Ich wünschte, jemand wie er würde sich in mich verlieben.
05:31Na ja.
05:33Na ja.
05:34Warum eigentlich nicht?
05:36Weil sie als Fee nicht in die Welt der Menschen eintreten kann.
05:40Das ist unser Schicksal.
05:42Ha ha ha ha ha ha.
05:43Meinst du?
05:44Ich kann.
05:45Ich werde in die Menschenwelt eintreten.
05:48Ich zeige euch, wie die Menschen wirklich sind.
05:53Jan wird sich in mich verlieben.
05:55Ihr werdet sehen.
05:57Aber er hat sich schon verliebt.
06:00Ähm.
06:01Kann sich ein Mensch überhaupt in eine böse Fee verlieben?
06:04Das weiß ich auch ohne dein Buch.
06:06Es ist möglich.
06:09Ich brauche dazu nur Jans Herz.
06:11Und dann verwandle ich mich in die schönste und mächtigste Feenfrau auf der ganzen Welt.
06:17Ha ha ha ha.
06:18Ha ha ha ha ha.
06:19Die Menschen sind so schwach und so leichtgläubig.
06:23Der Herr von Kroppün ist ein braver Mann.
06:25Der wäre viel zu schade für dich.
06:28Du würdest sein Herz wie Zunder verbrennen.
06:31Wieso das?
06:33Wenn die Unkrautfee ihn nur einmal umarmt, wird er sein wie sie.
06:37Böse und gefühllos.
06:39Er wird Marina vergessen.
06:42Das hat es noch nicht gegeben, dass ich mir nicht nehme, was ich haben will.
06:46Ich freue mich schon darauf, mich an seinem Herzen zu wärmen.
06:50Du wirst den Kampf mit Marina um Jans Liebe nicht gewinnen.
06:54Jan wird deiner Versuchung bestimmt nicht erliegen.
06:59Meinst du?
07:01Wir werden es sehen.
07:03Aber vergiss nicht.
07:05Wenn du unterlegst und die Liebe eines Menschen verlierst, hörst du auf, eine Fee zu sein.
07:10Und der Weg zurück in die Feenwelt ist dir für immer verschlossen.
07:18Das wird nie geschehen.
07:19Nie.
07:24Fangen wir uns drauf.
07:25Fangen wir uns drauf.
07:26Fangen wir uns drauf.
07:28Fangen wir uns drauf.
07:31Fangen wir uns drauf.
07:37Guten Tag, Mütterchen.
07:39Soll ich dir helfen?
07:40Die heutige Nacht kann dir Unglück bringen.
07:44Geh nirgendwo hin.
07:46Vergiss den Menschen, an den du gerade denkst.
07:49Was weißt du davon, Mütterchen?
07:51Ich weiß, was ich weiß, Marina.
07:54Über deinem Kopf schwebt Enttäuschung.
07:56Ich sehe keine.
07:59mit dem Jingle.
08:00Was weißt du?
08:00No, actually.
08:15Nichts, nein, das war mein Herz.
08:15Ich sehe nie.
08:23Ich…
08:26Ich sehe keine.
08:27Ich sehe inte das ist.
08:54Du schmeckst nach Redbeeren.
09:22Du schmeckst nach Redbeeren.
09:38Du schmeckst nach Redbeeren.
09:45Nicht Marina, ich, die Unkrautfee, werde mich an deinem Herzen wärmen.
09:51Mir wird er gehören, mir.
09:54Nunc autem mahnend, fides space caritas, triah heck.
10:01Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Barmherzigkeit, diese drei.
10:08Doch die Liebe ist die stärkste Macht.
10:16Ich werde dich lieben, bis dass der Tod uns scheidet.
10:25Ich werde dich lieben, bis dass der Tod uns scheidet.
10:34In nomine patres et fili et spiritus sancti. Amen.
11:06Ich werde dich lieben, bis dass der Tod uns scheidet.
11:17Jan von Kroppin.
11:19Der Landtag der Herren hat beschlossen, dass wir einen Nachfolger für den verstorbenen Markgrafen des Landes nicht in der Fremde
11:26suchen wollen.
11:27Er ist tapfer und wird von den Herren geachtet.
11:30Warum also anderswo einen Nachfolger suchen, wenn wir ihn unter uns haben?
11:35Er ist tapfer und wird von den Herren geconfient haben.
11:45Ich werde dich lieben, bis das Video dostępShaun weak.
11:51Er233 fahrensing die Fans so einem ausbrechen.
11:51Hier wird sich lieben, dass er zweifelten 씨가 von der Kultur und EU premièren種 konkurrenzen.
12:13Musik
12:45Musik
13:08Benediktione perpetua rex regnum, te benedicat.
13:16In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. Amen.
13:29Markgraf von Kroppin, die Feinde stehen wieder an der Landesgrenze und bereiten einen neuen Raubzug vor.
13:40Die Zeit gebietet, dass du das Heer versammelst und an seiner Spitze erneut in den Kampf ziehst.
13:47Applaus
13:54Du musst etwas Bedeutsames sagen.
13:59Uns erwarten schwere Zeiten.
14:03Aber ich glaube daran, dass meine Gemahlin und ich unserem Land Glück und Frieden bringen werden.
14:10Applaus
14:14Maggraf von Kroppin, bitte zum Festmahl.
14:20Applaus
14:23Gäbens
14:24Gäbens
14:25Gäbens
14:28Gäbens
14:58Untertitelung des ZDF, 2020
15:28Untertitelung des ZDF, 2020
15:35Mir ist ein wenig schwindelig. Begleitet ihr mich nach draußen?
15:53Untertitelung des ZDF, 2020
16:08Sie sind meine Verbündeten. Es liegt allein an euch, ob ihr es wollt.
16:15Kann ich so unserem Land helfen?
16:16Gewiss.
16:17Was muss ich dafür tun?
16:19Umarmt nicht so, wie ihr eure Gemahlin umarmt.
16:22Das ist alles.
16:51Glaubst du mir nun?
16:53Ja, ich glaube dir.
16:56Du bist wunderschön.
17:24Sollte ich dich nicht begleiten, mein Liebster?
17:26Ich habe Angst um dich.
17:28Kümmere dich um unsere Burg.
17:32Für.
17:33Für.
17:34Vorwärts.
17:35Für.
17:35Für.
17:36Für.
17:37Für.
17:38Für.
17:40Für.
17:45Für.
18:14Untertitelung des ZDF, 2020
18:23Tag um Tag verging. Eine einsame Nacht folgte der anderen.
18:30Und Marina hielt sehnsuchtsvoll und vergebens Ausschau, ob ihr geliebter Jan endlich aus der Ferne zurückkehrt.
18:49Kommt, helft mir doch. Die Säcke sind zu schwer.
18:52Die haben wir nicht. Arbeite.
18:54Dann gib mir doch eine leichtere Arbeit.
18:56Du wirst gefälligst, dass du, was ich dir sage, du.
18:58Was ist das für ein Geschrei? Dachtest du, ohne die Männer könnte das anders gehen?
19:02Die sind in den Kampf gezogen. Also müssen die Mägde hart arbeiten. So und nicht anders.
19:08Verflucht!
19:12Sie hat absichtlich die Karre hinter mir abgestellt!
19:15Lass! Gib das her!
19:18Verwalter!
19:19Mach den Bütteln so rasch wie möglich bekannt, dass der neue Markgraf den Märkten schwere Arbeit verbietet.
19:24Der neue Markgraf?
19:26Aber der ist doch weit weg.
19:28Willst du die Anordnung deiner Herren etwa anfechten?
19:30Oh, ich... nein, nein.
19:31Und noch etwas. Hast du bemerkt, wie unsere Leute gekleidet sind?
19:36Na ja, ähm...
19:39Na los, hopp, hopp, hopp!
19:42Sie haben das an, was Ihr Beutel erlaubt.
19:45Sie sind nichts als das Herren Eigentum.
19:47Müssten wir diesem Eigentum nicht zu besserem Ansehen verhelfen?
19:50Oh, ist gewiss.
19:57Kommt schon her!
19:58Wir danken unserer neuen Herrin.
20:00Wasser, Wasser, Wasser!
20:01Habt ihr in der Hütte keinen Korn mehr oder im Speicher?
20:04Sie hat zu Hause drei Kinder.
20:05Ja, bitte mal an und bis zu an ist es noch weit.
20:07Danke, vielen Dank.
20:08Weiter!
20:09Das reicht.
20:10Noch was dazu.
20:10Gib uns auch mal.
20:12Ach bitte.
20:12Das genügt.
20:13Geh weiter.
20:13Etwas drauf.
20:14Schluss jetzt!
20:16Genug!
20:18Was geht hier vor?
20:20Begrüßt man so seinen Herren nach siegreichem Kampf?
20:23Die Herrin hat es so angeordnet.
20:25Sie sagt, dass die Leute Hunger haben, weil Kälte und Schnee länger gedauert haben als sonst.
20:30Und sie hat auch verfügt, dass das Gesinde jeden Samstag auf dem eigenen Acker arbeiten darf.
20:35Das, das, das ist schrecklich.
20:37Ich widerrufe die Befehle meiner Frau auf der Stelle.
20:39Auf die Burg.
20:41Kehrt um.
20:42Auf die Burg.
21:03Zeigt euch, ihr guten Feen, der Felder.
21:06Wo faulenzt ihr wieder herum?
21:08Ich komme, um mich euch zu zeigen.
21:09Wie gefall ich euch.
21:11Ich bin eine ganz andere.
21:15Geil, wie du dich verändert hast.
21:18Und wie glücklich ich bin.
21:20Wie kommt das?
21:21Weil sie Macht über Jans Herz hat.
21:22Das ist wirklich gut.
21:24Oder doch nicht?
21:25Nein, es ist gut.
21:26Wenigstens wird sie uns mit ihren üblen Launen nicht die Ernte mit Unkraut erlernen.
21:29Reicht dir, du Wirrkopf.
21:30Hör zu, Unkrautfee.
21:32Marina trägt ein Kinn von Jan unter dem Herzen.
21:34Das bedeutet, du musst ihm entsagen.
21:37Ihr gutmütigen Dummchen.
21:38Aus euren Reden mache ich mir nichts.
21:40Seine Liebe gibt mir Kraft.
21:42Hey!
21:57Marina!
21:58Wo bist du, Marina?
22:02War das ein Ritz?
22:06Jan!
22:07Die Sonne am Himmel tanzt vor Freude.
22:10Die ist gerade untergegangen.
22:15Warum bist du so blass?
22:17Die Büttel verteilen herrschaftliches Gut.
22:19Was sind das für neue Sitten?
22:20Und wisst ihr schon?
22:21Das Gesinde muss an den Samstagen nicht mehr auf der Burg arbeiten.
22:25Weiß ich.
22:25Ich habe es rückgängig gemacht.
22:28Du sprichst, als hättest du Herz und Verstand verloren.
22:32Du bist sicher müde.
22:34Komm, ruhe dich aus.
22:35Als wir aus dem Krieg zurückkehrten, haben mich alle begeistert begrüßt.
22:38Ein Freudenfest veranstaltet.
22:39Hurra gerufen und Gaben dargebracht.
22:41Und hier begrüßt mich nicht ein einziger.
22:45Gäste sind unterwegs.
22:47Ich will mich nicht eines Tages für meine Armut schämen müssen.
22:51Es ist fertig.
22:55Du wirst dich nicht schämen.
22:56Kommen Sie es dir an.
22:58Na los, hopp, hopp.
23:03Ich habe den Schneider kommen lassen.
23:06Willkommen, Herr.
23:08Es steht Ihnen gut.
23:10Gefällt es?
23:13Es schickt sich nicht, dass das Gesinde sich herausputzt.
23:18Das sind Beutestücke und Geschenke, die ich nach Hause geschickt habe.
23:22Nicht die Kunde von meinem Sieg, sondern Gewäsch über deine Güte und Klugheit verbreiten sich im Land.
23:28Statt Ruhm und Ehre erwartet mich Spott darüber, dass ein Weiberhock mich regiert.
23:33Das nimmt mit Kleidern seinen Anfang und wird mit Aufruhr gegen uns enden.
23:37Ja.
23:38Damit ist Schluss.
23:40Wehe dem, der noch einmal so etwas anzieht.
23:42Na los, hopp, hopp, hopp.
23:44Verwalter, merk dir das.
23:49Was ist nur aus dir geworden?
23:51Die Gäste werden jeden Augenblick hier sein.
23:53Bereitet das fest mal, falls wir noch etwas haben.
23:56Vollkommen leer.
23:57Sämtliche Truhen.
24:00Verwalter, worauf können die Leute noch Steuern zahlen?
24:03Sie zahlen schon auf alles.
24:05Dann denk dir schnell was aus sonst.
24:07Sie zahlen noch keine Steuer auf Besen und auf Kamine.
24:14Gut, sollen sie für Kamine zahlen, wenn sie schon mit meinem Mehl backen?
24:18Ja, richtig.
24:19Ein Kamin hat jede Hütte.
24:21Mit den Kaminen machen wir es.
24:22Mit den Kaminen.
24:24Du setzt dich für das Gesinde ein?
24:26Willst du dessen Gunst, damit du statt meiner herrschen kannst?
24:29Das kannst du doch nicht denken.
24:34Ich liebe dich und trage dein Kind unter dem Herzen.
24:40Ich will, dass es stolz sein kann auf seinen Vater.
24:45Wenn du wahrmachst, was du jetzt beschlossen hast,
24:49werde ich aufhändig zu achten.
24:56Schau ich es nicht auf.
24:57Sag der.
24:58Na los, hopp, hopp.
24:59Unser letztes Huhn, lass das Leben.
25:01Macht schon, fangt es.
25:04Halt, kommt zurück.
25:06Fangt endlich das Huhn, ihr Tollpatschen.
25:09Lauf weg, Hühnchen.
25:10Der Magdorf hat hohen Besuch eingeladen.
25:12Den müssen wir bewirken.
25:14Macht schon, bring das Huhn.
25:15Ich verstehe nicht.
25:16Warum ihr das nicht begreiftet?
25:18Ksch.
25:23Ksch.
25:23Ich scheucht es selbst auf die Burg, wenn ihr könnt.
25:28Untersteh dich.
25:29Gib her.
25:32Lauf weg, Hühnchen.
25:34Lauf weg.
25:35Lauf weg.
25:36Hinterher.
25:38Jede Hütte muss ein Huhn, zwei Enten, acht Eier und die Kaminsteuer aufbringen.
25:43Und du nimm dich in Acht.
25:54Das sind meine letzten Geldstücke.
25:58Andrea, komm mal her.
26:04Dein Kamin ist nicht gefegt.
26:06Das ist aber nicht in Ordnung.
26:10Jede Menge Ruß.
26:11Jede Menge Ruß.
26:11Tüch.
26:17Und ich kriege jetzt von dir die Kaminsteuer.
26:21Und zwar die Doppelte wegen deiner Liederlichkeit.
26:24Ich kriege sie nicht.
26:25Dann schreiben wir deine Schuld weiter an.
26:30Angeschrieben haben wir aber schon mehr als genug.
26:34Das ist noch von Vater und Mutter, als sie noch lebten.
26:37Schulden müssen bezahlt werden, egal wie.
26:41Damit du aufhörst zu jammern, kannst du sie auch abdienen.
26:48Spar den Blüten, damit du duftest.
26:53Zieh was Hübsches an.
26:55Dann lauf auf die Burg.
26:56Du wirst beim Festmahl die Gäste bedienen.
26:59Ich habe nichts Hübsches anzuziehen.
27:01Er sagt hübsch.
27:02Also mach dich hübsch.
27:09Wenn ihr befehlt hübsch sein, dann werde ich hübsch sein.
27:15Gefällt es dir?
27:18Wird es keinen Ärger geben, wenn du das neue Kleid trägst.
27:22Henrik, mein Liebster, Sie haben befohlen, dass ich was Hübsches anziehe.
27:27Also.
27:37Wie viel haben Sie schon getrunken?
27:39Ein Fass vom Vorjährigen.
27:49Hab ich gesehen.
27:50Ja, die Wacken, was hat mich ausstattiert?
27:52Es steht hier.
27:54Marina hat großzügig verteilt.
27:56Geben ist leicht, wenn es nicht das eigene ist.
27:59Meine Frau kümmert sich mehr um meine Untertanen als um meine Freunde.
28:03So ist es.
28:04Prost.
28:04Sie ist eben eine gewöhnliche Bauhausfrau geblieben.
28:07Aus ihr wird nie eine edle Herrin.
28:09Die Magd ist besser gekleidet als sie.
28:24Marina.
28:25Marina.
28:25Andrea ist in Not.
28:26Du musst dir helfen.
28:27Ich bitte dich.
28:29Du denkst, es wird etwas Schlimmes geschehen?
28:39Du weißt, ich habe verboten, diese Kleider zu tragen.
28:42Warum missachtest du meine Befehle?
28:45Oder hat jemand vielleicht mein Verbot aufgehoben?
28:47Nein, euer Gnaden, aber man hat mir befohlen, mich hübsch anzuziehen.
28:51Wenn dir Bauernkleider nicht gut genug sind, dann solltest du besser gar nichts anhaben.
28:58Herr Maggraf, ich habe immer zu euch gehalten.
29:01Aber mein Buffet brauchst du nicht.
29:07Lauf, rettet euch.
29:09Der Feuerreiter ist da.
29:11Gib mir die Hand, Andrea.
29:27Hat ein bisschen Eisen dich erschreckt?
29:30Wo sind dein Mut und deine Tapferkeit, Jan?
29:34Lässt du dich so lächerlich machen von ihr?
29:38Marina.
29:43Hast du nicht bedacht, was jetzt alle von mir denken müssen?
29:46Nein, das habe ich nicht.
29:48Das Wichtigste für mich ist mein Kind.
29:50Ich möchte, dass es dich achtet, aber du verhältst dich nicht so.
29:53Ich will deine Zurechtweisung nicht mehr hören.
29:55Die Leute schuften für dich.
29:57Und du verschwendest die Früchte ihrer Arbeit an Fremde.
29:59Du bist ein schlechter Maggraf.
30:02Mir ist auch deine Stimme zuwider.
30:04Du hast deine Hand zum letzten Mal gegen mich erhoben.
30:07Schere dich weg aus meiner Burg.
30:10Du vertreibst auch dein Kind.
30:12Ich will dich nicht mehr sehen.
30:17Du wirst mich auch nicht mehr sehen.
30:23Man wird spotten, dass euch eure Frau weggelaufen ist.
30:30Marina?
30:32Marina!
30:34Komm zurück!
30:36Marina!
30:38Marina, hörst du?
30:40Marina!
30:42Marina, bleib stehen!
30:44Komm zurück!
30:45Ich befehle es dir!
30:47Wenn du jetzt gehst, brauchst du nie mehr wiederzukommen!
31:08Marina!
31:10Marina!
31:12Marina, sie suchen dich!
31:19Du weißt von nichts.
31:22Ich bin nie hier gewesen.
31:23Wo gehst du hin?
31:25dollst du?
31:44Was sind jetzt?
31:53Ich bin nicht hier.
32:07Marina, Marina, Marina, Bobisto, Marina, Marina, Bobisto.
32:30I'm scared.
32:52Es wird Zeit. Du kommst aber auch jedes Mal zu spät.
32:55Schon gut, schon gut. Ich bin ja jetzt da.
32:57Wir müssen die guten Wünsche aussprechen, bevor die Unkrautfee kommt.
33:00Sie hat es auf den Kleinen abgesehen.
33:03Kaum bist du geboren und schon hast du Feinde.
33:06Und darum erhältst du eine kostbare Gabe von mir als Geschenk.
33:09Du wirst jedweden Hass zwischen den Menschen überwinden helfen.
33:16Du hättest ruhig ein bisschen später kommen können.
33:18Wie ich sehe, habt ihr schon ohne mich angefangen.
33:21Hier werden schon fleißig gute Gaben verteilt, wie?
33:24Deinem Vater in die Augen sieh. Der Unmut aus seinem Herzen flieh.
33:29Wohin er auch geh. Er findet dich nie.
33:32Oh, sind wir schon bei den guten Wünschen?
33:37Bedecke dich von Kopf bis Fuß mit dem Mantel, auf dem du das Licht der Welt erblicktest und du wirst
33:42unsichtbar für die Menschen.
33:45Hast du nichts Besseres?
33:48Mantel von Kopf bis Fuß, so ein Unsinn!
33:51Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:55ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:55ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:55ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:56ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
33:58ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha
34:18Du sollst stark und tapfer werden
34:22Und nichts auf der Welt sollst du fürchten
34:26Weder Stürmer noch deine Feinde
34:32Du wurdest in einem Getreidefeld geboren deshalb
34:37Sollst du Goldkörnchen heißen
34:54Euer Gnaden, es geht das Gerücht um, dass ihr einen Sohn bekommen habt
34:58Malmunzelt, eure Gemahlin hat ihn in einem Feld zur Welt gebracht
35:02In einem Getreidefeld
35:07Sein Name ist Goldkörnchen
35:11Sie gab ihm den Namen Goldkörnchen?
35:16Dein Sohn sollte in einer goldenen Wiege liegen und einen bedeutenden Namen tragen
35:20Zum Beispiel Vyacheslav
35:23Oder wie ich? Radislaus
35:29Was für eine Schande
35:33Schafft sie her!
35:34Wo sollen wir sie suchen, Nagraf?
35:37In den Feldern kehrt das Unterste zu Oberst, aber findet sie!
35:43Komm, komm, schnell!
35:46Wartet auf mich!
35:57Durchsucht jede Hütte!
35:59Jede Scheune!
36:01Fang mich doch!
36:02Fang mich doch!
36:03Andrea!
36:06Andrea, Marina!
36:08Sie durchsuchen alle Hütten im Dorf!
36:11Goldkörnchen bekommen sie nicht!
36:12Der Magraf will ihn zu sich holen!
36:15Das lasse ich nicht zu!
36:17Sie sind gleich hier!
36:18Kommt zu uns!
36:27Kommt!
36:43Sie sind auch da drin!
36:45Sie suchen überall!
36:48Wo sollen wir bloß hin?
36:50Geh zum Schneider!
36:51Er wird dich verstecken!
36:52Dort werdet ihr in Sicherheit sein!
36:54Leise, Kleins!
36:55Weinen!
37:14Weinen!
37:15Halt den Hof höher!
37:17Gut so?
37:18Ja!
37:20Um Gottes Willen, wo bringt er ihn?
37:22Geh nach Hause!
37:22Lass ihn gehen!
37:24Lass ihn gehen!
37:25Bitte!
37:25Bitte!
37:25Geh deineswegs!
37:27Dreh dich nicht um!
37:29Weiter!
37:29Was sollen wir tun?
37:31Leute, helft uns!
37:32Helft uns!
37:34Was?
37:35Bleibst du stehen?
37:36Lass ihn frei!
37:37Ich bitte dich!
37:38Lass ihn frei!
37:38Bitte!
37:39Er hat fünf Mäulatoren!
37:43Er kommt schon wieder aus dem dunklen Loch!
37:45Er kriegt nur 20 Stockschläge, weil er ein Kleid aus herrschaftlichem Stoff genäht hat!
38:17Goldkönchenbeine!
38:19Ich bin gleich wieder da!
38:35Jetzt darfst du aber wirklich nicht weinen!
38:42Mach die Euglern zu und schlaf!
38:57Ich weiß, wo Sie Goldkönchen versteckt haben!
39:01Na also!
39:03Wo haben Sie ihn versteckt?
39:05Wo?
39:06Bekomme ich eine Belohnung?
39:07Aber ja, kriegst du!
39:10Gut, kommt nach hinten!
39:11Nach hinten!
39:12Nach hinten?
39:13Warum nach hinten?
39:15Damit man uns nicht hört!
39:17Na geh!
39:17Fort mit dir!
39:18Geh schon!
39:21Was ist?
39:23Wo haben Sie ihn versteckt?
39:24Man kann uns noch hören!
39:26Weiter!
39:27Nach unten!
39:27Dort hinein!
39:27Dann gehen wir dort hinein!
39:29Komm!
39:29Komm!
39:29Weiter!
39:33Was machst du?
39:34Soll das!
39:35Mach auf!
39:36Komm zurück!
39:36Was hast du?
39:37Komm zum Glück!
39:38Danke!
39:39So was!
39:40Jemand muss aufmachen!
39:41Lass uns raus!
39:42Die lässt die Hand auf!
39:43Was hat das heißen?
39:45Komm zum Glück!
39:45Die aufhren!
39:47Das ist nur deine Schuld!
39:49Ich weh' dich!
39:50Hilfe!
39:51Hilfe!
39:52Hilfe!
39:53Hilfe!
39:54Hilfe!
39:55Hilfe!
39:55Hilfe!
39:56Hilfe!
39:58Hilfe!
39:58Hilfe!
40:00Hilfe!
40:00Waffe!
40:01Hilfe!
40:03Hilfe!
40:09Nimm deine Frau und die Kinder und flieht in die Stadt!
40:11Dort finden sie euch nicht!
40:13Maggräfin!
40:13Wollt ihr nicht mit uns kommen?
40:15Nein!
40:16Keine Angst!
40:16Ich komme schon zurecht!
40:18Ja!
40:20Goldkörnchen!
40:23Marina!
40:24Danke!
40:25Ich danke dir, dass du ihn behütet hast!
40:27Dir bleibt wenig Zeit, Marina!
40:29Lauf schnell zum Wald!
40:30Nimm dann den Pfad zur Waldhütte!
40:32Dort kannst du dich verstecken!
40:35Beeil dich!
40:36Du bist sehr nett, danke!
40:39Wo ist sie?
40:45Lala!
40:47Mach schon!
40:48Sucht ihn!
40:50Wacht den Schneider her!
40:53Der kann nicht weit sein!
40:54Okay!
40:55Nimm!
40:55Möge!
41:27Na komm, hier wird es uns gut gehen.
41:37Wie schön es hier ist. Wem haben wir das zu verdanken?
41:42Gute Menschen werden immer einen Krug voll Milch finden und das Brot wird ihnen nie ausgehen.
42:03Mein Goldkörnchen, nun hatten wir nichts mehr zu fürchten.
42:07Die Zeit ging dahin. Auf den Sommer folgte der Winter, auf den Winter ein neuer Sommer.
42:14Und unter den Menschen verbreitete sich die geheimnisvolle Geschichte von Goldkörnchen.
42:20Gestern ist der Wagen vom Boschek samt Pferden umgestürzt.
42:23Mir nichts, dir nichts kam er plötzlich wieder auf die Räder.
42:28Boschek schwirrt Stein und Wein, dass er weit und breit allein war.
42:32Er hat niemanden gesehen.
42:33Ein Wunder.
42:35Nun ja, vielleicht war das Goldkörnchen.
42:40Na, das wird nur so erzählt. Er ist doch noch ein Kind.
42:47Ich hab gehört, Goldkörnchen kann sich auch verwandeln und unsichtbar machen.
42:50Er erscheint wann und wo immer er will.
42:54Er kann kommen und einfach so verschwinden.
42:57Ich habe auch von ihm gehört.
42:59Es heißt, er bestraft diejenigen, die braven Menschen Unrecht tun.
43:03Und nachts wandert er einsam umher.
43:05Was reimt ihr euch da zusammen? Wie könnte er das?
43:08Er ist doch noch ganz klein.
43:11Von wegen. Er verfügt über Zauberkräfte.
43:16Unglaubliche Nachrichten über den geheimnisvollen Jungen gingen von Mund zu Mund.
43:20Aber Goldkörnchen und Marina blieben wie vom Erdboden verschluckt.
43:25Marina, wo kommst du her?
43:27Du wirst überall gesucht.
43:29Wir hatten schon Angst um euch beide.
43:31Keine Sorge.
43:32Uns beiden geschieht nichts.
43:35Er ist wunderhübsch.
43:37Ich kann mich nichts erzählen an ihm.
43:40Im ganzen Land erzählen sich die Leute, dass Goldkörnchen unser neuer König wird.
43:46Er wächst aus den Kleidern.
43:47Andrea, nähst du mir etwas, damit er gekleidet ist, wie er sich schickt?
43:53Ich habe nur dich.
43:56Und wie geht es bei euch?
43:58Es wird von Tag zu Tag schlimmer.
44:00Der Markgraf hat befohlen, dass wir bis morgen die Kaminsteuer bezahlen müssen.
44:03Wir haben nichts zum Bezahlen.
44:06Es ist nichts mehr da.
44:08Steuer für den Kamin?
44:13Mir fällt doch was ein.
44:1820, Duca. 15 sind schon zu viel.
44:20Ich habe gesagt 20.
44:24Schnell, die Kasse, die Kulten rollen nur so.
44:27Die Leute bringen die Kaminsteuer endlich.
44:30Seht ihr?
44:31Ich hatte recht.
44:33Am Ende gehorchen sie.
44:41Werft es auf den Hausen da.
44:44Na los, geht.
44:47Wir bringen die Kaminsteuer, wie ihr es wolltet.
44:52Aber wo ist das Geld?
44:54Wo sollten wir das hernehmen?
44:55Ihr habt befohlen, wir sollen die Kaminsteuer bezahlen.
44:58Egal womit.
44:59Also haben wir alles genommen, was da war.
45:01Hier habt ihr es.
45:03Bis auf das letzte Stäubchen.
45:05Weg damit, weg!
45:09Kommt!
45:18Das ist nicht auf Ihrem Mist gewachsen.
45:21Wer sonst hatte diesen Einfall?
45:22Ja, es heißt, äh, also die Leute sagen, Goldkörnchen.
45:28Hä, das Kind?
45:30Überall im Land erzählt man, er hätte schon um ein Mädchen angehalten.
45:34Hab ich gehört.
45:35Ach, sei Stimme.
45:36Er ist doch noch ein Kind.
45:37In manchen Dörfern erzählt man sich, er wäre groß gewachsen und, äh, vollbringe wahre Wunder.
45:45Dummes Zeug!
45:48Dummes Zeug!
45:50Dummes Zeug!
45:51Dummes Zeug!
45:56Mama, warum sucht Vater nicht nach mir?
46:02Vielleicht sucht er dich, aber er kann dich nicht finden.
46:05Ich glaube, dann muss ich ihn selbst finden.
46:08Marina!
46:12Andrea!
46:15Wie wollt ihr hier den Winter überstehen?
46:17Hauptsache, wir sind hier in Sicherheit.
46:20Wie lange wollt ihr euch noch verstecken?
46:23Solange es Not tut.
46:25Vielleicht kommt Jan irgendwann zu Verstand.
46:28Ich habe das genäht, wie du es haben wolltest.
46:31Probier es an.
46:33Halt still.
46:36Andrea, komm, setz dich zu mir und erzähl, wie es ausgegangen ist mit der Kaminsteuer.
46:40Der Markgraf soll sogar geglaubt haben, das wäre Goldkörnchens einfallen.
46:44Er soll Angst haben.
46:46Angst?
46:47Ich weiß, man erzählt sich allerlei über ihn.
46:50Die Leute säen kein Getreide mehr.
46:52Sie sagen, wo Goldkörnchen hintritt, wächst es von selbst.
46:55Und deshalb muss der Markgraf warten, sagen sie, bis Goldkörnchen über ihr Feld läuft.
47:01Ach, weißt du, Andrea, jeder erzählt über ihn eine andere Geschichte.
47:13Euer Gnaden!
47:15Euer Gnaden!
47:17Man sucht euch!
47:20Wer?
47:21Der Bischof!
47:24Sag ihm, ich bin nicht da.
47:28Ah, äh, und wo seid ihr gerade?
47:36Ausgeritten.
47:40Sag, ich bin auf der Jagd.
47:43Ja, äh, auf der Jagd?
47:49Herr, wo schaut ihr hin?
47:53Das Glück hat sich gegen mich gewandt.
47:57Greim dich nicht.
47:59Ich bin für dich da.
48:06Alles war vergebens.
48:09Vergebens.
48:12Oh je.
48:17Vergebens.
48:31Ich bin für dich.
48:56Wohin des Weges?
48:58Suchst du vielleicht deinen Vater?
48:59Willst du wissen, wo er wohnt?
49:01Ja, das möchte ich gern.
49:02Dann komm.
49:03Ich führe dich zu ihm.
49:09Dem Landtag der Herren missfällt sehr, wie unser Markgraf regiert.
49:13Es sind ihnen Geschichten über seinen Sohn Goldkörnchen zu Ohren gekommen.
49:17Er versprach, dass er und seine Gemahlin dem Land Glück bringen werden,
49:21aber er hat das Versprechen nicht gehalten.
49:24Wenn wir zu ihm kommen, ist er nicht da.
49:29Wie könnt ihr hier alle nur glauben, dass dieses Kind solche Wunder vollbringen kann?
49:34Seid ihr denn nicht imstande, ihn zu finden?
49:36Ja.
49:43So, jetzt musst du allein weiter.
49:45Hab keine Angst.
49:47Solange du die Kapuze auf dem Kopf hast, kann dich niemand sehen.
49:50Nun lauf.
49:52Dein Vater ist dort.
49:53Irgendwo.
49:57Vater.
49:59Herr, seid ihr mein Vater?
50:01Was?
50:02Was erlaubst du dir, Junge?
50:04Kennst du seine Exzellenz, den Herrn Bischof, denn nicht?
50:06Nein.
50:07Ich hab ihn noch nie gesehen.
50:09Und ihr seid bestimmt auch nicht mein Vater.
50:12Gott bewahre.
50:13Bleib hier.
50:14Vielen Dank.
50:16Das war...
50:17Das war doch...
50:19Goldkörnchen.
50:21Wenn wir nicht auf der Hut sind, haben wir vielleicht bald einen neuen König gegen unseren Willen.
50:26Und ohne den Segen des Bischofs.
50:28Dieses Gerede müssen wir zum Verstummen bringen.
50:32Radislaus, deinen Dolch.
50:34Den Dolch.
50:41Gerüchte.
50:43Gerüchte sind wie diese Handvoll Federn.
50:45So sehr man sich auch bemühen mag.
50:48Man wird nie mehr alle wieder eingesammelt haben.
50:59Mit diesem Spuk müssen wir ein Ende machen.
51:03Ich weiß, wo sich seine Mutter verbirgt.
51:26Vater, wo bist du?
51:32Kornblumenfee.
51:33Was hast du da bloß wieder angerichtet?
51:35Ich konnte nicht mal mit ansehen, wie Marina sich quält.
51:43Goldkörnchen.
51:45Goldkörnchen.
51:46Dein Vater ist im Bann eines bösen Zaubers.
51:50Damit er wieder zusammenfindet, musst du ihn erlösen.
51:54Erlösen?
51:54Ich?
51:55Wie denn?
51:56Ich sage dir, was du tun musst.
51:58Es ist ziemlich gefährlich.
52:00Du darfst keine Angst haben.
52:10Alles ruhig.
52:11Ist bei dir irgendetwas?
52:12Ein Laut.
52:13Hey, sieh mal dort.
52:17Hallo.
52:18Könnt ihr mir sagen, wo mein Vater schläft?
52:22Ich bin es.
52:24Goldkörnchen.
52:32Ich habe keine Angst.
52:34Ich habe überhaupt keine Angst.
52:37Ich habe keine Angst.
52:39Mir kann nichts passieren.
52:54Ich habe keine Angst.
53:13Ich habe keine Angst.
53:14Brenne, Flämmchen.
53:15Brenne hell.
53:17Vernichte alles Böse.
53:19Schnell.
53:28Vertreib die finsteren Mächte
53:31und gib mir Riesenkräfte.
53:35Löse den Bann der Bösen fehlt mit dir zurück ins Dunkle gehen.
53:40Brenne, Brenne, Flämmchen.
53:41Brenne hell.
53:43Psst.
53:44Wer hat dir den Spruch verraten?
53:47Es hat so wenig gefehlt.
53:49Und dein Herz hätte mir ganz gehört.
53:55Wehe deinem Sohn.
53:56Hilfe.
53:59Hilfe.
54:00Vater.
54:01Vater.
54:04Hilfe, Vater.
54:06Sei still.
54:06Hilfe.
54:09Hilfe.
54:15Hilfe.
54:21Hilfe.
54:22Andrea.
54:28Andrea.
54:30Andrea.
54:31Du musst mir helfen.
54:32Ich?
54:32Ich soll dir helfen?
54:33Marina war deine Freundin.
54:35Wo hält sie sich versteckt?
54:36Goldkörnchen ist in großer Gefahr.
54:39Ich weiß, ich habe dich gekränkt.
54:41Bitte verzeih mir.
54:43Ich bitte dich.
54:48Nun lauf zu deiner Mama.
54:50Mach schon, lauf.
54:52Mama, Mama.
54:54Meine Mama.
54:55Mein Herzchen, wo bist du denn gewesen?
54:58Du mein kleiner, mein kleiner Junge.
55:00Tu mir das eh nie wieder an.
55:03Führt sie ab.
55:04Steckt sie in den Hungerturm.
55:06Da ist noch nie jemand lebend rausgekommen.
55:09Hab keine Angst, Mama.
55:11Ich bin ja bei dir.
55:13Du?
55:14Du wirst nie mehr die Sonne sehen.
55:16Lass sie gehen.
55:17Das dulde ich nicht.
55:20Ich befehle es.
55:22Du tust nicht gut daran.
55:25Weißt du, was man sich von dem Kind erzählen wird?
55:28Er soll ein Held bleiben.
55:30Nein.
55:31Das darf er nicht.
55:32Und das wird er auch nicht.
55:54Vorsicht.
55:57Ich bin ja bei dir.
56:29Ich bin ja bei dir.
56:32Ich bin ja bei dir.
57:01Weck!
57:06Wagt es nicht, mich anzurühren.
57:08Wisst ihr, wer ich bin?
57:09Eine böse Frau.
57:10Nein!
57:10Weck!
57:11Lass mich!
57:12Lass mich!
57:13Ich habe dich gewarnt.
57:15Du hast deine Zauberkraft verloren.
57:18Aus der Welt der Menschen kannst du nicht mehr zu uns zurück.
57:21Nein!
57:23Nein!
57:23Lass mich!
57:25Lass mich los!
57:26Nein!
57:27Nein!
57:46Meine wunderschöne Marina.
57:52Goldkörnchen, geh zu deinem Vater.
57:59Vater!
58:00Ich danke dir.
58:11Ich danke dir.
58:14Du wolltest nicht glauben, dass Liebe mehr vermag als Arglist und Tücke.
58:17Du hast dich in Schicksale von Menschen eingemischt.
58:21Ich habe dich gewarnt.
58:23Dann lebe wohl.
58:25Wir werden dich hin und wieder besuchen.
58:27Ich gucke dich an.
58:31Scheisse.
58:32Was?
58:33Untertitelung des ZDF, 2020